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Newsgrafik #120837
 15.08.2018

BOBST erhält Großauftrag von CPC Packaging  (Firmennews)

CPC – ein europäischer Anbieter von Verpackungslösungen – investiert in vier Highend-Maschinen von BOBST, einem weltweit führenden Lieferanten von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungs- und Etikettenhersteller.

Bild: NOVACUT 106 ER - Stanzautomat Autoplatine®

CPC Packaging wurde 1986 gegründet und beschäftigt inzwischen 650 Mitarbeiter an neun Standorten in Frankreich und Deutschland. Bei einem Jahresumsatz von aktuell 140 Millionen Euro in ganz Europa ist CPC mit seinem umfassenden Angebot aus einer Hand im Markt für Faltschachteln, flexible Verpackungen und Etiketten seit vielen Jahren sehr erfolgreich.

„Wir unterstützen unsere Kunden dabei, wichtige Trends und Veränderungen in der Branche frühzeitig zu antizipieren – egal, ob diese von Verbrauchern oder von innovativen technischen Entwicklungen getrieben werden und wir helfen ihnen, ihre Verpackungsspezifikationen entsprechend anzupassen bzw. weiterzuentwickeln“, so Jonathan Schor, CEO von CPC Packaging. „Wollen Kunden zum Beispiel von Faltschachteln auf flexible Verpackungen oder von gestanzten Etiketten auf selbstklebende Etiketten umsteigen, helfen wir ihnen, indem wir einen nahtlosen Übergang in den Bereichen Design und Supply Chain Management sicherstellen.“ Das Unternehmen brauchte neue Flachbettstanzen und Rotationstiefdruckmaschinen. Nach einem umfassenden Vergleich der in Frage kommenden Lieferanten entschied sich CPC schließlich für BOBST.

„Mir war von Anfang an klar, dass wir am besten alle drei Stanzen von einem Unternehmen kaufen. Insbesondere die einheitliche Ausbildung unserer Maschinenführer und Wartung der Anlagen sprachen dafür. Darüber hinaus verfügen wir bei einheitlicher Technik über ein Back-up zwischen unseren Standorten“, erklärt Schor. „Wir haben den Markt zunächst gründlich untersucht und die verschiedenen Maschinen technisch bewertet. Dabei wurde deutlich, dass BOBST mit der MASTERCUT 145 PER mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 9.500 Bogen pro Stunde der einzige Anbieter einer zuverlässigen Hochgeschwindigkeits-Flachbettstanze für Bogenbreiten bis 145 cm ist, mit der wir unsere großen Aufträge abarbeiten können. Und für unsere durchschnittlichen Auftragsgrößen haben wir bei großen Formaten nur wenige Alternativen zur EXPERTCUT 145 PER gesehen. Zur kleineren NOVACUT 106 ER, die für unsere Kleinauflagen gut geeignet ist, gab es zwar einige Wettbewerbsprodukte. Aber es wäre wenig sinnvoll gewesen, diese Maschine von einem anderen Unternehmen zu beziehen. BOBST verfügt eindeutig über das umfassendste Angebot für unsere Anforderungen und außerdem bei Stanzen über ein besseres Image als jüngere Wettbewerber. Bei der Entscheidungsfindung habe ich mich stark auf unser Team aus Technikern und Maschinenführern verlassen. Wir waren uns einig, auf BOBST zu setzen.“

CPC kaufte insgesamt vier Maschinen. Mit einer NOVACUT 106 ER, einer EXPERTCUT 145 PER und einer MASTERCUT 145 PER drei Flachbettstanzen für seinen Geschäftsbereich Faltschachteln. Alle drei Maschinen sind mit neuester Stanztechnik von BOBST ausgestattet. Basierend auf 75 Jahren Erfahrung zählen zu diesen technischen Innovationen intelligente Funktionen wie erstklassige Registersysteme, intelligente Anlegesysteme und schnelle Werkzeugwechsel in Kombination mit ausgezeichneter Ergonomie und hohem Automatisierungsgrad.

Die Investition von CPC umfasst auch eine Hochgeschwindigkeits-Rotationstiefdruckmaschine RS 6003C HS. Diese Maschine ist mit mehreren Spitzentechniken wie dem einzigartigen BOBST TAPS-System (Total Automatic Pre-register Setting) für vollautomatisches Vorregistern ausgestattet. Bei ihm wird das Register für alle Druckwerke binnen weniger Minuten auf Knopfdruck voreingestellt – egal, ob es sich um neue oder um Wiederholaufträge handelt. Im Druck zeichnet sich die Maschine durch außergewöhnliche Registergenauigkeit aus, wobei sie Registerkorrekturen erheblich schneller als herkömmliche Systeme ausführt. Das gilt insbesondere für die kritischen Momente bei Geschwindigkeitsschwankungen. Die Druckmaschine ist schnell eingestellt und bei Auftragswechseln schnell umgerüstet. Und sie erlaubt bei höchster Produktionsgeschwindigkeit automatische Rollenwechsel.

Schor: „Mich beeindruckt das schnelle Wachstum des BOBST Geschäftsbereichs Web-fed. Und ich kann dieses nur begrüßen, da Web-fed-Produkte inzwischen 50% unseres Umsatzes ausmachen – ausgehend von Null im Jahr 1995. Wir haben 2009 eine Rotomec-Druckmaschine gekauft, unmittelbar nachdem BOBST das Unternehmen übernommen hatte. Nachdem wir die Angebote mehrerer Hersteller von Rotationstiefdruckmaschinen ausgiebig geprüft hatten, kamen wir zu dem Ergebnis, am besten in die neue BOBST RS 6003C HS in Kombination mit einer Nachrüstung der bei uns bereits vorhandenen Maschine zu investieren. Wir bekamen von Bobst Italia in San Giorgio Monferrato in Italien ein sehr gut geeignetes und attraktives Angebot.“

Alle Maschinen werden im zweiten Halbjahr 2018 an verschiedenen Standorten von CPC Packaging installiert.

„Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit CPC ausbauen zu können und sind überzeugt, dass diese zusätzlichen vier Maschinen dem Unternehmen praktisch von Anfang an großen Nutzen bringen werden“, erklärt Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group SA. „Beide Unternehmen bauen auf gleiche Werte und richten ihren Fokus sehr stark auf Qualität und Kundenzufriedenheit. Wir freuen uns auf eine dauerhafte und spannende Partnerschaft.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #120758
 06.08.2018

Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 - Bobst Group meldet 19% höheren Umsatz mit ...  (Firmennews)

... 10% tieferem Nettoergebnis im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017

-Die Umsätze stiegen um 19% gegenüber dem ersten Halbjahr 2017
-Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich von 39.8 Millionen CHF in 2017 auf 35.2 Millionen CHF
-Das Nettoergebnis belief sich auf 24.9 Millionen CHF gegenüber 27.7 Millionen CHF in 2017
-Die Auftragseingänge stiegen um 13% und der Auftragsbestand um 14%, verglichen mit dem Vorjahr.

Die Bobst Group verzeichnete mit CHF 762.5 Millionen sehr gute Umsätze im ersten Halbjahr 2018, gegenüber CHF 643.2 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich um CHF 4.6 Millionen auf CHF 35.2 Millionen. Das Nettoergebnis betrug CHF 24.9 Millionen gegenüber CHF 27.7 Millionen im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Auftragseingänge um 13% und der Auftragsbestand um 14% zu. Die Gruppe hat ihre Ergebniserwartung für das Gesamtjahr reduziert und erwartet nun ein Betriebsergebnis (EBIT) von mehr als CHF 90 Millionen für das gesamte Jahr 2018 (verglichen mit etwas höher als CHF 119 Millionen in 2017).

In der ersten Jahreshälfte 2018 belief sich der Konzernumsatz auf CHF 762.5 Millionen, was einer Steigerung um CHF 119.3 Millionen oder +18.6% gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2017 entspricht. Diese Entwicklung basierte hauptsächlich auf einem hohen Auftragsbestand zum Jahresbeginn und einer insgesamt günstigen Beschäftigungslage in allen drei Geschäftsbereichen. Volumen- und Preisschwankungen hatten einen positiven Einfluss in Höhe von CHF 93.2 Millionen oder +14.5%. Eine Verbesserung in Höhe von CHF 0.2 Millionen wurde durch die Schaffung zweier neuer Geschäftseinheiten in Vietnam und in den Niederlanden erzielt.

Die Wechselkurse hatten insgesamt einen positiven Einfluss auf die Umsätze in Höhe von CHF 25.9 Millionen. Die Entwicklung infolge der Umrechnung von Fremdwährungen für Konsolidierungszwecke schlägt sich mit CHF 19.7 Millionen oder +3.1% in den Büchern nieder, und der Transaktionseffekt auf das Umsatzvolumen aus schweizerischen Geschäften macht CHF 6.2 Millionen oder +1.0% aus.

Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 35.2 Millionen gegenüber CHF 39.8 Millionen im gleichen Zeitraum 2017. Ein ungünstiger Produktmix, das Hochfahren der Aktivitäten im Bereich Digitaldruck sowie weitere Investitionen zur Stärkung des Vertriebs- und des Servicenetzes sowie der Kapazitäten in Wachstumsmärkten haben den positiven Beitrag aus höheren Umsätzen mehr als kompensiert und so das Betriebsergebnis (EBIT) verringert.

Der Geschäftsbereich Sheet-fed steigerte sein Betriebsergebnis (EBIT) aufgrund der stark erhöhten Umsätze im ersten Halbjahr und optimal ausgelasteter industrieller Kapazitäten um CHF 17.1 Millionen auf CHF 29.7 Millionen. Der Geschäftsbereich Web-fed weist nach wie vor einen ungünstigen Produktmix auf und ist weiterhin einem hohen Druck auf die Margen ausgesetzt. Das Hochfahren des neuen Standorts in China, die Verstärkung der Produktlinien sowie der höher als erwartete Umstrukturierungsaufwand in einem unserer deutschen Werke hatten ebenfalls negativen Einfluss auf die Rentabilität dieses Geschäftsbereichs. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF -20.2 Millionen im ersten Halbjahr 2018 gegenüber CHF -5.3 Millionen in den ersten sechs Monaten von 2017. Der Geschäftsbereich Services hat die Zahl der Service-Techniker und technischen Support-Mitarbeiter in Übereinstimmung mit der Gruppenstrategie entscheidend erhöht. Die Personalbeschaffungs- und Schulungskosten haben einen negativen Einfluss auf das Betriebsergebnis (EBIT) des Geschäftsbereichs, das im ersten Halbjahr 2018 CHF 27.4 Millionen gegenüber CHF 33.2 Millionen im gleichen Zeitraum 2017 betrug. Alle drei Geschäftsbereiche weisen höhere Kosten wegen des Hochfahrens der Aktivitäten im Bereich Digitaldruck (Mouvent) auf, die seit dem 1. Juni 2017 zur Gruppe gehören.

Das Nettoergebnis beläuft sich auf CHF 24.9 Millionen gegenüber CHF 27.7 Millionen in 2017. Der Rückgang des Nettoergebnisses ist hauptsächlich auf ein verringertes Betriebsergebnis (EBIT) und ein niedrigeres Ergebnis assoziierter Unternehmen zurückzuführen.

Die Netto-Cash-Position reduzierte sich von CHF 132.9 Millionen Ende 2017 auf CHF 31.8 Millionen. Dies ist hauptsächlich auf die gezahlten Dividenden und die vorübergehend höheren Maschinenbestände zurückzuführen, die in der zweiten Hälfte des Jahres fakturiert werden. Das konsolidierte Eigenkapital lag bei 35.0% der Bilanzsumme, verglichen mit 35.6% Ende 2017.

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND AUSBLICK PRO GESCHÄFTSBEREICH
Geschäftsbereich Sheet-fed
Die gesamten Auftragseingänge folgen mit einem Anstieg um 13% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2017 einem positiven Trend. Mit einer Steigerung um 17% zeigt die Wellpappenbranche eine anhaltend gute Entwicklung. Die Faltschachtelbranche bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau mit gutem Potenzial für den Rest des Jahres. Die entwickelten Märkte führen auch weiterhin das Wachstum an, wobei Nordamerika mit einer Steigerung um 25% ein besseres Ergebnis als im letzten Jahr verzeichnete. China konnte seinen Auftragseingang dank der im ersten Quartal diesen Jahres eingeführten neuen Strategie China 4.0 um mehr als 35% erhöhen und erwartet nach der letzten erfolgreichen Hausmesse, die im Juni im Werk Schanghai stattfand, für die kommenden Monate gute Ergebnisse.

Dank der Möglichkeit, in diesem Jahr bereits frühzeitig mit dem Versand von Maschinen beginnen zu können, war das erste Halbjahr 2018 mit einer Umsatzsteigerung um 29% gegenüber dem Vorjahr in sowohl der Wellpappen- als auch der Faltschachtelbranche sehr stark, was hauptsächlich für die entwickelten Märkte gilt, wobei Nordamerika mit mehr als 50% Steigerung gegenüber dem Vorjahr an der Spitze liegt. In den aufstrebenden Märkten schneidet nur China dank der neuen Strategie China 4.0 besser ab als im letzten Jahr.

Die Aussichten für das Gesamtjahr sind auf Basis des aktuellen Auftragsbestands und einer erwarteten soliden zweiten Jahreshälfte vielversprechend. Selbstverständlich sind noch Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere bei Produkten für den Prägefoliendruck und in den aufstrebenden Märkten, speziell in Nahost und Afrika.

Geschäftsbereich Web-fed
Die Geschäftstätigkeit bei flexiblen Materialien bleibt im Hinblick auf den Auftragseingang mit einem Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr auf einem guten Niveau. Im Markt gab es gegenüber 2017 keine nennenswerten Veränderungen. In den entwickelten Märkten waren die Geschäftsvolumen auf dem erwarteten Niveau. In den aufstrebenden Ländern, abgesehen von einem langsamen Start in Südostasien, Afrika und im Nahen Osten, bewegt sich die Geschäftstätigkeit in allen anderen Ländern auf einem guten Niveau.

Der Geschäftsbereich Web-fed nahm an zahlreichen internationalen Fachmessen teil, unter anderen zum Beispiel an der Plast India in Ahmedabad, der Plast Print Pack in Karachi, der Expo Print in Sao Paolo. Die gemeinsam mit Partnerunternehmen in Europa, dem Nahen Osten, Asien sowie in Mittel- und Südamerika organisierten Roadshows wurden von Interessenten und Kunden gut besucht und angenommen.

Im Mai wurde das neue Werk und Kompetenzzentrum für China in Changzhou eingeweiht. Diese neue Infrastruktur wird die Position des Geschäftsbereichs Web-fed in Asien stärken um den lokalen Markt besser versorgen können.

Die Umsätze im ersten Halbjahr stiegen um 12% gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2017, allerdings mit einem vollkommen anderen und weniger günstigen Produktmix. Der Geschäftsbereich erwartet eine sehr geschäftige zweite Jahreshälfte, die zu einer noch unausgeglicheneren Situation als in den Vorjahren führen wird.

Um das anspruchsvolle geplante Wachstum bis 2020 zu erreichen, wurde die Gesamtstruktur der Produktlinien gestärkt, so dass sie das künftige Wachstum unterstützt.

Geschäftsbereich Services
Die Umsätze des Geschäftsbereichs Services im ersten Halbjahr lagen um 7% über denen des gleichen Zeitraums in 2017. In den europäischen Märkten stieg das Geschäftsvolumen in erster Linie durch eine Zunahme bei Wartungsprogrammen, Maschineninspektionen sowie Verträgen zur Fernfehlerbehebung und -überwachung.

Aufstrebende Märkte, wie der Nahe Osten und Afrika (MENA) sowie Indien, verzeichneten die höchsten Wachstumsraten. Dies spiegelt die hohe Effizienz bei der Einführung der neuen Unternehmensstruktur und der Standardisierung der Geschäftsprozesse wider, die eine höhere Kundenzufriedenheit bewirken. Während MENA und Indien gegenüber 2017 um mehr als 25% wuchsen, verzeichnete das Service-Geschäft in Nordamerika nur einen leichten Zuwachs. In Japan und Südostasien stagniert das gesamte Servicegeschäft im Vergleich zu 2017. Für die zweite Hälfte 2018 erwarten wir eine normale Geschäftsentwicklung, sofern in der Weltkonjunktur oder bei den Wechselkursen keine grösseren Änderungen eintreten.

Der Geschäftsbereich Services wird auch weiterhin seine Kompetenzen und Möglichkeiten zur Unterstützung des weltweiten Wachstums bei Maschineninstallationen und der steigenden Anforderungen von Kunden ausbauen. Schwerpunkt für den Rest des Jahres 2018 wird es deshalb sein, Service-Techniker „einzustellen, zu schulen und zu binden“, die Distributionszentren in Asien und Nordamerika weiter zu optimieren und die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen.

AUSBLICK AUF DIE ZWEITE JAHRESHÄLFTE 2018
Die Gruppe erwartet eine anhaltend gute Nachfrage nach ihren Produkten und Service-Dienstleistungen, die in fast allen Werken zu einer sehr guten Auslastungen in der zweiten Jahreshälfte 2018 führen wird. Auf Grundlage des starken Umsatzwachstums und einer guten Gesamtmarktsituation treibt die Gruppe folgende Massnahmen voran:
-Investitionen zur Steigerung der Qualität einiger neuer Produkte, die in den letzten Jahren auf den Markt gebracht wurden;
-Markteinführung einer Reihe von Produkten für den Digitaldruck;
-Stärkung der Aktivitäten im Bereich „Internet der Dinge“ (IoT);
-Ausbau des Vertriebs- und Servicenetzes sowie Erweiterung der Kapazitäten in Wachstumsmärkten.

Alle diese Massnahmen haben in Kombination mit einem ungünstigen Produktmix im Geschäftsbereich Web-fed sowie mit einem höher als erwarteten Umstrukturierungsaufwand in einem unserer deutschen Werke einen negativen Einfluss auf die Rentabilität der Gruppe im Jahr 2018.

Zu den derzeitigen Wechselkursen und unvorhersehbare Umstände ausgeschlossen, erwartet die Gruppe, ihre Umsätze für das Gesamtjahr 2018 um 5-7% gegenüber 2017 verbessern zu können, was im oberen Bereich der Ende Februar 2018 veröffentlichten Erwartung liegt. Die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) im Gesamtjahr, die „etwas höher als im Vorjahr (CHF 119 Millionen)“ war, muss angesichts der zuvor genannten Gründe reduziert werden. Die Gruppe erwartet, für das Gesamtjahr 2018 ein Betriebsergebnis (EBIT) von mehr als CHF 90 Millionen zu erzielen.

Die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und mindestens 20% Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROCE) bleiben unverändert.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #120533
 06.07.2018

Die Hausmesse COMPETENCE 18 zeigte: Die Zukunft des Drucks und der Weiterverarbeitung ...  (Firmennews)

... von Verpackungen hat bereits begonnen

Die diesjährige Hausmesse COMPETENCE 18 von BOBST – sie fand vom 5. bis zum 8. Juni 2018 im Competence Center von Bobst Mex in der Schweiz statt – zog mehr als 600 Besucher, darunter viele führende Hersteller von Verpackungen und Etiketten sowie Weiterverarbeitungsbetriebe. Die Veranstaltung versprach, „Lösungen für die Herausforderung von morgen“ zu präsentieren und dabei auf die wichtigsten Trends in der Verpackungsherstellung einzugehen wie die Notwendigkeit der Produktion kleinerer Auflagen, mehr Vielseitigkeit, die Belange von E-Commerce und permanente Innovation.

„Wir entwickeln unsere Lösungen mit Blick auf die Anforderungen unserer Kunden, und das direkte Feedback, das wir auf Veranstaltungen wie dieser bekommen, hilft uns, noch besser zu werden“, erklärte Philippe Milliet, Leiter des Geschäftsbereichs Sheet-fed. „Viele Teilnehmer zeigten sich von der enormen Breite des Angebots von BOBST überrascht. BOBST ist Experte in Sachen Herstellung, Bedrucken sowie Verarbeitung von Verpackungsmaterialien. Es war sehr vorteilhaft, mehrere der innovativsten Lösungen unseres Unternehmens aus erster Hand zu präsentieren und mit unseren Besuchern darüber zu sprechen, wie wir ihren Unternehmen heute und in Zukunft helfen können, sich im Wettbewerb deutlich zu differenzieren.“

Die Teilnehmer sahen Live-Demonstrationen ausgewählter Maschinen von BOBST und wurden über interessante neue Entwicklungen des BOBST-Geschäftsbereichs Service informiert.

Zu den Highlights zählten Live-Demonstrationen der Faltschachtel-Klebemaschine EXPERTFOLD 165 mit der automatischen Abpackanlage SPEEDPACK, der natürlichen Erweiterung einer Faltschachtel-Klebemaschine für Verpackungen aus Wellpappe. SPEEDPACK bündelt bei hoher Produktivität und perfekter Qualität eine Vielzahl verschiedener Schachtelformate und -arten, angefangen bei Schachteln aus Vollpappe bis hin zu Schachteln aus doppelwandiger Wellpappe.

Es gab Live-Demonstrationen der MASTERCUT 106 PER und der MASTERCUT 145 PER, bei denen es sich um die Flachbettstanzen mit dem wohl höchsten Automatisierungsgrad und der höchsten Produktivität auf dem Markt handelt. Diese Hochgeschwindigkeits-Maschinen garantieren eine unterbrechungsfreie Produktion – bei den Bogenformaten IIIb und VI sogar bei unschlagbarer Produktivität – bei gleichzeitig hervorragender Qualität der hergestellten Produkte. Das MATIC-System der MASTERCUT 106 PER zog viel Aufmerksamkeit auf sich. Es ermöglicht den bislang höchsten Automatisierungsgrad bei Flachbettstanzen.

Darüber hinaus bekamen die Teilnehmer die Gelegenheit, mit der EXPERTFOIL 142 die weltweit einzige Prägefoliendruckmaschine für das echte Format VI und mit einer Folienprägekraft bis 600 Tonnen in Aktion zu erleben. Bei ihr können Verpackungshersteller mehr Zuschnitte auf den einzelnen Bogen platzieren – bis zu sechs im Format VI, statt lediglich zwei im Format IIIb – und damit bei einer Vielzahl von Aufträgen höhere Margen erzielen.

Auch die Demonstrationen der Faltschachtel-Klebemaschine MASTERFOLD 230 mit modularem Design, kurzer Einstellzeit und einmaliger Zuverlässigkeit kamen bei den Besuchern gut an. Mit dem Drehmodul GYROBOX XL produziert sie bei hoher Produktivität und in einem Durchgang Verpackungen mit komplexen Designs wie speziell Versandverpackungen für den Online-Handel.

Im Bereich Druck wurde auf der Veranstaltung ein statisches Modul der Inline-Flexodruckmaschine M8 LEMANIC gezeigt. Die teilnehmenden Faltschachtelhersteller zeigten sich von der robusten Bauweise und der innovativen Technik beeindruckt und realisierten den hohen Komfort des Inline-Drucks sowie der Inline-Weiterverarbeitung mit einer Rollendruckmaschine. Angesichts des hohen Automatisierungsgrads der digitalen Technik erkannten die Besucher in dieser Technik eine ideale Lösung für die Herstellung kleiner, mittlerer und hoher Auflagen sowohl mit Rolle-zu-Rolle- als auch mit Rolle-zu-Bogen-Auslage.

Während der Veranstaltung wurden verschiedene Druckmuster präsentiert. Diese veranlassten die Teilnehmer zu vielen Fragen rund um die Einfachheit des Flexo-Prozesses im Vergleich zum Offsetdruck und wie sich die gezeigte Druckqualität erreichen lässt. Zudem waren die Besucher von der Einfachheit des Arbeitens mit der Flexodrucktechnik im Vergleich zum Offsetdruck und von der größeren Stabilität der Druckergebnisse beeindruckt. Darüber hinaus wurden sie über die jüngsten Weiterentwicklungen in den Bereichen Druckvorstufe, Druckplatten und Rasterwalzen sowie über Leistungssteigerungen bei Druckmaschinen informiert, die heute bei weniger Bedienereingriffen solche Ergebnisse liefern können. Zudem bekamen die Besucher weitere Informationen zu THQ FlexoCloud, einer Drucklösung mit festem Farbsatz für Flexo Post Print-Anwendungen auf Wellpappe, die im Hinblick auf die Druckqualität als Quantensprung angesehen wird. So erlaubt THQ FlexoCloud im Flexo Post Print auf Wellpappe bei einem Durchgang eine beispiellose Qualität bei geringeren Kosten.

Der Druck mit festem Farbsatz war ein gefragtes Thema, insbesondere was die Digitalisierung des Farbabstimmungsprozesses anbelangt. Die Besucher zeigten sich überrascht, dass im Flexodruck erreicht wurde, was man im Offsetdruck in den vergangenen Jahren mit nur mäßigem Erfolg versucht hat. Sie erkannten die Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Lieferzeiten, die sich beim Druck mit festem Farbsatz in Kombination mit dem hohen Automatisierungsgrad der digitalen Technik in Flexo-Druckmaschinen unmittelbar ergeben.

Auch mehrere der einzigartigen Serviceangebote von BOBST zogen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Das galt insbesondere für den neuen digitalen Prüftisch (Digital Inspection Table), bei dem es sich um eine innovative Technik für eine verbesserte Qualitätskontrolle handelt, die eine höhere Produktivität ermöglicht und mit der sich Produktionsfehler praktisch vollständig aus Druckprozessen herausnehmen lassen. Auch die präsentierten Werkzeuglösungen stießen sowohl bei den Herstellern von Stanzwerkzeugen als auch bei den Verpackungsherstellern auf großes Interesse. Beide ließen sich die wiederholten Demonstrationen der verschiedenen Geräte zur Steigerung der Produktivität von Stanzen nicht entgehen.

„Bei dieser Hausmesse fühlen wir uns in der Tat so, als würden wir Gäste zu uns nach Hause einladen“, meinte Philippe Milliet. „Wir sehen es als Privileg, dass wir unsere Begeisterung und Innovationen Besuchern vorführen konnten, die tatsächlich davon profitieren können. Und natürlich freuen wir uns über die vielen positiven Kommentare unserer Besucher.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #120503
 04.07.2018

Mit seinem revolutionären neuen digitalen Prüftisch ermöglicht BOBST Kunden im Druck eine ...   (Firmennews)

...erheblich bessere Qualitätskontrolle

BOBST hat seinen wegweisenden digitalen Prüftisch vorgestellt – eine neue Technik, mit der Kunden des Unternehmens ihre Produktivität steigern und Produktionsfehler aus Druckprozessen nahezu vollständig herausnehmen können.

Der digitale Prüftisch liefert digitale Projektionen für das Proofen bedruckter Bogen und gestanzter Zuschnitte, wobei die visuellen Darstellungen in Echtzeit einen Abgleich der Produkte mit den digitalen Proofs ermöglichen. Indem HD-Projektoren auf die Produktmuster Qualitätskontrollbilder projizieren, können die Maschinenführer leicht erkennen, ob die Produktionsergebnisse den Qualitätsstandards entsprechen oder von diesen abweichen.

Zusätzlich können sie Layout-Dateien auf die Bogen projizieren und damit die Passergenauigkeit prüfen sowie korrigieren. Deshalb sind weder Kontrollbogen auf Film noch auf Papierbasis erforderlich. Der bisherige Prozess wird digitalisiert.Raphaël Indermühle, Head of Sales and Marketing im Geschäftsbereich Services von BOBST: „Der digitale Prüftisch ist eine wegweisende neue Technik für die Qualitätskontrolle sowie ein weiterer Schritt in der Entwicklung digitaler Innovationen und Services von BOBST.

Der Prüftisch wurde entwickelt, um unseren Kunden entlang ihrer Produktionslinien eine höhere Effizienz und Produktivität bei herausragender Produktqualität zu ermöglichen und gleichzeitig Maschinenführern neue Möglichkeiten an die Hand zu geben. Es handelt sich um eine wegweisende Technik, die unseren Kunden entscheidenden Mehrwert bringen wird.“

Der digitale Prüftisch wartet mit einer Reihe von Funktionen auf wie unter anderem der Kontrolle des Bogenverzugs, automatischer Qualitätsverfolgung und Leistungs-Management. Diese Funktionen wurden entwickelt, um in der Produktion mit einem innovativen methodischen System ein höheres Qualitätsniveau zu ermöglichen.

Inzwischen haben erste europäische Kunden den digitalen Prüftisch von BOBST bestellt.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #120124
 23.05.2018

BOBST weiht sein neues Werk und sein neues Competence Center in Changzhou in China ...  (Firmennews)

...im Rahmen einer großen Hausmesse ein

BOBST hat sein zweites Werk in China - es firmiert unter Bobst Changzhou Ltd. - am 16. Mai 2018 offiziell eröffnet. An die Einweihungsfeier unter dem Motto „China 4.0 – Über die Zukunft der Verpackung hinaus" schloß sich am 17. und 18. Mai eine zweitägige Hausmesse an.

Das topmoderne Werk wurde in Changzhou, in der Jiangsu-Provinz in China, neu auf die grüne Wiese gebaut. Es ist dem Rollendruck auf flexible Materialien und zugehörigen Weiterverarbeitungstechniken gewidmet.

Mit der Eröffnung des neuen Werks unternimmt BOBST im Bereich flexibler Verpackungen in Asien den nächsten wichtigen Schritt. Darüber hinaus unterstreicht die Unternehmensgruppe mit der Eröffnung dieses Werks ihr fortwährendes Bestreben, dezental angesiedelte Fertigungsstätten nach höchsten BOBST-Standards zu betreiben und Tiefdruck- sowie Kaschierlösungen zu entwickeln, die auf die spezifischen Anforderungen und die Gepflogenheiten der jeweiligen Region zugeschnitten sind. Gleichzeitig konsolidiert die Unternehmensgruppe ihre führende Position in den Märkten Asiens.

„Die Erfolge der Tiefdruckmaschine RS 5002 und der Kaschiermaschine CL 750 in dieser Region sind darauf zurückzuführen, dass sie die einzigartige Qualität der BOBST-Technik mit der Zuverlässigkeit und Effizienz der Produktionsprozesse in den BOBST-Werken der Region vereinen“, erklärt Sebastien Geffrault, im BOBST-Geschäftsbereich Web-fed Zone Business Director für Südostasien. "Ein weiterer Faktor und eine Besonderheit der BOBST-Technik weltweit sind die Optionen, mit denen die Anlagen flexibel ausgestattet werden können. Das gilt zum Beispiel für die Farbsysteme und die Trocknung. Beide können auf die in der Region verwendeten Verbrauchsmaterialien und üblichen Prozesse zugeschnitten werden.“

Auch mit dem Competence Center, das Bestandteil des Werks in Changzhou ist, unterstreicht BOBST sein Bemühen, Lösungen für die Anforderungen der Verpackungsindustrie Asiens anzubieten. Das von einem Team erfahrener BOBST-Ingenieure und Spezialisten betriebene Center wird den asiatischen Kunden unter anderem bei Tests von Tiefdruck- und Beschichtungs-/Kaschieranlagen unterstützend sowie beratend zur Seite stehen. Darüber hinaus wird BOBST hier gemeinsam mit anderen Lieferanten von Maschinen und Verbrauchsmaterialien Lösungen für Prozessoptimierungen entwickeln. Schließlich wird BOBST das Competence Center für Forschung und Entwicklung sowie für Tests der eigenen Anlagen nutzen.

„Führende Unternehmen setzen auf führende Technik. Verpackungshersteller und Weiterverarbeitungsbetriebe, die sich für BOBST entscheiden, bekommen einen Wettbewerbsvorteil an die Hand: Denn wir entwickeln unsere Technik so, dass sie sowohl die weltweiten Synergien unserer Unternehmensgruppe ausschöpft als auch im Einklang mit unserer vor Ort vorhandenen Kompetenz steht. So können wir unseren Kunden Ausrüstungen und Dienstleistungen liefern, die für die Zukunft der Branche vorbereitet sind“, so Lubin Lu, im BOBST-Geschäftsbereich Web-fed Zone Business Director für Großchina.

Nilesh Pinto, im BOBST-Geschäftsbereich Web-fed Zone Business Director für Indien: „Dieses Ereignis hat für ganz Asien Bedeutung. Die Eröffnung des neuen Werks verleiht den Vorteilen unserer Technik und unserer Innovationen zusätzliche Geltung. Wir laden Kunden aus Indien und Südostasien zur Eröffnung am 18. Mai 2018 und zur Hausmesse ein, auf der sie in chinesischer und englischer Sprache über die Druck- und Weiterverarbeitungstechniken von BOBST informiert werden sowie Live-Demonstrationen der Tiefdruckmaschine und der Multi-Tech-Kaschiermaschine sehen werden.“
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #119544
 21.03.2018

Auf der Print4All und einer Open House von Bobst Italia präsentiert BOBST ein ...  (Firmennews)

... breites Angebot innovativer Lösungen

Auf der Fachmesse Print4All 2018 (29. Mai bis 1. Juni in Mailand / Italien) wird ein erweitertes Angebot an Druck- und Weiterverarbeitungstechnologien für alle Marktsegmente zu sehen sein. Auf seinem Stand in Halle 18 (E23/D24) wird BOBST ein sehr breites Angebot innovativer und effizienter Lösungen sowie Anwendungen für die Herstellung von flexiblen Verpackungen, Faltschachteln und Verpackungen aus Wellpappen präsentieren.

Das gilt unter anderem für die neu entwickelten Produkte und Lösungen, die der BOBST Geschäftsbereich Web-fed seit dem vergangenen Jahr vorgestellt hat. Dazu gehört zum Beispiel die neue Zentralzylinder-Flexodruckmaschine 20SEVEN. BOBST hat diese Maschine, die sowohl im konventionellen Druckprozess als auch im Druck mit festem Farbsatz in Sachen Prozessstabilität und Wiederholgenauigkeit ein neues Niveau erreicht, im Februar 2018 auf den Markt gebracht.

Im Schmalbahnbereich hebt BOBST die einzigartige Leistungsfähigkeit seiner Inline-UV-Flexodruckmaschinen und seiner Digital Automation-Konzepte hervor. Im Bereich Beschichtung und Vakuummetallisierung zeigt BOBST die Breite der Marktsegmente und Anwendungen auf, die das Unternehmen mit seinen Maschinen abdeckt. Das schließt das erweiterte Angebot an Beschichtungslösungen der Produktlinie „Coating“, den neuen Vakuummetallisierer K5 VISION und spezielle Prozesse wie AluBond® für die Verbesserung der Eigenschaften von Substraten ein.

In den Bereichen Tiefdruck und Kaschieren präsentiert BOBST live die Vorteile seiner Technologien für die Herstellung flexibler Verpackungen. So können Print4All-Besucher während der Messe das Competence Center im Werk von Bobst Italia in San Giorgio Monferrato besichtigen und hier die entsprechenden Maschinen im Live-Betrieb sehen.

Der BOBST Geschäftsbereich Sheet-fed wird die hohe Produktivität und Produktionsqualität seiner neuesten Flachbettstanzen, Faltschachtel-Klebemaschinen und Prägefoliendruckmaschinen herausstellen. Das gilt unter anderem für die Hochleistungs-Flachbettstanze MASTERCUT 106 PER 3.0 - sie bietet an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr eine Produktionsleistung bis 11.000 Bogen pro Stunde - und die Faltschachtel-Klebemaschine MASTERFOLD 75/110. Diese Maschinen der neuesten Generation setzen Maßstäbe im Flachbettstanzen respektive im Faltschachtelkleben. Die MASTERFOIL 106 PR repräsentiert die neueste Generation der Hochleistungs-Prägefoliendruckmaschinen von BOBST und kombiniert ebenfalls Effizienz mit höchster Qualität. Schließlich unterstreicht der Geschäftsbereich Sheet-fed mit Inline-Systemen wie ACCUCHECK für die Qualitätskontrolle mit dem Ziel einer Null-Fehler-Produktion, ACCUBRAILLE GT für die Braille-Prägung sowie SPEEDWAVE 3 für das hakenfreie Falten und Kleben von Faltbodenschachteln bei höchster Produktivität die Vielseitigkeit seines Lösungsportfolios.

Darüber hinaus präsentiert BOBST auf der Print4All sein umfassendes Angebot innovativer Service-Leistungen für seine Anlagen wie unter anderem die Connected Services für die Fernüberwachung, Fernwartung und schnelle Fehlerbehebung. Diese Services helfen BOBST Kunden, ihren Maschinenpark von BOBST in bestem Zustand und auf höchstem Produktivitätsniveau zu halten.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #119450
 07.03.2018

Die Bobst Group verzeichnet eine weitere deutliche Leistungssteigerung  (Firmennews)

-Die Umsätze sind um 5.7% auf CHF 1 529 Millionen gestiegen
-Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 14.5% auf CHF 119 Millionen zu
-Das Konzernergebnis stieg um 26.8% auf CHF 107 Millionen
-Hoher Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 150 Millionen
-Die Netto-Cash-Position stieg auf CHF 133 Millionen von CHF 51 Millionen im Jahre 2016
-Es wird eine Erhöhung der Dividende von CHF 1.70 im Vorjahr auf CHF 2.60 vorgeschlagen
-Der Auftragseingang stieg um 17% und der Auftragsbestand um mehr als 20% im Vergleich zu 2016

Bobst Group, ein weltweit führender Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungs- und die Etikettenindustrie, erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Konzernumsatz von CHF 1 529 Millionen, was einer Steigerung um CHF 82 Millionen oder 5.7% gegenüber 2016 entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 119 Millionen (CHF 104 Millionen in 2016), das Konzernergebnis CHF 107 Millionen (CHF 84 Millionen in 2016). Die Netto-Cash-Position stieg um CHF 82 Millionen auf CHF 133 Millionen. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) stieg auf 23.2% gegenüber 19.9% in 2016, und die Eigenkapitalquote auf 35.6% gegenüber 33.9% im Vorjahr.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 2.60 pro Aktie vor (CHF 1.70 im Jahre 2016).

Auftragseingang und Auftragsbestand
Die Gruppe begann das Jahr 2017 mit einem niedrigeren Auftragsbestand als im Vorjahr, und der Auftragseingang im Laufe des Jahres 2017 war in beiden Geschäftsbereichen, die Maschinen anbieten, höher als 2016 - insbesondere in der Business Unit Sheet-fed. Insgesamt nahmen die Auftragseingänge um nahezu 17% im Vergleich zum Vorjahr zu, getrieben von der sehr starken Aktivität in Europa. Der amerikanische Kontinent, Asien und Afrika blieben stabil. Die Gruppe schloss das Berichtsjahr mit einem um mehr als 20% höheren Auftragsbestand als 2016 ab.

Umsatz
Im gesamten Geschäftsjahr 2017 nahm der Konzernumsatz um CHF 82 Millionen oder 5.7% auf CHF 1 529 Millionen zu. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen, betrug das organische Umsatzwachstum in 2017 CHF 68 Millionen oder 4.7%. Die Übernahme der Boxplan GmbH im Jahr 2017 und das im Juni 2017 gegründete Unternehmen Mouvent (Digitaldruck) trugen mit CHF 3 Millionen zum Umsatzwachstum bei. Wechselkursveränderungen liessen den Umsatz um CHF 11 Millionen ansteigen.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 belief sich der Umsatz auf CHF 885 Millionen gegenüber CHF 643 Millionen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs und CHF 847 Millionen im zweiten Halbjahr 2016.
Umsätze mit Sheet-fed-Produkten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4.4% auf CHF 745 Millionen. Diese Steigerung ist erneut auf eine sehr starke Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie zurückzuführen. Die Nachfrage nach Produkten für die Faltschachtelindustrie blieb stabil. Der Verkauf von Web-fed-Produkten nahm um 6.9% zu und erreichte im Geschäftsjahr 2017 CHF 330 Millionen. Diese Steigerung wurde hauptsächlich in den Bereichen Tiefdruck und Beschichtung erzielt. Die Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen blieb auf etwa gleich niedrigem Niveau wie in 2016. Der Umsatz mit Dienstleistungen und Ersatzteilen stieg um 7.1% auf CHF 453 Millionen.

Ergebnisse
Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 119 Millionen oder 7.8% vom Umsatz gegenüber CHF 104 Millionen oder 7.2% vom Umsatz in 2016. Die Zunahme des Betriebsergebnisses (EBIT) entstand durch höhere Umsätze, eine optimale Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns sowie durch Verbesserungsmassnahmen zur kontinuierlichen Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit.
Hohe Investitionen zur Förderung des Wachstums und der Aktivitäten im Bereich Digitaldruck, Druck auf die Margen und die Kosten für Umstrukturierungsmassnahmen in einem deutschen Werk, die Ende des Jahres beschlossen wurden, hatten negative Auswirkungen auf das Betriebsergebnis (EBIT) der Business Unit Web-fed von mehr als CHF 10 Millionen, was zu einem Verlust von CHF 7 Millionen im Jahr 2017 im Vergleich zu einem positiven Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 11 Millionen im Jahr 2016 führte. Der Geschäftsbereich Services erhöhte seine Produktivität weiter. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 63 Millionen gegenüber CHF 54 Millionen im Vorjahr. 2017 war für die Business Unit Sheet-fed ein ausgezeichnetes Jahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 64 Millionen gegenüber CHF 40 Millionen im Jahr 2016.

Das Konzernergebnis erreichte CHF 107 Millionen gegenüber CHF 84 Millionen im Jahr 2016.
Die Steigerung ist auf ein höheres Betriebsergebnis (EBIT) sowie auf niedrigere Steuerbelastungen zurückzuführen, in erster Linie dank der Auswirkungen der Beurteilung aktiver und passiver latenter Steuern der geplanten niedrigeren Steuersätze im Kanton Waadt, Schweiz, und der neuen Steuergesetze, die Ende 2017 in den USA verabschiedet wurden (Nettoeffekt von CHF 15 Millionen).

Bilanz
Das höhere Konzernergebnis sowie kontinuierliche Massnahmen zur Optimierung des Nettoumlaufvermögens, ergaben einen starken Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 150 Millionen (CHF 108 Millionen in 2016). Das trug im Berichtsjahr zur Netto-Cash-Position von CHF 133 Millionen gegenüber CHF 51 Millionen in 2016 bei. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) stieg auf 23.2% gegenüber 19.9% in 2016, die Eigenkapitalquote auf 35.6% gegenüber 33.9% im Vorjahr.

Vorschlag zur Dividende
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 2.60 pro Aktie (CHF 1.70 im Jahre 2016) vor. Dieser Vorschlag entspricht der Dividendenpolitik des Unternehmens, die eine Ausschüttungsquote von 30-50% des Konzerngewinns nach Steuern empfiehlt.

Ausblick 2018, aktualisierte mittel- bis langfristige Finanzziele
Wir befinden uns in einer schnelllebigen Welt, und die Märkte sind eine Herausforderung. Die Verpackungs- und die Etikettenindustrie haben weiterhin gute Zukunftsaussichten und werden in den kommenden Jahren für weiteres Wachstum der BOBST Märkte sorgen. Wir bereiten unseren Konzern für die Zukunft vor, indem wir uns kontinuierlich anpassen und erneuern, um unsere Spitzenposition mit den besten Produkten und Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Dabei bauen wir unsere Innovationskraft im Bereich des Digitaldrucks und im Software-Angebot weiter aus. Um unser strategisches Ziel zu erreichen, haben wir das Programm „Ambition 2020“ mit folgenden Zielen und Schwerpunkten entwickelt:
-Kundenzufriedenheit verbessern. Wir werden Techniker einstellen und ausbilden, um unser Wachstum und unsere Initiativen zur Erhöhung der Zufriedenheit unserer Kunden zu unterstützen. Um unser Ziel zu erreichen, werden wir unseren Fokus auf ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Installationen, schnelles Abarbeiten von Mängellisten und kürzere Produkteinführungszeiten legen.
-Ausweitung der Präsenz der Gruppe. Mit Investitionen in die Erweiterung unseres Produktportfolios und unserer Service-Kapazitäten werden wir unseren Marktanteil und unsere Produktivität erhöhen, um unsere Konzernstrategie in Südostasien, Afrika und Nordamerika umzusetzen und unserem Unternehmen in China neue Impulse zu geben. Wir werden 2018 neue technologiespezifische Kompetenzzentren in Lyon (Frankreich) und in China sowie 2019 in San Giorgio (Italien) einrichten.
-Geschäftsprozesse verbessern. Wir entwickeln einen gemeinsamen Geschäftsprozess / ein IT Backbone, genannt Bobst Business Systems (BBS), das die Grundlage für die Geschäftsprozesse und Anwendungen der Gruppe darstellt. Sobald dieses System vollständig eingeführt ist, werden alle unsere Niederlassungen weltweit auf effiziente und einheitliche Weise damit arbeiten, unabhängig davon, ob es sich um Produktionswerke handelt oder um lokale Verkaufs- und Service-Einheiten.
-Weiterentwicklung der Digitalisierung durch Mouvent. Wir wollen eine führende Rolle in der vierten, neu aufkommenden Drucktechnik der Verpackungsindustrie, nach Offset-, Flexo- und Tiefdruck, einnehmen und bauen unser Angebot im Bereich Konnektivität und Software entsprechend aus.

Beide Geschäftsbereiche die Maschinen anbieten erfreuen sich eines hohen Auftragsbestands, und die steigende Zahl der Aussendiensttechniker ermöglicht es uns, unser Service-Angebot zu erweitern. Basierend auf der heutigen Bewertung des gesamten Geschäftsumfelds und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten, erwartet die Gruppe für 2018 eine leichte Steigerung des Umsatzes und des Betriebsergebnisses (EBIT), was im Einklang mit unseren aktualisierten mittel- und langfristigen Zielen ist, die bei Umsätzen von CHF 1 600 bis 1 700 Millionen eine Betriebsergebnismarge (EBIT) von mindestens 8% und eine Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) von mindestens 20% vorsehen.
(Bobst Group SA)

Newsgrafik #118542
 17.11.2017

BOBST präsentiert SPEEDPACK – die ultimative abpacklösung  (Firmennews)

BOBST gab die Markteinführung des SPEEDPACK bekannt. Mit der innovativen automatischen Abpackanlage für Wellpappeprodukte können Kunden nun das volle Potential ihrer BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen ausschöpfen. Hohe Produktionsgeschwindigkeiten und extrem kurze Rüstzeiten ermöglichen eine erhebliche Steigerung der Produktivität.

„SPEEDPACK ist eine revolutionäre Abpackanlage für Verpackungen aus Wellpappe, die die Schachteln am Ausgang der Faltschachtel-Klebemaschine sanft aufnimmt und in der gewünschten Weise stapelt – schnell, zuverlässig und ohne jeden Qualitätsverlust“, erklärt Jacques Reymond, Head of Product Marketing der Business Unit Sheet-fed. „Wir haben unsere Kunden gefragt, wie sich ihre Faltschachtel-Klebemaschinen weiter optimieren lassen, und SPEEDPACK ist unsere Antwort darauf. Wir glauben, dass die Anlage völlig neue Maßstäbe setzt.“

Dank des reibungslosen Betriebs und des platzsparenden, ergonomischen und leicht zugänglich Designs, bei dem Rüstzeiten für Wiederholaufträge nahezu vernachlässigt werden können, eignet sich die robuste Abpackanlage für praktisch jede Art von Verpackungen und garantiert dabei gleichbleibend hohe Qualität. Die Anlage ist zudem komplett modular und somit eine zukunftssichere Investition, die mit den Anforderungen der Kunden wächst.

„Die Anlage leistet einen wichtigen Beitrag zur Kostensenkung und Optimierung der Produktqualität und Anlageneffizienz und ermöglicht einen schnellen Return of Investment“, erklärt Emilio Corti, Head of Sales der Business Unit Sheet-fed. „Als produktivste Abpackanlage auf dem Markt wird der SPEEDPACK bald die logische Erweiterung für Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verarbeitung von Wellpappe sein.”

BOBST hat den neuen SPEEDPACK erstmals im Oktober 2017 auf einem FEFCO-Fachseminar öffentlich präsentiert und seinen Mehrwert für die Produktion von Verpackungen aus Wellpappe dargestellt.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #118414
 02.11.2017

BOBST receives FEFCO 2017 Gold Award for Innovation  (Company news)

BOBST has been presented with the coveted FEFCO Gold Award for Best Innovation 2017 for its Premium Gap Control at this year’s European Federation of Corrugated Board Manufacturers (FEFCO) Technical Seminar 11-13 October 2017 in Vienna.

Photo from left to right: Yves Bletterie (BOBST Area Sales Manager), Angelika Christ (FEFCO Secretary General) and Thomas Murr (BHS Area Sales Manager)

The BOBST Premium Gap Control is an independent unit positioned after the counter ejector on the Flexo Folder Gluer. It ensures that 100% of delivered boxes are folded with total quality and to exact specifications, bringing total control of the folding process and major resource savings. It removes non-compliant packaging, therefore reducing waste, cost and operator time dedicated to control and compliance.

“We are extremely proud that the FEFCO jury recognized the significance of this innovation and the huge benefits it will bring to customers,” said Yves Bletterie, Area Sales Manager for Bobst Lyon. “It allows complete control of every single finished box without the slightest compromise on speed, while simultaneously generating savings. These are very meaningful outcomes for our customers and for their own clients, and we are delighted to have been recognized in this way.”

A competitive advantage
With the BOBST Premium Gap Control, folding quality becomes a competitive advantage. The quality control is carried out automatically, so the operator is free to concentrate on other tasks, such as preparing the next job.

Each bundle is scanned on both sides; the front and back gaps of every single box are displayed on a user-friendly screen. If it is green, it is within specification, if it is red then the bundle is ejected. The system displays the statistics of the last jobs produced, letting the operator know how many boxes were ejected, if any, and why. This information enables the operator to optimize the machine’s settings and see the benefits immediately.

“This really is the first ever system guaranteeing 100% of delivered boxes to be within a customer’s specific requirements,” said Dominique Ravot, Sales and Marketing Director for Bobst Lyon. “What this means in real terms – as well as improvements in efficiency, waste and cost – is an end to customer complaints. We believe that the Premium Gap Control represents a leap forward in this industry and want to thank FEFCO for recognizing the innovation involved.”
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #118232
 10.10.2017

BOBST wird auf der FEFCO 2017 bahnbrechende Innovationen vorstellen  (Firmennews)

Besucher haben die Möglichkeit, am BOBST-Stand alles über die neuen Technologien zu erfahren.

BOBST – einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen und Services für die Wellpappenverarbeitung hat angekündigt, beim Technischen Seminar der FEFCO (European Federation of Corrugated Board Manufacturers), das vom 11. bis 13. Oktober 2017 in Wien stattfindet, Innovationen in den Bereichen Flexodirektdruck und Technologien für automatische Abpackanlagen für Faltschachtel-Klebemaschinen vorstellen zu wollen.

THQ FlexoCloud ist ein Riesenschritt nach vorn im Bereich HQ-Postprint, da diese Technik unübertroffene Druckqualität auf Wellpappe in einem einzigen Arbeitsgang zu geringeren Kosten ermöglicht. Die THQ FlexoCloud-Technologie – die vor kurzem anlässlich eines privaten Seminars im Competence Center Lyon erstmals vorgestellt wurde – verspricht signifikante Verbesserungen im Vergleich zur aktuellen Postprint-Technik, eine breitere Farbpalette, hervorragende Farbdichte bei Vollflächen und eine überragende Druckqualität auf zahlreichen Bedruckstoffen.

SPEEDPACK ist eine neue automatische Packanlage, die es den Nutzern ermöglicht, das volle Potenzial ihrer Faltschachtelklebemaschine zu nutzen. Mit der höchstmöglichen Zahl an Bündel pro Stunde und sehr kurzen Einrichtezeiten wird die Produktivität deutlich gesteigert. Die robuste und ergonomische Packanlage deckt fast das gesamte Schachtelspektrum der Klebemaschine ab und bewahrt dessen Qualität dank besonders sanfter Bewegungsabläufe und weiteren patentierten Lösungen. Als produktivste Packanlage auf dem Markt empfiehlt sich die SPEEDPACK als die natürliche Ergänzung zu Ihrer Faltschachtelklebemaschine.

PREMIUM GAP CONTROL ermöglicht die Überwachung der Faltqualität in Abhängigkeit Ihrer eigenen Vorgaben, und das bei 100 % aller Schachteln. Es handelt sich um ein sehr bedienerfreundliches und zuverlässiges System, mit dem Sie die vollständige Kontrolle über den Faltvorgang behalten und deutliche Ressourceneinsparungen erzielen. Fehlerhafte Verpackungen werden ausgeschleust, die vom Bediener aufgewandte Zeit für Kontrolle der Faltqualität sinkt erheblich. Kommen Sie vorbei und finden Sie mehr heraus über die erste 100% Gap-Kontrolle für fertig verklebte Schachteln auf dem Markt.

Alle drei Technologien werden am Stand vorgestellt, wo Sie darüber hinaus einige Überraschungen erwarten. Besuchen Sie uns an den BOBST-Ständen 079 - 082 um mit uns ins Gespräch zu kommen und mehr zu erfahren!
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #117690
 08.08.2017

Ergebnisse des 1. Halbjahres 2017 - Bobst Group meldet höhere Umsätze und mehr als doppelt ...  (Firmennews)

...so hohe Ergebnisse im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016

-Umsätze +7% gegenüber dem ersten Halbjahr 2016.
-EBIT verbesserte sich von CHF 18.0 Millionen in 2016 auf CHF 39.8 Millionen.
-Das Nettoergebnis belief sich auf CHF 27.7 Millionen gegenüber CHF 9.7 Millionen in 2016.
-Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Auftragseingänge um 20% und der Auftragsbestand um 5% zu.

Die Bobst Group verzeichnete ein sehr gutes erstes Halbjahr 2017. Die Umsätze beliefen sich auf CHF 643.2 Millionen in den ersten sechs Monaten 2017 gegenüber CHF 600.4 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um CHF 21.8 Millionen auf CHF 39.8 Millionen. Das Nettoergebnis verbesserte sich auf CHF 27.7 Millionen gegenüber CHF 9.7 Millionen im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Auftragseingänge um 20% und der Auftragsbestand um 5% zu. Mouvent, unser neues Startup-Unternehmen, wird das Kompetenzzentrum und der Lösungsanbieter von BOBST für den Digitaldruck werden und Innovationen entwickeln, um sich in diesem Bereich neue Märkte zu erschliessen.

In der ersten Jahreshälfte 2017 belief sich der Konzernumsatz auf CHF 643.2 Millionen, was einer Steigerung um CHF 42.8 Millionen oder +7.1% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2016 entspricht. Diese Entwicklung erklärt sich hauptsächlich durch insgesamt gute Aktivitäten in allen drei Geschäftsbereichen und einen langsamen Start des Geschäftsbereichs Web-fed in 2016. Volumen- und Preisschwankungen hatten einen positiven Einfluss in Höhe von CHF 48.9 Millionen oder +8.1%. Eine Verbesserung um CHF 1.3 Millionen oder +0.2% ist auf die Übernahme des deutschen Unternehmens Boxplan zurückzuführen.

Die nachteilige Wechselkursentwicklung infolge der Umrechnung von Fremdwährungen für Konsolidierungszwecke schlug mit CHF 4.4 Millionen oder -0.7% zu Buche, und der Transaktionseffekt wirkte sich auf das Umsatzvolumen aus schweizerischen Geschäftsvorgängen mit CHF -3.0 Millionen oder -0.5% aus.

Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 39.8 Millionen gegenüber CHF 18.0 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der EBIT-Anstieg erklärt sich hauptsächlich aus dem positiven Beitrag der höheren Umsätze und einer sehr guten Auslastung der Produktionskapazitäten.

Alle Geschäftsbereiche verbesserten ihre Betriebsergebnisse (EBIT) durch höhere Umsätze. Die stärkste Zunahme kommt aus dem Geschäftsbereich Sheet-fed, in dem wir von den Transformationsprogrammen profitieren, die wir in den vergangenen Jahren aufgelegt haben, aber auch aus dem Geschäftsbereich Services, der seine Prozesse kontinuierlich verbessert. Der Geschäftsbereich Web-fed leidet weiterhin unter einem weniger vorteilhaften Produktmix und hohem Druck auf die Margen.

Das Nettoergebnis erreichte CHF 27.7 Millionen gegenüber CHF 9.7 Millionen in 2016. Der Anstieg des Nettoergebnisses ist hauptsächlich auf das höhere operative Ergebnis (EBIT) zurückzuführen.

Die Netto-Cash-Position von CHF 51.3 Millionen Ende 2016 reduzierte sich auf CHF 7.6 Millionen. Dies ist hauptsächlich auf zeitweilig höhere Bestände an Maschinen zurückzuführen, die in der zweiten Jahreshälfte fakturiert werden. Das konsolidierte Eigenkapital erreichte 32.5% der Bilanzsumme gegenüber 33.9% Ende 2016.

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND AUSBLICK PRO GESCHÄFTSBEREICH
Geschäftsbereich Sheet-fed
Die Geschäftstätigkeit im 1. Halbjahr 2017 war intensiv und folgte dem positiven Trend des Jahres 2016 mit solider Performance sowohl in der Wellpappen- als auch in der Faltschachtelindustrie. Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2017 lagen um 30% über den Auftragseingängen im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Nachfrage war sowohl in den entwickelten Märkten als auch in den Schwellenländern gut. Letztere melden im Vergleich zum Vorjahr verstärkte Aktivitäten, was sich im Auftragseingang des ersten Halbjahres widerspiegelt. Aus China kommen ermutigende Resultate. Dort haben sich die Aufträge im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 in Volumen und Wert mehr als verdoppelt. Erklären lässt sich dies durch eine positivere Wirtschaftslage, während ein höherer Druck auf die Preise und die Gewinnspannen die Kunden zwingt, in hochproduktive Maschinen und in Automatisierung zu investieren.

Im Schnitt melden alle Wirtschaftszonen beim Auftragseingang gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres Verbesserungen in einer Grössenordnung zweistelliger Prozentsätze. Als einzige Ausnahmen bleiben Afrika und die Türkei hinter den Erwartungen zurück, bedingt durch politische und ökonomische Faktoren, die die Investitionstätigkeit bremsen.

Die Umsätze in der ersten Hälfte des Jahres lagen 5% über denen der gleichen Vorjahresperiode. Das positive Volumenungleichgewicht, das in der Vergangenheit die zweite Jahreshälfte kennzeichnete, geht mittlerweile seit 2015 zurück.

Geschäftsbereich Web-fed
Die Geschäftstätigkeit bei flexiblen Materialien blieb im Einklang mit dem Vorjahr, obwohl die Umsätze im ersten Halbjahr 2017 etwas höher als im Vorjahr waren.

Im Markt sind keine bedeutsamen Änderungen gegenüber 2016 zu vermelden. Unsere Performance in entwickelten Ländern bleibt im Einklang mit den nachgefragten Volumen. Die Schwellenländer einschliesslich China, Russland und Brasilien verharren auf einem sehr niedrigen Aktivitätsniveau. Ausnahmen bilden Indien und Südostasien, die verstärkte Aktivitäten zeigen. Die gesamten Aufträge im ersten Halbjahr 2017 lagen um 2% unter den Aufträgen in der gleichen Vorjahresperiode.

