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News - Perlen Papier AG

Newsgrafik #117625
 26.07.2017

Perlen Papier AG übernimmt Altpapierrecycling der Papierfabrik Utzenstorf  (Firmennews)

Der Geschäftsbereich Papier der CPH Chemie + Papier Holding wird per 1. Januar 2018 die Kunden- und Altpapierlieferantenverträge der Papierfabrik Utzenstorf übernehmen. Damit ist das Altpapierrecycling für die Gemeinden in der Schweiz sichergestellt. Das Altpapiersortierwerk am Standort Utzenstorf wird weitergeführt.

Der Bereich Papier der CPH-Gruppe übernimmt per 1. Januar 2018 die
Verträge mit Kunden und Altpapierlieferanten sowie die Papierlager der Papierfabrik Utzenstorf AG (Kanton Bern), welche die Produktion und den Vertrieb von Papier per Ende 2017 einstellt. Die Entsorgung und Aufbereitung von rund 260'000 Tonnen Altpapier pro Jahr kann neu in Perlen gewährleistet werden.

«Die Papierfabrik Utzenstorf hat gemeinsam mit Perlen Papier eine weitsichtige und zukunftsträchtige Lösung gefunden, die das Altpapierrecycling in der Schweiz sicherstellt und den Standort Schweiz in der Papierproduktion nachhaltig stärkt», sagt Peter Schildknecht, CEO der
CPH-Gruppe. «Mit den zusätzlichen Altpapiermengen aus der Schweiz ersetzen wir am Standort Perlen teure und ökologisch unsinnige Importe von Altpapier. Ab 2018 können wir dank dem substanziell höheren Anteil an inländischem Altpapier die Rohstoffkosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte auf den nationalen und internationalen Märkten weiter verbessern. Dies ist ein weiterer und bedeutender Schritt der Perlen Papier AG auf dem Weg zur Kostenführerschaft».

Die Perlen Papier AG ist ab 2018 die einzige Papierfabrik für Zeitungsdruck- und Magazinpapiere in der Schweiz. In Perlen (Kanton Luzern) werden dann jährlich gegen 500'000 Tonnen Altpapier aus inländischer Haushaltsammelware rezykliert und zu neuem Papier verarbeitet.
Perlen Papier sorgt dafür, dass die Schweizer Gemeinden das Papier aus Haushaltsammlungen umweltfreundlich entsorgen können.

Der Bereich Papier führt zudem die Altpapiersortieranlage in Utzenstorf fort, in der jährlich rund 30’000 Tonnen Altpapier und Karton getrennt werden. Dazu übernimmt Perlen Papier die Anlagen sowie eine geringe Anzahl an Mitarbeitenden und mietet die Räumlichkeiten am bestehenden Standort. Zum Übernahmepreis der Transaktion haben die beiden Parteien Stillschwei-
gen vereinbart.

Der Bereich Papier betreibt am Standort Perlen zwei Papiermaschinen. Die 2010 in Betrieb genommene PM7 ist die modernste Papiermaschine Europas. Sie produziert jährlich mehr als 350’000 Tonnen Zeitungsdruckpapiere. An der PM4 werden gestrichene Magazinpapiere (LWC) hergestellt. Insgesamt setzte der Bereich Papier 2016 513'000 Tonnen Pressepapiere im In- und Ausland ab.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #109475
 26.03.2015

Geschäftsjahr 2014: CPH mit positivem Ergebnis  (Firmennews)

Die CPH Chemie + Papier Holding AG hat 2014 den Umsatz um 2,3% auf CHF 492,5 Mio. gesteigert und schloss das Geschäftsjahr mit einem EBIT von CHF 16,0 Mio. positiv ab.
Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer unveränderten Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 pro Aktie und ein Aktiensplit im Verhältnis von 1 zu 20 vorgeschlagen. Tiefere Papierpreise und die Aufhebung des Euro-Mindestkurses werden 2015 operativ zu einem negativen Ergebnis führen.

