News - Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H., Werk Frohnleiten

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Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H., Werk Frohnleiten

News - Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H., Werk Frohnleiten

Newsgrafik #127875
 10.12.2020

MM Karton investiert über EUR 100 Mio. in Kartonstandort Frohnleiten  (Firmennews)

-Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Wachstum im Fokus
-Ein Meilenstein für Europas größtes Recyclingkartonwerk

„Das ist das größte Investment, das die MM Gruppe je in Österreich getätigt hat", beschreibt MM CEO MMag. Peter Oswald das umfassende Erneuerungs- und Ausbauprogramm für das österreichische MM Karton Stammwerk Frohnleiten (Foto) in den Jahren 2021-2022. Im Zentrum der über 100 Mio. EUR Investition stehen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kapazitäts-erweiterungen zur Zukunftssicherung unter Einsatz modernster Technologien.

Innovative volldigitalisierte Prozesse werden die Effizienz in der Altpapieraufbereitung deutlich erhöhen und gleichzeitig den spezifischen Verbrauch von Energie und Wasser senken. Neueste Produktionstechnologien in der Kartonfertigung steigern Produktqualität und Kapazitäten als Voraussetzung für weitere Einsatzmöglichkeiten von Recyclingkarton z.B. auch im Plastikersatz. Hochautomatisierte Logistik wird die Warenbewegung signifikant beschleunigen.

„Kreislaufwirtschaft ist ein integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit der MM Gruppe, Technologieführerschaft und Nachhaltigkeit ein wesentlicher Teil unseres langfristigen Erfolgskonzepts. Die historische Großinvestition im Werk Frohnleiten ist ein „Triple-Win“. Sie schafft nicht nur neue Absatzmöglichleiten und eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks bei Wasser, Energie und Emissionen, sondern trägt auch maßgeblich zur Absicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort bei. Umweltfreundliche Verpackungslösungen stehen im Trend – durch die umfangreichen technologischen Neuerungen sichert MM Karton Frohnleiten die nachhaltige Abdeckung des wachsenden Bedarfs mit attraktiver Wertschöpfung für den Standort und die Region“ fasst CEO MMag. Peter Oswald die umfangreiche Bedeutung der Investition zusammen.
(Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H.)

Newsgrafik #125691
 08.04.2020

ANDRITZ liefert neue Entwässerungs-Technologie für RMP-Prozess an Mayr-Melnhof Karton,...   (Firmennews)

...Österreich

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ erhielt einen Auftrag von Mayr-Melnhof Karton zur Lieferung eines Entwässerungssystems mit einem Vertical Screw Thickener (VST, Foto)) für die RMP-Anlage (RMP: Refiner Mechanical Pulp) am Standort Frohnleiten, Österreich.

Die Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2020 geplant.

ANDRITZ wird mit dem Vertical Screw Thickener (VST), einer innovativen Schneckenpresse mit vertikalem Design, neueste Entwässerungstechnologie installieren. Bei dieser neuen Technologie wird der Maschine die Fasersuspension von oben zugeführt und während der Bewegung nach unten komprimiert und entwässert. Bei diesem Entwässerungsprinzip wird die Füllung der Maschine durch die Schwerkraft unterstützt. Da die verfügbare Siebfläche zur Gänze genutzt wird, können ein höherer Durchsatz und ein höherer Trockengehalt erzielt werden.

Das neue ANDRITZ-System umfasst auch eine Verdünnschnecke, eine MC-Pumpe mit Standrohr und ein TurboMix-Rührwerk. Automatisierung, Instrumentierung, Engineering, mechanische Installation, Kommissionierung und Überwachung der Inbetriebnahme sind ebenfalls Teil des Lieferumfangs.

In der Anlage Frohnleiten wird der RMP-Stoff (350ml Freeness) von 3,5% Einlaufkonsistenz auf 25% Austrittskonsistenz in nur einem Schritt entwässert. Der Stoff wird anschließend mit einer Konsistenz von 10% in einem neuen Stapelturm gelagert, der die bestehenden Kartonmaschinen beschickt.

Das bestehende RMP-System wurde 1996 von ANDRITZ installiert und verarbeitet als Rohmaterial eine Hackschnitzelmischung aus Fichten-, Lärchen- und Föhrenholz zur werkseigenen Produktion von CRB-Karton (Coated Recycled Board).

Mayr-Melnhof Karton ist der weltführende Produzent von gestrichenem Recyclingkarton.
(Andritz AG)

Newsgrafik #121906
 13.12.2018

Valmet to supply a web monitoring system to Mayr-Melnhof Karton in Frohnleiten, Austria  (Company news)

Valmet will supply a Valmet IQ Web Monitoring System (photo) to Mayr-Melnhof Karton's KM3 board machine in Frohnleiten, Austria. The system will improve the overall production efficiency.