Die Bauarbeiten für die neue Produktionsstätte und das Kompetenzzentrum in Changzhou/China begannen im Mai 2017 und werden bis Jahresende abgeschlossen sein. Die neue Infrastruktur wird dem Geschäftsbereich Web-fed ermöglichen, seine Präsenz in Asien auszubauen und den lokalen Markt besser zu bedienen.

Die Umsätze im ersten Halbjahr lagen 18% über dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode. Dies liegt vor allem an einem langsamen Start in 2016. Die Verteilung der Umsätze zwischen dem ersten Halbjahr und dem zweiten Halbjahr bleibt nach wie vor recht unausgewogen. Ein gutes Niveau bei den Auftragsbeständen und der bislang positive Trend in der Verpackungsindustrie werden uns im Vergleich zu den Vorjahresvolumen Umsatzsteigerungen in lokalen Währungen ermöglichen.

Geschäftsbereich Services
Die Umsätze des Geschäftsbereichs Services im ersten Halbjahr 2017 überstiegen die Umsätze des gleichen Zeitraums des Vorjahres um 5%. In den europäischen und nordamerikanischen Märkten nahm das Geschäftsvolumen zu, hauptsächlich bedingt durch mehr Kontraktgeschäfte wie Wartungsprogramme, Maschineninspektionen und Verträge für Fernwartung und Fernüberwachung. Während Europa und Nordamerika im Vergleich zu 2016 um mehr als 10% zulegten, wiesen China und Indien im Service-Geschäft Stagnation auf. Nach einem akzeptablen Umsatzniveau in 2016 in Asien war das Service-Geschäft in Südostasien und Japan gegenüber 2016 leicht rückläufig.

Der Geschäftsbereich Services rechnet für die zweite Hälfte 2017 mit einer normalen Geschäftsentwicklung, sofern in der Weltkonjunktur oder bei den Wechselkursen keine grösseren Veränderungen eintreten.

Der Geschäftsbereich Services will seine Fähigkeiten weiter ausbauen, Installationen von Produkten weltweit zu unterstützen. Deshalb wird er im verbleibenden Jahr 2017 seinen Fokus darauf richten, Service-Vertriebsmitarbeiter und Service-Techniker einzustellen, auszubilden und zu binden, das Ersatzteillager im Asien-Pazifik-Raum weiter zu optimieren und weiter an der Zufriedenheit seiner Kunden arbeiten.

AUSBLICK AUF DIE ZWEITE JAHRESHÄLFTE 2017
Der Konzern geht von einer kontinuierlich guten Nachfrage in Europa und Nordamerika aus. Asien dürfte sich weiter verbessern, aber Südamerika und die Türkei werden wegen der schwachen Konjunktur weiter schwächeln. Der Konzern erwartet in nahezu allen Werken eine sehr geschäftige zweite Jahreshälfte 2017. Zu aktuellen Wechselkursen und vorbehaltlich unvorhergesehener Umständen ist der Konzern zuversichtlich, im Vergleich zu 2016 einen etwas höheren Ganzjahresumsatz und ein etwas höheres Betriebsergebnis (EBIT) zu erreichen.

Die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und mindestens 15% Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROCE) bleiben unverändert.
(Bobst Group AG)

Newsgrafik #117665
 03.08.2017

Für die Labelexpo hat BOBST die Innovation wieder einmal auf die nächste Stufe gehoben  (Firmennews)

Wer schon einmal den BOBST-Messestand auf einer Labelexpo Europe besucht hat, der weiß, dass er hier Technologien der Zukunft kennenlernt, die neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Das wird auch dieses Jahr nicht anders sein.

Auf der Messe, die vom 25. bis 28. September in Brüssel stattfindet, wird BOBST mit einem der größten Messestände vertreten sein, um Maschinen, interessante Präsentationen und Möglichkeiten der Vernetzung vorzustellen. Nicht weniger als drei Inline-UV-Flexodruckmaschinen für den schmalen und mittleren Bahnbereich, M5X, M1 und M6, werden in ihrer neuesten Konfiguration und ausgestattet mit erweiterten Funktionen „live“ den Druck und die Verarbeitung von Etiketten und flexibler Verpackung demonstrieren.

Neben den Inline-Flexodruckmaschinen, die innovative Lösungen zur kontinuierlichen Steigerung der Maschinenleistung bieten, hat BOBST auch brandneue Entwicklungen auf Lager. „Es hat mit Verpackung zu tun und ist streng geheim“, scherzt Matteo Cardinotti, Managing Director von Bobst Firenze und Leiter der BOBST Produktlinie für Druck und Verarbeitung im schmalen und mittleren Bahnbreitenbereich. „Also kein Wort darüber bis zur Labelexpo, bei der das Geheimnis im Rahmen einer speziellen Veranstaltung am Abend des ersten Messetags am BOBST-Stand enthüllt wird.“

Den Besuchern des Standes wird außerdem das sehr breite und umfassende Spektrum der Web-fed-Lösungen präsentiert, die BOBST in den verschiedenen Segmenten der Etikettenindustrie anbietet. Dazu gehören die neuesten Entwicklungen im CI-Flexodruck, Tiefdruck und im Kaschieren, die sich besonders gut für Kunden eignen, die hohe Effizienz bei kleinen Auflagen benötigen. Außerdem können sich die Besucher über die BOBST-Anlagen für Silikonbeschichtung, Klebstoffbeschichtung, Vor-/ Nachmetallisierung und Vakuummetallisieren einschließlich des neuen K5 EXPERT und des AluBond®-Prozesses für hohe Haftung informieren.

„Neben diesen Technologien bietet BOBST vorbeugende Wartung und Servicepakete an, die ebenfalls dazu beitragen, dass die Maschinen immer Höchstleistung erbringen. Auf der Messe werden einige der neuesten vernetzten Services demonstriert“, ergänzt Matteo Cardinotti.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #117511
 17.07.2017

BOBST und Radex geben Gründung von Mouvent für wegweisende Innovationen im ...  (Firmennews)

...Digitaldruck bekannt

BOBST, einer der weltweit führenden Lieferanten von Qualitätsanlagen und Services für Verpackungs- und Etikettenhersteller, und Radex, ein Startup-Unternehmen, das sich im Besitz von Druckprofis befindet, die über jahrelange Erfahrung im Bereich des digitalen DOD-Inkjetdrucks verfügen, haben die Gründung von Mouvent bekanntgegeben. Das neue Unternehmen ist ein Joint-Venture, das zum Digitaldruck Competence Center und Lösungsanbieter von BOBST ausgebaut werden soll. Mouvent beschäftigt in der Schweiz 80 Mitarbeiter und wird sich darauf konzentrieren, die Zukunft des Digitaldrucks zu erfinden und zu liefern.

Im Mittelpunkt der digitalen Innovation bei Mouvent steht eine technisch führende, von Radex entwickelte Digitaldrucktechnologie, die auf einem hochgradig integrierten Cluster basiert und einen Quantensprung in der Industrie darstellt. Dank ihres intelligenten und kompakten Designs wird diese Technologie das Herzstück der bahnbrechenden neuen Druckmaschinen sein, die Mouvent für ein breites Anwendungsspektrum, darunter für Textilien, Etiketten, Wellpappe, flexible Verpackungen und Faltschachteln, entwickelt.

„Wir sind davon überzeugt, dass dies unabhängig von der Branche und dem Markt ein Wendepunkt in der Zukunft des Digitaldrucks ist“, sagt Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group SA. „Aktuelle Branchentrends, wie die starke Nachfrage nach Digitalisierung, Kleinauflagen, kurzen Lieferfristen, Werbung und Versionierung, personalisierten und saisonalen Produkten, sowie ein wachsendes Kosten- und Umweltbewusstsein, lassen den Bedarf an qualitativ hochwertigen und erschwinglichen Digitaldruckmaschinen steigen. Mit Mouvent möchten wir in diesem Bereich einen Quantensprung auslösen und dem Markt letztlich das zur Verfügung stellen, was er am dringendsten benötigt, nämlich hoch zuverlässige und industrietaugliche Druckmaschinen, die verschiedene Substrate zu konkurrenzfähigen Preisen verarbeiten.“

Neben den Digitaldruckmaschinen bietet Mouvent eine vollintegrierte Komplettlösung an. So entwickelt, konstruiert und testet das Unternehmen auf Grundlage seines MouventTM Clusters leistungsstarke Digitaldruckmaschinen und macht diese fit für den industriellen Einsatz. Mouvent schreibt die Software für die Druckmaschinen, entwickelt Tinten und Beschichtungen für verschiedene Bedruckstoffe und bietet ein Full-Service-Angebot. Das Unternehmen verspricht, bei der Inkjet-Produktion von Etiketten neue Maßstäbe für die Kosten und die Qualität, die Tintenpreise, die Lebensdauer und die Qualität der Druckköpfe sowie für die Maschinenleistung zu setzen. Das erste Produkt, das Mouvent auf den Markt gebracht hat, ist eine äußerst innovative und hochproduktive Digitaldruckmaschine für Textilien, die bis zu acht Farben verarbeitet. Daneben befindet sich eine ganze Produktlinie bereits in der Entwicklung.

Alle bereits vorhandenen sowie die noch zu entwickelnden Systeme basieren auf dem innovativen Cluster-Design. „Unser radikal neues Konzept besteht darin, einen Basis-Cluster zu nehmen, der in einer modularen und skalierbaren Matrix angeordnet ist. Daher müssen wir bei unterschiedlichen Anwendungen und Druckbreiten nicht mehr mit verschiedenen Druckbalken arbeiten“, erläutert Piero Pierantozzi, Mitgründer von Mouvent. „Der MouventTM Cluster ist die Schlüsseltechnologie hinter unseren Maschinen. Er erlaubt eine hohe optische Auflösung, die gestochen scharfe und farbenfrohe Bilder in einer sehr hohen Druckqualität erzielt. Gleichzeitig gewährleistet der Cluster eine bisher nicht gekannte Flexibilität und beispiellose Möglichkeiten in der Maschinenentwicklung. Einfachheit ist unsere Firmenphilosophie.“

Die Produkte von Mouvent sind die kleinsten Digitaldruckmaschinen ihrer Klasse und erinnern eher an Schreibtischdrucker als beispielsweise an konventionelle analoge Flexodruckmaschinen. Das bedeutet, dass sie sehr kompakt und bedienerfreundlich sind sowie ein geringes Gewicht haben. Zudem erleichtert das modulare System die Konfiguration und verringert den Rüstaufwand durch weniger Feineinstellungen, was die Produktivität deutlich erhöht. Das kompakte Design bietet viele weitere Vorteile, wie eine kleinere Stellfläche, schnellere Umrüstungen bei Auftragswechsel, eine einfache Installation und niedrige Kosten.

„Wir freuen uns, in den kommenden Monaten unsere neuen Maschinen nach und nach auf den Markt zu bringen“, sagt Simon Rothen, CEO von Mouvent. „Heute ist der Tag, an dem wir eine faszinierende Reise ankündigen, in deren Verlauf wir verschiedenen Branchen den volumenintensiven Digitaldruck ermöglichen werden. Die von Mouvent zur Verfügung gestellten Digitaldrucklösungen werden Unternehmen jeder Art neue Chancen bieten. Sie ermöglichen mehr Flexibilität, ein beispiellose Produktivität, einen schnelleren Marktauftritt und grenzenlose Variationen – all das in einem sehr platzsparenden und energieeffizienten Design. Das wird die Welt des Digitaldrucks von Grund auf verändern.“

Das Mouvent Team erwartet Sie auf der Labelexpo 2017 an seinem Stand A60 in Halle 3 zur Markteinführung der neuen Digitaldruckmaschinen für die Etikettenindustrie.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #117398
 03.07.2017

75 Jahre leidenschaftlicher Einsatz für die Prozesse Falten und Kleben   (Firmennews)

2017 ist es 75 Jahre her, dass BOBST mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begann.

Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, wurde 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt. Dieses Unternehmen, das heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines führenden Faltschachtelherstellers in Europa, großen Erfolg hat, ist immer noch Kunde von BOBST.

Was 1942 begann, entwickelte sich zu einer echten Erfolgsgeschichte. BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen haben sich dank ihrer gleichbleibend hohen Schachtelqualität und ihrer herausragenden Leistungen als Maßstab für die Hersteller von Faltschachteln und Verpackungen aus Wellpappe durchgesetzt. Heute können die Kunden komplette Faltschachtel-Klebeanlagen erwerben, die hoch konfigurierbare Maschinen mit Peripheriegeräten der Spitzenklasse kombinieren, um integrierte und automatische Lösungen für jeden Verbraucherwunsch zu liefern.

BOBST hat regelmäßig ca. 6% des jährlichen Umsatzes in die Forschung und Entwicklung investiert. So gelang es dem Unternehmen, innovative neue Systeme, Maschinen und Prozesse zu entwickeln, von denen viele patentiert und auch heute noch einzigartig sind. In diesen 75 Jahren wurden BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen mit durchschlagenden neuen Technologien permanent weiterentwickelt. Zu diesen Technologien gehören das Ausrichtemodul für Zuschnitte, das Faltbodenmodul, die Faltsysteme für Vier-Punkt-Schachteln, der Auswerfer „Flipper“ sowie das Modul GYROBOX für die Produktion komplexer Schachteln in einem einzigen Maschinendurchlauf. Zudem können ebenfalls bei hoher Produktionsgeschwindigkeit inline Braille-Prägung aufgebracht und eine Null-Fehler Kontrolle durchgeführt werden.

Philippe Milliet, Head of Business Unit Sheet-fed, erläutert: „Der Erfolg unserer Faltschachtel-Klebemaschinen in den letzten 75 Jahren beweist, dass Leidenschaft und Innovation Teil unserer DNA sind. Im Laufe der Jahre haben die Kunden nach immer schnelleren und effizienteren Maschinen verlangt, die Schachteln liefern, die den zunehmend strengeren Qualitätsanforderungen des gesamten Verpackungsmarktes entsprechen. Wir entwickeln kontinuierlich anspruchsvolle Technologien, die diese Erwartungen erfüllen, und liefern dieselbe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit wie bei den ersten Maschinen.“ Diese Fähigkeit, mit konstanter Innovation die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, hat BOBST zu einer führenden Position auf dem Markt für Faltschachtel-Klebemaschinen wie z. B. im E-Commerce-Bereich verholfen.

Heute werden BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen auf der ganzen Welt verkauft und häufig vor Ort für die verschiedenen Märkte produziert. Dabei hat BOBST aber auch verstanden, dass Technologie allein nicht ausreicht und so investiert das Unternehmen, das nun in 50 Ländern weltweit vertreten ist, intensiv in Serviceleistungen vor Ort.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #117212
 08.06.2017

Bobst Group meldet für 2016 überzeugende Ergebnisse mit Umsatzplus von 9% und ...  (Firmennews)

...Gewinnsteigerung um 26%

-Umsatz stieg 2016 um 8.7%
-Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 103.7 Millionen gegenüber CHF 83.9 Millionen in 2015
-Nettoergebnis beläuft sich auf CHF 84.3 Millionen gegenüber CHF 67.1 Millionen in 2015
-Weiterhin starker Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 108.2 Millionen
-Netto-Cash-Position in Höhe von CHF 51.3 Millionen
-Auftragseingänge wie 2015 und Auftragsbestand 4% niedriger wegen höherer Umsätze

Bobst Group, ein weltweit führender Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungs- und die Etikettenbranche, erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz von CHF 1.447 Milliarden, was einer Steigerung um CHF 116 Millionen oder +8.7% gegenüber 2015 entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 103.7 Millionen (CHF 83.9 Millionen in 2015), während das Nettoergebnis CHF 84.3 Millionen betrug (CHF 67.1 Millionen in 2015). Die liquiden Mittel stiegen um CHF 46.3 Millionen und brachten so die Netto-Cash-Position auf einen Stand von CHF 51.3 Millionen im Vergleich zu einer Nettoverschuldung von CHF 1.7 Millionen in 2015. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) stieg auf 19.9% gegenüber 16.0% in 2015, und die Eigenkapitalquote stieg auf 33.9% gegenüber 31.1% im Vorjahr.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.70 pro Aktie (CHF 1.25 im Jahre 2015) vor.

Auftragseingang und Auftragsbestand
Der Konzern begann das Jahr 2016 mit einem leicht höheren Auftragsbestand als im Vorjahr. Die Auftragseingänge waren 2016 im Geschäftsbereich Web-fed höher als im Vorjahr, während der Geschäftsbereich Sheet-fed das Jahr 2016 auf einem etwas niedrigeren Niveau abschloss. Insgesamt lagen die Auftragseingänge auf der Höhe des Vorjahrs. Wie wir erwartet und mitgeteilt hatten, verbesserte sich Asien beträchtlich, während sich Mittel- und Nordamerika im Vergleich zum Vorjahr erneut steigerten. Es überraschte nicht, dass in Europa ein Rückgang zu verzeichnen war und die Geschäftstätigkeit in Südamerika schwach blieb. Die Unternehmensgruppe beendete das Berichtsjahr mit einem leicht niedrigeren Auftragsbestand als in 2015.

Umsatz
Im gesamten Geschäftsjahr 2016 stieg der Konzernumsatz um CHF 116 Millionen oder 8.7% auf CHF 1.447 Milliarden. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen, schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einem organischen Umsatzwachstum von 6.7%. Nuova Gidue Srl, übernommen in 2015, und die neue, Anfang 2016 in der Türkei eröffnete Tochtergesellschaft, trugen mit CHF 16.1 Millionen zum Umsatzwachstum bei. Wechselkursveränderungen liessen den Umsatz um CHF 10.8 Millionen steigen.

In der zweiten Jahreshälfte 2016 belief sich der Umsatz auf CHF 847 Millionen gegenüber CHF 600 Millionen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres und CHF 806 Millionen im zweiten Halbjahr 2015. Umsätze mit Sheet-fed-Produkten stiegen um 8.5% auf CHF 714 Millionen. Die Steigerung wurde von einer sehr starken Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie getrieben. Die Nachfrage nach Produkten für die Faltschachtelindustrie blieb stabil. Der Verkauf von Web-fed-Produkten nahm um 4.0% zu und erreichte im Geschäftsjahr 2016 CHF 309 Millionen. Die Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen blieb auf etwa gleich niedrigem Niveau wie in 2015. Der Umsatz mit Dienstleistungen und Ersatzteilen nahm stark zu, um 12.8% auf CHF 423 Millionen. Dies ist das beste Jahr seit Schaffung des Geschäftsbereichs Service im Jahr 2010.

Die Umsätze in Europa stiegen um CHF 9 Millionen. Eine wesentliche Verbesserung in Ländern wie Italien, Schweiz und Ukraine wurde wurde teilweise durch niedrigere Umsätze in Polen, Deutschland, Grossbritannien und Österreich verringert. Die Umsätze auf dem amerikanischen Kontinent verzeichneten eine Zunahme um CHF 42 Millionen. Diese Verbesserung ist hauptsächlich auf Steigerungen in den USA und in Mexiko zurückzuführen. Die Umsätze in Asien und Ozeanien stiegen um CHF 42 Millionen, hauptsächlich in Ländern wie Japan, Türkei, Australien und Vietnam. Die allgemeine wirtschaftliche Abschwächung in China führte zu einem weiteren Umsatzrückgang in diesem Land. Afrika verzeichnete eine Zunahme um CHF 23 Millionen, zu der Marokko und Südafrika den grössten Beitrag leisteten.

Ergebnisse
Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 103.7 Millionen oder 7.2% vom Umsatz gegenüber CHF 83.9 Millionen oder 6.3% vom Umsatz in 2015. Die Zunahme des Betriebsergebnisses ist sowohl auf höhere Umsätze, die zu einer guten Auslastung der Produktionskapazitäten der Gruppe führten, als auch auf Verbesserungsmassnahmen zurückzuführen, mit denen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich steigern.
Das Nettoergebnis belief sich auf CHF 84.3 Millionen (gegenüber CHF 67.1 Millionen in 2015). Die Zunahme ergibt sich aus dem höheren Betriebsergebnis und aus reduzierten Finanzierungskosten. Die Ertragssteuern erhöhten sich, da der Konzern in 2015 von einem einmaligen positiven Steuereffekt in Höhe von CHF 8.1 Millionen profitiert hatte, der sich in 2016 nicht wiederholte.

Bilanz
Sowohl die erfolgreiche Geschäftstätigkeit als auch kontinuierliche Anstrengungen zur Optimierung von Nettoumlaufvermögen und eingesetztem Kapital führten in 2016 zu einem Anstieg der liquiden Mittel in Höhe von CHF 46.3 Millionen. Dadurch belief sich die Netto-Cash-Position im Berichtsjahr auf CHF 51.3 Millionen gegenüber einer Nettoverschuldung von CHF 1.7 Millionen in 2015. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) stieg auf 19.9% gegenüber 16.0% in 2015, und die Eigenkapitalquote stieg auf 33.9% gegenüber 31.1% im Vorjahr.

Wechsel von IFRS zu Swiss GAAP FER
Als Folge des Wechsels von IFRS zu Swiss GAAP FER wurden die Ergebnisse in der Gewinn und Verlustrechnung 2015 angepasst. Die Veränderungen sind vorwiegend auf die Anpassung der mit Leistungen an Arbeitnehmer und mit Übernahmen verbundenen Kosten zurückzuführen. In der Bilanz beziehen sich die wichtigsten Veränderungen auf Verbindlichkeiten aus Leistungen an Arbeitnehmer, sowie auf Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte aus Übernahmen, die über das Eigenkapital verrechnet wurden. Zusammen mit anderen Effekten führt dies zu einer Abnahme der Bilanzsumme um CHF 93.1 Millionen und einer Zunahme des Eigenkapitals um CHF 8.2 Millionen in der Bilanz zum 31. Dezember 2015. Als Folge dieser Veränderungen verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 von 28.6% auf 31.1%.

Ausblick und Finanzziele
Überall gibt es Veränderungen, und 2017 wird ein weiteres „unberechenbares Jahr“ sein. Die Art und Weise, wie Länder unter neuer politischer Führung regiert werden, kann den Welthandel beeinflussen und seine Dynamiken verändern. Obwohl die Märkte unberechenbar bleiben, gibt es noch viele Chancen.

Unser Weg und unsere Ziele umfassen Innovation und die Entwicklung neuer Maschinen, neue Dienstleistungen und eine Erhöhung unserer Marktanteile. Zur Unterstützung unserer Strategie betonen wir erneut unseren Fokus auf die Zufriedenheit unserer Kunden, die eine entscheidende Quelle des Wohlergehens unseres Unternehmens ist. Wir streben Wachstum in allen Geschäftsbereichen und auf einigen Zielmärkten an, was die Eröffnung unserer dritten chinesischen Produktionsstätte Anfang 2018 unterstreicht. Mit dem künftigen Aufbau eines Kompetenzzentrums für Digitaldrucktechnologie investieren wir weiterhin in Innovation, und wir werden unsere Prozesse weiter optimieren, sei es durch die Suche nach Synergien innerhalb unserer Unternehmensgruppe, durch die Implementierung schlanker Prozesse oder durch die Entwicklung gemeinsamer Praktiken.

Seit der Gründung vor 125 Jahren hat sich BOBST kontinuierlich angepasst und Neuerungen realisiert, um mit den besten Produkten und Dienstleistungen seinen Platz an der Spitze zu halten. In 2017 werden wir anhand folgender Strategie agieren:
-Weiterhin in eine starke Präsenz auf grossen Märkten investieren.
-Weiterhin unsere Werte und Kultur in Sachen Vertrauen, Respekt, Leidenschaft und Leistung entfalten.
-Für unsere Interessenseigner beständig finanzielle und menschliche Werte generieren.
-Indem wir aus unseren Erfolgen und Fehlern lernen, werden wir uns in neuen Bereichen entwickeln, hier innovieren und so mittel- bis langfristig zusätzliche Einnahmequellen erschliessen.

Die Unternehmensgruppe bestätigt die am 20. Dezember 2016 veröffentlichte Prognose, nach der sie davon ausgeht, einen mit 2016 vergleichbaren Umsatz zu erzielen. Unvorhergesehene Umstände ausgenommen, rechnet die Gruppe mit einem Betriebsergebnis (EBIT) auf Höhe des in 2016 erreichten Werts.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #116775
 19.04.2017

BOBST präsentiert sich auf der Interpack 2017 als Innovationsführer  (Firmennews)

Auf der Interpack 2017 (4. - 10. Mai in Düsseldorf) stellt BOBST wegweisende Technologien und Services für die Herstellung von Verpackungen für unter anderem Lebensmittel, Getränke sowie pharmazeutische und kosmetische Produkte in den Mittelpunkt. Diese Innovationen umfassen Lösungen der Geschäftsbereiche Web-fed und Sheet-fed für Druck und Weiterverarbeitung sowie jüngste Entwicklungen für die Herstellung von Verpackungsmaterialien und die Erweiterung ihrer Funktionalität, für die Qualitätssicherung und für die Einhaltung von Umweltauflagen.

Während der Interpack veranstaltet BOBST für die Messebesucher in seinem nahe der Düsseldorfer Messe gelegenen Competence Center Meerbusch zusätzlich eine Hausmesse, in deren Rahmen das Unternehmen einige seiner innovativen Technologien live vorführt.

Darüber hinaus sind während der Interpack weitere europäische BOBST Competence Center für Kundenvorführungen geöffnet. Zudem veranstaltet Bobst Italia unmittelbar im Anschluss an die Messe eine Hausmesse inklusive eines Technologieforums rund um Innovationen für den Tiefdruck.

Erik Bothorel, Leiter des BOBST Geschäftsbereichs Web-fed: „Auf der Interpack bekommen wir direkten Kontakt zu Leuten aus allen Bereichen der Lieferketten der Branchen Lebensmittel, Getränke, Süßwaren, Backwaren, pharmazeutische und kosmetische Produkte, Non-Food-Produkte und Industriegüter. Wir verfügen über ein umfassendes Portfolio innovativer Anlagen, das die Anforderungen all dieser Branchen abdeckt – angefangen bei Flexo- und Tiefdruck über Beschichtung, Kaschierung und Metallisierung bis hin zu Weiterverarbeitung und Finishing. Allein im vergangenen Jahr haben wir zahlreiche neue Produkte auf den Markt gebracht, mit denen wir die Grenzen der Verpackungsherstellung hinausschieben: Das gilt zum Beispiel für Digital Flexo, mit dem sich Verpackungshersteller neue Märkte erschließen können, den UV-Flexodruck für Lebensmittelverpackungen, neue Barriere-Beschichtungen sowie Innovationen, mit denen sich die Produktivität in Stanz-, Falt- und Klebeprozessen signifikant steigern lässt.“

Abgesehen von den Lösungen für CI- und Inline-Flexodruck, Multi-Prozess-Druck, Tiefdruck, Beschichtung, Kaschierung und Vakuummetallisierung ist der BOBST Geschäftsbereich Web-fed ein führender Innovator in Sachen Prozessentwicklung. So treibt er zum Beispiel die Entwicklung von Verpackungsmaterialien mit hoher Barriere-Wirkung zu industrietauglichen Lösungen voran, die in Maschinen verarbeitet werden können und dabei ihre Barriere-Eigenschaften auch in komplexeren Verarbeitungsprozessen beibehalten, wie sie bei einigen flexiblen Verpackungen erforderlich sind. Bothorel: „Wir unterstützen unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Prozesse, so dass sie die hochfunktionalen Trägermaterialien, die der Markt zunehmend fordert, profitabel herstellen können.“

Der BOBST Geschäftsbereich Sheet-fed ist nicht nur ein führender Innovator bei Anlagen, wie sie Bobst Meerbusch im Rahmen seiner Hausmesse präsentiert. Vielmehr ist dieser Geschäftsbereich auch als treibende Kraft bei der Entwicklung von Druck- und Weiterverarbeitungsprozessen bekannt, die die Produktivität und Funktionalität bieten, die Verpackungshersteller heute benötigen. Dabei erstreckt sich das Spektrum von hochverfügbaren Anlagen über intelligente Systeme für die Qualitätskontrolle bis hin zu Lösungen für die Herstellung lebensmittelkonformer Verpackungen. Während der Interpack 2017 gibt es im Competence Center von Bobst Meerbusch täglich Live-Präsentationen einer Flachbettstanze VISIONCUT 106 LER mit Nutzentrennung, einer Hochleistungs-Faltschachtel-Klebemaschine EXPERTFOLD 110, einer Kaschiermaschine FOLIOSTAR und einer Flachbettstanze MASTERCUT 2.1 für die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe bei sehr hoher Produktivität.

Bothorel: „Angesichts des großen Erfolgs auf der letzten Interpack sind wir auch in diesem Jahr wieder auf dieser Messe vertreten. So können sich Interessenten aus der gesamten Branche unmittelbar mit unserem Team austauschen. Unabhängig von ihrer Position in der Lieferkette sind wir in aller Regel an der Qualität der von ihnen hergestellten Produkte beteiligt. Schließlich sind Verpackungen heute mehr denn je zu Bestandteilen von Produkten geworden. Mit unseren Lösungen können Verpackungshersteller in ihren Prozessen viele Hürden überwinden.“

Auf der Interpack 2017 stellt BOBST im Schweizer Pavillon in Halle 11 aus (Stand C31). Besucher sind eingeladen, während der Messe auch das BOBST Competence Center in Meerbusch zu besuchen. Auch weitere BOBST Competence Center in Europa stehen während der Interpack für Kundenbesuche zur Verfügung.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #116482
 16.03.2017

BOBST auf der ICE Europe 2017  (Company news)

Auf der ICE Europe 2017 (21. – 23. März in München) zeigen die Experten von BOBST in Halle A5 (Stand 1166) auf, wie Hersteller funktionaler Trägermaterialien mit Anlagen des Unternehmens die stetig steigenden Anforderungen des globalen Marktes an die Funktionalität dieser Materialien pro-aktiv abdecken können. So werden auf der weltweiten Leitmesse der Converting-Branche unter anderem auch Muster funktionaler Trägermaterialien präsentiert, die in den europäischen BOBST Competence Centern mit Anlagen des Unternehmens produziert wurden.

Das gilt etwa für die Lösungen von BOBST für Vakuum-Beschichtung und Metallisierung – angefangen beim neuesten AluBond®-Prozess, der einen Durchbruch in Sachen erweiterte Metallhaftung darstellt, über die Herstellung und Weiterverarbeitung AlOx-beschichteter Transparentfolien mit hoher Barriere-Wirkung bis hin zu dem praxisbewährten SelectMet®-System und dem ebenfalls praxisbewährten DarkNight®-Prozess. Darüber hinaus informiert BOBST seine Besucher auf der ICE Europe 2017 über die neue Vakuum-Metallisierungsmaschine K5 EXPERT. Sie ist derzeit die weltweit produktivste Metallisierungsmaschine.

Die in München präsentierten Beschichtungslösungen spiegeln die wachsende Nachfrage des globalen Marktes nach Hochleistungs-Trägermaterialien wie beispielsweise lackierten Aluminiumfolien, beschichteten Folien, Barriere-Folien, Trennpapieren sowie Bändern und Etiketten für den Consumer-Markt sowie für industrielle Anwendungen wider. Hier zählen die Optimierung des Druckkammerrakelsystems für die Produktion von „No-Label-Look“-Etiketten, ein Hochleistungstrockner mit Lufttemperaturen bis 350 °C sowie ein modularer Beschichtungskopf für Heißleimanwendungen zu den neusten Entwicklungen von BOBST für seine ROTOCOAT-, ROTOMELT- und ROTOSIL-Maschinenfamilien.

Schließlich sind auch die innovativen Druck- und Kaschiertechnologien einschließlich der Zentralzylinderdruckmaschinen, der Inline-Flexodruckmaschinen und der Tiefdruckmaschinen sowie die Service- und Supportpakete von BOBST Themen auf dem Messestand des Unternehmens.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #116291
 01.03.2017

BOBST: Creating Excellence in Competition - Looking Forward to SinoCorrugated 2017  (Company news)

As a global pioneer in the printing and packaging industry, BOBST is a professional in folding carton, corrugated boxes and flexible packaging materials with first-class production equipment and excellent service. In 2015, BOBST’s consolidated annual sales revenue was 1.331 billion Swiss francs; compared to 2014, they experienced a 2% increase of around 30.9 million Swiss francs. The Sheet fed and web fed businesses units both have reached the high level. From the aspects of regional analysis, BOBST product reservations have reached Europe’s level of excellence. Business developments in Central America, North America and Africa are quite successful, while sales in South America, Asia and China are developing more slowly. Generally 2016 will be a turbulent year, however, a BOBST executive has said; but we still believe that BOBST will produce real growth in China and Asia despite this forecast. BOBST has also planned to provide new customers with upgraded services to simplify workflows and improve efficiency.

It is worth mentioning that in France, BOBST technology is mainly used in food packaging (high resolution graphics, high-dimensional packaging and wine box packaging), e-commerce and automotive packaging. Currently, its French market share had reached more than two-thirds. By contrast, in China, many companies face a variety of business problems such as slow growth; target markets; rapidly changing customer requirements; the excessive pursuit of product performance and service; fierce competition in price, speed and innovation; higher costs; and B2C and B2B sales selections.

In order to take on competition in the market, BOBST has introduced more equipment ranging from separate machines, fully integrated solutions, tailor-made printing lines, with strict quality control for high performance packaging manufacturers. BOBST executives have said that the equipment strength is mainly reflected in the innovation, automation, and latest technology. Overall, the main aim is to provide customers with the highest-level of productivity.

Technological Innovation to Meet the Customers’ Needs
Healthy competition will inspire infinite power. Compared with the same level of products, BOBST’s machines can provide customers with the best ROI (return on investment). Currently more and more companies are starting to focus on how to improve mechanical automation. BOBST thinks this is a future market trend, and also a unique opportunity. Technical innovation is the driving force of development. Most recently, at the Barcelona FEFCO technical meeting, BOBST’s corrugated innovation digital printing press was awarded the gold medal. A BOBST representative briefed the participants on the design, as well as further technical studies, namely two Beta testing corrugated box plants in Europe.

When it comes to the newest BOBST equipment, the representative said that at present BOBST has released two new flexo printing lines: FFG 8.20 EXPERTLINE flexo folder gluing machines and MASTERFLEX-XL off-line or in-line with flat-bed die-cutting. This new equipment is the perfect expression of the BOBST flexographic printing technology in the era of high productivity and excellent quality.

Additionally, BOBST actively takes new measures to meet the needs of the highest-level end users of the packaging industry with graphics printing, high performance printing, high performance printing processes, in-line quality control and convenient maintenance. It is anticipated that the launch of new equipment will fully comply with these new requirements.

Exhibit in 3-in-1 Mega Expo to Gain Market Share
BOBST has exhibited at SinoCorrugated in the past 10 years to enhance market position in China. Through partnership with Reed Exhibitions for many years, the company fully trusts Reed and looks forward to creating a common growth, achieving a win-win relationship.

SinoCorrugated 2017 is doubling down on its preparatory phase. SinoCorrugated 2017 will be held at Shanghai New International Exhibition Centre on April 11-14, 2017, concurrently held with SinoFoldingCarton 2017 and China Packaging Container Expo 2017. Spanning 110,000 sqm, the exhibition will converge more than 1,100 leading brands, showcasing 1,800 high-end and cost-effective equipment and thousands of consumables. Around 65,000 local and international professional visitors will visit, including 8,000 visitors from over 110 countries and regions.

In the face of new challenges and opportunities, BOBST is making efforts in mature markets, offering mechanized machines to replace old machines, meeting the needs of emerging markets and the development of corrugated automation. We look forward to creating and driving excellence through competition!
(Reed Exhibitions (Shanghai) Co. Ltd)

Newsgrafik #115783
 30.12.2016

Bobst Group SA bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 und ersten Ausblick für ....  (Firmennews)

...das Geschäftsjahr 2017

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwartet die Bobst Group SA momentan, laut Ankündigung vom 11. November, einen Umsatz leicht über CHF 1,40 Milliarden, ein höheres Betriebsergebnis (EBIT) welches ungefähr 7% des Umsatzes erreichen sollte und ein Nettoergebnis nicht mehr unter dem angepassten Nettoergebnis für 2015 (wie bereits angekündigt CHF 67,1 Millionen), sondern über diesem Niveau.

Vorbehaltlich unvorhergesehener Umstände erwartet die BOBST derzeit für das Geschäftsjahr 2017 einen stabilen Umsatz im Vergleich zu 2016, d.h. leicht über CHF 1,40 Milliarden und eine EBIT-Marge die mit ungefähr 7% ebenfalls ähnlich wie im 2016 sein wird. Dieser Ausblick steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen, der Entwicklung der Gesamtwirtschaft in den verschiedenen geographischen Zonen sowie Währungsschwankungen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #115723
 21.12.2016

Graphische Betriebe Kip installiert neue Faltschachtelklebemaschine  (Firmennews)

Im Rahmen der großen Investitions-Offensive in den vergangenen 4 Jahren installiert die Druckerei KIP aus dem niedersächsischen Neuenhaus eine Faltschachtel-Klebemaschine Visionfold 110 vom Hersteller Bobst. Nach Fertigstellung der neuen Lager- und Logistikhalle im März 2016 ist ausreichend Platz vorhanden, um die neue Maschine in Betrieb zu nehmen.

Kip produziert jährlich Faltschachteln und Banderolen im zweistelligen Millionenbereich. Die größten Kunden in diesem Bereich stammen aus der Kosmetikindustrie und aus der Lebensmittelbranche. Die neue Visionfold ergänzt den bereits vorhandenen Maschinenpark, sodass Kip inzwischen – je nach Anwendung – auf vier Faltschachtel-Klebemaschinen zurückgreifen kann. „Die Maschine lässt sich aufgrund der digitalen Programmierung erheblich schneller rüsten und erreicht parallel hierzu deutliche höhere Laufgeschwindigkeiten. Mit der Faltschachtel-Klebemaschine von Bobst lassen sich unsere teilweise hochkomplexen Produkte einfacher, schneller, effizienter und in noch besserer Qualität fertigen“, erläutert Bernhold Bartels, Betriebsleiter bei Kip.

Auf der neuen Anlage werden seit Ende Oktober jegliche Arten von Faltschachteln produziert; von der einfachen Faltschachtel mit Längsnaht über Aufhängeschachteln bis hin zu Schachteln mit Automatikboden.

Das Familienunternehmen Graphische Betriebe Kip GmbH + Co. KG feierte 2016 sein 65-jähriges Bestehen. Mit mehr als 100 festangestellten Mitarbeitern hat sich die Druckerei neben der Fertigung von hochveredelten Faltschachteln auf Anhängeetiketten und Hangtags, Flaschenanhänger, mehrteilige Drehscheiben, Ölwechseletiketten, Türchen-/ Adventskalender, Rubbelkarten / Rubbellose und auf weitere Produkte für den Point of Sale spezialisiert.
(Graphische Betriebe Kip GmbH + Co KG)

Newsgrafik #115532
 29.11.2016

BOBST 'Solution Masters' beeindrucken auf der K 2016   (Firmennews)

Mit der Einführung der „K5 EXPERT“ bringt BOBST die produktivste Vakuum-Metallisierungsmaschine der Welt für die Verpackungsindustrie auf den Markt.

Bild: Interaktive Station und Musterständer für Vakuumbeschichten und –metallisieren auf dem BOBST-Messestand

Am Stand von BOBST auf der K 2016 standen Spitzenleistungen bei funktionalen Trägermaterialien und der Prozessdurchführung im Mittelpunkt. Besonders hervorgehoben wurde das einzigartige Know-how des Expertenteams mit der treffenden Bezeichnung „Solution Masters“. Nur wenige Monate nach Einführung von sechs Maschinen mit Bahnzufuhr und einer Reihe neuer Funktionen auf der drupa überraschte der Stand von BOBST auf der K 2016 mit weiteren neuen Entwicklungen und Must-have-Informationen zu neuen Produkten und Services. Gleichzeitig konnten die BOBST Competence Center in Italien, Deutschland und Großbritannien viele Kunden begrüßen, die angereist waren, um Maschinen in Live-Präsentationen zu erleben. Zu diesen Maschinen gehörte auch die neue K5 EXPERT Vakuummetallisierungsmaschine, deren Einführung zeitlich mit der Messe zusammenfiel.

Federico D’Annunzio, Strategic Products Marketing Director der BOBST Business Unit Web-fed: „Wir haben die K als größte internationale Messe für die Kunststoffindustrie genutzt, um Verarbeitern flexibler Materialen aus aller Welt die Möglichkeit zu bieten, BOBST umfassend kennenzulernen. Der Andrang auf dem Messestand und die vielen Besucher, die wir in unseren Competence Centern begrüßen durften, machen deutlich, dass gerade auch von weit her angereiste Verarbeiter unsere Angebote gerne angenommen haben. Die Qualität unserer innovativen Lösungen, die sowohl funktionale Trägermaterialien als auch operationelle Spitzenleistungen beinhalten, und die von BOBST angebotenen Services für die Foliendruck- und Verarbeitungsindustrie machten unsere Beteiligung an der K Show zu einem großen Erfolg. Wir haben neue Verträge und zusätzliche Handschlag-Verkäufe unterzeichnet sowie weitere neue Projekte angebahnt. Darüber hinaus wurden auf der Messe in unseren Competence Centern weitere Projekte abgeschlossen. Gut 60 % unserer Standbesucher waren potenzielle Neukunden, deren Interesse sich über alle führenden Technologien und Prozesse zu Druck und Verarbeitung von Folien-Trägermaterialien erstreckte, die von BOBST angeboten werden.“

BOBST Solution Masters, Experten für Vakuumbeschichtung und -metallisierung, Beschichtung, Extrusionsbeschichtung, Kaschierung, CI- oder Inline-Flexodruck und Tiefdruck, standen täglich zur Verfügung, um interessierte Besucher im Hinblick auf ihre Optionen bezüglich dieser Prozesse zu beraten. Die Solution Masters – sie sind umfassend geschult und verfügen über langjährige Praxiserfahrungen – unterstreichen das Bestreben von BOBST, seinen Kunden und potenziellen Kunden weltweit führenden Support zu allen Produktreihen zu bieten. Neben der fachlichen Beratung seitens der BOBST Solution Masters zeigten sich die Besucher insbesondere von der Qualität der auf dem Stand präsentierten Rollen mit Druck- und Verarbeitungsmustern begeistert – was das wachsende Interesse des Marktes an Verpackungs-Trägermaterialien mit hoher Barrierewirkung, maschineller Bearbeitbarkeit, Nachhaltigkeit und Wegen zur Nutzung neuer Anwendungen unterstrich.

Federico D’Annunzio: „BOBST arbeitet permanent an Innovationen und einer noch höheren Zufriedenheit seiner Kunden. Neben eher konventionellen Anwendungen und der Qualität, die im Druck im erweiterten Farbraum oder beim Dreifachkaschieren erzielbar ist, haben wir auch aktuellste Anwendungen der Branche gezeigt. Dazu gehörten das Clear-on-clear-Etikettenmaterial, ein technisch anspruchsvoller Beschichtungsprozess zur Herstellung von „No-Label-Look“-Etiketten, sowie die Präsentation, wie die Sicherheit beim Druck mit UV-Farben auf flexiblen Lebensmittelverpackungen garantiert werden kann, wenn BOBST Inline-Flexodruckmaschinen für den schmalen und mittleren Bahnbereich eingesetzt werden.“

Darüber hinaus zeigte BOBST auf der Messe Muster, die aus der Zusammenarbeit von BOBST mit führenden Lieferanten der Folienindustrie resultieren und Weiterverarbeiter dabei unterstützen, neueste Anforderungen des Marktes abzudecken. Dazu gehörte ein neuer, vollständig integrierter Prozess für die Verarbeitung von AlOx-beschichteten Folien mit hoher Barrierewirkung. Dieser von BOBST entwickelte Prozess schützt nicht nur die auf BOBST Vakuummetallisierungsmaschinen hergestellten AlOx-Folien. Er bietet auch zusätzliche Barrierefunktionen, während gleichzeitig andere Barriereeigenschaften beibehalten werden – was auch für komplexere Verarbeitungsprozesse gilt, die bei einigen flexiblen Verpackungen erforderlich sind. Ein weiteres Beispiel, ein vollständig PE-kaschiertes Muster, unterstrich die Möglichkeiten der BOBST Tiefdruck- und Kaschiermaschinen bei der Verarbeitung von MDO-Folien (Ausrichtung in Maschinenlaufrichtung) mit hoher Geschwindigkeit. Es zeigte insbesondere die Leistung der BOBST Tiefdruckmaschinen beim Bedrucken von Folien auf PE-Basis und unterstrich die Möglichkeit für BOBST Kunden, ihre Tiefdruckaktivitäten auf PE-Verpackungen zu erweitern.

Während auf dem K-Messestand von BOBST permanenter Besucherandrang mit Besuchern aus 60 Ländern aus allen Teilen der Welt herrschte, präsentierten die europäische BOBST Competence Center Maschinen im Live-Betrieb. In Großbritannien stellte Bobst Manchester die K5 EXPERT vor, die produktivste Vakuummetallisierungsmaschine für Verpackungsanwendungen. Die mit einzigartigen innovativen Funktionen wie Automatic Sequential Control (ASC) ausgestattete K5 EXPERT wartet darüber hinaus mit bewährten technischen Lösungen von BOBST für die Abfallreduzierung auf. Somit konnten die Gesamtbetriebskosten (TCO) im Vergleich zu anderen auf dem Markt verfügbaren Vakuumetallisierungsmaschinen um bis zu 25 % gesenkt werden. BOBST nutzte die Veranstaltungen in Manchester auch zur Vorstellung seines neuen AluBond®-Prozesses, der hohe Metallhaftung und Oberflächenenergie ermöglicht.

Bei Bobst Italia in S. Giorgio Monferrato wurden zwei neue BOBST Tiefdruckmaschinen präsentiert. Die RS 6003C HS ist eine Hochgeschwindigkeitsanlage, die mit spezifischen Konfigurationen zahlreiche Druck- und Weiterverarbeitungsoptionen bietet. Die RS 6002C ist eine achsenlose Druckmaschine, die höchste Druckqualität liefert und standardmäßig über Einzelantriebstechnologie (ES) mit dem BOBST-Registerkontrollsystem Registron® und das TAPS-System für automatisches Vorregistern per Knopfdruck verfügt. Bezüglich Kaschierung zeigten die neue kompakte Kaschiermaschine CL 750D und die Kaschiermaschine CL 850D die operative Effizienz und hohe Produktqualität, die sie für Weiterverarbeiter zur besten Wahl in der jeweiligen Maschinenklasse machen.

Das BOBST Competence Center für CI Flexodruck in Bielefeld präsentierte seine neusten Maschinen, darunter mit der MW85F eine CI-Flexodruckmaschine mit Ausschussminimierung für mittlere Bahnbreiten, die hohe Druckqualität bietet und in der Lage ist, sehr unterschiedliche Auftragsgrößen von Kleinstauflagen bis hin zu großen Auflagehöhen auf kostengünstigste Weise zu produzieren. Ebenfalls vorgestellt wurde die für die Produktion großer Auflagen und großer Formate konzipierte neue 40SIX.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #115247
 25.10.2016

Coburger Kartonagenfabrik installs the world's first BREAKER 2 FLAT TRACK automatic ...  (Company news)

... blank separator from BOBST

Mid-2016 saw Coburger Kartonagenfabrik GmbH & Co. KG put the world's first BREAKER 2 FLAT TRACK from BOBST into operation. The automatic blank separator was installed together with a MASTERCUT 1.7 flatbed die-cutter at the company, which has its headquarters in Dörfles-Esbach, near Coburg, Germany. The sheets to be processed come from the unique latest generation of high-performance in-line laminators – MASTERFLUTE – which was put into operation at Coburger Kartonagenfabrik in parallel with the BREAKER 2 FLAT TRACK and the MASTERCUT 1.7. This has enabled Coburger Kartonagenfabrik to open up all possibilities at the highest technical level for the manufacture of high-quality packaging made from laminated corrugated board, including double-wall corrugated board. The new machines are a key component of the company's comprehensive new investment program involving sums in excess of 20 million euros. As part of this project, the company will also expand its production and storage area, including common rooms, by 10,000 m2 to 40,000 m2.

Photo: Coburger Kartonagenfabrik is the first company in the world to combine a MASTERCUT 1.7 flatbed die-cutter with the new automatic BREAKER 2 FLAT TRACK blank separator from BOBST for manufacturing high-quality packaging made from laminated corrugated board, including double-wall corrugated board

"Under the central idea of Packaging 4.0, we are consolidating our market position in offset-printed single-corrugated and multi-corrugated sales packaging for manufacturers of consumer goods in virtually all industries," says Marcus Gebler, Managing Director of Coburger Kartonagenfabrik (one of Europe's largest family-run production companies for high-quality, offset-printed and litho-laminated sales packaging) explaining the most important reasons behind the company's decision to invest: "We installed the MASTERFLUTE and the MASTERCUT 1.7 with the world's first BREAKER 2 FLAT TRACK automatic blank separator in order to be able to continue to reliably produce top-quality packaging made from all types of corrugated board, from FF to BB, for our customers in the consumer goods industry."

Gebler describes the benefit of the new systems as follows: "With their innovative technologies and performance characteristics, the integrative MASTERFLUTE and MASTERCUT 1.7, including the BREAKER 2 FLAT TRACK blank separator, completely fulfil the requirements of even our most demanding customers." For instance, the Smart Feeder high-performance sheet feeder and the Power Aligner progressive sheet alignment system in the MASTERFLUTE as well as the Power Register in the MASTERCUT 1.7 ensure that all corrugated board materials are fed in perfectly. This is an important requirement for ensuring that the materials are transported through the machines cleanly and are processed accordingly.

Given that the quality of sales packaging is gaining increasing significance for the company's customers, in the brand segment and in the sub-brand segments, Mr. Gebler believes that the new BREAKER 2 FLAT TRACK is taking on a key role already: "While conventional automatic blank separators work with clamping boards and transport rollers, special transport belts on the new BREAKER 2 FLAT TRACK reduce the surface pressure. This significantly reduces the risk of marks when manufacturing the packaging and guarantees perfect quality of the finished products." Jörg Liebold, Head of Production at Coburger Kartonagen, adds: "A further advantage of transport belts is that the blanks are now transported from the die-cutter through the two BREAKER 2 FLAT TRACK modules to the PALLETIZER automatic palletization system in a completely level and therefore completely smooth and steady manner."

In addition, the new automatic blank separator is considerably more ergonomic in comparison to other systems. The settings for the individual jobs can be configured extremely easily via its user-friendly color touchscreen. "Work has become much easier for our operators," states Liebold.

Furthermore, the space required has been reduced by around half and the BREAKER 2 FLAT TRACK, which processes up to 300 bundles per hour, has low power consumption. The bundles can range from 50 mm to 300 mm in height and can be composed of up to 10 x 5 blanks. This provides packaging manufacturers with flexibility in automatic layer preparation.

And since the MASTERCUT line offers all options, including rotating, turning or separating, thanks to the BREAKER 2 FLAT TRACK, it is now easier than ever for Coburger Kartonagenfabrik to meet its customers' specific requests. Last but not least, the palletization system in the production line forms perfect stacks on the pallets, therefore increasing safety and convenience when placing them into storage or during transportation, according to Liebold.

The logistics involved in the new production technology are consistently adapted to ensure high performance and also have an innovative degree of automation.

The packaging manufacturer from Coburg forms the Coburger & Bergische Kartonagenfabriken Group together with Bergische Kartonagenfabrik Fritz Nießen GmbH & Co. KG from Velbert. It has been working in close partnership with BOBST at both sites for decades and uses many of the Swiss manufacturer's machines, including those in the fields of die-cutting and folding-gluing.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #115151
 13.10.2016

Model's robot-assisted FFG 618  (Company news)

With orders for smaller sizes of shelf-ready packaging growing, but the average length of each run falling, Model Zagreb has installed a highly automated BOBST FFG 618 - a casemaker known for its shelf-ready capabilities.

Over the past five years the Model Group plant in Zagreb, Croatia, has more than doubled its output thanks to a program of continuous improvement that has seen substantial investments in equipment and changes in processes. The most recent equipment investment has been the installation of a highly automated FFG 618, which has made the company better able to exploit the growing market for smaller sizes of shelf-ready pack.

“We needed a new flexo folder gluer to increase productivity and to continue to improve quality,” says Franjo Skok, Production Manager and a member of the board of Model Pakiranja d.d., the Model Group plant located in the industrial zone of Zagreb, the Croatian capital. “We produce a lot of shelf ready packaging on white coated papers, with three colors, perforations and tabs. It is the new trend and it is important that we can produce them efficiently, so that is why we needed the FFG 618.”

Although the plant already had a BOBST FFG MIDLINE 924, two BOBST flexo die-cutter lines and a pair of multipoint BOBST folder-gluers, the trend towards smaller, but more frequent, orders of smaller -sized packs created a need for a high performance machine with fast changeovers and a reduced labor requirement. “Model always invests in quality machines with high levels of automation,” says Mr Skok. “Every machine must produce quality boxes and have good productivity.”

The Group’s decision was to install the latest FFG 618 and to compliment it with an in-line Dücker robotic pre-feeder and robot palletizer. “This is a fully automatic line. It is the first use of robots like this in the region and the pre-feeder is only the fourth in Europe,” explains Mr Skok. “We have five FFG 618’s in the Model Group, so we know the machine well. We investigated other makers, but BOBST had the best machine in the market. We also like the service support, spare parts and, training. When you install new machines it is important to get this sort of support.”

Fast changeover
Despite being able to run at up to 26,000 boxes per hour, it was the job changeover capabilities of the FFG 618 that were particularly important, says Mr Skok. “We often have quite short runs, so it is important to have fast changeover. We also use many different types of board, so we have to do a lot of knife changes. It is important that this is fast too.” With all of the plant’s smaller three-color work now processed on the FFG 618, the line is producing almost double the amount of boxes per open hour that was possible on the same work using its FFG MIDLINE 924. Mr Skok expects to see further increases over the next six months.

Along with its higher productivity on short run, smaller boxes, the new BOBST FFG 618 is also a very energy efficient machine. Mr Skok says that for every square meter of packaging produced, the FFG 618 uses only about 50% of the energy of the FFG MIDLINE 924, due to its size and its more modern, more efficient drives. In times of increasing energy prices, such savings are important to profitability. As part of its continuous improvement program the plant has also recently installed an intelligent lighting system in its stock and production areas. Detectors in the stock area monitor movement and turn off lighting when there is no activity. In the production areas the system monitors outside light levels and adjusts the internal lighting accordingly. “We have made a 72% saving on lighting energy costs with this new system from Reflecta,” says Mr Skok.

Change of approach
Such initiatives are driven by the Model Group’s continuous improvement program, MTS, which is championed by the Group’s CEO, Dr. Daniel Model. “Since 2011 we have been running the Model Top System, or MTS, and we have made a total change in the philosophy of Model Zagreb,” explains Mr Skok, whose background in the automotive industry made him ideally placed to implement the program when he arrived at the plant four and a half years ago.

MTS brings together best practice in continuous improvement, principles found in Kaizen, 5S, six sigma and lean manufacturing. Staff at each Model plant are responsible for the process and are aided by an external company which audits implementation. Mr Skok believes that, for success at a plant level, inter-departmental co-operation is vital. “Each department has Key Performance Indicators to achieve and each has to be a supplier and a customer to the other departments if they want to meet them.”

With investment in the new FFG 618 and a reorganized layout the plant now has a better workflow within its 20,000 square meters. The reorganized layout is also feeding into a project which will see the plant install a new full BHS corrugator line in 2016. Thanks to the relocation project, and some remodeling of the plant, the company will be able to run its present corrugator until the BHS line is at full production. “When the new corru-gator is installed we will have logistics before and after it, so we will have better flow again,” explains Mr Skok.

Running at a hundred meters per minute faster than its current corrugator, the BHS line will not only give the plant higher productivity, it will also be more efficient, delivering 22% more square meters of board for the same energy input. Vitally, at 2.5 meters, it will also be wider than the plant’s current line; giving more flexibility in the products it produces and helping the plant achieve its ambitious aims for output growth. “We are focused on the market and on our customers. We aim to be partners of the customers by offering a large range of products,” explains Mr Skok, for who meeting customers’ delivery dates is key. “Model is a quality producer and we deliver when we say we will. Of course, price is always important, but Model has a philosophy of ensuring quality and on-time delivery. That’s one reason our sales have doubled in the last four years.”

Indeed, in the first 10 months of 2015, the plant sold 52 million square meters of board, compared to 29 million in 2011, the year a new management team arrived and the MTS program began in earnest. This doubling of output has required some additional staff - the plant now employs 157 - but Mr Skok says that most of the increase has been as a result of new equipment and a new management approach, a key part of which has been the MTS program. This growth will continue, he maintains. “Model Zagreb has more potential and I think we are only halfway there. This year we will start up the new corrugator, and by 2018 we aim to sell 80 million square meters a year.”

Growing with customers
The plant traces its roots back to 1948, and represents a long tradition of corrugated box manufacture in the region. At one time spread across three locations in Zagreb, including one right in the city centre, operations were consolidated at its present site in the mid-1990’s. In 2001, Model Group bought the business and it now serves customers throughout Croatia, Hungary, Slovenia, Bosnia, Serbia, and, for the last year, Austria. Much of the plant’s output is for the region’s dairy industry, but packaging for meat products, beverages, confectionery and electronics are also important sectors. Half of the plant’s production is destined for clients within Croatia, with Hungary being its next largest market. Slovenia is an important market when it comes to packaging for white goods while, in the newly opened up Austrian market, sales of food packaging is soaring. Entering the Austrian market has benefitted the plant in several ways, explains Mr Skok. “It is a high quality standard. It’s good for us because it means we have to keep developing the quality of our production. We develop boxes with our customers. That’s very important. We have people here who can design packaging for them and, as they grow, we grow with them.”

Local support
Making the transition from an older, largely manual, machine to a modern FFG complete with robotics at both ends, required a substantial mindset change from the plant’s operators. They were, Mr Skok says, wide-eyed at the prospect. “It was a totally new concept for them, both with the machine and the robots. They feared the new technology, but now they do not fear it any more. We put young operators on the machine because, although they don’t have so much experience, they don’t have history, so they are open to new ideas.”

In such a situation, the support that the operators receive is an important factor in a new machine’s success. On-site training was provided by instructors from both Bobst Lyon, where the FFG 618 is designed and manufactured, and from the BOBST Regional Services Center in Brno, Czech Republic. Having five such machines in the Model Group also meant that operators could swap with those in other plants to broaden their experience.

The two large Groups, Model and BOBST, have a very good partnership, says Mr Skok, and by understanding what Model Zagreb wanted to achieve, the BOBST team on the ground were able to deliver a suitable program of training and instruction. “They helped us make a big change in mentality. This machine has a lot of electronic systems, but now the operators are confident,” explains Mr Skok who also praises the spare parts and technical support from the Brno Center. “We don’t really have any problems with the BOBST machines, so except for regular service we don’t need to call Brno much. But when we do, it is important to have good support. We do not keep many parts, we call BOBST in Brno and the parts arrive very quickly. Our contact there also speaks Croatian, so that is helpful.”
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #115085
 06.10.2016

Bei BOBST stehen auf der K 2016 Spitzenleistungen bei funktionalen Trägermaterialien im ...  (Firmennews)

... Mittelpunkt.

