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News - Schönfelder Papierfabrik GmbH

Schönfelder Papierfabrik GmbH

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Newsgrafik #118000
 19.09.2017

VForm: Maximale Flexibilität für Langsiebpapiermaschinen und Hybridfomer  (Firmennews)

Bild: Bei der PM 1 der Schönfelder Papierfabrik wurden drei konventionelle Kästen durch zwei VForm Hydrofoilkästen ersetzt. Durch den Einsatz der VForm Hydrofoils sind Papierhersteller in der Lage, auch in Zukunft flexibel auf die gestiegenen Marktanforderungen zu reagieren

Durch die individuelle Einstellung von Höhe und Winkel lässt sich mit VForm die Aktivität der Faserstoffsuspension exakt einstellen. Das steigert die Entwässerungsleistung und verbessert unter anderem die Festigkeit des Papiers. Die optionale Einbindung in ComCore macht VForm zu einer Papermaking 4.0-Lösung.

Mit den neuen VForm Hydrofoilleisten von Voith können Papiermacher die Qualität aller Papiersorten bereits in der Siebpartie entscheidend verbessern. Denn anders als bei konventionellen Entwässerungssystemen erlaubt der VForm für jeden einzelnen Hydrofoil die individuelle Einstellung von Höhe und Winkel. Das erhöht die Aktivität in der Fasersuspension, diese führt auch zu einer signifikanten Steigerung der Entwässerungsleistung.

Jeder VForm Hydrofoil lässt sich um bis zu fünf Millimeter in der Höhe und in einem Winkel von bis zu sieben Grad verstellen. Diese Verstellung kann manuell erfolgen. Um eine gleichbleibend hohe Papierqualität zu erzielen, muss jedoch die Positionierung dieser Hydrofoils entsprechend der Papiersorte angepasst werden. Daher ist der Einbau einer elektrischen Steuerung sinnvoll. Über die von Voith entwickelte Automatisierungsplattform ComCore können die VForm Foils sortenspezifisch eingestellt werden. Zudem kann so auf Prozessschwankungen reagiert werden. Der VForm ist daher eine weitere Produktlösung von Voith, die Papermaking 4.0, also die Digitalisierung der Papierproduktion, in die Praxis überträgt.

Durch das Zusammenspiel von Höhen- und Winkeljustierung in Verbindung mit ComCore vereint VForm gleich drei Einstellmöglichkeiten, mit denen sich die Papierqualität steigern lässt. „Durch diese echte 3-in-1-Lösung kann beispielsweise die Formation signifikant verbessert werden. Zudem bewirkt die homogenere Faserstoffsuspension eine höhere Papierqualität auch hinsichtlich der Festigkeit,“ betont Dr. Thomas Jaschinski, Global Product Manager bei Voith Paper. Das VForm System hilft daher, den Einsatz beispielsweise von Stärke und anderen Chemikalien bei der Papierherstellung zu reduzieren.

Die Einbindung in ComCore steigert auch die Prozesssicherheit. Denn der Papierhersteller kann für jede Papiersorte die optimale Einstellung der VForm Hydrofoils hinterlegt werden. Die Einstellung erfolgt dann automatisch. Da dabei jeder einzelne Foil justiert werden kann, haben Papiermacher im Vergleich zu konventionellen Systemen deutlich mehr Freiheitsgrade, um die gewünschte Papierqualität zu erreichen. Zugleich bedeutet dies eine Vergrößerung der Flexibilität bei der Papiererzeugung.

Durch die exakte Einstellung des Entwässerungssystems erfolgt eine bessere Homogenisierung der Fasersuspension. Dadurch steigt die Festigkeit des Papiers. „Mit den neuen VForm Hydrofoils von Voith erreichen wir eine höhere Entwässerungsleistung und eine verbesserte Formation. Gleichzeitig konnten wir die statischen Festigkeitseigenschaften erhöhen und eine verbesserte Faserorientierung erzielen,“ ergänzt Andy Diedrich, Produktionsleiter bei Schönfelder Papierfabrik. VForm ist dort seit März 2017 installiert.

VForm wird komplett vorinstalliert auf einem Hydrofoilkasten oder als VForm Hydrofoil zur Nachrüstung für existierende Entwässerungskästen angeboten.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Newsgrafik #111745
 22.10.2015

Alternative biologische Verwertungswege für Papierschlämme  (Firmennews)

In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Forschungsprojekt untersuchte die PTS Möglichkeiten, die
Schlämme und organischen Rückstände der Papierindustrie einer Co-Vergärung zugänglich zu machen. Dadurch soll ein alternativer biologischer Verwertungsweg für Papierfabriken und Entsorger eröffnet werden.

