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ANDRITZ setzt neuen HERB-Rückgewinnungskessel bei Kuantum Papers Limited, Indien, ...
 14.04.2021

ANDRITZ setzt neuen HERB-Rückgewinnungskessel bei Kuantum Papers Limited, Indien, ...  (Firmennews)

...erfolgreich in Betrieb

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ mustertextzuaktivieren setzte einen neuen HERB-Chemikalienrückgewinnungskessel mit einer Kapazität von 500 Tagestonnen erfolgreich bei Kuantum Papers Limited in Salia Khurd, Distrikt Hoshiapur im Bundesstaat Punjab, Indien, in Betrieb.

Bild: Erste Feuerung mit Schwarzlauge bei Kuantum Papers Limited © ANDRITZ

Der Kessel ist für die Verarbeitung von gemischter Schwarzlauge aus Hartholz und Agrarprodukten ausgelegt und ermöglicht einen umweltfreundlichen und energieeffizienteren Betrieb im Vergleich zu einem herkömmlichen Kessel mit Direktverdampfer. Dadurch werden sowohl die Zellstoffproduktion des Werks als auch das Kraft-Wärme-Verhältnis deutlich erhöht. Der Kessel bietet auch eine einzigartige vertikale Luftführung zur Minimierung der Luftemissionen.

Weiters umfasste der Lieferumfang:
- Engineering des gesamten Systems mit Ausnahme der Bauarbeiten sowie der Elektrik und Automatisierungstechnik
- Sämtliche druckführende Teile
- Nebenanlagen wie Anfahrölbrenner, Schwarzlaugenbrenner, Schmelzrinnen
- Sicherheitsrelevante Systeme (SRS)

Pavan Khaitan, Geschäftsführer von Kuantum Papers Limited, sagt: „Wir sind mit der erfolgreichen Inbetriebnahme des ANDRITZ-Kessels sehr zufrieden. Das ganze ANDRITZ-Team arbeitete unermüdlich, um den HERB-Rückgewinnungskessel sowie die Verdampferreihe erfolgreich in Betrieb zu nehmen.

Dieser ist der erste von insgesamt sechs HERB-Rückgewinnungskesseln, die von ANDRITZ in Indien derzeit montiert werden. Diese Aufträge bestätigen den hohen Marktanteil von ANDRITZ am indischen Papier- und Zellstoffmarkt.

Kuantum Papers produziert und vertreibt holzfreie Schreib- und Druckpapiere und bietet somit eine Alternative zu holzhaltigem Papier bei gleichzeitiger Schonung von Ressourcen und der Umwelt.
(Andritz AG)

Der neue Online-Ascheanalysator von Valmet bietet erhebliche Betriebseinsparungen und ...
 14.04.2021

Der neue Online-Ascheanalysator von Valmet bietet erhebliche Betriebseinsparungen und ...  (Firmennews)

...eine verbesserte Verfügbarkeit von Rückgewinnungskesseln

Valmet hat eine innovative Lösung entwickelt, um erzwungene Kesselabschaltungen, die durch Überhitzerkorrosion oder Kesselverstopfung verursacht werden, zu reduzieren und eine Anleitung für die Aschebehandlung und den Rußblasbedarf zu geben. Der neue Valmet Recovery Ash Analyzer misst die Aschezusammensetzung am Elektrofilter (ESP) und bestimmt die Ascheschmelztemperaturen, die die Korrosivität und Klebrigkeit der Asche beschreiben.

Eine neue Valmet Industrial Internet (VII)-Anwendung, Valmet Ash Balance Advisor, ist eine zusätzliche Option, um die Vorteile des Valmet Recovery Ash Analyzers zu maximieren und die Aschebehandlung zu optimieren, um signifikante Kosteneinsparungen bei der Natriumzusammensetzung zu erzielen. Betreibern wird eine Online-Ansicht der Aschebilanz und des Kesselbetriebs mit Echtzeit-Indikatoren für Verschmutzungs- und Korrosionsrisiken zur Verfügung gestellt, was dazu beiträgt, eine kosteneffiziente Aschebehandlungsmenge oder Schüttungsmenge zu erreichen.

Optimierter Betrieb
Bisher war die Aschebehandlung typischerweise ein Batch-Betrieb, der auf unregelmäßigen Labortests basierte, ohne Standardkriterien, wann mit der Behandlung oder dem Ablassen der Asche begonnen werden sollte.

"Das Problem bei Labormessungen ist, dass die Proben so selten genommen werden und die Ergebnisse oft unvollständig sind und nicht für eine optimale Steuerung verwendet werden können. Mit dem Online-Analysator ist jetzt eine Kontrolle der tatsächlichen Aschechemie möglich und die Kesselreinigung kann zusammen mit den Betriebskosten kontinuierlich optimiert werden", sagt Timo Laurila, Business Manager, Recovery Analyzers and Advanced Process Controls, Automation, Valmet.

Technische Informationen zum Valmet Recovery Ash Analyzer
Der Valmet Recovery Ash Analyzer misst das komplette chemische Gleichgewicht einschließlich des pH-Werts der Elektrofilterasche, der Karbonat- (CO3), Sulfat- (SO4), Chlorid- (Cl), Kalium- (K) und Natrium- (Na) Konzentrationen sowie der Berechnung der Ascheschmelztemperaturen T0, T15 und T70. Die ESP-Ascheprobe wird mit einem robusten Edelstahl-Probenehmer aus dem Aschetropfentrieb nach dem Ascheförderer entnommen, in Wasser aufgelöst und zum Analysator transportiert, wo die chemischen Analysen und die Berechnung der Ascheschmelztemperaturen durchgeführt werden. Umfassende Diagnosemöglichkeiten und eine sichere Valmet Industrial Internet (VII)-Funktionalität gewährleisten zuverlässige und verlässliche Ergebnisse mit intuitivem Zugriff auf den Messbetrieb und die Remote-Services von Valmet.
(Valmet Corporation)

Lecta wird Mitglied bei CELAB und trägt so zur Förderung des weltweiten Recyclings in ...
 14.04.2021

Lecta wird Mitglied bei CELAB und trägt so zur Förderung des weltweiten Recyclings in ...  (Firmennews)

...der Branche für selbstklebende Etiketten bei

Lecta freut sich, gemeinsam mit Adestor, die bekannte Marke für selbstklebende
Materialien, mitzuteilen, dass sie als Mitglied der globalen Vereinigung CELAB (Circular Economy for Labels) beigetreten ist. Bei dieser globalen Brancheninitiative wird durch eine stärkere Zuführung zum Recycling von Abfällen aus der Etikettenverarbeitung und Trägermaterial die Schaffung einer nachhaltigeren druckempfindlichen Etikettenindustrie vorangetrieben.

Lecta tritt der Vereinigung CELAB in Europa bei, zu der weitere führende Unternehmen der europäischen Wertschöpfungskette für selbstklebende Etiketten gehören. Der Schwerpunkt von CELAB liegt auf dem Informationsaustausch, auf der Bestimmung und auf der Einführung von Recycling-Lösungen für Etikettenmaterialien. Bei Interessensvertretern, politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit wird dabei durch eine proaktive Kommunikation ein Umdenken bewirkt.

„Bei Lecta setzen wir uns mit unserer Adestor-Produktpalette kontinuierlich für eine Verringerung unseres CO2-Fuβabdrucks ein und erarbeiten aktiv gemeinsame
Initiativen, um neue Mechanismen zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen und zum Schutz unseres Planeten zu entwickeln”, so Miguel Prieto, Produktmanager für selbstklebende Materialien bei Lecta.

CELAB ist nicht nur in Europa aktiv, sondern unterhält auch in Nordamerika eine
regionale Niederlassung und plant, zukünftig auch in anderen Regionen tätig zu sein.
Die Initiativen und Aktivitäten von CELAB werden vom global tätigen Konsortium
koordiniert, das sicherstellt, dass die Kommunikation und die bewährten Praktiken zwischen den Regionen ausgetauscht werden. Die Vereinigung ist so aufgebaut, dass den unterschiedlichen Produktionsprozessen und den Recycling-Kapazitäten in den jeweiligen regionalen Märkten Rechnung getragen werden kann. Die Gestaltung der Arbeitsabläufe lässt es zu, dass es auf die unterschiedlichen Aspekte des Recyclings der Abfällen aus der Etikettenverarbeitung und des Trägermaterials eingegangen werden kann. Die Arbeiten sehen die Analyse technischer Verfahren vor, die Förderung der Nutzung und Schaffung von Recycling-Netzwerken und Lösungen, den Austausch mit staatlichen Regulierungsbehörden und die Gestaltung von Schulungsmaterial für die Industriebranche und die Öffentlichkeit.
(LECTA)

Greenpaper setzt auf Bellmers Expertise
 14.04.2021

Greenpaper setzt auf Bellmers Expertise  (Firmennews)

Greenpaper Mexiko baut die Pressenpartie um und erhöht die Vortrockenpartie seiner Papiermaschine 3

GREENPAPER ist ein 100% mexikanisches Unternehmen mitmehr als 70 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Kraftpapieren und beschichtetem Karton für die Herstellung von Verpackungen. Auf der Grundlage des vorhandenen Knowhows und dem Angebot an hochwertigen Produkten liegt das Hauptaugenmerk von Greenpaper darauf, die Bedürfnisse der Verpackungsindustrie im Einklang mit der Umwelt zu befriedigen. Dafür investiert das Unternehmen in moderne Produktionsmethoden.

In den ersten Monaten des Jahres, kurz vor der Covid-19 Pandemie, fand die Montage und Inbetriebnahme des gemeinsamen Umbauprojektes mit Bellmer statt. Die Lieferung einer neuen TurboPress Schuhpresse war ebenso Teil der Modernisierung, wie der Umbau der letzten Trockengruppe in der Vortrockenpartie. Hier wurde eine dritte Trockenpartie installiert. Bellmer modernisierte auch den Bereich Lufttechnik mit dem Einbau einer neuen Haube.

Bereits zuvor hatte sich Greenpaper für einen TurboJetter Stoffauflauf sowie einen TurboFormer an derselben Maschine entschieden. Die PM3 produziert gestrichenen Karton aus Recyclingfaser mit einer Papierbreite von 3.380 mm von 250 – 487 g/m². Die Installation der neuen Schuhpresse und der Umbau der Trockenpartie brachten bereits die gewünschten positiven Qualitäts- und Quantitätssteigerungen.
Das gemeinsame Umbau-Projekt der PM3 von Bellmer und Greenpaper begann bereits im Jahr 2018. Auch die PM1, auf der Verpackungspapiere hergestellt warden, wurde bereits gemeinsam mit Bellmer modernisiert.
(Bellmer GmbH)

Dr. Nicolas Wiedmann übernimmt als neuer Siegwerk-CEO
 14.04.2021

Dr. Nicolas Wiedmann übernimmt als neuer Siegwerk-CEO  (Firmennews)

Nach einer dreimonatigen Übergangszeit mit seinem Vorgänger Herbert Forker hat Dr. Nicolas Wiedmann (Foto) am 1. April 2021 die volle Verantwortung als neuer Chief Executive Officer (CEO) von Siegwerk übernommen. Wiedmann startete bereits am 1. Januar 2021 bei Siegwerk und hat sich seitdem intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt.

Der neue CEO wird die jüngste strategische Ausrichtung von Siegwerk zu einem Unternehmen für zirkuläre und digitale Verpackungslösungen weiter vorantreiben und dabei das Unternehmenswachstum auch mit neuen Geschäftsmodellen jenseits der traditionellen Druckfarben weiter beschleunigen. Wiedmann ist entschlossen, Siegwerks kundenorientierten Ansatz durch flexible und innovative Prozesse sowie neue digitale Dienstleistungen zu stärken und will das globale, gut aufgestellte Netzwerk weiter ausbauen. Darüber hinaus liegt Wiedmanns Fokus auf dem Bereich Circular Economy und der Frage, wie man Siegwerk-Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderung unterstützen kann.

"Vom ersten Moment an, seit ich Siegwerk kennengelernt habe, war ich beeindruckt, wie motiviert, innovationsfreudig und zukunftsorientiert das Unternehmen und seine Mitarbeitenden sind", so Wiedmann. "Die Erfolgsbilanz von Siegwerk in den letzten Jahren ist bemerkenswert, wobei man sich selbst immer treu geblieben ist. Diesen Wachstumskurs möchte ich fortsetzen und neue Chancen entdecken - für Siegwerk und für seine Kunden."

Eine der wichtigsten Strategien für Siegwerk sind die ehrgeizigen Pläne des Unternehmens für eine nachhaltige Zukunft. "Die Circular Economy ist eine große transformative Kraft, die jede Branche beeinflusst", erklärte Wiedmann, "Siegwerk ist gut positioniert, um seinen Kunden wertschöpfende Lösungen anzubieten, Abfall zu vermeiden und die wertvollen Ressourcen der Welt nicht weiter zu verbrauchen."

