Lecta sichert sich Unterstützung für umfassende Rekapitalisierung
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Lecta hat sich finanziellen Raum für die Umstrukturierung des Papiergeschäfts verschafft.
Nach eigenen Angaben schloss der Hersteller von Feinpapieren und Spezialpapieren Anfang Januar eine Bindungsvereinbarung mit seinen maßgeblichen Finanzgläubigern und Aktionären und vollzog damit einen zentralen Schritt in Richtung der geplanten, umfassenden Rekapitalisierung des Papierkonzerns.
Mit der von Kerngläubigern getragenen finanziellen Restrukturierung will Lecta die laufende Transformation und Neuaufstellung der Unternehmensgruppe innerhalb der Papierindustrie stabil finanzieren. Die geplante Maßnahme soll die Bilanz des Konzerns deutlich entlasten. Vorgesehen ist ein Schuldenabbau von rund 400 Mio €, wodurch die Nettoverschuldung auf Pro-forma-Basis im Verhältnis zur Ertragskraft des Konzerns auf unter das Dreifache sinken soll. Zudem beabsichtigt Lecta, die Liquiditätslage der Papierfabriken zu stärken.
Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Konzern in eigenständig geführte und finanzierte Geschäftsbereiche zu gliedern (Feinpapiere, Haftmaterialien, Spezialpapiere, Distribution). Einen ersten Schritt hat Lecta im Oktober mit der Abspaltung des Geschäfts mit Haftmaterialien und selbstklebenden Produkten vollzogen.