News - CPH Chemie + Papier Holding AG, Hauptsitz / Industriegruppe

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News - CPH Chemie + Papier Holding AG, Hauptsitz / Industriegruppe

News - CPH Chemie + Papier Holding AG, Hauptsitz / Industriegruppe

Newsgrafik #119343
 23.02.2018

CPH-Gruppe legt in allen Geschäftsbereichen zu  (Firmennews)

Die CPH-Gruppe realisierte 2017 eine Umsatzsteigerung von 8.0% auf CHF 469.8 Mio. und setzte die Internationalisierung erfolgreich fort. Dank ausserordentlicher Erträge stieg das Nettoergebnis um CHF 23.9 Mio. auf CHF 16.2 Mio. Die Dividendenausschüttung bleibt unverändert bei CHF 0.65 pro Aktie.

Die CPH-Gruppe legte 2017 in allen drei Geschäftsbereichen zu und der Umsatz wuchs um 8.0% auf CHF 469.8 Mio. «2017 haben wir die Internationalisierung mit Erfolg weiter vorangetrieben und die Bereiche Chemie und Verpackung ausgebaut. Mit der Übernahme der Altpapier-Aktivitäten der Papierfabrik Utzenstorf hat der Bereich Papier einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Kostenführerschaft erreicht», sagte Peter Schildknecht (Bild), CEO der CPH Chemie + Papier Holding AG.

Positiver Ausblick 2018
Die CPH-Gruppe geht von einer positiven konjunkturellen Entwicklung in ihren Zielmärkten aus, wobei im Hauptmarkt Europa das Wachstum weiter niedrig bleiben wird. 2018 wird der Bereich Chemie den neuen Schweizer Standort in Rüti beziehen und die positiven Effekte der Neuausrichtung sollten weiter zum Tragen kommen. Im Bereich Papier dürfte sich durch die Übernahme der Altpapiermengen der Papierfabrik Utzenstorf die Beschaffungssituation beim Altpapier entspannen. Da die Nachfrage nach Pressepapieren weiter rückläufig ist, sind Prognosen zum Geschäftsgang unsicher. Der Bereich geht aber von weiter steigenden Umsätzen und einem positiven operativen Ergebnis aus. Der Bereich Verpackung wird das Geschäft weiter ausbauen und die Bearbeitung der Schwellenmärkte intensivieren.

Weiterhin werden Massnahmen zur Steigerung der Effizienz in allen Bereichen umgesetzt. Dazu plant die Gruppe insgesamt Investitionen von CHF 24.0 Mio. in Sachanlagen. «Stabile Preise und Währungen vorausgesetzt, erwartet die CPH-Gruppe im Jubiläumsjahr 2018 steigende Umsätze und ein klar verbessertes operatives Ergebnis», sagte Peter Schildknecht. Die CPH-Gruppe feiert am Samstag, 26. Mai 2018 ihr 200-Jahre-Jubiläum mit einem grossen öffentlichen Fest am Gründungsstandort in Uetikon am See.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #117622
 26.07.2017

Perlen Papier AG übernimmt Altpapierrecycling der Papierfabrik Utzenstorf  (Firmennews)

Der Geschäftsbereich Papier der CPH Chemie + Papier Holding wird per 1. Januar 2018 die Kunden- und Altpapierlieferantenverträge der Papierfabrik Utzenstorf übernehmen. Damit ist das Altpapierrecycling für die Gemeinden in der Schweiz sichergestellt. Das Altpapiersortierwerk am Standort Utzenstorf wird weitergeführt.

Der Bereich Papier der CPH-Gruppe übernimmt per 1. Januar 2018 die
Verträge mit Kunden und Altpapierlieferanten sowie die Papierlager der Papierfabrik Utzenstorf AG (Kanton Bern), welche die Produktion und den Vertrieb von Papier per Ende 2017 einstellt. Die Entsorgung und Aufbereitung von rund 260'000 Tonnen Altpapier pro Jahr kann neu in Perlen gewährleistet werden.

«Die Papierfabrik Utzenstorf hat gemeinsam mit Perlen Papier eine weitsichtige und zukunftsträchtige Lösung gefunden, die das Altpapierrecycling in der Schweiz sicherstellt und den Standort Schweiz in der Papierproduktion nachhaltig stärkt», sagt Peter Schildknecht, CEO der
CPH-Gruppe. «Mit den zusätzlichen Altpapiermengen aus der Schweiz ersetzen wir am Standort Perlen teure und ökologisch unsinnige Importe von Altpapier. Ab 2018 können wir dank dem substanziell höheren Anteil an inländischem Altpapier die Rohstoffkosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte auf den nationalen und internationalen Märkten weiter verbessern. Dies ist ein weiterer und bedeutender Schritt der Perlen Papier AG auf dem Weg zur Kostenführerschaft».

Die Perlen Papier AG ist ab 2018 die einzige Papierfabrik für Zeitungsdruck- und Magazinpapiere in der Schweiz. In Perlen (Kanton Luzern) werden dann jährlich gegen 500'000 Tonnen Altpapier aus inländischer Haushaltsammelware rezykliert und zu neuem Papier verarbeitet.
Perlen Papier sorgt dafür, dass die Schweizer Gemeinden das Papier aus Haushaltsammlungen umweltfreundlich entsorgen können.

Der Bereich Papier führt zudem die Altpapiersortieranlage in Utzenstorf fort, in der jährlich rund 30’000 Tonnen Altpapier und Karton getrennt werden. Dazu übernimmt Perlen Papier die Anlagen sowie eine geringe Anzahl an Mitarbeitenden und mietet die Räumlichkeiten am bestehenden Standort. Zum Übernahmepreis der Transaktion haben die beiden Parteien Stillschwei-
gen vereinbart.

Der Bereich Papier betreibt am Standort Perlen zwei Papiermaschinen. Die 2010 in Betrieb genommene PM7 ist die modernste Papiermaschine Europas. Sie produziert jährlich mehr als 350’000 Tonnen Zeitungsdruckpapiere. An der PM4 werden gestrichene Magazinpapiere (LWC) hergestellt. Insgesamt setzte der Bereich Papier 2016 513'000 Tonnen Pressepapiere im In- und Ausland ab.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #116396
 09.03.2017

CPH-Gruppe expandiert in Asien und erzielt positives operatives Ergebnis  (Firmennews)

Die CPH-Gruppe steigerte den Umsatz 2016 um 3,5% auf CHF 434,8 Mio. Dank konse- quent umgesetzten Massnahmen zur Effizienzsteigerung verbesserte sich der EBIT um CHF 27,7 Mio. auf CHF 5,9 Mio. Die Bereiche Chemie und Verpackung setzten die Wachstumsstrategie in Asien fort.

Im Geschäftsjahr 2016 stieg der Umsatz der CPH-Gruppe um 3,5% auf CHF 434,8 Mio. Die CPH setzte die Strategie erfolgreich fort, die Währungsabhän- gigkeit vom Franken zu senken, die Bereiche Chemie und Verpackung auszubauen und die Präsenz ausserhalb Europas zu stärken. Das Geschäftsjahr war von der Expansion in Asien und der Neupositionierung des Bereichs Chemie geprägt.

Nachdem das Areal in Uetikon am See an den Kanton Zürich verkauft worden ist, hat der Bereich Chemie die Verlagerung der Produktion von Standardmolekularsieben nach China zur 2016 erworbenen Jiangsu ALSIO Technology bereits weitgehend vollzogen. Weitere Pro- duktlinien werden nach Zvornik in Bosnien-Herzegowina verlagert, wo 2017 ein neues Pro- duktionswerk errichtet wird. Zudem wird ein Teil der Produktion an einen neuen Standort in Rüti im Zürcher Oberland verlegt. «Die Neuausrichtung dürfte bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Sie hat sich aber bereits signifikant auf den Geschäftsgang des Bereichs Chemie aus- gewirkt, der 2016 den Umsatz zweistellig steigern konnte und operativ in die Gewinnzone zurückgekehrt ist», sagt Peter Schildknecht (Bild), CEO der CPH Chemie + Papier Holding AG.

Der Bereich Verpackung profitierte vom weiteren Wachstum der Pharmaindustrie und reali- sierte ein Umsatzwachstum von 8,7%. Der Bereich setzte die Wachstumsstrategie in Asien ebenfalls fort. 2016 nahm das neue Beschichtungswerk für Barrierefolien in China planmässig den Betrieb auf und lieferte die ersten Folien an Pharmakunden in der asiatischen Region aus.

Der Bereich Papier operiert weiterhin in einem Umfeld, das von einem strukturellen Nachfra- gerückgang und Überkapazitäten geprägt ist. Die Nachfrage nach Zeitungsdruck- und Maga- zinpapieren ging 2016 weiter zurück. Da vor allem im Zeitungsdruck Kapazitäten aus dem Markt genommen wurden, war die Preissituation beim Zeitungsdruckpapier stabiler als bei den Magazinpapieren. Der Bereich Papier setzte 2016 mit 356'000 Tonnen mehr Zeitungs- druck-, aber mit 157'000 Tonnen deutlich weniger Magazinpapiere ab und konnte die Umsät- ze deshalb nur knapp halten.

Anhaltender Fokus auf Effizienzsteigerungen
Um die Marktposition zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu erhöhen, liegt ein Schwerpunkt bei der stetigen Verbesserung der Effizienz. Die umgesetzten Massnahmen bewirkten Entlastungen auf der Aufwandseite in zweistelliger Millionenhöhe. 2016 blieb der Materialaufwand mit 53% des Umsatzes konstant, obwohl die Preise des wichtigen Rohstoffs, Altpapier, anstiegen. Am stärksten konnte der Umsatzanteil der Energie gesenkt werden, der von 15% im Vorjahr auf 12% zurückging. Insgesamt wirkten sich die getroffenen Massnah- men positiv auf das operative Ergebnis aus und der EBITDA konnte auf CHF 36,9 Mio. ver- dreifacht werden. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 8,5%.

Nettoergebnis von Sonderfaktoren beeinflusst
Nach ordentlichen Abschreibungen von CHF 31,0 Mio. resultierte ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 5,9 Mio., was einer Zunahme von CHF 27,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr entspricht.

«Besonders erfreulich ist die Entwicklung des Bereichs Verpackung, dessen Ergebnis auf einen neuen Höchststand anstieg», kommentiert Peter Schildknecht. Zur Finanzierung des Kaufs von ALSIO hat die CPH ein Bankdarlehen von CHF 20 Mio. aufgenommen. Dies be- wirkte einen Anstieg der Zinsaufwendungen. Dem Erlös aus dem Verkauf des Areals in Uetikon von CHF 20 Mio. standen Aufwendungen für Restwertabschreibungen und Rückstel- lungen für die Stilllegung der Anlagen sowie personalbezogene Restrukturierungskosten von CHF 24,4 Mio. gegenüber. Das Nettoergebnis schloss mit CHF -7,7 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einer Verbesserung von CHF 25,4 Mio. entspricht.

Dividende von CHF 0.65 beantragt
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 21. März 2017 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 0.65 pro Aktie und bestätigt damit die kontinuierliche Dividendenpo- litik der Gruppe.

CPH mit anhaltend solider Bilanz
Die CPH-Gruppe ist finanziell gesund. Sie verfügte 2016 über liquide Mittel von CHF 70,3 Mio. und über einen Eigenkapitalanteil von 56,6%. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr (64,5%) ist vor allem auf eine Rückstellung von CHF 32 Mio. zur Seesanierung in Uetikon und die Verrechnung des Goodwills mit dem Eigenkapital von CHF 12,2 Mio. aus der Akquisition von ALSIO zurückzuführen. 2016 investierte die Gruppe CHF 20,7 Mio. in Sachanlagen. Der grösste Anteil entfiel auf die beiden neuen Produktionswerke in China. Dazu kamen weitere Investitionen in die Verbesserung der Effizienz der Anlagen. Die Gruppe erwirtschaftete einen Cash Flow von CHF 28,3 Mio. und einen Free Cash Flow von CHF 1,9 Mio.