In Europa, dem wichtigsten Absatzraum der CPH-Gruppe, entwickelte sich die Konjunktur im Berichtsjahr seitwärts. Die CPH konnte beim Umsatz leicht zulegen und das Ergebnis eindrücklich steigern, was vor allem auf den Bereich Papier zurückzuführen war.
„Die Effizienzsteigerungen von CHF 20 Mio. bis CHF 30 Mio., die wir in den vergangenen Jahren jährlich realisierten, sind 2014 erstmals auch im Ergebnis sichtbar“, kommentiert Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe.
Dies liegt daran, dass die Papierpreise und die relevanten Wechselkurse im Berichtsjahr weitgehend stabil blieben.

Gruppenumsatz nimmt leicht zu
Der Umsatz der CPH-Gruppe stieg im Berichtsjahr um 2,3% auf CHF 492,5 Mio.
„Erfreulicherweise trugen alle drei Geschäftsbereiche zum Wachstum bei. Allen voran erzielte der Bereich Papier substanzielle Erfolge“, meinte Peter Schildknecht. „Erstmals konnte die PM 4 während des gesamten Jahres vollständig mit höhermargigen Magazinpapieren ausgelastet werden.“
Da auch die PM 7 ihre Produktionsmenge steigern konnte und die Papierpreise weitgehend stabil blieben, stieg der Umsatz des Bereichs an. Auch die Bereiche Verpackung und Chemie realisierten ein leichtes Umsatzplus.

Operatives Ergebnis deutlich gesteigert
Der EBITDA der CPH stieg im Geschäftsjahr um 64,5 % auf CHF 50,8 Mio., was einer EBITDA-Marge von 10,3 % entspricht. Wertberichtigungen auf Sachanlagen hatten das Betriebsergebnis (EBIT) des Vorjahres massgeblich geprägt. Im Vergleich zum Betriebsergebnis vor Wertberichtigung legte der EBIT 2014 um eindrückliche CHF 42,7 Mio. auf CHF 16,0 Mio. zu. Die EBIT-Marge betrug 3,3 %.

Nettoergebnis klar im Plus
Das Nettoergebnis schloss mit CHF 10,5 Mio. ebenfalls positiv ab. Das Ergebnis kam ohne grössere betriebsfremde Erträge zu Stande, da im Geschäftsjahr keine wesentlichen Immobilien verkauft worden waren.

Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 beantragt Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 1. April 2015 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende in der Form einer Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 pro Aktie vor und bestätigt damit die kontinuierliche Dividendenpolitik der Gruppe.

Aktiensplit von 1 zu 20
Zudem beantragt er einen Aktiensplit im Verhältnis von 1 zu 20. Eine Aktie zu nominal CHF 100 soll in 20 Aktien zu nominal CHF 5 gesplittet werden.

Bau eines Produktionswerkes in China
Die CPH erwirtschaftet zwei Drittel der Umsätze im Bereich Papier. 84 % der Umsätze stammen aus den gesättigten europäischen Märkten. Die Gruppe erzielt nur 14 % der Umsätze in der Schweiz, während rund 70 % der Kosten in Schweizer Franken anfallen. Der seit einigen Jahren überbewertete Schweizer Franken wirkt sich entsprechend negativ auf das Ergebnis aus. Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und den Wechselkursen zu reduzieren, wird die CPH zukünftig in neue Produktionskapazitäten ausserhalb des Papierbereichs und ausserhalb der Schweiz investieren und verstärkt neue Märkte in Asien und Lateinamerika erschliessen. Im Geschäftsjahr hat die CPH diesen strategischen Leitlinien entsprechend den Entscheid für den weiteren Ausbau des Verpackungsbereichs in China gefällt. Auf einem im Baurecht erworbenen Grundstück in Suzhou wird im ersten Quartal 2015 mit dem Bau einer PVC-Beschichtungsanlage begonnen. Mit den zusätzlichen Kapazitäten, die ab 2016 zur Verfügung stehen, werden die rasch wachsenden Pharma-Märkte in Asien verstärkt erschlossen.

Veränderungen im Verwaltungsrat
Die CPH beantragt der Generalversammlung vom 1. April 2015 die Zuwahl von zwei neuen Verwaltungsräten. Als Ersatz für Hanspeter Balmer, der am 30. Juni 2014 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, wird Kaspar W. Kelterborn zur Wahl vorgeschlagen. Als Nachfolger von Max Walter, der aufgrund einer internen Alterslimite nicht mehr zu Wiederwahl antritt, soll Manuel Werder Einsitz im Verwaltungsrat nehmen.