In der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern, wird Wiedmann auf die langjährigen Beziehungen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bauen, die das Familienunternehmen seit jeher auszeichnen. Diese enge Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Zukunft des Unternehmens: "Farben, Lacke und Substrate sind die eng miteinander verknüpften Komponenten einer Verpackung", so Wiedmann. "Nur gemeinsam mit unseren Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden und anderen Industriepartnern wird es uns gelingen, die Herausforderungen auf dem Weg zu einer zirkulären Verpackungsindustrie zu meistern. Siegwerk kann mit innovativen neuen Applikationen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Ich freue mich sehr auf diese wichtigen und spannenden Herausforderungen."

Mit der Übernahme von Wiedmann startet Siegwerk in eine neue Management-Ära, wobei die Werte des Unternehmens gleich bleiben: Qualität, Verantwortung, Offenheit, Weitsicht und Engagement.
(Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA)

Der spanische Modehändler Alvaro Moreno spart mit dem Umstieg auf nachhaltigere ...
 14.04.2021

Der spanische Modehändler Alvaro Moreno spart mit dem Umstieg auf nachhaltigere ...  (Firmennews)

... Verpackungen von Mondi jährlich 90 Tonnen Kunststoff

Bild: Der spanische Modehändler Alvaro Moreno spart mit dem Umstieg auf nachhaltigere Verpackungen von Mondi jährlich 90 Tonnen Kunststoff. (Foto: Mondi)

- Der spanische Modehändler Alvaro Moreno ist mit dem Verarbeiter Innovaciones Subbética und dem globalen Verpackungshersteller Mondi eine Partnerschaft eingegangen, um seine Tragetaschen im Verkauf, Online-Handel und für Geschenke von Kunststoff auf Papieralternativen umzustellen
- Die neuen Papiertragetaschen reduzieren den jährlichen Kunststoffverbrauch von Alvaro Moreno um fast 90 Tonnen
- Alle drei Taschen werden aus Mondis Papieren der Advantage- und EcoVantage-Serie hergestellt. Diese werden aus nachwachsenden Rohstoffen, die verantwortungsvoll bezogen werden, hergestellt, um eine starke und nachhaltige Verpackung zu erzeugen

Mondi, ein weltweit führendes Verpackungs- und Papierunternehmen, hat der spanischen Einzelhandelskette Alvaro Moreno geholfen, fast 90 Tonnen Kunststoff pro Jahr einzusparen, indem sie auf Papierverpackungen im Verkauf, Online-Handel und bei Geschenktaschen umgestellt hat.

In der Vergangenheit hat Alvaro Moreno jährlich über 3,7 Millionen Kunststofftüten und -behälter verwendet. Mit dem Umstieg auf Papier bei seinen Verpackungen und der damit einhergehenden Reduktion des Kunststoffverbrauchs unterstreicht das Unternehmen seine Verpflichtung zur Nachhaltigkeit. Alle drei Tragetaschen werden aus Produkten der Advantage- und EcoVantage-Serie von Mondi aus nachwachsenden Rohstoffen, die verantwortungsvoll bezogen werden, hergestellt. EcoVantage ist Mondis neueste Produktreihe, die aus einer Kombination aus frischem Zellstoff und recycelten Fasern hergestellt wird. Sie bietet eine hochwertige Druckoberfläche für das markante weiße Logo der Marke und unterstreicht die Nachhaltigkeitsvorteile für Kunden.

Alvaro Moreno, Gründer des Unternehmens, sagt: „Als Unternehmen verpflichten wir uns, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern: wir haben eine Reihe von Öko-Kleidungsstücken entwickelt, engagieren uns in Kunststoffsäuberungsprojekten in der Region und suchen nach Tragetaschen aus natürlichen, erneuerbaren und recycelbaren Materialien. Die Papiere von Mondi haben uns geholfen, diesen Ansatz weiter zu verfolgen und gleichzeitig die Qualitätsstandards für unsere Verpackungen zu erhöhen. Als ‚Unternehmen mit Seele‘ wollen wir die Nachhaltigkeitsziele unserer Verbraucher erfüllen und seit der Einführung dieser neuen Verpackungsreihe haben wir bereits hervorragendes Kundenfeedback erhalten.“

Paulus Goess, Sales Director Speciality Kraft Paper, Mondi, fügt hinzu: „Wir sind der weltweit größte Kraftpapierhersteller und dank unseres EcoSolutions-Ansatzes arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um Verpackungen zu entwickeln, die durch ihr Design nachhaltig sind, Produkte schützen, Kundenbedürfnisse erfüllen und die Auswirkungen auf die Umwelt minimieren. Unser EcoVantage-Papier unterstützt die Nachhaltigkeitsziele von Alvaro Moreno dank seiner recycelten Inhaltsstoffe und seiner Recyclingfähigkeit. Die Taschen sind stark und attraktiv für Kunden, die das beste Einkaufserlebnis sowohl online als auch im Geschäft suchen.“

Mondi arbeitete eng mit Alvaro Moreno und dem Hersteller Innovaciones Subbética zusammen, um sicherzustellen, dass das Papier die bestmöglichen Ergebnisse liefert. Manuel Molina, kaufmännischer Leiter von Innovaciones Subbética, kommt zu dem Schluss: „Ziel ist es, den Einsatz von Materialien zu vermeiden, die sich negativ auf die Umwelt auswirken. Es mag aus logistischer Sicht zunächst herausfordernd sein, anzufangen, wir glauben jedoch fest an die mittel- und langfristigen Vorteile. Dieser Schritt war dank der Methoden von Mondi jedoch sehr einfach.“
(Mondi Europe & International Division)

Mit der Fadenheftung wird die Reise einfacher
 14.04.2021

Mit der Fadenheftung wird die Reise einfacher  (Firmennews)

Um Umsatzeinbussen in der Klebebindung und Sammelheftung zu kompensieren, stieg die Richard Wenig Buchbinderei GmbH in der deutschen Hauptstadt Berlin vor Kurzem neu in die Fadenheftung ein. Neben einer Fadenheftmaschine Ventura MC 200 investierte der Familienbetrieb auch in die von Müller Martini vor einigen Wochen lancierte Falzniederhaltepresse VFN 700.

Foto: Der Geschäftsführende Gesellschafter Richard Wenig (Mitte) mit Betriebsleiter Daniel Pelz (rechts) und Matthias Kandt (Gebietsverkaufsleiter Müller Martini Deutschland) vor der neuen Fadenheftmaschine Ventura MC 200.

Zwar verfügte die von Erich Wenig kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Buchbinderei vor zwei Jahrzehnten schon mal über eine Fadenheftmaschine. Weil sich das Familienunternehmen danach aber voll auf Softcover-Produktion und Sammelheftung konzentrierte und in diesen beiden Segmenten heute mit einem KM 610 (installiert 2014) und einem Primera (2016) zwei Müller Martini-Systeme einsetzt, wurde die Fadenheftmaschine stillgelegt. Im vergangenen November feierte die «Königsdisziplin» in der Weiterverarbeitung im Berliner Unternehmen jedoch mit der Inbetriebnahme einer Ventura MC 200 ein Comeback.

Grund dafür waren laut Richard Wenig Umsatzrückgänge in den beiden Geschäftsfeldern Softcover und Sammelheftung. «Diese begannen schon vor Corona, akzentuierten sich aber durch die Pandemie», sagt der Geschäftsführende Gesellschafter Richard Wenig und Ur-Enkel des Firmengründers. «Deshalb entschieden wir uns im vergangenen Jahr zum (Wieder-)Einstieg in die Fadenheftung. Zum einen, um die Ausfälle mit einem neuen Portfolio zu kompensieren. Zum andern, um unseren vielen treuen Stammkunden auch fadengeheftete Produkte anbieten zu können.» Zwar schrieb der Traditionsbetrieb, der als von Richard Wenigs Mutter Grit Wenig geleiteter Nische auch Handbuchverarbeitung anbietet, im vergangenen Jahr wegen Corona rote Zahlen. «Trotzdem – oder gerade deswegen – trauten wir uns», so der gelernte Buchbinder, «in eine neue Maschine zu investieren.»

Dass die Wahl mit der Ventura MC 200 auf Müller Martini fiel, liegt nicht nur an den guten Erfahrungen der Berliner Buchbinderei mit dem KM 610 und dem Primera. «Mich überzeugte insbesondere die Demo der Maschine im Müller Martini-Werk», betont Richard Wenig. Zudem verfügt die neue Ventura MC 200 bei der Buchbinderei Wenig mit der Option TWE¦ƎN® über ein Extra-Feature, das einen deutlichen Mehrwert bringt. Sie ermöglicht es, auch kleinere Falzbogen – sogenannte Tween-Bogen – in einen Buchblock einzuheften.

Mit der VFN 700 die Rückensteigung reduzieren
Ein dritter Pluspunkt ist die inline mit Ventura MC 200 verbundene, vor wenigen Wochen von Müller Martini lancierte Falzniederhaltepresse VFN 700. Sie reduziert die Rückensteigung – auch Pilzbildung genannt – beim Fadenheften und sorgt dafür, dass der Buchblock sauber in den Klebebinder geht. «Wir können damit einen weiteren Arbeitsschritt mit einer manuellen oder halbautomatischen Presse vermeiden, den Faktor Logistik so klein wie möglich halten und wirtschaftlicher produzieren», betont Richard Wenig.

Das neue Produktionssegment der Buchbinderei Wenig fand bei den Druckereien vorwiegend aus den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg schnell Anklang. Zwei Monate nach Inbetriebnahme der Ventura MC 200 schlug die Fadenheftung bereits mit 30 Prozent des Umsatzvolumens zu Buche. «Die Ventura hält uns über Wasser», bilanziert Richard Wenig denn auch zufrieden. «Wir wissen zwar nicht, wohin die Reise geht – aber mit der Ventura wird die Reise einfacher und realistischer.»
(Müller Martini GmbH)

Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit im Fokus: Alfred Ritter nutzt flexibles Verpackungspapier...
 13.04.2021

Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit im Fokus: Alfred Ritter nutzt flexibles Verpackungspapier...  (Firmennews)

... von Koehler für »mini Bunte Tüte« Standbeutel

-Ritter greift verändertes Konsumentenverhalten als Vorreiter auf
-Flexibles Verpackungspapier Koehler NexPlus® Seal kommt bei Sekundärverpackung zum Einsatz
-Umstellung auf Papier-Standbeutel ohne größere Investitionen in Verpackungsmaschinen
-Emotionale und haptische Erfahrung mit Papierverpackung schafft neues Konsumentenerlebnis

Das Ziel der Alfred Ritter GmbH & Co. KG sind Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, die im Einklang mit Mensch und Natur stehen und in Kreisläufen wiederverwertbar sind. Damit greift das Unternehmen, mit seinen knapp 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Markenbekanntheit von 99 Prozent in Deutschland, ein Konsumentenverhalten auf, das in den vergangenen Monaten exponentiell gewachsen ist. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird ein gewichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung und bezieht sich nicht nur auf das eigentliche Produkt, sondern zunehmend auch auf die Umverpackung. Ritter greift dieses veränderte Konsumentenverhalten führend auf und setzt auf erste Sekundärverpackungen aus Papier.

Ritter greift Veränderung im Konsumentenverhalten als Vorreiter auf
Für das gesamte Produktsortiment bezieht das Familienunternehmen Ritter ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao. Weit verbreitet ist im FMCG-Bereich der Einsatz von Kunststoff bei Produktverpackungen. Um dem Konsumenten ein ganzheitlich nachhaltiges Produkt anbieten zu können, startete Ritter bereits 2018 mit Anbahnungen, die Verpackung mit Kunststoff zu hinterfragen. Der Vorteil von Alternativen wie Papier wurde positiv bewertet.

Nachhaltige Verpackungslösung von Koehler als Ersatz für Kunststoff-Duplex
Mit Koehler NexPlus® deckt die Koehler-Gruppe den stark steigenden Bedarf an nachhaltigen Verpackungslösungen, nicht nur von der Lebensmittelindustrie, ab. Koehler NexPlus® sind Papiere mit Barrierebeschichtung mit verschiedenen Funktionalitäten. Das sind insbesondere Barrieren für Aromen, Fett, Mineralöl, Wasserdampf und auch für Gase, die sich mit den dem Papier eigenen Funktionalitäten wie z. B. hohen Festigkeitseigenschaften und der natürlichen Haptik zu einem starken Gesamtkonzept vereinen. Das Papier bietet, worauf es bei Verpackungen ankommt: Schutz des Inhalts, Schutz der Umgebung und ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften.

