Neues ANDRITZ-Rauchgasreinigungssystem wird Emissionen in schwedischem Billerud-Werk weiter reduzieren

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ erhielt vom schwedischen Zellstoff- und Papierhersteller Billerud AB den Auftrag zur Lieferung eines Rauchgasreinigungssystems für das Werk Gruvön.
Durch den Einbau dieses Systems kann das Werk die Leistung seines Sodakessels erhöhen und gleichzeitig die Emissionen verringern. Das zurückgewonnene Soda wird bei der Zellstoffherstellung wiederverwendet.

Das Billerud-Werk Gruvön
© Billerud AB
17.04.2023
Quelle:  Firmennews

ANDRITZ liefert einen Elektrofilter (ESP) mit der bewährten SIR-Technologie (Switched-Integrated Rectifier), die für maximale Effizienz im Betrieb sorgt. Seit ANDRITZ im Jahr 2021 Elektrofilter in sein Produktportfolio aufgenommen hat, hat das Unternehmen mehr als 20 Aufträge für ESP-Linien erhalten.

Der neue Elektrofilter wird zusätzlich zu den beiden vorhandenen installiert und ermöglicht es dem Werk Gruvön, die Kapazität seines Sodakessels um über 30% zu erhöhen und gleichzeitig die Staubemissionen deutlich unter 15 mg/Nm3 zu halten. So kann das Werk seinen profitablen Betrieb unter Einhaltung der strengen lokalen Umweltvorschriften fortsetzen.

Der Lieferumfang von ANDRITZ umfasst auch das gesamte Zubehör für den Anschluss der ESP-Anlage sowie die Montage, Montageaufsicht und Inbetriebnahme. Die Übergabe ist für das zweite Quartal 2024 geplant.

Billerud ist ein weltweit führender Hersteller von hochwertigem Papier und Verpackungsmaterial mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Qualität und Kundennutzen. Das Unternehmen betreibt insgesamt zehn Produktionsstätten, davon sechs in Schweden. Mit starken Service-Kapazitäten in der nordischen Region ist ANDRITZ gut positioniert, um Billerud bei der Projektabwicklung und dem zukünftigen Anlagenbetrieb zuverlässig zu unterstützen.

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