Ausblick 2015
Nach der überraschenden Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 haben die wichtigen Fremdwährungen im Vergleich zum Franken zweistellig an Wert verloren.
„Da die CPH-Gruppe mehrheitlich in der Schweiz produziert und ihre Produkte überwiegend exportiert, schlagen sich Wechselkursveränderungen der wichtigen Währungen Euro und US-Dollar im Verhältnis zum Schweizer Franken in Umsatz und Ergebnis nieder,“ kommentiert Peter Schildknecht.
Für 2015 muss mit weiterhin schwachen Fremdwährungen gerechnet werden, Prognosen zum Geschäftsverlauf sind daher mit hoher Unsicherheit behaftet. Der operative Erfolg der CPH-Gruppe hängt massgeblich von der Entwicklung des Papierbereichs ab. Aufgrund der Überkapazitäten im Markt stehen die Papierpreise 2015 unter Druck, was mit Mehrmengen nicht kompensiert werden kann. Die Bereiche Chemie und Verpackung werden die höherwertigen Produkte weiter ausbauen und in den Wachstumsregionen neue Märkte erschliessen.
Für das Areal der CPH, auf welchem der Bereich Chemie in Uetikon produziert, interessiert sich der Kanton Zürich als möglichen Standort für den Bau einer Kantonsschule. Die CPH führt deshalb mit dem Kanton Gespräche.
Peter Schildknecht: „In allen Bereichen werden die Massnahmen zur Effizienzsteigerung unvermindert weiter geführt. 2015 strebt die CPH einen weiteren Ausbau ihrer Marktanteile an. In Franken gerechnet wird der Umsatz aber deutlich sinken und das Betriebsergebnis wird negativ ausfallen.“
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #105165
 22.01.2014

Wiederaufnahme der LWC Produktion an der Papiermaschine 4 in Perlen  (Firmennews)

Nach dem Brand an der Rollenschneidmaschine von Ende Oktober 2013 konnte die Produktion der LWC Linie PM4 der Perlen Papier AG am 19. Dezember wieder erfolgreich gestartet werden.
Basierend auf der guten Planung der Reparaturarbeiten und aktiver Unterstützung durch Partnerbetriebe konnte die Instandsetzung der Rollenschneidmaschine schneller als erwartet realisiert werden.
Die nach dem Anlauf der Papiermaschine 4 durchgeführten Drucktests zeigen beste Ergebnisse in Bezug auf Laufeigenschaften und Bedruckbarkeit des Papiers.
Wir bedanken uns bei unseren Kunden für das entgegengebrachte Verständnis und ihre Loyalität in dieser schwierigen Situation. Somit sind die LWC Sorten PERLENTOP gloss und satin ab sofort wieder erhältlich.
(Perlen Papier AG)

Newsgrafik #104483
 11.11.2013

Auswirkungen auf den Geschäftsgang aus dem Brand am Rollenschneider der Papiermaschine 4  (Firmennews)

Am Dienstag, 29. Oktober 2013, wurde der Rollenschneider der Papiermaschine 4 durch einen Brand beschädigt. Die Produktion von Magazinpapieren an der Papiermaschine 4 musste in der Folge eingestellt werden.
Die Auswirkungen des Brandes werden das Jahresergebnis 2013 der CPH-Gruppe auf Stufe EBIT mit ca. 2,5 – 5,0 Mio. belasten.
Der Brand beim Rollenschneider der Papiermaschine 4 (PM4) vom Mittwoch, 29. Oktober 2013, wird sich auf das operative Ergebnis der Perlen Papier AG auswirken.
Obwohl vom Brand selbst nicht betroffen, musste als Folge die Produktion von Magazinpapieren auf der PM4 eingestellt werden. Der nicht von der Versicherung gedeckte Schaden wird das Jahresergebnis des Geschäftsbereiches Papier und auch dasjenige der CPH-Gruppe auf Stufe EBIT mit rund CHF 2,5 – 5,0 Mio. zusätzlich belasten.
Durch den Produktionsunterbruch auf der PM4 kommt es zu einem temporären Lieferunterbruch von Magazinpapieren. Die Kunden werden bei der Ersatzbeschaffung durch die Verkaufsabteilung der Perlen Papier AG unterstützt. Es wird nach derzeitigem Wissensstand damit gerechnet, dass die Produktion auf der PM4 zu Beginn des neuen Jahres wieder aufgenommen werden kann.
Zudem wird geprüft, ob für die Mitarbeitenden der betroffenen Produktionsschichten allenfalls Kurzarbeit eingeführt werden muss. Die Produktion von Zeitungsdruckpapier auf der PM7 ist vom Brand und seinen Auswirkungen nicht betroffen und läuft unvermindert weiter. Die Kundenaufträge können uneingeschränkt wahrgenommen werden.
(Perlen Papier AG)

