News - Papierfabrik Palm

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Papierfabrik Palm

 

News - Papierfabrik Palm

Newsgrafik #122956
 26.04.2019

Valmet to supply a containerboard making line with an extensive scope for Papierfabrik Palm ...  (Company news)

... in Germany

Valmet will supply a containerboard making line (PM 5) with extensive packages of mill-wide automation and services for Papierfabrik Palm's (Palm) Aalen-Neukochen mill in Germany. The new high-capacity board machine will replace three existing smaller machines and will be designed to produce lightweight and high-quality recycled fluting and testliner grades. The start-up is scheduled for 2021.

Photo from left: Jürgen Kosse (Palm), Manfred Eberhardt (Valmet), Dr. Andreas Haas (Palm), Stephan Gruber (Palm), Tobias Hain (Valmet), Dr. Wolfgang Palm (Palm), Pasi Laine, Jari Vähäpesola, Harri Heikkilä and Juha Kivimaa (all from Valmet)

Major part of the order is included in Valmet's orders received of the second quarter 2019. The value of the order will not be disclosed. The total value of an order of this type and scope is typically around EUR 150-200 million.

"We wanted to make a competitive investment for the next 50 years and aimed for a very wide and high-capacity containerboard machine to be ready for the future changes. Valmet was selected because of their high-level and differentiating technology for lightweight grades. The concept was verified at the pilot trials," says Dr. Wolfgang Palm, Chief Executive Officer of Palm.

"Palm PM 5 will be the largest containerboard machine in the world. We offered Palm an outstanding combination of high-end technology, comprehensive selection of service, automation and industrial internet. I'm pleased to say that Palm and Valmet have been cooperating for decades and hopefully this good relationship will continue over the coming decades," says Jari Vähäpesola, Paper Business Line President of Valmet.

Technical details about the delivery

Valmet's delivery for PM 5 will include a high-speed containerboard making line from broke collection to reel and winder. OptiPress Center with transfer belt technology enables closed sheet transfer from press to dryer for high runnability and production efficiency at high speeds.

OptiSizer Hard is a unique size application method where hard covered nip rolls press the size deep into the paper web improving surface and internal strengths. OptiReel Linear reel combined with OptiWin Pro winder with Dual Unwind deliver substantially high capacity level without any compromises on safety. The delivery will also include complete process air system for board machine and machine hall ventilation.

The mill-wide automation package includes Valmet DNA Automation System for process and drive controls as well as runnability and condition monitoring. The Valmet IQ Quality Management Solution features scanning measurements, related machine and cross direction controls and profilers.

Valmet's delivery will also include a vast services package. Steep start-up curve and optimal production conditions of PM 5 will be ensured with a long-term Valmet Performance Agreement and a comprehensive spare parts and consumables package. Long-term Valmet Performance Agreement was also signed for another Palm machine. Valmet's maintenance expert located on-site will support the maintenance establishment of Palm PM 5. The establishment support, in addition to the provided master data, will set a strong foundation for the maintenance operations. Five-year agreements of Valmet Paper Machine Clothing and Valmet Roll Service are also included.

The start-up and the further optimization of the new board machine will be supported remotely from Valmet Performance Center and with Valmet Industrial Internet solutions. Online strength information and the quality predictions gained with Valmet Pulp to Paper Optimizer help the optimizing of raw material and chemical consumption. Valmet Paper Machine Diagnostics tool provides in-depth information about the machine performance and condition of the equipment, which can be used to predict and avoid production losses and increase the process reliability. Also, automation system control loop and actuator performance are continuously monitored and analyzed by automated tools.

The 11,700-mm-wide (wire) board machine will produce recycled fluting and testliner grades with the basis weight range of 60-110 g/m2. The design speed of the machine will be 2,000 m/min and the annual capacity 750,000 tonnes.
(Valmet Corporation)

Newsgrafik #122235
 06.02.2019

Operation gelungen, Kran kerngesund: Endoskop lässt bei Papierfabrik Palm tief blicken  (Firmennews)

Konecranes prüft Hubwerksgetriebe von Zweiträger-Brückenkranen bei Palm per Ölanalyse und CRS

Bild: Tiefer Einblick ins Krangetriebe: Mit der Ölanalyse von Konecranes lassen sich Verschleißspuren wie beispielsweise Ruß- oder Metallpartikel im Getriebeöl feststellen und so ungeplante Ausfälle verhindern

Wellpappenrohpapier am laufenden Band: Die Papiermaschine 6 (PM6) der Papierfabrik Palm in Wörth am Rhein produziert jährlich 650.000 Tonnen des vielseitigen Verpackungs-Grundstoffs mit Flächengewichten bis zu 160 g/m2. Um die riesigen Papierrollen Tag und Nacht sicher zu transportieren, müssen die Zweiträger-Brückenkrane in der Fabrik immer einwandfrei funktionieren. Konecranes hat das Getriebeöl der Krane deshalb eingehend analysiert und per Endoskop bis tief ins Innere des Getriebes geschaut.

