Irankrieg treibt die Papierpreiserhöhungen bei Feinpapieren weiter an
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Die vergangenen Wochen waren für die deutsche Feinpapierbranche geprägt von zahlreichen Preiserhöhungsforderungen der Hersteller von holzfreien Papieren.
Nachdem einige Akteure Aufschläge bereits im Februar angekündigt hatten, waren alle großen deutschen Papiergroßhändler in den ersten Märzwochen gezwungen, ihrerseits Anpassungen in den Markt zu geben. Begründet werden diese immer öfter mit dem Irankrieg, dessen Folgen die Energie- und Transportkosten spürbar in die Höhe treiben. Die Produktionskosten steigen. Und die Treibstoffpreise, die teils zusätzliche „Kriegszuschläge“ der Logistiker hervorrufen, belasten die gesamte Wertschöpfungskette. Manche Player berichten auch von steigenden Kosten für Chemikalien, Farben und Füllstoffen, was die Produktion zusätzlich verteuere. Die wirtschaftliche Lage veranlasst auch Werbetreibende zum Sparen, Ausgaben für Akzidenzen schwinden, was auf die Nachfrage nach Papier drücken könnte.