Wepa legt Tissuemaschine still und startet Investitionsprojekt
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Der deutsche Hersteller von Tissue- und Hygieneprodukten Wepa hat die ältere Tissuemaschine im britischen Werk Bridgend wie geplant stillgelegt. Sie soll durch eine moderne Anlage mit einer Kapazität von 70.000 jato ersetzt werden, welche weniger Wasser und Energie verbraucht und dafür einen höheren Anteil an Altpapier als Rohstoff einsetzen kann.
Die Inbetriebnahme der neuen TM ist für 2027 geplant, bestätigt eine Unternehmenssprecherin gegenüber EUWID. Mit dem Projekt verfolgt das Unternehmen nach eigenen Angaben die weitere Modernisierung des Standorts.
Früheren Angaben zufolge plant Wepa darüber hinaus die Installation von zwei Verarbeitungslinien sowie die Modernisierung des gesamten Bereichs Palettierung am Standort.
Britisches Geschäft sowohl auf Consumer- als auch Professional-Markt ausgerichtet
Die Papierfabrik in Bridgend in Wales produziert Toilettenpapier und Küchentücher für den britischen Consumer-Markt. Die Fabrik, welche rund 345 Mitarbeitende beschäftigt, gehört seit 2013 zur Wepa-Gruppe. Nach Unternehmensangaben zählt der Standort zu den wichtigen Produktionsstätten des Konzerns in Großbritannien.
Neben Bridgend betreibt Wepa in Großbritannien eine weitere Fabrik in Blackburn, welche im Jahr 2024 von der Star Tissue UK übernommen wurde. Der Standort ist auf die Verarbeitung und Herstellung von Hygieneprodukten für den professionellen Markt spezialisiert, hat eine Verarbeitungskapazität von 27.000 t Hygienepapiere im Jahr und beschäftigt ca. 130 Mitarbeitende.