Papier bleibt einer der wichtigsten Wertstoffe für die Wirtschaft: Im Jahr 2017 verkaufte die deutsche Papierindustrie laut dem Verband deutscher Papierfabriken rund 23 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe – 1,4 Prozent mehr als 2016. Vor allem die Verpackungsbranche ist papierhungrig, der Absatz in diesem Bereich stieg im vergangenen Jahr sogar um 3,4 Prozent. Genau in diesem Sektor ist die Papiermaschine 6 (PM6) der Papierfabrik Palm in Wörth am Rhein im Einsatz. Die von ihr jährlich produzierten 650.000 Tonnen Wellpappenrohpapier werden aufgerollt und gelagert. Um die großen Rollen Tag und Nacht sicher zu transportieren, müssen die Hubwerke der elf Zweiträger-Brückenkrane in der Fabrik in einwandfreiem Zustand sein. Palm hat deshalb Konecranes beauftragt, acht Krane zu durchleuchten. Nach einer Ölanalyse und einer endoskopischen Untersuchung tauschen die Instandhaltungsexperten ein Hubwerksgetriebe komplett aus.

Rekord-Papiermaschine produziert rund um die Uhr
Bei der Papierfabrik Palm mit der Zentrale im baden-württembergischen Aalen dreht sich alles um Altpapier. Neun Papiermaschinen in fünf Fabriken produzieren jährlich rund 2,2 Millionen Tonnen Zeitungsdruck- und Wellpappenrohpapier. Die Papierherstellung läuft rund um die Uhr. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die elf Zweiträger-Brückenkrane, die seit Produktionsstart 2002 in der Fabrik in Wörth am Rhein zum Einsatz kommen.

Sie lagern die fertigen, tonnenschweren Papierrollen ein. „Die Krane sind Tag und Nacht im Einsatz“, sagt Sven Bohrer, Elektroingenieur bei der Papierfabrik Palm. „Sollte einmal einer ausfallen, müsste die Produktion stillstehen oder zumindest enorm verlangsamt werden, bis der Schaden behoben ist. Das würde uns Zeit und Geld kosten.“ Konecranes hat deshalb das Getriebeöl der Hubwerke von acht der elf Zweiträger-Brückenkrane bei Palm genauestens untersucht. Denn das Öl lässt tief blicken: Die enthaltenen Abriebmetalle und Verschleißstoffe lassen Rückschlüsse auf den Zustand des gesamten Getriebes zu. Nico Zamzow, Vice President Industrial Service EMEA Central bei Konecranes zur Methode: „Die Ölanalyse schützt den Kran. Mit ihr können eventuelle Schäden früh entdeckt und behoben werden. Zudem können Anlagenbetreiber mithilfe des ausführlichen Analyseberichts die Instandsetzung und Wartung der Krane optimieren und so ihre Lebensdauer enorm verlängern.“

Für die Ölanalyse bei Palm entnehmen Konecranes-Experten Proben aus den Hubwerksgetrieben der acht Zweiträger-Brückenkrane. „Die Proben werden in unserem eigenen Labor untersucht. Dabei vergleichen die Mitarbeiter im Labor den heutigen Zustand des Öls mit Proben, die wir 2016 genommen haben“, sagt Nico Zamzow. „So stellen wir die Aussagekraft und Qualität der Untersuchungsergebnisse sicher.“ Das Ergebnis für Palm: Sieben der acht Krane sind „gesund“, im Getriebeöl sind wenige bis keine Fremdkörper oder Verschleißstoffe enthalten. Im Getriebeöl des Automatikkrans 5, der im Rollenlager zum Einsatz kommt, findet sich dagegen ein erhöhter Ferrit-Anteil von 273 Milligramm pro Kilogramm Öl. Nico Zamzow: „Eisenteilchen im Öl weisen auf erhöhten Verschleiß hin, etwa wenn Metallteile aufeinander reiben.“