Ausblick 2017
Die Konjunktur in den Zielmärkten der CPH deutet auf ein weiterhin positives, wenn auch fra- giles Wachstum hin. 2017 wird die CPH den Ausbau des Geschäfts in den schneller wach- senden Märkten in Asien weiter forcieren. Die Neuausrichtung des Bereichs Chemie dürfte bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Die Bereiche Chemie und Verpackung planen einen wei- teren Ausbau ihrer Geschäfte. Die Aussichten des Papierbereichs hängen stark von der wei- teren Marktentwicklung bzw. den schwierig zu prognostizierenden Papierpreisen und vom Franken-Eurokurs ab. Der Bereich strebt höhere Absatzvolumen und ein ausgeglichenes Er- gebnis an. Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung werden in allen Geschäftsbereichen un- vermindert weitergeführt. 2017 sind dazu Investitionen von rund CHF 36 Mio. geplant.

«Stabile Papierpreise und Währungsverhältnisse vorausgesetzt, geht die CPH-Gruppe für 2017 von höheren Umsätzen und einer leichten Steigerung des operativen Ergebnisses aus», sagt Peter Schildknecht.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #114492
 25.07.2016

CPH ist operativ zurück in den schwarzen Zahlen  (Firmennews)

Die grossen Anstrengungen zur Bewältigung der Frankenstärke haben im ersten
Halbjahr 2016 in allen Geschäftsbereichen Früchte getragen. Der Umsatz der
CPH-Gruppe stieg um 10,1 % auf CHF 219,5 Mio. Sowohl EBITDA wie auch EBIT verbesserten sich um deutlich mehr als CHF 20 Mio. auf CHF 22,0 Mio. bzw. CHF 6,0 Mio. Für das gesamte Jahr erwartet die CPH ein positives operatives Ergebnis.

Die CPH-Gruppe realisierte im ersten Halbjahr 2016 eine erfreuliche Umsatzsteigerung von 10,1 % auf CHF 219,5 Mio., an der alle Geschäftsbereiche beteiligt waren.

Neben dem organischen Wachstum wirkte sich im Bereich Chemie auch die Integration der chinesischen Jiangsu ALSIO Technology Co. Ltd. positiv auf den Umsatz aus. ALSIO wird seit März 2016 konsolidiert. Die CPH verkaufte zudem im März das Fabrikareal der Chemie in Uetikon an den Kanton Zürich, der an diesem Standort eine Kantonsschule errichten will. Die CPH hat dieses Areal für zwei Jahre vom Kanton gemietet, um die Verlagerung der Produktion an andere Standorte geordnet durchzuführen.
Auch operativ legte der Bereich Chemie zu und erreichte im ersten Halbjahr 2016 ein positives Ergebnis. Der Bereich Papier konnte das Produktionsvolumen weiter steigern und profitierte von leicht höheren Papierpreisen. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum an und das operative Ergebnis schloss dank weiterer Effizienzsteigerungen beinahe ausgeglichen ab. Die erstmals für die Papierproduktion erstellte Ökobilanz bescheinigt dem Bereich eine im europäischen Vergleich weit überdurchschnittliche Energieeffizienz. Der Bereich Verpackung erhöhte den Umsatz und lieferte die ersten beschichteten Folien vom neuen Betriebsstandort in China an Pharmakunden in Asien aus. Das Betriebsergebnis stieg überproportional an.

Die hohen Anstrengungen zur weiteren Verbesserung der Effizienz und zur Kostensenkung haben sich eindrücklich im operativen Ergebnis der CPH-Gruppe niedergeschlagen. Der EBITDA stieg um CHF 22,7 Mio. auf CHF 22,0 Mio., woraus sich eine EBITDA-Marge von 10,0 % ergibt. Nach einem Betriebsergebnis (EBIT) von CHF – 18,5 Mio. im Vorjahr, welches primär aufgrund des Frankenschocks stark negativ ausgefallen war, steigerte die CPH-Gruppe den EBIT um CHF 24,5 Mio. auf CHF 6,0 Mio. Der Verkauf des Areals in Uetikon wirkte sich inkl. Steuern und Restrukturierungskosten mit CHF – 3,8 Mio. auf das Nettoergebnis aus, welches von CHF – 28,7 Mio. im Vorjahr auf CHF – 2,6 Mio. stieg. Die flüssigen Mittel der Gruppe nahmen um CHF 21,1 Mio. auf CHF 74,3 Mio. zu. Mit einer Eigenkapitalquote von 57,0 % ist die CPH-Gruppe weiterhin solide kapitalisiert.

Die CPH hat Richard Unterhuber zum neuen CFO ernannt. Richard Unterhuber blickt auf eine 20-jährige Laufbahn in Finanzen und Controlling zurück und war zuletzt CFO der international tätigen Industriegruppe Multi-Contact in Allschwil. Er wird sein Amt am 1. Oktober 2016 antreten. Per 30. Juni 2016 stieg die Anzahl der Mitarbeitenden auf 1001 an. Dies ist vor allem auf die beiden neuen Produktionsstätten in China zurückzuführen.

Ausblick 2016
Der Bereich Chemie wird im zweiten Halbjahr 2016 die Produktion von Molekularsieben von Uetikon an die Standorte in China und in den USA verlagern. Für die Produktbereiche der hochwertigen Gele (GMP) und der deuterierten Lösungsmittel wird ein neuer Standort in der Umgebung von Uetikon evaluiert. Der Bereich Chemie wird 2016 im Vergleich zum Vorjahr höhere Umsätze erzielen und strebt ein positives Betriebsergebnis an. Im Bereich Papier bestehen weiterhin Überkapazitäten im Markt und die Preisentwicklung bleibt unsicher. Die Programme zur Effizienzsteigerung werden unvermindert fortgeführt. Die im Markt neu eingeführten Papiersorten werden zu Mehrvolumen führen. Der Bereich rechnet 2016 mit einem höheren Umsatz und einem ausgeglichenen Betriebsergebnis. Im Bereich Verpackung sind die Aussichten gut. Die Pharmamärkte wachsen in Asien weiterhin überdurchschnittlich und können in Zukunft direkt vom Werk in China mit beschichteten Folien beliefert werden. Für 2016 geht der Bereich von steigenden Umsätzen und einer weiteren Zunahme beim operativen Ergebnis aus.

Sollten sich im zweiten Halbjahr die Währungsrelationen und die Papierpreise stabil verhalten, geht die CPH-Gruppe für das Geschäftsjahr 2016 von einem höheren Umsatz und einem positiven operativen Ergebnis aus. Die strategische Ausrichtung der Bereiche Chemie und Verpackung auf die Wachstumsmärkte in Asien wird sich positiv auf den Geschäftsverlauf auswirken. Der Bereich Papier strebt unvermindert die Kostenführerschaft in seinen regionalen Absatzmärkten an.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #113387
 08.04.2016

Richard Unterhuber wird CFO der CPH-Gruppe  (Firmennews)

Der Verwaltungsrat der CPH Chemie + Papier Holding AG (SIX: CPHN) hat Richard Unterhuber zum neuen Chief Financial Officer (CFO) der CPH-Gruppe ernannt. Er wird die Aufgabe am 1. Oktober 2016 übernehmen.

Der 49-jährige Richard Unterhuber war während rund zehn Jahren CFO bei der international tätigen Industriegruppe Multi-Contact AG in Allschwil. Er blickt auf eine über 20-jährige Laufbahn im Bereich Finanzen und Controlling zurück. Vor seiner Tätigkeit bei der Multi-Contact-Gruppe hatte er diverse leitende Finanz- und Controlling-Aufgaben bei verschiedenen Industrieunternehmen wahrgenommen,
beispielsweise bei der SCA Packaging Switzerland Group oder bei Sarna (heute Sika). Richard Unterhuber ist diplomierter Betriebswirt und Certified Management Accountant (CMA). Er verfügt zudem über einen MBA in Unternehmensführung.

Richard Unterhuber wird am 1. Oktober 2016 in die CPH-Gruppe eintreten und die Funktion des CFO übernehmen, die seit dem Ausscheiden von Manfred Häner Ende Februar 2016 interimistisch durch Marcel Bernet, stv. CFO, wahrgenommen wird. Richard Unterhuber wird Mitglied der Gruppenleitung der CPH Chemie + Papier Holding AG und berichtet direkt an den CEO, Dr. Peter Schildknecht.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #113011
 01.03.2016

Geschäftsjahr 2015: Frankenaufwertung und sinkende Papierpreise belasten CPH-Gruppe  (Firmennews)

Der stärkere Franken und tiefere Papierpreise wirkten sich 2015 negativ auf die Geschäftstätigkeit der CPH Chemie + Papier Holding AG aus. Der Umsatz der CPH-Gruppe ging um 14,7 % auf CHF 420,0 Mio. zurück und der EBIT sank auf CHF –21,8 Mio.
Im Jahr 2016 strebt die Gruppe auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an.

Zwei Entwicklungen beeinflussten 2015 die CPH-Gruppe massgeblich:
Erstens wirkte sich die Aufhebung des Euromindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 auf alle drei Geschäftsbereiche negativ aus.
Die CPH erwirtschaftete 2015 60% der Erträge im Euroraum. Gleichzeitig produzieren die Bereiche Chemie und Verpackung teilweise und der Bereich Papier ausschliesslich in der Schweiz.
Einen Währungsschock von mehr als 10% zu absorbieren, stellt sich daher als grosse Herausforderung für ein exportorientiertes Unternehmen wie die CPH dar.

Die zweite Entwicklung betraf nur den Bereich Papier, der aber 59
% des Gruppenumsatzes ausmachte. Die Nachfrage nach Pressepapieren ist seit einigen Jahren aus strukturellen Gründen rückläufig. Als Folge von Überkapazitäten gingen die Papierpreise 2015 weiter zurück, was sich auf den Geschäftsgang des Bereichs Papier auswirkte.
Obwohl der Bereich Papier im Jahr 2015 den Absatz auf 538‘000 Tonnen steigerte, ging der Umsatz um mehr als 20 % zurück.

Alle Geschäftsbereiche steigern Absatz
Die zwei genannten Entwicklungen führten zu einem Umsatzrückgang der CPH-Gruppe um 14,7% auf CHF 420 Mio. „Klammert man die Sondereffekte des Frankenschocks und der tieferen Papierpreise aus, hat die Gruppe den Umsatz 2015 um 1,7 % gesteigert“, kommentiert Dr. Peter Schildknecht (Bild), CEO der CPH-Gruppe.
Alle drei Geschäftsbereiche konnten 2015 ihre Absatzvolumen steigern und ihre Marktanteile erhöhen.

Frankenaufwertung belastet Gruppenergebnis – Chemie und Verpackung über Vorjahr
Der EBITDA der CPH ging vor allem aufgrund des schwierigen Marktumfeldes im Bereich Papier von CHF 50,8 Mio. auf CHF 12,2 Mio. zurück.
Die Frankenaufwertung und die tieferen Papierpreise belasteten das Betriebsergebnis (EBIT) mit rund CHF 55 Mio., wobei der stärkere Franken CHF 25 Mio. und die tieferen Papierpreise CHF 30 Mio. ausmachten.
Trotz der realisierten Produktivitätsfortschritte fiel deshalb der EBIT von CHF 16,0 Mio. auf CHF –21,8 Mio.
„Die Bereiche Chemie und Verpackung konnten den EBIT trotz des
herausfordernden Marktumfeldes und trotz des starken Frankens gegenüber dem Vorjahr verbessern“, sagt Peter Schildknecht.
Das Finanzergebnis lag mit CHF –12,1 Mio. deutlich unter dem Vorjahr von CHF –5,6 Mio., was vor allem auf die Belastung durch die Frankenaufwertung im Januar zurückzuführen ist.
Es fielen betriebsfremde Erträge von CHF 2,0 Mio. an und das Nettoergebnis schloss mit CHF – 33,1 Mio. deutlich im Minus.

Dividende von CHF 0.60 beantragt
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 23. März 2016 die Ausschüttung einer Dividende in der Form einer Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 0.60 pro Aktie und bestätigt damit
die kontinuierliche Dividendenpolitik der Gruppe.