Die Anforderungen an Verpackungspapiere sind hoch, sollen sie doch alle Funktionalitäten die Kunststoff-Duplex Materialien abdecken auch erfüllen. Dazu gehört ein ausreichender Produktschutz, eine attraktive Wahrnehmung am Point of Sale und zusätzlich dienen sie als Kommunikationsinstrument für Inhaltsstoffe etc. Darüber hinaus sollen im besten Fall bei einer Umstellung auf Papier die bestehenden Verpackungsstraßen ohne größere Anpassungen weiter genutzt werden.

Umstellung der Verpackung ohne Wechsel der Verpackungsstraße
Ritter vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern weltweit. Mit nur zwei Produktionsstandorten in Deutschland und Österreich bedient das Unternehmen den kompletten Weltmarkt. Zum Einsatz kommen an beiden Standorten Syntegon Verpackungsmaschinen. Moritz Steinle, Packaging Development Engineer bei Alfred Ritter erklärt: „Wir haben zuerst mehrere Testläufe mit dem NexPlus® Seal Papier von Koehler gefahren, zu Beginn auch ohne Inhalt und uns dann mit Feineinstellungen immer weiter einer optimalen Lösung angenähert.“ Vor allem der Heißsiegelprozess gestaltet sich als essentiell für eine saubere Produktverpackung. „Siegeltemperatur, Siegelzeit und Siegeldruck müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, damit das Verpackungsergebnis sauber absiegelt. Das sind alles Kriterien, auf die wir im Qualifizierungs-prozess des Verpackungsmaterials sehr viel Wert gelegt haben“, so Steinle weiter. Zum Einsatz kommt für die mini Bunte Tüte das Koehler NexPlus® Seal Pure 65g/m2. Auf der Verpackungsstraße von Ritter kann mittlerweile das flexible Verpackungspapier von Koehler, aber auch der klassische Duplex-Kunststoff eingesetzt werden. Damit ist weiterhin Flexibilität gegeben.

Der Vorteil der Koehler NexPlus® Barrierepapiere ist vor allem, dass sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Sie können zu 100 Prozent dem Recyclingkreislauf zugeführt werden, der für Papier in vielen Ländern weltweit funktioniert und vom Konsumenten akzeptiert ist. Eckhard Kallies, Spartenleiter Flexible Verpackungspapiere bei Koehler betont: „Barrierepapieren gehört aus unserer Sicht die Zukunft. Papier übernimmt zunehmend Funktionalitäten, die in der Vergangenheit nur Kunststoff bieten konnte. Und Papier erfüllt im Unterschied dazu einen viel nachhaltigeren Lebenszyklus.“ Die Lebenszyklus-Analyse der flexiblen Verpackungspapiere von Koehler zeigt im Vergleich zu herkömmlichen Papieren mit PE-Beschichtungen, oder aber gar Kunststoff-Duplex Produkten, eine deutliche CO2-Einsparung auf.

Flexibles Verpackungspapier schafft emotionales Konsumentenerlebnis
Der Einsatz von Papier als Verpackungslösung im FMCG-Bereich bietet über den Nachhaltigkeitsaspekt hinaus noch weitere Vorteile. Das Aufreißen einer Papierverpackung vermittelt dem Konsumenten eine emotionale und haptische Erfahrung die Kunststoff-Lösungen so nicht bieten. Das Knistern von Papier vermittelt darüber hinaus eine positive Sinneserfahrung und erinnert an positive Momente, wie beispielsweise das Aufreißen von Geschenkpapier. Die positive Konsumentenerfahrung mit der Verpackung strahlt auf das Produkt aus und eine emotionale Verbindung entsteht.
(Papierfabrik August Koehler SE)

Neuer Vertriebsleiter für Verpackungspapiere bei LEIPA
 13.04.2021

Neuer Vertriebsleiter für Verpackungspapiere bei LEIPA  (Firmennews)

Die LEIPA Unternehmensgruppe freut sich über Zuwachs im Vertrieb: Mike Petersen (Foto) wird ab 1. Mai 2021 als Head of Sales Packaging Paper die Gesamtleitung dieses wichtigen Vertriebsbereiches übernehmen. In dieser Funktion wird er an Dr. Fabian Gaus, den Chief Sales Officer der LEIPA Group, berichten.

Herr Petersen kommt von der Prinzhorn Group zu LEIPA. Dort verantwortete er zuletzt als Managing Director die Vertriebsoptimierung von 24 Wellpappenwerken in Europa, zuvor war er General Manager und Sales Director von Dunapack in Spremberg. Weitere Führungspositionen hatte Herr Petersen im Vertrieb bei Igepa, Papier Union und Mondi inne.

Mike Petersen: „Ich freue mich wirklich sehr auf die Kolleginnen und Kollegen sowie meine neue herausfordernde Aufgabe bei der LEIPA. Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir erfolgreich die Zukunft gestalten.“

Mit der Einstellung von Mike Petersen hat LEIPA den personellen Umbau ihrer neuen Vertriebsorganisation abgeschlossen. Seit Januar 2021 besteht LEIPA Sales aus einem Sales Back Office sowie den vier Vertriebsbereichen Graphic Paper, Packaging Paper, Solid Board & Specialty Paper und Flexible Packaging.

„Ich freue mich, dass wir mit Herrn Petersen eine herausragende Persönlichkeit für diese wichtige Führungsposition gefunden haben“, so Dr. Gaus. „Mike Petersen verfügt über eine beeindruckende Karriere in der Papier- und Verpackungsindustrie. Mit seiner vielseitigen Erfahrung wird Herr Petersen als Persönlichkeit und Führungskraft die LEIPA weiter voranbringen.“
(LEIPA Georg Leinfelder GmbH)

Von Toscotec gelieferte schlüsselfertige Tissue-Linie erreicht Höchstgeschwindigkeit bei Paloma
 13.04.2021

Von Toscotec gelieferte schlüsselfertige Tissue-Linie erreicht Höchstgeschwindigkeit bei Paloma  (Firmennews)

Die von Toscotec an den slowenischen Tissueproduzenten Paloma gelieferte AHEAD 2.2L Tissuemaschine hat im Werk Sladki Vrh ihre Höchstgeschwindigkeit und Leistung erreicht. Paloma d.d., Teil der Slovak Hygienic Paper (SHP)-Gruppe, hat seine neue Anlage schlüsselfertig von Toscotec erworben und bestätigt, dass die Maschine alle Bedingungen für die Übernahme erfüllt hat.

Die neue Linie ersetzte die bisherige PM6 komplett und erforderte ein maßgeschneidertes Design des Prozesses und des Layouts, das die Einschränkungen des verfügbaren Platzes respektierte und gleichzeitig höchste Produktionseffizienz garantierte.
Die AHEAD 2.2L Tissuemaschine hat eine Blattschnittbreite von 5.500 mm, eine Arbeitsgeschwindigkeit von 2.000 m/min und eine Tagesproduktion von 220 Tonnen. Sie wurde entwickelt, um den niedrigsten Energieverbrauch zu garantieren, und verfügt über Toscotecs Schuhpresse TT NextPress, TT SYD, gasbeheizte TT Hood mit mehreren Stufen der Energierückgewinnung.

Die schlüsselfertige Lieferung umfasste die Stoffaufbereitungsausrüstung und das Zubehör, Toscotecs patentierten TT SAF Short Approach Flow, das komplette Elektrifizierungssystem, die Staub- und Nebelabsaugung sowie einen in den Poperoller integrierten Wellenabzieher. Komplettiert wird die neue Linie durch Toscotecs neu konzipierte Rollenschneidmaschine OPTIMA 2600, die mit vier Abrollböcken, einer automatischen NIP-Steuerung und integriertem Wellenabzug ausgestattet ist.
Das Servicepaket umfasste die gesamte Palette von der Demontage über die Montage, Überwachung, Schulung, Inbetriebnahme und Start-up.

Stevan Lomic, Technischer Direktor der SHP-Gruppe, sagt: "Wir haben das Ziel erreicht, Paloma mit modernster Technologie auszustatten, um mit voller Kapazität zu produzieren. Wir stellen hochwertiges Tissue her und sind mit der Produktqualität sehr zufrieden. Toscotec hat in diesen schwierigen Zeiten extreme Flexibilität gezeigt und das Projekt mit großer Professionalität abgeschlossen.

Stefano Raffaelli, Projektmanager bei Toscotec, sagt: "Das Projekt bei Paloma begann als besonders interessantes und herausforderndes Projekt, bei dem wir unsere Lösungen auf die bestehende Anlage zugeschnitten und die notwendigen Änderungen im Laufe des Projekts zielgerichtet durchgeführt haben. Der Ausbruch von Covid-19 stellte eine noch größere Herausforderung dar, aber wir nutzten unsere große Flexibilität und die Fähigkeit, bei unerwarteten Ereignissen schnelle Entscheidungen zu treffen, um den Zeitplan einzuhalten. Mit der großartigen Zusammenarbeit von Palomas Team haben wir unser gemeinsames Ziel erreicht."
(Toscotec S.p.A.)

Phil Riebel tritt als Präsident von Two Sides North America zurück
 13.04.2021

Phil Riebel tritt als Präsident von Two Sides North America zurück  (Firmennews)

Two Sides Vizepräsidentin Kathi Rowzie (Foto) wird Präsidentin

Nachdem er Two Sides North America vor fast einem Jahrzehnt gegründet und zu der äußerst erfolgreichen Organisation aufgebaut hat, die sie heute ist, wird Phil Riebel zum 1. April als Präsident der Organisation zurücktreten. Kathi Rowzie, die seit letztem März das Tagesgeschäft von Two Sides geleitet hat, wird Präsidentin werden.

"Jeder, der im Laufe der Jahre mit Phil zusammengearbeitet hat, kennt ihn als vertrauenswürdigen Kollegen und leidenschaftlichen Verfechter der Nachhaltigkeit von Druck, Papier und papierbasierten Verpackungen", sagte Jeff Hester, Vorsitzender des Two Sides North America Board of Directors. "Unsere Branche hat enorm von seinen Bemühungen profitiert, Two Sides zu einer Organisation aufzubauen, deren Stimme in der gesamten Papierwertschöpfungskette und bei vielen der führenden Unternehmen Nordamerikas anerkannt und respektiert wird. Da Phil seine Rolle bei Two Sides aufgibt, um sich anderen Möglichkeiten innerhalb der Branche zu widmen, möchte ich ihm im Namen des Vorstands für seinen engagierten Einsatz für unsere Two Sides-Mitglieder und unsere Branche danken. Obwohl Phil zurücktritt, wird er der Mission von Two Sides als wertvoller Fürsprecher in unseren strategischen Bemühungen verbunden bleiben."

"Wir möchten auch unsere begeisterte Unterstützung für Kathi zum Ausdruck bringen, während sie in ihre erweiterte Rolle eintritt", sagte Bill Rojack, stellvertretender Vorsitzender des Two Sides-Vorstands. "Sie bringt eine einzigartige Kombination aus Fachwissen in den Bereichen Papierindustrie, Nachhaltigkeit und Kommunikation mit, die uns helfen wird, den Erfolg von Two Sides weiter auszubauen."

Rowzies Karriere erstreckt sich über mehr als 30 Jahre in Unternehmens- und Beratungsfunktionen bei Fortune-500-Unternehmen, einschließlich umfangreicher Erfahrung in der Papierindustrie und mit Industriekunden. Als langjährige Befürworterin von Two Sides reicht ihre Verbindung zu den Anfängen der Organisation zurück, als sie als Beraterin maßgeblich an der Einführung der Two Sides-Website, der Lehrmittel und der Marketingmaterialien beteiligt war.

"Kathi bringt weiterhin neue Ideen und frische Perspektiven ein, die von entscheidender Bedeutung sein werden, da die zunehmende Aufmerksamkeit von Verbrauchern, Regierungen und ENGOs für die Nachhaltigkeit von Druck- und Papierprodukten die Arbeit von Two Sides wichtiger denn je macht", so Hester weiter. "Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihr, während wir versuchen, Two Sides auf die nächste Ebene zu bringen."
(Two Sides North America Inc.)

Thimm Gruppe investiert in rumänischen Standort und baut damit Druckkompetenz weiter aus
 13.04.2021

Thimm Gruppe investiert in rumänischen Standort und baut damit Druckkompetenz weiter aus  (Firmennews)

Der Verpackungshersteller Thimm setzt mit der Investition in die Flexodruckmaschine Corruflex am Standort in Sibiu neue Qualitätsstandards. So baut das Unternehmen die Kapazität von hochqualitativem Wellpappen-Direktdruck am osteuropäischen Markt deutlich aus. Gleichzeitig profitieren Kunden von schnelleren Reaktionszeiten in der Verpackungsherstellung.