Solution Master beraten die Besucher rund um ihre Möglichkeiten. Vorstellung der neuen Metallisierungsmaschine K5 EXPERT

BOBST richtet seine Präsenz auf der K 2016 (19. - 26. Oktober in Düsseldorf) in Halle 4 (Stand A39) darauf aus, Verarbeitern von Kunststofffolien neue Impulse zu geben, wie sie in ihren Prozessen höchste Leistung und hinsichtlich der Funktionalität von Trägermaterialien beste Ergebnisse erzielen. Daraus ergeben sich Vorteile wie unter anderem höhere Produktqualität, neue Funktionalität von Trägermaterialien, die Verarbeiter Kunden anbieten können, sowie eine verbesserte Wirtschaftlichkeit in der Herstellung von Kunststoff-Trägermaterialien. Auf dem Messestand beraten BOBST „Solution Master“ die Besucher rund um ihre Optionen. Darüber hinaus informiert BOBST auf der K über seine neue Metallisierungsmaschine K5 EXPERT.

Solution Masters
Experten der vier auf flexible Materialien spezialisierten BOBST Competence Center demonstrieren, wie sich bei Funktionalität und Leistungsfähigkeit von Anlagen Spitzenergebnisse erzielen lassen. Mit ihrem Know-how und ihren Praxiserfahrungen sind diese „Solution Master“ die idealen Ansprechpartner, um Besuchern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihre Prozesse in den Bereichen Vakuumbeschichtung und -metallisierung, Beschichtung, Extrusionsbeschichtung sowie Druck und Kaschierung optimal gestalten.

Neue K5 EXPERT
In Sachen Vakuummetallisierung fällt die K 2016 zeitlich mit der Markteinführung der neuen BOBST Metallisierungsmaschine K5 EXPERT zusammen.

Mit einer Geschwindigkeit bis 1.200 m/min ist sie die produktivste Vakuummetallisierungsmaschine der Welt. Informationen zur K5 EXPERT sind am Stand verfügbar, während die Maschine selbst am 18. Oktober 2016 im Rahmen einer Hausmesse im BOBST Competence Center in Manchester/UK Premiere feiert. Bei dieser Live-Präsentation der neuen Maschine bekommen Besucher außerdem die Gelegenheit, die Vorteile des neuen AluBond®-Prozesses kennenzulernen. Er repräsentiert den jüngsten technischen Durchbruch von BOBST in Sachen erweiterte Metallhaftung. Einzelheiten zum AluBond®-Prozess werden auch am Stand von BOBST auf der K 2016 präsentiert.

Techniker und Vertriebsmitarbeiter von BOBST bringen die K-Besucher auch hinsichtlich neuester kundenspezifischer Konfigurationen und Branchenanwendungen zu Extrusionsbeschichtung und Kaschierung auf den neusten Stand. Außerdem stehen sie für Diskussionen zu Beschichtungslösungen für Aluminiumlackierung, Hotmelt, Folienbeschichtung, Etiketten und Trennpapieren, Klebebändern und Vor-/Nachmetallisierung zur Verfügung.

Darüber hinaus sind hochwertige Muster und Einzelheiten zu den neusten Ergänzungen zum Maschinenangebot von BOBST für Zentralzylinder-Flexodruck, Tiefdruck und Kaschierung verfügbar, die bereits auf der drupa gezeigt wurden. Gleiches gilt für das einzigartige Digital Flexo-Verfahren von BOBST. Dieses ermöglicht einen vollständig digitalisierten Druckbetrieb und eine Nonstop-Produktion mit BOBST Inline-UV-Flexo-Druckmaschinen, die mit diesem System ausgestattet sind und über die REVO ECG-Drucktechnologie mit erweitertem Farbraum verfügen.

Schließlich stellt BOBST auf der K auch seine Servicepakete vor, um Kunden aufzuzeigen, wie sie mit ihren Anlagen dauerhaft höchste Leistungen erbringen.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #115002
 23.09.2016

DRO ermöglicht der Gulf Carton Factory hochwertigen Flexodruck  (Firmennews)

Im Anschluss an umfassende Investitionen, u.a. in die Installation einer neuen BOBST DRO 1628 NT RS, ist die Gulf Carton Factory auf dem besten Weg, ihr Ziel zu erreichen und in der GCC-Region Marktführer für den hochwertigen Postprint-Flexodruck zu werden.

„Die Gulf Carton Factory von heute hat mit der Firma, die vor mehr als 22 Jahren gegründet wurde, nicht mehr viel zu tun“, erklärt Ing. Meshari Al Jabr, Geschäftsführer des Werks in Al Ahsa, Saudi-Arabien. „Mittlerweile sind wir Teil der branchenübergreifenden Al Jabr Holding Company und wir konnten von kräftigen Investitionen in unseren Betrieb, unsere Maschinen und Prozesse profitieren. Mit diesen Investitionen sind wir von 50 Mitarbeitern im Jahr 1994 auf über 325 Mitarbeiter angewachsen und unsere Kapazitäten konnten von monatlich 500 t auf heute ca. 8.000 t pro Monat gesteigert werden.“

Eine Betriebserweiterung, Investitionen in eine Wellpappenanlage, eine neue Logistik, Upgrades der Druckvorstufen und die Installation von drei BOBST-Linien haben in drei Jahren eine Firma mit Kapazitäten geschaffen, die den regionalen Käufern von Verpackungen optimalen Nutzen bietet. „Wir haben viele langjährige Kunden, die unsere Aufgeschlossenheit als einen Grund für ihre Treue angeben“, fährt Meshari Al Jabr fort. „Wir hören unseren Kunden zu, um zu verstehen, was sie brauchen, und so entwickeln wir uns selbst immer weiter.“

Auf diese Weise hatte das Unternehmen auch erkannt, dass es stärker in neue Kapazitäten für hochwertigen Flexodruck investieren musste. „Unser Kunden entwickeln ihr Konzept der Markenbildung schnell weiter“, kommentiert Meshari Al Jabr. „Sie verfügen über Markenmanager und Marketingteams und konzentrieren sich auf bestimmte Produkte, die hochwertigen Flexodruck erfordern, um Kunden anzuziehen.“

Als Gulf Carton Factory vor zwölf Jahren mit der Produktion hochwertiger Verkaufsverpackungen begann, musste jeder Auftrag zweimal durch die Maschine laufen: einmal für den Druck und ein zweites Mal für die Lackierung und das Stanzen. Die Installation einer Esko Digital Flexo Suite und die Durchführung der Arbeit mit einer leistungsfähigeren Druckmaschine ermöglichte zwar eine Verbesserung der Druckqualität, aber die Kunden wollten mehr. „Selbst mit besseren Druckvorstufen und digitaler Klischeeherstellung war die Qualität für bestimmte Kunden immer noch nicht gut genug“, erinnert sich Charudutt Butala, Betriebsleiter der Gulf Carton Factory.

DRO macht’s möglich
Der Eigentümer des Werks, die Al Jabr Holding Company, wollte solche Aufträge nicht verlieren und entschied sich, bei GCF stärker in den hochwertigen Flexodruck zu investieren. Eine Entscheidung, die dem Werk auch einen Wettbewerbsvorteil ermöglichen sollte. „Heute ist der hochwertige Flexodruck ein wichtiger Bestandteil unserer Produktion und die Nachfrage danach wächst ständig“, so Charudutt Butala.

GCF untersuchte die Angebote dreier Anbieter und wählte eine BOBST DRO 1628 NT RS mit sieben Farben für den hochwertigen Flexodruck. Die Maschine wurde Anfang des Jahres installiert. „Die Servoantriebstechnologie der DRO und der Vakuumtransfer ermöglichen ein sehr viel besseres Druckregister als vorher“, erklärt Charudutt Butala. „Außerdem haben wir das BOBST Registern S5500 installiert, das die Register automatisch während der Produktion und ohne Eingriff der Maschinenführer kontrolliert und bei Bedarf korrigiert.“

Eine elektrostatische Bogenreinigung, Infrarot-Zwischenstationstrockner von JB Machinery und ein Farbmanagementsystem von Duo-Technik sorgen dafür, dass das Werk die Laufgeschwindigkeit der DRO von 11.000 Schachteln pro Stunde optimal nutzen kann. „Wie erwartet, konnten wir die Druckqualität deutlich verbessern“, sagt Charudutt Butala. „Außerdem läuft die Maschine doppelt so schnell wie die vorherigen.“ Ein BOBST MULTILOADER für die automatische Bogenzuführung und ein vollautomatischer BOBST DRO PALLETIZER gewährleisten einen kontinuierlichen Betrieb mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten. Früher haben wir mit sechs Personen an der vorhandenen Maschine ca. 600 t pro Monat produziert. Jetzt erreichen wir mit halb so viel Personal die doppelte Menge.“

Die Laufgeschwindigkeit ist natürlich nicht der einzige wichtige Produktionsfaktor. Die Bedienerfreundlichkeit trägt ebenfalls zu einer hohen Leistung bei. Deshalb wurde die DRO als Grubenvariante konzipiert, bei der fast alle Arbeiten auf Bodenniveau ausgeführt werden. Der Steuerungscomputer MPC3 ermöglicht eine problemlose Einstellung und Bedienung der Maschine und speichert die Parameter von bis zu 10.000 Aufträgen.

Bedienerfreundlichkeit
„Zunächst waren unsere Maschinenführer etwas beunruhigt, denn die Maschine ist mit ihrer Breite von 2,80 m sehr groß, und der Einsatz von Beschicker und Palettierer machen sie zu einer vollautomatischen Produktionslinie“, erinnert Charudutt Butala. „Aber die Zusammenarbeit mit den BOBST-Instruktoren hat ihnen die nötige Sicherheit vermittelt. Sie sagen, die Maschine sei problemlos einzurichten. Und weil man sie nicht ständig öffnen und schließen muss, müssen auch die Klischees nicht so oft gereinigt werden wie zuvor.“

Nach der termingerechten Installation begann die Schulung und Charudutt Butala versichert, dass diese auch reibungslos verlief. „Wir sind mit dem Service sehr zufrieden. Die BOBST-Techniker waren sehr kooperativ und sie verstanden sich hervorragend mit den Maschinenführern. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die BOBST-Instruktoren auch nach der Schulung noch für einige Zeit vor Ort bleiben und den Maschinenführern bei den unterschiedlichen Aufträgen in der Produktion mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Die Zahl der Aufträge für die Maschine stieg, und im Februar ging die Maschine offiziell in Produktion. Seit März arbeitet die Maschine bereits in zwei Schichten. Ursprünglich war geplant, gestanzte Umkartons und Trays mit hochwertigem Flexodruck zu produzieren, aber seit Anlieferung der Maschine gab es zahlreiche Kundenprojekte für Shelf-Ready-Verpackungen anstelle von Umkartons.

Besonders beeindruckt hat der BOBST-Kundenservice. „Solange die BOBST-Instruktoren hier waren, haben sie unter Gewährleistung benötigte Teile direkt im Werk Lyon bestellt. Dieses proaktive Vorgehen hat uns sehr gefallen. Mit manchen anderen Lieferanten ist die Kommunikation schwieriger und wir müssen nach einer Teilebestellung oft nachhaken. Mit BOBST sind wir sehr zufrieden.“

Vertrauen
Diese Servicequalität passt gut zur Gulf Carton Factory, die auf ihr eigenes Kundendienstniveau sehr stolz ist. „Wie wir bereits erwähnt haben, hören wir unseren Kunden zu, um zu verstehen, was sie brauchen. Unsere Angestellten sind ebenfalls sehr treu. Die meisten unserer wichtigsten Mitarbeiter sind schon lange bei uns. Das wiederum stärkt das Vertrauen, das unsere Kunden in uns haben.“

Das GCF-Werk liegt in der Industriestadt von Al Ahsa, in der östlichen Provinz Saudi-Arabiens in der Nähe von Bahrain und Katar. GCF wurde 1994 gegründet und versorgte ursprünglich vorwiegend lokale Kunden. Mittlerweile liefert GFC Verpackungen in alle Teile Saudi-Arabiens, aber auch nach Bahrain, Jordanien und in andere benachbarte Länder. Die wichtigsten Kunden arbeiten in den Sektoren Getränke, Wasser, Backwaren, Industrie, Keramik und Landwirtschaft. Das Unternehmen beliefert außerdem alle großen Molkereien in Saudi-Arabien. „Angefangen haben wir mit braunen und weißen Kartons mit einem einfachen Aufdruck“, erinnert sich Charudutt Butala. „Im Laufe der Jahre starteten wir die Produktion kaschierter Offset-bedruckter Schachteln. Aber mit der Entwicklung des hochwertigen Flexo-Postprint haben wir dieses Segment verlassen und uns für die Investition in eine BOBST DRO für hochwertigen Flexodruck entschieden.“

Neben den üblichen Aufträgen für Wellpappenwerke übernimmt GCF auch Aufträge, die sehr viel Handarbeit erfordern. „Wir haben einige Aufträge, deren Abfälle auf automatischen Stanzen nicht entfernt werden können. Also machen wir es von Hand“, erläutert Charudutt Butala. „Es gibt nicht viele Unternehmen, die diese Arbeit gern machen. Wir gehören dazu, weil wir unsere Kunden immer zufrieden stellen möchten.“

Die Al Jabr Holding Company, die seit 1994 finanziell an GCF beteiligt ist, hat das Unternehmen 2008 übernommen und sofort ein Investitionsprogramm gestartet, um seine Kapazitäten und Kompetenzen zu erweitern. Al Jabr gehört laut Meshari Al Jabr zu den erfolgreichsten saudi-arabischen Unternehmen. Al Jabr ist der einzige Agent für Fahrzeuge der Marke Kia und Haushaltsgeräte der Marke Haier in Saudi-Arabien. Al Jabr hat Beteiligungen an Firmen für Baumaterial, an Wäschereien und Bauunternehmen sowie an Fertigungsbetrieben wie GCF, die so unterschiedliche Produkte wie Softdrinks oder Chipkarten herstellen. „Seit wir zu 100 % Al Jabr gehören, haben wir eine starke finanzielle Rückendeckung“, erläutert er. „Früher waren die Grenzen eng gesteckt, wenn es um Investitionen ging. Unsere jetzige Gruppe ist immer bereit zu investieren. Und das bedeutet Versorgungssicherheit für unsere Kunden.“

Bei GCF wurde sowohl in den Betrieb als auch in Maschinen investiert. Der Kauf benachbarter Grundstücke hat eine Betriebserweiterung auf einer Fläche von 42.000 m² ermöglicht, die nun auch die Normen der Lebensmittelindustrie erfüllt. Im Rahmen eines Programms zur Modernisierung der 2,50 m großen BHS-Wellpappenanlage wurde ein Module Facer ersetzt und das Trockenende überholt. Ziel dieser Maßnahmen sind Qualitätsverbesserung, Leistungssteigerung und Abfallreduzierung. „Der neue Module Facer hilft uns, Feinstwellen in besserer Qualität zu produzieren“, erklärt Charudutt Butala. „Außerdem waren einige Siemens-Steuerungen an dem alten Aggregat veraltet. Wenn nun eine Panne auftritt, erhalten wir Support.“

Das Trockenende der Wellpappenanlage wurde in ähnlichen Bereichen erneuert. „Zuweilen wurden wir mit Stillstandszeiten wegen Pannen der Elektronik konfrontiert, durch die außerdem Ausschuss entstand. Also beschlossen wir, die ganze Einheit zu ersetzen, um beides zu reduzieren.“ Solange die BHS offline war, nutzte das Werk die Reserve-Wellpappenanlage von TCY. Diese Maschine arbeitet normalerweise nur in einer Schicht, konnte aber die Risikomanagement-Anforderungen der Kunden erfüllen, die nur von GCF beliefert werden. Investiert wurde außerdem in eine Mosca-Umreifungsmaschine, eine Solema-Maschine für Polster und Unterteilungen, eine Hochgeschwindigkeits-Wickelstretcheinheit von Robopac und einen Paletteneinleger mit automatischem Förderer von WSA.

Wie versprochen
„Die Wurzeln der Kaufentscheidung für die BOBST DRO 1628 NT RS reichen letztlich zehn Jahre zurück“, erklärt Charudutt Butala. „Auch wenn wir damals noch keine BOBST-Maschinen hatten, hat uns der für unsere Region zuständige BOBST Vertriebsmanager Naoufel Ghezal jedes Jahr besucht und über die neuesten Entwicklungen der BOBST-Maschinen und der Branche im allgemeinen informiert.“ Als eine der vorhandenen Inlinemaschinen ausgetauscht werden musste, wandte sich das Unternehmen an BOBST. „Wir haben uns eine FFG 924 in einem Betrieb in Deutschland angesehen und mussten verblüfft feststellen, dass diese Maschine mehr als dreimal so schnell lief wie unsere vorhandenen Maschinen. Außerdem erfuhren wir, dass sich unsere lokalen Mitbewerber ebenfalls für BOBST als Marktführer entschieden haben.“ Nach dem Kauf und der Installation der FFG 924 FP stellte Charudutt Butala begeistert fest, dass jetzt die meisten Aufträge mit der in den Maschinenspezifikationen genannten Höchstgeschwindigkeit verarbeitet werden können. „Mit anderen Maschinenherstellern haben wir die Erfahrung gemacht, dass die in der Broschüre aufgeführte Höchstgeschwindigkeit meistens nicht erreicht wird.“

Der Erfolg der FFG 924 veranlasste das Werk, im darauffolgenden Jahr eine weitere BOBST-Anlage zu kaufen, um einen ganz besonderen Markt zu bedienen. „Die Region von Al Hasa ist bekannt für ihre Datteln“, erläutert Meshari Al Jabr. „Die zahlreichen Dattelfarmen und Verarbeitungsbetriebe von Datteln benötigen Schachteln mit ganz geringer Höhe. “Zwar ist es möglich, diese Schachteln auf der FFG 924 herzustellen, aber nur mit niedrigeren Produktionsgeschwindigkeiten, da die Schachtelabmessungen im Grenzbereich dieser Maschine liegen. „Wir wussten, dass wir eine kleinere Maschine benötigten, die in der Lage ist, diese geringe Schachtelhöhe bei hoher Geschwindigkeit herzustellen. Nach den guten Erfahrungen mit der FFG 924 war die Kaufentscheidung für eine BOBST FFG 618 Quatro schnell getroffen.“

Neben der Maschine stellt BOBST für GCF auch einen kontinuierlichen Support zu Prozessverbesserungen bereit, so Meshari Al Jabr. „Wir haben jetzt einen Vertrag über technisches Coaching mit BOBST. Zwei- oder dreimal pro Jahr erhalten wir je nach Bedarf Besuch von einem BOBST-Instruktor, der uns bei Produktionsproblemen hilft, oder von einem Wartungstechniker für proaktive Serviceleistungen.”

Vor kurzem wurde das GCF-Werk, das bereits über die Zertifizierungen nach ISO 9001 für sein Qualitätsmanagement und nach ISO 22000 für sein Management der Lebensmittelsicherheit verfügt, von einem potenziellen Kunden nach der FSC-Produktkettenzertifizierung gefragt. „Es handelte sich um ein großes Blue-Chip-Unternehmen“, erläutert Charudutt Butala. „Dank der Systeme, die wir bereits eingerichtet hatten, sind wir schnell vorangekommen und erhielten die Zertifizierung in nur einem Monat. Der Kunde war sehr zufrieden. Wir waren sogar vor den Lieferanten zertifiziert, die diesen Kunden bislang beliefert haben und seitdem erhalten wir die gewünschten Aufträge. Eine durchgehende Prozesskontrolle ist ein steigender Trend in bestimmten Marktsegmenten und wir rechnen damit, dass die Mitbewerber dieses Kunden denselben Weg einschlagen.“

Die Investitionen bei GCF gingen Hand in Hand mit einer Überarbeitung des Images nach außen. Den Kunden sollte die alte GCF nicht im Gedächtnis bleiben. „Wie viele unserer Kunden legen wir großen Wert auf Markenbildung“, erklärt Meshari Al Jabr. „Wir haben dem Unternehmen eine neue visuelle Identität gegeben und unsere Website www.gulfcarton.net komplett überarbeitet.“

Flexibilität
Die Investitionen, die die Al Jabr-Gruppe für GCF getätigt hat, haben laut Meshari Al Jabr den Umsatz und den Marktanteil erhöht. „Unsere Kunden schätzen vor allem, dass die Druckqualität verbessert wurde und die Serviceleistungen hervorragend geblieben sind. Außerdem sind sie sehr froh darüber, dass wir sie im Notfall nie im Stich lassen. Wir hatten einen Kunden, der innerhalb von nur einer Woche ein Produkt herausbringen musste. In 24 Stunden hatten wir nicht nur die Klischees und die Stanzwerkzeuge erstellt, sondern auch die Schachteln produziert und geliefert. Auf solche Ergebnisse sind wir besonders stolz. Das Alltagsgeschäft zu bewältigen ist eine Sache, aber wir sind auch zur Stelle, wenn unsere Kunden uns für einen Notfall brauchen. Flexibilität ist eine unserer Stärken. Mit Maschinen wie unseren BOBST-Anlagen können wir unsere Kunden auf diese Weise begeistern.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #114807
 01.09.2016

BOBST rückt auf der Labelexpo Americas 2016 die Vorteile der Digital Flexo-Technologie in ...  (Firmennews)

... den Blickpunkt

BOBST wird auf der Labelexpo Americas in Rosemont, IL, USA, vom 13. bis 15. September 2016 eine Reihe von fortschrittlichenTechnologie- und Prozesslösungen im Bereich von Druck und Weiterverarbeitung für die weltweite Etikettenindustrie präsentieren. Außerdem wird auch die breite Palette der BOBST-Dienstleistungen vorgestellt, die Benutzer dabei unterstützen sollen, optimale Produktionsergebnisse zu erreichen, ihre Kapazität zu erweitern und auf bestehenden oder neuen Märkten erfolgreich zu agieren.

Star der Show am BOBST Stand 5721-5728 in Halle F wird das Digital Flexo-Verfahren sein, dessen außerordentliche Leistungen an einer BOBST M6 Inline-UV-Flexodruckmaschine für mittlere Bahnbreiten vorgeführt werden.

Die Vorteile von Digital Flexo, ein Bestandteil des BOBST „Digital Automation Programme“, sind einzigartig und machen den Druckvorgang schnell, flexibel und zuverlässig. Darüber hinaus ermöglichen sie eine gleichmäßig hohe Produktionsqualität und niedrigste Gesamtbetriebskosten. Unter Verwendung von neuen migrationsarmen UV-härtenden Farben und der Digital Flexo-Automatisierung hat BOBST Lösungen entwickelt, die ähnlich kurze Einrichtzeiten wie Digitaldruckmaschinen bieten. Dank des vollständig digitalisierten Druckvorgangs kann eine solche Maschine ununterbrochen laufen, ermöglicht Umrüstungen während des Betriebs, erzeugt maximal 10 m Makulatur und benötigt Einrichtzeiten von jeweils nur einer Minute.

Diese exklusiv von BOBST verwendete Technologie arbeitet mit der vom REVO Team, einem Zusammenschluss führender Industriepartner, geförderten Sieben-Farben-Technologie mit erweitertem Farbraum (ECG) und verbessert die Vorteile eines produktionsgesteuerten, wiederholbaren und kontrollierbaren digitalen Verfahrens. ECG ist eine von mehreren Technologien neben der digitalen Automatisierung des Druckvorgangs und der Standardisierung der gesamten Technologiekette, die im Fokus der von den Partnern des REVO Teams entwickelten Methode steht. Verarbeitern von Flexo-Etiketten und -Verpackungen werden damit Standardlösungen mit einem definierten Protokoll von Technologien bezüglich Verbrauchsmaterial, Software und Hardware verfügbar gemacht, die ihnen die Aufnahme der Produktion unter Verwendung eines „digitalisierten“ Flexo-Verfahrens ermöglichen. Um den Besuchern der Labelexpo das REVO-Projekt präsentieren zu können, stellt BOBST einen Teil seines Standes für diese revolutionäre und aufregende Entwicklung zur Verfügung.

Den Besuchern des Standes wird außerdem das sehr breite und umfassende Spektrum von Lösungen vorgestellt, die BOBST in den verschiedenen Segmenten der Etikettenindustrie anbietet. Dazu gehören die brandneue MW 85F CI Flexodruckmaschine, die Druckraster von bis zu 70 l/cm und mehr ermöglicht, und die CL 750D Kompakt-Kaschiermaschine. Beide Maschinen eignen sich besonders gut für Kunden, die hohe Effizienz bei kleinen Auflagen benötigen. Weitere Lösungen von BOBST beziehen sich auf Silikon- und Klebstoffbeschichtung und Vakuummetallisierung für die Etikettenindustrie.

Die Besucher werden darüber hinaus die Möglichkeit haben, sich anhand einer Vielzahl von Mustern, die auf dem Labelexpo-Stand verfügbar sein werden, visuell und taktil von der Qualität der auf den Maschinen von BOBST gedruckten und verarbeiteten Produkten überzeugen zu können.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #114616
 09.08.2016

Bobst: Ergebnisse des ersten Halbjahrs 2016 - Umsätze und Betriebsergebnis (EBIT) höher als ...  (Firmennews)

... im ersten Halbjahr 2015

-Umsätze 14% höher als im ersten Halbjahr 2015.
-Das Halbjahres-Betriebsergebnis (EBIT) stieg gegenüber 2015 von CHF 14.7 Millionen auf CHF 18.0 Millionen.
-Stabile Auftragseingänge und ein etwas höherer Auftragsbestand als im Vorjahr.
-Die Fachmesse drupa 2016, zu der BOBST 6 neue Produkte auf den Markt brachte, war für BOBST ein voller Erfolg.

Die Bobst Group verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr 2016. Die Umsätze beliefen sich auf CHF 600.4 Millionen in den ersten sechs Monaten 2016 gegenüber CHF 524.7 Millionen im Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um CHF 3.3 Millionen auf CHF 18.0 Millionen. Das Konzernergebnis erreichte CHF 9.7 Millionen gegenüber CHF 14.8 Millionen im Vorjahr, in dem der Konzern von einem einmaligen positiven Steuereffekt in Höhe von CHF 8.1 Millionen profitierte, der sich in 2016 nicht wiederholte. Die Auftragseingänge sind stabil und der Auftragsbestand ist etwas höher als im Vorjahr.

In der ersten Jahreshälfte 2016 belief sich der Konzernumsatz auf CHF 600.4 Millionen, was einer Steigerung um CHF 75.7 Millionen oder +14.4% im Vergleich zur gleichen Periode 2015 entspricht. Diese Entwicklung basierte hauptsächlich auf einem guten Auftragsbestand zum Jahresbeginn und einer insgesamt günstigen Geschäftsentwicklung. Volumen- und Preisschwankungen hatten einen positiven Einfluss in Höhe von CHF 46.7 Millionen oder +8.9%. Eine Verbesserung um CHF 14.9 Millionen oder +2.8% ergab sich aus der vollen Auswirkung der Übernahme von Nuova Gidue, die die Geschäftszahlen im ersten Halbjahr 2015 nur einen Monat lang beeinflusste.

Die positive Wechselkursentwicklung schlug bei der Umrechnung von Fremdwährungen für Konsolidierungszwecke mit CHF +10.8 Millionen oder +2.1% in den Büchern nieder, und der Transaktionseffekt auf das Umsatzvolumen unserer schweizerischen Unternehmen machte CHF +3.3 Millionen oder +0.6% aus.

Die Bobst Group hat ihre Rechnungslegungsstandards seit dem Geschäftsjahr 2016 von IFRS auf Swiss GAAP FER umgestellt. Die Zahlen des Geschäftsjahrs 2015 wurden, wann immer anwendbar, angepasst, um einen korrekten Vergleich mit 2016 zu gewährleisten.

Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 18.0 Millionen gegenüber CHF 14.7 Millionen für die gleiche Periode 2015. Die Zunahme des Betriebsergebnisses (EBIT) war hauptsächlich auf den positiven Beitrag der höheren Umsätze zurückzuführen. Diese Verbesserung wurde teilweise durch höhere Kosten aufgewogen, insbesondere für die Markteinführung neuer Produkte und für Fachmessen.

Das Konzernergebnis beläuft sich auf CHF 9.7 Millionen gegenüber CHF 14.8 Millionen 2015. Die Finanzaufwendungen nahmen im Berichtsjahr weiter ab, aber der Konzern profitierte 2015 von einem einmaligen positiven Steuereffekt in Höhe von CHF 8.1 Millionen, der sich in 2016 nicht wiederholte.

Der Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit betrug CHF 11.6 Millionen im Vergleich zu CHF 48.9 Millionen in den ersten sechs Monaten 2015. Dies war hauptsächlich auf die gute Geschäftsentwicklung in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen, die zu höheren Forderungen an Kunden als im Vorjahr führte, sowie auf zeitweilig höhere Bestände für Maschinen, die in der zweiten Jahreshälfte fakturiert werden.

Die Nettoverschuldung nahm von CHF 1.7 Millionen Ende 2015 auf CHF 20.2 Millionen zu. Dies war überwiegend durch die gewohnte Zunahme des Nettoumlaufvermögens im Geschäftsjahresverlauf bedingt. Das konsolidierte Eigenkapital erreichte 30.7% der Bilanzsumme gegenüber 31.1% Ende 2015.

Wechsel von IFRS zu Swiss GAAP FER
Als Folge des Wechsels von IFRS zu Swiss GAAP FER verbesserten sich die Ergebnisse in der Gewinnund Verlustrechnung 2015 leicht, vorwiegend begründet durch die Anpassung der mit Leistungen an Arbeitnehmer und mit Übernahmen verbundenen Kosten. In der Bilanz beziehen sich die wichtigsten Veränderungen auf Verbindlichkeiten aus Leistungen an Arbeitnehmer, sowie auf Goodwill und sonstige immaterielle Vermögenswerte aus Übernahmen, die über das Eigenkapital verrechnet wurden. Zusammen mit anderen Effekten führt dies zu einer Abnahme der Bilanzsumme um CHF 93.1 Millionen und einer Zunahme des Eigenkapitals um CHF 8.2 Millionen in der Bilanz zum 31. Dezember 2015. Als Folge dieser Veränderungen verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 von 28.6% auf 31.1%.

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND AUSBLICK PRO BUSINESS UNIT (BU)
Business Unit Sheet-fed
Im Vergleich mit der aussergewöhnlich aktiven ersten Hälfte 2015 lag die Geschäftstätigkeit in den ersten sechs Monaten 2016 leicht unter den Erwartungen.

Die drupa war ein voller Erfolg mit starker Geschäftigkeit während der gesamten Messe, was sich in einer bedeutenden Anzahl von Kaufversprechen aus allen geografischen Regionen niederschlug.

Sowohl die MASTERCUT 106 PER als auch die neue MASTERFOLD 110, die beide auf der drupa vorgestellt wurden, beeindruckten die Kunden mit ihren fortschrittlichen technischen Lösungen, die sie zu den produktivsten Maschinen auf dem Markt machen. Höhere Produktionsgeschwindigkeiten, deutlich kürzere Rüstzeiten, weniger Abfall, erhöhte Maschinenverfügbarkeit sowie Technologie, die eine fehlerfreie Produktion erreichbar macht, entsprechen den Forderungen der Kunden nach einem höheren Automatisierungsgrad sowie nach schnellen und genauen Auftragswechseln.

Wie in 2015 wird die Gesamtnachfrage weiterhin durch die reifen Märkte, insbesondere Nordamerika, aber auch Westeuropa gestützt. Die Schwellenmärkte schneiden 2016 dank Südostasien, Afrika und Mittlerem Osten besser ab, während Südamerika weiter hinter den Erwartungen zurückbleibt. Indien startete langsam in das Jahr 2016, und China ist nach wie vor von seiner aktuellen wirtschaftlichen Lage beeinflusst.

Trotz eines Auftragseingangs im ersten Halbjahr 2016, der um 6% unter dem der gleichen Vorjahresperiode lag, stiegen die Umsätze im fraglichen Halbjahr um 22.6%, vor allem aufgrund des guten, zum Jahresbeginn verfügbaren Auftragsbestands. Daraus folgt, dass die Aussichten für das Gesamtjahr auf Basis des aktuellen Auftragsbestands und der gewohnt stärkeren zweiten Jahreshälfte vielversprechend sind. Natürlich sind noch Herausforderungen zu meistern, vor allem in den Stanz-, Präge- und Falt-Klebe-Produktlinien.

Business Unit Web-fed
Die erste Hälfte des Jahres deckte sich in Bezug auf Aufträge mit 2015, vor allem aufgrund der Kunden, die ihre Investitionen bis zur drupa 2016 aufschoben, die von Ende Mai bis in den Juni hinein stattfand.

Die Fachmesse drupa 2016 war ein Erfolg und führte während der Messe zu einer grossen Zahl von Kaufversprechen. Die Messe ermöglichte dem Business Unit, neue Facetten der Integration seiner Produktlinien zu zeigen und gleichzeitig viele neue Maschinen vorzustellen. Die Tiefdruck-Produktlinie stellte Druckeinheiten der neuen 6002- und 6003-Tiefdruckmaschinen aus, während die Flexodruck-Produktlinie die neue MW 85 F zeigte, eine Maschine für die Produktion kleiner Auflagen bei minimaler Makulatur. Die Kaschier-Produktlinie stellte die neue CL 750 vor, eine kompakte Kaschiermaschine für das Arbeiten mit oder ohne Lösemittel. Sie vervollständigt die Produktpalette für Weiterverarbeiter, die nicht automatische Maschinen suchen, wie sie insbesondere für mittlere Produktionsserien und in aufstrebenden Märkten gefragt sind. Die Etiketten-Produktlinie präsentierte erstmals die M6, eine Inline-Flexodruckmaschine in zwei Konfigurationen, eine für die Herstellung flexibler Verpackungen und eine für Faltschachtel-Anwendungen. Beide Maschinen wurden im Druck mit erweitertem Farbumfang vorgeführt, der die Effizienz des Druckprozesses maximiert und keinen Einsatz von Pantone-Farben erfordert.

Insgesamt entsprechen die Markttrends dem Vorjahr. Reife Länder und die USA wiesen ein gutes Geschäftsniveau auf, auch wenn die Konsolidierung bei den Kunden weitergeht. Die Aktivität in den Schwellenländern, in China und Südamerika war eher schwach, während Indien, der Mittlere Osten und Afrika trotz politischer Instabilität in einigen Regionen eine gute Geschäftstätigkeit verzeichneten.

Der Umsatz des ersten Halbjahrs 2016 fällt geringer als der des gleichen Vorjahreszeitraums aus. Dennoch bedeuten Auftragsbestand und die gute Leistung auf der drupa, dass der Business Unit seine Ziele für das Geschäftsjahr erreichen dürfte.

Business Unit Services
Im ersten Halbjahr 2016 war der Umsatz der Business Unit Services 16.6% höher als im gleichen Zeitraum 2015.

Auf den europäischen und nordamerikanischen Märkten nahm das Volumen zu, vor allem durch erhöhtes Kontraktgeschäft wie Wartungsprogramme, Maschineninspektionen sowie Verträge über Fernwartung und Überwachung. Dank neu eingestellter Service-Techniker erhöhte sich die Zahl der geleisteten Servicestunden.Während der Umsatz in Europa und Nordamerika um fast 20% und in Afrika und im Mittleren Osten um 8% stieg, zeigte Südamerika Stagnation. In Asien fragten, nach einem schwachen Geschäftsjahr 2015, mehr und mehr Kunden Unterstützung durch BOBST Services nach, und der Business Unit verzeichnete dort ein Wachstum von 20%, vor allem aufgrund von Maschinenüberholungen und Verlagerungen.

Der Business Unit Services erwartet für das zweite Halbjahr 2016 einen normalen Geschäftsverlauf, sofern keine größeren Veränderungen in der Weltwirtschaft oder bei den Wechselkursen auftreten. Der Business Unit wird weiterhin sein Ziel verfolgen, bei Services in der Verpackungsindustrie zum Benchmark zu werden.

AUSBLICK AUF DIE ZWEITE JAHRESHÄLFTE 2016
Der Konzern erwartet anhaltend starke Nachfrage in Europa und Nordamerika. Asien dürfte sich weiter verbessern, aber die Nachfrage in Südamerika wird wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung gering bleiben. Die meisten Kaufversprechen von der drupa werden sich im dritten Quartal in Aufträge verwandeln, was in der zweiten Hälfte 2016 zu einer sehr starken Beschäftigung in fast allen Werken führen wird. Aufgrund des starken Geschäftsgangs im ersten Halbjahr ist der Konzern bei aktuellen Wechselkursen und vorbehaltlich unvorhergesehener Umstände zuversichtlich, das Gesamtjahr 2016 mit einem Umsatz von CHF 1.35 bis 1.40 Milliarden abzuschliessen (vorherige Prognose CHF 1.30 bis 1.35 Milliarden). Für das Gesamtjahr 2016 erwartet der Konzern ein ähnliches Betriebsergebnis (EBIT) wie das angepasste Betriebsergebnis (EBIT) aus 2015 (CHF 83.9 Millionen). Das Konzernergebnis wird niedriger als das angepasste Konzernergebnis 2015 (CHF 67.1 Mio.) ausfallen, da der Konzern in 2015 von einer einmaligen Steuergutschrift profitiert hat.

Die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und mindestens 15% Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) bleiben unverändert. Das Feedback von Kunden und Besuchern auf der drupa bestätigte den Erfolg der Konzernstrategie - Neuerungen zu entwickeln und einzuführen sowie die weitere Verbesserung seiner Serviceleistungen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #114556
 04.08.2016

GRUPO GONDI SECURES EXPANSION AMBITIONS WITH LARGE ORDER FOR ...  (Company news)

... BOBST AND BHS CORRUGATED LINES

Eduardo Posada, CEO of Grupo Gondi, said “These investments will support the rapid expansion we are undertaking by updating and expanding our production capabilities with state-of-the-art technology and by adding the extra capacity we need for the near future. It means that we will continue to provide the market with the best possible packaging solutions while we also support the investments that our major clients are making in new plants in the region.”

Emilio Corti, Head of Sheet-fed sales at BOBST, said, “With this third multi-machine deal, we continue to prove that our equipment and services are the right ones to support the ambitious growth plans of Grupo Gondi. The combination of our state-of-the-art machinery, which is capable of meeting Grupo Gondi’s high standards for productivity and efficiency, with our strong local service provision, backed by our worldwide centers of excellence, has allowed us to continually support Grupo Gondi’s business. We are delighted to be the preferred supplier of one of the world’s fastest growing packaging groups and we will continue to work hard to warrant their business.”

Lars Engel, Managing Director of BHS Corrugated, said, “We are honored to be the prime supplier of corrugator equipment to Grupo Gondi and proud to be part of their impressive expansion program. Following the successful start-up of their latest corrugator designed by BHS Corrugated, at Piedras Negras earlier this year, the order for two further lines reflects our ability to supply our customers with both performance and reliability. Through our local organization we are able to ensure the best service and spare parts support for Grupo Gondi and all of our customers in Mexico.”

World leading pre-print
The BOBST 90SIX has become the best-selling press in the pre-print market worldwide by delivering the highest performance available for the CI (central impression) flexo printing of pre-printed linerboard and coated box board. The success of the 90SIX reflects BOBST’s position of leadership in this market, held since the 1980s. Grupo Gondi’s new 90SIX will feature repeats of up to 2060 mm and speeds of up 500 meters per minute. Its CI architecture makes it ideal for printing on low grammage paper while delivering graphics close to offset quality, and helps to considerably lower box makers’ production costs. The press will join two other 90SIX presses in the group and will be installed at an undisclosed Grupo Gondi plant by the end of 2017. Like the two presses bought by Grupo Gondi before it, the new 90SIX will be equipped with smartGPS™, BOBST’s unique off-press impression setting system that reduces set-up waste to almost zero and allows users to produce even the smallest of orders. Another special feature of the press is a downstream unit designed for the application of both water-based and UV curable inks. This allows the machine to be used for all types of pre-print carton applications, including the production of premium beer packaging.

Performance and flexibility in corrugating
Designed by BHS Corrugated, the corrugators being supplied to Grupo Gondi feature a 2.5 meter working width, double-wall capabilities and a running speed of 400 meters per minute. The lines have been specified to give Grupo Gondi the highest performance and maximum flexibility in production, especially when running pre-print. The line includes an Advanced Facer AF-P and a belted Modul Facer MF-B, which is the only single facer in the industry to run pre-print paper as the inner liner. The Duplex Dry Ends are equipped with HQ-M drives and Carbon Fiber Knife bars to enable high speeds, especially when running short sheets. The exclusive BHS Corrugated pre-print equipment will be installed on both levels of the Dry End with pre-print marks detected from both sides. In addition, special BHS Corrugated high speed pre-print cameras will control the pre-print cut, allowing online correction of the cut-to-mark and reducing set-up waste to a minimum. A Duplex Stacker AS-M, with the combination of one upstacker and one downstacker, will deliver very fast change-over times for small stack heights and allow several orders to be managed on the belts at the same time.

High performance in-line die-cutting
By incorporating features such as intelligent feeders, vacuum transfer and register control, along with high performance dedicated peripherals, the MASTERLINE 2.1 die-cutting lines ordered by Grupo Gondi will deliver the high net output, shorter make-readies and matchless quality that the company requires. Taking in sheets through its fully automated LOADER - which can handle almost any material from carton board and micro-flute to corrugated board as thick as double-wall – the line’s integral MASTERCUT 2.1 die-cuts with high precision even the most complex shapes at up to 7,000 sheets per hour. A BREAKER FLAT TRACK unit then forms complex layers of boxes ready for the PALLETIZER 2.1, which frees up operatives to concentrate on maximizing performance and ensuring quality. Using MASTERLINE, just two operators, covering two shifts, can process over 20 million square meters of board a year., yet because of its total integration of every element, MASTERLINE is very easy to set and run.

Folder-gluers with exceptional versatility, control and productivity
The five folder-gluer lines to be installed in Grupo Gondi plants represent the most versatile, creative and productive available for carrying out this process. The MASTERFOLD 110 GNB lines not only process carton board packaging at speeds of up to 450 meters per minute, but can rotate the product through any angle, allowing packaging that in the past required a second pass, or a dedicated ‘right-angle’ machine, to be processed in-line at full running speed. The GYROBOX module which enables this opens up all sorts of opportunities to pack designers, while giving packaging manufacturers a unique advantage over their competition. At the end of the two MASTERFOLD lines will be new CARTONPACK 4 high performance packers, which were launched at Drupa 2016. These units automatically fill shipping containers with folded and glued cartons. All of the settings and movements of the CARTONPACK 4 are motorized and MATIC for repeat orders and its additional case erector unit can handle up to ten cases per minute, allowing the CARTONPACK 4 to handle more than 200,000 boxes per hour and run for up to 30 minutes without an operator.

Thanks to a large number of design and technology innovations, the EXPERTFOLD 165 A2 folder-gluers in the order will give Grupo Gondi true control of the folding and gluing process. Able to handle substrates from N- to A-flute, including double-wall and litho-laminates, the EXPERTFOLD 165 can process blanks up to 1700 x 1100mm in size and up to 25mm thick when folded. Control of the blank as it enters, travels through and leaves the folder-gluer is the forte of the EXPERTFOLD 165 and is achieved thanks to ACCUFEED blank alignment that ensures precise folding; a high accuracy pre-breaker which ensure excellent performance on machine-erect lines; and a folding process that minimizes fishtailing and gap. The latter is aided by an extra-long folding section which creates smoother folding. Along with newly developed creasing units at the entry, this ensures the high folding quality that manufacturers need today. The EXPERTFOLD lines will also feature Virtuo automatic packers which are particularly suited to medium to large runs of micro flute, litho-laminated or heavy solid board cartons.
(EMG Empaques Modernos de Guadalajara S.A. de C.V.)

Newsgrafik #114267
 05.07.2016

BOBST gewinnt mit seiner Digitaldruckmaschine für Wellpappe den EDP Award  (Firmennews)

Die Digitaldruckmaschine von BOBST für Wellpappen wurde mit dem EDP-Award 2016 der European Digital Press Association in der Kategorie „Best corrugated printer/solution“ (Beste Druckmaschine/beste Lösung für Wellpappen) ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde während eines EDP-Empfangs im drupa cube auf der drupa 2016 überreicht.

Mit den EDP-Awards werden die besten Entwicklungen bei Druckproduktionswerkzeugen, Software, Bedruckstoffen, Druckfarben, Materialien und Weiterverarbeitungssystemen im Digitaldrucksektor honoriert. Jakob Bovin, Product Marketing Director Digital Press for Corrugated Board: „Die Jury hat die umfassenden Möglichkeiten dieser neuen Druckmaschine ausgezeichnet, mit der sich Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe viele neue Märkte erschließen können - angefangen bei großen Auflagen von Faltkisten mit variablen Daten bis hin zu sehr kleinen Auflagen speziell gestalteter Verpackungen und Displays.“

Die Digitaldruckmaschine von BOBST für Wellpappen arbeitet mit der Stream Inkjet-Technologie von KODAK sowie mit lebensmittelkonformen Tinten auf Wasserbasis. Die vier CMYK-Druckwerke liefern einen kontinuierlichen Tintenstrahl von mehr als 50 Milliarden Tintentropfen pro Sekunde. Die Maschine deckt ein sehr breites Spektrum des Pantone-Farbraums ab und druckt mit Geschwindigkeiten von mehr als 200 m pro Minute. Dabei liefert sie höchste Druckqualität mit einer Auflösung von 600 x 900 dpi, die von einem brandneuen, patentierten Saugband-Bogentransportsystem unterstützt wird. Darüber hinaus ist die Maschine mit dem iQ400-Qualitätskontrollsystem von BOBST sowie einem Auswurfsystem für fehlerhafte Produkte ausgestattet. Wellpappenwerke können diese Bogendruckmaschine in idealer Weise in ihre Logistiksysteme integrieren. Dank der Pre-Coating-Einheit kann die Maschine eine Vielzahl verschiedener Wellpappenarten bedrucken, womit sie Weiterverarbeitern in der Produktion maximale Flexibilität an die Hand gibt.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #114231
 30.06.2016

Verkaufsabschlüsse übertreffen alle Erwartungen, die Messebesucher sind von BOBST und ...   (Firmennews)

...seinen innovativen Lösungen begeistert

Das Anlagen- und Serviceangebot von BOBST und insbesondere die präsentierten Weltpremieren fanden eine derart gute Resonanz bei den Besuchern der drupa 2016, dass die auf der Messe getätigten Verkaufsabschlüsse sowohl die Erwartungen als auch das von BOBST bei der drupa vor vier Jahren erzielte Rekord-Gesamtvolumen übertrafen. Die Käufer waren von allen Aspekten des BOBST Portfolios angetan und zeigten besonders starkes Interesse an der neuen M6 Digital Flexo Druckmaschine, an Weiterverarbeitungsanlagen im mittleren und oberen Segment für die Kartonherstellung mit Bogenzufuhr sowie an Services wie Online-Fehlerbehebung.

Dadurch dass BOBST bei der Endverpackungsanwendung beginnt und dann bis zur idealen Fertigungslösung zurückgeht, ist das Unternehmen einzigartig in der Branche. Die auf der drupa gezeigten Lösungen griffen die von den Besuchern geäußerten Sorgen hinsichtlich einer profitablen Fertigung bei immer kleiner werdenden Auflagen und steigenden Arbeitskosten auf.

Außerdem bot die drupa 2016 eine Gelegenheit für BOBST, sein 125-jähriges Bestehen mit Kunden aus der ganzen Welt zu feiern.

Jean-Pascal Bobst, CEO von BOBST: „Die Branchen, die wir heute beliefern, sind auf der Suche nach drastischen Produktivitätsverbesserungen durch Innovationen, Services und Beziehungen zwischen den Menschen. Darüber hinaus ebnet die Digitalisierung der Versorgungskette für Verpackungen den Weg in die Zukunft. Die drupa war für uns in diesem Jahr wieder einmal eine hervorragende Plattform, auf der wir zeigen konnten, dass wir die richtigen Lösungen für die Anwendungen unserer Kunden liefern, egal ob es sich um Faltschachteln, flexible Materialien, Etiketten oder Wellpappe handelt.“

Erfolgreicher Geschäftsbereich „Web-fed“
Die M6 Druckmaschine beeindruckte die Besucher mit ihren automatisierten Systemen, die Umrüstungen in weniger als einer Minute ermöglichen, praktisch jeden Abfall vermeiden und nur geringen Personaleinsatz erfordern. Diese Maschine bietet ihren Anwendern die Geschwindigkeitsvorteile eines digitalen Workflows zusammen mit den Kostenvorteilen des Flexo-Prozesses und des Druckens mit erweiterem Farbsatz (expanded gamut). Die M6 Druckmaschine kann flexible Verpackungen oder Faltschachteln verarbeiten und ermöglicht Schachtelherstellern in Verbindung mit einem Sheeter die Nutzung der Vorteile von Digital Flexo bei gleichzeitiger Weiterverwendung ihrer vorhandenen Bogen-Verarbeitungsanlagen.

Die Reihe der von BOBST auf der drupa angebotenen Flexo-Lösungen war ein besonderer Erfolg bei Herstellern von Pappe, Etiketten und flexiblen Verpackungen. Die Besucher zeigten starkes Interesse an der neuen MW 85F Zentralzylinder-Flexodruckmaschine, die hohe Qualität bei geringem Makulaturanfall garantiert und sich besonders für den Druck kleiner Auflagen eignet. Das starke Interesse der Besucher bestätigte, dass die MW 85F und die breitere MW 125F genau die richtigen Lösungen für den Markt sind. Im Breitbahnbereich bietet das neue Modell 40SIX, das für Druckbreiten von mehr als 1.650 mm und bis zu 2.250 mm entwickelt wurde, schnelle und automatische Umrüstungen sowie sicheres und einfaches Sleeve-Handling.

Am Tiefdruckverfahren interessierte Besucher gaben sehr positive Rückmeldungen zu den von BOBST angebotenen Lösungen für hohe Druckqualität bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten, insbesondere zu den neuen Druckmaschinen RS 6002 und RS 6003, die auf der Messe zum ersten Mal vorgestellt wurden. Die RS 6002 ist eine umweltfreundliche Maschine, die gleichermaßen effizient kleine und große Auflagen im Bereich flexibler Materialien produziert. Die RS 6003 ist eine Weiterentwicklung der überaus erfolgreichen Plattform 4003. Sie eignet sich ideal für mittlere und große Auflagen und kann sowohl Achs- als auch achslose Druckzylinder aufnehmen.

Weiterverarbeiter waren besonders an der CL 750D Kaschiermaschine interessiert, die auf der Messe neu vorgestellt wurde und ihnen den Zugang zu neuen Märkten, wie z. B. das Kaschieren in kleinsten Auflagen, bietet. Die CL 750D ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und macht die BOBST Qualitäts-Kaschierlösungen in Form einer kompakten, benutzerfreundlichen und preisgünstigen Maschine verfügbar.

Hochproduktive Anlagen für Bogenzufuhr
Sowohl die MASTERCUT 106 PER als auch die neue MASTERFOLD 110, die beide auf der drupa vorgestellt wurden, beeindruckten die Kunden mit ihren modernen technischen Lösungen, die sie zu den produktivsten Maschinen auf dem Markt machen. Höhere Produktionsgeschwindigkeiten, viel kürzere Rüstzeiten, weniger Abfall, längere Laufzeiten und eine Technologie, die eine fehlerfreie Produktion erreichbar macht, entsprechen genau dem Bedarf der Anwender nach erweiterter Automatisierung und schnellen und präzisen Umrüstungen. Die auf der Messe gezeigte produktivste Prägefoliendruckmaschine der Branche, die MASTERFOIL 106 PR, die über das neue Modul FOIL UNWINDER+ verfügt, hatte ebenfalls ein erfolgreiches Debut auf der drupa. Zusammen mit diesen hochproduktiven Lösungen wurden von den Besuchern auch verstärkt Lösungen aus dem mittleren Segment, wie die EXPERTCUT Stanzen und die EXPERTFOLD und VISIONFOLD Faltschachtel-Klebemaschinen, am Stand von BOBST nachgefragt.

Schwerpunkt auf Services
Die Mitte des Standes von BOBST auf der drupa 2016, von dem Besucher sagten, dass er ein „großartiges Design“ hätte, „sehr benutzerfreundlich“ sei und eine „erstklassige Darstellung von Technologie mit einer menschlichen Komponente“ böte, war für Service- und Innovationsprodukte reserviert. Der zentrale Ort für die Präsentation der Services unterstrich das Bestreben von BOBST, zum Maßstab in der Branche bei Serviceleistungen zu werden.

Das starke Kundeninteresse führte zu einer Vielzahl von Abschlüssen bei Investitionen in Services zur Verlängerung von Laufzeiten, unter anderem Helpline+ Installationen zur Remote-Fehlerbehebung, Maintenance+ Programme für Spitzen-Anlagenleistungen und Platen Conditioning Programme, mit denen die Einrichtezeit um bis zu 50% verringert wird. Weitere erhebliche Umsätze wurden mit dem Übergang auf lebensmittelkonforme Schmiermittel, mit Impact CAD-Systemen, mit denen Kunden ihre Stanzwerkzeuge bedeutend schneller herstellen können, sowie mit Ölreinigern erzielt, die die Lebensdauer des Öls verlängern und den Ölwechselbedarf verringern.

Entwicklung frischer Ideen
Als Beweis für ihre Fähigkeit, Kundenanwendungen aufzunehmen und hochproduktive Systeme für deren Fertigung zu produzieren, kamen BOBST und eine Gruppe führender Lieferanten der Verpackungsindustrie zusammen, um die Elevated Drink Box zu schaffen, ein innovatives neues „Bag-in-Box“-Konzept, das auf der drupa 2016 zum ersten Mal vorgestellt wurde. Diese einfache und benutzerfreundliche Art Getränke zu genießen wurde durch die vereinten Fachkompetenzen von BOBST, Metsä Board, Kodak, Henkel und Marbach ermöglicht und auf den Touchpoint Packaging Sessions der drupa präsentiert.

Jenseits der drupa
Mehr als 500 Kunden besuchten das Bobst Germany Competence Center im nahegelegenen Meerbusch, in dem weitere Anlagen gezeigt wurden, und zahlreiche Kunden unternahmen auch einen Besuch der Beta-Standorte der BOBST Digitaldruckmaschine für Wellpappe. Die eingegangenen Rückmeldungen waren sehr positiv und alle Kunden sind sich einig, dass BOBST sehr große Fortschritte bei dieser Technologie erzielt hat.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #113652
 11.05.2016

Indiens Vorliebe für Tiefdruckmaschinen der Marke BOBST ist stärker denn je  (Firmennews)

Die in 2015 erzielten Umsatzzahlen für Tiefdruckanlagen sind ein eindrucksvoller Beleg für die Beliebtheit, derer sich Technology von BOBST in indischen Industrie für flexible Verpackungen erfreut. Im vergangenen Jahr investierte die indische Industrie in acht Druckanlagen aus dem BOBST-Sortiment für Tiefdruck. Dazu gehörten u.a. die die Modelle 4003, 5002 (Bild) und 888. Diese Maschinen erweitern den Bestand von bereits 70 in Indien installierten Tiefdruckmaschinen für flexible Verpackungen und erhöhen den Gesamtmaschinenbestand auf weit über 500 Anlagen weltweit.

Die Tiefdrucktechnologie von BOBST ist nicht zuletzt auch deshalb so attraktiv, weil jede Anlage im umfangreichen Sortiment auf die gewünschte Anwendung, ihre Flexibilität, Nachhaltigkeit, Druckqualität und Wirtschaftlichkeit angepasst werden kann – also eine maßgeschneiderte Produkt-/Kundenlösung darstellt.

"Da das Tiefdruckverfahren das vorherrschende Druckverfahren für flexible Verpackungen ist und ein derart florierendes Segment der Branche bildet, macht es schon stolz zu wissen, dass BOBST nun bereits seit einigen Jahren einen Marktanteil von 70% an allen in Indien verkauften und installierten Tiefdruckmaschinen mit Einzelantrieb hält", sagt Nilesh Pinto, Senior Sales Manager für Bobst India. "Dazu muss man ja noch bedenken, dass unser Marktanteil 50% der insgesamt im Ausland und in Indien verkauften Tiefdruckmaschinen mit Einzelantrieb beträgt."
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #113410
 07.04.2016

Bobst Group und WIFAG-Polytype Group haben exklusive Verhandlungen aufgenommen   (Firmennews)

Bobst Group SA, Mex/Schweiz, und WIFAG-Polytype Group, Bern/Schweiz, haben exklusive Verhandlungen bezüglich einer möglichen Übernahme des Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie von WIFAG-Polytype aufgenommen. Dies ist ein weiterer Schritt in der Strategie von BOBST, die vorhandene Produktpalette erfolgreich auszubauen und stetig zu erweitern. Mit der Übernahme möchte BOBST die Stärken beider Unternehmen optimal nutzen und den internationalen Ausbau seines Geschäftsbereichs Beschichtungstechnologie kontinuierlich fortsetzen.

Der Erfolg der beabsichtigten Transaktion hängt davon ab, ob die Parteien eine endgültige Einigung erzielen können. Mit einem Abschluss wird für das Ende des zweiten Quartals 2016 gerechnet. Auch wenn eine endgültige Einigung erreicht wird, kann die Transaktion noch behördlichen Genehmigungen und möglichen anderen Bedingungen unterliegen. Es gibt jedoch keine Gewährleistung dafür, dass eine endgültige Einigung erzielt werden kann oder dass der Abschluss der geplanten Transaktion wirklich stattfinden wird.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #113207
 22.03.2016

Food grade first for Kingston   (Company news)

With concern increasing about the mineral oil contamination of food products by packaging, the Kingston Carton Company is the first UK carton maker to implement mineral oil free manufacturing using BOBST’s food-grade lubricant transformation programme.

“It wasn’t the cost of replacing the clients’ packaging that worried us. It was the cost of replacing the food that goes in it,” says Arend Buitendam, Managing Director of The Kingston Carton Company, explaining why the company has implemented a BOBST programme to migrate its conversion equipment from lubricants based on mineral oils to solely food grade synthetic lubricants.

Ensuring the production of hygienic packaging is a must for all producers of food packaging whether there is direct or indirect contact. However, all packaging production machines, from printing presses to folder-gluers, and from corrugators to die-cutters, occasionally shed lubricants from moving parts onto the packaging they are producing. While manufacturers aim to spot and remove any affected products, there is always the possibility that contaminated packs will reach the clients’ packaging lines. If the packaging manufacturer’s equipment uses mineral oil based lubricants, this then makes it possible for dangerous chemicals to migrate from the packaging into the food itself. Converting to the use of food-grade lubricants in packaging production equipment removes this risk, says Mr Buitendam. “If you look at the investment needed to convert your equipment, compared to the potential cost of a claim from a brand owner for mineral oil contamination, well, it pales into insignificance. A single job that earns you a few hundred pounds in profit might potentially cost you hundreds of thousands in claims.”

