News - Voith Paper GmbH & Co KG

News - Voith Paper GmbH & Co KG

Voith Paper GmbH & Co KG

DeutschlandHeidenheim an der Brenz

 

News - Voith Paper GmbH & Co KG

Newsgrafik #123311
 14.06.2019

Ilim Group signs a contract with Voith to receive the world's largest KLB machine  (Company news)

Ilim Group has signed a contract with Voith, German machine building company, to supply a XcelLine paper machine.

The machine will be started by the end of 2021 at the new pulp and paperboard mill in Ust-Ilimsk, which is the key project of Ilim’s large-scale investment program aimed to increase production capacities in Siberia and continue business expansion in the growing Chinese market, where Ilim has been operating for more that 23 years.

With an annual output of 600 thousand tons, this KLB machine, custom designed by Voith for Ilim Group, will be the largest in the world in terms of capacity. Its maximum capacity will be 2,150 tons per day. Paper web width on the winder will be 9,400 mm. The machine will produce kraftliner with a basis weight ranging from 80.0 to 175.0 gsm.

In accordance with Ilim’s digitalization strategy, a special focus was placed on high-tech KLB-machine equipment. Voith will equip the machine with in-house designed OnControl system, which will ensure full access to process control and data mining. The KLB machine will be equipped with Quality Scanners and Sensors and Web Break Analysis cameras, which allow to monitor and record web breaks on-line and data storage (including images) for further analysis. The machine will also include two separate BlueLine refining lines for SW and HW pulp. These lines will ensure strict pulp stock composition compliance, which in turn will allow to achieve the highest product quality level.

All equipment and systems of the KLB machine will enable optimized production process and operational efficiency. The equipment will be delivered to Ust-Ilimsk as preassembled Mill Installation Units. The heaviest element of the KLB machine, Nipco-P center rider roll, will weigh 79 tons.
(Ilim Group)

Newsgrafik #123341
 13.06.2019

Voith Group im ersten Halbjahr mit guter Auftragslage und verbesserter Profitabilität  (Firmennews)

-EBIT gesteigert
-Auftragseingang stabil auf hohem Vorjahresniveau
-Umsatz leicht erhöht
-Erheblicher Auftragszuwachs bei Hydro und Verbesserung des operativen Ergebnisses im Konzern
-Insgesamt zufriedenstellendes erstes Halbjahr
-Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt

Der Voith-Konzern zeigt sich nach Abschluss der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 weiterhin in robuster Verfassung. Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr hat sich das operative Ergebnis deutlich verbessert. Nach einem schwierigen Vorjahr konnte Voith Hydro seinen Auftragseingang verdoppeln, Voith Turbo verzeichnete einen Nachfragezuwachs um 7,5 Prozent. Im Bereich Papier normalisierte sich der Auftragseingang nach einem außergewöhnlichen Rekordjahr wieder.

"Der Voith-Konzern präsentiert sich im operativen Geschäft weiterhin in robuster Verfassung. Auf dieser Basis werden wir uns in den kommenden Monaten darauf fokussieren, unsere Maßnahmen für künftiges profitables Wachstum wie geplant fortzuführen. Dabei kommt uns zugute, dass wir nach wie vor über solide finanzielle Handlungsspielräume für organisches und anorganisches Wachstum verfügen, die wir in den kommenden Jahren nutzen werden." (Dr. Toralf Haag (Foto), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung)

Insgesamt hat der Voith-Konzern in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres, also vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019, Aufträge im Gesamtvolumen von 2,29 Milliarden Euro verbucht; der Auftragseingang entsprach damit dem Vorjahresniveau (2,29 Milliarden Euro). Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31. März 2019 bei 5,54 Milliarden Euro und damit über dem Stand zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres (5,17 Milliarden Euro).

Der Umsatz des Voith-Konzerns ist im ersten Halbjahr leicht gestiegen: Er summierte sich auf 2,07 Milliarden Euro, ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 76 Millionen Euro (Vorjahr: 70 Millionen Euro). Beeinflusst wurde das operative Ergebnis erneut durch die Anlauf-Investitionen für Voith Digital Ventures, die jedoch wie geplant niedriger ausfielen als im Vorjahr. Die EBIT-Marge im Kerngeschäft lag mit 4,6 Prozent geringfügig unter dem guten Niveau des Vorjahres (5,1 Prozent).

Zukunftstechnologien und digitale Services im Fokus
Im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres hat Voith die Aktivitäten zur Umsetzung seiner Strategie für nachhaltiges profitables Wachstum fortgesetzt: Im Fokus stand dabei unverändert der Ausbau der Systemwelt für die digitale Industrie. So konnten im Berichtszeitraum weitere Akquisitionen erfolgreich abgeschlossen werden, um das Portfolio weiter zu digitalisieren. Im Januar 2019 konnte das schwedische Unternehmen Pilotfish, ein führender Anbieter von On-Board-IT-Systemen und -Anwendungen für Busse, Züge und Straßenbahnen akquiriert werden. Dafür erwarb Voith die Kontrollmehrheit der Anteile an Pilotfish und konsolidiert das Unternehmen voll. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchte Voith individuelle Cloud-basierte Lösungen zur Verbesserung der Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehr entwickeln.

Im April 2019 konnte Voith die Kontrollmehrheit über TSP OnCare Digital Assets Inc. akquirieren. Das Unternehmen ist heute Marktführer für Automatisierungsservices für Qualitätsleitsysteme in der nordamerikanischen Papierindustrie und soll ab der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres voll konsolidiert werden. Durch diesen Zukauf strebt Voith eine Erweiterung seiner Präsenz in Nordamerika im wichtigen Markt der Automatisierungs- und Digitaldienstleistungen an.

Joint Venture mit weltweit größtem Eisenbahnkonzern CRRC
Einen weiteren wesentlichen Schritt zum Ausbau seiner globalen Marktpräsenz unternahm der Voith-Konzern zudem durch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem chinesischen Schienenfahrzeughersteller CRRC Corporation Limited, dem weltgrößten Hersteller von Schienenfahrzeugen. Mit diesem Joint Venture will Voith sein Geschäft im chinesischen Rail-Markt entscheidend stärken.

Uneinheitliche Entwicklung in den Konzernbereichen
Der Konzernbereich Voith Hydro verzeichnete mit 553 Millionen Euro einen Umsatz auf Niveau des Vorjahres (555 Millionen Euro). Der Auftragseingang konnte mit 761 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (380 Millionen Euro) verdoppelt werden, insbesondere aufgrund des bislang zweitgrößten Einzelauftrages in der Geschichte des Konzernbereiches für eines der weltweit größten Pumpspeicherkraftwerke, Snowy 2.0, in Australien. Das operative Ergebnis von 27 Millionen Euro lag jedoch unter dem des Vorjahres (36 Millionen Euro).

Im Papiermarkt ist nach zwei außerordentlich investitionsstarken Jahren die erwartete Normalisierung eingetreten. Der Auftragseingang von Voith Paper fiel mit 747 Millionen Euro im ersten Halbjahr des Berichtsjahres wie angekündigt weiterhin zufriedenstellend aus, ging gegenüber dem Rekordwert im Vorjahreszeitraum jedoch um 37 Prozent zurück. Obwohl der Umsatz um 4,8 Prozent auf 821 Millionen Euro (Vorjahr: 862 Millionen Euro) fiel, konnte das EBIT auf 42 Millionen Euro (Vorjahr: 36 Millionen Euro) gesteigert werden.

Im Konzernbereich Voith Turbo haben sich im ersten Halbjahr der Auftragseingang um 7,5 Prozent und der Umsatz um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Das EBIT ging aufgrund von Einmalkosten von 34 auf 26 Millionen Euro zurück.

Der junge Konzernbereich Voith Digital Ventures konnte seinen Umsatz von 14 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 28 Millionen Euro verdoppeln. Infolgedessen konnte das EBIT von minus 37 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 18 Millionen verbessert werden, fiel aber wegen der Kosten für Forschung & Entwicklung im grundlegenden Plattformgeschäft und die Start-up-Aktivitäten wie angekündigt noch immer negativ aus.

Ausblick: Jahresprognose bekräftigt
Nach Ablauf der ersten Geschäftsjahreshälfte sieht sich Voith auf Kurs zur Erreichung seiner Jahresziele. Unverändert erwartet Voith für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 einen spürbaren Zuwachs beim Auftragseingang. Dabei soll ein deutliches Wachstum bei Hydro die Beruhigung im Papiermaschinenmarkt mehr als kompensieren. Auch der Konzernbereich Turbo wird voraussichtlich zu dem Wachstum beitragen. Beim Konzernumsatz wird weiterhin eine leichte Steigerung prognostiziert. Voith arbeitet mit einer Vielzahl von Initiativen und Maßnahmen konsequent weiter an der Verbesserung seiner Profitabilität und erwartet, dass das Konzern-EBIT im Gesamtjahr 2018/19 verglichen mit dem Vorjahr spürbar steigt. Zu der erwarteten operativen Ergebnisverbesserung sollen sowohl das angestammte Kerngeschäft als auch der junge Konzernbereich Digital Ventures beitragen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #123285
 12.06.2019

Zellcheming-Expo 2019: Voith zeigt Innovationen für die Papierherstellung von morgen  (Firmennews)

-Voith präsentiert BlueLine und XcelLine Technologie: Höchste Performance vom Full-Line-Anbieter für die Papierherstellung
-Papermaking 4.0 - Virtual Reality Lösungen am Voith Stand live erlebbar
-Präsentation des ganzheitlichen Servicekonzepts Servolution auf Sonderausstellungsfläche
-Vorträge am 26. Juni zu den Themen „Vernetzte Papiermaschinen und der Wettlauf um die IT-Sicherheit“ sowie „Die hydropneumatisch gedämpfte Lagerung SmoothRun für Doppeltragwalzenroller“

Bild: Eintauchen in virtuelle Realitäten und dabei die Details einer Papiermaschine kennenlernen: Die Virtual Reality App von Voith macht es möglich.

Aktuelle Entwicklungen und Technologien im Bereich Papermaking 4.0 stehen bei Voith auf der Zellcheming 2019 vom 25. bis 27. Juni in Frankfurt/Main im Fokus. Unter anderem können die Besucher am Stand E.10 in Halle 4.1 die neuesten Versionen der Virtual Reality App des Unternehmens live erleben.

Kompetenz als Komplettanbieter
Daneben rückt Voith seine Kompetenz als Komplettanbieter für die Papierherstellung in den Mittelpunkt. Mit den BlueLine Stoffaufbereitungslinien und den XcelLine Papiermaschinen deckt Voith alle Teilbereiche der Papierherstellung ab. Sämtliche Komponenten der Systeme sind exakt aufeinander abgestimmt und ermöglichen so eine reibungslose sowie effiziente Produktion.

Aus Siebkörben werden SmartBaskets
Zu den in Frankfurt gezeigten Neuheiten gehört auch die SmartBasket App. Dank eines in jedem neuen Siebkorb von Voith integrierten RFID-Chips erleichtert die App die Identifikation des Korbs für das Bestandsmanagement. Informationen wie Laufzeit, Standort oder Lagerort sind in SmartBasket erfasst und stehen dem Nutzer optional über eine webbasierte Cockpit-Lösung zur Verfügung.

CleanLine Extract 4D für schonende Reinigung von Trockensieben
Ebenfalls am Stand zu erleben: das CleanLine Extract 4D Reinigungs-system für Siebe in der Trockenpartie. Sein innovativer Reinigungsprozess hilft, selbst kleinste Verunreinigungen mit Rohfasern, Füllstoff, Additiven oder anderen Fremdstoffen zu beseitigen und so Ausschuss zu reduzieren.

Vortrag zum Thema Sicherheit von vernetzten Papiermaschinen
Im Rahmen der Messe hält Dr. Matthias W. Schmitt, Director Optimization Solutions bei Voith am 26. Juni um 15:30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Vernetzte Papiermaschinen und der Wettlauf um die IT-Sicherheit“. Im Zentrum des Vortrags stehen Sicherheitsrisiken, die bei der Anbindung vernetzter Steuerungs- und Datensysteme an das Internet entstehen.

Neue Servolution-Lösungen auf der „Straße der Instandhaltung“
Voith stellt auf der Sonderausstellungsfläche C.14 die neu entwickelten EvoStretch Kugellager mit SelfHealing Funktion vor. Innerhalb des neuen EvoStretch Kugellagers sorgen ein bis zwei Keramik-Kugeln für einen Poliereffekt der Oberflächen, was eine signifikant höhere Verschleißfestigkeit als bei herkömmlichen Lagern mit sich bringt.

Auch über die Anwendungsmöglichkeiten des OnCare.Asset Remote Service können sich Besucher informieren. Mit Hilfe von OnCare.Asset lassen sich Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzteilbedarf prognostizieren, vorteilhaft planen und effizient ausführen. Auf diese Weise wird die Wartung schneller, sicherer und kosteneffizienter.

In der Showcase Arena im Bereich der Sonderausstellungsfläche gibt es zudem einen Vortrag am 26. Juni um 10:30 Uhr von Stefan Hübner, Head of Competence Center Rollenschneider bei Voith Paper über die hydropneumatisch gedämpfte Lagerung SmoothRun für Doppeltragwalzenroller.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #123255
 05.06.2019

Voith führt Online-Plattform MyVoith für digitale Applikationen und Services ein  (Firmennews)

-MyVoith als globale Plattform für industriespezifische Applikationen und digitale Services
-Single Sign-On (Einmalanmeldung) für alle Funktionen für eine einheitliche User-Experience
-Eine zentrale Plattform basierend auf den neuesten Sicherheits- und Datenschutzstandards

MyVoith ist eine globale Plattform, die die digitalen Dienste und geschäftsbezogenen Informationen von Voith an einem Ort bündelt. Die Plattform bietet Nutzern einen personalisierten Zugang zu relevanten Applikationen, Daten und Services aus der Voith-Welt. Diese reichen von industriespezifischen Webshops und Asset-Management-Lösungen über Self-Service-Anwendungen bis hin zur Voith IIoT (Industrial Internet of Things)-Anwendungen und -Lösungen. Zum globalen Go-Live sind Applikationen aus den verschiedenen Industrien verfügbar, weitere Apps werden sukzessive eingebunden. Voith führt die Plattform my.voith.com als zentrale Anlaufstelle für Kunden, Partner und Lieferanten der Voith Group ein.

MyVoith als globale Plattform für digitale Applikationen und Services
MyVoith konzentriert die Applikationen und Services von Voith auf einer einzigen Plattform global, branchenübergreifend und auf Basis der neuesten Sicherheits- und Datenschutz-Standards. Nach dem Log-In können registrierte Nutzer das Dashboard individuell nach ihren Bedürfnissen konfigurieren und personalisieren.

Sie erhalten in der App Zone Zugriff auf die für sie relevanten branchenspezifischen Apps, beispielsweise auf Voith Webshops, Service Applikationen oder IIoT-Anwendungen. Auch die Voith IIoT-Plattform OnCumulus ist in MyVoith eingebunden und bietet so die Möglichkeit, IIoT-Anwendungen direkt aus der Plattform heraus zu steuern. Darüber hinaus dient MyVoith als digitale Anlauf- und Dokumentationsstelle für die gesamte Kommunikation mit Voith – angefangen bei der Bestellhistorie bis hin zu exklusiven, kundenspezifischen Informationen.

„Während der Entwicklung von MyVoith haben wir die Plattform kontinuierlich auf Basis von Kundenanforderungen und -feedback verbessert. Deshalb sind die Kommentare und Ideen unserer Kunden und Partner von essentieller Bedeutung für uns", sagt Felix Holzer, Head of E-Business Operations bei Voith.

Single Sign-On für alle Funktionen für eine einheitliche User-Experience
MyVoith bietet Kunden einen Zugang zu Voith-Anwendungen und ermöglicht zudem eine schnelle und einfache Kontaktaufnahme mit Voith-Spezialisten, unabhängig von Zeitzone und Region. Die Plattform ist auch über Smartphones und alle gängigen mobilen Geräte wie Tablets erreichbar. My.voith.com wird die bestehende Kooperationsplattform, das Voith Extranet, ersetzen und bietet Kunden und Partnern ein modernes digitales Benutzererlebnis in einer sehr sicheren Umgebung. Die Technologien und Protokolle, auf denen MyVoith basiert, bieten eine Single Sign-On Funktionalität über alle Anwendungen hinweg sowie dynamische und reibungslose Integrationsmöglichkeiten.

"MyVoith ist die logische und konsequente Fortsetzung unserer Digitalisierungsstrategie, mit dem Ziel, die Produktivität unserer Kunden durch innovative digitale Services zu verbessern." Felix Holzer, Head of E-Business Operations bei Voith

Ein Portal statt vieler verschiedener Zugänge
Kunden, Partner und Lieferanten profitieren von der zentralen Plattform, die eine Vielzahl von individuellen Zugangspunkten zu verschiedenen Voith-Anwendungen ersetzt. „MyVoith ist die logische und konsequente Fortsetzung unserer Digitalisierungsstrategie, mit dem Ziel, die Produktivität unserer Kunden durch innovative digitale Services zu verbessern“, erklärt Holzer. Durch die Zusammenführung der Angebote auf einer Plattform mit Single Sign-On bietet Voith seinen Kunden eine durchgängige, einheitliche und ausgesprochen benutzerfreundliche User-Experience. „MyVoith schafft die perfekten Rahmenbedingungen mit denen unsere Kunden und Partner die Potentiale der Digitalisierung in ihrem Tagesgeschäft voll ausschöpfen können“, so Holzer.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #123186
 29.05.2019

Voith PaperSchool: Individuelle Trainingsangebote für die Papierindustrie  (Firmennews)

- Maßgeschneiderte Trainings zur Verbesserung von Kenntnissen und Fähigkeiten im Bereich der Papierherstellung
- Aus- und Weiterbildung für verschiedene Bedürfnisse – von der Grundlagenvermittlung bis zum Fortgeschrittenenniveau
- Neuer Webauftritt mit allen Trainingsangeboten und Buchungsmöglichkeit

Bild: Die Voith PaperSchool setzt auf effektive Trainingsmethoden und bietet eine maßgeschneiderte Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für verschiedene Bedürfnisse

Der neue Webauftritt der Voith PaperSchool ist online. Die PaperSchool bietet umfassende Trainings rund um den Papierherstellungsprozess. Dabei können Teilnehmer nicht nur auf ein breites Spektrum an vorhandenen Trainings zurückgreifen, sondern bekommen auch personalisierte Trainingsinhalte erstellt – unter Einsatz neuester Methoden wie computergestütztem Training oder Virtual Reality und mit praktischer Ausbildung an der realen Ausrüstung. Teilnehmer können so ihre Fähigkeiten und ihr Know-how nachhaltig verbessern.

Ob Mitarbeiter aus der Maschinenbedienung, der Instandhaltung oder dem Management: Papierproduzenten stehen permanent vor der Herausforderung neues Personal einzuarbeiten und auszubilden sowie bestehende Mitarbeiter weiterzubilden. Nur so ist ein sicherer und effizienter Anlagenbetrieb im gesamten Papierherstellungsprozess gewährleistet. Hierfür fehlen allerdings oftmals die Ressourcen und auch das nötige Expertenwissen. Als Komplettanbieter mit breitem Service-Portfolio bietet Voith mit der etablierten PaperSchool im Rahmen von Servolution gezielte Trainings nach neuesten Best-Practice-Erfahrungen. Voith greift dabei auf eine langjährige Erfahrung und Expertise zurück: Die ersten Trainings für Kunden gab das Traditionsunternehmen bereits im Jahr 1910.

Kundenspezifische und standardisierte Trainingsmodule
Die Trainings sind in den Voith Training Centers, vor Ort in der Papierfabrik und online verfügbar. Unter Anleitung der Voith-Experten können Teilnehmer spezialisiertes Know-how aufbauen. Die Schulungen sind auf alle Bedürfnisse zugeschnitten und vermitteln Grundkenntnisse ebenso wie erweiterte und fortgeschrittene Kenntnisse. Der genaue Trainingsplan kann auf ganz persönliche Anforderungen hin zusammengestellt werden – es erfolgt eine gemeinsame Definition und Priorisierung von Trainingsinhalten und -methoden.

Die Trainingskurse umfassen dabei verschiedene Bereiche der Papierherstellung und Stoffaufbereitung, der Instandhaltung, zum Beispiel in Bezug auf Hilfesysteme, Instandhaltungsstrategien, und der Methodik wie Kommunikation, Analyse und strukturierte Problemlösung.

Effektive Trainingsmethoden
Bei der Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung: Präsenztraining, Praxistraining, E-Learning und Virtual Reality Training. Beim Präsenztraining vermittelt ein Experte den Trainees allgemeines Wissen über die Papierherstellung und beantwortet Fragen. Während des Praxistrainings erlernen Teilnehmer unter Anleitung in einem beaufsichtigten Schulungsraum bestimmte Tätigkeiten. Das Training kann auf reale Bedingungen an der Maschine ausgeweitet werden. Die E-Learning-Methode hingegen ermöglicht Teilnehmern, standortunabhängig nach ihrem individuellen Zeitplan zu lernen – und das 24/7. Der Lernerfolg wird durch kontinuierliche Tests und Wiederholungen sichergestellt. Bei aufkommenden Fragen steht jederzeit ein Support-Team bereit.

Innovatives Virtual Reality Training
Eine neuartige Methode ist das Virtual Reality Training, ein interaktives Training in einer computergenerierten Umgebung. Dank modernster Technologie ist zu Schulungszwecken beispielsweise eine virtuelle Erkundungstour entlang einer kompletten Papiermaschine simulierbar – oder auch das Verhalten in einer Gefahrensituation, ohne dass teilnehmende Personen tatsächlich gefährdet werden. Außerdem können verschiedene Montagetätigkeiten mittels Virtual Reality Training geübt und erlernt werden, um später reibungslose Wartungsarbeiten an der tatsächlichen Maschine sicherzustellen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #123119
 17.05.2019

VariFlex Performance Rollenschneider mit höchster Kapazität für anspruchsvolle Anwendungen  (Firmennews)

-Neu entwickelter Hochleistungsrollenschneider für eine Arbeitsbreite von bis zu 10 Metern
-Schnelle Setwechselzeit von 25 Sekunden
-3.000 m/min Konstruktionsgeschwindigkeit

Mit dem für höchste Kundenansprüche und maximalen Output konzipierten VariFlex Performance verstärkt Voith sein Portfolio bei den Doppeltragwalzenrollern.

Der VariFlex Performance ist eine neue Lösung, die bereits erfolgreich im Markt eingeführt wurde. Mit diesem Rollenschneider der Hochleistungs-klasse stärkt Voith seine Position als Technologieführer in der Papierindustrie. Mit einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 3.000 m/min und einer Setwechselzeit von 25 Sekunden setzt er neue Standards bei den Hochleistungsrollenschneidern. Das Ergebnis ist eine deutliche Steigerung von Effizienz und Produktivität. Der VariFlex ist für eine Arbeitsbreite von bis zu 10 Metern konzipiert.

„Mit dem VariFlex Performance hat Voith einen Hochleistungs¬rollenschnei-der entwickelt, der von Grund auf neu konzipiert wurde, um höchsten Kundenanforderungen gerecht zu werden. Kompromisslos liegt der Fokus auf bester Wickelqualität, Zuverlässigkeit und maximaler Produktionsmenge“, sagt Christian Wölfel, Head of Application bei Voith.

„VariFlex Performance ist unsere Grundlage für die vollständige Digitalisierung und Vernetzung in der Schlussgruppe“, ergänzt Daniel Jürgens, Global Product Manager bei Voith. „In Kombination mit unseren weiteren Entwicklungen für die Schlussgruppe ist dieser Rollenschneider ein zentrales Element, um wesentliche Schlüsselfunktionen – wie etwa Predictive Winding, eine vollständige Vernetzung und automatisierte Prozesskommunikation sowie maximale Produktivität – auf eine neue Stufe zu bringen.“

Modernste Technologie
Das einzigartige Gecko OneStep System sorgt für eine zuverlässige Start- und Endbeleimung. Eine weitere Steigerung der Wickelleistung wird durch die SmoothRun Technologie sichergestellt. Diese aktive Tragwalzen-dämpfung reduziert papierinduzierte Vibrationen signifikant. Dies führt zu einer höheren Kapazität und zu herausragenden Wickelergebnissen.
Innovatives und benutzerfreundliches Automatisierungssystem

Zu den herausragenden Funktionen des Automatisierungssystems gehören eine Zustandsüberwachung in Echtzeit und eine intuitive Systemanalyse. Vollintegriert ist der automatisierte Datenaustausch mit dem Mill System, dies ermöglicht die Integration einer automatischen Tambourerkennung.
Kurze Montage- und Inbetriebnahmezeiten

VariFlex Performance wird in fünf Montagemodulen geliefert. Alle Module werden auf gemeinsame Fundamentschienen platziert, was sowohl die Ausrichtung als auch den Bauablauf vereinfacht und signifikant beschleunigt. Voith übernimmt den gesamten Prozess und stellt durch gründliche interne Tests sicher, dass das System von Anfang an zuverlässig funktioniert.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122968
 25.04.2019

Voith und TSP gründen Gemeinschaftsunternehmen  (Firmennews)

-Joint Venture wird einer der wichtigsten Anbieter von Services für Qualitätskontrollsysteme in den USA sein.
-Gemeinsamer Marktanteil in den USA über 20 Prozent.
-Voith baut seine Kapazitäten beim Service für Automatisierungs- und Digitalprodukte stark aus.
-Joint Venture unterstützt mit seinem Multi-Vendor-Service weiterhin alle Hersteller.

Voith und TSP, ein führender, amerikanischer Technologiedienstleister, haben ein neues Joint Venture gegründet – TSP OnCare Digital Assets Inc.

„Mit dem neuen Joint Venture zwischen Voith und TSP stärkt Voith seine Präsenz in Nordamerika auf dem wichtigen Feld der Automatisierungs- und Digitaldienstleistungen. Mit TSP haben wir den richtigen Partner, um unseren Kundenstamm zu erweitern und neue Märkte zu erschließen“, sagt Marcos Blumer, Executive Vice President & COO von Voith Digital Ventures.

Im Management des neuen Unternehmens TSP OnCare Digital Assets, an dem Voith die Mehrheit hält, werden sowohl Voith Digital Ventures als auch TSP vertreten sein. An der Spitze des Unternehmens wird Stephan Keuschnigg-Zingl, Senior Vice President Automation Services & Upgrades bei Voith Digital Ventures North America stehen. Dieser Führungsansatz verbindet die Expertise beider Unternehmen und stellt zugleich Konsistenz und Kontinuität für alle Kunden sicher.

„Die strategische Position von TSP OnCare Digital Assets beim Support für alle digitalen Systeme in den komplexen Anlagen unserer Kunden reduziert Aufwand und Risiken bei der kundenseitigen Instandhaltung von digitalen Assets”, sagt Stephan Keuschnigg-Zingl, President TSP OnCare Digital Assets. „Hinzu kommt eine schlanke, flexible Serviceorganisation und starke Schulungs- und Personalbeschaffungskompetenzen.”

TSP OnCare Digital Assets wird die Stärken beider Unternehmen kombinieren und sich weiterhin darauf fokussieren allen Kunden hervorragende Services für alle ihre Systeme von den verschiedenen Automatisierungsanbietern zu bieten. Der Marktanteil bei den Services für Qualitätskontrollsysteme (QCS) und Überwachungssysteme von Papiermaschinen wird bei über 20 Prozent liegen. Als Teil der kontinuierlichen Bemühungen, alle Systeme innerhalb der komplexen Kundenanlagen zu betreuen, investiert TSP OnCare Digital Assets in Mitarbeiterschulungen zur Erweiterung von Kompetenzen und darüber hinaus in Fernwartungs- und Ausbildungssysteme.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122783
 09.04.2019

BaglessPlus Filterscheiben: Jetzt auch in Scheibenfiltern von GL&V Celleco CDI 5.0 einsetzbar  (Firmennews)

-Filtratwerte auf niedrigstem Niveau in der Praxis
-Einfacher Einbau reduziert Stillstandzeiten
-Laufzeiten von mehr als 15 Jahren möglich

Dank verschiedener Umbauoptionen bilden die BaglessPlus Filterscheiben von Voith auch auf Maschinen anderer Hersteller die Basis für einen ressourcenschonenden und effizienten Entwässerungsprozess. Ab sofort sind die beutellosen Filterscheiben auch für GL&V Celleco Scheibenfilter vom Typ CDI 5.0 verfügbar.

Seit ihrer Produkteinführung im Jahr 1998 haben sich die BaglessPlus Filterscheiben von Voith zu Marktführern in ihrem Segment entwickelt. Heute bilden die Entwässerungssysteme mit beutellosen Scheiben rund um den Globus die Basis für eine ressourcenschonende und effiziente Papierproduktion. Auch Papierhersteller, die keine Scheibenfilter von Voith besitzen, profitieren von den Vorteilen des innovativen Entwässerungssystems. Denn der Heidenheimer Technologiekonzern bietet für nahezu alle gängigen Maschinen Umbauoptionen an.

Künftig können auch Betreiber der GL&V Celleco Scheibenfilter vom Typ CDI 5.0 die BaglessPlus Filterscheiben von Voith einsetzen. Die BaglessPlus Scheiben kommen ohne Filterbeutel aus. Da diese im Betrieb häufig reißen, reduziert die Voith Technologie die Zahl ungeplanter Maschinenstillstände. Beschädigte Beutel bedeuten auch eine geringere Entwässerungseffizienz, entsprechende Faserverluste sowie eine Verschmutzung des Filtrats. BaglessPlus Scheiben gewährleisten dagegen über die gesamte Laufzeit eine konstant hohe Qualität des Filtrats, das auch an anderen Stellen der Papiermaschine eingesetzt wird. Dank der hohen Wasserqualität verringert sich daher der Frischwasserbedarf der gesamten Papierfabrik. Zudem zeichnen sich die Produkte der BaglessPlus Familie durch Laufzeiten von 15 Jahren und mehr aus.

Seit Dezember 2018 ist der erste GL&V Celleco CDI 5.0 Scheibenfilter in Skandinavien komplett auf BaglessPlus Filterscheiben umgebaut. Die Erfahrungen haben die Erwartungen bestätigt: Die Filtratwerte sind auf niedrigstem Niveau. Und bereits die einfache Installation der BaglessPlus Scheiben mit Fußflanschen mit seitlichen Laschen schätzen die Kunden. Die Filterscheiben von Voith sind ebenso steif wie die zuvor eingesetzten des Mitbewerbers. Risse in den Filterbeuteln gehören nun der Vergangenheit an und die Filtratqualität verbleibt auf hohem Niveau. Weitere Kunden in den USA haben sich ebenfalls für die BaglessPlus Technologie für ihre GL&V Celleco CDI 5.0 Scheibenfilter entschieden. Die Inbetriebnahme wird in Kürze erfolgen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122688
 01.04.2019

Voith Installs MasterJet Pro Headbox at Unionpel Mill in San Justo, Argentina  (Company news)

-Benefits include higher quality in paper formation and higher CD profile consistency
-Voith’s presence in Argentina was beneficial for the sale

Unionpel, one of Argentina's leading packaging paper manufacturers, chose Voith to supply its new MasterJet Pro headbox (photo) fitted with EdgeMaster format limiters for its paper machine (PM1) that operates at its San Justo mill, located in Buenos Aires, the capital of Argentina.

The new Voith MasterJet Pro headbox allowed the manufacturer to achieve significant improvements in paper web formation, as well as a significant decrease of CD basis weight variations. The erection, commissioning and start-up services were completed as scheduled, and the machine’s commercial production was resumed immediately after start-up.

Voith is a strategic supplier for Unionpel, not only because it is acquainted with the paper machine’s critical areas, but also because the German multinational manufacturer operates a subsidiary in Argentina, which has enabled it to establish important partnership with its customers by and thereby offer products, services and solutions more quickly and accurately.

Voith MasterJet Pro Headbox
The precision and accuracy of the headbox’s design and manufacture are fundamental requirements, since they determine the quality of the paper web formation and reduce CD profile variations, while also allowing for production increases.

Voith’s MasterJet Pro headboxes offer outstanding dimensional stability thanks to their design with built-in force compensation, which ensures good basis-weight profiles as well as a good web formation. Additionally, Voith MasterJet Pro headboxes incorporate the proven lamella technology that ensures streak-free web formation.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122672
 25.03.2019

Klabin becomes South America's first papermaker to place an order via OCI at the ...  (Company news)

...Voith Paper Webshop

-Paper and pulp producer places South America’s first order via Voith’s digital platform
-IT system integration speeds up spare parts delivery
-Purchasing history ensures greater efficiency in sourcing the right parts for specific machines

Following a worldwide trend, Klabin has become South America’s first papermaker to integrate its ERP (Enterprise Resource Planning) system to the Voith Paper Webshop digital platform and place an order via OCI (Open Catalog Interface).

The Brazilian company now joins more than 60 papermakers worldwide that are already using the portal created by Voith to place orders 24/7. Other papermakers in Brazil are already under negotiation to start using the system.

Flexible ordering times, process transparency and customized interfaces for each paper manufacturer are some of the benefits that the Voith Paper Webshop offers. ERP system integration allows for fast and efficient processing of spare parts orders, which translates into less time spent on component searches.

Becoming a member of the Voith Paper Webshop and integrating ERP systems via OCI make it easier for maintenance departments to place orders directly through their ERP systems; they simply select the necessary components in the Webshop and transfer them to the ERP to find all the required fields automatically populated. The order is then forwarded to the purchasing department, which approves the purchase and sends the order directly to Voith, closing the purchase cycle.

Since the online platform automatically stores the individual parts for each customer machine, the purchasing task becomes more efficient by sparing users from having to choose among various product models.

Searching for specific components can take up to 30% of the total time spent on maintenance work. By using the Voith Paper Webshop, companies benefit from increased speed in placing orders as well as greater control of purchases, since the prices, delivery lead times and inventory are available at a click.

“The future of the paper industry is linked to process automation,” says Joel Crivelari, Purchasing Manager at Klabin. “Integrating IT systems is important for streamlining processes and increasing operational efficiency. We are pleased with the first results achieved after using the Voith platform.”
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122620
 22.03.2019

Yankee-Zylinder für neue Papiermaschine  (Firmennews)

Hut ab: Koehler hat den grössten Zylinder

Der größte Yankee-Zylinder der Welt ist in Kehl angekommen. Die Spezialanfertigung kommt direkt aus Brasilien. Ziel ist die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen für den Verpackungsmarkt.

„Mit der Ankunft des Zylinders ist ein wichtiger Schritt hin zu unserer neuen Papiermaschine getan“, sagt Dr. Stefan Karrer, technischer Vorstand der Koehler Paper Group. Der 200 Tonnen schwere Stahlzylinder bildet das Herzstück der neuen Papiermaschine, die Koehler am Standort in Kehl am Rhein derzeit baut. Er ist mit 7,31 Metern Durchmesser weltweit der größte Glättzylinder seiner Art.

Baden-Württembergische Unternehmen arbeiten zusammen
Der Zylinder hat bereits eine weite Reise hinter sich gebracht. Obwohl der Hersteller Voith den Hauptsitz in Heidenheim hat, wurde der Zylinder in Brasilien gefertigt und von dort über den Hafen Santos per Schiff nach Kehl transportiert. Hier warteten bereits zwei Krane von 500 und 700 Tonnen derMSG Krandienst GmbH aus Kehl.

Für MSG-Verhältnisse sind das noch zwei „handliche“ Krane, die ohne größeren Aufwand aufzubauen sind. Trotzdem waren allein von MSG neun Mitarbeiter vor Ort und noch einmal drei der Transportfirma Gutmann. Die Gutmann-Mitarbeiter waren es auch, die den Zylinder die kurze Strecke vom Hafen auf Koehlers Werksgelände brachte. Wenn der Zylinder Ende April eingesetzt wird, liefern allein 60 LKW die Bauteile des Krans an. Die Hülle der Werkshalle wird dann noch einmal geöffnet werden.

Die gute Zusammenarbeit der drei baden-württembergischen Unternehmen wurde abgerundet durch die Leistung der Transportfirma LS Cargo, die den Zylinder von Brasilien nach Kehl transportierte. Dank des ausgezeichneten Informationsflusses zwischen den beteiligten Unternehmen verlief der Transport reibungslos.

Ziel ist die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen für den Verpackungsmarkt
Koehler wird den Zylinder nutzen, um Papier für flexible Verpackungen zu produzieren. Neben der Papiermaschine baut Koehler auch eine neue Streichmaschine. Hier bekommt das Papier eine spezielle Oberfläche, die in Zukunft auch Barriere-Eigenschaften für Aroma, Sauerstoff, Wasserdampf oder Öle und Fette aufweisen wird. So wird es möglich sein, Kunststoff bei verschiedenen Anwendungen im Verpackungsbereich durch leicht recyclebares Papier zu ersetzen.

„Wir als Unternehmen werden einen Beitrag dazu leisten, das Müllproblem zu reduzieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln“, sagt Dr. Karrer. Bereits jetzt arbeitet Koehler zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an weiterführenden Lösungen. Hervorzuheben ist hier die Green Coating Collaboration, ein Gemeinschaftslabor von Koehler und der TU Darmstadt.
(Koehler Holding GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122348
 15.02.2019

Zircon und ZirconHigh: Neue CleanWeave Trockensiebe von Voith  (Firmennews)

Mit Zircon und ZirconHigh erweitert Voith die CleanWeave Produktfamilie um zwei neue Mitglieder. Die Trockensiebe erzielen eine längere Lebensdauer in einer Umgebung mit mittlerer Hitze.

Bild: Zircon und ZirconHigh erweitern die CleanWeave Trockensieb-Familie und bieten Lösungen für anspruchsvolle Positionen mit mittlerer Hitze.

Während Zircon eine dichte Webstruktur mit geringerer Luftdurchlässigkeit besitzt, zeichnet sich ZirconHigh durch eine offene Struktur für höhere Luftströme aus. Neben der hervorragenden Trocknungsleistung erfüllen beide Siebe die Anforderungen an die Hydrolyse- und Abriebfestigkeit. Dadurch ermöglichen sie lange Standzeiten, auch in sehr anspruchsvollen Trockenpartien. So sind die Trockensiebe insbesondere für Karton- und Verpackungspapiermaschinen geeignet, bei denen oft heißere Bedingungen und eine höhere Luftfeuchtigkeit bestehen.

Die einzigartige CleanWeave Produktfamilie mit minimalen Kreuzungspunkten und geringen eingeschlossenen Hohlräumen vermeidet die Ablagerung von Verschmutzungen in den Trockensieben, sodass sie leicht zu reinigen sind. Dank der kontinuierlichen Biegung um Walzen und Zylinder werden Verunreinigungen zusätzlich aus der Struktur herausgearbeitet. So behalten Zircon und ZirconHigh ihre Sauberkeit und Trocknungseffizienz über die gesamte Lebensdauer hinweg.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122246
 05.02.2019

Papierfabrik Krasnokamsk: Modernste Fertigungstechnik für Banknoten und Spezialpapiere  (Firmennews)

Bild: Personen v.l.n.r. Wolfgang Neuss, Purchase Director Hr.Kozlov, Günther Meuser, Senior Project Manager Voith Paper. Im Hintergrund MasterVat und ShortFormer. Sie bilden das Herzstück der neuen Anlage in Krasnokamsk. Ihre Technologie bildet die Grundlage für die Produktion von Spezialpapier mit höchsten Sicherheitsmerkmalen

- Voith liefert komplette Produktionsanlage für die Papierfabrik Krasnokamsk in Russland
- Die neue Banknotenproduktionsanlage ermöglicht Goznak-Konzern die Produktion von Papier mit modernsten Sicherheitsmerkmalen
- Hoher Automatisierungsgrad steigert Qualität, Sicherheit und Effizienz

Mit der Eröffnung am 28. September 2018 seiner neuen Produktionsanlage in Krasnokamsk hat der russische Goznak-Konzern eine der weltweit modernsten Papiermaschinen für Banknoten und Spezialpapiere in Betrieb genommen. Die gesamte Anlage ist unter der Federführung von Voith entstanden.

Seit dem Jahr 1818 entwickelt und produziert der russische Goznak-Konzern verschiedene für die Funktionsfähigkeit des Staates und für den Alltag der Bürger wichtigen Produkte. Pünktlich zu seinem 200. Jubiläum hat der Hersteller von Sicherheitsprodukten wie Banknoten, Münzen, Reisepässe, Briefmarken, Steuermarken, ID-Karten, sicheren Dokumenten, staatlichen Aufträgen und Medaillen, Sicherheits- und Spezialpapiere an einem aus seinen acht Standorten im zentralrussischen Krasnokamsk die Inbetriebnahme der PM 7, eine der modernsten Produktionsanlagen für Banknoten und Spezialpapiere erfolgreich durchgeführt.

Zu den Gästen der offiziellen Einweihungszeremonie gehörten Alexej Moiseev, stellvertretender russischer Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender von Goznak, Alexej Chibisov, Minister für Industrie, Wirtschaft und Handel der Region Perm. Arkady Trachuk, Generaldirektor von Goznak, betonte in seiner Ansprache: „Innerhalb von einigen Jahren haben wir gemeinsam mit den Konstrukteuren, Ausrüstern und Auftragnehmern einen Produktionskomplex geschaffen, der zu den weltweit führenden gehört“.

Von Anfang an mit im Boot: Voith. Der Technologiekonzern zeichnete für die gesamte Planung der Anlage verantwortlich und war mit seiner Expertise und seinen Technologien ein entscheidender Faktor für die herausragende Stellung der neuen Anlage. Hocheffiziente Maschinen von Voith, die Integration innovativer Lösungen des Konzerns sowie ein hoher Automatisierungsgrad ermöglichen es Goznak, Papiere mit modernsten Sicherheitsmerkmalen zu fertigen.

Zu den Kernstücken der Papiermaschine gehört die Formersektion. In ihr arbeitet ein MasterVat, ein optimiertes Gleichstromsieb, in dem das Wasserzeichen bereits mit dem Banknotenpapier entsteht, sowie der ShortFormer für die erste Schicht der zweilagigen Papiere. Beide Komponenten stellen die hohe Qualität der Produkte sicher. Zugleich ermöglichen sie die Integration zuverlässiger Sicherheitsmerkmale oder mehrfarbiger Wasserzeichen.

Der hohe Automatisierungsgrad in Krasnokamsk ist Baustein für die Sicherheit der Papiere. So gibt es beispielsweise in allen Phasen der Papierherstellung eine automatische Qualitätskontrolle. Gleichzeitig steigert dies die Effizienz der Anlage und hilft, Rohstoffverluste und Betriebskosten deutlich zu senken.

Voith und Goznak haben in einer sehr engen, partnerschaftlichen und vertrauenswürdigen Zusammenarbeit mit der Anlage in Krasnokamsk einen Meilenstein für zukünftige Anlagen geschaffen, so Wolfgang Neuß, Director Sales and Technology Banknote and Security Paper Machines bei Voith.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #122123
 21.01.2019

Hamburger Rieger setzt erstmalig Effizienz-System von Voith für weiß gedeckte ...  (Firmennews)

...Testliner-Produktion ein

-Sicherstellung von hoher Rohstoffqualität bei wirtschaftlichen Betriebskosten durch OnEfficiency.DIP (Bild)
-Effizienz-Konzept erstmals bei der Herstellung von Verpackungspapieren im Einsatz
-Automatische Anpassung von Flotationstechnologie sowie der Zufuhr chemischer Additive
-Virtuelle Sensoren zur Vorhersage von Schmutzpunkten

Hamburger Rieger hat Voith mit der Lieferung der kompletten Stoffaufbereitung für die neue PM2 in Spremberg, Deutschland beauftragt. Hierzu liefert Voith drei getrennte Stoffaufbereitungslinien mit einer Gesamtkapazität von 2.450 Tonnen pro Tag. Meri Environmental Solutions ist für die komplette Rejekt- und Wasserbehandlung verantwortlich.

Das Herzstück des Aufbereitungskonzepts ist das OnEfficiency.DIP (Deinked Pulp: Aufbereitetes Altpapier ohne Farbreste) System von Voith. Dieses hat sich bereits bei der Herstellung von graphischen Papieren auf Altpapierbasis bewährt. Nun kommt das Effizienz-Konzept erstmals bei der Herstellung von Verpackungspapieren zum Einsatz. Modernste Sensoren und Aktuatoren sorgen in der Stoffaufbereitung der neuen PM 2 für gleichbleibende Rohstoffqualität und wirtschaftliche Betriebskosten.

Das System besteht aus zwei DIP Yield Control Modulen, zwei DIP Bleach Control Modulen sowie einem DIP Optimizer. Das DIP Yield Control Modul misst über Online-Sensoren den Aschegehalt und den Weißgrad des DIP-Stoffes. Über Aktuatoren passt es die Flotationstechnologie gegebenenfalls automatisch an, um den erwünschten Weißgrad zu erreichen. Den Weißgrad misst auch das DIP Bleach Control Modul online vor und nach einem Bleichschritt. Gegebenenfalls regulieren auch hier Aktuatoren die Zufuhr von chemischen Additiven. Die Control Module sind mit dem DIP Optimizer verbunden. Dieser definiert optimale Sollwerte, die auf der Optimierung der Betriebskosten basieren. Das Kostenmodell berücksichtigt relevante Parameter wie Energie, Rohmaterial und Chemikalien. Dieses dynamische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten reduziert Qualitätsschwankungen, die durch die Heterogenität des Rohstoffs oder Produktionsanpassungen entstehen. Dadurch verbessern sich gleichzeitig die Produktionskosten.

In der PM 2 in Spremberg testet Voith auch einen neuen Prototypen eines virtuellen Sensors. Er nutzt die Messungen im Stapelturm der Anlage sowie die Prozessparameter, um die Schmutzpunkte vorherzusagen. Der DIP Optimizer verwendet das dabei errechnete Modell zur optimalen Einstellung der Stellgrößen. Das selbstlernende System ermöglicht automatisierte Regelungen, mit denen das volle Potenzial der Anlage schneller erreicht wird.

Eine so umfassende Leistungsfähigkeit bietet derzeit nur OnEfficiency.DIP von Voith. Nach Aussagen von Hamburger Rieger war dies ein entscheidender Faktor bei der Auftragsvergabe der Stoffaufbereitung. Mit einem angepassten Servicepaket stellt Voith die maximale Leistung des OnEfficiency Systems dauerhaft sicher.

Mit dem ersten Spatenstich am 26. September 2018 hat der Bau der neuen Papiermaschine von Hamburger Rieger im brandenburgischen Spremberg begonnen. Ab Juni 2020 werden auf der PM 2 jährlich bis zu 500.000 Tonnen weiß gedeckter Testliner mit unterschiedlichen Flächengewichten auf einer Maschinebreite von 7,8 Metern produziert. Die Zwei-Loop-DIP-Linie stellt die weiße Deckschicht des WTTL (White Top Test Liner) her. Zur Aufbereitung des Rohstoffs setzt der Papierhersteller auf eine besonders umweltschonende Deinking-Anlage.

Für den Bau der PM 2 investiert Hamburger Rieger rund 370 Millionen Euro und schafft mehr als 200 neue Arbeitsplätze in der Lausitz. Hamburger Rieger ist Teil der Hamburger Containerboard Division der österreichischen Prinzhorn Gruppe, die mit einer jährlichen Produktion von über zwei Millionen Tonnen zu den Marktführern im Segment der weißen ungestrichenen und gestrichenen Testliner gehört.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121894
 17.12.2018

SensorBlade: Intelligente Ermittlung der optimalen Schaberklingeneinstellung für mehr Effizienz  (Firmennews)

-Exakte Messung des Anpressdrucks und der Kraftverteilung der Schaberklinge über das gesamte Querprofil
-Mehr Qualität und geringere Betriebskosten durch ideale Schabereinstellung und Beschaberung
-Austausch der gesamten Schabereinheit oder einzelner Bestandteile durch Voith möglich

Mit SensorBlade bietet Voith eine neue Serviceleistung zur Optimierung der Schaberklingeneinstellungen an. Durch einen besonders gleichmäßigen Anpressdruck der Schaberklinge über die gesamte Walzenbreite können Beschädigungen an Walzenbezügen und Bahnabrisse vermieden werden.

Schaberklingen kommen in verschiedenen Sektionen der Papiermaschine zum Einsatz. Insbesondere im Bereich der Zentralpresswalze besitzt die Schaberklinge eine entscheidende Funktion – im Falle eines Bahnabrisses wird das Papier von der darunterliegenden Schaberklinge abgenommen und abgeleitet. Dabei reinigt die Schaberklinge den Walzenbezug von Papierresten, sodass eine reibungslose Weiterproduktion sichergestellt ist. Ein gleichmäßiger Anpressdruck der Schaberklinge über die gesamte Breite des Walzenbezugs ist hierfür zwingend erforderlich.

Stellt ein Papierhersteller Probleme fest, können die Auslöser mit der SensorBlade Messung von Voith identifiziert und auf Basis der entstandenen Messergebnisse behoben werden. Die zur Messung eingesetzte Voith SkyLine Schaberklinge besteht aus mehreren miteinander verbindbaren Segmenten. Die einzelnen Segmente sind mit Sensoren bestückt. Durch diesen Aufbau eignet sich die Messung für alle Maschinenbreiten. Die Messwerte der einzelnen Sensoren werden von einer Software ausgewertet, sodass ein Profil des Anpressdrucks über die gesamte Walzenbreite entsteht. Diese Daten werden von Voith Experten analysiert und die Ergebnisse in Form eines Berichtes zusammengefasst. Aus diesen Ergebnissen können die erforderlichen Maßnahmen zur Optimierung abgeleitet werden. Die SensorBlade Messung kann nur während eines Stillstandes durchgeführt werden.

Eine mögliche Optimierungsmaßnahme kann zum Beispiel die Nachjustierung des Schaberhalters sein. In schwerwiegenderen Fällen muss die komplette Schabereinheit einschließlich Halterung und Motor ausgetauscht werden. Voith kann den gesamten Umfang des Ersatz- und Verschleißteilebedarfs hierfür abdecken.

Die SensorBlade Messung von Voith ist ein besonderer Service, der bereits mehrere Papierhersteller überzeugt hat. „Wir hatten Probleme mit starken Papierschopper am letzten Trockenzylinder der Streichanlage, welche zu erhöhten Maschinenverlusten geführt haben. Durch SensorBlade Messungen konnten wir Abweichungen beim Schaberanpressdruck über die Maschinenbreite feststellen und gezielte Gegenmaßnahmen einleiten“, sagen Werner Krobath, Leiter Coating & Pulping Process bei Norske Skog Bruck PM4 und Wolfgang Leichtfried, Produktionsleiter PM4.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121749
 28.11.2018

BaglessPlus Scheibenfiltersektoren: Seit 20 Jahren Basis für effiziente und ...  (Firmennews)

...ressourcenschonende Entwässerung

-Beste Filtratqualität minimiert Frischwasserverbrauch
-Deutliche Kosteneinsparungen durch gesteigerte Maschinenverfügbarkeit und geringen Wartungsaufwand
-Weiterentwicklung FloWing: noch höhere Kapazitäten und längere Standzeiten

Vor 20 Jahren präsentierte Voith die ersten Scheibenfiltersektoren, die gänzlich ohne Filterbeutel auskamen und die Maschinenverfügbarkeit deutlich erhöhten. Geringer Wartungsaufwand, lange Standzeiten sowie eine durchgängig hervorragende Filtratqualität haben die Produkte der BaglessPlus Familie zum Marktführer gemacht. Zum Jubiläum setzt Voith mit der Weiterentwicklung FloWing erneut den Maßstab für Filtersegmente. Eine Anpassung bereits bestehender Maschinen an die BaglessPlus Familie, einschließlich der Neuentwicklung FloWing, ist möglich.

Bild: Seit ihrer Einführung vor 20 Jahren wurden weltweit mehr als 6.500 Filterscheiben, bestehend aus 130.000 BaglessPlus Sektoren von Voith, installiert.

Mit dem Test der ersten Prototypen der BaglessPlus Scheibenfiltersektoren revolutionierte Voith im Jahr 1998 den Entwässerungsprozess in der Stoffaufbereitung. Mehr als 6.500 Filterscheiben, bestehend aus über 130.000 BaglessPlus Sektoren, hat der Heidenheimer Technologiekonzern seitdem installiert und ist unumstrittener Marktführer in diesem Bereich. Weltweit stellen Scheibenfilter mit BaglessPlus Sektoren die Weichen für eine effiziente und ressourcenschonende Entwässerung.

Vor der Lancierung von BaglessPlus galten Filterscheiben als Verschleißteile, die der Papierhersteller nach etwa zwei bis vier Jahren im Einsatz tauschen musste. Für Filterscheiben der BaglessPlus Familie sind dagegen Laufzeiten von mehr als 15 Jahren üblich. Insgesamt laufen heute immer noch rund 93,5 Prozent aller installierten Filterscheiben der ersten Generation. In den ersten zehn Jahren nach der Einführung gab es keinen einzigen Ausfall aufgrund von Verschleiß. Leipa verwendet seit 2004 BaglessPlus Filterscheiben. Hier musste Voith bislang nur wenige von insgesamt 67 installierten Scheiben tauschen. Auch die ersten BaglessPlus Sektoren, die Voith 1998 installierte, sind heute immer noch im Einsatz. Diese langen Standzeiten ermöglichen Herstellern, die Betriebskosten einer Anlage deutlich zu senken.

Sauberstes Filtrat reduziert Frischwasserbedarf
Die bei konventionellen Scheibenfiltern üblichen Filterbeutel sind für viele Stillstände in der Stoffaufbereitung verantwortlich. Sie reißen im Betrieb immer wieder, was entsprechende Faserverluste nach sich zieht. Außerdem verschmutzen Fasern und Feinstoffe das Filtrat. Dieses wird üblicherweise an verschiedenen Sprühdüsen der Papiermaschine verwendet. Die mit Fasern und Feinstoffen kontaminierte Flüssigkeit verstopft diese Düsen. Für die Reinigung muss die Anlage abgestellt werden.

Mit der BaglessPlus Technologie von Voith wurden erstmals Filterscheiben ohne wartungsanfällige Filterbeutel am Markt eingeführt. Damit ließen sich Stillstandzeiten reduzieren. Denn die BaglessPlus Scheiben halten die Qualität des Filtrats über die gesamte Laufzeit zuverlässig hoch. Gleichzeitig kann der Papierhersteller Fasern und Füllstoffe einsparen. Die Wirtschaftlichkeit der Anlage steigt auch dadurch, dass sich feststoffarme Spritzwässer positiv auf Filzstandzeiten auswirken. Dank der hohen Filtratqualität sinkt auch der Frischwasserbedarf der gesamten Anlage. Im Idealfall entsteht ein geschlossener Kreislauf.

FloWing: die jüngste Ergänzung im Produktportfolio
Pünktlich zum 20. Geburtstag des BaglessPlus Systems präsentiert Voith mit FloWing die konsequente Weiterentwicklung der bewährten Technologie. Aus den Praxiserfahrungen mit BaglessPlus in den vergangenen zwei Jahrzehnten, konnten die Voith Ingenieure entscheidende Erkenntnisse für die Entwicklung der neuen Generation FloWing gewinnen. Unter anderem untersuchten sie die Auswirkungen unterschiedlicher Scheibenoberflächen und -topographien auf die Kapazität. Gleichzeitig sollten bei der Neuentwicklung das exzellente Abschlagsverhalten und die hohe Filtratqualität der BaglessPlus Sektoren erhalten bleiben. So entstand eine Geometrie, die einerseits das Anwachsen einer dicken Fasermatte ermöglicht und andererseits ein ideales Ablösen der Fasern sicherstellt.

Mehr Oberfläche bei gleichen Maßen
Durch ein einzigartiges Flügeldesign haben die FloWing Filtersektoren eine um 56 Prozent größere Oberfläche als konventionelle Systeme. Gegenüber den BaglessPlus Scheiben ist die Fläche um rund 30 Prozent gewachsen. Je nach Rohstoffqualität steigt der Durchsatz damit um 20 bis 30 Prozent. FloWing Scheibenfiltersektoren sind an den entscheidenden Stellen noch robuster und ermöglichen dadurch sogar längere Standzeiten als die bisherigen BaglessPlus Sektoren.

Im Juli 2018 wurden die ersten FloWing Filterscheiben in einer europäischen Testliner-Anlage installiert. Der Geschäftsführer Produktion und Technik zieht eine erste positive Bilanz: „Seit der Inbetriebnahme haben wir keine Kapazitätsprobleme mehr, selbst bei hoher Tonnage an der PM. Das war in der Vergangenheit anders.“

Dank optionaler Anpassungen lassen sich FloWing Filterscheiben, wie alle Voith Produkte aus der BaglessPlus Familie, in bereits bestehenden Scheibenfiltern einsetzen – auch in denen anderer Hersteller.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121506
 30.10.2018

Towards a more sustainable pulp and paper industry with Deep Eutectic Solvents  (Company news)

At a special conference organized as part of the Paper and Beyond 2018 event in Brussels, the first phase of the PROVIDES project was officially completed. Voith was an active participant in the project, thus supporting the pulp and paper industry’s technological transition towards meeting its climate objectives.

PROVIDES, which stands for “Processes for Value added fibers by Innovative Deep Eutectic Solvents”, is a research and innovation project within the Biobased Industries Initiative, with the goal of significantly reducing CO2 emissions in pulp and papermaking.

The completion of the first phase was celebrated with the publication of a booklet describing the potential of Deep Eutectic Solvents (DES) for creating breakthrough innovations in the pulp and paper industry. The publication ‘Deep Eutectic Solvents in the paper industry’ can be downloaded here.

Revolutionizing the industry
In November 2011, the Confederation of European Paper Industries (CEPI) launched its vision for the sector in the next 35 years, concluding that breakthrough technologies would be needed to make the industry more sustainable. Specifically, it aims to achieve an 80% reduction of CO2 emissions and at the same time create 50% more value. The PROVIDES consortium shows that a revolutionary change is now possible. New, mild pulping technologies based on natural Deep Eutectic Solvents lead to a significantly more sustainable process that is energy-, cost- and resource-effective, while producing much lower CO2 emissions.

The total DES concept
Deep Eutectic Solvents are nature-based, renewable, biodegradable, low-volatile and cost-effective. The overall objective of the DES concept is to achieve a 40% reduction of energy use and an 80% reduction of CO2 emissions in pulp and papermaking. The DES concept will enable the industry to obtain a radically new, sustainable and techno-economically feasible pulping technology, while also enabling the selective recovery of dissolved components. In addition, DES can be regenerated and recycled, ensuring economical use of resources. This technological innovation produces high-quality cellulose fibers for papermaking, while simultaneously producing high-quality lignin and hemicellulose fractions for a variety of high-volume applications.

Results and achievements
In the first phase of the PROVIDES project, more than one hundred new DES were developed. Of these, two have been further developed as successful delignifying agents. The project proved that the entire DES pulping process can be run at operational costs similar to those of kraft pulping, and that the resulting cellulose fibers have good tensile strength and extreme internal bond strength. In addition, it was proven that DES delignification results in 95% lignin removal, and that the lignin can be successfully recovered and the DES regenerated.

Next steps
In the coming years, the pulping part of the DES research cluster, coordinated by the Institute for Sustainable Process Technology (ISPT), will continue to conduct further applied research towards the realization of a DES pulping pilot and demo, ultimately leading to commercial implementation in 2030.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121503
 25.10.2018

Stephan Schaller verlässt Voith aus persönlichen Gründen  (Firmennews)

Stephan Schaller (Bild), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith Group, wird sein Amt bis zum 31.10.2018 aus persönlichen Gründen niederlegen.

Als Nachfolger hat der Gesellschafterausschuss Dr. Toralf Haag zum Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung ernannt. Dr. Haag ist bereits seit Oktober 2016 Mitglied der Konzerngeschäftsführung und zuständig für Finanzen und Controlling. Seine bisherige Zuständigkeit für das Finanzressort wird er auch weiterhin beibehalten und künftig beide Funktionen in Personalunion ausüben.

Die Gesellschafter und der Gesellschafterausschuss danken Stephan Schaller herzlich für seinen engagierten Einsatz für das Unternehmen über die letzten Jahre in den Aufsichtsgremien und der Konzerngeschäftsführung und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.

Sie wünschen seinem Nachfolger Dr. Haag für seine neue Aufgabe weiterhin viel Erfolg.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121456
 24.10.2018

Start-up of two XcelLine packaging paper machines for Sun Paper set record  (Company news)

-Two XcelLine paper machines PM 36 and PM 37 successfully started up in record time at Zoucheng site of Sun Paper
-All four paper machines are exclusively provided by Voith and contribute to an annual capacity of 1.6 million tons
-With the professionalism and high level of commitment, the project team has ensured the success of the project

Photo: Working hand in hand: Glen Wang, Commissioning Engineer PM 37 Leader, Voith Group; Stanley Wang, Project Manager, Voith Group; Chengquan Xia, Production Manager, Sun Paper; Joe Qiao, Commissioning Engineer PM 36 Leader, Voith Group (from left to right)

In the past months, two XcelLine paper machines PM 36 and PM 37 successfully started up at Zoucheng site of Honghe Paper, subsidiary of China’s leading papermaking group Sun Paper. The start-up of PM 37 has set up a new record: it only took two hours from Stock on Wire to Paper on Reel.

The two paper machines PM 36 and PM 37 started up in the past two months and both machines are fully meeting Sun Paper’s expectations. PM 36 produces low-grammage high-grade testliner and PM 37 produces high-quality corrugating medium. Both machines have an annual production capacity of 400,000 metric tons. Together with the already running Voith XcelLine packaging paper machines PM 31 and PM 32, Honghe Paper will achieve an overall annual production capacity of 1.6 million tons.

It is of great challenge to complete the installation and commissioning of two paper machines in such a tight time period. However, with the professionalism and high level of commitment, the project team has ensured the success of the project. Voith has carried its extensive competence and expertise in paper machines to achieve excellent machine performance.

The long-term partnership with Sun Paper also laid a strong foundation for mutual trust and cooperation. By now, Sun Paper has contracted with Voith for in total nine paper machines. The repeat purchase of this high amount set up a new milestone in paper machinery sales.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121397
 19.10.2018

BlueLine-Technologie überzeugt Lucart: Gesteigerte Produktionskapazität und reduzierter ...  (Firmennews)

...Energieverbrauch

-Signifikante Steigerung der Produktionskapazität
-Energieeinsparung um bis zu 25 Prozent
-Maximale Reinigung des Faserstoffes und nachhaltige Fasernutzung

Voith hat mit der Lucart Group einen Vertrag über die Lieferung eines BlueLine-Stoffaufbereitungssystems für die Papierfabrik am Hauptsitz des Unternehmens in Porcari, Italien, abgeschlossen.

Der Lieferumfang umfasst modernste Technologien von Voith, um den Energieverbrauch zu reduzieren und eine maximale Effizienz in der Fasernutzung zu erreichen. Vor allem die Intensa-Technologie war für Lucart ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für Voith. Diese Verfahrensweise basiert auf einer strömungsoptimierten Behälterform und einem exzentrisch angeordneten Rotor. Damit profitiert Lucart von einer deutlichen Steigerung der Produktionskapazität und Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent gegenüber herkömmlichen Technologien. Zur Ausstattung der neuen Stoffaufbereitungslinie gehören zusätzliche energieeffiziente Komponenten und Systeme wie ComMix, InduraHiClean und die Pluralis-Refinertechnologie. Sie helfen der Fabrik eine maximal nachhaltigen Fasernutzung zu erreichen.

„Bei Lucart sind wir bestrebt, die Nachhaltigkeit unserer Prozesse kontinuierlich zu verbessern“, sagte Franco Pasquini, Technischer Leiter bei Lucart. „Die Reduzierung des Energieverbrauchs und die effiziente Fasernutzung gehören in allen unseren Werken zu den zentralen strategischen Zielen. Die Installation der neuesten Stoffaufbereitungs-technologien von Voith trägt dazu bei, dass wir diese erreichen können.“

„Lucart ist bekannt für seinen Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit und seine Erfahrung in der Rohstoffnutzung“, sagte Roberto Buzzi, Sales Manager bei Voith Paper. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Stoffaufbereitungstechnologien das Vertrauen unseres Kunden gewinnen konnten.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #121003
 05.09.2018

Gomà-Camps steigert seine Kapazität mit einer Voith XcelLine-Maschine für Ejea de los Caballeros  (Firmennews)

Im Frühjahr 2018 wurde die neue XcelLine Tissuemaschine TM 7 am Standort Ejea de los Caballeros von Gomà-Camps Consumer erfolgreich in Betrieb genommen. Die reibungslose Inbetriebnahme der Tissuelinie wurde durch das moderne und effiziente XcelLine-Konzept erreicht.

„Zwischen „Stoff auf Sieb“ und „Papier am Roller“ vergingen nur 30 Minuten, und überhaupt hat die TM 7 die geplante Anlaufkurve übertroffen“, sagt José Ignacio González Sarasúa, Werksleiter von Gomà- Camps Consumer S.L.U. „Das war eine tolle Teamleistung. Alle Spezialisten haben mit ihrem Engagement und technologischen Wissen gemeinsam zu dem beachtlichen Erfolg des TM 7-Projekts beigetragen.“

Die TM 7 verfügt über eine Arbeitsbreite von 2.800 Millimetern und produziert Toilettenpapier und Papierhandtücher aus 100 Prozent Primärfaserstoff bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 2.000 Metern pro Minute. Voith hat das gesamte Process Line Package an Gomà-Camps geliefert: von der BlueLine Stoffaufbereitung und dem Konstantteil mit doppelter Verdünnung über die eigentliche XcelLine-Tissuemaschine TM 7 samt Nebenaggregaten und Anlagenzubehör bis hin zu Vollautomatisierung, Elektrifizierung und Engineering. Hinzu kamen umfangreiche Serviceleistungen und Ersatzteile, wie das gesamte Bespannungspaket, das optimal auf die Anforderungen der Schuhpressentechnik abgestimmt ist. Die gesamte Neuanlage wird von Voith in einem integrierten Wartungs- und Servicekonzept zu 100 Prozent betreut.

Die XcelLine-Maschinen von Voith zeichnen sich durch nahtlos aufeinander abgestimmte und integrierte Komponenten, Technologien und Dienstleistungen aus, die eine schnelle Inbetriebnahme, hervorragende Leistung und hohe Wertschöpfung für die Investitionen ihrer Kunden ermöglichen. Zum Lieferumfang gehören Technologien, die eine höhere Produktivität und einen geringeren Energie- und Rohstoffverbrauch ermöglichen, darunter der MasterJet Pro T Stoffauflauf, die moderne NipcoFlex T Schuhpresse, der EvoDry Y Yankee-Zylinder aus Stahl, die hocheffiziente Trockenpartiehaube EcoHood T und das automatische Tambourwechselsystem EcoChange T. Die NipcoFlex T Schuhpresse trägt zu einem geringen Energieverbrauch sowie zu einer besonders hohen Tissueweichheit und -qualität bei.

„Mit der Integration in den Standort Ejea ist die neue TM 7 ein strategischer Schritt, um unsere Präsenz auf der iberischen Halbinsel zu stärken und eine hervorragende Tissuequalität mit Fokus auf Nachhaltigkeit zu liefern“, erklärt Jordi Gomà-Camps, Präsident der Gomà- Camps S.L. Gruppe. „Von der ersten Minute des Projekts an war Voith ein echter und zuverlässiger Partner. Mit den neuesten Voith Technologien in der Prozesslinie sichern wir uns einen Wettbewerbsvorteil und können unseren Kunden den bestmöglichen Nutzen bieten.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120726
 01.08.2018

Voith Paper awarded historic contract from Green Bay Packaging for new paper mill in ...  (Company news)

... North America

-Voith will be the first single-source full-line supplier for a U.S. paper mill project
-High-performance XcelLine paper machine and BlueLine stock preparation decisive factors for awarding the contract
-Commercial production planned for early 2021

Citing Voith capabilities and technology leadership, Green Bay Packaging has announced a landmark contract award that tasks Voith with providing a complete packaging production line. The new PM 4 will be installed at Green Bay Packaging’s location in Green Bay, Wisconsin.

The family-owned paper and packaging producer Green Bay Packaging awarded Voith an order for a 300 inch (7.62 m) wide production line for testliner. The order includes an effluent treatment plant, BlueLine stock preparation, WEP, XcelLine paper machine with a design speed of 3,940 ft/min (1,200 m/min) and a VariFlex Performance winder. The package also includes paper machine clothing, a seven-year Total Roll Management contract for several machines, and Papermaking 4.0 products.

“Partnering with a family-owned company whose North American headquarters is in Appleton, Wisconsin, Green Bay Packaging is advancing its commitment to positively impacting the local economy and becoming a more sustainable producer. We appreciate Voith’s ability to get this advanced paper machine fully operational on a condensed timeline to help meet our customer demands,” said Will Kress, President and CEO of Green Bay Packaging.”

“Voith is proud of this historic project, and we are eager to continue our strong partnership with Green Bay Packaging,” said Martin Jauch, President Business Line Projects, Voith Paper North America.

The contract is of a breadth and scope previously unseen in the United States papermaking industry as a complete mill order has never before been sourced from a single manufacturer. Voith is the region’s only manufacturer capable of providing components for such a complete installation. The construction of the mill will be handled by Miron Construction Co, Inc., while KSH will supply the engineering, targeting a start-up in early 2021.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120667
 19.07.2018

Propapier vergibt Auftrag für neue state-of-the-art Papiermaschine an Voith Paper  (Firmennews)

Propapier, ein Unternehmen der Progroup AG, hat am 06. Juli 2018 den Auftrag seiner neuen state-of-the-art Papiermaschine PM3 an Voith Paper vergeben. Die neue Papiermaschine, die in Sandersdorf-Brehna bei Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) im 2. Halbjahr 2020 ihre Produktion aufnimmt, wird Wellenstoff und Testliner innerhalb des Grammaturbereichs von 80 bis 150 g/m² herstellen. Nach der Anlaufphase produziert die Anlage mit einer Arbeitsbreite von 9,20 Metern eine Jahreskapazität von 750.000 Tonnen Wellpappenrohpapier. Zusammen mit den beiden Papierfabriken PM1 in Burg und PM2 in Eisenhüttenstadt erhöht sich damit die jährliche Gesamtproduktionskapazität an Wellpappenrohpapieren von 1.100.000 Tonnen auf ca. 1.850.000 Tonnen.

Progroup setzt Strategie Two Twentyfive konsequent um
Progroup erhöht die Umsetzungsgeschwindigkeit seiner Wachstumsstrategie Two Twentyfive massiv und hat am 06. Juli 2018 einen millionenschweren Auftrag zum Bau der Papiermaschine PM3 am Standort Sandersdorf-Brehna vergeben. Mit einem Investitionsvolumen von 375 Mio. € entsteht das Greenfield-Projekt auf einem Baugrundstück von ca. 450.000 Quadratmetern. Dabei werden ca. 140 hochmoderne direkte und ca. 350 indirekte Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Der Auftrag für die neue hochmoderne Papiermaschine wurde nun an den Heidenheimer Maschinenbauer Voith Paper vergeben. Trommelauflösung, Stoffaufbereitung, Former, Presse und Trockenpartie, Oberflächenapplikation sowie Aufrollung und Rollenausrüstung – von der Faser bis zum fertigen Papier wird alles aus einer Hand geliefert und optimal aufeinander abgestimmt.

Voith Paper und Progroup – eine perfekte Kooperation
Progroup wird seit jeher von drei Kraftfeldern angetrieben: die Kraft der Innovation, die Kraft der Kooperation und die Kraft der Faszination. Diese Kraftfelder sind tief in der DNA des Unternehmens verankert und damit Grundlagen des Erfolgs. Mit Voith Paper hat Progroup einen Geschäftspartner, der sich ideal in diesen Dreiklang einfügt. Innovationskraft, Begeisterung und Teamgeist als Basis für die Entwicklung einer state-of-the-art Papiermaschine, die höchsten Anforderungen modernster Papierproduktion Rechnung trägt und damit zum Benchmark der Branche avancieren wird.

Jürgen Heindl, CEO von Progroup erklärt ergänzend: „Maschinen- und Anlagenbau einerseits sowie eine breite Struktur starker Familienunternehmen prägen die Wirtschaft in Deutschland. Es verwundert daher nicht, dass die beiden Familienunternehmen Voith Paper und Progroup in diesem herausfordernden Projekt zusammengefunden haben.“
(Progroup AG)

Newsgrafik #120589
 13.07.2018

TerraSpeed Supreme neue thermische Beschichtung überzeugt bei Hamburger Austria und Mondi  (Firmennews)

-Thermische Beschichtung für bessere Stabilität und hervorragende Blattabgabe
-Längere Standzeiten bei weniger Bahnabrissen
-Über 15 erfolgreiche Installationen

Bild: Die neue Funktionsschicht der TerraSpeed Supreme sorgt für eine sehr gute Stabilität der Rauhigkeitswerte und für hervorragende Blattabgabe.

Seit vielen Jahren sind die TerraSpeed Walzenbeschichtungen von Voith erfolgreich im Einsatz. Die Produktfamilie wird nun um TerraSpeed Supreme erweitert, die sich durch neue Entwicklungsparameter auszeichnet, welche der Beschichtung herausragende Performance-Werte verleihen. TerraSpeed Supreme ist bereits in mehr als 15 Installationen weltweit erfolgreich im Einsatz.

Die neue Funktionsschicht der TerraSpeed Supreme sorgt für eine sehr gute Stabilität der Rauhigkeitswerte und für hervorragende Blattabgabe. Mit ihrer verbesserten Schichtstruktur verringert TerraSpeed Supreme Papierbahnhabrisse und kann die freien Papierbahnzüge reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht TerraSpeed Supreme deutlich längere Walzeneinsatzzeiten.

Gesteigerte Betriebssicherheit bei Hamburger Austria
Weltweit sind bereits mehr als 15 erfolgreiche Installationen in Betrieb, die Kunden von Voith sind von der neuen Beschichtung überzeugt und haben bereits Nachbestellungen in Auftrag gegeben. Einer von ihnen ist der renommierte Hersteller von Wellpappe-Rohpapieren Hamburger Pitten. Josef Krenn, Operations Director und Markus Ungersböck, Head of Mechanical Maintenance, bei Hamburger Pitten in Österreich erklären die Erfolgsgeschichte von TerraSpeed Supreme folgendermaßen: „Bei Hamburger Austria produzieren wir in Pitten an der PM 4 ein hochwertiges und abwechslungsreiches Sortenprogramm von Wellenstoff- und Verpackungspapieren sowie Gipsplattenkarton. Der anspruchsvolle Einsatz unterschiedlicher Rohstoffqualitäten, sowie Hilfs- und Betriebsstoffe stellt hohe Anforderungen an die Nipco-P Walze, die Schlüsselposition in der Pressepartie. Nach der Erweiterung unseres Sortenspektrums war die Performance und Schaberung mit Standard Keramikwalzenbezüge in dieser Position sehr sensibel. Erhöhte Abrisse, sowie teils sogar Bahndurchlassen, wie auch vorgezogene Walzenwechsel zur Nacharbeitung der Oberflächen nach relativ kurzen Laufzeiten gehörten plötzlich zum Alltag.“

Auch die Voith Ingenieure erkannten die Herausforderung und halfen dem Kunden, die für ihn ideale Beschichtung in Kombination mit geeigneten Schaberklingen zu wählen, wie Krenn und Ungersböck bestätigen: „Seit Einsatz der neuen TerraSpeed Supreme von Voith Paper stellte sich ein absolut betriebssicherer Zustand an dieser kritischen Schlüsselposition ein. In Kombination mit den Voith-Schaberklingen SkyTerra S laufen wir nun seit mehr als 2 Jahren ununterbrochen, ein Nacharbeiten der Walzenoberfläche war nicht mehr notwendig. Abrisse mit der Entstehungsursache an der Nipco-P Walze sind deutlich gesunken, ein Bahndurchlassen existiert nicht mehr und die Performance zeigt sich über die gesamte Laufzeit sehr stabil. Der neu entwickelte Keramik-Bezug TerraSpeed Supreme aus dem Hause Voith Paper hat unsere Produktion deutlich verbessert aber vor allem wieder betriebssicherer gemacht.“

Mondi von TerraSpeed Supreme und SkyTerra S überzeugt
Grundsätzlich macht die hohe Verschleißbeständigkeit von Voiths TerraSpeed Supreme eine kontinuierliche Schaberung mit höchster Belastung möglich. Die Klinge SkyTerra S mit negativer Wate wurde speziell für den gemeinsamen Einsatz mit TerraSpeed Supreme entwickelt. Und der Erfolg bei Hamburger Pitten ist für TerraSpeed Supreme kein Einzelfall. Ähnliche Erfahrungen machte auch die Produktionsstätte von Mondi in Frantschach in Österreich. Andreas Petschenig, Maintenance Engineer der Paper Mill Mondi in Frantschach ist ebenfalls von der Premium-Beschichtung überzeugt: „In Frantschach produzieren wir an unserer PM 6 wie auch an der PM 8 hochwertige Sack Kraft - Sorten. Der anspruchsvolle Einsatz auch chemischer Hilfs- und Betriebsstoffe stellt recht hohe produktionstechnische Anforderungen an die Presse. So zeigte sich mit dem Einbau der Schuhpresse an der PM 6 die Schaberung auf den Keramikbezügen der Schuhpressgegenwalze als recht sensibel. Erhöhte Abrisse, teils sogar Bahndurchlassen und hohe Züge gehörten fast schon zu den Alltagserscheinungen, wie auch Walzenwechseln zur Nacharbeitung der Oberflächen nach relativ kurzen Laufzeiten.“

Dank der neuen Beschichtung hat sich auch bei Mondi in Frantschach eine deutliche Verbesserung der Performance eingestellt, wie Petschenig zu berichten weiß: „Seit dem wir die neue TerraSpeed Supreme von Voith Paper eingesetzt haben, sind all diese Probleme gelöst. In Kombination mit den Voith-Schaber SkyTerra und SkyTop konnten die Bezugsstandzeiten wesentlich gesteigert werden. Bahndurchlassen existiert nicht mehr, Züge konnten reduziert werden. Der neu entwickelte Keramik-Bezug TerraSpeed Supreme aus dem Hause Voith hat unsere Produktion deutlich vereinfacht.“ Mittlerweile läuft die TerraSpeed Supreme auch schon seit einem Jahr erfolgreich bei Mondi Steti in der Schuhpresse der PM5.

Nachdem auch zahlreiche weitere Kunden von Voith ähnlich positive Erfahrungen mit TerraSpeed Supreme und der passenden Beschaberung gemacht haben, ist die neue Walzen-Beschichtung nun ab sofort weltweit verfügbar.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120591
 13.07.2018

TerraSpeed Supreme neue thermische Beschichtung überzeugt bei Hamburger Austria und Mondi  (Firmennews)

-Thermische Beschichtung für bessere Stabilität und hervorragende Blattabgabe
-Längere Standzeiten bei weniger Bahnabrissen
-Über 15 erfolgreiche Installationen

Bild: Die neue Funktionsschicht der TerraSpeed Supreme sorgt für eine sehr gute Stabilität der Rauhigkeitswerte und für hervorragende Blattabgabe.

Seit vielen Jahren sind die TerraSpeed Walzenbeschichtungen von Voith erfolgreich im Einsatz. Die Produktfamilie wird nun um TerraSpeed Supreme erweitert, die sich durch neue Entwicklungsparameter auszeichnet, welche der Beschichtung herausragende Performance-Werte verleihen. TerraSpeed Supreme ist bereits in mehr als 15 Installationen weltweit erfolgreich im Einsatz.

Die neue Funktionsschicht der TerraSpeed Supreme sorgt für eine sehr gute Stabilität der Rauhigkeitswerte und für hervorragende Blattabgabe. Mit ihrer verbesserten Schichtstruktur verringert TerraSpeed Supreme Papierbahnhabrisse und kann die freien Papierbahnzüge reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht TerraSpeed Supreme deutlich längere Walzeneinsatzzeiten.

Gesteigerte Betriebssicherheit bei Hamburger Austria
Weltweit sind bereits mehr als 15 erfolgreiche Installationen in Betrieb, die Kunden von Voith sind von der neuen Beschichtung überzeugt und haben bereits Nachbestellungen in Auftrag gegeben. Einer von ihnen ist der renommierte Hersteller von Wellpappe-Rohpapieren Hamburger Pitten. Josef Krenn, Operations Director und Markus Ungersböck, Head of Mechanical Maintenance, bei Hamburger Pitten in Österreich erklären die Erfolgsgeschichte von TerraSpeed Supreme folgendermaßen: „Bei Hamburger Austria produzieren wir in Pitten an der PM 4 ein hochwertiges und abwechslungsreiches Sortenprogramm von Wellenstoff- und Verpackungspapieren sowie Gipsplattenkarton. Der anspruchsvolle Einsatz unterschiedlicher Rohstoffqualitäten, sowie Hilfs- und Betriebsstoffe stellt hohe Anforderungen an die Nipco-P Walze, die Schlüsselposition in der Pressepartie. Nach der Erweiterung unseres Sortenspektrums war die Performance und Schaberung mit Standard Keramikwalzenbezüge in dieser Position sehr sensibel. Erhöhte Abrisse, sowie teils sogar Bahndurchlassen, wie auch vorgezogene Walzenwechsel zur Nacharbeitung der Oberflächen nach relativ kurzen Laufzeiten gehörten plötzlich zum Alltag.“

Auch die Voith Ingenieure erkannten die Herausforderung und halfen dem Kunden, die für ihn ideale Beschichtung in Kombination mit geeigneten Schaberklingen zu wählen, wie Krenn und Ungersböck bestätigen: „Seit Einsatz der neuen TerraSpeed Supreme von Voith Paper stellte sich ein absolut betriebssicherer Zustand an dieser kritischen Schlüsselposition ein. In Kombination mit den Voith-Schaberklingen SkyTerra S laufen wir nun seit mehr als 2 Jahren ununterbrochen, ein Nacharbeiten der Walzenoberfläche war nicht mehr notwendig. Abrisse mit der Entstehungsursache an der Nipco-P Walze sind deutlich gesunken, ein Bahndurchlassen existiert nicht mehr und die Performance zeigt sich über die gesamte Laufzeit sehr stabil. Der neu entwickelte Keramik-Bezug TerraSpeed Supreme aus dem Hause Voith Paper hat unsere Produktion deutlich verbessert aber vor allem wieder betriebssicherer gemacht.“

Mondi von TerraSpeed Supreme und SkyTerra S überzeugt
Grundsätzlich macht die hohe Verschleißbeständigkeit von Voiths TerraSpeed Supreme eine kontinuierliche Schaberung mit höchster Belastung möglich. Die Klinge SkyTerra S mit negativer Wate wurde speziell für den gemeinsamen Einsatz mit TerraSpeed Supreme entwickelt. Und der Erfolg bei Hamburger Pitten ist für TerraSpeed Supreme kein Einzelfall. Ähnliche Erfahrungen machte auch die Produktionsstätte von Mondi in Frantschach in Österreich. Andreas Petschenig, Maintenance Engineer der Paper Mill Mondi in Frantschach ist ebenfalls von der Premium-Beschichtung überzeugt: „In Frantschach produzieren wir an unserer PM 6 wie auch an der PM 8 hochwertige Sack Kraft - Sorten. Der anspruchsvolle Einsatz auch chemischer Hilfs- und Betriebsstoffe stellt recht hohe produktionstechnische Anforderungen an die Presse. So zeigte sich mit dem Einbau der Schuhpresse an der PM 6 die Schaberung auf den Keramikbezügen der Schuhpressgegenwalze als recht sensibel. Erhöhte Abrisse, teils sogar Bahndurchlassen und hohe Züge gehörten fast schon zu den Alltagserscheinungen, wie auch Walzenwechseln zur Nacharbeitung der Oberflächen nach relativ kurzen Laufzeiten.“

Dank der neuen Beschichtung hat sich auch bei Mondi in Frantschach eine deutliche Verbesserung der Performance eingestellt, wie Petschenig zu berichten weiß: „Seit dem wir die neue TerraSpeed Supreme von Voith Paper eingesetzt haben, sind all diese Probleme gelöst. In Kombination mit den Voith-Schaber SkyTerra und SkyTop konnten die Bezugsstandzeiten wesentlich gesteigert werden. Bahndurchlassen existiert nicht mehr, Züge konnten reduziert werden. Der neu entwickelte Keramik-Bezug TerraSpeed Supreme aus dem Hause Voith hat unsere Produktion deutlich vereinfacht.“ Mittlerweile läuft die TerraSpeed Supreme auch schon seit einem Jahr erfolgreich bei Mondi Steti in der Schuhpresse der PM5.

Nachdem auch zahlreiche weitere Kunden von Voith ähnlich positive Erfahrungen mit TerraSpeed Supreme und der passenden Beschaberung gemacht haben, ist die neue Walzen-Beschichtung nun ab sofort weltweit verfügbar.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120550
 12.07.2018

Rollenschneider-Upgrade von Voith: 15 Prozent Kapazitätssteigerung mit der hydropneumatischen...  (Company news)

... Lagerdämpfung SmoothRun

-Höhere Betriebsgeschwindigkeiten
-Verbessertes Wickelergebnis
-Reduzierter Wartungsaufwand

Mit der neuen hydropneumatischen Lagerdämpfung SmoothRun für Rollenschneider werden beim Wickelprozess auftretende Vibrationen effektiv reduziert. Die hydropneumatische Dämpfung ermöglicht höhere Betriebsgeschwindigkeiten und ein verbessertes Wickelergebnis. Insgesamt sind Kapazitätssteigerungen von bis zu 15 Prozent möglich. Die kompakte Umbaulösung ist für Doppeltragwalzenroller von Voith und Jagenberg geeignet.

Bild: Mithilfe von SmoothRun können höhere Betriebsgeschwindigkeiten und ein verbessertes Wickelergebnis erreicht werden.

Bei konventionellen Rollenschneidern ohne spezielle Dämpfung kommt es bei manchen Grammaturen mit steigender Produktionsgeschwindigkeit zu Vibrationen, die die Wickelqualität beeinträchtigen. Um die störenden Vibrationen zu verringern, senken diese Rollenschneider ihre Produktionsgeschwindigkeit deshalb deutlich unter die eigentliche Konstruktionsgeschwindigkeit. Die Lösung: Mit der hydropneumatischen Lagerdämpfung SmoothRun von Voith lassen sich die Vibrationen auch bei hohen Geschwindigkeiten effektiv reduzieren. So können konstant hohe Produktionsgeschwindigkeiten erreicht werden. Gleichzeitig verbessert SmoothRun das Wickelergebnis und senkt die mechanische Belastung der Maschine.

Engpässe durch Kapazitätsupgrades beseitigen
Die niedersächsische Papier- und Kartonfabrik Varel PKV produziert auf der PM 5 hochwertige Wellenstoff- und Testlinersorten. Bislang musste der existierende VariFlex M bei vibrationskritischen Papiersorten mit einer reduzierten Geschwindigkeit betrieben werden, so dass der Rollenschneider kaum der Produktion der Papiermaschine folgen konnte.

Ziel der hydropneumatischen Lagerdämpfung ist es den Rollenschneider mit der vollen Betriebsgeschwindigkeit zu betrieben. „Mit Inbetriebnahme der neuen Lagerung konnten wir über alle Sorten die Vibrationen vermindern und die Geschwindigkeiten steigern. Derzeit optimieren wir die Einstellungen der Lagerung mit intensiver Unterstützung durch Voith“, erklärt Michael Wolff Linienverantwortlicher Ausrüstung bei der PK Varel. „Nach dieser Optimierungsphase gehen wir davon aus, dass wir die Geschwindigkeit des Rollenschneiders steigern können. Mit weiteren Optimierungsschritten in Zusammenarbeit mit Voith kann dann der Rollenschneider mit der Produktion der PM 5 sicher Schritt halten“, so Wolff. Die Zielerreichung wird durch intensive Begleitung des Kunden wie beispielsweise Schwingungsmessung sichergestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120505
 04.07.2018

DynaLayer - Der erste Curtain Coater mit hervorragender Strichqualität ohne zusätzliche Einhausung  (Firmennews)

-Stabile Prozess- und Produktqualität
-Niedrige Betriebs- und Wartungskosten
-Beste Runability für Online- und Offline-Installationen

Das neue Streichaggregat von Voith überzeugt durch einen perfekten Farbauftrag und einfache Handhabung ohne zusätzliche Einhausung . Damit steigert der DynaLayer von Voith die Wirtschaftlichkeit der Papierproduktion und stellt eine effiziente Alternative zu konventionellen Coatern dar.

Der neue Curtain Coater erzielt bereits mit einer Lage eine besonders gleichmäßige Abdeckung der Papierbahn. Darüber hinaus kann der DynaLayer im Gegensatz zu bisherigen Curtain Coatern ohne Einhausung betrieben werden, was nicht nur zu einer besseren Zugänglichkeit für den Bediener, sondern auch zu wesentlich niedrigeren Kosten für Betrieb und Wartung der Streicheinheit führt.

Eine eigens von Voith entwickelte Düsenisolierung mit beidseitiger Luftspülung verhindert die Bildung von Kondensation an den Düsenlippen, welche die Qualität des Auftrags beeinträchtigen könnte. Darüber hinaus führt Voith das Konzept der Luftabschirmung ein: Eine transparente Luftbarriere schirmt den empfindlichen Farbvorhang perfekt von störenden Umgebungseinflüssen ab und macht eine zusätzliche Einhausung damit unnötig. Darüber hinaus ist der Bediener jederzeit in der Lage, durch die Luftbarriere zu greifen, ohne Turbulenzen zu erzeugen oder die Strichqualität zu beeinträchtigen.