Crane Reliability Study zeigt Lösung auf
Wird die Ursache für den Verschleiß nicht behoben, kann dies das Getriebe nachhaltig beschädigen. „Frisst sich das Getriebe fest, während eine Rolle am Haken hängt, wird es sehr schwierig, diese zu bergen und den Kran zu reparieren“, erläutert Nico Zamzow. Um festzustellen, ob bereits ein Schaden vorliegt, setzen die Konecranes-Experten die Kranzuverlässigkeitsanalyse CRS (Crane Reliability Study) ein. In der modular aufgebauten Analyse prüfen sie sicherheitsrelevante Bauteile wie das Hubwerksgetriebe sowie den Stahlbau, die Antriebe und die elektrische Ausrüstung des Krans. Das Verfahren wird dabei mit der MainMan-Software von Konecranes auf jeden Kran individuell abgestimmt. Ergänzend befragen die Instandhaltungsexperten Kranführer und Techniker vor Ort. Das Ergebnis der Analyse fließt in einen detaillierten Bericht für den Betreiber ein – mit konkreten Handlungsempfehlungen. Bei Palm nutzt Konecranes auch ein Endoskop zur Untersuchung des Hubwerksgetriebes. „Wie in der Medizin kommen wir mit dem Endoskop an unzugängliche Stellen, ohne das ganze Getriebe auseinander nehmen zu müssen“, sagt Nico Zamzow. „Für die CRS verwenden wir ein spezielles, ölresistentes Modell, das für den industriellen Einsatz entwickelt wurde und mit verschiedenen Objektiven ausgerüstet werden kann.“

Für die Konecranes-Serviceexperten ist nach der endoskopischen Untersuchung klar: Das Hubwerksgetriebe muss ausgetauscht werden. Zusätzlich müssen die Seiltrommel, das Seiltrommellager, der Schleifringkörper, die Trommelkupplung und die Motorkupplung erneuert werden. „Weil wir den Verschleiß frühzeitig entdeckt haben, können wir das alte gegen ein neues Getriebe austauschen, ohne die Produktion zu beeinträchtigen“, erläutert Nico Zamzow.

Auch in Zukunft sicherer Transport
Die Papierfabrik Palm setzt auch künftig auf Serviceleistungen wie etwa Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten von Konecranes. Jürgen Friedmann, Leiter Mechanik bei der Papierfabrik Palm, freut sich über das Erreichte: „Die Experten von Konecranes haben sich sehr flexibel auf unsere Anforderungen an die Verfügbarkeit und Produktivität unserer Krane eingestellt. Dank der Ölanalyse und endoskopischen Untersuchung laufen unsere Krane jetzt wie geschmiert für die kommenden Jahre.“

Kranzuverlässigkeitsanalyse CRS
Die Crane Reliability Study (CRS) ist eine hersteller- und typenunabhängige Kranzuverlässigkeitsanalyse von Konecranes für Kran- und Hebezeugkomponenten wie Hubwerke, Motoren, Seile, Getriebe und Kranbahnen. CRS besteht aus verschiedenen Modulen, die individuell zusammengestellt werden können:
1. Inspektion und Analyse der technischen Dokumentationen mit der Konecranes-Software MainMan
2. Analyse von Prozessen und Abläufen sowie Interviews mit Bedienern und Instandhaltung
3. Detaillierte Analysen der Baugruppen und Komponenten mit modernster Messtechnik
4. Kostenanalyse und Return on Investment
Der abschließende Prüfbericht gibt einen detaillierten Überblick zum künftigen Wartungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarf, um Sicherheit, Verfügbarkeit, Produktivität und Einsatzdauer der Krananlagen zu steigern. Konecranes greift dabei auf die Erfahrungen aus mehr als 450.000 Wartungen von Krananlagen zurück.

Ölanalyse
Die Ölanalyse ist Teil der Instandhaltungs- und MainMan-Wartungsdienste von Konecranes. Sie ist an allen Anlagen möglich, an denen Öl aus dem Hubgetriebe entnommen werden kann, und sorgt für mehr Leistung, Effizienz und Sicherheit. Besonders empfehlenswert ist die Analyse für leistungsfähige Hubgetriebe, die große Mengen teurer Öle erfordern.
Die Vorteile einer Ölanalyse von Konecranes:
- Frühzeitiges Feststellen von Verschleißsymptomen wie Verbrennungen oder Metallpartikeln verhindert Schäden und ungeplante Ausfälle
- Optimierte Ölwechselintervalle steigern die Verfügbarkeit und minimieren unnötige Wartungsarbeiten
- Detaillierter Analysebericht ermöglicht fundierte Entscheidungen zu Wartung, Instandsetzung und Generalüberholung der Krane
- Erhöht Effizienz, Verfügbarkeit, Leistung, Produktivität und Sicherheit aller Krananlagen
(Konecranes GmbH)