Die Corruflex des deutschen Maschinenherstellers Koenig & Bauer ist aktuell eine der modernsten Flexo-Postprintanlagen. Sie ergänzt seit Anfang 2021 das Portfolio des rumänischen Werks der Thimm pack’n’display mit hochqualitativen Post-Printerzeugnissen. „Mit der Installation der neuen Maschine können wir nun auch unseren Kunden direkt am zentral- und osteuropäischen Markt hochqualitativen Wellpappendirektdruck anbieten“, berichtet Michael Weber, Leiter Corporate Strategie + Marketing der Thimm Gruppe. Die Anforderungen hinsichtlich der Druckqualität im Postprintbereich seien am Markt gestiegen.

Weber weiter: „Wir setzen bei der Thimm pack’n’display in Sibiu mit der Installation neue Qualitätsmaßstäbe. Die Maschine ist die erste ihrer Art am osteuropäischen Markt.“ Durch die sehr hohe Register- und Passergenauigkeit der Druckanlage sowie dem Einsatz von Rasterwalzen in der benötigten Spezifikation können Farbdrucke bis in den 49/50er Rasterbereich erreicht werden. Auch beispielsweise Fotodruck auf hochwertigen Papieren kann die neue Maschine problemlos umsetzen. Mittels integrierter Trockner in den einzelnen Druckeinheiten sowie eines leistungsstarken Endtrockners, ist neben dem Einsatz von ungestrichenem Papier auch die Bedruckung von hochwertigen, gestrichenen Papieren möglich.
„Sollte produktionsbedingt ein Fehler im Druckbild entstehen, wird der fehlerhafte Druckbogen automatisch erkannt, aus der Maschine ausgeschleust und stückzahlmäßig ausgeglichen, sodass Qualität und Quantität auf gleichem Niveau bleibt“, erklärt Weber die Druckbildüberwachung der Anlage. „Ein weiteres Highlight ist der walzenlose Einzug der Wellpappbögen in die Maschine. Dadurch wird ein Kalibierverlust verhindert – die Bögen werden zu keiner Zeit beschädigt.“

Die Anlage verfügt über ein Arbeitsformat von 1,52 x 2,80 m und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 10.000 Einzügen in der Stunde. In der Thimm Gruppe zeigt man sich von der Performance begeistert. „Mit der Investition haben wir die Produktionskapazität um ein Vielfaches gesteigert. Die Druckmaschine bietet eine Kapazität von bis zu 30 Millionen bedruckten Quadratmetern pro Jahr, das ist im Vergleich zu unserer vorherigen Maschine eine Steigerung von 150 Prozent“, so Weber weiter. Auch die Werksmitarbeiter in Sibiu seien von der modernen Maschine sehr angetan. „Die Maschine kann bei laufendem Betrieb für einen neuen, zweiten Auftrag gerüstet werden. Dies war zuvor mit der bestehenden Anlage nicht ohne Anhalten und Auseinanderfahren der Maschine möglich.“

Um die neue Druckanlange mit einer Gesamtlänge von 30 Metern zu installieren, waren vorab einige Umbauten im Werk nötig. Insgesamt investierte die Thimm Gruppe einen mittleren siebenstelligen Betrag in den rumänischen Standort. In Sibiu sind rund 308 Mitarbeiter angestellt, 222 davon arbeiten in der Produktion.
(THIMM Group GmbH + Co. KG)

Komplette von Voith gelieferte Papierproduktionslinie bei Green Bay Packaging in den USA ...
 13.04.2021

Komplette von Voith gelieferte Papierproduktionslinie bei Green Bay Packaging in den USA ...  (Firmennews)

...erfolgreich gestartet

- Leistungsfähigkeit und Technologieführerschaft von Voith entscheidend bei der Auftragsvergabe
- Voith lieferte als erstes einzelnes Unternehmen eine komplette Papierproduktionsanlage für ein US-amerikanisches Projekt
- Testliner-Maschine termingerecht und erfolgreich angelaufen

Foto: Green Bay Packaging hat am 11. März 2021 erfolgreich den Betrieb seiner neuen PM 4 Produktionslinie von Voith aufgenommen.

Am 11. März 2021 startete Green Bay Packaging mit dem Betrieb der neuen Produktionslinie PM 4. Die Anlage nahe des Hauptsitzes des Familienunternehmens in Green Bay, Wisconsin ist in mehrerer Hinsicht ein wegweisendes Projekt. Die Testliner-Maschine ist der erste Neubau einer Papiermaschine in Wisconsin seit mehr als 30 Jahren und schafft damit zahlreiche neue Arbeitsplätze in der Region am Michigansee. Außerdem hat erstmals in der Geschichte der USA ein einzelnes Unternehmen den Zuschlag für die Lieferung einer kompletten Produktionsanlage für die Papierindustrie erhalten: Voith.

Zum Auftragsumfang des Projekts WolfPack gehören eine BlueLine Stoffaufbereitungslinie inklusive Wet End Prozess, die XcelLine Papiermaschine, ein VariFlex Performance Rollenschneider sowie das Reject-Handling-System. Die gelieferte Kläranlage für die Abwasserreinigung rundet den Lieferumfang ab. Auch ein mehrjähriger Servicevertrag für Walzen und Bespannungen für alle Sektionen der Papiermaschine ist Bestandteil des Gesamtpakets. Voith lieferte zudem die MCS, DCS und QCS Automatisierungslösungen.

Dank der Umsetzung des Projekts durch einen einzigen Lieferanten im Sinne des Full-Line-Anbieter-Ansatzes gab es in keiner Phase Schnittstellenprobleme.

Jonathon Gates, Projektmanager bei Green Bay Packaging: "Wir konnten zu jeder Zeit im Projektverlauf sicher sein, dass eine Kontinuität zwischen allen operativen Einheiten gewahrt wird. Es war ein reibungsloser Prozess, die vielen Komponenten in der Fabrik zu integrieren. Wir hatten einen einzigen Lieferanten als Ansprechpartner und Voith hat dies sehr effektiv erfüllt."

Johannes Rimpf, der diesen Aspekt unterstreicht und als Projektleiter von Voith den Bau der Anlage begleitet hat:
"Green Bay Packaging hat eine Anlage aus einem Guss erhalten, die dennoch exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist."

Die exakte Abstimmung aller Komponenten aufeinander ermöglicht zudem eine maximale Performance der Anlage.

Die PM 4 hat eine Siebbreite von 8.400 mm (331‘‘) und eine Konstruktionsgeschwindigkeit von 1.200 m/min (3.937 fpm). Green Bay Packaging wird auf der Anlage Testliner mit Flächengewichten zwischen 88 und 273 g/m2 (18 und 56 lb/1000ft2) herstellen.

Matt Szymanski, Vice President of Mill Operations bei Green Bay Packaging: "Dank der Anlage können wir die Produktionskapazität am Standort Green Bay mehr als verdoppeln."

Als Rohstoff kommt ausschließlich Altpapier zum Einsatz. Voith hat die BlueLine Stoffaufbereitung mit innovativer Technik ausgestattet, die auch dazu dient, Faserverluste zu minimieren. Zudem bildet die hochgereinigte Fasersuspension eine wichtige Basis, um Bahnabrisse während der Papierfertigung zu minimieren und so die Effizienz der Anlage zu steigern. Sowohl mit der BlueLine Stoffaufbereitung als auch mit der XcelLine Papiermaschine hat Voith die Basis für eine ressourcenschonende Papierproduktion der PM 4 geschaffen.

Matt Szymanski, Vice President of Mill Operations bei Green Bay Packaging:
"Umweltschutz gehört zu unseren Kernwerten."

Neben den vielen Komponenten, die eine nachhaltige Fertigung auf der neuen Anlage ermöglichen, trägt auch eine Kläranlage zur Abwasserreinigung dazu bei, den Wasserverbrauch zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Green Bay Packaging und Voith sind langjährige Partner. In zahlreichen Modernisierungsprojekten, beispielsweise bei der Morrilton PM 1 in Arkansas, hat Voith seine umfassende Leistungsfähigkeit und technologische Kompetenz bereits belegt. Diese guten Erfahrungen waren mit ein entscheidender Aspekt bei der Auftragsvergabe für den Bau der neuen Linie.

„Voiths starke Serviceorganisation in Nordamerika sowie die örtliche Nähe der Fabrik zur US-Zentrale von Voith in Appleton waren Faktoren, die für die umfassende Zusammenarbeit bei diesem Projekt gesprochen haben“, sagt Szymanski. „Über die Jahre ist unsere Beziehung stetig gewachsen. Das Team von Voith kennt unsere Anlagen sowie unsere Ziele sehr genau. Die geringe Entfernung macht es einfacher, Optimierungslösungen auch kurzfristig vor Ort zu besprechen und umzusetzen.“
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Akquisition auf Guadeloupe: Klingele setzt erfolgreichen Internationalisierungskurs fort
 13.04.2021

Akquisition auf Guadeloupe: Klingele setzt erfolgreichen Internationalisierungskurs fort  (Firmennews)

Die Klingele Paper & Packaging Group, einer der führenden unabhängigen Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Verpackungen aus Wellpappe, hat von International Paper Company, einem weltweit führenden Hersteller von Verpackungs-, Zellstoff- und Papierprodukten auf Basis erneuerbarer Fasern, den Produktionsstandort Société Guadeloupéenne de Carton Ondulé (SGCO) auf der französischen Insel Guadeloupe in der Karibik übernommen. Das Wellpappenwerk in Baillif, einer Gemeinde mit rund 5.000 Einwohnern im Südwesten der Insel, produziert hauptsächlich Verpackungen für Bananen und andere Früchte und Gemüse sowie für die Lebensmittelindustrie und den Getränkehandel. Kunden sind vorwiegend regionale Produzenten auf Guadeloupe, aber auch auf der benachbarten Insel Martinique, die ebenfalls zu Frankreich gehört. Der Betrieb, der zukünftig unter dem Namen Klingele Cartonnerie de Guadeloupe firmieren wird, hat knapp 40 Mitarbeiter und ist der einzige dieser Art auf der Insel. Mit dieser Neuakquisition setzt Klingele seinen erfolgreichen Internationalisierungskurs fort.

Engagement in der amerikanischen Region gestärkt
Die Fabrik auf Guadeloupe verfügt über eine Wellpappenanlage, eine Flachbettstanze und zwei Inlinemaschinen. Da die dort produzierten Verpackungen vorwiegend für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln und die Lagerung in Kühlhäusern bestimmt sind, kommen hauptsächlich Kraftliner-Papiere mit hohen Frischfaseranteilen zum Einsatz. Diese wird das Werk zukünftig auch aus der Papierfabrik Nova Campina in Brasilien beziehen, die Klingele vor wenigen Monaten erworben hat.

Mit dieser neuen Investition verstärkt die Klingele Gruppe nach seiner Beteiligung auf Kuba und dem Erwerb der Papierfabrik Nova Campina in Brasilien sein Engagement auf dem amerikanischen Kontinent. Viel Expertise, um den neuen Standort zu integrieren und auszubauen, kommt dabei von Klingele Embalajes Canarias, einer Tochter von Klingele auf Teneriffa: auch das dortige Wellpappenwerk produziert hauptsächlich für den Obst- und Gemüsehandel und hat eine ähnliche Kundenstruktur.

Mit Mauretanien, Kuba, Brasilien und dem Senegal hat Klingele in den vergangenen Jahren unternehmerische Entscheidungen für vielversprechende Märkte mit guten Wachstumsaussichten getroffen.

„Die internationalen Märkte, in die wir expandieren, bergen durchaus ihre Herausforderungen und Risiken, weisen jedoch häufig auch deutlich höhere Margen auf als unser Heimatmarkt Deutschland“, betont Dr. Jan Klingele, Geschäftsführender Gesellschafter der Klingele Paper & Packaging Group. „Jedes einzelne unserer Werke und Beteiligungen leistet zudem einen wichtigen Beitrag im Sinne unserer Gesamtunternehmensstrategie – und stärkt damit letztlich auch unsere Marktposition in Deutschland.“
(Klingele Paper & Packaging Group)

Valmet führt Maintenance Operations Agreement ein
 12.04.2021

Valmet führt Maintenance Operations Agreement ein  (Firmennews)

Im Rahmen des Konzepts "Valmet's way to serve" für die beste Kundenerfahrung an allen Berührungspunkten des Lebenszyklus führt Valmet das Maintenance Operations Agreement ein. Valmet bietet die Servicevereinbarung für die Entwicklung und das Outsourcing der Instandhaltung von Fabriken und Anlagen für Kunden aus den Bereichen Energie, Zellstoff, Papier, Karton und Tissue an.