Newsgrafik #104391
 31.10.2013

Perlen Papier: Brand am Rollenschneider der Papiermaschine 4  (Firmennews)

Bild: Papiermaschine 4

Bei der Perlen Papier AG kam es am Mittwochabend, 29. Oktober 2013, um ca. 21.30 Uhr zu
einem Brand beim Rollenschneider der Papiermaschine 4 (PM4). Dank dem schnellen Eingreifen der eigenen Betriebsfeuerwehr, welche von den Feuerwehren der benachbarten Gemeinden unterstützt wurde, konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Menschen kamen keine zu Schaden.
Betroffen vom Brand war der Rollenschneider, welcher sich im selben Gebäude befindet wie die PM4. Die PM4 selbst ist vom Brand nicht betroffen, muss aber in der Folge die Produktion einstellen.
Über das genaue Ausmass des Schadens können noch keine Angaben gemacht
werden.
An der PM 4 werden Magazinpapiere hergestellt. Bei diesen Papieren wird es zu einem temporären Lieferunterbruch kommen. Die neue PM7, auf welcher Zeitungsdruckpapier hergestellt wird, ist vom Brand nicht betroffen. Deren Produktion läuft unvermindert weiter und die Kundenaufträge können uneingeschränkt wahrgenommen werden.
(Perlen Papier AG)

 

CKW geht mit Perlen Papier eine strategische Partnerschaft für strukturierte Strombeschaffung ein  (Firmennews)

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) und die Perlen Papier AG haben einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet. Vereinbart wurden die umfassende Stromversorgung mittels strukturierter Beschaffung sowie Dienstleistungen der Strategie- und Portfolioberatung. Perlen Papier wechselt damit ab 2014 aus der Grundversorgung in den freien Strommarkt.

Seit der Teilliberalisierung des Schweizer Strommarktes ist die Beschaffung von Strom zu einem strategisch wichtigen Erfolgsfaktor geworden – sowohl für Stromversorger als auch für ihre Grosskunden.

Die Perlen Papier AG ist mit über 380 Mitarbeitenden die grösste Herstellerin von Zeitungsdruckpapieren und die einzige Produzentin von Magazinpapieren in der Schweiz. Die kostenoptimale Beschaffung von Strom und anderer Energieträger ist von grosser wirtschaftlicher Bedeutung.

Die von CKW unterstützte Strombeschaffung bietet Perlen Papier die Möglichkeit, ihren Strom zeitlich gestaffelt und risikooptimiert zu beziehen. Der mehrjährige Liefervertrag nutzt sämtliche Möglichkeiten der liberalisierten europäischen Grosshandelsmärkte und kombiniert verschiedene innovative Stromprodukte. Die hohe Einsatzflexibilität der Papiermaschinen von Perlen Papier erlaubt auch, im Regelenergiemarkt aktiv zu sein.

CKW hat im Rahmen eines ordentlichen Ausschreibungsverfahrens der Perlen Papier den Zuschlag für die zukünftige Strombeschaffung erhalten.

