News - Wilfried Heinzel AG

News - Wilfried Heinzel AG

Wilfried Heinzel AG

ÖsterreichWien

 

News - Wilfried Heinzel AG

Newsgrafik #129356
 19.04.2021

HEINZEL GROUP steigert Produktion und entschuldet sich im Pandemie-Jahr 2020 völlig  (Firmennews)

Sebastian Heinzel (Foto) verstärkt Geschäftsführung

Unter den herausfordernden Rahmenbedingungen des Jahres 2020 konnte die HEINZEL GROUP ein respektables Ergebnis erzielen und mit ihrer völligen Entschuldung eine gute Basis für weiteres Wachstum schaffen. Sebastian Heinzel ergänzt ab sofort als Chief Strategy Officer die Unternehmensführung.

Im Geschäftsjahr 2020 konnte die HEINZEL GROUP sowohl auf der Papier- als auch auf der Zellstoffseite die Produktion steigern, sodass sich die Gesamtproduktion 2020 auf 1.607.030 Tonnen erhöhte. Für die gesteigerten Papiermengen verantwortlich sind das erste vollständige Betriebsjahr der auf Kraftpapier mit niedrigen Grammaturen spezialisierten PM3 in Pöls und die sehr gute Performance der PM10 in Laakirchen, die mehr Wellpappenrohpapier produzierte als im Jahr zuvor. Die gesamten Verkaufsmengen der Gruppe blieben bedingt durch die Corona-Pandemie mit 3,7 Mio. Tonnen knapp unter dem Wert von 2019. In Kombination mit niedrigeren Marktpreisen reduzierten sich dadurch die Net Sales der HEINZEL GROUP auf EUR 1.611,7 Mio. Auch wenn sich die gesunkenen Holzpreise und weitreichende Einsparungsmaßnahmen positiv auswirkten, fiel das EBITDA der HEINZEL GROUP mit EUR 126,0 Mio. auf das Niveau des Jahres 2017 zurück. Das EBIT der Gruppe sank auf EUR 57,7 Mio., der Jahresüberschuss auf EUR 39,9 Mio. Vor diesem Hintergrund ist es umso beachtlicher, dass sich die HEINZEL GROUP 2020 gänzlich entschulden und ihre Eigenkapitalquote auf 59,2 % steigern konnte.

Mit dieser Bilanzstruktur ist die Gruppe bestens für zukünftige Wachstumsprojekte gerüstet und verstärkt nun auch ihr Management. Ab sofort fungiert Sebastian Heinzel als weiterer Geschäftsführer der Heinzel Holding. Neben CEO Kurt Maier und CFO Barbara Potisk-Eibensteiner ist Heinzel als Chief Strategy Officer für die Bereiche Strategie, M&A und Vertrieb verantwortlich. In einer Doppelfunktion bleibt Sebastian Heinzel auch weiterhin CEO von heinzelsales, dem globalen Vertriebsnetzwerk der HEINZEL GROUP. „Aus unserer einzigartigen Kombination aus Produktion und Handel ergeben sich neue Wachstumschancen, die wir ergreifen wollen“, so Heinzel.

Zuversichtlicher Ausblick für 2021
Deutliche Preissteigerungen für fast alle Papier- und Zellstoffqualitäten seit Jahresbeginn lassen die HEINZEL GROUP trotz gestiegener Rohstoffkosten optimistisch ins Jahr 2021 blicken. Das Management geht davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Lauf des Jahres mit dem erfolgreichen Kampf gegen das Coronavirus deutlich verbessern werden und die Gruppe dank ihrer globalen Präsenz und ihres diversifizierten Produktportfolios von der Konjunkturerholung profitieren wird.
(Wilfried Heinzel AG)

Newsgrafik #126652
 07.08.2020

Heinzel Group tritt der Industrieallianz '4evergreen' bei  (Firmennews)

Heinzel Group ist Mitglied der Allianz „4evergreen“, welche sich das Ziel gesetzt hat, den Anteil von faserbasierten Verpackungen zu erhöhen, um so die Klima- und Umweltbelastungen nachhaltig zu verringern. Weiter soll das Wissen und Bewusstsein über die Vorteile von faserbasierten Verpackungsmaterialen in der Gesellschaft gestärkt werden. Die Initiative tritt unter anderem für die Entwicklung von optimierten Sammelsystemen und geeignete Recyclinginfrastrukturen ein.

In der gesamten faserbasierten Verpackungs-Wertschöpfungskette sind Mitglieder der „4evergeen“-Allianz: Papier-, Karton-, und Verpackungshersteller, Technologie- und Materiallieferanten, Abfallsortierer und -sammler, sowie Einzelhändler.
(Wilfried Heinzel AG)

Newsgrafik #122091
 15.01.2019

Koehler und heinzelsales mit Partnerschaft für flexible Verpackungen  (Firmennews)

Koehler gewinnt mit heinzelsales einen Vertriebspartner mit Erfahrung und Kompetenz für Frankreich, Spanien und Portugal.

