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News - Cham Paper Group Italia SpA Stabilimento di Carmignano di Brenta

Cham Paper Group Italia SpA Stabilimento di Carmignano di Brenta

News - Cham Paper Group Italia SpA Stabilimento di Carmignano di Brenta

Newsgrafik #118731
 07.12.2017

Sappi expands its speciality & packaging paper capacity; will acquire the speciality paper business  (Company news)

...of Cham Paper Group Holding AG (CPG)

Sappi Limited, a leading global producer of dissolving wood pulp, speciality and packaging papers, graphic (printing and writing) paper and biomaterials, announced that it had signed an agreement to acquire the speciality paper business of Cham Paper Group Holding AG (CPG) for CHF146.5 million (approximately $149 million).

The transaction includes the acquisition of CPG’s Carmignano and Condino Mills in Italy, its digital imaging business located in Cham, Switzerland as well as all brands and know-how. It will be funded through internal cash resources. The transaction is conditional on the approval from certain competition authorities. We expect the acquisition to be completed during the first calendar quarter of 2018.

The main benefits of the acquisition include:
-Supports Sappi’s diversification strategy and 2020vision to grow in higher margin growth segments
-Strengthens Sappi Europe’s speciality and packaging papers footprint and skills; adds 160,000 tons of speciality paper to our capacity
-Increases Sappi’s relevance in speciality papers, opening up new customers and markets to Sappi’s existing products and generating economies of scale and synergies
-Gaining greater share-of-wallet with valued brand owners; accelerating innovation and new product development
-Improved near-term profitability and serve as platform for organic growth and further acquisitions. Will add €183 million of sales and approximately €20 million of EBITDA before taking into account synergies
-Builds on the investments currently underway to increase speciality paper capacity at our Somerset, Maastricht and Alfeld Mills
-Unlocks the growth potential of the CPG speciality paper business

Commenting on the transaction Steve Binnie, Chief Executive Officer of Sappi Limited, said:
“This acquisition further strengthens Sappi’s speciality paper business both in Europe and globally by combining Cham’s strong brands and assets with Sappi’s global reach. This transaction will increase profitability and unlock the significant growth and innovation potential inherent within the speciality paper market. I am very pleased that we have taken another signification step towards realizing our Vision2020 goal.”

Berry Wiersum, CEO Sappi Europe stated:
“We are very excited about the possibilities this transaction opens up for Sappi as well as for Cham’s highly respected business. The products and brands which have been acquired are an excellent complement to our market offering, enabling us to offer our existing, as well as new customers in Europe, North America and globally, a broader range of products coupled with excellent customer service.”

The speciality paper business of CPG will continue to operate separately and independently from Sappi until clearances from the authorities are obtained.
(Sappi Limited)

Newsgrafik #117858
 25.08.2017

Cham Paper Group: Erfreuliche Geschäftsentwicklung im ersten Semester 2017  (Firmennews)

Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 weisen in beiden Geschäftsbereichen eine erfreuliche Tendenz auf. Der Geschäftsbereich Papier profitiert von der guten Reputation seiner Produkte im Markt, wobei sich der Vertrieb zunehmend auf den Verkauf margenstarker Spezialpapiere konzentriert. Gleichzeitig führen die Effizienzsteigerungen in den Werken zu einer höheren Profitabilität. Der Geschäftsbereich Immobilien erzielte höhere Mieteinnahmen und entwickelt sich planmässig. Hier stehen die Planungsarbeiten für die erste Bauetappe im Vordergrund. Bei einem leicht tieferen Umsatz von CHF 99.2 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 103.8 Mio.) wurde ein Betriebsergebnis von CHF 9.9 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 5.2 Mio.) erzielt. Der Reingewinn belief sich auf CHF 7.1 Mio (Vorjahresperiode: CHF 3.3 Mio.).

Weitere Fortschritte im Geschäftsbereich Papier
Der Geschäftsbereich Papier verzeichnete im ersten Halbjahr eine starke Nachfrage in allen Marktsegmenten und profitierte dabei von der ausgezeichneten Qualität der Produkte und Dienstleistungen der Cham Paper Group. Dies ermöglichte es dem Verkauf, den Fokus auf die margenstärkeren Spezialpapiere auszurichten. So legte der Absatz der Digital Imaging-Papiere stärker als der Markt um 15% zu (Umsatzanteil 15%). Auch die Verkäufe der Spezialpapiere für industrielle Anwendungen (Industrial Release) stiegen um 3% (Umsatzanteil 38%). Der Umsatzanteil des Bereichs Consumer Goods wurde leicht reduziert und ging auf 47% zurück. Gesamthaft erwirtschaftete der Geschäftsbereich Papier einen Umsatz von EUR 91.6 Mio. (Vorjahresperiode: EUR 94.0 Mio.). Die produzierten Mengen lagen knapp unter dem Vorjahresniveau, was auf die Umstellung der Transjet-Produkte (Digital Imaging) auf eigene Basispapiere zurückzuführen ist. Tonnenmässig nahmen sie wegen der Tendenz am Markt zu tieferen Flächengewichten ab.

Gleichzeitig werden nach den grossen Anstrengungen der letzten Jahre die Effizienzsteigerungen in der Produktion zunehmend ergebniswirksam, die erzielte Bruttomarge erhöhte sich deutlich. Dank der partiellen Absicherung der Zellstoffkosten konnte deren starker Preisanstieg mehrheitlich kompensiert werden, auch im zweiten Halbjahr wird dieser Effekt durch inzwischen angehobene Verkaufspreise teilweise abgefedert werden können. Bei leicht tieferen operativen Kosten resultierte ein Betriebsergebnis des Geschäftsbereichs Papier von EUR 9.4 Mio. Dies ist eine Verdoppelung gegenüber der Vorjahresperiode (EUR 4.8 Mio.) und entspricht einer EBIT-Marge von erfreulichen 10.3%.

Planmässige Entwicklung im Geschäftsbereich Immobilien
Im Geschäftsbereich Immobilien laufen die Vorbereitungen für zwei Studienauftragsverfahren für die ersten beiden Teiletappen der Arealentwicklung. In dieser Gesamtetappe werden rund 80 Eigentums- und 130 Mietwohnungen sowie 30 preisgünstige Wohneinheiten realisiert, die zusammen mit ca. 9'000 m2 Dienstleistungs- und Gewerbeflächen voraussichtlich ab 2020/2021 bezogen werden können. Das Investitionsvolumen der ersten Etappe beläuft sich auf rund CHF 180 Mio., die langfristige Finanzierung ist zu vorteilhaften Konditionen gesichert. Die erzielten Mieteinnahmen aus den Bestandesbauten legten um 28% auf TCHF 1'089 Mio. zu. Hier wirkte sich insbesondere der am 1. Oktober 2016 erfolgte Einzug des Mieters Specialized in das renovierte Werkstattgebäude positiv aus. Auch die Zwischennutzung der freien Flächen konnte weiter gesteigert werden. Das Betriebsergebnis des ersten Halbjahrs erreichte TCHF 484 (Vorjahresperiode: TCHF 29).