CPH forciert Expansion in Asien
Der Geschäftsgang der CPH-Gruppe wird stark vom Bereich Papier und von der Wechselkursentwicklung des Frankens bestimmt. Durch ezielte Massnahmen konnte der Kostenanteil in Schweizer Franken bereits von 70% auf rund 50 % reduziert werden.
Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und vom Währungsraum Schweizer Franken weiter zu verringern, investiert die CPH ausserhalb des Papierbereichs und ausserhalb der Schweiz in neue Märkte und
Produktionskapazitäten.
Der Bereich Verpackung hatte bereits im Jahr 2014 den Bau eines Beschichtungswerkes in Wujian in China beschlossen. Der Spatenstich erfolgte im Frühjahr 2015 und die Arbeiten kommen planmässig voran. Die Aufnahme der Produktion ist Mitte 2016 geplant, so dass die
ersten beschichteten Folien für die Pharmaindustrie im Lauf des Jahres in der Region Asien ausgeliefert werden können.
Ende 2015 hat der Bereich Chemie in der Provinz Jiangsu in China den Kauf der Firma Jiangsu ALSIO Technology bekannt gegeben. ALSIO ist ein führender Produzent von Molekularsieben in China und beschäftigte Ende 2015 120 Mitarbeitende. ALSIO ergänzt das Produktprogramm der Zeochem und verbessert die globale Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs. Der neue Produktionsstandort wird im ersten Quartal 2016 in die Zeochem-Gruppe integriert.

Ausblick 2016
Nach den Währungsturbulenzen im Jahr 2015 haben sich die Wechselkurse auf neuen Niveaus eingependelt. Allerdings ist der Schweizer Franken, gemessen an den Kaufkraftparitäten, im Vergleich mit den wichtigsten Handelspartnern weiterhin deutlich überbewertet.
Die verstärkte Präsenz der Bereiche Chemie und Verpackung in Asien wird dazu beitragen, die Einflüsse der Währung und die hohen Produktionskosten zu reduzieren.
Der operative Erfolg der CPH-Gruppe wird auch 2016 stark vom Bereich Papier abhängen.
Bei den Papierpreisen zeichnet sich eine leichte Erholung ab. „Zusammen mit den eingeleiteten Massnahmen zur Effizienzsteigerung sollte im Bereich Papier 2016 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis möglich sein“, sagt Peter Schildknecht.
Die Massnahmen zur Effizienzsteigerung werden auch in den übrigen Geschäftsbereichen mit unvermindertem Elan weitergeführt.
Peter Schildknecht: „Die CPH-Gruppe strebt für 2016 eine Umsatzsteigerung und auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an.“
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #110894
 22.07.2015

Chemie und Verpackung verbessern Ergebnis - Schwacher Euro und tiefere Papierpreise ...  (Firmennews)

...beeinträchtigen Papier

Halbjahresabschluss 2015
Alle drei Geschäftsbereiche konnten die Absatzvolumen im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr steigern. Dennoch ging der Umsatz der CPH-Gruppe aufgrund des schwächeren Euros und tieferer Papierpreise um 18,0% auf CHF 199,3 Mio. und der EBIT um CHF 27,8 Mio. auf CHF –18,5 Mio. zurück. Die Bereiche Chemie und Verpackung konnten erfreulicherweise das Ergebnis des Vorjahres trotz des starken Schweizer Frankens leicht verbessern.
Der Rückgang des Euro um rund 13% gegenüber dem Franken hat sich auf
die CPH-Gruppe ausgewirkt, da rund zwei Drittel der Erträge in Euro anfallen.

„Alle Geschäftsbereiche haben die Absatzvolumen im ersten Halbjahr gesteigert“, kommentiert Peter Schildknecht (Bild), CEO der CPH Chemie + Papier Holding AG. „In den Bereichen Chemie und Verpackung ist es erfreulicherweise gelungen, das Ergebnis des Vorjahres trotz des stark überbewerteten Schweizer Frankens zu übertreffen.“

Der Bereich Papier setzte weitere Effizienzsteigerungen um, konnte die Einflüsse der Währung und die sinkenden Preise bei den Pressepapieren
aber nicht kompensieren.
Der Umsatz der CPH-Gruppe ging im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 18,0% auf CHF 199,3 Mio. zurück.

Chemie und Verpackung mit besserem Ergebnis
Der Bereich Chemie hat dank deutlich höherer Absatzvolumen den Umsatz des Vorjahres übertroffen. Die beiden Produktionsstandorte in der Schweiz und in den USA waren gut ausgelastet. Das Betriebsergebnis konnte leicht verbessert werden. Die Pharmamärkte legten im ersten Halbjahr 2015 weiter zu, wobei in Europa, dem wichtigsten Absatzmarkt des Bereichs Verpackung, die Wachstumsraten im tiefen einstelligen Bereich lagen. Die höheren Absatzmengen kompensierten die Währungsverluste aber nur zum Teil und der Umsatz ging entsprechend zurück. Mit weiteren Effizienzverbesserungen ist es gelungen, das Betriebsergebnis zu steigern.
Der Bereich Papier litt neben dem schwachen Euro darunter, dass die Preise für Pressepapiere zurückgingen. Die abgesetzten Mehrmengen konnten diese Rückgänge nicht kompensieren. Obwohl der Aufwand gegenüber dem Vorjahr weiter reduziert werden konnte, resultierte ein negatives Betriebsergebnis.
Da der Bereich Papier rund zwei Drittel zum Gruppenergebnis beiträgt, wirkt sich dessen Geschäftsverlauf stark auf das Gesamtergebnis der CPH aus. Im Vergleich zum Vorjahr ging der EBIT von CHF 9,3 Mio. auf CHF –18,5 Mio. zurück. Der starke Franken beeinflusste das Finanzergebnis negativ und das Nettoergebnis sank auf CHF –28,7 Mio. Per Ende Juni 2015 betrug das Eigenkapital CHF 404,3 Mio. Mit einer Eigenkapitalquote von 64,1 % ist die CPH-Gruppe damit weiterhin solide kapitalisiert.

An der Generalversammlung vom 1. April 2015 wurden Manuel Werder und Kaspar W. Kelterborn neu in den Verwaltungsrat gewählt. An der ersten Sitzung hat sich der Verwaltungsrat neu konstituiert. Tim Talaat übernahm vom ausgetretenen Max Walter die Position des Vizepräsidenten. Der Ausschuss «Finanzen und Revision» steht unter dem
Vorsitz von Kaspar W. Kelterborn. Mitglieder sind Peter Schaub und
Manuel Werder.

Ausblick 2015:
Im Banne der Währungsentwicklung
Der Bereich Chemie dürfte in der zweiten Jahreshälfte weiterhin von der guten Nachfrage profitieren. Vor allem bei den höhermargigen Produkten sind die Anlagen gut ausgelastet. Mit einem höheren Absatz und weiteren Massnahmen zur Kostensenkung können die Währungsnachteile abgefedert werden, so dass sowohl Umsatz wie auch Ergebnis in etwa auf dem Vorjahresniveau gehalten werden sollten.
Die Aussichten für den Bereich Verpackung stimmen weiterhin zuversichtlich. Die Expansion in China schreitet voran und der Bau des Produktionswerkes in Wujiang hat begonnen. Mitte 2016 sollten die ersten beschichteten Folien für die lokale Pharmaindustrie zur Verfügung stehen. Der Umsatz dürfte zwar 2015 hauptsächlich währungsbedingt hinter dem Vorjahr zurückbleiben; dank den
erfolgreichen Effizienzsteigerungsmassnahmen erwartet der Bereich
Verpackung aber ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr.
Im Bereich Papier zeigt sich ein Lichtblick im zweiten Halbjahr. So haben zahlreiche Mitbewerber Preiserhöhungen für Magazinpapiere angekündigt. Angesichts der rückläufigen Nachfrage müssten aber die Produktionskapazitäten von Pressepapieren in Europa weiter deutlich reduziert werden, um eine nachhaltige Preiserholung zu ermöglichen. Zusätzliche Massnahmen zur Verbesserung der Effizienz wurden eingeleitet, um die Prozesse und Kosten weiter zu optimieren. Der Bereich Papier wird aber den Umsatz des Vorjahres nicht erreichen und das Betriebsergebnis wird deutlich negativ ausfallen.
Peter Schildknecht: „Für 2015 rechnet die CPH-Gruppe mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr und einem negativen Betriebsergebnis.
Mittelfristig wird die CPH wieder in die Gewinnzone vorstossen, wie
wir es schon im Vorjahr bewiesen haben.“
Dazu wird die Strategie weiter forciert, ausserhalb des Papierbereichs im Ausland zu expandieren, um die lokalen Märkte mit hohen Wachstumsraten noch besser zu erschliessen und die heutige hohe
Währungsabhängigkeit zu reduzieren.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #109458
 26.03.2015

Geschäftsjahr 2014: CPH mit positivem Ergebnis  (Firmennews)

Die CPH Chemie + Papier Holding AG hat 2014 den Umsatz um 2,3% auf CHF 492,5 Mio. gesteigert und schloss das Geschäftsjahr mit einem EBIT von CHF 16,0 Mio. positiv ab.
Der Generalversammlung wird die Ausschüttung einer unveränderten Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 pro Aktie und ein Aktiensplit im Verhältnis von 1 zu 20 vorgeschlagen. Tiefere Papierpreise und die Aufhebung des Euro-Mindestkurses werden 2015 operativ zu einem negativen Ergebnis führen.

In Europa, dem wichtigsten Absatzraum der CPH-Gruppe, entwickelte sich die Konjunktur im Berichtsjahr seitwärts. Die CPH konnte beim Umsatz leicht zulegen und das Ergebnis eindrücklich steigern, was vor allem auf den Bereich Papier zurückzuführen war.
„Die Effizienzsteigerungen von CHF 20 Mio. bis CHF 30 Mio., die wir in den vergangenen Jahren jährlich realisierten, sind 2014 erstmals auch im Ergebnis sichtbar“, kommentiert Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe.
Dies liegt daran, dass die Papierpreise und die relevanten Wechselkurse im Berichtsjahr weitgehend stabil blieben.

Gruppenumsatz nimmt leicht zu
Der Umsatz der CPH-Gruppe stieg im Berichtsjahr um 2,3% auf CHF 492,5 Mio.
„Erfreulicherweise trugen alle drei Geschäftsbereiche zum Wachstum bei. Allen voran erzielte der Bereich Papier substanzielle Erfolge“, meinte Peter Schildknecht. „Erstmals konnte die PM 4 während des gesamten Jahres vollständig mit höhermargigen Magazinpapieren ausgelastet werden.“
Da auch die PM 7 ihre Produktionsmenge steigern konnte und die Papierpreise weitgehend stabil blieben, stieg der Umsatz des Bereichs an. Auch die Bereiche Verpackung und Chemie realisierten ein leichtes Umsatzplus.

Operatives Ergebnis deutlich gesteigert
Der EBITDA der CPH stieg im Geschäftsjahr um 64,5 % auf CHF 50,8 Mio., was einer EBITDA-Marge von 10,3 % entspricht. Wertberichtigungen auf Sachanlagen hatten das Betriebsergebnis (EBIT) des Vorjahres massgeblich geprägt. Im Vergleich zum Betriebsergebnis vor Wertberichtigung legte der EBIT 2014 um eindrückliche CHF 42,7 Mio. auf CHF 16,0 Mio. zu. Die EBIT-Marge betrug 3,3 %.

Nettoergebnis klar im Plus
Das Nettoergebnis schloss mit CHF 10,5 Mio. ebenfalls positiv ab. Das Ergebnis kam ohne grössere betriebsfremde Erträge zu Stande, da im Geschäftsjahr keine wesentlichen Immobilien verkauft worden waren.

Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 beantragt Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 1. April 2015 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende in der Form einer Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von CHF 13.00 pro Aktie vor und bestätigt damit die kontinuierliche Dividendenpolitik der Gruppe.

Aktiensplit von 1 zu 20
Zudem beantragt er einen Aktiensplit im Verhältnis von 1 zu 20. Eine Aktie zu nominal CHF 100 soll in 20 Aktien zu nominal CHF 5 gesplittet werden.

Bau eines Produktionswerkes in China
Die CPH erwirtschaftet zwei Drittel der Umsätze im Bereich Papier. 84 % der Umsätze stammen aus den gesättigten europäischen Märkten. Die Gruppe erzielt nur 14 % der Umsätze in der Schweiz, während rund 70 % der Kosten in Schweizer Franken anfallen. Der seit einigen Jahren überbewertete Schweizer Franken wirkt sich entsprechend negativ auf das Ergebnis aus. Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und den Wechselkursen zu reduzieren, wird die CPH zukünftig in neue Produktionskapazitäten ausserhalb des Papierbereichs und ausserhalb der Schweiz investieren und verstärkt neue Märkte in Asien und Lateinamerika erschliessen. Im Geschäftsjahr hat die CPH diesen strategischen Leitlinien entsprechend den Entscheid für den weiteren Ausbau des Verpackungsbereichs in China gefällt. Auf einem im Baurecht erworbenen Grundstück in Suzhou wird im ersten Quartal 2015 mit dem Bau einer PVC-Beschichtungsanlage begonnen. Mit den zusätzlichen Kapazitäten, die ab 2016 zur Verfügung stehen, werden die rasch wachsenden Pharma-Märkte in Asien verstärkt erschlossen.