"Wir wollen die maximale Zuverlässigkeit und optimierte Leistung der Produktionsprozesse unserer Kunden sicherstellen. Gemeinsam mit den Kunden haben wir ein Dreamteam für den Instandhaltungsbetrieb mit modernen Instandhaltungsprozessen und einer Denkweise aufgebaut, die sich für einen sicheren und nachhaltigeren Instandhaltungsbetrieb einsetzt, um die Ziele des Kunden vor Ort zu erreichen", sagt Timo Harjunpää, Director, Maintenance Operations and Development, Services bei Valmet.

Ziele durch Zusammenarbeit erreicht
Valmet entwickelt die Art und Weise, wie die Instandhaltung gemanagt wird, die Instandhaltungsabläufe und neue Instandhaltungslösungen kontinuierlich weiter, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Ein zuverlässiger Wartungsbetrieb sorgt dafür, dass die Anlage über den gesamten Lebenszyklus hinweg optimal läuft, so dass sich die Kunden aus den Bereichen Energie, Zellstoff, Papier, Karton oder Tissue auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

"In Brownfield-Fällen können wir den Kunden helfen, die Wartungskosten um etwa 10 bis 20 Prozent zu senken und die Effizienz um 5 bis 10 Prozent zu steigern. Bei einer Neuinvestition helfen wir, eine erstklassige Anlaufkurve zu sichern und den Return on Investment zu beschleunigen. Wir werden bereits vor dem Start ein Instandhaltungsmanagementmodell und eine Organisation etablieren", sagt Harjunpää.

Kontinuierlicher Erfolg durch Valmets Serviceverträge
Valmets Servicevereinbarungen helfen den Kunden, während des gesamten Lebenszyklus der Anlagen und Prozesse ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Vereinbarung ist auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten, egal ob es um den einfachen Zugang zu Valmet-Experten, hochwertige Produkte und Dienstleistungen, Kosteneffizienz, Wartung oder die kontinuierliche Entwicklung der Leistung zur Erreichung der gemeinsam vereinbarten Ziele geht.

Die typischen Servicevereinbarungen von Valmet reichen von Rahmenvereinbarungen auf Unternehmensebene bis hin zu Partnerschaftsvereinbarungen auf Werksebene. Das Dienstleistungsangebot von Valmet, einschließlich industrieller Internetlösungen, bildet die Bausteine für maßgeschneiderte Vereinbarungen.
(Valmet Corporation)

Investition in zwei neue hochmoderne Verpackungsanlagen in Polen und Italien
 12.04.2021

Investition in zwei neue hochmoderne Verpackungsanlagen in Polen und Italien  (Firmennews)

DS Smith hat als Reaktion auf die gestiegene Kundennachfrage eine kombinierte Investition von 100 Millionen Pfund in zwei neue Verpackungsstandorte in Italien und Polen angekündigt.

Die Investition folgt auf ein signifikantes Wachstum in den letzten drei Jahren und unterstützt unsere ehrgeizigen Pläne für weiteres organisches Wachstum. Es wird erwartet, dass der Markt für nachhaltige papierbasierte Verpackungen aufgrund der zunehmenden Verbreitung des E-Commerce und der anhaltenden Expansion in den traditionellen Lebensmittel- und Getränkemärkten erheblich wachsen wird.

Wir sind gut positioniert, um auf diese Trends zu reagieren, denn 85 % des Gesamtangebots der Gruppe konzentrieren sich auf Konsumgüter. Durch die Fokussierung auf wiederverwertbare, papierbasierte Verpackungen kann die Gruppe auch auf die Marktanforderungen nach Lösungen zum Ersatz von Einwegplastik reagieren.

Der Erwerb der neuen Standorte auf der grünen Wiese und der geplanten Anlagen in Belchatov in Polen und Castelfranco Emilia in Italien wird der lokalen Wirtschaft einen willkommenen Impuls geben.

Die hochmodernen Anlagen werden neue Fertigungstechnologien, Innovationen und nachhaltige Leistungen beinhalten und sollen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre in Betrieb genommen werden.
(DS Smith Plc)

Digitale Lösungen, Prozess-Know-how und Datenanalytik von ABB fließen in neues ...
 12.04.2021

Digitale Lösungen, Prozess-Know-how und Datenanalytik von ABB fließen in neues ...  (Firmennews)

...Forschungsprojekt der Papierindustrie mit Klimaschutzziel ein

Papierindustrie-Kooperation Modellfabrik Papier erforscht fortschrittliche Prozesstechnologien und Designlösungen, um ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit zu erreichen, die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu steigern und Arbeitsplätze zu sichern

Bild: Eine Visualisierung der Modellfabrik Papier GmbH ©2020WINDN

ABB wird als Gründungsmitglied der Modellfabrik Papier - 'Gesellschaft zur Forschungsförderung nachhaltiger Papiertechnologien' - seine digitalen Lösungen, sein Prozess-Know-how und seine Datenanalytik in ein Forschungsprojekt einbringen, das den Fortschritt der Papierindustrie nachhaltig vorantreiben wird.

Als eine der energieintensivsten Branchen des verarbeitenden Gewerbes hat die Papierindustrie den Ehrgeiz, die Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Beschäftigung zu erhalten.

Die in Düren gegründete Modellfabrik Papier bringt Akteure aus der gesamten Papierindustrie zusammen, darunter ABB, die Papierhersteller Essity und Schoellershammer, den Zulieferer Voith und das Forschungsinstitut der Technischen Universität Darmstadt, mit der Möglichkeit für weitere Teilnehmer, sich zu beteiligen. Gemeinsam wird diese innovationsgetriebene Gesellschaft eine Modellpapierfabrik entwickeln mit dem Ziel, eine energieeffizientere und zukunftssichere Papierproduktion zu gestalten.

Die Stadt Düren ist ein Beispiel dafür, wo dieses Projekt eine große Wirkung haben könnte. Bekannt als die Stadt des Papiers, hat Düren eine lange Tradition in der Branche mit einer lokal eingebetteten Lieferkette und mehr als 2.000 direkt in der Papierindustrie beschäftigten Menschen.

Als Mitwirkender bei der Transformation moderner Papierfabriken werden sich die Spezialisten von ABB auf die Entwicklung digitaler Lösungen konzentrieren, die einen echten Kundennutzen bieten. Durch den Einsatz von Technologie, Analytik und der tiefgreifenden Prozesskompetenz, die über Jahrzehnte im Dienste der Branche entwickelt wurde, ist ABB gut positioniert, um die Gesellschaft - und die globale Zellstoff- und Papierindustrie - bei der Verbesserung von Produktivität und Effizienz zu unterstützen.

"Automatisierung und Digitalisierung sind wesentliche Elemente für eine nachhaltige Zukunft", sagte Alexander Fach, Technology Manager, Process Industries, ABB. "Als Partner werden wir unsere Expertise in diesen Bereichen in die Modellfabrik Papier einbringen, Ideen in neue Realitäten verwandeln und mit Visionären, Ingenieuren und Experten zusammenarbeiten, um die Papierindustrie von morgen zu gestalten. Wir freuen uns darauf, unsere Expertise in den Bereichen Domäne, Analytik und Automatisierung einzubringen, um die digitale Transformation der Papierindustrie voranzutreiben."

Zunächst mit Expertise aus Deutschland, haben sich die Vertreter der Gesellschaft zusammengeschlossen, um die Entwicklung der Modell-Papierfabrik aktiv zu gestalten. Ziel der Teilnehmer ist es, die Papierproduktion ganz oder in Teilen grundlegend zu überdenken und Wege zu einer klimaneutralen Papierproduktion aufzuzeigen - eine Transformation, die weltweit repliziert werden könnte.

ABB (ABBN: SIX Swiss Ex) ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das die Transformation von Gesellschaft und Industrie vorantreibt, um eine produktivere und nachhaltigere Zukunft zu erreichen. Durch die Verbindung von Software mit seinem Elektrifizierungs-, Robotik-, Automations- und Antriebsportfolio verschiebt ABB die Grenzen der Technologie, um die Leistung auf ein neues Niveau zu bringen. ABB blickt auf eine über 130-jährige Erfolgsgeschichte zurück und wird von rund 105.000 talentierten Mitarbeitern in über 100 Ländern getragen. www.abb.com

Prozessautomation: Der Geschäftsbereich Prozessautomation von ABB ist führend in der Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung für die Prozess- und Hybridindustrie. Wir bedienen unsere Kunden mit einem breiten Portfolio an Produkten, Systemen und End-to-End-Lösungen, darunter unser führendes verteiltes Leitsystem, Software und Lifecycle-Services, branchenspezifische Produkte sowie Angebote in den Bereichen Mess- und Analysetechnik, Marine und Turbolader. Als weltweite Nummer 2 im Markt bauen wir auf unser tiefes Fachwissen, unser vielfältiges Team und unsere globale Präsenz. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ihre Kapitalrendite zu verbessern und einen sicheren, intelligenten und nachhaltigen Betrieb zu führen.
(ABB Asea Brown Boveri Ltd)

SIG berichtet über Fortschritte auf dem Way Beyond Good und das Ziel, noch mehr für die ...
 12.04.2021

SIG berichtet über Fortschritte auf dem Way Beyond Good und das Ziel, noch mehr für die ...  (Firmennews)

... Menschen und den Planeten zu tun

Im Corporate Responsibility (CR)-Bericht 2020 berichtet SIG über die Fortschritte auf dem Way Beyond Good und das Ziel, noch mehr für die Menschen und den Planeten zu tun. Hierzu arbeitet SIG eng mit Kunden zusammen, um Lebensmittel auf sichere, nachhaltige und bezahlbare Weise zu Verbrauchern auf der ganzen Welt zu bringen.

„Auf unserem Way Beyond Good haben wir uns sehr ehrgeizige Ziele gesetzt und unser neuer CR-Bericht zeigt, wie viel wir bereits erreicht haben", sagt Samuel Sigrist, CEO von SIG. „Ich bin sehr stolz auf die Fortschritte, die wir in den letzten fünf Jahren gemacht haben – auch im vergangenen Jahr trotz der Herausforderungen durch die Pandemie. Jetzt wollen wir die nächste Phase des Way Beyond Good einleiten und bis 2025 und darüber hinaus weiteren Mehrwert für die Menschen, den Planeten, unsere Kunden und Investoren schaffen."

Fünf Jahre auf dem Way Beyond Good
Vor fünf Jahren machte sich SIG auf den Way Beyond Good mit dem Ziel, mehr für Gesellschaft und Umwelt zu tun als in Anspruch zu nehmen. Hierzu entwarf das Unternehmen einen ehrgeizigen Fahrplan mit Zielen bis 2020. Der aktuelle CR-Report beleuchtet die bedeutenden Meilensteine, die SIG seither erreicht hat, darunter eine Reihe von Brancheninnovationen.

Zu den Meilensteinen im Jahr 2020 gehören:
- Kunden in die Lage versetzen, während der COVID-19-Pandemie weiterhin die Versorgung mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln zu gewährleisten
- Weitere Senkung der Treibhausgasemissionen und weiterer Fortschritt bei der Umsetzung der ehrgeizigen Ziele, die sich an den 1,5°C-Forderungen der aktuellen Klimaforschung orientieren
- 100 % des in den SIG-Packungen verwendeten Rohkartons werden als FSC®-zertifiziert eingekauft (ab Januar 2021)
- Wir sind weiterhin der einzige Anbieter, der aluminiumfreie aseptische Kartonpackungen und aseptische Kartonpackungen anbietet, die zu 100 % in Verbindung zu erneuerbaren Materialien stehen. Gleichermaßen bieten wir Verpackungen an, bei denen alle drei Hauptmaterialien als verantwortungsvoll beschafft zertifiziert sind
- Seit Markteinführung im Jahr 2010 mehr als 1,3 Milliarden verkaufte Kartonpackungen mit aluminiumfreiem Packungsmaterial combibloc ECOPLUS
- Verkauf von fast 200 Millionen Packungen mit SIGNATURE 100 oder SIGNATURE Full Barrier Packungsmaterial, bei dem auch die verwendeten Polymere zu 100 % in Verbindung zu erneuerbaren, forstbasierten Materialien stehen
- Markteinführung von SIGNATURE Circular, der weltweit ersten aseptischen Kartonpackung mit recycelten Polymeren
- Platin-Bewertung durch EcoVadis. Damit gehört SIG zu den besten 1 % der teilnehmenden Unternehmen
- Sicherung von Finanzierungen, die explizit an die Nachhaltigkeitsperformance gekoppelt sind.

