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News - Koehler Holding GmbH & Co KG, Papierfabrik August Koehler SE

Koehler Holding GmbH & Co KG, Papierfabrik August Koehler SE

News - Koehler Holding GmbH & Co KG, Papierfabrik August Koehler SE

Newsgrafik #117660
 31.07.2017

Mit Rekordinvestitionen Wachstum sichern  (Firmennews)

Halbe Milliarde Euro Gesamtinvestitionen, davon mehr als die Hälfte in „Flexible Packaging“

Nach dem aktuellen Beschluss des Aufsichtsrats der Papierfabrik August Koehler SE wird der weltweit tätige Papierspezialist bis zum Jahr 2020 rund eine halbe Milliarde Euro in Wachstum investiert haben. „Wir tun das aus einer Position der Stärke heraus sowie einer sehr guten Geschäftsentwicklung in der Vergangenheit“, erläutert Kai Furler (Bild), Vorstandsvorsitzender des deutschen Familienunternehmens. Mehr als 300 Millionen Euro fließen dazu in den Produktionsstandort Kehl. Mehr als 100 neue Arbeitsplätze schafft Koehler dort in den kommenden zwei Jahren.

Die Hauptinvestition wird in eine technologisch weltweit führende Spezial-Papiermaschine mit Yankee-Zylinder erfolgen. Die separate Streichmaschine wird mit modernsten multiplen Streichauftragstechnologien ausgestattet, um attraktive Marktsegmente im flexiblen Verpackungsbereich mitzugestalten. Die Gesamtkapazität wird deutlich über 100.000 Tonnen pro Jahr liegen. Das sei ein klares Bekenntnis zu Papier und Pappe, sagt Vorstandsvorsitzender Kai Furler, und gleichzeitig das größte Einzelinvestment in der 210-jährigen Unternehmensgeschichte.

Die Koehler Paper Group ist ein Paradebeispiel für einen sogenannten „Hidden Champion“. Das Unternehmen gehört zu den Weltmarktführern bei Thermopapieren und ist führend auch bei Spezialanwendungen wie Spielkarten oder Bierglasuntersetzern. „Unser Portfolio ist profitabel, breit aufgestellt und auf weiteres Wachstum hin ausgerichtet“, sagt der Vorstandsvorsitzende Kai Furler. Das solle auch durch die Investitionen weiter unterstützt werden. Man habe zudem nach Perspektiven für ein wirklich nachhaltiges wie volumenstarkes Wachstum gesucht. Genau hier sei man im Zukunftsmarkt „Flexible Packaging“ fündig geworden.

Ob Schokoriegel, Puddingpulver oder Müsli – um das Produkt herum sind heute meistens Kunststoffverpackungen. Zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit oder zum Beispiel Schutz vor Feuchtigkeit sind Barriere-Eigenschaften notwendig. Koehler wird den Fokus auf papierbasierte flexible Verpackungslösungen setzen und mit seinem zukünftigen FlexPack-Portfolio Markenartiklern, Verarbeitern und Druckereien Alternativen anbieten. Damit kann dazu beigetragen werden, umweltschädliche, nicht nachhaltige Stoffe deutlich zu verringern.

„Vorreiterrolle im Flexible Packaging“
„Flexible Packaging“ – das steht für papierbasierte Verpackungslösungen – nachhaltig und umweltfreundlich, wie es von immer mehr Verbrauchern, beispielsweise bei Lebensmittelverpackungen im Supermarkt gefordert wird.

Dr. Stefan Karrer, Technischer Vorstand, beschreibt die aktuelle Situation: „Es sind die Kundenforderungen, die hier den Markt bestimmen. Der Trend geht hin zu nachhaltigen Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen. Koehler stellt sich dieser Herausforderung und wird mit seiner Technologie eine klare Vorreiterrolle einnehmen, die international kaum zu schlagen sein dürfte.“

Im Zuge der umfangreichen Vorbereitungen ist bereits ein Expertenteam bei Koehler etabliert worden. Auch die Planungen für den Maschinenbau sind im Wesentlichen abgeschlossen. Selbst erste Planungen mit Markenproduzenten und Verarbeitern sind bereits erfolgt. „In den kommenden Wochen und Monaten werden wir diese Gespräche mit Markenherstellern, Handelsunternehmen und Verarbeitern ausweiten und gemeinsam neue, umweltfreundlichere Verpackungen entwickeln“, ergänzt Dr. Karrer.

Koehler FlexPack wird in weniger als zwei Jahren an den Markt gehen. Das besondere an der neuen Anlage ist, dass Koehler damit je nach Kundenanforderung, verschiedene funktionale Oberflächen flexibel herstellen kann. Die neue Maschinentechnologie eignet sich auch für den Thermopapierbereich, sodass eine wachsende Nachfrage in diesem Bereich zusätzlich befriedigt und die Maschine vom ersten Tag mit hoher Auslastung gefahren werden kann.
(Papierfabrik August Koehler SE)

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Newsgrafik #112638
 25.01.2016

Wechsel im Vorstand der Koehler-Gruppe  (Firmennews)

Dr. Stefan Karrer (Bild) wird neuer Technischer Vorstand – Werner Ruckenbrod in den Ruhestand verabschiedet

Mit dem Jahreswechsel stand bei Koehler eine Änderung in der Führungsspitze an. Nach acht Jahren, in denen Werner Ruckenbrod die technische Verantwortung im Hause Koehler hatte, wurde er Ende Dezember in seinen wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.
Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn bei Koehler zählten die Übernahme von Katz in Weisenbach sowie die Gründung der Koehler Renewable Energy und der damit verbundene Bau sowie die Beteiligungen an mehreren Biomasseheizkraftwerken und an Windkraftanlagen. Der Bau des Logistikzentrums mit Hochregallager in Oberkirch war ein weiterer Meilenstein.