Veränderungen im Verwaltungsrat
Die CPH beantragt der Generalversammlung vom 1. April 2015 die Zuwahl von zwei neuen Verwaltungsräten. Als Ersatz für Hanspeter Balmer, der am 30. Juni 2014 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist, wird Kaspar W. Kelterborn zur Wahl vorgeschlagen. Als Nachfolger von Max Walter, der aufgrund einer internen Alterslimite nicht mehr zu Wiederwahl antritt, soll Manuel Werder Einsitz im Verwaltungsrat nehmen.

Ausblick 2015
Nach der überraschenden Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 haben die wichtigen Fremdwährungen im Vergleich zum Franken zweistellig an Wert verloren.
„Da die CPH-Gruppe mehrheitlich in der Schweiz produziert und ihre Produkte überwiegend exportiert, schlagen sich Wechselkursveränderungen der wichtigen Währungen Euro und US-Dollar im Verhältnis zum Schweizer Franken in Umsatz und Ergebnis nieder,“ kommentiert Peter Schildknecht.
Für 2015 muss mit weiterhin schwachen Fremdwährungen gerechnet werden, Prognosen zum Geschäftsverlauf sind daher mit hoher Unsicherheit behaftet. Der operative Erfolg der CPH-Gruppe hängt massgeblich von der Entwicklung des Papierbereichs ab. Aufgrund der Überkapazitäten im Markt stehen die Papierpreise 2015 unter Druck, was mit Mehrmengen nicht kompensiert werden kann. Die Bereiche Chemie und Verpackung werden die höherwertigen Produkte weiter ausbauen und in den Wachstumsregionen neue Märkte erschliessen.
Für das Areal der CPH, auf welchem der Bereich Chemie in Uetikon produziert, interessiert sich der Kanton Zürich als möglichen Standort für den Bau einer Kantonsschule. Die CPH führt deshalb mit dem Kanton Gespräche.
Peter Schildknecht: „In allen Bereichen werden die Massnahmen zur Effizienzsteigerung unvermindert weiter geführt. 2015 strebt die CPH einen weiteren Ausbau ihrer Marktanteile an. In Franken gerechnet wird der Umsatz aber deutlich sinken und das Betriebsergebnis wird negativ ausfallen.“
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #107178
 30.07.2014

CPH kehrt in die Gewinnzone zurück  (Firmennews)

Die CPH Chemie + Papier Holding AG hat im ersten Halbjahr 2014 den Umsatz in einem herausfordernden Umfeld bei CHF 242,9 Mio. gehalten. Dank weiterer Effizienzsteigerungen und der gesunkenen Abschreibungsbasis nahm das Betriebsergebnis um CHF 22,9 Mio. auf CHF 9,3 Mio. zu. Die CPH-Gruppe platzierte mit Erfolg die erste Frankenanleihe.

Die CPH-Gruppe realisierte im ersten Halbjahr 2014 einen gegenüber dem Vorjahr praktisch unveränderten Umsatz von CHF 242,9 Mio. (-0,9 %). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um CHF 22,9 Mio. auf CHF 9,3 Mio. gesteigert werden. "Rund die Hälfte der Verbesserungen ist auf Profitabilitätssteigerungen zurückzuführen. Zudem wirkte sich die tiefere Abschreibungsbasis nach den Wertberichtigungen des Vorjahres positiv aus", erläutert Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe. "Damit ist es gelungen, erstmals seit 2009 auf Gruppenebene wieder ein positives Betriebsergebnis zu erzielen." Das Nettoergebnis lag nach einem Verlust im Vorjahr mit CHF 7,8 Mio. ebenfalls in den schwarzen Zahlen.
Das Eigenkapital betrug per Ende Juni 2014 CHF 437,7 Mio. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 66,6 %. Zur Neustrukturierung des Fremdkapitals und zur Finanzierung der Wachstumsvorhaben hat die CPH erstmals eine Anleihe von CHF 120 Mio. am Schweizer Kapitalmarkt aufgelegt. Die Anleihe konnte mit einem Coupon von 2,75 % und einer Laufzeit von fünf Jahren erfolgreich platziert werden.

Unterschiedliche Entwicklung der Bereiche
Die zwei grössten Geschäftsbereiche Papier und Verpackung lieferten im ersten Halbjahr 2014 positive Ergebnisbeiträge, während der Bereich Chemie unter der Nachfrageschwäche in den Märkten litt, die aus der Schweiz beliefert werden. Der Preisdruck der Mitbewerber vor allem aus dem asiatischen Raum machte dem Standort des Bereichs Chemie in der Schweiz zu schaffen und die Auslastung blieb unbefriedigend. Die anhaltende Nachfrage nach Molekularsieben aus der Ethanol- und Schiefergasproduktion wirkte sich hingegen positiv auf den Geschäftsgang in den USA aus. Insgesamt erreichte der Bereich Chemie den Umsatz des Vorjahres nicht und es resultierte ein negatives Betriebsergebnis. Der Bereich Papier erwirtschaftete einen leicht höheren Umsatz. Er profitierte von leichten Preissteigerungen gegenüber der Vorjahresperiode und höheren Absatzmengen. Die Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität zeigen Wirkung und das Betriebsergebnis schloss im Plus. Das Wachstum der Pharmamärkte in Europa hat sich leicht abgeschwächt und damit auch die Nachfrage nach Folien des Bereichs Verpackung, welche hauptsächlich zu Blistern verarbeitet werden. Bei einem weitgehend unveränderten Umsatz wurde das Betriebsergebnis des Vorjahres nicht mehr erreicht.

Ausblick 2014: Verpackung expandiert nach China
Im Bereich Chemie dürfte die Nachfrage in Amerika im zweiten Halbjahr 2014 stabil bleiben. Auf die verschärfte Wettbewerbssituation in Europa reagierte der Bereich mit Optimierungen in der Rohstoffbeschaffung und mit verstärkten Verkaufsanstrengungen. Auch wenn von einem besseren zweiten Halbjahr ausgegangen wird, bleibt es eine Herausforderung, den Umsatz des Vorjahres zu erreichen. Das Ergebnis sollte sich verbessern, dürfte aber negativ bleiben. Am Papiermarkt ist die Nachfrage in Europa weiter rückläufig und die Preise bleiben im zweiten Halbjahr aufgrund von Überkapazitäten unter Druck. Der Bereich ist aber zuversichtlich, höhere Produktionsmengen am Markt absetzen zu können. Dank weiterer Effizienzsteigerungen erwartet der Bereich Papier ein positives Ergebnis. Der Bereich Verpackung hat die Expansion der Produktion nach China beschlossen, um noch besser am Wachstum des Pharmamarktes in Asien zu partizipieren. Dazu wird in der Nähe von Shanghai Land erworben. Die nach GMP-Standards geplante Anlage dürfte 2016 den Betrieb aufnehmen. Für 2014 erwartet der Bereich Verpackung einen unveränderten Umsatz und ein positives Ergebnis.
Die CPH rechnet für 2014 mit einem leicht höheren Gruppenumsatz. "Dank der in allen Bereichen fortgeführten Massnahmen zur Verbesserung der Profitabilität wird die Gruppe ein positives Ergebnis ausweisen. Die Rückkehr in die schwarzen Zahlen ist das Verdienst des Einsatzes der Mitarbeitenden der CPH-Gruppe, wofür wir uns ganz herzlich bedanken", sagt Peter Schildknecht.
Per 30. Juni 2014 ist Hanspeter Balmer aus gesundheitlichen Gründen aus dem Verwaltungsrat der CPH Chemie + Papier Holding AG zurückgetreten. Die CPH dankt Hanspeter Balmer für sein Engagement im Verwaltungsrat während mehr als 17 Jahren und wünscht ihm alles Gute. Seine Funktion als Vorsitzender des Ausschusses "Finanzen und Revision" übernimmt Max Walter. Zudem nimmt Tim Talaat bis zur Generalversammlung 2015 Einsitz im Ausschuss.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #106794
 25.06.2014

CPH per Ende Mai 2014 auf Kurs   (Firmennews)

Die Chemie + Papier Holding AG (CPHN) ist in den ersten fünf Monaten 2014 in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Die positive Ertragsentwicklung der CPH-Gruppe hat sich in den ersten Monaten des Jahres 2014 den Erwartungen entsprechend bestätigt. Per Ende Mai liegt der kumulierte Nettoumsatz für die Monate Januar bis Mai bei CHF 204,4 Mio. und damit nur knapp unter dem Vorjahreswert von CHF 206,6 Mio. Der kumulierte EBITDA entwickelte sich erfreulich und stieg um 73% auf CHF 20,9 Mio. (Vorjahr CHF 12,1 Mio.). Als Folge davon resultierte ein Betriebsergebnis (EBIT) von CHF 6,4 Mio., was einer substanziellen Verbesserung von CHF 18,3 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert von CHF -11,9 Mio. entspricht. Das ebenfalls positive Nettoergebnis beläuft sich auf CHF 4,6 Mio. gegenüber CHF -13,8 Mio. im Vorjahr. Die starke Ergebnisverbesserung und die Rückkehr in die Gewinnzone hängen auch mit der Wertberichtigung (Impairment) im Jahr 2013 und der daraus folgenden tieferen Abschreibungsbasis zusammen.
Die Märkte in den drei Geschäftsbereichen Chemie, Papier und Verpackung entwickelten sich 2014 unterschiedlich. Im umsatzmässig für die CPH bedeutendsten Bereich Papier haben sich die fundamentalen Markttrends trotz einer leichten Erholung der Papierpreise nicht geändert. Der Markt kämpft mit einem anhaltenden Nachfragerückgang und bestehenden Überkapazitäten. Dank den erzielten Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen konnte der Bereich Papier den Umsatz in den ersten fünf Monaten steigern und ein positives operatives Ergebnis erzielen.
Der Pharmamarkt wächst weiterhin. Allerdings hat in Europa, dem Hauptabsatzgebiet für Blisterfolien des Bereichs Verpackung, das Marktwachstum etwas an Dynamik verloren. Der Bereich plant deshalb die verstärkte Expansion in die schneller wachsenden Märkte Asiens. Die Verpackung weist bei gehaltenem Umsatz ein unter dem Vorjahr liegendes positives operatives Ergebnis aus.
Der Bereich Chemie leidet in Europa weiterhin unter dem anhaltenden Nachfrage- und Umsatzrückgang, der sich in einem erneut negativen operativen Ergebnis niederschlug, während sich das Geschäft in Nordamerika erfreulich entwickelte.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #105447
 18.02.2014

Geschäftsjahr 2013 - CPH passt Bilanz an schwieriges Marktumfeld an und nimmt ...  (Firmennews)

... Wertberichtigung vor

Die CPH Gruppe sah sich auf operativer Ebene einem erneut herausfordernden Marktumfeld gegenüber. Mit einem Nettoumsatz von CHF 481,3 Mio. hat die CPH-Gruppe 2013 einen EBITDA von CHF 30,9 Mio. erwirtschaftet. Wie bereits anfangs 2014 kommuniziert, erfordert das stark veränderte Marktumfeld eine Wertberichtigung auf Sachanlagen von CHF 250,9 Mio. Das Betriebsergebnis sank in der Folge auf CHF –277,6 Mio. und das Nettoergebnis auf CHF –271,5 Mio. Auch nach der vorgenommenen Wertberichtigung ist die CPH-Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von 64 % weiterhin solide aufgestellt.

Die wirtschaftliche Situation in Europa, dem Hauptabsatzraum für die Produkte der CPH-Gruppe (SIX: CPHN), hat sich 2013 nur zaghaft erholt. Für das gesamte Jahr entwickelten sich die Volkswirtschaften insgesamt immer noch seitwärts. Bisher konnte nur der Bereich Verpackung, welcher konsequent auf den Pharmamarkt ausgerichtet ist, von einem leicht verbesserten Umfeld profitieren. Die Bereiche Chemie und Papier waren während des ganzen Jahres mit hohen Überkapazitäten mit entsprechendem Preisdruck konfrontiert. Der unverändert starke Franken hinterlässt nach wie vor tiefe Spuren in der Erfolgsrechnung der CPH-Gruppe. Die Entwicklung der Währungen im Vergleich zum Schweizer Franken beeinflusst die Ertragslage der CPH markant, da gruppenweit rund 70 % der Kosten in Franken anfallen, hingegen nur 15 % der Erträge. Die weiteren erfolgreich umgesetzten Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen und höheren Verkaufsvolumina waren nicht ausreichend, um die Marktverwerfungen zu kompensieren.