Newsgrafik #121211
 28.09.2018

Palm investiert - Planungen für ein neues Werk in Neukochen abgeschlossen  (Firmennews)

Das Aalener Familienunternehmen Palm hat seine Planungen fertiggestellt, sein Stammwerk in Aalen-Neukochen neu auszurichten und es fit für die Zukunft zu machen. Das Herzstück der 500-Millionen-Euro-Investition ist eine neue Papiermaschine (PM 5) zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren. Sie ist eingebettet in ein innovatives und nachhaltiges Werksneubau-, Umwelt-, Verkehrs- und Infrastrukturprojekt.

Die neue Papierfabrik wird in den Jahren 2019 bis 2022 entstehen. Das Vorhaben wird zu einem vollständigen Rückbau des bestehenden Werkes führen. In mehreren Stufen werden die drei technologisch veralteten Papiermaschinen ersetzt. Durch die Investitionen wird nicht nur den rund 300 direkt beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort eine berufliche Perspektive im Traditionswerk gegeben. Vielmehr verbessert sich auch die Umweltbilanz, trotz einer höheren Kapazität.

Dr. Wolfgang Palm (Bild), Geschäftsführer der Papierfabrik Palm sagt: „Unsere Investition in Höhe von 500 Millionen € gehört zu den größten jemals getätigten Investitionen im Ostalbkreis. Wir setzen die neuesten Technologien ein. Sämtliche Anforderungen in Sachen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Architektur und Verkehrsinfrastruktur werden, wo immer möglich, nicht nur eingehalten, sondern sogar übererfüllt. Dadurch setzen wir Maßstäbe und werden auch langfristig wettbewerbsfähig bleiben. Wir werden unsere Kunden mit zukunftsfähigen Wellpappenrohpapieren zuverlässig versorgen. Unsere Papiere, die ausgezeichnete Laufeigenschaften für jede Wellpappenanlage besitzen, zählen weltweit zu den Besten ihrer Art. Sie reduzieren das Gewicht und sparen Verpackungen ein. Damit sind wir schon heute Trendsetter zukünftiger Entwicklungen.“

Verkehrs- und Geräuschsituation abgemildert
Ein höheres Verkehrsaufkommen, bedingt durch eine größere Fertigungsmenge, kann von der Aalener Straße auf die B 19 hin verlagert werden. Die Palm bedienenden Lkws tragen zum gesamten Verkehrsaufkommen auf der Bundesstraße in Unterkochen nach eigenen Berechnungen 0,4 Prozent bei. Ferner wird der Lkw-Verkehr innerhalb des Betriebsgeländes in den nördlichen Teil verlagert. Palm wird wieder einen Gleisanschluss bauen, damit Güter über die Schiene transportiert werden können. Die Papierfabrik wird entlang der B 19 einen „Riegel“ darstellen, der die Geräuschentwicklung zum gegenüberliegenden Hang abmildern wird. Die Fabrik selbst wird komplett in Stahlbeton gebaut. Mit Hilfe dieser Schallschutzfunktion wird sie leiser sein als die bestehende Alt-Anlage.

Investitionen in die Nachhaltigkeit
Im neuen Betrieb werden Klärschlämme in einem Bunker gelagert, der gekapselt ist. Der Beladevorgang der Lkws, die die Schlämme transportieren, wird in einer geschlossenen Halle und nicht mehr wie bisher im Freien stattfinden.

Palm setzt traditionell ausschließlich Recyclingfasern, die aus Altpapier stammen, zur Papierproduktion ein. Der Wasserverbrauch pro Tonne Papier wird durch die neue Anlage halbiert. Obwohl sich die Produktionsmenge verdoppelt, wird die gleiche Menge an Wasser wie bisher für die Herstellung von Wellpappenrohpapieren benötigt. Die nach neuesten Technologien ausgelegte neue Kläranlage wird deutlich leiser sein und problemlos den doppelten Abbau ermöglichen. Das Abwasser wird also so sauber wie bisher in den Kocher geleitet, in einigen Parametern wird es sogar nochmals besser.

Ein neues Kraftwerk wird nach dem energieeffizienten Prinzip der Kraft-Wärme-Koppelung funktionieren. Es wird aus einer hochmodernen Gasturbine bestehen, die einen Energienutzungsgrad von 90 Prozent bewirkt. Damit werden Dampf und Strom produziert. Beides wird zum Betreiben der Papierfabrik benötigt. Das Kraftwerk kann sogar die ganze Stadt Aalen mit Stromüberschüssen versorgen. Die Gasturbine ist aufgrund ihrer Flexibilität der ideale Partner für die erneuerbaren Energien. Sie kann Schwankungen der erneuerbaren Energien umweltfreundlich abfedern.