On top of such worries, Mr Buitendam says that there is also the risk of damage to a company’s reputation. “You could lose all sorts of business because of something like that, and it could have an effect on more than just profits. We’re privately owned, but for a listed company it could decimate their share price, which could have all sorts of implications.”

Kingston Carton is the first UK carton manufacturer to take advantage of the BOBST programme and has migrated two VISIONCUT die-cutters, which handle all its food packaging, as well as its entire folder-gluer department, to food-grade lubricants. Production Manager Alan Smith says that migrating this equipment has been on his wish list for over two years. “We first risk assessed the areas where mineral oil contamination of our customers’ cartons might be an issue. Clearly print was the most vulnerable area so, when we bought our Roland 700 direct drive litho press, we had it supplied with a food grade lubrication system so now all our printing presses run with food grade synthetic oils. With that we started looking at other areas of risk. Our analysis showed that conversion, in particular die-cutting, was the next process we needed to look at. Once BOBST had a solution for that, we jumped at the chance of using it and we decided to migrate our folder-gluers at the same time.”

What’s the problem?
Any mineral oils present in packaging materials can contaminate food products if that food is not protected by a barrier layer. Derived from crude oil, mineral oils have been identified as a source of two different types of contaminants that have been found in food products, says Foodwatch, the European consumer rights organization. Mineral oil aromatic hydrocarbons (MOAH) are suspected of being carcinogenic and mutagenic, leading the European Food Safety Authority (EFSA) to rule that any exposure to aromatic hydrocarbons in food presents a potential risk. The other identified contaminant, mineral oil saturated hydrocarbons (MOSH) are known to accumulate in the body and can damage numerous organs.

Analysts working for Foodwatch identified that, when it comes to food products, one source of these dangerous hydrocarbons is mineral oil lubricants used in the packaging manufacture process. Lubricants can be ‘shed off’ by equipment as a pack is processed or the pack might touch a greased or oiled element in the machine. The resulting residue on the packaging may come into direct contact with the food product, or can migrate through a ‘clean’ layer into the food. So, for example, mineral oils present in secondary packaging could pass through primary packaging to contaminate the food product.

While mineral oil contaminated packaging presents a threat to humans, the use of non-mineral oil based lubricants can seriously damage production equipment. This is why the BOBST programme to develop food-grade lubricants suitable for machines such as die-cutters and folder-gluers has taken a while, so says Mike Rice, BOBST’s Regional Services Manager covering the UK, Ireland and Scandinavia. “Our research and development teams have spent thousands of hours testing different food grade lubricants to be sure that their use doesn’t damage the machines they are put into. Oil has to be tested, not just in one type of machine, but in a whole range of machines. It has to be as safe to use in an SP102E running at a few thousand sheets an hour as it is in an EXPERTCUT that runs at 9,000. Likewise, we had to assess whether a particular food grade lubricant was suitable, say, for use on a set of die-cutter gripper bar chains. Does it have the right tack qualities as well as the right lubrication properties?”

BOBST food-safe range
The result of this research and development has been the launch by BOBST of a range of lubricants and cleaning products classified as grade H1 by NSF International, the globally-recognised independent accreditation body. The H1 grade is that suitable for incidental food contact and is a prerequisite for use in the food, pharmaceuticals and cosmetics industries. Fully synthetic, the range covers every type of lubricant needed to migrate a die-cutter or folder-gluer to safe alternatives and away from mineral lubricants, including gear and lubricating oils, spray lubricants, creep oils and greases.

BOBST NSF-H1 lubricants are based on synthetic oils containing a food grade poly alpha olephine (PAO) base-oil, augmented with high performing food grade additive packages, depending on the application. The specification of these lubricants is such that they ensure equal, or better, performance levels compared to the mineral oil based products they replace. And, along with ensuring the safety of the consumer, Mike Rice says that the development of the range also reflects the continuing BOBST focus on fault-free packaging. “Ensuring that their cartons cannot be contaminated by mineral oils removes the risk to the carton maker of having a consignment rejected. It’s another one of our BOBST developments designed to help our customers work towards ‘zero fault’ packaging.”

BOBST now offers a complete migration programme which converts customers’ equipment from mineral oil based lubricants to BOBST NSF-H1 food grade products. The programme can be used to migrate BOBST folding carton equipment and its corrugated machinery. The process involves an initial audit of the lubrication on the machine and a laboratory analysis of its oils. “We do this to ensure that there are no unseen problems within the machine,” explains Mike Rice. “It wasn’t really an issue on Kingston Carton’s VISIONCUT, because they are pretty new machines, but if we had found that the oil was burnt, or contaminated, or contained metal residues, we’d have to investigate further before carrying out the oil migration.”

As the analysis reported no problems, BOBST technicians carried out the migration on Kingston Carton’s equipment, which involved emptying all of the machine’s lubrication systems and introducing flushing products, which were then left overnight before being removed and replaced by BOBST NSF-H1 lubricants. The transformation programme also involved replacing all mineral oil based greases used in the machines, for example those lubricating stripping units, as well as cleaning and re-lubricating chain guides and gripper bar chains, and cleaning or replacing all of the filters in the affected systems.

Oil changes not needed for some time
With environmental regulations requiring the safe disposal of all lubricating oils, whether mineral based or synthetic, Kingston Carton took the opportunity to add BOBST Oil Cleaners to the migrated machines. These units continuously filter out contaminants such as water and particulates from the machine’s main oil circuit, in most cases removing the need to carry out oil changes for years on end. “Oil never wears out really, the problem is the contaminants,” explains Alan Smith. “So, twice a year we carried out oil changes on our die-cutters as part of our regular preventative maintenance. That meant that twice a year we had to buy new oil, take the machines out of service for several shifts and also pay for the disposal of the old oil. Now, with the Oil Cleaners, it could be years before we need to do that again.”

In fact, says Alan Smith, the time needed to carry out the whole migration process, including fitting the new Oil Cleaners, was less than the company sets aside for a six-monthly oil service. “We didn’t lose any time on the day, and we’ll be saving time every six months from now on.”

Able to retain particles as small as 3 µm, the Oil Cleaner not only maintains the lubrication properties of the oil, but also its cleaning properties. Regular checks of the Oil Cleaner filters allow the company to see what contaminants are being trapped, while analysis of the oil will give an early warning of any potential problems. “From the converters point of view, by having the Oil Cleaners and doing the analysis, you get longevity of your equipment,” adds Arend Buitendam. “In essence it is preventative. You are saving time and money while also pre-empting a major breakdown. If I was buying a new machine from BOBST today, I would be specifying food grade lubricants and Oil Cleaners from the beginning.”

Mineral oil products banned
Now that the BOBST food grade lubricant range has become available, Alan Smith says that Kingston Carton has been able to ban the use of mineral oil lubricants from all of its equipment involved in processing food packaging, from print right through to folding and gluing. “Sixty percent of our work is packaging for food, a lot of which is for direct food contact. So it’s a very significant proportion of our turnover and we have to safeguard that. We run our machines at the fastest possible speeds and lubricants can splash onto the product, particularly when you are running a full-sized sheet. We are always very thorough in checking and removing any affected sheets. But when you’re producing six million units a day, it’s a lot of units to be checked. Even with food grade lubricants in the machines we still have to do that, but we know that if any do get through then it will be simply a cosmetic problem and there will be no risk to consumers’ health - or to the financial wellbeing of our company. It makes me sleep better at night.”

The dangers of ‘white oil’
While there are several types of food safe lubricants on the market, Mike Rice says that, unlike the BOBST NSF-H1 range, most do not have the lubrication or cleaning properties needed for today’s manufacturing equipment. “We have seen some real horror stories where customers have started using untested lubricants in their die-cutters, they have overheated and seized up. That can cause hundreds of thousands of pounds worth of damage to a machine, not to mention the cost of the down time incurred.”

Such lubricants are often based on ‘Medical White Oil’, which is derived by cracking crude mineral oil to remove all the dangerous components. “Unfortunately it’s these same dangerous components that provide the lubricating characteristics,” explains Mike Rice. “So an additive package is needed to regain its lubrication ability and to fulfil the H1 requirements. Unfortunately the characteristics of the White Oil base are inferior to those of the PAO synthetic oil base that we use in our BOBST NSF-H1 lubricants.” Other base oils, such as poly-glycols, have good lubricating properties, but can attack seals and protective paint, says Mike Rice. “That causes blocked valves, blocked lubricating pipes and very severe damage.”

Along with migrating their BOBST die-cutters and folder-gluers to food grade lubricants, Kingston Carton has also banned the use of mineral oil derived cleaning products such as WD-40, and a range of other aggressive cleaning products. “We were worried about what potentially toxic chemicals we were using that might come into contact with a board or a carton,” explains Arend Buitendam. “Rolling out the use of food-grade cleaners through the whole factory was, as far as I was concerned, a no-brainer. And it was easy to do. BOBST have all the food-grade chemicals as well as all the lubricants. It made perfect sense to us. Along with the crews we looked through the COSHH (Control of Substances Hazardous to Health) sheets for all the cleaning chemicals we were using and then we showed them what we were going to replace them with. They were all on-board straight away. Then I marched through the factory removing all the stuff we had just banned!”

Alan Smith says that Kingston Carton made a point of involving the machine operators in the migration process as well. “When the BOBST technicians came in, the operators got to see parts of the die-cutters that they never normally see and they got to clean things they can never normally get at. They all realise that the old ways are no longer fit for purpose in today’s manufacturing environment and by carrying out this migration, and only using food safe cleaning agents throughout production, they are safeguarding their own jobs.”

First in the UK
Mr Buitendam says that while many of Kingston Carton’s customers are already insisting on the use of food grade outers and hygienic, plastic pallets, any requirement for mineral oil free manufacturing environments is not particularly on packaging buyer radar. “I don’t think it will be long though. As more stories come to light about mineral oil contamination of food by its packaging, consumers will start to put pressure on brand owners, and that will soon push back down the supply chain.”

Nonetheless, Arend Buitendam sees their mineral oil free production environment as a selling point for The Kingston Carton Company. “We’ve recently had two audits by potential new customers and it becomes a talking point because all the machines have BOBST NSF-H1 stickers on their lubrication units and we have a BOBST ‘Green’ certificate on the wall recognizing our contribution to the environment by implementing the programme. Those buyers are now going back to their current suppliers to find out what they are doing about mineral oil contamination. There is a real issue here for packaging buyers to be aware of.”

Regardless of what may happen in the future, for Arend Buitendam, the main driver behind the migration programme was to give his customers a high level of reassurance that there is no risk lurking in the packaging they receive. “They know that we take responsibility for the products they ask us to produce and they can be sure that there are no nasties infiltrating the manufacturing process. It’s all about good manufacturing practice, and to me this programme has taken us to a different level. I’m really surprised that not more people are doing it. As far as I’m aware we are the only folding carton maker in the UK to implement food grade lubricants and cleaning products throughout their food packaging production.”
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #113175
 18.03.2016

BOBST ist führend bei Innovationen auf der drupa   (Firmennews)

BOBST, der weltweit führende Lieferant von Anlagen und Services für Verpackungs- und Etikettenhersteller, wird auf der drupa 2016 innovative Lösungen zur Optimierung der Produktivität, zur Erschließung neuer Geschäftsfelder und zum Werterhalt der Investitionen seiner Kunden präsentieren.

Jean-Pascal Bobst, CEO von BOBST: „2016 ist ein wichtiges Jahr für BOBST, da wir den 125. Jahrestag der Gründung unseres Unternehmens feiern. Auf dieser drupa werden wir anschaulich unter Beweis stellen, dass wir weiterhin mit derselben Dynamik und demselben Engagement vorangehen, womit wir unseren guten Ruf in der Branche erworben haben. Die Gruppe setzt den Ausbau von Technologien und Services fort, um die Unterstützung des wachsenden Kundenstamms mit der Vielzahl seiner Anwendungen kontinuierlich zu verbessern. Wir werden Innovationen vorstellen, die die Anforderungen von Markenherstellern und deren Lieferanten hinsichtlich maximaler Effizienz, kürzerer Produkteinführungszeiten und optimierter Druckverfahren erfüllen. Unser Serviceangebot wird weiter ausgebaut und wir werden neue Funktionalitäten für die gesamte Produktpalette zeigen.“

Highlights der drupa 2016
BOBST liefert der Branche Technologien, die auf dem umfassenden Know-how des Unternehmens und der kontinuierlichen Befragung von Kunden und Markenherstellern zu den Herausforderungen basieren, denen diese gegenüberstehen. Daher ist BOBST führend bei Innovationen und der Entwicklung hochmoderner Technologien, die sowohl im konventionellen als auch im digitalen Bereich genau die Lösungen ermöglichen, die die Branche benötigt.

Hier sind einige der Highlights, die BOBST auf der drupa 2016 präsentieren wird:
-Die Weltpremiere der brandneuen MASTERCUT 106 PER. Dieses neue Modell wird dank einer Reihe von Innovationen, die neue Standards für das Stanzen setzen, der produktivste Stanzautomat auf dem Markt werden.

-Eine neue MASTERFOIL 106 PR Prägefoliendruckmaschine mit FOIL UNWINDER+, einem System, das die Produktivität der Maschine um bis zu 30% erhöht und den Folienverbrauch um bis zu 50% reduziert.

-Die Markteinführung einer neuen Faltschachtel-Klebemaschine, die genau wie die neue MASTERCUT und die neue MASTERFOIL mit verbesserter Automatisierung, kürzeren Einrichtezeiten bei niedrigeren Betriebskosten und einfacherer Bedienung Verpackungsherstellern eine fehlerfreie Produktion ermöglicht.

-Eine brandneue Version der M6 UV-Flexodruckmaschine, speziell konfiguriert für die Faltschachtelproduktion. Diese Maschine wird eine Herausforderung für die Produktion im Offsetdruck darstellen, da sie Auftragswechsel in weniger als einer Minute (dank Digital FlexoTM-Technologie), hohe Laufgeschwindigkeiten und Hochgeschwindigkeits-Inline-Verarbeitung ermöglicht. Die auf dieser Linie produzierten Schachteln können anschließend auf den vorhandenen BOBST Anlagen zum Stanzen, Falten und Kleben weiterverarbeitet werden. Die 7-Farben M6 UV-Flexodruckmaschine bietet Kostenvorteile durch den Einkauf von Karton als Rollenware, verbunden mit Produktionsvorteilen wie dem wasser- und lösemittelfreien Betrieb sowie einem UV-Digital-FlexoTM-Druckverfahren mit kurzen Rüstzeiten.

-Innovative und effektive Alternativen zum Offsetdruck für die Produktion von Faltschachteln und flexiblen Verpackungen. Unter Verwendung von neuen migrationsarmen UV-härtenden Farben und der Digital FlexoTM-Automatisierung wird BOBST Lösungen vorstellen, die ähnlich kurze Einrichtezeiten wie Digitaldruckmaschinen haben und dabei höchste Produktivität bieten.

-Drucken im erweiterten Farbraum (ECG) mit vier oder sieben Farben auf neuen ECG-optimierten Druckmaschinen, die die wichtigen Neuentwicklungen bei der ECG-Drucktechnologie nutzen.

-Neue CI-Flexo-, Inline-Flexo-, Tiefdruckmaschinen und neue Digitaldruckmaschinen, Kaschiermaschinen, Beschichtungs- und Metallisierungsmaschinen, von denen viele über die Digital Automation Technologie für einfachen, wiederholbaren und zuverlässigen Betrieb in einem Digitaldruck- und Weiterverarbeitungs-Workflow verfügen.

-Neue Werkzeug-Software für die Produktion von Hochleistungs-Stanzformen unter Verwendung von BOBST-eigenen präzisen Stanzform-Rohlingen, Gummierungen und Rill- und Schneidlinien.

-Verbesserungen bei den BOBST Maintenance- und Helpline-Services und eine neue Generation der Pick&Pay-Lösung, die Maschinen-Stillstandszeiten verringert, indem im Notfall Verschleißteile an der Maschine bereit stehen.

-Präsentation der Digitaldruckmaschine für Wellpappe, auch für hohe Auflagen, und der Digitaldruckmaschine für Faltschachteln, Papier und Folie durch ein Spezialisten-Team.

Innovation Compass
Besucher, die sich vorab für einen Besuch bei BOBST auf der drupa 2016 anmelden, erhalten einen BOBST Innovation Compass auf ihr Smartphone. Dieser ermöglicht ihnen auf dem Messestand einen schnellen und einfachen Zugang zu den Lösungen, für die sie ihr Interesse bekundet haben. Die Voranmeldungen können durchgeführt werden unter www.bobst.com/leading-innovation.

Stephan März, Head of Business Unit Services: „BOBST gehörte bei Innovationen immer zu den führenden Unternehmen. Wir möchten ein begleitender Partner sein und unsere Kunden bei ihrem Erfolg unterstützen, sei es indem wir ihnen Services bieten, mit denen sie das Beste aus ihren vorhandenen Anlagen herausholen können, oder indem wir ihnen hochproduktive neue Lösungen für konventionelle Verfahren liefern oder bahnbrechende neue Technologien wie Digitaldruck anbieten. Der Stand von BOBST auf der drupa ist ein „Muss“ für alle, die sich mit der Herstellung von Verpackungen oder Etiketten befassen.“

VISIT US AT DRUPA
May 31 to June 10, 2016, Düsseldorf
Hall 10/A60
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #113120
 14.03.2016

Bobst Group mit soliden Ergebnissen trotz währungsbedingtem Gegenwind  (Firmennews)

-Organischer Umsatz in lokalen Währungen in 2015 um 6.8% gestiegen
-Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 75.4 Millionen gegenüber CHF 81.7 Millionen in 2014
-Nettoergebnis erreichte CHF 59.2 Millionen gegenüber CHF 53.0 Millionen in 2014
-Weiterhin starker Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 104.8 Millionen
-Nettoverschuldung nahezu Null
-Auftragseingänge um 6% und Auftragsbestand um 8% höher als im Vorjahr

Bobst Group, ein weltweit führender Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungs- und die Etikettenindustrie, erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Konzernumsatz von CHF 1.331 Milliarden, was einer Steigerung um CHF 31 Millionen, oder +2.4%, gegenüber 2014 entspricht. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen, schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem organischen Umsatzwachstum von 6.8%. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 75.4 Millionen (CHF 81.7 Millionen in 2014), das Nettoergebnis CHF 59.2 Millionen (CHF 53.0 Millionen in 2014). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von 17.7 Millionen in 2014 auf CHF 0.9 Millionen in 2015. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) erreichte 12.3% (12.6% im Jahre 2014) und liegt damit über den Kapitalkosten des Konzerns.
Die im ersten Quartal 2015 eingeleiteten Massnahmen zur Milderung der Auswirkungen der Euro-Abwertung gegenüber dem Schweizer Franken waren erfolgreich und kompensierten einen Großteil der negativen Währungseffekte auf die Gruppenergebnisse. Die auf Stärkung des technologischen Vorsprungs und Verbesserung der Kundenzufriedenheit ausgerichtete Strategie machte BOBST widerstandsfähiger gegen äussere Einflüsse.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.25 pro Aktie (CHF 1.25 im Jahre 2014) vor.

Auftragseingang und Auftragsbestand
Der Konzern begann das Jahr 2015 mit einem leicht höheren Auftragsbestand als im Vorjahr. Beide Maschinengeschäftsbereiche verzeichneten 2015 höhere Auftragseingänge als im Vorjahr, was die Umsatzsteigerung gestützt hat. Die Gruppe beendete das Berichtsjahr mit einem höheren Auftragsbestand als in 2014. Der Geschäftsbereich Sheet-fed wird das Jahr 2016 mit einem guten Auftragsbestand in Angriff nehmen, während Web-fed leicht unter dem Vorjahreswert beginnen wird.

Umsatz
Im vollen Geschäftsjahr 2015 nahm der Konzernumsatz um CHF 31 Millionen oder 2.4% auf CHF 1.331 Milliarden zu. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen, schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem organischen Umsatzwachstum von 6.8%. Die Übernahme von Nuova Gidue Srl trug mit CHF 27 Millionen zur Umsatzsteigerung bei. Negative Währungseffekte verminderten den Umsatz um CHF 84 Millionen.

In der zweiten Jahreshälfte 2015 belief sich der Umsatz auf CHF 806 Millionen gegenüber CHF 525 Millionen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs und CHF 740 Millionen im zweiten Halbjahr 2014. Umsätze mit Sheet-fed-Produkten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3% auf CHF 658 Millionen. Die Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie war sehr stark und wurde unterstützt durch eine befriedigende Nachfrage nach Produkten für die Faltschachtelindustrie. Der Verkauf von Web-fed-Produkten nahm um 4.9% zu und erreichte im Geschäftsjahr 2015 CHF 297 Millionen, einschliesslich der Übernahme von Nuova Gidue Srl, die CHF 25 Millionen zum Umsatz beisteuerte. Die Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen verblieb auf niedrigem Niveau. Der Umsatz mit Dienstleistungen und Ersatzteilen ging aufgrund negativer Währungseinflüsse auf CHF 375 Millionen zurück, und lag 0.7% unter dem Vorjahreswert.

Umsätze in Europa stiegen um CHF 51 Millionen. Eine wesentliche Verbesserung in Ländern wie Großbritannien, Spanien, Deutschland und Italien wurde durch niedrigere Umsätze in Osteuropa verringert. Die Umsätze auf dem amerikanischen Kontinent verzeichneten eine Zunahme um CHF 5 Millionen. Das positive Momentum mit Wachstum in den USA hielt an, die Umsätze in Brasilien nahmen jedoch erneut ab. Die Umsätze in Asien leiden hauptsächlich unter der allgemeinen Konjunkturschwäche in China und gingen um CHF 17 Millionen zurück.

Ergebnisse
Die im ersten Quartal 2015 zwecks Milderung der Auswirkungen der Euro-Abschwächung gegenüber dem Schweizer Franken getroffenen Massnahmen waren erfolgreich und kompensierten einen Großteil der negativen Währungseffekte auf die Gruppenergebnisse. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 75.4 Millionen gegenüber CHF 81.7 Millionen im Jahre 2014. Dieses solide Ergebnis wurde dank herausragender Leistungen unserer Mitarbeiter im Hinblick auf die kontinuierliche Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit und einer sehr guten Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns erzielt.
Das Nettoergebnis erreichte CHF 59.2 Millionen (gegenüber CHF 53.0 Millionen im Jahre 2014). Die Zunahme rührt hauptsächlich aus niedrigeren Finanzierungskosten und einer einmaligen Steuergutschrift her.

Solide Bilanz
Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb sowie kontinuierliche Anstrengungen zur Reduzierung des Nettoumlaufvermögens ergaben einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 104.8 Millionen. Diese flüssigen Mittel wurden hauptsächlich für die Tilgung von im Juni 2015 fällig gewordenen Anleihen in Höhe von CHF 190 Millionen eingesetzt. Die Nettoverschuldung ging von CHF 17.7 Millionen 2014 auf CHF 0.9 Millionen im Jahre 2015 zurück. Trotz des positiven Nettoergebnisses des Geschäftsjahrs nahm das konsolidierte Eigenkapital um CHF 40.9 Millionen ab. Der Eigenkapitalrückgang erklärt sich hauptsächlich durch die Auswirkung eines weiteren Rückgangs der Zinssätze auf die Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19R)* und durch Währungsumrechnungsdifferenzen, die ihre Ursache in der Schwäche des Euro finden. Die durch Anleihetilgung verbesserte Eigenkapitalquote beläuft sich auf 28.6% bezogen auf die verminderte Bilanzsumme 2015 (27.9% im Jahre 2014).

Ausblick und Finanzziele
Die Bobst Group wird weiterhin ihre technologische Führungsposition verstärken und die Kundenzufriedenheit verbessern. Der Preisdruck wird im Grossen und Ganzen anhalten, aber dank acht Produktneuheiten, die auf der Drupa und der K-Messe im Juni und Oktober vorgestellt werden, sind wir zuversichtlich, eine starke Nachfrage auf dem Markt zu erzeugen.
Die Gruppe bestätigt die am 3. Dezember 2015 veröffentlichte Prognose, nach der sie für 2016 von einem Umsatz zwischen CHF 1.30 und 1.35 Milliarden ausgeht. Unvorhergesehene Umstände ausgenommen, rechnet die Gruppe mit einem Betriebsergebnis (EBIT) auf Höhe des in 2015 erreichten Werts. Das Nettoergebnis könnte leicht zurückgehen, da die Gruppe 2015 von einer einmaligen Steuergutschrift profitierte.
Die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und eine Mindestrendite von 15% aus eingesetztem Kapital (ROCE) bleiben unverändert. Die Gruppe bekräftigt das Engagement, für die mit dem Unternehmen verbundenen Interessengruppen Mehrwert zu schaffen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #113093
 11.03.2016

BOBST & industry partners highlight latest technologies for flexible packaging at roadshow in ..  (Company news)

.... Cairo, Egypt

BOBST and its industry partners convened in Cairo, Egypt, to meet representatives of the Egyptian flexible packaging and label converting industries who attended the roadshow on 26 January 2016 at the Fairmont Heliopolis & Towers hotel.

Co-hosted by the BOBST agent in Egypt, Sidhom Co., the event gathered around 100 participants, who braved a day of inclement weather to be present, as did representatives of local financial institutions. The event provided the opportunity for delegates to hear from world-leading equipment and consumables manufacturers about the advantages and opportunities provided by the latest technologies and processes for the production of flexible packaging and labels, as well as enjoying the networking sessions that the day also offered.

The equipment presentations spotlighted the performance and technologies of printing and converting equipment throughout the production chain, for both flexible packaging and labels, from film extrusion to slitting-rewinding, by way of vacuum metallizing, flexo and gravure printing, lamination, extrusion coating and coating. These were complemented by the latest updates on new generation high performance adhesives and on food contact legislation, flexo plate technology, printing sleeves and rollers, the future of flexo with fixed palettes, and solvent recovery systems for flexible packaging.

“Despite the economic and political uncertainties, demand for flexible packaging is growing and the local industry continues to make progress,” commented Roy Obeid, Zone Business Director, BOBST Business Unit Web-fed. “This seminar illustrated ways that enable our customers to unlock hidden profit potential within converting and printing operations, while still ensuring the highest levels of output quality. This was not only true for equipment, peripheral devices and systems, but also, and very importantly so, for services. The timeliness, efficiency and quality of services must support the installed equipment in order to make it always perform at its very best. The capabilities of BOBST services to keep machines at full efficiency were clearly illustrated by Nitin Ashar, Regional Service Manager, Bobst Africa & Middle East.

Sherif Sidhom, CEO of Sidhom Co., co-hosts of the roadshow, said “For many years we have been the BOBST agent in Egypt for their range of web-fed equipment and we have a solidly established position in the printing and converting market for wide-web equipment. Further to their acquisition last year of the Italian company Nuova Gidue, which is now Bobst Firenze, BOBST has extended its solutions in the different segments of the label industry to now encompass narrow-web printing and converting equipment. The roadshow has provided us with a tremendous opportunity to touch base with narrow-web and label converters, along with existing BOBST customers, which is invaluable for the development of our business in this sector of the industry.”
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #112688
 28.01.2016

Grupo Gondi vergibt zweiten Großauftrag an BOBST in weniger als einem Jahr  (Firmennews)

Weniger als ein Jahr nach Unterzeichnung eines Auftrags für sieben Maschinen für ihr neues Werk in Nava in Mexiko hat die mexikanische Unternehmensgruppe Grupo Gondi einen weiteren Großauftrag an BOBST vergeben. Dieser umfasst modernste Druck- und Verarbeitungsmaschinen sowie Upgrades für bereits vorhandene Anlagen. Mit diesem Auftrag unterstreicht die Grupo Gondi einmal mehr ihre Unternehmensphilosophie, kontinuierlich in innovative Produktionsanlagen zu investieren und dabei sowohl auf die Ausrüstungen als auch auf die Service-Dienstleistungen von BOBST zu vertrauen.

Der Auftrag umfasst die Installation einer zweiten Hochleistungs-CI-Preprint-Flexodruckmaschine BOBST F&K 90SIX (Bild) bei Grupo Gondi für Wellpappen- und Kartondruck, einer Kaschiermaschine BOBST Asitrade VISIONFLUTE ohne Nassende, einer Großformatstanze BOBST EXPERTCUT 145 PER und zwei automatischer Abpackanlagen Impack VIRTUO. Darüber hinaus sieht der Auftrag ein umfassenderes Upgrade der bei Grupo Gondi bereits vorhandenen F&K 90SIX-Druckmaschine vor, mit dem diese auf den gleichen technischen Stand wie die neue Linie gebracht wird – was einmal mehr die Möglichkeiten der marktführenden Service-Dienstleistungen von BOBST unterstreicht. Mit der Installation der neuen F&K 90SIX verfügt die Grupo Gondi über insgesamt drei Preprint-Druckmaschinen der neuesten Generation von BOBST.

Emilio Corti, Vertriebsleiter der BOBST Business Unit Sheet-fed: „Wir sind sehr stolz, dass die Grupo Gondi in uns den wichtigsten Lieferanten zur Unterstützung ihres anhaltenden Wachstums in Mexiko sieht. Der erneute Kauf mehrerer Maschinen inklusive eines Upgrades folgt einem im Dezember 2014 unterzeichneten Auftrag für Anlagen für das neue Werk in Nava. Er belegt, dass BOBST nicht nur über die Technik verfügt, die Kunden zur Maximierung ihrer Produktivität benötigen, sondern auch über eine erstklassige Vertriebs- und Service-Organisation, dank der unsere Kunden das Beste aus ihrem Maschinenpark herausholen können.“

Die Grupo Gondi setzt die geplante Erweiterung ihres topmodernen neuen Werks in Nava bei Piedras Negra im Norden von Mexiko konsequent um. Dieses Werk ist auf die Anforderungen der in dieser Region stark vertretenen Bierindustrie ausgerichtet und soll Ende 2016 fertiggestellt sein. Die F&K 90SIX, die EXPERTCUT 145 PER und eine Abpackanlage VIRTUO sind für dieses Werk vorgesehen, während die andere Virtuo an das EPM-Werk der Gruppe in Mexiko-Stadt geht. Die VISIONFLUTE wird in Grupo Gondis Werk PEOSA (EMP) in Guadalajara installiert. Neben diesen Neuinstallationen wird die im PCD-Werk der Gruppe in Celaya bereits vorhandene F&K 90SIX auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Eduardo Posada, CEO der Grupo Gondi: „Wir investieren weiterhin in neueste Technologie, um unseren Kunden mit Hilfe dieser Innovationen und der vom Markt geforderten Produktionskapazität die besten Verpackungslösungen liefern zu können. Wir wollen unsere Versprechen gegenüber unseren Kunden einhalten können und unseren Traum erfüllen, für sie die beste Option im Markt zu sein. Allein deshalb halten wir unsere Werke und Produktionsanlagen stets auf dem neuesten Stand der Technik. Und die beste, am Markt verfügbare Technik unterstützt uns in unserem Bestreben „sexy Verpackungen“ herzustellen.“

Die BOBST F&K 90SIX ist die meistverkaufte Druckmaschine für den Preprint-Markt. Die in Nava installierte Linie geht im zweiten Halbjahr 2016 in Betrieb. Bei Formatlängen bis 2.060 mm und Geschwindigkeiten bis 500 Metern pro Minute bedruckt die 90SIX Papiere mit geringen Grammaturen und liefert dabei eine offsetähnliche Qualität, was die Produktionskosten signifikant reduziert. Die Maschine ist mit F&K smartGPS™ ausgestattet, dem einzigartigen Offline-System von BOBST für Einregistern und Druckbeistellung, mit dem sich die Makulatur auf nahezu Null verringern lässt und auch kleinste Druckaufträge rentabel werden. Ein weiteres besonderes Merkmal dieser Maschine ist ein nachgelagertes Lackierwerk für den Druck mit sowohl wasserbasierenden als auch UV-härtenden Farben. Dank dieses besonderen Leistungsmerkmals kann die Maschine für alle Arten von Preprint- und Kartonanwendungen einschließlich der Herstellung von Premium-Bierverpackungen eingesetzt werden. Mit einem gleichen Lackierwerk wird auch die bei Grupo Gondi bereits vorhandene 90SIX erweitert.

Die EXPERTCUT 145 PER ist eine leistungsstarke Stanze im 6er-Großformat und perfekt für die Verarbeitung kaschierter Wellpappen geeignet. Die in enger Zusammenarbeit mit Kunden von BOBST entwickelte EXPERTCUT arbeitet mit dem patentierten Registersystem Power Register II von BOBST, das ein perfektes Druck-Stanz-Register garantiert, das ansonsten beim Stanzen kaschierter Materialien, wie sie in der Getränkeindustrie üblich sind, schwierig zu erreichen ist. Mit ihrem intelligenten Anlegersystem und ihren Schnellwechsel-Werkzeugen verarbeitet die EXPERTCUT 145 PER außerdem flexibel Papier, Vollpappe und herkömmliche Wellpappe, wobei sie hohe Produktivität, leichte Bedienbarkeit und hervorragende Produktqualität bietet. Die EXPERTCUT 145 PER stanzt Bogenformate bis 1.050 x 1.450 mm bei Geschwindigkeiten bis 7.500 Bogen pro Stunde und kann eine Stanzkraft von 550 metrischen Tonnen aufbringen. Das macht sie auch für komplexeste Arbeiten zur idealen Maschine.

Die Offline-Kaschiermaschine VISIONFLUTE wird mit einem bei Grupo Gondi in PEOSA vorhandenen Module Facer integriert und ersetzt in diesem Werk vorhandene Kaschierlinien. Mit ihrer zentralen und automatischen Prozessparametersteuerung ermöglicht die Maschine beträchtliche Produktivitätsgewinne. Die VISIONFLUTE ist die marktführende Maschine für die qualitativ hochwertige Kaschierung von im Offset bedruckten, gegen mechanische Einflüsse unempfindlichen Verpackungen für so unterschiedliche Marktsektoren wie Bier, Schuhwaren, Spielzeuge und Haushaltsgeräte. Die Kaschiermaschine bietet einen Durchsatz bis 10.000 Bogen pro Stunde und verarbeitet Bogenformate von 550 x 550 mm bis 1.630 x 1.650 mm. Der Paketauftrag von Grupo Gondi beinhaltet die Schulungen der Maschinenführer an dieser und an den anderen neuen Anlagen. Solche Schulungen zählen zu den Eckpfeilern der Serviceangebote von BOBST und stellen sicher, dass die Mitarbeiter vor Ort über eine hohe Kompetenz verfügen, ihre Maschinen optimal bedienen und mit den installierten Anlagen die höchstmögliche Produktivität erreichen.

Im Rahmen seiner Vertretungsvereinbarung mit Impack Packaging Equipment Design liefert BOBST zwei der VIRTUO Abpacklinien des kanadischen Unternehmens an das neue Werk von Grupo Gondi in Nava. Die speziell für das Abpacken mittlerer und hoher Auflagen von Verpackungen aus Feinwelle, kaschierten Materialien oder schwerer Vollpappe geeignete Anlage verarbeitet bei Geschwindigkeiten bis acht Versandkisten pro Minute eine Reihe verschiedener Schachteltypen einschließlich Längsnahtschachteln und 4/6-Punkt-Schachteln.'Beide Linien sind mit Schachtelwendern IN 3.0 BOX TURNER ausgestattet, mit denen die Schachtelzuschnitte um 90 Grad nach links oder rechts gedreht oder ohne Drehung gerade durchgeleitet werden können. Eine der beiden an Grupo Gondi gelieferten VIRTUO Abpackanlagen verfügt zudem über eine Versandkisten-Zuführung XL für große Kisten.

Mit den großen Stückzahlen verkaufter Anlagen für das Bedrucken und Verarbeiten von Faltschachteln, Verpackungen aus Wellpappe und flexiblen Materialien sowie von Etiketten hält BOBST in Mittelamerika eine marktführende Position. Dabei wird die Präsenz des Unternehmens von einem starken regionalen Service-Team mit Sitz in Mexiko-Stadt unterstützt.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #112627
 22.01.2016

Mit der weltweit ersten Faltschachtel-Klebemaschine EXPERTFOLD 165 von BOBST steigert ...  (Firmennews)

... Cartonnages du Dauphiné in der Herstellung von Faltkisten aus Wellpappen seine Produktivität um 30% und erschließt sich neue Märkte

Cartonnages du Dauphiné mit Sitz in Champ Pres Froges in Frankreich war der erste Beta-Test-Standort für die EXPERTFOLD 165. BOBST hatte die innovative Maschine im November 2014 an den Hersteller von Faltkisten aus Wellpappen geliefert. Bereits im ersten Jahr steigerte das Unternehmen mit der EXPERTFOLD 165 seine Produktivität im Vergleich zu der hier zuvor eingesetzten Faltschachtel-Klebemaschine um 30%, wobei es noch Potenziale für weitere Verbesserungen sieht. Zudem kann das Unternehmen heute eine deutlich breitere Palette verschiedener Faltkisten herstellen und verkaufen.

Pascal Olier, Geschäftsführer von Cartonnages du Dauphiné: „Einen großen Teil der Produktionssteigerung verdanken wir den kürzeren Rüstzeiten der EXPERTFOLD. Bei manchen Aufträgen konnten wir diese gegenüber der zuvor eingesetzten Maschine auf die Hälfte reduzieren. Da wir unsere Faltschachtel-Klebemaschinen mehrmals täglich umrüsten müssen, hat das für uns eine große Bedeutung. Außerdem läuft die neue Maschine gleichmäßiger und sie erlaubt uns eine bessere Kontrolle der Faltkisten während des Faltvorgangs, was sich bei der Qualität und der Produktivität positiv niederschlägt.“

Verschiedene Konstruktionselemente der neuen EXPERTFOLD ermöglichen die kürzeren Rüstzeiten sowie die höhere Konsistenz und Qualität. Dazu zählen das Matic-System für das automatische Einstellen der Transportvorrichtungen und der Auftragsparameter sowie der Einleger ACCUFEED mit integrierter Zuschnittausrichtung, der den perfekten Einzug der Zuschnitte in die Faltstation sicherstellt. Die Konstruktion der Faltstation wiederum minimiert Fishtailing sowie Gap und sorgt mit ihrer besonderen Länge für gleichmäßigeres Falten. In Kombination mit motorisierten Kalibrierrollen am Auslauf der Faltstation wird die hohe Faltqualität sichergestellt, die Hersteller heute benötigen. Ein sehr präziser Vorbrecher garantiert zudem in Abfüllanlagen mit maschineller Aufrichtung höchste Leistung, wie sie heute von vielen Markenherstellern verlangt wird.

„Mit der EXPERTFOLD erfüllen wir alle Anforderungen unserer Kunden an die Qualität und können Liefertermine leichter einhalten. Darüber hinaus gibt uns die EXPERTFOLD die Möglichkeit, unseren Kunden neue Schachteltypen und -größen wie 4- und 6-Punkt-Schachteln sowie spezielle Schachtelarten anzubieten. Mit der EXPERTFOLD sind wir in neue Dimensionen vorgedrungen“, erklärt Olier.

Klassischer Faltkistenhersteller
Als klassischer Hersteller von Faltkisten aus Wellpappen arbeitet Cartonnages du Dauphiné für Industrieunternehmen der Branchen Metallverarbeitung, Elektro- und Elektronikgeräte, Chemie und Lebensmittel. Das im französischen Voralpenland gelegene Werk erzielt einen Jahresumsatz von etwas mehr als 7 Mio. Euro. Die Wurzeln des in Grenoble gegründeten, ehemaligen Familienunternehmens reichen bis in das Jahr 1931 zurück. 1986 wurde das Unternehmen von der französischen GIEPAC-Gruppe gekauft und zog neun Jahre später auf ein 26.000 m² großes Gelände im 20 km entfernten Champ Pres Froges. 1998 kam GIEPAC zur SAICA, die das Werk 2010 zusammen mit zwei anderen Werken - Cartembal in der Nähe von Montpellier und Cartonnages du Beaujolais bei Lyon - verkaufte. Die Käufer gründeten die neue französische Verpackungsgruppe Carsudest. Olier: „Mit unseren Schwesterunternehmen bieten wir der Gruppe eine hervorragende geografische Präsenz, Produktionskapazitäten und Produktsynergien. So haben die Carsudest-Kunden Zugriff auf das gesamte Portfolio an Faltkisten aus Wellpappe, wobei wir ihnen dank unserer mittelständischen Struktur die Flexibilität und Ansprechbarkeit bieten können, die sie heute benötigen.“

Spezialitäten von Cartonnages du Dauphiné sind kleine und mittelgroße Faltkisten, selbstaufrichtende Schachteln, gestanzte Verpackungen, die entweder als Zuschnitte oder gefaltet und geklebt geliefert werden, regalfertige Verpackungen, Displays und Promotion-Verpackungen. Da eine der Faltschachtel-Klebemaschinen des Unternehmens die Anforderungen kaum noch erfüllen konnte, sprach Olier alle großen Hersteller solcher Maschinen an. Schnell zeichnete sich ab, dass er mit der Installation der ersten EXPERTFOLD 165 von BOBST im Rahmen eines Beta-Tests die umfassendste und interessanteste Lösung realisieren konnte. Olier: „Abgesehen von den technischen Leistungsmerkmalen der Maschine war es gut zu wissen, dass BOBST in der Branche in Sachen Kundenunterstützung über einen hervorragenden Ruf verfügt. Die Installation war eine sehr positive Erfahrung – fast als hätte es sich nicht um eine Beta-Maschine, sondern um eine vollständig markterprobte Anlage gehandelt. Die Maschine brachte eine hervorragende Leistung und die Techniker von BOBST sowie das Forschungs- und Entwicklungsteam standen uns bei allen anfänglichen Problemen und Herausforderungen stets zur Seite. Mehr konnten wir wohl kaum verlangen.“

Konzipiert für Wellpappenwerke und Verarbeitungsbetriebe
Die als EXPERTFOLD 145 und EXPERTFOLD 165 in zwei Größen sowie in verschiedenen Varianten erhältliche Faltschachtel-Klebemaschine wurde sowohl für die Anforderungen von Wellpappenwerken als auch von Verarbeitungsbetrieben entwickelt. Sie ist sehr robust konstruiert, um eine hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitig hervorragender Kontrolle über die Zuschnitte sicherzustellen. Dank ihres modularen Konzepts passt sich die EXPERTFOLD flexibel an den aktuellen Bedarf von Kunden an und kann später mit deren Anforderungen mitwachsen. Die EXPERTFOLD 165 faltet und klebt Zuschnitte aus N-Welle bis A-Welle einschließlich Doppelwellpappe und kaschierte Wellpappe. Mit ihrer Flexibilität verarbeitet sie Zuschnitte in Formaten von 296 x 60 mm bis 1.700 x 1.100 mm, wobei die Dicken der fertig geklebten Faltschachteln bis 25 mm betragen können.

Einfach einzurichten und zu betreiben
Olier: „Aus unserer Produktion bekommen wir zur EXPERTFOLD 165 ausgesprochen positive Rückmeldungen. Unsere Maschinenführer waren sehr darauf aus, eine Maschine der neuesten Generation zu bekommen und sie arbeiten sehr gerne mit dieser Anlage. Besonders begrüßen sie das einfache, schnelle Einrichten und Hochfahren der Produktion. Aus ihrer Sicht verdanken sie das der intuitiven Arbeitsweise, für die diese Maschine konzipiert wurde. Beim Umrüsten sind alle Maschinenkomponenten leicht zugänglich und befinden sich auf einer guten Arbeitshöhe. Die Lichtschranken wiederum bedeuten für sie bei Produktionsstart und während der Produktion eine sehr hohe Sicherheit.“

Laut Olier vereinfacht die Auslage der EXPERTFOLD zudem beträchtlich den Abpackprozess: „Die Packer am Ende der Linie sind mit dieser Auslage sehr glücklich. Denn sie können ihre Arbeit unabhängig von der Laufgeschwindigkeit der Maschine stressfrei verrichten.“

Letztlich sei die EXPERTFOLD 165 für das gesamte Unternehmen ein großes Plus. „Die Integration in unseren Prozess verlief reibungslos. Wir verfügen nun über eine zuverlässige Produktion mit einer deutlich höheren Produktivität und produzieren Faltkisten von besserer Qualität. Gerade auch kleinere Unternehmen wie wir müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit stetig erhöhen, schneller liefern können und höhere Qualität produzieren. Die EXPERTFOLD 165 unterstützt uns dabei.“
(Bobst Mex SA)

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 04.01.2016

BOBST feiert sein 125-jähriges Bestehen mit Elan und Enthusiasmus  (Firmennews)

Das Waadtländer Familienunternehmen BOBST startet ein Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Seit vier Generationen verfolgt das 1890 gegründete Lausanner Unternehmen sein ehrgeiziges internationales Wirtschaftsprojekt, ohne seine Wurzeln und seine menschlichen Werte zu vergessen.

BOBST begeht dieses Jubiläum mit einer klaren Ausrichtung auf die Zukunft. Bis Herbst 2016 sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, die alle unter dem Motto stehen: „125 YEARS: FOR THE NEXT GENERATION“. Diesen Slogan hat BOBST gewählt, um vor allem seinen Kunden zu danken, die dem Unternehmen seit 125 Jahren ihr Vertrauen schenken. Das Unternehmen möchte aber auch seine Mitarbeiter würdigen, deren Engagement es zu verdanken ist, dass die Produkte und Dienstleistungen von BOBST sich eines hervorragenden Rufs erfreuen. Dieses Jubiläum will daran erinnern, dass jeder seinen Teil zum Erfolg des Unternehmens beiträgt, das der nächsten Generation übergeben werden soll und dessen Grundpfeiler die Kundenzufriedenheit ist.

Außerdem wurden grafische Elemente entwickelt, um diesem Jubiläum einen unverwechselbaren Charakter zu verleihen. Das Programm der Feierlichkeiten konzentriert sich auf drei Hauptbereiche:

Veranstaltungen für Kunden
Das Firmenjubiläum steht auch bei Messen, Kundentagen und Tagen der Offenen Tür auf dem Programm. BOBST ehrt sein 125-jähriges Bestehen insbesondere bei den internationalen Messen drupa 2016 und K 2016, die nächstes Frühjahr bzw. nächsten Herbst in Düsseldorf stattfinden.

„BOBST – One Group around the world“
Am 23. März 2016 feiern alle Mitarbeiter gemeinsam einen Tag lang das 125-jährige Bestehen von BOBST. Die Feierlichkeiten beginnen in Japan und enden in Mexiko und finden in allen Business Units der Gruppe statt. Mit dieser Veranstaltung, die sich über alle Niederlassungen weltweit erstreckt, möchte das Unternehmen auch seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens danken.

Gemeinsam die Zukunft gestalten
125 Jahre Firmengeschichte voller Innovationen sind eine wunderbare Inspirationsquelle für die Unternehmenskultur und deren Weiterentwicklung für die nächste Generation. Die Firmenleitung plant für jede Business Unit die Einführung gemeinschaftlicher Projekte, die von den Mitarbeitern umgesetzt werden. Diese langfristigen Initiativen verlangen gemeinschaftlichen Einsatz und bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

DIE EROBERUNG DER WELT VON LAUSANNE AUS
DIE UNGEWÖHNLICHE GESCHICHTE DES UNTERNEHMENS BOBST
1890 eröffnet der gelernte Setzer Joseph Otto Bobst (1862–1935) eine Vertretung für Maschinen und Zubehör für die Grafikindustrie. Einige Jahre darauf richtet der gewandte Geschäftsmann eine Reparaturwerkstatt für die Maschinen seiner Kunden ein, was stark zu seinem geschäftlichen Erfolg beiträgt.

Auf Anregung seines jüngsten Sohnes Henri Bobst (1897–1975) spezialisiert sich das Unternehmen ab 1918 auf die Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kartonagen. Der begabte Techniker und Visionär Henri Bobst ist erst 18 Jahre alt, als er 1915 die erste Tiegeldruckpresse zum Drucken von Brailleschrift entwickelt.

In den 1920er Jahren gerät das Unternehmen jedoch in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten. Nach dem ersten Weltkrieg werden die deutschen und französischen Maschinenhersteller zu einer gefährlichen Konkurrenz. Diese Entwicklung wird durch die Abwertung der Währung dieser beiden Länder noch verschärft. Um den Konkurs abzuwenden, verkauft J. Bobst & Fils SA 1924 sein Kartonagengeschäft an die französische Firma Marinoni. 1936 bietet das Schicksal dem Unternehmen aus Lausanne eine erneute Chance. Sein Geschäftsnachfolger, der ebenfalls mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, verkauft die Verpackungsaktivitäten zurück an BOBST. Die Firma BOBST führt ihr industrielles Erbe wieder in der Schweiz zusammen und baut zwei Jahre später eine Fabrik in Prilly.

BOBST befördert die Kartonverarbeitung ins industrielle Zeitalter
1940 bringt Henri Bobst die AP 900 heraus, den ersten Autoplatine®-Stanzautomaten der Welt. Diese Maschine revolutioniert das Stanzen und Rillen von Karton und verarbeitet über 4.000 Bogen pro Stunde. Eine manuelle Presse jener Zeit schafft nur knapp 1.200 Bogen. Dies ist der Beginn des einzigartigen Aufschwungs der Gruppe.

1950 tätigt BOBST die ersten Verkäufe in den USA, die sich zu seinem wichtigsten Markt entwickeln. Beim Ausbau der transatlantischen Aktivitäten arbeitet BOBST mit dem amerikanischen Unternehmen Champlain Company Inc. zusammen, das auf heliografische Druckzeilen für die Massenherstellung von Verpackungen spezialisiert ist. 1965 übernimmt BOBST diese Firma.

1970, als die Fabrik von Prilly zu klein wird, kauft BOBST ein 300.000 m² großes Gelände in Mex in der Region Lausanne, um dort neue Produktionshallen zu errichten.

Aufbau einer internationalen Unternehmensgruppe
In den 1980er Jahren wächst BOBST zu einem internationalen Konzern heran. Durch den Aufkauf der Firma Martin in Frankreich und der Peters GmbH in Deutschland sowie eine 50%ige Beteiligung am Aktienkapital des italienischen Maschinenbauers Schiavi wird BOBST zum weltweit größten Hersteller von Ausrüstung für die Wellpappenindustrie und beginnt, den Markt für flexible Verpackungen zu erobern.

Bis in die 2000er Jahre baut der Konzern seine weltweite Präsenz aus. Nach der Eröffnung eines Standorts in Deutschland 1990 gründet BOBST Niederlassungen in Malaysia, Thailand, Taiwan, Indonesien und Indien. Das Unternehmen betreibt Fabriken in Schanghai (China) und Itatiba (Brasilien). Auch in Mitteleuropa und Russland werden Vertretungen eingerichtet.

2004 kauft BOBST der finnischen Metso-Gruppe fünf Firmen ab, um seine Präsenz und seine Marktanteile bei den flexiblen Verpackungen zu verstärken. Dieser Bereich machte bisher für das Schweizer Unternehmen nur 7% der Verkaufszahlen aus. Durch die Übernahme plant der Konzern, fortan 20% seines Umsatzes in diesem Bereich zu erzielen und seine Position auf diesem Wachstumsmarkt zu stärken.

Strategische Unternehmenskonsolidierung: eine einheitliche Konzern
Von 2009 bis 2011 startet das von der weltweiten Finanzkrise 2008 stark gebeutelte Unternehmen ein völlig neuartiges Umstrukturierungsprogramm in Verbindung mit einem Plan zur Senkung von Kosten und Personalstand. Ein Hauptpunkt betrifft die Neuordnung des Markenportfolios, das im Laufe der Zeit immer weiter angewachsen ist, unter dem alleinigen Namen BOBST. 2012 wird ein neues Logo eingeführt, das die strategische Konsolidierung des Unternehmens unter einem Konzern und einer Marke unterstützt und verstärkt. Es kennzeichnet alle vom Unternehmen vertriebenen Produkte und Dienstleistungen. Dank der großen Anstrengungen und erbrachten Opfer segelt BOBST seit 2014 auf dauerhaftem Erfolgskurs. Der Konzern ist nun in der Lage, sich den Herausforderungen eines ständig im Wandel begriffenen weltweiten Wirtschaftsgleichgewichts erfolgreich zu stellen.

2013 weiht BOBST die Gebäude am neuen Standort Mex ein, wo die Unternehmensgruppe im Rahmen des TEAM-Projekts (Tous Ensemble A Mex – Alle zusammen in Mex) ihre beiden Produktionsstandorte in der Region Lausanne zusammengelegt hat. Seitdem zeichnet sich das Unternehmen durch zahlreiche technologische Innovationen aus.

Um den spezifischen Anforderungen der Wachstumsmärkte gerecht zu werden, werden fortan in China, Indien und Südamerika Ausrüstungen mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis gefertigt und auf den Markt gebracht. 2015 beginnt BOBST mit der Integration des Digitaldrucks und testet seit einem Jahr erfolgreich zwei Digitaldruckmaschinen bei seinen Kunden. Im Frühjahr 2015 wird das italienische Unternehmen Nuova Gidue aufgekauft. Die auf Druckmaschinen für Kurzauflagen spezialisierte Firma heißt nun BOBST Firenze und stärkt die Position der Gruppe auf dem Markt für Etiketten und flexible Verpackungen.

Die Bobst-Gruppe heute
BOBST ist heute der weltweit größte Lieferant von Maschinen und Dienstleistungen für die Verpackungsindustrie und in drei Bereichen aktiv: Wellpappe, Faltschachteln und flexible Materialien.

BOBST ist in über 50 Ländern vertreten, betreibt elf Produktionsstandorte und beschäftigt weltweit mehr als 4.800 Mitarbeiter. Die geographische Nähe des Vertriebs- und Servicenetzes ist ein ausschlaggebender Faktor für die Führungsposition des Unternehmens.

Die Gruppe mobilisiert ihre Ressourcen und setzt ihre Energie ein, um den technologischen Vorsprung auszubauen. Die Innovation ist fest in der Unternehmenstradition verankert und bildet das Kernstück der Firmenstrategie. Bis heute wurden fast 1.350 Patente beantragt! BOBST bietet Ausrüstungen, die genau auf die individuellen Anforderungen seiner Kunden abgestimmt sind. Die Digitaldrucksysteme eröffnen neue und extrem interessante Absatzmöglichkeiten und bieten den Herstellern und Markeninhabern neuartige Lösungen, insbesondere was die individuelle Kurzauflagenproduktion von Verpackungen und Etiketten angeht.

Die Kundenzufriedenheit steht stets im Zentrum aller Aktivitäten. BOBST war einer der ersten Hersteller, der seinen Kunden ein umfassendes Serviceangebot zur Verfügung stellte. Dazu gehören Grundleistungen wie die Lieferung von Ersatzteilen, Remote-Services und verschiedene technische Dienstleistungen, aber auch Wartungslösungen, Programme zur Weiterentwicklung und Verbesserung bereits installierter Maschinen und Expertiselösungen zur Optimierung der Produktionsprozesse. Jedes Jahr absolvieren die hochqualifizierten Techniker mehr als 8'000 Schulungstage.

Die Gruppe plant, weiter in ihre Mitarbeiter zu investieren und neue Produkte einzuführen, um die Bedürfnisse des Marktes zu erfüllen und ihr Wachstum langfristig zu sichern. Die Vision von BOBST, die auf starken menschlichen Werten beruht, ist seit jeher der Motor ihres Erfolges und bleibt auch ein Kernstück des Unternehmensprojekts für die nächste Generation.

Jean-Pascal Bobst, der CEO der Gruppe, ist der Urenkel des Unternehmensgründers. Seit 2009 leitet er das Unternehmen mit Sitz in Mex, in der Nähe von Lausanne in der Schweiz.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #112380
 28.12.2015

Ostermöller Verpackungen nimmt die weltweit erste VISIONCUT 106 LER von BOBST mit ...  (Firmennews)

... Inline-Nutzentrennung in Betrieb

In der ersten Septemberhälfte nahm die Ostermöller Verpackungen GmbH & Co. KG mit Sitz in Bünde die weltweit erste VISIONCUT 106 LER in Betrieb. BOBST hatte diese vollständig neu entwickelte Flachbettstanze im 3B-Format mit Inline-Nutzentrennung bei Produktionsgeschwindigkeiten bis 8.000 Bogen pro Stunde Ende Juni 2015 auf seiner Hausmesse COMPETENCE 15 in seinem Headquarter in Mex in der Schweiz vorgestellt. Neben den kurzen Rüstzeiten und den innovativen technischen Features der VISIONCUT 106 LER war für Olaf Ostermöller vor allem die Möglichkeit der automatischen Nutzentrennung zu wettbewerbsfähigen Kosten ausschlaggebend.

Bild: In der ersten Septemberhälfte nahm die Ostermöller Verpackungen GmbH & Co. KG mit Sitz in Bünde die weltweit erste VISIONCUT 106 LER in Betrieb. „Die inzwischen mehr als dreimonatigen Erfahrungen mit der innovativen Stanze haben die Notwendigkeit und Richtigkeit dieser Investitionsentscheidung unterstrichen“, so Olaf Ostermöller.

„Insbesondere bei Lebensmitteln und technischen Produkten werden Verpackungen zunehmend maschinell aufgestellt und verklebt. Vor diesem Hintergrund wollten wir im Zuge unserer Ersatzinvestition unbedingt eine Flachbettstanze mit Inline-Nutzentrennung installieren. So können wir die qualitativen Anforderungen unserer Kunden kompromisslos erfüllen“, betont der Inhaber und Geschäftsführer des traditionsreichen mittelständischen Verpackungsunternehmens die Bedeutung des Wegfalls eines weiteren manuellen Arbeitsschrittes im Produktionsprozess. Dabei biete die VISIONCUT 106 LER gleichzeitig die Flexibilität, mit wenigen Handgriffen auf die Ganzbogenausgabe umgestellt zu werden. Ostermöller: „Die inzwischen mehr als dreimonatigen Erfahrungen mit der Stanze haben die Notwendigkeit und Richtigkeit dieser Investitionsentscheidung unterstrichen.“

Im Rahmen seines Auswahlprozesses hatte Ostermöller Flachbettstanzen verschiedener Hersteller verglichen. „Letztlich gab es keinen Grund, nicht beim Marktführer zu bleiben.“

Die Stanze wurde Ende August installiert und binnen weniger Tage in Betrieb genommen. Seither läuft sie reibungslos. „Im Vergleich zu unserem bisherigen Stanzautomaten SP 104-E werden sich die Einrichtezeiten deutlich nach unten bewegen“, spricht Ostermöller einen weiteren entscheidenden Vorteil der neuen Produktionstechnik an. Beispielsweise erlauben die Quick Lock-Rahmen schnelle Wechsel der Stanzwerkzeuge, während die einzigartigen Werkzeugrahmen mit Schnellspannvorrichtung und der Möglichkeit einer mikrometergenauen Werkzeugjustierung den Maschinenführern die Arbeit beim Einrichten der Ausbrech- und Nutzentrennstation sehr einfach machen. Vor allem bei kleineren Auflagen schlagen die kürzeren Rüstzeiten positiv zu Buche. In welchem Maße das konkret der Fall sei, könne er im Augenblick allerdings noch nicht sagen. „Wir befinden uns ja nach wie vor in der Einführungsphase und loten die vielseitigen Möglichkeiten der neuen Maschine noch aus“, so Ostermöller.

