UPM weitet seine Barrierepapier-Technologie auf Etikettenanwendungen aus

UPM Specialty Materials hat seine Barrierepapier-Technologie, die ursprünglich für die Verpackungspapiere des Unternehmens eingeführt wurde, erstmals auf Etikettenoberpapiere ausgeweitet. Die neue Sorte UPM AsendoTM 80 nutzt diese fettabweisende Technologie für Etiketten, ohne dass PFAS zum Einsatz kommen.

UPM Asendo™ 80
© UPM
09.10.2026
Quelle:  Firmennews

Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) führte eine Beschränkung für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in Verpackungen mit Lebensmittelkontakt ein, die am 12. August 2026 in der gesamten Europäischen Union in Kraft tritt. Etikettenverarbeiter, die Verpackungen mit Lebensmittelkontakt und andere fettempfindliche Anwendungen wie beispielsweise Olivenölverpackungen bedienen, benötigen Oberpapiere, deren Leistungsfähigkeit ohne den Einsatz von PFAS-Chemikalien nachgewiesen ist.

UPM Specialty Materials fügt seinen Papieren in keiner Produktionsphase PFAS hinzu. Jede Sorte wird von unabhängigen Drittlabors geprüft, wodurch Verarbeiter die für ihre eigenen Kunden erforderlichen Nachweise erhalten.

UPM AsendoTM 80 ist mit einer Vielzahl von Klebstofftypen kompatibel, eignet sich für den UV-Flexo- und UV-Inkjet-Druck und ist als FSCTM- oder PEFC-zertifizierte* Sorte erhältlich, die die Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) für den Einsatz im Lebensmittelkontakt erfüllt. Mit dieser Markteinführung hat UPM Specialty Materials sein Sortiment um eine Sorte mit einer Flächengewicht von 80 g/m2 erweitert, die typischerweise für Etikettenanwendungen verwendet wird. Etikettenverarbeiter können sich bei der Anpassung an die jeweiligen Designanforderungen vom technischen Team von UPM beraten lassen.

„Durch die Übertragung unserer Barrieretechnologie aus dem Verpackungsbereich auf UPM AsendoTM 80 erhalten Etikettenverarbeiter Zugang zu einer Fettbeständigkeit, die sich über Jahre hinweg in anspruchsvollen Verpackungsanwendungen bewährt hat. Außerdem hilft dies den Verarbeitern, zu wachsen und erfolgreich zu sein, indem es ihnen den Weg zu höherwertigen Etikettenanwendungen ebnet“, sagt Kirsi Lahtela, Produktmanagerin bei UPM Specialty Materials.

Verarbeiter, die UPM AsendoTM 80 für eine bestimmte Endanwendung prüfen möchten, können Muster anfordern, um diese unter ihren eigenen Produktionsbedingungen zu testen. UPM Specialty Materials unterstützt sie dabei während des gesamten Bewertungsprozesses.

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