The order is included in Valmet's fourth quarter 2018 orders received. Typically, the order value of these kinds of automation system deliveries is below EUR one million.

"Valmet IQ Web Monitoring System is one of the biggest and most sophisticated web monitoring systems in the world. Our leading technology fits perfectly to Mayr-Melnhof Group's strategy to implement innovative solutions. Also, we see this project as a long-term partnership to provide Industrial Internet tools to further enhance the customer's cost competitiveness," says Peter Lengauer, Manager, Pulp & Paper Sales, Austria & Eastern Europe, Automation, Valmet.

Information about Valmet's delivery
Valmet's delivery consists of a Valmet IQ Web Monitoring System (WMS) with 51 cameras throughout the whole production process on KM3. The high-speed cameras will monitor critical process areas and help the operators analyze the root causes of web runnability disturbances.

Key benefits for the mill are faster break recovery and preventive troubleshooting with leading technology camera equipment and video analysis tools. With a trim width of 4.4 m, KM3 produces recycled and barrier coated cartonboard in the weight range from 230 to 380 gsm.
(Valmet Corporation)

Newsgrafik #109511
 01.04.2015

GAW Auftrag bei Mayr-Melnhof Frohnleiten  (Firmennews)

Anfang 2015 begleitete die GAW technologies GmbH den Umbau und die Erweiterungsarbeiten an der Kartonmaschine 3 der Mayr-Melnhof Karton AG im Stammwerk Frohnleiten.

Ein völlig neu entwickelter, hochwertig gestrichener Recyclingkarton mit einer einzigartigen funktionellen Barriere für sichere Lebensmittel-Primärverpackungen wird seit Kurzem in einer „Inline-Produktion“ hergestellt. Diese Innovation auf dem Verpackungsmarkt bedeutet einen Quantensprung für die Produktsicherheit, indem verpackte Lebensmittel vor definierten unerwünschten Substanzen wie z.B. Mineralölen, Phthalaten, Bisphenol A und DIPN geschützt werden.

In diesem ambitionierten Projekt wurde unter anderem die gesamte Streichpartie komplett umgebaut. GAW ist stolz darauf, bei diesem Meilensteinprojekt in der Kartonherstellung mitgewirkt und die seit vielen Jahren gewachsene Partnerschaft um ein neues Kapitel erweitert zu haben.
(GAW technologies GmbH)

Newsgrafik #108060
 27.10.2014

FOODBOARD™ - Umbau im Werk Frohnleiten  (Firmennews)

Mit FOODBOARD™ hat Mayr-Melnhof Karton einen neuen hochwertigen gestrichenen Recyclingkarton mit einer einzigartigen funktionellen Barriere für sichere Lebensmittel-Primärverpackungen entwickelt. FOODBOARD™ schützt verpackte Lebensmittel vor definierten unerwünschten Substanzen wie Mineralöle, Phthalate, DIPN und Bisphenol A und bedeutet somit einen Quantensprung für die Produktsicherheit. Mit zusätzlichen Features wie Bewahrung des ursprünglichen Geschmacks und Aromas des Lebensmittels, längerer Frische und Crisp für verpackte Lebensmittel und leichter Fettabweisung gilt FOODBOARD™ zu Recht als „The Next Generation of Cartonboard“.

Umbauarbeiten im Werk Frohnleiten Das Investitionsprojekt FOODBOARD™ impliziert
einen Komplettumbau der Streichpartie an der Kartonmaschine 3, Fundamentverstärkungen sowie den Bau verschiedenster Nebenanlagen in
unserem Werk Frohnleiten. Zügig schreiten diese Arbeiten voran. Parallel dazu wird auch der gesamte Antrieb der KM 3 durch den Einbau hochmoderner Servoantriebe erneuert. Zukünftig wird die Maschine dadurch mit nochmals höherem Wirkungsgrad sowie gesteigerter Energieeffizienz arbeiten.

Die gesamten Umbauarbeiten in Frohnleiten zur „Inline-Produktion“ von FOODBOARDTM werden ca. drei Monate in Anspruch nehmen, wobei die Kartonmaschine im November 2014 für rund drei Wochen abgestellt wird Durch die vorausschauende Vorproduktion nachgefragter Standardqualitäten garantieren wir auch in der Umbauphase höchstmögliche Versorgungssicherheit. Darüber hinaus sichert unser bewährtes MultiMill-Konzept – die Herstellung spezifischer Kartonsorten an unterschiedlichen Standorten der Gruppe – die nahtlose Kartonversorgung.