Vor weniger als einem Jahr hat die Koehler Paper Group mit der Ankündigung einer Großinvestition am Standort Kehl den ersten Schritt hin zu einer neuen Papiermaschine gemacht, auf der Papiere für flexible Verpackungen gefertigt werden sollen. Während die Arbeiter auf der Baustelle Hochleistungen vollbringen und die Arbeiten gut im Zeitplan liegen, werden in der Zentrale in Oberkirch die Weichen gestellt, um auch vertriebsseitig vom ersten Tag an auf der Höhe zu sein.

Ein Partner mit Erfahrung und Kompetenz
So wurde nun für die Vermarktung der Papiere für flexible Verpackungen in Frankreich, Spanien und Portugal mit der Wilfried Heinzel AG, auch als heinzelsales bekannt, ein erfahrener und überaus kompetenter Partner gewonnen. Gemeinsam mit heinzelsales möchte Koehler am zukünftigen Geschäftserfolg von einseitig gestrichenen Papieren mit Barriere-Funktionen und Siegelfähigkeit arbeiten.

Die Papiere für flexible Verpackungen finden in den verschiedensten Produkten Anwendung. Dazu gehören Schokolade- und Müsliriegel, Pudding und Müslis, Zuckersticks, Beutel für Fertigsuppen, Reis und Tierfutter, Eistüten, Müsliriegel, Banderolen und Deckel für Joghurtbecher und vieles mehr.

Umweltfreundlich: Recycling-Kreislauf von Papier gelöst
Koehlers Ziel ist es dabei, Kunststoff bei diesen flexiblen Verpackungen durch Papier zu ersetzen, wo das möglich und sinnvoll ist, um so einen Beitrag zu leisten, nicht wiederverwertbare Verpackungen durch Papier zu ersetzen, einem Werkstoff, dessen Recycle-Kreislauf bereits in vielen Ländern gelöst ist. So ist Papier tatsächlich die nachhaltige und umweltfreundliche Alternative.

Die Wilfried Heinzel AG ist das globale Vertriebsnetzwerk der HEINZEL GROUP mit Sitz in Wien. In Partnerschaft mit Produzenten aus aller Welt vertreibt das Unternehmen eine breite Palette von Papier- und Zellstoffqualitäten durch kompetente lokale Vertriebsspezialisten in Europa und anderen Weltregionen.
(Papierfabrik August Koehler SE)

Newsgrafik #112652
 25.01.2016

Die Raubling Papier GmbH - Seit 1.1.2016 Tochter der Heinzel Group  (Firmennews)

Unser Werk im Herzen Europas befindet sich an einer zentralen Schnittstelle zu umliegenden Märkten, beschäftigt rund 145 Mitarbeiter und produziert jährlich ca. 210.000 Tonnen Papier.

Die Raubling Papier GmbH produziert zertifizierte Wellpappenrohpapiere, die natürliche Ressourcen schonen und ein geringes Flächengewicht haben. Wir sind auf Recycling und damit Wellpappe auf Altpapierbasis spezialisiert. Gerne erfüllen wir in diesem Bereich Anforderungen unserer Kunden, die über Standardlösungen hinausgehen.

Die Raubling Papier GmbH ist eine Deutsche Tochter der international agierenden Heinzel Group.
(Heinzel AG)

Newsgrafik #111810
 30.10.2015

Mondi Group agrees to sell its Raubling containerboard mill  (Company news)

Mondi Group has signed an agreement for the sale of its recycled containerboard mill and related recycling operations located in Raubling, Germany, to the Heinzel Group for an enterprise value of €25 million on a debt and cash free basis.

The transaction remains subject to competition clearance and is expected to complete by the end of 2015.

The sale enables Mondi to focus on the development of its core containerboard operations in line with its strategy.
(Mondi Limited)

Newsgrafik #109508
 31.03.2015

Umsatzrekord für die Heinzel Group  (Firmennews)

-Umsatz 2014 um 5,8% auf EUR 1.406,5 Mio. gesteigert
-Rekord-EBITDA von EUR 117,9 Mio.
-Erfolgreiche Markteinführung des neuen Starkraft-Papiers aus Pöls
-Investition in eine Biogasanlage bei Estonian Cell