Globale Herausforderungen meistern und Kundenbedürfnisse erfüllen
Der Bericht blickt nicht nur auf die bisherigen Fortschritte, sondern befasst sich auch mit der Mission von SIG, die das Ziel verfolgt, Verpackungen anzubieten, die dazu beitragen die Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem Waldflächen vergrößert, Kohlenstoff aus der Atmosphäre genommen, mehr Ressourcen für zukünftige Generationen geschaffen werden und immer mehr Menschen Zugang zu sicheren Lebensmitteln und Getränken ermöglicht wird.

Diese weitreichenden Ambitionen konzentrieren sich auf die Bereiche, in denen SIG die größte positive Wirkung erzielen kann – nicht nur für die Umwelt und die Gesellschaft, sondern auch für Kunden und Investoren. Die verantwortungsvolle Unternehmenskultur und die nachhaltigen Innovationen von SIG, mit denen das Unternehmen branchenführend ist, werden ebenfalls dazu beitragen, den Fortschritt auf dem Way Beyond Good voranzutreiben.

Transparente Berichterstattung
Der neueste CR-Bericht von SIG baut auf dem transparenten Ansatz auf, der für den letzten vollständigen CR-Bericht für das Jahr 2018 entwickelt wurde. Er wurde mit dem renommierten edie Sustainability Leaders Award für Nachhaltigkeitsberichterstattung und -kommunikation 2020 ausgezeichnet.

Der CR-Bericht 2020 beginnt mit einem Überblick über die Ambitionen und Fortschritte von SIG. Er enthält Fallstudien, die den Ansatz von SIG in der Praxis veranschaulichen, sowie externe Kommentare von Kunden, Stakeholdern und Mitgliedern der Responsibility Advisory Group.

Der Bericht wurde in Übereinstimmung mit den Standards der Global Reporting Initiative (Core Option) erstellt und bietet detaillierte Informationen über den Managementansatz und die Leistung von SIG in Bezug auf die wichtigsten Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen des Unternehmens. Visuelle Markierungen veranschaulichen, wo SIG in der Branche führend ist, aber auch die wichtigsten Herausforderungen, an deren Bewältigung das Unternehmen arbeitet. Die wichtigsten Leistungsindikatoren sind extern bestätigt.

Der Bericht unterstreicht, wie Corporate Responsibility in die Unternehmensstrategie und in jeden Unternehmensbereich der SIG integriert ist, um weiterhin Fortschritte auf dem Way Beyond Good zu machen.
(SIG Combibloc Group AG)

Papierindustrie begrüßt Honorierung von Klimaschutzleistungen
 12.04.2021

Papierindustrie begrüßt Honorierung von Klimaschutzleistungen  (Firmennews)

Die deutsche Papierindustrie begrüßt Pläne des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die Leistungen der Forstwirtschaft und der Waldbesitzer für den Klimaschutz zu honorieren. „Die Forstwirtschaft leistet einen enormen Beitrag für den Klimaschutz. Dieser sollte von Staat und Gesellschaft honoriert werden, um die ökonomische Basis der Waldbesitzer zu stabilisieren“, erklärte der Vorsitzende des Ausschusses Forst- und Holz im Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), Wolfgang Beck. „Gleichzeitig muss es ein Bekenntnis zur wirtschaftlichen Nutzung unserer Wälder geben, die den nachwachsenden Rohstoff Holz für eine Reihe wichtiger Wertschöpfungsketten – darunter die Papierindustrie - liefern.“

Beck verwies in diesem Zusammenhang auf die wachsenden Ansprüche an den Wald. Die Forstwirtschaft stehe vor der großen Herausforderung des Umbaus zu klimastabileren Wäldern. Gleichzeitig werde erwartet, dass sie auch die Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes erhalte. Dies könne die Forstwirtschaft nicht leisten, wenn die wirtschaftliche Nutzung der Wälder weiter eingeschränkt werde.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses, Otto Bruder, betonte die Bedeutung von Kooperationen bei der Etablierung klimaresilienter Wälder. „Die Leistungsfähigkeit forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse muss verstärkt werden, um den besonderen Herausforderungen in Zeiten des Klimawandel zu begegnen. Dazu müssten auch vorhandene bürokratischen Hemmnisse abgebaut werden."

Weitere Infos finden sich im entsprechenden Positionspapier der deutschen Zellstoff- und Papierindustrie.
(VDP Verband Deutscher Papierfabriken e.V.)

Neuer PTS Vorstand Dr. Thorsten Voß
 12.04.2021

Neuer PTS Vorstand Dr. Thorsten Voß  (Firmennews)

Bild: Dr. Thorsten Voß, neuer PTS Vorstand

Herr Dr. Thorsten Voß wird Nachfolger von Clemens Zotlöterer und wird als PTS Vorstand die Leitung der Papiertechnischen Stiftung (PTS) ab Oktober 2021 übernehmen. In den kommenden Monaten wird es eine stetige und abgestimmte Übergabe geben, um eine gute Einarbeitung zu gewährleisten.

Für eine erfolgreiche Vorstandarbeit bei der PTS bringt Dr. Thorsten Voß Know-How und Erfahrung aus seinem bisherigen Werdegang als Wissenschaftsmanager mit. Seit 01.07.2017 ist er Geschäftsführer der VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH (BFI), in dieser Funktion verantwortet er die administrativen sowie kaufmännischen Belange des Instituts. Dr. Voß studierte Agrarwissenschaften an der Rheinisch-Westfälischen Universität Bonn und promovierte im Rahmen einer Industriekooperation am Forschungszentrum Jülich über das Abbauverhalten von Pflanzenschutzmitteln in Grundwasserleitern. Nach einer Post-Doc Tätigkeit am Forschungszentrum Jülich wechselte er 2007 ins Management des Zentrums, zuerst als persönlicher Referent des Vorstandsvorsitzenden, später als Leiter des Vorstandsbüros. In dieser Funktion war er für die Bereiche Gremien, Internationales, sowie Wissens- & Informationsmanagement verantwortlich, bis er zum Prokuristen ernannt wurde und die Leitung des Geschäftsbereichs „Drittmittel und Technologietransfer“ übernommen hat.

"Mit Herrn Dr. Voß haben wir genau jenen Kandidaten für uns gewinnen können, den wir uns gewünscht haben. Mit seinem Hintergrund aus dem Forschungsbereich und der langjährigen Erfahrung in einer gemeinnützigen Einrichtung wird der Vorstandswechsel ohne Probleme verlaufen." kommentiert Dr. Stefan Karrer, Vorsitzender des Stiftungsrates, die Personalentscheidung.

Nach der Vorstellung von Dr. Thorsten Voß bei den PTS Mitarbeitern in der vergangenen Woche wird in den kommenden Monaten eine stetige und abstimmte Übergabe und Einarbeitung erfolgen.
(Papiertechnische Stiftung (PTS))

Deutsche Papiersackindustrie geht sicher und stabil durch die Pandemie
 12.04.2021

Deutsche Papiersackindustrie geht sicher und stabil durch die Pandemie  (Firmennews)

Mit einem Plus von sieben Prozent mehr ausgelieferten Papiersäcken im Vergleich zum Vorjahr beendete die deutsche Papiersackindustrie das Geschäftsjahr 2020. Ihre Geschäftsaussichten im laufenden Jahr bewertet sie trotz anhaltender Einschränkungen durch die COVID-19 Pandemie als „gut“. Als Gründe führt sie unter anderem ihre Lieferfähigkeit und Termintreue sowie die kontinuierlich hohe Qualität ihrer Verpackungslösungen heran. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Branchenbarometers der Gemeinschaft Papiersackindustrie e.V. (GemPSI). Neben einem Rück- und Ausblick informiert der Bericht über Markttrends und Stimmungen in der Branche. Im Zentrum dieser Ausgabe steht der Papiersackmarkt für Baustoffe.

Die deutsche Papiersackindustrie schloss das Geschäftsjahr 2020 mit einem stolzen Zuwachs ab: Von Januar bis Dezember lieferte sie insgesamt sieben Prozent mehr Papiersäcke aus als im Jahr zuvor. Die größten Anstiege verzeichnete sie in den Marktsegmenten Zement (+16,5 Prozent) und Baustoffe (+15,1 Prozent). Das Segment Nahrungsmittel ohne Milchpulver bewegte sich auf unverändertem Niveau. Anführer bei den rückläufigen Segmenten sind Verpackungen für chemische Erzeugnisse mit lediglich -5,6 Prozent. Ihre Geschäftslage bewerten die GemPSI-Mitglieder etwas besser als im Vorjahr mit einem Wert von 2,16 Punkten.

Hohe Nachfrage im Baustoffbereich
Das gestiegene Nachfrage ist nach Angaben der GemPSI-Mitglieder in erster Linie auf die starke Baukonjunktur sowie einem Boom im Do-it-yourself (DIY) Segment – vermutlich verursacht durch die Lockdown-Situation – im vergangenen Jahr zurückzuführen. Auch bei den Einbrüchen im Chemie- und Lebensmittelbereich erkennen sie einen Zusammenhang zum Pandemiegeschehen. Denn das Bestellvolumen für Restaurants, Groß-Kantinen und -Küchen entfiel aufgrund flächendeckender Schließungen. Weiterhin im Trend waren nachhaltige Verpackungen. So standen Papiersäcke aus braunem Sackpapier sowie Materialreduktionen bei gleichbleibender Leistungsfähigkeit im Fokus der Papiersackkunden.

Sicher durch die Pandemie
Dank frühzeitiger Einführung zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen zu Beginn der Pandemie, konnten die deutschen Papiersackhersteller die Produktion und Lieferketten aufrechterhalten und ihren Kunden maximale Versorgungssicherheit leisten. Die Maßnahmen werden sie in 2021 vorerst beibehalten und nehmen dafür einen zusätzlichen Zeit- und Kostenaufwand in Kauf. Viele Kunden haben zu Beginn des ersten Lockdowns angemessene Sicherheitsbestände aufgebaut, um eventuellen Lieferengpässen entgegen zu wirken. Zum Ende des ersten Quartals 2021 hingegen zeichnet sich eine Entwicklung ab, die an die Hamsterkäufe von Pasta und Toilettenpapier im letzten Jahr erinnert. „Das hat zur Folge, dass eine Papiersack-Knappheit droht, obwohl eigentlich genug für alle da wäre“, erklärt GemPSI-Vorsitzender Alfred Rockenfeller. „Wir möchten an die Vernunft unserer Kunden appellieren, die Lagerbestände über einen längeren Zeitraum von ein bis zwei Jahren aufzubauen. Denn so können Kapazitätsengpässe und damit verbundene Preisentwicklungen reduziert werden.“

Mit Optimismus ins Jahr 2021
Trotz anhaltender Unsicherheiten durch die Pandemie blicken die Branchenvertreter optimistisch ins laufende Geschäftsjahr. Zwei Drittel erwarten eine gleichbleibende Entwicklung, ein Drittel geht von einem Zuwachs aus. Diesen erwarten sie am ehesten bei den Baustoffen (ohne Zement) und beim Saatgut. Dank ihrer Lieferfähigkeit und Termintreue, der kontinuierlich hohen Qualität ihrer Verpackungslösungen, ihrer Innovationskraft und Beratungskompetenz fühlen sich die GemPSI-Mitglieder bestens auf dem Verpackungsmarkt positioniert. Neben einer hohen technischen Expertise bieten sie ihren Kunden umweltfreundliche und leistungsstarke Verpackungslösungen an, die individuell auf deren Anforderungen zugeschnitten sind und im Einklang mit der aktuellen Gesetzgebung stehen. Ihre allgemeinen Geschäftsaussichten beurteilen die GemPSI-Mitglieder daher mit einem Wert von 2,3 durchaus positiv. Beim Umsatz erwarten mehr als 80 Prozent eine stabile Entwicklung, die verbleibenden Befragten gehen von einem Anstieg aus. Zu den großen Herausforderungen gehören Kostenschwankungen im Bereich der Rohstoffe. So sehen sich die Papiersackhersteller aktuell mit starken Erhöhungen und Lieferengpässen bei der Beschaffung von Papier und PE-Folie konfrontiert.

Entwicklungen im Papiersackmarkt für Baustoffe
Mit einem Marktanteil von 55 Prozent gehört der Papiersackmarkt für Baustoffe inklusive Zement zu den größten der deutschen Papiersackindustrie. Da Baustoffe sich qualitativ und anwendungstechnisch immer ähnlicher werden, ist für die Hersteller eine Differenzierung über die Funktionen der Verpackung immer wichtiger. Nach Angaben der GemPSI-Mitglieder legen sie besonderen Wert auf Staubfreiheit, Lagerdauer, Feuchtigkeitsschutz, einfache Handhabung, Abfüllgeschwindigkeit sowie Recyclingfähigkeit. Darüber hinaus fragen sie vermehrt kleinere Verpackungseinheiten als die üblichen 25 kg-Gebinde an.