Die Nachfolge von Werner Ruckenbrod trat zum 01. Januar 2016 Dr. Stefan Karrer an, der mit seiner jahrelangen Erfahrung in höchster Führungsebene in der Papierbranche über fundiertes technisches Wissen verfügt. Dr. Stefan Karrer ist in der Branche als Vorsitzender im Kuratorium für Forschung und Technik der Zellstoff- und Papierindustrie im VDP und Vorstandsmitglied im VDP bekannt. Nach seinem Studium in München und Darmstadt begann er seine Karriere bei der Lecta Group in Italien. Nach einem Wechsel zu Sappi in Ehingen, erst als Produktionsleiter, dann als Leiter der Technologie für Papier und Zellstoff, betreute er große Investitionen und Projekte. 2010 wurde Dr. Stefan Karrer Geschäftsführer von Sappi Alfeld. In dieser Position gelang es ihm, das Werk zum Marktführer von einseitig gestrichenen Papieren auszubauen.

Mit der technischen Verantwortung bei der Koehler-Gruppe tritt er nun eine neue Herausforderung an. Koehler produziert über 500.000 t Papier und Pappe pro Jahr und ist im Bereich der thermosensitiven Papiere sowie bei Holzschliffpappe Weltmarktführer. Der Spezialpapierhersteller, der auf eine über 200-jährige Firmengeschichte zurückblicken kann, setzt neben der Papiersparte auch auf das Feld der erneuerbaren Energien. Außerdem werden innovative Technologien gefördert.

Dr. Stefan Karrer wird die Koehler-Gruppe mit Hauptsitz in Oberkirch gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Frank Lendowski und dem Vorstandsvorsitzenden Kai Furler weiter stärken und den Weg, den die Koehler-Gruppe in Zukunft gehen wird, maßgeblich mitgestalten.
(Papierfabrik August Koehler SE)

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Newsgrafik #109851
 08.01.2015

Erfolgreicher Start des neuen Logistikzentrums in Oberkirch  (Firmennews)

Am 03. Dezember ist das Logistikzentrum mit dem automatischen Hochregallager, der Paletten-Fördertechnik, der zentralen Verpackungsanlage und den verbundenen IT-Systemen gemäß Terminplan erfolgreich in Probebetrieb gegangen. Wichtigste Aufgabenstellung wird nun sein, die Verfügbar keit der Anlagen zu steigern, zu optimieren und auszutesten. Dafür benötigen wir wieder den Einsatz aller Beteiligten, denen ich an dieser Stelle meinen Dank für die bisher erbrachte Leistung aussprechen möchte. Besonders bedanken möchte ich mich auch dafür, dass wir bisher keinen meldepflichtigen Unfall hatten. Die Umweltschutz-Ausgleichsmaß nah men gemäß dem Grün ord nungs plan sind bereits durchgeführt und die Bäume um das Hoch regal lager wurden gepflanzt.
Vom Technischen Vorstand Werner Ruckenbrod (Bild) erhielten wir dieser Tage nachfolgende Meldung: „Mit großer Freude und Erleichterung habe ich von Joachim Uhl von der erfolgreichen Inbetriebsetzung des neuen Schneid- und Logistikzentrums in Oberkirch – kurz Projekt Oberkirch genannt – erfahren. Der wichtigste Meilenstein ist heute auf den Tag genau erreicht worden. Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung! Ich bedanke mich im Namen des gesamten Vorstandes bei allen Projektverantwortlichen und -beteiligten, vor allem aber auch bei der Projektleitung sehr herzlich für diesen Erfolg. Natürlich schließe ich in den Dank und die Glückwünsche auch die am Projekt beteiligten Fremdfirmen ein. Heute schon dürfen wir stolz sein auf unser neues Schneid- und Logistikzentrum. Wir wissen aber auch, dass noch ein harter Weg vor uns liegt, bis alle Projektziele erreicht werden können. Dafür wünsche ich Ihnen allen viel Kraft und Erfolg“.
(Papierfabrik August Koehler SE)

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Newsgrafik #105942
 02.04.2014