Felix Graf, Geschäftsleitungsmitglied und Leiter Energie bei CKW, freut sich über die intensivierte Partnerschaft. «Dass Perlen Papier als langjähriger, treuer Kunde mit uns ein neues Kapitel in ihrer Strombeschaffung aufschlägt, zeigt, dass wir mit unseren kundengerechten Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zum Erfolg der Wirtschaft in unserer Region leisten.»
(CKW Centralschweizerische Kraftwerke AG)

 

SCHWEIZERISCHE PAPIERINDUSTRIE: SCHRUMPFENDE PRODUKTION UND RÜCKLÄUFIGER ...  (Firmennews)

... KONSUM

Das Berichtsjahr 2011 war gesamtwirtschaftlich nach einer soliden Konjunktur im ersten Halbjahr durch das verschlechterte Umfeld in der Europäischen Union sowie den hoch bewerteten Franken geprägt. Die Schweizer Wirtschaft verlor nach der Jahresmitte spürbar an Fahrt und der Wertschöpfungsbeitrag der Industrie schrumpfte entsprechend.

Die schweizerische Papierindustrie blieb von dieser Entwicklung in keiner Weise verschont. Als stark exportorientierte Branche schlug namentlich die Wechselkursproblematik voll durch. Im Übrigen hatte sie sich den für die Papierindustrie üblichen Herausforderungen zu stellen: Tiefe Preise, grosse Produktionsüberkapazitäten in Europa, hohe und weiterhin steigende Energie- und Rohstoffkosten.
Der schon lange andauernde Restrukturierungs- und Konzentrationsprozess in der europäischen Papierindustrie hinterliess im Berichtsjahr leider auch am Produktionsstandort Schweiz seine tiefen Spuren. Der grösste nationale Feinpapierproduzent des Landes, das zur südafrikanischen Sappi Fine Paper Europe gehörende Werk Biberist, musste nach knapp 150 Jahren für immer seine Tore schliessen und die Cham Paper Group musste zum Jahresende eine starke Redimensionierung ihres schweizerischen Produktionsstandortes ankündigen.

Wie üblich präsentierte sich die wirtschaftliche Lage der ZPK-Firmen bezüglich der Auslastung und der Ertragslage unterschiedlich, da die meisten in verschiedenen Marktsegmenten tätig sind.
Die elf ZPK-Firmen stellten im Jahre 2011 1,376 Mio. Tonnen Papier her, wobei wegen der Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine von Perlen Papier die Produktion von Zeitungsdruckpapier kräftige zulegte. Die Produktion holzfreier, gestrichener Papiere sank demgegenüber wegen der Stilllegung von Sappi Biberist deutlich.
Ausgehend von einer inländischen Gesamtauslieferung aller Papier von 1,375 Mio. Tonnen, abzüglich des gesamten Exportes von 0,967 Mio. Tonnen und zuzüglich der importierten Ware von 1.041 Mio. Tonnen resultierte im Berichtsjahr ein Inlandkonsum von 1,448 Mio. Tonnen – gegenüber dem Vorjahr 78‘043 Tonnen oder 5,1 Prozent weniger. Bei einer Bevölkerung von 7,95 Mio. Einwohnern wurden pro Einwohner und innert Jahresfrist rund 12 Kilogramm weniger Papier und Verpackungsmaterial konsumiert.

Wie bei allen energieintensiven Industrien sind für die schweizerische Papierindustrie die energiepolitischen Rahmenbedingungen existentiell. Die einschlägige Gesetzgebung wird deshalb vom Branchenverband und der Interessengemeinschaft Energieintensive Branchen (IGEB) aufs engste begleitet. Die energie- und klimapolitische Hektik, die wegen der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und unter dem Druck der radikalen Klimavolksinitiative im Berichtsjahr 2011 ausgebrochen und auch dieses Jahr noch anhalten wird, darf nicht zu unbedachten Schnellschüssen auf dem Buckel der energieintensiven Industrien führen. Im Gegenteil: Die Papierindustrie und die anderen energieintensiven Branchen und Betriebe brauchen bei der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) baldmöglichst Entlastung und bei der Umsetzung des neuen CO2-Gesetzes pragmatische Lösungen.
Zürich, den 14. Mai 2012
Weitere Auskünfte erteilt:
Max Fritz, Direktor Tel. +41 44 266 99 20 Mob. +41 79 504 39 05
(ZPK Verband der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie)

Newsgrafik #91983
 01.11.2011

CPH-Gruppe: neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG  (Firmennews)

