UPM verbessert Quartalsergebnis, Zellstoffgeschäft bleibt unter Druck
News Allgemeine News
Der finnische Forst- und Papierkonzern UPM hat im zweiten Quartal 2026 sein operatives Ergebnis deutlich verbessert. Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen stieg gegenüber dem Vorjahresquartal leicht von 2,341 auf 2,355 Mrd. €, während das vergleichbare EBIT um 71 % auf 212 Mio. € zulegte.
Nach Unternehmensangaben trugen sämtliche Geschäftsbereiche zu der Ergebnisverbesserung bei. Positiv wirkten sich insbesondere höhere Absatzmengen, ein konsequentes Margenmanagement sowie anhaltende Effizienzmaßnahmen aus.
Im Zellstoffsegment zeigte sich jedoch ein uneinheitliches Bild. Während das Zellstoffgeschäft in Uruguay seine Effizienz steigerte und dadurch höhere Logistik- und sonstige Kosten vollständig kompensieren konnte, bleiben das Marktumfeld in Finnland nach Unternehmensangaben trotz rückläufiger Holzpreise herausfordernd. Das Ergebnis wurde im zweiten Quartal zusätzlich durch den Wartungsstillstand im Zellstoffwerk Pietarsaari belastet. Zur Verbesserung der Profitabilität plant UPM einen temporären Produktionsstillstand im Zellstoffwerk Kaukas und prüft eine entsprechende Maßnahme auch für Pietarsaari. Damit sollen Produktion und Holzversorgung optimiert werden.
Die strategische Neuausrichtung des Konzerns schreitet unverändert voran. Im Berichtsquartal unterzeichneten UPM und Sappi den endgültigen Vertrag zur Gründung ihres Gemeinschaftsunternehmens für grafische Papiere.