Bei schönstem Wetter lockte der Start der Tour de Suisse vom 9. bis 11. Juni tausende Fans des Radrennsports auf das Papieri-Areal. Gleichzeitig zu diesem Event wurde die neue Webseite www.papieri-cham.ch aufgeschaltet, die künftig über die weitere Entwicklung des Areals informiert. Nach den Sommerferien wird der Genehmigungsentscheid des Zuger Regierungsrates zum Bebauungsplan und der Teiländerung von Bauordnung und Zonenplan erwartet.

Eigenkapitalquote weiter gestiegen
Die Cham Paper Group konnte ihre Bilanz in der Berichtsperiode weiter stärken. Der erzielte Free Cash Flow betrug CHF 6.0 Mio. Die Eigenkapitalquote lag zum Halbjahresende bei 59.2% (Ende 2016: 55.4%), der Netto-Cash-Bestand belief sich auf CHF 5.4 Mio. Das Areal in Cham wird derzeit weiterhin noch zu Anschaffungswerten bilanziert.

Funktionsänderung in der Geschäftsleitung
Luis Mata, der in den vergangenen fünf Jahren die Neuausrichtung des Unternehmens wesentlich mitgestaltet hat und in den letzten zwei Jahren als COO die italienischen Werke führte, wird per 1. September 2017 die Position des CFO der gesamten Gruppe übernehmen und somit beide Geschäftsbereiche in der nächsten Wachstumsphase unterstützen. Susanne Oste, Delegierte des Verwaltungsrates und CEO des Geschäftsbereichs Papier, übernimmt die direkte Verantwortung für die Werke, den Verkauf und Innovation.

Ausblick
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sind zuversichtlich für die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres. Im Geschäftsbereich Papier wird im zweiten Halbjahr mit einer Fortsetzung der positiven Marktnachfrage und weiteren Effizienzsteigerungen in der Produktion gerechnet. Die höheren Zellstoffkosten werden sich jedoch dämpfend auf die Margenentwicklung auswirken. Im Geschäftsbereich Immobilien ist der Start der Studienauftragsverfahren für die beiden ersten Teiletappen geplant.
(Cham Paper Group Italia SpA)

Newsgrafik #116330
 28.02.2017

Ein erfreuliches Geschäftsjahr für die Cham Paper Group  (Firmennews)

Die Cham Paper Group blickt auf ein überwiegend erfreuliches Geschäftsjahr 2016 zurück. Nach der langen und anspruchsvollen Phase der Transformation des Papierbereichs ist die Gruppe zum Wachstum zurückgekehrt. Auch bezüglich Profitabilität wurden Fortschritte erzielt und dabei das untere Ende des anvisierten Margenkorridors erreicht. Der Geschäftsbereich Papier profitierte in einem leicht schwächeren Marktumfeld von Effizienzsteigerungen in der Produktion und sich normalisierenden Rohstoffpreisen. Im Geschäftsbereich Immobilien krönte die klare Zustimmung der Chamer Stimmbürger zur Entwicklung des Papieri-Areals eine gut vierjährige Planungsphase und ebnete den Weg für die Realisierung des neuen Quartiers von Cham.

Die Cham Paper Group erwirtschaftete 2016 auf der Basis noch nicht revidierter Zahlen einen Umsatz von rund CHF 198 Mio. (Vorjahr CHF 194.3) und erzielte dabei ein deutlich besseres Betriebsergebnis von rund CHF 10 Mio. (Vorjahr CHF 2.4 Mio.). Der Reingewinn dürfte sich auf rund CHF 8 Mio. (Vorjahr CHF 0.5 Mio.) belaufen.

Die Cham Paper Group wird das vollständige Geschäftsergebnis und den Geschäftsbericht am 27. März 2017 publizieren.
(Cham Paper Group Italia SpA Stabilimento di Carmignano di Brenta)

Newsgrafik #107413
 22.08.2014

Cham Paper Group Holding AG: Dynamische Umsatzentwicklung und klare Ergebnisverbesserungen  (Firmennews)

- Dynamische Umsatzentwicklung dank guter Marktverhältnisse und erfolgreicher Produkte
- Deutliche Ergebnisverbesserungen, EBIT-Marge steigt auf 4.7% - Weiterer Technologietransfer nach Italien geplant für 2015 - Städtebaulicher Wettbewerb für "Papieri"-Areal erfolgreich abgeschlossen - Gesunde Bilanz, Eigenkapitalquote steigt wieder auf über 50%

Die Cham Paper Group ist gut in das Geschäftsjahr 2014 gestartet. Das freundliche konjunkturelle Umfeld, eine stetig wachsende Nachfrage nach den strategisch wichtigen Produktegruppen aller Geschäftsbereiche und die positive Wahrnehmung der Marke "Cham Paper" resultierten in einem guten Halbjahresergebnis. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Spezialpapiere der Gruppe weiter zu stärken, hat sich die Gesellschaft entschieden, einen weiteren Technologietransfer von der Schweiz nach Italien zu planen und dementsprechende Investitionen in die italienischen Werke zu tätigen, was dort zu einer weiteren Produktivitätssteigerung führen wird. Die Verlagerung der bisher in Cham betriebenen Streichtechnologie-Aktivitäten zur Produktion der Digital Imaging- und Barrierepapiere sollte im ersten Quartal 2015 erfolgen. Sie wird voraussichtlich zu einer weiteren Reduktion des Personalbestandes um rund 50 Mitarbeitende in der Schweiz führen.
Der Gesamtumsatz verringerte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres infolge aufgegebener, weniger rentabler Produkte auf CHF 116.7 Mio. Die Spezialpapier-Produktion der beiden italienischen Werke erhöhte sich um 6.0 % auf 70'729 Tonnen, daraus resultierte eine Umsatzsteigerung von 12.4 % auf CHF 101.0 Mio. In der Schweiz haben sich die Erlöse aus der Produktion von veredeltem Basispapier auf CHF 15.7 Mio. erhöht. Im Bereich Digital Imaging in Cham betrug das Wachstum 18.7 %. Das erzielte Betriebsergebnis der Gruppe lag mit CHF 5.5 Mio. beziehungsweise mit einer EBIT-Marge von 4.7 % deutlich über der Vorjahresperiode (CHF 2.9 Mio., EBIT-Marge 1.7 %), die noch von der anspruchsvollen Transformationsphase geprägt war. Der Reingewinn der ersten sechs Monate beträgt CHF 3.6 Mio.

Dynamisches Wachstum der Kernprodukte in allen Märkten Consumer Goods: Die Nachfrage nach Papieren für flexible Verpackungen hat sich erfreulich entwickelt. Dazu beigetragen hat die leicht bessere Konjunktur in unserem Hauptmarkt Europa. Insbesondere die einseitig gestrichenen Papiere für hochwertige Verpackungen lagen im Trend. Der wichtige asiatische Markt hat sich den Erwartungen entsprechend entwickelt, wobei vor allem die Papiere für den Tabak-Markt in China regen Absatz fanden. Unser Werk in Carmignano, das diese Papiere herstellt, war demzufolge im ersten Halbjahr 2014 gut ausgelastet.