Papierfabrik August Koehler: Voith baut Pressen- und Trockenpartie um  (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler in Oberkirch am Rande des Schwarzwalds hat Voith den Auftrag zum Umbau der Pressen- und Trockenpartie der PM 5 erteilt. Durch den Umbau auf seillose Überführung in der Vor- und Nachtrockenpartie werden sowohl die Sicherheit für die Bediener entscheidend verbessert als auch schnellere Überführzeiten erreicht. Dadurch wird sich die Effizienz der Papiermaschine erhöhen.
Ein weiteres Umbauziel ist die Steigerung der Runability durch die Stabilisierung der Papierbahn in der Trockenpartie. Ein stabiler, faltenfreier Bahnlauf ohne störendes Bahnflattern wird durch ein vielfach bewährtes Konzept sichergestellt. Dabei kommen TransferFoil, VentiStabilisatoren und S-Stabilisatoren zur gestützten Bahnführung und ProRelease+ Kästen zur stabilen Bahnabnahme vom Trockenzylinder zum Einsatz. Die hierdurch erzielte Bahnstabilisierung führt zu einer nachweislichen Reduzierung von Randeinrissen der Papierbahn und somit zu weniger Abrissen. Dies ebnet den Weg für höhere Betriebsgeschwindigkeiten bei einem guten Wirkungsgrad der Anlage.
Die ProRelease+ Kästen zeichnen sich durch das berührungslose und gleichzeitig energiesparende Dichtungssystem MultiSeal in der Hochvakuumzone aus. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass konstruktionsbedingt sowohl am ProRelease+ Kasten als auch an der Stabilisierungswalze keine Reinigungsvorrichtungen notwendig sind. Reinigungsstillstände sind deshalb nicht erforderlich.
In der Pressenpartie werden bei dem Umbau teilweise korrodierte Stuhlungsteile durch neue Teile aus Edelstahl ersetzt. Grundlage für die Beurteilung der Pressenstuhlung war ein von Voith durchgeführtes Korrosionsaudit, bei dem eine differenzierte Aussage über die Weiterverwendung bzw. den Austausch von Bauteilen getroffen wurde. Der Umbau der PM 5 ist somit ein weiterer Schritt hin zu einer modernen, effizienten und sicheren Papiermaschine und stellt die Basis für zukünftige Produktionssteigerungen dar.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105501
 21.02.2014

Haubensanierung sorgt für energieeffizienten Betrieb  (Firmennews)

Voith hat das Haubendach und die Haubenstirnwände der PM 4 der Papierfabrik August Koehler SE in Oberkirch im Schwarzwald erneuert und ermöglicht somit einen energieeffizienten Betrieb der Trockenpartie und Wärmerückgewinnung.
Zuvor waren die Haubenelemente als Nietkonstruktion ausgeführt gewesen. Über die Jahre lockerten sich diese Nieten durch das Aufheizen und Abkühlen der Haube. Dadurch drang Feuchtigkeit in die Isolierung ein. Die Isolationswirkung der Elemente ließ nach und es kam beim Betrieb der Trockenpartie mit hohem Ablufttaupunkt zu Kondensation an den Wänden und der Decke der Haube. Eine hohe Abluftfeuchte ist jedoch Voraussetzung für einen energieeffizienten Betrieb der Trockenpartie und für eine hohe Leistung der Wärmerückgewinnung aus der Trockenpartieabluft.
Voith erneuerte deshalb die Haubenelemente. Hierbei kamen die bei der Voith Trockenpartiehaube EcoHood bewährten modularen, nietfreien Paneele zum Einsatz. Sie wurden zusammen mit neuen Dichtungen auf die bestehende Stahlunterkonstruktion montiert. Die Haube kann damit kondensationsfrei mit hohem Ablufttaupunkt betrieben werden. Die Papierfabrik August Koehler bestätigt: Trockenpartie und Wärmerückgewinnung arbeiten wieder energieeffizient.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103220
 26.06.2013

Tarife / Abschluss in der Papierindustrie - Entgelterhöhung in zwei Stufen um 1,8 und 3 Prozent  (Firmennews)

Foto: Papiertechnologe bei der Endkontrolle in der Papierfabrik August Koehler.

Die 40.000 Beschäftigten der Papierindustrie erhalten mehr Geld. Die Entgelte steigen in zwei Stufen, ab 1. Juli um 1,8 Prozent und ab 1. Mai 2014 um 3 Prozent. Darauf haben sich IG BCE und Papier-Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde geeinigt. Außerdem die Tarifvertragsparteien eine Vereinbarung zur Nachwuchssicherung abgeschlossen. Das Abkommen zur Altersteilzeit bleibt in Kraft.

IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden: „Hinter uns liegt eine schwierige Runde. Ohne die engagierte Unterstützung und die vielen Aktionen vor Ort wäre es nicht gelungen, dieses Tarifpaket zu schnüren. Der Abschluss ist tragfähig und zukunftsoreintiert.“

Der Abschluss im Einzelnen:
• Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen werden ab 1. Juli um 1,8 Prozent erhöht, ab 1. Mai 2014 erfolgt eine weitere Anhebung um 3 Prozent. Der Tarif-vertrag läuft bis zum 30. Juni 2015. Unternehmen in einer wirtschaftlich schwierigen Lage können die Erhöhung um 1,8 Prozent um bis zu zwei Monate verschieben. Voraussetzung ist das Einverständnis des Betriebsrats.
• Der bestehende Tarifvertrag zur Altersteilzeit wird bis Ende 2020 verlängert. Danach können über 57-Jährige ihre Arbeitszeit für sechs Jahre um 50 Prozent reduzieren. Die Entgelte werden in dieser Zeit vom Arbeitgeber auf 85 bis 100 Prozent des letzten Netto-Entgelts aufgestockt. Altersteilzeit können maximal 5 Prozent der Beschäftigten in einem Unternehmen in Anspruch nehmen. Betriebsräte und Geschäftsführungen können abweichende Regelungen vereinbaren.
• IG BCE und Papier-Arbeitgeber stellen sich der demografischen Herausforderung. Bis Mitte 2015 soll – zusätzlich zur Altersteilzeit – ein Vertragswerk auf den Weg gebracht werden.
• IG BCE und Papier-Arbeitgeber haben eine Vereinbarung zur Nachwuchssi-cherung unter Dach und Fach gebracht. Die Vertragspartner empfehlen, über den betrieblichen Bedarf hinaus auszubilden. Zudem soll unter Beachtung der betrieblichen Gegebenheiten eine Übernahme der Ausgebildeten für mindestens zwölf Monate erfolgen.
(IG BCE Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie)

