Stora Enso investiert in den Ausbau der Fluff-Zellstoffproduktion am Standort Skutskär und schließt Verhandlungen über die Schließung der Nadelholz-Produktionslinie ab

Stora Enso verstärkt seinen Fokus auf spezialisierte Zellstoffsorten und investiert 19 Millionen Euro in den Ausbau der Fluff-Zellstoffproduktion am Standort Skutskär in Schweden. Diese Investition soll der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach Hygieneprodukten gerecht werden. Als Ergebnis der laufenden Umstrukturierungsverhandlungen hat das Unternehmen zudem beschlossen, die Nadelholz-Zellstoffproduktion auf der Faserlinie 3 (L3) endgültig einzustellen.

Fluffzellstoff
© Stora Enso Oyj
28.07.2026
Quelle:  Firmennews

Die Investition in die Ausweitung der Fluff-Zellstoffproduktion in Skutskär wird die Position von Stora Enso als führender Fluff-Zellstoffhersteller in Europa stärken. Die Modernisierungen werden die Produktionsstabilität und -effizienz weiter verbessern, die Qualität steigern, zukünftige Fasermischungen ermöglichen und die Fluff-Produktionskapazität um etwa 10 % erhöhen. Die Investition wird voraussichtlich im vierten Quartal 2027 abgeschlossen sein und liegt im Rahmen der Investitionsprognose von Stora Enso.

„Dies ist ein wichtiger Schritt für Stora Enso. Der Verbrauch von Fluff-Zellstoff nimmt zu, was auf die weltweit alternde Bevölkerung und den steigenden Einsatz von Hygieneprodukten zurückzuführen ist. Es wird erwartet, dass die Nachfrage das Angebot im Laufe der Zeit übersteigen wird. Im Einklang mit unserer Strategie richten wir unser Geschäft auf beschleunigtes Wachstum und Wertschöpfung aus, indem wir anspruchsvolle Kunden bedienen“, sagt Johanna Hagelberg, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Biomaterials bei Stora Enso.

Wie bereits erwähnt, bedeutet die nun beschlossene Stilllegung der Nadelholz-Zellstoffanlage 3 (L3), dass die Produktion im dritten Quartal 2026 eingestellt wird, vorbehaltlich der Erfüllung bestehender Kundenaufträge.

„Die Marktbedingungen ließen keinen tragfähigen Weg für die Zukunft von L3 zu. Diese Investition schärft unseren Fokus auf Fluff, und die Arbeiten zur entsprechenden Umstrukturierung der Organisation werden fortgesetzt. Wir positionieren Skutskär strategisch für langfristige Wettbewerbsfähigkeit auf dem wachsenden Markt für Fluff-Zellstoff“, sagt Timo Tidenberg, Leiter des Geschäftsbereichs Skutskär bei Stora Enso.

Nach der Kapazitätserweiterung wird der Stora-Enso-Standort Skutskär über eine Jahreskapazität von 440.000 Tonnen Fluff-Zellstoff verfügen.

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