Gleichzeitig gestattet die jüngste Generation des Curtain Coaters die Fertigung noch gleichmäßigerer Profile sowohl in CD- als auch in MD-Richtung. Das wirkt sich positiv auf die Bedruckbarkeit des Papiers aus. Es entsteht ein homogeneres Druckbild. Darüber hinaus sinkt auch beim DynaLayer durch den kontaktlosen Auftrag die Zahl kostspieliger Abrisse.

Kosteneinsparungen bei Papierherstellern
„Mehrere Hersteller von Spezialpapieren haben uns bereits von Kostensenkungen berichtet, die sie durch einen deutlich reduzierten Farbverbrauch erreicht haben“, erklärt Christoph Henninger, Product Manager Coater Stations bei Voith. Auch bei der Herstellung von weißem Karton mit zweilagiger Beschichtung hilft der gleichmäßige Farbauftrag des neuen Curtain Coaters. Um bei solchen Papieren eine hohe Opazität der Oberfläche zu erzielen, setzen die meisten Papierhersteller heute Titandioxid ein. Das Pigment ist kostspielig, jede Reduzierung steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage: Beispielsweise spart ein Papierhersteller, der den DynaLayer seit einiger Zeit nutzt, bei der Herstellung von Karton mit weißer Deckschicht so rund die Hälfte der Pigmentkosten, indem er in der unteren Lage komplett auf Titandioxid verzichtet und dennoch die gleiche Qualität der Abdeckung gewährleistet. Einen ähnlichen Effekt verzeichnet ein Hersteller von Spezialpapier, der dank des gleichmäßigen Auftrags der teuren Funktionsschichten Kosten von bis zu 150.000 Euro pro Jahr einspart, indem er durch die besseren Querprofile den Gesamtfarbauftrag reduzieren konnte.

DynaLayer Produktfamilie für unterschiedliche Kundenbedürfnisse
Entsprechend der individuellen Anforderungen und Einsatzzwecke von Papierproduzenten, bietet Voith den neuen Curtain Coater in verschiedenen Ausführungen an. So kann DynaLayer in der neuesten Ausführung ohne Einhausung, aber auf Wunsch auch in der bisher gängigen Bauweise mit Einhausung geliefert werden. Das Streichaggregat erzielt in der Regel bereits mit einer Lage einen perfekten Auftrag. Bei Bedarf, beispielsweise bei zwei verschiedenen Auftragsschichten, ist DynaLayer mit einem zweilagigen Aufbau erhältlich, der ebenso einfach nachgerüstet werden kann.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120493
 29.06.2018

Voith mit solider Entwicklung im ersten Halbjahr  (Firmennews)

-Jahresüberschuss zum Halbjahr auf bereinigter Basis signifikant gestiegen
-Auftragseingang stabil, Umsatz gestiegen
-Positive Entwicklung bei Voith Paper setzt sich fort
-Währungseffekte und schwächere Entwicklung bei Voith Hydro belasten
-Planmäßige Entwicklung bei Voith Digital Solutions
-Neuer Voith-Konzernchef Stephan Schaller (Bild): Voraussetzungen für künftiges profitables Wachstum werden in den kommenden Monaten weiter verbessert

Der Voith-Konzern hat das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 mit soliden Zahlen abgeschlossen. Ein noch besseres Abschneiden wurde vor allem durch negative Währungseffekte verhindert, zudem zeigte sich der Konzernbereich Voith Hydro schwächer als erwartet. Die übrigen Sparten des Kerngeschäfts, Voith Paper und Voith Turbo, entwickelten sich hingegen planmäßig, wobei insbesondere Voith Paper nahtlos an das sehr gute Vorjahr anknüpfen konnte und inzwischen wieder zur stärksten Säule des Konzerns geworden ist.

Insgesamt hat der Voith-Konzern in den ersten sechs Monaten seines laufenden Geschäftsjahres, also vom 1. Oktober 2017 bis zum 31. März 2018, Aufträge im Gesamtvolumen von 2,29 Milliarden Euro verbucht; der Auftragseingang lag damit fast exakt auf dem hohen Vorjahresniveau (2,32 Milliarden Euro). Um negative Währungseffekte bereinigt stieg der Auftragseingang um 3 Prozent. Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31. März bei 5,32 Milliarden Euro und damit leicht über dem Stand zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres (5,19 Milliarden Euro).

Der Umsatz des Voith-Konzerns ist im ersten Halbjahr wie erwartet gestiegen: Er summierte sich auf 2,05 Milliarden Euro, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Währungseffekte lag das Umsatzplus sogar bei 10 Prozent. Das Betriebsergebnis erreichte 75 Millionen Euro, nach 91 Millionen Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres. Belastet wurde das operative Ergebnis erwartungsgemäß weiterhin von signifikanten Anlaufkosten für Voith Digital Solutions. In der Summe erwirtschafteten die drei angestammten Konzernbereiche ein leicht auf 119 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 117 Millionen Euro) verbessertes Betriebsergebnis. Die Umsatzrendite im Kerngeschäft lag mit 5,8 Prozent annähernd auf dem guten Niveau des Vorjahres (6,0 Prozent). Das Nettoergebnis des Voith-Konzerns erreichte 29 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr des Vorjahres hatte es infolge des Verkaufs der KUKA-Anteile auf dem historischen Rekordniveau von 566 Millionen gelegen, das fast vollständig aus dem Verkauf der KUKA-Anteile resultierte. Bereinigt um diesen Sondereffekt ist das Nettoergebnis im Vorjahresvergleich signifikant gestiegen und hat ein Vierjahreshoch erreicht.

Die Finanzlage des Konzerns ist auch nach dem ersten Halbjahr sehr solide. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. März gegenüber dem Stand zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres nahezu unverändert bei 27,2 Prozent. Die Nettoliquidität des Konzerns betrug zum gleichen Zeitpunkt 574 Millionen Euro, nach 648 Millionen Euro zum 30. September 2017.

„Der Voith-Konzern präsentiert sich im operativen Geschäft weiterhin in robuster Verfassung. Wir werden uns in den kommenden Monaten vor allem darauf konzentrieren, auf dieser Basis die Voraussetzungen für künftiges profitables Wachstum zu verbessern. Dabei kommt uns zugute, dass wir über erhebliche finanzielle Handlungsspielräume für organisches und anorganisches Wachstum verfügen, die wir in den kommenden Jahren nutzen werden“, erklärte der seit 1. April 2018 amtierende neue Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung, Stephan Schaller.

Technologische Zukunftsthemen im Fokus
Strategisch hat sich Voith auch im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres darauf fokussiert, sein Angebotsspektrum im Bereich Zukunftstechnologien weiter gezielt auszubauen und aus eigener Kraft sowie durch Zukäufe und Partnerschaften eine umfassende Systemwelt für die digitale Industrie aufzubauen. Insbesondere hat Voith in den vergangenen Monaten intensiv an der Entwicklung seines OnCumulus-Angebots gearbeitet, mit dem Industrieunternehmen bei ihrer digitalen Transformation unterstützt werden. Das neue Angebot basiert auf einer von Voith entwickelten IIoT-Plattform („Industrial Internet of Things“). Sie dient als strukturierte Datendrehscheibe für Daten aus unterschiedlichsten Quellen, beispielsweise von Maschinen, ERP-Systemen und externen Datenquellen.

Unterschiedliche Entwicklung in den Konzernbereichen
Der Konzernbereich Voith Hydro blickt auf eine vergleichsweise schwache erste Jahreshälfte zurück. Der Umsatz ging infolge des rückläufigen Auftragseingangs des Vorjahres und wegen negativer Währungseffekte deutlich zurück. Der Auftragseingang im Berichtszeitraum blieb unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, zum einen weil sich Auftragsvergaben verzögerten, zum anderen wegen hohen Wettbewerbsdrucks. Infolge des Umsatzrückgangs blieb auch das operative Ergebnis unter Vorjahr, erreichte aber dennoch ein zufriedenstellendes Niveau.

Bei Voith Paper hat sich die ausgesprochen positive Entwicklung des Vorjahres auch im ersten Halbjahr 2017/18 fortgesetzt. Der Auftragseingang hat dabei den hohen Vorjahreswert sogar noch übertroffen. Der Umsatz stieg deutlich an, das Betriebsergebnis legte überproportional zu. Die Verbesserungen bei Umsatzrendite und ROCE sind in erster Linie das Resultat der erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierung und der Produktivitätssteigerungsmaßnahmen der jüngeren Vergangenheit.

Voith Turbo entwickelte sich im ersten Halbjahr angesichts eines in Teilen weiterhin herausfordernden Marktumfelds gut. Obwohl der Umsatz leicht sank, konnte Voith Turbo das Betriebsergebnis stabil halten. Beim Auftragseingang erzielte Voith Turbo erneut einen leichten Zuwachs.

Bei Voith Digital Solutions wurde der Umsatz mit den Start-up-Aktivitäten auf niedrigem Niveau mehr als verdreifacht. Aufgrund vorgezogener Entwicklungskosten war der Fehlbetrag des Konzernbereichs jedoch etwas höher als geplant.

Ausblick: Prognosen für Gesamtjahr 2017/18 leicht angepasst
Nach Abschluss der ersten Geschäftsjahreshälfte ist der Voith-Konzern grundsätzlich weiterhin zuversichtlich, seine positive Entwicklung fortsetzen zu können. Allerdings dürfte es schwierig werden, die schwächere Entwicklung bei Voith Hydro im zweiten Halbjahr aufzuholen. Zudem werden auch im restlichen Jahresverlauf erhebliche negative Währungseffekte erwartet, da Voith nicht davon ausgeht, dass sich der Kurs des Euro deutlich abschwächen wird. Die Jahresprognosen für den Konzern werden vor diesem Hintergrund leicht angepasst. Beim Auftragseingang erwartet Voith für das Gesamtjahr nun, ebenso wie für den Konzernumsatz, eine stabile Entwicklung. Die Anlaufkosten für Voith Digital Solutions werden höher ausfallen als ursprünglich geplant. Das Betriebsergebnis im Konzern wird daher den Vorjahreswert voraussichtlich unterschreiten. Währungsbereinigt rechnet Voith mit einer stabilen Entwicklung des operativen Ergebnisses.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120287
 11.06.2018

Product Selector: Mit neuer Software zum individuellen Walzenbezug  (Firmennews)

-Product Selector Software kombiniert ideale Produkteigenschaften
-Jeder NanoSelect Walzenbezug wird individuell angefertigt
-Individuell abgestimmte Module verlängern Standzeiten und steigern Papierqualität

Die NanoSelect Kalander-Walzenbezüge sind exakt auf die spezifischen Anforderungen einer Papiermaschine zugeschnitten und erhöhen dadurch Anlageneffizienz und Papierqualität. Die gewünschten Eigenschaften der Bezüge werden von einem Spezialisten beim Papierproduzenten und dem Vertriebsingenieur von Voith gemeinsam festgelegt. Konfiguriert werden die NanoSelect Kalander-Walzenbezüge mit der eigens entwickelten Software Product Selector.

Bild: Der Voith Berater kombiniert mit der Software die optimale Technologie für den Walzenbezug. Das Ergebnis ist ein Mix von Standard- und anwendungsspezifischen Komponenten.

Mit dem Product Selector und den NanoSelect Kalander-Walzenbezügen bietet Voith einen neuen und einzigartigen Weg individuelle Kundenanforderungen zu berücksichtigen. Denn die Anforderungen an einen Walzenbezug unterscheiden sich von Papiermaschine zu Papiermaschine. Papierhersteller müssen daher bei der Auswahl häufig Kompromisse eingehen. Mit der neuen Software Product Selector können Papierhersteller nun einfach und schnell den für ihre Anwendung optimalen Walzenbezug konfigurieren und erwerben.

Bei einem Beratungsgespräch mit einem Vertriebsexperten von Voith priorisiert der Kunde anhand von Parametern wie Abriebs- oder Barringresistenz die für ihn wichtigsten Eigenschaften. Der Berater kombiniert mit der Software die optimale Technologie für den Walzenbezug. Das Ergebnis ist ein Mix von Standard- und anwendungsspezifischen Komponenten. Jeder Bezug ist daher ein Unikat und wird individuell für den Kunden angefertigt. Voith fasst diese maßgeschneiderten Walzenbezüge unter dem neuen Produktnamen NanoSelect zusammen.

Da NanoSelect Walzenbezüge optimal auf die Anforderungen einer Anwendung abgestimmt sind, erleichtern sie die zuverlässige Herstellung von Papier in der gewünschten Qualität.

Wo auch immer die individuellen Anforderungen der Papiermacher liegen, mit dem Product Selector und NanoSelect können sie ihre Bezüge ideal konfigurieren, um die gewünschten Eigenschaften zu erreichen. Hat ein Papierhersteller beispielsweise Barringprobleme beim SoftNip Kalander trotz geringer Belastung, hilft ein neues Modul im NanoSelect diese zu reduzieren. Ein anderes Beispiel ist das Gloss Modul, das zu einem höheren Glanz führt und eventuell die Anpassung der Farbrezepturen und damit verbundene Einsparungen ermöglicht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120121
 23.05.2018

CleanLine: The effective solution for cleaning fabrics on all sections of the paper machine  (Company news)

Voith's innovative CleanLine traversing cleaning systems for fabrics provide additional benefits for customers compared to established cleaning methods.

Photo: Voith has just introduced CleanLine Extract4D in the drying section for packaging and newsprint paper grades made from recycled fiber.

With CleanLine, Voith has developed its systems to improve paper quality by thorough cleaning of the fabrics. CleanLine systems are available for all sections of the paper machine either as new installations or as upgrades of existing Voith equipment to remove more contamination from the surface and structure of fabrics. The CleanLine systems work in combination with other Voith products to improve the productivity, runnability, safety and quality of the paper making process.

Maintain Fabric Performance
Clean fabrics are essential for the removal of moisture from the paper web and for achieving the required properties of the finished paper. Voith CleanLine Systems are effective in maintaining the performance of the fabrics and are a cost effective solution to reduce the effects of contamination.

Leading Technology
CleanLine Excell – Forming: by cleaning in two directions with a close concentration of fine water jets the forming fabric is much cleaner. Uniform performance of the fabric is achieved because Excell can more easily remove different levels of contamination across the fabric width. The system uses only about 10 percent of the water volume compared to an oscillating high pressure shower and runs on key reference machines in Europe, America and Asia.

CleanLine Excell – Press: has a selection of different cleaning heads for additional cleaning of press fabrics and transfer belts to solve specific problems with contamination, cleaning chemicals or profiles.

CleanLine Extract4D – Dryers: has just been introduced for packaging and newsprint paper grades made from recycled fiber. Up to four directions of water jets directly contact and remove more contamination from the fabric. This unique system has resulted in better runnabilitry on both packaging and newsprint machines due to cleaner fabric surfaces and higher permeability retention.

CleanLine Extreme – Coaters: is a new system for cleaning tensioning fabrics, running successfully on more than 20 top and bottom sections. Productivity is improved because the system can automatically switch between on-line and off-line cleaning to keep the fabrics in good condition. Highest quality of the coated paper is achieved by using an extended air-knife and option of a heated air blower to ensure that the fabric surface is dry when it contacts the coated paper.

Servolution
With Servolution, Voith is offering customized service packages to improve the performance of its customers and help them increase their productivity. The holistic approach, modular design and easy access to components in the CleanLine systems provides efficient servicing and management of spare parts from a single supplier. Voith provides a comprehensive support package to ensure the highest availability and performance of the cleaning equipment.

The quality of raw material for making paper faces many challenges in the coming years. Voith’s process know-how, understanding of fabrics and wide experience of fabric cleaning systems makes CleanLine the complete solution for fabric cleaning.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #120052
 17.05.2018

Voith NipcoFlex Schuhpresse steigert Qualität und Produktion an der BM 1 bei ...  (Firmennews)

... MEL Macedonian Paper Mills

-Bessere Kartonqualität, und Runability zentrales Kriterium
-Voith‘s schlüssiges Gesamtkonzept überzeugt Kartonhersteller
-Präzise Vorplanung und enge Zusammenarbeit ermöglicht reibungslosen Umbau und Produktionsstart

Bild: Voith NipcoFlex Schuhpresse Macedonian Paper Mills BM1

Der Einbau einer neuen NipcoFlex Schuhpresse war Teil einer umfassenden Modernisierung der Macedonian Paper Mills in Thessaloniki. Mit ihrer Hilfe konnte das Unternehmen Qualität sowie Quantität der Papierproduktion erhöhen. Gleichzeitig senkte der Einsatz der Technologie von Voith den Ressourcenverbrauch der Anlage und steigerte damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Die Installation einer NipcoFlex Schuhpresse bildete den Start einer umfassenden Erneuerung der BM1 der Macedonian Paper Mills (MEL) am Standort Thessaloniki, Griechenland. Durch diese Maßnahme konnte der international agierende Hersteller von Karton- und Verpackungspapier die Produktion der Anlage um 15 Prozent steigern. Doch diese Erhöhung ist nur eines der Ziele der Modernisierung, wie Georgios Georgiadis, Manager der Kartonfabrik, erklärt: „Mit der neuen Pressenpartie konnten die Kartonqualitätseigenschaften verbessert werden, Abrisse an der Anlage reduziert und somit die Maschinenverfügbarkeit signifikant gesteigert werden.“ Auf der BM 1 produziert MEL vor allem Papier zur Verpackung von Lebensmitteln. Eine gute Bedruckbarkeit ist in diesem Segment ein zentrales Kriterium. Die Investition in die neue Pressenpartie ist daher ein wichtiger erster Schritt, die Kundenanforderungen langfristig zu erfüllen.

Die bei der BM 1 eingesetzte NipcoFlex-Technologie korrigiert zuverlässig Abweichungen im Querprofil und sorgt für eine gleichmäßige Dicke über die gesamte 4.110 Millimeter breite Papierbahn. Ein großer Yankee-Zylinder sowie eine Streichanlage mit Trocknung verbessern die Glätte der Oberfläche.

Eine Herausforderung bei der Modernisierung der Anlage war der eng gesetzte Zeitrahmen. Gerade einmal drei Wochen standen dem Serviceteam von Voith zur Verfügung. Dank einer guten Vorplanung und der reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten, konnte die BM 1 am 23.Juli 2017 ihren Betrieb wieder aufnehmen. Da das Team von MEL mit der Technologie der Schuhpresse nicht vertraut war, begannen im Vorfeld des Umbaus umfassende Schulungen verbunden mit Besuchen bei vergleichbaren Anlagen.

Neben der gesteigerten Papierqualität und der größeren Produktion bringt die neue Pressenpartie einen weiteren Vorteil: Die BM 1 benötigt nun deutlich weniger Dampf, was den Energieverbrauch der Anlage senkt. Trotz dieser Ressourceneinsparung ermöglicht die NipcoFlex-Technologie einen höheren Trockengehalt der Papierbahn.

Mehrere Faktoren gaben für MEL den Ausschlag, bei diesem Projekt mit Voith zusammenzuarbeiten. Zentral war dabei, dass Voith mehr als 150 Jahre Erfahrung im Bau von Papiermaschinen besitzt, auf vielen Gebieten Technologieführer und bekannt für die hohe Zuverlässigkeit der Produkte ist. Zudem hat MEL bereits bei zahlreichen Projekten mit Voith zusammengearbeitet. Deren Ergebnisse beurteilte das Team der Kartonfabrik durchwegs positiv. Schließlich überzeugte Voith den Kunden auch mit einem technisch und finanziell schlüssigen Gesamtkonzept. Dass dies die richtige Entscheidung war, bestätigt nicht nur der reibungslose Start der Produktion.

„Die Atmosphäre zwischen den einzelnen Teams war hervorragend. Durch die enge Zusammenarbeit mit Voith Tolosa sind sogar einige Freundschaften gewachsen“, sagt Georgiadis und ergänzt: „Ich werde den Kollegen aus anderen Papier- und Kartonfabriken auf jeden Fall eine Zusammenarbeit mit Voith empfehlen.“

Das Projekt ist Teil einer umfassenden Modernisierungsmaßnahme der Kartonfabrik. Unter anderem investierte MEL in ein eigenes Biomasseheizkraftwerk. Dieses versorgt die Papiermaschine nicht nur mit Energie, sondern dient auch der Dampferzeugung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119938
 03.05.2018

Von Zeitungs- zu Verpackungspapier: Voith und LEIPA setzen mit der PM 5 in Schwedt Benchmark  (Firmennews)

-Umfassender Umbau sowie Erweiterung der bestehenden Anlage
-Eine der schnellsten Anlagen für Testliner
-Montage einer effizienten Altpapieraufbereitung

In Schwedt hat Voith die PM 5 der LEIPA Gruppe von einer Zeitungs- zu einer Verpackungspapiermaschine umgebaut. Am 19. April 2018 wurde bei der LEIPA Georg Leinfelder GmbH mit Wirkung zum 13. April die Übernahme der Anlage des Projekts Schwedt PM 5 frühzeitig unterzeichnet. Das Voith Team vor Ort hatte damit bereits 19 Tage nach Stoff auf Sieb die gesamte Anlage bestehend aus BlueLine OCC Stoffaufbereitungslinie, DIP Stoffaufbereitungslinie und XcelLine Papiermaschine auf Übernahmequalität gebracht.

Bild: LEIPA PM 5 Projektteam, v.l.n.r. Martin Kaltenegger Projektleiter LEIPA PM 5, Christian Merz Inbetriebnahmeleiter Voith Paper, Falk Friedrich, Werkleiter LEIPA Werk Schwedt Nord

Exakt aufeinander abgestimmte Komponenten sowie ein umfassendes Automatisierungssystem inklusive OnQ Qualitätsleitsystem machen die Anlage zu einem neuen Benchmark in der Branche. Auf der Maschine kann LEIPA rund 450.000 Tonnen weiß gedeckten Testliner (WTTL) produzieren und ist dadurch Marktführer in diesem Segment. Nach der Übernahme des UPM Standorts in Schwedt entschloss sich der neue Besitzer, die LEIPA Gruppe, die vorhandene PM 11 umfassend umzubauen. Unter der Federführung von Voith, begann im Oktober 2017 der Umbau der Zeitungsdruckpapiermaschine zu einer Anlage für die Produktion von weiß gedecktem Testliner (WTTL). Mehr als 160 Millionen Euro investierte LEIPA in den Standort. Als PM 5 ist die Maschine eine neue Referenz für den Verpackungspapierbereich. So übertreffen nur wenige Anlagen weltweit ihre 9.200 Millimeter Siebbreite. Auch bei der Produktionsgeschwindigkeit von 1.200 Metern pro Minute nimmt sie einen Spitzenplatz ein. LEIPA plant die Produktion von 1.180 bis 1.400 Tonnen pro Tag weiß gedecktem Testliner mit besten Oberflächeneigenschaften und Flächengewichten von 100 bis 140 Gramm pro Quadratmeter. Insgesamt will LEIPA jedes Jahr rund 450.000 Tonnen Papier herstellen und baut damit seine Marktposition weiter aus.

Für hohe Geschwindigkeiten optimiert
Damit die PM 5 die gewünschten Leistungs- und Qualitätsanforderungen erfüllen kann, hat Voith nahezu jede Komponente der bestehenden Anlage modifiziert. So ersetzt ein neuer Hybridformer mit zwei Stoffaufläufen DuoFormerD und TopFormer F den bisherigen Former. Auch für den Übergang zur Pressenpartie sowie für die Presse entwickelte Voith eine umfassende Lösung mit einer DuoCentri NipcoFlex Schuhpresse im Zentrum. Beide Komponenten sind für die Anforderungen in schnell laufenden Maschinen entwickelt und ermöglichen eine hervorragende Produktqualität. Robuste SolarPress Walzenbezüge unterstützen diese Eigenschaften. Die Bezüge benötigen keine Wasserkühlung und helfen LEIPA, Ressourcen zu sparen. Auch der SpeedSizer AT ist für den gleichmäßigen und fehlerfreien Auftrag von Stärke bei hohen Geschwindigkeiten optimiert.

Während des Umbaus baute Voith die bestehende Trockenpartie in eine Vor- und Nachtrockenpartie um. Dabei erhielt die Vortrockenpartie eine komplett neue TopDuoRun Trockengruppe, für die Nachtrockenpartie ließen sich vorhandene Komponenten nutzen. Durch eine neue MasterReel Aufrollung sowie den Umbau der beiden bereits vorhandenen DuoRoller lassen sich an der PM 5 nun Tambourdurchmesser bis 3,5 Meter realisieren. Das bestehende Hallenluftsystem wurde ebenso erweitert und die Steuerung in das neue Prozess- und Qualitätsleitsystem integriert.

15.000 erfasste Signale sichern die optimale Papierqualität
Ein Teil der vorhandenen Motoren fand auch nach dem Umbau Verwendung. Dennoch integrierte das Team von Voith in der PM 5 mehr als 333 neue Motoren in unterschiedlichsten Größen. Der stärkste von ihnen weist eine Leistung von 1,5 Megawatt auf. Der Großteil der Motoren ist in das von Voith entwickelte Automatisierungskonzept eingebunden. Insgesamt erfasst das System mehr als 15.000 Signale, überwacht jederzeit alle Produktionsschritte von der Stoffaufbereitung bis zur Aufrollung, meldet schon kleinste Abweichungen und gleicht Schwankungen gegebenenfalls in Bruchteilen einer Sekunde aus. Um die Verarbeitung der Informationen kümmern sich 29 modernste Computerprozessoren. „Der kontinuierliche Datenstrom bildet für uns eine wichtige Grundlage, die Papierqualität jederzeit gleichbleibend hoch zu halten“, sagt Falk Friedrich, Werkleiter im LEIPA Werk Schwedt Nord.

Effizienzsteigerung für die Papieraufbereitung
Parallel zum Umbau entstand eine neue Anlage für die effiziente Aufbereitung von bis zu 1.400 Tonnen Faserstoff aus Altpapier pro Tag. Ihre IntensaDrum Auflösetrommel ist mit einer Länge von 50 Metern, einem Durchmesser von 4,5 Metern sowie einem Gesamtgewicht von etwa 200 Tonnen die größte, die Voith bislang geliefert hat. Die bereits vorhandene Deinkinganlage (DIP) blieb in großen Teilen erhalten. Voith passte sie lediglich den Besonderheiten von Verpackungspapieren an. Unter anderem installierte der Technologiekonzern energiesparende Komponenten für Bleiche sowie Flotation, die gemeinsam mit den neuen Reinigungssystemen Faserverluste reduzieren.

„Die Ingenieure von Voith sehen das System vom Plattenförderband bis zum Rollenschneider einschließlich Mess-, Automatisierungs- und Belüftungstechnik in seiner Gesamtheit und entwickeln dadurch perfekt aufeinander abgestimmte Lösungen“, betont Martin Kaltenegger, LEIPA Projektleiter PM 5.

Voith Bespannungen für optimale Performance
Zum Auftragsvolumen gehörten zudem die Inbetriebnahme sowie mehrere Schulungsmaßnahmen, in denen das Team von LEIPA die Feinheiten der PM 5 kennen lernte. Auch nach der Inbetriebnahme bleibt Voith eng in die Abläufe der PM 5 eingebunden. Beispielsweise liefert der Komplettanbieter in den kommenden Jahren Bespannungen und Schaberklingen für die Anlage und stellt damit eine optimale Performance der PM 5 sicher. Darüber hinaus gehört die Optimierung der Anlage in den ersten acht Wochen nach der Inbetriebnahme zum Projekt, optional auch darüber hinaus.
„Das gesamte Projekt vom Shutdown der PM 11 bis zur Installation der neuen Komponenten und Inbetriebnahme der neuen PM 5 haben sehr gut funktioniert. Beide Projektteams haben mit ihrer Professionalität und großem Engagement den Erfolg des Projekts sichergestellt.“ so Robert Osswald Project Manager Voith Paper.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119893
 27.04.2018

Infinity FineLine: Nahtfilze für empfindliche Papiersorten  (Firmennews)

-Minimierte Nahtschlaufen bei gleichbleibend guter Schließbarkeit
-Besonders langlebig in Kombination mit gezwirntem Garn
-Energieeffizient durch geringes Flächengewicht

Hohe Entwässerungsleistung und lange Laufzeiten haben die Pressfilze aus der Infinity Familie von Voith zu Bestsellern bei Verpackungspapieren, Karton und grafischen Papiersorten gemacht. Nun hat der Technologiekonzern sein Portfolio erweitert und bietet mit Infinity FineLine eine optimale Lösung für die Produktion empfindlicher Papiere wie Tissue oder Spezialpapieren an. Der modulare Aufbau der Pressfilze erlaubt die leichte Anpassung an jede Anforderung.

Mit dem neuen Modul FineLine baut Voith seine erfolgreiche Filzfamilie Infinity weiter aus. Für die neuen Produkte wurde eine besonders feine Schlaufenstruktur entwickelt sowie die Nahtzone weiter verbessert. FineLine findet daher vor allem im Tissue- und Spezialpapierbereich Anwendung. Dank Infinity FineLine können erstmals auch Nahtfilze neben den gängigen Endlosfilzen in Tissuemaschinen eingesetzt werden. Die neue Nahtzone zeichnet sich durch die kleinsten auf dem Market verfügbaren Nahtschlaufen aus und hinterlässt dadurch selbst bei der Produktion von empfindlichen Papiersorten keine Spuren.

Wie bei allen Infinity Produkten haben die Nahtschlaufen auch bei FineLine eine identische Schlaufenlänge, Rundheit und Abstand. Damit wird das Vernahten besonders einfach. Der Maschinenstillstand lässt sich so um bis zu 25 Prozent verkürzen.

Eine Kombination von Infinity FineLine und gezwirntem Garn ist in sensiblen Anwendungsbereichen besonders vorteilhaft. Das gezwirnte Garn sorgt für eine bessere Faserverankerung. Dadurch profitiert der Papierproduzent von einer gleichbleibenden Performance über die gesamte Laufzeit hinweg. Gleichzeitig erweist sich Infinity FineLine durch sein geringes Flächengewicht als besonders energieeffizient.

Umfassendes Portfolio für alle Anforderungen
Neben der FineLine gehören die ToughLine Filze zur Infinity Familie. Voith hat sie speziell für den Einsatz in extremen Umgebungen konzipiert. Solche Bedingungen treten beispielsweise bei der Herstellung von Board- und Packaging-Papieren auf, wo Hitze oder abrasive Materialen kontinuierlich auf die Filze einwirken. Auch bei der Produktion von grafischen Papieren steigt die Verwendung von Infinity Pressfilzen kontinuierlich. „Unsere Infinity Familie bietet das beste Pressfilzportfolio für jede Papiermaschinenanforderung“, sagt Anne Klaschka, Global Product Manager Press Fabrics bei Voith. Der modulare Aufbau der Filze erlaubt es, diese optimal an die Anforderungen des Kunden anzupassen.

Die Infinity Familie ist Teil des PressMax Portfolios der Voith AdvancedProducts. Sie ermöglicht Papierproduzenten eine Kombination von perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten, mit denen sie die Performance ihrer Papiermaschine steigern.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119856
 24.04.2018

Voith OnCumulus bringt bewährte Industrieanwendungen über die IIoT-Plattform in die Cloud  (Firmennews)

-Die sichere, modulare IIoT-Plattform (Industrial Internet of Things) als strukturierte Datendrehscheibe für die Digitalisierung
-Entspricht höchsten technischen Standards und ist Open-Source-basiert
-Erste industrieerprobte Anwendungen schaffen Mehrwert
-Mehrwert durch Intelligenz für Industrieunternehmen

Mit dem Launch des neuen OnCumulus-Angebotes von Voith können produzierende Unternehmen nun von einer IIoT-Plattform profitieren, die spezielle Visualisierungs- und Analysefunktionen bietet und bereits erste, industrieerprobte Anwendungen ermöglicht. OnCumulus gibt Kunden die Möglichkeit zur unternehmensweiten Nutzung von Daten aller Systeme und über alle Anlagen hinweg und unterstützt somit die Optimierung der Zuverlässigkeit sowie das Erreichen gesteckter Produktionsziele und Einsparungen, was letztendlich das Gesamtergebnis verbessert.

OnCumulus.Platform: Eine zentrale Datendrehscheibe für die Digitalisierung
Die IIoT-Plattform OnCumulus.Platform dient als Datendrehscheibe für Daten aus unterschiedlichsten Quellen, beispielsweise von Anlagen, Maschinen oder Geräten. Kunden können eine zentrale Datenplattform nutzen, von der aus sie ihre Digitalisierungsprojekte steuern. OnCumulus.Platform ist Open-Source-basiert und entspricht höchsten technischen Standards. Über die Cloud erfolgt nicht nur ein schneller, zuverlässiger und sicherer Zugang zu Daten von Maschinen und Systemen vor Ort, sondern auch zugleich eine zeitnahe Datenbereitstellung für die Wertschöpfungskette. Die Plattform ist flexibel anpassbar und kann jederzeit ausgebaut werden.

Mit OnCumulus bietet Voith eine IIoT-Plattform an, die höchste Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Compliance mit Industriestandards und Best Practices erfüllt, unter anderem mit CSA, NIST oder OWASP. Dank der Experten für Cybersicherheit bei Voith ist End-to-End-Sicherheit während des vollen Lebenszyklus der Daten gewährleistet. Dabei behalten die Kunden in jedem möglichen Nutzungsszenario die volle Kontrolle über ihre Daten in OnCumulus und definieren selbst den Datenzugriff. Zudem unterstützt Voith die lokale Kontrolle von Daten durch die Bereitstellung von Rechenzentren in jeder Region.

OnCumulus.Suite: Der erste Schritt in Richtung Visualisierung und Analyse
Über die IIoT-Plattform hinaus erschließt das Angebot OnCumulus.Suite bereits erste Möglichkeiten von der Intelligenz der Daten zu profitieren: Durch Vorstrukturierung der verfügbaren Daten mit Hilfe von Visualisierungs- und Analysefunktionen können die Kunden erste elementare, einfach zu bedienende Tools wie Information Flow, Monitoring- und Alarming sowie Analysis nutzen. Damit können Unternehmen nahezu in Echtzeit auf ihre Daten zugreifen und über rollenbasierte Dashboards den ersten Schritt zur Optimierung von Arbeitsprozessen machen.

Industriespezifische Anwendungen: OnEfficiency und OnCare
Ergänzend zu OnCumulus.Suite präsentiert Voith ebenfalls die ersten cloud-basierten OnCumulus-Anwendungen für die bereits bestehenden Produktfamilien OnEfficiency und OnCare vor: OnEfficiency.Pulp, OnEfficiency.Strength, OnEfficiency.DIP, OnEfficiency.Dewatering und OnCare.Asset. OnEfficiency Anwendungen unterstützen Kunden bei der Optimierung von Prozessen, während sich OnCare auf die Verfügbarkeit von Assets konzentriert.

Mithilfe der Anwendungen auf derselben cloud-basierten technischen Plattform profitieren Kunden von der standort- und applikationsübergreifenden Zusammenführung von Informationen und Daten. Sie können damit bisher unerschlossene Korrelationsmöglichkeiten für weiterführende Einblicke und Transparenz nutzen. Externe Informationen wie Rohstoffpreise, Wetterdaten oder Verbindungen zu Webshops oder Lagern können einfach integriert und mit vorhandenen Betriebsdaten verknüpft werden.

Durch die Kombination von OnCumulus.Suite mit den neuen cloud-basierten Anwendungen für die industrieerprobten Lösungen verschaffen sich Kunden nicht nur Vorteile durch Effizienz-, Produktivitäts- und Qualitätssteigerung der gesamten Produktionskette, sondern gewinnen auch neue, zusätzliche Möglichkeiten.

„Dank der bahnbrechenden Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie können unsere Kunden nun von Technologien profitieren, die noch schnelleren Datenaustausch, umfangreichste Datenanalysen und sogar Cloud-Lösungen bieten,“ erklärt Dr. Roland Münch, CEO Voith Digital Solutions. „OnCumulus ermöglicht unseren Kunden die intelligente Nutzung des digitalen Fortschritts – das bedeutet optimierte Prozesse, verbesserte Ressourcennutzung, Flexibilität und Sicherheit – und letztlich erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und zukunftsfähige Rentabilität.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119836
 20.04.2018

Voith baut neue XcelLine Papiermaschine und BlueLine Stoffaufbereitung für Grupo Gondi  (Firmennews)

Grupo Gondi hat mit Voith einen Vertrag über die Lieferung einer neuen Papiermaschine mit einer jährlichen Produktionskapazität von 400.000 Tonnen abgeschlossen. Die neue Papiermaschine wird in einem Werk in Monterrey im Norden Mexikos installiert. Voith wird die komplette BlueLine Stoffaufbereitung und XcelLine Papiermaschine vom Wet End-Prozess bis zum Wickelsystem liefern, wodurch die Anzahl der Schnittstellen für den Kunden minimiert und die Betriebseffizienz des Projekts maximiert wird.
Anfang 2020 wird die neue hochmoderne PM 7 im neuen Werk von Papel y Empaques Monterrey (PEM) in Betrieb gehen. Die Maschine wird eine Bahnbreite von 6.660 mm und eine Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.200 m/min haben, um Testliner und Wellenstoff mit Flächengewichten im Bereich von 90 bis 250 g/m² herzustellen.

„Mit der neuen Papiermaschine wird Grupo Gondi seine Position auf dem mexikanischen Markt für leichtes recyceltes Hochleistungs- Wellpappenrohpapier stärken. Es wird auch unseren Integrationsgrad verbessern, da unsere Verarbeitungskapazitäten in den letzten Jahren durch die Erweiterung der Verarbeitungsbetriebe und durch Akquisitionen gestiegen sind. Voith wird ein umfassendes Leistungspaket anbieten, das die Stoffaufbereitung, die Papiermaschine, die unterstützenden Teilsysteme und die Automatisierung umfasst. Voiths Fähigkeit, ein hochentwickeltes Komplettsystem auf dem neuesten Stand der Technik zu liefern, war für uns sehr wichtig, und wir arbeiten im Zusammenhang mit der Projektplanung und -durchführung weiterhin eng mit unseren Partnern von WestRock zusammen“, so Eduardo Posada, CEO von Grupo Gondi.

Die XcelLine Papiermaschine bietet eine Reihe besonderer technischer Merkmale, die sowohl die Qualität des fertigen Papiers verbessern als auch den Energieverbrauch senken. Zum Lieferumfang gehören auch eine Tandem NipcoFlex Presse, ein TopFormer F und ein EcoCal Kalander. Darüber hinaus wird die PM 7 mit einem VariFlex NG Wickelsystem mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von 2.500 m/min ausgestattet. MCS, DCS und QCS komplettieren den Lieferumfang von Voith. Voith wird das Projekt in einem erweiterten Umfang einschließlich Detailengineering für Prozess-, Automatisierungs- und Elektrotechnik liefern.

Neben der Papiermaschine und dem BlueLine Stoffaufbereitungssystem wird MERI, ein Unternehmen von Voith, die wichtigsten Teilsysteme – Materialhandhabung, interne Wasseraufbereitung, Schlammbehandlung und Ausschussbehandlung – liefern. Diese Systeme werden die Betriebskosten senken und gleichzeitig eine saubere und sichere Arbeitsumgebung gewährleisten.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119753
 11.04.2018

BrokeGo: Efficient transport of waste paper  (Company news)

-Reliable and safe paper removal following web breaks
-Conveyor belt highly wear-resistant even under sudden loads

With BrokeGo, Voith has developed a reliable fabric for broke conveyors which quickly and safely removes broke following a web break. The strong and highly wear-resistant belt transports the broke directly to a pulper for further processing.

Web breaks cannot always be avoided. Generally, the broke paper drops into an area underneath the machine. To remove this broke efficiently and safely, Voith has developed BrokeGo, which is suitable for all paper grades. The ribbed upper surface stops the paper slipping from the belt. The underside is made from wear-resistant material, which results in a longer service life.

BrokeGo needs to have very different properties from the dryer fabrics that are often used as conveyor belts in the broke conveyor. BrokeGo was specially developed to meet the specific requirements of paper transport after web breaks in particular.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119722
 06.04.2018

MegaPress R: Premium Walzenbezüge mit einer optimalen Blattabgabe für hohe Papierqualität  (Firmennews)

-Neuer Gummibezug für Offset-Pressen
-Minimierung von Ablagerungen am Bezug
-Optimale Reinigungswirkung des Schabers

Die besondere Mikrorauigkeit der Oberfläche optimiert beim neuen Walzenbezug MegaPress R die Blattabgabe. Das verbessert die Papierqualität, reduziert die Gefahr von Papierabrissen und damit kostspielige ungeplante Stillstandzeiten. Lange Laufzeiten erhöhen zudem die Anlagenverfügbarkeit.

Mit ihrer guten Blattabgabe sind die neuen MegaPress R Walzenbezüge optimal auf die Produktionsbedingungen von Offset-Pressen abgestimmt. Bei diesen Presssystemen hat die Papierbahn direkten Kontakt zur Walzenoberfläche. Eine perfekte Blattabgabe der Walze ist daher ein wesentliches Qualitätsmerkmal und Grundvoraussetzung für eine sehr gute Papierqualität.

Beim MegaPress R stellt die Mikrorauigkeit der Walzenoberfläche sicher, dass sich die Papierbahn leicht von der Walze löst. Die Belastung für das Papier ist dadurch geringer. Das reduziert das Risiko eines Bahnabrisses und damit eines ungeplanten Stillstands. Die problemlose Blattabgabe aufgrund der Mikrorauigkeit führt auch zu einer exzellenten Papiergüte, da keine Fasern aus dem Papier gerissen werden. Die neue Struktur des Bezugs ermöglicht zudem eine besonders gute Reinigungswirkung des Schabers. Verunreinigungen an der Bezugsoberfläche werden vermieden und die Betriebssicherheit der Anlage signifikant erhöht.

Doch der dreischichtige Walzenbezug macht durch die exzellente Blattabgabe nicht nur die Produktion effizienter. Dank besonders langer Standzeiten müssen MegaPress R Bezüge seltener gewechselt werden. Die Verfügbarkeit der Anlage steigt, die Kosten sinken. Diese Vorteile haben die ersten Einsätze bei mehreren Papierherstellern in Europa bestätigt. Vor allem bei Produzenten aus dem Board- und Packagingbereich stößt die Erweiterung des Walzenbezug-Portfolios von Voith auf große Resonanz.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119691
 05.04.2018

Voith and SEPAC: Successful partners in yet another tissue machine start-up in Brazil  (Company news)

Voith Paper, world leader in innovation for the paper industry, completed the successful start-up of the TM 6 XcelLine machine at SEPAC, a company headquartered in the Brazilian state of Paraná that is among the country’s five largest manufacturers of tissue paper for sanitary purpose. Installed in the company’s Mallet plant in Paraná, the TM 6 machine went into service at the end of 2017 and produced paper within the necessary quality specifications from the very first day. The machine is capable of producing nearly 110 metric tons of paper per day and has a design speed of 2,000 meters per minute.

Voith’s scope of supply covered the entire tissue machine, which was fitted with a MasterJet Pro T headboxbox (photo), a CrescentFormer, a NipcoFlex T shoe press, an EvoDry Y steel plate Yankee cylinder, a high-efficiency EcoHood T hood and a MasterReel winder. The project also included the ancillary systems, automation systems, as well as installation supervision, commissioning and complete start-up assistance.

The project’s main features are the NipcoFlex T shoe press and its 4.8 meter steel plate Yankee cylinder, which besides ensuring greater speed and quality, enables SEPAC’s machine to consume up to 20 percent less thermal energy.

The project is part of the growth strategy pursued by SEPAC, a company focused on manufacturing tissue paper from virgin cellulose fibers, and will increase its annual production capacity to approximately 180,000 tons, making it one of the country’s largest tissue manufacturers.

SEPAC’s growth strategy began in 2007, with the purchase of its TM 3 from Voith. Over the last ten years, Voith has supplied four tissue machines to SEPAC – a clear demonstration of the successful partnership built on trust and respect that the companies have developed over the period.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119437
 01.03.2018

Voith Paper erhöht Bespannungspreise in Europa  (Firmennews)

Voith Paper ist seit Jahrzehnten führend in der Papierindustrie tätig und bekennt sich auch weiterhin dazu mit Technologie, Service und Qualität ein zuverlässiger Partner für die Papierhersteller zu sein.

Durch stetige Steigerungen der Effizienz in allen Bereichen und strukturellen Anpassungen ist es Voith, auch unter den sehr anspruchsvollen Marktbedingungen gelungen, wettbewerbsfähig zu bleiben und die negative Entwicklung der Bespannungspreise der letzten zehn Jahre zu kompensieren. Kostensteigerungen in vielen Bereichen können trotz größter Anstrengungen nicht mehr gänzlich kompensiert werden. Voith wird daher zum 1. Juni 2018 seine Bespannungspreise in Europa zwischen 1,6 Prozent und 2,4 Prozent erhöhen.

Es gilt den stetig wachsenden Anforderungen unserer Kunden für Service-Leistungen und technische Unterstützung Rechnung zu tragen. Voith stellt mit dieser minimalen Preiserhöhung sicher, dass auch zukünftig die Kundenbedürfnisse nach permanenter Verbesserung und Neuentwicklung innovativer Produkte sowie Service-Leistungen befriedigt werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119362
 27.02.2018

SkyCal Schaberklingen: Konstant hohe Reinigungsleistung von Voith Composite Kalanderbezügen...  (Firmennews)

... durch kontinuierliche Erneuerung

-Gleichmäßigere und effektivere Reinigung im Vergleich zu Stahlklingen
-Faserverstärkte Klingen reduzieren die Ringbildung durch Ablagerungen
-Unabhängig vom Hersteller in allen Papiermaschinen einsetzbar

Hartes Karbon und ein speziell entwickeltes Epoxy Harz sorgen bei den SkyCal Schaberklingen für eine dauerhaft hohe und schonende Reinigungsleistung von Walzenbezügen. Ausschuss oder gar Produktionsausfälle werden so reduziert. Da meist keine manuelle Reinigung des Bezugs erforderlich ist, erhöht sich die Maschinenverfügbarkeit.

SkyCal wurde mit einem besonderen Design entwickelt und auf Voith Kalanderbezüge abgestimmt. Dadurch werden neue Möglichkeiten in der Einstellung der Schaberhalter möglich und führen beispielsweise zu deutlich höheren Schaberanpressdrücken. Im Vergleich zu konventionellen Stahlklingen wird die Reinigung auf ein bisher nicht bekanntes Niveau gehoben. Damit beugt SkyCal Ablagerungen vor, die während der Papierproduktion entstehen und schützen die Bezüge vor Schäden. Das wirkt sich positiv auf die Papierqualität aus, zudem werden drohende Produktionsausfälle vermieden.

SkyCal ist Teil des Voith AdvancedPRODUCTS Portfolio und kann auf alle Voith Kalanderbezüge angewendet werden. Die Klingen sind so konstruiert, dass sie sich kontinuierlich selbst erneuern und ihre Eigenschaften behalten. Dadurch wird eine konstant hohe Reinigungsleistung über die gesamte Laufzeit sichergestellt.

Zudem können die SkyCal Klingen in jeder weiteren Papiermaschine – unabhängig vom Hersteller – eingesetzt werden. Voith ist der einzige Lieferant, der derartige Klingen vollständig in Eigenregie fertigt. Dadurch gelingt es den Applikationsingenieuren und Werkstoffwissenschaftlern bei Voith problemlos, die Klingen den individuellen Kundenwünschen anzupassen. Somit wird ein optimales Zusammenspiel zwischen Walze, Walzenbezug und Klinge sichergestellt.

Der innovative Composite Schaber SkyCal ergänzt die überarbeitete SkyLine Familie von Voith. Sie bietet Papierherstellern ein umfassendes Portfolio an Reinigungs-, Krepp- und Streichklingen für alle Einsatzgebiete. Die SkyLine Klingen haben sich bereits in zahlreichen Anwendungen durch ihre exzellenten Leistungen und langen Standzeiten ausgezeichnet. Vor allem in anspruchsvollen Positionen machen sie die Papierproduktion effizienter und helfen den Herstellern, Kosten zu sparen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119299
 20.02.2018

XcelLine von Voith: Höchste Performance vom Full-Line-Supplier für die Tissue-Fertigung  (Firmennews)

-Großer Nachfrageanstieg bei XcelLine Tissue-Maschinen seit 2015
-Herausragende Technik gepaart mit einfacher Bedienbarkeit
-Voith ist Full-Line-Anbieter von der Finanzierung bis zum Service

Bild: Im Oktober hat Voith Paper die Inbetriebnahme der neuen XcelLine-Tissue-Maschine VTM 3 abgeschlossen, die an den in Shawano in den USA ansässigen Tissue- und Spezialpapierhersteller Little Rapids Corporation geliefert wurde.

Die XcelLine Papiermaschinen von Voith machen die Fertigung von Tissue-Papier deutlich effizienter. Seit 2015 haben Kunden weltweit mehr als 20 Anlagen gekauft, darunter auch die schnellste Tissue-Maschine mit dampfbeheizter Trockenhaube der Welt.

Erst Ende August 2017 unterzeichnete The Navigator Company, einer der führenden Zellstoff- und Papierhersteller in Europa, einen Vertrag mit Voith über die Lieferung einer neuen XcelLine Fertigungslinie zur Herstellung von Tissue. Mit der Anlage, die ab dem zweiten Halbjahr 2018 mit der Produktion beginnt, setzt Voith den Erfolg seiner XcelLine fort. Seit 2015 hat das Unternehmen über 20 neue Maschinen an Hersteller von Hygienepapieren verkauft und zahlreiche Aufträge zur Modernisierung von Anlagen mit XcelLine Komponenten erhalten. Ein eindeutiger Indikator, dass die Produzenten weltweit auch in den kommenden Jahren mit einer gesteigerten Nachfrage nach Tissue rechnen. Auch die globale Papiermarkt-Studie „World Paper Markets up to 2030“ der Pöyry Management Consulting bestätigt den Aufwärtstrend. Danach soll sich der jährliche Bedarf an Tissue-/Hygieneprodukten weltweit um bis zu 2,9 Prozent erhöhen.

Die hohe Nachfrage nach Voith XcelLine Tissue-Maschinen belegt das große Vertrauen und die Zufriedenheit der Hersteller in die neue Generation der Papiermaschinen von Voith. Schließlich sind alle Komponenten der XcelLine darauf ausgelegt, bei minimalem Energieverbrauch eine maximale Effizienz zu gewährleisten. Beispielsweise durch schnellere Fertigung: Die neue Linie für The Navigator Company ist für eine Betriebsgeschwindigkeit von 2.000 m/min ausgelegt. Technologisch ist diese auf dem neuesten Stand. So gehören zur Ausstattung zahlreiche Komponenten und Systeme, die neben der Energieeffizienz auch die Bedienerfreundlichkeit steigern, beispielsweise durch ein Pluralis Refiningsystem, einen MasterJet Stoffauflauf, einen EvoDry T Yankee-Trockenzylinder aus Stahl und eine EcoHood T Trockenhaube. Zum Lieferumfang zählen auch Papermaking 4.0-Funktionen inklusive der Einbindung der Automatisierungsplattform ComCore. Diese digitalen Technologien ermöglichen es, die Anlageneffizienz zu optimieren, Energiekosten zu senken sowie Papierqualität und Prozesssicherheit zu steigern. Vor allem die Prozesssicherheit ist in vielen boomenden Märkten gefragt: „Die Nachfrage nach Tissue wächst stark in Ländern, in denen die Hersteller oftmals nur schwer qualifizierte Mitarbeiter finden. Daher legen wir großen Wert auf eine einfache und sichere Bedienung unserer Maschinen und bieten zudem umfangreiche Schulungen an“, erklärt Dr. Martin Tietz, Global Product Manager Tissue bei Voith.

Diese Prinzipien der Voith Ingenieure garantieren den Kunden reibungslose Projekteabläufe. Beeindruckende Erfolgsgeschichten waren die schnellen Inbetriebnahmen von vier XcelLine Maschinen im Jahr 2017 bei Lee & Man in China. Vier Tage reichten aus, bis die TM 12 mit maximaler Geschwindigkeit produzieren konnte. Bei der TM 11 vergingen gerade einmal 18 Minuten zwischen „Stoff auf Sieb“ und „Papier am Roller“ womit alle Rekorde gebrochen wurden.

Auch die im Jahr 2016 in Betrieb genommene TM 16 von Cheng Loong in Taiwan setzte in technischer Hinsicht neue Maßstäbe: Mit einer dampfbeheizten Trockenhaube produziert sie in jeder Minute bis zu 2.001 Meter Tissue und ist damit die schnellste Maschine ihrer Art. Diese dampfbeheizte Trockenhaube ist nur eine von zahlreichen Innovationen von Voith, die Papierqualität und Fertigungseffizienz steigern. Zahlreiche dieser Entwicklungen sind bei vielen Tissue-Produzenten längst Standard in der Produktion. So wie die Schuhpresse, die auch andere Hersteller von Papiermaschinen entweder in Lizenz bauen oder direkt bei Voith zukaufen.

Neben den herausragenden Technologien spielt gutes Projektmanagement beim Bau von Neuanlagen für eine schnelle Inbetriebnahme eine entscheidende Rolle. Die neue VTM 3 von Little Rapids konnte im Oktober 2017 den Produktionsbetrieb sechs Tage vor dem vertraglich vereinbarten Termin aufnehmen, wodurch die Stillstandszeit des Werks von Papier zu Papier gerade einmal 30 Tage betrug – das heißt, vom Abbau der bisherigen Anlagen bis zum Aufbau und Anfahren der neuen Maschine. Zusätzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung war bereits die zweite Jumborolle von verkaufsfähiger Qualität, und die Maschine erreichte innerhalb der ersten Betriebswoche ihre maximale Betriebsgeschwindigkeit. „Wir sind sehr stolz auf die Teamarbeit, die alle Beteiligten geleistet haben, um den Neubau innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens sicher auszuführen. Darüber hinaus ist die Leistung, die wir in dieser frühen Phase der Inbetriebnahme der Maschine beobachten, äußerst vielversprechend, und wir sind optimistisch, dass unsere Kunden die zusätzliche Kapazität und die Qualitätsverbesserungen schätzen werden, die wir mit dieser Investition erreicht haben“, erläuterte Ron Thiry, Vice President und General Manager der Little Rapids Corporation.

Grund für die reibungslosen Inbetriebnahmen und die hohe Kundenzufriedenheit ist zum großen Teil das Projekt- und Produktmanagement der Voith Ingenieure. Unter dem Stichwort Process Line Package (PLP) können Kunden eine neue Anlage quasi „schlüsselfertig“ beziehen. Das Paket beinhaltet alle für den Betrieb notwendigen Komponenten und Aggregate sowie ausführliche Schulungen der Mitarbeiter. Auch für die Finanzierung eines Projekts bietet Voith Lösungen an. Der große Erfahrungsschatz des Voith Konzerns mit Großprojekten in aller Welt erleichtert die auf den Kunden maßgeschneiderte Erstellung eines Finanzierungsrahmens. Ebenso gibt es ein breit aufgestelltes Service-Portfolio, mit dem Voith den gesamten Lebenszyklus einer XcelLine Maschine begleitet. Besonders mit dem OnSite Yankee-Service bietet Voith zahlreiche Technologien, die einen umfangreichen, zuverlässigen und schnell verfügbaren Service beim Kunden direkt vor Ort gewährleisten.

Im Tissue Technology Center in São Paulo, Brasilien können Voith Kunden auf eine modular aufgebaute Versuchsmaschine zugreifen, die das gesamte Produktspektrum abdeckt – von Standard- bis hin zu strukturierten Premium-Sorten. Zudem ist es mit einer Stoffaufbereitung und einer Wasseraufbereitungsanlage ausgestattet. Mit maßgeschneiderten Versuchsreihen werden neue Tissue-Produkte zielgerichtet entwickelt und zur Marktreife gebracht. Voith bietet seinen Kunden seit mehr als 20 Jahren einzigartige Möglichkeiten neue Technologien zu testen und so Investitionsrisiken senken.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119236
 13.02.2018

Voith NipcoFlex shoe presses rebuilt for Wanlida BM 4 and BM 5 with successful startup in one day  (Company news)

-Increase in operating speed of 50 to 80 m/min
-Improvement of dryness from 45% to over 50%
-Smooth shutdown and restart

On November 25, 2017, Voith Paper installed the new NipcoFlex shoe presses on the BM 4 and BM 5 paper machines at Wanlida Paper-Products Co., Ltd. The shoe presses were later started up successfully. The upgrade was part of a contract signed on August 11, 2016, according to which Voith Paper was to provide three NipcoFlex shoe presses along with the control systems for the second presses on the BM 3, BM 4, and BM 5 at Wanlida.

Photo: In the upgrade on the BM 4 and BM 5 machines, the entire process from shutting down to restarting was carried out smoothly. The two paper machines were designed to manufacture testliner paper from 100% domestic recycled paper with a basis weight of 120 to 200 g/m2 and a wire section width of 6260 mm.

In the upgrade on the BM 4 and BM 5 machines, the entire process from shutting down to restarting was carried out smoothly. The two paper machines were designed to manufacture testliner paper from 100% domestic recycled paper with a basis weight of 120 to 200 g/m2 and a wire section width of 6260 mm. When the new NipcoFlex shoe presses were put into operation on November 25, the operating speed of the two machines went up by 50 to 80 m/min and the dryness of the paper out of the press section went up from 45% to over 50%, while steam consumption and paper breaks were reduced appreciably and sheet strength improved considerably, well surpassing the expectations of the client. The shoe press upgrade on the BM 3 will take place soon.

“We are very satisfied with the overall performance of the machines following the shoe press upgrade, which has brought us tangible and notable benefits in terms of improved dryness, reduced energy consumption, lowered operating and maintenance costs, and improved operational efficiency,” said the client, greatly impressed.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119097
 30.01.2018

Voith und US-Logistikkonzern C.H. Robinson schließen Partnerschaft für digitalen Handel  (Firmennews)

-Voith erweitert Angebot der digitalen Handelsplattform merQbiz um integrierte Logistiklösungen
-Handelspartner können nun direkt auf integrierte Transportdienstleistungen zurückgreifen

Voith setzt den Ausbau seiner digitalen Agenda fort und erweitert das Angebot von merQbiz, seiner Handelsplattplattform für Altpapier. Dazu haben merQbiz und der US-amerikanische Logistikkonzern C.H. Robinson eine exklusive Zusammenarbeit beschlossen. Den Kunden der Plattform werden nun Frachtkapazitäten, eine wettbewerbsfähige Online-Preisbildung in Echtzeit und ein leistungsstarkes Lieferkettennetz bereitgestellt.

„Dass wir mit C.H. Robinson einen der weltweit größten Logistik-Konzerne als Partner für unsere digitale Handelsplattform gewinnen konnten, zeigt, dass wir mit merQbiz einen Nerv im Markt getroffen haben“, so Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH & Co. KGaA.

Die B2B-Handelsplattform merQbiz wurde 2017 in Manhattan Beach bei Los Angeles von Voith gegründet. Das Unternehmen bringt Käufer und Verkäufer von Altpapier auf einem digitalen Marktplatz zusammen. Händler und Einkäufer von Papier- und Zellstofffabriken, Papierbroker oder Recycling-Unternehmen können sich auf der Online-Plattform direkt miteinander vernetzen, erhalten hier zeitnah alle relevanten Informationen zum Angebot und zur Nachfrage nach Altpapier. Zudem können die User auf der Handelsplattform ihre Verkaufs- und Einkaufstransaktionen sicher tätigen. Ähnlich wie bei den bekannten Online-Marktplätzen übernimmt merQbiz die Evaluation der Händler, der Käufer und der Qualität der Ware. Das sorgt für hohe Sicherheit bei allen Waren-, Logistik- und Zahlungsströmen sowie für hohe Transparenz und eine professionelle Abwicklung. Die Angebote der Handelsplattform sollen mittelfristig auch für Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten verfügbar sein.

Durch die nun erfolgte Erweiterung des Angebots um integrierte Logistiklösungen bietet merQbiz zusätzlich die Automatisierung und Verbesserung bisher manuell durchgeführter Logistikprozesse auf einer benutzerfreundlichen digitalen Plattform an. Nicht nur die Preisbildung des gehandelten Altpapiers wird nun für die Handelspartner transparent dargestellt, sondern auch die Transportkosten – die Preisbildung findet in Echtzeit statt und Kunden erhalten auf der Plattform umgehend Transportangebote passend zu ihrer Handelsorder, die Kapazitäten von C.H. Robinson ermöglichen hierbei den Rückgriff auf große, flächendeckende Frachtkapazitäten. Der an der NASDAQ gelistete Logistikkonzern bedient heute über 113.000 Kunden weltweit, davon alleine 2.600 Kunden aus der Papier- und Verpackungsindustrie mit Transportlösungen und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 10 Milliarden Euro Umsatz. „Diese integrierte Logistiklösung revolutioniert die Branche. Für unsere Kunden aus der Papierindustrie ist der Altpapierzustrom nun noch verlässlicher planbar“, fasst John Fox, CEO von merQbiz zusammen.

Voith investiert zusätzlich zu seinem bestehenden Forschungs- und Entwicklungsetat derzeit jährlich rund 100 Millionen Euro in digitale Produkte und Dienstleistungen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119054
 24.01.2018

Voith erhält weiteren Auftrag von Smurfit Kappa Roermond Papier  (Company news)

Nach dem erfolgreichen Umbau der PM 1 von Voith im Jahr 2016 beauftragt Smurfit Kappa Roermond Papier aus den Niederlanden, erneut Voith mit der Lieferung und Installation einer neuen Siebpartie und einem neuem Stoffauflauf für die PM 1.

Hauptziele des Umbaus sind die Erhöhung der Geschwindigkeit zur Steigerung der Produktion, die Realisierung einer breiteren Aufrollbreite bis 5.080 Millimeter für eine weitere Effizienzsteigerung sowie die Fertigung von Produkten mit geringeren Flächengewichten von 80 Gramm pro Quadratmeter. Die Umsetzung ist für Januar 2019 geplant.

Die wichtigsten Komponenten sind der MasterJet M2 Stoffauflauf mit der OnQ ModuleJet Verdünnungswassertechnologie, welche konstant die höchste Qualität des Flächengewichtsquerprofils sicherstellt. Um die Entwässerungskapazität zu steigern wurde der neu entwickelte Schuh-Blade Former DuoFormer CBh ohne Saugwalzen eingesetzt. Des Weiteren gehören Demontage, Montage und Inbetriebnahme zum Lieferumfang von Voith.

Erst 2016 wurden an der PM 1, die hochwertige Testliner Papiere produziert, die Pressenpartie, die Trockenpartie und das Leimauftragsaggregat durch Voith ersetzt. Dieser Umbau war sowohl für den Standort Roermond, als auch innerhalb der Smurfit Kappa Gruppe der erfolgreichste der letzten Jahre. Die veranschlagte Stillstandzeit wurde komplett eingehalten. Nach zwölf Stunden konnte verkaufsfähiges Papier erzeugt und nach weiteren zwölf Stunden A-Qualität gefertigt werden. Bereits nach zehn Monaten wurde bei allen Produkten die durch die Siebpartie begrenzte Geschwindigkeit von 1.000 Meter pro Minute, erreicht. Smurfit Kappa entschied sich deshalb die zweite Ausbaustufe, den Ersatz von Former, Stoffauflauf und Konstanten Teil deutlich vorzuziehen. Die PM 1 wird damit mit neuester Technologie von Voith für die Zukunft gerüstet sein.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119034
 22.01.2018

Four successful start-ups of Voith XcelLine tissue machines at Lee & Man in 2017  (Company news)

On December 23, 2017 the new Voith XcelLine tissue machine TM 12 was successfully started up at Guangdong Lee & Man, taking only 28 minutes from “stock on wire” to “paper on reel”. From the very first parent roll produced, the tissue was of saleable quality. TM 12 was the fourth XcelLine tissue machine that was launched by Voith for Lee & Man in 2017; the previous three were TM 9, TM 10 and TM 11.

Photo: Thanks to the excellent cooperation between Lee & Man and the Voith onsite team the TM 12 reached an operational speed of 1905 m/min after just four days.

Thanks to the excellent cooperation between Lee & Man and the Voith onsite team, the first jumbo roll of tissue was produced at 3:28 pm, which marked the successful start-up of Voith XcelLine tissue machine TM 12. Just four days later, TM 12 reached an operational speed of 1905 m/min. This demonstrated the high level of efficient cooperation between Voith and the Lee & Man team. Three weeks earlier, in the same workshop, the Voith XcelLine tissue machine TM 11 broke the record with 18 minutes from “stock on wire” to “paper on reel”. All the components and parts of TM 12 are perfectly matched and integrated with one another. Owing to this state-of-the-art integration and the high-performance of the XcelLine system, these two large XcelLine household tissue machines ran smoothly within one month and have achieved excellent results.

With a wire width of 5600 mm, the TM 12 is designed for a maximum operational speed of 2000 m/min. It will produce 60,000 tons of household tissue annually from virgin fiber. The full scope of supply, the same as for TM 9, TM 10 and TM 11, includes the Voith BlueLine stock preparation unit, approach flow system, broke handling, a white water system and the entire XcelLine tissue machine. It features the perfect combination of a NipcoFlex T shoe press to offer remarkable energy savings, a 5.5 meter steel Yankee dryer cylinder to enhance drying efficiency through optimized heat transfer, and a high-performance steam-heated hood to provide the required tissue quality with lower energy consumption. Furthermore, the Voith automation package with DCS, MCS and QCS also formed an integral part of the order.

Within one year, four high-quality tissue paper production lines were successfully started up by Voith at Lee & Man, which is based in Jiangxi and Guangdong. Thanks to this fast expansion of its installed capacities, Lee & Man has advanced rapidly into the ranks of the top manufacturers of household tissue. As a strong partner to Lee & Man, Voith helps set the right course and offers ideal solutions for raising quality and efficiency to the next level.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #119015
 18.01.2018

Voith und Suzano Papel e Celulose stärken mit der Inbetriebnahme von zwei Tissuemaschinen ihre ...  (Firmennews)

...erfolgreiche Technologiepartnerschaft

Voith Paper, weltweiter Technologieführer in der Papierindustrie, hat zwei komplette Maschinen für die Herstellung von Hygienepapier an Suzano Papel e Celulose geliefert und unterstützt den zweitgrößten Hersteller von Eukalyptuszellstoff damit bei seinem strategisch geplanten Einstieg in das Tissuesegment.

Der multinationale Konzern, mit Hauptsitz in Deutschland, hat an den im Nordosten Brasiliens gelegenen Standorten Imperatriz (Bundesstaat Maranhão) und Mucuri (Bundesstaat Bahia) jeweils eine doppelbreite XcelLine VTM 4 Tissuemaschine erfolgreich in Betrieb genommen. Beide Maschinen arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 2.000 Metern pro Minute und verfügen jeweils über eine Kapazität von ca. 220 Tonnen Papier pro Tag.

Laut Fabio Prado, Executive Director Consumer Goods bei Suzano Papel e Celulose, ist die Partnerschaft mit Voith von strategischer Bedeutung für die operativen und geschäftlichen Ziele des Unternehmens. „Voith ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Partner von Suzano“, so Prado. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit den von Voith gelieferten Hochleistungsmaschinen, Nebenaggregaten und Serviceleistungen hervorragende Produktivitätskennzahlen erzielen und das beste Papier auf dem brasilianischen Markt anbieten können.“

Die XcelLine-Maschinen von Voith zeichnen sich durch nahtlos aufeinander abgestimmte und integrierte Komponenten, Technologien und Dienstleistungen aus, die eine schnelle Inbetriebnahme, exzellente Leistung und einen hohen Mehrwert für Kundeninvestitionen ermöglichen. Zum Lieferumfang von Voith gehören Technologien, die eine höhere Produktivität sowie einen geringeren Verbrauch an Energie und natürlichen Ressourcen sicherstellen, darunter der Stoffauflauf MasterJet Pro T, der Crescent-Former, die moderne NipcoFlex T-Schuhpresse, der EvoDry Y-Yankee-Zylinder aus Stahlblech, die hocheffiziente Trockenhaube EcoHood T, das Tambourwechselsystem EcoChange T sowie komplette Automatisierungspakete.

Voith hat beide Projekte nach dem PLP-Konzept (Process Line Package) geliefert. Das bedeutet, dass Voith die Gesamtverantwortung für das Projekt übernimmt und neben den Maschinen auch sämtliche Nebenaggregate und Serviceleistungen liefert, die zum Betrieb der Anlagen benötigt werden. Die Inbetriebnahme der neuen VTM 4 in Mucuri (Bundesstaat Bahia) erfolgte im September 2017, und die in Imperatriz (Bundesstaat Maranhão) installierte Maschine wurde Ende November angefahren.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118846
 19.12.2017

RDM erreicht Kostenreduktion, Qualitäts- und Produktionssteigerung der KM 3 durch Umbau mit Voith  (Firmennews)

-Ausführliches Audit im Vorfeld der Projektplanung
-Höhere Produktivität und geringerer Ressourcenverbrauch
-Umbau schneller als geplant abgeschlossen

Ein Audit mit dem Kunden im Vorfeld des Projekts bildete die Grundlage dafür, dass die Umbaumaßnahmen an der KM 3 in Arnsberg schneller als geplant abgeschlossen wurden. Die enge Zusammenarbeit brachte nicht nur eine Produktivitätssteigerung um drei Prozent und eine Verbesserung der Kartonqualität. Durch die Wiederverwendung von Komponenten sanken auch die Umbaukosten.

Bild: Joachim Corthum Produktionsmanager von RDM an der BM 3 in Arnsberg

„Ich wollte ihnen nur mitteilen, dass die KM 3 in Arnsberg seit 18:50 Uhr produziert. Damit haben wir unser Ziel mehr als erreicht“. Mit diesen Worten bedankte sich Thomas Bock, Geschäftsführer der RDM Arnsberg in einer E-Mail bei den Projektverantwortlichen von Voith. Das Unternehmen hatte den umfassenden Umbau der Kartonmaschine einen Tag vor dem geplanten Termin abgeschlossen, so dass RDM früher als geplant seine Produktion wieder aufnehmen konnte.

Maßgeblich für den Erfolg des Projekts war ein ausführliches Audit, dass Voith und RDM im Vorfeld durchgeführt haben und an dem zahlreiche Experten aus verschiedenen Bereichen mitgewirkt haben. Gemeinsam definierten die Partner dabei die Ziele, die mit dem Umbau erreicht werden sollten und die dafür notwendigen Maßnahmen. Ein zentrales Anliegen für RDM war die Kostenreduktion der Fertigung. Die Partner beleuchteten unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, um gemeinsam eine optimale Lösung zu erarbeiten.

Den besten Ansatz für eine Optimierung bot dabei die Mittellage des dreilagigen Karton, das auf der Anlage produziert wird. Zur Stabilisierung der Oberflächenqualitäten musste RDM daher eine teurere Decklage verwenden. Um Wellenbildungen zu verhindern, sollten beispielsweise neue Komponenten die Konsistenz im Stoffauflauf von bis zu drei auf 1,5 Prozent senken. Dadurch kann RDM nun eine kostengünstigere Decklage verwenden.

Nicht immer entschieden sich die Beteiligten für die Variante mit dem niedrigsten Investitionsbedarf. Beim Audit wurden verschiedene Varianten der Entwässerungsstrecke geprüft, wobei man sich für die zukunftsweisendste Variante entschied. Diese reduziert nun Schwankungen, die nach dem Stoffauflauf üblich sind und schafft so die Basis für die hohe Produktqualität. Zu den kostensparenden Maßnahmen gehörte auch, beim Umbau möglichst viele Bestandsteile der KM 3 zu verwenden. Daher ermittelten beide Seiten während des Audits, bei welchen Komponenten eine Weiterverwendung sinnvoll war.

Auch die Erweiterung der Entwässerungspartie mit einer Verbesserung der Entwässerungsleistung erwies sich als zielführende Maßnahme. Bereits kurz nach dem Wideranfahren konnte die Produktionsgeschwindigkeit um 3 Prozent gesteigert werden. Die Mittelage ist nun für eine Geschwindigkeit von 1000 m/min ausgelegt und nicht mehr der die limitierende Sektion der Maschine.

Der Umbau brachte RDM nicht nur eine Reduzierung der Fertigungskosten. Ebenso brachte die Fasereinsparung sowie die höhere Entwässerung eine Verbesserung der Kartonqualität. „Es war der beste Projektablauf, den ich in den vergangen 37 Jahren in Arnsbeg erlebt haben“, bestätigte auch RDM Produktionsmanager Joachim Corthum.

Dass durch die gut geplante Zusammenarbeit aller Partner während der Planungs- und der Umbauphase die Produktion schneller als geplant anlaufen konnte, war für RDM ein weiterer Anlass, Voith als Service-Partner für weitere Projekte zu wählen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118797
 14.12.2017

Voith startet nach gutem Geschäftsjahr gestärkt in neue Wachstumsphase  (Firmennews)

-Auftragseingang um 6,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro gewachsen
-Profitabilität im Kerngeschäft weiter gestärkt, Konzernergebnis nach Steuern auf historisch hohem Niveau (596 Millionen Euro)
-Umsatz stabil bei 4,2 Milliarden Euro
-Umsetzung der digitalen Agenda im Plan
-Roadmap Elektromobilität vorgestellt

Der Voith-Konzern startet nach einem guten Geschäftsjahr 2016/17 strategisch, operativ und finanziell gestärkt in eine neue Wachstumsphase. Der Auftragseingang verbesserte sich im abgelaufenen Jahr um 6,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro und lag damit über den gesteckten Erwartungen. Dazu hat insbesondere der Konzernbereich Voith Paper beigetragen, dessen Auftragseingang kräftig um 24 Prozent zulegte. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres mit 5,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,3 Milliarden Euro) weiterhin auf hohem Niveau. Der Umsatz des Konzerns konnte mit 4,2 Milliarden Euro trotz eines herausfordernden Marktumfeldes wie prognostiziert auf dem hohen Vorjahresniveau gehalten werden.

Gute Entwicklung im operativen Geschäft
Im Jahr seines 150-jährigen Bestehens entwickelte sich das operative Geschäft mit einer weiteren Steigerung der Profitabilität des Kerngeschäfts positiv: Das Betriebsergebnis der drei angestammten Konzernbereiche Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo stieg in Summe auf 304 (Vorjahr: 295) Millionen Euro, wobei Voith Paper mit einem erheblichen Zuwachs um 40 Prozent herausragte. Im Kerngeschäft stieg die Umsatzrendite auf 7,3 (Vorjahr: 7,0) Prozent; der ROCE (Return on Capital Employed) erhöhte sich auf 15,9 (Vorjahr: 15,1) Prozent. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit entwickelte sich sehr positiv (135 Millionen). Das ausgewiesene Betriebsergebnis des gesamten Voith-Konzerns sank hingegen wie prognostiziert aufgrund der planmäßigen Aufbaukosten für Voith Digital Solutions auf 241 (Vorjahr: 275) Millionen Euro. Die Anlaufkosten von Digital Solutions belaufen sich im angelaufenen Geschäftsjahr auf rund 45 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte einen historisch hohen Wert von 596 (Vorjahr: 29) Millionen Euro.

Durch die hohen Mittelzuflüsse aus dem KUKA-Verkauf hat sich die Finanzlage des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr signifikant verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg zum Bilanzstichtag auf 27,3 Prozent (Vorjahr: 14,9 Prozent) und erreichte damit einen historischen Höchststand. Auch die Finanzkraft des Voith-Konzerns konnte deutlich verbessert werden. Die Nettoliquidität erhöhte sich auf 648 Millionen Euro (Vorjahr: 168 Millionen Euro). „Das Geschäftsjahr 2016/17 war ein gutes Jahr für Voith – mit einer klaren Bestätigung unserer nachhaltig verbesserten operativen Ertragskraft, einer komfortablen Finanzlage und einer signifikant gestärkten Bilanz. Wir liegen mit unserem Ziel, Voith als maßgeblichen Gestalter der digitalen Industrie zu positionieren, voll im Plan“, erklärte Dr. Hubert Lienhard (Bild), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Klarer Fokus auf Zukunftsthemen
Die Umsetzung seiner digitalen Agenda hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter forciert. Alle Initiativen im Bereich Voith Digital Solutions laufen planmäßig. Insgesamt investiert Voith in den beiden Geschäftsjahren 2016/17 und 2017/18 rund 100 Millionen Euro in die Entwicklung digitaler Produkte und Services, zusätzlich zu den rund 225 Millionen Euro an Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen des Konzerns (im Geschäftsjahr 2016/17). Damit steigerte der Konzern seine Zukunftsinvestitionen spürbar. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 5,3 Prozent vom Umsatz.

Parallel zum Aufbau des 2016 gegründeten Konzernbereichs Digital Solutions mit heute bereits 1.400 Mitarbeitern hat Voith im vergangenen Geschäftsjahr erfolgreich an der Erweiterung seines digitalen Angebotsportfolios gearbeitet. So hat Voith Digital Solutions im März 2017 mit der Handelsplattform „merQbiz“ in Manhattan Beach bei Los Angeles den weltweit ersten digitalen Marktplatz für Altpapier gestartet. Daneben arbeitet Voith Digital Solutions zusammen mit den drei angestammten Konzernbereichen an einer Vielzahl von Inkubationsprojekten. Die ersten Anwendungen werden im Frühjahr 2018 auf den Markt kommen. Im Rahmen seiner digitalen Agenda hat Voith zudem mit dem Mehrheitserwerb an der Digitalagentur Ray Sono einen ersten Zukauf in diesem Bereich getätigt. Ebenfalls im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Voith in Berlin ein eigenes Voith Innovation Lab gegründet. Mit Methoden wie etwa Design Thinking oder Scrum wird die neue Einheit den gesamten Innovationsprozess des Unternehmens künftig unterstützen.

Der Konzernbereich Voith Turbo legte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine strategische Roadmap zur Erschließung des Marktes für Elektroantriebe vor. Im Bereich Elektromobilität will sich das Unternehmen in den kommenden Jahren zu einem Systemanbieter für elektrische Antriebe und digitale Fahrzeug- und Flottenmanagement-Systeme entwickeln. Ein eigener, vollelektrischer Antrieb für Busse und ein dynamisches Flottenmanagementsystem sollen im Rahmen der IAA-Nutzfahrzeugmesse 2018 erstmals dem Fachpublikum vorgestellt werden.

Gute Geschäftsentwicklung in den Konzernbereichen
Der Konzernbereich Voith Hydro blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2016/17 zurück, in dem sich Umsatz und Betriebsergebnis weiterhin auf hohem Niveau bewegten und die Rendite leicht verbessert werden konnte. Aufgrund von Verzögerungen bei der Vergabe von Wasserkraftprojekten lagen das Marktvolumen und der Auftragseingang von Voith Hydro unter Vorjahr.

Bei Voith Paper hat sich die im vergangenen Geschäftsjahr eingeleitete Trendwende eindrucksvoll bestätigt. In einem verbesserten Marktumfeld agierte der Konzernbereich sehr erfolgreich und steigerte seinen Auftragseingang deutlich, seinen Umsatz leicht. Wachstumstreiber war das deutlich verbesserte Projektgeschäft (Neuanlagen und Großumbauten). Die
Restrukturierungsmaßnahmen der Vorjahre zeigen klare Wirkung. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sowohl das Betriebsergebnis als auch die maßgeblichen Renditekennziffern überproportional stark an.

Voith Turbo entwickelte sich in einem in großen Teilen weiterhin herausfordernden Marktumfeld zufriedenstellend. Umsatz und Betriebsergebnis sind, wie erwartet, infolge der gesunkenen Auftragseingänge der Vorjahre zurückgegangen. Dagegen übertraf der Auftragseingang mit einem deutlichen Zuwachs die Erwartungen.

Der neue Konzernbereich Voith Digital Solutions wird für das Geschäftsjahr 2016/17 erstmals als eigenständiges Segment ausgewiesen. Allerdings wird der überwiegende Teil des durch Voith Digital Solutions generierten Geschäfts in den Umsätzen der Kernbereiche dargestellt, da Digital Solutions als Querschnittsfunktion die digitalen Geschäfte sämtlicher Konzernbereiche vorantreibt. Die neue Einheit, in der das gesamte Know-how des Konzerns in den Bereichen Automation, IT, Software, Data Analytics und Sensorik zentral gebündelt ist, entwickelte sich weiterhin planmäßig. Das Betriebsergebnis von Voith Digital Solutions war erwartungsgemäß negativ und durch die hohen Aufbaukosten geprägt.

Ausblick: Voith-Konzern gut aufgestellt für künftiges Wachstum
Für das angelaufene Geschäftsjahr 2017/18 erwartet der Konzern spürbare Zuwächse beim Umsatz und einen weiter steigenden Auftragseingang. Das Betriebsergebnis des Kerngeschäfts soll ebenfalls verbessert werden. Die Anlaufkosten für den Konzernbereich Digital Solutions trägt Voith weiterhin aus dem laufenden Geschäft. Auch unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Investitionen, die wieder im deutlich zweistelligen Millionenbereich erwartet werden, soll das Betriebsergebnis des Voith-Konzerns leicht steigen.

Auch über das laufende Geschäftsjahr 2017/18 hinaus ist Voith zuversichtlich. „Der Konzern ist nach den fundamentalen Weichenstellungen und Veränderungen der vergangenen Jahre heute strategisch und finanziell voll handlungsfähig, befindet sich operativ in guter Verfassung, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, resümierte Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118743
 07.12.2017

Koehler Kehl steigert Produktivität mit Produkten und Knowhow von Voith  (Firmennews)

-100 Prozent längere Laufzeit der Pressmäntel
-Gesteigerte Papierqualität durch optimierte Pressfilze
-Höhere Sicherheit in der Produktion

Beim Upgrade seiner PM 2 vertraut Koehler Kehl auf Produkte aus dem AdvancedPRODUCTS Portfolio von Voith. Sie erlauben dem Unternehmen, den Wasserverbrauch der Anlage zu senken, ermöglichen eine schnellere Anlaufkurve und steigern gleichzeitig die Qualität des Papiers.

Bild: Wiebke Petzold (Voith Produktmanagerin) und Joachim Fuchs (Produktionsleiter PM 2 / SM 2 bei Koehler Kehl in Deutschland) an der PM 2 in Kehl.

Einer der wesentlichen Stärken von Koehler ist die Bereitschaft zur kontinuierlichen Verbesserung. Deshalb standen bei den Upgrades der Pressenpartie an der PM 2 ein stabilerer Betrieb, die zuverlässige Planung von Stillständen und die gesteigerte Sicherheit in der Produktion im Mittelpunkt. Das Unternehmen produziert auf der Anlage knapp 130.000 Tonnen Thermopapiere im Jahr, deren Flächengewichte zwischen 35 und 47 g/m² liegen.

Im Zuge verschiedener Verbesserungsmaßnahmen stattete Voith die Pressenpartie mit Produkten aus dem PressMax Portfolio der AdvancedPRODUCTS aus. Ziel dabei war vor allem die kontinuierliche Qualitätssteigerung der Papiersorten sowie eine Senkung der Betriebskosten.

Letzteres wurde insbesondere durch den Einsatz der QualiFlex Pressmäntel in der Schuhpresse erreicht. Die Mäntel wurden weiterentwickelt und im Abriebverhalten verbessert. An der PM 2 führte dies zu einer Verdopplung der Laufzeit. Entsprechend sank der Wartungsaufwand für den Tausch der Schuhpressenbezüge, da bislang ein Wechsel der Pressmäntel durchschnittlich nach 180 Tagen notwendig war.

Die Steigerung der Produktivität war ebenfalls der Grund für die Einführung von Pressfilzen mit PeakElement. Sie ermöglichen einen schnelleren Start und bessere Nip-Entwässerung als Standardfilze. Infolgedessen konnte die Anlaufkurve der Maschine nach dem Filzwechsel bereits deutlich verkürzt werden. „An der PM 2 konnten wir durch das Installieren der vorhandenen Voith Produkte ganz klar die Anlaufkurve verbessern nach dem Bespannungswechsel. Die Maschine kann schneller auf ihre Endgeschwindigkeit gebracht werden mit weniger Problemen und hat dadurch natürlich eine höhere Verfügbarkeit und geringere Betriebskosten,“ bestätigt Joachim Fuchs, Produktionsleiter PM 2 / SM 2 bei Koehler Kehl in Deutschland.

Darüber hinaus liefern die Messungen von FeltView wichtige Feuchte- und Permeabilitätsdaten zur gezielten Konditionierung der Pick-up-Filze. Diese Daten kann Koehler nutzen, um die Einstellung der Anlage kontinuierlich zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Kritische Filz-Konditionen können identifiziert werden, bevor sie den Prozess stören und die Filze werden im optimalen Betriebszustand gefahren. FeltView macht zudem manuelle Messungen überflüssig, was letztlich die Sicherheit der Produktion erhöht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118704
 06.12.2017

Neuer Curtain Coater ergänzt BASF-Pilotanlage für Papierbeschichtungen in Ludwigshafen  (Firmennews)

-Umfangreiches Serviceangebot für Kundenversuche mit Papier- und Kartonstreichfarben
-Strategischer Ausbau des Geschäftes für Verpackungs- und Barriereanwendungen wird fortgesetzt

BASF hat vor kurzem einen Curtain Coater mit einer „DF Coat“-Düse von VOITH in seine bereits existierende Pilotanlage integriert. Dieser steht ab sofort Kunden sowie interessierten Dritten für Versuche zum Auftragen von Streichfarben auf Papier, Karton und Liner zur Verfügung.

Curtain Coater ermöglicht sehr gute Papier- und Laufeigenschaften
Durch sein berührungsloses Auftragsverfahren gibt der Curtain Coater im Vergleich zu anderen Auftragsverfahren einen besonders homogenen und geschlossenen Konturstrich. Das zu veredelnde Papier wird hierbei mechanisch kaum beansprucht, so dass gute Laufeigenschaften in der Streichmaschine erzielt werden können. Zudem führt der Streichfarbenauftrag mit dem Curtain Coater zu einer sehr gleichmäßigen Faserabdeckung und Schichtdicke, die sich positiv auf die Bedruckbarkeit und die optischen Eigenschaften auswirken und sehr gute Barriereigenschaften des Papiers ermöglichen.

In ihrer State-of-the-Art Versuchsstreichanlage für Papier bietet die BASF neben dem neu installierten Curtain Coater auch alle gängigen Standardauftragsverfahren wie Walze/Blade, Düse/Blade, Walze/Varibar und Filmpresse für Versuche mit Papier- und Kartonstreichfarben an. Für die Streichfarbenherstellung stehen ein Deliteur mit variabler Scherrate sowie Batch- und Jetkocher zum Stärkeaufschluss vor Ort zur Verfügung. Ein 12-Walzen Superkalander für die Glättung und Glanzerzeugung sowie das notwendige Equipment für Zuschnitt, Verpackung und Versand der Papiermuster runden das umfassende Serviceangebot für Versuche ab.

Erweiterte Pilotstreichanlage für Papier unterstützt strategische Ausrichtung
Durch den Ausbau der Pilotanlage mit dem Curtain Coater Auftragsaggregat unterstreicht BASF ihr Engagement in der Papier- und Kartonindustrie, speziell im Bereich der Verpackungs- und Barriereanwendungen.
Kombiniert mit ihrem umfangreichen Produktportfolio, ihrem papierspezifischen Prüflabor und qualifizierten Mitarbeitern mit langjähriger Erfahrung in der Papierindustrie verstärkt BASF ihre Marktposition als führender Lieferant von Papierchemikalien.

„Mit der Installation des neuen Curtain Coaters in unsere Pilotanlage vervollständigen wir unser Angebot an Auftragsverfahren und können somit die Optimierung von Streichrezepturen sowie die Entwicklung neuer Formulierungen gemeinsam mit unseren Kunden noch praxisnäher vorantreiben“, sagt Prof. Dr. Thomas Schiele, Vice President Paper Coating Chemicals Europe. „Damit stärken wir unsere anwendungstechnische Kompetenz im Bereich Papierchemikalien am Standort Ludwigshafen nochmals nachhaltig“.
(BASF SE Paper & Water)

Newsgrafik #118590
 22.11.2017

OceanCoat: Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung durch neuen Walzenbezug für ...  (Firmennews)

... Streichgegenwalzen

-Verlängerte Schleifintervalle und verkürzte Stillstandzeiten
-Konstante Bedingungen durch stabile Rauigkeit
-Großes Einsparpotenzial für Papierproduzenten

Mit OceanCoat ergänzt Voith sein Portfolio an Walzenbezügen für Streichgegenwalzen um eine besonders langlebige Variante. Das stabile Material muss seltener nachgeschliffen werden als Standardbezüge, wodurch die Stillstands- und Wartungskosten reduziert werden.

Blau statt schwarz: Schon allein durch die Farbe hebt sich Voiths neuer Walzenbezug OceanCoat von Standardbezügen ab. Die blaue Farbe lässt den Anwender eine mögliche Überhitzung, die speziell an den Rändern auftreten kann, rechtzeitig erkennen. So lassen sich entsprechende Gegenmaßnahmen zeitnah einleiten. Zudem ist das Material leichter zu reinigen, was insbesondere die Stillstandzeit nach einem Abriss reduziert. Durch die hohe mechanische Widerstandsfähigkeit hält OceanCoat Belastungen bei einem Abriss und Papierwicklern besser stand als herkömmliche Bezüge.