Newsgrafik #101340
 23.11.2012

Papierfabrik August Koehler SE bestellt neue Rollenverpackung bei Raumaster  (Firmennews)

Die Raumaster Paper Oy wurde von der Papierfabrik August Koehler SE beauftragt, für den Standort Oberkirch eine neue Rollenverpackungsanlage zu liefern. Das Vorhaben ist ein Teilprojekt im großen Investitionsvorhaben von 35 Mio € zur Verbesserung der Logistik am Standort Oberkirch.
Kernstück der Lieferung ist die SpiralmasterTM Packstation. Die Spiralverpackung mit einer einheitlichen Packmittelgröße hat sich bereits seit Jahren in der Koehler-Gruppe bewährt. Der Spezialpapierhersteller produziert eine große Bandbreite an verschiedenen Rollenformaten für seine Kunden. Das Größenverhältnis der Rollen in Durchmesser zu Rollenbreite schwankt hier zwischen 0,4 und 3,0.
Der Lieferumfang von Raumaster umfasst auch neue Rollentransportanlagen zur Anbindung an zwei Rollenschneider, einen Rollenquertransport und die Förderung in eine angrenzende Halle, wo die Rollen verpackt werden. Bei der Gestaltung des Förderkonzepts wurde besonderes Augenmerk auf einen flexiblen und sicheren Materialfluss gelegt, der dennoch einen Ein-Mann-Betrieb der halbautomatischen Rollenverpackungsanlage erlaubt. Die Anbindung an die beiden vorhandenen Rollenschneider erfolgt mit Plattenförderbändern, die den bisher eingesetzten schienengeführten Transportwagen ersetzen. Neben einer Flexibilisierung der Abläufe und leichterer Zugänglichkeit wird damit auch ein Beitrag zur Arbeitssicherheit geleistet.
(fipptec)

Newsgrafik #101322
 22.11.2012

Umwandlung der Papierfabrik August Koehler AG in eine SE (Europäische Gesellschaft)  (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler AG mit Sitz in Oberkirch (Schwarzwald) wurde Anfang November in eine Europäische Gesellschaft (SE – Societas Europaea) umgewandelt.
Die SE ist eine überstaatliche moderne Rechtsform für Aktiengesellschaften, die in allen Mitgliedsstaaten der EU zu finden ist. Bekannte Beispiele für Europäische Gesellschaften in Deutschland sind z.B. BASF, PUMA und Porsche.
Es handelt sich um eine formwechselnde Umwandlung, d.h. der Rechtsträger, die Haftungssumme und die Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrats ändern sich hierdurch nicht. Es gelten weiterhin die Vorschriften des deutschen Aktienrechts für die Papierfabrik August Koehler SE. Auch bleibt der Firmensitz der Gesellschaft am Hauptstandort in Oberkirch bestehen.
Durch die Umwandlung soll die europäische Ausrichtung der Koehler-Gruppe nach außen noch stärker verdeutlicht und der Ausbau des europäischen Marktauftritts weiter unterstützt werden.
(Papierfabrik August Koehler SE)

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Newsgrafik #100652
 13.09.2012

Papierfabrik August Koehler AG erhöht Preise für Thermopapiere  (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler AG erhöht zum 15. Oktober 2012 aufgrund der anhaltend starken Nachfrage und der gestiegenen Kosten ihre Preise für Thermopapiere um 5 %. Die Preiserhöhung gilt weltweit.
(Papierfabrik August Koehler AG)

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Newsgrafik #100113
 29.06.2012

Koehler präsentierte sich erfolgreich auf der drupa 2012  (Firmennews)

Die drupa 2012, die vom 3.-16. Mai in Düsseldorf stattfand, setzte wichtige Impulse für die weltweite Zukunft der Print- und Medienindustrie. Was die 1.850 Aussteller den insgesamt 314.500 Fachbesuchern aus über 130 Ländern präsentierten, wird das Entwicklungspotential der Druck- und Medienindustrie nachhaltig stärken. Diese Leistungsschau der Superlative zeigte, dass es der Werbeträger Nr. 1 sehr gut mit dem Wettbewerb der digitalen Medien aufnehmen kann.
Die Koehler Paper Group war mit einem Messestand von 305 m² in Halle 7 nicht zu übersehen. Zahlreiche Besucher fühlten sich sichtlich wohl und wurden vom Messeteam zu allen Fragen rund um die Koehler-Produkte umfangreich informiert.
Zusammen mit unseren weltweiten Vertretern konnte das Koehler-Vertriebsteam bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und ausbauen, was sicherlich nachhaltige Wirkung auf zukünftige Geschäftsbeziehungen haben wird. Zahlreiche Kontakte und intensive Gespräche mit interessierten Besuchern aus der Fachbranche zeigten, dass auch in Zukunft potentielle Kunden auf uns warten, die sich von den Papierqualitäten aus dem Hause Koehler überzeugen können.
(Papierfabrik August Koehler AG)

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Newsgrafik #99662
 23.05.2012

Papierfabrik August Koehler AG erhöht Preise für Feinpapier-Segment  (Firmennews)

Aufgrund der steigenden Rohstoffkosten kündigt die Papierfabrik August Koehler AG eine Preiserhöhung von bis zu 100 € / ton an, gültig für das komplette Feinpapier-Segment für Lieferungen ab Mitte Juli 2012.
Die Erhöhung variiert abhängig von den einzelnen Produkten und Märkten und wird mit den Kunden individuell abgestimmt.
(Papierfabrik August Koehler AG)