2014 stellte die Heinzel Group erneut ihre Dynamik unter Beweis: Der Umsatz legte um 5,8% auf EUR 1.406,5 Mio. zu. Dazu beigetragen haben – neben der 2014 erstmals ganzjährigen Einbeziehung der Laakirchen Papier AG und der Bunzl & Biach GmbH – der erfolgreiche Anlauf der Papiermaschine PM2 in Pöls sowie der Ausbau der Vertriebskooperation mit der schwedischen SCA-Gruppe bei heinzelsales. Dämpfend wirkte hingegen die verminderte Produktion der Zellstoff Pöls AG aufgrund eines Kesselschadens. Von den insgesamt abgesetzten 3.247.039 Tonnen Zellstoff und Papier wurden 30,6 Prozent in den drei gruppeneigenen Werken produziert. Der Rest wurde für Drittlieferanten vermarktet.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit EUR 67,4 Mio. leicht unter dem Vorjahreswert von EUR 69,2 Mio. Dieser war allerdings durch einen aus der Akquisition der Laakirchen Papier AG resultierenden außerordentlichen positiven Effekt von EUR 37,2 Mio. beeinflusst gewesen, dem 2014 nur mehr EUR 10,6 Mio. gegenüberstanden. Auf bereinigter Basis konnte daher sehr wohl eine deutliche Steigerung erzielt werden, welche die positive Entwicklung im Geschäft der Heinzel Group belegt.
„Wir haben alle Akquisitions- und Investitionsprojekte erfolgreich umgesetzt, und alle Gesellschaften sind operativ positiv“, freut sich Alfred H. Heinzel, CEO und Präsident der Heinzel Group.

Erfolgreiche Markteinführung des Pölser Starkraft-Papiers
Wichtigstes Highlight des abgelaufenen Jahres für die gesamte Heinzel Group, insbesondere aber für den Standort Pöls war die Markteinführung des neuen Starkraft-Papiers von der Ende 2013 in Betrieb gegangenen Papiermaschine PM2: „Mit den 58.429 Tonnen unseres neuen Kraftpapiers, das wir in 43 Märkte geliefert haben, liegen wir bereits im ersten Geschäftsjahr über der Anlaufkurve in unserem Businessplan“, gibt sich Kurt Maier, CEO der Zellstoff Pöls AG, sehr zufrieden. Diese Investitionsentscheidung brachte dem Unternehmen 2014 auch gleich den renommierten Papierbranchen-Preis „PPI Award“ in der Kategorie „Business Strategy of the Year“ ein.
Nach der Explosion des Laugenkessels der Zellstoff Pöls AG Ende März 2014 konnte die Zellstoffproduktion auf reduziertem Niveau rasch wieder aufgenommen werden. Die Großreparatur bis Ende 2015 wird als Anlass für zusätzliche Investitionen in die Energieeffizienz genutzt.

Laakirchen Papier erweitert Produktpalette
Im ersten vollen Geschäftsjahr innerhalb der Heinzel Group hat die 2013 übernommene Laakirchen Papier AG längst ihren Platz gefunden und agiert in enger Zusammenarbeit mit den anderen Gruppenunternehmen. Auf die aktuelle Branchenentwicklung reagierte die oberösterreichische Papierfabrik 2014 gleich mit zwei neuen, speziell für Direktmarketing entwickelten Produkten.

Neue Biogasanlage für estnisches Werk
Estonian Cell nahm 2014 die erste Biogasanlage Europas in Verbindung mit einem BCTMP-Zellstoffwerk in Betrieb. Diese größte internationale Direktinvestition in Estland 2014 in Höhe von EUR 11 Mio. steigert nicht nur die Energieeffizienz des Werks, sondern trägt auch maßgeblich zur Kostenentlastung bei, indem die Ausgaben für Erdgas zur Trocknung des Zellstoffs deutlich reduziert werden. Die Verringerung der CO2-Emissionen der Fabrik wurde mit der Auszeichnung „Umweltfreundlichstes Unternehmen Estlands 2014“ honoriert.

Heinzelsales bewegt rund zwei Millionen Tonnen
Das weltweit tätige Handelshaus der Heinzel Group verkaufte 2014 knapp zwei Millionen Tonnen Zellstoff, Papier, Karton und Wellpappe. Dies bedeutet ein sattes Mengenwachstum um 17,6% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der belieferten Märkte konnte auf insgesamt 86 Länder rund um die Welt ausgebaut werden.
Die zur Heinzel Group gehörende Europapier-Gruppe sowie der Altpapierhändler Bunzl & Biach haben ihr Ergebnis nachhaltig und bedeutend gesteigert.
(Wilfried Heinzel AG)

12.04.2013

Heinzel Group finalizes the Laakirchen paper mill acquisition & starts sales & marketing cooperation  (Company news)