Beim Trocknen der Papierbahnen fällt naturgemäß Dampf an. Durch den Einsatz neuester Technologien wurde ein Konzept entwickelt, wie der unvermeidbare aber gesundheitlich unbedenkliche Wasserdampf unsichtbar wird.

Nachhaltige Architektur
Das Papiermaschinengebäude wird knapp 30 Meter hoch. Es „verschwindet“ allerdings optisch weitgehend am Hang. Daher ist das Gebäude von der Bundesstraße nur zur Hälfte sichtbar. Ein automatisches Fertigwarenlager, das geräuscharm mit Kränen betrieben wird, konnte möglichst weit weg von der Aalener Straße konzipiert werden. Es hat nunmehr einen Abstand zur Kocherböschung von nahezu 20 Metern. Vor der Halle wird ein Erdwall mit einer Höhe von sechs Metern errichtet. Auf ihn werden hohe Bäume gepflanzt, die zu einer nicht unerheblichen optischen Abdeckung führen.

Die Farbgebung der Halle wurde so gewählt, dass sie visuell fast in den Himmel „verschwindet“. Aufgrund von großflächigen Fenstern fügt sich der Teil der Halle, der am weitesten ins Tal hineinragt, harmonisch und transparent in die Landschaft ein. Das Dach wird vollständig begrünt, so dass sich auch eine angenehme Sicht von oben ergibt.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #116254
 21.02.2017

Palm: Investitionen in eigene Energieerzeugung  (Firmennews)

Palm setzt in allen fünf Papierfabriken auf eigene Energieerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerke auf Erdgasbasis.

In 2016 wurden zwei Projekte an den Standorten King’s Lynn (UK) und Descartes (Frankreich) begonnen mit dem Ziel, bis Anfang 2018 die Versorgung der Papierfabriken durch neuerrichtete Gasturbinen-Kraftwerke abzudecken. Diese Anlagen zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad von über 90 % aus und sorgen für die benötigte Strom- und Dampferzeugung für den Betrieb der Papiermaschinen. Sie tragen in erheblichem Umfang zur CO2-Reduzierung und damit zum Klimaschutz bei. Bereits im Jahr 2007 wurden umweltfreundliche Gasturbinen-Kraftwerke an den deutschen Standorten in Eltmann und Wörth in Betrieb genommen.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #113205
 22.03.2016

Palm: Übernahme eines Wellpappen- Formatherstellers in Italien  (Firmennews)

Im Rahmen des anstehenden Generationswechsels hat sich die bisherige Eigentümerfamilie dazu entschlossen, die Firma Ondulato Lecchese SpA auf die Papierfabrik Palm zu übertragen.

Das Familienunternehmen Palm mit seinen dezentralen Strukturen sichert die erfolgreiche Weiterentwicklung des Betriebes.

Palm ist mit der Akquisition nunmehr auch in Italien vertreten und rundet seine Marktstellung in Europa ab.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #113108
 09.03.2016

Übernahme eines Wellpappen-Formatherstellers bei Leipzig  (Firmennews)

Im Rahmen der Konzentration auf das Geschäft mit offsetbedruckten Verpackungen und Displays hat sich Herr Dr. Roman Bauernfeind dazu entschlossen, die ROBA Corrugated GmbH in Zorbau mit Wirkung zum 1. März 2016 auf die Papierfabrik Palm zu übertragen.

Das Familienunternehmen Palm mit seinen dezentralen Strukturen sichert die erfolgreiche Weiterentwicklung des Betriebes.

Zusammen mit dem Schwesternwerk in Wörth am Rhein können künftig Formate in allen Qualitäten und Wellenarten, von der Feinstwellpappe bis zur Schwerwellpappe, angeboten werden.

ROBA Corrugated GmbH wurde 2005 in der Nähe von Leipzig auf der grünen Wiese errichtet und produziert mit 60 Beschäftigten Wellpappenformate. Daneben wird eine Sieben-Farben-Flexodruckmaschine sowie eine Offsetdruckmaschine betrieben.
(Papierfabrik Palm)

19.02.2016

Palm prüft Übernahme von Roba Corrugated und Ondulati Giusti  (Firmennews)

Laut einer Meldung des Bundeskartellamtes vom 9. Februar 2016 prüft die Unternehmensgruppe Palm, Aalen, die Übernahme der Roba Corrugated GmbH, Tägerwilen/Schweiz.
Weitere Angaben darüber, ob die gesamte Roba oder nur einzelne Werke zur Disposition stehen, gibt es im Augenblick nicht. Die Anmeldung beim Bundeskartellamt bedeutet eine Prüfung, die jedoch nicht automatisch auch zum Abschluss führt.