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Newsgrafik #99388
 20.04.2012

Innovation von The KATZ Group überzeugt Hewlett Packard  (Firmennews)

Traditionsreicher und innovativer Produzent von Holzschliffpappe präsentiert sich zum 1. Mal auf der drupa

Mit „One world – one drupa“ ist die internationale Leitmesse für die Druck- und Medienindustrie 2012 überschrieben. Für EINEN gemeinsamen Messeauftritt haben sich in diesem Jahr auch The KATZ Group und ihr Mutterkonzern Koehler Paper Group entschieden. Auf 300 Quadratmetern präsentieren beide Unternehmen vom 3. bis 16. Mai 2012 „papers for the future“ und „more than a cardboard…“.
„Als Spezialist für Holzschliffpappe nehmen wir in diesem Jahr zum ersten Mal an der drupa teil und freuen uns besonders darüber, dass wir schon im Vorfeld einen ersten Erfolg zu verzeichnen haben“, erklärt Daniel Bitton. Der KATZ-Geschäftsführer verweist in diesem Zusammenhang auf die Tatsache, dass die KATZ Display Boards für die neuesten HP UV-Digitalflachbett-drucker erfolgreich getestet worden sind „Diese Drucktests garantiert, dass unsere KATZ DISPLAY BOARDS ohne Probleme digital bedruckbar sind. Der HP Media Solutions Locator führt nun unsere Boards in unterschiedlichen Spezifikationen“, erläutert Bitton weiter.
Aber das ist es nicht alleine, was die Display Boards von The KATZ Group zu einer ganz besonderen Lösung im grafischen Bereich macht. „HP bekennt sich zu nachhaltigem Handeln und dies wird am Messestand des Druckerherstellers zusammen mit unseren Boards sozusagen materialisiert“, freut sich Nadja Scherer, Sales und Marketing Director bei The KATZ Group. Scherer fasst zusammen, was die Verantwortlichen bei HP an den KATZ-Boards überzeugt hat: „Der Kern unserer Display Boards besteht lediglich aus Holz und Wasser und wird unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit produziert“. Dazu gehört für KATZ, im Rahmen eines Closed-Loop-Recycling-Verfahrens dafür zu sorgen, dass aus KATZ-Produkten wieder KATZ-Produkte werden. Eine moderne Wärmerückgewinnungsanlage und zwei KATZeigene Wasserkraftwerke sichern eine vernünftige Energiebilanz und ein geschlossener Wasserkreislauf schont Ressourcen. Das verarbeitete Holz stammt ausschließlich aus nachhaltiger Durchforstungswirtschaft und auch die Veredelung der KATZ Display Boards ist so konzipiert, dass die kaschierten Druckmedien aus Holzschliffpappe nach Gebrauch sogar auf den Kompost dürfen.
Auch die internationale Brancheninitiative Media Mundo hat das Thema Nachhaltigkeit auf der drupa in den Fokus gerückt. Dieses hat sowohl bei der Koehler Paper Group als auch bei The KATZ Group seit mehr als hundert Jahren seinen Platz. Die Standorte aller Produktionsstätten der beiden Unternehmen sind vom ersten Tag eng verbunden mit der sie umgebenden Natur. Kontinuierliche Investitionen in Spitzentechnologien, Energieeinsparung als konstanter Prozess sowie ein integriertes Managementsystem stellen sicher, dass die Verantwortung gegenüber Mensch, Natur und Umwelt nicht nur Lippenbekenntnis ist, sondern überprüfbarer Bestandteil in allen Prozessen beider Unternehmen.
(Katz GmbH & Co. KG)

Newsgrafik #98453
 31.01.2012

Papierfabrik Köhler auf der drupa 2012  (Firmennews)

Vom 3. - 16. Mai 2012 öffnet die drupa in Düsseldorf erneut die Tore für ein internationales Publikum aus der Druck- und Papierwelt. Sie ist unumstritten die Leitmesse für die Print Media Industrie. Gerade auch für die Zulieferindustrie aus aller Welt ist sie die wichtigste Messe, um aktuelle Technologien und neueste Innovationen zu präsentieren und zieht alle vier Jahre hunderttausende von Besuchern an.
Die Koehler Paper Group präsentiert sich ihren Kunden und Geschäftsfreunden aus aller Welt auf einem Messestand von über 300 m² (Stand-Nr. 71A06). Die Koehler-Verkaufsmannschaft und ein Team der Katz-Gruppe freuen sich auf die Besucher aus aller Welt und werden umfassend über Koehler und unsere Produkte informieren.

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Newsgrafik #94823
 12.12.2011

Papierfabrik August Koehler AG investiert 35 Mio. € in den Standort Oberkirch   (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler AG investiert in den nächsten drei Jahren 35 Mio. € in die Zukunftssicherung des Standortes Oberkirch und damit in die Sicherheit der über 900 Arbeitsplätze. Das Investitionsvorhaben in Ausrüstung und Logistik umfasst eine vollautomatische Rollenverpackung für Fein- und Dekorpapiere, eine komplett neue Formatausrüstung für Selbstdurchschreibe- und Dünndruckpapiere, eine zentrale Paletten-Verpackungsanlage, eine Rollenpackmaschine für Dünndruckpapiere und ein vollautomatisches Hochregallager einschließlich Versand. Das Hochregallager soll bis zu 16.000 Stellplätze bieten. Eine neue Pilotstreichanlage im Bereich Forschung und Entwicklung ist ebenfalls Bestandteil des Projektes.

