Der Aschekristallisator von Valmet hilft der Zellstofffabrik Mercer Stendal in Deutschland, Emissionen zu senken und die Leistung zu verbessern

Valmet wird eine neue Aschekristallisationsanlage für die Mercer-Fabrik in Stendal in Arneburg, Deutschland, liefern. Diese Investition ist Teil der langfristigen Vision von Mercer, die Emissionen der Fabrik weiter zu reduzieren und ihre Leistung zu verbessern. Die Aschekristallisationsanlage trägt zu diesem Ziel bei, indem sie dazu beiträgt, den Chemikalienkreislauf der Fabrik zu schließen, den Bedarf an Nachfüllchemikalien zu verringern und die Wartungsintervalle für den Rückgewinnungskessel auf 24 Monate und darüber hinaus zu verlängern.

Aschekristallisator von Valmet
© Valmet Corporation
09.06.2026
Quelle:  Firmennews

„Seit der Inbetriebnahme des Werks im Jahr 2004 haben wir systematisch in die Verbesserung seiner Leistung und Nachhaltigkeit investiert. Unsere Nachhaltigkeitsbemühungen orientieren sich an der Vision und den Werten von Mercer sowie an unserer langjährigen Philosophie verantwortungsbewusster Geschäftspraktiken, die Nachhaltigkeit, Sicherheit, finanzielle Verantwortung und starke Führung umfassen. Die neue Aschekristallisationsanlage wird uns helfen, sowohl die betriebliche als auch die Umweltleistung weiter zu verbessern. Wir haben uns aufgrund der technischen Expertise von Valmet und unserer bisherigen gemeinsamen Projekte für Valmet als Partner für dieses Projekt entschieden“, sagt Dr. Martin Zenker, Werksleiter bei Mercer Stendal.

Die Aschekristallisationsanlage gewinnt wertvolle Natriumsalze zurück und entfernt nicht zum Prozess gehörende Elemente, vor allem Chlorid und Kalium, aus dem Laugenkreislauf der Zellstofffabrik. Dies verringert Verstopfungen und Korrosion im Rückgewinnungskessel der Fabrik, was längere Intervalle zwischen Wartungsstillständen ermöglicht und die langfristige Verfügbarkeit des Rückgewinnungskessels erhöht. Durch die Entfernung dieser nicht verarbeitungsrelevanten Elemente mit dem Ash Crystallizer-Konzept von Valmet entfällt die Notwendigkeit der Ascheentsorgung, was wiederum das Abwasseraufkommen verringert und die Kosten durch einen geringeren Bedarf an Nachspeisechemikalien senkt. Diese Lösung bietet klare Umweltvorteile durch die Reduzierung der damit verbundenen Emissionen.

„Wir setzen uns für die Förderung von Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz ein. Die Bereitstellung einer neuen Aschekristallisationslösung für eine bestehende Papierfabrik steht ganz im Einklang mit diesen Zielen und bringt zahlreiche betriebliche und ökologische Vorteile mit sich. Dieses Projekt zeigt, dass die Aschekristallisationslösung nicht nur für neue Großfabriken geeignet ist, sondern auch bestehenden Fabriken erhebliche Vorteile bietet. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Mercer und der Fabrik in Stendal sehr, um langfristige Lösungen zur Leistungsoptimierung der Fabrik zu finden“, sagt Claus Jensen-Holm, Director, White Liquor and Evaporation, Pulp Mills bei Valmet.

Der Auftrag wurde in den Auftragseingängen von Valmet für das erste Quartal 2026 erfasst. Der Auftragswert wird nicht bekannt gegeben. Die Inbetriebnahme der neuen Kristallisationsanlage ist für das vierte Quartal 2027 geplant.

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