Zu den wichtigsten Vorteilen des, bei allen Streichgegenwalzen verwendbaren, Bezugs gehören der geringe Verschleiß sowie geringere Alterungserscheinungen. Die definierte Rauigkeit bleibt über die Einsatzzeit konstanter als bei herkömmlichen Bezügen.

Von dem Bezug sind bereits mehr als ein Dutzend erfolgreich in Betrieb. Nachbestellungen der Kunden, die den Bezug bereits im Einsatz haben, belegen deren Zufriedenheit. Die Anwender stellten neben der sehr guten Abriebsresistenz, der konstant bleibenden Rauigkeit und den damit stabilen Betriebsparametern auch die einfache Reinigung des Bezugs nach einem Abriss in den Vordergrund. Durch den Einsatz von OceanCoat ergibt sich für die Betreiber der Papierfabriken ein signifikantes Einsparpotenzial.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118544
 16.11.2017

Voith sets records with start-up of XcelLine tissue machine supplied to Little Rapids Corp  (Company news)

Voith Paper concluded, in October, the start-up of the new XcelLine VTM 3 tissue machine it has supplied to US tissue and specialty paper manufacturer Little Rapids Corporation. The new machine has replaced the company’s old PM 3 at its Shawano production facility in Wisconsin.

Photo: The scope of supply of the new Voith XcelLine tissue paper machine included auxiliary equipment, stock preparation, approach flow systems, a steam box, a gas hood, and a mist removal and dust reduction system. The order was rounded off by Voith's automation package, comprised of the DCS and MCS systems, as well as field services. The Yankee cylinder has been reused from the old machine.

The new VTM 3 went online six days ahead of the contract schedule, thereby achieving a total plant downtime of just 30 days from paper to paper, that is, between dismantling the previous equipment and erecting and starting-up the new machine. Besides this outstanding achievement, the second jumbo roll of tissue paper already provided marketable quality, and the machine reached its maximum operating speed during its first week in service.

All of the new VTM 3’s technologies and components are seamlessly coordinated and integrated with each other. Besides the new XcelLine tissue paper machine and its auxiliary equipment – not counting the Yankee cylinder, which has been reused from the old machine – Voith’s scope of supply also included stock preparation and approach flow systems, a steam box, a gas hood, and a mist removal and dust reduction system. The order was rounded off by Voith's automation package, comprised of the DCS and MCS systems, as well as field services.

This project’s key benefits include an improvement in paper quality and increased production capacity, since the new machine will now be producing at a speed of more than 1,800 meters per minute.

All of these measures are not only indicative of the project’s enormous success, but also the outstanding synergy between the Voith, Little Rapids Corporation, and Contract Companies teams. “We are extremely proud of the teamwork demonstrated by all parties involved to safely execute the rebuild within a very compressed timeframe. We are also encouraged by the performance that we are seeing at this early stage of the machine’s start-up ramp and optimistic that this investment will provide additional capabilities and quality enhancements that our customers value,” said Ron Thiry, Vice President and General Manager at Little Rapids Corporation.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118528
 14.11.2017

Infinity Pressfilze: Bessere Faserverankerung für geringere Faserverluste über die gesamte Laufzeit  (Firmennews)

-Konstante Laufleistung durch gezwirntes Garn
-Als Naht- und Endlospressfilz erhältlich
-Schneller und einfacher Wechsel des Pressfilzes

Bei Voith Infinity Naht- und Endlospressfilzen kommt gezwirntes Garn zum Einsatz. Für die Struktur bedeutet das eine verbesserte Faserverankerung und Papierhersteller profitieren von einer gleichbleibenden Performance über die gesamt Lebenszeit. Mit der jüngsten Variante der Pressfilze ermöglicht Voith eine konstant hohe Entwässerungsleistung und eine durchgängig gute Qualität des Papiers.

Durch das modulare Konzept von Infinity hat der Papierhersteller die Wahl zwischen mehreren Designs. Infinity lässt sich problemlos auf die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Anwendung anpassen. Der neue Pressfilz ist auch mit Naht erhältlich. Für die Naht wird optimaler Zwirn im Grundgewebe verwendet sowie Monofilament für die Nahtschlaufen. Die Nahtschlaufen verfügen über eine identische Schlaufenlänge, Rundheit und Abstand, was die Vernahtung schneller, einfacher und sicherer macht.

Bei einem Wechsel des Filzes kann der Anwender dadurch die Naht schnell und einfach schließen. Der Maschinenstillstand lässt sich so um bis zu 25 Prozent verkürzen. Infinty ist Teil des PressMax Portfolios der Voith AdvancedPRODUCTS. PressMax bietet Papierproduzenten über Einzelprodukte hinaus die Möglichkeit mit der idealen Kombination von perfekt auf einander abgestimmten Produkten die Performance ihrer Papiermaschine zu steigern.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118521
 09.11.2017

Papierfabrik August Koehler SE vertraut auf Voith  (Firmennews)

-Investition in „Flexible Packaging“
-Effiziente und umfangreiche Produktion von Thermopapieren sowie flexiblen Verpackungspapieren

Die Papierfabrik August Koehler SE beauftragt Voith mit der Lieferung einer neuen Produktionslinie für einseitig glatte Spezialpapiere. Die Linie 8 ist für den Standort Kehl geplant und besteht aus der BlueLine Stoffaufbereitung, dem Wet-End Process, einer XcelLine Papiermaschine, einer offline-Streichmaschine und einer VariPlus Rollenschneidmaschine. Ausgelegt für bis zu 120.000 Tonnen pro Jahr wird die Linie 8 ein umfangreiches Portfolio an Thermopapieren sowie flexiblen Verpackungspapieren produzieren und somit als eine der leistungsfähigsten Spezialpapiermaschinen der Welt ab Sommer 2019 in Betrieb gehen.

Für den deutschen Spezialpapierhersteller stand eine flexible Produktion der verschiedenen Qualitäten im Thermopapier- sowie im Verpackungspapierbereich im Vordergrund, bei gleichzeitig hoher Anlageneffizienz und Qualität über den gesamten Flächengewichtsbereich Zudem sollte die Maschine besonders energieeffizient arbeiten, also wenig Strom, Wasser und Dampf verbrauchen. All diese Kriterien erfüllt die XcelLine dank ihrer perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten. Das gewählte Papiermaschinenkonzept kombiniert neueste Voith Technologie im Bereich Stoffauflauf, Former und Pressenpartie. So lassen sich beste Querprofile und eine exzellente Faserorientierung bei optimaler Entwässerungskapazität sowie eine hohe Effizienz gewährleisten.

Das Herzstück der Trockenpartie wird ein geschweißter Yankee Zylinder mit einem Durchmesser von über 7.000 mm sein. Dieser trägt wesentlich zur Herstellung von Premiumqualitäten bei, um den höchsten Qualitätsansprüchen von August Koehler zu genügen.

Die mehrlagige Beschichtung zur Differenzierung der Premiumqualitäten erfolgt mit der Offline-Streichmaschine SM 8, die mit modernsten Streichwerken ausgestattet ist und die über eine kontaktlose, schonende Trocknung bei gleichzeitig hohem thermischem Wirkungsgrad verfügt. Die finale Glättung der Spezialpapiere erfolgt mittels eines innovativen Kalander-Konzepts mit anschließender Sirius Aufrollung. Außerdem liefert Voith das Basis- und Detailengineering der Linie 8.

Koehler und Voith setzen mit diesem Projekt die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort. So entsteht eine der leistungsfähigsten Spezialpapiermaschinen der Welt, bei der Koehler und Voith ihr umfangreiches technologisches Wissen in idealer Weise kombinieren.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118264
 16.10.2017

Kipaş Kağıt setzt am Standort Söke auf XcelLine von Voith  (Firmennews)

• Effiziente Produktion von hochwertigen Karton- und Verpackungspapieren
• Flächengewichte von 90 bis 400 g/m2 möglich
• Automatisierungspaket gewährleistet Prozesssicherheit

Eine gleichbleibend hohe Qualität bei allen Flächengewichten und ein geringer Energieverbrauch – dies sind die Hauptanforderungen, welche die neue PM 1 von Kipaş Kağıt erfüllen muss. Daher hat sich der türkische Papierhersteller für eine XcelLine Anlage mit hohem Automatisierungsgrad von Voith entschieden.

Ende September 2017 hat Voith vom türkischen Papierhersteller Kipaş Kağıt den Auftrag zum Bau der PM 1 am Standort Söke in der westlichen Türkei erhalten. Das Unternehmen kann auf der XcelLine Anlage pro Jahr bis zu 700.000 Tonnen hochwertige Karton- und Verpackungspapiere mit Flächengewichten von 90 bis 400 Gramm pro Quadratmeter fertigen. Als Fertigungsgeschwindigkeit plant Kipaş Kağıt 1.200 Meter pro Minute. Die Siebpartie ist flexibel ausgelegt und erlaubt die Fertigung von zwei- und dreilagigem Papier.

Für den türkischen Papierhersteller stand eine hohe Papierqualität bei gleichzeitig hoher Anlageneffizienz auch bei niedrigen Flächengewichten weit oben auf der Agenda. Zudem sollte die Maschine besonders energieeffizient arbeiten, also wenig Strom, Wasser und Dampf verbrauchen. Beide Kriterien erfüllt die XcelLine dank ihrer perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten.

Bei der Stoffaufbereitung der PM 1 senken beispielsweise verschiedene Produkte der BlueLine Familie die Kosten für Energie, Frischfaseraufbereitung, Wasser und Wartung. Mit der speziell auf die verschiedenen Altpapiere und Zellstoffe ausgelegten Aufbereitungs-Technologie, mit einer Gesamtproduktion von über 3.000 t pro Tag, werden in vier Stoffaufbereitungs-Linien die Grundlagen für hochwertige Papierprodukte gelegt. Neben den Prozessmaschinen werden das komplette Wasser-, Schlamm- und Reject-System und die Hauptkomponenten für die Kläranlage geliefert.

Der Stoffauflauf erfolgt über drei MasterJet Pro Headboxen. Das OnQ ModuleJet Verdünnungswassersystem, das im Stoffauflauf für die mittlere Lage integriert ist, erlaubt die Eindosierung des Verdünnungswassers direkt in den Zwischenkanal. Dies führt zu einer gleichmäßigen Verteilung über die gesamte Kanalhöhe. Durch diese Art der Eindosierung verbessert sich die Schärfe der Regelantwort in der Papierbahn um über 50 Prozent gegenüber konventionellen Systemen. So können beste Querprofile und eine exzellente Faserorientierung erreicht werden.
Ein zentrales Element der Combi DuoRun Trockenpartie sind die EvoDry Stahlzylinder. Mit ihnen kann die Anzahl der Trockenzylinder in der Vor- und Nachtrockenpartie reduziert werden. Das reduziert das Gewicht des Trockners und spart Investitions- und Stromkosten, ohne dass der Papierhersteller Nachteile für die Qualität seiner Produkte befürchten muss. Zudem erhält die PM 1 ein Tandem NipcoFlex Schuhpressen-Konzept mit vier Filzen und einer nachgeschalteten dritten Presse zur Glättesteigerung, einen SpeedSizer AT Filmauftragswerk sowie einen EcoCal Hard und einen EcoCal Soft Nip Kalander. Wird die Papierbahn beschichtet, erfolgt dies über bis zu drei DynaCoat AF Coater und ein DF Coat Aggregat für direktes Streichen. Nicht gestrichene Papiere kommen über ein zwischengeschaltetes Sirius Wickelsystem direkt zu den beiden VariFlex Rollenschneidern mit Doppeltragwalzen-Technologie. Desweiteren liefert Voith die komplette Erstbespannung der PM 1 sowie drei weitere Bespannungssets.

Ein umfassendes Automatisierungspaket bestehend aus einem OnControl Prozessleitsystem, einer OnQ Qualitätskontrolle, einem OnView Informationssystem sowie einer OnCare CM Zustandskontrolle steigert die Prozesssicherheit und ermöglicht präventive Instandhaltungsmaßnahmen. Langwierige und kostspielige Maschinenstillstände lassen sich so vermeiden. Darüber hinaus erkennt, lokalisiert und visualisiert das ebenfalls in der PM 1 integrierte OnV Energiemanagementsystem während der laufenden Papierproduktion alle Energieverbräuche und bietet dem Anwender zahlreiche Ansätze zur Optimierung. Einen besonders wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Wirtschaftlichkeit leistet hier die gesamte Maschinenlufttechnik, die hohe Wärmerückgewinnungsraten sowie Betriebssicherheit garantiert.

Die guten Erfahrungen, die Kipaş Kağıt in der Vergangenheit beim Bau der neuen Stoffaufbereitungsanlage im Jahr 2013 mit Voith gemacht hat, haben dazu beigetragen sowohl die neue Boardmaschine als auch die komplette Planung der Anlage dem Heidenheimer Technologieführer anzuvertrauen. Im Rahmen des Process Line Package hat Voith dabei die Gesamtverantwortung für das Projekt und stellt dabei die rechtzeitige Fertigstellung der Anlage zum vereinbarten Preis sicher.

Kipaş Kağıt hat auch ein LOI mit Voith für eine zweite PM in Söke mit derselben Arbeitsbreite unterschrieben, die voraussichtlich ein Jahr nach Inbetriebnahme der PM 1 in Kraft treten wird.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118195
 09.10.2017

Voith FilmLube: Gleichmäßige Befeuchtung führt zur besseren Performance von Pressfilzen  (Firmennews)

• Optimales Filzwechselintervall
• Verringerung des Wasserverbrauchs
• Verbesserung des Feuchtequerprofils des Papiers

Mit dem FilmLube bietet Voith ein neuartiges Befeuchtungsprinzip für Pressfilze vor dem Rohrsauger. Ein durchgängiger Spalt direkt vor dem Rohrsauger sorgt dabei für einen optimalen Wasserauftrag über die gesamte Maschinenbreite. Das schont den Filz, sorgt für ein gleichmäßigeres Feuchtequerprofil des Papiers und reduziert den Wasserverbrauch durch Vermeidung von Sprühnebel in Maschinennähe. Dadurch steigt auch die Arbeitssicherheit an der Anlage.

Bild: Gleichmäßiges Profil mit FilmLub

Gleichmäßigere Feuchtequerprofile, eine konstant hohe Filzperformance über eine Rekordlaufzeit und die Reduzierung von Sprühnebel: Diese Resultate erzielte ein Kunde von Voith beim ersten Praxiseinsatz des neuen FilmLube mit seiner Tissuemaschine.

Bisher nutzte der Kunde Spritzrohre zur Schmierung der Filze. Deren Düsen verschmutzten jedoch leicht, so dass keine gleichmäßige Befeuchtung des Pressfilzes erfolgte. Durch die partielle Erhitzung am Rohrsauger konnte der Filz nicht entsprechend seiner Auslegung gefahren werden.

Statt der verstopfungsanfälligen Einzeldüsen zeichnet sich der FilmLube durch einen durchgängigen Schmierspalt über die gesamte Maschinenbreite aus. Dieser ermöglicht einen gleichmäßigen Filmauftrag, was Schäden am Filz durch heiße Rohrsaugerbeläge verhindert und Feuchtigkeitsprofilschwankungen reduziert. Aufgrund des direkten Wasserauftrags lassen sich zudem Verluste durch Sprühnebel vermeiden und der Wasserverbrauch senken. In der Regel benötigt der FilmLube an einer Tissuemaschine einfacher Breite weniger als 1,5 m³ Wasser in der Stunde. Der präzise Wasserauftrag sorgt auch dafür, dass sich neben der Maschine weniger Schmierwasser sammelt. Die Rutschgefahr sinkt, die Arbeit an der Anlage wird sicherer. Der durchgängige Schmierspalt erleichtert zudem die Wartung und Reinigung des FilmLube.

Vor allem verringert der FilmLube von Voith auch die ungleichmäßige Abrasion des Filzes. Denn die Befeuchtung vor dem Rohrsauger verhindert, dass die heißen Rohrsaugeroberflächen Schäden am Material verursachen. Im schlimmsten Fall führen solche Beschädigungen – wie zum Beispiel Filzfaserbruch – zu Rückständen im Papier, die eine Verkürzung von Standzeiten und eine Abweichung im Wechseltakt einzelner Filzpositionen notwendig machen.

Voith hat den FilmLube so konzipiert, dass er an nahezu allen gängigen Rohrsaugern nachgerüstet werden kann.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118118
 29.09.2017

Voith errichtet zwei weitere Papiermaschinen für Banknoten in Mysore, Indien   (Firmennews)

- 12.000 Tonnen Produktion pro Jahr
- Produktion des Rohpapiers für alle Denominationen, vorwiegend die neuen 500- und 2000-Rupienscheine
- Vermittlung des Knowhows zur Fertigung von Banknotenpapieren Teil des Auftrags

Bild: Mysore – Bank Note Paper Mill India (Pvt.) Ltd.

Seit Anfang des Jahres produziert die indische Regierung über die indische Notenbank erstmals in großem Umfang Papier für ihre Rupien-Noten im eigenen Land. Dafür hat Voith im südindischen Mysore zwei vollständige Produktionslinien an die Bank Note Paper Mill India (Pvt.) Ltd geliefert. Siebwerkstatt, Baumwollaufbereitung, Stoff- und Ausschussaufbereitung, zwei Papiermaschinen gehörten ebenso zum Lieferumfang wie das komplette Finishing mit zwei Umrollern, drei Querschneidern und vollautomatische Verpackungslinien. Die beiden Papiermaschinen produzieren jährlich bis zu 12.000 Tonnen Banknotenpapier für den lokalen Markt. Für die Anlagen wurden neben dem Gelände der Notendruckerei neue Flächen erschlossen. Unter anderem wird hier das Rohpapier für die neuen 500- und 2000-Rupienscheine produziert werden.

Mit den beiden Maschinen in Mysore kann Indien nun einen wesentlichen Teil seines Bedarfs von rund 28.000 Tonnen Banknotenpapier pro Jahr in Eigenregie produzieren. Da der Kunde in Mysore bislang keine Erfahrungen bei der Produktion von Banknotenpapieren besaß, wurde das hierzu notwenige Know-how in gezielten Schulungen und Trainings vermittelt und durch eine Langzeitbetreuung durch Voith vor Ort gefestigt. Dies umfasste die Prägestempelherstellung für das Wasserzeichen, die notwendigen chemischen Rezepturen, sowie die Bedienung der gesamten Anlage, bis zur Verpackung der Banknotenbögen. Heute betreibt die Bank Note Paper Mill India die gesamte Anlage sehr erfolgreich und komplett eigenständig.

Zu den ersten auf den beiden Linien produzierten Banknoten gehören die neuen 500 und 2000 Rupien-Scheine. Die Ausgabe der neu gestalteten Scheine wurde von der indischen Regierung lange Zeit nicht kommuniziert. Um Korruption und Schattenwirtschaft einzudämmen, wurden im November 2016 alle alten Banknoten mit einem Nennwert über 100 Rupien quasi über Nacht für ungültig erklärt und eine Umtauschfrist bis Ende Dezember angekündigt. Gleichzeitig waren die Banken angewiesen, die neuen mit umfassenden Sicherheitsmerkmalen versehenen Scheine in begrenztem Umfang auszugeben.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #118088
 22.09.2017

Nachfolge an Voith-Konzernspitze entschieden  (Firmennews)

Bild: Stephan Schaller

Der Gesellschafterausschuss der Voith Management GmbH hat die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung, Dr. Hubert Lienhard, entschieden. Stephan Schaller, derzeit Mitglied des Voith-Gesellschafterausschusses und Leiter der globalen Motorradsparte der BMW Group, wurde zum Nachfolger bestellt.

Lienhard, der den Konzern seit 2008 führt, wird 2018 planmäßig mit dem Ende seiner zweiten Amtsperiode im Alter von 67 Jahren in den Ruhestand gehen. Der Wechsel an der Konzernspitze findet zum 01. April 2018 statt.

Stephan Schaller, Jahrgang 1957, studierte Maschinenbau an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Von 1981 bis 1999 folgten Management- und Führungspositionen in der BMW Group. Nach vier Jahren, zunächst als Leiter technische Planung, dann in der technischen Geschäftsleitung im Bereich Kältetechnik der Linde AG, kam Schaller 2004 als Produktionsvorstand für die Nutzfahrzeugsparte zur Volkswagen AG. Hier war er seit 2007 Sprecher des Vorstands der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. 2010 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Schott AG, bevor er im Juni 2012 zum Leiter der globalen Motorradsparte der BMW Group ernannt wurde. Seit 01.Oktober 2015 ist Schaller auch Mitglied des Gesellschafterausschusses von Voith.

Gleichzeitig wird Dr. Hubert Lienhard ebenfalls mit Wirkung zum 01.04.2018 in den Gesellschafterausschuss berufen. Er nimmt dort künftig den Sitz von Stephan Schaller ein.

„Mit Stephan Schaller haben wir den idealen Nachfolger für Dr. Lienhard gefunden. Er hat alle strategischen Themen und Inhalte des Unternehmens in den letzten Jahren bereits in seiner Rolle als Mitglied des Voith-Gesellschafterausschusses begleitet und kennt Voith und unsere Strukturen hervorragend. Damit stellen wir in der Nachfolge eine hohe Kontinuität für das Unternehmen sicher. Gleichzeitig bringt Stephan Schaller langjährige, internationale Konzern- und Vorstandserfahrung in unterschiedlichen Branchen und Industrien außerhalb von Voith mit. Er war unter anderem in führender Position für zwei der größten Automobilkonzerne der Welt tätig. Wir freuen uns, dass wir diese profilierte Führungspersönlichkeit aus der deutschen Wirtschaft für Voith gewinnen konnten“, so Professor Dr. Hans-Peter Keitel, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Voith Management GmbH und Aufsichtsrats der Voith GmbH & Co. KGaA.

Er freue sich außerdem sehr, dass Dr. Lienhard sich bereit erklärt habe, seine dann siebzehn Jahre umfassende Voith-Erfahrung in den Gesellschafterausschuss einzubringen und die Entwicklung des Konzerns auch in Zukunft mit seiner Expertise zu begleiten:
„Dr. Hubert Lienhard hat in den letzten siebzehn Jahren für Voith Herausragendes geleistet. Zunächst als CEO der Wasserkraftsparte Voith Hydro und dann ab 2008 als CEO von Voith. Er hat den Konzern durch eine der herausforderndsten Phasen der letzten Jahrzehnte erfolgreich und mit klarer Linie geführt, die Profitabilität nachhaltig gestärkt und dem Konzern durch einen tiefgreifenden Umbau seine strategische Handlungsfähigkeit zurückgebracht. Mit seiner digitalen Agenda hat er Voith zu einem wichtigen Akteur der digitalen Transformation gemacht. Hierfür gebührt ihm schon heute der Dank von Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat, sowie aller 19.000 Mitarbeiter unseres Unternehmens“, so Professor Dr. Keitel weiter.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117811
 23.08.2017

Voith baut für Bohui Paper Group neue XcelLine Kartonmaschine  (Firmennews)

Die Bohui Paper Group hat Voith im Februar 2017 mit dem Bau einer neuen Kartonmaschine beauftragt. Die BM 4 wird in Dafeng in der chinesischen Provinz Jiangsu errichtet und nach der Fertigstellung eine der größten Kartonmaschinen der Welt sein. Voith liefert die komplette XcelLine Prozesslinie vom Wet End Process bis zum Winder. Dadurch werden für den Kunden die Schnittstellen minimiert und die Kosten für das Gesamtprojekt transparent.

Bild: Andreas Endters, President der Business Line Projects bei Voith Paper, Yang Yanliang, Chairman Bohui Paper Group und Thomas Holzer, President von Voith Paper Asia (v.l.n.r.).

Der Auftrag ist Resultat der langen und erfolgreichen Zusammenarbeit beider Unternehmen beim Bau der BM 1 und BM 3. Diese hatten bereits 2003, beziehungsweise 2013 mit schnellen und reibungslosen Inbetriebnahmen die Experten von Bohui Paper überzeugt und auch in der Folge mit einer effizienten Produktion für eine hohe Kundenzufriedenheit gesorgt.

Die neue BM 4 wird ab Dezember 2018 mit einer Geschwindigkeit von 1200 m/min arbeiten und Faltschachtelkarton mit einem Flächengewicht von 250 g/m2 fertigen. Verschiedene technische Besonderheiten der Anlage verbessern zum einen die Qualität des gefertigten Papiers und reduzieren zum anderen den Energieverbrauch. Die Siebpartie der BM 4 wird sich durch ein neu durchdachtes Clean Design auszeichnen, um eine besonders hohe Runability zu erreichen. Der Einsatz einer Triple NipcoFlex Presse sorgt bei der BM 4 neben einer enormen Entwässerungsleistung bei gleichzeitiger Volumenschonung für eine glatte Premiumseite des Kartons. Daneben zählen drei MasterJet Pro Stoffaufläufe, ein DuoFormer DII, vier TurboDryer, das energieeffiziente qDry Pro kontaktlose Trocknungskonzept, und je ein EcoCal Hard und EcoCal Soft Kalander sowie zwei VariFlex, MCS und DCS zum Lieferumfang.

Einen positiven Beitrag zur Projektvergabe leistete auch Voith Financial Services, die für den Kunden eine maßgeschneiderte und attraktive langfristige Finanzierungslösung strukturierten und arrangierten. Auch auf diesem Feld erfolgte eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bohui Paper.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117799
 22.08.2017

Voith Paper offers rebuilds of medium-sized paper machines to increase production capacity ...  (Company news)

... by up to 15%

On June 10, 2017, Voith Paper, Huazhang Technology, Jianhui Paper and Jinzhou Paper reached an agreement to rebuild the headboxes and shoe presses of existing paper machines. Under this new contract, Voith Paper has been commissioned to rebuild the headboxes and shoe presses of Jianhui PM 3 and PM 4 as well as Jinzhou PM 3 and PM 4.

Photo: Attendees of the signing ceremony included President of Jianhui Paper, Mr. Li Guihua; Deputy General Manager of Jianhui Paper, Mr. Chen Bo; President of Jinzhou Paper, Mr. Li Huihua; President of Huazhang Technology, Mr. Zhu Genrong; President P&S of Voith Paper Asia, Dr. Gregor Wiche; Managing Director P&S of Voith Paper China, Mr. Frank Wu; and P&S Rebuilding Business Director of Voith Paper China, Mr. Jason Jiang.

The rebuilds will lead to an increase in production capacity of 10 to 15% and a considerable improvement of the paper quality, such as an improved grammage profile and boost in paper formation. As a technology leader, Voith Paper continuously offers top performance in every sector over the entire life cycle of the paper machine while providing resource-saving solutions to ensure the sustainable success of our customers. Along with eight headboxes and two Tandem NipcoFlex, the scope of supply includes two CB turn, rolls, sleeves, press felts and services.

This is not the first cooperation between Voith Paper, Jianhui Paper and Jinzhou Paper. This rebuild contract not only shows how much the clients recognize Voith’s high-quality products, technology and service, but also lays a solid foundation for long-term strategic cooperation between the parties. This new cooperation further demonstrates the position of strength Voith Paper has in the market for rebuilding medium-sized paper machines in China.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117764
 17.08.2017

Servolution-Konzept von Voith: Bessere Performance + weniger Produktionsausfälle bei Papel Aralar  (Firmennews)

-Individuell abgestimmte Servicepakete
-Effizientes Arbeiten vor Ort dank hoher Datentransparenz
-Weniger Ressourcenverbrauch und gesteigerte Papierqualität

Unter dem Begriff Servolution bietet Voith umfassende und maßgeschneiderte Servicekompetenz an, die alle Segmente einer Anlage umfasst und Kunden von der Planungsphase an über das gesamte Maschinenleben hinweg begleitet. Der spanische Papierhersteller Papel Aralar hat in Rahmen einer solchen Partnerschaft seinen gesamten Servicebereich in die Hände von Voith gelegt und profitiert von höherer Maschinenverfügbarkeit und einer gesteigerten Papierqualität.

Bild: Voith begleitet und berät seine Partner von der ersten Planungsphase an über das gesamte Maschinenleben hinweg.

„Die Voith Experten haben immer den gesamten Prozess im Blick. Sie kennen den aktuellen Stand der Technik und sind in der Lage zu beurteilen, wo neue Technologien integriert werden sollten“, sagt Senen Amunarriz, Geschäftsführer von Papel Aralar. Aus diesem Grund hat der östlich von Bilbao beheimatete Papierhersteller alle Service- und Wartungsarbeiten ausgelagert und profitiert dabei von dem Know-how, dass Voith in 150 Jahren Unternehmensgeschichte aufgebaut hat. Das Ergebnis dieser Maßnahme gibt Papel Aralar Recht: Denn das Unternehmen verzeichnet seitdem deutlich weniger Produktionsausfälle. Und Papel Aralar kann sich wieder ganz auf seine Kernkompetenz – die Fertigung von Papier – konzentrieren.

Voith hat seine umfassenden, maßgeschneiderten Servicepakete unter dem Begriff Servolution zusammengefasst. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzepts ist der enge Kontakt zum Kunden. So begleitet und berät Voith seine Partner von der ersten Planungsphase an über das gesamte Maschinenleben hinweg. Dabei hilft Voith den Kunden, Maschinenverfügbarkeit, Prozesssicherheit, Papierqualität und Geschwindigkeit der Produktion zu steigern. Zu den Wartungs- und Optimierungsleistungen gehört auch, Lösungswege aufzuzeigen, mit denen Energie-, Wasser und Rohstoffverbrauch deutlich gesenkt werden können. Neben der Wartung aller Komponenten der Maschinen, unterstützt Voith Papel Aralar auch in der IT.

Die hohe Datentransparenz und deren jederzeitige Verfügbarkeit sind wichtige Kernelemente des Servolution-Konzepts. Denn die Daten bilden zum einen die Basis für die effiziente Arbeit vor Ort. Die digitale Unterstützung liefert aber auch wichtige Informationen für die vorausschauende Instandhaltung.

Bei Papel Aralar gehören daher regelmäßige Audits zwischen Voith und dem Produktionsteam des Unternehmens zum Umfang der Zusammenarbeit. Dabei stellt Voiths Service-Mannschaft verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Anlage vor. So konnte bereits der Verbrauch von Energie, Rohstoffen und Chemikalien reduziert werden. Gleichzeitig stiegen die Kosteneffizienz sowie die Qualität des Papiers.

„Da das Team von Voith kontinuierlich vor Ort ist und die Anlagen sehr genau kennt, sind Optimierungsvorschläge schnell und kurzfristig umsetzbar“, so Mitxel Etxezarreta, Managing Director von Voith Paper in Spanien. Papel Aralar ist vom Erfolg der Kooperation mit Voith vollauf überzeugt: Bereits jetzt hat Senen Amunarriz signalisiert, dass der Papierhersteller den im Jahr 2019 auslaufenden Servicevertrag um weitere fünf Jahre verlängern will.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117739
 14.08.2017

„The Navigator Company“ wählt XcelLine Tissue-Maschine von Voith für ...  (Firmennews)

... Cacia in Portugal

Das Unternehmen „The Navigator Company“ setzt die Expansion im Tissue-Sektor fort und unterzeichnet einen Vertrag mit Voith über die Lieferung einer neuen XcelLine Tissue-Maschine. Die Produktionslinie ist auf die nachhaltige Herstellung hochwertigen Tissue-Papiers mit einem maximalen Anteil von Eukalyptuszellstoff ausgelegt. Die neue Tissue-Anlage wird in den bestehenden Standort Cacia in Portugal integriert, an dem das Unternehmen eine der größten Zellstoff-Produktionsanlagen Europas betreibt.

Der Lieferumfang umfasst die modernsten Technologien von Voith, um den Energieverbrauch zu reduzieren und maximale Effizienz in der Kurzfasernutzung zu erreichen. Neben anderen Faktoren gab vor allem die NipcoFlex T-Schuhpresse den Ausschlag für die Entscheidung für Voith. Mit dieser Technologie kann der Bedarf an thermischer Energie erheblich reduziert werden. Die Tissue-Maschine ist für eine Betriebsgeschwindigkeit von 2.000 m/min ausgelegt und wird mit einer Arbeitsbreite von 5.600 mm aus Zellstoff jährlich 70.000 Tonnen hochwertiges Toiletten- und Handtuchpapier produzieren. Die Inbetriebnahme ist für das zweite Halbjahr 2018 geplant. Mit dieser neuen Investition steigt die Gesamtkapazität zur Tissue-Herstellung von „The Navigator Company“ auf 130.000 Tonnen pro Jahr.

Die neue Tissue-Produktionslinie wird mit weiteren energieeffizienten, bedienerfreundlichen Komponenten und Systemen wie Pluralis-Refiningsystem, MasterJet T-Stoffauflauf, EvoDry T-Stahl-Yankee-Zylinder und der EcoHood T ausgestattet. Ein wesentliches Element der Lieferung werden die Papermaking 4.0-Funktionen einschließlich der innovativen Automatisierungsplattform ComCore sein.

„The Navigator Company“ zählt zu den führenden Zellstoff- und Papierherstellern Europas. Das Unternehmen verfügt über eine größtenteils mit der Zellstoffproduktion integrierte Gesamtkapazität von 1,6 Millionen Tonnen pro Jahr und beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter. Im Rahmen seines Entwicklungsplans für einen neuen Wachstumszyklus übernahm „The Navigator Company“ im Jahr 2015 einen alteingesessenen Tissue-Hersteller: AMS-BR Star Paper, S.A.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117616
 26.07.2017

Voith Paper Webshop vereinfacht Bestellung von Ersatzteilen und bietet umfassende   (Firmennews)

... Dokumentationsmöglichkeiten

-Alle Informationen einer Anlage jederzeit übersichtlich verfügbar
-Sendungsverfolgung und Einbindung in Kunden-ERP erleichtert Planung und Umsetzung
-Perlen Papier und Papierfabrik Palm zählen zu den ersten zufriedenen Kunden

Bild: Weniger Fehlbestellungen und schnellere Abläufe durch den Voith Paper Webshop: Alain Gafner, Instandhaltungsleiter bei der Perlen Papier AG (mitte), und Christian Stocker, Teamleader Technical Purchasing (re.) berichten Michael Thoma, Director Global E-Business Solutions Voith Paper (Ii.) über effizientere Bestellabläufe.

Seit Januar können Papierhersteller im Voith Paper Webshop rund um die Uhr weltweit schnell und einfach Produkte und Dienstleistungen von Voith erwerben. Die Möglichkeiten der Online- Plattform beschränken sich dabei nicht allein auf den Einkauf. Der Voith Paper Webshop bietet die Möglichkeit, alle Informationen zu einer Anlage von der Ursprungslieferung über die Bestellhistorie bis zu Betriebsanleitungen auf einen Blick einzusehen.

Die Bestellung eines passenden Ersatz- oder Verschleißteils ist bei einer Papiermaschine mit mehreren zehntausend technischen Komponenten oftmals zeitraubend und damit ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Selbst, wenn die Dokumentationen der Anlage sorgfältig geführt sind, geht dem Bestellprozess oftmals eine ausführliche Recherche beim Hersteller voraus. Schätzungen zufolge erfordert die Suche nach den benötigten Komponenten bis zu 30 Prozent der gesamten Zeit der Vorbereitungen einer Wartungsmaßnahme.

Erste Kunden sammelten während einer Testphase im vergangenen Jahr Erfahrungen mit der Plattform. Auf Basis dieser Erfahrungen entwickelte Voith die Plattform kontinuierlich weiter. Im Fokus stand dabei eine Optimierung der Nutzerfreundlichkeit.

Beispielsweise haben Kunden die Möglichkeit, benötigte Ersatzteile wahlweise über eine übersichtliche Baumstruktur oder per Bestellnummer zu suchen, wobei die Bestellnummer auch eine kundeninterne Teilenummer sein kann. „Die Suche anhand unserer eigenen Teilenummern vereinfacht die Bestellung deutlich und hilft, Fehlbestellungen zu vermeiden“, betont Christian Stocker, Teamleiter Technischer Einkauf bei Perlen Papier. Mittlerweile ordert der Schweizer Papierhersteller rund 90 Prozent aller Ersatzteile über den Voith Paper Webshop.

Preise, Lieferzeiten und Verfügbarkeiten sind mit nur wenigen Klicks abrufbar. Für Michelle White, Senior Einkäuferin für Großbritannien bei der Papierfabrik Palm, ist der Voith Paper Webshop daher mittlerweile eine der wichtigsten Portale: „Auf der Plattform sehe ich alle Informationen zu Spezifikationen und Größen einer Komponente – und auch, wo genau sich das Bauteil in der Maschine befindet.“ Die Vorteile des Voith Paper Webshops gehen für sie weit über das hinaus, was sie von anderen Online-Shops kennt.

„Dank Ordertracking sieht der Besteller genau, wann eine Komponente im Werk ankommt. Das erlaubt eine genaue zeitliche Planung von Instandhaltungsmaßnahmen. Der Einblick auf die aktuelle Verfügbarkeit von Teilen ermöglicht Papierherstellern zudem, ihre Ersatzteillager schlanker zu halten,“ erläutert Michael Thoma, Director Global E-Business Solutions Voith Paper.

Eine nahtlose Integration des Webshops in das ERP (Enterprise Resource Planning) der Kunden erlaubt, Bestellprozesse und Auftragsabwicklung ohne Systembrüche effektiv umzusetzen. Bestellhistorie und Sendungsverfolgung sind so für beide Seiten transparent, der Bestellprozess ist leichter planbar und für alle Beteiligten wesentlich vereinfacht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117471
 12.07.2017

AiroGuide – universell einsetzbarer Leitwalzenbezug mit hoher Lebensdauer  (Firmennews)

-Universell einsetzbarer Bezug für Leitwalzen
-Hohe Abriebfestigkeit sorgt für eine konstante Lebensdauer
-Niedrige Betriebskosten durch verlängerte Standzeiten

Mit AiroGuide erweitert Voith sein Produktportfolio mit einem Leitwalzenbezug aus modernem Faserverbundwerkstoff für alle Papiermaschinen. Bei der Herstellung von AiroGuide verwendet Voith so genanntes Composite Material. Dieses Material ist sehr leicht und überzeugt durch seine Belastbarkeit, die unter anderem auf dem geringen Verschleiß des Werkstoffes beruht.

Im Zuge eines Langzeitpraxistests waren die neuen Leitwalzenbezüge auf mehreren Anlangen deutlich länger im Einsatz als herkömmliche Bezüge aus Gummi. Dies verringert Stillstandzeiten und führt zu einer Senkung der Betriebskosten. Die hohe Verschleißfestigkeit des Bezugs trägt dazu bei, dass das Profil länger erhalten bleibt. Denn Geschwindigkeitsunterschiede durch hohen Bezugsverschleiß bleiben aus. Wie alle Composite Walzenbezüge von Voith lassen sich auch AiroGuide Bezüge bei kleineren Beschädigungen reparieren – ein vollständiger Austausch wird dadurch vermieden. Bei Kalanderwalzenbezügen ist Composite Material bereits erfolgreich im Einsatz.

Leitwalzen dienen dazu, in der Nasspartie einer Papiermaschine Siebe oder Filze zu führen oder umzulenken. AiroGuide ist ein sehr vielseitiges modulares Bezugs-Konzept, das für jede Leitwalzenposition in jedem Abschnitt der Papiermaschine verwendet werden kann: Siebleitwalzen, Filzleitwalzen, Papierleitwalzen. AiroGuide Walzenbezüge zeichnen sich durch ein optimales Preis-Leistungsverhältnis aus und können exakt auf jede Anlage angepasst werden. Die Spezifikation der Walzenbeschichtung wird immer auf die Anforderungen hinsichtlich Bezugsstärke, Temperaturbeständigkeit und elektrischer Leitfähigkeit optimiert. AiroGuide lässt sich perfekt auf andere Voith Produkte abstimmen, was ebenfalls zu einer Leistungsoptimierung der Papiermaschine führt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117444
 07.07.2017

Voith: Erfolgreiche Inbetriebnahme der Lee & Man TM10   (Firmennews)

Am 13. Juni 2017 um 13.55 Uhr Ortszeit wurde die XcelLine Tissuemaschine TM10 in Jiangxi in einer neuen Rekordzeit angefahren. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Lee & Man und dem Inbetriebnahmeteam Team von Voith vergingen zwischen „Stoff auf Sieb“ und „Papier am Roller“ nur 30 Minuten. Bereits die erste produzierte Mutterrolle wies eine verkaufsfähige Qualität auf. Sämtliche Komponenten und Teile der TM10 sind perfekt aufeinander abgestimmt und miteinander integriert. Diese hochmoderne Integration hat wesentlich zu dem bemerkenswert schnellen Anfahren beigetragen und wird über den gesamten Lebenszyklus der XcelLine Tissuemaschine exzellente Ergebnisse liefern.

Bild: Am 13. Juni 2017 um 13.55 Uhr Ortszeit wurde die XcelLine Tissuemaschine TM 10 in Jiangxi in einer neuen Rekordzeit angefahren.

Mit einer Bahnbreite von 5.600 mm ist die TM10 auf eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 2.000 m/min ausgelegt. Sie wird jährlich 60.000 Tonnen Haushalts-Tissuepapier aus Primärfaser herstellen. Zum Lieferumfang gehören die BlueLine-Stoffaufbereitung, der Konstante Teil, das Ausschusshandling, ein Siebwassersystem und die Tissuemaschine. Diese Maschine verfügt über eine NipcoFlex T Schuhpresse, die erhebliche Energieeinsparungen ermöglicht, einen 5,5-Meter-Yankee-Trockenzylinder aus Stahl für höchste Wärmeübertragung und damit optimale thermische Trocknungseffizienz sowie über eine leistungsfähige Dampfabzugshaube, die trotz niedrigem Energieverbrauch die geforderte Tissuequalität sicherstellt. Auch das Voith Automatisierungspaket mit DCS, MCS und QCS war wesentlicher Bestandteil des Auftrags.

Nur eine Woche zuvor hatte am selben Standort die von Voith Paper gelieferte Lee & Man TM9 innerhalb von lediglich 14 Tagen ihre Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 1.905 m/min erreicht. Voith benötigte für die Inbetriebnahme von TM9 und TM10 nur zwei Tage, und der Kunde zeigte sich sehr zufrieden. Jiangxi ist ein wichtiger Tissueproduktionsstandort für Lee & Man. Von hier aus beliefert der Konzern die chinesische Ostküste. Als starker Partner von Lee & Man unterstützt Voith das Unternehmen dabei, den richtigen Weg festzulegen, und bietet ideale Lösungen, um Qualität und Effizienz auf die nächste Stufe zu heben.

Lee & Man Paper Manufacturing Ltd., gegründet 1994, ist ein weltweit führender Papierhersteller, der hauptsächlich Verpackungs- und Tissuepapiere verschiedener Sorten und Spezifikationen fertigt. 2016 lag die Jahresproduktion des Unternehmens bei 5,63 Millionen Tonnen. Derzeit besitzt der Konzern fünf Produktionsstandorte in China mit insgesamt 6.500 Beschäftigten.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117421
 05.07.2017

Größeres Volumen bei geringerem Rohstoffeinsatz: der EcoCal Plus von Voith reduziert ...  (Firmennews)

...Produktionskosten in der Kartonherstellung

-Rohstoffeinsparungen von bis zu 3,5 Prozent
-Mehr Volumen und verbesserte Oberflächenstruktur

Mit dem neuen Kalander EcoCal Plus erleichtert Voith Papierherstellern die Produktion von hochwertigen Kartonprodukten, die stabil sind und gleichzeitig über ein niedriges Flächengewicht verfügen. Die besondere thermische Glättung des EcoCal Plus ermöglicht Rohstoffeinsparungen von bis zu 3,5 Prozent. Ein weiterer Vorteil ist eine verbesserte Oberflächenstruktur des Papiers.

Bild: Der neue Kalander Voith EcoCal Plus erleichtert Papierherstellern die Produktion von stabilen hochwertigen Kartonprodukten, bei gleichzeitig verringerten Rohstoffeinsatz. Er ist im Zuge von Modernisierungen in viele bereits bestehende Anlagen integrierbar.

Die Nachfrage nach Kartonsorten, die ein möglichst großes Volumen aufweisen, wächst seit einigen Jahren kontinuierlich. Denn mit leichten und dennoch stabilen Kartonverpackungen lassen sich beispielsweise beim Versenden Kosten einsparen. Gleichzeitig nehmen Kartonverpackungen zunehmend eine Werbefunktion für Konsumgüter ein, lenken die Aufmerksamkeit auf den Inhalt und fördern damit indirekt die Verkaufszahlen. Eine gute Bedruckbarkeit und die Möglichkeit, die Oberfläche leicht zu veredeln, sind demnach ebenso wichtig, wie die Stabilität und ein niedriges Gewicht. Beide Eigenschaften werden durch den EcoCal Plus Kalander positiv beeinflusst.

Für die Produktion verwenden die Hersteller zumeist einen hohen Anteil an Frischfasern. Nur teilweise kommen Sekundärfasern hinzu. Niedrigere Flächengewichte und gleichbleibende oder verbesserte Kartoneigenschaften sind ein Schlüssel, den Ressourcenverbrauch und damit die Produktionskosten auf Herstellerseite zu senken.

Thermische Glättung als Schlüssel für Papierqualität
Eine entscheidende Rolle bei der Herstellung eines qualitativ hochwertigen, stabilen Kartons mit niedrigem Flächengewicht spielt der Hardnip-Kalander. Er glättet das Papier und gibt dem Karton eine gleichmäßige Oberfläche. An dieser Stelle setzt Voiths EcoCal Plus an. Das als Pre-Kalander eingesetzte Glättwerk nutzt die Tatsache, dass sich Oberflächen besser glätten lassen, wenn sie feucht und warm sind. Daher hat Voith den EcoCal Plus mit einem externen, induktionsbeheizten System ausgestattet, das die Heizwalze auf eine Temperatur von bis zu 260°C erwärmt. Das ist deutlich höher als konventionelle Systeme, die mit Temperaturen bis zu 200°C arbeiten. Darüber hinaus ist der EcoCal Plus mit einem zusätzlichen Düsenfeuchter ausgestattet, durch den der volumenschonende Glättungseffekt gezielt verstärkt wird.

Mehr Volumen und verbesserte Oberflächenstruktur
So ermöglicht die thermische Glättung eine Reduzierung des mechanischen Drucks auf die Papierbahn. Infolgedessen ist der Volumenverlust im Vergleich zum konventionellen Kalandrieren deutlich geringer. Das vom EcoCal Plus geglättete Papier hat ein höheres spezifisches Volumen. Das Verfahren hat einen weiteren Vorteil: Durch das optimale Zusammenspiel von Temperatur, Feuchtigkeit und Linienlast wird die Struktur der Kartonoberfläche verbessert. Dies ist vor allem für Verpackungen von hochwertigen Lebensmitteln, Kosmetika, Elektronikartikeln oder Arzneimitteln wichtig, denn die gleichmäßige Oberfläche und die höhere Steifigkeit erleichtern das Veredeln und Bedrucken des Kartons erheblich.

Kosteneinsparung durch geringeren Faserverbrauch
Der Feuchte- und Temperaturgradient beim Kalandrieren mit dem EcoCal Plus erfordert unwesentlich mehr Energieeinsatz. Dieser wird durch die ökonomischen Vorteile, die der Einsatz des EcoCal Plus bietet, mehr als ausgeglichen. Die Technologie des EcoCal Plus ermöglicht Papierherstellern eine Reduktion des Faserverbrauchs. Die Einsparung steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage signifikant: Bei einem Prozent weniger Rohstoffeinsatz und einer Jahresproduktion von 500.000 Tonnen Papier spart der Hersteller jeden Monat 250.000 €. In der Praxis konnte das Einsparpotenzial sogar deutlich höher nachgewiesen werden: EcoCal Plus Kalander sind seit 2011 in Betrieb und erreichen dank ihrer einzigartigen Technologie ein ‚Bulk Saving‘ bis zu 3,5 Prozent, was eine deutliche Verringerung des Faserverbrauchs bewirkt. Somit kann sich eine Investition in diese Technologie je nach Maschinentyp bereits nach einem halben Jahr amortisieren. Alternativ erlaubt der Einsatz des EcoCal Plus auch die Verwendung von kostengünstigeren Rohstoffen bei gleichbleibender Kartonqualität. Dies kann die Produktionskosten entscheidend senken.

Der EcoCal Plus Kalander ist im Zuge von Modernisierungen leicht in bereits bestehende Anlagen integrierbar. Besonders praktisch: Der Einbau kann im Zuge eines geplanten Stillstands in kurzer Zeit erfolgen. Bei Neuanlagen sorgt die Technik von Anfang an für mehr Effizienz.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117362
 28.06.2017

Voith: Mehr Effizienz in der Stoffaufbereitung: InfiltraDiscfilter mit neuer HiCon 2.0 Technologie   (Firmennews)

-Vermeidung von Trogeindickung
-Minimierte Wartungs- und Betriebskosten
-Bis zu 20 Prozent Kapazitätssteigerung und 50 Prozent weniger Pumpenenergie

Die InfiltraDiscfilter mit neuer HiCon 2.0 Technologie von der Voith BlueLine-Familie für die Stoffaufbereitung erfüllen zwei der zentralen Kundenanforderungen an eine zeitgemäße Papierfertigung: Sie ermöglichen eine effiziente und ressourcenschonende Produktion. Die Faserausbeute steigt und der Wasserverbrauch kann gesenkt werden. Die verbesserte Effizienz in der Stoffaufbereitung bietet eine potenzielle Kapazitätssteigerung von bis zu 20 Prozent des Scheibenfilters und Einsparungen in der Pumpenenergie von maximal bis 50 Prozent.

Konventionelle Scheibenfilter benötigen nicht nur einen hohen Überwachungs- und Wartungsaufwand. Sie können vor allem bei Prozessschwankungen Störungen verursachen, die kostspielige Maschinenstillstände nach sich ziehen. Auslöser solcher Probleme sind vor allem unkontrollierte Anstiege der Stoffdichte im Scheibenfilter. Werden solche Anstiege nicht bemerkt, erfolgt – speziell in niedrigen Mahlgradbereichen – häufig eine Trogeindickung. Die Bespannung des Scheibenfilters ist dabei hohen Belastungen ausgesetzt und kann leicht Schaden nehmen. Im schlimmsten Fall wird der gesamte Filter beschädigt. Um solche Schwierigkeiten zu vermeiden, wird der Stoffstrom vor dem Scheibenfilter verdünnt, was mit einem höheren Verbrauch an Pumpenenergie und Verlust von Entwässerungskapazität verbunden ist.

Bei der HiCon 2.0 Technologie setzt Voith auf das bereits bewährte beutellose System. Hinzu kommen zwei entscheidende Neuerungen: Zum einen sind die HiCon Scheibenfilter mit einem soliden System ausgerüstet, in dem die Scheiben sicher geführt werden. Die neuen Scheibenfilter sind daher deutlich robuster – und erreichen noch längere Standzeiten. Zudem wird die Strömungsführung im Trog umgedreht, indem jede einzelne Scheibe unabhängig von den anderen mit dem Stoffstrom gespeist wird.
Die patentierte innovative Technik verhindert, dass kritische Bereiche entstehen, in denen der Faserstoff eindickt. Dies ermöglicht die Produktion mit einer Prozessstoffdichte von bis zu zwei Prozent. Scheibenfilter mit der HiCon Technologie lassen sich optional im Zuge eines Upgrades in bereits bestehende Anlagen integrieren.

Schon mit der Einführung der BaglessPlus Technologie im Jahr 2012 hat Voith zahlreiche Schwachstellen konventioneller Filter beseitigt und so einen neuen Maßstab für Scheibenfilter gesetzt. Denn zum einem minimierten die beutellosen Filter die Wartungs- und Betriebskosten. Zudem überstehen sie kritische Situationen besser und reduzierten so kostspielige Stillstände.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117218
 12.06.2017

Voith verbessert im Jubliäumsjahr erneut Ertragskraft  (Firmennews)

-Operatives Kerngeschäft im ersten Halbjahr weiter verbessert, Voith Paper mit plus 54 Prozent beim Betriebsergebnis
-Auftragseingang plus acht Prozent, Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau, Book-to-bill-Ratio deutlich über eins
-Digitale Agenda weiter konsequent vorangetrieben
-Prognosen für Gesamtjahr bestätigt
-Voith-Chef Lienhard (Bild): „Geschäftsjahr 2016/17 verspricht ein weiteres gutes Jahr für Voith zu werden“

Der Voith-Konzern kommt auf seinem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gut voran. Das operative Geschäft präsentiert sich im bisherigen Verlauf des Jubiläumsjahres 2016/2017 in weiter verbesserter Verfassung: Der Auftragseingang ist im ersten Halbjahr spürbar gestiegen. Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes konnte der Konzern seinen Umsatz etwa stabil halten und das operative Ergebnis im Kerngeschäft insgesamt weiter steigern. Gleichzeitig hat Voith seine strategische Agenda konsequent vorangetrieben. Der neue Konzernbereich Voith Digital Solutions hat schon im ersten Jahr seines Bestehens die in ihn gesetzten Erwartungen voll erfüllt. Voith entwickelt sich zu einem Unternehmen, das den digitalen Wandel seiner Industrien maßgeblich mitgestaltet. Unterstützt durch den erfolgreichen Verkauf der KUKA-Anteile hat sich die Finanzlage des Konzerns ebenfalls deutlich verbessert.

„Im ersten Halbjahr ist es Voith erneut gelungen, seine Kapital- und Umsatzrendite im Kerngeschäft zu erhöhen – trotz in etwa gleichbleibendem Umsatz. Außerdem machen wir substanzielle Fortschritte bei der schrittweisen Umsetzung unserer digitalen Agenda. Voith verfügt heute aufgrund der zentralen Weichenstellungen der vergangenen Jahre über ein ertragreiches Kerngeschäft, eine stimmige Zukunftsstrategie und eine starke Bilanz. Das Unternehmen ist damit nach dem erfolgreichen Umbau jetzt aufgestellt für nachhaltig profitables Wachstum“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Planmäßige Entwicklung im operativen Kerngeschäft
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 hat sich das operative Kerngeschäft des Voith-Konzerns weiterhin positiv entwickelt. Der Auftragseingang der drei Kernbereiche Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo summierte sich auf 2,32 Milliarden Euro; das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Stand am Ende des vergangenen Geschäftsjahres um ebenfalls acht Prozent auf 5,75 (5,31) Milliarden Euro. Mit einem Wert von 1,18 liegt die Book-to-bill-Ratio von Voith zum Halbjahr deutlich über eins, was ebenfalls die positive Entwicklung bestätigt.

Der Konzernumsatz selbst bewegte sich mit 1,97 (2,04) Milliarden Euro aufgrund des niedrigen Auftragseingangs einiger Abnehmerbranchen von Voith Turbo im Vorjahr trotzdem in etwa auf dem Niveau des vergangenen Geschäftsjahres. Voith ist es dabei gelungen, die Profitabilität des Kerngeschäfts weiter zu verbessern: Das Betriebsergebnis der drei angestammten Konzernbereiche stieg in Summe auf 117 (110) Millionen Euro, wobei Voith Paper mit einem Zuwachs um 54 Prozent herausragte. Im Kerngeschäft stieg die Umsatzrendite auf 6 (5,5) Prozent, auch der ROCE (Return on Capital Employed) erhöhte sich auf 11,8 (11,2) Prozent. Vor allem aufgrund der planmäßigen Aufbaukosten für Voith Digital Solutions in zweistelliger Millionenhöhe sank das ausgewiesene Gesamtbetriebsergebnis des Konzerns gegenüber dem Vorjahr leicht auf 91 (97) Millionen Euro. Maßgeblich beeinflusst durch den Erlös aus dem im Januar 2017 vollzogenen Verkauf der KUKA-Beteiligung stieg das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 566 (-48) Millionen Euro. Aber auch ohne diesen Sondereffekt konnte Voith im ersten Halbjahr wieder ein positives Ergebnis erzielen.

Die Finanzlage des Konzerns hat sich im ersten Halbjahr ebenfalls deutlich verbessert, vor allem aufgrund der hohen Mittelzuflüsse aus dem KUKA-Verkauf. Die Eigenkapitalquote stieg zum Stichtag 31. März auf 23,8 Prozent, nach 14,9 Prozent zum Ende des vorigen Geschäftsjahres. Die Nettoliquidität des Konzerns erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 168 auf 597 Millionen Euro. „Wir verfügen über erhebliche finanzielle Handlungsspielräume für organisches und anorganisches Wachstum, die wir in den kommenden Jahren konsequent nutzen werden – sowohl in unserem angestammten Geschäft als auch im digitalen Bereich“, so Voith-Chef Lienhard.

Digitale Agenda vorangetrieben
Bereits in den vergangenen Monaten hat Voith seine digitale Transformation weiter vorangetrieben und zahlreiche Projekte und Initiativen auf den Weg gebracht. Der neue Konzernbereich Voith Digital Solutions, in dem Voith sein gesamtes Know-how in den Bereichen Automation, IT, Software und Sensorik gebündelt hat, ist das Herzstück der digitalen Agenda des Konzerns. Er agiert zum einen als digitaler „Enabler“ der angestammten Kernaktivitäten. Bei Voith Digital Solutions werden zum anderen neue digitale Produkte und Lösungen entwickelt. So hat Voith im März mit merQbiz in den USA die weltweit erste digitale Handelsplattform für den Altpapiermarkt gestartet. Bis Mitte Mai wurden bereits 1.100 Tonnen Altpapier über diese Plattform umgeschlagen. Zur weiteren Umsetzung der digitalen Agenda von Voith trägt auch der kürzlich vereinbarte Mehrheitserwerb von Ray Sono bei, einem der führenden Dienstleister für Digitalisierung in Deutschland.

Planmäßige operative Entwicklung
Voith Hydro blickt auf eine gute erste Geschäftsjahreshälfte zurück. Bei einem stabilen Umsatz konnte der Bereich sein Betriebsergebnis steigern. Da in der Berichtsperiode erwartungsgemäß ein geringeres Marktvolumen zur Vergabe kam als im Vorjahresvergleichszeitraum, sank der Auftragseingang von Voith Hydro.
Die im vergangenen Geschäftsjahr eingeleitete Trendwende bei Voith Paper hat sich im ersten Halbjahr verstetigt und weiter beschleunigt. Der Auftragseingang lag wegen einiger Großaufträge um 74 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz blieb nahezu stabil. Aufgrund von Produktivitätssteigerungen als Folge der erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen der Vorjahre stieg das Betriebsergebnis deutlich um 54 Prozent.
Voith Turbo hat sich im ersten Halbjahr 2016/17 in einem in großen Teilen weiterhin herausfordernden Marktumfeld zufriedenstellend entwickelt. Umsatz und Betriebsergebnis sind, wie erwartet, in Folge der gesunkenen Auftragseingänge der Vorjahre zurückgegangen. Beim Auftragseingang erzielte Voith Turbo nach zwei Jahren mit sinkenden Volumina erstmals wieder einen leichten Zuwachs.

Ausblick: Voith-Konzern auf Kurs in Richtung Zukunft
Für das Gesamtjahr 2016/17 ist Voith unverändert zuversichtlich. Der Konzern wird im weiteren Jahresverlauf weiter in seine digitale Transformation investieren. Insgesamt sind für die Entwicklung neuer digitaler Produkte und Lösungen in den kommenden beiden Geschäftsjahren rund 100 Millionen Euro zusätzlich vorgesehen. Aber auch das Wachstum seiner Kernaktivitäten treibt der Konzern weiter voran. So wurde unter anderem im abgelaufenen Halbjahr ein neuer Produktionsstandort von Voith Turbo in China eröffnet, der einer der weltweit modernsten im Voith-Verbund sein wird. Im neuen Voith-Werk bei Shanghai sollen künftig Produkte der Mobility-Division, zum Beispiel Retarder und Radsatzgetriebe für den lokalen chinesischen und für den asiatischen Markt produziert werden.

Im operativen Geschäft rechnet Voith in einem nach wie vor herausfordernden Umfeld unverändert mit einem Umsatz etwa auf Vorjahresniveau und einem leicht steigenden Auftragseingang. Das Betriebsergebnis wird deutlich positiv sein, dürfte allerdings aufgrund der Aufbaukosten für den Konzernbereich Voith Digital Solutions planmäßig unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Das Konzernergebnis nach Steuern wird im Jubiläumsgeschäftsjahr ein historisches Rekordniveau erreichen. Hierzu trägt insbesondere der Ergebniseffekt aus dem Verkauf der KUKA-Anteile bei.

„Das laufende Geschäftsjahr verspricht ein weiteres gutes Jahr für Voith zu werden. Voith bleibt damit voll auf Kurs in Richtung Zukunft. Wir verfolgen konsequent unser Ziel, Voith als maßgeblichen Gestalter der digitalen Industrie zu positionieren“, erklärte Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117206
 09.06.2017

Voith Paper zukünftig unter neuer Leitung - Andreas Endters zum neuen Vorsitzenden berufen  (Firmennews)

Der Aufsichtsrat der Voith GmbH hat in seiner heutigen Sitzung Andreas Endters (Bild) mit Wirkung zum 01.10.2017 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Paper berufen. Er folgt damit auf Bertram Staudenmaier, der das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlassen wird.

1995 kam Andreas Endters als Leiter Vertrieb und Marketing für „QualiFlex-Pressmäntel“ zu Voith Paper nach Heidenheim. 2000 wurde er Geschäftsführer bei Voith Paper in Ravensburg, ein Jahr später übernahm er den Vorsitz des Gremiums. 2004 wurde Andreas Endters mit Verantwortlichkeit für den Geschäftsbereich Rolls in die Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Paper berufen. 2008 wechselte er in die Konzernbereichsgeschäftsführung von
Voith Hydro, wo er für die weltweite Auftragsabwicklung Large Hydro verantwortlich zeichnete. Ende 2011 kehrte er zu Voith Paper als Mitglied der Konzernbereichsgeschäftsführung zurück und verantwortete dort zunächst den Bereich Papiermaschinen. Seit Oktober 2012 ist er für die Business Line Projects verantwortlich.

„Andreas Endters verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Unternehmen, hiervon 19 Jahre bei Voith Paper. Seine Erfahrungen im Konzernbereich Voith Paper umfassen sowohl das Großanlagengeschäft wie auch das Geschäft mit Walzen und Verbrauchsmaterial sowie Service. Zuletzt hat Andreas Endters führend das Neuanlagengeschäft des Konzernbereichs Paper restrukturiert und erfolgreich durch die Phase der Marktveränderung in der Papierindustrie geführt. Das Neuanlagengeschäft ist heute auf die neue Marktsituation angepasst und zukunftsfähig aufgestellt. Dies ist auch ein wesentlicher Verdienst von Andreas Endters. Durch sein jahrzehntelanges Branchen- und Marktwissen in der Papierindustrie und seine Führungserfahrung ist er ein idealer Nachfolger für den scheidenden Bertram Staudenmaier“, so Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH.

Die bisherige Position von Andreas Endters in der Geschäftsführung von Voith Paper übernimmt Thomas Holzer, seit 2014 Regional President Voith Paper Asia und President BL Projects Voith Paper Asia. Thomas Holzer trat 1999 in die Voith Paper Organisation in Heidenheim ein. 2003 übernahm er die Aufgabe des General Managers Sales und des Vice President Directors bei Voith Paper Rolls Indonesien. Ab 2009 verantwortete er als Leiter den Bereich Maschinensektion Walzen im österreichischen St. Pölten. 2012 wurde er zum COO/Senior Vice President für Voith Paper Fabric & Roll Systems Asia ernannt.

Nachfolger von Thomas Holzer als Regional President Voith Paper Asia und President BL Projects Voith Paper Asia wird Kurt Yu. Kurt Yu ist gebürtiger Chinese und verfügt über exzellente Kenntnisse über die chinesischen und asiatischen Märkte. Er fungiert seit 2014 als Vice President Sales BL Projects Asia. Kurt Yu trat 2004 als Customer Service Manager bei Voith Paper Rolls China ein, im Jahr 2007 war er Operations Manager bei Voith Paper Rolls in Nansha und 2012 wurde er zum Vice President Business Development der BL FRS ernannt. In seiner neuen Aufgabe kann er auf 20 Jahre Erfahrung in der asiatischen Papierindustrie zurückgreifen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #117186
 08.06.2017

EdgeExpert von Voith spart 4 % Primärfaser bei Smurfit Kappa  (Firmennews)

-Kosteneinsparung durch Rohstoffrückführung
-Perfekte Abdichtung für maximal sauberen Siebrand
-Für ein- und mehrlagige Maschinen geeignet

Der Einsatz des EdgeExpert ermöglicht Papierherstellern die exakte Justierung des Bahnrandes von Papierlagen bereits am Stoffauflauf. Das einzigartige von Voith entwickelte Konzept führt die hochwertigen Frischfasern direkt in den Stoffkreislauf zurück. Der EdgeExpert ist sowohl bei ein- als auch bei mehrlagigen Maschinen einsetzbar.

Ohne den EdgeExpert wird der gesamte Bahnrand der Lage mit dem hochwertigen Faserstoff nach dem Vergautschen abgeführt. Der hochwertige Faserstoff kann dann nicht wieder in der qualitativ besten Lage eingesetzt werden. Im Ergebnis sparen Papierhersteller durch die Justierung des Bahnrandes mit dem EdgeExpert und die Rückführung unmittelbar nach dem Stoffauflauf Rohstoffe im Wert von weit über 100.000 € pro Jahr ein. Der Kauf des EdgeExpert amortisiert sich dadurch bereits nach wenigen Monaten. Olivier Adt, Produktionsmanager bei Smurfit Kappa ist vom EdgeExpert nach den positiven Erfahrungen bei der PM 5 in Biganos, Frankreich überzeugt: „Wir nutzen das System seit einigen Wochen und haben bei den hochwertigen Fasern in der Toplage schon Einsparungen von 4 Prozent erreicht. Zusätzlich profitieren wir seit der Installation von der exakten Abdichtung zum Nasssieb ohne jeglichen Überstand von Zellstoff. Dank der ideal designten Spritzdüsen vermeiden wir Faserrückstände in dem System und erhöhen die Betriebszeiten der Papiermaschine.

Die Technik des Edge Expert basiert auf einem speziell entwickelten Design und führt auch im Randbereich zu einem homogenen Strahl. Eine perfekte Abdichtung zum Sieb hin hilft, den Siebrand maximal sauber zu halten und sorgt für einen exakten Bahnrand. Das erleichtert später nicht nur die Überführung in die Pressenpartie, sondern minimiert gleichzeitig Verschmutzungen und Maschinenstillstände. Darüber hinaus ist durch das Design der Düsen der Wasserverbrauch des EdgeExpert sehr gering.

Zudem kann die Randbreite auf beiden Seiten unabhängig voneinander von null bis 120 Millimeter variabel, bei laufender Produktion eingestellt werden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Papierproduktion. Die ersten Modelle des EdgeExpert sind bereits bei drei Maschinen in Europa und Südamerika im Einsatz.

Die Nachrüstung von Bestandsmaschinen mit dem EdgeExpert ist einfach und rentabel – ganz gleich welcher Hersteller die Maschine ursprünglich gebaut hat. Die Montage erfolgt in wenigen Stunden während eines bereits geplanten Stillstands. Die einfach bedienbare Schwenkvorrichtung erleichtert darüber hinaus den bequemen Austausch des Formiersiebs.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116972
 12.05.2017

Voith and Trützschler introduce new Safety Standard for Wet-laid Spunlaced Nonwovens Machines  (Company news)

Picture: Voith and Trützschler present new safety standard for WLS facilities (machines for wet-laid spunlaced nonwovens)

- Basis for safe production of Nonwovens
- Combination of proven standards for paper and textile machines
- Standardization process by ISO initiated

In the shape of standard VN 3260/TN 0790, Voith Paper and Trützschler Nonwovens have developed a new safety standard for wet-laid spunlaced (WLS) Nonwovens machines. The standard will help producers of Nonwovens to ensure safe and reliable operation of their machines. It also provides the basic prerequisite for meeting expectations in respect of production and quality.

Voith and Trützschler jointly developed the manufacturing process for wet-laid and hydroentangled Nonwovens. The machines on which the materials are produced consist partly of paper machine components and partly of components from Nonwoven machines. The manufacturing process for wet-laid Nonwovens is similar to that for producing paper: A suspension consisting of water and fibers up to 40 mm long is passed over a wire on which a homogeneous fiber mat forms. The hydroentangling or spunlacing process produces bonded Nonwovens that can be textured if required. Drying and winding of the Nonwovens are done on other machine components.

The newly developed standard combines various Voith and Trützschler safety standards for paper and textile machines in a new document and thus defines the safety requirements for new hybrid machines.

The safety standard has already been incorporated by the International Standardization Organization (ISO) as the basis for developing an international standard, so as to achieve greater impact at global level.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116974
 10.05.2017

MiniGrinder: Voith's compact grinder for restoring the Yankee cylinder's ideal crown profile   (Company news)

Picture: The MiniGrinder developed by Voith's OnSite Yankee Service enables easy, accurate removal of deformations on Yankee cylinders

- Precise removal of surface irregularities
- Suitable for all tissue machines
- Significant reduction of downtime

Deformations on Yankee cylinders frequently result in production and quality deficiencies in tissue manufacturing. The MiniGrinder developed by Voith's OnSite Yankee Service enables easy, accurate removal of these kinds of irregularities restoring the Yankee cylinder's ideal crown profile.

The MiniGrinder also readily removes old coatings and chatter marks. What is special about the MiniGrinder is its size. It is so compact that it can be used on any tissue machine without the need to remove and re-install key machine parts, as is normally the case with conventional grinding machines. This reduces time and labor for the maintenance crew allowing production to restart much sooner.

One Voith customer was able to reduce the downtime for his machine by 14 hours, because there was no need to dismantle machine parts. The exhaust air system used with the MiniGrinder removes the airborne dust that inevitably occurs during the grinding process. On the one hand this reduces the cleaning effort before restarting the machine, and on the other hand it protects the health of personnel working on and around the Yankee cylinder.

The design and shape of the MiniGrinder has been optimized so that the grinding bed has optimum rigidity. Although the grinding bed is smaller than conventional grinding machines the rigidity is significantly higher. The grinding force of the head is equivalent to that of conventional tangential grinding heads, ensuring maximum precision for all types of applications.

The MiniGrinder is suitable for all kinds of metal surfaces.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116967
 10.05.2017

Personelle Veränderungen in der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH  (Firmennews)

Bertram Staudenmaier scheidet auf eigenen Wunsch aus

Bild: Bertram Staudenmaier möchte sich ab 2018 neu orientieren und scheidet bei Voith aus ©Foto: Voith

Bertram Staudenmaier (*1961), Geschäftsführer des Konzernbereichs Voith Paper und Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH, möchte sich nach insgesamt dreizehn erfolgreichen Jahren bei Voith noch einmal neu orientieren und deshalb seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Über seine Nachfolge wird der Aufsichtsrat der Voith GmbH in der nächsten turnusmäßigen Sitzung am 2. Juni 2017 beschließen.

Nach einer Ausbildung im Bereich Metallbearbeitung studierte Bertram Staudenmaier ab 1984 Produktionstechnik an der Fachhochschule Ulm. Nach verschiedenen Stationen in der Industrie, u. a. bei BTR/Stowe Woodward AG in Düren und bei Stowe Woodward North America in Westborough, USA, wechselte er 2001 zur Xerium Gruppe. Dort war er ab 2003 für das gesamte Nordamerikageschäft zuständig.

Im Jahr 2005 kam Bertram Staudenmaier als Mitglied der Konzerngeschäftsführung zu Voith und übernahm die Verantwortung für den Geschäftsbereich Fabric & Roll Systems (FRS) im Konzernbereich Voith Paper. Er baute FRS zu einem wachsenden, überaus erfolgreichen und profitablen Geschäftsbereich innerhalb des Voith-Konzerns aus. Zum 01. Juli 2014 übernahm Bertram Staudenmaier in einer sehr herausfordernden Situation die Gesamtverantwortung für den Konzernbereich Voith Paper. Seit Juli 2014 zeichnet er als Vorsitzender der Geschäftsführung für diesen Konzernbereich verantwortlich.

Seinem Führungsteam und ihm ist es mit großem Geschick und Engagement gelungen, die Voith-Papiersparte wieder zukunftsfähig aufzustellen. Voith Paper ist heute an die geringere Größe des Marktes gut angepasst, und bereit für neues Wachstum. Die weltweite Papierindustrie ist trotz der Marktrückgänge im Bereich Grafische Papiere eine für Voith sehr attraktive, große und bedeutende Industrie mit einem Marktvolumen von rund 200 Milliarden US-Dollar. In dieser Industrie hat Voith heute wieder eine hervorragende Ausgangsposition.

„Bertram Staudenmaier ist es dank seiner Führungspersönlichkeit und seiner großen Industrieerfahrung im In- und Ausland gelungen, Voith Paper zurück in die Erfolgsspur zu führen. Er hat sich um unser Unternehmen in den vergangenen dreizehn Jahren in seinen verschiedenen Funktionen sehr verdient gemacht“, so Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116945
 04.05.2017

Voith AdvancedPRODUCTS improve the paper production process – ...  (Company news)

... in the former, press and dryer sections

Picture: The DuoShake optimizes fiber orientation through high-frequency shaking of the breast roll. The result is good formation with all paper grades and a low tensile strength ratio

- Optimized machine performance
- Lower operating costs
- Successful installation at Green Bay Packaging

With FormMax, PressMax and DryMax, Voith achieves a higher level of performance for the paper machine by using the optimum combination of products in the paper production process. In the former, press and dryer sections, the Voith products combine perfectly with one another as AdvancedPRODUCTS to lower operating costs, increase productivity, improve quality and provide a safer workplace for operators.

The Green Bay Packaging mill team in Wisconsin, USA has found that the FormMax approach has realized all of these goals in their forming section. The drainage is more uniform, dry line on the wire is more level, sheet breaks have been halved, chemical cleaning and hazards are significantly reduced, and the paper strength target is achieved using a lower basis weight.

This FormMax solution includes the DuoShake to optimize fiber orientation through high-frequency shaking of the breast roll and to achieve good formation and a low tensile strength ratio. In addition the DuoCleaner Excell traversing cleaning system on both wires is significantly more effective than high-pressure showers. It gives more uniform cleaning of the surface and structure of forming fabrics. The Voith I-Series forming fabric will be installed later this year as part of the continuing optimization program.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116687
 06.04.2017

Tissue World Mailand: Effiziente Produktion mit Voith XcelLine Tissue-Maschinen  (Firmennews)

Die Tissue World in Mailand ist die ideale Gelegenheit, um mehr über die XcelLine Tissue-Maschinen von Voith zu erfahren. Diese bietet neue Lösungen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind, um die Effizienz und die Qualität des Tissue-Produktionsprozesses zu erhöhen. Darüber hinaus präsentiert Voith Produkte aus dem Bereich der Papierherstellung 4.0 und den neuen InfiltraDiscfilter, der neuesten Generation von Entwässerungsprodukten ohne Filterbeutel. Zudem stellt Voith die neuen SkySoft-Kreppschaber mit Keramikbeschichtung, das ProTect System zur sicheren Durchführung von Pressfilzmessungen sowie neue Serviceoptionen für Yankee-Zylinder vor. Die Messe findet vom 10. bis 12. April in Mailand, Italien, statt. Besucher finden Voith am Stand F 500 in Halle 3 und haben die Möglichkeit, auf der begleitenden Konferenz Experten-Vorträge von Voith zu besuchen.

Bild: In den letzten Monaten hat Voith bereits 15 XcelLine Tissuemaschinen an Kunden aus aller Welt verkauft.

Als starker Partner unterstützt Voith Tissue-Hersteller dabei, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, und bietet ideale Lösungen, um Rentabilität und Effizienz auf das nächste Level zu heben. Seit Oktober 2016 ist die neue Generation von XcelLine Tissuemaschinen erhältlich. Mit Tissuemaschinen der XcelLine Serie können Kunden von Voith eine neue Form der Tissue-Herstellung realisieren. Sämtliche Technologien, Komponenten und Services sind perfekt aufeinander abgestimmt und integriert. Dieses Zusammenspiel gewährleistet eine herausragende Performance über die gesamte Lebensdauer der Tissuemaschine. Die vollständige, zuverlässige Auslegung und Abstimmung des Prozesses gehören ebenso zum Lieferumfang von Voith. In den letzten Monaten hat Voith bereits 15 XcelLine Tissuemaschinen an Kunden aus aller Welt verkauft.

Papermaking 4.0 für höhere Produktivität und Qualität
Die XcelLine Tissuemaschinen von Voith und die zugehörigen Arbeitsumgebungen werden zunehmend digitalisiert. Voith zeigt auf der Tissue World in Mailand seine vernetzten Lösungen zur Erhöhung der Effizienz, Produktivität und Qualität der gesamten Lieferkette des Papierherstellungsprozesses. Systeme wie OnCare und OnEfficiency sind konkrete Produktlösungen aus dem Bereich Papermaking 4.0. Als sachkundiger Partner für den gesamten Prozess der Papierherstellung ermöglicht Voith seinen Kunden, von dessen Erfahrungen auch im Bereich der Digitalisierung zu profitieren.

Neue Technologien für höhere Effizienz und Sicherheit
Tissuemaschinen können jetzt mit dem neuen InfiltraDiscfilter ausgerüstet werden. Der InfiltraDiscfilter wird seit über 30 Jahren gebaut. Dank der BaglessPlus-Technologie gehören Filterbeutel der Vergangenheit an. Daher produziert der InfiltraDiscfilter zuverlässig hervorragende Filtratqualität. Damit kann der Wasserverbrauch auf einem Minimum gehalten werden. Zudem fallen keine weiteren Kosten für Prozesschemikalien an. Ein niedriger Feststoffgehalt ist Voraussetzung, um eine lange Standzeit von Sieben und Filzen auf der Tissuemaschine zu erreichen. Aus diesem Grund vertrauen führende Tissue-Hersteller auf die Saveall-Technologie von Voith.

Eine weitere innovative Technologie verbirgt sich hinter den CFKLeichtwalzen (carbonfaserverstärkter Kunststoff). Im Gegensatz zu Stahl können Festigkeit und Steifigkeit der CFK-Walzen an die konkreten Anforderungen angepasst werden, ohne dass Änderungen am Einbauraum notwendig sind. Darüber hinaus macht die deutlich niedrigere Dichte eine erhebliche Gewichtsreduzierung möglich. CFK-Komponenten bieten zudem eine Reihe weiterer Vorteile, darunter eine geringe thermische Ausdehnung, stabile Laufeigenschaften sowie höhere Arbeitsgeschwindigkeiten bei einer gegebenen Walzengeometrie.

Die neuen SkySoft-Kreppschaber mit Keramikbeschichtung bieten modernste Technologie für die Tissue-Herstellung und tragen durch gleichbleibende Tissue-Qualität während der gesamten Lebensdauer des Schabers zu höherer Produktivität bei. Das äußerst verschleißbeständige Material verlängert die Gesamtstandzeit des Schabers und die Betriebszeit der Maschine. Zusätzlich reduziert SkySoft die Reibung an der Oberfläche des Yankee-Zylinders und ist in beliebig einstellbaren, anpassbaren Watenwinkeln lieferbar.

Pressfilzmessungen sind entscheidend, um eine effiziente Papierherstellung zu garantieren. Dabei muss der Maschinenbetreiber den Schutz des Maschinen- und Service-Personals gewährleisten. Das ProTect System ist so konzipiert, dass jederzeit zuverlässige Pressfilzmessungen an verschiedenen Stellen in der Pressenpartie möglich sind, ohne dabei Personen in Gefahr zu bringen. ProTect besteht aus Schlitten, Halterung und beliebig vielen Traversen. Das System kann mit allen handelsüblichen Handmessgeräten für jede Pressfilzmessung verwendet werden.

OnSite Yankee-Service
Mit OTR Precise und MiniGrinder erweitert Voith sein Portfolio an OnSite Yankee-Services. OTR Precise bietet Tissue-Herstellern eine Technologie zur zuverlässigen Erkennung von Verformungen auf der Oberfläche des Yankee-Zylinders. Dank einer exakten Zugkraftmessung zur Beseitigung von Schwingungseinflüssen und eines 3-D-Messerverfahrens erstellt das System eine topografische Karte der Oberfläche des Yankee-Zylinders, deren Präzision einen neuen Maßstab für die Branche setzt.

Diese Daten bilden die Grundlage für eine präzise Planung der Wartungszyklen, um Gegenmaßnahmen einzuleiten und so die Lebensdauer des Zylinders zu verlängern. Der vom Voith OnSite Yankee- Service entwickelte MiniGrinder ermöglicht die einfache und exakte Beseitigung von Unregelmäßigkeiten und stellt so die ideale Bombierungskurve des Yankee-Zylinders wieder her. Das Besondere am MiniGrinder ist seine Größe. Er ist so kompakt, dass er an jeder Tissuemaschine eingesetzt werden kann.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116466
 15.03.2017

Voith gewinnt zwei Aufträge für neue XcelLine-Papiermaschinen PM 36 und PM 37 von Sun Paper  (Firmennews)

Heidenheim: Am Morgen des 25. Januar 2017 erfolgte die feierliche Unterzeichnung des Auftrags von Sun Paper, über zwei neue XcelLine- Papierproduktionslinien von Voith. Der Auftrag umfasst die Produktionslinie PM 36, die jährlich 400.000 Tonnen hochwertigen Testliner mit niedrigem Flächengewicht produzieren wird, und die Produktionslinie PM 37, auf der mit einer jährlichen Produktionskapazität von 300.000 Tonnen Wellpappenrohpapiere produziert werden.

Bild: Die Unterzeichnungszeremonie mit Dr. Michael Trefz, Senior Vice President Project Sales Voith Paper, Herrn Thomas Holzer, President von Voith Paper Asia, Herrn Ying Guangdong, Deputy General Manager und Chief Engineer, und Herrn Fu Guoling, Director der Packaging Paper Division bei Sun Paper (erste Reihe von links nach rechts)

Zu den Teilnehmern der Zeremonie zählten Ying Guangdong, Deputy General Manager und Chief Engineer bei Sun Paper, Fu Guoling, Director der Packaging Paper Division, Thomas Holzer, President von Voith Paper Asia und Dr. Michael Trefz, Senior Vice President Project Sales. Die Konstruktionsgeschwindigkeit der beiden Papiermaschinen beträgt 1.200 m/min bei einer Arbeitsbreite von 6.600 mm an der Aufrollung. Die beiden Fertigungslinien werden im Rahmen der zweiten Phase des Papierproduktions-Industrieparks Zoucheng errichtet. Der Beginn der Fundamentarbeiten ist für Mai 2017 und die Inbetriebnahme für Juli und September 2018 geplant. Die Maschinen basieren auf den Papiermaschinen PM 31 und PM 32 des Jahres 2016. Das hergestellte Papier zeichnet sich durch geringes Gewicht, hohen Berstwiderstand, und hohe Steifigkeit aus. Darüber hinaus spart das Papier Ressourcen und reduziert die Verpackungskosten sowie die CO2-Emissionen. Diese Produkte sind auf dem heimischen Markt und den Exportmärkten für Verpackungsprodukte mittlerer Qualität und für Premium- Verpackungsprodukte bereits weit verbreitet.

Mit seinem neuen Konzept „Papermaking. Next Level“ unterstützt Voith Papierhersteller bei der Verbesserung der Effizienz und der Steigerung von Produktion und Qualität. Dabei werden über die gesamte Prozesskette hinweg intelligentere, kostengünstigere und nachhaltigere industrielle Verfahren geschaffen.

Mit neuen, ressourcenschonenden Technologien stellt Voith sicher, dass Papierproduzenten Kosten sparen und eine nachhaltige Entwicklung erreichen. Dadurch können sie bei jedem Schritt der Papierherstellung und bei jeder Sorte das optimale Ergebnis zu günstigeren Preisen realisieren und so besser die Chancen der „Industrie 4.0“ nutzen. Das Konzept „Papermaking. Next Level“ hat Herstellern, die Technologie von Voith einsetzen, einen neuen Pfad zur intelligenten Produktion eröffnet. Die beiden von Sun Paper beauftragten Fertigungslinien werden nach der Inbetriebnahme das Sortiment und die Produktvielfalt von Sun Paper erweitern, die Wettbewerbsfähigkeit im Kerngeschäft des Unternehmens verbessern und die strategische Ausrichtung von Sun Paper weiter stärken.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #116453
 14.03.2017

Barcelona Cartonboard launches a new Shoe Press  (Company news)

Barcelona Cartonboard installed last January a new shoe press from VOITH. The start-up has been a success as the basic requirements of the investment are fulfilled, quality improvement, increase of the productivity and consequently, an increase of the competitiveness of the mill.

This investment, which exceeds 5 million euros, is part of the strategic plan 2015-2018 presented by the Company's Management, which includes an ambitious investment plan of more than 12.5 million euros, for the development of the factory and the maintenance of its leading position in the Iberian Peninsula and southern Europe in cartonboard production for packaging.
(Barcelona Cartonboard S.A.U.)

Newsgrafik #116475
 14.03.2017

Voith gründet merQbiz, eine digitale Handelsplattform für die Papierindustrie   (Firmennews)

- merQbiz startet mit erstem digitalen Marktplatz für Altpapier in Nordamerika
- Nach Start-up-Phase soll Expansion in weitere Regionen und Märkte geprüft werden

Voith geht einen weiteren Schritt in seiner digitalen Agenda und beschleunigt seine digitale Transformation. Der Technologiekonzern hat gemeinsam mit Boston Consulting Group Digital Ventures, einem Tochterunternehmen der Boston Consulting Group, einen digitalen Marktplatz für die Papierindustrie gegründet. Das gemeinsame Start-up heißt merQbiz, angelehnt an Mercurius, den römischen Gott des Handels. „Als etablierter Technologieführer mit großem Domänenwissen will Voith die digitale Transformation der Industrie maßgeblich mitgestalten. Mit der Gründung des Joint Ventures merQbiz gehen wir einen weiteren Schritt in dieser digitalen Agenda“, sagt Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH.

merQbiz hat seinen Sitz im kalifornischen Manhattan Beach. CEO des Start-up-Unternehmens wird John Fox, bislang CEO der Papiersparte von Voith in Nordamerika. Die erste Produktlösung von merQbiz ist die erste digitale Handelsplattform für Altpapier in den Vereinigten Staaten und richtet sich zunächst an Marktteilnehmer der nordamerikanischen Papierindustrie. Bislang zeichnet sich der nordamerikanische Markt für Altpapier durch starke Fragmentierung mit vielen unterschiedlichen Marktteilnehmern, uneinheitlichen Liefer- und Logistikketten, geringe Preistransparenz und schwankende Produktqualitäten aus. merQbiz setzt genau hier an: Händler und Einkäufer von Papier- und Zellstofffabriken, Papierbroker oder Recycling-Unternehmen können sich in Zukunft auf der digitalen Plattform direkt miteinander vernetzen, erhalten hier alle relevanten Informationen zum Angebot und zur Nachfrage. Zudem können sie auf der Handelsplattform ihre Verkaufs- und Einkaufstransaktionen sicher tätigen. Ähnlich wie bei den bekannten Online-Marktplätzen übernimmt merQbiz die Evaluation der Händler, der Käufer und der Qualität der Ware. Das sorgt für hohe Sicherheit bei allen Waren-, Logistik- und Zahlungsströmen sowie für hohe Transparenz und eine professionelle Abwicklung.

Altpapier ist für die Papierherstellung ein kritisches Gut. Ein Beispiel: Eine Fabrik, die Verpackungskarton herstellt, benötigt rund 350.000 Tonnen an Altpapier pro Jahr. Das entspricht etwa 100 LKW-Ladungen pro Tag und Kosten von zirka 40 Millionen US-Dollar jährlich. „Während digitale Marktplätze und E-Commerce-Plattformen bei Konsumgütern längst etabliert sind, ist ein Online-Marktplatz für die Papier-Branche ein Novum. Das Besondere daran ist, dass Verkäufer und Käufer auf einer einzigen Plattform zusammen kommen. Das Einkaufen und Verkaufen von Altpapieren lässt sich hier sicher und schnell abwickeln. Wir bieten über merQbiz der Papierindustrie einen planbaren, und skalierbaren Zufluss an Altpapier, einer Ressource, die für den Betrieb von Papierfabriken unerlässlich ist“, erläutert Fox das Prinzip.

Die Handelsplattform für Altpapier ist seit rund zwei Wochen online und hat bereits mehr als100 Tonnen Altpapier gehandelt. Bestandteil der Plattform ist nicht nur das Handeln von Altpapier, sondern auch die Vernetzung mit Logistikdienstleistern, die die Waren von A nach B transportieren. „Wir sind überzeugt, dass merQbiz die Papierindustrie effizienter und erfolgreicher machen wird“, erklärt John Fox.

Das Start-up merQbiz ist ein weiterer Schritt für Voith hin zu einem maßgeblichen Player in der digitalen Industrie. Voith plant, bis Ende des Geschäftsjahres 2020 rund 50 Millionen Euro in den Aufbau des Start-ups merQbiz zu investieren. Die wesentlichen Weichen für seine digitale Agenda hat der Technologiekonzern bereits im April 2016 mit der Gründung des Konzernbereiches Voith Digital Solutions gestellt. Voith verfolgt mit seiner digitalen Agenda drei Stoßrichtungen: erstens die digitale Anreicherung und Ergänzung des bestehenden Produktportfolios, um zusätzliche, digitale Fähigkeiten, die den Kunden erweiterte Funktionen und Mehrwert bieten, zweitens die Entwicklung neuer, digitaler Lösungen in den angestammten Kernmärkten und drittens die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle für bislang noch nicht von Voith abgedeckte Märkte.