Im Bereich Chemie hat sich die Nachfrage im Projektgeschäft von aus der Schweiz bedienten Märkten noch nicht nachhaltig erholt und die Umsätze waren nach einem starken Wachstum im 2012 wieder rückläufig. Auch die erfreuliche Umsatzsteigerung in den USA konnte den Rückgang in der Schweiz nicht kompensieren.
Bis im Oktober lag der Umsatz des Bereichs Papier noch über dem Vorjahr. Ende Oktober kam es am Rollenschneider der Papiermaschine 4 zu einem Brand. Als Folge davon musste die gesamte Produktionslinie für Magazinpapiere bis Ende 2013 stillgelegt werden, was einen Produktionsausfall von rund 32 300 Tonnen nach sich zog. Trotz dieses Produktionsausfalls konnte der Bereich Papier das Verkaufsvolumen, auch dank Handelsgeschäft, leicht über Vorjahresniveau erhöhen. Der anhaltende Preiszerfall belastete jedoch die Umsatzentwicklung, so dass der Umsatz des Bereichs Papier unter den Vorjahreswert zu liegen kam.
Der Bereich Verpackung konnte in Europa die Marktanteile weiter ausbauen und erwirtschaftete erneut ein erfreuliches Umsatzwachstum, welches den Rückgang der anderen beiden Bereiche jedoch nicht kompensieren konnte. Der Nettoumsatz der CPH-Gruppe entwickelte sich in der Folge im Berichtsjahr leicht rückwärts auf CHF 481,3 Mio.

Papier dominiert das Gruppenergebnis
Der Anteil des Bereichs Papier am Nettoumsatz der Gruppe blieb mit 64 % unverändert, während die Verpackung weiter von 22 % auf 24 % zunahm und der Anteil der Chemie von 14 % auf 12 % zurückging. Europa, inklusive die Schweiz, ist anhaltend die wichtigste Absatzregion für die CPH-Gruppe; wie im Vorjahr wurden 84 % der Umsätze in diesen Märkten erzielt. Ein bedeutender Anteil entfällt dabei auf den Bereich Papier, welcher fast 100 % seiner Produkte in der Schweiz und im angrenzenden Ausland absetzt.

Anhaltend positiver EBITDA
Die grösste Aufwandposition bildete das Material mit 52 % des gesamten Betriebsaufwandes.
Per Saldo waren die Rohstoffpreise leicht höher als im Vorjahr, was mit Effizienzverbesserungen und weiteren Fortschritten im Beschaffungswesen aufgefangen werden konnte. Der Anteil des Personalaufwandes nahm leicht auf 18 % zu. Ende 2013 beschäftigte die CPH-Gruppe 859 Mitarbeitende gegenüber 849 im Vorjahr. Die Zunahme ist auf den erfolgreichen Ausbau des Verpackungsbereichs zurückzuführen. Der Energieaufwand blieb mit 16 % konstant. Trotz des anhaltend herausfordernden Umfeldes ist es erneut gelungen, ein positives Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von CHF 30,9 Mio. zu erwirtschaften.

CPH-Gruppe rüstet sich für andauernden Verdrängungswettbewerb
Das Marktumfeld im Bereich Papier hat sich seit dem Investitionsentscheid für die Papiermaschine 7 im Jahr 2008 drastisch verändert. Die Nachfrage nach Zeitungsdruck- und Magazinpapieren hat sich markant zurückentwickelt. Die dadurch entstandenen Überkapazitäten im europäischen Papiermarkt haben einen heftigen Verdrängungswettbewerb ausgelöst, welcher zu einem massiven Preisrückgang von rund 30 % geführt hat. Dies hat zur Folge, dass immer grössere Mengen abgesetzt werden müssen, um dieselben Umsätze zu erreichen. Im 2013 realisierte der Bereich Papier im Absatzvolumen mit 514 398 Tonnen einen neuen Rekord.
„Wir haben im vergangenen Jahr rund 200 000 Tonnen oder rund 60% mehr Papier verkauft, als noch vor 5 Jahren und dennoch fast den gleichen Umsatz erzielt wie im 2008. Dies zeigt, wie dramatisch sich der massive Preiszerfall und der starke Schweizer Franken auf unser Geschäft auswirken“, kommentiert Peter Schildknecht, Vorsitzender der Gruppenleitung. Die Nachfrage im europäischen Papiermarkt dürfte auch in den kommenden Jahren zurückgehen und der Verdrängungswettbewerb wird weiter anhalten.
Im Bereich Chemie steht der Standort in der Schweiz unter erheblichem Wettbewerbsdruck von Niedrigpreisanbietern aus China, die in den europäischen Markt und in den Mittleren Osten drängen. Dieser Trend wird weiter zunehmen.

Auch bei der Währung kann nicht mit einer raschen Abwertung des Schweizer Frankens gerechnet werden.

Der Verwaltungsrat und die Gruppenleitung sahen sich deshalb veranlasst, die Werthaltigkeit der Sachanlagen neu zu beurteilen. Sie kamen zum Ergebnis, dass eine Wertbeeinträchtigung (Impairment) beim Anlagevermögen in der Schweiz von insgesamt CHF -250,9 Mio. vorhanden ist. CHF 235,0 Mio. der Wertbeeinträchtigungen betreffen die Anlagen zur Papierproduktion in Perlen, CHF 15,9 Mio. Anlage- und Vorratsvermögen der Chemie in Uetikon.

Solide Eigenkapitalbasis
„Auch nach den vorgenommenen Wertberichtigungen ist die CPH-Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von 64 % weiterhin gut kapitalisiert. Durch diese Wertberichtigungen schaffen wir zudem die Voraussetzungen, wieder zurück in die schwarzen Zahlen zu gelangen“, sagt Peter Schildknecht. Die Nettoverschuldung liegt zum Jahresende bei CHF 66,7 Mio., was einer Verbesserung gegenüber Vorjahr von CHF 13,6 Mio. (VJ CHF 80,3 Mio.) entspricht.

EBIT durch Wertberichtigungen geprägt
Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Wertberichtigungen lag mit CHF -26,6 Mio. leicht unter dem Vorjahr. In den Bereichen Chemie und Papier war der EBIT negativ. Einzig dem Bereich Verpackung gelang es, den EBIT zu steigern. Ohne den Produktionsausfall der Papiermaschine 4, bedingt durch den Brand am Rollenschneider, hätte die CPH-Gruppe trotz der weiter verschärften Marktbedingungen einen EBIT in der Höhe des Vorjahres realisiert.

Nach Wertberichtigungen auf Anlage- und Vorratsvermögen in den Bereichen Chemie und Papier kommt der EBIT der CPH-Gruppe auf CHF -277,6 Mio. zu liegen. Das Nettoergebnis fiel mit CHF -271,5 Mio. ebenfalls entsprechend negativ aus. Das positive Nettoergebnis des Vorjahres von CHF 8,1 Mio. war dank Immobilienverkäufen zu Stande gekommen. Im Berichtsjahr wurden dagegen keine wesentlichen Immobiliengewinne realisiert.

Im Sinne einer kontinuierlichen Dividendenpolitik und da die vorgenommenen Wertberichtigungen nicht liquiditätswirksam sind, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 10. April 2014 eine Dividende auf Vorjahresniveau von CHF 13.00 pro Aktie auszurichten.

Veränderung im Verwaltungsrat
An der Generalversammlung vom 10. April 2014 wird Dr. Franz-Josef Albrecht nach 25-jähriger Tätigkeit aus dem Verwaltungsrat der CPH-Gruppe zurücktreten. Unter seiner 17-jährigen Präsidentschaft, die im Jahr 2010 zu Ende ging, stellte die CPH entscheidende Weichen, baute die zwei Papiermaschinen PM 4 und PM 7, und forcierte die Internationalisierung und die Abstützung auf die drei Bereiche Chemie, Papier und Verpackung. Die CPH dankt Dr. Franz-Josef Albrecht für sein Engagement für die CPH-Gruppe und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.

Ausblick für 2014
Die CPH-Gruppe ist derzeit stark von der Entwicklung der Papiersparte abhängig. Der anhaltende Nachfragerückgang und die Überkapazitäten im Papiermarkt werden weiterhin Auswirkungen auf das Preisniveau zeigen. Dank Mehrmengen, Effizienzsteigerungen und Entlastungen auf der Kostenseite, insbesondere bei den Energiepreisen, sollte eine Verbesserung des Resultats möglich sein. In den Bereichen Chemie und Verpackung liegt der Fokus auf Produkten mit höheren Margen und der Erschliessung neuer Märkte in Wachstumsregionen. Die nach den Wertberichtigungen tieferen fortlaufenden Abschreibungen werden das Betriebsergebnis im 2014 mit rund CHF 20 Mio. ebenfalls positiv beeinflussen. Auf Gruppenebene wird für das kommende Geschäftsjahr deshalb ein Gewinn erwartet.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #105124
 20.01.2014

CPH: anhaltender Preisdruck belastet Umsatzentwicklung  (Firmennews)

Bild: Standort Perlen (Schweiz)

Der Nettoumsatz der CPH-Gruppe ging 2013 trotz Volumensteigerungen leicht um –1,6 % auf CHF 481,1 Mio. zurück. Aufgrund des in den letzten Jahren stark veränderten Marktumfeldes, insbesondere in den Bereichen Papier und Silikatchemie, prüft die CPH die Werthaltigkeit von Sachanlagen in der Schweiz.

Obwohl sich die Konjunktur in den Industrieländern 2013 langsam aufhellte, begann in Europa der Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte erst zaghaft. Über das ganze Jahr betrachtet stagnierte die Wirtschaft in Europa und damit in den Hauptabsatzmärkten der CPH-Gruppe. Nach wie vor auf gutem Wachstumspfad befindet sich die asiatische Region. Bisher konnte nur der Bereich Verpackung, welcher konsequent auf den Pharmamarkt ausgerichtet ist, von einem verbesserten Umfeld profitieren. Der Bereich Papier konnte trotz des Produktionsausfalls wegen eines Brandes das Volumen leicht erhöhen. Der anhaltende Preiszerfall belastete 2013 jedoch die Umsatzentwicklung. Im Bereich Chemie konnte die Umsatzsteigerung in den USA den Rückgang in der Schweiz nicht kompensieren. Da der Bereich Papier rund zwei Drittel des Gruppenumsatzes ausmacht, ging auch der Umsatz der CPH-Gruppe leicht um 1,6 % auf CHF 481,1 Mio. zurück.

Das Betriebsergebnis wird auf Höhe der bisher kommunizierten Erwartungen zu liegen kommen. Inklusive der Belastung durch den Produktionsausfall der Papiermaschine 4 nach dem Brand am Rollenschneider dürfte der EBIT zwischen CHF –27 Mio. und CHF –29 Mio. liegen.

Verpackung sticht positiv hervor
Der Bereich Chemie war in Nord- und Südamerika, wo über ein Drittel des Umsatzes erzielt wird, gut unterwegs. Der Bereich ist in den USA mit einer eigenen Produktionsstätte präsent. In Nordamerika stieg die Nachfrage nach Molekularsieben in Folge steigender Schiefergasproduktion und in Südamerika wegen der Ethanolproduktion. In Europa kämpfte der Standort in der Schweiz mit Projektverschiebungen bei Kunden und einer schleppenden Nachfrage in den von Uetikon belieferten Märkten. Insgesamt ging der Umsatz des Bereichs Chemie um 11,8 % auf CHF 59,2 Mio. zurück.

Der Bereich Papier setzte 514‘398 Tonnen Zeitungsdruck- und Magazinpapiere am Markt ab. Die Volumina konnten somit leicht über Vorjahresniveau (+1,1 %) gesteigert werden; dies trotz der reduzierten Lieferfähigkeit nach dem Brand am Rollenschneider der Papiermaschine 4. Dadurch wurden erneut Marktanteile gewonnen. Die weiter gesunkenen Papierpreise führten zu einem 2,8 % tieferen Umsatz von CHF 305,5 Mio.

