ANDRITZ erweitert Produktion für Turbogeneratoren: 350 neue Arbeitsplätze entstehen in Linz und Weiz

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ reagiert auf die weltweit steigende Nachfrage nach Turbogeneratoren und investiert bis 2028 im höheren zweistelligen Millionenbereich in den Ausbau seiner Standorte in Linz und Weiz.

Bewickelter Stator eines Turbogenerators
© Andritz AG
02.02.2026
Quelle:  Firmennews

Durch den Ausbau entstehen in den kommenden Jahren insgesamt 350 neue qualifizierte Arbeitsplätze. Ab sofort werden in der Steiermark und in Oberösterreich deshalb Fachkräfte im Engineering und Projektabwicklung - wie Maschinenbautechniker:innen, Elektrotechniker:innen, Mechatroniker:innen sowie in der Fertigung u.a. Schweißer:innen, Fertigungstechniker:innen und viele weitere Spezialist:innen gesucht.

Energiebedarf steigt - Nachfrage nach Turbogeneratoren wächst
Der steigende Energiebedarf führt auch zu einer wachsenden Nachfrage nach Turbogeneratoren, die als Brückentechnologie einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Stromerzeugung und Stabilität der Stromnetze leisten. ANDRITZ fertigt diese Generatoren seit über 70 Jahren erfolgreich im steirischen Weiz. Um die wachsende Nachfrage bedienen zu können, werden nun auch Kapazitäten am ANDRITZ Standort in Linz ausgeweitet, wo das Unternehmen seit knapp 80 Jahren im Wasserkraftwerksbereich – insbesondere bei Turbinen und im Stahlwasserbau – tätig ist.

Linz und Weiz: Ausweitung und Modernisierung der Fertigung
In Linz wird die Fertigung dafür um rund 3.700 Quadratmeter erweitert und modernisiert. In der Landeshauptstadt Oberösterreichs sollen künftig vor allem die wasserstoffgekühlten Turbogeneratoren montiert und geprüft werden. Dank der direkten Lage an der Donau können die bis zu 300 Tonnen schweren Maschinen besonders effizient und umweltfreundlich ausgeliefert werden. Am Standort Weiz entstehen bis 2027 neue Produktionshallen und Anlagen für die Generatorfertigung. Zukünftig werden hier luftgekühlte Turbogeneratoren sowie zentrale Komponenten für wasserstoffgekühlte Typen – darunter Rotoren und Statorstäbe gefertigt.

Neue Jobs und langfristige Perspektiven
Um die Nachfrage abzudecken, entstehen neue Arbeitsplätze: An beiden Standorten werden ab sofort Maschinenbautechniker:innen, Elektrotechniker:innen, Mechatroniker:innen, Schweißer:innen, Fertigungstechniker:innen und viele weitere qualifizierte Fachkräfte gesucht. In Linz liegt der Schwerpunkt auf der Fertigung, während in Weiz neben technischen Fachkräften auch Mitarbeiter:innen in den Bereichen Engineering und Projektabwicklung benötigt werden.

„Wir investieren gezielt in die Zukunft der Energieversorgung und schaffen langfristige Arbeitsplätze in Österreich“, sagt Markus Schneeberger, CTO bei ANDRITZ Hydropower. „Der Ausbau der Standorte stärkt auch unsere Position als Technologieanbieter und festigt unsere Rolle in einem Markt, der für die Stabilität moderner Energiesysteme von zentraler Bedeutung ist.“

Information & Bewerbung
Um technische Talente zu gewinnen und langfristig zu binden, setzt ANDRITZ auf Kooperationen mit HTLs, Fachhochschulen, Universitäten und dem AMS. Interessierte können sich ab sofort auch unter andritz.link/7525 informieren und bewerben. Auch in anderen Geschäftsbereichen sucht das Unternehmen derzeit Mitarbeiter:innen. Einen Überblick über weitere offene Stellen in Wien, Graz, Linz und Weiz finden Sie unter andritz.link/9328.

Turbogeneratoren: Bausteine moderner Versorgungsnetze
Turbogeneratoren sind wichtige Bausteine moderner Energiesysteme: Sie können flexibel ans Netz gehen, Frequenzschwankungen ausgleichen und so die Versorgungssicherheit erhöhen. Als Brückentechnologie leisten sie heute einen Beitrag zur Stabilität der Versorgungsnetze. Viele Anlagen werden noch mit Gas betrieben, doch die Turbogeneratoren von ANDRITZ sind bereits so ausgelegt, dass sie künftig mit wasserstofftauglichen Turbinen kombiniert werden können und damit den Wandel hin zu CO2-armen Kraftwerkslösungen aktiv unterstützen. Besonders stark wächst der Markt derzeit in den USA und im Nahen Osten – Europa dürfte bald folgen.

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