Seit 150 Jahren inspirieren die Technologien von Voith Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter weltweit. Gegründet 1867, ist Voith heute mit rund 19.000 Mitarbeitern, 4,3 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Als Technologieführer setzt Voith Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115987
 26.01.2017

Dank WebDetect-nx sicher gegen Maschinenschäden: Voith präsentiert zuverlässige ...  (Firmennews)

... Bahnabrissdetektion mit innovativem Multi- Lichtsensor-Messverfahren

-Vermeidung von unnötigen Stillständen der Papiermaschine
-Intelligente Signalverarbeitung durch Mikrochip
-Einfache Bedienung dank Papermaking 4.0

Mit WebDetect-nx hat Voith eine neue Lösung entwickelt, die Bahnabrisse bei der Papierproduktion zuverlässiger und störungssicherer erkennt. Sie basiert auf einem innovativen Messverfahren, bei dem ein Multi-Lichtsensor unterschiedliche Lichtquellen im sichtbaren und infraroten Frequenzbereich misst und simultan in Hochgeschwindigkeit auswertet. Mögliche Beeinträchtigungen des Messergebnisses werden dabei vermieden, was eine sichere Detektion von Störungen ermöglicht. Die Folge sind weniger Fehlauslösungen und damit weniger Produktionsstillstand sowie ein geringeres Risiko von Maschinenschäden durch nicht erkannte Abrisse.

WebDetect-nx löst die typischen Probleme von bisherigen Bahnabrissdetektoren, die auf Infrarotlicht und Standardsensoren basieren: Sind beispielsweise der Kontrast zwischen Papierbahn und Trockensieb oder das Flächengewicht zu gering oder der Feuchtegehalt des Papiers zu hoch, kann es bei älteren Verfahren zu Fehldetektionen kommen. Diese wiederum führen häufig zum Stillstand der Produktion oder gar zu Schäden an der Papiermaschine.

Die neue Lösung von Voith verhindert Fehldetektionen durch eine wesentlich präzisere Abrisserkennung. Die höhere Genauigkeit beruht auf einem innovativen Messprinzip: Dabei werden Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge zeitgleich auf die Bahn geworfen. Das spektroskopische Verfahren berücksichtigt dabei spezielle optische Eigenschaften der Papierbahn und des Trockensiebs. Das System misst die Stärke der Reflektion und wertet diese per Mikrochip aus. Zusätzlich kompensiert das System Fremdlichteinflüsse, filtert das Signal und berechnet Auslöseschwellen präzise beziehungsweise passt diese laufend an. Durch die chipgestützte Verarbeitung gewinnt das Messsignal an Genauigkeit, was zu weniger Abrissen und damit Ausfällen führt.

„Fehler bei der Abrissdetektion sind häufig Ursache unnötiger Unterbrechungen der Papierproduktion und können sogar zu Schäden an den Maschinen führen – in jedem Fall kosten diese Ausfälle den Papierherstellern Zeit und Geld“, so Peter Biener, Produktmanager bei Voith. „WebDetect-nx ermöglicht eine sehr viel genauere und damit zuverlässigere Detektion und erleichtert durch die digitalen Schnittstellen die Bedienung und Wartung des Systems. Dadurch können Hersteller eine höhere und effizientere Papierproduktion erzielen.“

Einfache Bedienung dank Papermaking 4.0
WebDetect-nx verfügt über Schnittstellen wie Profibus, Modbus oder Standard I/O für einen einfachen Zugriff über das Prozessleitsystem. Auf diesem können die Messvorgänge visualisiert und die Abriss-Sensoren interaktiv gesteuert werden. Auch lässt sich WebDetect-nx von Voith durch entsprechende speicherprogrammierbare Steuerungs-Funktionsbausteine problemlos in das Machine Control System (MCS) integrieren und dadurch vollautomatisch betreiben. Die Technologie zählt zu den Innovationen von Voith aus dem Bereich des Papermaking 4.0 und ermöglicht Papiermachern einen bedeutenden Schritt hin zur Smart Factory. Bei der Inbetriebnahme können Kunden zudem individuelle Parameter bequem über die Benutzeroberfläche des Systems einstellen. Auch hierfür ist eine entsprechende Schnittstelle vorhanden. Lediglich der Sensormesskopf benötigt eine mechanische Justierung.

WebDetect-nx verfügt außerdem über ein verbessertes Spülluftsystem, das dafür sorgt, dass die Sensoroptik länger sauber bleibt und seltener gereinigt und gewartet werden muss. Darüber hinaus meldet das Diagnosesystem selbständig, wenn eine Wartung fällig wird und sorgt damit für effizientere Service-Intervalle.

Voith bietet WebDetect-nx in einem Gesamtpaket an: Automatisierungsexperten von Voith sorgen für die Einplanung, das Engineering und die Dokumentation aller Hard- und Softwarekomponenten und starten den Betrieb des Systems.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115869
 12.01.2017

Voith erhält von BillerudKorsnäs den Auftrag über eine Kartonmaschine mit einer Kapazität von ...  (Firmennews)

... 550.000 Tonnen pro Jahr in Gruvön, Schweden

BillerudKorsnäs hat Voith den Auftrag über eine vollständig ausgestattete XcelLine Kartonmaschine erteilt. Die Maschine mit einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.200 m/min wird Getränkekarton, Faltschachtelkarton, Lebensmittelverpackungskarton und weißen Kraftliner produzieren und eine der größten Kartonmaschinen ihrer Art darstellen.

Die Inbetriebnahme dieser neuen Produktionslinie mit einer Bahnbreite von 8.800 mm soll im ersten Quartal 2019 erfolgen. Der Bau erfolgt am bereits existierenden Standort von BillerudKorsnäs in Gruvön, Schweden. Die Maschinen der XcelLine stehen für schnelle und reibungslose Inbetriebnahmen, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, zukunftsweisende Technologien, einfachere Bedienbarkeit und integrierte Lösungen.

Die neue Kartonmaschine in Gruvön wird eine der effizientesten und größten Produktionslinien für Karton sein. Die Lieferung umfasst eine Dreilagen-Siebpartie mit einem DuoFormer D II Hybridformer, ausgestattet mit zwei hochmodernen DuoShake Schüttelwerken, eine Tandem NipcoFlex Schuhpresse mit SolarPress Walzenbezügen, eine Trockenpartie, ausgestattet mit EvoDry Stahlzylindern, mehrere Streich- und Kalanderstationen sowie eine VariFlex L Rollenschneidmaschine.

Ein wesentliches Element der Lieferung werden die Papermaking 4.0 Systeme OnEfficiency Forming und OnCare sein, mit denen sich sämtliche Prozessdaten online überwachen und steuern lassen. Mit OnEfficiency Forming werden Entwässerung, Retention und Formation kontrolliert und gleichzeitig stabilisiert. Das OnCare Paket sorgt für eine effiziente Instandhaltung der gesamten Papiermaschine. Neben der eigentlichen Lieferung wird Voith neu entwickelte Schulungen für die Bediener und die Wartungsteams bereitstellen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115706
 20.12.2016

Voith schließt Konzernumbau erfolgreich ab und startet gestärkt ins Jubiläumsjahr 2017  (Firmennews)

-Operatives Ergebnis im Kerngeschäft um 18 Prozent erhöht
-Papiersparte mit gut 30 Prozent Ergebnissteigerung
-Konzernergebnis wächst um 122 Mio. Euro
-Erfolgsprogramm Voith 150+ kommt schneller voran als geplant
-Rund 100 Millionen Euro für Entwicklung digitaler Produkte in den nächsten zwei Jahren

Der Voith-Konzern hat die mehrjährige Phase des Konzernumbaus mit dem Geschäftsjahr 2015/16 erfolgreich abgeschlossen. Voith geht gestärkt in sein Jubiläumsjahr 2017, das Jahr seines 150-jährigen Bestehens, das zugleich den Startpunkt einer neuen Wachstumsphase für den Konzern markieren soll.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 (zum 30. September 2016) hat Voith nicht nur die operative Performance seiner Konzernbereiche deutlich verbessert, sondern auch mit Hilfe des Erfolgsprogramms Voith 150+ wieder wie prognostiziert ein deutlich positives Konzernergebnis erwirtschaftet. Parallel zur starken Verbesserung der Profitabilität in allen Konzernbereichen hat Voith zudem die strategische Fokussierung auf seine Technologie- und Engineering-Kompetenz im digitalen Zeitalter konsequent vorangetrieben. Im Zuge dessen wurde der Industriedienstleister Voith Industrial Services mehrheitlich verkauft. Außerdem hat der neue Konzernbereich Voith Digital Solutions, in dem das Unternehmen seine IT-, Automatisierungs-, Software- und Sensorik-Aktivitäten bündelt, seine Arbeit aufgenommen und bereits vielversprechende neue digitale Initiativen eingeleitet. In den nächsten zwei Geschäftsjahren werden rund 100 Millionen Euro Entwicklungskosten für digitale Produkte in den neuen Bereich investiert.

„Wir sind 2016 nicht nur mit Voith 150+ erfolgreicher vorangeschritten als erwartet und haben unter herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen unser Ergebnis wieder deutlich verbessert. Wir haben auch die entscheidenden Weichen dafür gestellt, Voith zu einem maßgeblichen Gestalter der digitalen Industrie zu machen“, erklärte Dr. Hubert Lienhard (Bild), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Wachstumstreiber Digitalisierung
Nach den von Neuausrichtung und Konzernumbau geprägten Vorjahren ist Voith nun für künftiges Wachstum aufgestellt. In den drei angestammten Konzernbereichen Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo soll dies mit einer gezielten Weiterentwicklung der bestehenden Markt- und Technologieführerschaft gesichert werden. Ein wichtiger Wachstumstreiber der kommenden Jahre wird der am 1. April 2016 gestartete neue Konzernbereich Voith Digital Solutions sein. Mit diesem Bereich verfolgt Voith drei Stoßrichtungen: erstens die Ergänzung des bestehenden Produktportfolios, um zusätzliche, digitale Fähigkeiten, die den Kunden erweiterte Funktionen und Mehrwert bieten, zweitens die Entwicklung neuer, digitaler Lösungen in den angestammten Kernmärkten und drittens die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle für bislang noch nicht von Voith abgedeckte Märkte. Die in Voith Digital Solutions gebündelten Aktivitäten stehen im laufenden Jahr bereits für knapp 400 Millionen Euro Jahresumsatz, hiervon rund 320 Millionen Euro mit externen Kunden und rund 1.500 Mitarbeitern in über 60 Ländern. Über zwanzig konkrete Inkubationsprojekte wurden bereits in die Alpha- oder Betaphase gebracht, einige hiervon stehen kurz vor der Markteinführung. Alleine in den nächsten beiden Geschäftsjahren wird Voith rund 100 Millionen Euro zusätzlich in die weitere Entwicklung digitaler Produkte investieren.

Neben den positiven Effekten aus dem Konzernumbau verschafft sich Voith mit dem geplanten Verkauf seines KUKA-Anteils zusätzliche finanzielle Spielräume für seine Wachstumsstrategie. Die Transaktion wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 zu einem Zufluss von 1,15 Milliarden Euro führen. Der Erlös wird vollständig in die Weiterentwicklung des Konzernportfolios fließen, unter anderem in den beschleunigten Aufbau digitaler Geschäftsmodelle. Die Mittel können sowohl für organisches Wachstum als auch für attraktive Akquisitionen eingesetzt werden. „Als etablierter Technologieführer mit großem Domänenwissen werden wir die digitale Transformation der Industrie maßgeblich mitgestalten. Damit heben wir Voith auf die nächste Stufe seiner Entwicklung und starten die nächsten 150 Jahre der Unternehmensgeschichte“, so Lienhard.

Operatives Ergebnis des Kerngeschäfts steigt um 18 Prozent
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Voith seine Basis weiter gestärkt und alle wesentlichen Ziele erreicht – trotz einer erneut schwachen konjunkturellen Dynamik, eines weiterhin gedämpften Investitionsklimas in wichtigen Abnehmerbranchen und eines steigenden Wettbewerbsdrucks.

Alle wichtigen Ertragskennziffern wurden deutlich verbessert, unter anderem, weil das Erfolgsprogramm Voith 150+ zunehmend seine volle Wirkung entfaltet. Jeder der drei angestammten Konzernbereiche konnte sein operatives Ergebnis steigern – wobei Voith Paper mit einem Plus von 33 Prozent herausragte. In Summe legte das Betriebsergebnis von Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo um fast ein Fünftel (18 Prozent) auf 295 Millionen Euro zu; die operative Umsatzrendite des Kerngeschäfts stieg entsprechend von 5,8 Prozent auf 7,0 Prozent. Auf Holdingebene wurde diese positive Entwicklung durch Bewertungseffekte bei einzelnen Fremdwährungspositionen sowie Kosten für den Aufbau von Voith Digital Solutions zum Teil kompensiert. Das Betriebsergebnis des Voith-Konzerns lag, wie angekündigt, leicht über dem Vorjahr und erreichte 275 Millionen Euro (2015: 270 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis nach Steuern, das im Vorjahr aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen auf minus 93 Millionen Euro gefallen war, verbesserte sich im Berichtsjahr um 122 Millionen Euro auf 29 Millionen Euro. Es war damit wie prognostiziert wieder positiv. Ohne einmalige Sonderbelastungen (überwiegend durch bilanzielle Wertberichtigungen) hätte das Ergebnis sogar 125 Millionen Euro betragen.

Der Auftragseingang der fortgeführten Aktivitäten des Konzerns lag auch 2015/16 auf gutem Niveau. Er war aber aufgrund gesunkener Investitionen im Rohstoffmarkt, im Öl- & Gas-Markt sowie im Schienenbereich vor allem in China mit 4,11 Milliarden Euro leicht rückläufig (2015: 4,39 Milliarden Euro), insgesamt um rund 6 Prozent. Dagegen blieb der Umsatz mit 4,25 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr (4,30 Milliarden Euro) nahezu unverändert. Auftragseingang und Umsatz waren beide durch negative Währungseffekte belastet.

Positive Entwicklung in allen Konzernbereichen
Alle drei etablierten Konzernbereiche haben zu der positiven Entwicklung des Konzerns beigetragen. Voith Hydro blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Sowohl beim Umsatz und beim Auftragseingang als auch beim Betriebsergebnis wurden die Prognosen übertroffen. Getragen wurde dies insbesondere vom Servicegeschäft und von der Ausrüstung und Modernisierung von Wasserkraftwerken. Bei Voith Paper zeigen sich die Erfolge der konsequenten Restrukturierung der vergangenen Jahre immer deutlicher. In einem teils schwierigen Marktumfeld, das sich erst in der zweiten Jahreshälfte etwas belebte, ging der Umsatz zwar leicht zurück. Seine Profitabilität konnte der Konzernbereich allerdings weiter signifikant verbessern. Voith Turbo musste in einem sehr schwierigen Marktumfeld Einbußen bei Auftragseingang und Umsatz hinnehmen - insbesondere im Öl-und Gasgeschäft, im Bergbau und in der Stahlindustrie wie auch im Schienenbereich in China war die Nachfrage konjunkturbedingt schwach. Gestärkt durch die Effizienzprogramme der vergangenen Jahre und aufgrund des Wegfalls von Einmalbelastungen im Vorjahr wurde das Ergebnis jedoch deutlich um 25 Prozent gesteigert.

Ausblick: Profitables Wachstum im Jubiläumsjahr
Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 erwartet Voith eine Fortdauer der fragilen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die eigene positive Entwicklung will das Unternehmen ungeachtet dessen fortsetzen. Im operativen Geschäft liegt der Fokus auf profitablem Wachstum. Hierzu wird das erfolgreiche Exzellenzprogramm 150+ in allen Unternehmensteilen weiter fortgeführt (ab 2017: Voith 150+ Next Level). Dabei rechnet Voith damit, die vor einem Jahr kommunizierten jährlichen Einsparungen von 250 Millionen Euro leicht zu übertreffen. Weiterer Wachstumstreiber ist die Fortsetzung der digitalen Transformation des gesamten Produkt- und Service-Portfolios – mit dem Ausbau von Voith Digital Solutions als zentrale Aufgabe.

Voith hat in den letzten Jahren mit dem Verkauf des Konzernbereichs Industrial Services, mit der Etablierung des neuen Konzernbereichs Voith Digital Solutions und der Einführung einer schlankeren, zentralisierteren Verwaltung die Grundlage für zukünftiges Wachstum geschaffen. Im Jubiläumsjahr wird nun das neue strategische Programm Voith 150+ Next Level ausgerollt, mit dem das angestrebte Konzernwachstum gesichert werden soll. Die Effekte des neuen Programms erwartet der Konzern in den nächsten Jahren. Für das Geschäftsjahr 2016/17 rechnet Voith noch mit einem Umsatz etwa auf dem Niveau des Vorjahres und einem gegenüber 2015/16 leicht steigendem Auftragseingang. Die Betriebsergebnisse der Konzernbereiche Voith Hydro, Voith Paper und Voith Turbo werden in Summe steigen. Das profitable Kerngeschäft wird es Voith ermöglichen, die hohen Entwicklungskosten für den neuen Konzernbereich Digital Solutions aus dem laufenden Geschäft zu tragen. So wird auch das Betriebsergebnis des Konzerns deutlich positiv ausfallen, allerdings aufgrund dieser Kosten voraussichtlich leicht sinken. Das Konzernergebnis nach Steuern wird erneut deutlich positiv ausfallen – auch ohne den erwarteten stark positiven Sondereffekt aus dem Verkauf der KUKA-Beteiligung.

„Wir starten nun in die nächsten 150 Jahre der Unternehmensgeschichte – indem wir das langfristige Denken eines Familienunternehmens mit der Dynamik und der Innovationskraft der digitalen Welt verbinden. Genau das bringt auch unsere neue Positionierung und der neue Claim ‚Inspiring Technology for Generations‘ zum Ausdruck. Voith ist bereit für die Zukunft!“, resümiert Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115479
 22.11.2016

Gomà-Camps boosts tissue production capacity with Voith technology  (Company news)

The family-owned company Gomà-Camps has commissioned Voith with the delivery of the new production line for its Ejea de los Caballeros location in Spain. The production line is designed to sustainably produce high-quality tissue paper. Gomà-Camps is thus continuing its successful strategy as a leading service-oriented provider of high-quality tissue in the south-western Europe markets.

The Chairman of the Board Gomà-Camps Group, Jordi Gomá-Camps Llorens, elaborates on their decision: “After in-depth evaluation of the concepts and technologies available, we decided in favor of a solution from Voith. The TM7 will perfectly harmonize our integration rate and offer even greater quality and flexibility. “

The tissue machine is designed for an operating speed of 2,000 meter per minute and will annually produce 35,000 metric tons of high-quality toilet and towel paper from pulp with a working width of 2.8 meter. Start-up is scheduled for early 2018.

“The new TM7 proves the symbiosis of innovation and quality perfectly, “ explains General Director Gomà-Camps Consumer, J.I. Gonzalez. “We felt the tissue dedication and perfect partnership with Voith in this important project to us. This passion guarantees the success of the project. ”

In designing the entire tissue production process, low energy consumption benchmark values are achieved due to the use of the BlueLine product family, focusing also on lowest fresh water and waste water values. The IntensaPulper and the TwinFlow refiner ensure perfect fiber treatment at a high level of short fiber usage. Furthermore, the NipcoFlex T shoe press was a key factor in choosing Voith. With this technology, the need for thermal energy can be substantially reduced and the NipcoFlex T is ideally suited for the production of premium super soft tissue and thus meets the high quality requirements of Gomà-Camps.
The new tissue production line will be equipped with further energy-efficient, operator friendly components and systems, like the MasterJet T headbox, EvoDry T steel Yankee and the EcoHood T.

In addition, the effluent plant and the fabrics package as well as QualiFlex press sleeves, the full automation system including the innovative ComCore platform are delivered by Voith. The entire service package consisting of supervision, start-up, installation and optimization complete the delivery.
Gomà-Camps is a family business group founded more than 250 years ago and present on the international market. The Gomà-Camps Group’s mission is to manufacture, process and trade tissue paper and other similar products that provide value added for their customers, shareholders, Gomà-Camps employees, and their social environment.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115452
 17.11.2016

XcelLine – Voith präsentiert neue Papiermaschinen-Generation   (Firmennews)

Unter dem Namen „XcelLine“ hat Voith seine Papiermaschinen für alle Papiersorten weiterentwickelt. Die Maschinen der XcelLine stehen für schnelle und reibungslose Inbetriebnahmen, ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, zukunftsweisende Technologien, einfachere Bedienbarkeit und integrierte Lösungen.

Qualität und Zuverlässigkeit sind seit jeher die herausragenden Eigenschaften von Voith Papiermaschinen. Als erfahrener Anlagenbauer und Partner der Papierindustrie prägt Voith seit über 150 Jahren die weltweite Papierherstellung und bietet das umfangreichste Produkt- und Dienstleistungsportfolio am Markt. Die neue Papiermaschinen-Generation des Technologieführers steht für „Xcellent Performance“ und bietet Papierherstellern entscheidende Vorteile: Optimierte Einzelkomponenten – kombiniert mit verbesserten Schnittstellen und Prozessabläufen – führen zu einer signifikanten Reduzierung der Projekt- und Inbetriebnahmezeiten.

Durch Produkt- und Serviceinnovationen begleitet Voith Papierhersteller auf dem Weg in die Welt der Digitalisierung. Papermaking 4.0 verbessert mit aufeinander abgestimmten Produkten, Technologien und Dienstleistungen die Performance von Papiermaschinen und sichert eine profitablere Papierproduktion. Als Full-Line-Anbieter mit dem größten Dienstleistungs-, Komponenten- und Produktangebot bietet Voith Papierproduzenten vollumfängliche Beratungs- und Lösungskompetenz aus einer Hand. Das Zusammenspiel der Voith BlueLine Stoffaufbereitung und der neuen XcelLine Papiermaschinen gewährleistet eine erstklassige Papierproduktion besonders im Hinblick auf Papierqualität und Maschineneffizienz.

Mit XcelLine Papiermaschinen wurden in den vergangenen Monaten bereits erfolgreiche Start-ups realisiert, wie beispielsweise mit den beiden Verpackungspapiermaschinen Zoucheng PM 31 und PM 32 von Sun Paper. Nur wenige Stunden nach dem Start-up produzierte die PM 31 mehrere hundert Tonnen verkaufsfähiges Papier pro Tag und läuft stabil und reibungslos auf hohem Produktionsniveau. Einen Monat später wurde die PM 32 mit gleichem Erfolg in Betrieb genommen.

Eine erfolgreiche XcelLine Tissuemaschine ist die Cheng Loong TM 16 in Taiwan. Sie ist besonders energieeffizient, da die Yankee-Trockenhaube mit Dampf statt mit Gas beheizt wird und in Verbindung mit der NipcoFlex T Schuhpresse die Betriebskosten senkt. Mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 2,001 m/min gilt die TM 16 als weltweit schnellste Tissuemaschine mit dampfbeheizter Yankee-Trockenhaube.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115434
 16.11.2016

Chandrahati PM 4 for ITC: India's largest paper manufacturer trusts in Voith's expertise and ...   (Company news)

... technology for the decor paper machine at its Tribeni unit near Kolkata

-State-of-the-art production line for first class decor paper
-Lower operating costs through reduced fiber, filler, energy and water consumption
-Best product quality with excellent printability and high opacity
-Features for fast and reliable grade and color changes

Voith has won a new contract to supply a new decor paper machine in India – the Chandrahati PM 4 – for ITC Limited - Paperboards & Specialty Papers Division, which is India’s largest producer of graphic paper, specialty paper and cartonboard. ITC PSPD can look back on more than 50 years of experience in the manufacture of a wide range of paper grades. Its new paper machine will be located in Tribeni, about 60 kilometers north of Kolkata, and will increase the company’s production capacity for decor paper.

Photo: ITC PSPD, India and Voith Paper contract signing ceremony for new décor paper machine Chandrahati PM 4 at ITC Tribeni Plant in West Bengal, India.

Voith has already realized a number of projects for ITC in the past. A determining factor in awarding this latest contract was Voith’s longstanding and extensive experience in Process technology, design, installation and service. Moreover, Voith has experts on the ground in India thanks to its two offices in Kolkata and Faridabad and can therefore work quickly and easily with ITC to develop optimum solutions.

“The Chandrahati PM 4 is a transformational project, where ITC has drawn on Voith’s unique expertise and reliability. World-class decor paper will be produced through the state-of-the-art technology and equipment to be supplied by Voith Paper,” says Sanjay Singh, Divisional Chief Executive at ITC PSPD.

ITC is planning to use the Chandrahati PM 4 to produce decor papers with basis weights from 50 to 110 g/m2 meeting international quality demands. Production lines for decor paper have to meet special requirements. For example, a high gloss print quality and good opacity, i.e. impermeability to light, must be guaranteed, which is why up to 40 percent filler is used in the production process. The PM 4 will be equipped with Voith TwinFlo refiners in stock preparation and the Advanced Wet End Process with Voith’s HydroMix, ComMix and latest BlueLine products such as newly innovated IntegraGuard screens. In addition, the system is designed for the frequent use of short fibers and high filler content.

The MasterJet Pro headbox from Voith, equipped with ModuleJet technology for dilution control, has been optimized for the production of decor paper and ensures the best formation results, excellent basis weight profile and optimum fiber orientation. The MasterJet Pro also has intelligent CD basis weight control, satisfies the requirements for frequent format and grade changes and has optimal accessibility for cleaning purposes. The wire section is equipped with DuoShake, the high-performance shaking unit from Voith. Thanks to the new CombiPress, the degree of dryness of the paper is already high before the first open web draw, resulting in good runability. In the dryer section, there is a high-pressure drying group for hardening of the wet strength agent and a high-efficiency cooling group ahead of Calendering for web cooling. The ModulePro helps in web remoistening ahead of the calender and the 2x2 EcoSoft calender ensures smoothness and is designed to meet the requirements for decor paper.

“With this order, the Indian paper industry has again shown faith in Voith Paper’s ability to provide technological solutions and ensure quality and cost leadership for our customers in a challenging market,” comments R. Krishna Kumar, President of Voith Paper, Region India.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115293
 26.10.2016

LEIPA vergibt den Auftrag zum Umbau der PM11 an Voith  (Firmennews)

Die LEIPA Georg Leinfelder GmbH hat Voith mit der umfangreichen Rekonstruktion der Papiermaschine PM11 zur zukünftigen PM5, einer neuen Stoffaufbereitung für OCC sowie der Erweiterung der DIP-Anlage im LEIPA Werk Schwedt beauftragt. Das Projekt, welches schlüsselfertig übergeben wird, ist ein weiterer Baustein in der langjährigen Partnerschaft von LEIPA und Voith.

Wurden an der PM11 bislang 280.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier pro Jahr produziert, wird die Maschine mit einer Siebbreite von 9.200 mm nun in eine der modernsten und größten Produktionslinien für weiß gedeckten Testliner umgebaut. Mit einer Jahreskapazität von 450.000 Tonnen wird die zukünftige PM5 damit die weltweit leistungsfähigste Papiermaschine ihrer Art sein. Die produzierten Papiere werden höchste Festigkeitswerte und beste Oberflächeneigenschaften aufweisen.

Nach Umbau der PM5 wird die LEIPA am Standort Schwedt über die Jahre mehr als 1 Mrd. Euro in Maschinen, Infrastruktur, Energielösungen und Mitarbeiter investiert haben. LEIPA festigt mit dieser Investition ihre Benchmarkposition als Qualitätsproduzent für gestrichene und ungestrichene White Top Testliner und wird mit einer Gesamtkapazität von 700.000 Tonnen pro Jahr zum One-Stop-Shop für weiß gedeckte Wellpappenrohpapiere höchster Qualität.
(LEIPA Georg Leinfelder GmbH)

Newsgrafik #115068
 04.10.2016

Voith Receives New Order from Liansheng Paper for High-speed Packaging Paper Machine with...  (Company news)

... Cutting Edge Technology

On July 29, 2016, Liansheng Paper Industry (Longhai) Co., Ltd. signed a contract with Voith in Zhangzhou, Fujian Province, for a new packaging paper machine, the PM 9. This move not only takes the cooperation between Liansheng and Voith to a new level, but also strengthens Voith's leading position in the global packaging paper machine market.

The PM 9 will be located in Liansheng’s factory in the Zhangzhou Taiwanese Investment Zone and is scheduled to start up in December 2017. The wire width and reel width of the PM 9 are respectively 7,300 mm and 6,660 mm, with a design speed of 1400 m/min and an operating speed of 1300 m/min. It is capable of producing 400,000 metric tons of packaging paper annually at a basis weight of 70 to 140 g/m2. The scope of supply includes the entire paper machine from headbox to reel. Moreover, the technically mature and advanced Voith automation package includes MCS and QCS as an integral part of the order.

The PM 9 is configured with technically advanced DuoFormer Base II (photo), which is expected to make the PM 9 the world reference for high speed packaging paper machine.

Ten years ago the cooperation between Voith Paper and Liansheng started with roll servicing. At the end of 2011, the parties signed a contract for a board machine, the PM 8, which expanded the mutual cooperation to the whole paper machine business. Five years later, Liansheng has again selected Voith as its new paper machine supplier. This order testifies to the customer’s acknowledgment of Voith for years of high quality products and service.

Founded in 2004, Liansheng Paper Industry Co., Ltd. is one of the largest papermaking enterprises in Fujian Province and plays an important role in the domestic packaging paper industry. Its main products are corrugated medium and testliner.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #115012
 27.09.2016

CMPC Signs Contract with Voith to Supply New Tissue Machine  (Company news)

CMPC has signed a contract with Voith Paper for the supply of a complete VTM 4 double-width tissue machine, which will be installed in the new production facility of its subsidiary Protisa in Cañete, Peru.

The scope of supply covers the entire machine and provides energy-efficient technologies, including equipment for the approach flow system, MasterJet T headbox, CrescentFormer, NipcoFlex T shoe press, MasterReel reeler with automatic spool change, DCS (Distributed Control System), MCS (Machine Control System) and QCS (Quality Control System) automation systems, as well as the machine's whole start up process.

The project will be supplied in the PLP (Process Line Package) mode, in which Voith is responsible for contracting and managing the supply of all the equipment and services necessary for the operation of the machine.

The machine, which is designed to produce 55,000 metric tons per year and operate at a speed of 2,000 meters per minute, is scheduled to start up in the first half of 2017.

“Voith Paper’s business strategy in South America, which is focused on developing solutions and technologies that add value to the customer's business, has contributed for the company to be chosen as CMPC's partner in this strategic expansion project for the construction of the new tissue mill in Peru", says Flávio Silva, President of Voith Paper South America.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114848
 08.09.2016

Voith Paper's Advanced Products secure maximum performance at Klabin's PM 24   (Company news)

Paper manufacturers have been able to achieve excellent operating and production results by adopting Voith's Advanced Products for optimizing equipment, fabrics, and Voith Paper's rolls.

An evidence of this success can be seen at Klabin's PM 24 machine, which has reached peak performance in its first dryer group at its plant in Goiana, located in the Brazilian state of Pernambuco.

The joint operation between the DuoCleaner Express cleaning system and the "CleanWeave" Evaporite dryer fabric concept has provided for longer fabric service life. The machine's dryer fabrics endured a record operating time of more than 270 days – nearly three times as much as conventional fabrics.

Maintaining clothing permeability thanks to Advanced Products allows for a more efficient drying process, with less web breaks, less impurities, as well as longer service life for the dryer fabrics.

The DuoCleaner uses a very small amount of high-pressure water, thereby ensuring minimal water consumption. The equipment also does away with the chemical products used for the dryer fabric's continuous cleaning operation. This allows for preserving the fabric's permeability as if new.

The DuoCleaner is available in two versions: the Express version for dryer sections and the Excell version for the machine's wet end, and it can be fitted into new as well as existing machines.

Voith has the expertise to provide paper manufacturers with Advanced Products. By jointly assessing the machine's equipment, the company's experts seek to achieve the machine's most optimized operation possible.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114792
 26.08.2016

Automationsteam von Voith Industrial Services übernimmt großes EMSR-Projekt bei ...  (Firmennews)

... Schoellershammer in Düren

-über 300.000 Meter Kabel
-eigene Schaltschränke und komplette Elektroinstallation
-rund 28.000 Arbeitsstunden

Die Papierfabrik Schoellershammer beauftragte das Automationsteam von Voith Industrial Services am Standort Mainhausen für eine neue Papiermaschine mit der EMSR-Montage, dem Schaltschrankbau und der Inbetriebnahme. Bis Ende 2016 werden etwa 40 Mitarbeiter in rund 28.000 Arbeitsstunden alle Arbeitsschritte zur Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine PM6 abschließen.

Im Rahmen der EMSR-Montage führen die erfahrenen Teams die Installation der Kabeltrassen, Verkabelung der Niederspannungsanlagen sowie der Feldbussysteme durch. Auch die Montage, die Verkabelung und der Anschluss von MSR-Feldgeräten, die Installation von Instrumentenluftverteilern, Remote-I/O sowie Elektro- und Motoranschlüssen der neuen Papiermaschine im neuen Gebäude zählen zum Leistungsumfang.

In der eigenen Schaltschrankfertigung des Industriedienstleisters in Mainhausen werden die Schaltanlagen nach der neuen Niederspannungsrichtlinie DIN EN 61439 gebaut und geprüft. Alle gefertigten Schränke werden nach Düren transportiert und im neuen Schaltraum des Kunden aufgebaut. Im nächsten Schritt folgen der mechanische Bau von Kabeltrassen und der Einzug der Kabel. Insgesamt verbaut Voith Industrial Services über 300.000 Meter Kabel, über 8.000 Meter Kabeltrassen und installiert rund 1.500 messtechnische und auslösende Einrichtungen. Sämtliche elektrische Signale überprüft das Automations-Team in sogenannten Loop Checks (Signaltests), damit alle Meldungen, Grenzwerte und Alarme korrekt funktionieren und Folgestörungen an der Papiermaschine oder Produktionsausfälle vermieden werden.

Auch das Projektmanagement und die Unterstützung bei der Inbetriebnahme sind Bestandteil des Auftrags. Da verschiedene Gewerke zeitgleich starten, müssen unterschiedliche Teams auf engem Raum sehr koordiniert zusammenarbeiten. Waldemar Schombera, Sales Manager Automation und MES bei Voith Industrial Services: „Wir haben schon zahlreiche Automatisierungs- und EMSR-Montage-Projekte für Kunden verschiedener Branchen umgesetzt. Innovative Lösungskonzepte und die kontinuierlich hohe Qualität unserer Dienstleistungen – dafür stehen wir.“ Für den Kunden besteht der Vorteil darin, die fachgerechte Elektro- und MSR-Montage aus einer Hand zu bekommen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114701
 19.08.2016

First jumbo roll from converted PM2 at Parenco  (Company news)

At exactly 12.00 hrs on August 12 the first jumbo roll of 100 grs paper was produced on PM2 at Parenco BV in Renkum, The Netherlands. During the past 13 months PM2, an idled newsprint machine, has been converted into a machine producing Testliner 3 and Fluting.

The production of the first jumbo roll marked a memorable moment for Parenco and machine builders Voith and Valmet. Voith has been responsible for the major part of the project scope: the conversion of the 8,4 meter wide PM and the construction of the pulp line and starch preparation. Valmet has been responsible for the construction of the new fully automated winder.

The conversion of PM2 – an investment of 100 million Euro - was an important step in the investment program at Parenco that started almost four years ago when investment firm H2 Equity Partners acquired all shares. Goal: to guarantee the long term growth and continuity of the paper producer.

The PM2 products will be sold under the brand names parLiner and parFlute to corrugators throughout Europe, with an emphasize on the surrounding countries. Weights vary from 70 – 160 grs. Total capacity of PM2 is 385.000 tonnes.
(Parenco B.V.)

Newsgrafik #114661
 15.08.2016

Voith Receives Further Order from Lee & Man for Two Tissue Machines  (Company news)

Voith signed a contract in June 2016 with Lee & Man Paper Manufacturing Limited to provide it with two tissue machines in Dongguan. The move is not only a continuation of the previous successful cooperation between Lee & Man and Voith, but also a consolidation of Voith's strong position in the global tissue machine market.

The location for the TM 11 and TM 12 is in Dongguan, China. The startup of these two tissue machines is expected to take place respectively in September and July of 2017. Lee & Man ordered its TM 3, TM 9 and TM 10 machines from Voith, and the startup of TM 9 and TM 10 will take place respectively in March and May of 2017. From March through to September in 2017, four tissue machines from Voith will start up in a row in Lee & Man’s mill, at the pace of one machine every other two months. This exciting scenario is built upon great customer trust, which Voith has earned over many years of high-quality performance.

The TM 11 and TM 12 machines have a working width of 5,600 mm, a design speed of 2,200 m/min and a maximum operating speed of 2,000 m/min. Each of these two tissue machines will produce 60,000 tons of household paper from virgin fiber annually. The scope of supply includes stock preparation, approach, broke handling, a white water system and the tissue machine. It features the perfect combination of a NipcoFlex T shoe press to offer remarkable energy savings, a 5.5-meter steel yankee dryer which can enhance drying efficiency by optimizing the heat transfer and a high-performance steam hood to guarantee paper quality with a lower energy consumption. Moreover, the technically mature Voith automation package including DCS, MCS and QCS forms an integral part of the order.

Voith has always been committed to meeting the requirements of the papermaking industry for lower energy and water consumption, less fiber usage and higher system availability. The signing of this contract has once again highlighted the strong regard for Voith’s innovative technology in the tissue paper industry.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114629
 08.08.2016

Operating Speed of Cheng Loong TM 16 Provided by Voith Breaks World Records Substantially ...  (Company news)

... Ahead of the Industry in Several Indexes

In Taiwan the Cheng Loong TM 16 tissue machine provided by Voith successfully passed its guarantee test recently. Its operating speed is up to 2,001 m/min, which is the fastest speed with a steam hood in the world, leading the industry in several performance indexes.

In the guarantee test, TM 16 kept running at 2,001 m/min for 8 hours and reached all guarantee indexes. At this record-breaking high speed, the steam consumption of the TM 16 is still very low, at only 1.65 metric ton of steam per ton paper. And the after-press dryness, at up to 46.5%, is very high. All these indexes represent the highest industry standards.

The startup of the TM 16 took place in September 2015. With a wire width of 3,680 mm, the TM 16 is designed for a maximum speed of 2,200 m/min. It is equipped with the NipcoFlex T shoe press, a 5.5 meter steel Yankee and a high-performance steam hood. It features an automatic filtering system for the steam hood, which is the first supplied by Voith in the world.

Established in 1959, Cheng Loong Corporation is not only Taiwan's largest manufacturer of industrial paper and paper converting products, but also one of the world's top one hundred paper companies. Cheng Loong has four paper mills, seven paper box plants and one business form plant. It has also established manufacturing and sales sites in China, Vietnam, Japan, and the United States. The group’s annual capacity of paper products (paper and paperboard) and paper converting products are 2.12 million metric tons and 2 billion square meters, respectively.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114577
 04.08.2016

Voith Breakthrough with the Successful Startup of Sun Paper's New Testliner Project  (Company news)

Sun Paper, one of the leading paper makers in China, recently successfully started up its new kraft liner paper machines with an annual capacity of 800,000 metric tons at its location in Zoucheng. The main paper machine, the right-hand machine PM 31 and the left-hand machine PM 32, are both provided by Voith. The PM 31 has successfully started up, marking a milestone in China’s papermaking sector, as it is the first time that two different packaging paper machines have ever been installed in a single workshop.

With support from Voith, the project will help Sun Paper achieve high production efficiency, significant cost savings and efficient fiber utilization during the manufacturing process.

With a production width of 6,660 mm and an operating speed of 1,200 m/min, the PM 31 produces testliner in the basis weight range of 110 to 250 g/m2. It adopts the cutting edge technology of the three layer MasterJet headbox, the Tandem NipcoFlex shoe press and the SpeedSizer as well as the hard nip calender. The installation of the PM 31 started in October 2015 and it became operational on July 10, 2016, an impressive achievement in the domestic papermaking industry.

With a relentless effort and close cooperation of the special taskforces from Voith and Sun Paper, the PM 31 achieved paper on reel earlier than Sun Paper had anticipated. In addition, it took only 12 hours from stock on wire to paper on reel. And it only took one day to produce saleable paper. Moreover, the PM 31 is running quite smoothly and stable after startup.

The left-hand machine PM 32 is expected to start up on August 8, 2016. The PM 32 adopts the advanced technology of “one headbox, two layers” with tandem NipcoFlex, surface sizing and hard nip calendar. It produces corrugating medium and testliner in the basis weight range of 90 to 140 g/m2.

With Fourdrinier (top layer) and DuoFormer D II (bottom layer), the PM 32 can guarantee product quality at a high operating speed. In addition, the PM 32 is the first paper machine to adopt the most advanced double layer headbox MasterJet Pro F/B2, which offers high efficiency, good formation, even basis weight, high paper strength and stable quality for production of top-quality kraft liner paper of low basis weight.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114408
 18.07.2016

Voith kann digitale Transformation beschleunigen  (Firmennews)

-Voith verkauft Beteiligung an der KUKA AG für ca. 1,2 Mrd. Euro
-Die erzielte Liquidität fließt vollständig in die Weiterentwicklung des Portfolios
-Weitere Stärkung der Zukunftsfähigkeit von Voith

Voith kann die Transformation des Unternehmens im Rahmen seiner digitalen Agenda beschleunigen. Die Grundlage hierfür bildet das erfolgreiche Investment in die KUKA AG. Die Gesellschafter der Voith GmbH haben nach sorgfältiger und umfassender Prüfung am 01.Juli 2016 einstimmig beschlossen, den KUKA-Anteil von 25,1 Prozent in das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot von Midea einzubringen. In der Folge rechnet Voith mit einem Liquiditätszufluss von rund 1.2 Mrd. Euro. Binnen rund anderthalb Jahren hat sich der Wert der KUKA-Beteiligung von Voith damit mehr als verdoppelt.

„Unser Einstieg bei KUKA hat sich strategisch als ein großer Erfolg erwiesen. Ich bin davon überzeugt, dass Voith einer der Gewinner dieses Übernahmeangebots ist“, sagt Dr. Hubert Lienhard (Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith GmbH.

Das Unternehmen hatte im Vorfeld des Einstiegs bei KUKA im Jahr 2014 im Rahmen seiner digitalen Agenda sechs Handlungsfelder definiert: Automatisierung, IT-Security, Software Plattformen, Sensorik/Robotik, Datenanalyse und industrielle Softwareentwicklung und zielgerichtet den Markt auf attraktive Beteiligungsoptionen in diesen Feldern untersucht. „Die Beteiligung an einem Roboterhersteller war stets als ein weiterer Baustein für die Digitalisierung des Voith-Produktportfolios gedacht“, so Dr. Lienhard. Es sei unternehmerisch für Voith unter den jetzigen Vorzeichen sinnvoll, die Beteiligung an KUKA zu verkaufen. „Durch die Abgabe der Beteiligung können wir die bislang dort gebundenen Mittel nun flexibel in organisches Wachstum wie auch für attraktive Akquisitionen einsetzen. Die erlöste Liquidität fließt vollständig in die beschleunigte digitale Transformation unseres Portfolios.“

Es ist das erklärte Ziel von Voith, den digitalen Wandel in seinen Märkten maßgeblich mitzugestalten. Mit seinen vier Konzernbereichen steht Voith für ein umfassendes Angebot aus Anlagen, Produkten und Services, das die Märkte Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe sowie Transport & Automotive umspannt. Damit kann Voith sein gesamtes Geschäftsportfolio digitalisieren, ergänzende Bereiche erschließen und bestehende sowie neue Kunden erfolgreich in die Digitalisierung führen und begleiten. Als etablierter Technologieführer mit großem Domänenwissen und einer großen installierten Anlagen- und Produktflotte im Markt sieht Voith hier erhebliche Wachstumspotenziale, die das Unternehmen in den nächsten Jahren nutzen wird.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114339
 12.07.2016

Leistungssteigerung der Voith Pressfilze dank der PeakElement-Technologie  (Firmennews)

-Verkürzung der Anlaufzeit
-Einsparung von Energie
-Steigerung der Maschineneffizienz

Voith hat mit PeakElement eine Elastomer-Komponente entwickelt, die für alle Voith Pressfilzdesigns erhältlich ist und die Effizienz von Maschinen aller Papiersorten steigert. Durch das Material wird die Anlaufzeit verkürzt und der Energieverbrauch gesenkt.

Die Elastomer-Komponente wird in die Filzstruktur eingearbeitet und sorgt dafür, dass der Filz im Nip möglichst rasch die optimale Sättigung erreicht. Diese ist notwendig, um den idealen hydraulischen Druck im Pressnip zu erreichen und eine entsprechende Entwässerung zu ermöglichen. Da Pressfilze mit der PeakElement-Technologie um bis zu 15 % stärker komprimieren als Standardfilze, erreichen diese die funktionale Sättigung innerhalb eines deutlich kürzeren Zeitraums. Somit wird die Anlaufzeit der Papiermaschine merklich verkürzt und die eigentliche Produktionsgeschwindigkeit schneller erreicht.

Von entscheidender Bedeutung für die Leistungsfähigkeit über die gesamte Standzeit hinweg ist zudem die Rückfederung des Pressfilzes. Die Elastomer-Komponente verhindert eine dauerhafte Verformung des Materials – selbst nach zwei Millionen Umdrehungen. Somit bleibt der Wasserdurchfluss gewährleistet und die Maschineneffizienz wird beibehalten.

Der Einsatz der PeakElement-Technologie hat sich bereits in zahlreichen Papiermaschinen aller Papiersorten bewährt. Neben den kürzeren Anlaufzeiten und des geringeren Energieverbrauchs haben sich die Papierhersteller auch wegen des gesteigerten Produktionsvolumens für den Umstieg auf die PeakElement-Technologie entschieden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114254
 04.07.2016

Intelligente Verschleißüberwachung der Dichtleisten von Voith reduziert Maschinenstillstände und...  (Firmennews)

... steigert Anlageneffizienz

-Ermöglicht längere Betriebszeiten für Saugwalzen
-Bessere Planbarkeit von Walzenwechseln
-Reduziertes Ausfallrisiko dank Papermaking 4.0

Das von Voith entwickelte Seal-Wear-Monitoring System macht zukünftig den Austausch von Dichtleisten planbar. Die Technologie zählt zu den Innovationen von Voith aus dem Bereich des Papermaking 4.0 und ermöglicht Papiermachern einen bedeutenden Schritt hin zur Smart Factory.

„Unser Produkt informiert den Kunden selbstständig über das Erreichen eines definierten Verschleißzustandes per Email und gibt eine Prognose der Restlaufzeit ab“, erläutert Marc Erkelenz die intelligente Überwachung der Dichtleiste. Erkelenz verantwortet bei Voith die Entwicklung neuer Produkte für Walzenservice und leitet das Seal-Wear-Monitoring-Projekt.

Das in der Pick-Up Walze montierte System überwacht kontinuierlich den Verschleiß der Dichtleiste und prognostiziert aus den gewonnenen Daten einen Wechseltermin. Nach einer zweiten, später durchgeführten Verschleißindikation zur Validierung passt das System diesen Termin gegebenenfalls selbstständig an. Voll automatisch und mit ausreichendem Vorlauf informiert das Überwachungssystem dann alle relevanten Personen, wie beispielsweise die Papiermacher, den Instandhalter oder den Kundenservice des betreuenden Walzenservice-Centers von Voith über Email. Das Risiko eines Walzenausfalls wird so minimiert; der Walzenwechsel kann während bereits geplanter Stillstände erfolgen, oder auch sicher verschoben werden. So geschehen beim familiengeführten Unternehmen Model in der Schweiz, wo man im Mai 2016 das erste Signal des Seal-Wear-Monitorings von Voith erhielt, mit einem prognostizierten Datum für einen Walzenwechsel.

Jochen Honold, Produkt Manager für Mechanischen Walzenservice bei Voith, fasst die Kundenvorteile zusammen: „Diese Weltneuheit garantiert eine auf Fakten basierende Planung und reduziert damit das Risiko eines überraschenden Ausfalls der Walze, was überflüssige Kosten einspart. Dem Kunden bleibt genügend Zeit, den Stillstand zu planen und sicherzustellen, dass genug Personal zum Walzenwechsel verfügbar ist und darüber hinaus bereits ein Zeitfenster für den Walzenservice in einem der Voith Paper Walzenservice Center zu reservieren. So können Ersatzteile vorab bestellt werden und die Walze ist deutlich schneller zurück beim Kunden.“

Die intelligente Verschleißüberwachung von Voith mit faktenbasierter Terminierung eines notwendigen Austauschs stellt eine komplett neue Vorgehensweise zur Planung von vorbeugenden Walzenwechseln dar. Bislang erfolgen Wechsel fast immer aufgrund von Erfahrungswerten, die jedoch nicht den tatsächlichen Zustand der Walzen berücksichtigen. Der Hauptgrund dafür: Nach einem Einbau der Verschleißteile ist deren Zustand gar nicht oder nur mit sehr viel Aufwand überprüfbar. Daher bilden historische Daten, Prozess- oder Walzenunregelmäßigkeiten die Grundlage für den Entscheidungsprozess. Dies hat zur Folge, dass in vielen Fällen ein Walzentausch erfolgt, obwohl das Dichtleistensystem noch länger hätte eingesetzt werden können. Dank der Echtzeitdaten, die das Seal-Wear-Monitoring von Voith sendet, können Papiermacher und Instandhalter nun nach Faktenlage über den Tausch entscheiden. In der Praxis erlaubt dies ein Ausreizen des möglichen Verschleißpotentials und damit eine Möglichkeit zur Standzeitverlängerung bei minimiertem Ausfallrisiko.

Doch selbst, wenn die Dichtleiste schneller verschleißt als erwartet, ermöglichen es die aktuellen Daten, derartige Ereignisse zu erkennen, vorherzusagen und geben dem Betreiber dadurch die Möglichkeit diese rechtzeitig zu beheben. Seal-Wear-Monitoring hilft also in jedem Fall, die Gefahr eines Ausfalls der Saugwalze und damit eines teuren Produktionsstillstands zu minimieren.

Zudem ist das patentierte System kompatibel mit den HydroSeal-Dichtleisten von Voith, die den Schmierwasserverbrauch der Saugwalze um bis zu 87 % senken können. Es lässt sich problemlos in allen Saugwalzentypen einsetzen, unabhängig des Alters und des Herstellers.

Das Seal-Wear-Monitoring ist eines von Voiths Produkten aus dem Bereich Papermaking 4.0, welches die Steigerung der Effizienz der Papiermaschinen mittels Visualisierung, Stabilisierung und Optimierung ermöglicht. Dabei steht ein modulares Konzept im Vordergrund, das individuell auf jedes Kundenbedürfnis zugeschnitten werden kann und unabhängig eines bestehenden Prozessleitsystems und dem Alter der Maschine ist.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114207
 28.06.2016

Voith baut Hedemora Scheibenfilter bei Sappi in Kirkniemi, Finnland, um  (Firmennews)

Voith hat bei Sappi Finland Operations Oy in Kirkniemi, Finnland, den bestehenden Hedemora Scheibenfilter in der Stoffaufbereitung erfolgreich auf die modernste Filtertechnologie BaglessPlus (Bild) umgebaut. Mit der Reduzierung der Scheibenfiltersektoren konnte auch das Scheibenfilterdesign angepasst und somit eine zukünftige Kapazitätserhöhung berücksichtigt werden. Der Umbau hat die Leistung der Anlage zur Faserentfernung wesentlich verbessert sowie die Servicekosten erheblich gesenkt. Die Filtratqualität konnte durch weniger undichte Filtertaschen stabilisiert werden.

Durch den Einbau der neuen BaglessPlus Scheibenfiltersektoren mit Abschlagdüsen konnte die Anzahl der Scheiben von 18 auf 16 reduziert werden. Bei voller Bestückung entspricht dies einer Kapazitätserhöhung von 30 Prozent, die für ein geplantes Upgrade der Produktionslinie erforderlich ist. Durch den Umbau auf BaglessPlus wird jetzt eine sehr hohe Filtratqualität erreicht. Diese bleibt während der gesamten Standzeit der Sektoren von mehr als zehn Jahren konstant, da die BaglessPlus Sektoren wartungsfrei sind und keinerlei Undichtigkeiten aufweisen. Aufgrund der nun konstanten Prozessbedingungen wurde der Produktionsprozess weiter stabilisiert.

Überzeugt von dem Konzept der neuen Filtertechnologie mit BaglessPlus, entschied Sappi, Voith ebenfalls mit dem Umbau eines Ahlström Scheibenfilters in Kirkniemi zu beauftragen. Dieser Umbau ist für den diesjährigen Sommerstillstand geplant.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #114115
 20.06.2016

Voith modernisiert Kartonmaschine bei Klaipėdos in Litauen  (Firmennews)

Grigeo Klaipėdos Kartonas AB, ein Unternehmen der Grigeo Grigiškės Gruppe, hat Voith mit dem Umbau der Kartonmaschine in der Hafenstadt Klaipeda im westlichen Litauen beauftragt. Die Hauptziele der Modernisierung sind eine Kapazitätserhöhung um 30 % bei gleichzeitiger Verbesserung der Produktqualität.

Voith wird die Siebpartie umbauen und neue Antriebe für die Trockenpartie liefern. Der Umbau soll im dritten Quartal 2016 abgeschlossen sein. Die Kartonmaschine wird dann jährlich 130.000 Tonnen Wellenstoff und Testliner in einem Flächengewichtsbereich von 90 bis 200 g/m² produzieren.

Für die Grigeo Klaipėdos Kartonas AB waren bei der Wahl von Voith als Lieferanten die Vielzahl an erfolgreichen Umbauten durch Voith sowie dessen Kompetenz auf dem Gebiet der Karton- und Verpackungspapierherstellung ausschlaggebend. Dies konnte Voith in der Projektphase eindrucksvoll beweisen und umsetzen.

Gegründet wurde die Grigeo Klaipėdos Kartonas AB im Jahr 1898 und ist somit eines der ältesten Unternehmen in Litauen und gehört seit Anfang 2010 zur Litauischen Grigeo Grigiškės Gruppe. Dieser Umbau der Kartonmaschine ist der erste Teil eines dreistufigen Investmentprogramms, um die Produktionskapazität in Klaipėdos innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre zu verdoppeln.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113998
 08.06.2016

Voith setzt Konzernumbau weiter konsequent um  (Firmennews)

Operatives Ergebnis der Konzernbereiche legt zu

-Deutlicher Anstieg des Auftragseingangs und robuste Umsatzentwicklung im Konzern
-Konzernergebnis nach Steuern deutlich über Vorjahreswert
-Halbjahreszahlen geprägt durch Sondereffekte
-Einigung über Verkauf von Industrial Services mit Triton erzielt
-Voith-Chef Lienhard (Bild): „Wir setzen unser Erfolgsprogramm 150+ weiter konsequent um“

Der Voith-Konzern kommt mit seinem Konzernumbau weiter gut voran. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 hat sich das operative Geschäft des Unternehmens trotz eines weiterhin gedämpften Investitionsklimas in wichtigen Branchen gut behauptet. Zudem hat Voith die strategische Fokussierung des Konzerns auf seine Technologie- und Engineering-Kompetenz im digitalen Zeitalter weiter konsequent vorangetrieben. So wurde der neu gegründete Konzernbereich Voith Digital Solutions, mit dem Voith künftig seine Geschäfte mit Industrie 4.0-Anwendungen betreiben will, planmäßig zum 1. April 2016 gestartet. Mit dem Anfang Mai vereinbarten mehrheitlichen Verkauf des technischen Industriedienstleisters Voith Industrial Services an den Finanzinvestor Triton wurde darüber hinaus ein weiterer geplanter Meilenstein beim Umbau des Konzerns erreicht.

„Wir sind trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen auch im laufenden Geschäftsjahr weiter auf Kurs und setzen unser angekündigtes Programm weiter Schritt für Schritt um. Zugleich machen wir gute Fortschritte in allen unseren operativen Geschäftsbereichen, die sich in einem teilweise schwierigen Umfeld mit schwacher wirtschaftlicher Dynamik gut behaupten konnten“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres (Oktober 2015 bis März 2016) hat der Voith-Konzern mit seinen fortgeführten Aktivitäten, also ohne Berücksichtigung von Voith Industrial Services, einen Auftragseingang in Höhe von insgesamt 2,16 Milliarden Euro verbucht. Das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Ende des vorherigen Geschäftsjahres auf 5,49 (5,29) Milliarden Euro.

Den Umsatz der fortgeführten Aktivitäten konnte Voith mit 2,04 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil halten. Der leichte Rückgang um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr geht etwa zur Hälfte auf negative Währungseffekte zurück. Die operativen Ergebnisse der Konzernbereiche legten in Summe gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Aufgrund einmaliger Bewertungseffekte bei einzelnen Fremdwährungspositionen auf Holdingebene sank das Betriebsergebnis des Konzerns gegenüber dem Vorjahr allerdings von 120 auf 97 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich im Halbjahr deutlich von minus 131 Millionen Euro auf minus 48 Millionen Euro, unter anderem wegen des Wegfalls hoher Restrukturierungskosten. Ohne Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen von 71 Millionen Euro, unter anderem auf Wertpapiere, hätte im Halbjahr ein Überschuss von 23 Millionen Euro zu Buche gestanden.

„Ungeachtet der Sondereinflüsse des ersten Halbjahres greift unser konzernweites Erfolgsprogramm Voith 150+. Die fundamentale Ertragskraft des Voith-Konzerns verbessert sich erkennbar“, erläutert Lienhard die Entwicklung des Gesamtkonzerns in den ersten sechs Monaten.

Alle drei Konzernbereiche robust
Die drei fortgeführten Konzernbereiche Hydro, Paper und Turbo haben sich in den ersten sechs Monaten erfolgreich entwickelt.

Voith Hydro profitierte neben dem guten Basisgeschäft vom Gewinn eines Großauftrags in Kanada zur Lieferung von sechs vertikalen Francis Turbinen, sechs Generatoren sowie Nebenanlagen des Site C Clean Energy Projects (Site C) am Peace River im Nordosten von British Columbia (BC). Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 320 Millionen Euro. Infolge dessen lag der Auftragseingang deutlich über Vorjahr. Der Umsatz blieb annähernd stabil und übertraf damit die prognostizierten Erwartungen. Dazu hat insbesondere das starke Servicegeschäft beigetragen, aber auch bei der Ausrüstung und Modernisierung von Wasserkraftwerken fiel der Umsatz besser aus als erwartet.

Im Konzernbereich Voith Paper blieben Auftragseingang und Umsatz aufgrund eines schwächeren Projektgeschäfts unter dem sehr starken Vorjahreshalbjahr, stabilisierten sich in einem weiterhin schwierigen Markt jedoch auf einem zufriedenstellenden Niveau.

Bei Voith Turbo entwickelten sich die einzelnen Geschäftsbereiche unterschiedlich, wobei insbesondere Power, Oil & Gas sowie Mining & Metals unter den stark gesunkenen Öl-und Rohstoffpreisen und der damit einhergehenden Investitionszurückhaltung großer Kunden litten. Rail und Commercial Vehicles entwickelten sich demgegenüber positiv. Insgesamt konnte Voith Turbo seinen Umsatz leicht steigern während der Auftragseingang zurückging.

Prognosen für Umsatz und Auftragseingang bestätigt
Für den weiteren Jahresverlauf erwartet der Voith-Konzern weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen für sein Geschäft. Er geht von einer anhaltend fragilen weltwirtschaftlichen Entwicklung und insbesondere von einem nach wie vor schwierigen Umfeld für Investitionsgüter aus. Nach Abschluss der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, in denen sich alle drei Konzernbereiche in robuster Verfassung gezeigt hatten, bestätigt Voith gleichwohl seine Prognosen für Umsatz und Auftragseingang. So wird für das Gesamtjahr 2015/16 weiterhin eine stabile Entwicklung beim Konzernumsatz erwartet. Auch der Auftragseingang dürfte sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen.

Beim Betriebsergebnis wie auch beim Jahresüberschuss kann die Jahresprognose jedoch voraussichtlich nicht gehalten werden. Aufgrund der Bewertungseffekte bei Fremdwährungspositionen, die gegen die positiven Effekte von „Voith 150+“ wirken dürften, wird nun ein Rückgang des Betriebsergebnisses erwartet. Das Konzernergebnis nach Steuern wird sich auch auf Gesamtjahressicht verbessern. Die außerplanmäßigen Abschreibungen verhindern jedoch, dass ein deutlich positives Konzernergebnis erreicht wird, so wie es ursprünglich prognostiziert war.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113955
 02.06.2016

Generationenwechsel in Konzerngeschäftsführung: Geordnete Nachfolgeregelung für ...  (Firmennews)

... Finanzressort eingeleitet

Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss der Voith GmbH haben einen planmäßigen Generationenwechsel in der Funktion des Konzernfinanzgeschäftsführers eingeleitet. Dr. Hermann Jung, der im Juli dieses Jahres sein 61. Lebensjahr vollendet, wird am 30.09.2016 nach über 31 Jahren sehr erfolgreicher Arbeit seine aktive Zeit bei Voith beenden. Mit der Neubesetzung dieser wichtigen Führungsposition setzt das Unternehmen seine langfristig angelegte Nachfolgeplanung fort.

Bild: Toralf Haag, Nachfolger von Hermann Jung als CFO von Voith

Dr. Hermann Jung begann seine Karriere bei Voith 1985 als Trainee in der Konzernzentrale in Heidenheim. Nach verschiedenen internationalen Karrierestationen für Voith, unter anderem in den Vereinigten Staaten und Brasilien, übernahm Dr. Jung 1991 im Konzernstammhaus in Heidenheim die Funktion des Bereichsleiters Finanz- und Rechnungswesen. In der Geschäftsführung des damals neu geschaffenen Konzernbereichs Voith Sulzer Papiertechnik verantwortete er ab 1994 die Ressorts Finanzen und Controlling sowie ab 1999 das Ressort Marketing und Organisationsentwicklung. Im Jahr 2000 wurde Dr. Jung in die Konzerngeschäftsführung als Finanzgeschäftsführer berufen.

Neben seiner Tätigkeit für Voith hält Dr. Hermann Jung zahlreiche weitere Mandate. Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Talanx AG/HDI V.a.G. sowie Beiratsmitglied der Commerzbank AG und der BayernLB. Darüber hinaus ist Dr. Jung stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der Dachser Group SE & Co. KG.

„Belegschaft, Konzerngeschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss blicken mit großem Respekt auf die jahrzehntelange, sehr erfolgreiche und loyale Arbeit von Hermann Jung für das Haus Voith und danken ihm ausdrücklich für seine geleisteten Dienste. Er ist ein Vorbild für die Werte unseres Familienunternehmens und hat sich um Voith sehr verdient gemacht. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, eine Nachfolgelösung zu finden und damit einen geordneten Übergang in einer wichtigen Schlüsselposition des Konzerns zu gewährleisten“, so Professor Dr. Hans-Peter Keitel, Vorsitzender des Aufsichtsrates und des Gesellschafterausschusses.

Zum Nachfolger von Dr. Jung bestellten die Gremien Dr. Toralf Haag, seit 2005 Finanzvorstand des börsennotierten, schweizerischen Chemie- und Pharmaunternehmens Lonza Group AG. Lonza gehört zu den weltweit führenden Produzenten von pharmazeutischen Wirkstoffen sowohl im chemischen wie auch biotechnologischen Bereich. Er verfügt über einen Abschluss als Diplomkaufmann der Universität Augsburg und promovierte an der Universität Kiel im Rahmen eines Projekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Vor Lonza war Dr. Haag bereits als Finanzvorstand beim größten Kupferhersteller Europas, der Norddeutschen Affinerie AG, heute Aurubis AG, in Hamburg tätig. Davor war er vier Jahre in den Vereinigten Staaten bei The Budd Company Detroit tätig, einer Tochterfirma von ThyssenKrupp Automotive. Hier fungierte er zunächst als Director Finance, M&A and Corporate Development, bevor er im Jahr 2000 zum CEO der Stamping & Frame Division von The Budd Company berufen wurde. Dr. Haag startete seine Karriere nach seiner Promotion als persönlicher Referent des Vorstandsvorsitzenden der Thyssen Handelsunion AG in Düsseldorf. Toralf Haag ist 50 Jahre alt.

„Mit Toralf Haag gewinnen wir einen ausgewiesenen, international erfahrenen Finanzfachmann und Manager, der in seinen vorherigen Karrierestationen nachweisen konnte, dass er in der Lage ist, Wachstumsprojekte in großen Konzernzusammenhängen nachhaltig mitzugestalten und zum Erfolg zu führen. Er kommt von einem rund 120 Jahre alten, Schweizer Traditionskonzern mit ähnlichen Werten wie Voith. Sein frischer Blick auf unser Haus und seine große Expertise sind eine Bereicherung für uns“, so Professor Keitel.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113684
 10.05.2016

Magma und MagmaHigh: Neue Trockensiebe von Voith für den Hochtemperaturbereich   (Firmennews)

-Hitzebeständiges Material für Hochtemperaturbereiche
-Sauberer Maschinenlauf durch bewährte Webstruktur
-Planungssichere Servicezeit für wirtschaftlichen Betrieb

Mit den neuen Trockensieben Magma und MagmaHigh vervollständigt Voith seine CleanWeave Produktfamilie. Magma Trockensiebe werden aus hydrolysebeständigem PPS gefertigt und sind auch in den
heißesten Bereichen der Trocknerpartie zuverlässig einsetzbar.

Extreme Temperaturen in einigen Papiermaschinen beanspruchen die Trockensiebe stark und erfordern besondere Materialieneigenschaften.
Hydrolysebeständiges PPS wirkt dem entgegen, ermöglicht planbare Serviceintervalle und verhindert dadurch ungeplante Stillstände von Papiermaschinen. Zudem kommt bei Magma und MagmaHigh die bereits bewährte Gewebestruktur der CleanWeave Produktfamilie zum Einsatz. Diese Struktur weist ein niedriges, internes Speichervolumen auf, wodurch die Verschmutzung innerhalb des Gewebes deutlich reduziert wird. Die kompakte Gewebestruktur erleichtert zudem wegen ihrer relativ geringen Anzahl an Kreuzungspunkten die Reinigung der Oberfläche und gewährleistet eine konstante Luftdurchlässigkeit. Somit wird sichergestellt, dass das Sieb seine Luftdurchlässigkeit beibehält, um beste Trocknungs- und Bahnführungseigenschaften über die gesamte Laufzeit zu gewährleisten.

Die hohe Zuverlässigkeit der Magma und MagmaHigh Trockensiebe führt zu einer besseren Planbarkeit und letztendlich zu einem effizienteren und wirtschaftlicheren Betrieb der Papiermaschinen. Zusätzlich zu den Sieben bietet Voith wertvollen Servicesupport sowie begleitende Beratungsleistungen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113625
 04.05.2016

Koehler Kehl setzt auf zuverlässige und bewährte Voith-Technologie  (Firmennews)

Die Papierfabrik Koehler Kehl hat Voith den Auftrag über den Umbau der PM1 erteilt. Ziel des Umbaus ist zum einen die weitere Verbesserung der Profilqualität der Spezialpapiere, zum anderen die Steigerung der Energieeffizienz der Produktionslinie. Zudem ermöglichen die Modifikationen zukünftige Produktionssteigerungen der PM1.

Die Papiermaschine mit der Nummer eins stellt seit 1988 Selbstdurchschreibe- und Thermopapiere her. Der Modernisierungs-umfang der PM1 umfasst die Installation eines MasterJet Pro F/B Stoffauflaufs sowie die Umrüstung des Konstanten Teils. Der MasterJet Pro F/B wird mit ModuleJet-Verdünnungswasser-Technologie für beste Flächengewichtsprofile ausgerüstet sein. Darüber hinaus ist er mit Lamellen-Technologie für optimale Strahlqualität und EdgeModule als effektives Werkzeug zur schnellen Optimierung der Faserorientierung bei Sortenwechseln bzw. großen Grammatur-unterschieden ausgestattet.

Für verbesserte Flächengewichtsquerprofile und kürzeste Einschwingzeiten bei Sortenwechseln kommt die vielfach bewährte OnQ Profilmatic Querprofilregelung zum Einsatz, die bereits am DynaCoat Streichaggregat der PM1 eingesetzt wird. Am MasterJet Pro F/B wird Energie unter anderem durch den Wegfall des Rücklaufs am Querstromverteiler der HC-Linie eingespart. Der Volumenstrom zum Stoffauflauf wird hierdurch reduziert und somit weniger Pumpenergie benötigt.

Der Umbau im Konstanten Teil umfasst die Lieferung je eines IntegraGuard Sortierers im Haupt- und Verdünnungswasserstrang. Der IntegraGuard Sortierer setzt Maßstäbe bezüglich minimaler Druckpulsationen bei höchster Sortiereffizienz. Entscheidend sind hierfür die bewährte Kombination aus C-bar Siebkorb und Multifoil-Rotor. Das konische und exzentrische Gehäuse sorgt dafür, dass es zu keinen Ablagerungen oder Verspinnungen kommt. Durch das optimierte Strömungskonzept im IntegraGuard mit minimalen Druckverlusten sowie durch den Umbau auf eine zweistufige Sortierung im Konstanten Teil wird weitere Energie eingespart. Zudem haben von Voith durchgeführte Pulsationsmessungen im Konstanten Teil ergeben, dass in Kombination mit dem pulsationsarmen IntegraGuard Sortierer auf einen Pulsationsdämpfer vor dem Stoffauflauf verzichtet werden kann.

Die Investition in den Umbau der PM1 trägt somit dazu bei, dass die Produktionsanlage in Kehl für die Herstellung von Selbstdurchschreibe- und Thermopapieren weiterhin zu den modernsten und wirtschaftlichsten Papiermaschinen gehört.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113605
 03.05.2016

Neue Walzenbezüge MatchPress und MatchFlow von Voith   (Firmennews)

-Zugeschnitten auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Papiermaschinen
-Hohe Entwässerungsleistung durch individuelle Oberflächengestaltung
-Verbesserte Materialeigenschaften für geringen Verschleiß

Mit den neuen Walzenbezügen MatchPress für Presswalzen und MatchFlow für Saugpresswalzen erweitert Voith sein Produktportfolio. MatchPress und MatchFlow eignen sich für grafische sowie für Verpackungspapiermaschinen mit einer Siebbreite von bis zu 6.000 mm und Geschwindigkeiten von bis zu 800 m/min. Die neuen Walzenbezüge wurden speziell für die Anforderungen dieser Maschinen entwickelt. Der Maschinenbetreiber kann damit die Produktion erhöhen und somit einen Wettbewerbsvorteil realisieren.

Bild: Das einzigartige Design der Rillen und Blindlochbohrungen in den MatchFlow Bezügen für Saugpresswalzen gewährleistet eine hohe Entwässerung.

Deutlich verbesserte Materialeigenschaften zeichnen MatchPress und MatchFlow aus. Die dadurch möglichen Oberflächendesigns erhöhen die Entwässerungsleistung in der Pressenpartie nachhaltig. Die Bezüge bieten einen hohen Abriebswiderstand und gleichzeitig lange Schleifintervalle.

Das einzigartige Design der Rillen und Blindlochbohrungen in den Bezügen gewährleistet eine hohe Entwässerung. Durch die große offene Oberfläche erreichen die neuen Walzenbezüge MatchPress und MatchFlow eine optimale Entwässerung der Papierbahn. Das führt zu höheren Produktionsmengen und zu einem geringeren Energieverbrauch. Erste Erfahrungen aus der Praxis belegen diese Eigenschaften eindrucksvoll: So konnte ein Voith-Kunde in China seine Jahresproduktion mit MatchPress und MatchFlow um 10.000 Tonnen steigern, was knapp 4 % entspricht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

28.04.2016

Voith schließt Paper Technology Center PTC  (Firmennews)

Voith hat das Papierzentrum in Heidenheim geschlossen. Der Maschinen- und Anlagenbauer hatte das Paper Technology Center (PTC) am 11. Mai vor zehn Jahren feierlich eröffnet.

Das Projekt diente Forschungs- und Testzwecken, zukunftsweisende Technologien sollten gemeinsam mit Partnern aus der Branche erprobt werden. Voith investierte damals mehr als 75 Mio €, das PTC signalisierte Standortsicherung.

Das Herzstück des Paper Technology Center war eine 75 Meter lange Versuchspapiermaschine.

Voith bestätigt, dass die Maschine im PTC derzeit rückgebaut werde. Voith Paper habe Maschinenteile an verschiedene Interessenten verkauft.
(EUWID Papier und Zellstoff)

Newsgrafik #113515
 22.04.2016

CMPC Riograndense beauftragt Voith für den Umbau der Zellstofftrocknung  (Firmennews)

Voith wurde von CMPC Riograndense in Guaíba, einer brasilianischen Stadt im Staat Rio Grande do Sul, ausgewählt, den Umbau der PDM1 Zellstofftrocknung durchzuführen.

Das Umbauprojekt zielt darauf ab, die Stabilität und Leistung der Maschine zu verbessern sowie die Wartung der Antriebssysteme zu vereinfachen. Nach der geplanten Fertigstellung in der zweiten Jahreshälfte 2016 wird die PDM1 mit einer Geschwindigkeit von 165 Metern pro Minute 1.320 Tonnen Zellstoff pro Tag produzieren.

Das Projekt wird im Rahmen des Process Line Package (PLP) Konzeptes durchgeführt, wobei Voith die Gesamtverantwortung für die Beschaffung und Verwaltung der Versorgung mit allen notwendigen Ausrüstungsteilen und Dienstleistungen übernimmt, um die Maschine zu betreiben.

Dazu gehören neue Steuerungseinheiten der individuellen Antriebssysteme der Maschine, ein Dampfkasten mit automatischer Profilsteuerung, ein Überführsystem, die Schmier-, Dampf- und Kondensatsysteme, elektrische Antriebe, Basis- und Detailengineering sowie die elektromechanische Montage, zusammen mit allen notwendigen Dienstleistungen für Schulungen und Inbetriebnahme.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #113004
 26.02.2016

Voith und die Oscars® – vom glamourösen Umschlag des Abends   (Firmennews)

“And the Oscar goes to…“ heißt es wieder am kommenden Sonntag für 24 glückliche Filmstars bei der 88. Verleihung der Academy Awards®. Auch ein Stück Voith wird dann im Dolby Theater® dabei sein, wenn die weltweite Unterhaltungsbranche ihre Blicke mit Spannung auf die goldenen Umschläge richtet. Denn das Papier für die Umschläge, die vermutlich derzeit die 24 bestgehüteten Geheimnisse der Filmbranche beinhalten, stammt von einer Papiermaschine aus dem Hause Voith.

Gmund Treasury – so heißt das preisverdächtige Papier, aus dem die Oscar®-Umschläge gemacht sind. Gmund Papier produziert das glamouröse Papier auf der Papiermaschine PM 407 von Voith. 1979 rollten die ersten hochwertigen Papiere auf der PM 407 für die Gmunder Papiermacher vom Band. Ursprünglich hat Voith die Maschine für eine schweizer Papierfabrik gebaut. Nach einem Umbau kam sie dann an den Tegernsee, von wo sie bereits zum fünften Mal ihren Beitrag zu den Oscar®-Verleihungen leisten darf.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #112966
 25.02.2016

Voith erhält Auftrag von Suzano Papel e Celulose über zwei neue Tissue-Linien  (Firmennews)

Suzano Papel e Celulose hat Voith den Auftrag über die Lieferung von zwei Tissuemaschinen erteilt. Die beiden Linien werden an den Standorten Imperatriz und Mucuri des Unternehmens installiert. Die Inbetriebnahme der Maschine in Imperatriz ist für Juni 2017 geplant, die in Mucuri angesiedelte Maschine wird voraussichtlich im September 2017 den Betrieb aufnehmen.

Voith ist für die Lieferung der kompletten Tissuelinien zuständig, die mit NipcoFlex T Schuhpressen und dem EcoChange Wechselsystem ausgerüstet werden, um einen zuverlässigen Tambourwechsel zu ermöglichen. Im Rahmen des Process Line Package (PLP) übernimmt Voith die Gesamtverantwortung für das Projekt: neben den Maschinen umfasst dieses die Lieferung sämtlicher Nebenaggregate und Serviceleistungen, die zum Betrieb der Anlagen benötigt werden. Jede der beiden Anlagen ist ausgelegt für eine Tageskapazität von nahezu 220 Tonnen Papier und einer Betriebsgeschwindigkeit von 2.000 Metern pro Minute.

„Die Entscheidung des Kunden, dieses Projekt mit Voith umzusetzen, ist von großer Bedeutung und unterstreicht die langfristige Partnerschaft beider Unternehmen. Derzeit findet eine strategische Neuausrichtung bei Suzano statt, dieser Auftrag ist das erste Projekt des Unternehmens im Tissuesegment”, erläutert Flávio Silva, President Voith Paper South America.

Suzano Papel e Celulose hat seine Ursprünge in der Forstwirtschaft und ist einer der größten Zellstoff- und Papierhersteller in Lateinamerika. Seine Jahresproduktion beläuft sich auf 4,7 Millionen Tonnen Papier und Faserstoff.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #112533
 15.01.2016

ZELLCHEMING-Expo 2016 mit guten Vorzeichen  (Firmennews)

Sechs Monate vor Beginn der ZELLCHEMING-Expo, der Fachmesse für die europäische Zellstoff-, Papier- und Zulieferindustrie, stehen die Vorzeichen gut. Über 50 Prozent der Aussteller aus dem Vorjahr haben sich bereits angemeldet und neue Aussteller konnten gewonnen werden. So werden Keyplayer, wie beispielsweise Voith Paper GmbH & Co. KG, Valmet GmbH, Kemira Oyi, Gebr. Bellmer GmbH Maschinenfabrik sowie Omya International AG ihre Produkte und Neuheiten einem qualifizierten Publikum präsentieren. Positiv gestimmt ist auch der Veranstalter: „In den letzten zwei Monaten haben wir regen Zuspruch aus der Branche erhalten. Das Interesse der Aussteller ist in diesem Jahr deutlich spürbar. Diese Entwicklungen lassen auf ein gutes Abbild der Branche in Frankfurt deuten,“ so Simone Pfisterer, Bereichsleiterin, Mesago Messe Frankfurt GmbH.

Novum für Erstaussteller – der „Newcomer Pavilion“
Der Newcomer Pavillon bietet Unternehmen, die in den letzten zwei Jahren nicht auf der Messe ausgestellt haben, die Möglichkeit einer unkomplizierten und kostengünstigen Messeteilnahme. Unternehmen profitieren so von einer starken Präsenz im Verbund mit weiteren Firmen.

Weitere Informationen einschließlich der Anmeldeunterlagen zur ZELLCHEMING-Expo 2016 stehen unter zellcheming-expo.de zur Verfügung.
(Verein der Zellstoff- und Papier-Chemiker und -Ingenieure e.V. - Verein ZELLCHEMING)

Newsgrafik #112330
 21.12.2015

Voith liefert komplette Prozesslinie für Sackpapier nach Russland   (Firmennews)

Voith hat von der Segezha Pulp and Paper Mill (Segezha PPM) den Auftrag erhalten, eine komplette Prozesslinie zur Herstellung von Sackpapieren zu liefern. Mit der neuen Linie will die Segezha Group ihre international führende Marktposition bei Sackpapieren weiter ausbauen.

Bild: Voith Sales Manager Johann Frommknecht mit Nikolay Naumov (Geschäftsführer Segezha PPM) und Sergey Pomelov (President Segezha Group) bei der Vertragsunterzeichnung

Voith wird die Linie am Standort Segezha in der russischen Republik Karelien schlüsselfertig an den Kunden übergeben. Auf der PM 11 wird die Segezha PPM mit einer Siebbreite von 4.950 mm und einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 800 m/min Sackpapiere aus ungebleichtem Sulfat-Zellstoff herstellen. Die Jahreskapazität der Papiermaschine liegt bei 110.000 Tonnen. Damit kann die Segezha PPM ihre Produktion am Standort um 40 Prozent erhöhen. Sergey Pomelov, President Segezha Group, sagte bei der Vertragsunterzeichnung, dass „die Segezha Group beabsichtigt, mit der Inbetriebnahme der PM 11 zum weltweit zweitgrößten Hersteller von Sackpapieren aufzusteigen. Wir sind sicher, dass wir dieses Ziel in Zusammenarbeit mit Voith erreichen werden.“ Das Unternehmen nimmt aktuell Platz 4 auf dem Weltmarkt und Platz 2 auf dem europäischen Markt ein.

Nikolay Naumov, Geschäftsführer der Segezha PPM, zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit den Gesprächen im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung und ergänzte: „Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen der Segezha PPM und Voith bei der Projektabwicklung ähnlich beeindruckend und beispielgebend verlaufen wird.“

Zum Lieferumfang von Voith gehört die komplette Produktionslinie mit der Stoffaufbereitung, einem MasterJet Stoffauflauf, einer Single NipcoFlex Presse, einem MasterReel Aufroller, einem VariFlex Rollenschneider und dem gesamten Prozess-Know-how. Außerdem liefert Voith die komplette Automatisierung, Elektrifizierung und Erstbespannung für die neue Prozesslinie.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #112230
 14.12.2015

Voith auf dem Weg zu neuer Stärke: Ergebnis deutlich verbessert, Jahresziele übertroffen  (Firmennews)

-Operatives Ergebnis im Konzern um 15 Prozent gewachsen
-Gesamtprofitabilität gesteigert
-Auch Voith Paper mit signifikantem Ergebnissprung
-Konzernweites Erfolgsprogramm Voith 150+ greift:
-Bereits 220 Millionen Euro Einsparungen bis 2016 eingebucht
-Neuer Konzernbereich Voith Digital Solutions gegründet
-Voith-Chef Lienhard (Bild): „Das abgelaufene Geschäftsjahr spiegelt die enorme Umbauleistung der letzten Jahre. Voith nimmt wieder Fahrt auf.“

Der Voith-Konzern hat im Geschäftsjahr 2014/15 (Ende 30. September 2015) große Fortschritte auf dem Weg zu neuer Stärke gemacht. Der Konzern konnte seine operative Ertragskraft deutlich verbessern und verbuchte ein Plus von 15 Prozent beim Betriebsergebnis der fortgeführten Aktivitäten auf 270 Millionen Euro und übertraf damit seine Jahresziele. Hierin nicht mehr enthalten ist der Konzernbereich Voith Industrial Services, der zum Verkauf steht und damit in der Konzernbilanz als nicht fortgeführte Aktivität klassifiziert wird. Maßgeblicher Grund für den Ergebnissprung war das konzernweite Erfolgsprogramm Voith 150+, dessen Maßnahmen zur Portfoliooptimierung und Effizienzsteigerung bereits erkennbar greifen.

Den Umsatz seiner fortgeführten Aktivitäten konnte Voith ebenfalls steigern, er stieg um drei Prozent auf 4,30 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,17 Milliarden Euro). Der Umsatz von Voith Industrial Services in Höhe von gut einer Milliarde Euro ist hier ebenfalls bereits nicht mehr enthalten. Die Gesamtprofitabilität des Konzerns (Return on Capital Employed) erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 12,2 Prozent. Damit hat Voith sowohl bei Umsatz, Betriebsergebnis wie auch bei Gesamtprofitabilität die kommunizierten Jahresziele zum Teil deutlich übertroffen. Besonders erfreulich war die Entwicklung von Voith Paper: Das Betriebsergebnis des Konzernbereichs sprang von 9 auf 58 Millionen Euro – ein Beleg dafür, dass die eingeleiteten bzw. bereits umgesetzten Maßnahmen zur Anpassung an die veränderte Marktsituation im Bereich Voith Paper erfolgreich sind.

Aufgrund der für das konzernweite Erfolgsprogramm Voith 150+ angefallenen Restrukturierungskosten, die sich im Gesamtjahr auf 231 Millionen Euro beliefen, war der Jahresüberschuss dagegen, wie geplant und angekündigt, negativ: Er belief sich auf minus 93 Millionen Euro (Vorjahr: plus 41 Millionen Euro).

Der Auftragseingang blieb, wie erwartet auf dem guten Vorjahreswert. In den fortgeführten Bereichen wurden insgesamt Aufträge im Volumen von 4,39 (Vorjahr: 4,40) Milliarden Euro akquiriert. Der Auftragsbestand des Voith-Konzerns betrug zum Ende des Geschäftsjahres 5,29 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,38 Milliarden Euro). Damit lag die Book-to-Bill-Rate über eins, d.h. Voith lebte nicht von der Auftragssubstanz.

„Hinter uns liegt ein hartes Stück Arbeit für Voith. Wir haben in den letzten drei Jahren umfangreiche Restrukturierungsanstrengungen geleistet und unsere Konzernstrategie konsequent überarbeitet. Das abgelaufene Geschäftsjahr spiegelt die enorme Umbauleistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Voith nimmt wieder Fahrt auf. Unser konzernweites Erfolgsprogramm Voith 150+ wirkt und wir machen deutlich sichtbare Fortschritte auf dem Weg zu neuer Stärke“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith GmbH.

Erfolgsprogramm Voith 150+:
Maßnahmen für 220 Millionen Euro Kosteneinsparungen bis 30. September 2016 bereits beschlossen und auf dem Weg, neuer Konzernbereich Voith Digital Solutions gegründet
Zu den wichtigsten Weichenstellungen des abgelaufenen Jahres gehörte die Entscheidung zum Verkauf der Sparte Voith Industrial Services und damit zur klaren Fokussierung des Konzerns auf seine Technologie- und Engineering-Kompetenz. Der Verkaufsprozess für Voith Industrial Services läuft planmäßig, ein Abschluss wird spätestens im ersten Halbjahr 2016 erwartet. Daneben hat Voith mit dem Einstieg beim Roboterhersteller KUKA sein Engagement im Bereich Automatisierung und Industrie 4.0 gezielt verstärkt.

Die Re-Fokussierung auf die Technologiekompetenz und die digitale Agenda sind Teil des mit dem konzernweiten Erfolgsprogramm Voith 150+ eingeleiteten umfassenden Konzernumbaus, mit dem Voith seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft sichert. Von dem Programm erwartet Voith Kosteneinsparungen von jährlich rund 250 Millionen Euro. Zum Geschäftsjahresende waren hiervon bereits Maßnahmen mit einem Einspargegenwert von insgesamt 220 Millionen Euro bis September 2016 beschlossen und auf den Weg gebracht.

Im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz gab Konzernchef Dr. Hubert Lienhard außerdem die Gründung eines neuen Konzernbereichs bekannt. Im neuen Konzernbereich Voith Digital Solutions werden alle Kompetenzen aus den Bereichen IT, Automatisierung, Software und Sensorik gebündelt. Auch die Venture- und Start-up-Aktivitäten im Bereich Industrie 4.0 werden künftig im neuen Konzernbereich Voith Digital Solutions angesiedelt. Der Bereich startet mit rund 600 Mitarbeitern und circa 250 Millionen Euro Umsatzvolumen aus bereits existierendem Geschäft. „Wir wollen ein Unternehmen werden, das den digitalen Wandel in unseren Industrien maßgeblich mitgestaltet, genauso wie wir vor 150 Jahren bereits die erste industrielle Revolution mitgestaltet haben. Mit der Gründung unseres Konzernbereiches Voith Digital Solutions konzentrieren wir uns vor allem darauf, neue Geschäftsmodelle für unsere bestehenden Kundenmärkte, sowie neue, bisher nicht von Voith bediente Märkte und Branchen zu entwickeln. Wir sehen hier für einen etablierten Technologieführer wie Voith mit großem Domänenwissen erhebliche Wachstumspotenziale, die wir heben wollen“, so Lienhard.

Alle Konzernbereiche mit deutlich schwarzen Zahlen
Voith Paper mit Ergebnissprung
Alle Konzernbereiche zeigten sich im abgelaufenen Jahr in robuster Verfassung und leisteten einen deutlich positiven Beitrag zum operativen Ergebnis.
Voith Hydro konnte den Umsatz des Vorjahres knapp behaupten, bei annähernd konstanter Profitabilität. Der Auftragseingang blieb allerdings deutlich hinter dem hohen Vorjahresniveau zurück. Voith Paper hat sowohl seinen Umsatz als auch seinen Auftragseingang deutlich verbessert. Die deutlich gesteigerte Profitabilität belegt den Erfolg der in den vergangenen Jahren vorgenommenen Anpassungsmaßnahmen. Voith Turbo konnte das Vorjahresniveau beim Auftragseingang annähernd wieder erreichen und seinen Umsatz leicht steigern.

Ausblick: Verhalten optimistisch
Auch im Geschäftsjahr 2015/16 erwartet Voith angesichts der konjunkturellen Abschwächung in bedeutenden Märkten wie China und eines allgemein weiterhin verhaltenen Investitionsklimas in wichtigen Branchen und Regionen sowie niedriger Rohstoffpreise anspruchsvolle Rahmenbedingungen.

Vor diesem Hintergrund geht der Konzern im laufenden Geschäftsjahr bei konservativer Planung von einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang aus. Das operative Ergebnis dürfte sich durch die zunehmend spürbaren Auswirkungen von Voith 150+ weiter verbessern. Vorrausetzung hierfür ist eine weiterhin stabile Entwicklung der Weltkonjunktur. Für Voith wird insbesondere die weitere wirtschaftliche Entwicklung der für das Unternehmen wichtigen Märkte China und Brasilien intensiv zu beobachten sein: Sollte sich das Wachstum in China stärker abschwächen als derzeit prognostiziert und sollte Brasilien tiefer in die Rezession rutschen als derzeit von Ökonomen erwartet, würde die Weltwirtschaft als Ganzes und auch die Ertragslage von Voith darunter leiden.
Beim Jahresüberschuss plant Voith aufgrund des Wegfalls der hohen Restrukturierungsaufwendungen wieder mit deutlich positiven Zahlen.

