Papierfabrik Hainsberg beantragt Insolvenzverfahren
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Die Papierfabrik Hainsberg aus Freital ist erneut in finanzielle Schieflage geraten. Der Hersteller von Recyclingpapieren sah sich nun zum dritten Mal gezwungen, einen Antrag auf das vorläufige Insolvenzverfahren zu stellen.
Nach 2017 und 2023 erfolgte die Antragstellung beim Amtsgericht Anfang Februar 2026. Das Gericht hat am 05. Februar 2026 Dr. Susanne Berner von der Kanzlei Dr. Berner & Partner Rechtsanwälte PartG mbB zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt.
Erst im Sommer 2024 beendete Hainsberg das jüngste Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich. Zu diesem Zeitpunkt war die Rede von rund 100 Mitarbeitenden in der Papierfabrik.
Das Portfolio des Unternehmens umfasst Druck-, Büro- und Verpackungspapiere, die ausschließlich aus Altpapier hergestellt werden. Über die Hälfte des hergestellten Papiers wird in europäische Länder exportiert. Die Papiermaschine des Freitaler Unternehmens kommt auf eine Kapazität von bis zu 40.000 jato. Die GeschäftsführerInnen, Dr. Dietrich Arnhold und Krystyna Saworska, sind gleichzeitig GesellschafterInnen des Papierherstellers.