Valmet DNAe DCS der nächsten Generation soll den Betrieb der Gaskessel bei Lenzing in Österreich optimieren
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Valmets langjähriger Kunde, die Lenzing AG – ein weltweit führender österreichischer Hersteller von Zellstoff und regenerierten Zellulosefasern – modernisiert seinen Produktionsstandort in Lenzing durch die Integration eines kompletten Valmet DNAe Distributed Control System (DCS) in den Gaskessel 1K6. Das neue System wird ein veraltetes System eines Drittanbieters ersetzen und bietet modernste DNAe-Technologie mit langfristiger Verfügbarkeit, höchsten Cybersicherheitsstandards, verbesserter Zuverlässigkeit und zukunftsfähigen Plattformfunktionen. Als geschäftskritische Lösung gewährleistet es einen kontinuierlichen, sicheren und leistungsstarken Anlagenbetrieb.
Valmet und die Lenzing AG verbindet eine langjährige Automatisierungspartnerschaft, die bis in die 1990er Jahre zurückreicht, als das erste Damatic XDi DCS an die Zellstofffabrik und die Kessel geliefert wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde die installierte Basis stetig erweitert, darunter vier vollständig mit Valmet DNA automatisierte Turbinen. Die Zusammenarbeit hat sich über Generationen von Valmet-Automatisierungssystemen hinweg kontinuierlich weiterentwickelt. Heute gipfelt diese langjährige Zusammenarbeit in der neuesten Valmet DNAe-Plattform, die den fortschrittlichsten Stand der gemeinsamen Automatisierungsreise darstellt.
„Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Valmet basiert auf über 30 Jahren erfolgreicher Erfahrung und entwickelt sich nun in Richtung Valmet DNAe DCS weiter. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems hat zu weiteren Verbesserungen bei der Wartungsfreundlichkeit der Anlage und der betrieblichen Effizienz geführt. Der Kessel 1K6 ist das einzige Fremdsystem in diesem Bereich der Anlage, und nun streben wir eine Vereinheitlichung der Leitwarte unter der DCS-Plattform von Valmet an. Unser Ziel ist es, ein System mit möglichst langer Lebensdauer zu implementieren, das modernste Technologie mit der bewährten Zuverlässigkeit jahrzehntelanger erfolgreicher Zusammenarbeit verbindet“, sagt Projektleiter Thomas Grabler von der Lenzing AG.
„Wir sind stolz darauf, unserem langjährigen Kunden Lenzing AG das DNAe DCS der neuesten Generation von Valmet zu liefern. Es ist erfreulich, die Zufriedenheit und das Vertrauen unseres Kunden in unsere Technologie zu sehen, was sich in der stetigen Erweiterung der installierten Automatisierungsbasis über die Jahrzehnte widerspiegelt. Neben bewährter Automatisierungstechnik wissen wir, dass der Kunde eine enge Partnerschaft und exzellenten Service schätzt, unterstützt durch unsere starke lokale Präsenz und enge Zusammenarbeit. Auf dieser soliden Grundlage wird das neue System die operative Exzellenz der Anlage weiter stärken und die Verfügbarkeit über den gesamten Lebenszyklus verbessern“, sagt Mustafa Began, Service Area Manager im Geschäftsbereich Automation Solutions bei Valmet.
Der Auftrag ist in den Auftragseingängen von Valmet für das zweite Quartal 2026 enthalten. Der Auftragswert wird nicht bekannt gegeben. Die Lieferung wird vom Kunden Anfang des ersten Quartals 2027 übernommen.
Technische Informationen zur Lieferung
Die Lieferung umfasst das komplette dezentrale Steuerungssystem Valmet DNAe zur Überwachung und Steuerung des 1K6-Gaskessels des Standorts sowie die Valmet DNAe Historian-Lösung für das Informationsmanagement. Das System wird nahtlos in das bestehende dezentrale Steuerungssystem von Valmet integriert. Alle sicherheitsrelevanten Systeme basieren auf HIMA-Technologie.
Valmet DNAe ist ein vollständig webbasiertes verteiltes Steuerungssystem der nächsten Generation, das sich besonders für die kritische Stromerzeugung eignet. Es gewährleistet durch hohe Verfügbarkeit und starke Cybersicherheit einen sicheren und zuverlässigen Betrieb rund um die Uhr und integriert gleichzeitig Prozesssteuerung, Überwachung und Analytik, um eine flexible, intelligente und datengesteuerte Anlagenleistung zu ermöglichen.