„Wir haben für das kommende Geschäftsjahr eine konservative, solide Planung und sind sehr zuversichtlich, dass die Effekte aus unserem konzernweiten Erfolgsprogramm Voith 150+ weiter zum Tragen kommen werden und wir auch im nächsten Jahr unseren Weg der erfolgreichen Konsolidierung fortsetzen. Gleichzeitig wissen wir, dass trotz aller interner Anstrengungen die konjunkturelle Entwicklung unserer Schlüsselmärkte, hier ist insbesondere China zu nennen, entscheidend für unseren Erfolg im kommenden Jahr sein wird“, so Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111952
 16.11.2015

Erfolgreiche Inbetriebnahme: Voith baut Braviken PM 53 für die Herstellung neuer ...  (Firmennews)

... Papiersorten um

Voith hat die Papiermaschine PM 53 bei Holmen Paper in Braviken, Schweden, modernisiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Auf der PM 53 können jetzt verschiedene Papiersorten vom Zeitungsdruckpapier bis zu anspruchsvollen SC-Papieren hergestellt werden. Dazu gehört auch das neu entwickelte SC-Papier Holmen UNIQ. Die Papiersorte im Flächengewichtsbereich von 43 – 50 g/m2 ist geeignet für Zeitschriften, Kataloge und Werbebeilagen.

Im Rahmen des dreiwöchigen Umbaus ersetzte Voith die bestehenden EcoSoft Kalander durch einen Janus MK 2 Kalander (Bild). Das besondere Design dieses Kalanders mit der 45°-Neigung des Walzenstacks erlaubte die Wiederverwendung der vorhandenen Nipco-Walzen bei einer um 40 Prozent höheren Linienlast. Der MasterReel Tragtrommelroller wurde aus Platzgründen versetzt und erhielt einen LunaReel Gummiwalzenbezug – eine geringfügige Anpassung, die notwendig war, um die höherwertigen Papiersorten herstellen zu können.

Das besondere Maschinenkonzept des Janus MK 2 Kalanders ermöglichte eine schnelle und effiziente Abwicklung des Umbaus. Wesentliche Eingriffe ins bestehende Gebäude waren nicht erforderlich, da der neue Kalander aufgrund der 45°-Neigung des Walzenstacks auf die bestehenden Papiermaschinenfundamente aufgesetzt werden konnte. Er ist damit auf derselben Ebene wie die Papiermaschine. Durch den geneigten Stack ergeben sich weitere Vorteile, wie eine geringere Vibrationsanfälligkeit und kürzere Walzenwechselzeiten bei sehr guter Zugänglichkeit.

Holmen Paper war sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und der Papierqualität nach dem Umbau, was Produktionsleiterin Jenny Melander bestätigt: „Die Papierqualität war schon direkt nach der Inbetriebnahme sehr gut.“ Holmen Paper kann durch den Umbau seine Flexibilität steigern.

Bei Bedarf kann die PM 53 nämlich jederzeit und ohne Produktionsunterbrechung zwischen verschiedenen Betriebsweisen des Kalanders, dem Ein-, Doppel- oder Mehrnipbetrieb, umschalten und damit Papierqualitäten von matt bis glänzend und von niedriger bis hoher Dichte erzeugen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111852
 04.11.2015

Voith und Huatai Paper schließen strategische Partnerschaft  (Firmennews)

Voith unterzeichnete vor wenigen Tagen eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft mit Shandong Huatai Paper Co., Ltd., einem der größten Papierhersteller in China.

Bild: Voith-CEO Dr. Hubert Lienhard und Jianhua Li, Vorstandsvorsitzender der Huatai Group unterzeichneten heute eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft.

Die Unterzeichnung fand im Beisein des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Besuchs in China statt. Im Rahmen der Vereinbarung werden Voith und Huatai Paper in den nächsten fünf Jahren ihre Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen stärken.

Im Einzelnen umfasst die Partnerschaft mit Voith die Optimierung von fünf Huatai-Produktionslinien für Zeitungsdruckpapier und eine Erhöhung der Kapazität für die Herstellung von grafischen Papieren und Verpackungspapieren. Des Weiteren soll ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungszentrum für die Papierherstellung aufgebaut werden. Zudem werden Voith und Huatai an der Einführung von „Papermaking 4.0” arbeiten und gemeinsam die intelligente, digitalisierte Papierherstellung vorantreiben.

Die Höhe der geplanten Gesamtinvestition von Huatai Paper liegt bei rund 120 Millionen Euro.

„Als weltweit tätiger Technologiekonzern ist es unser Anspruch, unsere Kunden aus aller Welt bei ihrem nachhaltigen Wachstum zu unterstützen. Ziel unserer Partnerschaft mit Huatai ist es, die Chancen im chinesischen Papiermarkt gemeinsam mit vereinten Kräften zu nutzen“, sagte Hubert Lienhard, Vorsitzender der Voith-Konzerngeschäftsführung, und Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA), der die Wirtschaftsdelegation von Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Besuch in China leitet.

„Voith ist seit langer Zeit ein zuverlässiger Lieferant von Huatai Paper. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft weiter auszubauen. Diese Partnerschaft wird unsere langfristige Entwicklung weiter stärken, indem sie auf unsere wichtigsten Prioritäten fokussiert“, sagte Jianhua Li, Vorstandsvorsitzender der Huatai Gruppe bei der feierlichen Unterzeichnung.

Für Voith ist dieser Vertrag ein weiterer Meilenstein seiner Aktivitäten im chinesischen Papiermarkt. Heute ist Voith Paper City in Kunshan der konzernweit größte Produktionsstandort für Papiermaschinen. Von hier aus beliefert Voith Paper Kunden in ganz China und im gesamten Asien-Pazifik-Raum. In den vergangenen fünf Jahren hat Voith mehr als 200 Millionen Euro in diesen Standort investiert.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111824
 03.11.2015

Voith: Neues Paper Produkt bewährt sich erfolgreich am Markt   (Firmennews)

Voith meldet den Verkauf des 100. HydroSeal Dichtleistensystems für Saugwalzen. Nach der Auszeichnung des Produkts durch das Land Baden-Württemberg, ist dies eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter des Dichtleistensystems. Für HydroSeal hatte Voith im vergangenen Juli den Umwelttechnikpreis des Landes erhalten.

Bei HydroSeal handelt es sich um ein Dichtleistensystem mit integrierter Schmierwasserzuführung für Saugwalzen in einer Papiermaschine. Seit der Markteinführung wurde HydroSeal in allen Saugwalzentypen und bei der Herstellung aller Papiersorten erfolgreich eingesetzt. „Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist sicherlich, dass das patentierte Design dem immer stärker werdenden Ruf nach einer ressourcenschonenden Produktion mit niedrigem Wasser- und Energieeinsatz gerecht wird. Seine Leistungsfähigkeit in beiden Punkten hat HydroSeal inzwischen weltweit unter Beweis gestellt“, sagt Jochen Honold, Globaler Produktmanager Mechanischer Walzenservice bei Voith Paper.

Der Umweltnutzen ist immens: Mit dem Umbau einer einzigen Saugwalze können Einsparungen von bis zu 20.000 m³ Frisch- und Abwasser pro Jahr erzielt werden. Die Menge entspricht dem Inhalt von ca. acht Olympiaschwimmbecken. Auch die Energieeinsparungen durch HydroSeal sind mit bis zu 1 Million kWh pro Jahr erheblich.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111731
 22.10.2015

Voith bringt neue Gummiwalzenbezüge für Film- und Leimpressen auf den Markt: Einsparung von...  (Firmennews)

... 50.000 Euro pro Jahr möglich

Voith hat mit UniFilm (Bild) und UniSize zwei Gummiwalzenbezüge für Film- und Leimpressen am Markt eingeführt und damit zugleich den Auftakt für eine neue Produktserie gemacht. Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Uni-Serie spielten betriebswirtschaftliche Aspekte zum Nutzen der Papierhersteller. So war zum Beispiel als Ziel für den Walzenbezug UniFilm die deutliche Verlängerung der Rakelstandzeiten gesetzt worden.

Voith hat den Gummiwalzenbezug UniFilm für die Anwendung in Filmpressen entwickelt. UniSize wurde speziell für die Anforderungen von Sumpfleimpressen optimiert. Gemeinsam ist den beiden Walzenbezügen eine neue Polymermatrix und ein neuer Aufbau des Baselayers, der eine maximale Bindung zum Walzenkern sicherstellt. Ebenfalls neu ist die Integration eines innovativen Füllstoffsystems. Dadurch wird eine sehr gleichmäßige und zugleich stabile Oberflächenrauigkeit geschaffen, die für eine hochwertige Strichqualität ausschlaggebend ist.

Der Walzenbezug UniSize verfügt über bessere mechanische Eigenschaften als Standardwalzenbezüge und bietet deswegen mehr Widerstandsfähigkeit bei Papierbahnabrissen. Der neue Bezug UniFilm für Auftragswalzen überzeugt mit hoher Abriebfestigkeit und längeren Standzeiten der Rakelstäbe durch eine Mikroschmierung. Der Nachweis, dass die Rakelstandzeiten tatsächlich dank UniFilm verlängert werden, wurde in umfangreichen Versuchen und Testreihen in europäischen Papierfabriken erbracht. Die dadurch erzielten Einsparungen können im Einzelfall bei bis zu 50.000 Euro pro Jahr liegen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111716
 21.10.2015

Voith und Trützschler nehmen Produktionslinie für nassgelegte und wasserstrahl-verfestigte ...  (Firmennews)

... Vliesstoffe bei Hangzhou Nbond Nonwoven erfolgreich in Betrieb

Die in der chinesischen Provinz Zhejiang ansässige Hangzhou Nbond Nonwoven Co., Ltd. hat im April dieses Jahres erfolgreich eine neue Produktionslinie für feuchte Reinigungstücher in Betrieb genommen. Die neue Produktionslinie ist die erste auf dem chinesischen Markt, die das innovative Konzept der nassgelegten Wasserstrahlverfestigung (WLS) mit der HydroFormer- und AquaJet-Technik verwendet. Bereits drei Tage nach der Inbetriebnahme wurde die Betriebsgeschwindigkeit von 200 m/min erreicht. „Wir sind sehr zufrieden mit dem umfassenden Know-how und der Erfahrung von Voith und Trützschler. Dank der fachlichen Qualifikation und des professionellen Einsatzes der Techniker beider Unternehmen wurde das Projekt reibungslos und zügig abgewickelt“, sagte Zhang Jie, der Geschäftsführer von Nbond.

Nbond, Voith und Trützschler arbeiteten nur fünf Monate an der Errichtung des Gebäudes, der Montage und der Inbetriebnahme. Die Nassvliestechnologie, bei der Cellulosefasern als Ausgangsstoff genutzt werden, setzt Nbond auf seiner neuen und achten Produktionslinie zur Herstellung von feuchten Toilettentüchern ein. Mit einer Siebbreite von 3.750 mm und einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 250 m/min produziert Nbond auf der Anlage Vliesstoff mit einem Flächengewicht von 50 bis 80 g/m2. Die Jahreskapazität der Anlage liegt bei 15.000 Tonnen. Feuchte Reinigungstücher bieten ein hervorragendes Dispersionsvermögen und sind zu 100% biologisch abbaubar.

Voith lieferte mit dem HydroFormer eine der Hauptkomponenten der neuen Linie. Die HydroFormer-Technologie basiert auf der langjährigen Erfahrung von Voith in der Papier- und Zellstoffindustrie. Dabei wird die Suspension sehr stark verdünnt, so dass Vliesstoffe vollständig aus Cellulose, einem nachwachsenden Rohstoff, hergestellt werden können. Neben dem HydroFormer hat Voith die gesamte Stoffaufbereitung, den Konstanten Teil, Nebengewerke und Dienstleistungen geliefert. Auch ein umfangreiches Automatisierungs- und Steuerungspaket gehörte zum Lieferumfang.

Trützschler lieferte seine bekannte AquaJet Technologie, einen Trommeltrockner sowie einen Wickler. Die Komponenten basieren auf dem langjährigen Know-how der Firma Trützschler und wurden für die Bedürfnisse des Wet-laid-Prozesses angepasst.

Diese ressourceneffiziente Produktionslinie wird eine wichtige Rolle beim Erreichen des Ziels von Nbond spielen, seine Marktposition in China und auch auf dem weltweiten Vliesstoffmarkt zu stärken.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111618
 13.10.2015

Erfolgreich: Voith ProTect für eine sichere Pressfilzmessung  (Firmennews)

In den letzten 24 Monaten hat Voith bereits an 37 Positionen sein ProTect System installiert, mit dem gefahrlos Messungen an Pressfilzen bei laufendem Betrieb vorgenommen werden können. Weitere 32 Positionen sind bereits von verschiedenen Kunden in Europa und Übersee geordert worden.

Messungen des laufenden Pressfilzes sind für eine reibungslose Papierproduktion unerlässlich. Mit ihnen wird der Zustand des Filzes ermittelt, aus den Daten können Rückschlüsse auf Ursachen für Schwierigkeiten gezogen werden. So können altersbedingte Abnutzungserscheinungen oder Abweichungen im Filz, die während des Betriebs auftreten, zuverlässig identifiziert werden. Diese Messungen konnten früher nur manuell vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen haben sowohl verschiedene Papierhersteller als auch einige Staaten derartige manuelle Messungen inzwischen untersagt.

Mit ProTect hat Voith eine Lösung entwickelt, die die manuelle Messarbeit des Servicepersonals ersetzt. ProTect besteht aus einem autarken, selbst traversierenden Schlitten auf fest installierten Quertraversen, in den übliche Handmessgeräte ohne Gefahr außerhalb des Filzlaufs eingesetzt werden können. ProTect kann nachträglich auch in sehr beengten Positionen eingebaut werden. Das System verfügt über einen Akku und einen integrierten Wassertank, braucht also keinen Wasser- oder Stromanschluss.

Zusammen mit dem OnV FeltView-Messsystem von Voith kann ProTect das gesamte Spektrum der Filzmessung abdecken. OnV FeltView kann außerdem in das OnView-Informationssystem eingebunden werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111560
 09.10.2015

Voith: C-bar HerculeX mit Hybridtechnik hält maximalen Belastungen stand  (Firmennews)

Voith hat einen neuen Stabsiebkorb auf den Markt gebracht, den C-bar HerculeX, der als der bislang stärkste aller Siebkörbe gilt und maximalen Belastungen standhält. Er verfügt über einen Verschleißschutz und ist für unterschiedliche Positionen in der Vor- und Feinsortierung, in der Fraktionierung, in der Ausschuss- und Dickstoffsortierung und auch im Konstanten Teil geeignet.

Der Siebkorb C-bar HerculeX verfügt über höchste offene Siebflächen und eine spezielle Profilstabgeometrie. An die jeweiligen Sortieranforderungen und Produktionsbedingungen kann der neue Siebkorb durch unterschiedliche Breiten, Schlitzweiten und Winkel der Profilstäbe angepasst werden. Seine außergewöhnlich hohe Stabilität und Stärke erhält der C-bar HerculeX durch die patentierte Hybridtechnik, einer Weiterentwicklung der Voith-Klemmtechnik. Für den Verschleißschutz sorgt eine individuell anpassbare Chromschicht. Der Siebkorb kann in allen Voith Sortiermaschinen wie auch in Sortierern von anderen Herstellern eingesetzt und für alle Papiersorten verwendet werden. Die besten Sortierergebnisse erreicht er in Kombination mit einer Voith Rotor.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111538
 07.10.2015

Voith erhält Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung: mit grünen Themen zu ...  (Firmennews)

...mehr Effizienz

Voith ist der Green-Controlling-Preis der Péter Horváth-Stiftung verliehen worden. Im Rahmen des 29. Stuttgarter Controller-Forums erhielt der Technologiekonzern aus Heidenheim heute die Auszeichnung für sein langjähriges und konsequentes Engagement im Green Controlling.

Voith identifiziert bereits seit dem Jahr 2008 die ökonomischen und ökologischen Effizienzpotenziale seiner Geschäftstätigkeit, macht diese Potenziale mess- bzw. steuerbar und setzt entsprechend konsequent Verbesserungen um. Dadurch konnten die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und die Umweltauswirkungen reduziert werden: Maßnahmen zur Energie-, Wasser- und Materialeffizienz haben jährliche Einsparungen in Höhe von 6,5 Millionen Euro für Voith bewirkt; pro Jahr konnten insgesamt 52.704 Megawattsunden Energie, 737.078 m3 Wasser und 1.907 Tonnen Material eingespart werden. „Der Green-Controlling-Preis zeigt, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind, und dass betriebswirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln zusammengehören. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Torsten Kallweit, Leiter Corporate Sustainability bei Voith.

Die Basis für diese Verbesserungen liefert die Green-Controlling-Lösung bei Voith, die aus dem klassischen Controlling abgleitet ist. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist dabei die konzernweit einheitliche Umsetzung mit Hilfe einer entsprechenden IT-Lösung. Kallweit: „Wir wollen konkret, transparent und messbar sein und das konzernweit. Von Anfang an waren wir überzeugt, dass nur auf Basis einer klassischen Controlling-Lösung, ein nachhaltig positiver Beitrag sowohl in ökonomischer als auch ökologischer Hinsicht erzielt werden kann.“

Das System von Voith bildet die klassischen Erfassungs-, Analyse- und Reporting-Prozesse ab und schafft dabei eine hohe Transparenz im Unternehmen. „Ein Zusatznutzen: Die hohe Transparenz gibt Hinweise auf Best Practices und schafft einen 'Competitive Spirit' zwischen den Standorten“, sagt Kallweit. Auf allen Ebenen, vom Konzern bis zum einzelnen Standort, stehen der ökonomische Mehrwert und gleichzeitig der ökologische Zusatznutzen im Fokus. Dabei wird jeweils gegen konkrete Zielvorgaben berichtet, die zu den Verbesserungen der letzten Jahre geführt haben. Für die nähere Zukunft hat Voith weitere ambitionierte Ziele: Bis zum Geschäftsjahr 2017/18 soll umsatzbezogen der Energiebedarf um 20 Prozent, die Abfallmenge um 25 Prozent und der Frischwasserverbrauch um 10 Prozent gesenkt werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111405
 21.09.2015

Voith launches new forming fabric for optimal performance in tissue production   (Company news)

Voith launches new forming fabric for optimal performance in tissue production

The new TissueForm ITY forming fabric that Voith has launched on the market is designed for challenging applications in tissue production. It ensures excellent stability and highest dewatering at all machine speeds.

The new forming fabric combines a very fine 2-shed paper side to obtain a smooth surface with a 4-shed wear side. The woven structure of the fabric ensures fast drainage and a high level of sheet support while maximizing dimensional stability. The entire design of TissueForm ITY is based on the patented woven structure of the I-Series and its proven 3:2 warp ratio. The new forming fabric TissueForm ITY has already been successfully deployed in the industry many times and has demonstrated that it delivers excellent dewatering performance and fiber support also at very high speeds. Fabric wear is minimal, so that outstanding service life records are achieved.

The new forming fabric TissueForm ITY has already been successfully deployed in the industry many times and has demonstrated that it delivers excellent dewatering performance and fiber support also at very high speeds. Fabric wear is minimal, so that outstanding service life records are achieved.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111374
 14.09.2015

Board machine in Archangelsk goes on stream after rebuild by Voith   (Company news)

The Archangelsk Pulp & Paper Mill (APPM), the largest producer of packaging papers in Russia, recently put its BM 1 board machine in Archangelsk back into service following an extensive rebuild by Voith. Voith’s scope of supply included the approach flow system, the headbox and a new top wire. The bottom wire was rebuilt by Voith to meet the new requirements.

The new approach flow system for the top wire consists of IntegraGuard and MultiScreen screens and the associated pumps. The headbox is a MasterJet Pro. The former section was extensively modernized and a new TopFormer F installed to further improve dewatering and quality.

In addition to the machine rebuild, Voith also undertook the basic engineering and supervised commissioning. The rebuild and assembly took just ten weeks and the warranted parameters for the machine were successfully achieved within three months after startup.

Not only did the rebuild of the wet section of the BM 1 improve board quality: following startup of the new semi-chemical pulp mill – and depending on a few other technical measures – the production capacity of the BM 1 will also be increased in the future.

APPM is owned by Pulp Mill Holding GmbH, an Austrian-German Group headquartered in Vienna. The company produces paper, board and corrugated grades in Russia and Ukraine.

Voith Paper is a division of the Voith Group and the leading partner to and pioneer in the paper industry. Through constant innovations, Voith Paper is optimizing the paper manufacturing process, focusing on developing resource-saving products to reduce the use of energy, water, and fibers. Furthermore, Voith Paper offers a broad service portfolio for all sections of the paper manufacturing process.

Voith sets standards in the markets of energy, oil & gas, paper, raw materials and transport & automotive. Founded in 1867, Voith today has more than 39,000 employees, sales of €5.3 billion and locations in more than 50 countries, making it one of the largest family-owned companies in Europe.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111100
 14.08.2015

DS Smith Lucca reduziert die Instandhaltungskosten mit Voith OnQ Profilmatic  (Firmennews)

DS Smith, einer der führenden Hersteller von Verpackungskarton in Italien, hat durch den Einsatz der OnQ Profilmatic Querprofilregelungssoftware und OnQ ModuleJet Stoffauflaufaktuatoren von Voith die Instandhaltungskosten reduziert und gleichzeitig die Papierqualität und Maschinenproduktivität erhöht.

In der Papierfabrik in Lucca, Italien, traten an der PM 2 ungleichmäßige Querprofile und Faltenbildung auf, bedingt durch das frühere Aktuatorsystem des bestehenden Qualitätsleitsystems. Voith empfahl die Implementierung der OnQ Profilmatic Querprofilregelung, die Bestandteil der flexiblen und modularen Voith ComCore Plattform ist, um das Querprofil zu optimieren.

„Unser bestehendes System war veraltet. Die Lieferzeit für die Aktuatoren war ein Problem und wir haben für die Wartung zu viel ausgegeben“, sagte Stefano Andreotti, Leiter für Technik und Technologie bei DS Smith.

„Mit OnQ Profilmatic von Voith sind unsere Produktionsingenieure nun sehr zufrieden. Das System automatisiert ein Verfahren, das vorher völlig manuell gesteuert war. Die Falten wurden reduziert, und wir sind mit dem Querprofil sehr zufrieden”, so Andreotti.

Die OnQ Profilmatic hat die Fähigkeit, den Anteil des Zufallsrauschens in den Messungen zu bestimmen. Ein kontinuierliches und dynamisches Profil-Mapping erlaubt die exakte örtliche Zuordnung der Aktuator-Regelzonen zu den Messwerten und führt dadurch zu einer besseren Papierqualität.

Ein wichtiger Teil der Voith ComCore Plattform ist zudem das OnView Informationssystem, das den Papierherstellungsprozess für die Unternehmer transparent macht. Dies ist der Schlüssel für weitere Leistungsverbesserungen der Maschine. Mit diesen leistungsfähigen Bausteinen unterstützt Voith DS Smith, auf der PM 2 weitere Effizienzsteigerungen zu erzielen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111060
 11.08.2015

Voith liefert an Schoellershammer komplette Prozesslinie für Wellpappenrohpapiere  (Firmennews)

Die Dürener Papierfabrik Schoellershammer, Heinrich August Schoeller Söhne GmbH & Co. KG, hat Voith im April mit der Lieferung einer kompletten Prozesslinie zur Herstellung von Wellenstoff und Testliner beauftragt.

Schoellershammer wird auf der neuen Anlage Verpackungspapiere im Flächengewichtsbereich von 80 bis 120 g/m² produzieren. Die Jahreskapazität der neuen PM 6 liegt bei 250.000 Tonnen. Damit kann der Hersteller seine derzeitige Kapazität verdoppeln und zugleich den Anteil von Papieren mit niedrigem Flächengewicht erhöhen. Abnehmer sind Produzenten von Verpackungen aus Wellpappe, wo das Wachstum vor allem im Bereich der leichteren Papiersorten stattfindet. Einer der treibenden Faktoren dafür ist der zunehmende Internethandel und der daraus resultierende Direktversand an Endverbraucher.

Die neue PM 6 wird ausgelegt auf eine Siebbreite von 6.300 mm und eine Geschwindigkeit von 1.200 m/min. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2016 geplant. Zum Lieferumfang von Voith gehört die gesamte Produktionslinie mit State-of-the-Art-Technologie: Die komplette Stoffaufbereitung zur Herstellung von Kurz- und Langfaserstoffen aus 100 % Altpapier, ein DuoFormer Base mit einem MasterJet Pro G Stoffauflauf mit ModuleJet und eine DuoCentri NipcoFlex Presse, die die Oberflächenqualität auf der Nutzseite erhöht sowie ein SpeedFlow Streichaggregat zum Stärkeauftrag. Die Trockenpartie wird mit ProRelease+ und DuoStabilisatoren ausgestattet, die für eine stabile Bahnabnahme sorgen. Zum Lieferumfang zählen auch ein MasterReel Aufroller für Mutterrollen von 3,8 m Durchmesser und ein VariFlex Rollenschneider.

Voith liefert außerdem das gesamte Automatisierungs- und Bespannungspaket. Ergänzt wird der Auftrag durch einen Fünf-Jahresvertrag, der Serviceleistungen, Bespannungen und Siebkörbe umfasst.

Für Schoellershammer waren bei der Wahl des Lieferanten die Referenzen von Voith auf dem Gebiet der anspruchsvollen, leichten Verpackungspapiere, die Lieferung der kompletten Herstellungslinie und das Gesamtkonzept, das die Energieeffizienz des Prozesses berücksichtigt, ausschlaggebend.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110956
 28.07.2015

Formiersiebe MultiForm IR und MultiForm IC weltweit auf dem Markt  (Firmennews)

Voith bringt zwei neue Formiersiebe auf den Markt, die zur Herstellung von anspruchsvollem Karton und Verpackungspapieren wie auch von grafischen Papieren geeignet sind. Die Namen MultiForm IR (Bild) und MultiForm IC weisen schon darauf hin, dass die Formiersiebe zur I-Serie von Voith gehören. Alle Produkte dieser Serie basieren auf einem einzigartigen SSB-Konzept. Das Besondere an den Sieben der I-Serie ist ihr Kettfadenverhältnis von 3:2.

Die neuen Formiersiebe wurden speziell für Positionen entwickelt, die hohe Ansprüche an die Dimensionsstabilität und die Entwässerungsleistung stellen. Das einzigartige Kettkonzept der beiden MultiForm-Formiersiebe kombiniert eine feine Papierseite mit einer äußerst stabilen Laufseite. So können gleichzeitig die Papierqualität verbessert und die Laufzeit des Siebs verlängert werden. Ein weiteres Plus der Siebe ist ihre gute Runability bei hohen Geschwindigkeiten und ein positiver Einfluss auf den Ressourcenverbrauch.

Mit der I-Serie von Voith wurden weltweit bereits rund 14 Millionen Tonnen Papier hergestellt. Die Formiersiebe der I-Serie werden bei der Produktion von Feinpapieren bis hin zu anspruchsvollen Verpackungspapieren eingesetzt und sind für alle Arten von Formerkonzepten geeignet.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110866
 22.07.2015

Modernisierung der Gruvön PM 6 erfolgreich abgeschlossen  (Firmennews)

Bei BillerudKorsnäs im schwedischen Gruvön hat Voith den Umbau der Papiermaschine PM 6 erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Umbauprojektes wurden die Pressenpartie und Teile der Trockenpartie modernisiert. BillerudKorsnäs stellt auf der PM 6 Wellenrohpapier für Verpackungen aus Frischfasern her.

Bild: OnQ ModuleSteam

In der Pressenpartie wurde die vorhandene Walzenpresse aus der zweiten Position in die erste Pressenposition eingebaut. Als zweite Presse kommt jetzt eine neue NipcoFlex Schuhpresse zum Einsatz. Das an BillerudKorsnäs gelieferte NipcoFlex Paket ist das erste in der Schuhpressenentwicklung, das Linienlasten von 1.700 kN/m erreicht. Dies ist nur möglich durch eine optimale Kombination von Walze, Pressschuh, Pressmantel und Pressfilz, die alle von Voith entwickelt wurden. Durch den extrem hohen Pressimpuls wird eine maximale Entwässerung bei höchster Papierqualität erreicht. Die geschlossene Bahnführung durch die Presse reduziert Abrisse und erhöht die Runability der Papiermaschine. Zugleich werden der Trockengehalt und die Maschinengeschwindigkeit erhöht. Die freitragende Konstruktion der neuen Presse ermöglicht den Einsatz von Endlosfilzen.

Zur Konditionierung des Pressfilzes wurde erstmals in einer Papiermaschine für Verpackungspapiere ein ProLub Reinigungssystem eingebaut, das den Filz über die ganze Arbeitsbreite kontinuierlich reinigt. Die Trockenpartie wurde um zwei Trockenzylinder reduziert, wodurch der Energieverbrauch gesenkt werden kann.

Zum Lieferumfang gehörten außerdem MultiFlex Bespannungen für die Pressen- und Trockenpartie und ein OnQ ModuleSteam Dampfblaskasten, der für ein gleichmäßiges Feuchtequerprofil und einen höheren Trockengehalt sorgt.
(Voith Paper GmbH & Co. KG)

Newsgrafik #110818
 17.07.2015

Voith erfolgreich beim baden-württembergischen Umwelttechnikpreis   (Firmennews)

Voith hat mit dem Produkt HydroSeal erfolgreich am Umwelttechnikpreis in der Kategorie 3 – Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung – teilgenommen.
Das Unternehmen belegte den zweiten Platz.

Bild von links: Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller mit Frank Opletal (CTO, Voith), Marc Erkelenz (R&D, Voith) und Jochen Honold (Global Product Manager, Voith)

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg vergibt den Umwelttechnikpreis seit 2009. Er wird im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik verliehen. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien ("Energieeffizienz", "Materialeffizienz", "Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung" sowie "Mess-, Steuer- und Regeltechnik") und einen Sonderpreis der Jury verteilt. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Baden-Württemberg. Ausgezeichnet werden Produkte, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Die diesjährige Preisverleihung durch Umweltminister Franz Untersteller fand am 7. Juli 2015 im Römerkastell in Stuttgart statt.

„Die Platzierung sehen wir als besondere Auszeichnung für unser Engagement in der Entwicklung innovativer Umwelttechnik. Beim Produkt HydroSeal handelt es sich um ein neuartiges Dichtleistensystem mit integrierter Schmierwasserzuführung für Saugwalzen in einer Papiermaschine. „Im Vergleich zu bisherigen Dichtleistensystemen spart das neue Design von Voith, für das mehrere Patente angemeldet wurden, gleichzeitig Wasser und Energie und bringt zudem eine Vielzahl von weiteren Prozessvorteilen und damit einen hohen Kundennutzen mit sich“, erläutert Marc Erkelenz, F&E Manager Mechanical Roll Service bei Voith. Der Umweltnutzen ist immens: Mit dem Umbau von nur einer Saugwalze können – je nach Maschinengröße und -typ – Einsparungen bis zu
20.000 m³/Jahr Frisch- und Abwasser (vergleichbar zu ca. acht Olympiaschwimmbecken) und ca. 1 Mio. kWh/Jahr (vergleichbarer Jahres-Energieverbrauch von ca. 667 Personen) erzielt werden.
„Mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg würdigen wir Produkte und Techniken, die es schaffen, die Bedürfnisse der Menschen mit den Anforderungen der Wirtschaft in Einklang zu bringen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller, der gemeinsam mit der Fachjury die Preisträger und die nominierten Unternehmen aus den Bewerbungen ermittelt hat. Die weiteren Juroren sind Prof. Dr. Thomas Hirth (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik sowie Leiter des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie an der Universität Stuttgart), Joachim Kaufmann (Geschäftsführer Dürr Systems GmbH), Prof. Dr. Wilhelm Bauer (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und Leiter des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart) – vertreten durch Herrn Michael Bucher (Abteilungsleiter Competence Team Shared Systems Design IAO), Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Alexander Sauer (Institutsleiter des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart und Leiter Entwicklungsgruppe Effizienzsysteme des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA), Dr.-Ing. Hannes Spieth (Geschäftsführer Umwelttechnik BW) und Ingolf Baur (Physiker und Moderator SWR).
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110805
 16.07.2015

Modern Karton: Voith Prozesslinie für Verpackungspapiere erfolgreich in Betrieb gegangen  (Firmennews)

Die neue PM 5 für leichtgewichtige Verpackungspapiere von Modern Karton ist in Corlu, Türkei, planmäßig zur Jahresmitte 2015 in Betrieb gegangen. Die gesamte Prozesstechnologie – von der Stoffaufbereitung bis zum Rollenschneider inklusive Automatisierung – wurde von Voith geliefert und zeichnet sich durch einen geringen Frischwasser- und Energieverbrauch aus.

Ausschlaggebend für die Lieferantenwahl waren die Referenzen von Voith auf dem Gebiet der leichtgewichtigen Verpackungspapiere und gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit beider Unternehmen. Ahmet Eren, Geschäftsführer von Modern Karton, bestätigt: „Die umfassende technologische Erfahrung von Voith sowie das Nachhaltigkeitskonzept der Anlage haben uns überzeugt. Mit diesem Projekt können wir unsere Stellung im Markt weiter ausbauen.“

Die PM 5 ist für eine Produktionsgeschwindigkeit von 1.500 m/min ausgelegt und verfügt über eine Siebbreite von 8.180 mm. Sie wird jährlich rund 400.000 t Verpackungspapiere mit einem Flächengewicht von 70 bis 160 g/m² produzieren. „Wir bieten Papierherstellern in diesem wachsenden Marktsegment überzeugende, attraktive Lösungen. Unser Anlagenkonzept ist perfekt auf die Bedürfnisse dieses Markts angepasst und unsere Kunden profitieren von ressourcen- und kosteneffizienten, hochwertigen Maschinen“, so Andreas Endters, Mitglied der Voith Paper Geschäftsführung.

Die moderne Stoffaufbereitung umfasst zwei Linien und ist speziell für den hohen Rejektanteil in türkischem Altpapier ausgelegt. Auch der Ressourcenverbrauch der Papiermaschine ist durch die von Voith gelieferte Technologie so gering wie momentan möglich. Zum Beispiel wird durch den Einbau des innovativen Dosiersystems FlowJec im Konstanten Teil der PM 5 ein genau abgestimmter Einsatz von Chemikalien möglich. Außerdem lokalisiert und visualisiert die Software OnV EnergyProfiler alle Energieverbräuche der Papierproduktion. Hinzu kommen die Automatisierung, Walzen und die Erstbespannung für die Maschine sowie sämtliche Zusatzleistungen und Hilfspakete. Voith hat umfassende Schulungen für das neue Personal durchgeführt und leistet zusätzlichen Technologiesupport. Modern Karton selbst hat ein Kraftwerk auf dem Gelände der Fabrik errichtet, um die Reststoffe aus dem Herstellungsprozess zu verwerten und Energie zu erzeugen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110790
 15.07.2015

Stahlzylinder für die Trockenpartie EvoDry überzeugt bei WEIG-Karton  (Firmennews)

Stahlzylinder können im Vergleich zu Gusszylindern mit einer höheren thermischen Leitfähigkeit und hoher Materialfestigkeit punkten. Diese und weitere Vorteile sprechen bei der Modernisierung von Trockenpartien für den Einbau von Stahlzylindern. Vor kurzem hat sich auch WEIG-Karton in Mayen, Rheinland-Pfalz, für den Einbau von EvoDry Stahlzylindern entschieden.

EvoDry Stahlzylinder für die Trockenpartie verfügen über eine hohe Materialfestigkeit und kommen deswegen mit einer geringeren Mantelstärke aus als vergleichbare Gusszylinder. Die Temperaturverteilung ist bei den EvoDry Trockenzylindern sehr gleichmäßig, wodurch eine optimale Papierqualität sichergestellt wird. Deckel und Mantel von EvoDry Zylindern sind miteinander verschweißt, sodass größere Bahnbreiten über den Trockenzylinder geführt werden können. Durch die hohe Materialfestigkeit und die geringe Manteldicke des Stahlzylinders wird die höhere thermische Leitfähigkeit erreicht, die Wärmeübertragung wird um 7 bis 10 Prozent verbessert. Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit können mit dem Einsatz von EvoDry Produktionssteigerungen erreicht oder die Investitionskosten minimiert werden, da weniger Trockenzylinder installiert werden müssen.
WEIG-Karton stellt in Mayen auf zwei Maschinen Recyclingkarton für die Faltschachtelindustrie und Gipskarton für die Gipsplattenindustrie her. Die Jahresproduktion liegt in Summe bei 630.000 Tonnen Karton.

Das Unternehmen entschied sich 2014 zu einem Umbau der Trockenpartie seiner Gipskartonmaschine KM 6. Voith erhielt den Auftrag zum Umbau der Trockenpartie und baute insgesamt 31 EvoDry Stahlzylinder ein. Der Kartonhersteller hatte sich für Stahlzylinder entschieden, um eine möglichst hohe Trocknungsleistung zu erreichen. Voith war neben der Lieferung der Zylinder auch für die Montage und die Inbetriebnahme verantwortlich.

Der Umbau der Trockenpartie verlief zügig und problemlos. Nach nur 19 Tagen konnte WEIG-Karton die Produktion von Gipskarton an der KM 6 wiederaufnehmen. „Wir sind überaus zufrieden, dass der Umbau zügig und reibungslos über die Bühne ging“, sagt Henning Dippel, Betriebsleiter KM 6, und fährt fort: „Genauso zufrieden sind wir mit unserer Entscheidung für die EvoDry Stahlzylinder. Wir stellen fest, dass wir Platz sparen konnten und trotzdem eine bessere Runability und Energieeffizienz haben als zuvor.“ Auch das Feuchtequerprofil hat bereits kurz nach Inbetriebnahme der EvoDry Stahlzylinder die garantierten Werte erreicht.

EvoDry Trockenzylinder können bei der Herstellung von allen Papiersorten eingesetzt werden. Beste Ergebnisse werden bei Sorten erzielt, die mit hoher Temperatur getrocknet werden, etwa bei Karton und Verpackungspapieren.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110708
 07.07.2015

Dispergergarnitur TheWall von Voith: Effiziente Faserbehandlung dank einzigartigem Design  (Firmennews)

TheWall ist eine neue Dispergergarnitur von Voith, die entwickelt wurde, um eine bessere Faserbehandlung bei langer Standzeit sicherzustellen. Das Design von TheWall ist innovativ und einzigartig, gefertigt wird sie aus einem besonders robusten Material. Die neue Dispergergarnitur wird bei Herstellern von Tissue, Zeitungsdruck- und Magazinpapieren sowie Karton- und Verpackungspapieren eingesetzt. Sie kann in alle aktuellen Voith Disperger und in ausgewählte Disperger anderer Hersteller eingebaut werden.

TheWall überzeugt gleich mit drei Neuerungen. Zum einen sorgen die Rotorschaufeln von TheWall im inneren Kreis dafür, dass der Faserstoff gleichmäßig zu den Verteilzähnen befördert werden kann. Das neue Design besitzt zum anderen eine durchgehende Funktionsbarriere zwischen den einzelnen Arbeitskanten der Garnitur. Diese verhindert ein unbehandeltes Vorbeiströmen der Fasern (die so genannte Kurzschlussströmung) und verleiht den filigranen Zahnreihen mehr Stabilität. Neu ist auch, dass der Betriebsspalt in sehr weiten Bereichen einstellbar ist, ohne dass der Wirkungsgrad der Dispergierung reduziert wird. Die Anpassung des Betriebsspalts ermöglicht einen konstanten Energieeintrag über die gesamte Lebensdauer der Garnitur. Zudem verbraucht TheWall weniger Energie als konventionelle Dispergergarnituren bei gleichen technologischen Ergebnissen.

Rund 25 Testinstallationen wurden bereits in verschiedenen Papierfabriken erfolgreich durchgeführt. Mehrere Kunden haben TheWall schon während der Testphase nachbestellt und verwenden sie zukünftig als Standard-Dispergergarnitur.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110652
 02.07.2015

Liansheng BM 8 überzeugt im ersten Betriebsjahr mit sehr guter Leistung  (Firmennews)

Stabil und effizient ist die von Voith gelieferte Kartonmaschine BM 8 im ersten Jahr bei der Fujian Liansheng Paper Industry Co., Ltd. in Zhangzhou, Provinz Fujian, China, gelaufen. Der Papierhersteller ist vollauf zufrieden. Xue Rongjun, Vice General Manager bei Fujian Liansheng Paper, bestätigt: „Die umfassende technologische Erfahrung von Voith, hohe Systemeffizienz und niedrige Betriebskosten sind sehr attraktiv für uns.

Die geplante Tagesproduktion konnte aufgrund der guten Zusammenarbeit von Voith und Fujian Liansheng Paper Industry schon weniger als zwei Monate nach der Inbetriebnahme erreicht werden und auch im weiteren Verlauf übertraf die Tagesproduktionsmenge der BM 8 die Erwartungen.

Mit einer Siebbreite von 7.300 mm und einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.100 m/min produziert die Liansheng BM 8 White Lined Chipboard im Flächengewichtsbereich von 200 bis 450 g/m2 sowie gestrichenen White Top Testliner mit einem Flächengewicht von 175 bis 200 g/m2. Die Jahresproduktion wird bei 700.000 Tonnen liegen.

Die Liansheng BM 8 ist mit einem DF Coat von Voith ausgestattet. Die Curtain Coating Technologie dieses Streichaggregats ermöglicht den Einsatz von Sekundärfasern anstelle von Frischfasern für die Deckenlage. Somit kann die BM 8 Karton- und Verpackungspapiersorten aus 100 % Sekundärfasern herstellen. Dies trägt dazu bei, die Unternehmensziele von Fujian Liansheng Industry bei Recycling, Ressourceneinsparung und nachhaltiger Entwicklung zu erreichen. Gleichzeitig hat Voith die Produktionseigenschaften verbessert, sodass der Weißegrad und andere optische Eigenschaften bei einer deutlich glatteren Oberfläche für die jeweiligen Anforderungen optimiert werden können.

Voith hat an Fujian Liansheng Paper Industry auch das Automatisierungspaket mit Maschinenleitsystem (MCS) und Qualitätsleitsystem (QCS) geliefert. Des Weiteren zählten zum Lieferumfang ein Bespannungspaket, Schulungen sowie technologische Unterstützung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110588
 01.07.2015

Duni invests in tissue capacity  (Company news)

Duni subsidiary Rexcell Tissue & Airlaid AB will invest approximately 110 MSEK, upgrading their two tissue machines in Skåpafors, Sweden. The investment will increase the tissue capacity at Rexcell by approximately 15% annually.

Voith GmbH & CO KG has been selected as supplier. This will be the second installation of a new technology in the world and the first in Europe. With this investment Rexcell will have the possibility to develop a new quality standard for tissue napkins. The plan is to have the new technology installed during the second quarter of 2016.

“As market leader in producing colored tissue for napkins we need to invest in higher efficiency and upgraded materials. This investment will give us the opportunity to develop new products in cooperation with our customers”, says Thomas Gustafsson, President and CEO of Duni AB.
(Duni AB)

Newsgrafik #110668
 01.07.2015

Voith erhält von Parenco den Auftrag zum Umbau einer Produktionslinie von Zeitungs- auf ...  (Firmennews)

... Verpackungspapier

Parenco B.V. hat Voith mit dem umfangreichen Umbau der Stoffaufbereitung und der Papiermaschine PM 2 sowie der Anlagensanierung in Renkum, Niederlande, beauftragt. Der Projektabschluss ist für August 2016 geplant. Dem Auftrag war ein zehnmonatiges Vorprojekt vorausgegangen.

Nachdem die PM 2 in Renkum einige Jahre stillstand, wird sie nun von einer Zeitungspapiermaschine in eine moderne Produktionslinie für Verpackungspapiere umgebaut. Voith unterstützt Parenco mit seiner technischen Erfahrung bei der Erschließung dieses Marktes.

Zum Projekt, das schlüsselfertig geliefert wird, zählen eine neue Stoffaufbereitung unter Verwendung bestehender Ausrüstung, die im Zuge des Umbaus modernisiert wird. Die Gebäude der TMP-Produktion und der Deinkinganlage werden weiter genutzt.

Die Altpapieraufbereitung und der Konstante Teil werden von Voith umgebaut. In die Papiermaschine werden ein neuer Zweischicht-Stoffauflauf, eine NipcoFlex Schuhpresse, eine SpeedFlow Beleimungseinrichtung und die Nachtrockenpartie eingebaut. Hinzu kommen, im Rahmen des Process Line Package, Nebenaggregate, die Elektrik, das Prozessleitsystem, die Stärkeaufbereitung, Pumpen und Verrohrungen, die Automatisierung und das Engineering. Voith wird neben den Bau- und Montagearbeiten auch Schulungen und die Inbetriebnahme durchführen.

Nach Abschluss des Umbaus wird sich die Jahreskapazität der Papierfabrik um ca. 385.000 Tonnen erhöhen. Schwerpunkt wird die Produktion von Testliner und Wellenstoff sein. Die Konversion von Zeitungspapier auf Verpackungspapiere wird es Parenco ermöglichen, sich als wettbewerbsfähiger Lieferant auf dem Verpackungspapiermarkt zu positionieren und Parencos Aktivitäten in der Papierherstellung zu erweitern.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110667
 30.06.2015

ZELLCHEMING-Expo 2015: Daily News - Die Highlights des ersten Messetages  (Firmennews)

Herzlich Willkommen zur ZELLCHEMING-Expo 2015! Mit einem vielfältigen Rahmenprogramm bietet die Veranstaltung einen echten Mehrwert. Damit Sie immer up to date sind, haben wir für Sie die Highlights des ersten Messetages zusammengefasst:

• Eröffnung Messe, 09:00 Uhr: 153 Aussteller und 18 Fachverlage auf dem Fachpressestand erwarten Sie, um Ihnen ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren!

• Trendlounge, 11:00 - 15:30 Uhr: Nehmen Sie an kostenfreien Vorträgen zum Thema "Papierwirtschaft 4.0" teil. (Halle 11.0/ Stand D60)

• Eröffnung Fachkongress, 14:00 - 15:05 Uhr: Die Keynote-Speaker Dr. Utz Tillmann (Verband Chemische Industrie) und Bertram Staudenmaier (Voith Paper) eröffnen das Business Forum des Fachkongresses. (Halle 11.0/ Konferenzbereich/ Stand D70)

• Business Forum, 15:10 - 18:00 Uhr: Seien Sie dabei, wenn die Ergebnisse des Zukunftsprojektes "Paper & Fiber World 2030" erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden! (Halle 11.0/ Konferenzbereich/ Stand D70)

• Cellulose Chemiker Symposium, 15:00 - 17:30 Uhr: Lassen Sie sich von spannenden Diskussionen begeistern! Karten dafür erhalten Sie am Kongresscounter im Foyer der Halle 11.0. (Portalhaus, Ebene Via, Raum Frequenz 1)

• After Fair, 18:00 - 21:00 Uhr: Wir laden Sie ein, den 1. Messetag in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen. Freuen Sie sich auf musikalische Unterhaltung, ein buntes Rahmenprogramm sowie kulinarische Köstlichkeiten. Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. (Halle 11.0/ Foyer) Shuttlebusse zur S-Bahn fahren an diesem Tag bis 21:30 Uhr.

Der ZELLCHEMING e.V. und Mesago freuen Sich darauf, Sie auf der ZELLCHEMING-Expo 2015 begrüßen zu dürfen!
(Verein der Zellstoff- und Papier-Chemiker und -Ingenieure e.V. - Verein ZELLCHEMING)

Newsgrafik #110395
 05.06.2015

Pyrox und PyroxHigh: Voith bringt neue Trockensiebe auf den Markt  (Firmennews)

Mit Pyrox und PyroxHigh bringt Voith zwei neue, hitzebeständige Trockensiebe auf den Markt. Sie sind Teil der CleanWeave Produktfamilie für Trockensiebe und wurden speziell für Trockenpartien mit mäßig hohen Temperaturen konzipiert. Pyrox Trockensiebe werden aus einer Mischung von hydrolysebeständigem PPS und abriebfestem PET Material hergestellt. Wie in der gesamten CleanWeave Produktfamilie, sind auch Pyrox und PyroxHigh aus SynStron Garn gefertigt, einem von Voith entwickelten Material, dass sich besonders gut für die extremen Bedingungen in der Trockenpartie eignet.

Die bewährte Gewebestruktur der CleanWeave Trockensiebe findet sich auch bei Pyrox und PyroxHigh wieder. Ein niedriges, internes Speichervolumen und ein Minimum an Kreuzungspunkten, reduzieren die Verschmutzung innerhalb des Gewebes. Außerdem erleichtert die kompakte Gewebestruktur die Reinigung der Oberfläche, um eine konstante Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten. Alle CleanWeave Produkte von Voith weisen eine strapazierfähige und einfach zu reinigende Gewebestruktur auf. Dadurch wird sichergestellt, dass das Sieb seine Luftdurchlässigkeit sowie beste Trocknungs- und Bahnführungseigenschaften über die gesamte Laufzeit beibehält.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110364
 04.06.2015

Robuste Geschäftsentwicklung des Voith-Konzerns - Erfolgsprogramm 'Voith 150+' greift  (Firmennews)

-Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2014/15 auf vergleichbarer Ba-sis um gut 5 Prozent auf 2,66 Milliarden Euro gesteigert
-Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr deutlich auf 137 Millionen Euro verbessert

Die Geschäftsentwicklung des Voith-Konzerns hat sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014/15 in einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld sichtbar stabilisiert. Der zuvor rückläufige Umsatz stieg von Oktober 2014 bis März 2015 gegenüber dem um Konsolidierungskreisänderungen bereinigten Vorjahreswert um gut 5 Prozent auf 2,66 Milliarden Euro. Dazu trugen positive Währungseffekte, aber auch ein kräftiges organisches Wachstum in den Konzernbereichen Voith Paper und Voith Industrial Services bei. Dagegen entwickelte sich der Auftragseingang des Voith-Konzerns nach dem spürbaren Anstieg des Vorjahres wieder etwas verhaltener: Er ging im ersten Halbjahr von 2,78 Milliarden Euro auf 2,37 Milliarden Euro zurück. Grund für diesen Rückgang sind in erster Linie Verschiebungen bei Projektvergaben im Konzernbereich Voith Hydro, wo verschobene Projektzugänge für das zweite Halbjahr erwartet werden.

Aufgrund des höheren Konzernumsatzes, aber vor allem durch die im Rahmen des Erfolgsprogramms „Voith 150+“ initiierten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung verbesserte sich das operative Ergebnis überproportional zum Umsatz: Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert um 12 Prozent auf 137 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss war im ersten Halbjahr dagegen, wie erwartet und angekündigt, mit minus 131 Millionen Euro (Vorjahr: plus 30 Millionen Euro) negativ. Grund dafür waren planmäßige Sonderbelastungen durch die im Rahmen von „Voith 150+“ laufenden Restrukturierungen. Diese Belastungen summieren sich im laufenden Geschäftsjahr insgesamt auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

Mit dem konzernweiten Erfolgsprogramm „Voith 150+“ stellt der Konzern die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft. Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung von Strukturen und Prozessen sowie des vorhandenen Portfolios. Im ersten Halbjahr hat Voith im Rahmen von „Voith 150+“ die im Februar 2015 angekündigte Verschlankung der weltweiten Verwaltungsfunktionen auf den Weg gebracht und weitere Kapazitätsanpassungen bei Voith Paper eingeleitet.

Parallel dazu treibt der Voith-Konzern seine Fokussierung auf Engineering-Kompetenz im digitalen Zeitalter voran. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war nicht nur die im November 2014 erworbene Beteiligung von 25,1 Prozent am Roboterhersteller KUKA, sondern auch die Entscheidung, den Konzernbereich Voith Industrial Services, der personalintensive industrielle Dienstleistungen erbringt, zum Verkauf zu stellen. Die Verkaufsvorbereitungen wurden inzwischen angestoßen.

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr ist ermutigend, unsere Maßnahmen zur nachhaltigen Zukunftssicherung greifen“, erklärte Dr. Hubert Lienhard (Bild), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Alle Konzernbereiche in robuster Verfassung
Der Umsatz des Konzernbereichs Voith Hydro blieb von Oktober bis März mit 656 Millionen Euro leicht unter dem sehr hohen Vorjahreswert von 668 Millionen Euro. In einem Markt, in dem nur wenige große Projekte vergeben wurden, hat sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr mit 376 Millionen Euro etwa halbiert. Diese Entwicklung kann aber nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden, da für das zweite Halbjahr mit der Vergabe mehrerer Großprojekte gerechnet wird und Voith Hydro als Weltmarktführer daran wie in der Vergangenheit angemessen partizipieren dürfte.

Voith Industrial Services präsentiert sich vor der geplanten Veräußerung in guter Verfassung. Im ersten Halbjahr legte der Umsatz, bereinigt um Konsolidierungskreisänderungen (Verkauf DIW-Gruppe zum 30. September 2014, Kauf Helix Systems zum 31. Juli 2014), kräftig auf 555 (497) Millionen Euro zu, ein Plus von rund 9 Prozent. Das Wachstum wurde im Wesentlichen von der Division Automotive getragen.

Bei Voith Paper zeigten die Restrukturierungen der vergangenen Jahre in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erste Wirkung. Der Umsatz wuchs deutlich um 15 Prozent auf 776 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang von Voith Paper hat sich stabilisiert: Im ersten Halbjahr 2014/15 gewann der Bereich neue Aufträge im Volumen von 699 Millionen Euro, nur geringfügig weniger als im Jahr zuvor (709 Millionen Euro).

Voith Turbo hat sich in einem herausfordernden Marktumfeld gegenüber dem Vorjahr knapp behauptet. Der Umsatz lag mit 669 (682) Millionen Euro nur leicht unter Vorjahr. Dabei sind die Geschäftsbereiche Commercial Vehicles und Rail gewachsen, während der Umsatz in den Geschäftsbereichen Power, Oil & Gas sowie Mining & Metals unter Vorjahresniveau lag. Der Auftragseingang erreichte mit 733 Millionen Euro annähernd wieder den Vorjahreswert von 742 Millionen Euro.

Konzernprognose für Gesamtjahr bestätigt
Auf Basis der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr und vor dem Hintergrund eines weiterhin gedämpften Investitionsklimas in wichtigen Branchen und Regionen bestätigt Voith seinen Ausblick vom Dezember für das Geschäftsjahr 2014/15 unter der Voraussetzung, dass die verschobenen Vergaben bei Voith Hydro im zweiten Halbjahr zum Tragen kommen. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz etwa auf dem Niveau des um Konsolidierungskreisänderungen bereinigten Vorjahreswertes. Diese Planung gründet auf dem hohen Auftragsbestand, der sich per 31. März 2015 auf 5,27 Milliarden Euro belief, sowie auf der Erwartung eines insgesamt weiterhin stabilen Auftragseingangs.

Nach der deutlichen Verbesserung im ersten Halbjahr geht Voith auch für das Gesamtjahr 2014/15 von einem Anstieg des Betriebsergebnisses aus, wobei die Restrukturierungsmaßnahmen in der zweiten Jahreshälfte weitere positive Wirkungen entfalten werden. Aus heutiger Sicht werden alle Konzernbereiche operativ schwarze Zahlen schreiben, auch der von einer weiteren Restrukturierung betroffene Bereich Voith Paper. Trotz der positiven operativen Ergebnisentwicklung wird der Jahresüberschuss, wie bereits angekündigt, auch im Gesamtjahr 2014/15 aufgrund der hohen Sonderbelastungen aus Restrukturierungsmaßnahmen negativ ausfallen.

„Der eingeleitete Konzernumbau kommt gut voran. Die Verhandlungen mit den Betriebsratsgremien an allen betroffenen Standorten sind abgeschlossen. Damit werden in den nächsten Monaten die im Februar bekanntgegebenen Restrukturierungs- und Portfoliomaßnahmen konsequent abgearbeitet. ,Voith 150 +‘ wird unser Unternehmen wieder auf einen nachhaltig profitablen Wachstumspfad führen. Es liegt jedoch noch Arbeit vor uns“, so Konzernchef Lienhard. „Wir gehen entschlossen weitere Schritte auf unserem Weg, Voith in seinen Kernbereichen Hydro, Paper und Turbo nachhaltig als Technologieführer im digitalen Zeitalter aufzustellen. Es ist unser Ziel, die bestehenden Bereiche unseres Konzerns, in den nächsten Jahren gezielt um Kompetenzen in der Automatisierung und Industriesoftware zu erweitern und unser Portfolio entsprechend umzugestalten.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #110372
 03.06.2015

GAW Group kauft Voith-Anteil an GAW technologies zurück  (Firmennews)

GAW Group ist neuer Alleineigentümer der GAW technologies

Voith Paper gibt ihren 35 Prozent-Anteil an der GAW technologies GmbH wieder ab - und zwar an den GAW technologies Mehrheitseigentümer, die GAW Group Pildner-Steinburg Holding GmbH, selbst. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.
„Die organisatorische und markttechnische Entwicklung der beiden Unternehmensgruppen ließ eine Vereinigung der Gesellschaftsanteile in einer Hand für alle Beteiligten als sinnvoll erscheinen. Der erfolgreiche gemeinsame Marktauftritt von Voith und GAW soll jedoch in Zukunft fortgeführt werden.“, beschreibt Mag. Jochen Pildner-Steinburg, geschäftsführender Gesellschafter der GAW Group, die Beweggründe für den Rückkauf.
Zuletzt berichtete die steirische Firma über ein Geschäftsjahr in dem alle Konzernbereiche operative schwarze Zahlen schreiben, der Konzern einen positiven Free-Cashflow und Jahresüberschuss erwirtschaftet hat und eine überdurchschnittlich gute Netto-Liquidität ausweist.
(GAW technologies GmbH)

Newsgrafik #109935
 07.05.2015

Neues Siebelement von Voith: SplitScreen vereinfacht Wartung der Schneckenpresse erheblich  (Firmennews)

Voith hat mit SplitScreen ein neues Siebelement für die Schneckenpresse auf den Markt gebracht. Es ist das erste Siebelement, das aus einer Stützkonstruktion und einem Siebblech besteht. Die Wartungs- und Inspektionszeiten werden dadurch, im Vergleich zu der bei üblichen zylinderförmigen Siebkörben, um ein Vielfaches reduziert. Außerdem sind die Investitionskosten über die Lebenszeit der Schneckenpresse deutlich geringer als bei herkömmlichen Siebelementen.

SplitScreen besteht aus einem zweigeteilten Stützkörper mit zwei austauschbaren Siebblechen und nicht aus einem Zylinderkorb. Durch dieses Design ist es möglich, einen direkten Zugang zu den einzelnen Komponenten der Schneckenpresse zu bekommen ohne diese komplett zu demontieren. Musste bei herkömmlichen Technologien die gesamte Pressschnecke inklusive Siebkörben mit dem Hallenkran herausgehoben werden, um an die zylinderförmigen Siebelemente zu gelangen, kann bei SplitScreen, nach Abheben der Haube, die obere Halbschale des SplitScreens gelöst werden, um den Zustand des Siebblechs zu prüfen. Muss das Siebblech, ein Verschleißelement, tatsächlich getauscht werden, kann auch die untere Halbschale einfach herausgedreht werden, der Zugang zum Tausch von oberem und unterem Siebblech ist frei. Zugleich kann die Pressschnecke geprüft werden.

Der Zeitaufwand für den Austausch eines Siebelements beträgt bei SplitScreen nur drei bis vier statt der bislang üblichen ca. 24 bis 48 Stunden. Außerdem können jährlich nach Erstinstallation bis zu 40 Prozent der Investitionskosten eingespart werden, da im Falle von Verschleiß nur das Siebblech und nicht der gesamte SplitScreen gewechselt werden muss. Das große und offene Design der Siebfläche trägt außerdem zur Steigerung der Entwässerungsleistung der Schneckenpresse bei.

SplitScreen ist standardmäßig in der neuen Schneckenpresse InfiltraScrewpress von Voith eingebaut. Alle herkömmlichen Siebelemente der Thune Schneckenpresse von Voith, aber auch Schneckenpressen anderer Hersteller, können auf SplitScreen umgebaut werden.

Weltweit wurde das neue Siebelement bereits mehr als ein dutzendmal erfolgreich installiert und ist im Zuge eines Umbaus in herkömmliche Schneckenpressen schon sechsmal zum Einsatz gekommen. Das Produkt bewährt sich in der Praxis und die Kunden, die SplitScreen installiert haben, sind sehr zufrieden.

SplitScreen ist eine Komponente der BlueLine Produktfamilie von Voith, die für die Stoffaufbereitung entwickelt wurde. BlueLine Produkte zeichnen sich vor allem durch einen geringen Energie-, Faser- und Wasserverbrauch aus.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109670
 17.04.2015

Standortsicherung in Heidenheim: Voith-Gremien verständigen sich auf Eckpunktepapier  (Firmennews)

-Die Metalltariferhöhung wird in vollem Umfang umgesetzt
-Flexibilisierung der individuellen Wochenarbeitszeit
-Shared Service Center Europa soll nach Heidenheim
-Erhalt wesentlicher Teile der Voith Paper-Fertigung am Standort Heidenheim
-Weitere Verhandlungen zu betriebsbedingten Kündigungen laufen

In der Verhandlungsrunde zur Standortsicherung zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmervertretern und der IG Metall haben sich die Gremien auf die wichtigsten Eckpunkte der zukünftigen Betriebsvereinbarung für den Voith-Standort Heidenheim verständigt. Ein abschließendes Verhandlungsergebnis, das sogenannte „Paket-2015“, streben beide Seiten bis Ende April 2015 an.

„Das Eckpunktepapier ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer wettbewerbsfähigen Nachfolgeregelung für das vorhandene Standortsicherungspaket. Mit dem Papier haben wir gestern einen Kompromiss erzielt, der für beide Seiten zum Teil schmerzhafte Zugeständnisse bedeutet. Beide Seiten haben sich im Laufe der Gespräche aufeinander zubewegt und Verantwortung für den Standort übernommen“, sagt Dr. Hubert Lienhard (Bild), Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH.

Im Wesentlichen enthält der erzielte Kompromiss die folgenden Planungen:

Metalltariferhöhung und Arbeitszeitregelung
Die Metalltariferhöhung soll zum 1. April 2015 in vollem Umfang umgesetzt werden. Zeitgleich soll ein 35stel der individuellen vertraglichen Wochenarbeitszeit nicht vergütet werden. Das heißt zum Beispiel, dass Arbeitnehmer mit 35 Stunden Wochenarbeitszeit künftig nur 34 Stunden vergütet bekommen. Die Berechnung sämtlicher tariflicher Leistungen wie etwa Urlaubsgeld, tarifliche Sonderzahlung, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, etc. soll auf der reduzierten Basis stattfinden.

Flexibilisierung der Arbeitszeit
Die individuelle Wochenarbeitszeit soll vom Arbeitgeber in einer bestimmten Bandbreite nach oben und unten variiert werden können, ohne dass sich das Bruttoarbeitsentgelt verändert. Die Bandbreite der möglichen Erhöhung/Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit beträgt zum Beispiel bei einer 35-Stunden-Woche maximal zweieinhalb Stunden. Ein Arbeitszeitabzug für Pausen- und Verteilzeiten wie er derzeit am Standort Heidenheim gehandhabt wird, soll künftig nicht mehr vorgenommen werden.

Shared Service Center und Erhalt wesentlicher Teile der Voith Paper-Fertigung in Heidenheim
Zudem soll das im Rahmen des konzernweiten Erfolgsprogramms Voith 150+ geplante Shared Service Center für Europa in Heidenheim angesiedelt und in den gemeinsamen Betrieb Voith Dienstleistungen eingeordnet werden. Die Voith Paper-Fertigung am Standort Heidenheim soll mit einem Umfang von 215 Vollzeitarbeitsplätzen erhalten werden.

Personalabbau am Standort Heidenheim
Während der Laufzeit des neuen „Paket-2015“ soll es keine betriebsbedingten Kündigungen für den Standort Heidenheim geben. Im Rahmen des Erfolgsprogramms Voith 150+ ist geplant, in den Verwaltungsbereichen in Heidenheim zirka 170 Stellen abzubauen. Aufgrund der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen bei Voith Paper ist ein Personalabbau in Heidenheim im Umfang von 170 bis 200 Stellen notwendig. Im Rahmen dieser beiden Programme sollen nach Ausschöpfung der sozialverträglichen Möglichkeiten und nach Maßgabe der Regelungen, die die Betriebsparteien hierzu abschließen, in letzter Konsequenz auch betriebsbedingte Kündigungen am Standort Heidenheim möglich sein, jedoch frühestens ab dem 1. März 2016. Die für Voith 150+ und die Restrukturierung von Voith Paper am Standort Heidenheim zuständigen Gremien verhandeln hierzu bereits gesondert.

Die laufenden Verhandlungen an den anderen, von Stellenabbau betroffenen Voith-Standorten sind von dem für den Standort Heidenheim paraphierten Eckpunktepapier unberührt.

Auf Grundlage des jetzt vereinbarten Eckpunktepapiers streben beide Seiten an, bis zum 30. April 2015 eine verbindliche Regelung zu verabschieden, die das vorhandene Paket vollständig ablösen wird. Die Laufzeit des neuen „Paket-2015“ soll fünf Jahre betragen und am 30. September 2020 enden, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Sollte sich die wirtschaftliche Lage am Standort verändern, kann das „Paket-2015“ vor Ablauf der maximalen Laufzeit gekündigt werden.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 39.000 Mitarbeitern, 5,3 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109597
 14.04.2015

BlueLine Maschinen von Voith erfolgreich im Einsatz  (Firmennews)

Gefragt sind Innovationen, die die Betriebskosten von Papierherstellern reduzieren und eine ressourcenschonende Produktion unterstützen. Damit beides möglich ist, hat Voith die BlueLine Produktfamilie entwickelt. Die Verkaufserfolge zwei Jahre nach der Markteinführung bestätigen, dass dieser Ansatz von der Industrie honoriert wird.

Der Stoffauflaufsortierer IntegraGuard wurde mittlerweile weltweit mehr als 40 Mal verkauft. Die Maschine wurde strömungstechnisch optimiert, um die Siebdurchtrittsgeschwindigkeit gleichmäßig und niedrig zu halten. Verspinnungen und Ablagerungen werden so vermieden. Durch das neue, verbesserte Kopfstück des Sortierers konnten der Energiebedarf des Sortierers reduziert und Pulsationen minimiert werden. Dadurch werden energetisch und qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielt.

Die bislang erfolgreichste Maschine der BlueLine Familie ist die Pulperentsorgungsmaschine IntensaMaXX (Bild). Sie wurde mittlerweile mehr als 50 Mal verkauft. Der robuste Pulperentsorger verfügt über ein asymmetrisches Gehäuse, das Zopfbildungen und Verspinnungen vorbeugt, so dass ein sehr hoher Störstoffgehalt im Betrieb unproblematisch ist. Beim IntensaMaXX erfolgt der Rejektaustrag nach unten, was ein sicheres Austragen aller Störstoffe gewährleistet. Der IntensaMaXX ist universell in LC- und HC-Auflösesystemen für Altpapier einsetzbar. Ein weiterer Pluspunkt des IntensaMaXX ist sein niedriger Energieverbrauch.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109436
 23.03.2015

Miltenberg PM 7 überzeugt durch effiziente Tissueproduktion  (Firmennews)

Die Mitte November 2014 in Betrieb genommene Prozesslinie PM 7 der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KGam Hauptsitz Miltenberg, Deutschland, erreichte die Geschwindigkeit von 2.100 m/min und zählt damit aktuell zu den effizientesten Tissuemaschinen weltweit.

Die NipcoFlex T Schuhpresse und der Yankee-Zylinder EvoDry Y ermöglichen hohe Geschwindigkeiten bei reduziertem Energiebedarf. Schon nach der Pressenpartie wird ein gesteigerter Trockengehalt erzielt, der den Bedarf an thermischer Energie um bis zu 20 % reduziert. Die PM 7 produziert Super Soft Toilettenpapiere und Küchenpapiere mit höchsten Qualitätswerten.

„Unser Projekterfolg ist das Ergebnis einer perfekten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, erklärt Fripa-Geschäftsführer Andreas Noack und ergänzt: „Mit der innovativen Technologie der PM 7 können wir unseren hohen Qualitätsstandard sichern und weiter ausbauen.“

Die Wurzeln der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG reichen zurück bis in das Jahr 1911. Das Unternehmen ist ein renommierter Produzent von hochwertigen Hygienepapieren für den internationalen Markt. Am Produktionsstandort in Miltenberg betreibt Fripa insgesamt drei Papiermaschinen und mehrere Verarbeitungslinien.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109312
 11.03.2015

Tissue World Barcelona: Voith präsentiert NipcoFlex T Schuhpresse und 'State-of-the-art'-Produkte  (Firmennews)

Voith wird auch dieses Jahr mit einem eigenen Messestand auf der Tissue World Barcelona, Spanien, vertreten sein, die von 17. bis 19. März 2015 stattfindet. Messebesucher finden Voith auf dem Messestand C 150.

Voith wird dort die aktuelle NipcoFlex T Schuhpresse einschließlich weltweiter Referenzanlagen vorstellen. Außerdem werden ATMOS, die Voith Technologie zur Herstellung von Premium-Hygienepapieren sowie mehr als 20 weitere „State-of-the-art“-Produkte zur Herstellung von Tissue präsentiert.

Marcus Schwier, Voith Vice President Sales Tissue EMEA, wird am Mittwoch, 18. März 2015, einen Vortrag halten zum Thema: „Join The Future – The Most Energy Saving Tissue Production Line In The World.“ Schwier wird aktuelle Betriebsergebnisse aus Miltenberg präsentieren.

Laslo Monte, Voith Director Sales FRS Tissue & Replacement Rolls EMEA, wird am Donnerstag, 19. März 2015, das Thema “State-of-the-art Conditions for Dewatering at the Suction Pressure Roll” präsentieren. Monte wird berichten, dass durch den Einsatz des Dichtleistensystems HydroSeal, des Polyurethanwalzenbezug SolarSoft und des Pressfilzes Evolution deutliche Energieeinsparungen bei gleichzeitig verbesserter Performance der Papiermaschine erreicht werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109210
 27.02.2015

Neuer Voith-Rotor zur Auflösung von Altpapier überzeugt Industriekunden  (Firmennews)

Voith hat einen neuen Rotor für Pulper zur Auflösung von Altpapier entwickelt, den IntensaRotor R. Er ist seit mehreren Monaten erfolgreich bei verschiedenen Papierherstellern im Einsatz und überzeugt mit einem Energieverbrauch, der bis zu 20 Prozent unter den üblichen Werten liegt. Der IntensaRotor R eignet sich zum Einbau in bestehende Voith Pulper wie auch in Pulper anderer Hersteller.

Beim Einsatz in einer türkischen Papierfabrik hat der IntensaRotor R ebenso wie bei einem Papierhersteller in China unter Beweis gestellt, dass er bei einem höheren Durchsatz einen geringeren spezifischen Energieverbrauch hat als seine Vorgänger. So konnte im einen Fall bei einer Energieersparnis von acht Prozent pro Tonne zugleich die Tagesleistung von 260 Tonnen auf 300 Tonnen gesteigert werden. Bei der anderen Installation konnte die Stoffmenge nach dem Einbau des IntensaRotor R von 510 Tonnen auf 630 Tonnen pro Tag erhöht werden, der Energieverbrauch pro Tonne sank dabei um 12 Prozent.

Zu verdanken sind die bessere Energiebilanz und die höhere Leistung dem neuen Rotordesign. Der IntensaRotor R eignet sich insbesondere für Pulper in Sekundärfaseranwendungen im Niedrigkonsistenzbereich und wird in unterschiedlichen Größen geliefert.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109121
 20.02.2015

SolarFlow Walzenbezug von Voith erreicht Spitzenlaufzeit  (Firmennews)

Eine Saugwalze mit einem SolarFlow Polyurethanbezug von Voith ist nach einer Laufzeit von vier Jahren erstmals gewartet worden. Der Eigentümer der Walze, ein Hersteller von Feinpapieren, bezeichnet die Laufzeit von exakt 1.438 Tagen zwischen zwei Schleifintervallen als rekordverdächtig. Saugwalzen mit anderen Bezügen würden oft nur ein Viertel der Zeit erreichen.

„Eine so außergewöhnlich lange Laufzeit zwischen zwei Schleifintervallen erreichen wir in der Tat nur mit sehr leistungsfähigen Walzenbezügen in Kombination mit einem regelmäßigen und umfassenden Service“, ergänzt Jochen Honold, Global Product Manager Mechanical Roll Service.

Die Saugwalze wurde im Voith Servicecenter in Ravensburg komplett demontiert, ein standardisiertes Vorgehen mit dem sichergestellt wird, dass die Ursachen von Verschleißspuren entdeckt und behoben werden können. „Wir führen eine so genannte Schwachstellenanalyse bei jeder Walze durch, die wir zum Service erhalten. So ersparen wir unseren Kunden künftige Reparaturen“, sagt Alexander Reutlinger, Leiter des Voith Servicecenters in Ravensburg.

Der Polyurethan-Walzenbezug SolarFlow zeichnet sich durch ein maximales Speichervolumen aus, das über eine lange Einsatzzeit konstant bleibt. Das Polyurethanmaterial verleiht dem Walzenbezug eine hohe Stabilität, die selbst extremen Nipbedingungen standhält. Dadurch sind hohe Maschinen­geschwindig­keiten bei einem hohen Trockengehalt und einem gleichzeitig niedrigen Energieverbrauch möglich.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #109120
 03.02.2015

Voith Paper plant Bündelung der europäischen Aktivitäten  (Firmennews)

-Dauerhaft niedriges Marktvolumen für Neuanlagen und Großumbauten
-Konzentration des Papiermaschinen-Geschäfts in Heidenheim, der Stoffaufbereitung in Ravensburg geplant
-Ziel ist eine schlanke, kundenorientierte Organisation
-Abbau von insgesamt rund 1.000 Stellen weltweit geplant

Bild: Voith Paper CEO Bertram Staudenmaier

Das deutlich verringerte Marktvolumen für Neuanlagen und Großumbauten sorgt bei Voith Paper vor allem im Projektgeschäft für eine angespannte Lage. Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung von Voith Paper einen Plan für ein Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem die europäische Struktur des Unternehmens an die Marktgegebenheiten angepasst werden soll.

„Das Marktvolumen für neue Maschinen ist um die Hälfte geschrumpft. Dies wird dauerhaft so bleiben, d.h. die Umsätze aus diesem Markt werden nicht mehr zurückkommen“, so Voith Paper CEO Bertram Staudenmaier. „Die Folgen für unser Neuanlagen- und Umbaugeschäft sind erheblich: In diesem sehr viel kleiner gewordenen Markt müssen wir uns einem hohen Wettbewerbs- und Preisdruck stellen. Der Rückgang im Auftragsvolumen der letzten Jahre schlägt massiv auf Auslastung, Umsatz und Ergebnis durch. Wir müssen uns daher an die veränderten Marktgegebenheiten anpassen.“

Geplant ist eine Bündelung des europäischen Papiermaschinen-Geschäfts am Standort in Heidenheim sowie der Aktivitäten im Bereich Stoffaufbereitung in Ravensburg. Damit einher geht die Einstellung der Papieraktivitäten in St. Pölten (Abbau von ca. 150 Stellen) sowie die Schließung der Standorte Krefeld und Neuwied (mit Abbau von ca. 200 Stellen und einem Transfer von verbleibenden Aktivitäten nach Heidenheim). Darüber hinaus ist geplant, in Ravensburg die Kapazitäten anzupassen und insgesamt ca. 150 Stellen abzubauen. Hier soll unter anderem die bisher noch verbliebene Fertigung geschlossen werden. Der Standort soll künftig ausschließlich als Kompetenzzentrum für Stoffaufbereitung und Walzenservices betrieben werden. Am Standort Heidenheim sollen zudem rund 300 Stellen wegfallen, wobei auch Mitarbeiter/innen in der Fertigung betroffen sein werden. Insgesamt sieht das Maßnahmenpaket einen weltweiten Abbau von rund 1.000 Stellen bei Voith Paper vor.

„Dieser Schritt ist schmerzhaft für alle Beteiligten, aber notwendig, damit wir in Europa vor allem mit unserem Projektgeschäft wieder zu einer dem Marktvolumen entsprechenden, schlanken Organisation werden, die an den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet ist,“ erklärt Bertram Staudenmaier.

Die Geschäftsführung von Voith Paper hat die Gremien und Mitarbeiter an den betroffenen Standorten über die Pläne informiert. Im nächsten Schritt wird Voith Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen zur Umsetzung des Abbaus aufnehmen. Die gegenwärtige Planung sieht vor, dass die Maßnahmen bis zum 31.12.2015 weitgehend umgesetzt sein sollten.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108694
 30.12.2014

Miltenberg PM 7: Neue energieeffiziente Tissue Prozesslinie von Voith erfolgreich in Betrieb  (Firmennews)

Mitte November 2014 konnte die neue Prozesslinie der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG am Hauptsitz Miltenberg erfolgreich in Betrieb genommen werden. Ziel des Tissueherstellers war es, eine moderne und effiziente Anlage zu erhalten, die mit neuester, ressourcenschonender und energiesparender Voith Technologie ausgestattet ist. Hierbei kam der NipcoFlex T Schuhpresse besondere Bedeutung zu, die durch den hohen Trockengehalt nach der Presse den Bedarf an thermischer Energie um bis zu 20 % reduziert. Gleichzeitig eignet sie sich ideal zur Herstellung von weichen Papieren und erfüllt so die hohen Qualitätsanforderungen von Fripa.

Die PM 7 ist auf eine Papierbreite von 2.700 mm ausgelegt und soll zukünftig bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 2.100 m/min Toilettenpapiere und Küchentücher aus 100 % Frischzellstoff herstellen. Mit dieser Produktionskapazität gehört die Miltenberg PM 7 zu den aktuell leistungsfähigsten Tissuemaschinen der Welt. Voith lieferte die komplette Prozesslinie an Fripa: Von der Stoffaufbereitung und dem Konstantteil über die Tissuemaschine, Nebenaggregate und Anlagenzubehör bis hin zu Automatisierung, Elektrifizierung und Engineering. Zudem waren im Lieferumfang umfangreiche Service- und Ersatzteilleistungen inkludiert wie beispielsweise das komplette Bespannungspaket, welches ideal auf die Anforderungen einer Schuhpresstechnologie abgestimmt ist.

Herzstück der neuen PM 7 ist der Yankee-Zylinder EvoDry Y mit der neuen Schuhpresstechnologie NipcoFlex T. Weitere energieeffiziente Komponenten sind unter anderem der IntensaPulper und der TwinFlo Refiner mit Pluralis Refinergarnituren in der Stoffaufbereitung, der innovative Konstantteil mit dem neu entwickelten Stoffauflaufsortierer IntegraGuard, der MasterJet T Stoffauflauf sowie perfekt auf den Herstellungsprozess abgestimmte Trockenhauben und Luftsysteme.

„Voith stand uns während der Planung und Abwicklung des Projektes als echter Partner zur Seite und hat uns mit der PM 7 eine innovative Anlage geliefert. Besonders wichtig waren uns ein maximal optimierter Energieverbrauch, moderate Betriebskosten, niedrige Wasser- und Abwasserwerte und eine hohe Weichheit des Papiers. All diese Anforderungen erfüllt die neue PM 7“, erklärt Fripa-Geschäftsführer Andreas Noack.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108638
 19.12.2014

Hohe Sicherheit und exakte Siebspannung mit SensoTension LC von Voith   (Firmennews)

Voith hat mit SensoTension LC einen neuen Sensor auf den Markt gebracht, mit dem die Spannung von Sieben und Pressfilzen exakt, sicher und zuverlässig gemessen und gesteuert werden kann. Die Sensoren des neuen Systems sind geeignet für den Einsatz in Former, Presse und Trockenpartie von Papier-, Karton- und Tissuemaschinen.

Besonderheiten des SensoTension LC sind sein Zweikanalsystem sowie die Signalfilterung und -verstärkung, die direkt im Sensor eingebaut ist. Das Zweikanalsystem von SensoTension LC unterscheidet das Produkt von konventionellen Sensorsystemen. Es sorgt durch die bereitgestellte Redundanz für eine konstante Sieb- und Pressfilzspannung und schafft damit auch größtmögliche Sicherheit bei der Papierherstellung. Die Signalfilterung und -verstärkung, die bei SensoTension LC, anders als bei herkömmlichen Systemen, direkt in den Sensor integriert ist, sorgt für eine hohe Messungenauigkeit und vermeidet Übertragungsfehler.

SensoTension LC ist für den Einsatz bei Temperaturen von bis zu
120° Celsius geeignet und wird in einer robusten Edelstahlausführung angeboten. Das neue Mess- und Steuersystem ist abgestimmt auf die Voith Spannsysteme SensoTension P für die Presse und SensoTension DE für die Trockenpartie. SensoTension LC kann aber auch mit Siebspannsystemen anderer Hersteller kombiniert werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108549
 12.12.2014

Voith treibt Wandel konsequent voran  (Firmennews)

-Trendwende beim Auftragseingang verfestigt sich: Ordervolumen im Geschäftsjahr 2013/14 um 7 Prozent gestiegen
-Konzernumsatz und Jahresüberschuss rückläufig
-Fokus weiter auf Umsetzung des Erfolgsprogramms „Voith 150+“

Bild: Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

Der Voith-Konzern hat im Geschäftsjahr 2013/14 in einem weiterhin sehr herausfordernden Markt- und Wettbewerbsumfeld sichtbare Fortschritte bei seinem im Herbst 2013 eingeleiteten umfassenden Erfolgsprogramm „Voith 150+“ gemacht. Obwohl in nahezu allen Schlüsselmärkten wesentliche Impulse für das Geschäft ausblieben, stieg der Auftragseingang des Technologiekonzerns, der in den beiden Vorjahren noch gesunken war, um rund 7 Prozent auf 5,581 Milliarden Euro; bereinigt um Währungseffekte hätte der Zuwachs sogar bei 11 Prozent gelegen. Damit verfestigte sich die Trendwende, die sich bereits zum Halbjahr angedeutet hatte. Zum Anstieg haben alle Konzernbereiche beigetragen. Der Auftragsbestand lag mit 5,379 Milliarden Euro zum 30. September 2014 um knapp 5 Prozent über dem Vorjahresstand.

Die spürbare Verbesserung der Auftragslage hat sich indes im zurückliegenden Geschäftsjahr noch nicht auf den Konzernumsatz ausgewirkt, der infolge der rückläufigen Ordervolumina der Vorjahre um rund 7 Prozent auf 5,345 Milliarden Euro gesunken ist. Unter den vier Konzernbereichen verzeichnete Voith Paper mit minus 13 Prozent die deutlichsten Umsatzeinbußen. Hier ist insbesondere im Neuanlagengeschäft auch nach jahrelangem Marktrückgang die Talsohle noch nicht erreicht.
Auch das Konzern-Ergebnis wurde maßgeblich von der weiterhin unbefriedigenden Lage im Neuanlagengeschäft von Voith Paper belastet. Das Betriebsergebnis des Konzerns sank auf 270 (Vorjahr: 350) Millionen Euro, wobei der größte Teil dieses Rückgangs auf Voith Paper entfiel. Wie die übrigen Konzernbereiche blieb aber auch Voith Paper operativ weiter in den schwarzen Zahlen. Unter dem Strich verblieb ein Jahresüberschuss von 41 (65) Millionen Euro, wobei die positiven Effekte aus niedrigeren Restrukturierungsaufwendungen und Beteiligungsverkäufen durch höhere Steuern und Abschreibungen auf Wertpapiere überkompensiert wurden.
„Voith ist fundamental unverändert kerngesund. Wir haben wie schon seit Jahren weiterhin keine Nettoverschuldung und konnten in einem schwierigen Jahr trotz vielfältiger Belastungen erneut einen positiven Free Cashflow erwirtschaften. Diese finanzielle Stärke gibt uns den Handlungsspielraum, auch die nächste Phase des Konzernumbaus aus eigener Kraft zu meistern“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Erfolgsprogramm Voith 150+ planmäßig vorangetrieben
Im abgelaufenen Jahr hat Voith seinen im Rahmen des Erfolgsprogramms Voith 150+ begonnenen tief greifenden Wandel planmäßig vorangetrieben. Mit dem Programm sichert Voith seine langfristige Konkurrenz- und Wachstumsfähigkeit – über das 150jährige Firmenjubiläum im Jahr 2017 hinaus. Das Programm zielt auf die Optimierung des Portfolios und der Prozesse, außerdem auf eine Stärkung der Unternehmenskultur in einem sich rasch wandelnden Umfeld. Voith erwartet bei vollständiger Umsetzung jährliche Kosteneinsparungen von 250 Millionen Euro und zusätzlich die Freisetzung von Working Capital in Höhe von 100 Millionen Euro.
Im Mittelpunkt bei der Umsetzung von Voith 150+ stand bislang vor allem die Portfoliooptimierung. So wurden im vergangenen Geschäftsjahr unter anderem die Restrukturierungsmaßnahmen bei Voith Paper fortgesetzt, die Neuausrichtung des Standorts Kiel abgeschlossen und eine stärkere Fokussierung der Aktivitäten im Bereich Voith Industrial Services durch Zu- und Verkäufe umgesetzt.
Ein wichtiger Schritt im Rahmen von Voith 150+ war der vor wenigen Tagen gemeldete Erwerb einer strategischen Beteiligung an der KUKA AG. Angesichts der Tatsache, dass die industrielle Fertigung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten insbesondere durch fortschreitende Automatisierung und Vernetzung geprägt sein wird, ist die Beteiligung an KUKA für Voith ein strategischer Schritt zu einer Positionierung im Bereich der Industrie 4.0.

Konzernbereiche uneinheitlich
Voith Hydro, der Komplettanbieter für die Ausrüstung von Wasserkraftwerken, konnte den sehr hohen Umsatz des Vorjahres erwartungsgemäß nicht ganz halten. Im Neugeschäft agierte der Bereich indes sehr erfolgreich und steigerte seinen Auftragseingang um fast ein Viertel.
Voith Industrial Services, der globale Anbieter technischer Dienstleistungen für die Schlüsselindustrien Automotive, Energie, Chemie und Petrochemie sowie Maschinenbau und Aerospace, blickt auf ein Jahr intensiver Veränderungen zurück, das vor allem im Zeichen der Portfoliooptimierung und der strategischen Fokussierung stand. Bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis lag der Umsatz leicht über Vorjahr. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei der größte Geschäftsbereich, Automotive.
Voith Paper litt weiterhin unter der Geschäftsentwicklung im Bereich Projects, das heißt im Neuanlagengeschäft. Das Geschäft mit Produkten, Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen in den Divisions Fabric & Roll Systems und Products & Services entwickelte sich hingegen sehr erfreulich.
Voith Turbo, der Spezialist für Antriebstechnik, entwickelte sich in einem schwierigen Markt insgesamt positiv. Der Umsatz lag bereinigt um die neu ausgerichteten Aktivitäten des Lokomotivgeschäfts in Kiel nahezu auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang erhöhte sich leicht. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei der Bereich Commercial Vehicles.

Ausblick: Verhaltene Geschäftsentwicklung, Fokus auf Voith 150+
Auch im Geschäftsjahr 2014/15 erwartet Voith anspruchsvolle Rahmenbedingungen, angesichts einer weiterhin fragilen weltwirtschaftlichen Erholung und eines nach wie vor gedämpften Investitionsklimas in wichtigen Branchen und Regionen. Vor diesem Hintergrund geht der Konzern im laufenden Jahr insgesamt von einer Seitwärtsbewegung bei Umsatz und Auftragseingang aus. Das Betriebsergebnis und infolgedessen auch der ROCE des Voith-Konzerns dürften voraussichtlich leicht wachsen, unter anderem aufgrund verstärkter positiver Effekte der im Rahmen von Voith 150+ eingeleiteten Maßnahmen.
Auch im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 wird Voith die weitere Umsetzung von Voith 150+ vorantreiben. Dabei steht neben der Umsetzung von Excellence-Initiativen in allen Konzernbereichen auch die organisatorische Anpassung der weltweiten Verwaltungsfunktionen im Mittelpunkt. Voith plant, in 2015 Teile seiner Verwaltungsbereiche global und regional zu bündeln und zu verschlanken.
„Die positiven Effekte von Voith 150+ werden in den nächsten beiden Jahren im Zuge der vollständigen Umsetzung des Programms schrittweise sichtbar werden. Wir handeln dabei zügig und konsequent, nehmen uns jedoch auch die nötige Zeit, um die Veränderungen gründlich und im Bewusstsein der Verantwortung, die wir gegenüber unseren Mitarbeitern haben, voranzutreiben. Ziel ist es, Voith langfristig erfolgreich aufzustellen. Dafür haben wir beste Voraussetzungen – mit einem zukunftsfähigen Portfolio, gesunder Finanzkraft, einer leistungsfähigen Organisation und hervorragenden Mitarbeitern“, so Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108523
 10.12.2014

Voith beteiligt sich mit 25,1 Prozent an KUKA  (Firmennews)

Strategisches Investment in Megatrend „Industrie 4.0“

Die Voith GmbH hat der KUKA Aktiengesellschaft mitgeteilt, dass sie durch Aktien und, teilweise unter Kartellvorbehalt, Finanz­instrumente bei dem Unternehmen 25,1 Prozent der Stimmrechte erreicht hat. Die erworbenen Aktien stammen überwiegend vom bisherigen Groß­aktionär Grenzebach. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Bild: Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Voith-Konzern­geschäfts­führung

Die KUKA-Gruppe mit Sitz in Augsburg ist einer der weltweit führenden Anbieter von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen und -lösungen. Die Kunden von KUKA sind vornehmlich in der Automobilindustrie, das Unter­nehmen nutzt sein dort seit über dreißig Jahren erworbenes Know-how aber auch, um innovative Auto­matisierungslösungen für andere Branchen zu entwickeln, etwa für die Medizin­technik und die Luft- und Raumfahrt­industrie. Das Unter­nehmen ist in den ver­gang­enen Jahren stark und profitabel gewachsen. Die konsolidierten Umsatz­erlöse be­tru­gen im Jahr 2013 rund 1,8 Milliarden Euro, dabei erwirtschaftete KUKA ein EBIT in Höhe von rund 120 Millionen Euro.