Nach der am 6.12.2011 erfolgten Freigabe durch den Aufsichtsrat der Papierfabrik August Koehler AG wird zügig mit der Umsetzung begonnen. Die Arbeiten sollen zum Ende des Jahres 2014 abgeschlossen sein.

„Nachdem in den letzten Jahren der Schwerpunkt der Investitionen in den Standorten Kehl, Greiz und Weisenbach lag, wird diese Investition es uns auch in den kommenden Jahren ermöglichen, mit hoher Effizienz 160.000 Tonnen Spezialpapiere in Oberkirch zu produzieren und neue Lösungen für unsere Märkte zu entwickeln. Dies unterstreicht unsere Zuversicht, dass wir in Oberkirch unsere Dekorpapiere, Fein- und technischen Papiere sowie Selbstdurchschreibepapiere langfristig profitabel und wettbewerbsfähig herstellen werden. Am Standort Oberkirch ist dies die größte Einzelinvestition seit 30 Jahren“, so Kai Furler, Vorstandsvorsitzender der Koehler Paper Group.

Die Koehler Paper Group ist ein familiengeführter Konzern mit über 200-jähriger Tradition. An den badischen Standorten Oberkirch, Kehl und Weisenbach sowie im thüringischen Greiz werden mit 1.800 Mitarbeitern ca. 500.000 Tonnen thermosensitive Papiere, Selbstdurchschreibepapiere, Feinpapiere, technische Papiere, farbige Recyclingpapiere, Dekorpapiere und Holzschliffpappe hergestellt. Der Gesamtumsatz 2011 beträgt ca. 700 Mio. €.
(Papierfabrik August Koehler AG)

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Newsgrafik #87641
 02.09.2011

Kein Gesundheitsrisiko durch Thermopapier für Verbraucher und Kassenpersonal  (Firmennews)

Information zu aktuellem Artikel im Greenpeace-Magazin vom 16.08.2011
Die in dem Artikel geäußerten Spekulationen hinsichtlich möglicher Gefahren für Menschen durch Kassenbons sind nicht neu und verunsichern die Verbraucher unnötig. Stand bisher nur Bisphenol A (BPA) im Fokus wird nun auch Bisphenol S als Thema aufgegriffen.
Verschiedenste Behörden und wissenschaftliche Institute haben sich unabhängig und intensiv mit der Sicherheit von Thermopapier auseinandergesetzt.
Auch die aktuellste Studie der dänischen Umweltbehörde vom Juni 2011hat sich ausgiebig mit der Frage möglicher gesundheitlicher Auswirkungen von BPA aus Kassenzetteln beschäftigt. Es wurde erneut bestätigt, dass von diesen Kassenzetteln kein Risiko für Verbraucher oder KassiererInnen darstellen. Es wurde auch kein Risiko für Schwangere festgestellt, selbst unter Berücksichtigung der Aufnahme von BPA aus anderen Quellen.
(Papierfabrik August Koehler AG)

Newsgrafik #85481
 05.08.2011

Igepa group wechselt den Hersteller für SD-Papiere   (Firmennews)

Die Igepa group wechselt für das Sortiment der selbstdurchschreibenden Feinpapiere den Hersteller.
Zum Jahreswechsel 2011/2012 wird der renommierte Hersteller Papierfabrik August Koehler AG die Igepa group mit allen gängigen Varianten beliefern. Bei gleichwertiger Produkttechnologie bleibt das Leistungsspektrum auch qualitativ erhalten und wird sich weiterhin durch eine hohe Durchschriftintensität und gute Konturenschärfe auszeichnen. Die Vielfalt der Möglichkeiten bei der Zusammenstellung der verschiedenen Blatt-Typen und -Farben bleibt unverändert. Dies ermöglicht die Abdeckung des bekannt breiten Anwendungsgebietes bei der Formularherstellung. Die Qualität zeichnet sich durch bewährte Druck- und Weiterverarbeitungseigenschaften aus und überzeugt so Drucker, Weiterverarbeiter und Endanwender.
Deutliche Durchschriften und gute Laufeigenschaften bei Matrix-Druckanwendungen sind selbstverständlich.
Mit der Papierfabrik August Koehler AG und den Unternehmen der Igepa group werden beide Inhaber geführte Unternehmensgruppen für Kontinuität bei der Versorgung mit selbstdurchschreibenden Papieren sorgen.
(Igepa group GmbH & Co. KG)

Newsgrafik #76521
 12.04.2011

Ein klares Bekenntnis zum Standort Greiz – Ein modernes Braunkohlestaub-Heizkraftwerk  (Firmennews)