...with SCA Forest Products

The Heinzel Group is pleased to announce that the takeover of the former SCA publication paper mill in Laakirchen, Austria, agreed in December 2012, was completed on April 2, 2013. With a turnover of EUR 308 m in 2012, Laakirchen Papier AG, as the company will be known in future, is set to make a sizeable contribution to Heinzel Group growth.
It is expected that the integration of the 540,000t mill into the Heinzel Group will proceed smoothly and synergies from pulp integration and common purchasing can be realized immediately. The takeover transaction also involved the acquisition of a majority holding in the waste paper dealer, Bunzl & Biach, with annual sales volume of 590,000t and possesses further growth potential.
With turnover of EUR 1.1 billion and EBITDA of EUR 69 million, the Heinzel Group again showed strong results in 2012. An equity ratio of 48.5% and gearing of 12% form a solid basis for investment-based growth.
Following its integration into the Heinzel Group, Laakirchen Papier’s financing basis will change. External investors – especially in Austria – have indicated a keen wish to participate in this traditional Upper Austrian corporation. To date this was not possible, as the company was internally financed, but now in response to this interest a bonded loan issue is planned with the aim of reaching a large number of potential investors.
Another important element of the takeover is represented by the decision of the Heinzel Group and SCA to cooperate in the sale and marketing of publication papers, pulp, kraftliner and products for flexible packaging. In this connection, two former SCA offices in Poland and Italy have also been acquired by Heinzel Sales, the sales and trading arm of the Heinzel Group.
For each country, a separate strategy has been defined between the sales organizations of both Heinzel and SCA with the aim of using the strongest position of each group to maximum effect.
The Heinzel Group will retain the Grapho brands for SC products from Laakirchen, as products such as GraphoVerde and GraphoNova are well established in the markets and occupy a strong quality position.
Andrew Paul, the head of Heinzel Sales: “We are excited about the new opportunities for both groups to provide even better service performance and a stronger market presence for our customers and we will be implementing the active transfer of responsibilities within the coming months.”
(Wilfried Heinzel AG)

03.04.2013

Divestment of Laakirchen mill now closed  (Company news)

SCA has now completed the previously announced divestment of the Laakirchen mill in Austria.
The Laakirchen mill, producing magazine paper, was sold to Heinzel Group. The closing follows clearance by relevant competition authorities.
The initial purchase consideration is EUR 100m with a possible maximum additional purchase price of EUR 100m based on a two-year profit-sharing model.
(SCA Svenska Cellulosa Aktiebolaget)

19.12.2012

SCA divests publication paper mill in Laakirchen  (Company news)

SCA is divesting its Austrian publication paper mill in Laakirchen to Heinzel Group. In conjunction with the divestment, SCA and Heinzel Group have concluded a sales cooperation agreement.
In 2011 Laakirchen reported totaled sales of EUR 335m and had just over 500 employees. The annual capacity amounts to more than 500,000 tons.
The initial purchase consideration is EUR 100m with a possible maximum additional purchase price of EUR 100m based on a two-year profit-sharing model. In conjunction with the transaction, an impairment of EUR 50m has been recognized, which will be charged to profit in the fourth quarter of 2012.
The transaction is expected to be finalized in the first quarter of 2013 following approval by the relevant authorities.
In conjunction with the divestment, SCA and Heinzel Group have concluded a sales cooperation agreement. SCA Forest Products’ and Heinzel Group’s sales organisations complement each other and SCA will have a stronger representation on several markets for its publication paper, pulp and kraftliner products. The sales collaboration is scheduled to come into effect when the transaction has been finalized.
Following the divestment of Laakirchen, SCA’s remaining publication papers operations will be concentrated to Sweden, close to its forest holding.
(SCA Svenska Cellulosa Aktiebolaget)

17.07.2012

Paperlinx: Completion of Strategic Review and CEO's Departure  (Company news)

PaperlinX announced that it has entered into the following agreements:
- to sell its operations in Slovakia, Hungary, Slovenia, Croatia and Serbia to the Heinzel Group for €19.6m. The sale price represents a multiple of approximately 10x EBITDA and is A$2m above book value. Net proceeds after debt and transaction costs are expected to be approximately €17.5m (A$21m);
- to sell its loss-making operations in South Africa to local management. Net proceeds of ZAR50m (A$6m) will include A$3m repayment of parent company funding and A$3m purchase consideration for the shares, representing a loss of approximately A$2m against book value.
Commenting on these transactions, PaperlinX CEO, Toby Marchant said: “After the sale of five smaller European businesses and the consistently loss-making South African business announced today, our remaining businesses all operate in sizable markets with significant market positions. All have growth opportunities in diversified products and are the focus of the previously announced restructuring activities. We can now direct our limited resources to these challenges and opportunities whilst at the same time ensuring that we have sufficient liquidity both regionally and for the Group.”