Der Bereich Verpackung ist im wachsenden Pharmamarkt als Premiumanbieter für Verpackungsfolien gut positioniert und konnte in Europa die Marktanteile weiter ausbauen. Die Folien mit unterschiedlichen Schutz- und Barrierewirkungen kommen primär bei Blisterverpackungen von Medikamenten zum Einsatz. Der Bereich realisierte ein Umsatzplus von 9,3 % auf CHF
116,4 Mio.

Werthaltigkeit von Sachanlagen wird überprüft
In den vergangenen Jahren hat sich das Marktumfeld in den Bereichen Chemie und Papier markant und nachhaltig verändert. Der Standort Uetikon steht unter wachsendem Wettbewerbsdruck von Anbietern aus Fernost. Im europäischen Papiermarkt hat der strukturell bedingte Nachfragerückgang einen intensiven Verdrängungswettbewerb zur Folge, welcher einen anhaltenden Preiszerfall auslöste. Auch der weiterhin starke Schweizer Franken wirkt sich aufgrund der hohen Wertschöpfung der CPH in der Schweiz negativ auf die Profitabilität aus. Es wird erwartet, dass diese Marktentwicklungen in Zukunft andauern, weshalb die Werthaltigkeit der Sachanlagen im Rahmen der Erstellung und Revision der Konzern- und Jahresrechnung einer vertieften Prüfung unterzogen wird. Es könnten ausserordentliche Abschreibungen in der Höhe von CHF 240 Mio. bis CHF 270 Mio. anfallen und den EBIT zusätzlich belasten. Die Resultate dieser Überprüfung werden an der diesjährigen Bilanzmedienkonferenz bekannt gegeben werden.

Auch unter Berücksichtigung einer solchen Wertberichtigung würde die CPH Chemie + Papier Holding AG über eine anhaltend starke Eigenkapitalquote von rund 60 % und einen weiterhin positiven Cashflow verfügen. Die Überprüfung der Werthaltigkeit von Sachanlagen zieht zudem keine anderweitigen Restrukturierungsmassnahmen nach sich, insbesondere wird dies keine Auswirkungen auf den Personalbestand haben. Auch ist die Perlen Papier AG gut positioniert und der Investitionsentscheid für die Papiermaschine 7 war wichtig, um im herrschenden Verdrängungswettbewerb bestehen zu können.

Personelle Änderungen
An der Generalversammlung vom 10. April 2014 stellt sich Dr. Franz-Josef Albrecht nach 25-jähriger Tätigkeit als Verwaltungsrat der CPH nicht mehr zur Wiederwahl. Über die Nachfolge wird zu gegebener Zeit kommuniziert werden. Michel Segesser, in der Gruppenleitung zuständig für HR und Kommunikation, wird die CPH ebenfalls verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die CPH dankt Franz-Josef Albrecht und Michel Segesser für ihren grossen Einsatz zur Weiterentwicklung der CPH-Gruppe und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #103744
 28.08.2013

Halbjahresabschluss 2013 - Weitere Preiserosion im Papier belastet Gruppenergebnis  (Firmennews)

Der Umsatz der CPH-Gruppe erreichte im 1. Halbjahr 2013 mit CHF 245,0 Mio. knapp den Wert der Vorjahresperiode von CHF 245,2 Mio. Bedingt durch nochmals gesunkene Verkaufspreise im Bereich Papier und höhere Energieaufwände ging der EBIT von CHF -8,0 Mio. auf CHF -13,6 Mio. zurück und es resultierte ein negatives Nettoergebnis von CHF -16,5 Mio.

Die drei Geschäftsbereiche der CPH-Gruppe (SIX: CPHN) waren im ersten Halbjahr unterschiedlich von der Konjunkturentwicklung betroffen. Der Bereich Verpackung konnte seine Stellung im Pharmamarkt weiter ausbauen und den Umsatz in zweistelliger Prozenthöhe steigern. Die Auftragseingänge und die Ertragslage entwickelten sich sehr erfreulich.
Im Bereich Chemie bewegten sich die Märkte seitwärts und grössere Projekte wurden seitens der Kunden verschoben, was insbesondere am Schweizer Standort in Uetikon zu tieferen Auftragseingängen und insgesamt einem leicht tieferen Umsatz führte. Im Bereich Papier drückte der anhaltend grosse Verdrängungswettbewerb in Europa weiter auf die Preise für Zeitungsdruck-
und Magazinpapiere. Trotz des allgemeinen Nachfragerückgangs konnte der Bereich die Absatzmenge weiter steigern. Die höheren Absatzvolumen konnten den Preisrückgang jedoch nicht kompensieren und der Umsatz ging leicht zurück.

„Der Bereich Papier steuert über 60 % zum Geschäft der CPH-Gruppe bei. Trotz der realisierten operativen Verbesserungen schlugen insbesondere die weiter gesunkenen Papierpreise im ersten Halbjahr 2013 auf das Gruppenergebnis durch. Auch die erfreuliche Entwicklung im Verpackungsbereich konnte diesen Rückgang nicht kompensieren“, erläutert Peter Schildknecht CEO der CPH-Gruppe.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) erreichte CHF 15,3 Mio. (Vorjahr CHF 22,7 Mio.) und das Betriebsergebnis (EBIT) betrug CHF -13,6 Mio. nach CHF -8.0 Mio. in der Vorjahresperiode. Das Nettoergebnis lag bei CHF -16,5 Mio. im Vergleich zu CHF 11,0 Mio. im Vorjahr, wobei das Vorjahresergebnis Gewinne aus Landverkäufen von CHF 24 Mio. enthalten hatte.

Die Bilanzsumme erreichte per 30.Juni 2013 CHF 945,7 Mio. Bei einem Eigenkapital von CHF 690,4 Mio. betrug der Eigenkapitalanteil 73 %. Die Nettoverschuldung lag bei CHF 84,4 Mio.
Die liquiden Mittel betrugen CHF 60,7 Mio. Der Personalbestand stieg von 841 auf 880 Vollzeitstellen, was auf den Aufbau im Verpackungsgeschäft zurückzuführen ist.

Ausblick 2013

„Die wirtschaftliche Situation in Europa, dem wichtigsten Absatzmarkt für die CPH-Gruppe, ist nach wie vor angespannt und die Erholung verläuft schwächer als angenommen. Dies wird sich auch auf die Geschäfte der CPH auswirken. Es wird eine Herausforderung sein, das operative Ergebnis 2013 im Rahmen des Vorjahres halten zu können“, kommentiert Peter Schildknecht.

Der Abbau von Produktionskapazitäten beim Zeitungsdruckpapier und die entsprechend hohe Auslastung der Anlagen sollten in diesem Segment Preiserhöhungen im zweiten Halbjahr ermöglichen können. Beim Magazinpapier ist nach wie vor von einer schwachen Nachfrage und entsprechendem Preisdruck auszugehen. Mit zusätzlichen operativen Verbesserungen sollte das zweite Halbjahr 2013 deshalb besser abschliessen als das erste Semester. Trotzdem wird
es für den Bereich Papier eine Herausforderung darstellen, das Vorjahresergebnis zu erreichen.

Der Bereich Chemie wird seine Effizienzsteigerungsmassnahmen konsequent vorantreiben sowie die Ausrichtung auf Produkte mit höheren Margen und das Erschliessen von Märkten mit stärkerem Wachstum engagiert weiterverfolgen. Trotzdem wird er das Vorjahresergebnis nicht ganz erreichen können.

Der weltweite Pharmamarkt als Hauptabnehmer für den Bereich Verpackung wird sich auch im zweiten Semester in stabiler Verfassung zeigen. Der Bereich geht deshalb für das Geschäftsjahr 2013 von einem Betriebsergebnis aus, welches deutlich über dem Vorjahr liegen wird.
Weitere Informationen
Dr. Peter Schildknecht, CEO, CPH Chemie + Papier Holding AG
Tel.: +41 41 455 87 57
Michel Segesser, Leiter HR und Kommunikation, CPH Chemie + Papier Holding AG
Tel.: +41 41 455 87 51
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #101889
 05.02.2013

Umsatz in den fortgeführten Geschäften leicht gesteigert  (Firmennews)

Bild: Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe

Die CPH-Gruppe steigerte 2012 den Nettoumsatz in den fortgeführten Geschäften leicht um 1,2 % auf CHF 487,9 Mio. Zum Gesamtumsatz des Vorjahres von CHF 520,9 Mio. hatte die Ende 2011 verkaufte Feinchemie CHF 39 Mio. beigetragen. Erfreulicherweise konnten alle Geschäftsbereiche ihre Marktanteile weiter ausbauen, das operative Ergebnis bleibt aber negativ.

Das Abgleiten Europas in die Rezession im zweiten Halbjahr 2012 beeinträchtige die Resultate der CPH-Gruppe (SIX: CPHN). Für die Geschäftsbereiche Papier und Verpackung ist Europa der Hauptmarkt. Dennoch konnte die CPH in den fortgeführten Aktivitäten den Umsatz um 1,2 % auf CHF 487,9 Mio. steigern.
Der Bereich Chemie profitierte vom steigenden Bedarf nach Anwendungen im medizinischen Bereich und der Nachfrage aus der Erdgasindustrie, welche als Alternative zu Energie aus Kernkraftwerken wieder mehr favorisiert wird. Der Umsatz in den fortgeführten Geschäften der Chemie stieg dank der Fokussierung auf wachstumsstarke Produkte und Märkte um 8,9 % auf
CHF 67,1 Mio.
Der Bereich Papier spürte neben der konjunkturellen Verfassung Europas auch die strukturellen Veränderungen in der Medienbranche, in der eine Verlagerung von Print- zu Onlinemedien im Gange ist. Der Verbrauchsrückgang von Zeitungsdruck- und Magazinpapieren fiel mit über 10%
höher aus als erwartet. Dem Papierbereich gelang es, die resultierende Preiserosion durch deutlich höhere Absatzvolumen, durch eine gesteigerte Produktivität, sowie dank leicht tieferer Altpapier- und Rohstoffpreise, zu kompensieren. Der Umsatz im Bereich Papier konnte bei CHF 314,3 Mio. gehalten werden (-0,1 %).
Der Bereich Verpackung mit der klaren Ausrichtung auf Blisterverpackungen für Medikamente ist abhängig von den Pharmamärkten, deren Wachstum sich 2012 im Vergleich zum Vorjahr abbremste. Im Hauptabsatzgebiet Europa ging die Nachfrage für Primärverpackungen sogar erstmals seit mehreren Jahren leicht zurück. In diesem Umfeld gelang es dem Bereich Verpackung dank hochwertigen Produkten den Umsatz um 0,7 % auf CHF 106,5 Mio. leicht zu steigern.
Im Jahr 2012 verkaufte die CPH wiederum nicht betriebsnotwendige Landreserven. Zudem brachte sie Bauland und ökologische Ausgleichsflächen in das Projekt „Renergia“ für den Bau der neuen Zentralschweizerischen Kehrichtverbrennungsanlage ein. Die Einmaleffekte wirken sich deutlich positiv auf das Nettoergebnis der Gruppe aus.
Für das abgelaufene Geschäftsjahr erwartet die Unternehmensführung in den fortgeführten Geschäften ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe und auf Grund der Einmaleffekte ein Nettoergebnis zwischen CHF 6,5 Mio. und CHF 7,5 Mio. „Die Bereiche Chemie und Verpackung konnten erfreulicherweise ihre Profitabilität gegenüber dem Vorjahr weiter steigern. Hingegen wurden
die im grössten Bereich Papier in der ersten Jahreshälfte erzielten operativen Fortschritte durch tiefere Papierpreise im zweiten Halbjahr wieder zunichte gemacht“ sagt Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe.