Der italienische Wellpappehersteller Ondulati Giusti könnte bald in deutschen Besitz übergehen. Wie es heißt, reichte die deutsche Unternehmensgruppe Palm ein Angebot für den Erwerb des italienischen Herstellers ein, dessen Standorte derzeit von Italiens Verpackungsgruppe Pro-Gest gepachtet sind.
Pro-Gest hat nun 60 Tage Zeit, um sein Vorkaufsrecht in Anspruch zu nehmen und seinerseits mit einem Angebot nachzuziehen, um Ondulati Giusti zu übernehmen.
Das Unternehmen, dessen Reaktion von mehreren Seiten mit Spannung erwartet wird, will sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu seinen Plänen äußern. Auch Palm kommentierte das Geschehen nicht.
(EUWID Papier und Zellstoff)

Newsgrafik #109914
 17.04.2015

Zeitungspapier: Das Recyclingwunder  (Firmennews)

Weiß ist es und mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet – Zeitungsdruckpapier aus 100 Prozent Altpapier.

Papier gehört zu den am besten wiederverwertbaren Produkten. Mit einer Recyclingquote von 74 Prozent gehört die deutsche Papierindustrie weltweit zu den Spitzenreitern beim Recycling. Als in Deutschland vor 30 Jahren das erste Zeitungsdruckpapier ganz aus Altpapier hergestellt wurde, konnte die Branche bereits auf eine lange Tradition zurückblicken.

Bereits im Jahr 1774 hatte der Göttinger Jurist Dr. Justus Claproth das erste Buch über Papierrecycling herausgebracht: „Eine Erfindung aus gedrucktem Papier wiederum neues Papier zu machen.“ Allein die Kosten für die mangels Technologie teure Aufbereitung verhinderten damals ein breitangelegtes Altpapier-Recycling. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wird durch den Mangel an Frischfasern das Altpapier als Faserquelle wiederentdeckt. Der große Durchbruch kommt mit dem erstarkten Umweltbewusstsein der 70er Jahre. Konsumverhalten und Ressourceneinsatz geraten in die Diskussion. 1974 heißt das Wort des Jahres „Umweltschutz“. Nachdem Recyclingpapiere in der Verpackung schon länger eingesetzt werden, fragen die Verbraucher verstärkt auch Druckpapiere mit einem möglichst hohen Altpapieranteil nach.

Die deutsche Papierindustrie greift diesen Trend auf. Eine der ersten ist die Papierfabrik Palm, die bereits Ende der 70er Jahre Überlegungen angestellt hatte, Zeitungsdruckpapier zu 100 Prozent aus Altpapier herzustellen. 1983 wird eine Papiermaschine mit einer Arbeitsbreite von 4,5 Metern errichtet. Im November 1984 geht das erste Zeitungsdruckpapier aus reinem Altpapier in Druck.

Heute führt Dr. Wolfgang Palm das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Aalen in der vierten Generation. Er ist stolz auf die lange Recyclingtradition des Unternehmens. Seit ihrer Gründung im Jahr 1872 stellt die Firma Palm Verpackungspapiere auf reiner Recyclingbasis her – „da gab es das Wort noch gar nicht.“ „Das Zeitungsdruckpapier wurde uns aus den Händen gerissen“, erinnert sich Palm. Es dauert neun Jahre, bis ein anderer Hersteller nachzieht. Neben der Papierfabrik Palm werden Zeitungsdruckpapiere in Deutschland auch von den Herstellern Stora Enso, UPM und der Schönfelder Papierfabrik produziert.

Heute stehen die in Deutschland produzierten Zeitungsdruckpapiere aus Altpapier gleichberechtigt neben den überwiegend aus Skandinavien importierten Papieren aus Zellstoff, die mit ihren frischen Fasern ein Garant dafür sind, dass Papier in Deutschland oft wiederverwendet werden kann.
(VDP Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Newsgrafik #108484
 05.12.2014

Moritz J. Weig als VDP-Präsident wiedergewählt   (Firmennews)

Bild: Moritz J. Weig, Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken e.V.