Industrial Release: Der Absatz in der Produktgruppe Glassine hat sich leicht positiv entwickelt. Unser Hauptmarkt Europa blieb stabil, dank Qualitätsvorteilen konnte der Marktanteil erhöht werden. Der Absatz in Asien blieb aber hinter den Erwartungen zurück, da der Preiskampf dort kein profitables Wachstum zuliess.

Digital Imaging: Der Markt für den digitalen Sublimationsdruck für Textilien wächst weiterhin überdurchschnittlich. Der digitale Sublimationsdruck ersetzt zunehmend die klassischen Druckverfahren, so dass das Marktpotential in diesem Segment infolge der technischen Innovationen bei unseren Kunden zunimmt. Die kürzlich erneuerte Produktpalette stösst auf grosses Interesse im Markt; vor allem in Europa und in den USA konnten die Umsätze in diesem Bereich stark ausgebaut werden.

Marktakzeptanz der Barriereprodukte verzögert sich weiter
Auch wenn bei den innovativen Barrierepapieren "Barnamic" weitere Fortschritte erzielt wurden - aktuell werden die Produkte von mehreren potentiellen Kunden getestet - bestätigte sich die bereits im Vorjahr beobachtete Zurückhaltung bei den Bestellungen. (Noch) zu riskant scheint der Einstieg für unsere Kunden in diese komplett neue Klasse von Lebensmittelverpackungen. Aufgrund dieser Feststellung muss auch der Businessplan für die Aktivitäten am Standort Cham revidiert werden. Es zeichnet sich klar ab, dass die zur Erfüllung der wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen eines für 2016 geplanten, neu zu erstellenden Streichwerks in der Region Cham notwendigen Volumen in absehbarer Zukunft nicht erreicht werden können.

Integration in Norditalien anstatt Neubau in der Schweiz
Der Verwaltungsrat plant deshalb, die Produkte, die heute in Cham veredelt werden und die damit verbundene Technologie in das eigene Streichwerk des norditalienischen Werks in Carmignano zu integrieren und auf einen Neubau in der Schweiz zu verzichten. Die Integration wird Teil eines bereits ausgelösten Investitionsprogramms zur Modernisierung und zum Kapazitätsausbau in Carmignano sein und sollte 2015 abgeschlossen werden. Die mit diesem Schritt verbundene Reduktion von rund 50 Mitarbeitenden im Technologiezentrum in Cham wird im Rahmen eines Konsultationsverfahrens mit den Sozialpartnern besprochen werden. Es ist vorgesehen, dass die Mitarbeitenden mit einem Sozialplan in ähnlichem Rahmen unterstützt werden, der sich in den letzten zwei Jahren bereits bewährt hat. In Cham werden damit künftig noch 30 bis 40 der Arbeitsplätze angesiedelt sein. Dazu gehören Forschung & Entwicklung im Bereich Digital Imaging, Marketing & Verkauf, die Kleinrollenverarbeitung sowie die Gruppenfunktionen. Wir rechnen für die Umsetzung des Transfers derzeit mit Rückstellungen und Wertberichtigungen von rund CHF 4.0 Mio. Diese sind jedoch nur teilweise cash wirksam und werden dem Geschäftsjahr 2014 belastet.

Weiterhin starke Bilanz
Die Cham Paper Group konnte im ersten Halbjahr sowohl die Höhe der Kundenausstände als auch die Roh- und Fertigfabrikate-Lager optimieren, was zu einer Reduktion des gebundenen Kapitals von CHF 8.1 Mio. führte. Dieser Mittelzufluss wurde teilweise benutzt, um Lieferanten früher zu bezahlen und damit von günstigeren Einkaufskonditionen zu profitieren. Aufgrund dieser Praxis erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen um 4.7 %, was in der Berichtsperiode zu einem knapp negativen freien Cashflow von CHF 0.8 Mio. führte. Trotz Rückzahlungen von Bankverbindlichkeiten im Umfang von CHF 6.8 Mio. und einer Ausschüttung an die Aktionäre von CHF 2.2 Mio. CHF verfügt die Gruppe zum Periodenende über Cash Reserven von CHF 44.6 Mio. und ist damit netto schuldenfrei. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um nochmals 5.6 % und beträgt neu komfortable 51.9 %.

Testplanung und städtebaulicher Wettbewerb in Cham abgeschlossen
Im Oktober 2013 wurden vier Planerteams damit beauftragt, die künftige Nutzung des "Papieri"-Areals im Siedlungsgebiet der Einwohnergemeinde Cham zu definieren. Dabei berücksichtigten sie die Ziele und Fragen, die vorgängig gemeinsam mit der Bevölkerung in verschiedenen Workshops formuliert worden waren. Ein Beurteilungsgremium aus externen Fachexperten, Vertretern der Einwohnergemeinde Cham, der Cham Paper Group Schweiz AG sowie verschiedener kantonaler Fachstellen hat sich Ende Juni 2014 einstimmig für eines der vier Konzepte als Richtprojekt für die Ausarbeitung eines Masterplans entschieden. Der Gemeinde Cham soll voraussichtlich 2016 eine entsprechende Vorlage zur Abstimmung vorgelegt werden.

Positiver Ausblick trotz anspruchsvoller Aufgaben
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sind für die weitere Entwicklung des Geschäftsgangs im laufenden Jahr und darüber hinaus zuversichtlich. Trotz der notwendigen Rückstellungen für den Technologietransfer wird mit einem leicht positiven Jahresergebnis gerechnet. Die Gruppe ist nach der erfolgreichen Transformation gut positioniert und wird auch künftig von den starken Leistungsmerkmalen ihrer Produkte und Dienstleistungen in allen Märkten profitieren können. Voraussetzung dafür werden aber auch in Zukunft kontinuierliche Leistungssteigerungen auf allen Ebenen sein.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

Newsgrafik #105827
 24.03.2014

Geschäftsjahr 2013: Cham Paper Group erzielt weitere Fortschritte  (Firmennews)

- Weitere wichtige Meilensteine im Transformationsprogramm erreicht - Gute Nachfrage in allen strategisch wichtigen Produktgruppen - Italienische Werke auf dem Vormarsch, Carmignano profitiert von Sortimentsanpassung
- Bilanz weiter gestärkt, Gruppe netto schuldenfrei; Ausschüttung einer Dividende von CHF 3.00
- Planmässige Fortschritte beim Projekt 'Papieri'