Ausblick 2013:
Auch 2013 bleiben die Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Im Papiermarkt ist keine Entspannung in Sicht, so dass derzeit keine zuverlässige Prognose für den Geschäftsverlauf 2013 gestellt werden kann. Die hohen Anstrengungen, die Effizienz weiter zu steigern, werden unvermindert
fortgeführt.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

CPH-Gruppe: Operative Verbesserungen bei gut gehaltenen Umsätzen  (Firmennews)

Nach dem Verkauf der Feinchemie 2011 liegen die Umsätze der CPH Gruppe im 1. Halbjahr 2012 geringfügig unter dem Vorjahr. Bei den fortgeführten
Aktivitäten nahm der Umsatz im Vorjahresvergleich hingegen um 1,6 % auf CHF 245,2 Mio. zu. Der EBITDA stieg sogar um 28,3 % auf CHF 22,7 Mio., und das Betriebsergebnis konnte von CHF –14,2 Mio. auf CHF –8,0 Mio. deutlich verbessert werden. Das Nettoergebnis kommt dank Einmaleffekten auf CHF 11,0
Mio. (Vorjahr CHF –19,1 Mio.) zu liegen. Der vergleichbare Personalbestand
lag mit 841 Vollzeitstellen leicht tiefer als im Vorjahr.
Die CPH-Gruppe (SIX: CPHN) spürte in der Berichtsperiode die verhaltene
Entwicklung der Märkte, und die Umsätze der fortgeführten Aktivitäten nahmen nur leicht zu. Der Bereich Chemie umfasst nach dem Verkauf der Feinchemie im November 2011 noch die Silikatchemie und die übrige Chemie. Er konnte den Umsatz und das Betriebsergebnis verbessern. Der Bereich Papier legte beim Umsatz leicht und beim Betriebsergebnis deutlich zu.
Auch der Bereich Verpackung steigerte den Umsatz und das Betriebsergebnis.
Die Auftragsbestände waren in allen Bereichen befriedigend bis gut, ebenso
die Auslastung der Produktionsanlagen.
Der gegenüber dem Vorjahr nochmals stärkere Schweizer Franken belastet die exportorientierte CPH Gruppe erneut. Auch die hohen Rohstoffkosten wirkten sich negativ auf das Halbjahresergebnis aus.
Per 30.06.2012 betrug die Bilanzsumme CHF 988,2 Mio. und der Eigenkapitalanteil
von CHF 713,3 Mio. lag bei 72%. Die Nettoverschuldung wurde weiter reduziert auf CHF 112,6 Mio. (31.12.2011 CHF 137,0 Mio.). Die liquiden Mittel betragen CHF 52,7 Mio.
Die operativen Fortschritte waren erfreulich und das Betriebsergebnis vor
Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) der fortgeführten Aktivitäten
stieg umgut 28%auf CHF 22,7 Mio.
Dank konsequenter Umsetzung der Massnahmen zur weiteren Ertragsoptimierung
sowie dank höherer Absatzmengen im Bereich Papier konnte auch das Betriebsergebnis (EBIT) auf CHF –8,0 Mio. verbessert werden. Dabei belasteten die Fremdwährungseffekte im Vergleich zur Vorjahresperiode das Halbjahresergebnis mit CHF –4,3 Mio.
Im ersten Halbjahr 2012 hat die CPH Gruppe Bauland in der Gemeinde
Buchrain/LU veräussert, welches für die weitere betriebliche Entwicklung nicht benötigt wird. Zudem brachte sie Bauland sowie ökologische Ausgleichsflächen
für die neue zentralschweizerische Kehrichtverbrennungsanlage in die Trägergesellschaft RENERGIA Zentralschweiz AG ein.
Diese Einmaleffekte führten zu einem positiven Halbjahres-Nettoergebnis von CHF 11,0 Mio.

Ausblick 2012
Die wirtschaftliche Situation im Euroraum lässt keine rasche Verbesserung erwarten. Trotz gesteigerter Effizienz wird die Gruppe 2012 operativ noch nicht in die Gewinnzone zurückkehren.
Der Nachfragerückgang nach Presse- und Magazinpapieren wird den Druck auf die Preise weiter erhöhen. Mit einer Steigerung der Produktions- und Absatzvolumina, einem höheren Anteil aufgebesserten Zeitungsdruckpapieres
sowie verstärkter Anstrengungen bei Kosten- und Ertragsverbesserungsmassnahmen
wird der Bereich Papier dieser Herausforderung begegnen. Das Betriebsergebnis
sollte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern, wird aber negativ bleiben.
Die Bereiche Chemie sowie Verpackung werden ihre Effizienzsteigerungsmassnahmen
konsequent vorantreiben sowie die Ausrichtung auf Produkte mit höheren Margen und das Erschliessen von Märkten mit stärkerem Wachstum engagiert weiterverfolgen. Auch in diesen Bereichen sollte sich dadurch das
Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

Halbjahresabschluss 2012 - Operative Verbesserungen bei gut gehaltenen Umsätzen  (Firmennews)

Die CPH-Gruppe hat im 1. Halbjahr 2012 den Umsatz der fortgeführten Aktivitäten im Vorjahresvergleich um 1,6 % auf CHF 245,2 Mio. gesteigert. Der EBITDA nahm sogar um 28,3 % auf CHF 22,7 Mio. zu und das Betriebsergebnis (EBIT) konnte von CHF -14,2 Mio. auf CHF -8,0 Mio. deutlich verbessert werden. Das Nettoergebnis kommt dank Einmaleffekten auf CHF 11,0 Mio. (Vorjahr CHF -19,1 Mio.) zu liegen.

Perlen, 28. August 2012 – Die CPH-Gruppe (SIX: CPHN) spürte in der Berichtsperiode die verhaltene Entwicklung der Märkte. Dennoch lagen die Umsätze der fortgeführten Aktivitäten leicht über dem Vorjahresniveau. Der Bereich Chemie umfasst nach dem Verkauf der Feinchemie im November 2011 noch die Silikatchemie und die übrige Chemie. Er konnte den Umsatz und das Betriebsergebnis verbessern. Der Bereich Papier legte beim Umsatz leicht und beim Betriebsergebnis deutlich zu. Auch der Bereich Verpackung steigerte den Umsatz und das Betriebsergebnis.
„Auf der operativen Ebene haben wir weitere erfreuliche Fortschritte erzielt“, meint Peter Schildknecht, CEO der CPH-Gruppe. „Die Auftragsbestände waren befriedigend bis gut, ebenso die Auslastung der Produktionsanlagen. In allen Bereichen konnte das Betriebsergebnis verbessert werden, dies trotz des nochmals stärkeren Schweizer Frankens und hoher Rohstoffkosten“.
Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) der fortgeführten Aktivitäten stieg um gut 28 % auf CHF 22,7 Mio. Dank konsequenter Umsetzung der Massnahmen zur weiteren Ertragsoptimierung sowie höherer Absatzmengen im Bereich Papier konnte das Betriebsergebnis (EBIT) von CHF -14,2 auf CHF -8,0 Mio. verbessert werden. Dabei belasteten die Fremdwährungseffekte im Vergleich zur Vorjahresperiode das Halbjahresergebnis mit CHF - 4,3 Mio.

Halbjahres-Nettoergebnis dank Einmaleffekten im Plus
Im ersten Halbjahr 2012 hat die CPH-Gruppe Bauland in der Gemeinde Buchrain/LU veräussert, welches für die weitere betriebliche Entwicklung nicht benötigt wird. Zudem brachte sie Bauland sowie ökologische Ausgleichsflächen für die neue zentralschweizerische Kehrichtverbrennungsanlage in die Trägergesellschaft RENERGIA Zentralschweiz AG ein. Diese Einmaleffekte führten zu einem positiven Halbjahres-Nettoergebnis von CHF 11,0 Mio.
Per 30.6.2012 betrug die Bilanzsumme CHF 988,2 Mio. und der Eigenkapitalanteil von CHF 713,3 Mio. lag bei 72 %. Die Nettoverschuldung wurde gegenüber dem Jahresende von CHF 137,0 Mio. auf CHF 112,6 Mio. weiter reduziert.

Ausblick 2012 bleibt unsicher
„Die wirtschaftliche Situation im Euroraum lässt keine rasche Verbesserung erwarten. Trotz gesteigerter Effizienz wird die Gruppe 2012 operativ noch nicht in die Gewinnzone zurückkehren“, hält Peter Schildknecht fest.
Der Nachfragerückgang nach Presse- und Magazinpapieren wird den Druck auf die Preise weiter erhöhen. Mit einer Steigerung der Produktions- und Absatzvolumina sowie verstärkten Anstrengungen zu weiteren Prozess- und Kostenoptimierungen wird der Bereich Papier dieser Herausforderung begegnen. Das Betriebsergebnis des Bereichs sollte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern, wird aber negativ bleiben. „Im zweiten Quartal 2012 haben wir das Effizienzsteigerungsprojekt „proFIT“ gestartet, welches in den kommenden Jahren zusätzliche operative
Verbesserungen bringen wird“. so Peter Schildknecht.
Die Bereiche Chemie sowie Verpackung werden ihre Effizienzsteigerungsmassnahmen weiterhin konsequent vorantreiben sowie die Ausrichtung auf Produkte mit höheren Margen und das Erschliessen von Märkten mit stärkerem Wachstum engagiert verfolgen. Auch in diesen Bereichen sollte sich dadurch das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

Die CPH-Gruppe (CPHN) verkauft in Perlen, Gemeinde Buchrain / LU Land an die Avair AG ...  (Firmennews)

... mit Sitz in Zug

Die Perlen Immobilien AG, eine 100% Tochtergesellschaft der CPH Chemie + Papier Holding AG, Perlen, hat in der Gemeinde Buchrain rund 50'000 m2 Land an die Avair AG verkauft, eine 100% Tochtergesellschaft der Olle Larsson Holding AG, Zug. Als Nutzer vorgesehen ist die Medela Gruppe, ebenfalls eine 100% Beteiligung der Olle Larsson Holding AG.
Das Areal im Gebiet „Elsihof“ ist eingezont und wird nicht für die eigene geschäftliche Weiterentwicklung benötigt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

CPH: Geschäftsjahr 2011 - Umsatzsprung und weitere operative Verbesserungen  (Firmennews)

Die CPH-Gruppe (SIX: CPHN) steigerte den Nettoumsatz um 24,8 % auf CHF 520,9 Mio. Trotz härterem Franken und höheren Rohstoffkosten konnte das Betriebsergebnis, dank weiteren operativen Verbesserungen in allen Bereichen, auf CHF -20,0 Mio. und das Net-toergebnis auf CHF -18,0 Mio. verbessert werden. Das Betriebsergebnis vor Abschrei-bungen (EBITDA) stieg auf CHF 46,8 Mio. und die EBITDA-Marge verbesserte sich von 6,9 % auf 9,0 %.

Die CPH-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr in allen Geschäftsbereichen zugelegt und den Nettoumsatz um 24,8 % auf CHF 520,9 Mio. (Vorjahr CHF 417,4 Mio.) gesteigert. Als exportorientiertes Unternehmen litt die CPH erneut unter dem star-ken Franken. Neben der Währungsentwicklung sind die Rohstoff- und Energiekosten entscheidend, welche 2011 proportional zum Umsatz anstiegen. Da die Massnahmen zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung unvermindert weitergeführt wurden, nahmen die übrigen Auf-wendungen, insbesondere die Fixkosten, nur leicht zu. Damit gelang es, den EBITDA von CHF 28,9 Mio. auf CHF 46,8 Mio. zu verbessern, und die EBITDA-Marge von 6,9 % im Vorjahr auf 9,0 % zu steigern.

Starker Schweizer Franken bremst operative Verbesserungen
Höhere Produktions- und Absatzmengen, eine Verschiebung hin zu höherwertigen Produkten mit besseren Margen sowie weitere operative Verbesserungen halfen in allen Bereichen das Betriebsergebnis (EBIT) zu steigern. Die Entwicklung des Frankens hat aber einen direkten Einfluss auf das operative Ergebnis der CPH-Gruppe, da über 80 % der Umsätze im Ausland erwirtschaftet werden, jedoch rund 70 % der Kosten in der Schweiz anfallen. In den letzten zwei Jahren hatte die CPH-Gruppe negative Währungseinflüsse von fast CHF 50 Mio. auf das Be-triebsergebnis zu verkraften.
Nach Abschreibungen in der Höhe von CHF 66,8 Mio. (im Vorjahr CHF 59,5 Mio.) resultierte ein EBIT von CHF -20,0 Mio. Dies stellt eine Verbesserung von über CHF 10 Mio. gegenüber dem Vorjahr (CHF -30,7 Mio.) dar. Allein die oben beschriebenen Währungseffekte hatten einen ne-gativen Einfluss von CHF 24,2 Mio. Bei unveränderten Wechselkursen gegenüber dem Vorjahr hätte die Gruppe ein positives Betriebsergebnis ausweisen können.