This announcement will bring to a conclusion the Strategic Review that began some twelve months ago. Together with the announcement on June 26th, the Strategic Review has accomplished several critically important goals:
1. significantly improved group liquidity through asset sales at good prices given the current economic environment;
2. reduced organisational complexity to allow focus on those geographies where we hold a significant market share and/or there exists scope to drive growth through diversified products;
3. developed a comprehensive restructuring program to right size all operations; and
4. substantially reduced corporate overhead expenses. Richard Barfield, recently appointed Chief Financial Officer, added: “The disposals in Eastern Europe and South Africa are expected to close over the next 3 months, subject to competition clearance for both transactions and exchange control clearance for South Africa. The additional liquidity generated will further reinforce our ability to improve financing arrangements and margins in Europe, as well as providing additional funding to support accelerated restructuring and diversification.”
CEO, Toby Marchant concluded: “We have reached a major turning point in the transformation of PaperlinX, and the Board and I have agreed that it is an opportune moment for me to step down as Chief Executive. I will therefore be leaving the Company at the end of July. I am doing so knowing that we have taken major strides towards dealing with our significant legacy issues, in the midst of exceptionally hostile conditions, and that we are now on the right path. This is entirely thanks to the excellent people in PaperlinX who have shown extraordinary courage and determination in overcoming the challenges of the last few years.”
Commenting on today’s announcements, the Chairman of PaperlinX, Harry Boon, said: “I would like to sincerely thank Toby for his tireless dedication over 15 years to PaperlinX and its predecessors. Most recently, Toby successfully led our team through a lengthy and complex Strategic Review during exceptionally difficult circumstances.” “Having secured sufficient near-term liquidity for the group, we are now able to focus on the timely delivery of the previously announced restructuring programme and to seek additional opportunities for cost reduction and growth in diversified products.”
“We are pleased to announce that Dave Allen has accepted the role of Interim Chief Executive. Dave is currently Executive Vice President of PaperlinX with responsibility for the UK, Ireland and Canada. Dave joined PaperlinX in 2004 and was previously Managing Director of the Robert Horne Group in the UK. We have initiated a search for a permanent CEO, and will review both external and internal candidates. We have every confidence that Dave Allen and Richard Barfield will drive the restructuring programme during the search process.” In accordance with the terms of Mr Marchant’s employment contract and the limits imposed by the Corporations Act, Mr Marchant will receive a termination payment of 12 months total fixed remuneration in lieu of notice, plus statutory entitlements such as outstanding annual leave. Additional Matters: 1. In response to the ongoing difficult trading conditions and losses, Directors voluntarily cut their fees by 15% from 1 April 2012. Most senior managers in UK, Europe and Australian Corporate also recently took a temporary pay cut of approximately 7.5% on a voluntary basis.
2. Due to the technical operation of the Company's constitution relating to director shareholding requirements and its potential conflict with insider trading provisions of the Corporations Act, Mr. McConnell ceased as a director in December 2011 (for purposes of the constitution but not for purposes of the Corporations Act). The Board formally re-appointed him as a director for purposes of the constitution in April 2012 to fill a casual vacancy. Mr. McConnell has continued at all times to act as a director of the Company notwithstanding the conflicting treatment under the constitution and the Corporations Act, and is regarded by the Board (and for purposes of the Corporations Act) as a director of the Company for the entire period since his initial appointment in August 2011.
(PaperlinX Limited)

Newsgrafik #76341
 07.04.2011

Jahrespressegespräch  (Firmennews)

Zwar hat die Papierindustrie die Wirtschaftskrise 2010 überwunden, aber der Ausblick auf 2011 ist nicht ohne Sorgen.

Im Gespräch waren die Spitzenvertreter der Austropapier. (v.l. Präsident Wolfgang Pfarl, Alfred Heinzel, Geschäftsführer Oliver Dworak und Energiesprecher Max Oberhumer)

Die Konjunkturerholung gewinnt auch in der Zellstoff- und Papierindustrie an Breite. „Dank einer sehr guten Mengenentwicklung konnte die in Österreich traditionell starke Papierbranche nach dem Einbruch im Jahr 2009 im Sog der wirtschaftlichen Aufholjagd die höchsten Zuwächse seit zwei Jahrzehnten verbuchen und die Krise einigermaßen unbeschadet meistern“, erklärte Wolfgang Pfarl, Präsident der Austropapier – Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie, vor Journalisten. Die gute Nachfrage, so Pfarl, war in allen Sortenbereichen zu spüren, was 2010 zu einem Zuwachs der Jahresproduktionsmenge um 9% auf knapp über fünf Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe führte. Der Branchenumsatz stieg um 17% auf 3,8 Milliarden Euro und blieb somit nur geringfügig unter dem Wert des Jahres 2008.