Der Verwaltungsrat der CPH Chemie + Papier Holding AG hat Klemens Gottstein
zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG ernannt. Er
wird seine Aufgabe zum 01. Januar 2012 antreten.
Klemens Gottstein war zuletzt Executive Vice President Operations der Myllykoski Gruppe mit der Gesamtverantwortung für die sechs Europäischen Werke sowie Human Resources Europe. Er begann seine Karriere in der Papierindustrie vor über 30 Jahren mit einer Lehre als Papiermacher. Nach ersten beruflichen Schritten im Werk Albbruck durchlief er unterschiedlichste Funktionen in der Myllykoski Gruppe wo er unter anderem HR Direktor, General Manager der Werke Dachau und Ettringen, Vice President Operations sowie Director Business Development war.
Der 50-jährige Klemens Gottstein ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er wird seine Stelle als Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG am 1. Januar 2012 antreten. In dieser Funktion ist er auch Mitglied der Gruppenleitung der CPH Chemie + Papier Holding AG und berichtet direkt an den CEO der CPH-Gruppe, Dr. Peter Schildknecht.
Wie bereits angekündigt verlässt Frank R. Ruepp die CPH-Gruppe per Ende Oktober 2011. Interimistisch wird die Perlen Papier AG von CEO Dr. Peter Schildknecht geführt werden. Die CPH-Gruppe dankt Frank R. Ruepp für sein langjähriges Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #81813
 21.06.2011

CPH-Gruppe: Frank R. Ruepp, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG....  (Firmennews)

... verlässt die CPH

Frank R. Ruepp, lic.oec.publ., gibt nach 7 Jahren die Leitung der Perlen Papier AG ab. Er hat sich entschlossen eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen und wird die CPH Chemie + Papier Holding AG verlassen.
Frank R. Ruepp leitete seit 2004 die Perlen Papier AG in Perlen, eine 100%-Tochter der CPH Chemie + Papier Holding AG. Während seiner Leitung wurde die Produktion stark gesteigert, vor allem mit der neuen Papiermaschine PM 7. Diese hat im Herbst 2010 erfolgreich den Betrieb aufgenommen; für 2011 ist eine gesamte Produktionsmenge von fast 490'000 Tonnen in Perlen geplant.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine PM 7 hat sich Frank R. Ruepp entschieden, eine neue Herausforderung ausserhalb der CPH Chemie + Papier Holding AG anzunehmen. Er wird die CPH voraussichtlich im Herbst verlassen.
Die CPH-Gruppe dankt Frank R. Ruepp für sein langjähriges Engagement in der Perlen Papier AG und der CPH und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.
Über die Nachfolge als Leiter der Perlen Papier AG wird zu gegebener Zeit informiert werden. (CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #87263
 10.09.2010

PM7 – unsere Papiermaschine, die neue Massstäbe setzt  (Firmennews)

Papierproduktion von höchster Qualität

Erfolgreicher Anlauf der Papiermaschine 7 am 09. September 2010

Die Perlen Papier AG ist ein europäisch ausgerichteter Schweizer Anbieter von Zeitungsdruck- und Magazinpapieren.
Als unabhängiges Unternehmen sind wir ein verantwortungsvoller und flexibler Partner, der die Kundenbedürfnisse ins Zentrum seines Handelns stellt.

Neueste Technologien, ein kundenorientiertes Papiersortiment und ein umweltfreundliches Rohstoffkonzept zeichnen uns aus. Unser Verständnis von ökologisch verantwortungsvoller Papierproduktion zeigt sich in der sinnvollen Wiederverwertung von Altpapier, im Erwerb von überwiegend FSC-zertifizierten Faserstoffen und in dem möglichst schonenden Umgang mit unseren Ressourcen.
So sind unsere Papiere denn auch als FSC-zertifizierte Papiere verfügbar.

Mit der hocheffizienten Papiermaschine 7 produzieren wir Standard- und aufgebessertes Zeitungsdruckpapier von höchster Qualität. Die PM7 besticht durch ihre überdurchschnittliche Leistungskraft und ihr ressourcenschonendes Gesamtkonzept.
(Perlen Papier AG)