Unbefriedigendes Ergebnis für Perlen Papier im Geschäftsjahr 2025
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Die Perlen Industrieholding AG mit ihrem Tochterunternehmen Perlen Papier AG berichtet für das Geschäftsjahr 2025 über eine ungenügende Auslastung der Produktionskapazitäten. Diese resultierte aus einer rückläufigen Nachfrage nach grafischen Presse- und Magazinpapieren und führte zu einem unbefriedigenden Ergebnis, erklärt der Papierhersteller ohne genau Daten zu veröffentlichen.
Der Bedarf an Zeitungsdruckpapier und LWC nimmt seit Jahren kontinuierlich ab, heißt es in einem Statement. Gleichzeitig bleiben die Rahmenbedingungen im europäischen Papiermarkt anspruchsvoll. Das Unternehmen rechnet einer Mitteilung zufolge auch für das Jahr 2026 mit einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld. Die Konsolidierung im Papiermarkt werde weiter anhalten, ebenso der Preis- und Mengendruck. „Unser Fokus liegt unverändert auf der Steigerung der Profitabilität, der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder sowie der konsequenten Kostenkontrolle. Parallel dazu werden wir die Potenziale des Industrieareals weiter ausschöpfen. Die Transformation der Perlen Industrieholding AG ist auf Kontinuität und nachhaltigen Erfolg ausgerichtet. Wir sind überzeugt, den richtigen Pfad definiert zu haben, und werden diesen mit Entschlossenheit weitergehen“, sagt Dr. Florian Geiger, CEO der Perlen Industrieholding AG und der Perlen Papier AG.
Transformation für nachhaltige Geschäftsentwicklung eingeleitet
Die unerfreuliche Entwicklung am Markt für grafische Papiere bestärkte das Unternehmen im eingeschlagenen Transformationskurs. Mit der durchgeführten Restrukturierung meint Perlen auch die Fortführung des Betriebs beider Papiermaschinen, in einer, wie es heißt, der modernsten Papierfabriken Europas. Es gelte, die Wettbewerbsfähigkeit bei Zeitungs- und Magazinpapieren weiter zu stärken, unterstreicht der Papierhersteller. Dieses Segment bleibe ein zentraler Pfeiler der Strategie von Perlen.