Die deutlichste Steigerung verzeichnete mit über 35% die Produktion von Zeitungsdruckpapier, das in der Rezession besonders stark zurückgegangen war. Die Herstellung von Kraftpapieren wuchs mit einem Plus von 10%, Dünn- und Spezialpapiere mit 6,4%, sowie Druck- und Schreibpapiere mit 5,3%. Faltschachtelkarton kletterte mit einem kräftigen Plus von 14% auf die neue Rekordproduktionsmenge von 555.000 Tonnen. „Auch die Erzeugung von Zellstoff konnte um 9% auf 2 Millionen Tonnen gesteigert werden, womit der bisherige Höchstwert von 2008 knapp übertroffen werden konnte“, bestätigte Alfred Heinzel, Heinzel Holding, die erfreuliche Tendenz. Im Hinblick auf die gesamteuropäische Situation wies Max Oberhumer, Geschäftsführer der Sappi Austria GmbH, darauf hin, dass sich Österreich leicht überdurchschnittlich entwickelte: „Portugal, Ungarn, Finnland und Deutschland konnten ihre Produktion 2010 am deutlichsten steigern, während die Slowakei und Tschechien hinter ihre Produktionsmenge von 2009 zurückfielen. Im weltweiten Vergleich wuchs die Branche in Europa 2010 mit 8,3% stärker als in den USA, Kanada und Brasilien, und wurde nur von Asien übertroffen.“

Aktuell werden jedoch die Ergebnisse der Unternehmen durch das sehr hohe Kostenniveau bei Rohstoffen, vor allem Zellstoff und Altpapier, belastet. Bei Holz kommt erschwerend noch die Herausforderung der nachhaltigen Versorgungssicherheit dazu. „Im Rahmen von FHP, der Kooperationsplattform Forst Holz Papier, arbeiten wir gemeinsam mit der Forstwirtschaft und der Holzindustrie an Lösungsansätzen, wie etwa der Forcierung der Bewirtschaftung durch hofferne Waldbesitzer, und dem Anbau von schnell wachsenden Energiehölzern, wie Pappel und Weide. Die Frage nach der gesicherten langfristigen Verfügbarkeit von Holz zur stofflichen und energetischen Verwertung können wir nur gemeinsam beantworten“, zeigte sich Austropapier-Präsident Pfarl überzeugt. Ein anderes Schlüsselthema von FHP sind die, nach exzessiven Erhöhungen außerordentlich schwierig gewordenen, Tarifverhandlungen mit der Rail Cargo Austria (RCA). „Der Anteil von Holz und Holzprodukten am gesamten Gütertransport der Bahn beträgt mehr als 10% - die Bundesregierung ist gefordert, ein klares Bekenntnis zum Holztransport auf der Schiene abzugeben. Gelingt keine Einigung, könnten durch Verlagerung auf die Straße nicht nur bis zu 200.000 LKW-Fahrten zusätzlich notwendig werden, es wäre damit seitens der Politik auch ein umwelt- und klimapolitischer Rückschritt zu verantworten“, hielt Pfarl fest.

„Die aktuelle Auslastung der Produktionskapazitäten wird von den Unternehmen als sehr unterschiedlich, von gut bis unbefriedigend, berichtet. Durchgängig wirkt sich der steile Anstieg der Rohstoffkosten für Frischfaser und Altpapier als ergebniskritisch aus und kann auch nur punktuell weitergegeben werden. Wir rechnen heuer mit keinen nennenswerten zusätzlichen Nachfrageimpulsen, die Wachstumsraten werden bestenfalls wieder auf normales Niveau einschwenken“, schätzt Pfarl die Gesamtsituation eher vorsichtig ein. Die Investitionskurve der österreichischen Zellstoff- und Papierindustrie zeigt seit mehreren Jahren erstmals wieder leicht nach oben, allerdings auf sehr tiefem Niveau. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen konzentriert sich auf notwendige Ersatzinvestitionen und Ausgaben zur weiteren Verbesserung der Energieeffizienz. „Kapazitätserweiterungen, die auch kräftige Effizienz- und Technologieschübe geben können, sind derzeit nicht in Sicht“, so Pfarl, der auch den weiteren Rückgang der Arbeitsplätze kommentierte: „Die Auswirkungen der Krise sind in unserer Branche weiterhin stark spürbar. Die Betriebe sind auf rigoroses Kostenmanagement angewiesen und benötigen möglichst flexible Arbeitszeitmodelle – andererseits musste in Österreich kein Unternehmen der Branche krisenbedingt geschlossen werden, was uns positiv von allen anderen Ländern unterscheidet und ein Beweis für die hervorragende Wettbewerbsposition der heimischen Standorte ist“, resümierte Pfarl.