Die Cham Paper Group hat im Geschäftsjahr 2013 weitere wichtige Meilensteine in ihrem 2011 eingeleiteten, umfassenden Transformationsprogramm erreicht. Der Transfer bedeutender Produktgruppen von Cham nach Italien ist gelungen, die entsprechenden Prozesse sind etabliert. Die beiden ausländischen Werke haben einen substanziellen Fortschritt bezüglich ihrer Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit erzielt und bilden heute ein stabiles industrielles Rückgrat der Gruppe. In Cham konzentriert sich die CPG seit dem zweiten Quartal des Berichtsjahres auf die Entwicklung und Herstellung von veredelten Nischenanwendungen. Auch für die von breiten Kreisen unterstützte Umnutzung des Industriegeländes in Cham zu einem neuen Stadtquartier laufen die Planungen erwartungsgemäss, das Projekt bekommt zunehmend Konturen.
Der Nettoumsatz ging aufgrund der Ende Juni 2012 und Ende März 2013 stillgelegten Papiermaschinen in Cham planmässig um 17.3% auf CHF 231.3 Mio. (CHF 279.7 Mio.) zurück, mit 151'000 Tonnen (187'000 Tonnen) verkaufter Spezialpapiere reduzierte sich das verkaufte Volumen um 19%. In den strategisch wichtigen Produktgruppen legten die Umsätze jedoch weiter zu. Trotz des anspruchsvollen Transfers und der damit verbundenen Kosten und Aufwendungen resultierte in Italien ein ansprechendes Betriebsergebnis. Der im Sommer angekündigte und im November gestoppte Verkauf der italienischen Werke belastete jedoch das Betriebsergebnis einmalig, die damit verbundenen Kosten beliefen sich auf ca. CHF 1.5 Mio. Der ausgewiesene EBIT für das Geschäftsjahr 2013 beträgt CHF 3.2 Mio. (Vorjahr CHF 3.2 Mio.), der erzielte Reingewinn beläuft sich auf CHF 0.4 Mio. (Vorjahr -1.2 Mio.). Der im Berichtsjahr erzielte freie Cash Flow erreichte CHF 16.7 Mio. (Vorjahr CHF 8.1 Mio.), die Nettoverschuldung der Gruppe reduzierte sich um weitere CHF 21.6 Mio. Die Gruppe ist damit netto schuldenfrei und verfügt über Cashreserven von CHF 53.4 Mio.

Carmignano profitiert von der Anpassung des Sortiments, Condino wächst weiter
Die beiden Werke in Carmignano und Condino entwickelten sich 2013 planmässig. Die erzielten Umsätze lagen gut 11.3% über dem Vorjahr, dies obwohl die umfangreichen Tests mit den Innerliner-Papieren in Carmignano vorerst erhebliche Mittel und Kapazitäten banden. Die erfolgreich abgeschlossene Verlagerung erlaubte es dem Werk in den darauffolgenden Monaten, seinen Produkt-Mix nachhaltig zu optimieren. In Condino zog die Nachfrage nach dem Hauptprodukt Glassine auf bereits gutem Niveau wieder an.

Gute Nachfrage nach strategisch wichtigen Produktgruppen und eine volle Entwicklungspipeline
Consumer Goods: Nach dem gelungenen Transfer der Tabak-Papiere nach Carmignano wird in diesem Segment an neuartigen Innerlinern gearbeitet. So ist der 'Innerliner Leaf' kompostierbar und gleichzeitig gut für neue Trocknungssysteme auf den Lackiermaschinen geeignet. Im Berichtsjahr konnte auch die Produktserie Labelcar (z. B. für Bieretiketten) für die Metallisierung zertifiziert werden. Nassfeste Etiketten werden immer häufiger metallisiert und bilden in diesem Segment einen stark wachsenden Markt. Mit Hochdruck arbeitet die Entwicklung auch an der Verlagerung eines Teils der Papiere für das Segment flexible Verpackungen auf tiefere Flächengewichte.

Industrial Release: In der Produktgruppe der Glassine konnte der Absatz erneut kräftig gesteigert werden. Der stärkste Zuwachs erfolgte bei den Tape-Glassinen. Bei diesen in Condino gefertigten Produkten handelt es sich um hochwertige Papiere für die Herstellung von Klebebändern. Condino ist gut positioniert, um sich in diesem Segment erfolgreich weiterzuentwickeln. Vermehrt in den Fokus unserer Marktstrategie kommen auch Spezialitäten im Bereich der Prozessliner. Hier fabriziert die Cham Paper Group nicht nur die Silikonbasispapiere, sondern silikonisiert sie auch selber. Die Anwendungen gehen von der Verpackung klebriger Produkte bis zum Prozessliner bei der Fabrikation verschiedener Kunststoffmaterialien. Die Entwicklungs-Pipeline in diesem Segment ist voll. Neben anspruchsvollen Rohpapieren für das Beschichtungswerk in Cham werden einseitig gestrichene Papiere für reflektierende Schilder und Etiketten entwickelt, insbesondere für Autoschilder.

Digital Imaging: Der Wachstumskurs im Bereich Digital Imaging konnte fortgesetzt werden. Insbesondere der Absatz von Transjet Sportsline für den digitalen Sublimationsdruck auf Sporttextilien wurde deutlich gesteigert. Zwei neue Produkte sind fertig entwickelt und erweitern die Produktpalette im Transferdruck: Transjet Boost für die neuen Highspeed-Inkjetdrucker und Transjet ECO für die neuen Märkte in Asien und Südamerika. Der nächste Entwicklungsschritt, hin zu tieferen Flächengewichten für die Modeindustrie, wurde bereits in Angriff genommen. Auch im grafischen Bereich erlangte ein neues Produkt die Marktreife: Promoprint ist das erste matte Inkjetpapier einer neuen Produktfamilie, entwickelt für Highspeed-Inkjetmaschinen. Weitere Sorten mit glänzender Oberfläche befinden sich in der Entwicklung.

Barnamic: Die Markteinführung von Barnamic hat weiterhin einen hohen Stellenwert in der Gruppe. Die Barriere-Papiere, die als eigenständige Verpackungslösung oder als Teil von Verbundmaterialien eingesetzt werden können, sind in den verschiedensten Anwendungen im Food- und Non-Food-Bereich denkbar. Die Projekte mit ausgewählten Schlüsselkunden wurden weiter vorangetrieben, so dass im vierten Quartal erstmals nennenswerte Mengen abgesetzt werden konnten. Nun gilt es, die Scale-up-Phase erfolgreich abzuschliessen und damit den Weg für den Einsatz von Barnamic in der Serienproduktion frei zu machen. Das Entwicklungsteam arbeitet derweil mit Hochdruck an der Erweiterung des Barnamic Produkteportfolios. Im Vordergrund steht dabei nebst der Einführung neuer Sorten auch der Einsatz von hundert Prozent natürlichen und nachhaltigen Rohstoffen.

Restrukturierung setzt weitere Mittel frei und stärkt Bilanz Die Umstrukturierung der Cham Paper Group setzte im Geschäftsjahr 2013 auch finanzielle Mittel frei. Insbesondere dank der weiteren Reduktion des Nettoumlaufvermögens um 26.2% und der strikten Kostenkontrolle konnte ein freier Cash Flow von CHF 16.7 Mio. erzielt werden. Zudem wurden zum Jahresende 35'000 Aktien aus dem Eigenbestand der Gruppe zu Marktpreisen bei Investoren platziert, wodurch der Gesellschaft weitere CHF 7.7 Mio. zuflossen. Die Nettoverschuldung der Gruppe konnte trotz der Dividendenzahlung von CHF 2.1 Mio. im Mai 2013 um weitere CHF 21.6 Mio. reduziert werden. Die Gruppe ist damit netto schuldenfrei und verfügt über Cashreserven von CHF 53.4 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg von 40.7% in 2012 auf 46.3% per Ende 2013.