Das optische, kontaktlose Seitenregister, der vollautomatische Smart Feeder sowie der Doppelnocken-Greiferantrieb zählen zu den weiteren technischen Highlights der innovativen Flachbettstanze. Sie garantieren bei der Verarbeitung einer breiten Palette verschiedener Verpackungsmaterialien mit Bogenformaten bis 1.060 x 760 mm – leichte Papiere ab einem Flächengewicht von 80 g/m2, Karton bis 2.000 g/m2 sowie Kunststoffe und Wellpappen bis 4 mm Stärke – bei herausragender Qualität und Produktivität eine zuverlässige Produktion.

„Wir können bei der VISIONCUT 106 LER schneller als bei unserer bisherigen Stanze Vollgas geben und sie bis auf ihre Spitzenleistung von etwa 8.000 Bogen pro Stunde hochfahren“, ergänzt Ostermöller einen Aspekt der höheren Produktivität der neuen Maschine, die seinem Betrieb ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis biete.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #112271
 17.12.2015

Großformat-Prägefolientage von BOBST: Mehrwert schaffen mit neuester Technologie für den...  (Firmennews)

... Prägefoliendruck im 6er-Format

Auf seinen Großformat-Prägefolientagen präsentierte BOBST in seinem Competence Center in Mex in der Schweiz vom 16. – 18. November die neue Wirtschaftlichkeit beim Schaffen von Mehrwert in der Veredelung von Druckerzeugnissen im 6er-Format mit der weiterentwickelten Prägefoliendruckmaschine EXPERTFOIL 142. Besucher der zwanzig führenden europäischen Unternehmen, die ihren Kunden den Prägefoliendruck anbieten, machten sich vor Ort ein Bild davon, in welcher Weise das Platzieren zusätzlicher Produkte auf den Bogen die Rentabilität des Prozesses insbesondere auch bei kleinen Margen beträchtlich steigern kann.

Darüber hinaus konnten sich die Besucher während der Veranstaltung mit den Spezialisten von BOBST und von ausgewählten Partnern wie Hunkeler Systems, Kurz Prägefolien AG, hinderer+mühlich GmbH & Co. KG und UEI Falcontec über die neuesten Entwicklungen im Prägefoliendruck insbesondere bei großen Formaten austauschen bzw. sich entsprechend informieren.

Marco Lideo, Product Sales Director der BOBST Geschäftseinheit (BU) Sheet-fed Folding Carton: „Für Verpackungshersteller oder Drucker, die im 6er-Format drucken, macht es wenig Sinn, ihre Bogen nach dem Druck für den Prägefoliendruck zu zerschneiden. Natürlich ist es bedeutend kostengünstiger, im gesamten Produktionsprozess durchgängig im 6er-Format zu arbeiten. Exakt das kann bei Aufträgen den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen.“

Vor der Markteinführung der EXPERTFOIL 142 standen Weiterverarbeitungsbetrieben, die im 6er-Format arbeiten, ausschließlich nachgerüstete Lösungen für das Folienprägen zur Verfügung. Mit einer Reihe ausgeklügelter Leistungsmerkmale wie einer begehbaren Folienstation für ergonomisches Folienhandling, einem vollständig neuen Folienrollen-Steuerungssystem für gleichmäßigere und besser kontrollierte Folienabwicklung und einer 360°-Plattform auf einer Ebene ist die EXPERTFOIL 142 eine vollständige Arbeitsstation, mit der Weiterverarbeitungsbetriebe nativ und profitabel Folien im 6er-Format auftragen können. Die Andruckkraft bis 600 t ermöglicht einen exzellenten Folienauftrag sowie sehr tiefe Prägungen auch auf dicksten Materialien. Das ist besonders interessant für Hersteller von Faltschachteln für unter anderem Champagner oder Spirituosen. Bei einer Produktionsgeschwindigkeit von 5.000 Bogen pro Stunde und einem Format von 1.420 x 1.020 mm auf Papier, Pappe oder Wellpappe verarbeiten Veredler im Vergleich zu anderen Lösungen nahezu die doppelte Bogenfläche.

Lideo: „Je nach Layout kann eine Maschine wie die EXPERTFOIL 142 im Vergleich zu einer Maschine im 3B-Format pro Bogen praktisch die doppelte Nutzenzahl verarbeiten, womit sie einen viel höheren Output erreicht. Wir haben bereits einige Kunden, die von diesem Vorteil profitieren. Zum Beispiel hat einer dieser Kunden gerade seine zweite EXPERTFOIL 142 bestellt, um die große Nachfrage erfüllen zu können. Ich bin überzeugt, dass die Besucher unserer Großformat-Prägefolientage mit neuen Ideen im Kopf zurückgefahren sind.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #112209
 10.12.2015

Bobst Group SA: aktueller Ausblick für das Geschäftsjahr 2015 und erster Ausblick für das ...  (Firmennews)

...Geschäftsjahr 2016 - Konferenz für Finanzanalysten und Medien in Zürich

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 erwartet die Bobst Group SA, vorbehältlich des weiterlaufenden Geschäfts, Währungsschwankungen und Marktbedingungen, momentan einen Konzernumsatz in der Grössenordnung von CHF 1‘310 Millionen. bis CHF 1‘330 Millionen. Der Ausblick für das Betriebsergebnis (EBIT) und das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2015 wird bestätigt (EBIT-Marge > 5%, Konzernergebnis-Marge > 3%). Die definitiven Jahreszahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2015 werden am 2. März 2016 publiziert.

Vorbehältlich unvorhergesehener Umstände erwartet die Bobst Group SA für das Geschäftsjahr 2016 momentan einen Umsatz in der Grössenordnung von CHF 1‘300 Millionen bis CHF 1‘350 Millionen. sowie ähnliche EBIT- und Konzernergebnis-Margen wie für das Geschäftsjahr 2015. Dieser Ausblick steht insbesondere unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen, der Entwicklung der Gesamtwirtschaft in den verschiedenen geographischen Zonen sowie Währungsschwankungen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #111994
 18.11.2015

BOBST auf der FEFCO 2015: Gewinn des Innovationspreises in Gold   (Firmennews)

Auf der diesjährigen FEFCO Technical Conference in Barcelona hat BOBST mit seiner Digitaldruckmaschine für Wellpappen (Bild) den Innovationspreis in Gold gewonnen. Die FEFCO-Jury zeichnete damit die umfassenden Möglichkeiten dieser neuen Drucktechnologie aus. BOBST präsentierte den Besuchern der Veranstaltung das Design und weitere technische Daten der Druckmaschine, die sich derzeit bei zwei europäischen Herstellern von Faltkisten aus Wellpappen im Beta-Test befindet. Darüber hinaus stellte BOBST mit dem Inliner FFG 8.20 EXPERTLINE und der Postprint-Flexodruckmaschine MASTERFLEX-XL mit hoher Druckqualität zwei brandneue Flexodrucklinien vor, womit das Unternehmen sein Engagement sowohl im Digitaldruck als auch im Flexodruck bekräftigte.

Emilio Corti, Verkaufsleiter des BOBST Geschäftsbereichs Sheet-fed: „Dieser Innovationspreis zeichnet die bahnbrechende Technologie unserer brandneuen Digitaldruckmaschine aus. Wir haben diese ausgesprochen innovative Lösung für Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe entwickelt, die sich neue Märkte erschließen wollen - angefangen bei großen Auflagen von Faltkisten, die mit variablen Daten bedruckt werden, bis hin zu sehr kleinen Auflagen maßgeschneiderter Verpackungen und Displays. Mit anderen Worten: Hersteller von Verpackungen aus Wellpappen werden die Potenziale aller Märkte ausschöpfen können, und ich glaube, die Jury hat das mit ihrem Preis anerkannt.“

Während der Spotlight-Präsentation - sie überzeugte die Jury vom innovativen Prinzip der neuen BOBST Digitaldruckmaschine für Wellpappen - gab Jakob Bovin, bei BOBST Marketing Director Digital Printing - Corrugated Board, den Teilnehmern einen ersten Blick auf das moderne Design und die bahnbrechenden Möglichkeiten dieser Maschine.

Bovin: „Da wir die KODAK Stream Inkjet Technologie mit Tinten auf Wasserbasis verwenden, kann unsere Druckmaschine mit ihren vier CMYK-Druckwerken pro Sekunde mehr als 50 Mrd. Tintentropfen kontinuierlich erzeugen. Wir können ein sehr breites Spektrum des Pantone-Farbraums abdecken und mit Geschwindigkeiten von mehr als 200 m pro Minute drucken. Bei einer Auflösung von 600 x 900 dpi liefert die Maschine zudem eine sehr hohe Druckqualität. Außerdem haben wir ein brandneues Vakuum-Bogentransportsystem entwickelt, das die Registergenauigkeit garantiert, die für den Druck mit so hohen Auflösungen und Geschwindigkeiten erforderlich ist. Darüber hinaus ist die Maschine mit unserem BOBST iQ400 Qualitätskontrollsystem sowie einem Auswurfprozess für nicht konforme Produkte ausgestattet.“

Wie angekündigt, handelt es sich bei dieser Druckmaschine um ein Bogensystem, das sich in Wellpappenwerken und bei Weiterverarbeitern perfekt in vorhandene Logistiksysteme integriert. Dank der Vorbeschichtungseinheit kann die Maschine eine Vielzahl verschiedener Wellpappenmaterialien bedrucken, was der Weiterverarbeitung maximale Flexibilität erlaubt.

Im Rahmen der derzeitigen Beta-Testphase dieser neuen Drucklösung werden 2016 im Markt zwei weitere Druckmaschinen installiert.

Neue Flexolinien
Auf den beiden weiteren Spotlight-Veranstaltungen der FEFCO wurden Einzelheiten zu den beiden neuen BOBST Flexodruckmaschinen bekannt gegeben.
Die MASTERFLEX-XL ist eine Flexodruckmaschine mit hoher Druckqualität, die sowohl offline als auch inline mit wahlweise einer BOBST Rotations- oder einer Flachbettstanze installiert werden kann. Die Maschine wartet mit dem BOBST „Start and Go“-System, das im Zusammenspiel mit der Registron™ S5500-Registerkontrolle und dem neuen SC500-Einstellsystem die Register einstellt und beibehält, einem „quetschfreien“ Anleger, der iQ300-Bildkontrolle, die den Auswurf nicht konformer Drucke sicherstellt, einem Vakuumtransfer, einer Bogenreinigung und einem automatischen Stapler auf. Die Offline-Geschwindigkeit der Druckmaschine erreicht 12.000 Bogen pro Stunde.

Gilbert Joux, Product Marketing Director Corrugated Board bei BOBST: „Die MASTERFLEX-XL druckt in hoher Qualität bei hoher Geschwindigkeit. Egal, ob sie offline oder inline mit einer MASTERCUT oder einer DRO-Stanze eingesetzt wird - ihre Onboard-Systeme stellen jederzeit eine gleichbleibend hohe Druckqualität bei gleichzeitig hoher Produktivität sowie eine herausragende Flexibilität bei attraktiven Gesamtbetriebskosten sicher. Der Flexodruck bietet der Wellpappenbranche nach wie vor ein großes Potenzial. Mit dieser neuen Maschine unterstreichen wir bei BOBST unser intensives Engagement in der weiteren Entwicklung der Flexodrucktechnologie.“

Bei der ebenfalls angekündigten FFG 8.20 EXPERTLINE handelt es sich um eine vollautomatische Produktionslinie für Faltkisten, in die eine BOBST FFG 8.20 EXPERT mit automatischer Zuführung und Palettierung am Ende der Linie integriert ist.

Yves Bletterie, Area Sales Manager bei BOBST Lyon: „Mit der FFG 8.20 EXPERT sind wir im Markt sehr erfolgreich. Seit der Vorstellung vor drei Jahren wurden mehr als 45 Maschinen installiert. Mit der EXPERTLINE können wir jetzt eine durchgängig automatisierte Linie für die Herstellung bis 24.000 Faltkisten pro Stunde anbieten, die in ein bis zwei Minuten eingerichtet ist und deren Betrieb lediglich zwei Maschinenführer erfordert. Sie erlaubt unseren Kunden eine erheblich höhere Produktivität und macht auch die Herstellung von Faltkisten mit niedriger Marge profitabel.“

Ihre kurzen Einrichtezeiten verdankt die FFG 8.20 EXPERTLINE sequenziellen Auftragswechseln (Sequential Order Change - SOC). So beginnen alle Komponenten der Linie - der EXPERTLOADER, der FFG 8.20 EXPERT und der FFG PALLETIZER - bereits mit dem Einrichten der folgenden Aufträge, während die Bogen der gerade bearbeiteten Aufträge noch die nachgelagerten Module verlassen.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #111749
 22.10.2015

Die Bobst Group, seit 2011 im Besitz eines Anteils von 65% an der Gordon Ltd, übt ihre Option ...  (Firmennews)

...auf den Kauf der verbliebenen Aktien aus

Gary Tseng, der frühere Inhaber, bleibt Geschäftsführer

Die Bobst Group kündigt an, dass sie vor Ende dieses Jahres ihre Option auf den Kauf der bei Gary Tseng verbliebenen 35% der Aktien der Gordon Ltd, der in Hongkong ansässigen Holding der Shanghai Eternal Machinery Co. Ltd, ausüben wird.
Gary Tseng bleibt Geschäftsführer und wird weiterhin für das operative Geschäft des Unternehmens verantwortlich sein. Beide Parteien haben vereinbart, keine Informationen zu den Bedingungen dieser Transaktion zu veröffentlichen.

Philippe Milliet, Leiter des BOBST Geschäftsbereichs Sheet-fed und Mitglied der Konzernleitung: „Wir sind mit der Entwicklung von Gordon in den letzten 5 Jahren sehr zufrieden. Unter der starken Führung und klaren Vision von Gary Tseng hat Gordon neue Produkte entwickelt und seine Marktposition gestärkt. Wir freuen uns, dass wir mit einer dem geänderten Aktienbesitz angepassten Unternehmensführung weiterhin von Garys reichhaltigen Erfahrungen profitieren können.“

Zum Verkauf seines Aktienanteils meint Gary Tseng: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung mich an BOBST anzuschliessen. Während der Zusammenarbeit mit BOBST in den letzten 5 Jahren hat Gordon bedeutende Verbesserungen bei der Produktpalette und der Marktpräsenz erzielt. Es liegen weitere grossartige Entwicklungsmöglichkeiten vor uns und ich bin sehr froh, dass ich, wie schon in der Vergangenheit, auch in den nächsten Jahren als Geschäftsführer daran mitwirken kann. Gleichzeitig gibt mir die geklärte Situation mehr Zeit und Energie, mich auf die weitere Entwicklung von Produkten und Märkten für Eterna und Brausse zu konzentrieren.“

Die Produktreihen von BOBST und Eterna zeichnen sich durch einen hohen Grad an Komplementarität aus und beide Unternehmen werden weiterhin technologisch fortgeschrittene Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die die Geschäftsanforderungen ihrer jeweiligen Kunden erfüllen. Die Markenidentitäten, Management-Teams, Vertriebs- und Service-Netzwerke beider Unternehmen bleiben getrennt und stellen somit die Kontinuität in der Zusammenarbeit zwischen Kunde, BOBST und Eterna sicher.
(Bobst Group SA)

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 13.08.2015

Bobst Ergebnisse des ersten Halbjahres 2015 - Stabile Volumen und Umsetzung von Massnahmen...  (Firmennews)

... zur Verbesserung des Ergebnisses mildern den negativen Effekt des schwachen Euros

-Der schwache Euro hatte eine signifikant negative Auswirkung auf die Umsätze, die um CHF 35.8 Millionen unter denen des Vorjahres lagen, und auf das Betriebsergebnis (EBIT), das CHF 9.8 Millionen niedriger war als im ersten Halbjahr 2014.
-Das Konzernergebnis verbesserte sich auf CHF 10.4 Millionen gegenüber CHF 3.9 Millionen im Jahre 2014.
-Anhaltend starker Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 48.9 Millionen.
-Die Auftragseingänge stiegen um 11%, und der Auftragsbestand ist um 16% höher als im Vorjahr.

Die BOBST Group verzeichnete ein gutes erstes Halbjahr 2015 trotz des schwachen Euros. Die Umsätze beliefen sich in diesem Halbjahr auf CHF 524.7 Millionen im Vergleich zu CHF 560.5 Millionen in der gleichen Vorjahresperiode. Die Umsätze blieben - um negative Währungseffekte bereinigt - stabil. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel aufgrund des Effekts des schwachen Euros um CHF 9.8 Millionen auf CHF 10.3 Millionen. Das Konzernergebnis verbesserte sich auf CHF 10.4 Millionen gegenüber CHF 3.9 Millionen im Vorjahr. Die Auftragseingänge stiegen um 11%, und der Auftragsbestand ist um 16% höher als in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres.

In der ersten Jahreshälfte 2015 belief sich der Konzernumsatz auf CHF 524.7 Millionen, was einen Rückgang um CHF 35.8 Millionen oder -6.4% im Vergleich zur gleichen Periode 2014 bedeutet. Diese Entwicklung stand hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Beschluss der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs von CHF 1.20 nicht länger aufrechtzuerhalten.

Die nachteilige Wechselkursentwicklung infolge der Umrechnung von Fremdwährungen für Konsolidierungszwecke schlug sich in Summe mit CHF -23.7 Millionen oder -4.2% in den Büchern nieder. Die Auswirkungen der Fremdwährungen auf die Transaktionen unserer schweizerischen Unternehmen verringerte den Umsatz um CHF -13.7 Millionen oder -2.5%. Volumen- und Preisveränderungen hatten einen negativen Einfluss in Höhe von CHF -2.9 Millionen oder -0.5%.

Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF 10.3 Millionen gegenüber CHF 20.1 Millionen in der gleichen Periode 2014. Der Rückgang des Betriebsergebnisses (EBIT) war auf den nachteiligen Wechselkurseffekt zurückzuführen. Die nach dem 15. Januar 2015 eingeführten zusätzlichen Effizienzmassnahmen lieferten die erwarteten Resultate und milderten die Auswirkung des schwachen Euros signifikant ab. Eine sehr hohe Auslastung in allen Werken hatte ebenfalls einen positiven Effekt auf das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2015.

Die BU Sheet-fed und die BU Services verbesserten ihre Betriebsergebnisse (EBIT) trotz des nachteiligen Wechselkurseffekts. Die BU Web-fed konnte den negativen Euro-Effekt nicht ausgleichen, da die Umsätze in der ersten Hälfte von 2015 beträchtlich niedriger als im Vorjahr waren. Dies war hauptsächlich auf einen niedrigeren Auftragsbestand zu Beginn dieses Jahres im Vergleich zu 2014 zurückzuführen.

Das Konzernergebnis betrug CHF 10.4 Millionen gegenüber CHF 3.9 Millionen in 2014. Diese Verbesserung wurde dank der positiven Auswirkung vorgenommener Währungsabsicherungen (siehe Finanzergebnis) und durch eine einmalige Steuergutschrift realisiert. Das gestiegene Konzernergebnis sowie die andauernden Massnahmen zur Optimierung des Nettoumlaufvermögens führten erneut zu einem signifikanten Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit, der eine Höhe von CHF 48.9 Millionen im Vergleich zu CHF 49.3 Millionen in den ersten sechs Monaten des Vorjahres erreichte. Die Nettoverschuldung nahm von CHF 17.7 Millionen Ende 2014 auf CHF 26.4 Millionen zu. Die Schwäche des Euros gegenüber dem Schweizer Franken hatte negative Auswirkungen auf die Nettoverschuldung, da fast alle Fremdmittel in Schweizer Franken zu Buche stehen und ein großer Teil der Barmittel auf Euro lautet.

Festzinsanleihen in Höhe von CHF 190.0 Millionen, die am 22. Juni 2015 fällig waren, wurden zurückgezahlt. Das konsolidierte Eigenkapital erreichte 24.8% der Bilanzsumme gegenüber 27.9% Ende 2014. Der Eigenkapitalrückgang erklärt sich hauptsächlich durch die Auswirkung eines weiteren Rückgangs der Zinssätze auf die Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19R) und durch die Währungsumrechnungsdifferenzen, die ihre Ursache in der Schwäche des Euro finden.

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND AUSBLICK PRO GESCHÄFTSBEREICH (BU)
Business Unit Sheet-fed
Die Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2015 folgte dem gleichen Trend wie im letzten Jahr, mit starken Ergebnissen im Wellpappenmarkt, die die schwächeren Aktivitäten im Faltschachtelsektor ausglichen. Der gesamte Auftragseingang war im ersten Halbjahr 2015 besser als in der gleichen Vorjahresperiode.
Die Nachfrage wird weiterhin durch reife Märkte gestützt, insbesondere die grossen europäischen Länder. Die Auftragseingänge lagen in Nordamerika leicht unter den Erwartungen, während Zentralamerika deutlich über den Erwartungen lag. Insgesamt verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr die Auftragseingänge in Wachstumsmärkten leicht, insbesondere in Afrika und im Mittleren Osten. Südamerika blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück, und China verzeichnete ein schleppendes Semester – obwohl besser als im Vorjahr.
Die erste bei einem unserer Kunden installierte digitale Druckmaschine hat mit der Produktion begonnen. Die zweite Maschine wird bei einem weiteren Kunden aufgestellt, und die Produktion mit dieser Maschine wird bis Ende Juli 2015 starten.
Der Beschluss der Schweizerischen Nationalbank, den Wechselkurs von CHF 1.20 zum Euro nicht länger aufrechtzuerhalten, wirkte sich negativ auf den Gesamtumsatz aus; dennoch lagen die Umsätze im ersten Semester 2015 über denen des Vorjahrs. Aufgrund des vorliegenden Auftragsbestands und des üblicherweise positiven Volumenungleichgewichts in der zweiten Jahreshälfte sieht die BU Sheet-fed im vollen Geschäftsjahr einen höheren Umsatz als in 2014 voraus.

Business Unit Web-fed
Während die Geschäftstätigkeit auf dem Markt für flexible Materialien im Einklang mit dem Vorjahr blieb, war der Umsatz des ersten Halbjahrs 2015 signifikant niedriger als 2014, und zwar wegen der Auswirkung des EUR/CHF-Wechselkurses und eines Auftragsbestands zu Jahresbeginn, der unter dem in 2014 lag. Eine positive Dynamik in der Industrie dürfte sicherstellen, dass die BU Web-fed ihre geplanten Volumen in lokalen Währungen zum Jahresende erreichen wird. Da der grösste Teil des Web-fed-Geschäfts (80 %) in Euro abgewickelt wird, wirkt sich eine Abschwächung dieser Währung im Verhältnis zum Schweizer Franken beträchtlich auf den Umsatz aus, wenn diese umgerechnet werden. Die Tatsache dass der Hauptkostenblock der BU auch auf dem Euro basiert, wird, wenn man ihr besondere Aufmerksamkeit schenkt, diesen Effekt ausgleichen und die BU dabei unterstützen, ihre Finanzziele zu erreichen.
Volumen in reifen Ländern blieben im Einklang mit 2014. In den BRIC-Ländern blieben China, Russland und Brasilien auf einem niedrigen Aktivitätsniveau. Die Ausnahme war Indien, das eine gute Aktivität aufwies.
Die Flexo-Produktlinie verzeichnete im ersten Halbjahr einen starken Anstieg der Bestellungen, was hauptsächlich auf die Nachfrage nach Maschinen aus der 20SIX-Produktpalette zurückzuführen ist. Was die Tiefdruck-Produktlinie betrifft, hat die neue RS 3.0, die im Oktober letzten Jahres erstmals vorgeführt wurde, schon Verkaufszahlen erreicht, für die das Vormodell ein ganzes Jahr brauchte.

Business Unit Services
Die Umsätze der BU Services im ersten halben Jahr entsprachen den Umsätzen im gleichen Zeitraum 2014. Während sich die Kursentwicklung des US-Dollars auf die Volumen der BU Services positiv auswirkte, litten die in Euro fakturierten Dienstleistungen allerdings unter negativen Einflüssen.
Auf den europäischen und nordamerikanischen Märkten nahmen die Geschäftsvolumen zu, hauptsächlich durch weitere Kontraktgeschäfte wie Wartungsprogramme und Verträge über Remote-Fehlerbehebung und Fernüberwachung. BOBST hat derzeit mehr als 3 000 Maschinen unter Wartungsverträgen und mehr als 1 200 Maschinen, auf die aus der Ferne zugegriffen werden kann. Die BRIC-Regionen vermelden Stagnation im Dienstleistungsgeschäft.
Die BU rechnet in der zweiten Hälfte 2015 mit einer normalen Geschäftsentwicklung, sofern in der Weltkonjunktur oder bei den Wechselkursen keine größeren Änderungen eintreten.
Die BU Services verfolgt weiter ihr Ziel, in der Verpackungsbranche bei Services zum Benchmark zu werden. Deshalb wird der Schwerpunkt im Rest des Jahres 2015 darauf liegen, die Service-Techniker „zu schulen und zu binden“ sowie zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, um weiter das Ersatzteilmanagement zu optimieren und an der Kundenzufriedenheit zu arbeiten.

AUSBLICK AUF DIE ZWEITE JAHRESHÄLFTE 2015
Der Konzern geht von anhaltend guter Nachfrage in Europa und Nordamerika aus. Asien dürfte sich nach ruhigem Jahresbeginn verbessern, und Südamerika wird wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds schwach bleiben. Die Marktbedingungen bleiben allerdings volatil. Zu aktuellen Wechselkursen und sofern keine unvorhergesehenen Umstände eintreten, ist der Konzern zuversichtlich, in 2015 einen Gesamtumsatz von CHF 1.25 bis 1.30 Milliarden zu realisieren. Für das volle Jahr 2015 rechnet der Konzern mit einer Marge des Betriebsergebnisses (EBIT) von mehr als 5% und einer Marge des Konzernergebnisses von mehr als 3%.
Wie schon im März 2015 mitgeteilt, wird es bedingt durch den Beschluss der Schweizerischen Nationalbank den Mindestkurs von EUR/CHF 1.20 nicht mehr aufrechtzuerhalten mehr Zeit brauchen, um die mittel- bis langfristigen Finanzziele von mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und mindestens 15% Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) zu verwirklichen. Der Konzern verfolgt weiterhin seine Strategie, Innovationen zu entwickeln, seine Präsenz in Wachstumsmärkten auszubauen, die Qualität seiner Serviceleistungen zu erhöhen und seine Betriebsabläufe weiter zu verbessern, um für die mit dem Unternehmen verbundenen Interessengruppen Mehrwert zu schaffen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #110906
 27.07.2015

Erste BOBST und Partner Roadshow in Vietnam war ein großer Erfolg  (Firmennews)

Mehr als 130 Teilnehmer und Kaufinteressenten besuchten die BOBST und Partner Roadshow am 23. Juni in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, um sich über die neusten Innovationen und Trends bei Verpackungen aus flexiblen Materialien zu informieren.

Die mittlerweile renommierten Roadshow-Formel bringt führende Hersteller von Maschinen und Manager von Verpackungsunternehmen zusammen. Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Begrüßung durch Herrn Othmar Hardegger, Generalkonsul der Schweizerischen Botschaft in Vietnam, und Herrn Cao Hong Quang von der Vietnam Packaging Association.

Den ganzen Tag lang diskutierten BOBST und seine Partner Markttrends und Lösungen in ihren jeweiligen Fachgebieten und behandelten dabei die Themenbereiche Produktion, Druck, Weiterverarbeitung und Finishing.

"Vietnam ist aufgrund seiner schnell wachsenden Wirtschaft ein wichtiger Markt für uns. Der Verpackungssektor gewinnt immer mehr Marktanteile und entwickelt sich zu einer der am schnellsten wachsenden Branchen im Land mit steigender Nachfrage nach Konsumgütern und insbesondere nach Nahrungsmitteln", kommentiert Eric Pavone, Business Director, BOBST Business Unit Web-fed. "Die Nachfrage nach innovativen Produkten ist hoch und die Reihe der Lösungen von BOBST für Flexodruck, Tiefdruck, Kaschierung, Beschichtung und Vakuummetallisierung eignet sich ideal zur Erfüllung der Anforderungen der Verpackungsindustrie in Vietnam."

Laurence Dy, Zone Business Director SEA, BOBST BU Web-fed: "Diese erste BOBST und Partner Roadshow in Vietnam war ein großer Erfolg und die Rückmeldungen der Teilnehmer waren überwältigend positiv."

Eric Pavone fasst zusammen: "Die Roadshows wurden eingerichtet, um einen Schwerpunkt auf neue Technologien zu legen und ganz besonders auch darauf, welche Vorteile die Anwender aus diesen Technologien ziehen können. Außerdem bieten sie hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten, da Verpackungshersteller unter einem Dach eine Reihe von Firmen finden, die hoch spezialisierte Präsentationen in ihren jeweiligen Fachgebieten mit einer Fülle von Möglichkeiten für potenzielle Geschäftsgespräche bieten.

Ich glaube, dass wir zusammen mit unseren Roadshow-Partner unser Ziel erreicht haben, wertsteigernde Prozesse und Lösungen zur Verbesserung der Qualität und Rentabilität bei der Verpackungsherstellung vorzustellen. Die hervorragenden Kommentare, die wir von den Teilnehmern bekommen haben, unterstreichen dies auf eindrucksvolle Weise."
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #110849
 21.07.2015

Pakistanische Verpackungsindustrie zu Gast auf BOBST-und-Partner-Roadshow in Karatschi  (Firmennews)

Bei der zweitägigen Roadshow von BOBST und Partnern für den Verpackungsdruck im Mai 2015 in Karatschi versammelten sich mehr als 140 wichtige Vertreter der Verpackungsbranche für flexible und Kartonverpackungen in Pakistan. Den Teilnehmern wurden Informationen über weltweit führende Hersteller von Ausrüstungen und Verbrauchsgütern sowie über die neuesten Technologien und Prozesse für Druck und Weiterverarbeitung von Verpackungen vermittelt.

Am ersten Tag standen die neuesten Innovationen im Bereich der flexiblen Verpackungslösungen im Mittelpunkt – vom Rohmaterial zum fertigen Produkt. Diese wurden von BOBST und seinen Branchenpartnern präsentiert.

„Wir haben wichtige Kunden in Pakistan und eine große Installationsbasis von Tiefdruck-, Kaschier- und Metallisierungsanlagen von BOBST für die Verarbeitung flexibler Materialien“, kommentierte Eric Pavone, Business Director des BOBST-Geschäftsbereichs Web-fed. „Bei der Roadshow konnten wir nicht nur zeigen, wie unsere Wertschöpfungslösungen die Marktanforderungen erfüllen und dem Wunsch der pakistanischen Verpackungsbranche nach höherer Performance und Produktqualität entgegenkommen, sondern nutzten auch die Gelegenheit, ihnen auf direktem Wege tiefere Einblicke in die Vorteile unserer jüngsten Entwicklungen zu verschaffen. Dazu gehört insbesondere die brandneue Tiefdruckmaschine RS 5002 für flexible Verpackungen, die wir Anfang dieses Jahres vorgestellt haben.“

Am zweiten Tag wurden Kartonverpackungen vorgestellt. BOBST präsentierte seine neuesten Lösungen, mit denen Kartonhersteller Verpackungen mit einer Nullfehlerrate produzieren können, sowie einige spezifische Prozessentwicklungen im Prägefoliendruck, beim Stanzen von Formetiketten, bei der Braille-Rotationsprägung und bei der Litho-Kaschierung. Die Branchenpartner zeigten ebenfalls ihre neuesten Lösungen, die in der Versorgungskette für Wellpappen- und Faltkartonverpackungen Innovationen ermöglichen und Verpackungsunternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Samir Khoudja, BOBST-Verantwortlicher für Afrika und den Nahen Osten, erklärte: „Pakistan ist ein wichtiger Markt für uns. Wir haben dort bereits eine große Anzahl von BOBST-Faltkartoninstallationen und erwarten weitere Entwicklungen im Wellpappenbereich während der kommenden Jahre.“ Er fügte hinzu: „Dieses Seminar bot uns und unseren Branchenpartnern eine einmalige Gelegenheit, Kunden in Pakistan zu zeigen, wie wir Ihnen bei der Verbesserung der Qualität und der Produktivität bei gleichzeitiger Kostenreduktion helfen können. Unsere Präsenz in Pakistan zeigt, dass wir die Entwicklung der Verpackungsbranche in diesem wichtigen Markt kräftig unterstützen.“

Ergänzend zu den technischen Präsentationen konnten wir bei einem Vortrag von Rizwan Ghani, Geschäftsführer von Packages Limited, Lahore, wichtige Einblicke in Trends im Bereich der flexiblen und Kartonverpackungen in der pakistanischen Verpackungsbranche gewinnen. Ahmed Farooq, Leiter der unternehmensweiten Verpackungsdienste von Nestlé Pakistan, präsentierte die Perspektiven eines wichtigen Verarbeitungsunternehmens und Markenherstellers.

Ebenfalls interessant waren die Vorträge, die zu Beginn der beiden Roadshow-Tage präsentiert wurden. Am Tag, der flexiblen Verpackungslösungen gewidmet war, sprach Syed Aarij Iqbal, Geschäftsführer von M/s Alpha Penta Pvt Ltd, in seiner Eigenschaft als Mitglied des Exekutivausschusses des Italian Development Committee (IDC) über die Förderung des bilateralen Handels zwischen Pakistan und Italien sowie über die Rolle des IDC.

S. M. Naseeruddine, Verwaltungsratsmitglied von PAPGAI, des pakistanischen Verbands der Druck und Grafikbranche, sprach am Tag, der den Kartonverpackungen gewidmet war. Er beschäftigte sich mit der Geschichte und der Aufgabe des Verbands und gab Informationen über die Organisation der PrintPak-Messe bekannt, die im November dieses Jahres in Karatschi stattfinden wird.

Mitveranstalter war die Sal-Im International Company, die Vertretung von BOBST in Pakistan.
„Wir sind seit mehr als 30 Jahren Vertreter von BOBST für die Verpackungsbranche in Pakistan und können auf viele erfolgreiche Installationen im Land zurückblicken. Anfang dieses Jahres haben wir auch die Vertretung für flexible Verpackungsdruck- und Bearbeitungsmaschinen von BOBST übernommen“, erklärte Salman Hanif, Betriebsdirektor der Sal-Im International Company. „Die Roadshow bot uns eine einmalige Gelegenheit, mit unseren Kunden direkt in Kontakt zu treten und persönliche Beziehungen mit den Geschäftsleitungen zahlreicher Unternehmen der flexiblen Verpackungsindustrie in Pakistan zu knüpfen. Für unsere Aktivitäten in diesem Sektor der Verpackungsindustrie war dies von großer Bedeutung.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #110777
 13.07.2015

BOBST Digitaldruckmaschine für Wellpappe - Schumacher Packaging wird zweiter Beta-Standort   (Firmennews)

Der zweite Beta-Test-Standort einer BOBST Digitaldruckmaschine für Wellpappe ist das Werk der Schumacher Packaging in Ebersdorf (Deutschland). Die Installation der Anlage läuft bereits und die Produktion soll Ende des Monats aufgenommen werden.

Der Standort Ebersdorf in Mitteldeutschland ist das zentrale Drehkreuz der Schumacher Packaging GmbH, die dreizehn Standorte in Deutschland, Polen und den Niederlanden betreibt. Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher Packaging GmbH, erklärt: "Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die uns diese BOBST Druckmaschine bietet, um in neue Märkte zu expandieren. Wir investieren laufend in modernste Hochleistungsmaschinen an allen unseren Produktionsstandorten. Das ist ein Grund, weshalb wir in der Lage waren in den vergangenen Jahren so zu wachsen. Als Beta-Standort für diese digitale Lösung stehen wir jetzt in den Startlöchern für eine revolutionäre Technologie."

Die in der Schweiz konstruierte und hergestellte BOBST Druckmaschine für Wellpappe druckt Fotos, Grafiken, Codes und Texte - dabei können diese von Bogen zu Bogen variieren. Die Produktionsgeschwindigkeit erreicht bis zu 200 Meter pro Minute, bei einer maximalen Arbeitsbreite von 1,3 m. Anwendungen für diese Maschinen umfassen die serielle Fertigung, personalisierte und maßgeschneiderte Verpackungslösungen als auch mittlere und kleine Auftragsgrößen herkömmlicher Verpackungen und Displays. Die BOBST Druckmaschine ist mit Kodak Stream Inkjet-Technologie ausgestattet und produziert im digitalen Vierfarbdruck direkt auf Wellpappe. Die Auftragsgröße kann hierbei von einem Bogen bis zu mehreren 1'000 Bogen betragen. Die Zusammenarbeit der Technologieführer BOBST und Kodak ergab eine Digitaldruckmaschine, die sich durch eine Kombination aus Druckqualität, Geschwindigkeit und Vielseitigkeit auszeichnet. Verpackungshersteller können sich damit problemlos auf einen zunehmend dynamischeren Markt einstellen.

Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group: "Die Auswahl an Drucktechnologien, die für Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe bisher zur Verfügung stand, bestimmte die Art der Märkte, für die sie anbieten konnten. Unsere neue Lösung ändert dies grundlegend, weil eine Druckmaschine allein jetzt einen enormen Bereich an Märkten eröffnet. Hohe Auftragsgrößen an Verpackungen mit variablen Daten sind ebenso möglich wie kleine Auflagen maßgeschneiderte Verpackungen und Displays. Aber auch zahlreiche Möglichkeiten für mittelgroße Aufträge können abgedeckt werden. Und all dies bei hohen Geschwindigkeiten in bei nahezu Offset-Qualität. Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe können daher alle bestehende, aber auch neue Märkte bedienen".

Die Kodak Stream Inkjet-Technologie, die in der BOBST Digitaldruckmaschine eingesetzt wird, zeichnet sich durch eine Vielzahl an Eigenschaften aus, die sie für die Wellpappenindustrie besonders geeignet machen. Diese Technologie mit kontinuierlichem Inkjet-Verfahren bietet einen höheren Druckabstand zum Bogen im Vergleich zu Inkjet-Verfahren mit Drop-on-Demand-Technologie. Dadurch ist der Druck auf Substrate unterschiedlicher Dicke möglich. Durch den schnellen, kontinuierlichen Tintenstrahldrucker wird die Druckmaschine reaktionsschneller und daher können variable Daten mit höheren Geschwindigkeiten gedruckt werden. Die Technologie verwendet Tinten auf Wasserbasis, die nahrungsmittelverträglich und umweltfreundlich sind, einsetzbar auf einer Vielzahl an gestrichenen und ungestrichenen Materialien. Die Druckköpfe sind selbstwartend. Wenn sie ausgetauscht werden müssen, lassen Sie sich mit geringem Aufwand erneuern und recyceln.

"Dieses Produkt ist die erste Generation von Lösungen aus der strategischen Partnerschaft, die wir mit Bobst im Jahr 2013 angekündigt haben", erklärt Philip Cullimore, Vizepräsident von Kodak und Präsident der Enterprise Inkjet Systems Division. "Kodak Stream Inkjet-Technologie passt perfekt in die Produktvision von Bobst, um digitale Produktionseinsatzmöglichen anbieten zu können".

Philippe Milliet, Leiter des Geschäftsbereiches Sheet-fed, fügt hinzu: "Markenhersteller fordern mehr Flexibilität bis kurz vor Produktionsstart als auch gleiche oder bessere Druckqualität. Sie wollen den Dialog mit den Verbrauchern intensivieren und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle halten. Unsere Digitallösung bietet unseren Kunden die Möglichkeit, all dies mit dem Einsatz einer einzigen Druckmaschine zu erreichen."
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #110431
 10.06.2015

TRM installs latest technology flatbed die-cutter  (Company news)

TRM Packaging, the UK’s leading independent corrugated packaging manufacturer, has completed the installation of a £2.5 million state-of-the-art BOBST Mastercut die-cutter.

The 1.7m flatbed die-cutter features the latest generation camera controlled technology to achieve market leading print to die-cut registration accuracy of less than 1mm that complements the award winning high quality print being produced by the company’s seven-colour flexographic printer.

Trevor Maund, chief executive at TRM Packaging, said: “This investment means we will provide corrugated packaging with an exceptional on shelf appearance that will boost our customer’s in-store presence.”

The new machine also increases the flat bed die-cut capacity of TRM’s factory by 50% thanks to its automation and exceptional processing speeds, providing the company with the ability to produce even more packs for its customers.

The completed installation of the Mastercut is part of a year-long £4m investment programme to raise the overall capacity of the site by 25%.

Mark Ryan, TRM innovation manager, added: “I am excited by the potential of the new die-cutter which gives me the opportunity to come forward with a new generation of ideas for our customers.”
(TRM Ltd)

Newsgrafik #110387
 05.06.2015

BOBST nimmt die erste Beta-Installation seiner revolutionären Digitaldrucklösung in Betrieb  (Firmennews)

Wegweisende technische Innovationen von BOBST geben Verpackungsherstellern immer wieder Möglichkeiten an die Hand, sich neue Märkte zu erschließen und die Potenziale in angestammten Märkten besser auszuschöpfen. Die erste Beta-Installation der mit Spannung erwarteten Digitaldruckmaschine für Wellpappen von BOBST stellt jetzt einen weiteren Technologiesprung aus dem Hause BOBST dar.

Die für den digitalen Vierfarbdruck auf eine breite Palette ungestrichener und gestrichener Wellpappen konzipierte digitale Bogendruckmaschine von BOBST ermöglicht in einzigartiger Weise bei hohen Geschwindigkeiten die Personalisierung sowohl kleiner als auch großer Auflagen von Verpackungen. Bei einer außergewöhnlichen Geschwindigkeit bis 200 Meter pro Minute liefert die neue Druckmaschine auf Bogen bis zu einer maximalen Größe von 1,3 x 2,1 m eine herausragende Qualität.

BOBST-CEO Jean-Pascal Bobst: "Wir haben der Verpackungsindustrie eine Reihe revolutionärer Digitaldrucklösungen versprochen. Die Beta-Installation der Wellpappen-Version zeigt der Branche, dass wir dieses Versprechen einlösen. Diese Druckmaschine wird in der Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe eine Revolution auslösen, da sie Herstellern von Faltkisten und ihren Kunden, also den Markenartiklern, ein riesiges Spektrum neuer Möglichkeiten eröffnet."

Für die erste Beta-Installation wurde das Werk der Model AG Model AG in Weinfelden, Schweiz, gewählt, das die Produktions- und Management-Zentrale der Model-Gruppe mit einem Umsatz von CHF 700 Mio ist. Dr. Daniel Model, CEO der Unternehmensgruppe: "Wir sind stolz darauf und freuen uns sehr, für diese revolutionäre Druckmaschine der erste Beta-Kunde zu sein. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Technologie dieser Lösung von BOBST die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe nachhaltig verändern wird." Philippe Milliet, Leiter des Geschäftsbereichs Sheet-fed, ergänzt: "Die Model-Gruppe war schon bei vielen Pilotprojekten unser Partner. Wir schätzen ihren Input wegen ihrer zukunftsorientierten Unternehmensphilosophie ungemein."

Bei dieser ersten wirklich industriellen digitalen Lösung für den Druck von Faltkisten aus Wellpappe setzt BOBST auf die Stream Inkjet-Technologie von Kodak, dem Marktführer bei Bildverarbeitungstechnologien. Die Kodak Stream Inkjet-Technologie bietet nicht nur eine intensive Farbwiedergabe und eine der höchsten verfügbaren Druckauflösungen, sondern sie arbeitet auch mit lebensmittelkonformen Druckfarben, was für Verpackungshersteller in verschiedenen Bereichen ein zentraler Aspekt ist.

Philippe Milliet: "Die Digitaldruckmaschine von BOBST ist mit anderen bislang bekannten Lösungen nicht vergleichbar. Für Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe schließt sie die Lücke zwischen dem hochauflagigen Flexodruck und den bisher verfügbaren Digitalsystemen mit geringerer Kapazität. Darüber hinaus wurde die Maschine so konzipiert, dass sie sich mühelos in die typischen Großserien-Postprint-Produktionsumgebungen der Wellpappenindustrie integrieren lässt. So können unsere Kunden mit ihr ihren Kunden die höhere Flexibilität und die Reaktionsfähigkeit bieten, die sie brauchen, um die dynamischen Anforderungen der Verbrauchermärkte mit innovativen versionierten, individualisierten und personalisierten Produkten abdecken zu können."

Der Beta-Druckmaschine bei der Model AG wird in Kürze eine weitere Installation in Europa folgen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #110318
 01.06.2015

Grupo Gondi baut auch im neuen Werk in Mexiko auf BOBST  (Firmennews)

BOBST liefert sieben Produktionslinien für das brandneue Werk der Grupo Gondi in Nava im Bundesstaat Coahuila in Mexiko.

Mit insgesamt sieben Produktionslinien setzt die Grupo Gondi auch in ihrem neuen Werk in Nava im mexikanischen Bundesstaat Coahuila auf BOBST. So wird das Unternehmen unter anderem topmoderne MASTERCUT-Flachbettstanzen und EXPERTFOLD-Faltschachtel-Klebemaschinen von BOBST installieren. Mit diesem Auftrag unterstreicht Grupo Gondi einmal mehr seine Unternehmensphilosophie, stets in innovative Produktionsanlagen zu investieren und dabei sowohl auf die Ausrüstungen als auch auf die marktführenden Services von BOBST zu vertrauen. Das Werk wird außerdem als erstes in Lateinamerika mit einer Wellpappenanlage von BHS, dem strategischen Partner von BOBST, mit einer Leistung von 400 m/min ausgestattet.

Emilio Corti, Vertriebsleiter der BOBST Business Unit Sheet-fed: „Dieser Abschluss setzt unsere sehr lange und erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit Grupo Gondi fort und zeigt, dass unsere topmodernen Technologien die Anforderungen anspruchsvollster Kunden in Nordamerika erfüllen.“

Grupo Gondi ist Marktführer in der mexikanischen Papier- und Verpackungsindustrie. Das neue Werk wurde errichtet, um den heutigen und künftigen Verpackungsbedarf von Produktionsbetrieben in der mexikanischen Region Coahuila und in den Südstaaten der USA abdecken zu können. Grupo Gondi liefert Spezialverpackungen an die CCC Brewery in Nava, Mexiko, und unterstützt CBI, indem die Unternehmensgruppe ihr neues Werk ganz in der Nähe dieses Kunden errichtet. Das Werk wird Verpackungen aus Wellpappe, kaschierter Wellpappe und Feinwelle sowie Faltschachteln in höchster Qualität herstellen.

Eduardo Posada, CEO der Grupo Gondi: “Diese Investition in die topmodernen Anlagen von BOBST und BHS ermöglicht uns, die Anforderungen unserer Kunden pro-aktiv zu erfüllen. Darüber hinaus unterstreicht sie unser Streben nach effizienten Prozessen, Innovation und optimalen Kundenservices.”

Der Ende 2014 unterzeichnete Vertrag sieht vor, dass BOBST zwei Stanzautomaten MASTERCUT 2.1 inklusive Prefeeder, Nutzentrenner und Palettierer, zwei Stanzautomaten VISIONCUT 1.6 PR, zwei Faltschachtel-Klebemaschinen EXPERTFOLD 145 und eine EXPERTFOLD 165 liefert. Alle vier Stanzmaschinen werden mit dem einzigartigen, kontaktlosen Registersystem Power Register von BOBST ausgestattet sein, das ein perfektes Druck-Stanz-Register garantiert. Der Name Power Register steht für die modernste Stanztechnologie, die ihre Vorteile insbesondere in der Verarbeitung kaschierter Bögen beweist, bei der traditionelle mechanische Systeme häufig Schwierigkeiten haben.

Die EXPERTFOLD 145 / 165 wurde erst im vergangenen Jahr vorgestellt. Sie repräsentiert den neuesten Stand der Faltschachtel-Klebetechnik von BOBST. Die EXPERTFOLD bietet während der Verarbeitung die volle Kontrolle über jede einzelne Schachtel, was in der Herstellung von Faltkisten höchste Produktivität bei hervorragender Qualität erlaubt. Zudem lassen sich mit der EXPERTFOLD die unterschiedlichsten Substrate und Formate verarbeiten. Bei allen drei Faltschachtel-Klebemaschinen von BOBST für das neue Werk der Grupo Gondi handelt es sich um A2-Versionen, mit denen das Unternehmen jeweils sowohl Längsnahtschachteln als auch Faltbodenschachteln herstellen kann.

Die durchgängig automatisierte Wellpappenanlage von BHS mit einer Arbeitsbreite von 2.500 mm und einer hohen Leistung bis 400 m/min ist für große Aufträge und maximale Zuverlässigkeit ausgelegt. Dank neuester Technologie wird Wellpappe und Pre-Print-Kaschierung bei maximaler Geschwindigkeit sichergestellt.

Das Werk der Grupo Gondi entsteht in zwei Phasen, wobei Phase 1 Ende 2015 starten soll. Die geplante Produktionskapazität dieses Werks beträgt etwa 10.000 Tonnen Verpackungen aus Wellpappe und Feinwelle pro Monat. Das Unternehmen hat sich das anspruchsvolle Ziel einer Gesamtanlageneffektivität (GAE) von mehr als 80 % gesetzt. Die Entscheidung für Stanz-, Falt- und Klebemaschinen von BOBST soll maßgeblich dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. So sollen die hohe Produktivität und der zuverlässige Betrieb dieser Anlagen nicht zuletzt auch von dem hervorragenden Kundensupport des BOBST Servicezentrums in Mexico City unterstützt werden.

Emilio Corti: “Wie auch andernorts in aller Welt schätzen unsere Kunden in Mexiko nicht nur die Technologie und Produktivität unserer Anlagen, sondern auch den Support, den wir mit unseren lokalen Servicezentren garantieren. Da wir jeweils über Teams in der Nähe unserer Kunden verfügen, können wir sie in kürzester Zeit vor Ort mit technischer Beratung, Ersatzteilen und Technikern versorgen. Das zählt zu unserem Rundum-Support, der schon vor dem Maschinenerwerb beginnt und sich über die gesamte Lebensdauer unserer Maschinen erstreckt.”
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #110236
 21.05.2015

Mit der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der Nuova Gidue Srl stärkt die Bobst Group ...  (Firmennews)

... ihre Position im Weiterverarbeitungsmarkt

Die Bobst Group und der Eigentümer der Nuova Gidue Srl, ein italienischer Hersteller von Druckmaschinen für den Narrow und Mid-web-Bereich, haben am 13. Mai 2015 eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die Bobst Group 65 % der Anteile an der Nuova Gidue Srl übernimmt mit der Option, auch die verbleibenden Aktien zu erwerben.

Der Eigentümer der Nuova Gidue Srl wird als CEO und Aktionär bei dem Unternehmen bleiben. Beide Parteien haben vereinbart, über die Konditionen dieser Transaktion keinerlei Informationen zu veröffentlichen.

Die Nuova Gidue Srl bietet Inline-Flexo- und Offset-Druckmaschinen mit hohem Automatisierungsgrad für Hersteller von Selbstklebeetiketten und Kleinauflagenlösungen für Weiterverarbeitungsbetriebe der Verpackungsbranche an. Mit den innovativen Technologien der Nuova Gidue Srl wird BOBST seine ohnehin schon sehr breite Palette an Druck- und Weiterverarbeitungslösungen nochmals erweitern. Zudem unterstreicht das Unternehmen mit dem Kauf seine Expansionsstrategie in der Etikettenbranche.

Erik Bothorel, Head of BOBST Business Unit Web-fed und der Konzernleitung: "Wir wollen im Etikettensegment wachsen und streben bei kleinauflagigen Verpackungslösungen die Marktführerschaft an. Die innovativen Technologien der Nuova Gidue Srl für den Flexo- und den Offsetdruck lassen sich leicht in unsere vorhandenen Produktlinien integrieren. BOBST bietet heute das breiteste Portfolio für Druck und Weiterverarbeitung in der Verpackungsindustrie an und unterstreicht sein Streben nach Innovation."

2014 wurde die Nuova Gidue Srl im Rahmen der Label Industry Global Awards mit einem Innovationspreis und im Mai 2015 mit dem Innovationspreis der FTA (Flexographic Technical Association) ausgezeichnet. Die digitalen Flexotechnologien des Unternehmens stellen einen wesentlichen Durchbruch im Flexomarkt dar. Darüber hinaus gehört die Nuova Gidue Srl zu den treibenden Kräften im REVO-Team, das an der Einführung des 7-Farben-Separationsstandards für die Verpackungsbranche arbeitet.

"BOBST blickt auf eine starke Geschichte zurück und verfügt im Verpackungsmarkt über hohes Ansehen sowie weltweit über eine führende Position. Wir sind stolz darauf, Teil einer globalen Organisation zu sein, in die wir sowohl unsere etablierte Position im Etikettenmarkt als auch die anerkannte Innovationskultur von Nuova Gidue einbringen. Unsere Partner, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter werden enorm von den langfristigen Plänen der Bobst Group profitieren," kommentiert Federico d'Annunzio, CEO der Nuova Gidue Srl, den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung.

Die Bobst Group geht von einem starken Wachstum in der Etiketten- sowie der Verpackungsindustrie aus und setzt auf das Know-how sowie das Engagement des Managements und der Mitarbeiter von Nuova Gidue am Standort des Unternehmens in Florenz in Italien. Erik Bothorel: "Wir sind von der Innovationskraft, der Leistung und der Produktpalette der Nuova Gidue Srl, die das Produktportfolio der Bobst Group für den Narrow- und den Mid-web-Markt vergrößert, sehr beeindruckt. Wir sind überzeugt dies ist eine ideale Zusammenarbeit zum bestmöglichen Zeit.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #109482
 30.03.2015

Bobst Group mit annähernd verdoppeltem Nettoergebnis von CHF 53.0 Millionen  (Firmennews)

Bobst Group, ein weltweit führender Schweizer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungsindustrie, erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Konzernumsatz von CHF 1.3 Milliarden, was einem geringfügigen Rückgang um CHF 54 Millionen oder 4,0% gegenüber 2013 entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 81.7 Millionen (CHF 60.3 Millionen in 2013), das Nettoergebnis CHF 53.0 Millionen (CHF 27.7 Millionen in 2013). Diese wesentliche Verbesserung ist auf die erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirkenden Massnahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen, sowie auf die sehr gute Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns, die an die Nachfrage angepasst worden sind.
Das gute Betriebsergebnis (EBIT) in Verbindung mit einer weiteren Reduzierung des Nettoumlaufvermögens ergaben einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 129.4 Millionen (CHF 83.2 Millionen in 2013). Dies ermöglichte dem Konzern, die Nettoverschuldung von CHF 109.0 Millionen in 2013 auf CHF 17.7 Millionen in 2014 herabzusetzen. Die Rendite aus eingesetztem Kapital (ROCE) erreichte 12.6% gegenüber 8.6% im Jahre 2013.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.25 pro Aktie (CHF 0.75 in 2013) vor.
Nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar wurden Kostenreduzierungsmassnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen des Anstiegs des Schweizer Frankens deutlich zu verringern. Der Konzern bekräftigt seine Strategie und wird Kernressourcen und MIttel einsetzen, um seinen technologischen Vorsprung aufrechtzuerhalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Der Konzern rechnet in 2015 zu aktuellen Wechselkursen mit einer Marge des Betriebsergebnisses (EBIT) von mehr als 5% und einer Marge des Nettoergebnisses von mehr als 3%.

Auftragseingang und Auftragsbestand
Der Konzern begann das Jahr 2014 mit einem etwas niedrigeren Auftragsbestand als im Vorjahr. Auf Monatsbasis waren die Auftragseingänge ungleich verteilt, in den letzten Monaten des Jahres jedoch auf gutem Niveau.

Umsatz
Im vollen Geschäftsjahr 2014 nahm der Konzernumsatz um CHF 54 Millionen auf CHF 1.3 Milliarden ab. In der zweiten Jahreshälfte 2014 belief sich der Umsatz auf CHF 740 Millionen gegenüber CHF 560 Millionen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs und CHF 791 Millionen im zweiten Halbjahr 2013. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Umsätze mit Sheet-fed-Produkten in Höhe von CHF 639 Millionen stabil. Die Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie war stark und kompensierte eine schwächere Nachfrage nach Produkten für die Faltschachtelindustrie. Der Verkauf von Web-fed-Produkten verringerte sich um 15.8% und erreichte im Geschäftsjahr 2014 CHF 283 Millionen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine geringere Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen zurückzuführen. Der Verkauf von Dienstleistungen und Ersatzteilen bleibt gegenüber dem Vorjahr mit CHF 377 Millionen stabil.

Ergebnisse
Die wesentlichen Verbesserungen sowohl beim Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 81.7 Millionen (+35%) als auch beim Nettoergebnis von CHF 53.0 Millionen (+91%) sind auf die erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirkenden Massnahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen, sowie auf die sehr gute Auslastung der Produktionskapazitäten des Konzerns, die an die Nachfrage angepasst worden sind. Zum Nettoergebnis trugen auch die verbundenen Unternehmen, reduzierte Finanzierungskosten und niedrigere Steuerlasten bei.
Die Ergebnisse des Konzerns wurden im Berichtsjahr durch Transformationskosten und Einmaleffekte negativ beeinflusst. Umstrukturierungskosten in Höhe von CHF 6.2 Millionen wurden teilweise durch staatliche Zuschüsse in Höhe von CHF 4.3 Millionen kompensiert, jedoch schmälerte die Differenz das Betriebsergebnis (EBIT) um CHF 1.9 Millionen und das Nettoergebnis um CHF 1.2 Millionen. Die Nettoauswirkung der Einmaleffekte im Jahre 2013 belief sich auf CHF -12.3 Millionen beim Betriebsergebnis (EBIT) und auf CHF -9.1 Millionen beim Nettoergebnis.
Das Transformationsprogramm des Konzerns trug bis Ende 2014 mit CHF 163 Millionen zum Betriebsergebnis (EBIT) bei.
Von seinem Start im Januar 2010 bis Ende 2012 erbrachte das Transformationsprogramm des Konzerns in Phase 1 wiederkehrende Einsparungen in Höhe von CHF 85 Millionen. Zusätzliche, im November 2011 gestartete Aktionen im Rahmen der Konzerntransformation Phase 2 wurden erfolgreich umgesetzt und führten bis Ende 2014 zu Rentabilitätsverbesserungen in Höhe von CHF 78 Millionen, die damit um CHF 18 Millionen höher liegen als das ursprüngliche Ziel von CHF 60 Millionen.

