Bundeswirtschaftsministerin Katherine Reiche besucht LEIPA in Schwedt
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Am 11. Mai begrüßte die LEIPA Unternehmensgruppe Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf dem Werksgelände in Schwedt. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die aktuellen Herausforderungen der energieintensiven Papierindustrie, die industrielle Transformation am Standort Schwedt im Zusammenhang mit dem Leuchtturmprojekt Brandenburg eSAF sowie innovative Startup-Projekte auf dem LEIPA-Gelände.
Im gemeinsamen Austausch mit der Ministerin sprachen Antonio Bellante, CEO der LEIPA Group, und der geschäftsführende Gesellschafter Robin Huesmann über die wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen, aber auch Chancen der Papier- und Verpackungsindustrie in Deutschland. Dabei standen insbesondere internationale Wettbewerbsfähigkeit, hohe Energie- und Transformationskosten sowie die Anforderungen der industriellen Dekarbonisierung im Fokus.
„Wir haben uns sehr über das große Interesse von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche an unserem Standort und den offenen Austausch zu den Herausforderungen der Papierindustrie gefreut. Gerade energieintensive Recyclingindustrien wie LEIPA spielen eine wichtige Rolle für industrielle Wertschöpfung, Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung in Deutschland. Gemeinsam mit unseren Partnern treiben wir in Schwedt innovative Zukunftsprojekte wie Brandenburg eSAF aktiv voran.“ - Antonio Bellante, CEO der LEIPA Group
Im Rahmen des Besuchs besichtigte Bundesministerin Reiche den eindrucksvollen Papierstandort. Am Beispiel der PM 5, eine Papiermaschine zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren für die Verpackungsindustrie, erhielt sie Einblicke in moderne Recyclingpapierproduktion und die Bedeutung des Standorts Schwedt für nachhaltige industrielle Wertschöpfung.
Anschließend besuchte die Delegation das Startup Rement, einen der Gewinner der ersten Schwedter Startup Challenge. Das Unternehmen entwickelt ein sortenreines Recyclingverfahren zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe wie Kalkstein und Sand aus Abbruchbeton. Für das Pilotprojekt wurde auf dem LEIPA-Werksgelände ein Container-Modul errichtet, um den Einsatz unter realen Industriebedingungen zu testen.
Der letzte Programmpunkt führte in das Startup Labor Schwedt im Reallabor. Dort präsentierte Natura Materia – ebenfalls Gewinner der ersten Startup Challenge – innovative papierbasierte Isolierverpackungen als Alternative zu Kunststoff- und Verbundmaterialien. Das Startup profitiert dabei von der Infrastruktur und dem Recycling-Know-how von LEIPA als erfahrenem Industriepartner.
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche: „Der Besuch bei Leipa hat klar gezeigt, wie industrielle Transformation, Kreislaufwirtschaft und Innovation am Standort Schwedt zusammenwirken können. Unternehmen wie Leipa leisten mit modernen Recyclingprozessen, Investitionen in nachhaltige Technologien und der Unterstützung innovativer Startups einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.“