Stärkung der Sozialpartnerschaft in Italien
Der am 15. Juli 2013 angekündigte Verkauf der italienischen Papierfabriken in Carmignano und Condino an die Delfort Group scheiterte an ergebnislosen Gesprächen der Käuferin mit der italienischen Arbeitnehmervertretung in Carmignano über die zukünftigen vertraglichen Rahmenbedingungen. Ende November fand die lokale Werksleitung mit den Arbeitnehmern einen wirtschaftlich tragfähigen und fortschrittlichen Konsens. Die neue Vereinbarung, die von der Vollversammlung der Belegschaft angenommen wurde, ermöglicht eine erhebliche Ausdehnung der Flexibilität des Werkes in Bezug auf ihre Betriebszeiten, insbesondere auch an Feiertagen, unter Beibehaltung der bisherigen Vergütungsmodelle. Die Einigung folgte dem starken Willen aller Beteiligten, die aufgrund der erfolgreichen Restrukturierung der Cham Paper Group deutlich verbesserte Markstellung des Werkes in Carmignano langfristig zu sichern. Die beiden italienischen Werke bleiben demzufolge im Besitz der Cham Paper Group. Sie sind dank der umfassenden Restrukturierung der Cham Paper Group in den letzten zwei Jahren gut aufgestellt.

Weitere Straffung der Führung
Im Zuge des Abschlusses der umfangreichen Transformation der Gruppe konnte auch die Führung weiter gestrafft werden. Das bisherige Executive Committee wurde Ende November 2013 aufgehoben, die drei Werksleiter in Carmignano, Condino und Cham rapportieren künftig direkt an den Delegierten des Verwaltungsrates, Urs Ziegler. Auf Gruppenebene wird Urs Ziegler unverändert unterstützt von Luis Mata, Leiter Finanzen und Controlling, und Franziska Stöckli, Leiterin Corporate Services.

Papieri-Areal: Vision definiert und städtebaulicher Studienauftrag initiiert
Die Cham Paper Group und die Gemeinde Cham gestalten derzeit gemeinsam die Umnutzung des frei werdenden Fabrikareals. Dabei wurden die wichtigsten Chamer Interessensgruppen sowie die lokale Bevölkerung in das kooperative Planungsverfahren miteinbezogen. Im ersten Halbjahr wurden die Vision und die daraus abgeleiteten Leitsätze für den neuen Stadtteil definiert. Diese wurden im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung vollumfänglich bestätigt. Seit Oktober 2013 befassen sich vier qualifizierte Architekturbüros mit einem städtebaulichen Studienauftrag. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, das Endergebnis wird im 2. Quartal 2014 präsentiert und die Grundlage für die anschliessende Erarbeitung der Planungsmittel bilden. Daraufhin werden die Chamer Stimmbürger voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2015 über die zur Realisierung notwendige Umzonung entscheiden.
Die Kosten für den Entwicklungs- und Planungsprozess des Papieri-Areals werden bis 2015 weitgehend durch Mieteinnahmen aus Zwischenvermietungen und die Aktivitäten der Cham Paper Solutions gedeckt. Auf dem Chamer Gelände sind in den letzten 18 Monaten zahlreiche neue Mieter eingezogen, die Nachfrage nach Büros, Lagerflächen und Parkplätzen ist hoch.

Anträge an die Generalversammlung
Durch die Konzentration der Rohpapierproduktion in Italien wurden finanzielle Mittel frei, die der Verwaltungsrat einerseits zur Reduktion der Bankverbindlichkeiten verwendet hat und andererseits an die Aktionäre zurückführen will. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung deshalb die Ausschüttung von CHF 3.00 je Aktie in Form einer steuerlich vorteilhaften Kapitalrückzahlung vor.

Ausblick
Der Verwaltungsrat ist zuversichtlich in Bezug auf das weitere profitable Wachstum der Werke in Italien. Die kleine, aber hochinnovative Einheit in Cham muss sich im Markt noch bewähren. Die Umsätze müssen substanziell steigen, um ab 2015 nachhaltig profitabel arbeiten zu können. Bis dahin wird auf dem bestehenden Areal produziert, danach müssen die Anlagen an einen neuen Ort verlegt werden.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

Newsgrafik #104651
 26.11.2013

Cham Paper Group Holding AG: Schulterschluss in Carmignano  (Firmennews)

- Neu erstarkte Sozialpartnerschaft im Werk Carmignano (IT)
- Weitere Straffung der Führung innerhalb der Gruppe

Die Cham Paper Group hat am 8. November 2013 über den Nichtvollzug des Verkaufs der italienischen Werke orientiert. Dies infolge von ergebnislosen Gesprächen mit der Arbeitnehmervertretung im Werk Carmignano. Inzwischen hat die lokale Werksleitung mit den Arbeitnehmern einen wirtschaftlich tragfähigen und fortschrittlichen Konsens über die künftigen vertraglichen Rahmenbedingungen gefunden. Die neue Vereinbarung, die von der Vollversammlung der Belegschaft mit sehr grosser Mehrheit angenommen wurde, ermöglicht eine erhebliche Ausdehnung der Flexibilität des Werkes in Bezug auf seine Betriebszeiten, insbesondere auch an Feiertagen, unter Beibehaltung der ursprünglichen Vergütungsmodelle. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt und beweist den festen Willen aller Beteiligten, die durch die erfolgreiche Restrukturierung erstarkte Marktstellung des Werkes in Carmignano auch langfristig zu sichern.
Der Verwaltungsrat der Cham Paper Group freut sich über den erzielten Schulterschluss mit den Sozialpartnern und ist überzeugt von den guten Zukunftsaussichten der beiden Werke in Italien. Gleichzeitig strafft er die Führung der Gruppe weiter. Das bisherige Executive Committee wird aufgehoben, die drei Werksleiter in Carmignano, Condino und Cham rapportieren künftig direkt an den Delegierten des Verwaltungsrates, Urs Ziegler. Peter Müller, der vormalige Werksleiter in Cham und Verantwortliche für das Schweizer Papiergeschäft, wird auf Gruppenebene verschiedene Spezialprojekte übernehmen. Er wird die Cham Paper Group jedoch nach dem Abschluss der 2-jährigen Transformations- und Verlagerungsphase auf eigenen Wunsch Mitte 2014 verlassen. Auf Holdingebene wird Urs Ziegler unverändert unterstützt von Luis Mata, Leiter Finanzen und Controlling, und Franziska Stöckli, Leiterin Corporate Services.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

Newsgrafik #104474
 08.11.2013

Cham Paper Group Holding AG: Verkauf der italienischen Werke gestoppt  (Firmennews)