Für Voith stellt die Beteiligung an der KUKA AG ein strategisches Investment dar. Die Informa­tisierung und Automa­tisierung wird die industriellen Fertigungs­abläufe in den nächsten Jahren fundamental verändern. Roboter sind hierbei die Schlüssel-Komponente für die digitalisierte Industrie der Zukunft und den Megatrend „Industrie 4.0“.

Der Vorsitzende der Voith-Konzern­geschäfts­führung, Dr. Hubert Lienhard, erklärte hierzu: „KUKA ist auf die Gebiete Mechanik, Elektronik, Sensorik und Software ausgerichtet und für die Industrie 4.0 mit seinem hoch spezialisierten Automa­tisierungs-Know-how hervorragend positioniert. Es ist für uns daher eine ideale, zukunfts­weisende Beteiligung. Voith unterstützt die bewährte Strategie von KUKA und hat Vertrauen in die Persönlichkeiten, die in den vergangenen Jahren maß­geblich zur außerordentlich erfolgreichen Entwicklung des Unter­nehmens bei­getragen haben. Mit einer Beteiligung von 25,1 Prozent an der KUKA AG wollen wir als Familien­unternehmen ein langfristig orientierter, stabiler Anker­aktionär sein und werden KUKA und seine Mitarbeiter künftig partnerschaftlich begleiten.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108432
 02.12.2014

Brigl & Bergmeister: Voith liefert SpeedSizer und kontaktlose Trocknung für Niklasdorf PM 3  (Firmennews)

Die Brigl & Bergmeister GmbH in Niklasdorf, Österreich, hat Voith mit der Lieferung eines SpeedSizer Filmauftragswerk und einer kontaktlosen Trocknung für die Niklasdorf PM 3 beauftragt. Die Inbetriebnahme des Umbaus ist für Sommer 2015 vorgesehen. Der Auftrag ist der erste Schritt eines mehrstufigen Entwicklungsplanes mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung und Geschwindigkeitssteigerung der Papiermaschine.

Da auf der PM 3 ein breites Produktportfolio an nassfesten Etikettenpapieren produziert wird, werden vielseitige Anforderungen an das Filmauftragswerk gestellt. Die große Anzahl an verschiedenen Streichfarben erfordert eine hohe Flexibilität, um exzellente Papiereigenschaften zu erreichen. SpeedSizer ermöglicht hierbei eine gezielte Anpassung der technischen Parameter an die jeweiligen Vorgaben.

Der Lieferumfang umfasst neben dem SpeedSizer einen neuen CB-Turn zur berührungslosen Umlenkung der Papierbahn, bevor diese mit Hilfe einer platzsparenden Kombination aus Infrarotstrahlern und nachgelagerter Lufthaube getrocknet wird. Die kontaktlose Hochleistungstrocknung qDry Pro ist besonders energiesparend, da für die Beheizung der Lufthaube ausschließlich die Abwärme der Infrarotstrahler herangezogen wird.

Der Vertragsunterschrift Mitte November ging eine umfangreiche und detaillierte Projektarbeit voraus, in welcher auf Versuchsanlagen von Voith der komplette Prozess dargestellt wurde, bestehend aus SpeedSizer Filmauftragswerk, Offline-Streichmaschine und Superkalander.

Brigl & Bergmeister entschied sich für Voith als Partner für dieses Projekt, da Voith über viele Jahrzehnte Erfahrung und ein entsprechend großes Know-how bei Spezialpapiermaschinen verfügt. Auch das Filmauftragswerk SpeedSizer zählt zu den bewährten Komponenten aus dem Portfolio von Voith.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108356
 21.11.2014

Ausbau der Kapazitäten bei Brigl & Bergmeister  (Firmennews)

Brigl & Bergmeister investiert am Standort Niklasdorf in 5.000 Tonnen Kapazitätserhöhung und erhöhte Energieeffizienz.
B&B beauftragte die Firma VOITH mit einer neuen Filmpresse (SpeedSizer) für die Papiermaschine am Standort Niklasdorf und ersetzt damit die konventionelle Leimpresse. Zusätzlich wird eine kontaktlose energiesparende Kompakt-Kombination aus Infrarot- und Lufttrocknung (qDryPro) eingebaut, und das Dampf- und Kondensatsystem sowie die Lufttechnik modifiziert.
Diese Investitionen steigern bei reduziertem Energieverbrauch die jährliche Kapazität in Niklasdorf um 5.000 Tonnen. Neben Qualitätsverbesserungen bei der bestehenden Produktpalette werden Möglichkeiten für Neuentwicklungen von innovativen Spezialpapieren geschaffen. Der Einbau erfolgt im September 2015 und ergänzt den bereits im April 2014 eingebauten neuen Stoffauflauf.
Auch am slowenischen Standort Vevče läuft ein Modernisierungs- und Erweiterungsprogramm, das 2013 mit dem Einbau einer Filmpresse begann. Ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit liegt hier in der Verbesserung der Barriereeigenschaften bei Papieren für flexible Verpackungen.
Bereits heute können auch nassfeste Etikettenpapiere in B&B Qualität in Vevče erzeugt werden. Durch den Ausbau dieses Segmentes in beiden Fabriken möchte B&B die weltweit führende Marktposition bei Etikettenpapieren für die Getränkeindustrie auszubauen.
(Brigl & Bergmeister GmbH)

Newsgrafik #108366
 21.11.2014

NipSense2: Neues System von Voith ermöglicht statische Echtzeitmessung im Walzennip  (Firmennews)

Voith hat mit NipSense2 ein neues Analysesystem entwickelt, mit dem die unsichtbaren Nipbedingungen zweier Walzen in Echtzeit gemessen und visualisiert werden können. Das System führt Korrekturberechnungen des Nipprofils durch und trägt damit zu einer erheblichen Verbesserung der Sicherheit und der Qualität im Papierherstellungsprozess bei.

NipSense2 verschafft Einblick in den sonst unsichtbaren Berührungspunkt zweier Walzen. Mit sehr genauen Sensoren, die zwischen zwei Walzen liegen, kann die Nipbreite mit hoher Messgenauigkeit ermittelt werden. Die Sensoren übertragen die Daten drahtlos an die Analysesoftware. Am Bildschirm wird der Schließvorgang der Presswalzen und jede Veränderung der Nipbreite sichtbar. Der komplette Messvorgang kann als Film gespeichert und später wiederholt abgespielt werden. Ein Expertenbericht mit Bombierungsempfehlungen rundet das Angebot ab.

Mit NipSense2 ist die Messung an allen Arten von Walzen möglich, unabhängig von der Walzenlänge und dem Walzendurchmesser. Durch die neue Messtechnik entsteht die Möglichkeit, mehrere Nips gleichzeitig zu vermessen und somit bisher unbekannte Verbundeffekte aufzudecken. Durch den Einsatz von NipSense2 kann das Nipprofil optimiert werden. Die Profiloptimierungen führen dank gleichmäßigerer Papier- und Feuchtequerprofile, längerer Lebensdauer der Walzenbezüge und Fehlerreduktion der Walzenhydraulik zu einem effizienteren Papierherstellungsprozess.

Newsgrafik #108255
 13.11.2014

Stora Enso: Neues Trocknungskonzept DuoDry CC von Voith überzeugt in der Praxis  (Firmennews)

DuoDry CC, das innovative Trocknungskonzept von Voith, ist in der von Voith gelieferten und installierten Narew PM 5 bei Stora Enso in Ostroleka, Polen, erstmals erfolgreich im Einsatz. Das Konzept überzeugt durch eine reduzierte Curlbildung im Trocknungsprozess und verringert den Energieverbrauch bei erhöhter Runability.

CC steht für Curl Control und bezeichnet die neueste Technologie zur Reduzierung der Rollneigung des Papiers bei einreihigen Trocknungspartien. Einreihige Trockenpartien haben sich am Markt durchgesetzt, seit die Geschwindigkeiten von Papiermaschinen höher wurden. Der Vorteil gegenüber der zweireihigen Bauweise ist, dass die Maschine eine verbesserte Runability erreicht. Ein Nachteil dieser Konstruktionsweise ist jedoch, dass die Rollneigung des Papiers durch die einseitige Trocknung verstärkt wird.

DuoDry CC löst dieses Problem mit einem so wirksamen wie simplem Konzept – es handelt sich dabei um eine vertikal invertierte einreihige Trockengruppe, die als letzte Gruppe installiert wird. Normalerweise wird zur Bekämpfung von Curl die Papierbahn einseitig mit Wasser besprüht. Die Bahn wird danach durch zusätzlichen Energieeinsatz wieder getrocknet. Beim DuoDry CC wird dagegen die ohnehin zum Trocknen der Papierbahn erforderliche thermische Energie genutzt, indem diese in der letzten invertierten Trockengruppe von der anderen Seite eingebracht wird. Somit wird keine zusätzliche Energie zur Reduktion des Curl benötigt. Der Einsatz dieser Technologie verringert die Betriebskosten der Papiermaschine. Die eingesetzten Komponenten, wie Bahnstabilisatoren und Trocknungszylinder, sind lange erprobte Produkte in einer neuen Anordnung.

Janne Myllykangas, PM Area Manager bei Stora Enso, bestätigte nach Abschluss des Projekts: „Die Zusammenarbeit mit Voith war sehr gut. Das während der Verhandlungen entstandene Vertrauen, hat sich in der Abwicklung bestätigt. Auch die Entscheidung für das Trocknungssystem DuoDry CC hat sich als richtig erwiesen. Wir sind mit der Leistung des DuoDry CC im Betrieb sehr zufrieden.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #108104
 30.10.2014

Neue Stoffaufbereitung von Voith bei N. R. Agarwal Industries in Betrieb  (Firmennews)

Beim indischen Papierhersteller N. R. Agarwal Industries Ltd. in Sarigam, Bundesstaat Gujarat, hat im Juni eine neue Stoffaufbereitungsanlage von Voith den Betrieb aufgenommen.

Das Unternehmen hat in Sarigam eine komplette Papierfabrik für grafische Papiersorten neu errichtet, um die steigende Nachfrage nach grafischen Papieren auf dem indischen Markt zu bedienen. Die jährliche Produktionskapazität der neuen Fabrik liegt bei ca. 100.000 Tonnen Papier.

Zur Stoffaufbereitung bei Agarwal Industries zählt die zur BlueLine gehörende Auflösetrommel IntensaDrum SD 35. Es handelt sich dabei um die erste dieses Typs, die in Indien betrieben wird. Die neue Auflösetrommel überzeugte bereits kurz nach der Inbetriebnahme mit sehr guten Ergebnissen, wie der Geschäftsführer R N Agarwal bestätigt: „Das ist eine sehr gute Maschine. Das Rejekt ist sehr sauber und faserfrei.“

Die Stoffaufbereitung bei N. R. Agarwal Industries Ltd. ist ein zweistufiges Deinking- und Flotationssystem. Ausschlaggebend bei der Wahl des Lieferanten war für die N. R. Agarwal Industries Ltd. die jahrzehntelange Erfahrung von Voith bei Stoffaufbereitungsanlagen. Für die Auflösetrommel IntensaDrum SD 35 sprechen ihre niedrigen Wartungs- und Energiekosten. Außerdem ist IntensaDrum SD 35 im Betrieb einfach und robust, ihre Auflöseleistung ist sehr gut. Voith hat die komplette Stoffaufbereitung geliefert. Teil des Lieferumfangs waren außerdem die Automatisierungstechnik, das Engineering, die Montage und die Inbetriebnahme.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107973
 16.10.2014

Neue Schneckenpresse von Voith: hohe Entwässerungsleistung, niedriger Energieverbrauch und ...  (Firmennews)

... geringer Wartungsaufwand

Mit der neuen Schneckenpresse InfiltraScrewpress bringt Voith ein weiteres Produkt der BlueLine Stoffaufbereitungsmaschinen auf den Markt, das sich durch eine hohe Entwässerungsleistung, eine bessere Energieeffizienz und geringere Wartungskosten auszeichnet. Sie ist als Teil des Compact Dispersion Systems von Voith bereits bei verschiedenen Papierherstellern erfolgreich im Betrieb.

Beim Compact Dispersion System von Voith handelt es sich um ein Dispergiersystem, das über eine hohe Leistungsfähigkeit bei der Reduktion von Stickies und Schmutzpunkten verfügt. Weitere Vorteile des Systems sind ein niedriger Energieverbrauch, der geringe Raumbedarf und eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Zum Compact Dispersion System von Voith zählen die Schneckenpresse InfiltraScrewpress, die Schnellheizschnecke InfibraHeater und der ebenfalls neue Disperger InfibraDisp. Alle diese Maschinen gehören ebenfalls zur BlueLine Produktfamilie.

Die Schneckenpresse InfiltraScrewpress verfügt über ein zehnmal steiferes Design als vergleichbare Maschinen und einen niedrig gewählten Schwerpunkt. So werden während des gesamten Betriebs sehr enge Toleranzen in der Maschine gewährleistet, wodurch die hohe Entwässerungsleistung und ein minimaler Faserverlust erreicht werden. Sie ist im Inneren mit einer zweigängigen Pressschnecke ausgestattet. Die Faserstoffsupension wird mit einer Stoffdichte von 8 – 12 % in die Schneckenpresse befördert und hier von der Pressschnecke in axialer Richtung transportiert. Dabei wird der Faserstoff durch sich verengende Volumina zwischen Pressschnecke und Siebkörben verdichtet. Das überschüssige Wasser wird über die Siebkörbe abgeführt. So kann das Filtrat aus der Suspension ausgepresst und über die Siebkörbe der neuen Siebelemente SplitScreen abgeführt werden. Der übrige Faserstoff wird mit einer Stoffdichte von rund 30% über den Auslauf der Schneckenpresse zur Schnellheizschnecke InfibraHeater gefördert.

Das doppelgängige Design der Pressschnecke sorgt für einen gleichmäßigen Stoffaustrag zum Disperger InfibraDisp und zu einer Reduzierung des Energiebedarfs in den nachfolgenden Prozessen. Ein weiterer positiver Effekt des gleichmäßigen Stoffflusses ist, in Verbindung mit einer speziellen Schutzbeschichtung der Pressschnecke, eine längere Laufzeit und ein geringer Wartungsaufwand.

Die Siebelemente SplitScreen haben eine höhere Entwässerungsleistung und die Wartungsfreundlichkeit ist nachhaltig verbessert. Seine spezielle Konstruktionsweise ermöglicht den schnellen Austausch der geteilten Siebbleche ohne den langwierigen Ausbau des kompletten Siebelements. Das Siebelement SplitScreen kommt in der neuen Schneckenpresse zum Einsatz, es kann aber auch als Umbaupaket in schon bestehende Schneckenpressen eingebaut werden.

Die BlueLine Familie von Voith für die Stoffaufbereitung zeichnet sich durch geringe Energie-, Faser- und Wasserverbräuche aus.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107724
 26.09.2014

60 % weniger Energieverbrauch bei gleichzeitig steigender Produktivität - der Pressenantrieb PSH  (Firmennews)

Wenn es darum geht, Pressen in der Produktion schneller, genauer und vor allem effizienter zu machen, so ist der Pressenantrieb Servo Hybrid (PSH) von Voith die optimale Retrofit-Lösung. Mit dem PSH profitieren Betreiber von einem geringeren Energieverbrauch und niedrigeren Instandhaltungskosten bei gleichzeitig steigender Produktivität.
Der PSH ist ein Antrieb, der die klassische Ventil- und Steuerungstechnik ersetzt. Die intelligente Steuerung und Regelung, die Voith gemeinsam mit Siemens entwickelt hat, ermöglicht einen sehr flexiblen Einsatz der Presse. Der PSH gewährleistet somit eine optimale Anpassung von Kraft und Geschwindigkeit an den Pressprozess. So verbraucht die Presse nur so viel Energie, wie in den jeweiligen Prozessphasen benötigt wird. Der Vorteil für den Betreiber: er spart bis zu 60 % Energie und verbessert somit die Gesamtbetriebskosten (TCO).
Aufgrund seines modularen Aufbaus aus wenigen Bauteilen lässt sich der Antrieb einfach und kostengünstig in jede Presse integrieren. Das spart Zeit und Kosten für die Inbetriebnahme. Die geringe Systemkomplexität sowie der Einsatz robuster Komponenten erhöhen außerdem die Verfügbarkeit der Presse. Im Vergleich zu herkömmlichen Hydrauliksystemen erfordert der PSH deutlich weniger Platz und Ölvolumen – das reduziert die Instandhaltungskosten um 30 %.
Der Pressenantrieb Servo Hybrid ist die optimale Lösung für Retrofit als auch für Neuanlagen. Das Komplettsystem des PSH beinhaltet die Servopumpengruppe und Servomotor sowie Hydraulikaggregat, Sicherheitstechnik, Schaltelektronik, Sensorik und Steuerung, I/O Peripherie und Bediengerät mit vorgefertigter Touch-Bedienoberfläche.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107693
 25.09.2014

Erfolgreiche Modernisierung der Stoffaufbereitung bei Newark America Fitchburg durch Voith  (Firmennews)

Der Kartonhersteller Newark Recycled Paperboard Solutions in Fitchburg, USA, hat seine Stoffaufbereitung von Voith modernisieren lassen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projekts kann der Kartonhersteller jetzt kostengünstige Wellpappe als Rohstoff zur Herstellung von hochwertigem Linerboard einsetzen. Ein weiteres Ergebnis der Modernisierung ist, dass der Faserverlust auf ein Minimum reduziert wird.
„Der Umbau und die Inbetriebnahme wurden sehr professionell durchgeführt“, erklärt Barry Jensen, Vice President bei Newark Recycled Paperboard Solutions und ergänzt: „Wir sind sehr zufrieden mit der Modernisierung. Das Anfahren gestaltete sich so reibungslos wie wir es bei ähnlich komplexen Projekten nie zuvor erlebt haben. Schon wenige Stunden nachdem wir den Startknopf gedrückt hatten, konnten wir qualitativ gute Fasern auf die Maschine bringen und dies in der Menge, die der Auslegung entspricht. Alle Ziele, die wir mit der Modernisierung erreichen wollten, wurden erreicht und der Energieverbrauch liegt sogar unter dem erwarteten Wert.“

Im Mittelpunkt des Modernisierungsprojekts stand die Verbesserung des Pulperentsorgungskreislaufs. Dazu wurde die neue Pulperentsorgungsmaschine IntensaMaXX von Voith eingebaut. Beim IntensaMaXX beugt die einzigartige Gestaltung des Gehäuses der Zopfbildung und Verspinnungen vor, so dass ein hoher Störstoffgehalt im Betrieb unproblematisch ist. Ein weiterer Vorteil des IntensaMaXX ist der niedrige Energieverbrauch. IntensaMaXX kann sowohl in der kontinuierlichen LC (Low Consistency)-Auflösung als auch in der HC (High Consistency)-Auflösung als Ableermaschine nach dem Batch HC Pulper eingesetzt werden.
Newark Fitchburg hat ein mehrstufiges Feinreinigungssystem mit dem HCL5C Reinigungssystem von Voith eingebaut. Die neue Anlage verfügt über eine kombinierte Schwerteil- und Leichtteil-Entfernung und eine dreistufige Feinsortierung mit dem C-bar Siebkorb. Hinzu kam ein neuer dreistufiger MultiMizer mit optimaler Schlitzkonfiguration für ein auf Fasereinsparung ausgelegtes Sortierkonzept in der Endstufe.
Bei der HCL5C-Technologie handelt es sich um ein mehrstufiges System zur Reinigung der Fasersuspension. Dieses wird in der Stoffaufbereitung und im Konstanten Teil eingesetzt, um schwere und leichte Schmutzstoffe zu entfernen. Der C-bar Siebkorb wird in der Stoffaufbereitung sowie im Konstanten Teil eingesetzt und erhöht die Kapazität der vorhandenen Drucksortierer um bis zu 20 %. Er verfügt über eine große, offene Siebfläche und eine äußerst präzise Schlitzweite. Der MultiMizer verbessert die Gesamtleistung des Systems und ermöglicht Kosteneinsparungen, da er den Stippengehalt im Reject-Strom des Feinschlitz-Sortiersystems reduziert.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107684
 24.09.2014

Voith modernisiert Scheibenfilter bei WEIG-Karton – signifikant bessere Filtratwerte nach Umbau  (Firmennews)

Die Moritz J. WEIG GmbH & Co. KG in Mayen, Eifel, hat Voith mit dem Umbau eines Scheibenfilters beauftragt, der nicht von Voith stammte. Nach der erfolgreichen Wiederinbetriebnahme wurden signifikante Verbesserungen der Filtratwerte bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Wartungskosten nachgewiesen. Erreicht wurde dies durch den Einbau der modernen Voith Scheibenfiltertechnologie: Sie besteht aus BaglessPlus Scheibenfiltersektoren und einem neuen Filtratventil.

BaglessPlus Scheibenfiltersektoren aus gewelltem Edelstahl sorgen für eine um 15 – 20 % höhere Kapazität bei gleichzeitiger Verbesserung der Filtratqualität. Die Qualität des Klarfitrats und Superklarfiltrats haben die Erwartungen des Kunden deutlich übertroffen: Erste Messungen ergaben 180 ppm im Klar- und 60 ppm im Superklarfiltrat. Da diese Filtratqualität während der gesamten Standzeit der BaglessPlus Sektoren von zehn bis 20 Jahren gleich hoch bleibt, können große Mengen an Frischwasser eingespart werden. Zudem sind BaglessPlus Scheibenfiltersektoren wartungsfrei, Löcher in Filterbeuteln gehören somit der Vergangenheit an.

Das neue Filtratventil stellt ein hohes, konstantes Vakuum sicher und ist die weitere Basis für eine hohe Filtratqualität. Im Zuge des Umbaus wurde mit der neuen Zentralwelle von einer Gleit- auf die bewährte Rollenlagerung umgestellt. Zusätzlich wurde der Scheibenfilter mit neuen Abschlags- und Reinigungsspritzrohren mit patentierten Düsen ausgestattet.
Der modernisierte Scheibenfilter ersetzt nun vier Walzeneindicker, die aufgrund eines erhöhten Siebverschleißes sehr reparaturanfällig waren.

Das Vertrauen von WEIG-Karton basiert auf einer langjährigen Zusammenarbeit mit Voith. So wurde bereits vor zwei Jahren ein Scheibenfilter eines anderen Herstellers auf BaglessPlus Sektoren und HiCon erfolgreich umgebaut. Durch den Umbau auf HiCon kann dieser Scheibenfilter seither sicher bei einer Einlaufstoffdichte von bis zu 2 % betrieben werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107668
 19.09.2014

Weiterentwickelter Polyurethan-Walzenbezug von Voith sorgt für höheres Speichervolumen  (Firmennews)

Der neue Polyurethan-Walzenbezug InForce von Voith überzeugt mit hoher Stabilität. Damit kann zusätzliches Speichervolumen durch die besonders tiefen und breiten Rillen für hochbelastete Pressenpositionen zur Verfügung gestellt werden. Da dadurch weder die Verschleiß- noch die Abriebfestigkeit beeinflusst wird, ist eine sehr gute Entwässerung während der gesamten Betriebszeit sichergestellt.
Dank des stabilen Materials von InForce verformen sich die Rillen im Laufe der Zeit praktisch nicht. Der Walzenbezug hält extremen Nipbelastungen problemlos stand. Deshalb bleibt das Speichervolumen über den gesamten Lebenszyklus hinweg gleich hoch und sichert daher eine durchgehend sehr gute und konstante Entwässerung.
InForce ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen G2000 Walzenbezugs von Voith und ist in zwei Härtegraden verfügbar. Der Lagenaufbau stellt die hohe Stabilität sicher. Zwischen Polyurethan- und Baselayer liegt die WebNet-Lage mit einem Polymer-Netzwerk – eine spezielle Entwicklung von Voith, die hohen Temperaturen sowie mechanischen und chemischen Belastungen standhält und dadurch höchste Betriebssicherheit bietet.
Vor allem in hochbelasteten Pressen sind häufig gerillte Stahlwalzen im Einsatz. Durch den harten Nip, der durch Stahlwalzen entsteht, wird die Laufzeit der Pressfilze beeinträchtigt und es kann außerdem zu Qualitätsproblemen am Papier kommen. Die Stabilität von InForce hält den Bedingungen in hoch belasteten Pressen stand und bietet gleichzeitig die Vorteile eines Polyurethan-Walzenbezugs: Die Oberfläche kann genau auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden und die Pressfilze werden nicht geschädigt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107574
 15.09.2014

Schumacher Packaging relies on ventilation technology by Voith  (Company news)

Voith has supported Schumacher Packaging GmbH in its quest for more environmentally friendly and effective board production by improving the air system and the dryer section hood of the BM 1 in Schwarzenberg, Germany. “One year after rebuilding the ventilation technology by Voith, we can draw an all-round positive balance. Our hood is now closed completely and in combination with a larger heat recovery we need noticeably less energy,” says Matthias Reh, plant manager at Schumacher Packaging. “We were also able to increase production.”

On this project, Voith’s long-standing experience in the area of board and packaging paper machines again showed through. In several finely coordinated steps, Voith optimized the dryer section hood, the air system and heat recovery. The energy requirement was always the focus of the measures. Thus, the power requirement for driving the ventilation systems could be decreased significantly. The increase in efficiency met the high expectations of Schumacher Packaging. It allows the board manufacturer to produce its high-quality products in an even more sustainable fashion.

Schwarzenberg BM 1 has a wire width of 2,160 mm and an operating speed of 42 m/min to 133 m/min. It produces gray, brown and white solid board in a basis weight range of 350 g/m² – 1,050 g/m².

Schumacher Packaging is an owner-managed pan-European specialist for packaging made of corrugated cardboard and solid board. Founded in 1948, today the company employs more than 2,200 workers at 10 locations in Germany and Poland.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107517
 08.09.2014

NanoGloss: New calender roll cover from Voith ensures long-lasting gloss ...  (Company news)

... and uniform smoothness

With NanoGloss, Voith brings a new calender roll cover onto the market that combines two important characteristics: a high level of mechanical stability and a high level of gloss on the paper. In its first field tests, the new cover achieved impressive results with an increase in gloss points. The paper produced with NanoGloss stands out with its high level of gloss and uniform smoothness.

NanoGloss is a multilayer roll cover which can be used in all positions on super, soft and multi-nip calenders. The proven, innovative finer surface topography achieves a high level of gloss improvement. In contrast to conventional calender roll covers, NanoGloss retains its exceptional surface characteristics between each regrind. The matrix structure of NanoGloss also guarantees the highest levels of stability and resistance. Furthermore, NanoGloss can be repaired just as easily as any other Voith calender roll cover.

Thanks to the characteristics of the new calender roll cover, inflexibility, wear and damage are prevented. Paper manufacturers can therefore enjoy reliable operation with NanoGloss.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107508
 04.09.2014

Neuer Voith Rotor für Zellstoff-Pulper senkt Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent  (Firmennews)

Voith hat einen neuen IPV Rotor für Zellstoff-Pulper auf den Markt gebracht. Die neue Komponente bewährt sich bereits seit einigen Monaten in der Papierindustrie und zeigt hier ihre Stärken: der Energieverbrauch des neuen Rotors liegt um bis zu 30 Prozent unter dem von herkömmlichen Technologien. Damit ist eine Senkung der Energiekosten von bis zu 30.000 Euro pro Jahr möglich.

Der IPV Rotor gehört zur LowEnergy Rotor Familie und wurde für die Anwendung im IntensaPulper (IP) von Voith wie auch als Umbaukomponente für weitere Voith Pulper sowie Drittsysteme für die Verarbeitung von Virgin Pulp (V), also Zellstoff entwickelt. Der Rotor wird aber auch in der Auflösung von weiteren, sauberen Rohstoffen wie zum Beispiel Ausschuss oder Frischfasern eingesetzt.

Die erhebliche Reduzierung des Energieverbrauchs um bis zu 30 Prozent wird durch ein neues Design erreicht, das die Strömungsverhältnisse im Pulper verbessert. Zusätzlich kann durch die Integration eines so genannten Ballenbrechers eine weitere Verbesserung des Auflöseprozesses erzielt werden. Der Ballenbrecher lockert die hartgepressten Zellstoffballen, vor der eigentlichen Auflösung im Pulper, auf und entlastet damit den Rotor, was sich ebenfalls positiv auf den Energiebedarf auswirkt.

In der Praxis hat sich der neue Rotor bereits im IntensaPulper und in umgebauten Pulpern bei verschiedenen Papierherstellern bewährt und liefert hier überzeugende Ergebnisse. Bei den am Markt bereits installierten IPV Rotoren liegt die Energieeinsparung, abhängig vom eingesetzten Rohstoff, bei bis zu 4 kWh pro Tonne. Damit sind Einsparungen bei den Energiekosten von bis zu 30.000 Euro pro Jahr möglich und die Investition amortisiert sich innerhalb kürzester Zeit.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107301
 13.08.2014

Reduzierte Verschmutzung: innovative Trockensiebe von Voith  (Firmennews)

Voith hat ein neues Trockensieb auf den Markt gebracht, das durch sein spezielles Design weniger Schmutzpartikel anlagert und dadurch die Trocknungsleistung erhöht.
Jade Trockensiebe weisen ein Minimum an eingeschlossenen Hohlräumen auf und lagern dadurch signifikant weniger Schmutzpartikel ein als herkömmliche Trockensiebe. Die hohe Anzahl von Kontaktpunkten und die flache Oberflächenstruktur des Gewebes sorgen für eine konstante Verdampfung. Aufgrund der kompakten Gewebestruktur ist sowohl eine manuelle Reinigung als auch der Einsatz automatischer online Reinigungssysteme wie des DuoCleaner Express von Voith möglich.
Jade Trockensiebe werden aus dem Garnmaterial SynStron gefertigt. Es wirkt der Materialfibrillation entgegen, überzeugt mit hoher Abriebfestigkeit und ermöglicht eine einfache Reinigung. SynStron kommt in der gesamten CleanWeave Produktfamilie zum Einsatz und ist deutlich leitungsfähiger als konventionelle Polyestergarne.
Ein weiteres Mitglied der Produktfamilie ist JadeHigh: Seine offenere Oberfläche gewährleistet einen stärkeren Luftstrom, um eine höhere Verdampfung zu erreichen. Wie bei allen Trockensieben der Produktreihe CleanWeave bleibt bei Jade und JadeHigh die messbar bessere Reinigungsfähigkeit erhalten, die zu ihrer höheren Trocknungsleistung beiträgt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107269
 08.08.2014

Voith stärkt Automotive-Geschäft im Wachstumsmarkt Nordamerika  (Firmennews)

Übernahme von Helix Systems ergänzt amerikanisches Service-Portfolio

-Helix Systems Inc. mit 260 Mitarbeitern und 30 Millionen Dollar Umsatz wird Teil von Voith Industrial Services
-Zusätzliche Dienstleistungskompetenzen für den Wachstumsmarkt Nordamerika

Bild: Markus Glaser-Gallion, Mitglied der Geschäftsführung Voith Industrial Services, verantwortlich für den Geschäftsbereich Automotive

Voith übernimmt im Rahmen seines konzernweiten Erfolgsprogramms Voith 150+ Helix Systems Inc., einen Industriedienstleister aus Bessemer/Alabama in den USA und stärkt damit sein Dienstleistungsgeschäft für die Automotive-Industrie in einem strategischen Wachstumsmarkt. Das amerikanische Unternehmen bietet integrierte Servicelösungen für Automatisierung, Anlagensteuerung und Anlagenbau sowie Konstruktionsdienstleistungen insbesondere für die Automobilindustrie. Helix Systems erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von circa 30 Millionen Dollar und beschäftigt gegenwärtig rund 260 Mitarbeiter.
Helix Systems wird in die Division Automotive des Konzernbereichs Industrial Services integriert, die zu den führenden Dienstleistungsanbietern für die Automobilindustrie weltweit zählt. In den USA bietet Voith Industrial Services bislang vor allem technische Reinigung und Gebäudemanagement sowie Produktionsinstandhaltung für die Automobilhersteller an. „Diese Übernahme unterstützt unsere Ziele für den Wachstumsmarkt Nordamerika und ergänzt das Portfolio dort durch Aktivitäten mit technischer Ausrichtung, die in Europa bereits zu unseren Kernkompetenzen gehören. Als Branchenspezialist für die Automobilindustrie stärken wir so unsere internationale Aufstellung“, erläutert Markus Glaser-Gallion, Mitglied der Geschäftsführung von Voith Industrial Services und verantwortlich für den Geschäftsbereich Automotive. „Zudem erschließen wir damit neue Kundengruppen in dieser Branche.“
Der nordamerikanische Markt ist für Voith von strategischer Bedeutung. Im vergangenen Jahr startete der Konzern das Erfolgsprogramm „Voith 150+“, mit dem sich das Unternehmen für die Zukunft aufstellen will. Der Ausbau der Marktdurchdringung in Wachstumsregionen ist ein Teil dieses Programms. Die Übernahme erfolgt in Form eines 100-prozentigen Share-Deals, wobei beide Seiten vereinbart haben, Vertraulichkeit über das Volumen der Akquisition zu wahren.
Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 43.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas. Voith erwirtschaftete in Nordamerika im Geschäftsjahr 2012/13 mit ca. 5.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 890 Mio. Euro.
Voith 150+ ist ein konzernweites Erfolgsprogramm, das die langfristige Wettbewerbs- und Wachstumsfähigkeit weit über den 150. Geburtstag des Unternehmens im Jahr 2017 sichern wird. Der Fokus von Voith 150+ liegt auf der Überarbeitung des bestehenden Portfolios, der Optimierung von Strukturen und Prozessen und der Stärkung der Voith Unternehmenskultur vor dem Hintergrund eines sich schnell verändernden Marktumfeldes.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107190
 31.07.2014

Voith modernisiert Zellstofftrocknungsmaschine von BSC  (Firmennews)

Voith hat die Modernisierung der Zellstofftrocknungsmaschine von BSC – Bahia Specialty Cellulose in Camaçari im brasilianischen Bundesstaat Bahia erfolgreich abgeschlossen. Die Lösungen von Voith wurden Mitte März im Rahmen einer siebentägigen, vollständigen Generalüberholung der Maschine installiert.
Das Hauptziel der Modernisierung war es, eine Qualitätssteigerung und eine höhere Wertschöpfung von BSC bei Celluloseacetat zu erreichen. Das Voith Team installierte eine neue Schuhpresse mit Druckprofil-kontrolle sowie weitere technische Ausrüstung für die Maschine, um verschiedene Systeme bei BSC zu aktualisieren.
Für BSC besteht der größte Nutzen der Modernisierung in der verbesserten Zellstoffqualität, dank derer das Unternehmen besser auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen sowie neue Märkte erschließen kann. "BSC kann nun auf eine deutlich breitere Palette zuverlässiger Werkzeuge zur Anpassung der Qualität des Endprodukts zurückgreifen. Und da Voith es geschafft hat, alle erforderlichen Komponenten während der vollständigen Generalüberholung der Maschine zu installieren, wurde die Produktion des Unternehmens nicht beeinträchtigt. Es war eine große Herausforderung, und wir haben sie erfolgreich gemeistert", betont Leunis Teixeira Rocha, Projektmanager bei Voith Paper.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107170
 30.07.2014

Cheng Loong investiert in neue Tissue-Linie von Voith  (Firmennews)

Am 18. Juli 2014 haben Voith und die Cheng Loong Corp. in Taipeh, Taiwan, einen Vertrag über die Lieferung der Tissuemaschine Cheng Loong TM 16 unterzeichnet. Dieser Auftrag setzt die erfolgreiche Partnerschaft der Unternehmen Cheng Loong und Voith fort.
Die TM 16 wird am Standort Chupei, Taiwan, installiert und im September 2015 in Betrieb gehen. Sie basiert auf dem Voith VTM 3 Tissuemaschinen-Konzept, der Lieferumfang umfasst modernste Voith-Technologie, darunter den einlagigen Stoffauflauf MasterJet Pro T und die NipcoFlex T-Schuhpresse für verringerten Energieverbrauch. Des Weiteren sind im Lieferumfang ein 5,5 m-Yankee-Zylinder aus Stahl für höchste Wärmeübertragung und damit optimale thermische Trocknungseffizienz sowie eine Hochleistungshaube und ein MasterReel-Aufroller enthalten. Formiersiebe und Pressfilze sind ebenfalls Bestandteil des Lieferumfangs.
Die TM 16 wird bei einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 2.200 m/min hochwertige Dry-Crepe-Toilettenpapiere und Papierhandtücher mit einer Siebbreite von 3.796 mm produzieren. Als Technologieführer liegt der Fokus von Voith auf Lösungen für geringeren Energieverbrauch, reduzierten Faserbedarf und höhere Flexibilität im Betrieb, um die Anforderungen der Industrie zu erfüllen. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrags mit Cheng Loong baut Voith seine führende Position bei innovativen Technologien für die Tissue-Branche weiter aus.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107053
 18.07.2014

Europac Papel Dueñas: PM 2 nach Umbau durch Voith früher als geplant wieder in Betrieb  (Firmennews)

Nach einem Umbau durch Voith ist die PM 2 der Europac Gruppe (Papeles y Cartones de Europa S.A.) im Werk Dueñas in der spanischen Provinz Palencia nach nur 15 Tagen Stillstand und sieben Tagen Inbetriebnahme erfolgreich angelaufen. Damit wurde die Produktion auf der Maschine einen Tag früher als geplant wieder aufgenommen.
„Mit Voith hatten wir einen zuverlässigen Partner an unserer Seite. Der gesamte Umbau wurde in einem sehr kurzen Zeitraum durchgeführt“, bestätigt Maria Berzosa, die Projektverantwortliche bei Europac und ergänzt: „Innerhalb kürzester Zeit produzierte die PM 2 wieder Verpackungspapier in bester Qualität.“
Die Europac Gruppe hatte sich für einen Umbau entschieden, um zukünftig auch weiß gestrichenen Testliner herstellen zu können. Dazu wurde ein SpeedSizer von Voith eingebaut, der den Film beim Leimen und Streichen gleichmäßig und fehlerfrei aufträgt und damit Papiereigenschaften, Penetration und Oberflächenabdeckung gezielt optimiert.
Europac entschied sich für Voith als Lieferanten, weil das Unternehmen über viele Jahrzehnte Erfahrung und ein entsprechend großes Know-how bei Karton- und Verpackungspapiermaschinen verfügt. Auch das Filmauftragswerk SpeedSizer zählt zu den seit langem bewährten Komponenten aus dem Portfolio von Voith. Europac konnte darauf vertrauen, damit eine solide Investition zu tätigen.
Neben dem SpeedSizer gehörte eine Stärke- und Streichfarbenaufbereitung sowie ein CB-Turn, der die Papierbahn berührungslos umlenkt, zum Lieferumfang. Die Jahreskapazität der PM 2 liegt – bei einer Betriebsgeschwindigkeit von 1.100 m/min – bei 150.000 Tonnen braunem, weißem und weiß gestrichenem Testliner.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #107036
 17.07.2014

Voith bringt neuen Hybrid-Pressfilz auf den Markt  (Firmennews)

Der neu entwickelte Hybrid-Pressfilz Kinetic von Voith unterscheidet sich von herkömmlichen Pressfilzen durch die Kombination aus einer gewebten Grundstruktur und einer nicht gewebten Garnstruktur. Sein modularer Aufbau eröffnet Papierherstellern die Möglichkeit, ihre Anforderungen an Entwässerungsleistung und Blattqualität gleichzeitig zu erfüllen.
Die nicht gewebte Garnstruktur von Kinetic kann sowohl in MD- als auch in CD-Richtung positioniert werden und ist auf Feinheit und Genauigkeit ausgelegt. Dank dieser Struktur bietet Kinetic eine hohe Anzahl von Kontaktpunkten, was für eine um bis zu 20 % effizientere Entwässerung der Papierbahn sorgt. Die gewebte Grundstruktur kann je nach Wasservolumen der Papiermaschine aus bis zu drei Lagen bestehen. Ihre Beschaffenheit ermöglicht Stabilität und lange Laufzeiten. Die Kombination beider Konzepte vereint Ausdauer und Präzision.
Durch diese Hybridstruktur werden bessere visuelle Papiereigenschaften und beschleunigte Anfahrzeiten realisiert. Auch das Querprofil der Papierbahn wird verbessert. Kinetic neigt kaum zu Markierungen, Kompaktierung und Verschmutzung und erhöht dadurch die gesamte operative Leistung. Schnellere Anlaufzeiten, eine höhere Lebensdauer und verbesserte Oberflächeneigenschaften des Papiers erhöhen die Wirtschaftlichkeit und Effizienz von Kinetic im Vergleich zu herkömmlichen gewebten oder nicht gewebten Pressfilzen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106943
 09.07.2014

China: Voith liefert drei Papiermaschinen an Sun Paper   (Firmennews)

Sun Paper hat Voith mit der Lieferung von drei Papiermaschinen zur Herstellung von Verpackungspapier und grafischem Papier beauftragt. Damit vertraut das chinesische Unternehmen auf die bewährten Komponenten und Module von Voith. Dieser Auftrag setzt die bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Partnerschaft zwischen Sun Paper und Voith fort.
Die zwei beauftragten mittelgroßen Maschinen für Verpackungspapiere mit einer Siebbreite von 7,3 m überzeugen mit hoher Effizienz und geringen Investitions- und Betriebskosten. Nach einigen Aufträgen für mittelgroße Maschinen in den letzten Monaten kann Voith nun einen weiteren Erfolg in diesem Segment verbuchen.
„Wir sehen eine steigende Nachfrage nach unseren mittelgroßen Maschinen und bieten Papierherstellern in diesem Segment überzeugende, attraktive Lösungen. Unser Maschinenkonzept ist perfekt auf die Bedürfnisse dieses Marktes angepasst und unsere Kunden profitieren von ressourcen- und kosteneffizienten, hochwertigen Maschinen“, so Andreas Endters, Mitglied der Voith Paper Geschäftsführung.
Sun Paper zählt zu den wichtigsten Papierherstellern in Asien. Mit den drei neuen Papiermaschinen profitiert das Unternehmen von der technologischen Expertise, die Voith bei Maschinen zur Herstellung von Verpackungs- und grafischen Papieren vorweisen kann. Zum Lieferumfang gehören jahrelang erfolgreich bewährte Lösungen wie zum Beispiel der MasterJet Stoffauflauf, die Tandem NipcoFlex Schuhpresse oder das SpeedSizer Filmauftragswerk. Ebenso werden beispielsweise die Erstbespannungen und das Qualitätsleitsystem von Voith geliefert.
Am Sun Paper-Standort Zoucheng, China, werden die PM 31 und die PM 32 installiert. Sie werden bei einer Siebbreite von 7.300 mm mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 1.200 m/min Wellpappenrohpapier und Testliner im Flächengewichtsbereich von 90-250 g/m² herstellen.
Eine weitere Maschine zur Herstellung von grafischem Papier wird am Standort Yanzhou, China, installiert. Die PM 29 wird für eine Siebbreite von 8.100 mm und eine Betriebsgeschwindigkeit von 1.800 m/min ausgelegt. Auf ihr werden in Zukunft grafische Papiere im Flächengewichtsbereich von 50-120g/m² hergestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106921
 07.07.2014

Mehr als 20 erfolgreiche Umbauten: BaglessPlus Scheibenfiltersektoren von Voith  (Firmennews)

Papierhersteller sind überzeugt: Dank Umbauten auf modernste Filtertechnologie im Faserrückgewinnungs- oder Entwässerungsprozess mit BaglessPlus Scheibenfiltersektoren aus gewelltem Edelstahl von Voith kann nicht nur die Kapazität erhöht werden, auch die Filtratqualität steigt und die Wartungskosten sinken.
Voith hat bereits mehr als 20 Scheibenfilter verschiedener Hersteller in der Stoffaufbereitung und im Konstanten Teil mit BaglessPlus Scheibenfiltersektoren umgebaut. Papierhersteller auf der ganzen Welt werden somit dabei unterstützt, nachhaltige Prozesse zu realisieren.
Die BaglessPlus Scheibenfiltersektoren sorgen für eine um 15-20 % höhere Kapazität. Außerdem ist die Qualität des Filtrats während der gesamten Standzeit gleichbleibend hoch. Das liegt vor allem am stabilen Design der Scheibenfiltersektoren. Da eine konstante Filtratqualität im Superklarfiltrat von bis zu 25 ppm erreicht werden kann, ist es möglich, große Mengen Frischwasser einzusparen. BaglessPlus Scheibenfilter überzeugen außerdem mit besten Standzeiten von 10 bis 20 Jahren. Der erste Bagless Scheibenfilter wurde 1998 in Betrieb genommen und ist immer noch im Einsatz. Das spart nicht nur Zeit für Wartungsarbeiten, sondern verringert auch die Kosten.
Produkte wie BaglessPlus Scheibenfiltersektoren nutzt Voith um bestehende Maschinen verschiedenere Hersteller umzubauen. Dadurch wird ein verbessertes Betriebsergebnis für den Bruchteil der Kosten einer Neuinstallation erreicht. Der Umbau auf BaglessPlus ist für die meisten Scheibenfiltergrößen möglich.
Voith bietet außerdem Filterbeutel aus Polypropylen für unterschiedliche Einsatzfälle mit speziellem Schutzgewebe an. Herkömmliche Filterscheiben mit Stahlgewebe sind ebenfalls im Einsatz. Oft ist mit einem Umbau auf modernste Scheibenfiltersektoren-Technologie noch nicht das Optimum erreicht. Mit einem Voith Filtratventil der neuesten Generation oder einem Umbau auf HiCon Scheibenfilter mit bis zu 80 % Produktionssteigerung steht für die Optimierung eines Scheibenfilters ein großes Umbau-Portfolio zur Verfügung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106901
 04.07.2014

Karton- und Verpackungspapierherstellung mit Voith: schnelle Inbetriebnahme, höchster ...  (Firmennews)

... Wirkungsgrad und beste Qualität

Karton- und Verpackungspapiermaschinen müssen für beste Wirtschaftlichkeit mit höchstem Wirkungsgrad produzieren: Hierfür stellt Voith bewährte Maschinen und Komponenten zur Verfügung, welche eine schnelle Inbetriebnahme sicherstellen. So lief die Anfang 2013 für Stora Enso Narew in Betrieb genommene PM 5 bereits innerhalb der ersten Woche mit 100 % der vorgesehenen Kapazität. Auf der PM 5 werden Testliner und Fluting im Flächengewichtsbereich von 65–140 g/m² hergestellt.
Voith bietet eine Vielzahl bewährter Lösungen für alle Prozessschritte. In der Formerpartie wird der DuoFormer D in mehr als 230 Installationen eingesetzt. Mit dem weiterentwickelten DuoFormer D II kann die Produktionsrate nochmals deutlich gesteigert werden. Der erste in 2013 in einer Kartonmaschine in Betrieb genommene DuoFormer D II hat eine um 40 % gesteigerte Produktionskapazität. Die Kartonqualität bleibt dabei mit bester Glätte und gleichzeitig hohem Volumen auf einem exzellenten Niveau erhalten.
Auch für die nachgelagerten Produktionsschritte bietet Voith bewährte Komponenten. Karton- und Verpackungspapiermaschinen werden heute mit Voith VariFlex Rollenschneidmaschinen ausgestattet. VariFlex kann durch seinen modularen Aufbau sehr präzise für die Anforderungen von Karton- und Verpackungspapieren ausgelegt werden. Das ist die Grundlage für die kurzen Inbetriebnahme- und Optimierungszeiten, verbunden mit hoher Verfügbarkeit und exzellenten Anlaufkurven.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106872
 03.07.2014

Expertise von Voith: Guangxi BM 1 produziert 1.200.000 t hochwertigen Faltschachtelkarton  (Firmennews)

Auf der BM 1 produziert Asia Pulp & Paper in der chinesischen Provinz Guangxi hochwertigen Faltschachtelkarton aus 100 % Frischfasern. Die von Voith gelieferte Produktionslinie wurde Anfang 2013 in Betrieb genommen und produziert seitdem Karton in höchster Qualität. Die Guangxi BM 1 ist mit einer Siebbreite von 8.750 mm, einer Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.400 m/min und einer jährlichen Produktionskapazität von 1.200.000 t die weltweit leistungsfähigste Kartonmaschine für Faltschachtelkarton.
Unter Berücksichtigung der sehr hohen Anforderungen an die Kartonqualität hat Voith die gesamte Produktionslinie - vom Wet End Process bis zum Rollenschneider - geliefert. Die Guangxi BM 1 basiert auf vielfach eingesetzten und bewährten Komponenten und Produkten. Das bietet dem Papierhersteller eine hohe Investitionssicherheit. Voith lieferte bei dieser Produktionslinie alles aus einer Hand und übernimmt damit die Verantwortung für das Gesamtprojekt.
Das dreilagige Former-Konzept mit dem neu entwickelten DuoFormer D II sorgt für eine optimale Entwässerungsleistung und Produktionsgeschwindigkeit. In der Pressenpartie ermöglicht die Triple NipcoFlex Presse einen hohen Trockengehalt und damit einen geringen Energieeinsatz. Des Weiteren wird durch dieses Pressenkonzept eine ausgezeichnete Glätte bei geschlossener Bahnführung und somit eine äußerst gute Runability erzielt.
Die hervorragende Oberflächenqualität und Bedruckbarkeit des auf der Guangxi BM 1 produzierten Faltschachtelkartons wird wesentlich durch das Vorglätten der Rohkartonoberfläche vor der Streichmaschine bestimmt. Das neuartige Konzept mit EcoCal Plus Kalander kombiniert weltweit erstmalig einen ölbeheizten Hardnip-Kalander mit einem externen, induktionsbeheizten Heizsystem und einem vorgeschalteten Düsenfeuchter. Das Ergebnis sind signifikante Rohstoffeinsparungen. Eine sehr gute Oberflächenqualität wird durch den Einsatz von DynaCoat AT Streichaggregaten erzielt.
Um eine gleichmäßige Oberflächenqualität und verbesserten Kartonglanz sicherzustellen wird vor der Aufrollung erstmals ein EcoSoft Delta Kalander mit zwei weichen Nips auf der bedruckten Seite eingesetzt. Anschließend wird der Karton mit Sirius schonend und kontrolliert aufgewickelt und mit dem VariFlex Rollenschneider zu Papierrollen verarbeitet. Zum Lieferumfang von Voith gehörten auch die Chemikalienaufbereitung sowie die Automatisierung des Gesamtprozesses und das Anlagenengineering.
Die Guangxi BM 1 stellt hochwertigen Verpackungskarton im Flächengewichtsbereich von 180–350 g/m² her, der für alle gängigen Druckverfahren wie Flexo-, Offset- oder Tiefdruck geeignet ist. Primäre Einsatzbereiche des Kartons sind hochwertige Faltschachteln für Kosmetika und Luxusgüter für den asiatischen Markt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106787
 24.06.2014

ZELLCHEMING-Expo 2014 - Dienstag, 24. Juni: Eröffnungstag  (Firmennews)

Heute um 9 Uhr beginnt die ZELLCHEMING-Expo in Frankfurt. 169 Aussteller und 12 Fachverlage erwarten Sie, um Ihnen ihre Produkte zu präsentieren.

Hier in Kürze die Highlights des ersten Tages:
•Der ZELLCHEMING-Fachkongress: Herausforderungen annehmen - Transformation gestalten startet mit dem Business-Forum um 10 Uhr im Konferenzbereich des Portalhauses, Raum Frequenz 1+2. Der Keynote Vortrag "Facing the Challenge - Shaping the Furure" wird von Dr. Hans-Peter Sollinger, Geschäftsführung Voith Paper, gehalten.
Das Konferenzprogramm bietet Ihnen noch weitere Details.
•Das Trend Lounge Programm auf dem Marktplatz "Fibres in Process" beginnt um 11 Uhr.
•Das Cellulose Chemiker Symposium startet um 14 Uhr im Konferenzbereich des Portalhauses, Ebene 1, Raum Transparenz 2
•Die Konferenz "Science & Innovation" startet um 15:50 Uhr, auch im Konferenzbereich, Ebene 1, Raum Tranzparenz 1
•Das Opening findet um 18 Uhr nach Messeende im Foyer des Portalhauses, Ebene 0 statt. Der Verein ZELLCHEMING lädt alle Aussteller, Besucher und Kongressteilnehmer zum Networking ein. Mit hessischen Spezialitäten und Music von Q2 - Ally und Jim Quinn sagen wir "Willkommen in Frankfurt".
•Für einen finalen Stop am Ende des Tages erwartet Sie und Ihre Freunde die Life Style Bar im Hotel Maritim.
(Mesago Messe Frankfurt GmbH)

Newsgrafik #106756
 23.06.2014

Infinity: neu entwickelter Pressfilz von Voith mit hoher Entwässerungsleistung  (Firmennews)

Bild: Infinity: schneller Start-up und konstante Leistung

Mit Infinity hat Voith eine vollkommen neue Generation von Naht- und Endlospressfilzen entwickelt, deren spezielle Struktur des Grundgewebes dafür sorgt, dass der Filz sich während des Betriebs nicht verdichtet – so bleibt die Entwässerungsleistung konstant hoch und die Qualität des Papiers durchgängig gut.

Das hochwertige Grundgewebe von Infinity ist besonders gleichmäßig gewoben. Durch die laminierte Struktur bleibt das offene Volumen während der gesamten Laufzeit dank der hohen Kompressibilität und des besseren Rücksprungverhalten im Vergleich zu herkömmlichen Pressfilzen erhalten. Diese Eigenschaften erhöhen die Entwässerungsleistung und verringern Schmutzablagerungen und Faserverlust. Infinity erreicht schnell eine optimale Sättigung, wodurch die gewünschte Maschinengeschwindigkeit zügig erreicht wird. Die hohe Anzahl von Kontaktpunkten des Grundgewebes sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung, was den Trockengehalt und die Qualität des Papiers erhöht.

Der Papierhersteller hat aufgrund des modularen Konzepts von Infinity die Wahl zwischen mehreren Designs. Infinity kann auf die speziellen Bedürfnisse der jeweiligen Anwendung angepasst werden und liefert damit einen sofortigen Nutzen für den Betrieb der Papiermaschine. Den neuen Pressfilz gibt es auch mit Naht: Die Nahtschlaufen verfügen über eine identische Schlaufenlänge, Rundheit und Abstand, was die Vernahtung schneller, einfacher und sicherer macht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106697
 13.06.2014

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Luohe Yinge Tissue Paper Co., Ltd. und Voith  (Firmennews)

Nach der Installation von NipcoFlex T Schuhpressen in zwei von Voith gelieferten Tissuemaschinen ist Luohe Yinge Tissue Paper Co., Ltd. sehr zufrieden mit der Leistung der beiden Systeme: „Die Schuhpressen bringen hervorragende Ergebnisse. Wir erreichen nach der Presse einen Trockengehalt, der um 5 % höher ist als bei konventionellen Technologien. Damit sparen wir 20 % der thermischen Energie in der Trockenpartie.“, sagt QiFeng Wang, Vice General Manager bei Luohe Yinge Tissue Paper.
Voith lieferte an Luohe Yinge Tissue Paper im Jahr 2012 zwei identische Linien zur Herstellung von Tissue im Flächengewichtsbereich von 12–30 g/m² nach China. Die Linien umfassen die gesamte Stoffaufbereitung, den Wet End Process und die Tissuemaschinen vom Stoffauflauf bis zur Aufrollung.
Der Papierhersteller ist mit seiner Investition zufrieden, wie ShiJin Zhang, General Manager bei Yinge Tissue Paper, bestätigt: „Mit den neuen Maschinen können wir unsere Position auf dem Markt in China festigen und ausbauen. Wir sind jetzt in der Lage, den steigenden Anforderungen unserer Kunden in Punkto Qualität und Quantität gerecht zu werden und haben damit unser Ziel erreicht.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106675
 12.06.2014

Energieeinsparungen bei höchster Produktivität und Sicherheit: Pressfilzmessungen mit ...  (Firmennews)

... OnV FeltView

Dank der Entwicklung des OnV FeltView von Voith ist eine genaue, kontinuierliche und insbesondere sichere Echtzeit-Messung der Filzfeuchte und der Permeabilität von Pressfilzen möglich. Das OnV FeltView System unterstützt den Papierhersteller sowohl im Standardbetrieb, als auch bei der Problembehandlung, da es permanent Profil- und Trendinformationen zur Verfügung stellt.
OnV FeltView besteht aus einer Traverse und einem Schlitten an dem Sensoren für die Feuchte- und Permeabilitätsmessung angebracht sind. Manuelle, sporadische Messungen durch das Betriebspersonal sind somit nicht mehr nötig. Das System bietet für den Papierhersteller sowohl bei Querprofilproblemen, als auch im täglichen Betrieb der Anlage erhebliche Vorteile: Zum einen können Profilprobleme nun frühzeitig im Messprofil erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Zum anderen kann der Papierhersteller nun seine Filzkonditionierung nach dem tatsächlich gemessenen Zustand des Filzes ausrichten. Dadurch kann er den Filz immer so betreiben, dass die Runability und das Entwässerungsverhalten optimal sind – und all das ohne Gesundheitsrisiken.
In der Tissueproduktion ist die innovative Technologie von OnV FeltView bereits bei neun Herstellern erfolgreich im Einsatz. Der Zustand des Pressfilzes bei der Tissueproduktion ist ausschlaggebend für die Runability der Gesamtanlage, sowie für den Gas- und Dampfverbrauch. Ist er optimal, sind massive Energieeinsparungen bei höchster Produktion möglich. Mit OnV FeltView sowie einer Vielzahl zusätzlicher Services unterstützt Voith Papierhersteller dabei, dieses Ziel zu erreichen. Das Informationssystem OnView, auf dem die Daten von OnV FeltView integriert sind, ermöglicht dafür eine leistungsstarke Analyse historischer und aktueller Filzdaten.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106588
 05.06.2014

Voith spürt Belebung beim Auftragseingang: Spürbar höheres Neugeschäft im ersten Halbjahr  (Firmennews)

-Auftragseingang steigt im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres um 6 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro
-Konzernumsatz währungsbedingt leicht rückläufig
-Planmäßige Umsetzung des konzernweiten Erfolgsprogramms „Voith 150+“ greift

Bild: Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

Der Voith-Konzern hat sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2013/14 in einem leicht aufgehellten konjunkturellen Umfeld weiterhin solide entwickelt, sich wieder deutlich mehr neue Aufträge gesichert und damit die Trendwende beim Neugeschäft eingeleitet. Der Auftragseingang, der im vergangenen Geschäftsjahr noch gesunken war, erhöhte sich trotz negativer Währungseffekte in Höhe von rund 100 Millionen Euro von Oktober 2013 bis März 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum spürbar um 6 Prozent auf 2,78 Milliarden Euro. Zu dem Anstieg haben alle Konzernbereiche beigetragen. Der Auftragsbestand verbesserte sich im Vergleich zum Geschäftsjahresende leicht auf 5,2 Milliarden Euro.
Die Trendwende beim Auftragseingang wird sich erst zeitverzögert auf Umsatz und Ergebnis des Konzerns auswirken. Per Ende März ging der Konzernumsatz im Vorjahresvergleich leicht um 4 Prozent auf 2,60 (2,72) Milliarden Euro zurück. Maßgeblich dafür waren, wie derzeit bei vielen anderen Unternehmen auch, negative Währungseffekte, die sich bei Voith auf rund 120 Millionen Euro summierten. Bereinigt um diese Sonderbelastung liegt der Konzernumsatz leicht über Vorjahresniveau.
Trotz des Umsatzrückgangs ist es Voith gelungen, die negativen Währungseffekte im operativen Ergebnis zu kompensieren. So stieg das betriebliche Ergebnis vor Sondereinflüssen auf 105 Millionen Euro (Vorjahr: 103 Millionen Euro). Die Verbesserung der Profitabilität geht vor allem auf die im Rahmen des konzernweiten Erfolgsprogramms „Voith 150+“ (im Jahr 2017 feiert Voith sein 150. Firmenjubiläum) eingeleiteten Maßnahmen und Initiativen zurück. Voith hatte das Programm im vergangenen Jahr gestartet, um die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung von Strukturen und Prozessen sowie des vorhandenen Portfolios, daneben die gezielte Erschließung bzw. Ausschöpfung von Wachstumspotenzialen.
Die ersten positiven Auswirkungen des Programms sind im Jahresüberschuss der ersten sechs Monate wie geplant noch nicht sichtbar. Der Konzernjahresüberschuss ging auf 30 Millionen Euro (Vorjahr: 63 Millionen Euro) zurück. Grund dafür waren positive Einmaleffekte beim Finanzergebnis und bei den Ertragsteuern im Vorjahreszeitraum, die das Bild verzerrt haben. Bereinigt um diese Sondereffekte lag der Jahresüberschuss 20 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.
„Wir sind bei der Umsetzung von Voith 150+ planmäßig unterwegs und arbeiten unser Programm Schritt für Schritt ab. Unser Ergebnis im ersten Halbjahr zeigt, dass die eingeleiteten Maßnahmen zu greifen beginnen“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung. „Zudem haben sich in den vergangenen Monaten einmal mehr unsere breite Aufstellung und starke Positionierung in unseren Branchen und Schlüsselmärkten bewährt. Dadurch sind wir in der Lage, die Chancen, die sich in einem von zaghafter Erholung wichtiger Investitionsgütermärkte geprägten Umfeld zunehmend bieten, bestmöglich zu nutzen“, so Lienhard weiter.

Uneinheitliche Entwicklung in den Konzernbereichen
Voith Hydro blickt auf ein zufriedenstellendes erstes Halbjahr zurück, mit einem leichten Umsatzanstieg auf 668 (659) Millionen Euro und einem kräftigen Plus beim Auftragseingang, der um 14 Prozent auf 747 Millionen Euro zulegte – eine Zuwachsrate, die sich wie im Anlagenbau üblich gleichwohl nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen lässt.
Voith Industrial Services hat im ersten Halbjahr einen gegenüber Vorjahr kaum veränderten Umsatz von 574 Millionen Euro erwirtschaftet; bereinigt um Konsolidierungseffekte ergab sich ein leichtes Umsatzplus, das von den Divisionen Automotive und Energy-Petro-Chemicals getragen wurde.
Für Voith Paper war das erste Halbjahr angesichts eines weiterhin schwachen Papiermaschinenmarktes erneut schwierig. Der Umsatz ging als Folge des rückläufigen Auftragseingangs der Vorjahre um 11 Prozent auf 673 Millionen Euro zurück. Im Berichtszeitraum stieg der Auftragseingang dagegen um 5 Prozent auf 709 Millionen Euro, wobei insbesondere in Asien erfreuliche Erfolge erzielt wurden und hauptsächlich Maschinen aus dem wachstumsstarken mittelgroßen Segment nachgefragt wurden.
Der Konzernbereich Voith Turbo hat seinen Auftragseingang im ersten Halbjahr auf 742 (724) Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz sank auf 682 (722) Millionen Euro. Bereinigt um die Aktivitäten des in der strategischen Neuausrichtung befindlichen Lokomotivgeschäfts wuchs das Kerngeschäft von Voith Turbo leicht um 1 Prozent.

Weiterhin solide Entwicklung im weiteren Jahresverlauf erwartet
Für das zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2014 rechnet Voith auf Basis der verfügbaren Konjunkturindikatoren mit einer Fortsetzung der leichten Erholungstendenz der Weltwirtschaft. Dabei dürfte das Umfeld für Maschinen- und Anlagenbauer aufgrund des in vielen Bereichen noch gedämpften Investitionsklimas schwierig bleiben. Hinzu kommt, dass die derzeit fragile Erholung der Weltwirtschaft Risiken unterliegt. Die Wechselkurse bleiben in der weiteren Vorschau ebenfalls ein Unsicherheitsfaktor für Umsatz, Auftragseingang und Ergebniskennzahlen.
Vor diesem Hintergrund erwartet Voith für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres eine solide Entwicklung. Voith bekräftigt seine Prognose eines stabilen Konzernumsatzes und -auftragseingangs. Beim betrieblichen Ergebnis vor Sondereinflüssen wird nun infolge der nach wie vor angespannten Geschäftsentwicklung bei Voith Paper jedoch ein leichter Rückgang erwartet. Ungeachtet dessen dürfte der Jahresüberschuss jedoch, wie prognostiziert, deutlich steigen.
„Die intensive Grundlagenarbeit der vergangenen Geschäftsjahre trägt zunehmend Früchte. Voith befindet sich – das zeigt auch die solide Entwicklung im ersten Halbjahr – auf gutem Wege, auf einen nachhaltig profitablen Wachstumspfad zurückzukehren“, resümierte Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106544
 03.06.2014

Voith bringt leistungsstarken Pressfilz mit schneller Sättigung auf den Markt  (Firmennews)

Mit Velocity hat Voith einen neuen Pressfilz auf den Markt gebracht, der mit einer schnellen Inbetriebnahme überzeugt und dank einer speziellen Garnstruktur seine Entwässerungsleistung und sein Speichervolumen über die gesamte Einsatzdauer konstant beibehält.
Durch die Spezialgewebestruktur wird der Druck besser über die gesamte Breite des Filzes verteilt. So kann Velocity Wasser schneller aufnehmen und zügiger eine hohe Sättigung erreichen, wodurch effizient der gewünschte hydraulische Nip-Druck erzielt wird. Das garantiert beste Entwässerung und höchste Papierqualität.
Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, kann Velocity auch mit einem Vektormodul geliefert werden. Das Vektormodul ist eine triaxiale Nonwovens-Komponente, welche das Speichervolumen des Filzes unter Beibehaltung der Komprimierbarkeit erhöht. Außerdem verfügt Velocity über kleinere Poren als konventionelle Pressfilze, die für eine höhere Durchflussgeschwindigkeit im Filz sorgen. Dadurch wird verhindert, dass sich Schmutz auf seiner Oberfläche ablagert. Dank dieser selbstreinigenden Funktion wird die Papierqualität positiv beeinflusst.
Velocity kann für die Herstellung von grafischen Papieren, Tissue und in einer Reihe von Anwendungen zur Herstellung von Karton und Verpackungspapieren eingesetzt werden. Voith bietet drei Typen des Pressfilzes an, die dank ihres modularen Aufbaus speziell an die Bedürfnisse der jeweiligen Anwendung angepasst werden können.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106532
 02.06.2014

Ausbau der lokalen Präsenz: Voith China Training Center in Kunshan eingeweiht  (Firmennews)

Voith hat im Beisein von Sigmar Gabriel, Vize-Kanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie, das Voith China Training Center feierlich eingeweiht. Das Aus- und Weiterbildungszentrum in Kunshan (rund 80 km nordwestlich von Schanghai) ist die größte Ausbildungseinrichtung des Unternehmens außerhalb Deutschlands. Voith wird hier künftig Fachkräfte für den chinesischen Markt ausbilden und damit seine lokale Präsenz signifikant ausbauen.
Mit der Einweihung unterstreicht Voith einmal mehr die Bedeutung Chinas innerhalb seiner Unternehmensstrategie und verstärkt mit dem Neubau sein Engagement auf dem chinesischen Markt. „China wird in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Einzelmärkte für Voith avancieren. Voith will die großen Potenziale, die dieser Markt bietet, voll ausschöpfen und unsere mehr als 100-jährige Erfolgsgeschichte in China weiter fortführen“, sagte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung Voith GmbH, in seiner Begrüßungsrede. „Um künftiges Wachstum erfolgreich stemmen zu können, brauchen wir hervorragend ausgebildete Fachkräfte aus eigenen Reihen.“
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel lobte das Engagement von Voith in China und betonte: „Unsere duale Ausbildung ist ein Erfolgsmodell und ein Garant für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Duale Ausbildung und berufliche Weiterbildung spielen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses eine wichtige Rolle. Das ist auch in China ein großes The¬ma. Die duale Ausbildung gehört zweifellos zu den Dingen, die Deutschlands guten Ruf in der Welt ausmachen. Unternehmen wie Voith sorgen mit ihrer exzellenten Ausbildung in diesem Sinne für den guten Ruf, den Deutschland in China genießt."
Das Investitionsvolumen des Voith China Training Centers beläuft sich auf ca. 8,5 Millionen Euro (73 Millionen chinesische RMB), wovon ca. 1,8 Millionen Euro die Stadt Kunshan übernommen hat. Auf einer Fläche von rund 4.000 m2 ist ein Neubau mit Schulungs- und Besprechungsräumen und Büros sowie mit einer nach deutschen Standards ausgerüsteten Ausbildungswerkstatt entstanden.
Mit dem Voith China Training Center wird Voith in China die duale Ausbildung nach deutschem Vorbild einführen. Im Anschluss an ihre theoretische Ausbildung in den weiterführenden technischen Schulen werden Schulabgänger eine umfassende einjährige Praxisphase bei Voith absolvieren und erhalten eine speziell auf die Bedürfnisse eines Industrieunternehmens zugeschnittene Ausbildung. Voith-Kunden und Partner lokaler Unternehmen können künftig das Weiterbildungszentrum ebenfalls für Schulungen ihrer Mitarbeiter nutzen. „Wir wollen uns in China weiter verwurzeln und zu einem chinesischen Unternehmen in deutschem Besitz werden. Dieses Ausbildungszentrum ist ein Symbol dafür, dass Voith schon heute mit unseren rund 3.500 chinesischen Mitarbeitern an unseren zwölf chinesischen Standorten hier zu Hause ist“, sagte Lienhard.
Die duale Ausbildung ist ein bewährtes Instrument der Nachwuchssicherung in Deutschland. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland und wurde bereits von vielen Ländern adaptiert. Voith bildet seit mehr als 100 Jahren junge Menschen aus. „Die duale Ausbildung nach deutschem Vorbild wird Chinas Konzepte zur beruflichen Qualifikation hervorragend ergänzen und Voith lokale Nachwuchskräfte mit gutem theoretischem Wissen und praktischem Know-how langfristig sichern“, sagte Mingming Liu, Executive Representative Voith Asia.
Seit rund 30 Jahren arbeiten China und Deutschland im Bereich der Ausbildung eng zusammen. Bereits in den 1980er Jahren haben sie Pilotprogramme zur Einführung der dualen Ausbildung in China gestartet. Im Oktober 2010 haben beide Länder ein Abkommen zur weiteren Kooperation beim Thema Ausbildung unterzeichnet.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106475
 27.05.2014

Leistungsstark dank Voith Technologie: Bohui BM 3 produziert 750.000 t Karton  (Firmennews)

Bohui Paper ist begeistert: Seit 2013 läuft die Produktion auf der von Voith gelieferten BM 3 zur vollsten Zufriedenheit des chinesischen Papier- und Kartonherstellers. „Die Inbetriebnahme ging sehr zügig über die Bühne und kurz darauf produzierten wir bereits erstklassiges Papier“, sagt Huang Ju, Vice President bei Bohui Paper. „Wir schätzen uns glücklich, in Voith einen Technologiepartner mit viel Erfahrung und umfangreichen Know-how gefunden zu haben.“
Die BM 3 gehört mit einer Siebbreite von 8.750 mm und einer Länge von 400 m zu den leistungsstärksten Kartonmaschinen, auf der jährlich 750.000 t vierfach gestrichenen Faltschachtelkarton im Flächengewichtsbereich von 290–340 g/m² hergestellt werden.
Bohui Paper profitiert von den langjährigen Erfahrungen, die Voith in den vergangenen Jahrzehnten gesammelt hat. Als Marktführer im Bereich der Karton- und Verpackungspapiermaschinen unterstützt Voith den Papierhersteller mit bewährten Modulen und Komponenten. Zum Lieferumfang gehören die komplette Papiermaschine vom Stoffauflauf bis hin zum Rollenschneider sowie die Automatisierung und die Erstbespannung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106431
 22.05.2014

Voith unterstützt Tissuehersteller mit umfassendem Qualitätsleitsystem  (Firmennews)

Die einzigartigen und innovativen Produkte und Anwendungen für das Qualitätsleitsystem von Voith, welche die niedrigsten Betriebskosten in der Branche vorweisen können, überzeugen Tissuehersteller weltweit.
Der Voith LSC TecoSens Sensor und der Voith LSC TecoScan Messrahmen (Bild) zur nicht-radioaktiven Fasergewichts- und Feuchtemessung sind bereits weltweit im Einsatz. Sie gehören zu den Lösungen des Voith Basispakets für das QCS in Tissuemaschinen. Ausgestattet mit speziellen Reinigungsvorrichtungen kann eine maximale Verfügbarkeit bei minimaler Wartung gewährleistet werden. Dies und die äußerst robuste Bauweise sorgen für die geringsten Betriebskosten in der Branche. Das überzeugt die Tissuehersteller: Das System wird sogar in Maschinen anderer Hersteller eingesetzt.
Des Weiteren gehört OnQ GradeControl, eine Regelung von Flächengewicht und Feuchte in Maschinenrichtung, zur Voith QCS Basisausstattung. Zusätzlich archiviert und visualisiert OnView alle prozessrelevanten Daten der Tissuemaschine und bietet eine anpassbare Benutzeroberfläche mit Expertenwerkzeugen zur Prozessanalyse und -optimierung.
Alle Produkte sind jetzt auf der neuen ComCore Plattform von Voith integriert, die jederzeit mit minimalem Aufwand erweitert werden kann. Die webbasierte ComCore Technologie bietet außerdem die Möglichkeit, alle Eingriffe und Informationen der unterschiedlichen Bestandteile und Anwendungen des Qualitätsleitsystems mit einem Klick durchzuführen und abzurufen.
Dank des tiefgreifenden Wissens über den Tissue-Herstellungsprozess und über Automatisierungstechnik bietet Voith hervorragend abgestimmte Lösungen. Der Papierhersteller kann aus einer Vielzahl von Produkten die passende Lösung auswählen. So hat Voith beispielsweise den neuen OnQ ModuleSteam T Dampfblaskasten für das Qualitätsleitsystem an Tissuemaschinen auf den Markt gebracht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106380
 16.05.2014

Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie in der Papierproduktion  (Firmennews)

Bei Innovationen achtet Voith Paper gezielt darauf, dass sie eine ökologische Verbesserung im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen erzielen. Gleichzeitig müssen sie klare wirtschaftlich Vorteile bringen. Nur ressourcenschonende und effiziente Anlagen und Produkte sichern die Wettbewerbsfähigkeit und ermöglichen eine langfristige und nachhaltige Produktion.

Bild: LEF Technologie (LowEnergyFlotation)

Dass dieser Grundsatz bei Voith tatsächlich gelebt wird, zeigt sich in den Produktinnovationen der vergangenen Jahre und Monate. Der Schwerpunkt in der Forschung und Entwicklung liegt auf Lösungen, die den Verbrauch von Fasern, Wasser und Energie reduzieren und mit hochwertiger Technologie überzeugen.
Ein Beispiel dafür ist die CTC Technologie. Mit Controlled Thermal Conversion wird De-Inking-Schlamm, der bei der Papierherstellung aus Recyclingpapier als Abfall anfällt, in reaktive Mineralien und thermische Energie umgewandelt. Nicht verwertbare Reststoffe entstehen beim CTC Prozess nicht und der produzierte Dampf kann direkt in der Papierfabrik verwendet werden. In einer niederländischen Industrieanlage werden aus 200.000 t Schlamm jährlich rund 50.000 t reaktive Mineralien hergestellt. Gleichzeitig werden mittels einer Dampfturbine 4 MW Strom erzeugt. Zudem kann im Vergleich zur Produktion dieser Dampfmenge mit gasgefeuerten Kesseln eine CO2 Einsparung von rund 20.000 t pro Jahr erreicht werden.
Auch für die Stoffaufbereitung wird an nachhaltigen Lösungen gearbeitet: Die LEF Technologie (LowEnergyFlotation) stellt einen Meilenstein bei der energieeffizienten Entfernung von Druckfarbe dar. Herzstück der LEF sind neu entwickelte Injektoren. Diese führen zusammen mit den modifizierten Pumpen zu einer Senkung des Energieverbrauchs in der Flotation um bis zu 50 %. Eine weitere ressourcensparende Innovation von Voith ist HydroSeal, ein patentiertes Dichtleisten-System für Saugwalzen mit integrierter Schmierwasserzuführung. Kundenversuche zeigen, dass der Schmierwassereinsatz mit HydroSeal um fast 90 % gesenkt werden kann. So werden wichtige Ressourcen gespart und die Kosten gesenkt.
Doch nicht nur Ressourcenverbrauch und Kosteneffizienz in der Papierproduktion, sondern auch das Betriebspersonal in den Papierfabriken steht bei Produktinnovationen von Voith im Mittelpunkt: Um die Durchführung von Pressfilzmessungen sicherer zu machen, wurde ProTect entwickelt. Mit dieser Vorrichtung können notwendige Pressfilzmessungen durchgeführt werden, ohne dass das Betriebspersonal durch die Arbeit in unmittelbarer Nähe von beweglichen Teilen oder durch Überqueren rutschiger Oberflächen gefährdet wird.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106362
 15.05.2014

Klabin setzt auf Technologie von Voith: Steigerung der Kartonproduktion auf 440.000 t  (Firmennews)

Um seine Kartonproduktion um bis zu 15 % zu steigern und die Qualität seiner Produkte zu verbessern, hat Klabin, der größte Hersteller und Exporteur von Verpackungspapier in Brasilien, mit Voith einen Vertrag über die Modernisierung seiner PM 9 unterzeichnet.
Nach dem Umbau wird die Maschine in der brasilianischen Stadt Telêmaco Borba (Paraná) eine jährliche Produktionsleistung von 440.000 t Karton erreichen. Zu den hergestellten Sorten gehören Getränkekarton zum Verpacken flüssiger und pastöser Lebensmittel wie Milch, Saft, Sahne usw. sowie Faltschachtelkarton, der für verschiedene Verpackungsanwendungen wie Frühstücksflocken, Kuchen und panierte Produkte verwendet wird.
Ursprünglich für eine Produktionskapazität von 350.000 t pro Jahr ausgelegt, wurde die Maschine seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2007 mehrfach optimiert, sodass sie gegenwärtig über eine Produktionskapazität von 380.000 t verfügt.
Die Maschine, die zu den modernsten Verpackungspapiermaschinen auf dem amerikanischen Kontinent zählt und strengsten Sicherheitsanforderungen genügt, wird nun erneut in Rekordzeit modernisiert. Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts wird Voith nicht nur neueste Technologien liefern, sondern auch deren effiziente Herstellung und ein effizientes Projektmanagement sicherstellen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106255
 06.05.2014

Voith verkauft zum 500. Mal seine Schuhpressen-Technologie  (Firmennews)

Die Schuhpressen-Technologie NipcoFlex von Voith ist ein weltweiter Markterfolg: Bereits zum 500. Mal konnte Voith seine Kunden mit diesem Pressenkonzept unterstützen.
Die 500. Presse gehört zur Tandem NipcoFlex, die Teil der neuen Kartonmaschine sein wird, welche Voith an den indischen Papierhersteller Tamil Nadu Newsprint and Paper Ltd. liefert. Die Kartonmaschine läuft 2015 an und wird ausgelegt für eine Siebbreite von 4.300 mm und eine Geschwindigkeit von 600 m/min. Mit den zwei Schuhpressen der Tandem NipcoFlex steht eine sehr hohe Entwässerungskapazität zur Verfügung. Bereits 2010 verkaufte Voith die 400. Schuhpresse an den indischen Papierhersteller, welcher insgesamt sechs NipcoFlex Schuhpressen von Voith einsetzt.
Die erste Schuhpresse von Voith wurde 1984 in Betrieb genommen. NipcoFlex Schuhpressen werden sowohl für Karton und Verpackungspapiere als auch für graphische Papiere und Tissue eingesetzt, ebenso in Zellstofftrocknungsmaschinen. Auch in Schuhkalandern findet diese Technologie Verwendung.
Speziell für die Tissueproduktion bietet Voith beispielsweise die NipcoFlex T Schuhpresse. Verglichen mit herkömmlichen Presswalzen liegt der erzielte Trockengehalt mit der NipcoFlex T nach der Presse um bis zu 5 % höher. So können, bei gleichbleibender Papierqualität und sehr gleichmäßigen Trockenquerprofilen, bis zu 20 % der thermischen Energie eingespart werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106227
 25.04.2014

ATMOS-Maschine stärkt Marktführerschaft - Wausau Paper entscheidet sich für Flexibilität  (Firmennews)

Wausau Paper hat in seiner Fabrik in Harrodsburg im US-Bundesstaat Kentucky im vergangenen Jahr eine neue Tissuemaschine mit der ressourcenschonenden ATMOS-Technologie in Betrieb genommen. Die doppelbreite Maschine ist ausgelegt für eine Jahresproduktion von 70.000 Tonnen Papier und kann sowohl hochwertige Premiumqualität als auch konventionelle Tissuepapiere produzieren.
Die ATMOS Technologie wurde von Voith-Ingenieuren in São Paulo entwickelt und bereits mehrfach erfolgreich in bestehende Maschinen eingebaut. Bei Wausau Paper in Harrodsburg ging zum ersten Mal eine komplett neue mit der ATMOS Technologie ausgestattete Linie in Betrieb.