Klare Worte gab es auch zum heißen Thema Energie. „Austropapier hat sich unter der Prämisse der Kosten- und Ressourceneffizienz stets zum Ausbau der Erneuerbaren Energien bekannt“, unterstrich Oberhumer. Gerade vor dem Hintergrund der Katastrophe in Japan und der intensiven Diskussionen über die Zukunftsfähigkeit der Nuklearenergie müssen auch die Potenziale der Industrie zur Erzeugung von Bioenergie stärker berücksichtigt werden. „Wir sprechen uns für einen einheitlichen europäischen Energieraum aus, in dem Wettbewerbsverzerrungen durch stark unterschiedliche nationale Förderbedingungen, wie wir sie heute hinnehmen müssen, vermieden werden. Das neue Ökostromgesetz ist aus unserer Sicht eine Übergangslösung – es muss einerseits die bereits lange versprochene Kostendeckelung für die energieintensive Industrie EU-konform umsetzen, andererseits klare Impulse für noch mehr Kosten- und Energieeffizienz im Fördersystem geben. Der Vorrang der stofflichen vor der energetischen Verwertung bei fester Biomasse im Sinne einer kaskadischen Wertschöpfung ist ja bereits klar verankert“, erläuterte Oberhumer.

Mit dem achten Austropapier-Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert die Branche ihre Fortschritte, Herausforderungen und Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung. „Papier ist ein Evergreen, dessen Erzeugung, Nutzung und Wiederverwertung von Kreisläufen geprägt ist“, beschrieb Austropapier-Geschäftsführer Oliver Dworak die Erfolgsfaktoren der Branche. „Unser Nachhaltigkeitsbericht, der von plenum , der Gesellschaft für ganzheitlich nachhaltige Entwicklung gemäß den Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI) geprüft wurde, fasst die Entwicklungen der Branche in den drei Dimensionen Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft kompakt zusammen und verknüpft sie mit unserem Branchenleitbild. Darüber hinaus sprechen wir im Bericht auch neue Themen an und laden unsere Stakeholder aktiv zum Dialog ein“, so Dworak abschließend.
(Austropapier - Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie)

25.05.2010

Heinzel Gruppe erwirbt Europapier AG von der Mondi Gruppe  (Firmennews)

Die Mondi Gruppe hat am 5. Mai 2010 eine Vereinbarung zum Verkauf der Europapier AG an die Heinzel Gruppe unterzeichnet. Dieses Abkommen ist noch von der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden abhängig. Es wurde vereinbart, dass die Heinzel Gruppe 100% der Anteile an Europapier übernimmt und daher der Alleineigentümer sein wird.
Die Heinzel Gruppe ist ein führender Zellstoffproduzent in Zentral- und Osteuropa und eine globale Handelsgesellschaft im Papier- und Zellstoffbereich. Das Unternehmen erzielte ein Verkaufsvolumen von 1,7 Mio. Tonnen und hat weltweit 22 Niederlassungen. Die Produktionsanlagen der Heinzel Gruppe befinden sich in Österreich und Estland.
Vom gesamten Verkaufsvolument entfallen rund 750.000 Tonnen auf den Papier- und Verpackungshandel. Gemeinsam mit Europapier entsteht eine führende Handels- und Großhandelsgruppe in Zentral- und Osteuropa mit einem gemeinsamen Verkaufsvolumen von rund 1,2 Millionen Tonnen.
"Wir freuen uns über die weiteren Schritte der Heinzel Gruppe, eine starke Operation in Österreich und Zentral- und Osteuropa zu haben und Teil der fortgeführten Wachstumsstrategie zu sein" sagt Werner Hartmann, Vorstandsmitglied der Europapier, befragt zu den aktuellen Änderungen der Eigentümerstruktur von Europapier.
Der neue Eigentümer wird Europapiers' führende Rolle in dieser Region noch stärken.
Die Übernahme ermöglicht Europapier den Zugriff auf eine noch breitere Produktpalette als bisher. Ihre Kunden können nunmehr auf ein europaweites Sortiment zurückgreifen, was Europapier zu einem noch attraktiveren "One-stop-shop" Partner macht. Zukünftig wird das Unternehmen einen noch verlässlicheren und positiven Partner darstellen.
"Die Strategie der Heinzel Gruppe ist es, ihre Schlüsselposition im Zellstoff-, Karton- und Papierhandel in Westeuropa, Osteuropa, Nordafrika, Mittleren Osten und Asien auszubauen. Daher passt Europapier mit seiner guten Marktposition perfekt zur Heinzel Gruppe" erklärt Herr Alfred H. Heinzel, Präsident und Geschäftsführer der Heinzel Gruppe. „Außerdem erhöht diese strategische Firmenübernahme unsere geografische Präsenz und stärkt unsere derzeitige Position in zahlreichen Ländern."
"Europapier als bekanntes und gut geführtes Unternehmen wird wertvolle Kompetenzen in die Heinzel Gruppe einbringen. Gemeinsam werden wir unsere Angebote in der Region weiterentwickeln und so unsere bereits jetzt sehr guten Kundenbeziehungen noch weiter verbessern können."
Diese Vereinbarung ist noch von der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden abhängig. In der Zwischenzeit wird es keine Änderungen bei Europapier oder der Heinzel Gruppe geben. Beide Unternehmen werden weiterhin unabhängig voneinander arbeiten und das Geschäft wird wie bisher weiterlaufen.
(Europapier International GmbH)