Solide Bilanz
Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb sowie kontinuierliche Anstrengungen zur Reduzierung des Nettoumlaufvermögens ergaben einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Geschäftstätigkeit in Höhe von CHF 129.4 Millionen. Diese Liquiditäten wurden hauptsächlich für die Rückzahlung von im Mai 2014 fällig gewordenen Anleihen und zur Aufstockung des Barmittelpostens in der Jahresschlussbilanz um CHF 69.1 Millionen verwendet. Die Nettoverschuldung ging von CHF 109.0 Millionen in 2013 auf CHF 17.7 Millionen in 2014 zurück. Trotz des positiven Nettoergebnisses des Geschäftsjahrs ging das konsolidierte Eigenkapital um CHF 54.5 Millionen zurück und macht nun 27.9% der Bilanzsumme 2014 (33.2% in 2013) aus. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Auswirkungen von IAS 19R* zurückzuführen (CHF -91.3 Millionen in 2014 gegenüber einer positiven Auswirkung von CHF 73.4 Millionen in 2013).

Ausblick und Finanzziele
Im Jahr 2015 wird die Bobst Group ihre Strategie auf Innovation und Produkteinführungen konzentrieren. Der Konzern wird Kernressourcen und Mittel einsetzen, um seinen technologischen Vorsprung aufrechtzuerhalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern – eine der Hauptprioritäten des Konzerns. Darüber hinaus wird der Konzern mit der Umsetzung von Massnahmen fortfahren, um die Auswirkungen des Anstiegs des Schweizer Frankens deutlich zu verringern. Die Bobst Group bestätigt die am 11. Februar 2015 veröffentlichte Prognose, nach denen sie für 2015 von einem Umsatz zwischen CHF 1.15 und 1.23 Milliarden ausgeht. Unter Berücksichtigung der positiven Auswirkungen der zusätzlichen Effizienzmassnahmen, welche seit dem 15. Januar 2015 eingeleitet worden sind, und unvorhergesehene Umstände ausgenommen, rechnet die Unternehmensgruppe im laufenden Geschäftsjahr mit einer Marge des Betriebsergebnisses (EBIT) von mehr als 5% und einer Marge des Nettoergebnisses von mehr als 3%. Da die Zinssätze seit Ende 2014 weiterhin sinken, dürfte die Eigenkapitalquote in 2015 wegen des Einflusses von IAS 19R* weiter abnehmen. Diese Prognose basiert auf Wechselkursen von CHF 1.05 pro Euro und CHF 0.92 pro US-Dollar.
Am 3. Dezember 2014 kündigte die Bobst Group als mittel- bis langfristige Finanzziele mindestens 8% Betriebsergebnis (EBIT) und eine Mindestrendite von 15% aus eingesetztem Kapital (ROCE) an. Angesichts des Beschlusses der Schweizer Nationalbank, den Mindestkurs von 1.20 EUR/CHF aufzuheben, wird es länger dauern, die angekündigten mittel- bis langfristigen Finanzziele zu erreichen. Bobst Group bekräftigt das Engagement, für die mit dem Unternehmen verbundenen Interessengruppen Mehrwert zu schaffen.

Wahlen in den Verwaltungsrat
An der bevorstehenden jährlichen Generalversammlung vom 29. April 2015 enden die Mandate aller Verwaltungsratsmitglieder. Alain Guttmann, Thierry de Kalbermatten, Michael W.O. Garrett, Ulf Berg und Jürgen Brandt werden für ein Jahr zur Wiederwahl vorgeschlagen. Prof. Dr. Gian-Luca Bona, CEO von Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt), wird als neues Verwaltungsratsmitglied vorgeschlagen. Sein Profil und seine Erfahrung werden dem Unternehmen einen wichtigen Zusatznutzen auf dem Gebiet der neuen Technologien bringen, insbesondere in der digitalen Welt. Der Verwaltungsrat schlägt die Wiederwahl von Alain Guttmann als Präsidenten vor.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #108671
 23.12.2014

BOBST announces participation at ICE USA 2015  (Company news)

BOBST specialists will be on hand on BOBST stand #1121 at ICE USA to present the latest technology to serve the flexible packaging and converting industry. The main focus at this exhibition will be coating and vacuum metallizing.

For vacuum metallizing, the focus will be on two key innovations - the AlOx process and the BOBST General Hawkeye Pinhole Detector. The AlOx process produces clear film with a good water and oxygen barrier level and can be used for products including baked goods and microwaveable food where product visibility is required. Whilst the Hawkeye Pinhole Detector is a monitoring system which detects defects at full metallizer speed, resulting in increases in production speed and final product quality.

For coating, the product lines ROTOSIL, ROTOMELT, ROTOTACKY and ROTOCOAT are designed based on a modular concept for a tailor made process will be presented. The product lines provide a remarkable flexibility in the choice of the most suitable coating technology for coated and/or laminated products. This combined with an excellent process knowledge guarantees the highest final product quality.

In lamination, CL 850 and CL 1000 multi-technology laminators and the SL 850 and SL 1000 solventless laminators have an accuracy of web handling control which enables production of superior quality laminated structures with the widest combination of materials, including very thin aluminum foil.

A superior web handling performance is also one of the hallmarks of ROTOEXTRUDER extrusion coating & laminating machines which can produce composite structures of the highest quality for flexible packaging or handle a great variety of applications in the paper and board converting industry.

As for flexo printing the main focus will be on the F&K 20SIX which features print widths up to 1'650 mm, repeats up to 1'200 mm, and speeds up to 600 m/min. The models of the F&K 20SIX platform designed to cover the whole range of packaging printing demands and provide an array of technologies all aimed at enhancing productivity by minimizing waste, change-over time, and energy consumption.

The range of BOBST’s gravure presses is the most comprehensive in the industry. Its platforms of printing solutions, such as the Rotomec 4003 for flexible materials, provide different configurations and options to match the user’s specific requirements and applications in the most efficient and profitable way.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #108614
 12.12.2014

BOBST at ICE Europe 2015   (Company news)

BOBST will be present at ICE Europe in Munich, Germany from 10th-12th March 2015 in Hall 6, stand #237 where the latest technologies for the flexible packaging, printing and converting industries will be presented. Visitors to the stand will have the opportunity to meet with BOBST specialists to discuss the new technologies in more detail. Of particular interest at this exhibition are the fields of vacuum metallizing and coating.

BOBST answers the market needs for coating machines with the ROTOMELT, ROTOTACKY, ROTOSIL and ROTOCOAT (photo) production lines. They are designed based on a modular concept which allows for a tailor made process. These lines allow remarkable flexibility in regards to the choice of the most suitable coating technology for coated and/or laminated products. Combined with excellent process knowledge, this guarantees a final product of the highest quality.

In the field of vacuum metallizing, the focus will be on two key innovations - BOBST General Hawkeye Pinhole Detector and the AlOx process. The Hawkeye Pinhole Detector is a monitoring system which at full metallizer speed, detects defects which results in increased production speed and increases in the quality of the final product. The AlOx process produces clear film with good water and oxygen barrier levels and can be used for products including baked goods and microwaveable food where product visibility is required.

In lamination, BOBST CL 850 / CL 1000 multi-technology laminators and the SL 850 / SL 1000 solventless laminators produce superior quality laminated structures with the widest combination of materials which is possible due to the accuracy of the web handling control. The BOBST flexo coating system in particular ensures the best quality results in coating solvent-based adhesives directly on very thin aluminium foil at high speed.

A superior web handling performance is also one of the hallmarks of BOBST ROTOEXTRUDER extrusion coating & laminating machines. These machines can produce the highest quality composite structures for the flexible packaging industry and can also handle a large variety of applications in the paper and board converting industries.

The BOBST range of gravure presses is the most comprehensive in the industry. The platforms of printing solutions for flexible materials such as the Rotomec 4003 can match the user’s specific requirements and application in the most efficient and profitable way, due to the different configurations and options which are available.

As for flexo printing the main focus will be on the BOBST F&K 20SIX which features print widths up to 1'650 mm, repeats up to 1'200 mm, and speeds up to 600 m/min. Designed to cover the whole range of packaging printing demands, the models of the F&K 20SIX platform provide technologies all with the aim of improving productivity in order to minimize waste, change-over time and energy consumption.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #108526
 10.12.2014

Neue EXPERTFOLD ermöglicht wahre Kontrolle   (Firmennews)

Ende November präsentierte BOBST auf seiner Hausmesse COMPETENCE 14 in Mex in der Schweiz eine brandneue Faltschachtel-Klebemaschine für die Herstellung von Faltkisten aus Wellpappe und kaschierter Wellpappe.

Die als EXPERTFOLD 145 und EXPERTFOLD 165 sowie in verschiedenen Varianten verfügbare Maschine wurde speziell für die Anforderungen von Herstellern von Faltkisten aus Wellpappen entwickelt - egal, ob es sich hierbei um Verarbeiter oder integrierte Wellpappenwerke handelt. Dank der Vielzahl neuer Leistungsmerkmale und technischer Innovationen ermöglicht die neue EXPERTFOLD eine verbesserte Kontrolle über den Falt- und Klebevorgang.

Emilio Corti, Head of Sales BU Sheet-fed: "Bei der Entwicklung der EXPERTFOLD 145 und 165 haben wir uns konsequent daran orientiert, was unsere Kunden von einer Faltschachtel-Klebemaschine erwarten. Zum Beispiel haben sie Flexibilität im Hinblick auf die Art und die Formate der Substrate gefordert, die sie mit der Maschine verarbeiten können. Außerdem wünschen unsere Kunden während des Maschinendurchlaufs eine gute Kontrolle über die Zuschnitte, um bei hervorragender Qualität eine hohe Leistung zu erzielen. Da ein Großteil der Produkte heute Shelf Ready-Verpackungen sind oder später durch automatische Abpackanlagen laufen, ist diese Kontrolle besonders wichtig."

Ein Leistungsmerkmal der EXPERTFOLD-Modelle ist der Einleger ACCUFEED, der mittels integrierter Zuschnittausrichtung eine exakte Faltung in der gesamten Maschine sicherstellt. Weitere Merkmale sind unter anderem ein sehr präziser Vorbrecher, der in Abfüllanlagen mit maschineller Aufrichtung höchste Leistung garantiert, und ein Faltvorgang, der Fishtailing und GAP minimiert. Letzterer wird von einer besonders langen Faltstation unterstützt, die für ein gleichmäßigeres Falten sorgt. In Kombination mit motorisierten Kalibrierrollen am Auslauf der Faltstation wird die hohe Faltqualität sichergestellt, die Hersteller heute benötigen.

Die EXPERTFOLD 145 und 165 falten und kleben N- bis A-Welle einschließlich Doppelwelle und kaschierte Wellpappe. Zuschnitte können bis zu einer Größe von 1'700 x 1'100 mm und einer Dicke bis 25 mm im gefalteten Zustand verarbeitet werden. Dank der Flexibilität dieser Modelle lassen sich darüber hinaus Zuschnitte bis zu einem minimalen Format von 296 x 60 mm verarbeiten.

"Wir haben diese neuen EXPERTFOLD-Modelle sehr robust konzipiert, was hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitig wirklicher Kontrolle über die Zuschnitte bedeutet. Darüber hinaus haben wir großen Wert auf die Bedienerfreundlichkeit der Maschinen gelegt", so Jacques Reymond, Head of Product Marketing BU Sheet-fed. "Zum Beispiel ermöglichen die offenen Seitenrahmen den Maschinenführern den einfachen Zugang, während ihnen Lichtschranken Schutz bieten. Dank Videoüberwachung haben die Maschinenführer alles im Blick. Das Auswerfermodul ACCUEJECT und andere Qualitätssicherungssysteme von BOBST ermöglichen während des gesamten Auftragsdurchlaufs höchste Produktionsqualität. Wie es unsere Kunden erwarten, sind diese Maschinen zudem modular aufgebaut. So können sie flexibel reagieren, wenn sich die Anforderungen im Markt verändern."

Zu den vielfältigen Möglichkeiten der Konfiguration und Optionen zählen ein Modul für die Herstellung von Faltbodenschachteln und eine 4/6-Punkt-Vorrichtung mit motorisierter oder wahlweise automatischer Einstellung für eine Geschwindigkeit von 25'000 Schachteln pro Stunde. Angesichts der hohen Laufgeschwindigkeit der neuen EXPERTFOLD von 250 Metern pro Minute kann es ohne automatische Verpackungsanlagen am Ausgang der Maschine zu Engpässen kommen. Aus diesem Grund bietet BOBST Lösungen des kanadischen Partner-Unternehmens IMPACK für das automatische Verpacken von Längsnaht-, Faltboden- und 4/6-Punkt-Kisten an, mit denen sich die Leistung der EXPERTFOLD optimal ausschöpfen lässt.

Mit ACCUCHECK XL feierte auf der COMPETENCE 14 zudem das weltweit erste Inline-Qualitätskontrollsystem Premiere, das bei Faltschachtel-Klebemaschinen eine Null-Fehler-Qualität nun auch für Wellpappe ermöglicht. Als Konzeptstudie inline in der EXPERTFOLD 165 präsentiert, verwendet das ACCUCHECK XL-System eine Hochgeschwindigkeitskamera und neueste Bildbearbeitungs-Software, um jede einzelne Faltkiste auf Farbabweichungen und andere Defekte hin zu überprüfen. In Kombination mit der neuen ACCUEJECT-Auswurfstation an der EXPERTFOLD stellt dieses Konzept ein Qualitätssicherungssystem dar, mit dem Faltkistenhersteller die Anforderungen an eine fehlerfreie Verpackungsproduktion bei gleichzeitig hohen Produktionsgeschwindigkeiten erfüllen können. Mit ACCUCHECK XL, das bei den Besuchern der Veranstaltung großen Anklang fand, baut BOBST seine führende Position bei Anlagen zur Herstellung fehlerfreier Verpackungen weiter aus.

Die COMPETENCE 14 wurde von mehr als 150 Unternehmen aus aller Welt besucht. Sowohl die neuen EXPERTFOLD-Modelle als auch die anderen präsentierten Maschinen und Dienstleistungen - unter anderem eine MASTERCUT 2.1 mit POWER REGISTER, eine MASTERFOLD 230 mit GYROBOX XL und LOGIPACK, FS POLYJOINER 400 sowie das umfangreiche Service-Angebot von BOBST - wurden von den Besuchern sehr positiv beurteilt.
(Bobst Mex AG)

Newsgrafik #108513
 09.12.2014

BOBST announces participation at ICE USA 2015   (Company news)

BOBST specialists will be on hand on BOBST stand #1121 at ICE USA to present the latest technology to serve the flexible packaging and converting industry. The main focus at this exhibition will be coating and vacuum metallizing.

For vacuum metallizing, the focus will be on two key innovations - the AlOx process and the BOBST General Hawkeye Pinhole Detector (photo). The AlOx process produces clear film with a good water and oxygen barrier level and can be used for products including baked goods and microwaveable food where product visibility is required. Whilst the Hawkeye Pinhole Detector is a monitoring system which detects defects at full metallizer speed, resulting in increases in production speed and final product quality.

For coating, the product lines ROTOSIL, ROTOMELT, ROTOTACKY and ROTOCOAT are designed based on a modular concept for a tailor made process will be presented. The product lines provide a remarkable flexibility in the choice of the most suitable coating technology for coated and/or laminated products. This combined with an excellent process knowledge guarantees the highest final product quality.

In lamination, BOBST CL 850 / CL 1000 multi-technology laminators and the SL 850 / SL 1000 solventless laminators have an accuracy of web handling control which enables production of superior quality laminated structures with the widest combination of materials, including very thin aluminum foil.

A superior web handling performance is also one of the hallmarks of BOBST ROTOEXTRUDER extrusion coating & laminating machines which can produce composite structures of the highest quality for flexible packaging or handle a great variety of applications in the paper and board converting industry.

As for flexo printing the main focus will be on the BOBST F&K 20SIX which features print widths up to 1'650 mm, repeats up to 1'200 mm, and speeds up to 600 m/min. The models of the F&K 20SIX platform designed to cover the whole range of packaging printing demands and provide an array of technologies all aimed at enhancing productivity by minimizing waste, change-over time, and energy consumption.

The range of BOBST’s gravure presses is the most comprehensive in the industry. Its platforms of printing solutions, such as the Rotomec 4003 for flexible materials, provide different configurations and options to match the user’s specific requirements and applications in the most efficient and profitable way.
(Bobst Mex SA)

 

Neues Video macht BOBST der Welt bekannt   (Firmennews)

Als führender Lieferant von Anlagen und Services für die Verpackungsbranche scheut BOBST weder Zeit noch Mühe, um seine Kunden kennenzulernen. Jetzt haben bisherige und potentielle BOBST-Kunden sowie die Allgemeinheit die Gelegenheit, in einem kurzen Video mehr über BOBST zu erfahren.



Das 5-minütige Video zeigt die Geschichte, globale Tätigkeit, Produktpalette und Werte eines Unternehmens, das über 50% der Verpackungsindustrie weltweit beliefert und unterstreicht die Innovationskraft, das Know-how und die Leidenschaft des BOBST-Teams, das weltweit über 5'000 Mitarbeiter zählt.

Jean-Pascal Bobst, CEO von BOBST, sagt: "In unserem täglichen Leben begegnen wir überall Verpackungen, die mit unseren Anlagen hergestellt wurden. Etwas, dass so einfach erscheint, erfordert jedoch immer komplexere Herstellungsprozesse. Dieses neue Video gibt einen kurzen Einblick, wie wir vorgehen, um die Anlage und Leistungen anzubieten, die Verpackungshersteller in den Bereichen flexible Materialien, Faltschachteln und Wellpappe benötigen und zeigt, wer wir sind und wie wir zum führenden Lieferanten für diese Branchen wurden".
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #107988
 17.10.2014

BOBST & Partner Verpackungs-Roadshow-Konferenzen in Indonesien verzeichnen großen ...  (Firmennews)

... Publikumserfolg

Die erste Konferenz in Asien, im Rahmen der BOBST und Partner 2014 World Roadshow, fand im August 2014 in Indonesien statt und war direkt ein voller Erfolg. Die 2-tätige Veranstaltung wurde im Shangri-la Hotel in Jakarta durchgeführt und drehte sich rund um das Thema flexible Verpackungen und Faltschachtel-Verpackungen. 273 Gäste der örtlichen Industrien konnten begrüßt werden.
„Das Interesse und die Teilnahme der Akteure der indonesischen Druck- und Verarbeitungsindustrie haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, kommentiert Eric Pavone, Business Director der BOBST Business Unit Web-fed. „Das spricht Bände darüber, dass diese Veranstaltung dabei ist, sich zu einem führenden Branchenevent zu entwickeln, wo Technologieneuheiten auf Networking treffen.“

Die mittlerweile renommierte Roadshow-Formel bietet ein Forum mit Mehrwert, auf dem sich führende Hersteller von Maschinen und Verbrauchsmaterialien sowie Spitzenmanager der Verpackungsunternehmen treffen. Sowohl für den Bereich flexibler Verpackungen als auch für den Karton-Bereich wurden innovative Technologien präsentiert. Abgerundet wurden die Präsentationen in Jakarta durch die aufschlussreichen Darstellungen des Gastredners von Nestlé Indonesia, der Einblicke gab in Verpackungsbedürfnisse und -trends aus Sicht einer großen Marke.

An ersten Tag standen die neuesten Innovationen im Bereich der flexiblen Verpackungsverarbeitungslösungen im Mittelpunkt – vom Rohmaterial zum fertigen Produkt. Diese wurden von BOBST und seinen Partnern präsentiert. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit Rotokemas Indonesia ausgerichtet, wobei Felix Hamidjaya, Vorsitzender des Verbands, der die Unternehmen des Landes im Bereich flexible Verpackungslösungen vereint, eine Begrüßungsansprache hielt.
„Der Markt für flexible Verpackungen zählt in Indonesien zu einem der dynamischsten“, erklärt Laurence Dy, Zone Business Director SEA, BOBST BU Web-fed. „Das höhere verfügbare Einkommen der indonesischen Verbraucher kreiert eine Nachfrage für qualitativ hochwertigere Verpackungen und unterschiedliche Verpackungsformate. Das betrifft sowohl die Lebensmittelbranche als auch andere Segmente, die immer beliebter werden, wie z. B. Schönheit & Pflegeprodukte sowie Tierfutter, wo flexible Verpackungen Zuwachs bekommen.“

Am zweiten Tag der Roadshow von BOBST und seinen Partnern ging es um die Wertsteigerung von Kartonverpackungen dank wertschöpfender Verfahren, erneut abgerundet durch Einblicke in die Branche und die Produkte seitens Nestlé Indonesia.
Indonesien ist der 5. größte Tabakmarkt der Welt, weshalb die Morgenveranstaltungen diesem führenden Segment der Verpackungsindustrie gewidmet waren.
„Die Anforderungen der Verpackungsindustrie vor Ort erweisen sich als sehr komplex und zielen ab auf Spitzenqualität und Produktivität. Indem BOBST diese Branche mit fortschrittlichen Lösungen versorgt, die mit den sich beständig weiterentwickelnden Bedürfnissen dieses High-End-Markts mitwachsen, konnte BOBST sich in dieser Region als führendes Unternehmen etablieren, nicht zuletzt auch dank der einzigartigen Qualität und Leistungsfähigkeit der BOBST Anlagen“, so Eric Pavone.

Der zweite Teil des Tages begann mit den technologisch ausgereiften Lösungen von BOBST im Bereich Zentralzylinder-Flexodruckmaschinen und wurde fortgesetzt mit den Technologien im Segment der wertschöpfenden Verfahren, wobei es diesmal insbesondere um Bogendruckmaschinen-Methoden ging. Grafische und taktile Verbesserungen der Verpackungen in der Zigaretten-, Kosmetik- und Gesundheitsindustrie sowie eine Mischung aus renommierten und neuen Technologien finden stets Anklang.
Es wurden verschiedene Aspekte von Offline-Verarbeitungslösungen erklärt, wobei auch die technische Komplexität mehrstufiger Prozesse nicht vergessen wurde sowie die Rentabilität von Investitionen in Entwicklungsländern. Die Präsentation mit dem Titel „Was stimuliert die Wettbewerbsfähigkeit: geringere Investitionen oder mehr Effizienz?“ von Subhasis Roy, Zone Business Director SEA, BU Sheet-fed, regte zum Nachdenken an und wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen, da die gesamte Diskussion in die richtige Perspektive gerückt wurde.

Dank seines umfassenden Angebots im Bereich Bogendruckmaschinen und Anlagen mit Bahnzufuhr sowie zahlreicher Dienstleistungsangebote für die Anforderungen bei der Herstellung flexibler Verpackungen und Faltschachtel-Verpackungen, konnte BOBST sich einen breiten Kundenstamm in Indonesien aufbauen mit inzwischen Hunderten von Installationen.
„Basierend auf den Komplimenten, die wir von den Teilnehmern bekommen haben, bin ich davon überzeugt, dass es uns gemeinsam mit unseren Industriepartnern gelingen wird, wertsteigernde Prozesse und technische Lösungen anzubieten, die die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Prozesse der verarbeitenden Betriebe optimieren – und das sowohl dank neuer Maschinen als auch dank einer Aufrüstung bestehender Maschinen und Systeme für die zahlreichen unterschiedlichen Endverbraucher-Marktsegmente“, schloss Eric Pavone.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #107811
 01.10.2014

Brandneue NOVACUT 106 ER erweist sich bereits bei der Premiere als Verkaufsschlager  (Firmennews)

Das starke Besucherinteresse auf der ExpoPrint spiegelt die zunehmende Nachfrage nach automatisierter Produktion wider.

Die im Juli auf der ExpoPrint 2014 in Sao Paulo, Brasilien, erstmals vorgestellte BOBST-Stanze NOVACUT 106 ER mit Inline-Nutzentrennung ist bei Besuchern, die in der Faltschachtelherstellung ihre Prozesse automatisieren wollen, auf großes Interesse gestoßen. Bereits am ersten Messetag kaufte der argentinische Verpackungshersteller Guedikian Impresores SA das Ausstellungsmodell des jüngsten Vertreters der NOVACUT-Reihe. Während der Messe wurde eine beträchtliche Zahl weiterer NOVACUT 106 ER-Maschinen bestellt, die u. a. nach Asien gehen. Darüber hinaus wurden zahlreiche vielversprechende Projekte angebahnt, wobei einige Verkäufe unmittelbar bevorstehen. Die Besucher des BOBST-Messestands zeigten sich zudem von einer Faltschachtel-Klebemaschine EXPERTFOLD beeindruckt, die 115.000 Faltschachteln pro Stunde produzierte und gleichzeitig mit Blindenschrift prägte.
Angesichts des stetig steigenden Drucks, in der Herstellung von Verpackungen die Effizienz der Prozesse zu erhöhen, interessierten sich die Besucher des BOBST-Stands auf der ExpoPrint 2014 in hohem Maß für die Möglichkeiten der automatischen Inline-Nutzentrennung. Bei der Inline-Nutzentrennung mit der neuen NOVACUT 106 ER brauchen sich Faltschachtelhersteller weder den Kopf über den Investitionsaufwand noch über die Produktion selbst zu zerbrechen.

Emilio Corti, Head of Sheet-fed Sales bei BOBST: „Die Reaktion der Besucher auf die Markteinführung der NOVACUT 106 ER auf der ExpoPrint hat uns sehr gefreut. Während der Messe wurden mehrere Maschinen verkauft und zahlreiche Projekte angebahnt, die zu Aufträgen von Kunden aus Asien, Europa und Amerika führen werden. Nicht nur wegen der entscheidend reduzierten Kosten in der Faltschachtelherstellung entspricht diese Maschine sehr gut den aktuellen Anforderungen des Marktes. Sie liefert ohne manuelles Ausbrechen perfekt gestapelte Zuschnitte und entspricht damit dem Bedarf unserer Kunden an vollautomatischen und integrierten Produktionsprozessen. Darüber hinaus verbessert sie die Leistung der nachgelagerten Prozesse, weil automatisch getrennte Zuschnitte auf Maschinen wie z. B. Faltschachtel-Klebemaschinen effizienter verarbeitet werden können.“

Auf der ExpoPrint 2014 präsentierte BOBST auf der NOVACUT 106 ER Einzel- und Doppelschnitt mit Nutzentrennung bei einer Höchstgeschwindigkeit von 7.000 Bogen pro Stunde. Sie kann aber auch konventionelle Aufträge ohne Nutzentrennung mit vorhandenen Stanzwerkzeugen verarbeiten. Diese Flexibilität verdankt die Maschine ihrer Auslagestation, die binnen weniger Sekunden von Doppel-/Einzelschnitt mit Nutzentrennung auf Ganzbogenausgabe und wieder zurück umgerüstet werden kann. Die NOVACUT verarbeitet ein breites Spektrum verschiedener Verpackungsmaterialien: von leichtem Papier und Karton bis hin zu Kunststoff und Wellpappe.
Dank des BOBST Angle Lock®-Nutzentrennsystems trennt sie die Nutzen jetzt auch automatisch bei Aufträgen, bei denen sich das bislang nicht gerechnet hätte - und das überall auf der Welt, da die Angle Lock®-Nutzentrennwerkzeuge entweder direkt von BOBST geliefert oder mit Standardkomponenten im eigenen Betrieb hergestellt werden können. Dazu Emilio Corti: „Indem wir den Kunden eine erstklassige Stanztechnologie liefern, die die Leistung der neuen NOVACUT verbessert, unterstützen wir Märkte, die nur wenig oder gar keinen Zugang zu qualitativ hochwertigen Maschinen haben.“

Philippe Milliet, Head of Business Unit Sheet-fed bei BOBST: „Unser Ziel ist es, Faltschachtelhersteller auf der ganzen Welt bei der Lieferung kostengünstiger Verpackungen zu unterstützen. Deshalb umfasst unser Portfolio innovative Maschinen für jedes Marktsegment, die den dortigen Anforderungen an die Produktion, die Qualität und die Investitionskosten entsprechen. Die neue NOVACUT vervollständigt unser Angebot an Stanzautomaten für den Weltmarkt. Neben ihrer innovativen Technologie erlaubt sie den Zugriff auf unsere Werkzeuglösungen, womit sie für etliche Märkte eine optimale Lösung ist.“

Um jegliche Bedenken von Kunden in Sachen Inline-Nutzentrennung zu zerstreuen, bietet BOBST über sein weltweites Service- und Support-Netzwerk eine einzigartige Kundenbetreuung. Sie umfasst die fachkundige Beratung seitens der Spezialisten von BOBST im Rahmen der Investitionsentscheidungen, Schulungen, technische Unterstützung und alle After-Sales-Services inklusive Ferndiagnose, technischem Kundendienst sowie Lieferung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien.

Weitere Funktionen der NOVACUT 106 ER:
-Ganzbogen im Format IIIb - 1.060 mm x 760 mm
-Schnellwechsel der oberen Rahmen der Nutzentrenn- und Ausbrechstation
-Automatische Verriegelung/Entriegelung der Werkzeuge
-Automatische Druckeinstellung und
-Nonstop-Produktion

BOBST zeigte auf der ExpoPrint 2014 zudem eine EXPERTFOLD-Faltschachtel-Klebemaschine mit der neuesten Generation der ACCUBRAILLE GT-Lösung für die Blindenschriftprägung und einer vollautomatischen Abpackanlage CARTONPACK GT. Dabei wurden die mit der NOVACUT 106 ER mit Nutzentrennung gestanzten Zuschnitte bei Geschwindigkeiten bis 115.000 Schachteln pro Stunde gefaltet, geklebt und mit Blindenschrift geprägt. Diese Konfiguration eignet sich besonders für die Herstellung pharmazeutischer Verpackungen. ACCUBRAILLE GT garantiert gleichmäßig geprägte Braille-Punkte während des gesamten Durchlaufs und reduziert im Vergleich zur Blindenschriftprägung mit Flachbettstanzen die Werkzeugkosten und Einrichtezeiten enorm. So ersetzt ein ACCUBRAILLE-Werkzeug mehrere Prägewerkzeuge, wie sie bei Stanzen erforderlich sind. Gleichzeitig werden die Rüstzeiten an der Stanze verkürzt, da das zeitaufwändige Einrichten der Prägewerkzeuge wegfällt. Damit wird die Effizienz beider Prozesse gesteigert.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #107085
 21.07.2014

BOBST verstärkt seinen Fokus in der 'Product Line Coating' und ernennt neuen Leiter für die ...  (Firmennews)

... Produktlinie

In den vergangenen Jahren hat BOBST umfangreiche Investitionen getätigt, um die Entwicklung dieses Geschäftsbereiches voran zu treiben. Auf Basis dieser Investitionen wurden bereits eine Reihe von Beschichtungsanlagen im internationalen Umfeld den Betreibern übergeben. Die erfolgreiche Inbetriebnahme einer Aluminium-Beschichtungsanlage, die an einen namhaften europäischen Converter gelieferter wurde, haben BOBST in der Entscheidung bestätigt eine eigenständige PL Coating in die Business unit „Web-fed“ zu integrieren. Die Business unit „Web-fed“ liefert markt führende Lösungen für das Bedruckung und Weiterverarbeitung von flexiblen Materialien und Kartonagen.

Bild von links nach rechts: Detlef Merklinger, neues Mitglied im Managment-Team des Geschäftsbereiches Web-fed, und Erik Bothorel, Head of the Business Unit Web-fed und Mitglied des Group Executive Committee.

Mit der Ernennung von Herrn Detlef Merklinger zum Head of Product Line Coating sowie der gleichzeitigen personellen Verstärkung des Teams mit erfahrenden Spezialisten aus der Converting Branche, die sich ausschließlich auf die PL Coating konzentrieren, setzt BOBST ein deutliches Signal für sein Bestreben, nicht nur weiterhin technisch zukunftsweisende Lösungen im Bereich Beschichtungstechnologie anzubieten, sondern auch das Produktspektrum zu erweitern und weitere Marktsegmente zu erschließen. In Besonderen soll die Marktpräsens in der Beschichtung und Kaschierung von Papier, Klebefolien für Etiketten, Silikon- und Aluminiumbeschichtungen sowie gedruckte Elektronik erweitert werden.
Herr Detlef Merklinger verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in unterschiedlichen Management Positionen in der Converting Industrie, wobei er sich insbesondere Kenntnisse im der Herstellung von Etikettenmaterial erworben hat. Für Herrn Merklinger ist es in gewisser Weise eine Heimkehr zu BOBST, war er doch bereits in den späten 90-er Jahren bei Valmet Rotomec verantwortlich für das Geschäftsfeld „Beschichten und Kaschieren“, bevor das Unternehmen im Jahre 2004 in die BOBST-Gruppe integriert wurde.
“Ich freue mich sehr, dass wir Detlef Merklinger zurückgewinnen konnten auch als Mietglied des Management-Teams „Web-fed“. Mit seinen fundierten Kenntnissen und seiner internationalen Erfahrung in der Converting Industrie bringt er die idealen Voraussetzungen mit, um unsere Produkt Line „Coating“ zu führen,“ so Erik Bothorel, Head of the Business Unit Web-fed und Mitglied des Group Executive Committee. „Wir sind sicher, dass er wertvolle Impulse setzten kann, um unsere Technologieführerschaft weiter zu festigen und die Wachstumsziele in der PL „Coating“ zu erreichen.“
BOBST konzentriert seine Kompetenz im Coating in seiner Produktionsstätte von Bobst Italia in San Giorgio Monferrato in Norditalien. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung in Gravurdruck, in Beschichtungsverfahren, Trocknungssystemen und Bahnführung ist das BOBST Technologie Center in San Giorgio das Centre of Exellence für Druck- und Beschichtungstechnologien.
“Ich bin sehr beeindruckt von dem technischen Standard und vom Leistungsvermögen der BOBST- Beschichtungsanlagen. Das dynamische Wachstum der letzten Jahre bietet eine gute Voraussetzung für den weiteren Ausbau unserer Marktposition“, freut sich Detlef Merklinger auf seine Aufgabe. „Geplante Investitionen im Technology Center von Bobst Italia werden das Anwendungsspektrum, das für Forschungs- und Entwicklungszwecke zur Verfügung steht, erweitern.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #107068
 17.07.2014

Societé Tilwel beeindruckt von der Vielseitigkeit der BOBST F&K 20SIX  (Firmennews)

Bild: Produktionshalle von Societé Tilwel

Seit etwas mehr als einem Jahr ist die 1100 mm breite und mit 8 Farben ausgestattete BOBST F&K 20SIX beim französischen Druck- und Verpackungsunternehmen Societé Tilwel im Produktionseinsatz und hat seit der Inbetriebnahme die hohen Erwartungen mehr als erfüllt. „Wir bedrucken ein sehr breites Spektrum von Substraten - von Kartonagen mit einem Gewicht von 330 g/m² bis hin zu dünnen OPP-Folien. Wir verarbeiten 20 µm dünne Materialien und haben bei PET sogar schon Folien mit einer Stärke von 12 µm bedruckt,“ so Produktionsleiter Laurent Parolari, der sich ebenfalls beeindruckt zeigt von der Prozesssicherheit und der Effizienz, die das automatische Andrucksystem „smartGPS™“ bietet.

Laut Arnaud Barbedet, Leiter von Societé Tilwel, ermöglicht die F&K 20SIX dem Unternehmen nicht nur die Erschließung neuer Märkte, sondern dient dank ihrer Einsatzflexibilität auch als „Back-up“ für Produktionsspitzen innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Für Barbedet waren es drei wesentliche Gründe, welche die Kaufentscheidung zugunsten der BOBST F&K 20SIX bestimmten: das Leistungsvermögen der Maschine, der Service, den Bobst bietet und das während des Kaufentscheidungsprozesses gewonnene Vertrauen zu den Vertretern von Bobst.

Eine weitere Besonderheit der Maschine ist - neben der außergewöhnlichen Flexibilität bezüglich der Substrate und Bahnspannungen – ihre Auslegung für wasserbasierte Farben. Die Verwendung von Wasserfarben hat eine lange Tradition innerhalb der familiengeführten Brodart-Gruppe, der Societé Tilwel angehört, und spiegelt deren ökologisches Bewusstsein wider.

Zur Brodart-Unternehmensgruppe (Brodart Packaging) gehören 5 Produktionsstätten mit insgesamt 210 Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von ca. 45 Mio €. Mit seinem breitgefächerten Produktspektrum beliefert Brodart Packaging die Food-, Non-Food-, Milch-, Kaffee-, Hygiene- und pharmzeutische Industrie.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #106993
 14.07.2014

BOBST präsentiert auf der ExpoPrint 2014 eine neue Stanze mit Nutzentrennung  (Firmennews)

Mit der NOVACUT 106 ER präsentiert BOBST auf der ExpoPrint 2014 (16.- 22. Juli im Transamerica Expo Center in Sao Paulo / Brasilien) eine brandneue Stanze für Inline-Stanzungen mit automatischer Nutzentrennung. Darüber hinaus stellt das Unternehmen auf seinem Stand in Halle C (Stand 10C) eine Faltschachtel-Klebemaschine mit Braille-Prägefunktion für die Herstellung von bis zu 115.000 Faltschachteln pro Stunde vor.

Indem bei der neuen NOVACUT 106 ER die Stanztechnologie von BOBST, das Angle Lock® Nutzentrennsystem und das ausgedehnte BOBST Support-Netzwerk Hand in Hand spielen, ermöglicht die neue Stanze Verpackungsherstellern eine integrierte, automatisierte Produktion, die auch die Produktivität in den nachgelagerten Prozessschritten Falten und Kleben verbessert. So liefert die kostengünstige Stanze ohne jedes manuelle Ausbrechen perfekt gestapelte Zuschnitte für die Weiterverarbeitung.
Dank des BOBST Angle Lock® Nutzentrennsystems trennt sie die Nutzen jetzt auch automatisch bei Aufträgen, bei denen sich das bislang nicht gerechnet hätte - und das überall auf der Welt, da die Angle Lock® Nutzentrennwerkzeuge entweder direkt von BOBST geliefert oder mit Standardkomponenten im eigenen Betrieb hergestellt werden können. Bei der Inline-Nutzentrennung mit der NOVACUT 106 ER brauchen sich Kunden also weder den Kopf über den Investitionsaufwand noch über die Produktion selbst zu zerbrechen.
Die NOVACUT 106 ER ist auf Flexibilität ausgelegt. So können Kunden mit ihr ein umfassendes Portfolio von Aufträgen mit automatischer Nutzentrennung und gleichzeitig Aufträge ohne Nutzentrennung verarbeiten, die also nur gestanzt und ausgebrochen werden. Diese Flexibilität verdankt die NOVACUT ihrer Ausgabestation, die binnen weniger Sekunden von Doppel-/Einzelstanzung mit Nutzentrennung auf Ganzbogenausgabe und wieder zurück umgerüstet werden kann.
Um jegliche Bedenken von Kunden in Sachen Inline-Nutzentrennung zu zerstreuen, bietet BOBST über sein weltweites Service- und Support-Netzwerk eine einzigartige Kundenbetreuung. Sie umfasst die fachkundige Beratung seitens der Spezialisten von BOBST im Rahmen der Investitionsentscheidungen, Schulungen, technische Unterstützung und alle After-Sales-Services inklusive Ferndiagnose, technischem Kundendienst sowie Lieferung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien.

Darüber hinaus stellt BOBST auf der ExpoPrint 2014 eine EXPERTFOLD-Faltschachtel-Klebemaschine mit der neusten Generation der ACCUBRAILLE GT-Lösung für die Blindenschriftprägung und einer vollautomatischen Abpackanlage CARTONPACK GT vor. Diese Konfiguration – sie eignet sich besonders für die Herstellung von pharmazeutischen Verpackungen – produziert pro Stunde bis zu 115.000 gefaltete, geklebte und mit Blindenschrift geprägte Schachteln. ACCUBRAILLE GT garantiert gleichmäßig geprägte Braille-Punkte während des gesamten Durchlaufs und reduziert im Vergleich zur Blindenschriftprägung mit Flachbettstanzen die Werkzeugkosten. So ersetzt ein ACCUBRAILLE GT-Werkzeug mehrere Prägewerkzeuge, wie sie bei Stanzen erforderlich sind. Gleichzeitig werden die Rüstzeiten an der Stanze verkürzt, da das zeitaufwändige Einrichten der Prägewerkzeuge wegfällt. So wird die Effizienz beider Prozesse gesteigert.

Die ExpoPrint 2014 findet vom 16. bis 22. Juli im Transamerica Expo Center von São Paulo, Brasilien, statt. BOBST ist in der Halle C aud dem Stand 10C zu finden.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #106968
 10.07.2014

Maschinenpark der Südwestkarton weiter modernisiert  (Firmennews)

Verstärkung für hochwertige Faltkistenproduktion
Das ambitionierte Investitionsprogramm der gesamten Panther-Gruppe beinhaltet für den Standort Illingen aktuell neben der gleich im Januar in Betrieb genommenen Wellpappenanlage auch eine neue Inlinemaschine.

Den weiter steigenden Anforderungen des Marktes mit Blick auf hochwertig veredelte und farblich gestaltete Faltschachteln antwortend, hat die Panther-Gruppe erneut in modernste Maschinentechnik investiert. Die Südwestkarton produziert jetzt mit einer neuen BOBST FFG 618, der sogenannten Mini-Line.
Mit drei Druckwerken ist die Maschine ein Flexo-Folder-Gluer, die als Zusatzausstattung unter anderem über ein doppeltes Stanzwerk, Leimnahtkontrolle, Zähl- und Auswurfstation sowie eine Ausschleuseeinheit für fehlerhafte Produkte verfügt. Das Posilock-System erlaubt eine Schnellmontage der Stanzformen und damit signifikant schnellere Auftragswechsel. Ergänzt um eine Bündelmaschine, einen Prefeeder und einen vollautomatischen Palettierroboter umfasst diese Neuinstallation auch die modernste Peripherie für die automatisierte Herstellung von Faltkisten. Die Direktantriebe der Maschine gestalten den Prozess umweltfreundlicher, da mit deutlich weniger Betriebsstoffen (Schmierstoffe, Öle) produziert werden kann als mit herkömmlichen Maschinen.
Die neue Anlagenkonfiguration bietet mit ihren drei Farbwerken inklusive Staubabsaugung die Option, passgenaue aufwändig gestaltete Faltkisten in einem Arbeitsgang zu fertigen. Die gewünschten Druckbilder können unterbrechungsfrei über Rillungen der Verpackung aufgebracht werden.
Da zunehmend für die als Transportverpackungen eingesetzten Schachteln anspruchsvolle und hochwertige Druckgestaltungen und fehlerlose Fertigung gewünscht werden, verfügt das Unternehmen mit der neuen Maschinenkonfiguration über eine weitere Produktionsmöglichkeit, diese Marktanforderungen zu erfüllen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #106560
 04.06.2014

Erfolgreiche Interpack-Premiere spiegelt Marktführerschaft von BOBST wider  (Firmennews)

Für BOBST war es die erste Teilnahme an der Interpack, und es war eine überaus erfolgreiche. „Wir konnten Projekte zum Abschluss bringen, neue anbahnen, bestehende Kontakte pflegen und neue knüpfen,“ so das Resümee von Eric Pavone, bei BOBST Business Director des Geschäftsbereichs Web-fed. Und er nennt die Gründe für das große Interesse an den Produkten von BOBST: „Wir arbeiten nicht nur unermüdlich an der weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit unserer Highend-Lösungen für die entwickelten Verpackungsmärkte, sondern ebenso nachdrücklich am Ausbau unseres Angebots für die aufstrebenden Märkte. Nicht zuletzt wissen unsere Kunden auch die kontinuierliche Verbesserung unserer Servicedienstleistungen im Laufe der vergangenen zwölf Monate zu schätzen.“
Der Geschäftsbereich Web-fed von BOBST bietet Druck-, Kaschier-, Beschichtungs- und Metallisierungsmaschinen für die Herstellung flexibler Verpackungen und für Rolle-zu-Rolle-Anwendungen in der Faltschachtelproduktion einschließlich Inline-Weiterverarbeitungslösungen. Das erfolgreiche Bestreben um permanente Optimierungen in allen Bereichen der Herstellung flexibler Verpackungen über alle Produktlinien des Geschäftsbereichs Web-fed und alle geografischen Marktzonen hinweg spiegelt sich eindrucksvoll in den Geschäftsergebnissen des Jahres 2013 wider (+8,9 % im Vergleich zu dem ohnehin schon ausgezeichneten Ergebnisses des Jahres 2012).
Die Zentralzylinder-Flexodruckmaschinen der F&K 20SIX-Reihe für flexible Verpackungen haben sowohl in den entwickelten Märkten als auch in den Schwellenländern eine hervorragende Marktdurchdringung erreicht, wobei BOBST mit dieser Produktreihe jüngst insbesondere in den USA, Mexiko, im Nahen Osten und in China sehr erfolgreich war. Darüber hinaus untermauern stabile Umsätze die Markführerschaft in den Bereichen Non-Woven und Preprint.
Auf dem weltweiten Tiefdruckmarkt für flexible Verpackungen hat BOBST seine herausragende Position insbesondere mit der vielseitigen Rotomec 4003-Plattform gefestigt. Aus geografischer Sicht gilt das insbesondere für Osteuropa und Ostasien. Bei den Produkten für Rolle-zu-Rolle-Anwendungen in der Faltschachtelproduktion wurden die Umsatzziele sogar übertroffen, was auf die hohe Investitionsbereitschaft in Südostasien und das gut ausbalancierte Produktportfolio der LEMANIC-Drucklinien des Unternehmens zurückzuführen ist.
Aus dem breit gefächerten Spektrum der CL- und SL-Kaschiermaschinen waren es vor allem die Duplex- und Triplex-Hochleistungsanlagen, die in den USA, Deutschland und Italien für starke Verkaufszahlen sorgten. Sowohl in Europa als auch in den USA wurde mit maßgeschneiderten Lösungen eine erhöhte Nachfrage nach Extrusionsbeschichtungen und -kaschierungen befriedigt.
Im Bereich Vakuum-Metallisieren sorgen vor allem die jüngsten Innovationen wie die General K4000 und K5000 für eine weiter wachsende Präsenz in der weiterverarbeitenden Industrie. Sie stärken die Position von BOBST in diesem Segment.
Die Interpack hat gezeigt, dass für BOBST die Zeichen auf weiteres Wachstum stehen – ungeachtet der herausfordernden und unsicheren weltwirtschaftlichen Situation.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #107773
 29.05.2014

Bayer Kartonagen: Besuch bei Bobst Mex SA  (Firmennews)

Besuch bei der Firma Bobst Mex SA in Lausanne anlässlich des Austrian Customers Day. Vier Mitarbeiter der Firma Bayer waren zu Gast bei Bobst um Informationen über die neuesten Entwicklungen von Bobst im Bereich Stanzen, Kleben und Digitaldruck live zu erleben.
(Bayer Kartonagen GmbH)

Newsgrafik #106218
 29.04.2014

KÖRTEL & HIEKE steigern Kapazität um 40% dank BOBST EXPERTCUT 106 mit ...  (Firmennews)

... Inline-Nutzentrennung

Mit der Inbetriebnahme einer Flachbettstanze EXPERTCUT 106 LER der neuesten Generation von BOBST hat die KÖRTEL & HIEKE GmbH, Hainburg, ihre Kapazität in der Herstellung von Faltschachteln und Sichtverpackungen seit Ende 2013 um etwa 40% gesteigert.
„Seit der Installation einer EXPERTFOLD 110 von BOBST vor etwa zweieinhalb Jahren verfügen wir im Faltschachtel-Kleben über eine signifikant höhere Produktivität. Die logische Konsequenz dieser Investition war, den vorhandenen Stanzautomaten Baujahr 2005 eines anderen Herstellers gegen eine neue Flachbettstanze mit integrierter Nutzentrennung von BOBST auszutauschen“, erklärt Jörg Körtel, geschäftsführender Gesellschafter des 1958 gegründeten Verpackungswerks, den Hintergrund des jüngsten Ausbaus seines Maschinenparks. „Die enorm gesteigerte Leistung im Stanzprozess verdanken wir nicht nur der Ausreizung der Maximalgeschwindigkeit bei fast allen Aufträgen, sondern insbesondere auch der Inline-Nutzentrennung der EXPERTCUT 106 LER.“
Dass KÖRTEL & HIEKE die hohe Kapazität der Maschine schon drei Wochen nach der Inbetriebnahme ausschöpfen konnte, schreibt der Inhaber auch dem Know-how der Instruktoren von BOBST zu: „Vor allem die Hinweise zur Minimierung der Rüstzeiten gerade auch im Bezug auf die Nutzentrennung und zum Bau der Stanzwerkzeuge haben voll durchgeschlagen.“ Zudem sei die neueste Generation der EXPERTCUT 106 LER mit lateralem Register auf besondere Bedienungsfreundlichkeit ausgelegt. Damit ermögliche sie nicht nur bei Wiederholaufträgen, sondern auch bei neuen Jobs schnelle Auftragswechsel.
So sind die Werkzeuge dank des Quick Change-Konzepts binnen kurzer Zeit gewechselt. Zudem hat BOBST die Rüstzeiten bei dem neuen EXPERTCUT-Modell mit verschiedenen Innovationen weiter verkürzt. Das gilt unter anderem für die Ausbrech- und Nutzentrennstation, die mit zusätzlichen Bedienungselementen auf der Gegenbedienungsseite, neuen Funktionen bei der Ganzbogenauslage und einer verbesserten Feinverstellung beim Einrichten der Werkzeuge aufwartet. Das Highlight der Auslage wiederum ist der vollkommen neu konzipierte Non-Stop-Rechen mit Quick-Set-Funktion. Alle Non-Stop-Stangen lassen sich gleichzeitig mit einem Tastendruck ent- sowie verriegeln und ohne zusätzliche Werkzeuge einrichten. Eine zusätzliche Zeitersparnis bringt die Möglichkeit, die Positionierung der Stangen während laufender Aufträge außerhalb der Maschine einzustellen. Last but not least ist die Auslage schnell von Einzelschnitt- auf Doppelschnittstanzung und für die Ganzbogenauslage umgerüstet. Körtel: „Das alles unterstützt in idealer Weise unseren Prozess.“
Im Tagesgeschäft schwanken die Auflagen bei KÖRTEL & HIEKE zwischen 500 und 250.000 Bogen, wobei mittlere Auflagen um 30.000 Bogen den Löwenanteil ausmachen. Doch es gibt auch Tage, an denen bis fünf Jobwechsel anliegen. Hier wie da bietet die EXPERTCUT 106 LER beste Leistungsdaten. Bei kleinen Auflagen sei sie eben schnell eingerichtet. Bei hohen Auflagen laufe sie manchmal tagelang nonstop bei voller Geschwindigkeit bis 9.000 Bogen pro Stunde.
Die EXPERTCUT 106 LER ist eine sehr vielseitige, extrem zuverlässige Flachbettstanze, die bei hoher Produktivität Papier, Karton, schwere Vollpappe, bestimmte Kunststoffe und Wellpappe in Formaten bis maximal 760 x 1.060 mm verarbeitet. Egal, welche Materialien zum Einsatz kommen – der unabhängige Smart Feeder garantiert eine kontinuierliche Bogenzufuhr. Der Anlegetisch sorgt für einen gleichmäßigeren Bogentransport und verringert die Zahl der verlorenen Bogen bei Maschinenstopps.
„Mit seinen innovativen Maschinen und seinen begleitenden Serviceangeboten hat BOBST uns ein ausgesprochen gutes Preis-/Leistungsverhältnis geboten“, fasst Körtel das Gesamtbild der Investitionsentscheidung zusammen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #106064
 14.04.2014

Cellpack Packaging erweitert Kapazitäten mit einer BOBST SL 1000 Kaschiermaschine  (Firmennews)

Cellpack Packaging, Mitglied der Schweizerischen BBC Group, kann auf eine über 80-jährige Erfahrung in Bedrucken und Kaschieren flexibler Verpackungsmaterialien zurückblicken. Bei einem Umsatz von 70 Mio. Euro, erziehlt von 400 Beschäftigen, druckt und verarbeitet Cellpack Packaging 15,000 t flexible Materialien pro Jahr an Standorten in Deutschland, Schweiz, Frankreich und der Tschechischen Republic.
Als jüngste Anschaffung für den Bereich Kaschieren erwarb das Unternehmen eine BOBST SL 1000 Kaschiermaschine, die im September 2012 von Cellpack Lauterecken GmbH in Deutschland als Ersatz für eine 20 Jahre alte Kaschiermaschine und zur Erweiterung der lösemittelfreien Kaschier-Kapazitäten in Betrieb genommen wurde.
BOBST-Kaschiermaschinen der SL 1000 Baureihe sind speziell für losemittelfreie Anwendungen konzipiert und bestechen durch höchste Kaschierqualität und Prozesssicherheit sowie durch ihre außerst sensiblen Bahnhandlingsysteme.
Die SL 1000 Kaschiermaschinen sind in der Lage, Bahnspannungen im Bereich engster Toleranzen über ein breites Spektrum von flexiblen Substraten mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften und Stärken aufrecht zu halten. Damit ist höchste Qualität der produzierten Verbunde gewährleistet.
“Das Bahnhandlingsystem unserer SL 1000 ermöglicht uns ein breiteres Spektrum von Materialien zu verarbeiten, je nach verarbeiteten Materialien und Prozessbedingungen bei Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 450 m/min. Vor allem aber können wir sicher sein, unseren Kunden exzellente Qualität zu liefern,“ so Rainer Hellwig, Werksleiter bei Cellpack Lauterecken.
Sehr zufrieden zeigt sich Cellpack auch mit der Bedienerfreundlichkeit der Maschine. Schnelle Einricht- und Umrüstzeiten bei gleichzeitiger Reduktion der Makulatur haben die Durchsatzleistung erheblich verbessert.
“Die SL 1000 Kaschiermaschine hat sich mit ihrem Leistungsvermögen als sehr profitable Investion erwiesen,“ so das Resüme von Rainer Hellwig.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #106041
 10.04.2014

BOBST-Premiere zur interpack 2014  (Firmennews)

BOBST gibt seine Teilnahme an der interpack 2014 in Hallo 8A, Stand C15 bekannt. „Für BOBST ist die interpack eine Premiere, aber angesichts der Tatsache, dass die interpack eine Messe ist, die Besucher und Austeller aus aller Welt und aus allen Bereichen der Verpackungsindustrie anzieht, haben wir uns entschlossen, die Gelegenheit zu nutzen, Fachleute aus der Industrie zu treffen und sie über unsere wegweisenden Technologien im Bereich Druck und Verarbeitung zu informieren,“ so Eric Pavone, Business Director Web-fed.

BOBST bietet unter anderem modernste Maschinen und Dienstleistungen für Flexodruck, Beschichten, Kaschieren und Vakuum-Metallsieren. Mit seinem breitgefächerten Produktportfolio deckt BOBST alle Bereiche der Food- und Non-Food-Verpackungsindustrie ab – von Pharma-Erzeugnissen über Süßwaren und Kosmetikartikeln bis hin zu industriellen Anwendungen.

Von besonderem Interesse für Food-Verpackungen sind die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Barriere-Beschichtungen. Zu den Innovationen gehört vor allem das AlOX-Verfahren, mit dem transparente Folie über einen Vakuumbeschichtungs-Prozess Flüssigkeits- und Sauerstoff-Barriereeigenschaften erhält. Verglichen mit anderen Beschichtungsprozessen bietet das AlOX-Verfahren den Vorteil, dass sehr dünne Materialien verwendet werden können, was die Produktionskosten erheblich senkt. Dieses Verfahren bietet sich überall dort an, wo die Sichtbarkeit des verpackten Produktes wichtig ist wie beispielsweise bei Backwaren oder microwellen-geeigneten Nahrungsmitteln.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #105946
 02.04.2014

Bobst Group erzielt eine wesentliche Verbesserung ihrer Ergebnisse  (Firmennews)

Die Bobst Group, ein weltweit führender schweizerischer Anbieter von Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Verpackungsindustrie, erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Konzernumsatz von CHF 1.354 Milliarden, d. h. eine Steigerung um CHF 90 Millionen bzw. +7.1% im Vergleich zu 2012. Das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte CHF 60.3 Millionen. gegenüber CHF 19.0 Millionen im Vorjahr. Der konsolidierte Reingewinn belief sich auf CHF 27.7 Millionen gegenüber einem Fehlbetrag von CHF -5.0 Millionen in 2012. Die wesentlichen Verbesserungen wurden durch starke Umsatzsteigerung, einen positiven Produktmix und die erfolgreiche Umsetzung des Transformationsprogramms der Gruppe erreicht. Das starke Betriebsergebnis (EBIT) in Kombination mit einer spürbaren Verminderung des Nettoumlaufvermögens mündeten in einem beträchtlichen Barmittelzufluss aus Betriebstätigkeiten in Höhe von CHF 83.2 Millionen. Auf diese Weise konnte die Unternehmensgruppe die Nettoverschuldung von CHF 190.4 Millionen für 2012 auf CHF 109.0 Millionen für 2013 reduzieren und die flüssigen Mittel um CHF 11.8 Millionen auf CHF 317.2 Millionen anwachsen lassen. Zum ersten Mal seit 2008 wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 0.75 pro Aktie vorschlagen. Der Verwaltungsrat schlägt zudem vor, das Aktienkapital um CHF 1'291'524.- herabzusetzen, und die entsprechende Anzahl der Namenaktien, welche von der Gesellschaft als Treasury Shares gehalten sind, zu vernichten.

Auftragseingang und Auftragsbestand
2013 begann mit einem höheren Auftragsbestand im Vergleich zum Jahresbeginn 2012. Die Auftragseingänge wiesen in den ersten sieben Monaten des Geschäftsjahrs einen Zuwachs aus, nahmen dann von August bis Oktober 2013 ab, um bis zum Jahresende wieder zuzunehmen.

Umsatz
Der Konzernumsatz stieg im Gesamtjahr 2013 auf CHF 1.354 Milliarden, was einen Zuwachs um CHF 90 Millionen oder +7.1% gegenüber 2012 darstellt. Der Umsatz im 2. Halbjahr 2013 erreichte CHF 791 Millionen im Vergleich zu CHF 563 Millionen aus den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs und CHF 731 Millionen aus dem 2. Halbjahr 2012. Alle drei Geschäftsbereiche und alle geografischen Weltregionen leisteten einen positiven Beitrag zur Umsatzsteigerung. Umsätze mit Sheet-fed-Produkten nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 7.6% zu. Sowohl Produkte für die Faltschachtelindustrie als auch für die Wellpappenindustrie trugen zu dieser Verbesserung bei, was zu einem Jahresumsatz von CHF 639 Millionen führte. Umsätze mit Web-fed-Produkten verzeichneten einen Zuwachs um 8.9% und schlossen das Jahr 2013 mit einer Gesamtsumme von CHF 336 Millionen ab. Dieses hervorragende Ergebnis liegt dicht an der 2008 erreichten Rekordumsatzhöhe, und dies, obwohl die Wechselkurse 2008 vorteilhafter waren. Dienstleistungs- und Ersatzteilumsätze nahmen um 5.7% auf nun CHF 377 Millionen zu und zeigen damit die erfolgreiche Umsetzung der Servicestrategie des Konzerns.