Der am 15. Juli 2013 angekündigte Verkauf der italienischen Papierfabriken in Carmignano und Condino an die Delfort Group wird nicht vollzogen. Dies infolge von ergebnislosen Gesprächen der Delfort Group mit der italienischen Arbeitnehmervertretung in Carmignano über die zukünftigen vertraglichen Rahmenbedingungen.
Die beiden italienischen Werke bleiben demzufolge im Besitz der Cham Paper Group. Sie sind dank der umfassenden Restrukturierung der Cham Paper Group in den letzten zwei Jahren gut aufgestellt. Der Leiter der italienischen Werke, Marcello di Giacomo, der vor einem Jahr zur Cham Paper Group gestossen war, wird die Gruppe hingegen verlassen. Seine Aufgaben werden von den Werksleitern in Carmignano und Condino, Gianluca Scaglioni und Gerold Zuegg, und der Gruppenleitung übernommen.
Die Aktivitäten der Cham Paper Group in der Schweiz werden durch die Nicht-Veräusserung der italienischen Werke nicht tangiert. Die industrielle Tätigkeit der Gruppe in der Schweiz konzentriert sich seit diesem Jahr auf die Veredelung (Streichtechnologie) zugekaufter Rohpapiere sowie die Entwicklung, Markteinführung und den Vertrieb hochwertiger Produktgruppen und Dienstleistungen. Darüber hinaus plant die Gruppe die Transformation des 'Papieri'-Geländes in Cham in ein neues, attraktives Stadtquartier.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

 

Cham Paper Group Holding AG: Cham Paper Group verkauft ihre italienischen Papierfabriken ...  (Firmennews)

...an die Delfort Group

Die Cham Paper Group verkauft ihre italienischen Papierfabriken in Carmignano und Condino an die Delfort Group und steigt damit aus der Rohpapierproduktion aus. Die in Traun/AT domizilierte Delfort Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt mit rund 1.750 Mitarbeitern Spezialpapiere in fünf Werken in Österreich, Ungarn, Tschechien und Finnland. Das Familienunternehmen verfügt wie die Cham Paper Group über eine anerkannte Marktstellung in verschiedenen Bereichen des Spezialpapiermarkts.

Der Verwaltungsrat der Cham Paper Group hat in den letzten Monaten strategische Optionen geprüft, die dem Spezialpapiergeschäft nach der umfassenden Restrukturierung in den letzten 18 Monaten wieder eine nachhaltige Wachstumsdynamik bringen können. Die Integration der beiden komplementären italienischen Werke in die Delfort Group wurde dabei als aussichtsreichste Möglichkeit evaluiert.

Die Übernahme muss noch von den zuständigen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Mit dem Vollzug der Transaktion wird im vierten Quartal 2013 gerechnet. Der Transaktionswert (Enterprise Value) beträgt rund EUR 86 Mio. Darin enthalten sind Bankschulden von rund EUR 45 Mio., die vom Käufer übernommen werden. Der Netto-Kaufpreis wird in bar entrichtet. Über weitere Details des Kaufvertrags haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Die Aktivitäten der Cham Paper Group in der Schweiz werden durch die Veräusserung der italienischen Werke nicht tangiert. Die industrielle Tätigkeit der Gruppe in der Schweiz konzentriert sich seit diesem Jahr auf die Veredelung (Streichtechnologie) zugekaufter Rohpapiere sowie die Entwicklung, Markteinführung und den Vertrieb hochwertiger Produktgruppen und Dienstleistungen. Darüber hinaus plant die Gruppe die Transformation des 'Papieri'-Geländes in Cham in ein neues, attraktives Stadtquartier.
Heute, 15. Juli 2013, findet um 10.00 Uhr (Lokalzeit Zürich) eine Telefonkonferenz (Konferenz ID: 4630582) mit der Medien- und IR-Stelle der Cham Paper Group (Edwin van der Geest) zu diesem Thema statt. Die Einwahlnummer für die Teilnehmer lautet +41 22 592 73 12.
(Cham Paper Group Italia SpA)

 

Cham Paper Group Holding AG: Reorganisation der Führung in der Cham Paper Group  (Firmennews)

Die Cham Paper Group passt im Rahmen des planmässigen Fortschritts ihres Ende 2011 eingeleiteten Transformationsprozesses ihre Führungsorganisation an. Die per 2013 eigenständig im Markt operierenden Spezialpapierbereiche in der Schweiz und in Italien sowie die Immobilienaktivitäten in Cham werden führungsmässig voneinander getrennt. Die Funktion des Group CEOs wird aufgehoben. Die Aktivitäten der beiden Spezialpapierbereiche werden neu von einem Executive Committee unter der Leitung eines Delegierten des Verwaltungsrates koordiniert.
Der Transformationsprozess der Cham Paper Group, der Ende 2011 eingeleitet wurde und planmässig fortschreitet, erfordert nun auch eine Optimierung der Führungsstrukturen. Die beiden Werke in Italien bilden ab dem zweiten Quartal 2013 das Rückgrat der industriellen Spezialpapierproduktion der Cham Paper Group mit einer eigenen Logistik- und Vertriebsstruktur. Dieser Bereich wird geführt von Marcello Di Giacomo, dem Managing Director CPG Italia. In der Schweiz konzentrieren sich die industriellen Aktivitäten der Gruppe nach der Stilllegung der zweiten Papiermaschine in Cham per Ende des ersten Quartals 2013 auf die Veredelung (Streichtechnologie) zugekaufter Rohpapiere sowie die Entwicklung, Markteinführung und den Vertrieb hochwertiger Produktgruppen und Dienstleistungen. Dieser Bereich wird vom langjährigen Werksleiter in Cham, Peter Müller, geführt.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Umwandlung des Papieri-Areals in ein neues Quartier von Cham. Dieser gemeinsam mit der Gemeinde Cham geführte Prozess wird seitens der Cham Paper Group von Claude Ebnöther geleitet, der direkt an den Immobilien-Ausschuss des Verwaltungsrates rapportiert. Der Souverän der Gemeinde Cham wird im Übrigen am 10. Dezember 2012 über einen entsprechenden Planungskredit abstimmen.
Peter Studer, seit 2009 CEO der Cham Paper Group, hat sich entschieden, die Gruppe per Ende 2012 zu verlassen, um eine neue Herausforderung annehmen zu können. Aufgrund der äusserst unterschiedlichen Ausrichtung und Bedürfnisse der drei Bereiche hat der Verwaltungsrat beschlossen, die Funktion des Group CEO aufzuheben.
Künftig wird ein Executive Committee unter der Leitung von Urs Ziegler die Koordination zwischen den beiden Spezialpapierbereichen in der Schweiz und in Italien wahrnehmen. Urs Ziegler, der seit 2007 im Verwaltungsrat der Cham Paper Group wirkt und bis 2009 selber als Papierindustrieller tätig war (CEO Ziegler Papier), wurde zu diesem Zweck zum Delegierten des Verwaltungsrats ernannt. Mitglieder des Executive Committees sind neben ihm Peter Müller, Marcello Di Giacomo und Gerold Zuegg, Werksleiter in Condino. In Bezug auf die Holding-Aufgaben wird Urs Ziegler unterstützt von Franziska Stöckli, Leiterin Corporate Services, und Luis Mata, Leiter Finance & Controlling. Die Neuorganisation tritt per 5. Dezember 2012 in Kraft.
Der Verwaltungsrat ist überzeugt, mit dieser angepassten Führungsstruktur der unterschiedlichen Ausrichtung der drei Unternehmensbereiche der Cham Paper Group gerecht zu werden. Gleichzeitig spricht er Peter Studer, der seit 2003 für die Cham Paper Group tätig war, zunächst als Leiter Forschung und Entwicklung, dann als Werksleiter Cham und seit April 2009 als CEO, einen grossen Dank für seine geleisteten Dienste zugunsten der Cham Paper Group aus. Der Verwaltungsrat und das Executive Committee wünschen ihm alles Gute für seine persönliche und berufliche Zukunft.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

 

Cham Paper Group Holding AG: Cham Paper Group stellt die Weichen für die Zukunft  (Firmennews)

Die Cham Paper Group reagiert auf die insbesondere durch die Währungsentwicklung rasch veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und stellt die Weichen für die Zukunft neu.

