Ukrainische Papierfabrik bei Raketenangriff beschädigt

Die Kyiv Cardboard and Paper Mill (KCPM), eine Tochtergesellschaft der österreichischen Pulp Mill Holding GmbH, wurde am 14. März 2026 zum Ziel eines großflächigen Raketenangriffs. Produktions- und Verwaltungsgebäude, Produktionsanlagen und die technische Infrastruktur der Papierfabrik sind stark beschädigt. Mitarbeitende blieben unverletzt, es gab keine Opfer zu beklagen ‐ Dank der Sicherheitsmaßnahmen im Werk, berichtet das Unternehmen.

EUWID Papier und Zellstoff
© EUWID Papier und Zellstoff
04.04.2026
Quelle:  Firmennews

Der Hersteller von Hygienepapieren, Karton und Wellpappenrohpapieren bestätigt gegenüber EUWID, dass große Teile des Produktionsbetriebs aufgrund der Schäden durch die Raketeneinschläge eingestellt werden mussten. Es werden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Folgen der Schäden und Zerstörungen zu beseitigen und das Ausmaß der Schäden zu erfassen, betont das Unternehmen. Zudem werden Wiederherstellungsmaßnahmen geplant. Obwohl die Folgen schwerwiegend seien, werde ein Teil der Produktion weiterhin durchgeführt.

„Im Bewusstsein der hohen sozialen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern hat der Eigentümer der Kyiv Cardboard and Paper Mill, Dr. Heinz Zinner, beschlossen, umgehend zusätzliche Mittel für alle Wiederaufbauarbeiten bereitzustellen“, führt das Unternehmen aus.

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