Branche als wichtiges Element des industriellen Kerns der deutschen Wirtschaft positionieren

Moritz J. Weig, Geschäftsführender Gesellschafter der Moritz J. Weig GmbH & Co. KG, Mayen, ist nach dreijähriger Amtszeit erneut an die Spitze des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP) gewählt worden. Auch die beiden bisherigen VDP-Vizepräsidenten Dr. Wolfgang Palm, Geschäftsführender Gesellschafter der Papierfabrik Palm, Aalen und Dr. Christopher Grünewald, Geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Grünewald GmbH & Co. KG, Kirchhundem, wurden von der Mitgliederversammlung in Berlin in ihren Ämtern bestätigt. Als weiterer Vizepräsident wurde Dr. Bernd Eikens, Executive Vice President, UPM Paper ENA, ins Präsidium gewählt.

Weig nannte die Herausstellung der Papierindustrie als wichtiges Element des industriellen Kerns der deutschen Wirtschaft sowie die eindeutige Positionierung der Branche in der Energie- und Klimapolitik in Berlin und Brüssel als wichtige Ziele der nächsten Jahre. Er äußerte die Hoffnung, dass sich aus der aktuellen Stabilisierung der Branche im nächsten Jahr wieder ein deutlicherer Aufwärtstrend für die Papierindustrie ergibt. 2014 wird die Branche voraussichtlich mit einem kleinen Plus bei Produktion und Absatz abschließen. Da der Rückgang der grafischen Papiere in Deutschland zunächst gestoppt ist, entwickeln sich die Hauptsortengruppen nicht mehr so stark auseinander. Auch die Ertragslage der Unternehmen hat sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr leicht gebessert.
(VDP Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Newsgrafik #106634
 06.06.2014

Palm und Seyfert gehen zusammen  (Firmennews)

Das traditionsbewusste und erfolgreiche Unternehmen Seyfert mit Stammsitz in Reichenbach an der Fils befindet sich seit 102 Jahren im Besitz der Familie Seyfert. Im Rahmen des anstehenden Generationswechsels hat sich Herr Frank Seyfert dazu entschlossen, mit Wirkung zum 1. Juni 2014 das Unternehmen an das befreundete Familienunternehmen Palm zu übertragen. Damit ist sichergestellt, dass sich die Seyfert Werke unter ihrem angestammten Namen weiter entwickeln können. Seyfert steht weiterhin allen Kunden als zuverlässiger und kompetenter Lieferant und Partner zur Verfügung. Auch als Arbeitgeber bleibt Seyfert ein berechenbarer und sicherer Partner.
Die Seyfert Gruppe betreibt in Deutschland drei Wellpappenwerke. In Frankreich gehören ihr drei weitere Wellpappenwerke, zwei Bogenverarbeitungsbetriebe sowie eine Papierfabrik für Wellpappenrohpapier. Im Geschäftsjahr 2013 wurde mit 1.200 Beschäftigen ein Umsatz von 280 Mio. € erwirtschaftet.
Die PALM GRUPPE betreibt vier Papierfabriken mit sieben Papiermaschinen für die Produktion von Zeitungsdruckpapier und Wellpappenrohpapier. An 17 Standorten werden Wellpappenerzeugnisse hergestellt und verarbeitet. Palm erwirtschaftete in 2013 mit 3.000 Beschäftigten einen Umsatz von 1,15 Mrd. €. Der Zusammenschluss mit Seyfert ist eine ideale Ergänzung. Er stärkt Palm im deutschen Markt und erweitert das Angebot für Verpackungen auf dem französischen Markt.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #106142
 17.04.2014

Palm Flute HP  (Firmennews)

Zur Ergänzung der Produktpalette hat die Papierfabrik Palm Anfang des Jahres die Sorte Palm Flute HP auf den Markt gebracht. Dieses High Performance Produkt folgt dem Markttrend nach leistungsfähigen Wellpappenrohpapieren auf Recyclingbasis.
Speziell bei dem SCT-quer Wert liegt Palm Flute HP 20-25% über dem herkömmlichen Wellenstoff.
Auch diese Qualität verfügt über eine FSC Zertifizierung und ist in den Flächengewichten 115 g/m2, 135 g/m2 und 150 g/m2 erhältlich.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #101811
 24.01.2013

Palm Print 68  (Firmennews)

Die neueste Qualität im graphischen Sortiment von Palm ist ein vielseitig einsetzbares aufgebessertes Papier mit einem Weißgrad von 68 %.