-- Die starke Marktposition von Cham Paper wird gesichert durch:
- Fokussierung der Produktion auf die Kernkompetenz 'Oberflächenbeschichtung' am Standort Cham
- Forcierung der Innovationstätigkeit innerhalb eines Technologie- und Entwicklungszentrums für nachhaltige Food- und Verpackungslösungen und Digital Imaging-Produktlösungen in Cham
- Produktionsverlagerungen in den Euro-Raum

-- Die Rückkehr zur Profitabilität der Gruppe wird sichergestellt durch eine Standort- und Produkt-portfolio Optimierung in der ganzen Gruppe mit dem Ziel, die Kostenstrukturen zu verbessern und die Abhängigkeit von der Entwicklung des Schweizer Frankens zu reduzieren.
- Konzentration des Angebots auf die höhermargigen Produkte - Aufgabe der Rohpapierproduktion in Cham bis Ende 2013 - Stufenweiser Ausbau der Produktionskapazitäten in Italien - Verlagerung ausgewählter Produktegruppen nach Italien
-- Die Neuaufstellung führt zu einer schrittweisen Reduktion der Anzahl Beschäftigter in Cham von 312 Vollzeitstellen auf rund 100. Dieser Prozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und den kantonalen Behörden.
-- Die geplante Entwicklung des freiwerdenden Werk-Areals an der Lorze in ein neues Wohn- und Gewerbequartier schafft neue Perspektiven für die Cham Paper Group, die Gemeinde Cham und die Region.

Die Cham Paper Group stellt die Weichen für die Zukunft des führenden Spezialpapier-Herstellers neu. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung leiten nach einer umfassenden Evaluation aller möglichen strategischen Optionen einen umfangreichen Umbau der Gruppe ein, um diese für die nächste Dekade nachhaltig erfolgreich aufstellen zu können. Die eingeleiteten Massnahmen berücksichtigen die wirtschaftlichen und standortbedingten Rahmenbedingungen der Gesellschaft genauso wie das Entwicklungspotential aller Werte der Gruppe. Die Stärke des Schweizerfrankens zwingt die Gruppe dabei zu einer Verlagerung grosser Teile ihrer Produktion in den Euro-Raum.
Entwicklungs- und Oberflächen-Know-how als Schlüsselkompetenz sichern Zukunft der Cham Paper Group

Die Marke 'Cham Paper Group' geniesst in Europa und Asien eine sehr gute Reputation. Die vom Markt anerkannte Kernkompetenz der Gesellschaft liegt dabei mehr und mehr in der Beschichtung bzw. der Oberflächenbehandlung der Papiere. Dank ihrer hohen Kompetenz in der Streichtechnik und im Umgang mit neuartigen Technologien wie jener des 'Curtain Coating' kann 'Cham Paper' Produkte anbieten, die ihren Kunden Prozessoptimierungen und neue Lösungen ermöglichen und damit echte Wettbewerbsvorteile bieten. Ganz neu sind Beschichtungen mit Barrierewirkung - ohne Einsatz von Aluminium und Plastik - die insbesondere in der Food-Verpackungsindustrie wegweisend sind. Die Cham Paper Group ist überzeugt, mit diesen Produkten langfristig attraktive Renditen erwirtschaften zu können.
Nicht alle Spezialpapiere erfordern jedoch das gleich hohe spezifische Know-how. Insbesondere im Bereich industrieller Anwendungen wie der sogenannten 'Release Liner' für Labels und Graphic Arts (CCK - Clay Coated Kraft) steigt deshalb der Preisdruck kontinuierlich und damit die Anforderungen in Bezug auf Produktionseffizienz und Standort- bzw. Kostenvorteile. Aufgrund der Währungsentwicklung ist für grosse Teile dieses Marktsegments in der Schweiz eine profitable Produktion nicht mehr möglich. Selbst die Verlagerung in den Euro-Raum ist nur für einen Teil dieser Produkte nachhaltig interessant. Langfristig attraktiver sind die Produkte aus den Bereichen Consumer Goods und Digital Imaging sowie die Glassine. Hier wächst die Gruppe seit Jahren profitabel und die längerfristigen Aussichten sind ebenfalls gut.

Portfolio-Optimierung und Reorganisation der Produktions-Allokation verbessern Kostenstrukturen erheblich und schaffen Währungsneutralität
Zur Sicherstellung der nachhaltigen Rückkehr zur Profitabilität wird sich die Cham Paper Group sowohl in der Schweiz als auch in Italien rasch aus den weniger attraktiven Märkten zurückziehen. Durch die gleichzeitige Verlagerung ausgewählter Produktgruppen nach Italien kann die Nutzung der Produktionskapazitäten umfassend neu organisiert und pro Standort optimiert werden.
Der Standort Cham beabsichtigt, sich auf seine Kernkompetenz Oberflächenbeschichtung zu konzentrieren. Insbesondere die mit dem Curtain-Coater beschichteten neuartigen Spezialpapiere für den Consumer Goods- und die immer stärker nachgefragten Produkte aus dem Digital Imaging-Bereich sollen auch künftig in der Schweiz hergestellt werden. Damit sich das Werk Cham mit seinen Spezial-Streichmaschinen voll auf die hoch wertschöpfende und damit weniger währungssensitive Oberflächenbehandlung fokussieren kann, soll das notwendige Basispapier in Zukunft auf dem Markt eingekauft werden. Der Standort in der Schweiz soll damit zum Technologie-, Entwicklungs- und Beschichtungszentrum und zum spezialisierten Lösungsanbieter für verschiedenste Industrien werden. Die geplanten Schritte führen zur Aufgabe der Rohpapierproduktion in Cham. Es ist vorgesehen, die Papiermaschine PM4 in der ersten Jahreshälfte 2012 und die Papiermaschine PM5 bis spätestens Ende 2013 ausser Betrieb zu nehmen.
Ausgewählte, profitable Chamer Nischenprodukte für Industrial Release-Anwendungen sollen ab 2012 im italienischen Werk in Carmignano hergestellt werden. Die grossen Volumen Spezialpapiere für die Tabakindustrie, die heute einen Grossteil der Kapazität in Cham auslasten, sollen spätestens ab Ende 2013 in Carmignano produziert werden. Das Werk in Carmignano konzentriert sich bereits heute voll auf Consumer Goods, insbesondere auf flexible Packaging-Produkte, und ist potentiell ausbaufähig. Der wachsende Markt in China wird weiterhin aus Europa heraus beliefert.
Der Standort Condino wird weiter ausgebaut. Das italienische Werk, das sich auf die Produktion von Glassine konzentriert, hat seine Verkäufe in den letzten drei Jahren bereits von 38'000 auf 45'000 Tonnen ausgebaut. Es ist geplant, seine Kapazität bis 2014 um über 20% zu erhöhen.
Durch die Standort- und Produktportfolio-Optimierung innerhalb der ganzen Gruppe werden die Kostenstrukturen erheblich verbessert und die Abhängigkeit von der Entwicklung des Schweizerfrankens reduziert. Damit schafft die Cham Paper Group wieder eine Basis, auf der profitables Wachstum möglich ist.
Im Zuge dieses Umbaus wird auch die Führungsstruktur der Gruppe den neuen Bedürfnissen phasenkonform angepasst. In einem ersten Schritt wird CEO Peter Studer ab dem 1. Dezember 2011 zusätzlich die Führung des Werks in Carmignano sicherstellen. Der bisherige Werksleiter Rainer Kürschner wird die Cham Paper Group per Jahresende verlassen.