Ergebnisse
Die wesentlichen Verbesserungen, sowohl des Betriebs- als auch des Nettoergebnisses, konnten durch eine starke Umsatzsteigerung, einen positiven Produktmix und die erfolgreiche Umsetzung des Transformationsprogramms der Gruppe erreicht werden.
Ohne Transformationskosten und den Einfluss von Einmaleffekten stieg das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) von CHF 8.3 Millionen für 2012 auf ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT) von CHF 72.6 Millionen für 2013.
Die Ergebnisse der Unternehmensgruppe wurden im Berichtsjahr durch Transformationskosten und Einmaleffekte beeinflusst.
Im Vergleich zur obigen negativen Auswirkung auf das Nettoergebnis in Höhe von CHF -9.1 Millionen war die Auswirkung der Einmaleffekte für 2012 positiv und belief sich auf CHF 10.7 Millionen im Betriebsergebnis (EBIT) und auf CHF 8.4 Millionen im Nettoergebnis.

Das Gruppentransformationsprogramm trug Ende 2013 mit CHF 161 Millionen zum Betriebsergebnis (EBIT) bei
Zwischen Anfang 2010 und Ende 2012 generierte das Gruppentransformationsprogramm in seiner Phase 1 wiederkehrende Einsparungen in Höhe von CHF 85 Millionen. Zusätzliche, im Rahmen der Phase 2 des Gruppentransformationsprogramms im November 2011 gestartete Aktionen wurden erfolgreich umgesetzt. Die daraus resultierenden Rentabilitätsverbesserungen erbrachten bis Ende 2013 einen Ertrag von CHF 76 Millionen, der um CHF 16 Millionen höher ist als das ursprüngliche Ziel von CHF 60 Millionen.

Solide Bilanz
Der erfolgreiche Geschäftsbetrieb sowie kontinuierliche Anstrengungen zur Verminderung des Nettoumlaufvermögens mündeten in einen beträchtlichen Barmittelzufluss aus Betriebstätigkeiten in Höhe von CHF 83.2 Millionen. Diese flüssigen Mittel wurden hauptsächlich für die Rückzahlung von im Juli 2013 fällig gewordenen Anleihen und zur Aufstockung des Barmittelpostens in der Bilanz zum 31.12.2013 um CHF 11.8 Millionen verwendet. Die Nettoverschuldung sank von CHF 190.4 Millionen in 2012 auf CHF 109.0 Millionen in 2013. Das konsolidierte Eigenkapital für 2013 verbesserte sich um CHF 97.9 Millionen und beläuft sich auf 33.6% im Verhältnis zur Bilanzsumme (27.3% für 2012). Die Verbesserung ist auf den Überschuss im Geschäftsjahr 2013 (CHF 26.2 Mio.) und weitgehend auf die Auswirkung von IAS 19R (CHF 73.4 Mio.) zurückzuführen.

Ausblick und Finanzziele
2014 wird das Geschäftsumfeld ähnlich unausgewogen und anspruchsvoll sein wie in 2013, Insbesondere in Europa ist eine Konsolidierung unter unseren Kunden und Wettbewerbern wahrscheinlich. Wir rechnen mit Gelegenheiten, um unsere Wettbewerbsvorteile wirksam einzusetzen und werden weiterhin die Früchte unserer Gruppentransformation in Form von Rentabilitätsverbesserung und Wertschöpfung ernten. Global gesehen gewinnt die Faltschachtelindustrie nach einer langen Rezessionsperiode an Stärke zurück. Die Wellpappenindustrie wird voraussichtlich stark und der Bereich für flexible Verpackungen stabil bleiben – dies unter Annahme weltweit positiver Wirtschaftsindikatoren.
Regional gesehen werden Europa und Südamerika vorraussichtlich schwach bleiben. Nordamerika und Südostasien sollten ihre gute Konjunkturlagen beibehalten, während die Investitionsniveaus in Indien und AMEA (Asien, Mittlerer Osten und Afrika) von der lokalen politischen Vertrauensbildung und den Wechselkursen abhängen. In China wird sich die gute Konjunktur voraussichtlich fortsetzen, wenngleich gedämpft durch Überkapazitäten und Preiskämpfe. Die Investitionsstimmung bleibt volatil, aber unsere Absatzmärkte sind aktiv und unsere Produktpalette entspricht weitgehend der Kundennachfrage. Einige neue Produkte werden Mitte des Jahres 2014 eingeführt und sollen dafür sorgen, dass die Auftragsdynamik auch im letzten Quartal weiterhin hoch bleibt.
Die bereinigten Ergebnisse 2013 demonstrieren die Robustheit der Strategie zur Transformation der Gruppe und das Rentabilitätsniveau 2014 wird sich im Einklang mit den für 2015 gesetzten Finanzzielen befinden. Rentabilitätssteigerung, Wertschöpfung und Sonderinvestitionen in Innovationen werden in diesem Jahr die wichtigsten Prioritäten sein.
Die Bobst Group bestätigt die am 12. Februar 2014 veröffentlichte Prognose, nach denen sie 2014 einen Umsatz zwischen CHF 1.250 und 1.335 Milliarden verwirklichen soll.
Die Bobst Group bestätigt ebenfalls die folgenden mittel- und langfristigen finanziellen Ziele: ein Umsatzvolumen von CHF 1,3 bis 1,4 Milliarden dank organischem Wachstum zu konstanten Wechselkursen, ein ROCE (Return on Capital Employed) von 9 bis 12% und ein Betriebsergebnis (EBIT) von mindestens 7%. Die Eigenkapitalquote sollte (ohne Berücksichtigung des Einflusses von IAS 19R) ungefähr 35% betragen und die Ausschüttungsquote zwischen 30 und 50% des Nettoergebnisses.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #105489
 25.02.2014

Leopold Verpackungen installiert eine weitere MASTERCUT 145 PER von BOBST  (Firmennews)

Die Leopold GmbH Verpackungen mit Hauptsitz in Ludwigsburg hat Ende 2013 an ihrem neuesten Produktionsstandort Marbach eine weitere Großformat-Flachbettstanze MASTERCUT 145 PER von BOBST installiert. Damit verfügt das Unternehmen in diesem topmodernen, in 2007 bezogenen Werk jetzt über insgesamt vier BOBST Hochleistungsstanzen im 6er-Format mit Power Register. Die erneute Erweiterung der Kapazität war notwendig geworden, um noch mehr große Auflagen hochwertiger Verpackungen für den hart umkämpften Markt der Lebensmittelindustrie bei maximaler Leistung und Verfügbarkeit herstellen zu können.
„Auf der zuletzt installierten MASTERCUT 145 PER fahren wir den Großteil der Aufträge bei Geschwindigkeiten zwischen 8.500 und 9.000 Bogen im Dreischichtbetrieb. Das heißt, wir reizen ihre hohe Produktionsleistung voll aus. Es war Zeit, hier unsere Kapazität vor allem für hochvolumige Aufträge aus der Lebensmittelindustrie weiter auszubauen“, skizziert Geschäftsführer Reiner Leopold den Hintergrund der jüngsten Investitionsentscheidung. Gerade auch bei diesen Aufträgen komme es auf maximale Leistung und Verfügbarkeit der Maschinentechnologie bei gleichzeitig höchster Produktionsqualität an. „Weitere Schlüsselgrößen sind Bedienungsfreundlichkeit und schnelle Auftragswechsel, die uns die im Arbeitsalltag erforderliche Flexibilität an die Hand geben.“ Das alles habe für die Installation einer weiteren MASTERCUT 145 PER gesprochen. „Zumindest im Segment der hochauflagigen Verpackungen für die Lebensmittelindustrie sehe ich zu dieser Stanze keine Alternative.“
Die von BOBST speziell für hohe Produktionsvolumina konzipierte MASTERCUT 145 PER kombiniert ein topmodernes Anlagesystem mit intelligentem Bogentransport, dem einzigartigen Bogenregistersystem Power Register II, automatischem Palettentransfer und kürzesten Rüstzeiten. Das ist das Geheimnis ihrer extrem hohen Produktivität und Zuverlässigkeit bei höchster Qualität im großformatigen Stanzprozess. So ist die MASTERCUT 145 PER mit Produktionsgeschwindigkeiten bis 9.500 Bogen pro Stunde die schnellste auf dem Markt verfügbare Stanze im 6er-Format. Hinzu kommt ihre Vielseitigkeit: Bei Formaten bis 1.450 x 1.050 mm verarbeitet die MASTERCUT 145 PER Papier ab einem Flächengewicht von 80 g/m2, Karton bis 2.000 g/m2 und Wellpappe bis 5 mm Stärke.
Leopold: „Aus unserer Sicht treibt BOBST insbesondere bei Flachbettstanzen als Vorreiter die technische Entwicklung voran. Auch das war für uns ein wichtiger Aspekt. Denn natürlich verfolgen wir mit unseren Investitionen zudem das Ziel, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #105206
 28.01.2014

Mit der MASTERFOLD deckt Imballi perfekt die Anforderungen seiner Kunden ab  (Firmennews)

Vertragspartner national und international agierender Markenartikler müssen jederzeit flexibel auf die Anforderungen ihrer Kunden reagieren können. Der italienische Verpackungshersteller Imballi S.p.A entschied sich für zwei MASTERFOLD-Faltschachtel-Klebemaschinen von BOBST, um auch sehr spezielle Falt- und Klebearbeiten übernehmen zu können. Auch bei seinen Flachbettstanzen setzt das Unternehmen auf BOBST.
„Wir bieten unseren Kunden einen sehr flexiblen Service. Deshalb bleiben sie uns treu“, so Marco Ballan, Direktor der Imballi S.p.A, Hersteller von Faltschachteln und Displays aus Wellpappe mit Sitz in Castelfranco Veneto in Norditalien. „Vor diesem Hintergrund investieren wir kontinuierlich in innovative Technologie. Auch dank unseres Know-hows können wir besonders flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren.“
2011 installierte das Unternehmen eine Faltschachtel-Klebemaschine MASTERFOLD 350 A4 mit Multifunktionseinleger POLYJOINER und automatischer Packanlage LOGIPACK von BOBST, um großformatige Mehrpunkt-Schachteln mit Unterteilungen bei hoher Effizienz herstellen zu können. Diese Investition zahlte sich mehr als aus, weshalb Imballi bei BOBST eine zweite MASTERFOLD-Linie und einen Stanzautomaten MASTERCUT bestellte.

Auch Exporteur
Zum Kundenstamm des 30 Minuten westlich von Treviso und 45 km nördlich von Venedig angesiedelten Unternehmens zählen viele national und international agiernde Markenartikler. So exportiert Imballi seine Produkte auch nach Frankreich, Belgien und Polen. Derzeit erwirtschaftet der Verpackungshersteller einen Umsatz um 25 Mio. Euro, den man in naher Zukunft auf 30 Mio. Euro steigern will.
Imballi wurde vor etwas mehr als zwanzig Jahren gegründet und verfügte ursprünglich über zwei Standorte. Sie wurden 2006 zu einem Betrieb mit 11.000 m2 Produktionsfläche und ausreichend Fläche für weiteres Wachstum zusammengelegt. Das Unternehmen beschäftigt 120 Mitarbeiter in zwei Schichten, wobei in den arbeitsreichen Jahreszeiten Herbst und Frühling Sonderschichten gefahren werden.
Das Kerngeschäft von Imballi sind Versandtaschen mit aufgedruckten Barcodes, Schachteln mit Öffnungen und großformatige Displays. Gefertigt werden in erster Linie hochwertige Schachteln mit Fenstern, Papiergriffen, geklebten Verstärkungen oder bedruckten Innenseiten und Schachteln, bei denen spezielle Papiere oder Verarbeitungsschritte zum Einsatz kommen. Darüber hinaus produziert das Unternehmen besonders anspruchsvolle Verpackungen mit zum Beispiel goldfarbenen Oberflächen, die mit UV-Farben und -Lacken bedruckt werden.

Erweiterung der Produktpalette
Vor etwas mehr als zwei Jahren begab sich das Unternehmen auf die Suche nach einer Faltschachtel-Klebemaschine, mit der es sein Portfolio bei großformatigen Schachteln und Mehrkammerschachteln erweitern konnte. BOBST bot als einziger Hersteller das gewünschte Format 350 cm an. Aber auch die Flexibilität und Leistung der MASTERFOLD waren für Imballi entscheidend.
So testete das Unternehmen die Faltschachtel-Klebemaschine im BOBST Competence Center in der Schweiz mit verschiedenen einfacheren, unbedruckten Zuschnitten. „Die Ergebnisse haben uns begeistert“, erinnert sich Ballan. „Wir produzieren viele 6-Punkt-Schachteln und Schachteln mit zwei Unterteilungen. In Kombination mit dem POLYJOINER kann die MASTERFOLD diese Jobs in allen erforderlichen Größen falten und kleben. Darüber hinaus produzieren wir mit ihr dreiteilige Verpackungen.“ Auch Wiederholaufträge realisiert Imballi heute mit der MASTERFOLD bedeutend schneller, da sich diese in der CUBE3–Steuerung speichern lassen. „Aufträge, die wir früher bei Geschwindigkeiten um 2.000 Schachteln pro Stunde produzierten, fahren wir mit der neuen Anlage doppelt so schnell.“ Darüber hinaus wurde die Qualität der Verpackungen dank der hinteren Stapelkorrekturvorrichtung der Maschine deutlich verbessert.
Die MASTERFOLD 350 A4 verarbeitet Mikrowelle, kaschierte Wellpappe, Einfach- und Doppelwelle sowie schwere Vollpappe zu Längsnaht-, Faltboden- und 4/6-Punkt-Schachteln. Das leicht einstellbare Anlegesystem ACCUFEED mit integriertem Zuschnitt-Ausrichtemodul ermöglicht die perfekte Ausrichtung, die für konstant hohe Durchlaufgeschwindigkeiten benötigt wird. Darüber hinaus schöpft das Anlagesystem die hohe Laufgeschwindigkeit der MASTERFOLD von 250 m pro Minute optimal aus.
Gleiches gilt auf der Ausgabeseite für die automatische Packanlage LOGIPACK von BOBST. Selbst mit der höchsten Produktionsgeschwindigkeit der MASTERFOLD hält sie mühelos Schritt. Dabei stapelt sie die produzierten Verpackungen zuverlässig und ohne jede Beschädigungen oder Druckstellen.

Neue Maschinen von BOBST
Angesichts der positiven Erfahrungen mit der MASTERFOLD 350 hat Imballi inzwischen weitere Maschinen bei BOBST bestellt, um das angestrebte Umsatzziel erreichen zu können. So wird in Kürze eine MASTERFOLD 130 inklusive BOBST PALLETIZER die derzeit im Werk vorhandene Faltschachtel-Klebemaschine BOBST ALPINA gleicher Größe ergänzen. Sie wird dem Unternehmen zusätzliche Kapazitäten beim Falten und Kleben kleiner und mittlerer Formate an die Hand geben. Etwa zur gleichen Zeit wird eine MASTERCUT 1.7 die vorhandene SPO 160 ersetzen und Imballi die im Stanzprozess dringend benötigte größere Breite bieten. Diese Maschine ergänzt die beiden bereits vorhandenen Stanzautomaten BOBST SP-162 CER.
Die neuen Maschinen gesellen sich zudem zu zwei BOBST ASITRADE-Kaschiermaschinen. Mit ihnen produziert Imballi kaschierte Wellpappen, deren Deckbogen das Unternehmen auf einer Sechsfarben-Speedmaster XL 162 druckt. Hohe Flexibilität in der Produktion insbesondere auch bei kurzfristigen, je nachdem durchaus auch umfangreichen Kundenanfragen stellt Imballi mit seinem umfangreichen Materiallager sicher.
Ballan: „Auch wir müssen permanent auf allen Ebenen unsere operative Effizienz verbessern, um auf die stetig steigenden Ansprüche unserer Kunden reagieren zu können.“ Dank der Technologie von BOBST werde sich sein Unternehmen auch weiterhin im Wettbewerb an der Spitze halten.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #104289
 21.10.2013

Mit der MASTERFOLD 75 von BOBST erfüllt die Lucaprint Group die Anforderungen ...  (Firmennews)

... ihrer Kunden schneller und flexibler denn je

Lucaprint mit Hauptsitz in Pianezze in der Provinz Vicenza in Venetien / Italien installierte kürzlich eine BOBST High-Speed-Faltschachtel-Klebemaschine MASTERFOLD 75 mit einem Voreinleger EASYFEEDER GT und einer vollautomatischen Abpackanlage CARTONPACK II. Die für hohe Auflagen konfigurierte Maschine erreicht eine Arbeitsgeschwindigkeit bis 700 m/min, womit das Unternehmen seine Produktionskapazität bei höchster Qualität der gefalteten und geklebten Faltschachteln signifikant gesteigert hat. Zudem gewinnt Lucaprint mit der sehr vielseitigen MASTERFOLD 75 zusätzliche Flexibilität in der Herstellung einer Vielzahl unterschiedlicher Schachteltypen.

Der Voreinleger EASYFEEDER GT gewährleistet eine gleichmäßige Beschickung der Maschine mit Zuschnitten und unterstützt damit hohe Produktionsgeschwindig-keiten. Gleiches gilt für die automatische Abpackanlage am Ende der Linie, die speziell für die Herstellung großer Auflagen bei maximaler Produktivität entwickelt wurde.

„Die Intensität des Wettbewerbs im Markt nimmt zu. Mit Investitionen in innovative Technologien sowie mit neuen organisatorischen Abläufen optimieren wir unsere Prozesse und stärken damit unsere Marktposition gegenüber dem Wettbewerb“, erklärt Alberto Luca, Präsident der Lucaprint Group den Hintergrund der Installation der MASTERFOLD 75. So hat die Unternehmensgruppe ihren Produktionsprozess seit 2009 auf Basis des Lean Manufacturing-Prinzips von Grund auf neu strukturiert.

Die neue Maschine ergänzt die in Pianezze bereits vorhandenen vier Faltschachtel-Klebemaschinen und erweitert die Kapazität dieses Arbeitsschritts formatabhängig auf bis zu 150.000 Schachteln pro Stunde. Für den Standort – er ist die wichtigste Produktionsstätte des Unternehmens – bedeutet das eine entscheidende Stärkung seiner Marktposition.

Erst kürzlich gestaltete die Lucaprint Group ihre Forschung & Entwicklung mit der Investition in einen Schneidplotter für die Herstellung von Mock-ups und Mini-Reproduktionen von Kartonverpackungen und Displays um. All diese Investitionen in Ressourcen und Maschinen dienen dem Ziel der Gruppe, mit den dynamischen Veränderungen im Markt Schritt zu halten.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #104253
 16.10.2013

Neue Vertriebsabkommen und erfolgreiche Partnerschaften für Kodak auf der ...  (Firmennews)

... Labelexpo Europe 2013

Plantin (Belgien) und Tetterode (Niederlande) vertreiben nun die marktführenden Flexo-Lösungen von Kodak

Kodak hat die erfolgreiche Präsentation seiner Verpackungs- und Etiketten-Produktionslösungen auf der gut besuchten Labelexpo Europe 2013 mit dem Abschluss neuer Vertriebsabkommen für KODAK FLEXCEL NX Systeme in den Benelux-Ländern sowie mit der Bekanntgabe bedeutender Partnerschaften und Kooperationen mit der Uteco Group, BOBST und MPS gekrönt.
Als neue Entwicklung für den Verpackungsflexodruck wurde die Installation von zwei KODAK PROSPER S20 Eindrucksystemen, eines mit Schwarz und das andere mit einer Buntfarbe druckend, in einer Achtfarben‐Flexodruckmaschine des Typs UTECO ONYX 810 des italienischen Druckmaschinenherstellers Uteco Group vorgestellt. Das KODAK PROSPER S20 Eindrucksystem druckt bei einer Bahngeschwindigkeit von 600 m/min, was der Produktionsgeschwindigkeit der Flexodruckmaschine von Uteco entspricht. Die Druckauflösung beträgt 600 x 300 dpi und die Druckbreite ist 10,56 cm. Die integrierte Lösung ermöglicht Flexodruckereien, digitalen Eindruck anzubieten und mit den kombinierten Technologien ihr Leistungsangebot zu erweitern.
Leonardo Gobbi, Commercial and Marketing Director der Uteco Group, erläutert: „Der Konsumgütermarkt, sowohl im Food‐ als auch im Non‐Food‐Bereich, macht die Verpackung immer mehr zu einem Werbe‐ und Kommunikationsinstrument. Die Vorteile des hybriden Drucks vereinen die Flexibilität und hohe Produktivität des Flexodrucks mit den speziellen Möglichkeiten des Digitaldrucks, durch die bei jedem Druckauftrag und jeder Verpackungsanwendung mit variablen Daten eine Individualisierung möglich wird.“
Flexible Kooperation für kreative Verpackungen
Das neue strategische Entwicklungsabkommen zwischen Kodak und BOBST wird Anwendungen in den Bereichen flexible Verpackungen, Faltschachteln und Verpackungen aus Wellpappe zugute kommen. BOBST ist ein weltweit führender Lieferant von Maschinen, Anlagen und Services für Verpackungshersteller in den Bereichen Faltschachteln, Wellpappe und flexible Materialien. BOBST entwickelt und fertigt die integrierten Lösungen, mit denen sich die entsprechenden Anwendungen realisieren lassen. Kodak konzentriert sich auf Technologien, die robuste Drucklösungen für den Verpackungsmarkt ermöglichen. Das Unternehmen verfügt über generelle Kompetenzen in Material- und Imaging-Wissenschaften sowie über eine breite Palette an Technologien, darunter die KODAK Stream Inkjet-Technologie, Farbmanagement-Lösungen, Produktions-Workflow-Lösungen und Digital-Frontends. Kodak macht dieses Technologie-Portfolio BOBST zugänglich, damit BOBST seine Produkte und Lösungen mit diesen Möglichkeiten zum Nutzen seiner Kunden aufwerten kann.
Gesamtlösungsanbieter
Die Bestätigung ihrer starken Positionen als Anbieter auf dem Verpackungsmarkt war für das belgische Handelsunternehmen Plantin und die niederländische Firma Tetterode der Anlass, Vertriebspartner für das KODAK FLEXCEL NX System zu werden. „Wir sind jetzt nicht nur ein Gesamtlösungsanbieter für den Offsetmarkt, sondern auch für den Verpackungsmarkt“, kommentiert Plantin-Vertriebsleiter Davy Elsmoortel.
Das KODAK FLEXCEL NX System war eine der Lösungen, die auf der Labelexpo demonstriert wurden. Es bietet dank der einzigartigen KODAK SQUARESPOT Bebilderungstechnologie und hochauflösender Materialien eine konstant hohe Qualität. Mit KODAK FLEXCEL NX Platten können Flexodruckbetriebe ihre Effizienz im Produktionsprozess steigern und eine hervorragende Druckqualität erzielen.
Das FLEXCEL NX System stand zusammen mit der KODAK SPOTLESS Flexolösung im Blickpunkt, als Kodak, MPS und Reproflex 3 einen Tag lang gemeinsam die Möglichkeiten des Flexodrucks der nächsten Generation präsentierten. Die Labelexpo-Besucher konnten in Live-Präsentationen erleben, wie Flexodrucker „Mehr mit weniger erreichen" können. Bei den Demonstrationen wurde einem interessierten Publikum gezeigt, wie das Zusammenspiel führender Druckvorstufen- und Drucktechnologien eine herausragende, konstante Druckqualität bei niedrigsten Kosten ermöglicht. Dabei kam zum Ausdruck, wie sich im Schmalbahn-UV-Flexodruck mit dem Einsatz von weniger Sonderfarben auf kostengünstige und effiziente Weise eine offsetähnliche Qualität erzielen lässt.
Unter den weiteren vorgestellten Lösungen waren das FLEXCEL Direct System, mit dem die neuesten Fortschritte in der Laserdirektgravur demonstriert wurden, sowie der KODAK PRINERGY POWERPACK Workflow, der eine hervorragende Leistung und Qualität bietet und mit erstklassiger Produktivität sowie Anbindungs- und Automatisierungsmöglichkeiten für eine außergewöhnliche Effizienz im gesamtenVerpackungsdruckprozess sorgt. Dieses Workflow-System wurde zudem auf eine nahtlose Integration mit sämtlichen KODAK Unified Workflow Lösungen ausgelegt. Dazu zählen unter anderem die KODAK PANDORA Step & Repeat-Software, die KODAK COLORFLOW Software und die KODAK SPOTLESS Flexolösung.
Olivier Claude, General Manager for Print & Vice President Commercial Business EAMER, Kodak, sagt: „Die Qualität der Messebesucher, die Fülle der Anfragen und die intensiven Gespräche, die wir auf der Labelexpo führen konnten, haben uns bestärkt. Es wurde deutlich, dass diese dynamische Branche floriert und von reger Geschäftstätigkeit geprägt ist. Daher sind wir erfreut, über ein breites Portfolio an Lösungen zu verfügen, mit denen sich die hochqualitativen, konstanten und umsatzfördernden Ergebnisse produzieren lassen, die unseren Kunden helfen, die hohen Erwartungen von Markeninhabern und -entwicklern zu erfüllen.“
(Kodak GmbH)

Newsgrafik #104029
 30.09.2013

BOBST ACCUBRAILLE GT - Proven around the world  (Company news)

The embossing of drug information onto pharmaceutical packaging by the use of Braille has been mandatory throughout Europe in one form or another since 2005. In the years following the advent of this legislation, large numbers of packaging manufacturers have changed the way they emboss Braille - moving its application from the time consuming and expensive die-cutting process to a rotary system on their folder-gluers. BOBST was at the forefront of this change of approach when it launched its ACCUBRAILLE unit in 2007 says Jacques Reymond, Head of Product Marketing Business Unit Sheet-fed. "ACCUBRAILLE led the way when it came to in-line rotary Braille embossing systems, giving pharma carton makers a faster, easier and more consistent way to get Braille onto their cartons. It was truly innovative technology at the time and now we have developed a second generation - the ACCUBRAILLE GT - which has even better performance and adds extra capabilities."
Jacques Reymond says that the BOBST ACCUBRAILLE is now proven technology and cites an installed base of around 200 machines worldwide as proof. "There are other solutions in the market, but the feedback from users is that ACCUBRAILLE is the solution to beat. Most of these other solutions are still in their first generation. With the ACCUBRAILLE GT we've taken a highly valued product and made it even more productive for the user."
Until ACCUBRAILLE became a popular solution, the majority of packaging Braille was applied using a flat-bed die-cutter and machined or etched dies. This approach not only involves a lot of skill on behalf of the operator, but is also time consuming and fraught with potential problems. For example, recycled or dry board, or board with a poor print surface, can lead the Braille to burst through, while the choice of dot shape (conical or domed) can result in problems of accelerated wear or poor definition.
Die-cutter embossed Braille requires one bespoke die for each carton on the sheet, something which may prove expensive on a multi-up pharmaceutical job, while the high tonnages needed can quickly lead to degradation of those tools, and so of the Braille dots. When applied using a die-cutter, Braille may require a separate run through a die-cutter if the text has to be placed close to the edges of the finished box.
"There is also a problem of alignment when repeating a job," explains Jacques Reymond. "The operator has a problem in that the die-board may have grown or shrunk a little due to environmental factors. While adjustment of the lower plate can get the crease and cut lines to correspond sufficiently for good die-cutting, the fine nature of the Braille alignment may be compromised. Most users get around this by remounting their Braille counters for each run of the job, which takes extra time."
Die-cutter embossed Braille can also affect the performance of downstream processes, specifically folder-gluers. In the feeder of the gluer line, Braille embossed cartons have a tendency to catch on each other which can cause machine stoppages, costing time and money.
Jacques Reymond says that the arrival of ACCUBRAILLE gave pharma carton makers a solution that was faster and easier than die-cutter applied Braille, delivering a more reliable level of quality, and also meant they could make their tooling cheaply, in-house.
Like its predecessor, ACCUBRAILLE GT is fitted after the Accufeed of the folder-gluer and work by bringing a pair of rotary tools to bear on the carton as it runs between them. The upper, male, tool is bespoke to the job and the lower, female, tool is universal. Compared to the setting of Braille embossing on a die-cutter, this approach is immensely quick, taking less than five minutes. Male tools for the system can be easily and inexpensively made by virtually any die making company, but BOBST also offers a Braille tooling unit. "Rather than ordering male Braille tools from a die-maker, making your own tools right alongside the folder-gluer is an idea that offers a lot of benefits," explains Jacques Reymond. "As well as the savings generated by making the tooling in-house there is an obvious benefit in terms of tool availability since you are no longer dependent on the lead time of your supplier. It puts the entire production process 100 % under your control."
The rotary nature of the ACCUBRAILLE process can double tool life, meaning that users suffer less waste and again lower their tooling costs. A further advantage is that, unlike on the die-cutter, Braille can be applied right up to carton edges or crease lines. "When we first launched ACCUBRAILLE it was a revelation for customers with new or existing ALPINA and MISTRAL lines."
Extending the capabilities of the process, ACCUBRAILLE GT now offers users the ability to emboss up to eight lines of Braille at a time, as well as the opportunity to apply transverse text. "It gives carton designers huge flexibility, allowing them to offer their clients a lot of different options and to include more information," explains Jacques Reymond, adding that the latest incarnation of the BOBST technology has also pushed achievable production speeds upwards. "We can now ensure the consistency of the Braille dots at speeds of up to 115,000 boxes an hour and the system delivers a tolerance of +/- 1mm all the times, even at these high speeds."
Strangely, ACCUBRAILLE was not the first BOBST machine for embossing Braille. Back in 1915 Henri Bobst produced a rotary cylinder press for the Blind Institute in Lausanne, Switzerland. The machine was designed for printed sheets that were a little longer than today's B3 format and could emboss Braille at thousands of sheets per hour. "It took the packaging industry nearly a hundred years to catch up, but today ACCUBRAILLE GT is delivering superb Braille onto cartons at high speed, and making it easy to do," says Jacques Reymond.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #103983
 24.09.2013

Zwei führende Lieferanten, Kodak und Bobst, arbeiten gemeinsam an neuen Lösungen ...  (Firmennews)

... für die Verpackungsindustrie

Angesichts einer wachsenden Nachfrage nach neuen Lösungen für die Herstellung von flexiblen Verpackungen, Faltschachteln und Verpackungen aus Wellpappe haben Kodak und Bobst ein strategisches Abkommen über die Integration von Kodak Technologie in Verpackungsproduktionsanlagen von Bobst geschlossen.
Bobst arbeitet bereits an der Entwicklung innovativer Produkte, die auf Kodak Technologie basieren.
„Flexibilität, Vorlaufzeit bis zur Markteinführung und Gesamtkosten einer Investition werden für unsere Kunden immer wichtiger. Um die Fähigkeiten von Verpackungsproduktionsanlagen zu erweitern, haben wir uns aufgrund der Stärken von Kodak im digitalen Bereich zur Zusammenarbeit mit Kodak entschlossen“, erklärt Jean-Pascal Bobst, Chief Executive Officer der Bobst Group. „Unsere Unternehmen arbeiten gemeinsam an innovativen industriellen Lösungen, die unseren Kunden einzigartige Möglichkeiten zur geschäftlichen Expansion bieten werden. Wir freuen uns auf den Abschluss der Entwicklungsarbeiten und strengen Testreihen sowie auf die Bekanntgabe der Innovationen gegenüber unseren Kunden.“
„Bobst ist in der gesamten Verpackungsbranche als Lieferant hochqualitativer Lösungen und für die vorausschauende Erkennung und Erfüllung veränderter Bedürfnisse seiner Kunden anerkannt“, sagt Antonio M. Perez, Kodak Chairman und Chief Executive Officer. „Das Bekenntnis von Bobst zur Einführung innovativer Produkte, sein loyaler Kundenstamm und Kodaks Portfolio fortschrittlicher Technologien, einschließlich der KODAK Stream Inkjet-Technologie, bilden eine starke Kombination, die nach unserer Überzeugung Wachstum und Transformation für die Kunden von Bobst und für unsere Industrie stimulieren wird.“
„Unser Abkommen mit Bobst ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie das neue Unternehmen Kodak Geschäfte tätigen möchte. Wir wollen unsere Technologien durch Kooperationen und synergetische Produktentwicklung zum Nutzen von Kunden, Partnern und Kodak effizient nutzen.“
(Kodak GmbH)

Newsgrafik #103737
 30.08.2013

BOBST new equipment and services for printing and converting flexible materials at K'2013  (Company news)

BOBST announces details of the advanced range of technology and process solutions for flexible materials printing and converting which will be the focus of its stand # A55 in Hall 4 at the K’2013 exhibition, 16 - 23 October 2013 in Düsseldorf, Germany.
For vacuum web coating and metallizing, exhibits on stand will include the latest vacuum coating systems for clear barrier coating and pinhole detection in metallization for improving barrier properties and eliminating defects in packaging films and decorative applications. Information will also be available on the latest generation General K5000 metallizer which will be launched at Bobst Manchester Open House on October 15, 2013.
New solutions on display for CI flexo printing will feature automatic devices and systems that improve print quality, machine availability and operator’s ergonomics at job set up and changeovers. Details of the latest evolution of the best selling F&K 20SIX platform of flexo printing solutions will also be presented.
Multimedia displays and literature will bring visitors up to date with other developments, machines and services delivering major productivity gains in equipment operation. These include latest evolution of BOBST special coating machines range, extrusion coating & laminating lines, and duplex and triplex laminators. BOBST range of coating and laminating machines features different coating methods and drying systems to produce superior quality coated webs and composite structures with the widest combination of substrates. For gravure printing technology, with the new configuration Rotomec 4003MP press with shaftless cylinders, BOBST completes the options provided by the most successful Rotomec 4003 platform of gravure printing solutions.
BOBST service and support packages will also be represented on the K stand to show customers how it is possible to ensure that installed equipment always provide extraordinary performance levels.
Concurrently with the K exhibition, BOBST Technology Centers in the UK, Germany and Italy will be hosting Open House events or be available for demonstrations of latest generation machines during customer visits.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #103667
 23.08.2013

EXPERTFOLD - Versatility personified  (Company news)

"Virtually every top flight carton plants in the world will have BOBST folder-gluers in their machine park," says Jacques Reymond, Head of Sales and Marketing for BOBST’s folder-gluer product line. "And very many of them will have a machine from our EXPERTFOLD folder-gluer range.
"Since its launch five years ago this year, EXPERTFOLD has become the workhorse of the carton industry as far as folding and gluing is concerned, says Jacques Reymond. "That's largely because it can be configured to handle products as diverse as small pharma cartons, boxes made from plastics, general food cartons, high added-value packaging and large cartons made from litho-laminates."
Jacques Reymond says that whatever the need there is an EXPERTFOLD configuration to suit it because the range has been designed to offer a choice of widths, a large number of modules with differing functionality, and a choice of peripherals that add everything from automated packing to in-line quality checking of the print, surface and die-cutting of every single carton. "This variety of widths, the modularity and the large choice of peripherals create the very special attribute of the EXPERTFOLD range - huge versatility."

Flexibility matters
Most users configure the width of their EXPERTFOLD line to match their core business, with 50 cm, 80 cm and 110 cm versions being those most suitable for folding carton applications. The wide choice of modules available means that lines can be configured to precisely reflect what the customer needs. "That versatility of the EXPERTFOLD I spoke of really comes into play in the number of modules and peripherals that the user can choose from," says Jacques Reymond. "These allow them to process thousands of different styles, from straight-line cartons to immensely complex multi-point or double wall boxes and also to carry out a large number of extra processes such as embossing or QA."
As an example, Jacques Reymond explains that a pharma carton maker may need a folder-gluer capable of handling solely straight-line boxes, but may want to put a unit into the configuration that will allow them to quickly and effectively apply Braille embossing in-line. "By taking the application of Braille away from the die-cutting process you save time, reduce the number of stops downstream, and generally improve the consistency of your Braille dots." Applying up to eight lines of Braille, including in the transverse direction, the ACCUBRAILLE GT can handle folder-gluer speeds of up to 115,000 boxes per hour. "As well as the direct production benefits the tooling is cheaper and tools can also be made on-site and made very quickly," says Jacques Reymond. "At BOBST we pioneered this technology and the ACCUBRAILLE GT is the second generation of our rotary Braille embossing systems. Other suppliers with in-line Braille systems are still only just starting out but to date we have installed close to 200 ACCUBRAILLE and ACCUBRAILLE GT units worldwide."

Accurate folding comes as standard
All widths of EXPERTFOLD folder-gluers run at speeds up to 450 meters per minute and Jacques Reymond says that the EXPERTFOLD uses a variety of technologies to ensure that users can capitalize on this performance. "Our patented Accufeed unit is standard to the machine and reduces feeder setting time by 75%. Also we have designed the EXPERTFOLD so that 98% of the tooling stays on the machine, reducing make-ready times even further. The built-in blank aligner within the Accufeed unit ensures perfect alignment of the blank as it enters the folding process, which is a pre-requisite for consistent, high speed folding and gluing."
Adding to this performance are a range of peripheral units designed for getting blanks into, or finished boxes out of, the line. Jacques Reymond cites the HANDYFEEDER pick and place feeder as being a typical performance enhancing peripheral from BOBST. "It uses a gauge-less system and integrated cut-alignment module to deliver precise and careful feeding of materials into the folder-gluer, without friction, without risk of marking and without setting problems. That helps users run faster and to run more consistently." Alongside HANDYFEEDER, BOBST offers even more highly automated units designed to maximize outputs from the EXPERTFOLD. These include its EASYFEEDER GT pre-feeder with batch inverter and its CARTONPACK GT automated packer.
As Jacques Reymond notes, the modularity of the EXPERTFOLD and the range of peripherals available mean that users can tailor their line to the precise needs they have today, while also having the option to modify it in the future if their markets change. "As well as the modules and peripherals we also create special devices for customers for jobs that present them with particular challenges. So if they suddenly start getting large amounts of work for something like chip scoops or wallet fold boxes, we can supply a solution that will augment their existing equipment."

100% right
In today's demanding packaging market, ensuring that every carton you produce meets the customers' specifications is essential, especially as 'zero fault' packaging supply contracts and filling line performance clauses become more prevalent. EXPERTFOLD is perfectly placed to be the last line of defense against defective cartons reaching the customer says Jacques Reymond, both in terms of gluing and of processes further upstream. "To do this the folder-gluer has to be able to work hand in hand with systems that check glue patterns, bar codes and pharma codes etc. At BOBST we have worked with all of the main players in the field for many years, interfacing their systems with our folder-gluers. As well as working seamlessly with these systems the EXPERTFOLD has our 'flipper' ejector which can be triggered by the QA system, ejecting only the defective carton however fast the machine is running."
BOBST is constantly developing and innovating says Jacques Reymond, both in terms of new machines and in applying radical technology to existing products. "We have now made the ACCUCHECK in-line 100% inspection system available to EXPERTFOLD users. It checks every carton for defects such as missing print and color variation, as well as identifying die-cutting and board surface faults. As the folder-gluer is usually the last process that cartons go through before they are sent off to the customer this constitutes a valuable final check that can save users a lot of time and a lot of money."
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #103472
 01.08.2013

BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen: Innovativ seit über 70 Jahren  (Firmennews)

Bild: BOBST EXPERTFOLD-Modell mit ACCUCHECK

BOBST ist schon beinahe solange ein Begriff für Faltschachtel-Klebemaschinen, wie das Unternehmen Maschinen herstellt.
In jeder Branche braucht man geeignete Maschinen, aber in der Verpackungsbranche mit ihrem hohen Wettbewerbsdruck ist das ganz besonders wichtig. „Wer wie wir diese anspruchsvolle Branche mit Maschinen beliefert, muss ein genaues Gespür für die aktuellen und künftigen Probleme der Verpackungshersteller haben", erläutert Jacques Reymond, Head of Product Marketing Business Unit Sheet-fed, zu der auch die Faltschachtel-Klebemaschinen gehören. „Wir müssen verstehen, wo die Probleme sind, damit wir die Forschungs- und Entwicklungsarbeit leisten können, die unsere Kunden brauchen, um der Konkurrenz voraus zu sein.“
Die BOBST Group, die ihre erste Faltschachtel-Klebemaschine schon 1942 auf den Markt brachte, kann auf eine lange Innovationstradition zurückblicken und sie investiert einen höheren Umsatzanteil in Forschung und Entwicklung als jedes andere Unternehmen in ihrem Sektor. „Bei BOBST sagen wir oft und zu Recht, dass Innovation Teil unserer DNA ist. Wir blicken immer über den Tellerrand der eigenen Branche hinaus, um Lösungen für die Probleme unserer Kunden zu finden. So basiert beispielsweise das vor kurzem eingeführte ACCUCHECK-System, das jeden Karton einzeln auf Druckfehler und Beschädigungen der Oberfläche überprüft, auf einer extrem schnellen Videobilderfassungstechnologie, die oberflächlich betrachtet vom Falten und Kleben eines Kartonzuschnitts meilenweit entfernt ist. Dennoch ist das System das Produkt unserer Erfahrungen in der Druckprüfung, die wir in den letzten 20 Jahren mit den Registron®-Qualitätsprüfungssystemen unserer Champlain-Druck- und -Tiefdruckmaschinen gesammelt haben.“
„ACCUCHECK wurde entwickelt, um auf Faltschachtel-Klebemaschinen, z. B. den BOBST EXPERTFOLD-Modellen, eine 100-prozentige Qualitätsprüfung anzubieten. So wurde die neueste EXPERTFOLD-Version speziell für den Bedarf der Hersteller pharmazeutischer Verpackungen konzipiert“, erläutert Jacques Reymond. „Sie benötigen hohe Ausbringungsmengen und eine unanfechtbare Qualität, um ihre Kunden, die Arzneimittelhersteller, zufriedenzustellen. Die neue EXPERTFOLD 50 integriert viele unserer Innovationen der letzten Jahre in einer Anlage, die hervorragende Ergebnisse mit kleinen Kartonverpackungen erzielt. Beispielsweise verwaltet ihre Steuerung C.U.B.E.3 Funktionen wie die Regulierung des Schachtelstroms, die zu den höheren Geschwindigkeiten beiträgt, die Kartonhersteller heute benötigen, während das Accufeed-Modul sicherstellt, dass die Zuschnitte die Faltstation perfekt ausgerichtet erreichen, um präzise Faltungen zu gewährleisten.“
Jacques Reymond fügt hinzu, dass der von BOBST verfolgte Innovationsansatz nicht nur komplett neue Maschinen wie die EXPERTFOLD 50 ermöglicht, sondern auch vorhandene erfolgreiche Anlagen weiter verbessert. „Dafür ist das Modul ACCUBRAILLE GT, das wir vor kurzem auf den Markt gebracht haben, ein gutes Beispiel. Es handelt sich um die neueste Generation unseres rotativen ACCUBRAILLE-Moduls zur Blindenschriftprägung, mit dem wir 2007 Neuland betraten. Es wurde sehr erfolgreich und das erhoffen wir uns auch für die GT-Version mit ihren zusätzlichen Funktionen.“

Auch heute noch in Betrieb
Diese Innovationsorientierung existiert seit den Anfängen des Unternehmens vor fast 130 Jahren, als der junge Joseph Bobst nach Lausanne (Schweiz) ging, um Arbeit als Schriftsetzer zu suchen. Als er feststellte, dass die ansässige Druckindustrie vor Ort keine Lieferanten hatte, eröffnete er ein Geschäft, in dem Drucker Materialien und Maschinen kaufen konnten. Anschließend sicherte sich Bobst die Vertretung des führenden Druckfarbenherstellers Schmidt Frères und des Unternehmens Koenig & Bauer, heute KBA. Der Erfolg einer von Bobst eröffneten Werkstatt zur Wartung und Reparatur von Druckmaschinen veranlasste Joseph Bobst und seinen Sohn Henri, eigene Maschinen für die wachsende Druckindustrie zu entwickeln und herzustellen. So wurde 1918 die AV (Auto-Variable) zum Bedrucken und Inline-Stanzen einfacher Längsnahtschachteln entwickelt, auf die 1940 mit der BOBST AP 900 der weltweit erste Stanzautomat und Vorläufer aller modernen Autoplatine®-Stanzen folgte. Zwei Jahre später kam mit der PCR 382 die erste BOBST Faltschachtel-Klebemaschine auf den Markt.
Erstaunlicherweise sind heute noch weltweit PCR 382-Anlagen aus den 1940er Jahren in Betrieb. Die älteste BOBST bekannte Maschine ist ein Modell von 1944, das in einem Unternehmen in Bulgarien Kartonverpackungen herstellt. Ein wenig jünger, aber ebenso ehrwürdig, sind die PCR 420-Modelle vom Ende der 1940er Jahre, die bei BOBST-Kunden in Pakistan und Griechenland laufen. Bei BOBST sind noch weitere Maschinen aus den 1940er, 1950er und 1960er Jahren verzeichnet, die in so unterschiedlichen Ländern wie Italien, der Slowakei, in Russland oder Lettland im Einsatz sind. „Die Tatsache, dass diese Anlagen noch heute - also 50, 60 oder fast 70 Jahre nach ihrer Herstellung - Schachteln produzieren, ist bezeichnend für die Bauart unserer Maschinen“, erklärt Jacques Reymond. „Eine Zeitlang wurde erzählt, diese Maschinen seien aus ausrangierten Panzern aus dem Zweiten Weltkrieg hergestellt worden. Aber die Wahrheit ist, dass Faltschachtel-Klebemaschinen früher, als es die modernen Materialien und Technologien noch nicht gab, groß und schwer sein mussten, um Ketten, Nocken und andere mechanische Komponenten zu tragen. Im Laufe der Jahre integrierten wir mehr Elektronik und konnten dieselbe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit mit sehr viel leichteren Rahmen erzielen."
Während die meisten der ersten Faltschachtel-Klebemaschinen Längsnahtschachteln verarbeiteten, antwortete BOBST 1963 mit dem ersten System für Faltbodenschachteln auf der PCR 444 auf die verstärkte Nachfrage nach komplexeren Verpackungen. Nun konnten Kartonhersteller Schachteln produzieren, die sich automatisch aufrichteten, um das Produkt aufzunehmen. Diese Schachteln sind heute ein Schlüsselprodukt im Verpackungs-Portfolio zahlreicher Hersteller. Die Technik der Faltbodenschachteln wurde zwar im Laufe der Zeit verfeinert, aber es dauerte fast 50 Jahre bis zur Entwicklung des BOBST SPEEDWAVE-Moduls von 2008 mit einer komplett neuen Herstellungstechnik.

Entwicklungssprung
In den 1960er Jahren entstanden u. a. die BOBST-Maschinen PCR 880 und 930, die längere Falzabschnitte und die Herstellung von Vier- bzw. Sechs-Punkt-Schachteln ermöglichten. Etwa zur selben Zeit wurden spezielle Faltschachtel-Klebemaschinen für pharmazeutische Verpackungen, z. B. Baby 20 und Farma, entwickelt. 1972 brachte BOBST die Domino auf den Markt, die laut Jacques Reymond einen Entwicklungssprung bei Faltschachtel-Klebemaschinen darstellt. „Neben einem effizienteren System für Faltbodenschachteln verfügte die Domino über zwei Saugriemen, um die Faltschachtel besser zu transportieren, spezielle Faltvorrichtungen sowie obere und untere Transporte. Sie bot mehr Flexibilität und ermöglichte das Falten und Kleben von Schachteln, die vorher nicht verarbeitet werden konnten.“ Die in der Branche nach wie vor beliebte Domino-Reihe wurde später um die Faltschachtel-Klebemaschine Media erweitert, ein kleineres Einstiegsmodell mit weniger Funktionen.
Ebenfalls in den 1970er Jahren wurde die erste BOBST Faltschachtel-Klebemaschine speziell für Wellpappe entwickelt. Mit der PCR 1200, 1280 und 1450 gab es zwar schon entsprechend „aufgestockte“ Maschinen, aber die O-Mega 160 war die erste, die von Grund auf speziell für Wellpappe konzipiert wurde. Nach der O-Mega lieferte eine großformatige Domino-Reihe den Herstellern von Schachteln aus Wellpappe die benötigten Prozesse, bis die STARFOLD und die Wellpappe-Versionen der VISIONFOLD, EXPERTFOLD und MASTERFOLD kamen.
Die erste wirklich modulare Faltschachtel-Klebemaschine wurde auf der Basis der Domino-Plattform mit der Domino II entwickelt. Mit Funktionen wie einer elektronischen Vier-Punkt-Einheit reduzierte die Domino II die Einrichtezeiten deutlich. „Anwender konnten die Einrichtezeiten für Faltbodenschachteln um die Hälfte reduzieren und beim Wechsel zwischen einer Vier- und einer Sechs-Punkt-Schachtel mehrere Stunden gewinnen“, kommentiert Jacques Reymond. Domino II wurde der Ausgangspunkt für eine ganze Reihe weiterer Innovationen, z. B. Accufeed aus dem Jahr 1993. Das ursprünglich als Hilfe für den Einzug der Zuschnitte aus Wellpappe in Faltschachtel-Klebemaschinen konzipierte Accufeed-Modul reduzierte die Zeit für die Einstellung des Einzugs um die Hälfte, während das integrierte Ausrichtemodul die für präzises Falten erforderliche perfekte Ausrichtung der Zuschnitte sicherstellte.
Accufeed gehört mittlerweile zur Standardausstattung der meisten BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen einschließlich der aktuellen EXPERTFOLD 50. „Mit diesem System für einen präzisen Einzug und eine schnelle Einstellung wurde zuerst die Alpina standardmäßig ausgestattet, die nach der Domino II einen weiteren Entwicklungssprung darstellte und 1998 auf der IPEX vorgestellt wurde“, erinnert Jacques Reymond. „Die Alpina hatte mehrere Innovationen aufzuweisen, die der Maschine die zum damaligen Zeitpunkt höchste Produktivität ermöglichten.“ Diese Innovationen umfassten breitere Faltriemen und größere Lager für höhere Laufgeschwindigkeiten, eine elektronisch eingestellte Vier-Punkt-Vorrichtung für eine bessere Kontrolle und kürzere Einrichtezeiten, den „Flipper“-Auswerfer zur Aussonderung nicht konformer Schachteln aus dem Produktionsfluss ohne manuelles Eingreifen oder eine Reduzierung der Anlagengeschwindigkeit, ein System zum Brechen der Haltpunkte von Flaschenträgern, das 30.000 Schachteln pro Stunde verarbeitet, und das Gyrobox-Modul zum Wenden der Zuschnitte, um komplexe Kartons in nur einem Durchlauf herzustellen. „Man könnte sagen, dass die Alpina der Ausgangspunkt für alle heutigen Faltschachtel-Klebemaschinen war“, erklärt Jacques Reymond. „Die integrierte Technik war bahnbrechend und die meisten Systeme sind heute noch - wenn auch in einer verfeinerten Form - in unserem Sortiment vorhanden.“
„Typisch für diese Entwicklung ist die C.U.B.E.-Steuerung“, fährt Jacques Reymond fort. „Die Alpina verwendete als eine der ersten Maschinen dieses Steuer- und Schnittstellensystem, das wir für die Media II von 1995 entwickelt hatten. C.U.B.E. existiert jetzt in der dritten Generation und verfügt über einen farbigen Touchscreen, USB-Sicherung, integrierte elektronische Handbücher und Internet-Links für die Fernüberwachung. Es ist das Kernstück aller unserer Maschinen geworden – C.U.B.E. steuert alles, was wir einbauen, und betreibt die Schnittstellen der Geräte von Fremdherstellern, wie z. B. Klebe- oder Qualitätssicherungssysteme.“
Viele Tausend BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen sind jeden Tag weltweit bei Kunden im Einsatz, zu denen neben populären Herstellern von Kartonverpackungen auch Druckveredler oder spezielle Kunststoffunternehmen gehören. „Die meisten Anlagen stehen in Fabriken, die aussehen, wie man sich eine Fabrik vorstellt“, sagt Jacques Reymond. „Aber es gibt auch Ausnahmen.“ Er nennt eine Faltschachtel-Klebemaschine, die in den 1990er Jahren in Großbritannien auf dem obersten Rang eines ehemaligen Theaters aufgestellt wurde, das als Kartonagenfabrik diente. „Aber den ungewöhnlichsten Standort sollte eine PCR 880 in Lettland erhalten. Die Faltschachtel-Klebemaschine wurde 1963 von BOBST hergestellt und hier und da eingesetzt. Jetzt befindet sie sich in der zweiten Etage eines ehemaligen Privathauses - das nun in das Werksgelände einer Druckerei integriert ist.“

Produktionsmaximierung
Nicht jede BOBST-Innovation wird in die eigentliche Anlage integriert. Oft entstehen Peripheriegeräte, die hinzugefügt werden können, um das Produktivitätspotenzial der Faltschachtel-Klebemaschine zu maximieren, die Qualität zu verbessern oder einfach das Leben des Bedienpersonals angenehmer zu gestalten. „Als die Faltschachtel-Klebemaschinen in den 1980er Jahren schneller wurden, stellten wir fest, dass das Bedienpersonal Mühe hatte, die Zuschnitte schnell genug einzulegen und die gefalteten und geklebten Schachteln zu entnehmen“, erinnert sich Jacques Reymond. „Deshalb entwickelten wir die Peripheriegeräte COROPACK, EASYFEEDER, Stapelwender, HANDYPACK, CARTONPACK und LOGIPACK. Mit einer Maschine Schritt zu halten, die eine Laufgeschwindigkeit von vielen Hundert Metern pro Minute hat, wenn Sie Zuschnitte von einer Palette nehmen, wenden und in die Maschine einlegen müssen, ist keine einfache Sache. Das Gleiche gilt an der Auslage, wo jede Stunde mehr als hunderttausend Schachteln für die Packer anfallen können oder wo sie Tausende großer Wellpappeschachteln bündeln und umreifen müssen. Peripheriegeräte ermöglichen nicht nur, dass Maschinen bei voller Geschwindigkeit laufen können, ohne dass sich das Bedienpersonal völlig verausgaben muss oder Arbeitsbedingungen ausgesetzt wird, die z. B. das RSI-Syndrom hervorrufen. Sie sorgen auch dafür, dass die Anlage gleichmäßiger läuft, da die Zuschnitte im Einzug immer eine konstante Höhe haben, und dass die fertigen Schachteln maschinenverpackt und daher weniger häufig beschädigt werden.“ Auch diese Systeme haben sich seit ihrer Erstausgabe zu den heutigen 'GT'-Versionen weiterentwickelt, die mit ihrer höheren Leistungsfähigkeit der gesteigerten Produktivität des aktuellen BOBST-Maschinensortiments entsprechen, und das Angebot wurde um neue Peripheriegeräte, wie z. B. LOCPACK zur automatischen Verpackung von Faltbodenschachteln, erweitert.
Weitere Innovationen halten in Form von Spezialgeräten Einzug in die BOBST-Verarbeitungslinien. Jedes Jahr entwickelt die BOBST Group Hunderte dieser maßgeschneiderten Erweiterungen für ihre Faltschachtel-Klebemaschinen, um den Anwendern bei der Ausführung von Aufträgen zu helfen, deren Einrichtung mit universellen Maschinen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt oder überhaupt nicht möglich ist. In manchen Fällen wurde für den spezifischen Bedarf bereits ein Spezialgerät entwickelt, wie z. B. für „Chip scoops" oder Produkte mit fester Füllhöhe, meist wird jedoch eine Spezialanfertigung benötigt, um die Produktivität der Kunden zu optimieren.
BOBST hat immer sehr schnell auf Änderungen des geschäftlichen Umfelds reagiert, sagt Jacques Reymond und nennt als Beispiel die seit 2005 von der EU vorgeschriebene Aufbringung des Arzneimittelnamens in Blindenschrift auf alle Arzneimittelverpackungen . Die neue Gesetzgebung bereitete den Herstellern pharmazeutischer Verpackungen Probleme, da sie bisher für die Prägung der Verpackungen meist Stanzautomaten verwendet haben. „Mögliche Folgen sind eine Verlangsamung und Verteuerung oder eine Behinderung der nachgelagerten Prozesse“, erläutert Jacques Reymond. „Bei BOBST haben wir auf ein Prinzip zurückgegriffen, dass wir vor fast 100 Jahren entwickelt haben, um einer Einrichtung für Blinde in unserer Schweizer Heimatstadt Lausanne zu helfen. Es handelte sich um eine rotative Prägedruckmaschine für Braille-Schrift auf Papierbögen und wir verwendeten ihr Grundprinzip für unser ACCUBRAILLE-Modul, um schnell, kosteneffizient und flexibel Braille-Schrift mit Hilfe einer Faltschachtel-Klebemaschine auf Kartons zu prägen.“ Seit der Einführung im Jahr 2007 hat BOBST fast 200 ACCUBRAILLE-Module installiert und bietet bereits die zweite Generation dieser Technik an: ACCUBRAILLE GT ist kompakter, kann mehr Zeilen Braille-Schrift und nun auch auf alle vier Seiten prägen, die Punkthöhe justieren und sogar quer zur Laufrichtung prägen.
Und was ist mit den neuesten BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen - MASTERFOLD, EXPERTFOLD, VISIONFOLD und AMBITION? „In einem Spektrum von Märkten mit einem sehr hohen Produktivitätsbedarf und solchen, die eine kleine vielseitige Maschine für den Einstieg in die Kartonherstellung oder für eine bestimmte Nische benötigen, hat jede dieser Maschinen ihren eigenen Markt", sagt Jacques Reymond. „Mit der MASTERFOLD haben wir beispielsweise das Prinzip der Alpina aufgenommen und eine neue Maschine geschaffen, die durch weiter verkürzte Einrichtezeiten und schnellere Kartonverarbeitungsverfahren sogar noch produktiver ist. Die MASTERFOLD kann je nach Laschengröße bis zu 50.000 Vier- oder Sechs-Punkt-Schachteln verarbeiten, während die Produktivität bei Faltbodenschachteln eigentlich nur durch die Geschwindigkeiten beim Einlegen und Verpacken begrenzt wird.“ SPEEDWAVE, der erste neue Ansatz für die Verarbeitung von Faltbodenschachteln seit fünfzig Jahren, macht Falthaken überflüssig. „Die Einstellung ist einfacher und schneller als bei Hakensystemen“, erklärt Jacques Reymond. „Komplexe Kartons, z. B. solche mit Fenstern und Öffnungen, lassen sich einfacher und auch schneller herstellen. Außerdem werden Kartonabweichungen besser toleriert als bei Falthaken.“ Das System steht jetzt in der zweiten Generation - SPEEDWAVE GT - zur Verfügung und Jacques Reymond meint, dass die Forschungs- und Entwicklungsteams bei BOBST auch weiterhin innovativ sein werden. „Daran wird sich so schnell nichts ändern!“
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #103075
 14.06.2013

ACCUCHECK BOBST gewinnt einen Embanews Award  (Firmennews)

Zum dritten Mal in Folge gewinnt BOBST einen der renommierten Embanews Awards, diesmal für seine ACCUCHECK Inline-Überprüfung für Kartonbedruckung und Kartonqualität. In den vorausgegangenen Jahren erhielt BOBST diese Auszeichnung für die Systeme ACCUBRAILLE und smartGPS.
Embanews ist eine brasilianische Zeitschrift für Verpackungen im Bereich Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und pharmazeutische Produkte. Die Embanews-Auszeichnungen werden für Bestleistungen in der Verpackungsherstellung und innovative Verpackungstechnologien verliehen und genießen in der brasilianischen Verpackungsindustrie hohes Ansehen. Die Preisträger werden von einem Komitee aus Vertretern von Fachverbänden nach einer gründlichen Untersuchung und Prüfung der Beiträge ermittelt.
Nachdem BOBST die Auszeichnung 2011 für sein ACCUBRAILLE-System für Inline-Braille-Prägung und 2012 für smartGPS, sein Einrichtesystem für Flexodruckmaschinen erhielt, reichte das Unternehmen in diesem Jahr seine ACCUCHECK Inline-Überprüfung für Faltschachtel-Klebemaschinen ein.
ACCUCHECK erkennt eine Reihe von Druckfehlern wie Flecken und Streifen sowie Farbabweichungen mit einer Genauigkeit von 1 Delta Ec. Faltschachtelhersteller können somit im eigenen Betrieb die Produktqualität garantieren und den Markeninhabern die Bildkontinuität für ihre Verpackungen sicherstellen. Das System erfasst auch fehlenden oder fehlerhaften Text, kann Druckfehler bei EAN/UPC-, Farbbalken- und Pharma-Codes herausfinden und erkennt Kartondefekte wie Kratzer und Abrieb sowie Stanzfehler. ACCUCHECK wurde für die BOBST Faltschachtel-Klebemaschinen MASTERFOLD und EXPERTFOLD konzipiert und stellt sicher, dass jede fehlerhafte Schachtel ausgeworfen wird, bevor sie die Verpackungslinien des Kunden erreicht.
Bei der Bewertung wurde ACCUCHECK zum Preisträger in der Kategorie "Maschinen und Systeme" gewählt und Vertreter von Bobst Group Latinoamerica do Sul Ltda waren bei der Zeremonie am 19. April in Sao Paulo anwesend, um die Auszeichnung entgegenzunehmen.
(Bobst Mex SA)

 

Zufriedenstellendes Jahr 2012 für Bobst Group  (Firmennews)

- Leicht verbesserte Ergebnisse trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld in Europa und eines sehr unausgeglichenen Jahres
– Umsätze insgesamt stabil, Steigerungen in Asien & Ozeanien kompensieren Rückgänge in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent
– Transformationsprogramm der Gruppe auf gutem Weg
– Starke Reduktion des Umlaufvermögens und damit verbunden, Erhöhung der Flüssigen Mittel.