Flexibel auf Nachfrageveränderung reagieren. Die doppelbreite Tissuemaschine kann wahlweise im ATMOS Modus und im Crescent Former Modus betrieben werden. Wird sie im ATMOS-Modus betrieben, produziert sie hochwertige, flauschig weiche Premiumqualität aus Recyclingfasern und braucht dazu bis zu 60% weniger Energie als traditionelle Produktionsverfahren. Die Möglichkeit zwischen den beiden Verfahren zu wechseln war ein entscheidend dafür, dass Wausau Paper sich für die Tissuemaschine von Voith entschied, sagt Gary Rudemiller, Vice President Operations bei Wausau Paper. Mit der neuen Tissuemaschine können unterschiedliche Qualitäten aus 100% Recyclingfasern hergestellt werden. Diese Möglichkeit erlaubt es Wausau Paper auf eine Veränderung der Verbrauchergewohnheiten zu reagieren. Speziell in Nordamerika geht der Trend eindeutig hin zum Kauf von hochwertigen, weichen und extra flauschigen Qualitäten. Wausau Paper kann auf Nachfrageverschiebungen am Markt hin zum Premiumsegment mit der neuen Maschine problemlos reagieren. Zugleich kann das Unternehmen aufgrund der ATMOS Technologie seine Marktführerschaft als Hersteller von zertifizierten „Grünen Hygienepapieren“ auf dem nordamerikanischen Markt festigen und ausbauen.
Mit der Leistung der Anlage seit der Inbetriebnahme, sowohl im Crescent FormerModus als auch im ATMOS Verfahren, ist Wausau Paper sehr zufrieden, wie Gary Rudemiller bestätigt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106152
 23.04.2014

Spanien: Papel Aralar S.A. entscheidet sich für Voith als Servicepartner  (Firmennews)

Mit einem weiteren Vertragsabschluss baut Voith seinen Marktanteil für Resident Services in Spanien aus. Basierend auf einer langjährigen engen Zusammenarbeit und dem aufgebauten Vertrauensverhältnis wird Papel Aralar S.A. in Amezketa (Guipuzcóa), Nordspanien, die Wartung der Papierfabrik in die Hände von Voith übergeben. Mit dem auf fünf Jahre geschlossenen Resident Service-Vertrag wird Voith die Verantwortung für die gesamten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten übernehmen.
Voith bietet im Bereich Wartung und Instandhaltung weltweit flexible Servicepakete an, die genau an den Produktions- und Wartungsplan des Kunden angepasst werden können. In Amezketa wird Voith für das gesamte Instandhaltungspersonal zuständig sein, um sicherzustellen, dass mechanische und elektrische Instandhaltungssysteme, die Vorbereitung, Planung und Durchführung von Stillständen, die Zuverlässigkeit der Wartungsarbeiten sowie die Beschaffung von Instandhaltungsmaterialien nach dem bewährten Voith Konzept durchgeführt werden.
Papel Aralar S.A. produziert jährlich 90.000 t gestrichene und ungestrichene Spezialpapiere auf drei Papiermaschinen. Um die Wartung zu optimieren, wird Voith das existierende Instandhaltungssystem überarbeiten und ausweiten, wobei präventive sowie prädiktive Wartungsprozesse integriert werden. Gleichzeitig wird eine Fehlermöglichkeiten- und Fehlereinfluss-Analyse zur Festlegung eines geeigneten Wartungskonzepts für das komplette Equipment der einzelnen Prozesslinien durchgeführt. Das Hauptziel des Projektes ist die Verbesserung der Gesamtanlageneffizienz und die Reduktion der spezifischen Instandhaltungskosten. Der Fortschritt wird durch gemeinsam definierte Leistungskennzahlen überwacht.
Zur Optimierung der Instandhaltungskosten und -effizienz kann Voith die Synergieeffekte mehrerer Resident Service Verträge in Nordspanien nutzen. Durch die Zusammenarbeit mit der Produktionsstätte in Tolosa wird ein dynamischer Personaleinsatz sowie Ersatzteilmanagement und Wissenstransfer ermöglicht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106134
 22.04.2014

Albaad Corp. investiert in Flushable Nonwovens Technologie von Voith Paper und ...  (Firmennews)

... Trützschler Nonwovens

Bild: Boaz Roseman, Albaad Corp. (Mitte) mit Marc Wolpers von Trützschler Nowovens (links) und Dr. Klaus Afflerbach von Voith Paper GmbH & Co. KG (rechts)

Albaad Corp. aus Israel, Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH und Voith Paper GmbH & Co. KG haben sich zusammengeschlossen um eine innovative Technologie für auflösbare Vliesstoffe zu verwirklichen.
Albaad, Hersteller von Vliesstoffen und Vliesstoffprodukten, hat selbstständig eine innovative, geheime Technologie für auflösbare Gewebe entwickelt (entsprechend EDANA/INDA Richtlinien für Vliesprodukte, die in der Toilette entsorgt werden können), mit erwiesenen Vorteilen gegenüber den bestehenden Technologien in Bezug auf Produkt und Betrieb. Im Anschluss an einen dreijährigen Produktentwicklungsprozess und erfolgreichen Machbarkeitsprüfungen für eine Anzahl von 'flushable' Stoffen, hat Albaad seine Vermarktungsvoraussetzungen festgelegt und dabei die fortschrittlichsten Lösungen der führenden Anlagenlieferanten berücksichtigt. Albaads Entscheidungskriterien, die zur Auswahl von Voith Paper und Trützschler Nonwovens als Technologiepartner für dieses neue Projekt führten, basierten auf einer sorgfältigen Technologiebewertung.
Maßgebend für das dreijährige Entwicklungsprojekt war die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten; dies beweist Albaads ökologische Verantwortung als führender Hersteller von Wischtüchern.
Mit dieser Investition strebt Albaad an, seine Stellung als führender Hersteller von feuchten Toilettentüchern weltweit zu sichern. Die Anlage wird in Dimona, Israel aufgestellt und der Betrieb beginnt nächstes Jahr. Eine breites Sortiment von 'flushable' Vliesstoffen wird eine Anpassung an individuelle Kundenbedürfnisse und wechselnde Marktanforderungen ermöglichen.
Voith Paper und Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers sind sehr stolz darauf, an Albaads anspruchsvollem Projekt beteiligt zu sein. Diese neue Produktionslinie gewährt den Zugang in den Bereich nassgelegter und wasserstrahlverfestigter Vliese, der ein hohes Potential aufweist. Dieses schnell wachsende Segment von 'flushable' Stoffen ist ein idealer Bereich, um beide Technologien näher zusammenzubringen. Sowohl der HydroFormer von Voith Paper zur Herstellung nassgelegter Vliese als auch der AquaJet von Trützschler Nonwovens zur Wasserstrahlverfestigung sind extrem leistungsfähige und hocheffiziente Lösungen, die sich in Dutzenden von Anlagen weltweit bewährt haben. Außerdem hält das energiebewusste Streamliner Trocknungssystem Einzug in die Nass-in-Nass Produktionslinie, wodurch die Produktionskosten noch weiter reduziert werden können.
Die drei Firmen glauben, dass die neue Vliesstoffanlage weltweit die fortschrittlichste Anlage für Flushable Nonwovens Technologie sein wird.
(Trützschler Nonwovens GmbH)

Newsgrafik #106117
 17.04.2014

Betriebsgeschwindigkeit nach nur drei Tagen erreicht: Voith Tissuemaschine läuft in Indonesien an  (Firmennews)

PT Sun Paper Source in Sukoanyar, Indonesien, hat eine neue VTM 1 Tissuemaschine von Voith erfolgreich in Betrieb genommen. Die Betriebsgeschwindigkeit von 1.600 m/min wurde bereits drei Tage nach Inbetriebnahme erreicht.
Es handelt sich um die erste Maschine in Asien bei der eine NipcoFlex T Schuhpresse mit einem Yankee-Zylinder aus Stahl und einer dampfbeheizten Hochleistungshaube kombiniert wurde. Mit diesem Projekt ist es Voith gelungen, seine Position bei innovativen Technologien für die Tissue-Branche weiter zu stärken.
Die Lieferung umfasst den Konstanten Teil, das Vakuumsystem, die Tissuemaschine VTM 1 mit einer Bahnbreite von 2.860 mm samt Nebenanlagen, MCS, DCS und QCS. Die VTM 1 basiert auf einem modularen Konzept, das bei dieser Anlage aus dem einlagigen Stoffauflauf MasterJet Pro T, der NipcoFlex T Schuhpresse, einem 4,8-m-Yankee-Zylinder aus Stahl, einer Hochleistungshaube und dem MasterReel Rollenschneider besteht.
Mit der Kombination aus Schuhpresse, Stahl-Yankee und Hochleistungshaube verfügt die VTM 1 von Voith über ein sehr energieeffizientes Design. Es ermöglicht hohe Betriebsgeschwindigkeiten und einen problemlosen Betrieb. Im Vergleich zu herkömmlichen Presswalzen ist der Trockengehalt nach der Presse mit der NipcoFlex T Technologie um bis zu 5 % höher. Das bedeutet, dass bis zu 20 % der thermischen Energie eingespart werden können.
Um asiatische Kunden vor Ort noch besser unterstützen zu können, fertigt Voith in China Yankee-Zylinder aus Stahl und Yankee-Hauben. Dank kompetenter Mitarbeiter vor Ort ist eine schnellere Unterstützung in allen Fragen rund um die Tissue-Herstellung sichergestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #106088
 15.04.2014

90% reduzierter Faseranteil im Rejektaustrag: Auflösetrommel von Voith überzeugt Marusumi Paper  (Firmennews)

Voith hat die IntensaDrum Auflösetrommel erfolgreich auf den Markt gebracht. Sie ist ein weiteres effizientes Familienmitglied der BlueLine, einer Produkt- und Komponentenfamilie, die den Energie-, Faser- und Wasserverbrauch in der Stoffaufbereitung so gering wie möglich hält. Die IntensaDrum Auflösetrommel wurde entwickelt, um im schonenden Hochstoffdichtebereich kontinuierlich aufzulösen.
Bei Marusumi Paper in Japan wurden zwei IntensaDrum in lediglich drei Wochen installiert und in Betrieb genommen: „Wir konnten die Maschinen noch vor dem eigentlichen Zeitplan anfahren und sind sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Unsere Erwartungen wurden übertroffen“, sagt Toshikazu Ichihara, General Manager Facility & Construction bei Marusumi Paper. Im Vergleich zu vorherigen Auflösetrommeln konnte der Faseranteil im Rejektaustrag um 90 % und der Stippengehalt im Gutstoff um 35 % reduziert werden.
Im Auflösebereich heben spezielle Hebeleisten die Suspension an und lassen sie auf den Trommelmantel zurückfallen. Damit wird das Altpapier schonend und effizient aufgelöst. Direkt vor der Sortierzone wird durch eine innovative Verdünnungswasserzugabe sofort eine sortierfähige Stoffdichte erreicht. Die Sortierfläche wird somit großflächiger genutzt und es gehen weniger Fasern verloren. Durch die gelochten Siebbleche werden Fasern und Störstoffe schonend getrennt. Die Störstoffe werden dank der großen Öffnung für den Rejektaustrag immer betriebssicher und störungsfrei aus der Trommel entfernt.
„Einer der Gründe, warum wir uns für IntensaDrum von Voith entschieden haben, ist das Fertigungsmaterial. Der Laufring ist aus hochfestem, geschmiedetem Stahl und verschleißt weniger. Wir erwarten deshalb einen dauerhaft stabilen Lauf. Außerdem schätzen wir die langjährige erfolgreiche Kooperation mit Voith“, fügt Toshikazu Ichihara hinzu.
Durch die verschleißfreie Dichtung zwischen Trommel und Einlauftrichter ist dieser faktisch wartungsfrei, was weniger Stillstände und geringere Kosten sicherstellt. Auch die Arbeitssicherheit verbessert sich: Das Personal kann die Trommel, anders als bei herkömmlichen Auflösetrommeln, problemlos durch die hintere Öffnung betreten und verlassen. Es ist kein gefährlicher Einstieg über den Einlauftrichter nötig.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105995
 09.04.2014

UPM Changshu Werk in China: Voith liefert Produktionslinie für Etikettenmaterial  (Firmennews)

UPM hat Voith mit der Lieferung einer Produktionslinie für Etikettenmaterial an das UPM Changshu Werk in China beauftragt. Die Lieferung umfasst die Papiermaschine und das Finishing-Equipment. UPM will mit dieser Investition seine führende globale Position bei Etikettenmaterial ausbauen.
„Für UPM waren das technologische Know-how und die wettbewerbsfähigen Lösungen bei der Wahl des Lieferanten entscheidend. Wir sind glücklich, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Voith umsetzen werden“, sagt Timo Heinonen, Project Director bei UPM.
Die neue Maschine wird jährlich 360.000 t Etikettenmaterial und gestrichene, holzfreie Spezialpapiere herstellen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2015 geplant. Für alle produzierten Sorten wird in Asien eine solide Nachfrage erwartet.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105976
 07.04.2014

Voith: Energieeinsparungen und hohe Festigkeitswerte überzeugen Papierhersteller   (Firmennews)

-Garniturfamilie Pluralis Line nun vollständig verfügbar
-Mehr als 1.000 Pluralis Garnituren seit 2006 verkauft
-Deutlich erhöhte Festigkeitswerte und Energieeinsparungen von bis zu 30 % möglich

Die nun vollständige Garniturfamilie Pluralis Line von Voith bietet eine anforderungsorientierte Mahlung für nahezu alle Rohstoffarten und Papiereigenschaften. Pluralis Line kann dabei nicht nur in allen Voith Maschinen eingesetzt werden, sondern ist auch für viele Scheibenrefiner in Fremdanlagen lieferbar. Aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Papierqualität und die Energiebilanz vertrauen Papierhersteller weltweit auf Pluralis Line.
Sechs Garnituren gehören zur Pluralis Line. Die ursprünglichen beiden Refinergarnituren für Kurzfaserzellstoff und Langfaserzellstoff wurden um vier weitere ergänzt. Nun steht dem Papierhersteller mit Pluralis Line für jeden Zweck die richtige Garnitur zur Verfügung. Die Papierfabrik LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt setzt bspw. Pluralis IF in der Mahlung von Recyclingfasern ein und bestätigt verbesserte Festigkeitswerte bei gleicher Mahlgradsteigerung. IF steht dabei für Zellstoffmischungen mit bis zu 30 % Langfaseranteil. Zur Pluralis Line gehören weiterhin eine Garnitur für stärker verschmutzte Recyclingrohstoffe, die auch längere Faserstoffe gut verarbeiten kann oder eine Garnitur für 100 % Kurzfaserzellstoff bzw. integriert arbeitende Zellstoff- und Papierfabriken.
Dank der jahrzehntelangen Erfahrung von Voith in der Herstellung von Refinergarnituren können Papierherstellern hochwertige Produkte zur Verfügung gestellt werden. Seit 2006 wurden mehr als 1.000 Pluralis Garnituren weltweit eingesetzt. Im Vergleich mit herkömmlichen Refinergarnituren sind Energieeinsparungen von bis zu 30 % möglich. Es zeigt sich weiterhin bei vielen Kunden, dass die Festigkeitswerte durch den Einsatz von Pluralis deutlich erhöht werden. Auch die nasse Papierbahn verfügt somit über eine erhöhte Reißfestigkeit und es verringert damit die Abrisswahrscheinlichkeit in der Papiermaschine.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105929
 02.04.2014

Papierfabrik August Koehler: Voith baut Pressen- und Trockenpartie um  (Firmennews)

Die Papierfabrik August Koehler in Oberkirch am Rande des Schwarzwalds hat Voith den Auftrag zum Umbau der Pressen- und Trockenpartie der PM 5 erteilt. Durch den Umbau auf seillose Überführung in der Vor- und Nachtrockenpartie werden sowohl die Sicherheit für die Bediener entscheidend verbessert als auch schnellere Überführzeiten erreicht. Dadurch wird sich die Effizienz der Papiermaschine erhöhen.
Ein weiteres Umbauziel ist die Steigerung der Runability durch die Stabilisierung der Papierbahn in der Trockenpartie. Ein stabiler, faltenfreier Bahnlauf ohne störendes Bahnflattern wird durch ein vielfach bewährtes Konzept sichergestellt. Dabei kommen TransferFoil, VentiStabilisatoren und S-Stabilisatoren zur gestützten Bahnführung und ProRelease+ Kästen zur stabilen Bahnabnahme vom Trockenzylinder zum Einsatz. Die hierdurch erzielte Bahnstabilisierung führt zu einer nachweislichen Reduzierung von Randeinrissen der Papierbahn und somit zu weniger Abrissen. Dies ebnet den Weg für höhere Betriebsgeschwindigkeiten bei einem guten Wirkungsgrad der Anlage.
Die ProRelease+ Kästen zeichnen sich durch das berührungslose und gleichzeitig energiesparende Dichtungssystem MultiSeal in der Hochvakuumzone aus. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist, dass konstruktionsbedingt sowohl am ProRelease+ Kasten als auch an der Stabilisierungswalze keine Reinigungsvorrichtungen notwendig sind. Reinigungsstillstände sind deshalb nicht erforderlich.
In der Pressenpartie werden bei dem Umbau teilweise korrodierte Stuhlungsteile durch neue Teile aus Edelstahl ersetzt. Grundlage für die Beurteilung der Pressenstuhlung war ein von Voith durchgeführtes Korrosionsaudit, bei dem eine differenzierte Aussage über die Weiterverwendung bzw. den Austausch von Bauteilen getroffen wurde. Der Umbau der PM 5 ist somit ein weiterer Schritt hin zu einer modernen, effizienten und sicheren Papiermaschine und stellt die Basis für zukünftige Produktionssteigerungen dar.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105870
 27.03.2014

Generationenwechsel sichert Kontinuität bei Voith Paper – Dr. Hans-Peter Sollinger beendet ...  (Firmennews)

... nach 32 Jahren Voith-Karriere

Dr. Hans-Peter Sollinger (Bild), Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH und Vorsitzender der Geschäftsführung des Konzernbereiches Voith Paper, beendet nach 32 Jahren Tätigkeit für Voith zum 01.07.2014 seine Karriere im Unternehmen.
Zum Nachfolger haben Aufsichtsrat und Gesellschafterausschuss Bertram Staudenmaier ernannt. Staudenmaier war bisher innerhalb der Voith Paper-Geschäftsführung für die Business Lines Fabric & Roll Systems sowie Products & Services verantwortlich und ist ebenfalls Mitglied der Konzerngeschäftsführung. Mit diesem jetzt eingeleiteten Generationenwechsel sichert Voith Paper die Kontinuität in der Führung des Konzernbereichs über die nächste Dekade hinaus.
„Dr. Hans-Peter Sollinger hat den Konzernbereich Voith Paper in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Die Geschäftsführung hat unter seiner Führung in einer Zeit der tiefgreifenden Veränderung für die gesamte europäische Papierbranche wichtige Weichen gestellt, um Voith Paper für die kommenden Jahre zu rüsten. Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat danken Dr. Hans-Peter Sollinger im Namen aller Voithianer für seinen mehr als drei Jahrzehnte langen, loyalen Einsatz für das Unternehmen“, so Dr. Manfred Bischoff, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrates der Voith GmbH.
Dr. Sollinger hatte in den letzten Jahren ein umfassendes Restrukturierungsprogramm vorangetrieben, um den Konzernbereich auf den strukturellen Einbruch im Markt für graphische Papiermaschinen und die wachsende Marktnachfrage nach Maschinen mittlerer Größe aus Asien auszurichten. „Nach einer sehr intensiven Phase der Neuausrichtung ist der Kurs bei Voith Paper nun so gesetzt, dass ich die Verantwortung für das Papiergeschäft bei Voith weitergeben kann. Nach 32 Jahren im Unternehmen, 14 davon als Mitglied in der Voith-Konzerngeschäftsführung, ist im Alter von 61 Jahren auch in meiner persönlichen Lebensplanung der richtige Zeitpunkt, den Weg für einen jüngeren Nachfolger frei zu machen, der den Konzernbereich mit der nötigen Kontinuität in die nächste Dekade führen kann. Ich möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Voith Paper, denen wir in den letzten Jahren sehr viel abverlangt haben, sehr herzlich für ihr außergewöhnliches Engagement, ihre Loyalität und ihre Begeisterung für das Papiergeschäft danken. Ich bin stolz, dass ich Teil dieser Mannschaft sein durfte. Ich gehe mit vielen positiven Erinnerungen und werde Voith auch weiterhin verbunden bleiben. Mit Bertram Staudenmaier übernimmt jetzt ein Kollege, mit dem ich in den letzten zehn Jahren die Geschäfte von Voith Paper gemeinsam geführt habe. Ich bin sicher, die neue Führungsmannschaft wird den Konzernbereich erfolgreich weiterentwickeln“, sagte Dr. Sollinger.
Dr. Sollinger kam 1982 als Projektierungsingenieur für Streichmaschinen zu Voith. Nach verschiedenen Leitungsfunktionen übernahm er 1994 die Verantwortung des Bereichs „Papiermaschinen“. Im selben Jahr wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung des Konzernbereiches Voith Paper berufen. Im Jahr 2000 wurde Dr. Sollinger Mitglied der Konzerngeschäftsführung des Voith-Konzerns und zeichnet seit 2005 als Nachfolger von Hans Müller als Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Paper für das gesamte Papiergeschäft im Voith-Konzern verantwortlich.
Unter seiner Führung hat sich Voith Paper zum führenden Gesamtanbieter der Papierindustrie in allen Regionen der Welt entwickelt: Nach der Akquisition der papiertechnischen Bereiche der britischen Scapa Gruppe 1999 vollendete Dr. Sollinger die Zusammenführung von Anlagen-, Produkt-, Bespannungs- und Servicegeschäft und machte Voith Paper zum weltweit ersten echten Gesamtanbieter für die Papierindustrie. Auch der erfolgreiche Aufbau und die Etablierung des Automatisierungsgeschäfts bei Voith Paper ist durch ihn geprägt worden. Dr. Sollinger erkannte außerdem zu einem Zeitpunkt, als Nachhaltigkeit von vielen Zulieferunternehmen noch gar nicht beachtet wurde, die Wettbewerbschancen von Ressourceneffizienz in der Papierherstellung. Er hat dieses Thema konsequent und im Dialog mit Umweltschutzorganisationen als ein Markenzeichen von Voith Paper verankert. Er zeichnete außerdem für die konsequente Internationalisierung des Papiergeschäftes bei Voith verantwortlich. Einen Schwerpunkt bildete hierbei der Ausbau des Chinageschäfts in den letzten 15 Jahren. Die Voith Paper City in Kunshan, von der aus Voith heute Kunden im wachsenden chinesischen Papiermarkt und im gesamten asiatischen Raum beliefert, trägt die Handschrift von Dr. Sollinger. Zuletzt gestaltete er erfolgreich und mit großer persönlicher Energie die schwierige Neuaufstellung und Reorganisation von Voith Paper angesichts der grundlegenden Strukturveränderungen auf den weltweiten Papiermärkten.
„Dr. Hans-Peter Sollinger ist ein echter Vollblut-Papiermacher. Er hat sich nicht nur um das Papiergeschäft bei Voith, sondern auch um die weltweite Papierbranche verdient gemacht. Ich habe die Zusammenarbeit mit ihm immer sehr geschätzt und habe großen Respekt vor seiner Entscheidung, den Generationenwechsel bei Voith Paper nun aktiv einzuleiten“, so Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.
Der neue Voith Paper-Chef Bertram Staudenmaier stammt aus der Region Heidenheim und hat einen Großteil seines Berufslebens in der Papierindustrie verbracht. Seine Karriere begann bei den Heidenheimer Gummiwerken Becker und führte ihn über verschiedene Stationen, unter anderem bei BTR/Stowe Woodward AG in Düren und bei Stowe Woodward North America in Westborough, in die USA, wo er nach dem Verkauf des Geschäftes von Stowe Woodward an die Xerium Gruppe ab 2003 für das gesamte Nordamerikageschäft von Xerium zuständig war. 2005 kam Bertram Staudenmaier als Mitglied der Konzerngeschäftsführung zu Voith und übernahm die Verantwortung für den Geschäftsbereich Fabric & Roll Systems im Konzernbereich Voith Paper, den er in den letzten Jahren zu einem wachsenden, überaus erfolgreichen Geschäftsbereich ausbaute. In enger Zusammenarbeit mit Dr. Hans-Peter Sollinger hat Bertram Staudenmaier wesentliche Beiträge geleistet, um den Konzernbereich Voith Paper profitabel zu führen.
Mit Bertram Staudenmaier wird künftig nur noch ein Mitglied des Konzernbereichs Voith Paper in der Konzerngeschäftsführung des Voith-Konzerns vertreten sein. Damit wird das Geschäftsführungsorgan des Unternehmens von bisher sieben auf künftig sechs Mitglieder verkleinert. Der Wechsel wird zum 01.07.2014 wirksam.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105860
 26.03.2014

SCA investiert in Lösung von Voith zur Reduzierung des Energieverbrauchs  (Firmennews)

Voith hat den Verkauf einer NipcoFlex T Schuhpresse an SCA, einer der weltweit größten Hersteller von Tissuepapier, abgeschlossen. Die neue Schuhpresse wird in der PM 3 im Werk in San Nicolás de los Garza in Mexiko installiert. Dank der neuen Schuhpresse können auf dieser Maschine Energieeinsparungen von durchschnittlich 3 % erreicht werden, was Dampf, Elektrizität und Gas einschließt. Die Inbetriebnahme ist für April 2014 geplant.
Die PM 3 hat bereits zuvor mit der ersten Generation NipcoFlex Schuhpressentechnologie gearbeitet, der TissueFlex Presse, die seit 2001 eingesetzt wurde. Durch das Upgrade wird die Flexibilität im Betrieb entscheidend erhöht, indem zum Beispiel die Einstellung der Papierneigung („Tilt“) ermöglicht wird. Außerdem kann das neue Modell der Presse aufgrund des einfacheren Aufbaus schneller gewartet werden, und die Wartung kann in größeren Abständen erfolgen.
Die NipcoFlex T Presse passt sich selbständig an die natürlichen Verformungen des Yankee-Zylinders an und reduziert generell Abweichungen beim CD-Feuchteprofil. Durch die Einstellung der Papierneigung („Tilt“) ergibt sich bei einigen Sorten die Möglichkeit einer höheren Bauschigkeit oder einer höheren Trockenheit nach der Presse.
Laut Jean Pereira, Anwendungs- und Vertriebsingenieur bei Voith, wurde die NipcoFlex T Presse entwickelt, um höhere Stabilität im Produktionsprozess zu gewährleisten, wodurch auch die Produktionsleistung erhöht wird. „Die zweite Generation der NipcoFlex T Schuhpresse hat ihre Bedeutung für unsere Geschäftsentwicklung unter Beweis gestellt und wird vom Markt sehr gut angenommen“, berichtet der Ingenieur von Voith.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105820
 24.03.2014

Voith liefert neue Kartonmaschine nach Indien – TNPL vertraut weiterhin der Kompetenz des ...  (Firmennews)

... Marktführers

Der indische Papierhersteller Tamil Nadu Newsprint and Papers Limited (TNPL) setzt auf Voith als kompetenten Partner für die Karton- und Verpackungspapierproduktion und betraut den Prozesslieferanten mit der Lieferung der neuen Kartonmaschine BM 4, um sein bestehendes Produktportfolio zu erweitern. Schon in der Vergangenheit hat TNPL mit Voith zusammengearbeitet: Das Unternehmen hat bereits zwei Voith Papiermaschinen installiert und ist überaus zufrieden.
Die Fabrik wird an einem völlig neuen Standort im Tiruchirappalli Distrikt entstehen, ca. 100 km entfernt von dem bestehenden Werk im Karur Distrikt im Bundesstaat Tamil Nadu. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2015 geplant. Da Voith in der Lage ist, einen sehr großen Lieferumfang für das Werk zu stellen, kann sich der indische Papierhersteller auf eine zügige und einfache Projektabwicklung verlassen.
„Schon in der Vergangenheit hat uns das technologische Know-how und die Zuverlässigkeit von Voith überzeugt“ sagt A. Velliangiri, Dy. Managing Director bei Tamil Nadu Newsprint and Papers. Er fügt hinzu: „Mit der BM 4 wollen wir jetzt gestrichenen Karton mit höchster Oberflächenqualität produzieren und an unsere Kunden liefern. Wir freuen uns, dass Voith unser Partner für dieses Greenfield Projekt ist. Mit dem bisherigen Projektverlauf sind wir sehr zufrieden und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“
Die BM 4 wird ausgelegt, um gestrichenen Karton der Sorten Folding Box Board, White Lined Chipboard und Solid Bleached Sulphate im Flächengewichtsbereich von 180-450 g/m² auf einer Siebbreite von 4.300 mm und mit einer Geschwindigkeit von 600 m/min herzustellen. Die Palette an eingesetzten Rohstoffen wird sehr groß sein: Zellstoff aus Bagasse und Holz, DIP, Old Corrugated Containers und TMP.
Tamil Nadu setzt mit Voith auf den Marktführer im Bereich Karton und Verpackungspapier. Das indische Unternehmen profitiert von den in weltweit mehr als 110 Karton- und 220 Verpackungspapiermaschinen erfolgreich bewährten Komponenten und Modulen. Zum Lieferumfang gehört der Konstante Teil, die Ausschussbehandlung, die gesamte Kartonmaschine mit einem DuoFormer D für beste Formation und Entwässerungsleistung in der Vierlagen-Siebpartie und einer Tandem NipcoFlex Schuhpresse.
Für die Oberflächenveredlung der Papiere steht eine SpeedFlow Filmpresse, ein EcoCal Hot-Hardnip-Kalander sowie eine komplette Streichpartie und -küche zur Verfügung. Außerdem wird die Maschine mit einem MasterReel Wickelsystem und einem VariFlex Rollenschneider ausgestattet. Weiterhin im Lieferumfang enthalten sind die gesamte Automatisierung, die Bespannung, die Nebengewerke sowie Services rund um die Montageüberwachung, Inbetriebnahme und ein Training.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105710
 17.03.2014

Spanien: Voith liefert Streichaggregat für Europac Duen͂as Papel  (Firmennews)

Europac Papeles y Cartones de Europa S.A. hat Voith mit der Lieferung eines SpeedSizer Filmauftragswerk für die PM 2 im Werk Duen͂as, Spanien, beauftragt. Die Inbetriebnahme des Umbaus ist für Mai 2014 geplant. Die PM 2 kann damit in Zukunft neben normalem Testliner auch weiß gestrichenen Testliner produzieren.
Bei der Wahl des Lieferanten entschied sich der Papierhersteller aufgrund des umfassenden Know-hows und zahlreicher Referenzen für Voith. Mit einem attraktiven langfristigen Finanzierungskonzept schaffte Voith außerdem einen zusätzlichen Mehrwert für Europac.
Der Lieferumfang umfasst neben SpeedSizer und der dazugehörigen Arbeitsstation auch jeweils eine Stärke- und Streichfarbenaufbereitung. Ein neuer CB-Turn wird die Bahn berührungslos umlenken, bevor sie mit Hilfe einer platzsparenden Kombination aus Infrarotstrahlern und nachgelagerter Lufthaube getrocknet wird. Die kontaktlose Hochleistungstrocknung ist besonders energiesparend, da für die Beheizung der Lufthaube ausschließlich die Abwärme der Infrarotstrahler herangezogen wird. Die Nachtrockenpartie wird adaptiert, wobei vorwiegend bereits vorhandene Teile verwendet werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105722
 14.03.2014

Spanischer Papierproduzent Paprinsa vertraut auf Service von Voith  (Firmennews)

Nachdem bereits zwei spanische Papierfabriken auf Services von Voith gesetzt haben, hat Voith nun auch einen 5-Jahres-Servicevertrag mit Papelera del Principado, S.A.- Paprinsa unterzeichnet. Voith wird die gesamten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für das Paprinsa-Werk in Mellerussa (Lleida) in Nordspanien übernehmen und Wartungssysteme, -prozesse und -verfahren in der Fabrik einrichten und ausführen.
„Wir arbeiten gerne mit Voith zusammen, um an unserem Standort in Paprinsa einen exzellenten Betrieb zu etablieren“, sagt Javier Farré, Geschäftsführer bei Papelera del Principado. „Wir haben uns für die Ausgliederung der Instandhaltung entschieden, nachdem wir uns bei anderen Papierfabriken in Spanien vom Nutzen und Erfolg der Voith Instandhaltungsservices, sowie von der Zufriedenheit der Papierhersteller überzeugen konnten. Der Service wird unsere Betriebseffizienz weiter erhöhen.“
Voith bietet für Wartung und Instandhaltung weltweit flexible Services an, die genau an den Produktions- und Wartungsplan der Papierhersteller angepasst werden können. Im Resident Service-Vertrag mit Paprinsa wurde vereinbart, dass Voith die volle Verantwortung für Instandhaltung und Wartung übernimmt, mit dem Ziel, die Wartungskosten zu verringern und die Verfügbarkeit der Anlage zu erhöhen. Um die richtige Ausgangsbasis für die Vorbereitungsphase zu schaffen, führten Paprinsa und Voith umfassende Untersuchungen durch. Das Hauptaugenmerk lag auf dem gegenwärtigen Instandhaltungsprozess, den eingeführten HSE-Richtlinien und dem Zustand der installierten Maschinen. Basierend auf den Ergebnissen wurden die Projektziele und zu erreichende Verbesserungen festgelegt.
In Paprinsa wird Voith auch für das Instandhaltungspersonal zuständig sein. Die Umsetzung des Vertrages läuft seit Januar 2014.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105698
 12.03.2014

Kingdecor setzt bei Schlüssel-Komponenten weiterhin auf Voith  (Company news)

Der Dekorpapier-Hersteller Kingdecor aus Quzhou, China, hat Voith mit der Lieferung der zentralen Komponenten für seine neue PM 3 beauftragt. Dank der bisherigen exzellenten Betriebserfahrungen setzt Kingdecor nun zum vierten Mal auf Voith. Sowohl für die PM 1, die PM 2 als auch für die PM 13 lieferte Voith bereits Schlüssel-Equipment.
Seit der Gründung von Kingdecor 2004 steht das Unternehmen in einer engen Geschäftsbeziehung mit Voith. Der technische Manager von Kingdecor Mr. Luo ist davon überzeugt, dass aufgrund der Zuverlässigkeit und Qualität, die Voith liefert, auch das aktuelle Projekt sehr erfolgreich ablaufen wird. Kingdecor erwartet sich eine weiterhin langfristige Partnerschaft.
Die Komponenten von Voith unterstützen den Papierhersteller beim Erreichen höchster Qualität und Effizienz. Zur Lieferung gehört unter anderem das Advanced Wet End Process-Konzept. Es wird anhand der Anforderungen der Papiermaschine geplant: Dabei werden standardisierte Komponenten verwendet, die in der Planungsphase den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. So wurde es für Kingdecor auf die Bedürfnisse der Spezialpapiere mit sehr hohem Füllstoffanteil abgestimmt.
Außerdem gehören zum Lieferumfang der weltweit erfolgreiche MasterJet Stoffauflauf und das reaktionskräftefreie Schüttelwerk DuoShake für eine verbesserte Faserausrichtung durch hochfrequente Schüttelung der Brustwalze. Der EcoSoft Delta Softnipkalander für beste Glätteeigenschaften komplettiert die Lieferung. Er zeichnet sich durch einen einfachen Walzenwechsel, sehr hohe Zuverlässigkeit und kompakte Bauweise aus.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105571
 28.02.2014

Hamburger Rieger GmbH investiert 18 Mio. Euro: Großumbau im Werk Spremberg  (Firmennews)

Zur qualitativen Ausweitung seines Sorten-Portfolios investiert Hamburger Rieger insgesamt 18 Mio. Euro in den Standort Spremberg um die dortige PM 1 für die Produktion von gestrichenen, weißen Testliner umzubauen.
Der Umbau der Papiermaschine ist für Anfang 2015 geplant, so dass bereits im ersten Quartal 2015 mit der Herstellung von gestrichenen Testlinersorten begonnen wird. Neben den seit Jahren etablierten und vom Markt geschätzten, gestrichenen Sorten RiegerLiner und RiegerTop der PM 2 am Standort Trostberg, werden unter anderem in Spremberg ab 2015 gestrichene Papiere in Rollenbreiten bis 335 cm und Flächengewichten ab 130 g/m² möglich sein. Durch den Umbau kann Hamburger Rieger zukünftig seinen Kunden den gesamten Breitenbedarf anbieten und seine führende Marktstellung für weiße, gestrichene und ungestrichene Testliner weiter festigen.
Als Partner für den größten Umbau der PM 1 seit der Inbetriebnahme im Jahr 2005 wurden die Unternehmen BVG, Bellmer und Voith ausgewählt.
Aufgrund guter Erfahrung aus Vorprojekten wird wieder im Bereich der Anlagentechnik für Chemikalien und Füllstoffe zusammen mit der Firma BVG aus Greifenberg gearbeitet. Kernauftrag ist die Anpassung sowie Erweiterung der bereits bestehenden Streichküche entsprechend der neuen Anforderungen für gestrichene Testliner-Qualitäten. Dabei liefert BVG sämtliche Anlagenteile für eine kontinuierliche Streichfarbenaufbereitung inkl. der Hilfsmittel-stationen.
Den Auftrag zum Umbau an der PM 1 erhielt die Firma Bellmer aus Niefern-Öschelbronn. Zum Lieferumfang von Bellmer gehören die Anpassungen der Vor- sowie Nachtrockenpartie samt Dampf- und Kondensatsystem, neuer Auflösepulper, Hard-Nip-Kalander, ein Single-Blade-Coater mit Düsenauftrag sowie eine energieeffiziente Strichtrocknungsanlage. Das Engineering, Projekt-Management, De- und Montage sowie Inbetriebnahme und Schulung ist komplett in der Verantwortung von Bellmer. Auch hier wird dank vieler gemeinsamer Projekte in der Vergangenheit auf einen verlässlichen, kompetenten Partner für Umbauten gesetzt.
Um zukünftig die gestrichenen Sorten vor etwaigen Schäden wie Feuchtigkeit, Verschmut-zungen oder Beschädigungen zu schützen, wird nach dem bestehenden Rollenschneider eine vollautomatische Rollenverpackungsanlage installiert. Den Zuschlag für die Lieferung der Rollenverpackung erhielt die Firma Voith vom Standort Krefeld, die hier vor allem durch das Konzept und Referenzen überzeugt haben. Mit diesem Umbau wird die PM 1 in Spremberg zu der modernsten Anlage zur Erzeugung von gestrichenen Wellpappenpapieren in Europa werden.
(Hamburger Rieger GmbH)

Newsgrafik #105608
 27.02.2014

Glänzender Auftritt: Voith und der Oscar®  (Firmennews)

Wenn am zweiten März in Hollywoods Dolby Theater die 86. Verleihung der Academy Awards®, des weltweit wichtigsten Filmpreises, stattfindet, wird auch ein Stück Voith dabei sein. Alle Augen werden voll Spannung auf die goldenen Umschläge gerichtet sein, die das Geheimnis um die Namen der Preisträger beinhalten. Und das Papier für diese glamourösen Umschläge stammt von einer Papiermaschine aus dem Hause Voith.
„Gmund Treasury“ heißt das Papier, aus dem die Oscar-Umschläge gemacht sind. Produziert wird es von der Büttenpapierfabrik Gmund im gleichnamigen Ort am Tegernsee auf der Papiermaschine PM 407. Bereits seit 1979 stellt die PM 407 hochwertige Papiere für die Gmunder Papiermacher her. Gebaut hat sie Voith ursprünglich für die Züricher Papierfabrik. Nach einem Umbau kam sie dann an den Tegernsee, von wo sie auch in Zukunft ihren Beitrag zu den Oscar-Verleihungen leisten darf.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105547
 27.02.2014

Stora Enso: DuoShake von Voith verbessert Formation an der PM 6 im Werk Oulu  (Firmennews)

Dank der Installation eines Voith DuoShakes an der PM 6 im Stora Enso Werk Oulu, Nordfinnland, im August 2013 verbesserte sich die Formation, gemessen am Ambertec-Wert, signifikant. Die PM 6 produzierte zu diesem Zeitpunkt Papier mit einem Flächengewicht von 250 g/m² bei einer Produktionsgeschwindigkeit von 710 m/min. Stora Enso stellt an die in Oulu produzierten Papiersorten besonders hohe Ansprüche und wollte die Papierqualität verbessern. Nach der Installation hat DuoShake die Erwartungen weit übertroffen.
Das Stora Enso Werk in Oulu ist eine der weltweit größten und modernsten Fabriken für die Herstellung hochqualitativer Papiere. Die PM 6 ist mit einem Hybridformer ausgestattet und produziert auf einer Siebbreite von 9.100 mm jährlich 620.000 t holzfrei gestrichenen Karton.
DuoShake von Voith ist ein reaktionskräftefreies Schüttelwerk für die Brustwalze. Es sorgt für eine homogene Verteilung der Fasern und deren stärkere Ausrichtung in Querrichtung. Dadurch wird die Formation verbessert, das Reißlängenverhältnis verringert sich und es werden höhere Querfestigkeiten erreicht. Dank des kompakten Designs kann DuoShake bei fast allen Maschinen nachgerüstet werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105502
 21.02.2014

Haubensanierung sorgt für energieeffizienten Betrieb  (Firmennews)

Voith hat das Haubendach und die Haubenstirnwände der PM 4 der Papierfabrik August Koehler SE in Oberkirch im Schwarzwald erneuert und ermöglicht somit einen energieeffizienten Betrieb der Trockenpartie und Wärmerückgewinnung.
Zuvor waren die Haubenelemente als Nietkonstruktion ausgeführt gewesen. Über die Jahre lockerten sich diese Nieten durch das Aufheizen und Abkühlen der Haube. Dadurch drang Feuchtigkeit in die Isolierung ein. Die Isolationswirkung der Elemente ließ nach und es kam beim Betrieb der Trockenpartie mit hohem Ablufttaupunkt zu Kondensation an den Wänden und der Decke der Haube. Eine hohe Abluftfeuchte ist jedoch Voraussetzung für einen energieeffizienten Betrieb der Trockenpartie und für eine hohe Leistung der Wärmerückgewinnung aus der Trockenpartieabluft.
Voith erneuerte deshalb die Haubenelemente. Hierbei kamen die bei der Voith Trockenpartiehaube EcoHood bewährten modularen, nietfreien Paneele zum Einsatz. Sie wurden zusammen mit neuen Dichtungen auf die bestehende Stahlunterkonstruktion montiert. Die Haube kann damit kondensationsfrei mit hohem Ablufttaupunkt betrieben werden. Die Papierfabrik August Koehler bestätigt: Trockenpartie und Wärmerückgewinnung arbeiten wieder energieeffizient.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105458
 19.02.2014

TerraSpeed zeigt beste Performance bei Spezialpapierhersteller Technocell   (Firmennews)

Seit 2012 setzt Technocell an der PM 18 im Werk Titisee-Neustadt, in der Nähe von Freiburg im Breisgau, die Voith Keramikwalzenbeschichtung TerraSpeed ein. An der Zentralposition der Pressenpartie läuft TerraSpeed bereits mehr als eineinhalb Jahre. Die Produktionsverantwortlichen in Neustadt sind seit dem Einbau von der hervorragenden und stabilen Leistung begeistert. Diese wird auch vom Mill Manager Jens Lategahn als sehr positiv bestätigt.
Gerade die bei Spezialpapieren eingesetzten Additive, wie Nassfestmittel, AKD und hoher Füllstoffeinsatz bis zu 45 %, verlangen neben stabiler Rauigkeit und Blattabgabe auch eine einfache Konditionierung der Walzenoberfläche. Frühere Walzenbeschichtungen aus Gummi- und Composite-Materialien mussten dafür kontinuierlich mit Releasemitteln konditioniert werden, um eine ausreichende Runability zu gewährleisten. Mit dem Einbau von TerraSpeed konnte der Einsatz des Releasemittels deutlich reduziert werden. Auch die Anzahl der Abrisse im Bereich Presse wurden halbiert. Ein zusätzlicher positiver Aspekt ist die Erhöhung der Schaberstandzeiten um nahezu 100 %.
Alle diese positiven Ergebnisse sind seit der Inbetriebnahme 2012 unverändert, ein Schleifen oder Nacharbeiten der Walze war bisher nicht nötig, im Gegenteil, die Walzenoberfläche zeigte bei der letzten Überprüfung noch immer gleichmäßige und stabile Oberflächenwerte, die im Bereich des Auslieferzustandes liegen.
Die herkömmlichen Walzenbezüge mussten hingegen aufgrund von Performance- und Verschleißproblemen schon nach ca. sieben bis neun Monaten Standzeit ausgebaut und nachgearbeitet werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105279
 04.02.2014

Hochdynamisch und präzise – das neue Hochleistungsstanzsystem HDE von Voith  (Firmennews)

Mit dem integrierten Hochleistungsstanzsystem HDE bringt Voith eine neue Stanzsystem-Generation auf den Markt. Das HDE wurde speziell für Stanz-, Nibbel- und Umformanwendungen im High-End-Bereich entwickelt. Es überzeugt vor allem mit einer hohen Dynamik und einem sehr genauen Regelverhalten.
Die hohe Dynamik des HDE beruht auf einer neu entwickelten Ventiltechnik sowie auf den intelligenten hydraulischen und elektronischen Steuerungs- und Regelkreisen. Bei einem Stanzhub von 4 mm erreicht das neue Stanzsystem eine Zykluszeit von gerade mal 18 ms. Der Betreiber profitiert von einer sehr hohen Produktivität der Maschine.
Das Regelverhalten des HDE ist aufgrund der neuen DECV Ventiltechnik (Direct Electronic Copy Valve) besonders genau. Es handelt sich um ein direktgesteuertes, elektronisches Kopierventil. Durch die direkte Ansteuerung mit einem Servomotor liefert das Ventil eine sehr schnelle Impulsantwort und arbeitet äußerst präzise: Das HDE erreicht eine Wiederholgenauigkeit von bis zu 0,01 mm und ermöglicht hochpräzise Biege- und Umformprozesse. Der Aufbau des Ventils ist zudem robust, kompakt und bei den Schnittstellen sehr flexibel – die Integration in die Maschine oder Anlage ist denkbar einfach.
Das lastabhängig wirkende „Zweidrucksystem“ mit separaten Speicherkreisen für Niederdruck und Hochdruck bietet einen optimalen Leistungshaushalt im System. Im Vergleich zu einkreisigen Systemen reduziert der Betreiber mit dem HDE von Voith seinen Energieverbrauch um bis zu 60 Prozent.
Das Stanzsystem HDE ist mit zusätzlichen Drucksensoren ausgestattet. Die integrierte Prozessüberwachung erlaubt eine verbesserte Diagnose. Das Software-Tool „PunchMaster“ kann die Diagnosedaten der Stanzsteuerung HS4 bei Bedarf über Ethernet von jedem Ort der Welt aus abrufen. Der Instandhaltungsbedarf ist somit in kürzester Zeit weltweit erkennbar. Das reduziert die Stillstandszeiten der Maschine; der Betreiber spart Kosten für Reparatur und Serviceeinsätze.
Im Bereich der Stanz-, Nibbel- und Umformantriebe ist Voith der führende Anbieter von erprobten Komplettsystemen bestehend aus Hydraulikaggregat, Steuereinheit mit Aktuator und Steuerelektronik mit Applikationssoftware. Wenige Schnittstellen verbinden die Maschine mit dem Antriebssystem. Die Ansteuerung der Hydraulik ist dadurch sehr einfach.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105270
 03.02.2014

Mit geringen Investitionen punkten: Upgrade von VIB-Düsenfeuchtern  (Firmennews)

Voith bietet eine Upgrade-Lösung für VIB-Düsenfeuchter an, die mit geringen Investitionskosten zu bester Sprühqualität führt. Die herkömmlichen VIB-Düsenfeuchter werden dabei auf den hohen OnQ ModulePro Standard von Voith umgebaut. Das Upgrade wird in vier flexiblen Paketen angeboten.
Das erste Paket besteht aus einer verbesserten Sprühdüsentechnologie und senkt dank höherer Sprüheffizienz die Betriebskosten. Bei der Installation werden die VIB-Düsenmundstücke gegen OnQ ModulePro Düsen getauscht. Diese verfügen über eine innovative Innenmischung, die eine feinere Sprühqualität bei höheren Durchflussmengen bis zu 25 l/h ermöglicht. Qualitätsprobleme durch Markierungen im Papier werden so oftmals beseitigt. Mittels Testdüsen kann sich der Papierhersteller vorab überzeugen.
Das zweite Paket umfasst die Modernisierung des Regelungssystems. Die veraltete, wartungsintensive Ventiltechnik wird durch moderne, wartungsfreie Voith Spider-Ventile ersetzt. Die Ansteuerung kann wahlweise mit der OnQ Profilmatic CD-Regelungssoftware oder über einen Link zu Fremdsystemen erfolgen. Ergebnis: Die Regelung ist wieder auf dem neuesten Stand – die regelmäßigen Wartungsarbeiten und die damit verbundenen Kosten werden deutlich reduziert.
Das dritte Paket ist für Papierhersteller geeignet, deren 4-Bit-Regelventile in einem guten Zustand sind, die aber ein neues Regelungssystem benötigen. Die Voith OnQ Profilmatic ist in der Lage, die VIB-Ventile sehr gut zu regeln und erzielt in vielen Fällen eine weitere Profilverbesserung gegenüber bisherigen Systemen. Das vierte Paket ersetzt je nach Bedürfnis des Papierherstellers individuelle Komponenten wie Sprühbalken oder Versorgungsstationen.
Die OnQ ModulePro VIB-Upgrade-Lösungen von Voith ermöglichen es Papierherstellern, schrittweise ihre VIB-Düsenfeuchter auf die neueste Technologie umzurüsten. Das sichert dauerhaft verfügbare Ersatzteile, verbessert die Performance und reduziert den Wartungsaufwand. Rundum sind alle Upgrade-Pakete eine Investition, die sich schnell bezahlt macht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105247
 31.01.2014

Erste Erfahrungen mit CeraGuide B bei DS Smith Aschaffenburg  (Firmennews)

DS Smith in Aschaffenburg, ca. 50 km südlich von Frankfurt am Main, rüstete an der PM 1 in den letzten Jahren den Großteil der Walzen im Formierbereich mit der Voith Vollplasma-Keramikbeschichtung CeraGuide B aus. Schwierige Maschinenbedingungen, die Eigenschaften der Bespannung sowie der zunehmend kritischer werdende Rohstoffeinsatz hatten davor zu hohem Verschleiß an den Gummierungen der Leit- und Antriebswalzen geführt.
Durch die Umrüstung sollte vor allem eine Laufzeitverlängerung der Walzen und somit die Senkung der Instandhaltungskosten erreicht werden. Bald jedoch zeigten sich weitere Vorteile der neuen Beschichtung. Mit jeder umgerüsteten Position konnte beobachtet werden, dass sich auch die Siebstandzeiten deutlich verbesserten. Seit dem Einsatz von CeraGuide B auf nahezu allen Walzenpositionen im Formierbereich verlängerten sich die Sieblaufzeiten um über 50 %.
Zusätzlich bleiben die Walzenoberflächen in Form und Durchmesser, besonders im Randbereich, nahezu verschleißlos erhalten. Randschädigungen des Siebes durch Verschleißerscheinungen auf den Walzen gehören der Vergangenheit an, ebenso sind keine negativen Einflüsse durch etwaigen Siebschlupf zu beobachten. Auch die bei Gummierungen bekannten Randunterrostungen entfallen bei der CeraGuide B Keramikbeschichtung, da diese über einen speziellen Stirnseiten- und Radien-Korrosionsschutz verfügt.
Die älteste CeraGuide B Beschichtung in Aschaffenburg ist mittlerweile seit fünf Jahren auf der zweiten Antriebswalze des Untersiebes im Einsatz. Walzen mit Gummierungen mussten zuvor bereits nach 150 bis spätestens 400 Tagen gewechselt werden.
Ein zusätzliches Potenzial zur Kostensenkung bietet die Beschaberung dieser Walzenpositionen. Während auf den früheren Gummierungen eine hohe Schmierwassermenge aufgebracht werden musste, um Verschleiß oder Beschädigung durch das Schaberblatt zu verhindern, kann CeraGuide B problemlos ohne zusätzliches Schaberschmierwasser betrieben werden. Somit wird an der PM 1 Wasser in einer Menge von 550 l/m/min pro Schaberposition eingespart. Walther Böhm, technischer Leiter in Aschaffenburg, betont außerdem, dass zusätzlich zur Wassereinsparung auch die Logistikkosten für das Schaberschmierwasser wegfallen, was die Betriebskosten nochmals erheblich reduziert.
Die CeraGuide B Beschichtung ist gerade vor dem Hintergrund einer schwierigen Rohstoffsituation und der damit steigenden Verschleißanfälligkeit im Siebbereich derzeit sehr gefragt. Sie ist sowohl für grafische als auch für Verpackungspapiermaschinen geeignet und bewährt sich bereits in mehr als 120 Installationen über Jahre hinweg. Im Gegensatz zu ähnlichen Produkten am Markt besteht die CeraGuide B Beschichtung aus einer Vollplasma-Keramik mit höchsten Härtewerten ohne Epoxidanteil. Sie ist außerdem mit einem speziellen Korrosionsschutz versehen. Die CeraGuide B Beschichtung amortisiert sich aufgrund ihrer vielfachen Vorteile in den meisten Fällen in weniger als einem Jahr.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105223
 29.01.2014

Innovation von Voith erleichtert das Positionieren von Formatbegrenzern bei Saugwalzen  (Firmennews)

Mit TrackLight bietet Voith erstmals die Möglichkeit, die Position der Formatbegrenzer in Saugwalzen einfach zu justieren und stellt somit die beste Maschinenleistung direkt nach dem Anfahren oder nach einem Sortenwechsel sicher. Das Bedienpersonal erkennt mit TrackLight dank eines einzigartigen Licht-Systems sofort, wo genau der Formatbegrenzer ist und kann die Breite der Saugzone in Relation zur Bahnkante einstellen.
Ohne TrackLight läuft der Papierhersteller Gefahr, dass sich die Betriebskosten erhöhen und sich die Maschinenleistung sowie -effizienz vermindert. Bisher konnten Formatbegrenzer nur mit sehr viel Erfahrung vom Bedienpersonal eingestellt werden. Durch eine fehlerhafte Positionierung kann es allerdings zu verschiedenen Problemen kommen: Stehen die Formatbegrenzer zu weit auseinander, wird zusätzlich kostenintensives Vakuum verbraucht. Ist die Vakuumzone zu schmal, kann es zu Bahnrandabheben und -einrissen kommen, welche die Maschineneffizienz negativ beeinflussen.
Mit Hilfe von TrackLight können all diese Risiken einfach eliminiert werden, da die Saugwalze mit einer ideal eingestellten Vakuumzone läuft. Neben einer Reduzierung von Bahnrandproblemen wird der Energieverbrauch durch unnötiges Einsaugen von Luft verringert – somit werden auch Kosten reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass unnötige Belastungen der Format-Verstellmechanik durch Drehen über den mechanischen Anschlag hinaus vermieden werden. Dies führt zur Reduzierung von außerplanmäßigen Stillständen und schont das Instandhaltungsbudget.
TrackLight ist einfach anzuwenden und bietet für das Bedienpersonal große Vorteile, da dank dieser Technologie die Möglichkeit besteht, quasi in die Saugwalze hineinzusehen, während sie in Betrieb ist. Das Personal muss für die intuitive Bedienung nicht zusätzlich geschult werden. Bei einem regulären Walzenservice in einem Voith Service Center kann TrackLight unkompliziert und schnell eingebaut werden. Weiterhin unterstützt Voith die Installation direkt beim Kunden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105159
 23.01.2014

China: YFY PM 3 mit umweltfreundlicher und energieeffizienter Technologie von Voith in Betrieb ...  (Firmennews)

... genommen

-Jahresproduktion von über 450.000 t mit einem Umsatz von ca. 145 Millionen €
-Einsparungen von 20 % bei Strom- und 12 % bei Wasserverbrauch unterstützen nachhaltige Entwicklung Chinas

Die PM 3, die Voith an YFY Paper Mfg. Co. Ltd. geliefert hat, ist erfolgreich im chinesischen Yangzhou in Betrieb gegangen. Auf der YFY PM 3 wird Verpackungspapier hergestellt, wobei die jährliche Produktionskapazität bei 450.000 t liegt und der Jahresumsatz ca. 145 Millionen € beträgt.
Voith lieferte die YFY PM 3 mit Technologien für eine nachhaltige Papierherstellung. Im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen kommt die YFY PM 3 pro produzierter Tonne Papier mit 20 % weniger Strom und 12 % weniger Wasser aus. Dadurch konnte YFY Paper Mfg. die Energieeffizienz erhöhen und die Betriebskosten senken. Außerdem ist die YFY PM 3 auch die erste Maschine in China, die zur Papierherstellung 100 % inländisches Altpapier verwendet. Bisher haben chinesische Papierhersteller in hohem Maße importiertes Altpapier als Rohstoff genutzt.
Der Vertrag zwischen Voith und der YFY Paper Mfg. (Yangzhou), einer Tochtergesellschaft der in Taiwan ansässigen Yuen Foong Yu Paper Manufacturing Group, wurde im Dezember 2011 unterzeichnet. Zusätzlich hat Voith zwei R2S-Anaerobreaktoren geliefert, die an der YFY PM 2 und PM 3 eingesetzt werden. In diesen Reaktoren werden gelöste organische Verschmutzungen in Biogas mit hohem Brennwert umgewandelt, das zur Erzeugung von Dampf oder Strom genutzt wird. Dieser kommt im Produktionsprozess zum Einsatz. Auf der YFY PM 2, die ebenfalls von Voith geliefert wurde und im Jahr 2007 in Betrieb ging, werden Corrugated Medium und Linerboard produziert.
Da immer mehr Länder Vorschriften zur Reduktion des Kunststoffeinsatzes zu Verpackungszwecken erlassen haben, kam es zu einem deutlichen Anstieg des weltweiten Bedarfs an Verpackungspapier. Laut Aussage des Marktforschungsunternehmens RISI wird die weltweite Produktion von Verpackungspapier und Karton auf 230 Millionen t steigen, wobei fast die Hälfte davon auf die asiatisch-pazifische Region entfällt. Voith Paper hat chinesische Papierhersteller mit einer Reihe fortschrittlicher und umweltfreundlicher Lösungen unterstützt, die sich durch verschiedene Innovationen in den Bereichen Rohstoff-Handling, Abfall und Abwasser auszeichnen.
Mit der YFY PM 3 konnte Voith einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der chinesischen Papierindustrie leisten. Das auf der PM 3 produzierte Papier, das hauptsächlich zur Verpackung von Lebensmitteln genutzt wird, enthält keinerlei Primärholzfasern. Als Rohstoff kommt ausschließlich inländisches Altpapier zum Einsatz. Auf diese Weise werden der Verbrauch natürlicher Rohstoffe, der Stromverbrauch sowie die Betriebskosten gesenkt.
Ming Ming Liu, President und CEO von Voith Paper Asia Pacific, erläutert: „China ist zweifellos einer der wichtigsten Märkte für Voith Paper. Wir sind überzeugt, dass das Land insbesondere bei unseren Maschinen für Verpackungspapier ein großes unerschlossenes Potenzial bietet. Unser Engagement ist darauf ausgerichtet, die nachhaltige Weiterentwicklung der chinesischen Papierindustrie zu unterstützen, indem wir unsere Investitionen erhöhen und unsere branchenführenden Lösungen liefern, um das Vertrauen unserer Kunden zu gewinnen.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105085
 16.01.2014

Maximale Entwässerung mit neuem zuverlässigem Pressfilz für die Tissueherstellung   (Firmennews)

Der Pressfilz TissueFlex XD von Voith für die Tissueproduktion verfügt über eine sehr gute Sättigung für maximale Entwässerung. Durch die geringe Dicke des Pressfilzes kann die Tissuemaschine sehr schnell angefahren werden. Gleichzeitig verfügt TissueFlex XD über eine widerstandsfähige Struktur, so dass die zentralen Eigenschaften des Filzes über lange Zeit erhalten bleiben.
Die Betriebsgeschwindigkeiten von Tissuemaschinen haben sich im Laufe der Zeit deutlich erhöht. Pressfilze wie TissueFlex XD werden diesen gestiegenen Anforderungen gerecht. Trotz seiner geringen Dicke bleibt TissueFlex XD in seiner Struktur stabil – auch bei höheren Betriebsgeschwindigkeiten. Der Tissuehersteller kann mit einer hohen Runability und einer gesteigerten Produktivität rechnen.
Oft haben weniger dicke Pressfilze den Nachteil, dass sich ihre Leistung durch Abnutzung, Verdichtung und Verschmutzung schnell verringert. Anders ist es bei TissueFlex XD: Voith hat eine einzigartige Vliesstoffschicht eingearbeitet, die sicherstellt, dass die Eigenschaften des Filzes über lange Zeit erhalten bleiben und er konstante Leistungen zeigt. Die spezielle Vernadelung von Grundgewebe- und Vliesschicht gewährleistet außerdem Abriebfestigkeit und eine glatte Tissue-Oberfläche. Die kombinierten Lagen erzeugen einen gleichmäßigen Druck für eine effiziente Trocknung. TissueFlex XD bietet Vorteile in den meisten Tissue-Anwendungen und ist außerdem in der Lage, den Energieverbrauch zu verringern.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #105026
 09.01.2014

SpeedSizer von Voith überzeugt Kunden weltweit  (Firmennews)

2013 konnte Voith seine Kunden mit acht SpeedSizern allein im Umbaugeschäft unterstützen – zusätzlich zu den Installationen in Neuanlagen. Papierhersteller vertrauen weltweit auf die Technik von Voith zum regelmäßigen und fehlerfreien Filmauftrag beim Leimen und Streichen mit sehr gleichmäßigen CD- und MD-Strichgewichtsprofilen. Seit der Markteinführung wurden bereits mehr als 250 SpeedSizer installiert.
Die Basis der Auftragseinrichtung des SpeedSizer ist aus CFK gefertigt. Diese Carbon-Technologie ermöglicht dauerhaft stabile Auftragsprofile insbesondere bei sich ändernden Betriebsbedingungen.
Dank SpeedRod M, der neuen Rakelbettengeneration des SpeedSizers, entstehen nur sehr kurze Stillstandzeiten, wenn ein erforderlicher Schlauchwechsel durchgeführt werden muss. Ein schneller Wechsel der Verschleißteile ist außerhalb der Maschine möglich. Bei herkömmlichen Rakelbetten muss mit einer Zeit von 90 Minuten für einen Schlauchwechsel gerechnet werden. Mit SpeedRod M gelingt dies in lediglich fünf Minuten. Durch einen einfachen Zugang zur Rakelhalterung ist eine bessere Reinigungsmöglichkeit gegeben.
SpeedSizer ist das ideale Auftragswerk bei schnell laufenden Papiermaschinen für grafische Druck- oder Verpackungspapiere für verschiedene Funktionsstriche bei Spezialpapieren sowie für die Leimung von holzfreien Papieren. Die verschiedensten Medien von niedrigviskosen Stärkelösungen bis hin zu hochviskosen Streichfarben können hervorragend verarbeitet werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104950
 20.12.2013

Keramikwalzenbeschichtung von Voith überzeugt Sappi Ehingen  (Firmennews)

Sappi Fine Paper Europe setzt im Werk Ehingen an der PM 6 seit 2008 die Voith Keramikwalzenbeschichtung TerraSpeed ein. An der Oberwalze der vierten Presse läuft TerraSpeed bereits seit fünf Jahren. Bei Sappi Ehingen wird nun eine äußerst positive Bilanz gezogen: TerraSpeed zeigt hervorragende Eigenschaften in punkto Rauigkeit und Blattabgabe und erlaubt eine geringe Zugeinstellung. Alle diese Parameter sind seit der Inbetriebnahme im November 2008 unverändert. Ein Schleifen der Walze war bisher nicht nötig.
Bei früheren thermischen Beschichtungen mussten die Walzen hingegen schon nach 15–18 Monaten Standzeit ausgebaut und geschliffen werden. Aufgrund der extrem langen Laufzeit und der kontinuierlichen Leistung von TerraSpeed verringern sich die Betriebskosten für Sappi Ehingen deutlich: Die Kosten für den Ausbau und das Schleifen der Walze konnten bisher schon dreimal eingespart werden. Die Kosten für die Umrüstung auf TerraSpeed waren hingegen nicht höher als jene für frühere Beschichtungen.
Sappi Fine Paper Europe ist der führende Produzent hochqualitativer Feinpapiere in Europa. Das Sappi Werk Ehingen liegt im Süden Deutschlands und umfasst sowohl eine Zellstoff- als auch eine Papierfabrik. Die PM 6 im Werk Ehingen produziert jährlich 260.000 t gestrichene holzfreie Papiere im Flächengewichtsbereich von 70–200 g/m2.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104848
 13.12.2013

Voith stellt 2013 Weichen für künftige Konzernentwicklung  (Firmennews)

-Konzernumsatz 2013 stabil auf Vorjahresniveau
-Alle Konzernbereiche mit positivem operativen Ergebnis
-Ergebnis durch Einmalaufwendungen für Restrukturierungen belastet
-Programm Voith 150+ gestartet

Bild: Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung

Der Voith-Konzern hat seine stabile Entwicklung unter herausfordernden Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2013 (zum 30. September) fortgesetzt. Der Technologiekonzern erreichte trotz struktureller Veränderungen in Schlüsselmärkten, zunehmender Wettbewerbsintensität und konjunktureller Schwäche im Investitionsgütersektor einen gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderten Umsatz von 5,728 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,724 Milliarden Euro). Der Auftragseingang lag wie zum Halbjahr prognostiziert mit 5,2 Milliarden Euro vor allem aufgrund der Rezession im Papiermaschinenmarkt unter der Vorperiode (Vorjahr: 5,7 Milliarden Euro).
Das betriebliche Ergebnis vor Sondereinflüssen sank auf 308 Millionen Euro (Vorjahr: 341 Millionen Euro). Alle vier Sparten des Konzerns erwirtschafteten deutlich positive Ergebnisbeiträge. Der Konzernjahresüberschuss wurde durch Sondereffekte in Höhe von insgesamt 156 Millionen Euro stark belastet, die insbesondere durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen entstanden sind. Unter dem Strich erzielte Voith einen Konzernjahresüberschuss von 63 Millionen Euro (Vorjahr: 114 Millionen Euro), der damit auf der im Laufe des Jahres erwarteten Höhe liegt.
„Obwohl das vergangene Geschäftsjahr schwieriger war als erwartet, hat sich unser Geschäftsmodell einmal mehr als robust erwiesen“, erklärte
Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH. „Wir haben nicht nur marktbedingte Schwächen in einzelnen Bereichen weitgehend kompensiert, sondern auch hohe Einmalaufwendungen zur Zukunftssicherung aus eigener Kraft gestemmt“, so Lienhard weiter. Voith-Finanzchef Dr. Hermann Jung ergänzte: „Unsere fundamentale Ertragskraft ist unverändert intakt. Wir haben auch im anspruchsvollen Geschäftsjahr 2013 einen positiven Free Cashflow und Voith weist wiederum keine Nettoverschuldung auf, sondern verfügt über Nettoliquidität.“

Konzernweites Programm Voith 150+ gestartet
Um die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft zu stellen, hat Voith im Geschäftsjahr 2013 das Programm Voith 150+ gestartet (2017 feiert Voith sein 150. Firmenjubiläum). Im Mittelpunkt stehen die Optimierung von Strukturen und Prozessen und des vorhandenen Portfolios. Die Restrukturierungen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen im Rahmen von Voith 150+ werden jährliche Kosteneinsparungen von insgesamt 150 Millionen Euro bringen. Zusätzlich erwartet Voith die Freisetzung von Working Capital in Höhe von 100 Millionen Euro.
Die Maßnahmen umfassen laufende Restrukturierungen und Kapazitätsanpassungen, schwerpunktmäßig an die Marktpotenziale und Wachstumsperspektiven in Europa, sowie die Überprüfung des Portfolios auf schwächere Aktivitäten ohne strategische Perspektive im Voith-Konzern, wie zum Beispiel die Lokomotivenfertigung. Darüber hinaus sollen weitere Wachstumspotenziale ausgeschöpft werden, z.B. durch die Erschließung neuer Märkte und Regionen, den Ausbau des wachstumsstarken Servicegeschäfts sowie den weiteren Ausbau lokaler Wertschöpfung in Wachstumsmärkten. Neben organischem Wachstum aus diesen Aktivitäten sind auch Akquisitionen möglich, vor allem zur Arrondierung des bestehenden Portfolios.

Unterschiedliche Entwicklung der vier Konzernbereiche
Voith Hydro, der Komplettanbieter für die Ausrüstung von Wasserkraftwerken, konnte seinen Umsatz um 6 Prozent auf 1,388 Milliarden Euro steigern. Aufgrund des Fehlens großer Wasserkraftprojekte, die das Neugeschäft in den vergangenen Jahren geprägt hatten, blieb der Auftragseingang wie erwartet mit 1,2 Milliarden Euro unter dem hohen Vorjahreswert, lag aber auf einem zufriedenstellenden Niveau.
Voith Industrial Services, der globale Anbieter technischer Dienstleistungen für die Schlüsselindustrien Automotive, Energie, Chemie und Petrochemie sowie Maschinenbau und Aerospace, steigerte den Umsatz um 8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Gründe für das Wachstum waren zum einen die gute Geschäftsentwicklung in der Sparte Automotive, zum anderen Ergänzungen im Konsolidierungskreis. Auch bereinigt um diese Effekte konnte Voith Industrial Services den Umsatz steigern.
Bei Voith Paper, dem Wegbereiter der Papierindustrie, ging der Umsatz aufgrund der anhaltenden Rezession im Markt für grafische Papiermaschinen um 6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück. Die Marktentwicklung hinterließ wie vorhergesagt im Auftragseingang deutliche Spuren, der um 22 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro sank.
Voith Turbo, der Spezialist für Antriebstechnik, verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang auf 1,5 Milliarden Euro (minus 3 Prozent), der jedoch in dieser Höhe prognostiziert war. Der Auftragseingang lag, maßgeblich beeinflusst durch eine niedrigere Nachfrage aus dem Bergbausektor, bei 1,4 Milliarden Euro und blieb damit um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Insgesamt profitierte der Konzern auch im Geschäftsjahr 2013 von globalen Megatrends wie Mobilität und Urbanisierung, Erneuerbaren Energien oder ressourcenschonender Produktion sowie seiner marktführenden Position in allen Kerngeschäften.

Ausblick 2014: Steigendes Ergebnis erwartet
Für das laufende Geschäftsjahr 2014 erwartet Voith weiterhin keine spürbaren konjunkturellen Impulse auf seinen Märkten. Der Fokus des Konzerns wird vor diesem Hintergrund auf einer weiteren Verbesserung von Cashflow und Rendite liegen. Die im Rahmen von Voith 150+ eingeleiteten Maßnahmen werden sich bereits im laufenden Geschäftsjahr positiv auswirken und zu einer Verbesserung des betrieblichen Ergebnisses beitragen. Da der Großteil der Restrukturierungsaufwendungen bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr verbucht wurde, rechnet Voith mit einer überproportionalen Steigerung des Jahresüberschusses. Umsatz und Auftragseingang dürften hingegen stabil bleiben. „Wir werden die Phase konjunktureller Schwäche im Investitionsgütersektor nutzen, um unsere strategischen und operativen Initiativen mit Hochdruck voranzutreiben und so das Unternehmen auf künftiges, profitables Wachstum optimal einstellen“, so Konzernchef Lienhard.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104819
 11.12.2013

Trützschler und Voith entwickeln ein Material für auflösbare Reinigungstücher  (Firmennews)

Bild: Das Flushable-Wipe-Material von Voith/Trützschler im Tube Tester

Ende Oktober erreichten Trützschler Nonwovens und Voith Paper einen wichtigen Meilenstein: Ein Vliesstoff aus dem gemeinsam entwickelten Produktionsprozess absolvierte erfolgreich die offiziellen Tests von INDA und EDANA und kann somit als Basismaterial für „flushable wipes“ verwendet werden.

„Flushable wipes“ sind feuchte Wischtücher, die in der Toilette entsorgt werden können wie z.B. Baby-Reinigungstücher oder Abschminktücher. Sie bilden bislang ein kleines, aber für die Produzenten wirtschaftlich interessantes Marktsegment mit hohen Anforderungen an das Produkt: Zum einen müssen die Tücher fest genug sein für Reinigungsaufgaben, zum anderen dürfen sie nach der Entsorgung weder das Abwassersystem noch die Umwelt belasten.

Trützschler Nonwovens und Voith ist es gelungen, nassgelegte und wasserstrahlvernadelte Vliese mit hoher Nassfestigkeit herzustellen. Diese bestehen nur aus Fasern natürlichen Ursprungs, dispergieren schnell in Wasser und sind zu 100 % biologisch abbaubar.

Das Rohmaterial ist ausschließlich Zellulose, der Hauptbestandteil ist gebleichter Langfaserzellstoff wie er in der Papierherstellung Verwendung findet. Ein kleiner Anteil von Zellulose-Regenaratfasern sichert die Festigkeit des Vlieses. In dem neu entwickelten Produktionsprozess kommen weder Bindemittel noch Schmelzfasern zum Einsatz. Aus diesem Grund zerfallen die Tücher schnell in Wasser und das Fasermaterial ist vollständig biologisch abbaubar. Die großen Einsatzmengen von Langfaserzellstoff haben zusätzlich den Vorteil, die Produktionskosten wesentlich zu verringern.

Das Zertifikat belegt eindrücklich die Leistungsfähigkeit des neu entwickelten Herstellungsprozesses, dessen Kernkomponenten Voiths HydroFormer für die Vliesbildung und Trützschler Nonwovens’ AquaJet für die Vliesverfestigung sind.

INDA/EDANA: „Guidelines for Assessing the Flushability of Disposable Nonwoven Products”
Im August veröffentlichten die amerikanische und die europäische Nonwovens-Vereinigungen INDA und EDANA die dritte Auflage der Richtlinien für Vliesprodukte, die in der Toilette entsorgt werden können. Die „Guidelines for Assessing the Flushability of Disposable Nonwoven Products“ sind in Zusammenarbeit mit Abwasserwirtschaft und Vliesstoffindustrie entwickelt worden. Sie legen sieben Materialtests fest und etablieren somit standardisierte Messverfahren.
Um als „flushable“ zu gelten, muss ein Produkt sämtliche Tests bestehen. Überprüft werden u.a. Eigenschaften wie die Wegspülbarkeit und der Zerfall des Vlieses in Einzelfasern sowie auch der Abbau durch aerobe und anaerobe Bakterien. Ist auch nur ein Testergebnis negativ, ist eine „Do not Flush“-Markierung vorgeschrieben.
(Trützschler Nonwovens GmbH)

Newsgrafik #104786
 06.12.2013

Verbesserte Runability der PM 4 bei LEIPA Schwedt durch Einsatz neuer Mahlgarnitur  (Firmennews)

Durch den Einsatz der neuen Mahlgarnitur Pluralis IF von Voith in der Mahlung von Recyclingfasern können die Festigkeitseigenschaften des Faserstoffes verbessert und die Reißfestigkeit der nassen Papierbahn erhöht werden.
Dies bestätigte sich auch im Fall der Mahlung für die PM 4 der Papierfabrik LEIPA Georg Leinfelder GmbH in Schwedt. Der Austausch einer Standardgarnitur gegen die neu entwickelte Pluralis IF im TwinFlo Refiner führte zu einer verbesserten Festigkeitsentwicklung bei gleicher Mahlgradsteigerung und höheren Verfügbarkeit der Papiermaschine. Im nächsten Schritt soll nun auch im zweiten Mahlstrang Pluralis IF eingesetzt werden.
Pluralis IF ist ein Mitglied der Voith Garniturfamilie Pluralis Line und wurde für die besonderen Anforderungen bei der Mahlung von Recyclingfasern entwickelt. Durch die angepassten Messer- und Nutgeometrien werden Faserkürzungen reduziert und hohe Festigkeitskennwerte in der Stoffmahlung erreicht.
In Schwedt werden auf der PM 4 mit einer Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 1.800 m/min jährlich 360.000 t LWC Papiere in einem Flächengewichtsbereich von 51–70 g/m² aus 100 % Altpapier produziert. Die Qualität ist in allen relevanten Eigenschaften den Primärfaserprodukten ebenbürtig. Die LEIPA-ultraMag-Papiere sind umweltzertifiziert und tragen das Umweltzeichen „Blauer Engel“.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104714
 03.12.2013

Alles in einem: umfassender Rollenschneider-Service von Voith   (Firmennews)

Der Rollenschneider-Service von Voith überzeugt, da er jeden der drei Bereiche Mechanik, Automatisierung und Technologie abdeckt. Häufig werden Services für Rollenschneider durch mehrere Dienstleister ausgeführt, die nur in je einem dieser Bereiche tätig sind.
Dank des umfassenden Services von Voith reduziert sich für den Papierhersteller der Koordinationsaufwand, der beim Einsatz verschiedener Dienstleister entstehen würde. Da außerdem Voith seine Services in flexiblen Paketen anbietet, kann jeder Papierhersteller den Lieferumfang auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Durch kontinuierliche Inspektion und Wartung wird dauerhaft ein einwandfreier technischer Zustand des Rollenschneiders sichergestellt. Potentielle Mängel werden dabei frühzeitig erkannt und behoben, bevor daraus Probleme entstehen.
Services von Voith werden in drei Paketen angeboten: Basic, Comfort & Premium. Während das Basic Paket alle Inspektionen und Funktionsprüfungen sowie eine Beratung umfasst, sind im Comfort Paket auch die Wartungsarbeiten und ein jährlicher Sicherheits-Check enthalten. Das Premium Paket enthält darüber hinaus alle notwendigen Aufgaben der Instandhaltung von der Planung bis zur Umsetzung sowie die technologische Beratung, Ersatzteile und Maßnahmen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Rollenschneiders.
Die Probleme die durch mangelhaften Service am Rollenschneider entstehen können, führen meist zu einer reduzierten Produktionsgeschwindigkeit als Folge von Vibrationen. Außerdem sinkt die Wickelqualität. Dank abgestimmter Service-Prozesse von Voith können Rollenschneider nun schnell und einfach inspiziert, gewartet und optimiert werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104598
 21.11.2013

UPM Chapelle PM 6: verbesserte Zeitungsdruckpapier-Produktion dank Voith  (Firmennews)

UPM Chapelle Darblay in Frankreich beschloss vergangenes Jahr die bestehende Keramikbeschichtung auf der Zentralpresswalze der PM 6 durch eine TerraSpeed Keramikbeschichtung von Voith zu ersetzen. Die Maschinengeschwindigkeit sollte durch eine Verringerung des Zuges nach der Presswalze gesteigert werden.
Das Ziel war es, nur durch Einsatz einer besseren Keramikbeschichtung an der Zentralpresswalze den Zug um mindestens 10 % von ursprünglich 3,6 % bei einer Geschwindigkeit von 1.500 m/min auf knapp über 3,2 % Geschwindigkeitsdifferenz zu reduzieren. UPM entschied sich für TerraSpeed, da diese Beschichtung in zahlreichen Referenzinstallationen hervorragende Ergebnisse brachte.
Mehr als ein Jahr nach der Umrüstung auf TerraSpeed zeigt die Produktion an der PM 6, dass die hohen Erwartungen von UPM sogar noch übertroffen wurden: TerraSpeed läuft äußerst stabil und der Zug nach der Presswalze zeigt konstant Werte von etwa 3,0 %, wodurch die Produktion an der PM 6 beträchtlich gesteigert werden konnte.
Auch die Beobachtung der Oberflächenrauigkeit der Keramikbeschichtung untermauert den Eindruck äußerst stabiler Laufeigenschaften: Die Oberflächenrauigkeit hat sich seit der Inbetriebnahme von TerraSpeed Mitte 2012 praktisch nicht verändert. Diese Beständigkeit ergibt sich einerseits aus den exzellenten Eigenschaften von TerraSpeed. Sie wird andererseits aber auch durch die Beschaberung mit SkyTerra S Schabern von Voith unterstützt, die speziell für den Einsatz an TerraSpeed entwickelt wurden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104528
 15.11.2013

Fripa Miltenberg investiert in neue Hygienepapiermaschine von Voith  (Firmennews)

Das Familienunternehmen Fripa - Papierfabrik Albert Friedrich KG hat Voith mit der Lieferung einer neuen Produktionslinie für den Standort Miltenberg, zwischen Würzburg und Darmstadt, beauftragt. Die Anlage dient zur nachhaltigen Herstellung hochwertiger Hygienepapiere. Damit setzt Fripa seine erfolgreiche Marktstrategie als führender serviceorientierter Anbieter hochwertiger Hygienepapiere fort.
Die geschäftsführende Gesellschafterin, Verena Queck-Glimm, begründet die Entscheidung der Fripa: „Nach eingehender Prüfung der aktuell verfügbaren Konzepte und Techniken haben wir uns für eine Voith Maschine entschieden. Darüber hinaus hat Voith uns mit seinem engagierten Einsatz und den für uns so wichtigen energetisch effizienten Komponenten überzeugt.“
Die Papiermaschine ist für eine Betriebsgeschwindigkeit von 2.100 Metern pro Minute ausgelegt und wird auf einer Arbeitsbreite von 2,7 Metern jährlich 36.000 Tonnen hochwertige Toiletten- und Handtuchpapiere auf Zellstoffbasis produzieren. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2014 geplant.
Bei der Auslegung des Papierherstellungsprozesses wurde besonders viel Wert auf einen geringen Energieverbrauch und auf niedrige Wasser- und Abwasserwerte gelegt. So gab unter anderem der Einsatz der NipcoFlex T Schuhpresse den Ausschlag für die Auftragserteilung an Voith. Mit dieser Technologie kann der Bedarf an thermischer Energie wesentlich reduziert werden. Die NipcoFlex T eignet sich zudem ideal zur Herstellung von weichen Papieren und erfüllt damit die hohen Qualitätsanforderungen von Fripa. Die neue Papiermaschine wird mit weiteren energieeffizienten Komponenten und Systemen ausgestattet sein. Komplettiert wird der Auftrag durch umfangreiche Service- und Ersatzteil-Leistungen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104540
 15.11.2013

SCA verbessert mit ProTect von Voith die Arbeitssicherheit  (Firmennews)

SCA Hygiene Products S.P.A. mit Sitz in Lucca, Italien, hat sich für das ProTect System von Voith entschieden, um die Durchführung von Pressfilzmessungen bei laufender Papiermaschine noch sicherer zu machen. SCA ist ein führendes globales Unternehmen für Hygiene- und Forstprodukte. Der Konzern entwickelt und produziert Hygiene-, Tissue- und Forstprodukte stets unter nachhaltigen Gesichtspunkten. Für SCA als globaler Arbeitgeber ist das Thema Arbeitssicherheit ein sehr wichtiges Anliegen.
ProTect besteht aus Schlitten, Halterung und beliebig vielen Traversen. Das System kann mit allen handelsüblichen Handmessgeräten für die Pressfilzmessung verwendet werden. SCA Lucca hat alle seine vier Tissuemaschinen mit jeweils einer Traverse ausgestattet. Ein einzelner Schlitten lässt sich unkompliziert für alle vier Maschinen verwenden. Zwischen Auftragsvergabe und Inbetriebnahme vergingen lediglich 13 Wochen.
„Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit unserer Mitarbeiter“, sagt Massimo Santolini, Werksleiter, Lucca. „Mit ProTect können wir zuverlässig und ohne Gefahr an verschiedenen Stellen vor der Pressenpartie Pressfilzmessungen durchführen – auch in Bereichen, die schwer zugänglich sind. Deshalb haben wir uns für dieses System von Voith entschieden.“
Pressfilzmessungen sind entscheidend, um eine effiziente Papierherstellung zu garantieren. ProTect ist so ausgelegt, dass zuverlässige Pressfilzmessungen an verschiedenen Stellen in der Pressenpartie der Papiermaschine bei gleichzeitigem Schutz des Betriebspersonals möglich sind.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104503
 14.11.2013

Voith installiert VariFlex Rollenschneider bei Mpact in Rekordzeit  (Firmennews)

Im Juni 2013 installierte Voith an der PM 3 bei Mpact Ltd. in Felixton, Südafrika, in nur 8 Tagen einen neuen VariFlex Rollenschneider. Zwei Tage nach der Inbetriebnahme wurde die maximale Betriebsgeschwindigkeit von 2.500 m/min erreicht.
Mpact verfolgte mit diesem Projekt zwei Ziele: Im Vergleich zum bisherigen Rollenschneider sollte der neue VariFlex die Verarbeitungskapazität um 50 % steigern. Eine geplante Produktionssteigerung an der PM 3 kann damit in Zukunft bewältigt werden. Zusätzlich musste der Zeitraum vom Abschalten des alten Rollenschneiders bis zum Start des VariFlex auf ein absolutes Minimum reduziert werden, um Produktionsausfälle zu vermeiden. Durch die gute Zusammenarbeit konnten die beiden Teams von Voith und Mpact die nötige Zeit bis zur Inbetriebnahme sogar von den geplanten 10 auf nur 8 Tage reduzieren. Beide Ziele wurden vollumfänglich erreicht.
Der schnelle Ablauf von Installation und Inbetriebnahme konnte durch ein besonderes Prozedere realisiert werden. Schon vor Auslieferung wurde der neue Rollenschneider bei Voith in Krefeld in Betrieb genommen, danach in drei übergroße Kisten verpackt und nach Südafrika verschifft. Ein Kran hob den Rollenschneider in Felixton in die Fabrik, wo er im 24-Stunden-Schichtbetrieb installiert wurde.
„Der neue Rollenschneider hat einen Engpass in unserem Prozess beseitigt. Wir haben bereits eine Geschwindigkeitssteigerung von 8 % an der Papiermaschine realisiert und sind nun auch für zukünftige Optimierungen gerüstet“, meint Brian Smith, Mill Manager bei Mpact in Felixton.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104447
 08.11.2013

Modernisierung der Zellstofftrocknungsmaschine: BSC setzt auf Voith  (Firmennews)

Bild: OnQ FormingSens Sensor

Voith hat einen Vertrag für die Modernisierung der Zellstofftrocknungsmaschine von Bahia Specialty Cellulose (BSC) unterzeichnet, dem einzigen brasilianischen Hersteller von Chemiezellstoff.
Die Komponenten und Produkte von Voith werden im März 2014 in der Formier- und in der Pressenpartie der Zellstofftrocknungsmaschine installiert. Das Ziel des Umbaus ist es, eine höhere Qualität des endgültigen Produktes zu erreichen.
Ein Teil dieses Modernisierungsprojektes ist die Optimierung des Formers der Zellstofftrocknungsmaschine von BSC, indem automatische Vakuumregelventile installiert werden. Zusätzlich soll die Effizienz des Prozesses durch einen Dampfkasten zur Verbesserung des Feuchtequerprofils gesteigert werden. Ebenfalls wird sich der Prozess dank des OnQ FormingSens Sensors, welcher das Wassergewicht im Zellstoff misst, verbessern.
Um einen höheren Liniendruck zu erreichen, wird in der Pressenpartie eine NipcoFlex Schuhpresse installiert. Dies bewirkt eine erhebliche Verbesserung der Bahnfestigkeit. Darüber hinaus erhöht sich der Trockengehalt nach der Pressenpartie, was die Produktion steigert und/oder Energieeinsparungen bewirken kann.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104471
 08.11.2013

NDuraPlate D - Hochwertige Siebbleche für eine längere Lebensdauer  (Firmennews)

Das neu entwickelte Lochdesign des NDuraPlateTM D führt zu einer verbesserten Leistung und einer längeren Lebensdauer. Das hochwertige NDura-Material sorgt für höchste Robustheit und Abriebfestigkeit.
Der Produktname NDuraPlate D leitet sich von dem englischen Wort für Gänseblümchen „Daisy“ ab, dessen Form die neu entwickelte Perforation inspiriert hat. Das neu designte Siebblech besteht aus zwei Ebenen. Auf der unteren Ebene befinden sich angesenkte Löcher, die dem Zentrum des Gänseblümchens entsprechen. Die obere Ebene besteht aus Standardlöchern, die wie Blütenblätter um das Zentrum herum angeordnet sind. Bei der Interaktion mit einem Rotor bewirkt das neu entwickelte Design Mikroverwirbelungen an der Oberfläche des Bleches. Dies führt zu einer schnelleren und besseren Reinigung des Siebbleches.
Das neue Lochdesign des NDuraPlate D ermöglicht entweder eine deutliche Erhöhung des Durchsatzes oder eine verbesserte Reduzierung von Stippengehalt und Verlust. Obwohl die stabile Produktionseffizienz steigt, bleibt der Fasergehalt in den Rejekten gleich. Diese Vorteile sorgen für einen stark verringerten Energieverbrauch und eine Amortisationszeit von bis zu vier Monaten.
In Kombination mit den Voith-Rotoren für Flachsiebmaschinen ermöglicht die Interaktion mit dem NDuraPlate D eine wesentliche Optimierung des Sortiervorgangs.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104382
 01.11.2013

Voith vereinfacht Modernisierung bestehender S5-Steuerungen für Papiermaschinen  (Firmennews)

Die zur Steuerung von Papiermaschinen eingesetzten, speicherprogrammierbaren Siemens-Steuerungen der Serie S5 werden spätestens ab 2015 nicht mehr geliefert. Deshalb müssen Papierhersteller diese mittel- bis langfristig austauschen und in der Regel auf wesentlich schnellere S7-Steuerungen umrüsten. Damit bestehende Hardware-Komponenten weiterhin verwendet werden können, ermöglicht Voith Paper mit OnC StepCore57 die schrittweise Migration vorhandener CPU-Baugruppen.
OnC StepCore57 ist eine Migrationslösung, mit der sich im Gegensatz zu sonst üblichen Vorgehensweisen Hardware-Komponenten wie I/O-Karten und PCs oder Anwendersoftware weiter verwenden lassen. Beim Einbau von OnC StepCore57 wird lediglich eine neue Steckkarte benötigt. So können bestehende Komponenten erhalten und Produktionsausfälle aufgrund von langen Umbauten vermieden werden. Das stellt die Anlagenverfügbarkeit sicher.
Deutlich teurer und aufwändiger wäre es, die zentrale Steuereinheit, Peripherie und ggf. Sensorik auszutauschen. Indem die Migration vorhandener CPU-Baugruppen in neue Systeme mit Hilfe von OnC StepCore57 schrittweise erfolgt, kann die vollständige Migration, basierend auf dem Baukastenprinzip, zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Das macht die Investition planbar und überschaubar.
Die schrittweise Anlagenmodernisierung und -erweiterung kann während der geplanten Stillstände vorgenommen werden. Dabei erfolgt auch die Anbindung an vorhandene Leitsysteme aller Siemens Generationen. Während der gesamten Migration steht das Wissen der Voith Mitarbeiter über den Papierherstellungsprozess und Automatisierungstechnik zur Verfügung. So wird ein reibungsloser Projektablauf sichergestellt.
StepCore57 wird in drei verschiedenen Paketen angeboten, die sich in ihrem Lieferumfang und Inhalt unterscheiden: Basic, Comfort und Premium. Diese Pakete können flexibel an die jeweiligen Anforderungen der Anlage angepasst werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104353
 30.10.2013

Laakirchen Papier setzt NanoPro von Voith erfolgreich ein   (Firmennews)

Die Papierfabrik Laakirchen Papier AG der Heinzel Gruppe hat mit dem Kalanderwalzenbezug NanoPro von Voith beste Erfahrungen gemacht und bleibt weiter auf Erfolgskurs. Laakirchen Papier gilt mit den beiden SC-Papiere-Anlagen als Referenz für hochwertige Magazinpapiere.
Der Offline-Multinipkalander Janus MK 2 bei Laakirchen Papier stellt einen entscheidenden Teil der Anlage dar: „Der Kalander läuft mit seiner Konstruktionsgeschwindigkeit. Wir können die Effizienz und Verfügbarkeit des Janus daher nur noch durch verbesserte Laufintervalle der Bezüge steigern", bringt es Roland Stadlhuber, Betriebsingenieur und Verantwortlicher für den Kalander bei der Laakirchen Papier AG, auf den Punkt.
NanoPro, der in enger Zusammenarbeit mit führenden Kalanderbetreibern entwickelt wurde, zielt genau auf solche Anwendungen ab. Mit seiner Verschleißfestigkeit und dem speziell vibrationsdämpfenden Unterbau lässt er deutlich planbarere und verlässlichere Laufzeiten besonders in kritischen Positionen zu. So hat NanoPro bei Laakirchen Papier bisher höchste Standzeiten im Janus Kalander bewiesen. „Jeder eingesparte Walzenwechsel bedeutet erhöhte Verfügbarkeit des Kalanders, aber auch weniger Kosten für Abschliff und Transport der Bezüge", ergänzt Roland Stadlhuber.
NanoPro hat seine Leistungsfähigkeit in schwierigen Kalanderpositionen mittlerweile in zahlreichen Kalandern unter Beweis gestellt und beste Laufzeiten erreicht.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104262
 18.10.2013

ATMOS Tissuemaschine von Voith geht bei Wausau Paper in Betrieb  (Firmennews)

-Erhöhung der Premium Tissue-Produktion des Unternehmens um 70.000 t/Jahr
-Erschließung eines breiteren Produktspektrums
-Stärkung des Wachstums im gewerblichen Segment in Nordamerika

Bild: ATMOS ermöglicht den Betrieb mit bis zu 100 % Recyclingfasern

Wausau Paper, einer der wichtigsten Tissue-Papierhersteller in den USA, hat seine neue Tissuemaschine von Voith in Harrodsburg, Kentucky (USA) in Betrieb genommen. Wausau Paper möchte somit die Nachfrage im Segment der Papierhandtücher für den gewerblichen Gebrauch mit konventionellem Tissue und mit Premium-Qualität abdecken.
Mit der neuen Maschine, die für den Betrieb im herkömmlichen Crescent-Former Modus und für den ATMOS-Modus ausgelegt wurde, kann Wausau seine bestehende Tissue-Produktionskapazität erhöhen.
Das besondere Merkmal der doppelbreiten Tissuemaschine (5.600 mm) besteht in der Nutzung der ATMOS-Technologie, die im Voith Innovation Center in São Paulo, Brasilien, entwickelt wurde. Mit dieser Technologie können bei der Herstellung von Premium- und Ultra-Premium-Tissuepapieren bis zu 100 % Recyclingfasern eingesetzt werden. Dabei liegt der Energieverbrauch um bis zu 60 % unter dem von üblichen Verfahren.
Neben den Einsparungen, die sich aus der Energiereduktion ergeben, bewirkt die ATMOS-Technologie auch ein hohes Volumen, eine hohe Weichheit und ein hohes Absorptionsvermögen – entscheidende Eigenschaften auf dem für Wausau Paper relevanten nordamerikanischen Markt.
Für einen optimalen Betrieb wurden die wichtigsten Bespannungen für die neue Maschine von Voith bezogen, darunter das Formiersieb TissueForm ITY für beste Formierungsqualität und maximale Entwässerung sowie alle ATMOS-relevanten Bespannungen: der AtmosFlex-Filz AX2, die verschiedenen AtmosMax-Ausführungen für höchstes spezifisches Volumen, Dicke und sehr gutes Absorptionsvermögen der Bahn und der AtmosBelt BW2.
„In Zusammenarbeit mit Wausau Paper entwickelt, ist dieses Projekt für beide Unternehmen von großer strategischer Bedeutung. Der amerikanische Markt stellt den größten Verbraucher von Premium- und Ultra-Premium-Tissuepapieren sowie Papierhandtüchern dar“, betont Rogerio Berardi, Global Vice President – Tissue Product Management bei Voith Paper. Die ATMOS-Technologie von Voith ist auch in den Tissuefabriken von CMPC Talagante (Chile) und Cascades Candiac (Kanada) sowie bei einem europäischen Tissue-Hersteller im Einsatz.
Die Tissuemaschine von Wasau Paper ist nicht nur mit der ATMOS-Technologie, sondern auch mit weiteren modernsten Technologien ausgestattet, die Voith für den Tissuemarkt anbietet. Dazu zählen die komplette Stoffaufbereitung mit dem neuen IntensaPulper und die neue Pluralis-Refinergarnitur für einen geringeren Energieverbrauch. Außerdem lieferte Voith den einlagigen Stoffauflauf MasterJet Pro T mit dem automatischen ModuleJet-Verdünnungssystem, einen Yankee-Zylinder mit einem Durchmesser von 5,4 m aus Gussstahl und eine Hochleistungs-Trockenpartiehaube für Temperaturen bis zu 510 °C.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten waren die gesamte Automatisierung mit maschinennaher Steuerung, Prozess- und Qualitätsleitsystemen, das komplette Vakuumsystem sowie das EcoChange und MasterCut Tambour-Wechsel- und Bahnschneidesystem. Außerdem lieferte Voith den MasterReel-Rollenschneider mit unabhängigem Betrieb von Primär- und Sekundärarm für optimale Aufrollung des Premium-Tissuepapiers.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104224
 16.10.2013

Pulperentsorgung von Voith läuft bereits erfolgreich in vielen Stoffaufbereitungslinien  (Firmennews)

Die Entsorgung der im Altpapier enthaltenen vielfältigen Störstoffe stellt höchste Herausforderungen an Pulper-Entsorgungsmaschinen, die der IntensaMaXX von Voith problemlos bewältigt. IntensaMaXX ermöglicht einen störungsfreien Betrieb bei höchsten Störstoffkonzentrationen. Diese außerordentliche Leistungsfähigkeit konnte IntensaMaXX schon in vielen Stoffaufbereitungslinien unter Beweis stellen. Papierhersteller weltweit sind überzeugt – es wurden bereits mehr als 30 Einheiten verkauft.
„Im Mai 2013 haben wir die erste IntensaMaXX Entsorgungsmaschine in Betrieb genommen“, sagt Dr. Marietta Jass-Teichmann, Geschäftsführerin Papierfabrik Adolf Jass GmbH & Co. KG. „Diese läuft seitdem zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Leistungsfähigkeit ist außerordentlich gut. Deshalb haben wir seit Anfang August auch einen zweiten IntensaMaXX in der Entsorgung eingesetzt.“
Ein exzentrisches und asymmetrisches Gehäuse beugt jede Art von Zopfbildung und Verspinnung im IntensaMaXX vor, sodass auch ein sehr hoher Störstoffgehalt unproblematisch für den Betrieb ist. Der nach unten ausgerichtete Störstoffaustrag ermöglicht ein sicheres Ausscheiden von schweren Störstoffen wie zum Beispiel Schrauben und Steinen. Der Rotor und das Siebblech sind an der Maschinenoberseite angebracht, wodurch der Verschleiß minimiert wird.
IntensaMaXX arbeitet äußerst zuverlässig bei hohem Durchsatz und geringem Wartungsaufwand. Neben der hohen Betriebssicherheit können weitere Kosten reduziert werden, da wesentlich weniger Energie als beim Einsatz anderer Entsorgungsmaschinen verbraucht wird. Dadurch amortisiert sich die Investition in die Maschine in deutlich weniger als einem Jahr.
IntensaMaxx gehört zur BlueLine von Voith. BlueLine ist eine innovative Produktlinie für die Stoffaufbereitung, die dank modernster Technologie den Energie-, Wasser- und Faserverbrauch so gering wie möglich hält.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104206
 14.10.2013

Energy360 von Voith: spart Energie durch Betrachtung des Gesamtprozesses  (Firmennews)

Mit Energy360 bietet Voith künftig mehr als eine Bestimmung der Energieverbräuche in der Papierherstellung. Es werden zusätzlich Einsparpotenziale identifiziert, entsprechende Maßnahmen definiert und deren Erfolg überwacht. Energy360 ist dabei eine Kombination aus Service und Software. Bei Bedarf liefert Voith auch die Hardware.
Dank jahrzehntelanger Erfahrung der Voith Mitarbeiter fließen Prozesswissen über jede Sektion und Vergleichszahlen aus der gesamten Papierindustrie in Energy360 ein. Der Fokus liegt dabei auf der energetischen Gesamtsituation in der Papierfabrik. Konkrete Untersuchungen haben gezeigt, dass Kostenreduktionen bei Gas, Öl und Elektrizität von bis zu 30% möglich sind.
Energy360 ist so aufgebaut, dass zunächst mit EnergyQuickScan, einem kompakten Beratungsservice, Verbräuche und Einsparpotentiale über den gesamten Prozess identifiziert werden. Daraus resultiert eine Übersicht potentieller Projekte, die dabei helfen können, den Energieverbrauch zu senken. Dazu gehört auch eine Budgetabschätzung und eine Kalkulation des Return on Investment der einzelnen Projekte. In einem weiteren Schritt erhält der Kunde eine detaillierte Auswertung der Einzelprojekte auf Audit- Level.
Bei Bedarf helfen die Voith Service-Teams zusätzlich vor Ort bei der Implementierung. Mit OnV EnergyProfiler, ein Reporting- und Monitoringtool von Voith, lassen sich die umgesetzten Maßnahmen im Anschluss überwachen. Damit werden die Energieeinsparungen transparent gemacht und nachhaltig sichergestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104188
 14.10.2013

Großauftrag bei ASIA SYMBOL Rizhao  (Firmennews)

GAW technologies wurde von Voith mit der Lieferung der Wet-End Chemicals und der Arbeitsstationen für die BM12 sowie mit der Streichfarbenaufbereitung zur BM12 und BM13 bei ASIA SYMBOL Rizhao (Teil der APRIL Gruppe) in der Provinz Shandong/China beauftragt.
Asia Pacific Resources International Limited (APRIL) wurde 1993 gegründet und ist einer der führenden Faser-, Zellstoff- und Papierproduzenten sowie einer der weltweit größten Hersteller von gebleichtem Hartholzzellstoff. Die integrierte Zellstoff- und Kartonfabrik ASIA SYMBOL in Rizhao startete den operativen Betrieb 2005.
Die Kartonmaschinen 12 und 13 werden von einer gemeinsamen Streichküche versorgt. Streichfarbenaufbereitung ist eine Kernkompetenz von GAW technologies – einem weltweit bevorzugtem Lieferanten, wenn es um die Realisierung von kundenindividuellen, wert-schaffenden Lösungen im Bereich von Aufbereitungsanlagen zur Herstellung von veredeltem Papier und Karton geht. In Rizhao werden 4 Streichfarbenmixer eingesetzt um die spezielle Flexibilität der Streichfarbenherstellung in der Anlage zu gewährleisten. Ebenso wird ein Abwasseraufbereitungssystem installiert, um einen möglich geringen Einfluss auf die Umwelt zu garantieren. Umweltschutz ist ein wichtiger Teil der Richtlinien des APRIL Konzerns.
Die neue Kartonmaschine BM12 wird Getränkekarton für die Nahrungsmittelindustrie herstellen (auch bei den Installationsarbeiten werden entsprechende spezielle Hygienestandards beachtet), sie wird eine Breite von 4,6 Metern haben und eine Produktionsgeschwindigkeit von 900 m/min aufweisen. Der Start-up ist für Sommer 2014 geplant.
(GAW technologies GmbH)

Newsgrafik #104154
 10.10.2013

Auszeichnung für Flotationstechnologie von Voith: Halbierung des Energiebedarfs überzeugt...  (Firmennews)

... European Recovered Paper Council

Bild: Preisverleihung im Europäischen Parlament in Brüssel, Belgien: Reinhard Bluhm, Voith Paper und Gerben-Jan Gerbrandy, Mitglied des Europäischen Parlaments (v.l.n.r.)