DIY-Markt als Antreiber für Nachhaltigkeitstrend bei Baustoffsäcken
Nachhaltigkeitsaspekte gewinnen auch in diesem Segment an Bedeutung: Neben der Recyclingfähigkeit einer Verpackung interessieren sich Baustoffhersteller zunehmend für Lösungen, die mit recycelten Rohstoffen und bio-basierten Barrieren hergestellt werden. Nach Ansicht der GemPSI-Mitglieder wird diese Entwicklung von den DIY-Märkten vorangetrieben. Deren Kunden achten darauf, Verpackungen aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen zu verwenden, die sich einfach recyceln lassen. Vor dem Hintergrund der EU-Klimapolitik gehen die GemPSI-Mitglieder davon aus, dass die Nachhaltigkeit einer Baustoffverpackung künftig sogar noch wichtiger und mit Themen wie CO2-Neutralität und geschlossenen Stoffkreisläufen einhergehen wird. Aufgrund der steigenden Komplexität und fehlender Standards zur Bewertung der Nachhaltigkeit einer Verpackung erwarten sie künftig ein höheres Beratungsaufkommen. Mit innovativen sowie leistungsfähigen Produkten wollen die Papiersackhersteller ihre Absätze langfristig auf einem hohen Niveau halten und ihre Kunden dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erreichen. Die Zusammenstellung der Inhalte des Branchenbarometers erfolgte mithilfe eines Fragebogens und durch Desk-Research anhand relevanter Publikationen Dritter. Das gesamte Branchenbarometer steht zum Download bereit.
(GemPSI Gemeinschaft Papiersackindustrie e.V.)

1 millionste Tonne an der LEIPA PM 5 – Glückwunsch an das gesamte Team!
 09.04.2021

1 millionste Tonne an der LEIPA PM 5 – Glückwunsch an das gesamte Team!  (Firmennews)

Bild: Das Foto zeigt einen Teil des LEIPA PM 5 Teams vor dem Jubiläumstambour. Aus Gründen der Sicherheit und Gesundheit ist nur ein kleiner Teil des Teams zu sehen. Der Dank gilt aber selbstverständlich dem gesamten PM 5 Team und allen weiteren internen und externen Erfolgsbeteiligten.

Im März 2018, vor nicht ganz drei Jahren, befand sich die LEIPA PM 5 in der heißen Umbau- und Inbetriebnahmephase der von UPM erworbenen Papiermaschine im neuen LEIPA Werk Nord.
Sowohl an der Maschine selbst, wie auch den benachbarten bzw. zuarbeiteten Einheiten und Werksteilen wurde noch gearbeitet. Schließlich galt es nicht einfach nur, eine Papiermaschine von Zeitungsdruckpapier auf Verpackungspapier umzubauen. Vielmehr musste nach dem Erwerb des UPM Werkes Schwedt mit der damals noch unter dem Namen PM 11 bekannten Maschine, tatsächlich fast das gesamte Werk zur Produktion von hochqualitativem White Top Testliner (Wellpappenrohpapier auf 100 % Recyclingbasis) ertüchtigt werden. Der Lohn des Einsatzes: Am 31.03.18 um 2:30 Uhr schaffte das Team den ersten Tambour Papier an der PM 5.

An diesem Wochenende, also nicht einmal ganze drei Jahre später, hat die LEIPA PM 5 ihre 1 millionste Tonne Wellpappenrohpapier produziert. Eine beeindruckende Entwicklung und ein beeindruckender Beleg für die Leistungsfähigkeit. Nicht nur der Maschine, sondern vor allem des LEIPA Teams, welches diesen Meilenstein mit sehr viel Herzblut und Engagement – und trotz aller Corona bedingten Widrigkeiten – in dieser kurzen Zeit erreicht hat.

„Es waren drei Jahre mit einer in Summe sehr guten Anlaufkurve und allen Höhen und Tiefen der Papiermacherei – in den vergangenen 12 Monaten noch überlagert von der Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die Märkte und das betriebliche Umfeld. Aber auch mit diesen anspruchsvollen Rahmenbedingungen haben wir gemeinsam eine deutlich positive Entwicklung erreicht – herzlichen Dank dafür, auch im Namen aller Führungskräfte!“, bekräftigt Falk Friedrich, Werkleiter des LEIPA Werkes Schwedt Nord.

Folgerichtig vertrauen Kunden weltweit auf die Qualität der LEIPA Verpackungspapiere. Doch nicht nur die Qualität alleine zählt: Durch die nachhaltige und umweltfreundliche Produktion, trägt der Einsatz von LEIPA Papier wesentlich dazu bei, dass LEIPA Kunden ihre eigene Umweltbilanz spürbar verbessern und die Sustainable Development Goals (Nachhaltigkeitsziele) der Vereinten Nationen gemeinsam erreicht werden können.

Die LEIPA ist und bleibt damit für ihre weltweiten Kunden verlässlicher Partner bei Qualität, Service und umweltgerechten Lösungen.
(LEIPA Georg Leinfelder GmbH)

Die neue Servera®Ultra-Technologie von Ahlstrom-Munksjö bietet Restaurants innovative und...
 09.04.2021

Die neue Servera®Ultra-Technologie von Ahlstrom-Munksjö bietet Restaurants innovative und...   (Firmennews)

...nachhaltige Verpackungslösungen

Ahlstrom-Munksjö's Servera® Quick Service Restaurant (QSR) Papiere bieten Innovationen der nächsten Generation.

Servera®-Papiere bieten den höchsten Ausstattungsgrad für ein fluorchemikalienfreies Papier und sind gleichzeitig kostengünstig. Diese umweltfreundlichen Papiere sind in gebleichter und naturbelassener Ausführung erhältlich. Durch die Herstellung unter Einbeziehung von Naturzellstoff bietet Ahlstrom-Munksjö seinen Kunden die gewünschten Produktlösungen, um die Nachhaltigkeitsanforderungen der Endverbraucher im QSR-Markt zu erfüllen.

"Unsere Servera®-Papiere bieten eine hervorragende Bedruckbarkeit und sind flexibel für verschiedene Verarbeitungsprozesse, zusätzlich zu ihrer Festigkeit und Fettbeständigkeit", erklärt Jeff Murphy, Vice President des Geschäftsbereichs Food Packaging Solutions von Ahlstrom-Munksjö. "Ahlstrom-Munksjö's langjährige Erfahrung in der Bereitstellung von Lebensmittelverpackungspapieren für den Quick-Service-Restaurant-Markt in Kombination mit unserem umfangreichen Portfolio an nachhaltigen Verpackungsoptionen macht Servera®-Papiere zur besten QSR-Lösung auf dem Markt."

Ahlstrom-Munksjö's nächste Generation nachhaltiger Lebensmittelverpackungslösungen, Servera®Ultra, ergänzt die bestehenden Servera®-Papiere, indem es eine hochwertige nachhaltige Lebensmittelverpackungslösung bietet. Durch Fett- und Wasserbeständigkeit sowie Wärmerückhaltevermögen schützen diese innovativen Papiere den Verpackungsinhalt ohne herkömmliche polybeschichtete Behandlungen. Weitere Produktvorteile sind Nassfestigkeit und Lebensmitteltrennung zur Vermeidung von Anhaftungen.

"Für Hersteller von Lebensmittelverpackungen und Markeninhaber, die auf der Suche nach einem Produkt sind, das alle Anforderungen an Lebensmittelsicherheit und Verpackung erfüllt und gleichzeitig bestimmte Nachhaltigkeitsziele unterstützt, ist Servera®Ultra die richtige Antwort", so Murphy weiter.
(Ahlstrom-Munksjö North America Specialty Solutions)

Michael V. Jensen - neuer Vertriebsleiter bei Palcut A/S
 09.04.2021

Michael V. Jensen - neuer Vertriebsleiter bei Palcut A/S  (Firmennews)

Palcut A/S in Holstebro, Spezialist für Lösungen für automatische Verpackungen, verstärkt seinen Vertrieb mit der Ernennung von Michael V. Jensen (Foto) zum Vertriebsleiter.

Mit Wirkung zum 1. März wurde der 58-jährige Michael V. Jensen zum Vertriebsdirektor/CSO bei Palcut A/S in Borbjerg bei Holstebro ernannt. Es handelt sich um eine neu geschaffene Position, in der er für den weltweiten Vertrieb und das Marketing von Palcut für Antirutschpapier und Automatisierungslösungen für Verpackungslinien in der Industrie verantwortlich ist.

Michael V. Jensens Aufgabe wird es sein, die positive Entwicklung von Palcut mit mehr als 500 installierten Lösungen für (hauptsächlich) die europäische Lebensmittel- und Getränkeindustrie fortzusetzen und auszubauen. Palcut ist in Skandinavien führend in der automatisierten Applikation von Antirutschpapier in Form von Liner Sheets auf Paletten in Verpackungslinien.

"Palcut hat ein starkes Konzept und einen soliden Kundenstamm. Covid-19 hat einen zusätzlichen Fokus auf die Automatisierung von Endverpackungslinien gelegt und dadurch den Personalaufwand reduziert, so dass Unternehmen ihre Anfälligkeit minimieren und die Lieferung von Lebensmitteln an die Geschäfte sicherstellen können. Dies hat sich im vergangenen Jahr als Gold wert erwiesen, und der Trend wird sich fortsetzen", sagt Michael V. Jensen.

Michael V. Jensen war in den letzten 22 Jahren in Führungspositionen in der Produktion und Logistik im internationalen B2B-Vertrieb tätig. Er kommt von der Rolle des Direktors der Produktabteilung bei Riantics in Arden (ehemals Qubiqa Logistics), wo er sich auf die globale Entwicklung des Geschäfts und das Key Account Management konzentrierte.

Zuvor war er Area Sales Manager bei SBS A/S in Svendborg mit Verantwortung für den britischen und amerikanischen Markt und Sales Operations Manager bei DALI USA Inc. wo er vier Jahre lang die amerikanische Organisation für den Vertrieb von HiFi-Lautsprechern aufbaute. Von 1996-2004 war er bei Cerwin Vega Europe beschäftigt, wo er bei seinem Ausscheiden die Rolle des General Managers EMEA innehatte.

Laut Michael V. Jensen war es bei Cerwin Vega, dass er sich für den Vertrieb interessierte und sein Handwerk lernte: "Mein Chef schickte mich auf einen zweimonatigen Roadtrip durch die Vereinigten Staaten, wo ich lernte, wie man Distributoren anspricht und unterstützt. Es war sehr viel Learning by Doing."

Michael machte ursprünglich eine Ausbildung zum Schmied in der Epan Maskinfabrik und später eine Ausbildung zum Maschinenbauingenieur am Randers Technical College (heute Tradium). Den Rest hat er gelernt, nach dem Motto: Wenn andere es können, kann ich es auch.

"Das Potenzial für die End-of-Line-Lösung von Palcut ist riesig, weil wir ein hohes Maß an Zuverlässigkeit mit erheblichen Einsparungen und Nachhaltigkeit kombinieren können. Ich möchte meine gesamte internationale Erfahrung nutzen, um unsere grenzüberschreitenden Vertriebskanäle zu stärken", so Michael V. Jensen abschließend.

Der CEO von Palcut A/S, Henrik Thulesen, sagt: "Palcut ist bereits ein Erfolg: Wir sind Jahr für Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn gewachsen. Die Position des Vertriebsleiters wurde gerade erst geschaffen, und mit der Ernennung von Michael V. Jensen haben wir das richtige Profil, um das internationale Wachstum zu beschleunigen und verstärkte Aktivitäten in einer Reihe von Schlüsselmärkten zu schaffen."
(Palcut A/S)

International Paper erwirbt zwei Werke für Wellpappenverpackungen in Spanien
 09.04.2021

International Paper erwirbt zwei Werke für Wellpappenverpackungen in Spanien  (Firmennews)

Foto: Plaform® Tray

International Paper (NYSE: IP) hat zwei hochmoderne Wellpappenwerke in Spanien gekauft und damit seine Kapazitäten in Madrid und Katalonien, den größten Industrieregionen des Landes, weiter ausgebaut. Die Bedingungen der Transaktionen wurden nicht bekannt gegeben. Wellpappenverpackungen sind ein strategisches Geschäft für International Paper in EMEA und bieten den Kunden hochwertige Verpackungslösungen in den Segmenten Industrie, frisches Obst und Gemüse sowie E-Commerce. Die beiden Geschäftsbereiche werden mit Wirkung zum 1. April 2021 Teil von International Paper.
(International Paper)

Langjähriger Nilpeter-Partner LUX Global Label investiert in neue FA-17
 09.04.2021

Langjähriger Nilpeter-Partner LUX Global Label investiert in neue FA-17  (Firmennews)

Der langjährige Nilpeter-Partner LUX Global Label aus Lafayette Hill im US-Bundesstaat Pennsylvania hat in eine neue FA-17-Flexodruckmaschine investiert, um die Bedienereffizienz zu steigern und die Grenzen bei der Einführung neuer, innovativer Produkte auszuloten.