Nettoergebnis leicht verbessert und Eigenfinanzierung gestärkt
Aus strategischen Gründen entschied sich die CPH-Gruppe den Geschäftsbereich Feinchemie im 2011 zu veräussern. Dadurch kann die Gruppe ihre Mittel gezielter auf die zukünftige Ent-wicklung der verbleibenden Bereiche fokussieren; zudem konnte sie ihre finanziellen Verpflichtungen reduzieren. Der Verkauf der CU Chemie Uetikon GmbH in Lahr/D, erfolgte zu einem fairen Marktpreis. Trotzdem resultierte daraus ein nicht liquiditätswirksamer Währungsverlust in Folge der Dekonsolidierung von CHF 12,0 Mio., welcher die Erfolgsrechnung 2011 belastet. Für den vollständigen Abschluss der Restrukturierungen nach Aufgabe der Feinchemie wurden Rückstellungen von CHF 5,0 Mio. gebildet.
Durch den Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Landreserven, insbesondere des Areals «Fahr» in der Gemeinde Buchrain/LU, hat die CPH-Gruppe ihre finanzielle Position zusätzlich gefestigt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken konnten dank den operativen Verbesserungen und den Devestitionen um CHF 56 Mio. auf rund CHF 179 Mio. abgebaut werden. Der Eigenkapital-anteil erhöhte sich von 64 % auf 71 %.
Der Finanzierungsaufwand fiel mit CHF 13,0 Mio. knapp 28 % höher aus als im Vorjahr. Grund dafür sind die Zinsen der Bankdarlehen für die Finanzierung der PM 7, die erstmals voll zu Bu-che schlugen. Nach Steuern resultierte ein Nettoergebnis von CHF -18,0 Mio. (im Vorjahr CHF -20,0 Mio.).
Die CPH-Gruppe schuf im vergangenen Jahr 21 neue Stellen, vor allem im Bereich Verpa-ckung. Bedingt durch den Verkauf der Feinchemie ging der Personalbestand trotzdem von 941 auf 853 Mitarbeitende zurück.

Antrag auf Dividende von CHF 13 pro Aktie
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 26. April 2012 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 13 pro Aktie. Die Dividende soll aus Kapitalreserven ausgerichtet werden.

Chemie: Weitere operative Fortschritte
Die Umsätze in der Feinchemie profitierten von der stabilen Konjunktur der Pharmaindustrie, während sie in der Silikatchemie stagnierten. Die Umsätze der übrigen Chemie blieben konstant auf CHF 7,6 Mio. Insgesamt realisierte der Bereich Chemie einen Umsatz von CHF 100,6 Mio. (+3,4 %) und stiess mit einem Betriebsergebnis von CHF 1,5 Mio. (im Vorjahr CHF -3,2 Mio.) in die Gewinnzone vor.
Bis zum Verkauf Ende November steigerte die Feinchemie den Umsatz um 11,8 % auf CHF 39,0 Mio. (Vorjahr CHF 34,9 Mio. für 12 Monate). Der Umsatz der Silikatchemie lag mit CHF 54,0 Mio. in etwa auf dem Stand des Vorjahres (CHF 54,8 Mio.). Dank verstärkter Ausrichtung auf höherwertige und margenträchtigere Produkte, einer regionalen Verschiebung in Richtung Asien, Mittlerer Osten und Südamerika sowie der umgesetzten Effizienzsteigerungs- und Kos-tensparmassnahmen, verbesserte der Bereich Silikatchemie sein Betriebsergebnis.

Papier: Operatives Ergebnis erholt sich nur langsam
Dank der neuen Papiermaschine PM 7, auf welcher das erste volle Betriebsjahr gemäss der geplanten Anlaufkurve erfolgreich produziert werden konnte, steigerte der Bereich Papier 2011 die Absatzmenge auf ein neues Rekordvolumen von 477‘458 Tonnen Zeitungsdruck- und Magazinpapier. Er erhöhte den Umsatz um 44,0 % auf CHF 314,6 Mio. Preiserhöhungen in beiden Produktsegmenten wirkten sich positiv, deutlich höhere Beschaffungskosten, insbesondere für
Altpapier, hingegen negativ auf das Betriebsergebnis aus. Zusätzlich belastete der weitere Kurszerfall des Euro, da mit der PM 7 der Exportanteil weiter anstieg. Das Betriebsergebnis verbesserte sich trotzdem von CHF -29,3 Mio. auf CHF -24,8 Mio.

Verpackung: Solides Wachstum und steigende Margen
Der Bereich Verpackung hat dank höheren Absatzmengen, einem hochwertigeren Produktemix, weiteren Effizienzsteigerungen und einer anhaltend guten Nachfrage aus der Pharmaindustrie sein Ergebnis deutlich verbessert. Er erzielte ein erneutes Umsatzplus von 4,0 % auf CHF 105,7 Mio. Das Betriebsergebnis entwickelte sich von CHF 0,9 Mio. auf CHF 3,8 Mio. und der Bereich erreichte eine EBIT-Marge von 3,6 %. Belastend wirkten sich die Rohstoffpreise aus, die zeitweise auf historische Höchststände kletterten und nur zeitversetzt an den Markt weitergegeben werden konnten.

Ausblicke für 2012
2012 wird die Währungsentwicklung erneut im Zentrum stehen. Falls die Nationalbank die Un-tergrenze zum Euro bei 1.20 Franken halten wird, ist eine Stabilisierung auf der Ertragsseite möglich. Allerdings werden sich die Papierpreise 2012 kaum weiter erholen und die Nachfrage im Papierbereich bleibt verhalten. Auf der Kostenseite zeichnet sich eine gewisse Entspannung bei den Rohstoffpreisen, insbesondere beim Altpapier, ab. Mit den in allen Bereichen fortgeführten Optimierungen auf Kosten- und Effizienzseite sollten weitere operationelle Verbesserungen möglich sein. Insbesondere in den Bereichen Verpackung und Chemie wird die Ausrichtung auf höhermargige Produkte fortgeführt.

Rücktritt von Verwaltungsrat Dr. Richard Kind
Dr. Richard Kind wird auf die Generalversammlung 2012 aus dem Verwaltungsrat austreten. Richard Kind gehörte dem Verwaltungsrat der CPH während 22 Jahren an und engagierte sich als Mitglied des früheren Ausschusses Chemie stark für die Entwicklung dieser Sparte. Als Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer der UBV Uetikon Betriebs- und Verwaltungs AG bleibt er ein wichtiges Bindeglied zum Hauptaktionär. Der Verwaltungsrat verzichtet derzeit auf die Nominierung eines Ersatzes.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

CPH-Gruppe: neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG  (Firmennews)

Der Verwaltungsrat der CPH Chemie + Papier Holding AG hat Klemens Gottstein zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG ernannt. Er wird seine Aufgabe zum 01. Januar 2012 antreten.
Klemens Gottstein war zuletzt Executive Vice President Operations der Myllykoski Gruppe mit der Gesamtverantwortung für die sechs Europäischen Werke sowie Human Resources Europe. Er begann seine Karriere in der Papierindustrie vor über 30 Jahren mit einer Lehre als Papiermacher. Nach ersten beruflichen Schritten im Werk Albbruck durchlief er unterschiedlichste Funktionen in der Myllykoski Gruppe wo er unter anderem HR Direktor, General Manager der Werke Dachau und Ettringen, Vice President Operations sowie Director Business Development war.
Der 50-jährige Klemens Gottstein ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er wird seine Stelle als Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG am 1. Januar 2012 antreten. In dieser Funktion ist er auch Mitglied der Gruppenleitung der CPH Chemie + Papier Holding AG und berichtet direkt an den CEO der CPH-Gruppe, Dr. Peter Schildknecht.
Wie bereits angekündigt verlässt Frank R. Ruepp die CPH-Gruppe per Ende Oktober 2011. Interimistisch wird die Perlen Papier AG von CEO Dr. Peter Schildknecht geführt werden. Die CPH-Gruppe dankt Frank R. Ruepp für sein langjähriges Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

 

CPH-Gruppe: Umsätze steigen, aber Währungen belasten Ergebnis  (Firmennews)

Die deutliche Umsatzsteigerung der CPH-Gruppe im 1. Halbjahr 2011 um 25% auf CHF 263,0 Mio. wurde im Ergebnis durch den höheren Schweizer Franken und stark gestiegene Rohstoffkosten zunichte gemacht.
Trotzdem konnte dank vielen Produktivitätsverbesserungsmassnahmen der EBITDA auf CHF 24,0 Mio. mehr als verdoppelt und das Betriebsergebnis um CHF 9,3 Mio. auf CHF –10,0 Mio. verbessert werden.
Das Nettoergebnis wird durch einen deutlich höheren Zinsaufwand auf Grund der Fremdverschuldung belastet und beläuft sich auf CHF –15,8 Mio. Der Personalbestand stieg leicht um 1% auf 962 Vollzeitstellen.
Die CPH-Gruppe profitierte in der Berichtsperiode vom konjunkturellen Aufschwung. Die Märkte haben sich aber unterschiedlich gut entwickelt.
Der Bereich Chemie konnte Umsatz wie Betriebsergebnis verbessern. Der Bereich Papier steigerte dank der neuen Papiermaschine PM7 den Umsatz um 45% und verbesserte das Betriebsergebnis ebenfalls leicht. Der Bereich Verpackung hielt den Umsatz, das Betriebsergebnis sank aber auf Grund des massiven Währungszerfalls von Euro und US-Dollar.
Die Auftragsbestände sind in allen Bereichen erfreulich und die Auslastung der Produktionsanlagen ist hoch.
Die Preissteigerungen bei Rohstoffen können aber im Bereich Papier nicht vollumfänglich an den Markt weitergegeben werden. Die 2009 und 2010 begonnenen und seither konsequent weitergeführten Massnahmen zur Kostensenkung und zur Ertragsverbesserung zeigen insbesondere in den Bereichen Chemie und Verpackung Wirkung und helfen, den Fremdwährungszerfall und die gestiegenen Kosten teilweise aufzufangen.
Der im 1. Halbjahr 2011 weiter erstarkte Schweizer Franken beeinflusst das Betriebsergebnis deutlich. Insgesamt belasten Euro und Dollar das Halbjahresergebnis der CPH-Gruppe im Vergleich zur Vorjahresperiode mit CHF –15,4 Mio.
Die Bilanzsumme beträgt per 30.6.2011 CHF 1,117 Mrd., wobei der Eigenkapitalanteil noch immer CHF 693,0 Mio. bzw. rund 62% ausmacht. Der Cash Flow betrug in den ersten 6 Monaten 2011 CHF 12,6 Mio. gegenüber CHF 6,7 Mio. im Vorjahr, das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) stieg von knapp CHF 11 Mio. auf CHF 24,0 Mio. an. Die Investitionen betrugen im 1. Halbjahr 2011 CHF 17 Mio. Das Nettoumlaufvermögen nahm um CHF 34,5 Mio. zu, so dass sich ein Free Cash Flow von CHF –39,1 Mio. ergab. Die flüssigen Mittel betrugen CHF 67,5 Mio.
(CPH Chemie + Papier Holding AG)

Newsgrafik #81803
 21.06.2011

CPH-Gruppe: Frank R. Ruepp, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Perlen Papier AG....  (Firmennews)

... verlässt die CPH

Frank R. Ruepp, lic.oec.publ., gibt nach 7 Jahren die Leitung der Perlen Papier AG ab. Er hat sich entschlossen eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen und wird die CPH Chemie + Papier Holding AG verlassen.
Frank R. Ruepp leitete seit 2004 die Perlen Papier AG in Perlen, eine 100%-Tochter der CPH Chemie + Papier Holding AG. Während seiner Leitung wurde die Produktion stark gesteigert, vor allem mit der neuen Papiermaschine PM 7. Diese hat im Herbst 2010 erfolgreich den Betrieb aufgenommen; für 2011 ist eine gesamte Produktionsmenge von fast 490'000 Tonnen in Perlen geplant.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine PM 7 hat sich Frank R. Ruepp entschieden, eine neue Herausforderung ausserhalb der CPH Chemie + Papier Holding AG anzunehmen. Er wird die CPH voraussichtlich im Herbst verlassen.
Die CPH-Gruppe dankt Frank R. Ruepp für sein langjähriges Engagement in der Perlen Papier AG und der CPH und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.
Über die Nachfolge als Leiter der Perlen Papier AG wird zu gegebener Zeit informiert werden. (CPH Chemie + Papier Holding AG)