Enge Zusammenarbeit mit Sozialpartnern
Der geplante Umbau der Cham Paper Group führt zu einer schrittweisen Reduktion der Anzahl Vollzeitstellen in Cham von heute 312 auf rund 100 per Anfang 2014. Ein erster Abbauschritt soll mit der geplanten Stilllegung der ersten Papiermaschine in der ersten Jahreshälfte 2012 erfolgen. Er wird rund 130 Mitarbeiter umfassen. Der zweite Schritt erfolgt spätestens Ende 2013 mit dem geplanten Produktionsstopp der zweiten Maschine. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben mit den Sozialpartnern und den kantonalen Behörden Kontakt aufgenommen und möchten diesen Prozess mit allen Beteiligten sorgfältig und sozialverträglich planen. Dies mit dem Ziel, 100 attraktive, hochwertige Arbeitsplätze nachhaltig sichern zu können. Zudem soll sichergestellt werden, dass die 34 Lernenden ihre Ausbildung abschliessen können.
Von einer unternutzten Industriezone zu einem neuen Stadtteil von Cham
Mit der Konzentration auf die viel weniger Platz beanspruchende Entwicklungstätigkeit und Oberflächenbeschichtung wird im Herzen von Cham ein Grossteil des unternutzten Industrieareals für neue Nutzungen frei. Der Verwaltungsrat der Cham Paper Group hat zu diesem Zweck erste Studien für eine schrittweise Umnutzung in Auftrag gegeben. Auf dem über 100'000 Quadratmeter grossen Gelände mit direktem Anschluss an die A4 und die neue Nordumfahrung von Cham sollen hier über die nächsten Dekaden neue Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Gesellschaft wird dabei eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass optimale Perspektiven geschaffen werden - für die Gemeinde Cham, ihre heutigen und zukünftigen Einwohner und Gewerbetreibenden sowie für die Cham Paper Group.
Aktuelle Wirtschaftslage, Währungssituation und Abschreibungsbedarf führen zu einem Verlust im Geschäftsjahr 2011 - Rückkehr zur Profitabilität 2012
Das Geschäftsergebnis 2011 wird stark belastet durch die wirtschaftliche Unsicherheit sowie die Auswirkungen des starken Schweizerfrankens. Die Gesellschaft rechnet mit einem Verlust aus operativer Tätigkeit (EBIT) in der Grössenordnung von CHF 10 bis 15 Millionen. Dazu kommen Wertberichtigungen auf Anlagen und Steuerverlustvorträgen, Restrukturierungsrückstellungen sowie Einmaleffekte von schätzungsweise CHF 80 bis 90 Millionen, die dem Jahresergebnis 2011 belastet werden. Davon werden allerdings nur CHF 20 bis 25 Millionen über die nächsten Jahre Cash-wirksam. Konkrete Angaben zu den Restrukturierungsrückstellungen und Einmaleffekten werden anlässlich der Jahresbilanzpressekonferenz im März 2012 präsentiert. Dank ihrer soliden Bilanz und den vorhandenen Cash-Reserven wird die Gruppe die Restrukturierung und Neuausrichtung aus eigener Kraft bewältigen können. Die Eigenkapitalquote soll weiterhin bei komfortablen 40% liegen. Bei einer stabil bleibenden Konjunktur sollte die Cham Paper Group im Verlauf von 2012 operativ wieder in die schwarze Zahlen zurückkehren können.
(Cham Paper Group Schweiz AG)

 

Cham Paper Group Holding AG: Stabwechsel im Werk Carmignano und neue Führung im Verkauf  (Firmennews)

Per 1. Juli 2011 kommt es zu zwei Änderungen in der Geschäftsleitung der Cham Paper Group. Einerseits wird der interimistische Werksleiter in Carmignano abgelöst, anderseits wird neu eine Leiterin Verkauf in die Geschäftsleitung berufen.
Herr Dr. Rainer Kürschner (Jg. 1952) übernimmt die Leitung des Werks in Carmignano. Er ist ein profunder Kenner der Papierbranche und hat sich in früheren Funktionen insbesondere vertieft mit dem Thema Supply Chain Management auseinandergesetzt. Er wird diesen Bereich im italienischen Werk weiter optimieren und sich aktiv für die Realisierung zusätzlicher Effizienzsteigerungen in der ganzen Gruppe einsetzen. Rainer Kürschner ist bereits seit anfangs 2011 in Carmignano tätig.
Der interimistische Leiter des Werks in Carmignano, Herr Johann Boog, verlässt die Cham Paper Group nach zwei Jahren, um sich wieder voll seinem eigenen Unternehmen widmen zu können. Das Management der Cham Paper Group dankt ihm für seinen Einsatz und wünscht ihm für seine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute.
Die Leitung des Verkaufs der gesamten Gruppe wird an Frau Christine Arnet übertragen. Als langjährige Mitarbeiterin im Bereich Consumer Goods ist Frau Arnet (Jg. 1964) mit den Kunden und Produkten der Cham Paper Group bestens vertraut. Nach fünfjähriger Tätigkeit ausserhalb der Gruppe im Bereich Glasverpackungen ist sie per 1. April 2011 in die Spezialpapierbranche zurückgekehrt. Sie wird ihre Tätigkeit als Mitglied der Geschäftsleitung der Cham Paper Group wahrnehmen.
Der Verkauf stand seit 2009 unter der Leitung von CEO Peter Studer. Der Führungswechsel in diesem Bereich markiert den Abschluss der anfangs 2009 eingeleiteten Änderungen in der Konzernführungsstruktur.
(Cham Paper Group Italia S.p.A.)