Das ungestrichene Papier ist als Coldset und Heatset-Qualität verfügbar.
-Coldset: ausgezeichnete Laufeigenschaften, hohes Volumen, gute Bedruckbarkeit, gute Opazität
-Heatset: ausgezeichnete Laufeigenschaften, beste Bildwiedergabe, gute Opazität

Einsatzgebiete sind Zeitschriften, Werbematerial, Zeitungsbeilagen sowie Sonderveröffentlichungen.
Palm Print 68 kann in Rollenbreiten bis 360 cm und mit einem maximalen Durchmesser von 150 cm produziert werden. Verfügbare Flächengewichte sind 45 g/m², 48,8 g/m² und 52 g/m².
Zertifizierungen: FSC, ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, Blauer Engel
(Papierfabrik Palm)

12.01.2012

Moritz J. Weig neuer VDP-Präsident  (Firmennews)

Moritz J. Weig, geschäftsführender Gesellschafter der Moritz J. Weig GmbH & Co. KG, Mayen, ist neuer Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP). Weig wurde am 1. Dezember von der Mitgliederversammlung des Verbandes in Mainz gewählt. Er folgt auf Dr. Wolfgang Palm, geschäftsführender Gesellschafter der Papierfabrik Palm, Aalen, dessen Amtszeit nach drei Jahren satzungsgemäß endete. Dr. Palm bleibt als Vizepräsident im Vorstand. Moritz J. Weig hatte dem VDP-Vorstand zuvor bereits als Vizepräsident angehört.
(VDP Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Newsgrafik #94311
 01.12.2011

Moritz J. Weig neuer VDP-Präsident  (Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Moritz J. Weig, geschäftsführender Gesellschafter der Moritz J. Weig GmbH & Co. KG, Mayen, ist neuer Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP). Weig wurde am 1. Dezember von der Mitgliederversammlung des Verbandes in Mainz gewählt. Er folgt auf Dr. Wolfgang Palm, geschäftsführender Gesellschafter der Papierfabrik Palm, Aalen, dessen Amtszeit nach drei Jahren satzungsgemäß endete. Dr. Palm bleibt als Vizepräsident im Vorstand. Moritz J. Weig hatte dem VDP-Vorstand zuvor bereits als Vizepräsident angehört.

Als weitere Vizepräsidenten wurden Dr. Christopher Grünewald, geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Grünewald GmbH & Co. KG, Kirchhundem, und Dr. Hartmut Wurster, Vorstand UPM-Kymmene Corporation und Geschäftsführer der UPM GmbH, Augsburg, gewählt.
(VDP Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Newsgrafik #94013
 30.06.2011

Die Papierfabrik Palm in Eltmann wurde nach OHSAS 18001: 2007 zertifiziert  (Firmennews)

Das Werk Eltmann in der Nähe von Bamberg, welches die zwei Zeitungsdruckpapiermaschinen Palm PM1 und PM3 betreibt, hat das Audit zur Zertifizierung nach OHSAS 18001:2007 erfolgreich abgeschlossen.
Damit sind alle vier Standorte der Palm Gruppe einheitlich nach den Arbeitssicherheitsstandards der OHSAS (Occupational Health and Safety Assessment Series) zertifiziert.
Palm betreibt drei Papierfabriken in Deutschland und ein Werk in King’s Lynn,
GB, welches als Palm Paper firmiert.
(Papierfabrik Palm)

Newsgrafik #49853
 25.05.2010

Palm und DB Schenker erhalten Logistikpreis 2010  (Firmennews)

Bild: Stephan Strauss (DB Schenker Rail/4. von links) und Hartmut Kassuhn (Papierfabrik Palm) haben aus den Händen von Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer (2. von links) den Kooperationspreis Transport und Logistik 2010 erhalten. Mit ihnen freuen sich (von links) Lutz Lauenroth (DVZ), Herbert Götz (BWVL), Oliver Detje (Verlagsleiter DVV Media Group) und Christian Labrot (BWVL).

Der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG und der DB Schenker Rail Deutschland AG wurde vom Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) und der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) am 20.04.2010 der Kooperationspreis Transport und Logistik 2010 verliehen.
Gewürdigt wird damit ein innovatives und nachhaltiges Logistikkonzept zur effizienten thermischen Verwertung von Reststoffen in der Palm-Gruppe.
Die aus hochkarätigen Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zusammengesetzte Jury erkennt hiermit die gelungene Konzeption der Kooperation von Verlader (Palm) und Dienstleister (DB Schenker Rail) sowie die hohe Innovationskraft unseres mittelständischen Unternehmens an. (Papierfabrik Palm)



Letzter Datenbank Update: 17.05.2019 15:27 © 2004-2019, Birkner GmbH & Co. KG