FOODBOARD™ wird Anfang 2015 im Markt verfügbar sein – rechtzeitig vor Inkrafttreten der geplanten Mineralölverordnung. Denn Bewegung gibt es auch in gesetzlicher Hinsicht: FOODBOARD™ entspricht Vorgaben des 3. Entwurfs der Mineralölverordnung. Am 24. Juli 2014 hat das deutsche Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen weiteren Entwurf für das Verordnungsvorhaben "22. Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung" (Mineralölverordnung) vorgelegt. Der aktuelle Entwurf bezieht sich auf Lebensmittelbedarfsgegenstände, die unter Verwendung von Altpapierstoffen hergestellt sind, und sieht erneut Grenzwerte für die Migration von MOSH (gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe) und MOAH (aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe) vor. Mittelbare Migration aus der Umverpackung ist in den Grenzwerten enthalten.

Bis Mitte September 2014 hatten Industrie und Verbände die Möglichkeit, den Entwurf zu kommentieren. Danach kann es zu einem weiteren Hearing bzw. zu Änderungen des Entwurfs kommen. Der Notifizierungsprozess der EU und die Abstimmung mit der WHO dauern erfahrungsgemäß maximal ein Jahr. Daher kann die Verordnung frühestens im zweiten Halbjahr 2015 vom deutschen Bundestag beschlossen werden. Anschließend gilt eine Übergangsfrist von 24 Monaten nach Verkündigung.

FOODBOARD™ entspricht den angekündigten gesetzlichen Anforderungen sowie den von der Behörde angestrebten, viel strengeren zukünftigen Nachweisgrenzen. Somit sind keine Investitionen von Konsumgüterproduzenten und dem Handel in und für teure Adaptierungen der Primär- oder Umverpackungen zur Verhinderung von Migration bei Transport, Lagerung und am Point of Sale notwendig, da FOODBOARD™ Lebensmittelsicherheit entlang der Supply Chain garantiert.
(Mayr-Melnhof Karton Gesellschaft m.b.H.)

Newsgrafik #104635
 22.11.2013

Siemens liefert integriertes Antriebssystem für Kartonmaschine von Mayr-Melnhof AG  (Firmennews)

-Erstmaliger Einsatz von High-Torque-Direktmotoren Simotics HT-direct in österreichischer Papierindustrie
-Optimales Zusammenspiel von Motoren und Sinamics-Frequenzumrichtern für hohen Wirkungsgrad und Energieeffizienz

Bild: Siemens rüstet die Kartonmaschine KM3 der Mayr Melnhof AG am Standort Frohnleiten mit einem integrierten Antriebssystem bestehend aus Servoumrichtern Sinamics S120 und High-Torque-Motoren der Reihe Simotics HT-direct aus. Die wassergekühlten Direktmotoren werden erstmals in der Papierindustrie in Österreich eingesetzt.

Die Siemens-Division Drive Technologies hat von der Mayr Melnhof Karton AG, dem weltweit größten Hersteller von gestrichenem Recyclingkarton, den Auftrag zur Modernisierung einer Kartonmaschine (KM3) am Standort Frohnleiten erhalten. Im Rahmen der Erneuerung des Mehrmotorensystems setzt Siemens auf ein integriertes Antriebssystem, das aus High-Torque-Motoren der Reihe Simotics HT-direct und Servoumrichtern Sinamics S120 besteht. Die wassergekühlten Direktmotoren werden erstmals in der Papierindustrie in Österreich eingesetzt. Im Zusammenspiel mit den Servoantrieben arbeitet die Kartonmaschine mit einem höheren Wirkungsgrad sowie einer höheren Energieeffizienz als zuvor.
Im Rahmen der Modernisierung der Kartonmaschine in Frohnleiten werden insgesamt 90 Antriebe mit elf Megawatt Antriebsleistung installiert. Davon sind 14 wassergekühlte Motoren der Reihe Simotics HT-direct vorgesehen. Diese stellen als Direktantriebe hohe Drehmomente bei niedrigen Drehzahlen unmittelbar an der Arbeitsmaschine zur Verfügung. Da kein Getriebe nötig ist, wird Platz eingespart und der Engineering-, Montage- und Wartungsaufwand verringert. Dies wirkt sich positiv auf die Betriebskosten aus. Durch das integrierte Antriebssystem sind die Motoren optimal auf den Betrieb mit den Umrichtern Sinamics S120 abgestimmt. Letztere übernehmen alle Antriebsaufgaben und sparen im Wechsel zwischen motorischen und generatorischen Anforderungen, die typisch für die Papiermaschine sind, zusätzlich Energie. Siemens ist für die Planung, das Hard- und Software-Engineering, die Inbetriebnahme und Schulung zuständig. Die Modernisierungsmaßnahmen starteten im Herbst dieses Jahres und sollen in circa einem Jahr abgeschlossen sein.
(Siemens AG)

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