Die Untersuchung der Zusammensetzung der Papierschlämme ergab sehr geringe Schwermetallgehalte. Die Gehalte an organischen Chlorverbindungen liegen in einem Bereich, wie sie auch im Fermenterinhalt von Vergärungsanlagen zu finden sind. Dies trifft auch für die Mineralölgehalte von Primär- und Bioschlämmen zu. Die Mineralölbestandteile, die sich im Altpapier befinden, das zur Papierproduktion eingesetzt wird, reichern sich vorwiegend in den Deinkingschlämmen an. Die Gehalte in den Deinkingschlämmen übersteigen jedoch nicht die Konzentrationen, die in bedruckten Papieren zu
finden sind. Diese Ergebnisse lassen bei einer Zugabe von bis zu 100 % Deinkingschlamm keine Hemmungen bei der Vergärung erwarten. Dies konnte auch im Rahmen der angepassten Vergärungs- und Hemmstofftests bestätigt werden.

Die Ergebnisse des Gasertragstests zeigten, dass die Papierschlämme im Vergleich zu sonstigen Vergärungsstoffen (z.B. Maissilage, Bioabfall) zum Teil gleich hohe Gaserträge haben können. Dabei unterscheiden sich die Schlammarten untereinander weniger als die einzelnen Schlammproben innerhalb einer Schlammart. Dabei betragen Die Methangehalte im Biogas 52 % bis 70 %. Damit sind die meisten Schlämme der Papierindustrie für eine Co-Vergärung sehr gut geeignet und können als Co-Substrat eine gute Ergänzung darstellen.

In einer zweiten Projektphase soll geklärt werden, ob auch in einem praktischen Betrieb die festgestellten positiven Potenziale zur Co-Vergärung von Papierschlämmen umgesetzt werden können.
Ziel ist eine Überführung in den großtechnischen Maßstab in einer konventionellen MBA. In einer dritten Phase sollen dann die Ergebnisse und Erkenntnisse großtechnisch in einer Pilot- bzw. Demonstrationsanlage umgesetzt werden.

Das Forschungsvorhaben wurde in Zusammenarbeit mit HAWK in Göttingen, Abfallzweckverband Südniedersachsen in Friedland und Schönfelder Papierfabrik GmbH in Annaberg Buchholz durchgeführt.
(Papiertechnische Stiftung (PTS))

 

Schönfelder Papierfabrik arbeitet mit neuer Stoffaufbereitung  (Firmennews)

Die von Voith gelieferte Stoffaufbereitung für die Schönfelder Papierfabrik ging Mitte 2012 erfolgreich in Betrieb.
Die multifunktionale und sehr flexible Stoffaufbereitung ist mit der Voith LowEnergyFlotation (LEF), der neuesten Generation der Deinking-Flotation zur Entfernung von Druckfarben und hydrophoben Verunreinigungen aus Altpapier, ausgestattet. Die LEF ist leicht zu bedienen, wartungsarm und selbstreinigend. Der Energiebedarf ist mit 10 bis 15 kWh/t gering. Die LEF verspricht demnach hohe Energieeinsparungen von bis zu 50 % verglichen mit dem Vorgängermodell.
Neben weiteren Produkten entschied sich die Schönfelder Papierfabrik für den neuen Scheibenfilter InfiltraDiscfilter aus der BlueLine Produktfamilie von Voith. Er garantiert, dass die Faserstoffsuspension sehr zuverlässig und fast wartungsfrei entwässert wird. Der Kern des InfiltraDiscfilters ist die beutelfreie BaglessPlus Filterscheibe. Dieser Scheibenfilter hat eine besonders hohe Kapazität, da sich die Filterfläche durch die gewellte Oberfläche erhöht. Außerdem entschied sich die Schönfelder Papierfabrik für ein neues Dispergiersystem von Voith.
Holger Hampel, Geschäftsführer der Schönfelder Papierfabrik, betont die gute Zusammenarbeit: „Auf die Qualität von Voith ist Verlass. Auf Grund der von Beginn an erreichten sehr guten Qualitäts- und Leistungsdaten, konnten wir die Anlage ohne Gewährleistungsläufe abnehmen. Das Ergebnis hat uns einfach überzeugt.“
Die Schönfelder Papierfabrik in Annaberg-Buchholz, Sachsen, produziert auf einer Arbeitsbreite von 3.300 mm jährlich mehr als 50.000 t grafische Papiere und Spezialpapiere im Flächengewichtsbereich von 45 bis 120 g/m². Das Sortiment umfasst diverse Papiersorten wie Offset-, Office-, Volumen-, Briefumschlag- und aufgebesserte Zeitungsdruckpapiere sowie Tapetenroh- und Kaschierpapiere.
(Voith Paper GmbH & Co KG)