Am 2. Oktober gab das European Recovered Paper Council (ERPC) die Gewinner der vierten European Paper Recycling Awards bekannt. In der Kategorie „Technology Improvement and R&D“ wurde die LowEnergyFlotation Technologie (LEF) von Voith zum Sieger gekürt. Die gut besuchte Preisverleihung fand im Europäischen Parlament in Brüssel, Belgien, statt.
Die LEF Technologie stellt einen Meilenstein in der energieeffizienten Flotation dar. „Es handelt sich um eine Innovation, mit der der Energiebedarf, der zum Entfernen von Druckfarbe aus den Papierfasern benötigt wird, deutlich gesenkt werden kann“, erläutert Produkt Manager Reinhard Bluhm.
Herzstück der LEF sind die neu entwickelten Injektoren. Diese führen zusammen mit den modifizierten Pumpen zu einer Senkung des Energieverbrauchs in der Flotation um bis zu 50 %. Auf diese Weise können Papierfabriken nicht nur den Energieverbrauch senken, sondern auch bedeutende finanzielle Einsparungen erzielen. Die LEF-Technologie wird bereits in mehr als 10 Systemen weltweit eingesetzt.
Zum Gewinner der zweiten Kategorie „Information and Education“ wurde die spanische Gemeinde Alcorcon gekürt. Sie führte ein Projekt durch, bei dem Papiertonnen an allen Schulen im Gemeindegebiet aufgestellt wurden. So wurde das Sammeln von Altpapier und Karton intensiviert. Mit dem Projekt soll nicht nur die Menge des gesammelten Altpapiers erhöht, sondern gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Kinder gestärkt werden.
In ihrer Rede betonte die ERPC-Vorsitzende Beatrice Klose die Rolle der Recycling-Awards. „Mit den European Paper Recycling Awards werden innovative Ansätze zum Papierrecycling gewürdigt. Papier zu recyceln ist eine alltägliche Handlung, die uns allen vertraut ist. Wir freuen uns, einige der vielfältigen Anstrengungen auszeichnen zu dürfen, die zu einer breiteren Anerkennung und Wahrnehmung führen“, fügte sie hinzu.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104143
 09.10.2013

SAPPI Maastricht verbessert kontaktlose Trocknung und spart 50 % Gas  (Firmennews)

Bild: qDry Pro Trocknungskonzept

Seit Herbst 2012 betreibt SAPPI Maastricht die kontaktlose Trocknung seiner PM 6 nach dem energieeffizienten qDry Pro Konzept von Voith. Peter Pijpers, Manager Prozess Technology und Engineering bei Sappi Maastricht, ist begeistert über die Steigerung der Energieeffizienz: „Schon direkt nach dem Umbau war die Reduktion des Energieverbrauchs sichtbar, und nur wenige Wochen später wurden unsere Erwartungen übertroffen.“ Die Einsparungen an Gas betragen ca. 50 %.
Um Ablagerungen an den Umlenkwalzen nach dem letzten Auftragswerk und damit Farbdefekte am Papier zu verhindern, wurden die Umlenkwalzen durch einen HCB-Turn ersetzt. Der HCB-Turn ermöglicht eine berührungslose Bahnumlenkung und gewährleistet gleichzeitig eine energieeffiziente Heißlufttrocknung der gestrichenen Bahn. Der Ausschuss wurde durch diesen Umbau reduziert. Außerdem erlaubt der HCB-Turn eine höhere Endfeuchte unter Beibehaltung der Strichqualität.
Gleichzeitig konnten die genannten Energieeinsparungen durch das qDry Pro Konzept realisiert werden, einer Kombination aus HCB-Turn und vorhandenen Voith InfraAir Infrarot-Trocknern: Die Infrarot-Trockner wurden modifiziert und thermisch an den HCB-Trockner angebunden. Dadurch wird der HCB-Turn nun vollständig durch die Abwärme der Infrarot-Trockner beheizt.
SAPPI ist ein weltweit führender Produzent von hochqualitativen Feinpapieren. In Europa verfügt SAPPI Fine Paper Europe über eine Produktionskapazität von 3,7 Mio. t Feinpapier und 1,1 Mio. t Zellstoff pro Jahr. Die PM 6 bei SAPPI in Maastricht, Niederlande, produziert holzfrei gestrichenes Papier und Karton im Flächengewichtsbereich von 180–400 g/m². Die Arbeitsbreite der PM 6 beträgt 4.300 mm, ihre Produktionsgeschwindigkeit liegt bei 850 m/min.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104120
 08.10.2013

Neue Servicepakete von Voith für Papierhersteller  (Firmennews)

Voith Paper richtet sein Service-Portfolio noch näher an den Bedürfnissen der Papierhersteller aus und bietet im Bereich Wartung und Instandhaltung nun weltweit flexible Servicepakete an.
Diese Total Equipment Services sind für alle maßgeblichen Komponenten und Produkte verfügbar, wie zum Beispiel Stoffauflauf, Stoffaufbereitung, Rollenschneider oder Streichmaschine. Mit Hilfe dieser Pakete können Papierproduzenten die volle Funktionsfähigkeit ihres Equipments sicherstellen, ungeplante Stillstände vermeiden, Servicekosten reduzieren und im Zuge dessen die Verfügbarkeit und Produktivität ihrer Papierfabrik maximieren.
Es werden drei Pakete angeboten, die flexibel an die Kundenwünsche angepasst werden können: Das Basic-Paket umfasst alle routinemäßig empfohlenen Inspektionen laut Wartungsplan, sowie eine vollständige Funktionsprüfung, Beratung durch Voith Experten und Empfehlungen über weiterführende Maßnahmen. Das Comfort-Paket enthält zusätzlich die notwendigen Wartungstätigkeiten und einen Hotline Support. Beim Premium-Paket übernimmt Voith alle notwendigen Aufgaben der Instandhaltung von der Planung bis zur Umsetzung. Die relevanten Ersatzteile sind dabei inklusive. Außerdem wird das Fachpersonal von Voith gestellt. Somit kann der Papierproduzent zusätzlich Lagerkosten sparen und sich voll auf seine Kernkompetenz konzentrieren: die Papierherstellung.
Die Dienstleistungen werden genau an den Produktions- und Wartungsplan des Kunden angepasst. Weltweit bietet Voith Paper seinen Kunden somit bestmöglich abgestimmte Servicepakete an.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104071
 02.10.2013

Voith erweitert Reihe reaktionskräftefreier Schüttelwerke   (Firmennews)

Voith Paper vervollständigt seine Reihe reaktionskräftefreier Schüttelwerke für Maschinenbreiten von 2–10m und bietet DuoShake nun auch mit einem Antriebsdrehmoment von 400Nm an. Schüttelwerke verteilen den Faserstoff gleichmäßiger, verhindern Flockenbildung und verbessern dadurch die Formation. Im Ergebnis wird durch DuoShake eine höhere Papierqualität durch bessere Papierformation erreicht. Außerdem werden höhere Festigkeitswerte, ein reduziertes Reißlängenverhältnis und eine bessere Bedruckbarkeit des Papiers erzielt.
Bei der Entwässerung der Suspension neigen die Fasern häufig zur Flockenbildung und verteilen sich ungleichmäßig. Die hochfrequente Schüttelung mittels DuoShake reduziert diese Flockenbildung erheblich. Dazu werden in einem hydrostatisch und damit extrem verschleißarm gelagerten Schlitten zwei Unwuchtmassenpaare durch Servomotoren in Rotation gebracht. Durch die spezielle Anordnung der Massenpaare werden die vertikalen Kräfte kompensiert und die horizontalen Kräfte durch eine Schüttelstange auf die Brustwalze übertragen. Die hochfrequente Bewegung der Brustwalze ohne störende Reaktionskräfte sorgt für eine verstärkte Quer- statt Längsausrichtung der Fasern und verbessert damit die Formation.
Durch die Reaktionskräftefreiheit benötigt DuoShake nur einen einfachen Untersatz. Das sehr kompakt aufgebaute Schüttelwerk verfügt über eine integrierte Hydraulik zur Schmierung und für die Hydrostatik. Bevor Betriebswerte unzulässig überschritten werden, greift eine Sicherheitsabschaltung. Die neue Ausführung des DuoShake ergänzt die Palette der bisherigen Schüttelwerke mit Antriebsdrehmomenten von 150Nm, 250Nm und 600Nm von Voith und ist optimal ausgelegt für ca. 4-6 m breite Papiermaschinen, je nach Maschinengeschwindigkeit und Gewicht der Fasersuspension.
DuoShake von Voith wird weltweit in 197 Anlagen eingesetzt. Die Maschine hat bereits in Europa, China, Japan, Nord- und Südamerika seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #104051
 27.09.2013

Voith liefert komplette Tissue-Prozesslinie an Celulosa Argentina  (Firmennews)

-Messbare Betriebskosten-Reduktion durch energieeffiziente Technologie
-Umfassendes Finanzierungskonzept

Voith Paper hat den Auftrag für eine komplette Tissue-Prozesslinie von Celulosa Argentina in Argentinien erhalten. Die nach dem Konzept des Process Line Package (PLP) gebaute Anlage wird in Capitán Bermúdez (ca. 300 km nordwestlich von Buenos Aires) Anfang 2015 in Betrieb gehen.
Die neue VTM 1 Produktionslinie wird auf einer Siebbreite von 2.760 mm und einer Geschwindigkeit von 1.800 m/min rund 30.000 t Toilettenpapier und Küchentuch im Flächengewichtsbereich zwischen 15–21 g/m² aus Frischfasern produzieren.
Celulosa Argentina steigt damit in die Erzeugung hochwertiger Tissuepapiere ein und setzt seinen nachhaltigen Wachstumskurs weiter fort. Eine Besonderheit und gleichzeitig Grundlage des Projekts ist das umfassende und langfristige Lieferanten-Finanzierungskonzept, das von Voith strukturiert und arrangiert wurde und maßgeblich zur Projektrealisierung beigetragen hat.
Das Lieferpaket beinhaltet eine VTM 1 Tissuemaschine bestehend aus einem einlagigen MasterJet T Stoffauflauf, einem Voith Stahlzylinder mit Hochleistungshaube und der innovativen Schuhpresstechnologie NipcoFlex T sowie einem MasterReel. Das OnQ Qualitätsleitsystem ausgerüstet mit nicht-radioaktiven Sensoren für die Messung von Feuchtegehalt und Fasergewicht sowie das OnC Prozessleitsystem von Voith sind ebenso im PLP-Lieferumfang enthalten, wie die gesamte Stoffaufbereitung, das Engineering und zusätzliche Services.
Durch das hohe Prozesswissen von Voith und das optimale Zusammenspiel der einzelnen Komponenten bietet die neue Linie messbare Vorteile bei Betriebskosten und Energieeffizienz und ist beispielgebend für nachhaltige Tissue-Produktion.
Nach eigenen Angaben kann Celulosa Argentina mit dieser Investition sein Produktportfolio entsprechend diversifizieren und gleichzeitig die unternehmerischen Risiken eines solchen Projektes besser abfedern.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103933
 18.09.2013

Voith Paper wappnet sich für weitere Verschlechterung auf dem Papiermarkt   (Firmennews)

- Chinesischer Papiermarkt wächst deutlich langsamer als erwartet
- Europäische Nachfrage verharrt auf niedrigem Niveau
- Struktureller Wandel des Papiermarktes setzt sich fort
- Abbau von weiteren 560 Arbeitsplätzen in Deutschland und Österreich geplant
- Voith-Paper-Chef Dr. Hans-Peter Sollinger: „Schmerzhafter Einschnitt ist notwendig, um Wettbewerbsfähigkeit auch unter veränderten Rahmenbedingungen dauerhaft zu sichern.“

Bild: Dr. Hans-Peter Sollinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Paper

Voith Paper bereitet sich mit einem Maßnahmenpaket auf eine weitere Verschlechterung auf dem weltweiten Papiermarkt vor. Ziel der geplanten Maßnahmen ist es, die Profitabilität und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit von Voith Paper unter sich verschärfenden Rahmenbedingungen zu sichern. Zu diesem Zweck sollen Kompetenzen an einzelnen Standorten gebündelt und Kapazitäten an das geringere Marktvolumen angepasst werden. Damit verbunden ist ein geplanter Abbau von weiteren rund 560 Stellen an verschiedenen Standorten in Deutschland und Österreich.

Bereits seit längerem wird das Geschäft von Voith Paper mit Neuanlagen und Großumbauten an Standorten in Deutschland und Österreich von einem strukturellen Nachfragerückgang nach grafischen Papiermaschinen stark belastet. Dieser Strukturwandel wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Hinzu kommt eine stärker als erwartet nachlassende Konjunktur auf dem weltweiten Papiermarkt. Insbesondere der chinesische Markt wächst deutlich langsamer als noch im vergangenen Jahr von Marktanalysten vorausgesagt. So hat der in diesem Bereich führende Analyst RISI im Juli 2013 den prognostizierten Papierverbrauch in China für 2014 von 123 auf 115 Millionen Tonnen deutlich nach unten korrigiert. Der chinesische Papiermarkt wächst zwar weiterhin, aber wesentlich langsamer. Damit haben sich die Erwartungen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich eingetrübt. Als Folge des geringer erwarteten Papierverbrauchs kühlt sich auch die Investitionsbereitschaft der Kunden von Voith Paper in neue Papiermaschinen weiter ab. Dies betrifft alle Sorten, außer Hygienepapiere (Tissue).

Für Europa rechnet Voith Paper in den kommenden Jahren nicht mit einer Markterholung. Das Neuanlagengeschäft wird vielmehr auf einem weiterhin niedrigen Niveau verharren. In China wird laut der Vorhersagen das Wachstum in den nächsten zwei Jahren zwar wieder anziehen. Die Nachfrage richtet sich aber vor allem auf kompakte, lokal produzierte Maschinen mittlerer Größe – ein Trend, der sich weiter verstärkt und auf den Voith Paper bereits mit spezifischen Umstrukturierungen reagiert hat. Der Bedarf an Anlagen des oberen Größensegments, die Voith Paper bisher hauptsächlich an seinen europäischen Standorten produziert, bleibt hingegen sehr gering.

„Mit der Verschlechterung des Marktausblicks und der Verschärfung der strukturellen Veränderungen auf der Nachfrageseite haben sich auch die Voraussetzungen für unsere künftige Planung in Deutschland und Österreich nochmals verändert. Die rückläufige Nachfrage in Europa kann auf absehbare Zeit nicht mehr durch Großaufträge aus China ausgeglichen werden. An einer Anpassung der Kapazitäten an Standorten in Deutschland und Österreich führt daher kein Weg vorbei“, sagt Dr. Hans-Peter Sollinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Paper.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist in Deutschland und Österreich ein Arbeitsplatzabbau unvermeidlich. Davon betroffen sind die Voith Paper-Standorte in Krefeld (rund 210 Stellen), Ravensburg (rund 50 Stellen), Neuwied (rund 10 Stellen) und im österreichischen St. Pölten (rund 290 Stellen). Darüber hinaus fallen wie bereits im August angekündigt 240 Stellen bei Voith Paper in Heidenheim weg, die Teil des konzernbereichsübergreifenden Maßnahmenpakets für den Standort Heidenheim sind.

Trotz der Kapazitätsanpassungen bleiben die bestehenden Kompetenzzentren an den jeweiligen Standorten erhalten. Krefeld bleibt weiterhin Kompetenzzentrum für Kalander und Rollenschneider, St. Pölten für Walzen, Ravensburg für Stoffaufbereitungsanlagen und Umwelttechnologien und Neuwied bleibt Zentrum für Qualitätsleitsysteme. Heidenheim wird künftig der zentrale Fertigungsstandort für die Europa-Organisation von Voith Paper sein.

Die Geschäftsführung von Voith Paper hat heute die Betriebsratsgremien und Mitarbeiter an den betroffenen Standorten über die Pläne informiert. Im nächsten Schritt wird Voith Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen zur Umsetzung des Abbaus aufnehmen. Die gegenwärtige Planung sieht vor, dass die Maßnahmen bis zum 30. September 2014 weitgehend umgesetzt sein sollten. Betriebsbedingte Kündigungen an einzelnen Standorten können hierbei nicht ausgeschlossen werden.

„Dieser Einschnitt ist bitter und schmerzhaft. Er ist jedoch nach sorgfältiger Abwägung unumgänglich, um unsere Organisation in Europa auf die veränderte Nachfrage auszurichten, so dass wir auch zukünftig unter den veränderten Rahmenbedingungen dauerhaft profitabel und wettbewerbsfähig arbeiten können“, so Dr. Sollinger.

Das Angebotsspektrum von Voith Paper bleibt trotz der Bündelung von Kapazitäten unverändert. „Wir werden auch künftig als Prozesslieferant unsere Kunden mit Lösungen für den gesamten Papierherstellungsprozess sowie für alle Papiersorten unterstützen. Die Papierindustrie bleibt auch in Zukunft ein attraktives Geschäftsfeld für den Voith-Konzern. Wir werden in Europa künftig noch stärker auf die Wachstumsmöglichkeiten setzen, die die bereits installierte Flotte an Papiermaschinen bietet. Chancen sehen wir vor allem im Service und bei Umbauten an bereits installierten Maschinen“, erklärte Dr. Sollinger.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 42.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103865
 11.09.2013

Sepac invests in low-energy tissue machine from Voith  (Company news)

Picture: Sepac Mill

A fifth tissue machine has now been ordered by tissue producer Sepac, based in Mallet, Brazil, which signed a contract with Voith in early 2013, just a few months after starting up its PM 4. It is already one of the 10 largest toilet paper producers in South America, but this new machine will enable Sepac to increase its production further, by 35,000 t per year.

Expected to begin operating in the first semester of 2014, the Voith VTM2 machine delivered to Sepac will be one of the most modern machines for this paper grade in the Brazilian market. Designed to reach operating speeds of up to 2,000 m/min, this VTM2 will be capable of producing 100 t per day of single and double ply toilet paper with basis weights between 15 and 19 g/m2.

One of the project's highlights is the NipcoFlex T shoe press and the 4.8 m (16 ft.) steel plate Yankee cylinder, which, together, will not only enable greater operating speed and paper quality, but also allow Sepac's new machine to use up to 20% less thermal energy.

The scope of supply also includes the complete stock preparation process with an IntensaPulper and two TwinFlo refiners with Pluralis discs for lower energy consumption. Furthermore, the Sepac PM 5 will feature a MasterJet Pro T headbox, complete MCS and DCS automation systems, a thermal oil drying hood built to operate at a temperature of 350°C, the complete vacuum system and a MasterReel winder.

“It is very important for us to be able to develop and supply solutions for yet another project for Sepac – the third one in five years. This proves the company's confidence in our products and the services we have continued to provide," remarks Rogério Berardi, Global Vice President for Tissue Machines at Voith Paper.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103813
 06.09.2013

Voith optimizes TM 9 at Packages Limited in Pakistan   (Company news)

Picture: Packages Limited

Pakistani company Packages Limited, based in Lahore, relies on support by Voith to achieve its goal of an environmentally friendly and energy efficient tissue production. In order to further lower energy consumption in production, the TM 9 tissue machine has been continuously improved.

At the beginning of 2013 Voith installed head insulation on the Yankee cylinder and additionally improved its internal condensate removal system. That now saves 210 kg of steam per hour. As a positive secondary effect, this increased the speed of the TM 9 to 2,000 m/min.

Hyder Ali, CEO of Packages Limited, emphasizes the strong project cooperation: “Voith has been a good partner for us for years. We were very satisfied with the installation of our TM 9 tissue machine. From the beginning the machine produced the highest quality, which has not only strengthened our position in the Pakistani market, but has also driven demand from abroad. We are working on an ongoing basis with Voith on further improvement of the machine and to achieve low energy consumption. We have thus succeeded in operating the TM 9 at this new speed level. We are not resting on this success, but rather are constantly working to achieve even higher goals.”

The tissue machine delivered by Voith was started-up in the summer of 2008. It has a MasterJet T headbox, a suction press roll concept, a 16-ft cast Yankee cylinder and a MasterReel reeler.

Packages Limited is a producer of paper, board and tissue in Pakistan. The company started in 1958 as a joint venture with Swedish packaging producer Akerlund & Rausing. Recently, Packages Limited founded a joint venture in Kasur, Pakistan with Stora Enso. The company employs about 3,000 people and in 2012 posted sales of approx. 185 million euros.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103695
 23.08.2013

Neue Rollenschneider-Baureihe von Voith für nahezu alle Papiersorten  (Firmennews)

Voith hat den Doppeltragwalzenroller VariFlex technisch überarbeitet und weiterentwickelt. Neben einer vereinfachten Bedienung wurde besonderer Wert auf eine robuste Sicherheitstechnik gelegt. Zuerst wurden die Roller bis 7 m Breite und einem Rollendurchmesser von bis zu 2.100 mm auf den Markt gebracht.
Der VariFlex Rollenschneider von Voith basiert auf dem Doppeltragwalzen- Konzept. Dabei wird der Rollensatz in einem aus zwei Tragwalzen gebildeten Rollenbett gewickelt. Mit der neuen kompakten VariFlex Baureihe hat Voith seine Doppeltragwalzenroller VariFlex S, M und L weiterentwickelt und steuerungstechnisch vereinfacht.
Wichtig für eine hohe Produktivität und eine konstante Qualität des Doppeltragwalzenrollers sind in erster Linie die Walzengeometrie, die Walzenanordnung und gegebenenfalls die Bezüge. Diese gewährleisten richtig kombiniert hohe Geschwindigkeiten, eine sichere Bahnführung, gute Rollengeometrie und eine sichere Handhabung auch großer Rollendurchmesser. Je nach Anforderung und Auslegung sind Produktionsgeschwindigkeiten von bis 3.000 m/min problemlos möglich.
Der modular aufgebaute VariFlex wurde für ein breites Anwendungsspektrum konzipiert und ermöglicht durch unterschiedliche Walzen- und Bezugskombinationen Konfigurationen für zahlreiche Papiersorten. Während Neuanlagen von Voith direkt mit einem Rollenschneider geliefert werden, ist der neue VariFlex besonders für den Austausch oder den Umbau von bestehenden Maschinen konzipiert. Dies benötigt nur eine überdurchschnittlich kurze Stillstands- und Optimierungszeit.
Da VariFlex direkt inklusive aller Antriebe geliefert wird, profitieren Kunden von weniger Schnittstellen und einer schnellen Inbetriebnahme und Systemoptimierung. Die speziell entwickelten elastischen Bezüge für die Tragwalzen, ElaGrip und ElaCare, sichern eine fehlerfreie Wickelqualität auch für anspruchsvolle Papiersorten. Zusammen mit den Stützwalzenrollern VariPlus und VariTop deckt VariFlex das gesamte Spektrum der Rollenschneider für alle Sorten und Papiereigenschaften ab.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103665
 22.08.2013

Software-Plattform von Voith für QCS überzeugt erste Kunden   (Firmennews)

Voith Paper hat mit ComCore eine Software-Plattform auf den Markt gebracht, die künftig sein gesamtes QCS-Produktportfolio integriert. Auf Basis dieser gemeinsamen Plattform ist es jetzt noch einfacher, Lösungen zu liefern, die genau auf die Bedürfnisse der Papierproduzenten abgestimmt sind. Über alle Sorten hinweg ist ComCore bereits weltweit bei mehr als 15 Papiermaschinen im Einsatz. Die Kunden zeigten sich überaus zufrieden und sind von den Vorteilen der Plattform überzeugt.
Die verschiedenen QCS-Produkte von Voith wie OnQ ModuleJet, OnQ FormingSens oder der Voith LSC Scanner werden auf ComCore zusammengeführt. ComCore bietet somit die Möglichkeit, alle notwendigen Eingriffe und Informationen der unterschiedlichen Bestandteile und Anwendungen des Qualitätsleitsystems mit einem Klick durchzuführen und abzurufen. Weitere Produkte können jederzeit und unkompliziert durch eine Erweiterung der Software-Module integriert werden. Damit verkürzen sich die Zeiten für die Inbetriebnahme. Außerdem reduziert die einheitliche Plattform-Architektur den Trainingsaufwand für das entsprechende Service-Personal.
Voith setzte bei der Entwicklung von ComCore auf in der Industrie etablierte Standards wie OPC zur Kommunikation und kombinierte diese mit innovativer Technologie wie zum Beispiel HTML5. Dank der Darstellung über eine Web-Oberfläche ist mit ComCore eine intuitive und einfache Anwendung möglich. Die Bedienung von ComCore kann auch auf handelsüblichen Tablet-PCs erfolgen, was die Mobilität und Flexibilität der Mitarbeiter erhöht. Generell entfällt bei den Bedienstationen eine aufwendige Installation, da die ComCore Oberfläche einfach über den Internet Explorer aufgerufen wird.
Wenn Arbeiten direkt an einem Teil der Papiermaschine vorgenommen werden, behält das entsprechende Personal durch die mobilen Tablet-PCs so auch alle anderen Maschineneinstellungen im Blick und kann auf Veränderungen besser reagieren. Damit bietet ComCore zusätzlich einen entscheidenden Sicherheitsvorteil für den einzelnen Mitarbeiter. Voith unterstützt die Kunden mit einem weltweiten Service-Netzwerk außerdem bei Fragen zur Automatisierung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103609
 16.08.2013

Propasa produziert Premium-Karton mit Voith Equipment   (Firmennews)

Bild: MasterJet Pro F/B Stoffauflauf

Der mexikanische Kartonhersteller Propasa hatte es sich zum Ziel gesetzt, seine Produktion um bis zu 25% zu erhöhen. Das Vorhaben: fast 500 Tonnen täglich herzustellen sowie die Qualität des Endprodukts zu verbessern. Die Wahl für den Umbau seiner PM 3 fiel auf Voith.
Das Projekt umfasste im ersten Schritt die Lieferung eines MasterJet Pro F/B Stoffauflaufs mit ModuleJet II zur Regelung des Flächengewicht- Querprofils. Hinzu kam ein Umbau des Formierbereichs einschließlich der Installation eines DuoShake Schüttelaggregats, das eine überaus homogene Formation ermöglicht. Darüber hinaus wurden Aufrollung und Rollenschneider modernisiert. Im darauf folgenden zweiten Schritt wurde die Trockenpartie umgebaut.
Propasa nahm dabei auch Basic Engineering Services von Voith für die Dampf- und Kondensat-, Schmier-, Ventilations- und Vakuumsysteme in Anspruch.
Schon kurz nach Inbetriebnahme produzierte die PM 3 verkaufsfähiges Papier. Außerdem konnte eine deutliche Verbesserung bei der Produktqualität festgestellt werden. Damit vollzog das Unternehmen einen wichtigen Schritt hin zur Wachstumskonsolidierung in Mexiko und den USA, beides Märkte mit starkem Wettbewerb.
Die zweite Phase des Umbaus wurde im Juli 2013 mit der Installation zweier zusätzlicher Trockengruppen abgeschlossen, wodurch die Maschinengeschwindigkeit erhöht wurde.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

14.08.2013

Voith erweitert Portfolio zur Zellstofftrocknung  (Firmennews)

Mit einem weiterentwickelten Pressfilz ergänzt Voith sein Angebot an Bespannungen für die Zellstoffherstellung. Voith liefert bereits gesamte Zellstofftrocknungsmaschinen vom Stoffauflauf, über die innovative vertikale Trockenpartie bis zum Querschneider und der Ballenverpackung – die Formiersiebe und Walzenbezüge von Voith werden nun durch den weiterentwickelten Pressfilz CellFlex VMax ergänzt.
Neben entsprechenden etablierten Walzenbezügen wie SolarFlow oder MegaFlow existiert ein breites Angebot verschiedener Pressfilze von Voith für die Zellstoffherstellung. Der CellFlex VMax Pressfilz ist eine Weiterentwicklung, die sich insbesondere durch eine langanhaltende und konstante Entwässerungskapazität auszeichnet. CellFlex Pressfilze sind bereits weltweit im Einsatz und helfen Zellstoffproduzenten, ihre Produktion signifikant zu verbessern.
Das gesamte Portfolio ist perfekt aufeinander abgestimmt. Voith bietet Zellstoffproduzenten alle Formiersiebe, Pressfilze und Walzenbezüge aus einer Hand. Die richtige Kombination aus Pressfilz und Formiersieb von Voith kann die Zellstoffproduktion deutlich erhöhen. Die innovativen Lösungen von Voith für die Zellstoffherstellung sind weltweit erfolgreich im Einsatz.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103557
 07.08.2013

Gespräche über Standortsicherung in Heidenheim laufen konstruktiv  (Firmennews)

Verhandlungsgruppe verständigt sich auf Eckpunktepapier

Die im Juni aufgenommenen Verhandlungen zur Auslastungssituation am Voith-Stammsitz Heidenheim haben zu ersten Zwischenergebnissen geführt. Am heutigen Freitag informierten Betriebsrat und Geschäftsführung die Mitarbeiter am Standort Heidenheim. Voith hatte im laufenden Geschäftsjahr wiederholt über Überkapazitäten am Standort und große, strukturelle Auslastungsprobleme im Bereich Voith Paper Heidenheim berichtet.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer hatten sich vor dem Hintergrund dieser Situation bereits auf ein Sonderkündigungsrecht der laufenden Betriebsvereinbarung für den Standort zum 30. September 2013 geeinigt und Gespräche darüber aufgenommen, wie die Kapazität an die schlechtere Auslastung angepasst werden kann.
Arbeitgeber, Betriebsrat und IG Metall verständigten sich jetzt auf ein gemeinsames Eckpunktepapier mit Lösungsvorschlägen. Das Papier beinhaltet unter anderem den Wegfall von rund 430 Stellen am Standort. Beide Seiten vereinbarten, wenn möglich den Arbeitsplatzabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen zu planen. Sollte dies nicht für alle der rund 430 betroffenen Stellen umsetzbar sein, ist auch die Möglichkeit vorgesehen, ab Herbst 2014 über betriebsbedingte Kündigungen zu verhandeln. Der Abbau soll bis 31. März 2015 abgeschlossen sein. Zur Behebung des Kapazitätsproblems werden neben Stellenkürzungen auch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie ein Absenken der Arbeitszeit aller Beschäftigten am Standort Heidenheim um bis zu zehn Prozent vorgeschlagen. Hierzu soll ein Ergänzungstarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen werden. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch dieser Woche paraphiert.
Auf Grundlage dieses gemeinsamen Eckpunktepapiers soll nun weiter über die konkreten Inhalte und deren Umsetzung verhandelt und ein ausformuliertes Gesamtpaket den jeweiligen Gremien zur Zustimmung vorgelegt werden. Mit einem abschließenden Verhandlungsergebnis wird bis Ende September gerechnet.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103474
 01.08.2013

Oji Papéis Especiais investiert in innovative Lösung von Voith zur Schmierwasser- und ...  (Firmennews)

...Energieeinsparung

Voith hat den Auftrag erhalten, HydroSeal (Bild), ein neues Dichtleisten-System mit integrierter Schmierwasserzuführung für Saugwalzen, an Oji Papéis Especiais zu liefern. HydroSeal verhindert das Rückfeuchten der Bahn und reduziert den Schmierwasserverbrauch erheblich.
Die Papierfabrik von Oji liegt in Piracicaba im Bundesstaat São Paulo, Brasilien, und produziert Spezialpapiere. Jährlich werden knapp 120.000 t Thermo-, Selbstdurchschreibepapier und gestrichenes Papier hergestellt. Die Inbetriebnahme des neuen HydroSeal ist für Mitte September 2013 geplant.
Durch die Installation von HydroSeal wird Oji von einer Reduktion des Schmierwasserverbrauchs sowie einer Verbesserung der Leistung der Überführ-Saugwalze, die zwischen der zweiten und dritten Presse der Oji PM 2 arbeitet, profitieren.
Mit HydroSeal werden die herkömmlichen Dichtleisten und Schmierspritzrohre, die gegenwärtig in den Saugwalzen installiert sind, durch ein effizienteres Dichtleistensystem ersetzt. Dieses System verteilt das Schmierwasser gleichmäßiger über die gesamte Breite der Dichtleiste. Dadurch ermöglicht HydroSeal eine erhebliche Reduzierung der benötigten Schmierwassermenge und minimiert gleichzeitig das Rückfeuchten der Papierbahn. Auch das Feuchtequerprofil verbessert sich. Mit HydroSeal können Papierhersteller unabhängig von Typ und Hersteller der Saugwalze auf das konventionelle Schmierspritzrohr verzichten.
Das patentierte Dichtleisten-System mit integrierter Schmierwasserzuführung ermöglicht deutliche Einsparungen und erlaubt in manchen Fällen sogar eine Reduzierung der Antriebsleistung. Praxisversuche haben gezeigt, dass durch den Einsatz von HydroSeal jährliche Einsparungen in Höhe von bis zu 100.000 Euro erzielt werden können, da der Schmierwasserverbrauch um bis zu 87 % und der Energieverbrauch um bis zu 9 % verringert werden kann.
Seit der kürzlich erfolgten Markteinführung wurden einschließlich des von Oji Papéis Especiais bestellten Systems weltweit bereits neun HydroSeal verkauft.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103368
 16.07.2013

Stora Enso Narew PM 5 von Voith erfolgreich in Betrieb   (Firmennews)

Anfang 2013 ist die von Voith gelieferte PM 5 bei Stora Enso Narew in Ostroleka, Polen, erfolgreich in Betrieb gegangen. Neben der Montage und Inbetriebnahme gehören verschiedene Services wie das Mill Consulting und ein Total Roll Management zum Lieferumfang.

Ausschlaggebend für Stora Enso Narew bei der Wahl des Lieferanten war die Erfahrung, die Voith bezüglich energieeffizienter Anlagen vorweisen kann. Stora Enso will mit geringen Investitions- und Betriebskosten die Wettbewerbsfähigkeit am Standort sicherstellen und der steigenden Nachfrage nach Wellpappenrohpapier gerecht werden.

„Unser Fokus lag auf geringen Investitionskosten und hohen Energieeinsparungen während des Betriebs der Maschine. In beiden Bereichen haben wir vollste Unterstützung von Voith,“ sagt Ari Saarnio, Projektdirektor für die Stora Enso Narew PM 5. Er fährt fort: „Wir haben einen positiven ersten Eindruck nach der Inbetriebnahme. Das unterstützt unsere Erwartung, dass Voith für den langfristigen Einsatz eine zuverlässige Papiermaschine und einen zuverlässigen Rollenschneider mit großem Potential geliefert hat. Innerhalb der ersten Wochen lief die Maschine bereits mit 100% der vorgesehenen Kapazität. Voith hat alle Erwartungen, die wir beim Auftrag des Projektes hatten, erfüllt.“

Der eingebaute DuoFormer Base II sorgt für eine sehr gute Blattbildung. Dank seiner erprobten Mehrschicht-Technologie sorgt dieser Gapformer für Verpackungspapiere für sehr gleichmäßige Flächengewichtsquerprofile. Ein weiteres Highlight der PM 5 ist der erstmalig installierte DuoDry CC. Dieses Trocknungskonzept reduziert effektiv Curl. Die Grundidee ist eine vertikal invertierte einreihige Trockengruppe, die als letzte Gruppe gebaut wird. Dieser Aufbau spart erhebliche Mengen thermischer Energie ein.

Ebenfalls zum Lieferumfang gehört der VariFlex Rollenschneidmaschine. Mit Splice-Automatik ausgestattet, konnten bei einer maximalen Betriebsgeschwindigkeit von 2.800 m/min bereits im Testlauf die Jumbo Tamboure der Papiermaschine problemlos verarbeitet werden. Die gesamte Kapazität der Papiermaschine wird mit nur einer VariFlex Rollenschneidmaschine sicher und effektiv bewältigt.

Für Stora Enso Narew war es wichtig, ein kompetentes Team am Standort aufzubauen, das möglichst unabhängig in den Bereichen Produktion und Instandhaltung agiert. Durch das Mill Consulting Servicepaket bietet Voith an dieser Stelle Unterstützung und schult das Team vor Ort kontinuierlich. So sichert sich Stora Enso Narew über ein Jahr einen schnellen und direkten Zugriff auf das Experten-Netzwerk und Wissen von Voith.

Die PM 5 produziert mit einer Siebbreite von 8.600 mm jährlich rund 455.000 t Testliner und Fluting im Flächengewichtsbereich von 65 bis 140 g/m². Die Betriebsgeschwindigkeit liegt bei 1.600 m/min. Der Standort wurde vor einigen Jahren von Stora Enso übernommen und dient hauptsächlich der Lieferung von Papieren an den eigenen Konzern zur Wellpappenherstellung.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

04.07.2013

Kompakte Tissuemaschine von Voith erfolgreich am Markt  (Firmennews)

Die VTM 1 aus der Familie der Tissuemaschinen von Voith überzeugt die ersten Kunden. Bei einem Tissueproduzenten aus Brasilien läuft die Maschine bereits erfolgreich. In Indonesien wird ein Kunde eine VTM 1 Ende 2013 in Betrieb nehmen. Diese Tissuemaschinen zeichnen sich durch eine einfache Bedienung sowie insbesondere durch ihr kompaktes Design und hohe Betriebsgeschwindigkeiten aus.
Die Betriebsgeschwindigkeit der VTM 1 ist auf 1.800 m/min ausgelegt. Die Bahnbreite liegt an der Aufrollung bei bis zu 2.850 mm. Der Yankee-Zylinder kann mit einem Durchmesser von 4,57 oder 4,87 m geliefert werden, wobei der Mantel entweder als Stahl- oder als Gusszylinder ausgeführt ist. Zusätzlich stellt Voith alle Bespannungen und Walzenbezüge, sowie bei Kundenwunsch die komplette Automatisierung für die VTM 1.
Die VTM 1 kann mit verschiedenen Pressenkonzepten, zum Beispiel der innovativen NipcoFlex T Schuhpresse, geliefert werden. Verglichen mit herkömmlichen Presswalzen liegt der erzielte Trockengehalt mit der NipcoFlex T Technologie nach der Presse um bis zu 5 % höher. So können, bei gleichbleibender Papierqualität und sehr gleichmäßigen Trockenquerprofilen bis zu 20 % der thermischen Energie eingespart werden. Diese Technologie macht außerdem eine Steigerung der Maschineneffizienz und eine Verbesserung der Papierqualität möglich.
Mit der VTM Serie bietet Voith kompakte Maschinen, die den hohen Qualitätsstandards der Tissuehersteller im vollen Umfang gerecht werden.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103193
 26.06.2013

OnQ FormingSens Prozessverbesserung durch optimales Wassergewicht   (Firmennews)

OnQ FormingSens misst das Wassergewicht im Former mittels hochfrequenter Mikrowellentechnik mit höchster Genauigkeit. Radioaktive Quellen entfallen.
Da sich die Prozesseinflüsse im Former ständig ändern, sollte das Wassergewicht permanent bestimmt werden. Hierfür hat Voith Paper den Sensor OnQ FormingSens entwickelt. Er misst das Wassergewicht in Echtzeit und definiert dauerhaft ein optimales Wassergewicht für eine nachhaltige Prozessverbesserung. Bei mehrlagigen Siebpartien wird so das Gautschen durch die eindeutige Festlegung des Wassergewichts für die einzelnen Lagen optimiert. Dank unbedenklicher Mikrowellensensorik entfällt zudem der Einsatz radioaktiver Quellen, mit denen die meisten Handmessgeräte arbeiten.
OnQ FormingSens kann bei fast allen Formertypen und Grammaturen eingesetzt werden. Auch die Einbaupositionen innerhalb des Formers sind frei wählbar, solange das erwartete Wassergewicht innerhalb der Messgrenzen liegt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

21.06.2013

Increased availability and efficiency: Voith rebuilds tissue machine at WEPA  (Company news)

Voith successfully rebuilt and modernized the TM 1 of WEPA at the location in Mainz, Germany. These measures were completed in a very short period of only seven days. The customer’s aim of quickly yet substantially increasing the availability and efficiency of its tissue machine was thus fulfilled.
Voith’s delivery to WEPA included all the wear and spare parts, and it aligned all the rolls in the wet end section and serviced the steam joint and the gearbox of the Yankee cylinder in the TM 1. Furthermore, the overhaul and start-up of the felt and fabric stretchers and of both fabric guides were included. The machine frame of the tissue machine was completely refurbished. This refurbishing also included a replacement of various tension rods for the cantilever frame.
The TM 1 in Mainz produces toilet paper from 100% recovered paper in a basis weight range of 15.5 to 18.5 g/m² at a machine speed of 1,750 m/min. The WEPA Group has 10 locations in five European countries with a total of 17 paper machines and boasts a production capacity of approx. 600,000 metric tons.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

13.06.2013

Steinbeis Papier Glückstadt: Voith LEF-Technologie ermöglicht 37% Energieeinsparung in der...  (Firmennews)

... Flotation

Bei der Steinbeis Papier GmbH in Glückstadt, Deutschland, wurde Ende 2012 die bestehende Primär-Flotation in der AP3 auf die Voith Voith LowEnergyFlotation-Technologie (LEF) umgerüstet. Durch den Umbau konnte eine Energieeinsparung von 37% bei den Flotationspumpen realisiert werden. Die Qualität der Flotation hinsichtlich Weißgrad, Schmutzpunkten und Faserverlusten blieb konstant.
Im Zuge der Umrüstung auf die LEF-Technologie wurden die Injektoren in den Flotationszellen sowie die Flotationspumpen hydrodynamisch überarbeitet und auf den optimalen Wirkungsgrad ausgelegt. Die bestehenden Injektoren wurden durch LEF-Injektoren ersetzt und die Flotationspumpen mit neuen LEF-Laufrädern ausgestattet. Durch vertraglich festgelegte Messungen des Energieverbrauchs vor und nach dem Umbau wurde die von Voith zugesicherte Energieeinsparung bestätigt und in einem Bericht dokumentiert.
Der Umbau ist Teil eines umfangreichen, ambitionierten Energieeffizienzprogrammes der Steinbeis Papier GmbH. „Als nachhaltig ausgerichtetes Unternehmen in der Recyclingpapierindustrie wollen wir alle produktionstechnischen Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauches maximal ausschöpfen“, so Dr. Michael Hunold, Leiter Produktion bei der Steinbeis Papier GmbH.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #103040
 07.06.2013

Neue Trockensieb-Reihe - Trocknung neu erdacht  (Firmennews)

Um bessere Ergebnisse bei der Trocknungseffizienz zu erreichen, hat Voith eine neue Produktreihe von Trockensieben entwickelt. Trockensiebe von Voith zeichnen sich durch Festigkeit, Strapazierfähigkeit und Hydrolysebeständigkeit während ihrer gesamten Lebensdauer aus. Sie wurden speziell entworfen, um die Ansammlung von Verschmutzungen innerhalb des Gewebes zu minimieren und den extremen Bedingungen zu widerstehen, die in der Trockenpartie herrschen.

Stark selbst unter schwierigsten Bedingungen
Viele dieser Eigenschaften werden auch Steinen zugeschrieben. Steine und Mineralien müssen ebenso wie Trockensiebe extremen Bedingungen standhalten. Häufig sind dafür höchste Temperaturbeständigkeit, Festigkeit und die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung der Porosität erforderlich. Beständigkeit und Performance sind sowohl beim Trockensieb als auch beim Stein ein unmittelbarer Ausdruck der Struktur und der Zusammensetzung aus den einzelnen Elementen.

Evaporite - Robustes Trockensieb für sauberen Lauf
Evaporite ist ein robustes Trockensieb mit einlagiger Struktur und hoher Verschmutzungsresistenz. Die bewährte Kombination aus Biegepunkten und einem Minimum an Kreuzungspunkten verhindert die Ansammlung von Verschmutzungen innerhalb des Gewebes. Dadurch wird die effektive Verdampfung der in der Bahn enthaltenen Feuchtigkeit während der gesamten Lebensdauer des Siebs gewährleistet.
Dank der dichten Gewebestruktur wird zudem die Entfernung von Schmutzrückständen von der Oberfläche vereinfacht. Der Grund dafür ist die CleanWeave Technologie, die in dieser einlagigen Konstruktion zum Einsatz kommt.

Ihre Vorteile
-Verbesserte Verdampfung für höhere Trocknungseffizienz
-Beibehaltung der offenen Struktur für optimale Runnability
-Widerstandsfähig gegen Verschmutzungen und einfache Reinigung
-Dauerhaft hohe Luftdurchlässigkeit während der gesamten Lebensdauer
-Hervorragende Abrieb- und Verschleißfestigkeit
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102899
 24.05.2013

MasterJet Pro T – neuer Stoffauflauf für beste Tissue-Qualität   (Firmennews)

Voith hat einen neuen Stoffauflauf für die Tissue-Produktion, MasterJet Pro T, auf den Markt gebracht. Mit diesem Stoffauflauf wird exzellente Tissue-Qualität bei einem minimalem Energieeinsatz erreicht. MasterJet Pro T vervollständigt die MasterJet Serie von Voith, die bereits seit vielen Jahren weltweit in der Papier- sowie Karton- und Verpackungspapierindustrie erfolgreich etabliert ist.

Zur GroßansichtMasterJet Pro T steht für beste Tissue-Qualität, geringen Wartungsaufwand und minimalen Energieverbrauch. MasterJet Pro T arbeitet unter hohen Anforderungen sehr zuverlässig. Alle nötigen Bewegungen des MasterJet Pro T Stoffauflaufs können einfach eingestellt werden und sind auf langfristige Stabilität ausgelegt. Die 2- oder 3-lagige Stoffauflaufkonfiguration sorgt zwischen den Schichten für hohe Reinheit ohne das Risiko einer möglichen Streifenbildung.

Mit MasterJet Pro T kann eine höhere Konsistenz der Suspension im Stoffauflauf erreicht werden, ohne die Blattbildung negativ zu beeinflussen. So wird sowohl im Konstanten Teil als auch in der Formerpartie Energie gespart. Der Stoffauflauf überzeugt durch einen geringen Wartungsaufwand und eine einfache Reinigung dank des leichten Zugangs.

Ergänzend kann für bestmögliche Flächengewichtsquerprofile die OnQ ModuleJet Aktuator-Technologie von Voith installiert werden. Die Regelung mit OnQ ModuleJet erfolgt durch eine maschinenbreite sektionale Verdünnungswasser-Dosierung. Somit wird die Konsistenz der Suspension im Stoffauflauf exakt eingestellt.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102867
 21.05.2013

Friedrich Voith - Ingenieur, Unternehmer und Wegbereiter eines Weltkonzerns  (Firmennews)

Heidenheim: Friedrich Voith gilt als einer der Industriepioniere seiner Zeit. Seine Erfindungen sind zum Maßstab in der Papierindustrie und im Turbinenbau geworden. Vor 100 Jahren ist der Gründer der heutigen Voith GmbH gestorben.

Experimentierfreudiger Ingenieur, weltoffener Visionär und einer der bedeutendsten württembergischen Großindustriellen – Friedrich Voith war ein Mann mit vielen Talenten, der den Grundstein zum Weltunternehmen Voith gelegt hat.

Am 17. Mai jährt sich zum 100. Mal der Todestag des Heidenheimer Unternehmers. „Friedrich Voith war ein herausragender Konstrukteur und seiner Zeit weit voraus. Weil Friedrich Voith entscheidende Weichen für die Zukunft des Unternehmens gestellt hat, konnte sich aus der kleinen Schlosserei ein Konzern von internationalem Ruf entwickeln“, würdigt Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH, die Leistung des Firmengründers.

Vom Handwerkersohn zum Unternehmer
Friedrich Voith wird am 3. Juli 1840 in Heidenheim geboren. Sein Vater, der Schlossermeister Johann Matthäus Voith spezialisiert sich mit seiner kleinen Werkstatt zunächst auf die Instandhaltung und Reparatur der mit Wasserrädern betriebenen Mühlen, vor allem Papiermühlen. Später beginnt Voith, Druckmaschinen oder Spinnmaschinen zu konstruieren. Mit der im Jahr 1859 entwickelten Holzschleifmaschine schreibt Johann Matthäus Voith Technikgeschichte: Sein Holzschleifer ebnet den Weg für die moderne, kostengünstige Papierproduktion. Heidenheim wird damit zur Wiege der Papierindustrie.

Die Geburtsstunde des heutigen Voith-Konzerns
Friedrich Voith tritt 1864 in den väterlichen Betrieb ein und übernimmt im Jahr 1867 ein florierendes Unternehmen mit rund 30 Mitarbeitern. Die Übernahme des Geschäfts ist die Geburtsstunde der heutigen Voith GmbH und markiert den Beginn einer neuen Zeitrechnung für das Unternehmen.

Der studierte Ingenieur führt das Unternehmen mit Weitblick. Er baut es durch neue Erfindungen und viele Patente aus und entwickelt es durch konsequente Internationalisierung weiter. Etwa im Bereich der Papiermaschinen: Weil Friedrich Voith die Holzschleiftechnik seines Vaters perfektioniert, wird die industrielle Herstellung von Papier erst möglich und Papier zur Massenware, die für viele Menschen verfügbar wird.

Friedrich Voith ist gut vernetzt und pflegt intensiven Austausch mit anderen württembergischen Unternehmern seiner Zeit. Mit Gottlieb Daimler, einem Studienkollegen aus Stuttgart, verbindet Voith nicht nur Perfektionismus, Erfindergeist und die Leidenschaft für Technik, sondern eine lebenslange Freundschaft.

Diversifikation sorgt für weiteren Erfolg
Ab den 1870er Jahren erschließt sich Voith ein weiteres Standbein und damit neue Märkte und Kunden: Die Konstruktion von Wasserturbinen entwickelt sich schnell zu einer Schlüsseltechnologie für die nachhaltige Stromgewinnung aus Wasserkraft und Voith zu einem Unternehmen mit Weltruf in dieser Branche. Damit ist Friedrich Voith ein wichtiger Wegbereiter der Elektrifizierung.

Mit der Errichtung des ersten Pumpspeicherwerks in Deutschland 1908 manifestiert Voith seine Vormachtstellung als württembergische Innovationsschmiede. Voith hat damit eine Schlüsseltechnologie für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien erfunden – und das lange bevor die Themen Energiewende, bezahlbarer Strom oder zuverlässige Speicher die öffentliche Agenda des 21. Jahrhunderts beherrschen.

International aktiv
Schon früh erkennt Friedrich Voith die Zeichen der Zeit und setzt ab 1893 verstärkt auf internationale Märkte. Vor allem durch den Export von Turbinen gewinnt das Unternehmen international an Bedeutung. Mit der Lieferung von zwölf Turbinen des Typs Francis – damals die größten Wasserturbinen der Welt – an die Kraftwerksgesellschaft an den Niagarafällen zwischen 1903 und 1912 ist Voith an dem zur damaligen Zeit weltgrößten Wasserkraftwerksprojekt beteiligt. Spätestens seit diesem Auftrag steht der Name Voith weltweit für technische Expertise und Wertarbeit „Made in Germany“.

Sozial engagiert
Friedrich Voith ist ein sozialer Unternehmer: Er ist einer der ersten Fabrikbesitzer in Deutschland, der eine Krankenversicherung und eine Pensionskasse für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einrichtet. Voith führt in seinem Betrieb den Zehn-Stunden-Tag ein, baut Beamten- und Arbeiterhäuser und ruft einen Arbeiterausschuss ins Leben. Mit der Gründung einer eigenen Lehrwerkstatt im Jahr 1910 legt Friedrich Voith den Grundstein für die moderne Berufsausbildung junger Menschen. Voith schafft damit die Voraussetzungen, um den wachsenden Bedarf des Unternehmens an ausgebildeten Fachkräften aus den eigenen Reihen zu decken – zur damaligen Zeit ein revolutionärer Managementansatz.

Für seine Verdienste als Unternehmer verleiht ihm der König 1913 das Ehrenkreuz des Ordens der Württembergischen Krone und damit den persönlichen Adelstitel.

Nach dem Tod von Friedrich Voith im Mai 1913 übernehmen seine Söhne Walther, Hermann und Hanns die Leitung des Unternehmens und führen die Geschäfte des Vaters erfolgreich weiter.

Voith setzt Maßstäbe in den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 42.000 Mitarbeitern, 5,7 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 50 Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102859
 17.05.2013

HydroSeal: innovative Dichtleiste mit integrierter Schmierung   (Firmennews)

Mit HydroSeal hat Voith ein patentiertes Dichtleisten-System mit integrierter Schmierwasserzuführung auf dem Markt gebracht, mit dem hohe Einsparungen bei Schmierwasser und Antriebsenergie möglich sind. HydroSeal bietet erstmals die Möglichkeit, bei Saugwalzen jeglicher Bauart und unabhängig des Herstellers auf das konventionelle Schmierspritzrohr zu verzichten.
Bisher ist ein vorgelagertes Spritzrohr meist für die Versorgung von bis zu fünf Dichtleisten zuständig. Das führt zu einem über die Breite ungleichmäßigen Schmierwasserprofil und zu Mangelschmierung der in Rotationsrichtung hinteren Leisten. Die Folgen sind schneller Verschleiß und höhere Antriebslast. Die sich überlappenden Schmierwasserfächer beeinflussen außerdem das Feuchtequerprofil negativ. Durch das Abstreifen des Wassers an den Dichtleistenkanten kommt es zu einer Rückbefeuchtung der Papierbahn – darunter leidet die Papierqualität. Voith hat deshalb HydroSeal entwickelt, ein Dichtleisten-System in welchem die Schmierwasserverteilung schon integriert ist.
Dank HydroSeal erfolgt die Verteilung des Schmierwassers kontinuierlich über die gesamte Breite der Dichtleiste, so dass die Oberfläche der Dichtleiste kontinuierlich mit einem homogenen Schmierwasserfilm überzogen ist. Durch die effiziente Zuführung geht der Schmierwassereinsatz stark zurück. Hinzu kommt, dass die Rückbefeuchtung der Papierbahn durch dieses neue Design verhindert wird. Auch das Feuchtequerprofil verbessert sich.
Basierend auf Versuchen bei Kunden zeigt sich, dass durch den Einsatz von HydroSeal der Schmierwasserverbrauch um bis zu 87 % gesenkt werden konnte. Der spezifische Energieverbrauch ging um 9 % zurück.
HydroSeal kann somit ein Einsparvolumen an nur einer Saugwalze von mehr als 100.000 Euro jährlich erreichen und bietet so neben dem ökologischen Nutzen ganz klar einen ökonomischen Vorteil.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

17.05.2013

Schönfelder Papierfabrik arbeitet mit neuer Stoffaufbereitung  (Firmennews)

Die von Voith gelieferte Stoffaufbereitung für die Schönfelder Papierfabrik ging Mitte 2012 erfolgreich in Betrieb.
Die multifunktionale und sehr flexible Stoffaufbereitung ist mit der Voith LowEnergyFlotation (LEF), der neuesten Generation der Deinking-Flotation zur Entfernung von Druckfarben und hydrophoben Verunreinigungen aus Altpapier, ausgestattet. Die LEF ist leicht zu bedienen, wartungsarm und selbstreinigend. Der Energiebedarf ist mit 10 bis 15 kWh/t gering. Die LEF verspricht demnach hohe Energieeinsparungen von bis zu 50 % verglichen mit dem Vorgängermodell.
Neben weiteren Produkten entschied sich die Schönfelder Papierfabrik für den neuen Scheibenfilter InfiltraDiscfilter aus der BlueLine Produktfamilie von Voith. Er garantiert, dass die Faserstoffsuspension sehr zuverlässig und fast wartungsfrei entwässert wird. Der Kern des InfiltraDiscfilters ist die beutelfreie BaglessPlus Filterscheibe. Dieser Scheibenfilter hat eine besonders hohe Kapazität, da sich die Filterfläche durch die gewellte Oberfläche erhöht. Außerdem entschied sich die Schönfelder Papierfabrik für ein neues Dispergiersystem von Voith.
Holger Hampel, Geschäftsführer der Schönfelder Papierfabrik, betont die gute Zusammenarbeit: „Auf die Qualität von Voith ist Verlass. Auf Grund der von Beginn an erreichten sehr guten Qualitäts- und Leistungsdaten, konnten wir die Anlage ohne Gewährleistungsläufe abnehmen. Das Ergebnis hat uns einfach überzeugt.“
Die Schönfelder Papierfabrik in Annaberg-Buchholz, Sachsen, produziert auf einer Arbeitsbreite von 3.300 mm jährlich mehr als 50.000 t grafische Papiere und Spezialpapiere im Flächengewichtsbereich von 45 bis 120 g/m². Das Sortiment umfasst diverse Papiersorten wie Offset-, Office-, Volumen-, Briefumschlag- und aufgebesserte Zeitungsdruckpapiere sowie Tapetenroh- und Kaschierpapiere.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

13.05.2013

Automatisierung für ausgefallene Maschineneinstellungen  (Firmennews)

Im Herbst 2012 realisierte die Papiertechnische Stiftung (PTS) in München zusammen mit Voith die Modernisierung und Grunderneuerung des Automatisierungssystems ihrer Pilotstreichanlage.
Ziel der PTS war es, die über die Jahre von verschiedenen Anbietern aufgebaute Automatisierung zu vereinheitlichen und auf den neusten Stand der Technik zu bringen. Mit der Automatisierung von Voith ist das System nun nicht nur modernisiert, auch ausgefallene Maschineneinstellungen, wie sie gerade an Versuchsmaschinen oft gefordert werden, sind nun möglich. Alle nötigen Komponenten konnten aus einer Hand geliefert werden. Somit war die geforderte Einheitlichkeit sichergestellt.
Die Pilotstreichanlage verfügt nun über eine neue Maschinensteuerung, eine neue Antriebsregelung sowie ein neues Qualitätsleitsystem mit zwei Messrahmen. Die Visualisierung, Bedienung und Regelung erfolgt auf einer einheitlichen PCS7-Plattform. Das jetzige System bietet umfangreiche Flexibilität und unterstützt ideal die vielfältigen und speziellen Kunden- bzw. Testanforderungen an die Pilotmaschine.
Die Versuchsstreichanlage der PTS bietet ein breites Spektrum an Versuchsanordnungen für alle Papiersorten im Flächengewichtsbereich von 16 bis 600 g/m² und bei Betriebsgeschwindigkeiten von bis zu 2.500 m/min.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

06.05.2013

Norske Skog Bruck PM 4: Höherer Trockengehalt und bessere Runability   (Firmennews)

Durch den Einbau einer EvoFlow P Saugpresswalze von Voith im September 2012 konnte der Trockengehalt an der PM 4 von Norske Skog Bruck um 0,5 % gesteigert werden. Außerdem sind die Zugverhältnisse nach der dritten Presse sowie das Anlaufverhalten der Filze deutlich verbessert.
Die Norske Skog Bruck GmbH beauftragte Voith zunächst mit der Prüfung einer Trockengehaltssteigerung an der PM 4 um mindestens 0,5 % nach der vierten Presse. Eine von Voith durchgeführte Stoffanalyse zeigte Potenzial dafür durch eine Linienlasterhöhung in der ersten und zweiten Presse.
Da die bestehende Saugpresswalze der ersten Presse die neuen Anforderungen durch die erhöhte Linienlast nicht erfüllte, beauftragte Norske Skog Bruck Voith mit dem Einbau einer neuen EvoFlow P Saugpresswalze mit dem Hochleistungs-Walzenbezug SolarFlow. Dieser Polyurethanwalzenbezug verfügt über eine modifizierte Rillendimension, mit der die Entwässerung deutlich gesteigert wird.
Die neue Walze wurde auf eine Niplast von 120 kN/m ausgelegt. Die bestehenden Lagergehäuse konnten weiter verwendet werden. Zusätzlich wurde eine mechanische Formatverstellung in der Niedervakuumzone realisiert.
Die PM 4 produziert mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 1.400 m/min jährlich 275.000 t LWC Papier im Flächengewichtsbereich von 34 bis 54 g/m².
EvoFlow P Saugpresswalzen zeichnen sich durch besonders hohe Entwässerungsleistung, hochwertigen Materialeinsatz und daher minimalen Verschleiß aus. SolarFlow Polyurethan-Saugpresswalzenbezüge verfügen über ein höchst effektives Oberflächendesign mit hohem Speichervolumen für beste Entwässerungsleistung. Sie können speziell auf jeden Einsatzfall angepasst werden. Härte und Formstabilität der Oberflächenstruktur gewährleisten lange Schleifintervalle.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102718
 03.05.2013

FlowJec: Effizientes Dosiersystem bei Smurfit Kappa Zülpich Papier im Einsatz   (Firmennews)

Mit FlowJec hat Voith ein neues, effizientes Dosiersystem auf den Markt gebracht, das eine Applikationsmethode anwendet, mit der alle Prozess- und Funktionschemikalien sowie Additive dosiert werden können.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen findet bei FlowJec eine Vorabvermischung der Chemikalien mit einem Teil des Prozessstroms statt. Aufgrund der homogenen Einmischung wird bei der Dosierung von Retentionsmitteln eine erhebliche Einsparung dieser Chemikalien erreicht. Außerdem steigert dies die Runability signifikant.
Die Dosierung bei FlowJec läuft über die speziell entwickelten Dosierdüsen, die AddJectoren. Dank ihnen kann auf den Frischwassereinsatz bei der Dosierung von Chemikalien verzichtet werden. Papier wird somit besonders umweltfreundlich hergestellt. Bereits bei der Aufbereitung der Chemikalien wird bis zu 70% Frischwasser gespart. Für die eigentliche Dosierung wird bei FlowJec die Stoffsuspension selbst, Siebwasser, Klarfiltrat, oder auch Flotat eingesetzt. Die integrierte Reinigungsfunktion ermöglicht, dass FlowJec nahezu wartungsfrei betrieben werden kann.
Dass FlowJec gewinnbringend eingesetzt werden kann, zeigt sich an der PM 6 bei Smurfit Kappa Zülpich Papier. An dieser zweilagigen Verpackungspapiermaschine zur Produktion von Liner- und Wellenstoff wird mit FlowJec ein Retentionsmittel dosiert. Auf eine Nachverdünnung des Retentionspolymers mit Frischwasser kann komplett verzichtet werden. Weil mit FlowJec das Retentionsmittel zudem bei höherer Konzentration dosiert wird, wird neben weiteren Vorteilen auch bereits erheblich weniger Frischwasser für die Chemikalienauflösung verbraucht.
Während des 22. Internationalen Münchner Papier Symposiums (IMPS) vom 6. bis 8. März 2013 stellte Voith FlowJec in einem gemeinsamen Vortrag mit Smurfit Kappa Zülpich Papier vor. Die zahlreichen Rückmeldungen aus dem Publikum zeigten, wie groß das Interesse an solchen umweltschonenden Technologien ist.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102539
 12.04.2013

Voith Paper und Trützschler Nonwovens kooperieren bei Vliesstoffmaschinen   (Firmennews)

Bild: Mit dem HydroFormer bringt Voith Paper die Kernkomponente für den Formierbereich in die Kooperation mit ein.

Der Papiermaschinenhersteller Voith Paper und der Vlies-Experte Trützschler Nonwovens arbeiten zukünftig zusammen und bieten eine komplette Produktionslinie für die Herstellung nassgelegter und wasserstrahlverfestigter Vliesstoffe an. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsam innovative und wirtschaftliche Produktionsanlagen zu entwickeln und zu vermarkten.
„Wir sind überzeugt, dass wir in der Partnerschaft in der Lage sein werden, überzeugende Maschinenkonzepte anzubieten“, erklärt Marc Wolpers, Geschäftsführer Vertrieb bei Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers. „Mit unserer gemeinsamen Lösung werden wir den Marktanforderungen in wesentlich besserer Weise und schneller gerecht werden als wenn wir unabhängig voneinander agieren.“
Voith Paper bringt mit dem HydroFormer die Kernkomponente für den Formierbereich in die Kooperation mit ein. Dieser wurde speziell für die Bildung nassgelegter Vliese optimiert und ist mit mehr als 70 erfolgreichen Installationen weltweit anerkannt. Zudem unterstützt Voith mit seiner Kompetenz bezüglich Stoff- und Wassersystemen, Pressenkonzepten, Bespannungen und Kalandern.
Im Bereich Verfestigung kommt das Know-how von Trützschler zum Tragen. Das Vlies wird nach dem Former mit Hilfe des bekannten AquaJet, einer führenden Lösung auf dem Gebiet der Wasserstrahlvernadelung, verfestigt. Trützschler Nonwovens kann in diesem Bereich auf eine umfassende Erfahrung aus mehr als 100 Projekten zurückgreifen.
Darüber hinaus ist Trützschler als Experte für komplette Produktionslinien für die Vliesstoffindustrie auch für die Trocknung und Aufwicklung bei dem Gemeinschaftsprojekt verantwortlich.
„Durch die Kooperation können wir unseren Kunden eine komplette Linie von der Nasslegung über die Verfestigung bis zur Trocknung und Aufwicklung anbieten“, ergänzt Dr. Klaus Afflerbach, Leiter Verkauf & Technologie Spezialmaschinen bei Voith Paper. „Die Kombination zweier Nassprozesse in Form von HydroFormer und AquaJet führt zu einem hochwertigen Vlies, das für Produzenten von Reinigungstüchern weltweit interessant ist.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

15.03.2013

Hamburger Hungaria setzt CeraGuide B zwei Jahre verschleißfrei ein   (Firmennews)

Nach etwa zweijährigem Betrieb zieht Hamburger Hungaria in Dunaujvaros, Ungarn, eine sehr positive Bilanz: die CeraGuide B Beschichtungen von Voith an der PM 3 zeigen bisher keinerlei Verschleiß und laufen sehr sauber ohne Ablagerungen. Außerdem konnten die Siebstandzeiten von 20 bis 28 Tage auf 42 bis 45 Tage verlängert werden.

Seit 2009 hat Hamburger Hungaria alle Siebleitwalzen an der PM 3 mit CeraGuide B von Voith beschichtet. Dadurch wurden die Ziele, den Verschleiß an den Walzen zu reduzieren und die Siebstandzeiten zu erhöhen, erfolgreich erreicht. Die zuvor benutzten Bezüge mussten alle drei bis fünf Monate überschliffen werden.

Die PM 3 produziert jährlich 180.000 t Liner und Fluting im Flächengewichtsbereich von 90 bis 175 g/m². Die Produktionsgeschwindigkeit liegt bei 980 m/min.

CeraGuide B ist eine Keramik-Verschleißschutzschicht, die schmutzabweisend versiegelt ist und für Leit- und Antriebswalzen in der Siebpartie eingesetzt wird. Sie bietet eine besonders hohe Abriebbeständigkeit. Dadurch konnten die Schleifintervalle gegenüber Gummiwalzen deutlich erhöht werden. Die schmutzabweisende Oberfläche verhindert außerdem Ablagerungen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102152
 04.03.2013

Voith entwickelt Zellstofftrocknungsmaschine mit energiesparender Trockenpartie   (Firmennews)

Voith bietet nun komplette Zellstofftrocknungsmaschinen vom Stoffauflauf bis zum Querschneider und der Ballenverpackung an und baut damit seine Technologieführerschaft weiter aus. Neu und einzigartig ist dabei die vertikale Anordnung der Walzen in der Trockenpartie. Diese nutzenbringende Innovation ist durch Voith patentiert, spart Energie und führt zu einer höheren Verdampfung.
Die Ziele, eine höhere Produktivität und einen geringeren Ressourcenverbrauch sicherzustellen, wurden erreicht. Der eingebaute Former bewirkt, dass die Stoffbahn schon mit einem wesentlich höheren Trockengehalt in der Trockenpartie einläuft. Da die mechanische Entwässerung kostengünstiger ist als die thermische, wird dem Kunden so ein deutlicher Vorteil geboten.
In der Trockenpartie ist der Dampfverbrauch im Vergleich zu konventionellen Partien geringer. Aufgrund der effizienteren Verdampfung ist die Temperatur der Stoffbahn in der Trockenpartie stark reduziert. Dank der hohen Verdampfungsleistung kann die Größe des Trockners und somit des Gebäudes verkleinert werden. So wird eine hohe Energie- und Kostenersparnis erreicht.
Welche weiteren Vorteile die vertikale Anordnung der Trockenpartie bietet, zeigt sich beim brasilianischen Zellstoffhersteller Lwarcel Celulose in Lençóis Paulista. Insgesamt ist die vertikale Anordnung wesentlich platzsparender. Lwarcel hat die vertikale Trockenpartie direkt nach seiner bestehenden, konventionellen Trockenpartie installiert – und das bei laufender Trocknungsmaschine. Außerdem bestätigt der Zellstoffhersteller, dass die vertikale Trockenpartie bei einem möglichen Bahnabriss einen äußert praktischen Nebeneffekt aufweist: Die beschädigte Bahn staut sich nicht zwischen den Walzen, sondern fällt einfach durch die senkrechte Anordnung hindurch. Die Reinigung nimmt statt Stunden nur Minuten in Anspruch.
Die Versuchsanlage in São Paulo bildet den gesamten Zellstofftrocknungsprozess ab und bietet den Kunden von Voith die Möglichkeit, eigene Testläufe zu fahren. Im Bereich der Technologie für Zellstofftrocknung bietet Voith langjährige Erfahrung an. Seit 1998 wurden bereits NipcoFlex Pressen in Zellstofftrocknungsmaschinen installiert. Die Qualität dieser Komponenten schlägt sich in einem hohen Marktanteil bei Schuhpressen für diese Maschinen nieder. Künftig bietet Voith allerdings nicht mehr nur einzelne Komponenten, sondern die gesamte Produktionslinie an.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102075
 25.02.2013

NanoPro – neuer Walzenbezug für Kalander  (Firmennews)

Zum Jahresbeginn 2013 hat Voith den NanoPro Walzenbezug für Kalander auf den Markt gebracht, der sich durch eine besonders hohe Schwingungsreduktion auszeichnet. Dieser neue Bezug ist für Super-, Soft- und Multinipkalander erhältlich.
NanoPro bietet dank einzigartiger Eigenschaften eine beständige und sehr zuverlässige Leistung genau dann, wenn Schwingungen die Arbeit der Walzenbezüge normalerweise einschränken. Im Vergleich mit anderen konventionellen Walzenbezügen schafft er es, auch unter schwierigen Einsatzbedingungen die Schwingungen noch besser zu reduzieren. Dadurch werden die jährlichen Betriebs- und Wartungskosten gesenkt. Außerdem bleibt das Profil von NanoPro aufgrund seiner hohen Verschleiß- und Abriebfestigkeit gleichmäßig.
Der mehrschichtige faserverstärkte Walzenbezug garantiert eine gleichmäßige Verteilung der Nanopartikel. Speziell angepasste Komponenten und der Herstellungsprozess stellen sicher, dass NanoPro Bezüge Impactbeschädigungen standhalten. Außerdem verteilt NanoPro eine hohe Druckbeanspruchung gleichmäßig über den gesamten Nip. Der Kunde kann deshalb mit den bestmöglichen Papiereigenschaften bezüglich Glanz und Glätte, sowie einem besseren Laufverhalten des Bezugs rechnen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #102055
 20.02.2013

Tablet und Smartphone rücken Papier zu Leibe - Interview mit Dr. Sollinger  (Firmennews)

Dr. Sollinger ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Voith Paper, einem der weltweit führenden Technologielieferanten für die Papierindustrie.

Dr. Sollinger, Voith Paper hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen drastischen Gewinneinbruch verzeichnet und ein Restrukturierungsprogramm eingeleitet. Werden Sie 2013 wieder auf Wachstumskurs kommen?
Dr. Sollinger: Der Hauptgrund für den Rückgang unseres operativen Gewinns war der Nachfrageeinbruch in unserem Segment der graphischen Papiermaschinen. Auf einen Wachstumsrückgang bei den graphischen Papieren hatten wir uns bereits seit langem vorbereitet. Die Auswirkungen dieses Wandels übertrafen allerdings in ihrer Geschwindigkeit und ihrem Ausmaß alle Erwartungen. Innerhalb eines Jahres ist die Nachfrage nach neuen graphischen Maschinen um 90% eingebrochen. Das liegt vor allem am Siegeszug der Tablets und Smartphones. Diese Geräte haben eine Wirkung entfaltet, die überhaupt nicht mit der des PC vergleichbar ist. Die Papierindustrie hat auf diesen Trend reagiert und Investitionen in neue graphische Maschinen gingen stark zurück.
Der Rückgang bei den graphischen Papiermaschinen ist dauerhaft, darauf müssen wir uns einstellen. 2013 wird für uns aber nicht nur deshalb ein herausforderndes Jahr. Hinzu kommt die unsichere Entwicklung der Konjunktur, was zu einer erheblichen Investitionszurückhaltung bei unseren Kunden führt.

Wo sehen Sie angesichts des Rückgangs bei den graphischen Papieren die Zukunft? Dieses Segment bildet doch den Kern von Voith Paper.
Dr. Sollinger: Maschinen für graphische Papiere, also für alle Schreib- und Druckpapiere einschließlich den Zeitungsdruckpapieren, hatten bei uns einen Umsatzanteil von etwa einem Viertel. Wir haben den Rückgang bei den graphischen Papiermaschinen vorausgesehen, auch wenn die Dynamik zuletzt überraschend war. Deshalb haben wir unsere Innovationen in den nicht-graphischen Bereichen vorangetrieben und unser Anlagengeschäft in den letzten Jahren in den Segmenten Verpackungs-, Hygiene- und Spezialpapiere, wie beispielsweise Geldscheine, ausgebaut. Diese drei Felder bieten erhebliche Möglichkeiten. Hinzu kommt die steigende Bedeutung unseres Aftermarket Geschäftes, das mittlerweile rund fünfzig Prozent unseres Umsatzes ausmacht.

Welches dieser drei Felder hat das größte Wachstumspotenzial?
Dr. Sollinger: Das sehen wir neben den Hygienepapieren vor allem bei Verpackungspapieren. Einer der Gründe ist der zunehmende Online-Versandhandel. Alle die bestellten Waren müssen schließlich verpackt werden. Ein anderer Grund ist ein ökologisches Umdenken, nicht nur in den westlichen Industrieländern. In Indien gibt es beispielsweise in Neu-Delhi inzwischen ein Verbot von Plastikeinkaufstüten. Ganz generell wird das wirtschaftliche Wachstum der Schwellenländer das Volumen der Verpackungspapiere erhöhen.

Welchen Stellenwert haben die Schwellenländer für Voith Paper?
Dr. Sollinger: Die Bedeutung dieser Märkte ist sehr groß. Ohne die Kompensation aus Asien und Südamerika hätte uns der Rückgang bei den graphischen Papiermaschinen sicher noch härter getroffen. Wir investieren auch kräftig in diesen Märkten. Trotzdem bleiben wir mit unserer breiten Aufstellung in allen Regionen dieser Welt verankert. Auch die reifen Märkte Europa und Nordamerika bleiben gerade im Servicegeschäft sehr wichtig für Voith Paper.

Sie sind auch in China vertreten. Die Chinesen holen gerade im Maschinenbau kräftig auf. Betrachten Sie China eher als Chance oder als Gefahr?
Dr. Sollinger: Ganz klar als Chance. Voith Paper hat viel in China investiert, da wir dort einen großen Markt sehen. Es ist jedoch ganz selbstverständlich, dass in einem wachsenden Markt auch Konkurrenz entsteht. Dagegen werden wir uns behaupten, wie in anderen Märkten auch. Wir tun das, indem wir technologisch führende Lösungen entwickeln. Bislang hat das gut geklappt. Schwieriger würde es, wenn uns die lokalen Lieferanten technologisch überrunden würden. Das ist grundsätzlich nicht auszuschließen, zumal sich die chinesische Regierung gerade dieses Ziel in ihrem aktuellen Fünf-Jahres-Plan gesetzt hat. Unser Vorteil ist dem gegenüber ganz sicher, dass wir auf eine breite und tiefe Erfahrung und Kompetenz in allen Bereichen der Papiertechnologie bauen können.

Werden Ihre Anlagen in China kopiert?
Dr. Sollinger: Produktpiraterie ist für uns kein großes Problem. Das liegt vor allem an der Größe unserer Anlagen und an ihrem Preis. In gewisser Weise schützen uns die hohen Investitionskosten. Der Kunde geht ein enormes Risiko ein, wenn er eine gefälschte Anlage kauft, auf der er nicht in der gewünschten Qualität produzieren kann.

Die Papierherstellung ist energieintensiv. Andere Branchen mit hohem Energiebedarf beklagen sich schon über die hohen Strompreise. Braucht die Papierindustrie eine Entlastung?
Dr. Sollinger: Die Papierherstellung ist energieintensiv, das ist richtig. Aber man kann viel tun, um die Produktion effizienter zu machen. Wir bei Voith Paper haben es zum Beispiel mit unserer ATMOS-Technologie geschafft, den Energieverbrauch bei der Herstellung von Hygienepapieren der Premium-Qualität um fünfzig Prozent zu senken.
Die Papierindustrie geht das Problem offensiv an. Der europäische Verband der Papierindustrie, CEPI, hat mit seiner Roadmap den ersten Schritt getan, um das von der EU gesteckte Ziel, nämlich bis 2050 80 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen, zu erreichen.
Um diese Roadmap zu realisieren braucht es für die anstehenden Investitionen eine finanzstarke Papierindustrie. Daher ist es wichtig, dass diese Industrie in der Zwischenzeit nicht mit weiter steigenden Energiekosten belastet wird.
Die CEPI Roadmap 2050 ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern wird auch eine Modernisierung der europäischen Papierindustrie fördern. Als Zulieferer können wir natürlich durch die Um- und Nachrüstung von Papiermaschinen auf einen effizienteren Standard unterstützen.

Auf einen Blick
Voith Paper ist Teil des Familienkonzerns Voith. Das Unternehmen hat seinen Stammsitz in Heidenheim in Süddeutschland und ist in rund 50 Ländern in allen Regionen der Welt vertreten. Im Geschäftsjahr 2011/2012 erzielte Voith Paper mit 9.819 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro an. Die Gründung von Voith Paper geht in das 19. Jahrhundert zurück. 1881 wurde die erste komplette Voith Papiermaschine gebaut.
(Brigitta Ritter-Lenzing)

Bildquelle: Voith Paper Holding GmbH & Co. KG
(VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.)

Newsgrafik #101981
 15.02.2013

Sichere Tissueproduktion durch verbesserte Polymer-Matrix  (Firmennews)

Bild: MegaSoft bietet höhere Entwässerungsleistung durch zusätzliche Rillen.

Um einen besonders langlebigen und effizienten Betrieb sicherzustellen, hat Voith die neu entwickelten Gummiwalzenbezüge MajorSoft und MegaSoft für die Tissueproduktion auf den Markt gebracht.
Die Besonderheit dieser Walzenbezüge liegt in ihrem verbesserten mehrschichtigen Aufbau. Durch verschiedene Verbesserungen in der Produktion ist die Verbindungskraft zwischen den einzelnen Bezugsschichten vier Mal so hoch wie bei herkömmlichen Gummiwalzenbezügen.
In mehrjährigen Tests zeigte sich, dass MajorSoft sehr langlebig und beständig ist und gleichzeitig die Produktionseffizienz steigert. MegaSoft verfügt über eine innovative Funktionsschicht, die aus einer speziellen Gummi-Polymer-Matrix besteht. Diese zeichnet sich durch verbesserte Abriebsbeständigkeit und mechanische Festigkeit aus. Somit sind Rillen und offene Flächen von bis zu 35 % möglich. Das Nachhärten ist reduziert, das Speichervolumen erhöht und Materialverformungen sind vermindert.
Im Testlauf an einer Tissuemaschine zeigte sich, dass dank MegaSoft die Produktionsgeschwindigkeit um 25 m/min anstieg, der Trockengehalt um 1,2 % höher lag und die Produktion insgesamt um 1,3 % gestiegen ist. Der Tissuehersteller kann durch den Einsatz von MegaSoft somit jährlich knapp 180.000 Euro einsparen.
Ob MegaSoft oder MajorSoft – welcher Bezug für die jeweilige Tissuemaschine geeignet ist, wird durch Experten von Voith vor Ort untersucht. Die Entscheidung ist vor allem vom Zustand des Nips und dem Profil des Yankee-Zylinders abhängig.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #101762
 18.01.2013

Neues nachhaltiges Produktportfolio für die Stoffaufbereitung von Voith vorgestellt   (Firmennews)

Bild: Der InfiltraDiscfilter ermöglicht eine äußerst zuverlässige Entwässerung bei gleichzeitig sehr geringen Wartungskosten.

Mit der BlueLine hat Voith eine Produktlinie zusammengestellt, die den Energie-, Wasser- und Faserverbrauch in der Stoffaufbereitung so gering wie möglich hält. Gleichzeitig profitieren die Kunden von hoher Effizienz, Qualität und Zuverlässigkeit.
Die BlueLine ist an die Marktanforderungen angepasst und zeichnet sich durch Produkte mit modernster Technologie aus. Diese Produkte sparen nachweislich nicht nur Energie, Wasser oder Fasern, sie sind auch besonders lange wartungsfrei. Es sind schon mehrere Maschinentypen wie der Stoffauflöser IntensaPulper, die Pulper-Entsorgungsmaschine IntensaMaXX oder der Konstantteilsortierer IntegraGuard aus der BlueLine erhältlich.
Ein weiteres Produkt aus der BlueLine, welches bereits sehr gute Ergebnisse erzielen konnte, ist der InfiltraDiscfilter. Mit Hilfe dieses Filters kann die Faserstoffsuspension sehr zuverlässig und fast wartungsfrei entwässert werden. Das Herzstück des InfiltraDiscfilters ist die beutelfreie BaglessPlus Filterscheibe. Die gewellte Oberfläche aus robustem Stahl erhöht die Filterfläche der Scheibe und damit die Kapazität des Scheibenfilters. Die Instandhaltungskosten werden dadurch stark reduziert.
Auch in der Praxis zeigt sich, dass die Installation und Inbetriebnahme des InfiltraDiscfilter problemlos verläuft und zu einer schnellen Ertragssteigerung führt. So berichtet Holger Hampel, Geschäftsführer der Schönfelder Papierfabrik GmbH in Annaberg: „Wir waren beeindruckt, wie schnell und einwandfrei Voith den InfiltraDiscfilter implementiert und kommissioniert hat. Voith hat alle Garantiezusagen vollständig erfüllt.“
Neben den bereits verfügbaren Produkten wird Voith Schritt für Schritt weitere Innovationen, wie den neuen Sortierer IntegraScreen oder die Auflösetrommel IntensaDrum aus der BlueLine auf den Markt bringen.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

18.01.2013

Productos Familia SCA erhöht Tissuepapier-Produktion mit einer neuen Maschine von Voith Paper  (Firmennews)

Productos Familia SCA, der größte Hersteller von Tissuepapier in Kolumbien, hat sich erneut für Voith Paper entschieden, um seine Produktionskapazitäten für Tissuepapier zu erhöhen und damit seinen Anteil am Seg-ment der hochwertigen Toilettenpapiere weiter auszubauen. Die neue TM 7 wurde im Werk Cajica in Kolumbien errichtet, wo bereits seit dem Jahr 200