Die Bobst Group mit Sitz in der Schweiz, ein führender Anbieter von Maschinen und Dienstleitungen für die Verpackungsindustrie, weist für das Jahr 2012 einen konsolidierten Jahresumsatz von CHF 1,26 Milliarden aus, was einer Reduktion von CHF 6 Millionen oder -0.5% verglichen mit 2011 entspricht. Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf CHF 31.0 Millionen und der konsolidierte Reingewinn auf CHF 4.3 Millionen. Beide Ergebnisse fallen leicht höher als im Vorjahr aus und bestätigen die kontinuierlichen Fortschritte der Gruppe bei der Umsetzung ihrer neuen Strategie. Die Bilanzkennzahlen konnten wesentlich verbessert werden. Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich auf CHF 114.2 Millionen nach CHF 32.6 Millionen im Vorjahr. Dies ermöglichte es der Gruppe die Nettoverschuldung um CHF 65.8 Millionen zu verringern. Die Flüssigen Mittel erhöhten sich auf CHF 305.4 Millionen nach CHF 288.5 Millionen in der Vergleichsperiode. Das Transformationsprogramm der Gruppe ist auf gutem Wege und die erwartete Verbesserung der Profitabilität wird erreicht.
Der konsolidierte Jahresumsatz für das gesamte Jahr 2012 beläuft sich auf CHF 1.26 Milliarden. Die Reduktion um CHF 6 Millionen resultiert aus einer Verringerung der Volumen um CHF 16 Millionen und einer Erhöhung aufgrund von Wechselkursentwicklungen von CHF 10 Millionen. Die geographische Verteilung zeigt eine positive Umsatzentwicklung in der Region Asien & Ozeanien, die nunmehr 25.2% des Umsatzes ausmacht (2011: 20.9%). Der Umsatz in Europa wurde insbesondere von der Staatsschuldenkrise negativ beeinflusst und auch auf dem amerikanischen Kontinent war eine Reduktion zu verzeichnen. Die Umsätze der Geschäftseinheit Sheet-fed verringerten sich aufgrund einer schwächeren Geschäftstätigkeit im Bereich Faltschachteln, obschon der Bereich Wellpappe im gesamten Jahr eine gute Aktivität verzeichnen konnte. Die Geschäftseinheit Web-fed blieb auf dem guten Niveau des Vorjahres mit einer Umsatzzunahme in Asien. Die Umsätze in der Geschäftseinheit Services nahmen aufgrund einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Quartalen 2012 leicht zu.
Der Auftragseingang war bis zur Fachmesse drupa 2012 schwächer als üblich, nahm aber ab Mai deutlich zu. Drupa hatte einen positiven Einfluss auf den Geschäftsgang und die Gruppe schloss das Jahr mit einem 5% höheren Auftragsbestand ab als in 2011.
Das sehr unausgeglichene Jahr 2012 erlaubte keine optimale Nutzung der Produktionskapazitäten, was sich negativ auf die Ergebnisse auswirkte. Die Jahresergebnisse wurden auch massgeblich durch die Reorganisation der Aktivitäten in Lausanne, Schweiz beeinflusst. Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen können die Ergebnisse der Gruppe als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Transformationsprogramm steuert bis Ende 2012 CHF 128 Millionen zum Betriebsergebnis (EBIT) bei
Mit der ersten Phase des Transformationsprogramms welche im Januar 2010 eingeleitet wurde, sind bis zum Ende des Jahres 2012 wiederkehrende Einsparungen in der Höhe von CHF 85 Millionen realisiert worden. Die im November 2011 lancierten zusätzlichen Massnahmen verlaufen nach Plan und haben im Jahr 2012 zu einer Verbesserung der Rentabilität in Höhe von CHF 43 Millionen beigetragen. Weitere CHF 20 Millionen sollten in 2013 hinzukommen, so dass das ursprüngliche Ziel leicht übertroffen werden sollte. Die Schweizer Geschäftseinheit von BOBST in Mex wird ihre Struktur und ihre industrielle Präsenz wie geplant weiterhin anpassen.

Solide Bilanz
Die Bilanzkennzahlen konnten wesentlich verbessert werden. Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich auf CHF 114.2 Millionen nach CHF 32.6 Millionen im Vorjahr. Dies ermöglichte es der Gruppe die Nettoverschuldung von CHF 256.2 Millionen im Vorjahr auf neu CHF 190.4 Millionen im Jahr 2012 zu verringern, während die Flüssigen Mittel auf CHF 305.4 Millionen zunahmen (CHF 288.5 Millionen in 2011). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Jahr 2012 auf 33.9% nach 32.5% im Jahr 2011.

Ausblick und finanzielle Ziele
Die wirtschaftliche und politische Lage in den Industrieländern bleibt in absehbarer Zukunft ungewiss. Der starke Schweizer Franken setzt exportorientierte Maschinenbauer nach wie vor unter Druck, was sich mittelfristig auf die Ergebnisse auswirkt. Die Gruppe wird auch weiterhin in Innovation und Business Excellence investieren. In unseren Kundenmärkten besteht eine anhaltende Investitionsbereitschaft in Amerika, währenddem es in Europa klarer Vorgaben bedarf, um die Wirtschaft zu stützen und das Vertrauen wiederherzustellen. Bobst Group setzt vermehrt auf die wichtigsten Wachstumstreiber in Asien, namentlich China und Indien und zieht auch mögliche Akquisitionen in Betracht. Das Service-Geschäft wird sich weiterentwickeln und die Profitabilität verbessern.
Die Gruppe bleibt hinsichtlich der Umsatzerwartungen vorsichtig und erwartet für das Jahr 2013 einen Umsatz in der Höhe von CHF 1.20 bis 1.26 Milliarden. Die Priorität bleibt im laufenden Jahr auf der Verbesserung der Profitabilität. Dabei sind auch einige belastende Faktoren zu verkraften, wie beispielsweise die Anwendung der neuen Rechnungslegungsnorm IAS 19 welche die Pensionsverpflichtungen regelt. Die Transformation der Aktivitäten in Mex sowie die Anpassung der weltweiten Fertigungskapazitäten sind noch nicht abgeschlossen. Die Gruppe wird laufend über getroffene Entscheidungen und deren mögliche Auswirkungen informieren.
Die Bobst Group bestätigt die folgenden mittel- und langfristigen finanziellen Ziele: ein Umsatzvolumen von CHF 1,3 bis 1,4 Milliarden dank organischem Wachstum zu konstanten Wechselkursen, ein ROCE (Return on Capital Employed) von 9 bis 12% und eine Umsatzrendite (EBIT) von mindestens 7%. Die Eigenkapitalquote sollte (ohne Berücksichtigung des Einflusses von IAS 19R) ungefähr 35% betragen und die Ausschüttungsquote zwischen 30 und 50% des Jahresüberschusses.

Wiederwahl des Verwaltungsrates
An der bevorstehenden jährlichen Aktionärsversammlung vom 24. April 2013 gehen die Amtszeiten des Verwaltungsratspräsidenten, Charles Gebhard, sowie die Mandate von Hans Rudolf Widmer und Ulf Berg zu Ende. Charles Gebhard und Hans Rudolf Widmer stellen sich nicht zur Wiederwahl, da sie die festgelegte Altersgrenze für Verwaltungsräte erreicht haben. Ulf Berg wird für die Dauer von einem Jahr zur Wiederwahl vorgeschlagen. Jürgen Brandt (aktueller CFO der Sulzer Gruppe) wird für die Dauer von einem Jahr als neuer Verwaltungsrat vorgeschlagen. Der Verwaltungsrat beabsichtigt Alain Guttmann als Präsidenten zu benennen.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #101931
 08.02.2013

Schumacher Packaging vergibt Paketauftrag an BOBST  (Firmennews)

Bild: Björn Schumacher, CEO der Schumacher Packaging GmbH: „BOBST stellt sich deutlich erkennbar für die Zukunft auf. Das war ein wichtiger Grund, warum wir unseren Paketauftrag bei dem Unternehmen platziert haben.“

Intensivierung der bereits seit Jahrzehnten andauernden Partnerschaft beider Unternehmen.

Die Schumacher Packaging GmbH, einer der größten familiengeführten Hersteller von Verpackungslösungen aus Well- und Vollpappe mit Hauptsitz in Ebersdorf bei Coburg, hat einen Paketauftrag im Wert von mehr als 30 Mio. Euro an BOBSTund BHS vergeben. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird BOBST zwischen Dezember 2012 und Ende 2013 zwei Flachbettstanzen, vier Faltschachtel-Klebemaschinen, einen Inliner FFG 1228 NT und verschiedene Peripheriegeräte an die Werke der Unternehmensgruppe liefern. Darüber hinaus umfasst der Vertrag umfangreiche Upgrades und Optimierungen des vorhandenen Maschinenparks. Einbezogen in diese Investitionsentscheidung sind auch die Schumacher-Werke in Polen sowie das neue Werk des Unternehmens in Greven, das mit modernster Produktionstechnik ausgestattet voraussichtlich Anfang 2014 in Betrieb genommen wird. Seit den 1960er Jahren hat Schumacher Packaging insgesamt mehr als 150 BOBST-Maschinen installiert. Seine ohnehin schon außergewöhnlich leistungsfähige Wellpappenanlage im Werk Ebersdorf ließ Schumacher Packaging im Rahmen des Paketauftrags mit BOBST und BHS bis Ende 2012 auf ein noch höheres Leistungsniveau heben. Last but not least wird Schumacher Packaging eine neue, sehr leistungsfähige Wellpappenanlage von BHS in seinem Wellpappenwerk in Bukowiec in Polen installieren, wobei die gewählte Spezifikation dieser Anlage für die Zukunft eine weitere Erhöhung der Leistung offen lässt.
„BOBST stellt sich deutlich erkennbar für die Zukunft auf. Das spüren wir unter anderem auch in Form des verstärkten Engagements des Unternehmens sowohl hier vor Ort als auch in Lausanne und in Lyon“, formuliert Schumacher Packaging CEO Björn Schumacher einen entscheidenden Grund, warum sein Unternehmen diesen Paketauftrag bei BOBST platziert hat. „Wir sind sehr eng in die strategischen Entwicklungsprojekte von BOBST involviert und pflegen einen intensiven, umfassenden Austausch von Wissen sowie Ideen – mit Fokus auf unsere konkreten heutigen und künftigen Anforderungen.“ So wisse man, dass sich BOBST auch aus technischer Sicht die richtigen Ziele gesetzt hat.
Hinzu komme, dass Schumacher Packaging im Hause BOBST für das gesamte Investitionsprojekt lediglich einen Ansprechpartner habe. „Angesichts der Komplexität des Projekts konnte uns nur BOBST diese für uns sehr komfortable Möglichkeit bieten“, so Schumacher. Zudem habe BOBST-CEO Jean-Pascal Bobst persönlich die Garantie für die reibungslose Abwicklung des Projektes übernommen. Beides habe in den Überlegungen eine wichtige Rolle gespielt. „Schumacher Packaging ist ein extrem schlankes Unternehmen. Deshalb müssen wir uns kompromisslos auf die termingerechte Umsetzung der geplanten Maschineninstallationen, Upgrades und Optimierungen verlassen können.“
Und natürlich stelle Schumacher Packaging höchste Anforderungen an die Leistungsfähigkeit seiner technischen Ausstattung, die angesichts des Wettbewerbsdrucks in der Branche stets state-of-the-art sein müsse. Auch das habe für die Intensivierung der Zusammenarbeit mit BOBST gesprochen. Schumacher: „Insbesondere bei Flachbettstanzen führt BOBST die technische Entwicklung deutlich an.“
Im Hause Schumacher Packaging werden die Restrukturierung sowie das Re-Branding der BOBST Group sehr positiv beurteilt. So war das Unternehmen zur drupa 2012 erstmals mit seinem dynamischen neuen Branding aufgetreten, das seither die früheren Markennamen der Gruppe ersetzt. Darüber hinaus begrüßt man bei Schumacher Packaging auch das umfassende Engagement des Unternehmens beim Aufbau des neuen Geschäftsbereichs Service. „Über unser aktuelles Investitionsprojekt hinaus haben wir heute bei BOBST generell für alle Bereiche lediglich einen Ansprechpartner“, bringt Schumacher einen wesentlichen Vorteil der neuen Gruppenstruktur des schweizerischen Maschinenbauers für sein Unternehmen auf den Punkt.
„Mit seiner Investitionsentscheidung gibt uns Schumacher Packaging ein starkes Signal, dass man bei dem Unternehmen unsere Bemühungen anerkennt und die Restrukturierungsmaßnahmen unserer Gruppe hier in Form konkreter Vorteile ankommen. Wir freuen uns sehr, dass wir durch technische Innovation und dank des Vertrauens in unsere Leistungsfähigkeit die bereits seit Jahrzehnten andauernde Partnerschaft zwischen unseren beiden Unternehmen nun noch weiter intensivieren können“, erklärt BOBST-CEO Jean-Pascal Bobst. Dabei werde man gemeinsam auch gezielt an strategischen technologischen Innovationen arbeiten. „Investitionsentscheidungen von Schumacher Packaging haben Signalwirkung im Markt. Auch dessen sind wir uns bewusst“, unterstreicht Bobst die Bedeutung dieses Paketauftrags.
Weitere Investitionsentscheidungen von Schumacher Packaging sind in Zusammenarbeit mit BOBST in Vorbereitung.
(Bobst Mex SA)

Newsgrafik #101843
 28.01.2013

BOBST Geschäftsbereich Web-Fed präsentiert Innovationen für Druck und ...   (Firmennews)

... Verarbeitung auf der ICE EUROPE 2013

BOBST gibt Einzelheiten über seinen Auftritt auf der vom 19. – 31. März in München stattfindenden ICE Europe 2013 (Stand 638, Halle A6) bekannt. Im Fokus stehen Maschinen und Systeme, die der Steigerung von Produktivität, Produktqualität und Nachhaltigkeit in der Produktion flexibler Verpackungen und Faltschachteln dienen.
Im Bereich Kaschierung bestechen die für verschiedene Verfahren einsetzbaren Modelle CL 850 / CL 1000 durch höchste Präzision beim Bahnhandling, so dass vielfältigste Materialien – einschließlich dünnem Aluminium – zu Verbunden von höchster Qualität produziert werden können.

Hochpräzises Webhandling ist ebenfalls eines der Leistungsmerkmale der Extrusions- und Spezialbeschichtungsanlagen.

Die Extrusionsbeschichtungs- und -kaschiermaschinen der ROTOEXTRUDER-Serie sind ausgelegt für Produktion von hochwertigen Verbunden sowohl für flexible Materialien als auch Papier- und Kartonanwendungen.
(Bobst Mex SA)
Produktionslinien wie ROTOSIL, ROTOMELT, ROTOTACKY und ROTOCOAT, welche die Segmente Etikettenmaterial, Ablöseüberzüge, Klebebänder und Vor- und Nachmetallisierung bedienen, bieten ebenfalls ein hohes Maß an Flexibilität bezüglich des Beschichtungsverfahrens. Darüber hinaus zeichnen sich die Maschinen durch leichte Zugänglichkeit aller Maschinenbereiche und schnelle, bedienerfreundliche Auftragswechsel aus.

Ebenso werden umfassende Informationen über Tiefdruckmaschinen wie der neuesten BOBST Rotomec 4003 mit achslosen Zylindern bereitgehalten.

Bei den Flexodruckmaschinen steht die BOBST F&K 20SIX im Mittelpunkt. Die auf der Drupa vorgestellte Zentralzylinder-Flexodruckmaschine deckt mit Druckbreiten bis 1650 mm, Drucklängen bis 1200 mm und Geschwindigkeiten bis 600 m/min das gesamte Bedarfsspektrum des Verpackungsdruckes ab. Die Möglichkeit schneller Formatwechsel sowie eine Vielzahl von Systemen und Technologien zur Verbesserung der Produktivität machen die F&K 20SIX zu einer Investition mit einer hervorragenden Rendite.

Im Bereich Vakuummetallisieren wird das BOBST General Registron® Hawkeye vorgestellt. Dieses neue System - sowohl für die K5000 als auch die K4000 erhältlich - kann bei voller Maschinengeschwindigkeit selbst kleinste Pinholes bis zu einer Größe von 0,1 mm erkennen und kategorisieren. Hawkeye ist damit der Maßstab für Inline-Prozesskontrolle beim Vakuummetallisieren und trägt zu einer erheblichen Produktivitätssteigerung bei.

Interessant für die Besucher dürften auch die Informationen zum AlOx-Prozess sein.
BOBST verwendet als Basis für den AlOx-Prozess eine standardmäßige Aluminium-Metallisierungsanlage, was eine hohe Flexibilität ermöglicht, da eine Anlage kompromisslos für zwei Prozesse eingesetzt werden kann. Bei dieser Technik von BOBST wird eine kontrollierte Einspritzung von Sauerstoff in einen Aluminiumdampfstrahl durchgeführt, welche die Reaktion zwischen den beiden Elementen auslöst, sodass Aluminiumoxid (AlOx) entsteht. Diese Verbindung kann transparent sein, wenn die Prozessbedingungen richtig gesteuert werden.

Die Anwendung lässt sich für die Beschichtung einer Vielzahl von Folien wie PET, BOPP, CPP, PLA und anderer Arten von Kunststofffolien einsetzen. Die beschichteten Folien können für Endprodukte wie Backwaren und Mikrowellenprodukte verwendet werden.

Newsgrafik #101558
 21.12.2012

Siemer Kartonagen installiert EXPERTFOLD 110 von BOBST  (Firmennews)

Bild: Haben die Faltschachtelherstellung ihres Unternehmens mit der Installation einer EXPERTFOLD 110 von BOBST auf ein neues Niveau gehoben: Laura (links) und Maren Grondey, Geschäftsführende Gesellschafterinnen der Ernst Siemer Kartonagen GmbH.

Mit einer EXPERTFOLD 110 von BOBST hat Siemer Kartonagen seine Faltschachtelherstellung auf ein neues Niveau gehoben.
Die Ernst Siemer Kartonagen GmbH mit Sitz in Laatzen bei Hannover hat Ende Oktober 2012 eine Faltschachtel-Klebemaschine EXPERTFOLD 110 von BOBST in Betrieb genommen. Mit dieser während der diesjährigen drupa getroffenen Investitionsentscheidung hat der Full-Service-Dienstleister, der auf eine mehr als 100jährige Geschichte zurückblicken kann, in diesem wichtigen Prozessschritt seine Produktivität erhöht und gleichzeitig sein Dienstleistungsangebot ausgebaut. Darüber hinaus kann Siemer Kartonagen seinen Kunden – in erster Linie Markenartikler der Biobranche – mit der EXPERTFOLD 110 eine fehlerfreie Produktion garantieren.
„Wir wollten höhere Auflagen schneller liefern und unseren Kunden dabei konstant perfekte Qualität garantieren können. Zudem sind im Markt heute mehr Faltschachtel-Varianten denn je gefragt“, formuliert Maren Grondey wichtige Hintergründe der Investitionsentscheidung. „BOBST ist seit Jahrzehnten auf den Verpackungsmarkt spezialisiert“, spricht Laura Grondey einen zentralen Aspekt an, der in der Faltschachtelproduktion für die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Maschinenbauer sprach. „Das spiegelt sich auch in der ausgefeilten Konstruktion, dem modularen Aufbau und der Bedienungsfreundlichkeit der EXPERTFOLD 110 wider.“ Als geschäftsführende Gesellschafterin widmet sich Laura Grondey bei Siemer Kartonnagen in erster Linie der technischen Ausstattung, während ihre Schwester Maren als ebenfalls geschäftsführende Gesellschafterin mehr das Vertriebliche steuert.
„Mit der EXPERTFOLD 110 sind wir state-of-the-art und können in der Herstellung von Faltschachteln für unsere Kunden alle Register ziehen“, fasst Laura Grondey die Erfahrungen der ersten Wochen zusammen. Dieses Ziel vor Augen wurde die Maschine entsprechend konfiguriert und mit verschiedenen Modulen ausgestattet, die nicht zur Grundausstattung gehören. So ließ Siemer Kartonagen die EXPERTFOLD 110 unter anderem mit dem innovativen CAPACITY FOLDER ausstatten – einer Zusatzeinrichtung für die Herstellung von Versandtaschen mit Füllhöhen von 2 bis 15 mm, die BOBST optional für seine Faltschachtel-Klebemaschinen anbietet. Seither können Versandtaschen dieser Art inline produziert werden. Zusätzliche Flexibilität bedeutet auch der PLASMA TREATER, der das Haftvermögen des Klebstoffs auf metallisierten, UV-lackierten, laminierten und aus Kunststoff hergestellten Verpackungen mit Hilfe der Plasmatechnologie optimiert. So reduziert dieses Modul bei perfekter Verleimungsqualität den Klebstoffverbrauch und erlaubt den Einsatz kostengünstiger Dispersionsklebstoffe.
Die EXPERTFOLD 110 verarbeitet Papier, Karton und halbsteife Kunststoffe bis zu einem Flächengewicht von 800 g/m2 bei Geschwindigkeiten bis 450 m/min und bietet dank des beliebig in der Maschine positionierbaren mobilen Rotationsfalthakens WONDERFOLD maximale Flexibilität.
Die Installation dieser Maschine ist Bestandteil einer umfassenden Investitionsstrategie, in deren Rahmen Laura und Maren Grondey weite Teile der technischen Ausstattung ihres Unternehmens auf den neuesten Stand bringen und dabei konsequent auch auf einen weiteren Ausbau des Dienstleistungsspektrums achten.
(Bobst S.A.)

Newsgrafik #101238
 15.11.2012

Die erste ACCUCHECK in der Schweiz  (Firmennews)

Fratelli Roda SA ist die erste Kartonverarbeiterin in der Schweiz, die die ACCUCHECK-Technologie von BOBST anwendet, die zur Inline-Qualitätskontrolle entwickelt wurde. Ist der Kartonzuschnitt einmal in die Faltschachtel-Klebemaschine eingeführt, werden Mängel mit einer ausserordentlichen Geschwindigkeit erkannt: bis zu 80‘000 Verpackungen pro Stunde werden überprüft!

Mit ACCUCHECK sind Sie in der Lage:
. 100% der Verpackungen mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 80.000 Kartons / Stunde) zu überprüfen
. Fehler bei Codes ausfindig zu machen
. die Integrität von Text und Druckbild zu prüfen
. die Farben über eine Hochgeschwindigkeitskamera der neuesten Generation zu messen
. die Register zu kontrollieren
. eventuelle Beschädigungen oder Risse der Verpackung ausfindig zu machen
. Farbflecke und Druckfehler zu erkennen
. Öl- , Wasser- und Farbspritzer auszumachen

Sie können sicher sein, dass 100% Ihrer Verpackungen kontrolliert wurden (besonders wichtig für Lieferungen nach Japan) und zusätzlich sparen Sie Zeit bei Ihrer Qualitätskontrolle.
(Fratelli Roda SA)

Newsgrafik #100928
 18.10.2012

Vertretungsvereinbarung ergänzt das Angebot der BOBST Abpacklösungen um die Produkte ...  (Firmennews)

... von IMPACK Packaging Equipment Design

Bild: Abpacker VIRTUO

BOBST hat mit IMPACK Packaging Equipment Design eine Vertretungsvereinbarung abgeschlossen, die es dem Unternehmen ermöglicht, die Abpackanlagen VIRTUO und ERGOSA von IMPACK weltweit zu verkaufen. Die IMPACK Anlagen ergänzen die Reihe der derzeit von BOBST angebotenen Abpacklösungen.
Jacques Reymond, Product Marketing Director Folder-Gluers bei BOBST, meint dazu: „Die von IMPACK hergestellten Abpacker VIRTUO und ERGOSA fügen sich nahtlos in die Produkt-Palette der BOBST Peripheriegeräte für Faltschachtel-Klebemaschinen ein, sowohl hinsichtlich ihrer Möglichkeiten als auch ihrer Qualität. So kann BOBST zukünftig Kunden, die Abpackgeräte für ihre Faltschachtel-Klebemaschinen benötigen, schlüsselfertige Lösungen anbieten, egal welche Materialien, Schachteltypen und Stückzahlen sie verarbeiten.“

Die VIRTUO eignet sich besonders für das automatische Abpacken von Schachteln aus Feinwelle und kaschierten Materialien bei mittleren und hohen Auflagen. Es stehen mehrere Konfigurationen der VIRTUO Abpackanlagen zur Verfügung. Je nach Anforderungen des Kunden kann die Anlage Schachteltypen wie Längsnaht- und 4/6-Punkt-Schachteln verarbeiten.

Die universelle Abpackanlage ERGOSA von IMPACK schließt die Lücke zwischen halb- und vollautomatischen Abpackern des Faltschachtelmarktes. Sie bietet hohe Flexibilität und Leistung für geringe bis mittlere Auflagen von Längsnaht und 4/6-Punkt-Schachteln.

Jacques Reymond erklärt: „Die ERGOSA fügt sich nahtlos zwischen unserem HANDYPACK GT und unserem CARTONPACK GT ein. Zusammen mit der VIRTUO und den bestehenden BOBST Abpacklösungen bedeutet dies, dass wir unsere Kunden dabei unterstützen, die Rentabilität ihrer Faltschachtel-Klebemaschinen zu verbessern.“
Die Vereinbarung zwischen BOBST und IMPACK Packaging Equipment Design bezieht sich auf alle Länder der Welt mit Ausnahme von USA, Kanada und Großbritannien, in denen das Unternehmen eigene Vertretungen hat.
(Bobst S.A.)

 

2012 first half-year results - Bobst Group transformation is on track  (Company news)

First half-year results for Bobst Group are in line with expectations, reaching similar levels to the first half of the previous year despite difficult market and currency environments. The Group transformation process is on track.

Order entries and sales for the first half-year 2012 are, as expected, below the levels of the same period in 2011. The reduction in order entries has mainly been influenced by the uncertain economic situation in the euro zone and to Drupa, which led to a postponement of orders until after the show. Sales are at CHF 532.9 million, 5.2% below the previous year, and have largely been impacted by a low backlog level at the beginning of the year and a different product mix than in 2011. The low level of sales and under-utilization of the industrial capacity in Switzerland have had a negative impact on the Group’s 2012 first half year results. This negative impact has been compensated by the profit improvement measures which have been implemented as part of the Group transformation program phase 2. As a result, the operating loss slightly decreased to CHF 23.4 million, compared with CHF 24.2 million in 2011.
The Drupa exhibition, which took place in May 2012, showed that there are very strong signs of activity in the packaging industry and the event was a real success for BOBST. The Group’s technological leadership was clearly recognized, which led to a record number of handshakes on deals, generating a very busy second half of the year.
Estimated sales are expected to exceed CHF 1.2 billion. Results similar to the year 2011 should be achieved for the full year 2012 at current exchange rates.

Results
The operating loss amounted to CHF 23.4 million compared with the operating loss of CHF 24.2 million for the same period in 2011.
The improvement in the operating result is due to the impact of the Group transformation program but has been offset partially through lower sales and an unfavorable product mix. The first half year includes the one-time cost of the Drupa exhibition which takes place every four years as well as one-time revenue of CHF 6.7 million granted by the Swiss authorities to financially support the Bobst Apprenticeship Center as well as on-the-job training.

For the first half of 2012, the operating results of the three Business Units (BU) amounted to:
-BU Sheet-fed: CHF -37.6 million (30 June 2011: CHF -29.3 million);
-BU Web-fed: CHF +7.6 million (30 June 2011: CHF -10.6 million);
-BU Services: CHF +6.7 million (30 June 2011: CHF +15.8 million).
The net loss amounted to CHF 31.2 million, favorably influenced by tax income in the amount of CHF 3.1 million. The decrease in the financial result from CHF -6.3 million in the first half-year 2011 to CHF -11.2 million in the same period in 2012 is mainly due to the impact of foreign currency variations on hedges in place.

Outlook for the second half of 2012
Most of the handshakes from Drupa 2012 have transformed into orders since June 2012. This will lead to a very busy second half of 2012 in most plants. Estimated sales are expected to exceed CHF 1.2 billion. Results similar to the year 2011 should be achieved for the full year 2012 at current exchange rates.

The Group continues to implement its strategy, which is to innovate, to increase its presence in growth markets, to increase the performance of its services and to improve its operational excellence, in order to ensure sustainable profitability.
(Bobst S.A.)

 

Bobst Group on track in 2011  (Company news)

Despite volatile currencies, sales up in local currencies and stable in Swiss Francs - Higher net income than announced - Further restructuring measures announced end 2011 are on track.
■ Bobst Group’s 2011 sales reach CHF 1.27 bn, up 8.5% in local currency terms
■ Higher sales in all packaging sectors: folding carton, corrugated board and flexible materials
■ Continued growth at constant exchange rates in all regions particularly Asia-Oceania
■ Transformation program showing positive results - operating result of CHF +27.5 million
■ Net result reaches CHF +2.5 million, better than previously announced
■ Group to pursue further significant action to address currency exposure

Swiss-based Bobst Group achieved consolidated sales of CHF 1.27 billion in 2011 (2010: CHF 1.28 billion). Sales volumes were up CHF 109 million, but exchange rate movements reduced the final figure by CHF 119 million. Sales increased by 8.5% in local currencies. Operating results confirm the company’s continuing progress in implementing its new strategy and transforming processes to sustainably improve efficiency. Costs of raw materials and services as well as personnel expenditures were reduced by more than CHF 52 million, leading to an operating result of CHF +27.5 million (CHF +35.8 million when excluding one-time items and restructuring). The consolidated net result came to CHF +2.5 million (CHF +8.9 million before one-time items and restructuring costs), confirming the progress of the turnaround.
Sales increased in all regions in local currency terms. Following the acquisition of Gordon Ltd , local-currency revenues in the Asia-Oceania region increased 11.8%, while in Europe and the Americas growth rates of 7.7% and 6.4% respectively were achieved in local currencies. Sales by the Sheet-fed and Web-fed Business Units continued to recover from the downturn. Both Business Units posted higher sales than last year. In the Services Business Unit, the increase in volume was offset by negative exchange rate developments.
Incoming orders decreased, mainly because of the European debt crisis and exchange rate volatility, resulting in a backlog decrease of 5% in December 2011, compared to December 2010.
Given the ongoing challenging market environment and capital expenditures relating to the transformation of the Group, the Board of Directors will not be proposing a dividend to shareholders at the Annual General Meeting on April 26, 2012.

Transformation program contributing to CHF 85 million to operating result by end 2012 plus CHF 60 million by end 2013
The Group transformation program initiated in January 2010 is showing positive results. However, the ongoing impact of the strong Swiss franc necessitates continued action within this initiative. Bobst's Swiss entity will continue to adjust its structure and industrial footprint very significantly. Functions with low added value will be outsourced. Research, innovation, development and the manufacture of high-end products will be concentrated in Mex/Switzerland and in the Group's European facilities. Customers will also be offered very competitive entry level equipment made in China, India and Brazil. The Group transformation program expects to generate CHF 85 million of recurring savings by the end of 2012, and the additional actions launched in November 2011 will improve profitability by another CHF 60 million by end 2013.

Solid balance sheet
Bobst's balance sheet remains solid with a stable equity ratio of 34% and a cash position of CHF 288.5 million. In May 2011, the Group issued a CHF 150 million, 2.75% bond maturing on May 5, 2014, refinancing the CHF 120 million, 4.125% bond which was due to expire in July 2011.

Outlook and financial targets
The economic situation in industrialized countries remains uncertain for the foreseeable future. While emerging markets will keep growing, the Swiss franc situation will continue to put pressure on exports. As a consequence, Bobst Group, though not neglecting traditional markets, is turning to key growth drivers in Asia, namely China and India. Within a few years the positive trends in these markets are expected to offset volume reductions in industrialized countries. Service business will mature and continue to grow.
Bobst Group has set itself the following mid- to long-term financial targets: sales of CHF 1.3-1.4 billion due to organic growth at constant exchange rates, a return on capital employed (ROCE) of 9-12%, and an operating profit margin of at least 7%. The equity ratio should be around 35% and the dividend payout ratio between 30-50% of consolidated profit.
(Bobst S.A.)

Newsgrafik #95301
 16.12.2011

Mit GYROBOX revolutioniert BOBST die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe  (Firmennews)

Weltneuheit bietet Mehrwert in der Produktion von Kartons aus Wellpappe

BOBST, der weltweit führende Lieferant hochwertiger Maschinen und Services für Verpackungshersteller, hat mit dem GYROBOX-Modul das erste Dreh-Modul für die Wellpappenbranche vorgestellt. GYROBOX dreht die Zuschnitte um 90 Grad, so dass sie in einem Arbeitsschritt auf allen vier Seiten in nur einem Durchgang gefaltet und geklebt werden können. Indem das Dreh-Modul in der Herstellung von Kartons für Markenartikler die Komplexität verringert, ermöglicht es der Wellpappenbranche mehr Kreativität bei gleichzeitig höherer Produktivität und Effizienz.

Prognosen zufolge wird die Branche bei Verpackungen aus Wellpappe zwischen 2010 und 2015 nur ein Wachstum in einer Größenordnung von 4.7 Prozent verzeichnen (1). Vor diesem Hintergrund wird es für die Hersteller entscheidend darauf ankommen, Dienstleistungen mit Mehrwert anbieten zu können, um im Wettbewerb einen Vorsprung zu halten und höhere Margen zu erzielen. Markeninhaber in unter anderem der Lebensmittelindustrie, im E-Commerce und bei den Paketdiensten benötigen zunehmend komplexe Kartons mit mehreren Fächern. Mit dem neuen GYROBOX-Modul von BOBST für die Wellpappenbranche können diese Anforderungen von Kunden kreativer, schneller und effizienter denn je abgedeckt werden.

Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group: "Die Faltschachtelindustrie profitiert bereits seit vielen Jahren von unserer GYROBOX-Lösung für Faltschachtel-Klebemaschinen – Tag für Tag werden mit Maschinen, die mit dem GYROBOX-Dreh-Modul ausgestattet sind, etwa 25 Mio. Faltschachteln hergestellt. Wir verfügen hier über mehr als zehn Jahre Erfahrung und freuen uns, diese jetzt auf die Wellpappenbranche übertragen zu können. Aus unserer Sicht wird das GYROBOX-Modul die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe revolutionieren. Designer können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Unsere Kunden wiederum können ihre Produktivität optimieren, indem sie die Produktion solch kreativer Lösungen vereinfachen. Diese Markteinführung unterstreicht einmal mehr unser Commitment zur permanenten Innovation. Damit geben wir Herstellern die Flexibilität an die Hand, Dinge zu tun, die sie mit anderen Maschinen einfach nicht machen können – womit unsere Kunden im Wettbewerb stets einen Schritt voraus sind".

Derzeit für die Faltschachtel-Klebemaschine MASTERFOLD 170 von BOBST verfügbar, kann das GYROBOX-Modul Zuschnitte in Laufrichtung um jeden beliebigen Winkel zwischen 0° und 90° drehen. Im Ergebnis können Kartons in einem Arbeitsschritt fertig produziert werden, wo bislang zwei Durchläufe erforderlich waren. Installieren BOBST-Kunden das GYROBOX-Modul, verfügen sie über die produktivste Faltschachtel-Klebemaschine, die für Wellpappen auf dem Markt verfügbar ist. Über die Produktion komplexer Verpackungen hinaus lassen sich auch mit dem GYROBOX-Modul Standard-Kartons bei voller Produktionsgeschwindigkeit herstellen. Kurz: Das GYROBOX-Modul bietet die Flexibilität, die heute im Wettbewerb erforderlich ist. Darüber hinaus liefert BOBST auf Kundenwunsch auch andere maßgeschneiderte Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verarbeitung von Wellpappen, die individuelle Anforderungen abdecken.
(1) Quelle: Pira International Ltd
(Bobst S.A.)

Newsgrafik #94793
 09.12.2011

Philippe Milliet übernimmt die Leitung des Geschäftsbereichs Sheet-fed der Bobst Group  (Firmennews)

Die Bobst Group, der weltweit führende Lieferant hochwertiger Maschinen und Services für Verpackungshersteller, hat bekannt gegeben, dass Philippe Milliet zum Leiter des Geschäftsbereichs Sheet-fed und zum Mitglied des Vorstands ernannt worden ist.

Mit Sitz in Lausanne wird Philippe Milliet direkt an Bobst Group-CEO Jean-Pascal Bobst berichten und für die Realisierung der globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens im Segment Sheet-fed verantwortlich sein. In diesem Geschäftsbereich wird er den Verkauf, das Marketing, die Forschung & Entwicklung, die Lieferkette, die Produktion sowie die Logistik der Marken BOBST, ASITRADE und MARTIN steuern.

Jean-Pascal Bobst, CEO der Bobst Group: "Mit unserem Geschäftsbereich Sheet-fed haben wir uns dem Ziel verschrieben, unsere Kunden in der Faltschachtel- und in der Wellpappenindustrie dabei zu unterstützen, ihre Qualität, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Produktivität zu steigern. Die Kernaufgabe von Philippe Milliet wird sein, das sicherzustellen und gleichzeitig mit einem fortgesetzten Fokus auf die Forschung und Entwicklung sowie unsere Innovationskraft unsere Marktführerschaft zu demonstrieren. Wir sind außerordentlich froh, dass Philippe unser Mitstreiter geworden ist. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden wird er das Wachstum unseres Geschäftsbereichs Sheet-fed nachhaltig vorantreiben".

"Ich bin sehr stolz darauf, in einer Zeit Mitglied der Bobst Group geworden zu sein, die für das Unternehmen derart spannend ist", erklärt Philippe Milliet. "Als weltweit führender Lieferant genießt die Bobst Group bei Verpackungsherstellern sehr hohes Ansehen. Ihre ausgezeichneten Forschungs- und Entwicklungsprogramme stellen sicher, dass sie ihren Kunden auch in Zukunft innovativste Produkte liefern kann. Mein Ziel als Leiter des Geschäftsbereichs Sheet-fed ist der Ausbau unserer marktführenden Position innerhalb der Faltschachtel- und der Wellpappenbranche".

Philippe Milliet bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in die Bobst Group ein – unter anderem aus Führungspositionen in großen, sehr kunden-getriebenen Organisationen. Zuletzt zeichnete er bei Galenica als Leiter des Geschäftsbereichs Health Care für die Implementierung des Restrukturierungsprogramms verantwortlich, das Galenica in der Schweiz zum nach Marktanteilen führenden Lieferanten für Pharmaprodukte mit stark steigenden Umsätzen gemacht hat.

Philippe Milliet hat an der Universität Lausanne ein Diplom im Bereich Pharmazie und an der École des HEC der Universität von Lausanne einen MBA erworben.
(Bobst S.A.)

 

Bobst Group accelerates implementation of Group transformation   (Company news)

- Negative impact of strong Swiss Franc calls for drastic actions
- 8% reduction of global headcount by 2013 mainly in Lausanne, without redundancy plan due to discontinuation of temporary and fixed term contracts, early retirements and normal staff turnover
- Back to satisfactory profit levels by 2013

Bobst Group, a leading supplier of equipment and services to packaging manufacturers based in Lausanne/Switzerland, is responding to the pressure of low and stagnating worldwide demand and a strong Swiss Franc by accelerating the implementation of its ongoing strategic Group transformation. As part of this acceleration, non-core activities will be outsourced and the current global headcount of 5,300 employees will be reduced by 8% by Q2 2013. Most of this reduction will occur at Bobst Group’s Lausanne sites. Besides the outsourcing of non-core activities, the job reductions are achieved mainly by discontinuing temporary and fixed-term contracts, as well as through early retirements and normal staff turnover. By introducing short-time working of 15%-30% from January 2012 for 6 months, the company intends to keep on as many staff as possible until the expected improvement in demand occurs, thus retaining these jobs and know-how for the long term. All these measures were worked out in close contacts with Bobst's social partners including the local authorities, our workers’ representative and the union Unia. Neither the company’s 270 apprentices, nor innovation/R&D related activities are affected by the restructuring program. Agreement were found with the local authorities to financially support the collaboration between the CFVI, Centre de Formation du Groupement Suisse de l’Industrie Mécanique (GIM-CH) and Bobst apprenticeship center.
The Group strategy is based on two strong pillars: the solid fundamentals of the packaging industry, illustrated by increasing worldwide packaging demand and consumption and the Group transformation as of 2010. The ongoing withdrawal from the production site in Prilly and the concentration of activities at the state-of-the-art production facility in Mex near Lausanne are key parts of this transformation process. The consolidation will lead to a significant improvement in the Group's profitability from next year. "We regret the effect that changes in worldwide demand and the impact of the exchange rates are having on the staffing situation" says CEO Jean-Pascal Bobst when explaining the decision to accelerate the Group transformation. "However, we believe these worldwide changes are largely irreversible. Suffering from the competitive disadvantage of having over 50% of our personnel costs in Switzerland but over 90% of sales in Europe, Asia and Americas, we are being forced to take drastic action to secure the competitiveness of our company and keep our leading position in our industries and markets for the long term".
Owing to the exchange rate situation and the need for market proximity, activities and functions with low added value can no longer be carried out competitively in Switzerland. As part of the Group strategy such activities are being outsourced. During the last 2 years Bobst has acquired and expanded facilities in China and India to be able to now conduct these transfers. Bobst will concentrate research, innovation, development and manufacturing for high-end products in Mex/Switzerland, while using more competitive entry level equipment from China, India and Brazil. Thus the Group will soon be much better placed to ensure its competitiveness while simultaneously protecting its unique technological know-how.
Within the 2009-2011 ambitions, Bobst Group expects its costs improvement program to help the company save CHF 77 million in 2011, and CHF 85 million next year. With the short term unstable macro economy, the market demand is expected to stagnate at best. The compounded effect of all activities in the Group transformation program initiated here will bring Bobst back to satisfactory profitability levels by 2013. The necessary conditions are being put in place for the Group to substantially lower its breakeven point and thus return to a sustainable, profitable performance. Completion of all measures is scheduled for the end of 2013.

Changes in Group Management as of November 8
The Board of Bobst Group appointed Attilio Tissi, Group CFO ad interim since May 2, as the permanent Group CFO of Bobst Group and member of the Group Executive Committee. A Swiss national born in 1968, he joined Bobst Group in 2008.
In addition, the Board appointed Philippe Milliet, a Swiss national born in 1963 who joined Bobst Group in June 2011, Head of the Business Unit Sheet-fed and member of the Group Executive Committee. In his new function, Philippe Milliet follows Jean-Pascal Bobst who ad interim headed the Business Unit since May 2011.
Pierre-Yves Müller, Head of Group Supply, Production and Logistics (GSPL), member of the Group Executive Committee, and Head of the Lausanne site, has decided to give a new orientation to his career. He will leave the company on January 31, 2012.
Bobst Group will provide more detailed financial information at the investor day scheduled for December 6, 2011 in Zurich.
(Bobst S.A.)

 

HÖHN investiert in den Ausbau der Faltschachtelproduktion  (Firmennews)

Die HÖHN Displays+Verpackungen GmbH Ulm nahm im Mai 2011 zwei neue Faltschachtelklebemaschinen des Schweizer Herstellers Bobst in Betrieb. Knapp zwei Millionen Euro investierte das Unter-nehmen in den Ausbau seiner Faltschachtelproduktion.
HÖHN reagiert mit dieser Investition auf den steigenden Bedarf an Falt-schachteln, der durch die anhaltend gute Inlandsnachfrage in Deutschland ausgelöst wird und den Faltschachtelmarkt zu einem aussichtsreichen Wachstumsmarkt macht. Pharma-, Süßwaren-, Spielzeug- oder Lebens-mittelhersteller wünschen sich aufmerksamkeitsstarke und hochwertige Verpackungen aus Vollkarton oder kaschierter Wellpappe. In diesem Seg-ment hat sich HÖHN in den letzten Jahren gut positioniert: Über 60 Pro-zent des Umsatzes der HÖHN Displays+Verpackungen GmbH werden mittlerweile mit Faltschachteln und Verkaufsverpackungen erzielt. HÖHN hat sich zum Ziel gesetzt, technisch stets auf dem aktuellsten Stand zu sein und im Segment Verpackung weiter zu wachsen.
Die neuen Faltschachtelklebemaschinen vom Typ Bobst Masterfold 75 und Bobst Masterfold 145 ermöglichen kürzere Rüstzeiten, höhere Laufleistun-gen und auf diese Weise eine verbesserte Produktivität. Auch größere Formate, die bislang manuell geklebt werden mussten, können nun ma-schinell verarbeitet werden. Eine integrierte Kontrolle aller Leimspuren, ein Codeleser, ein automatisches Auswerfsystem und die integrierte Zu-schnittausrichtung sorgen für eine Qualitätssteigerung der Endprodukte. Den Präzisionsanforderungen durch automatisierte Verpackungs- und Kommissioniermaschinen werden die Faltschachteln damit noch besser gerecht. Die neuen Antriebsmotoren sind sparsamer im Stromverbrauch und tragen zu einer verminderten Umweltbelastung bei.
Gleichzeitig wird mit einer neuen Antriebstechnik die Lärmentwicklung um 50 Prozent reduziert, sodass sich auch das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter positiv verändert. Die HÖHN-Gruppe beschäftigt an den Standorten Ulm und Biberach/Riß insgesamt 280 Mitarbeiter in den Bereichen Verpackung, Display, Druck und Logistikleistungen.
(Höhn Displays + Verpackungen GmbH)

 

Bobst Group - 2010: turnover of CHF 1.28 billion  (Company news)

- Confirmed significant profitability improvement compared to 2009
- Beginning of 2011: backlog level better than beginning 2010, despite exchange rates impact

2010 started with a weak backlog. During the year, a slow but steady increase in order entries was noticed. The consolidated sales for the full year 2010 amounts to CHF 1.28 billion, an increase of CHF 225 million or +21% compared to 2009.

The geographical distribution shows a general increase in all zones, mainly in the Americas. As a reminder, Europe and the Americas had been the most affected by the crisis in 2009.

The sales are recovering from the downturn for all three business units. The business unit Sheet-fed shows the most important increase. Spare parts sales increased by 7.3%, whereas the Services sales show a slight improvement of 3.0%.

The consolidated net result will be published on 30 March and will, as already announced, show a positive result. The exchange rates evolution during the year significantly influenced the sales and impacted the Group profitability.

2011 started with a stronger backlog than the one at the beginning of 2010, despite the impact of exchange rates. At the present level of order intake, the Group should reach sales of CHF 1.3 to 1.4 billion in 2011.
(Bobst Group SA)

 

Bobst Group: Organization change in the Business Unit Services   (Company news)

Bobst Group continues its transformation. Based on a clear picture and a strategic rationale of where it wants to develop the Service business, progresses have been made in expanding the support to customers optimizing their operations. The objective to provide a seamless and optimal customer service responding to the increasing demands of the market requires a change in the organization.
Effective at the end of the first quarter 2011, Stephan März will assume the leadership of the Business Unit Services, taking over the responsibility from Claude Currat who will remain in the Group as Senior Vice President Global Accounts, a function which is not part of the Group Executive Committee responsibilities.
Stephan März comes from GF Agie Charmilles and will join the Group to lead the Business Unit Services on its continued growth trajectory. He has a solid experience in the Services business, its strategy, development and implementation worldwide, coupled with a technical (mechanical engineering) and a business administration background.
Claude Currat will take on the newly defined role as Head of Global Accounts. In this function, he will be able to leverage his extensive Bobst Group experience as well as his excellent relationships in various markets and industries across the world. He will report to Jean-Pascal Bobst, Group CEO, and will leave the Group Executive Committee.
With Stephan März and Claude Currat assuming their new responsibilities, the Group has made another important step towards its overall transformation. (Bobst S.A.)

Newsgrafik #65611
 24.11.2010

Neue Flexodruckmaschine von BOBST reduziert die Kosten für Markenhersteller ..... 

..... und eröffnet Verpackungsspezialisten neue Märkte. Neue Flachbettstanze ergänzt die Produktpalette

Bild: MASTERFLEX-HD

Mit der Flexodruckmaschine MASTERFLEX-HD setzt BOBST einen neuen Standard in Sachen Qualität und Produktivität im Flexodruck. Dank des nun möglichen Flexodrucks auf Feinstwellen profitieren Markenhersteller von niedrigeren Produktionskosten. Auf der anderen Seite erschließen sich Verpackungsspezialisten mit der MASTERFLEX-HD neue Märkte. Die innovative Flexodruckmaschine hatte anlässlich der Open House-Veranstaltung COMPETENCE ’10 Mitte September in Lausanne / Schweiz Weltpremiere gefeiert. Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung war die Vorstellung der EXPERTCUT 1.6, einer neuen Flachbettstanze im mittleren Leistungssegment, die mit ihrer Kapazität und Genauigkeit die BOBST Produktpalette im Wellpappen-Stanzbereich vervollständigt.
- Neuer Standard im Flexodruck
Die MASTERFLEX-HD ist eine neue Lösung für den Highend-Flexodruck auf Well- und Vollpappe. Dank der Integration ausgefeilter Kontrolltechniken und höchst präziser, automatischer Registereinstellungen ermöglicht die Druckmaschine den Einsatz feinster Rasterwalzen und Klischees. Im Ergebnis können Markenhersteller ihre Verpackungslösungen von Voll- auf Wellpappe umstellen. Folglich profitieren sie sowohl vom reduzierten Gewicht der Verpackungen als auch von der kostengünstigeren Fertigung. Verpackungsspezialisten wiederum können sich zusätzliche Umsätze mit Markenherstellern erschließen, die bislang kaschierte Produkte einsetzen. Darüber hinaus eröffnet die MASTERFLEX-HD neue Perspektiven beim Bedrucken brauner Schachteln. Das verdankt sie einem neu entwickelten System in Verbindung mit Fx-Colors, das eine einzigartige Technologie zur Farbtrennung nutzt und sogar auf Recycling-Papieren glänzende Bilder druckt.
Sylvain Rebet, Leiter Verkauf und Marketing für Druckmaschinen, Flachbettstanzen und Prägefoliendruckmaschinen von BOBST: "Heute setzen weltweit viele Kunden ihre MASTERFLEX-Druckmaschinen bei Aufträgen ein, die früher im Offset auf Vollpappen gedruckt oder kaschiert wurden. Angesichts der hohen Druckqualität unserer neuen MASTERFLEX-HD werden sie Markenherstellern künftig Verpackungen aus Wellpappe, die im Flexodruck bedruckt wurden, als kostengünstigere und grünere Alternative zum Offset anbieten können."
Dabei spielt eine weitere Systementwicklung eine Schlüsselrolle. Das neue "Start & Go-System" liest Druckmarken auf den Bogen, stellt das Farbregister jedes Druckwerks anhand dieser Informationen automatisch ein und sorgt während der Produktion dafür, dass diese Einstellungen gehalten werden. Es passt die Drucklängen, Klischeeschrägverstellungen und sowohl die Quer- als auch die Längsregister automatisch an. Mit anderen Worten: Beim Einstellen der Druckmaschine sind nur noch wenige Bogen erforderlich. Anschließend hält die Maschine das Druckregister zuverlässig über die gesamte Auftragslänge hinweg. Der direkt angetriebene Hochleistungs-Riemeneinschub ermöglicht einen registergenauen Bogeneinzug ohne Kaliberverlust und Beschädigung der Oberfläche. Zudem richtet der Einschub die Bogenvorderkante zur ersten Farbe aus. Entsprechend werden sowohl die erste als auch alle folgenden Farben zuverlässig präzise im Register gedruckt. Die Maschine verarbeitet flexibel alle gängigen Wellpappenarten und kaschierten Materialien bis zu einer Stärke von 9 mm.
Die MASTERFLEX-HD basiert auf den Technologien der MASTERFLEX-A, wartet aber mit grundlegenden Verbesserungen auf. Sylvain Rebet: "Bei der Entwicklung der Leistungsfähigkeit unserer neuen Maschine haben wir eng mit Zulieferern von Schlüsselkomponenten des Flexodruckprozesses wie unter anderem der Rasterwalzen, der Farben und der Klischees zusammengearbeitet. So konnten auch sie ihre Produkte optimieren."
Die MASTERFLEX-HD kann mit dem neuen BOBST iQ300-Qualitätskontrollsystem ausgestattet werden, das jeden einzelnen Bogen mittels Kameras überprüft. Alle Bogen, die nicht den von Kunden individuell definierbaren Qualitätskriterien entsprechen, werden einfach ausgeschleust – egal, ob es sich dabei um Fehler im Druck oder fehlerhafte Bogenoberflächen handelt.
Die während der COMPETENCE ’10 gezeigte MASTERFLEX-HD war mit dem neuen automatischen Bogeneinleger LOADER-ML ausgestattet. Beim LOADER-ML handelt es sich um einen Beschicker mit Einzelbogenabnahme, der mittels Schuppenstrombildung einen kontinuierlichen Bogentransport sicherstellt. Neben Mikro- bis Doppel-Doppelwellpappe und kaschierter Wellpappe wird auch Vollpappe ohne Beschädigung der Deckenpapiere zum Einleger transportiert.
- Produktivität und Genauigkeit für das mittlere Leistungssegment
Neben dieser Weltpremiere stellte BOBST anlässlich der COMPETENCE ’10 mit der EXPERTCUT 1.6 die neue Wellpappen-Flachbettstanze für das mittlere Leistungssegment vor. Die EXPERTCUT 1.6 ist für Produktionsgeschwindigkeiten bis zu 6.000 Bogen pro Stunde ausgelegt. Auftragswechsel sind binnen weniger als acht Minuten möglich, was die hohe Produktivität der Maschine unterstützt. Zudem zeichnet sie sich durch geringen Platzbedarf aus. “Es war an der Zeit, unser Portfolio um eine Maschine zwischen der VISIONCUT als Ein-stiegsmodell und der Hochleistungsstanze MASTERCUT zu ergänzen. Die EXPERTCUT bringt Vielseitigkeit, Produktivität und Zuverlässigkeit in das mittlere Leistungssegment, das weder die hohe Produktionsgeschwindigkeit noch die größeren Formate der MASTERCUT benötigt“, grenzt Sylvain Rebet die verschiedenen Maschinenklassen voneinander ab.
Die EXPERTCUT 1.6 verfügt über einen neuen Tiegel, der eine höhere Produktivität und eine bessere Kontrolle über den Stanzprozess sicherstellt. Dank weiterer Innovationen im Einleger, in der Ausbrechstation und in der Auslage arbeitet die Stanze noch zuverlässiger, was ihre Produktivität weiter erhöht. Zudem reduzieren vulkanisierte Kettenführungen und die verbesserte Isolierung die Geräuschentwicklung. Bedient wird die Maschine über einen farbigen Tastbildschirm mit "mart Setting", der eine bessere Kontrolle über den Stanzprozess ermöglicht.
- Zwei "Custom Packs"
Mit zwei Optionen passt sich die Standardmaschine flexibel an individuelle Anforderungen von Kunden an. So lässt sich die ohnehin schon hohe Präzision der EXPERTCUT mit dem "Acuracy Pack" och weiter steigern. Diese Option umfasst unter anderem das Registersystem Power Register, das alle Bogen in ein perfekt zum Druck ausgerichtetes Stanzregister bringt – was insbesondere bei der Verarbeitung kaschierter Wellpappen und Vollpappen nützlich ist. Das "Acuracy Pack" beinhaltet zudem ein seitliches Gebläse am Einleger und ein Greiferöffnungssystem in der Ausbrechstation. Mit dem "Productivity Pack" inklusive Bremsbürste, Hebevorrichtung in der Auslage, Einführung ohne Unterbrechung und einer Pakethöhe von 300 mm lässt sich die Produktionsleistung der Maschine auf bis zu 6.000 Bogen pro Stunde steigern. (Bobst S.A.)

 

Bobst Group reinforces its presence in China   (Company news)

New investment in China
Bobst Group and the owner of Gordon Ltd, the Hong Kong based holding company of Shanghai Eternal Machinery Co. Ltd., have signed an agreement on 7 October 2010 by which Bobst Group acquires 65% of Gordon Ltd, with the option to purchase the remaining shares. The owner will remain in the company as managing director and shareholder. Both parties agree not to disclose any information concerning the conditions of the transaction. This acquisition is subject to the approval of the competent authorities. The closing is expected in January 2011.
Shanghai Eternal Machinery Co. Ltd, one of the leading Chinese companies, is specialized in the manufacturing of automatic/semi-automatic flat-bed diecutting and creasing, foil stamping as well as folding & gluing equipment.
This acquisition is a major step to reinforce Bobst Group strategy and presence in China, thus demonstrating its determination to become a leading player in this growing market for the corrugated board and folding carton industry. (Bobst S.A.)