06.04.2010

Lenzing übernimmt mehrheitlich Zellstoffhersteller Biocel Paskov  (Firmennews)

Untersperger: Strategischer Schritt zum Ausbau der Rückwärtsintegration

Die in Wien börsenotierte Lenzing AG, Weltmarktführer bei Cellulosefasern, übernimmt zu 75 % den tschechischen Zellstoffhersteller Biocel Paskov A.S. Verkäufer ist die österreichische Heinzel Holding die weiterhin zu 25 % an dem Unternehmen beteiligt bleibt und für den Vertrieb von Papierzellstoff Sorge tragen wird.
Biocel weist eine Kapazität von rund 280.000 Tonnen Papierzellstoff auf. Lenzing beabsichtigt in den kommenden drei Jahren 50 Mio. EUR in den Kapazitätsausbau des Standortes sowie in die Steigerung der Energieeffizienz und für Rückgewinnungsanlagen zu investieren. Biocel Paskov bietet mittel- bis langfristig Lenzing die Möglichkeit, künftig sowohl Papierzellstoff als auch Zellstoff für die Fasererzeugung (Dissolving Pulp) zu produzieren.
Der Kauf steht noch unter Kartellvorbehalt. Der Kaufpreis liegt in der Größenordnung des 6 bis 7-fachen EBITDA.
„Mit der Übernahme von Biocel setzen wir einen bedeutenden strategischen Schritt in den langfristigen Ausbau der Rückwärtsintegration der Lenzing Gruppe“, begründet Lenzing Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Untersperger den Kauf. „Durch den Aus- und Umbau des Standortes zu einem Swing-Capacity Zellstoffwerk können wir flexibel den Marktgegebenheiten Rechnung tragen und je nach Bedarf entweder Dissolving Pulp für die eigene Faserproduktion oder Papierzellstoff für externe Kunden erzeugen. Der Kauf ist Teil einer Hedging-Strategie und sichert Lenzing vor den Auswirkungen stark schwankender Zellstoffpreise ab.“
Durch den dynamischen Expansionskurs bei Fasern erhält die nachhaltige Versorgung der Lenzing Gruppe mit Zellstoff wachsende Bedeutung.
„Die bestehende Zellstoff-Versorgungsstruktur der Lenzing Gruppe über das eigene Zellstoffwerk in Lenzing sowie über langfristige Lieferverträge und Zukäufe am Spotmarkt bleibt durch den Kauf von Biocel vorerst unberührt“, kommentiert der für das Fasergeschäft zuständige Vorstand DI Friedrich Weninger.
Biocel entspricht in ökologischer Hinsicht den strengen europäischen Standards. Verarbeitet wird Fichtenholz nach einem zertifizierten Verfahren, wodurch die ökologische Unbedenklichkeit der Holzherkunft sicher gestellt wird. Biocel produziert zudem nach dem gleichen Magnesium-Sulfitverfahren wie die Zellstofffabrik der Lenzing AG am Standort Lenzing. Lenzing ist bei diesem Verfahren weltweiter Technologieführer.
Das ursprünglich staatliche Zellstoffwerk Biocel Paskov nahm 1985 seinen Betrieb auf und wurde in den 90er Jahren nach ökologischen Maßstäben modernisiert und ausgebaut. Die Gruppe des österreichischen Industriellen Alfred Heinzel übernahm das Werk 2001 und setzte die Modernisierung weiter fort. Seit 2004 kooperiert Biocel mit dem benachbarten Sägewerk der österreichischen Holzindustriegruppe Mayr Melnhof, das rund die Hälfte der Rohstoffe in Form von Holzchips beistellt. Biocel beschäftigt aktuell rund 380 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von zuletzt umgerechnet rund 114 Mio. EUR.
(Lenzing Papier GmbH)

Letzter Datenbank Update: 30.04.2021 15:26 © 2004-2021, Birkner GmbH & Co. KG