Stimmungsvolle Blasmusik der seit 52 Jahren bestehenden Werkskapelle aus Oberkirch empfing die Gäste der Koehler Greiz GmbH & Co. KG am 23. März zur offiziellen Inbetriebnahme des Braunkohlestaub-Heizkraftwerkes. Mit 8,3 Millionen Euro Investitionsvolumen ist dieses Projekt die größte Einzelinvestition seit der Übernahme des Werkes im Jahre 1998. Technischer Vorstand Werner Ruckenbrod sieht hierin ein klares Bekenntnis zum Greizer Standort: „Papierfabriken ohne eigene effiziente Energieerzeugung sind auf Dauer nicht überlebensfähig. Die Entscheidung für den Braunkohlestaubkessel mit nachgeschaltener Dampfturbine bringt für die Koehler Greiz GmbH & Co. KG ein Höchstmaß an Planungs- und Kalkulationssicherheit.“ Täglich werden zwei Tanklastzüge Braunkohlestaub aus der Lausitz angeliefert, die in das 30 Meter hohe Silo geblasen werden. Das sind 12.400 Tonnen im Jahr. Der Liefervertrag bringt über elf Jahre verlässliche Konditionen.
„Das neue Kraftwerk in Greiz ist die Antwort des Unternehmens auf die politische Unzuverlässigkeit in der Energiepolitik. Zudem ist diese Investition Bestandteil eines Standortsicherungskonzeptes für Greiz, mit der mehr als 100 Arbeitsplätze erhalten werden“, betont Werner Ruckenbrod.
Die gesamte Versorgung der Papierfabrik mit Dampf und ein Drittel des Strombedarfs wird durch diese Investition bereit gestellt. Der restliche Strom wird über das Netz der Energieversorgung Greiz (EVG) geliefert.
Die Firma VKK Standardkessel aus Köthen errichtete und installierte den Wasserrohr-/ Rauchrohrkessel, der maximal 19 Tonnen Dampf in einer Stunde liefern kann. Die Feuerungswärmeleistung beträgt 16,7 Megawatt. Der für die Papierproduktion benötigte Dampf wird über eine Gegendruckturbine mit einer Maximalleistung von 1.700 Kilowatt geleitet. Nach nur gut zehn Monaten Bauzeit läuft der Kessel seit Jahresbeginn im Probebetrieb und wurde nun im März 2011 offiziell in Betrieb genommen.
Zu den Gästen zählten unter anderem Landrätin Martina Schweinsburg, die berichten durfte, dass die Endabnahme der Anlage am 16. März durch die Emissionsschutzbehörde und Bauaufsicht ohne Beanstandungen über die Bühne ging. Auch der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner lobte die offene Informationspolitik und den Weg, den die Koehler-Gruppe zur Standortsicherung geht. Werkleiter Holger Palm dankte allen Partnern und Unterstützern, die zur Realisierung des Projektes ihren Teil beigetragen haben. Zusammen mit dem Projektleiter aus Oberkirch Edgar Basler führte er die ersten Gäste durch die Anlage. (Papierfabrik August Koehler AG)

Newsgrafik #72761
 01.03.2011

Koehler increases thermal paper prices in Europe  (Company news)

Due to the ongoing cost pressure on energy, chemicals and other ram materials, Koehler Paper Group announces a price increase for its thermal papers in Europe, effective with April 1 shipments by 5%. (Papierfabrik August Koehler AG)

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Newsgrafik #53643
 22.06.2010

Der Vorstand berichtet   (Firmennews)

Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 und der daraus resultierenden Wirtschaftskrise in 2009 wird auch 2010 ein sehr schwieriges Jahr für die Papierindustrie weltweit. War es im Kalenderjahr 2009 vor allem der Absatzrückgang, mit dem wir zu kämpfen hatten, sind es im 1. Quartal 2010 insbesondere die Rohstoffpreise. Die Zellstoffpreise sind seit ihrem tiefsten Stand im März 2009 von 480 USD/t auf 890 USD/t im Mai 2010 gestiegen. Wenn es der Papierindustrie nicht gelingt, diese Kostensteigerung in die Märkte weiterzugeben, wird es unweigerlich zu einem starken Ergebniseinbruch kommen und eine weitere Konsolidierung der Branche auslösen.
Preiserhöhungen für unsere Produkte konnten im ersten Quartal lediglich in der Sparte Thermopapiere realisiert werden, jedoch werden Preiserhöhungen in allen Sparten zum 01. Mai 2010 umgesetzt. Der Vorstand geht davon aus, dass wir im gesamten Kalenderjahr 2010 mit weiter steigenden Rohstoffkosten, besonders beim Zellstoff, aber auch bei den Chemikalien und Frachten rechnen müssen und nur ein Teil dieser Kostensteigerungen über die Erhöhung der Verkaufspreise weitergegeben werden können. Wie bereits erwähnt, wurden weltweit die Verkaufspreise für nahezu alle unsere Produkte im Mai erhöht, und wir planen weitere Preiserhöhungen in den Monaten Juni / Juli 2010.
Zu den hohen Preisen für Marktzellstoffe kommt eine allgemeine Faserknappheit durch die in vielen Teilen der Welt stark wachsende Nachfrage nach Pellets und nach Holz für die zunehmende Anzahl von Biomassekraftwerken. Außerdem ist durch das Erdbeben in Chile eine zumindest zeitweise Reduzierung der verfügbaren Zellstoffe aus dieser Region zu spüren, was zu einem weiteren Lieferengpass führt und bereits jetzt eine Mengen-Kontingentierung der Hersteller zur Folge hat.
Wir müssen und werden zielgerichtet an der Zukunftssicherung unseres Unternehmens arbeiten. Hierbei wird die konsequente Weiter entwicklung unserer Thermostrategie weiterhin eine große Rolle spielen. Wichtigstes Projekt in der Koehler-Gruppe war und ist die Sicherung unserer Stellung als Weltmarktführer, Kostenführer und Qualitätsführer im Thermo-Bereich bei den POS-Papieren.
Die für das 2. Quartal dieses Jahres geplante Investition in eine Thermo-Produktionsstätte in den USA - unserem wichtigsten Exportland - hat sich weiter verzögert, vor allem durch die anhaltenden Risiken, was die Marktentwicklung betrifft. Wir arbeiten derzeit an mehreren Projekten mit unterschiedlichen Zielsetzungen, was die Größenordnung der zusätzlichen Kapazität betrifft, um bei schwächerer Marktentwicklung hohe Überkapazitäten zu vermeiden.
Um auch im Segment der Thermo-Etiketten unsere Marktführerschaft weiter auszubauen, haben wir in Kehl für 9 Mio. Euro ein neues
Online-Streichwerk in die PM 1 eingebaut, welches im März dieses Jahres erfolgreich in Betrieb genommen wurde.
Ein weiterer wichtiger Punkt in der Unternehmensplanung wird die zukunftsfähige Ausrichtung unserer Werke an den Standorten
Oberkirch, Kehl und Greiz sein. Über Projekte wie die Modernisierung unserer Papiermaschine 1 in Kehl oder den Bau eines eigenen Kraftwerkes in Greiz berichten wir in dieser Ausgabe der Koehler Rundschau.
Die im 1. Quartal dieses Jahres erzielten Ergebnisse machen uns Mut. Unterstützt durch die leichte Belebung der Wirtschaft ist es uns gelungen, Absatz und Umsatz im 1. Quartal über Plan zu steigern, bei allen Sparten Kurzarbeit zu vermeiden und für alle Sparten ein positives Ergebnis zu erreichen, welches jedoch insgesamt unter Plan und dem 1. Quartal des Vorjahres liegt.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung unserer jüngsten Tochtergesellschaft, der Katz-Gruppe, die bei Umsatz und Ertrag über Plan liegt und mit neuen innovativen Produkten – in Ergänzung zu den Bierglasuntersetzern - eine weiterhin positive Entwicklung erwarten lässt. Im Werk Weisenbach sind erhebliche Investitionen im Gange, auch im Energiebereich, um die Produktionsleistung zu steigern und die Kosten zu senken. Das Jahr 2010 wird genutzt, um die Produktionsprozesse in der Katz Group zu optimieren. Ziel wird es sein, in Europa 2 Mrd. und in den USA 1,5 Mrd. Bierglasuntersetzer zu produzieren. Vor allem sollen Point-of-Sale Anwendungen weiter ausgebaut werden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das geplante Ergebnis für 2010 erreichen werden.
Das Projekt GZK (Gemeinsam Zukunft machen - Koehler) mit den beiden wichtigsten Komponenten TWIKS und K-PRO wird uns einheitliche und transparente Prozesse für die gesamte interne Wertschöpfungskette ermöglichen. Ziel ist es, ein MES (Manufacturing Execution System - betrifft die Produktionsabläufe) einzuführen, welches gekoppelt mit den Geschäftsprozessen im ERP-System (betrifft den kaufmännischen Teil) einen verbesserten Überblick von Materialbedarfen und Kostensituationen sichern wird.
Wie die Erfolge im Projekt Chancen PuR (Produktivität und Rendite) zeigen, bei dem erhebliche Einsparpotenziale identifiziert und realisiert wurden, ist eine absolute Kostenkontrolle entscheidend für eine weiterhin erfolgreiche Ausrichtung der Koehler-Gruppe.
Gemeinsam mit unseren motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir die gestarteten Projekte systematisch und konsequent weiterführen, um für unser Unternehmen den gewünschten Erfolg nachhaltig erzielen zu können und Koehler langfristig als erfolgreiches Familienunternehmen weiter zu entwickeln.
Kai Furler
Kaufmännischer Vorstand
(Koehler Holding GmbH & Co KG)

Newsgrafik #50231
 02.06.2010

Preiserhöhung für reacto® Selbstdurchschreibepapier   (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler AG erhöht ihre Preise für reacto® Selbstdurchschreibepapier für Lieferungen ab 1. Juli 2010 um 8 bis 10 %. Die bereits in diesem Jahr umgesetzten Preiserhöhungen konnten die exorbitant gestiegenen Kosten für Zellstoffe und andere Rohstoffe nicht kompensieren.
Mit der jetzt für Juni erfolgten elften Erhöhung innerhalb eines Jahres liegen die Zellstoffpreise auf einem historischen Hoch. Allein innerhalb der letzten 6 Monate stiegen die Kosten für Zellstoffe um 60 %. Diese dramatische Entwicklung war in ihrem Ausmaß kaum vorherzusehen und erfordert deshalb ein rasches Anpassen der Verkaufspreise an die neue Kostensituation. (Papierfabrik August Koehler AG)


Firmen-Info - Video

Newsgrafik #42792
 17.03.2010

Koehler: Preiserhöhungen für Thermo- und Selbstdurchschreibepapiere angekündigt   (Firmennews)

Aufgrund des starken Anstiegs der Kosten für Zellstoffe, Chemikalien und anderer Faktoren, kündigt die Papierfabrik August Koehler AG Preiserhöhungen für Thermo- und SD-Papier an. Für Lieferungen ab 1. Mai 2010 erhöhen sich die Preise für Thermopapier und SD-Papier Rolle in Europa sowie in bestimmten Überseemärkten um bis zu 10 %, für SD Format um 6 %.
Die Anpassung der Papierpreise ist unvermeidlich, da die Zellstoffkosten mittlerweile ein Neunjahreshoch erreicht haben. (Papierfabrik August Koehler AG)

Firmen-Info - Video