Bild: Die neue FA-17, installiert bei LUX Global Label in Lafayette Hill, Pennsylvania, USA.

Die neue FA-17 von LUX Global Label wurde im Oktober 2020 installiert. Die 10-Farben-Flexodruckmaschine verfügt über einen neuen vertikalen Auto-Locking-Mechanismus, der die Stabilität während des gesamten Druckprozesses sicherstellt, bahnangetriebene Druckwalzen mit einer speziellen Anti-Rutsch-Oberflächenbehandlung und die neue Generation des CLEANINKING-Systems, das eine konstante Dichteleistung bei allen Geschwindigkeiten bietet.

Ambitionen konzentrieren sich auf zwei Schlüsselbereiche
"Unsere Ambitionen mit der neuen Druckmaschine konzentrieren sich auf zwei Schlüsselbereiche - Bedienereffizienz und Produktentwicklung", sagt Leslie Gurland, Executive Vice President Global Sales and Marketing, LUX Global Label.

"Erstens ermöglicht uns die Druckmaschine, die Geschwindigkeit zu erhöhen und die Abfallmenge zu reduzieren, was uns erlaubt, die Durchlaufzeiten zu verbessern und auf dem Markt kostenmäßig wettbewerbsfähig zu bleiben. Zweitens ist diese Installation ein Zeichen für unser kontinuierliches Engagement, Grenzen auszutesten und neue, hochmoderne Produkte auf den Markt zu bringen", fährt sie fort.

"Wir haben uns mit einem Unternehmen zusammengetan, das eine 3D-Effekt-Technologie mit Mikrobewegungen entwickelt hat, die einen ultrapräzisen Druck und eine perfekte Registrierung erfordert. Dies kann nur mit der neuesten FA realisiert werden. Das Produkt hat weitreichende Möglichkeiten, sowohl als einzigartiges Sicherheitsmerkmal für die Gesundheitsindustrie als auch als visueller Hingucker für Körperpflegeprodukte", schließt sie ab.

Nilpeter FA-Linie
Die FA-Line ist die vielseitigste Flexodruckmaschine auf dem Markt - sie wurde entwickelt, um den ständig wachsenden Anforderungen der Druckereien gerecht zu werden, und ist mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und vollständig mobilen Drucksteuerungen auf die Bedürfnisse des modernen Druckers zugeschnitten. Die FA ermöglicht es Druckereien, die Leistung ihrer Druckmaschine mit Value-Adding Units, Anwendungs- und Automatisierungspaketen zu verbessern. Alle Hauptkomponenten werden im eigenen Haus produziert, was eine höhere Produktionsqualität und -kontrolle bedeutet. Nilpeters LEAN-Produktionsablauf und vereinheitlichte Einrichtungen in Dänemark und den USA stellen die weltweite Lieferung sicher.

Erfolg in herausfordernden Zeiten
Inmitten einer globalen Pandemie hat LUX Global Label dank eines Aufschwungs im Geschäft, unglaublich engagierter Mitarbeiter und vieler virtueller Sitzungen Erfolg gehabt.

"Es ist mir wichtig, all die unglaublichen Mitarbeiter von LUX zu würdigen, die als unverzichtbare Arbeitskräfte gelten und Etiketten für dringend benötigte Medikamente, rezeptfreie Produkte und Handdesinfektionsmittel herstellen. Sie sind tagein, tagaus zur Arbeit gekommen und haben ihren Job mit einer positiven Einstellung erledigt. Glücklicherweise konnten die meisten unserer Kunden während der Zeit von COVID einen Geschäftszuwachs verzeichnen, ebenso wie wir, was in diesen sehr schwierigen Zeiten natürlich positiv war. Wir mussten uns umstellen und unsere Kunden ohne persönliche Besuche unterstützen, durch virtuelle Sitzungen, Meetings und Andrucke, und nur bei kritischen Projekten vor Ort sein", sagt Leslie Gurland.

Ein Lob an LUX & Nilpeter
"Ich bin stolz auf einen Anruf, den wir kürzlich von einem Branchenveteranen erhalten haben - ein Verdienst von LUX und unseren Nilpeter Kombinationsdruckmaschinen. Die betreffende Person produzierte Etiketten, die denen, die LUX in der Vergangenheit hergestellt hatte, sehr ähnlich waren, und sein Kunde wollte das gleiche Aussehen wie unsere Etiketten erreichen. Leider waren seine Druckmaschinen reine Flexodruckmaschinen, und es gelang ihm nicht, das von uns erreichte Aussehen zu erreichen."

"Für das von uns produzierte Etikett wurde eine weiße Perltiefdruckfarbe verwendet, die einen natürlichen Schimmer im Gegensatz zu einem körnigen Look erzeugt. Die violette Vignette wurde im Offsetdruck hergestellt, so dass sie optisch in das Weiß hineinfließt, wo der Flexodruck eine harte Linie erzeugen würde. Es war ein riesiges Kompliment, als dieser Mann, der schon für einige der größten und besten Etikettenfirmen gearbeitet hat, sagte: "Ihr Etikett ist wunderschön - ich kenne niemanden in den Vereinigten Staaten, der damit mithalten kann", fügt Leslie Gurland hinzu.
(Nilpeter A/S)

HERMA: Umsatzwachstum in einem schwierigen Jahr
 09.04.2021

HERMA: Umsatzwachstum in einem schwierigen Jahr  (Firmennews)

• Mit einem Plus von rund fünf Prozent auf jetzt 380,8 Mio. Euro erzielt die HERMA Gruppe 2020 erneut ein deutliches Wachstum.
• Dank umfassender Hygienekonzepte und hochflexibler Teams blieb HERMA 2020 voll produktions- und lieferfähig und profitierte zudem vom neuen Beschichtungswerk.
• Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen auch im Hinblick auf die Folgen von Corona und Brexit plant HERMA für 2021 jedoch sehr vorsichtig.

Foto: Trotz schwieriger Bedingungen ein deutliches Umsatzplus: „Das war nur möglich, weil wir dank unserer umsichtigen und engagierten Teams das ganze Jahr über lieferfähig geblieben sind“, sagten die HERMA Geschäftsführer Sven Schneller (links) und Dr. Guido Spachtholz, als sie die Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 bekannt gaben.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte HERMA 2020 abermals den Umsatz deutlich steigern. Das Geschäft mit Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen wuchs um rund fünf Prozent, von 364,4 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 380,8 Mio. Euro. „Dieses Ergebnis zu erzielen unter den Bedingungen umfassender Hygienekonzepte in der Produktion einerseits und weitgehender Home Office-Tätigkeit andererseits, war nur möglich, weil die HERMA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr umsichtig, hochflexibel und äußerst engagiert arbeiteten. So blieben wir das ganze Jahr über voll produktions- und lieferfähig“, sagte HERMA Geschäftsführer Sven Schneller. Hohe Abschreibungen, die aus den jüngsten Investitionen in zwei neue Produktionsstätten resultieren, setzten das Ergebnis, wie schon im Vorjahr, erneut unter Druck. „Alles in allem sind wir angesichts der Umstände jedoch zufrieden. Es zahlt sich aus, dass wir eine Strategie des profitablen, organischen Wachstums verfolgen“, so Sven Schneller. Da die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie weltweit noch nicht in Gänze abzuschätzen und auch die Auswirkungen des Brexit Deals noch unklar seien, plane HERMA für das laufende Jahr überaus vorsichtig. „Es gilt nun, alle Kräfte zu bündeln, um den guten Umsatz von 2020 zu bestätigen und ein Plus im niedrigen einstelligen Bereich zu erzielen. Umsatz und Auftragseingang in den ersten beiden Monaten des laufenden Geschäftsjahres deuten darauf hin, dass das ambitioniert, aber machbar ist.“ Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Jahresverlauf von 1.097 auf jetzt 1.106 leicht an. Die Exportquote stieg auf 62,8 Prozent an (im Vorjahr 61,0 Prozent).

Stabile Lage in den Geschäftsbereichen
Der Geschäftsbereich Haftmaterial profitierte stark von dem im Frühjahr 2020 in Betrieb genommenen neuen Beschichtungswerk in Filderstadt. So konnte HERMA Kundenaufträge auf zwei autonome Produktionsstätten verteilen und damit besonders umfassende Hygienekonzepte umsetzen. Eine Steigerung von 223,7 Mio. Euro auf 241,1 Mio. Euro bedeutete ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Das neue Werk eröffnet uns aber auch für die Zukunft beste Chancen, noch weiter in besonders lukrativen Produktbereichen zu expandieren“, erläuterte Dr. Guido Spachtholz. Er hatte zu Beginn des Jahres 2021 seine Tätigkeit als nachfolgender HERMA Geschäftsführer für Dr. Thomas Baumgärtner aufgenommen, der nach 16 Jahren bei HERMA planmäßig in den Ruhestand ging.

Die Entwicklung im Geschäftsbereich Etiketten, wo der Umsatz von 84,5 Mio. Euro auf 82,6 Mio. Euro leicht zurückging, war gekennzeichnet von sehr unterschiedlichen Tendenzen. Lockdowns im Handel sowie die Verlagerung von Tätigkeiten ins Home Office reduzierten den Absatz von Büro-Etiketten in ganz Europa. „Dafür lief das Geschäft mit Schulprodukten hervorragend, auch dank zielgenauer Online-Aktivitäten“, führte Schneller aus. Produktionsstillstände in ohnehin konjunktursensiblen Branchen wie Automobil und Chemie verringerten den Bedarf an Industrieetiketten. Demgegenüber konnte HERMA seine Rolle als ein führender Lieferant von Logistiketiketten für Versender weiter ausbauen und mit Pharma- bzw. Healthcare-Lösungen punkten.

Dank seiner ausgewiesenen Pharma-Kompetenz konnte sich auch der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen positiv abkoppeln von der allgemein rückläufigen Entwicklung im deutschen Maschinenbau und um zwei Prozent zulegen: Der Umsatz stieg von 52,2 Mio. Euro auf 53,3 Mio. Euro. „Wir waren aufgrund unserer Modulbauweise kurzfristig lieferfähig“, erläuterte der HERMA Geschäftsführer. „Das war ein wichtiger Vorteil, als vielerorts die Produktion von Desinfektionsmitteln rasch hochgefahren und Kennzeichnungskapazitäten für Impfstoffe schon ausgebaut wurden.“

Zufrieden zeigte sich Schneller auch, dass es trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gelungen sei, die Weichen für die Klimaneutralität des Unternehmens zu stellen. „2021 werden wir Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen produzieren, ohne einen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen. Es ist ein großes Anliegen der HERMA Eigentümer, dass wir beim Thema Klimaschutz weiter konsequent handeln. Impfen wird die Pandemie hoffentlich bald beenden – beim Klimaschutz kommt es dagegen darauf an, dass wir alle unser Verhalten dauerhaft hinterfragen und kontinuierlich anpassen.“
(HERMA GmbH)

Europäisches Papierrecycling beweist hohe Widerstandsfähigkeit angesichts schwerer ...
 09.04.2021

Europäisches Papierrecycling beweist hohe Widerstandsfähigkeit angesichts schwerer ...  (Firmennews)

... globaler Beeinträchtigungen

Cepi, der europäische Verband der Papierindustrie, hat die Marktentwicklungen als Reaktion auf das von den chinesischen Behörden verhängte Importverbot für Materialabfälle, einschließlich Papier für das Recycling, die Umlenkung der weltweiten Papierströme für das Recycling und die strukturellen Veränderungen beim Papierverbrauch und der Papiersammlung während der Covid-19-Krise genau beobachtet.

Obwohl die Märkte für Sekundärrohstoffe von Natur aus volatil sind, betont Cepi, dass es in Europa und weltweit eine gesunde Nachfrage nach Papier für Recyclingzwecke gibt. Selbst angesichts schwerwiegender globaler Störungen ermöglicht der Wert von Recyclingpapier für die kreislauffähige Papierindustrie, dass seine Sammlung bei nur kurzfristigen Ungleichgewichten von Angebot und Nachfrage nachhaltig bleibt.

Um diese Widerstandsfähigkeit gegenüber größeren externen Störungen aufrechtzuerhalten, bleibt die Botschaft der europäischen Papierindustrie unverändert und unabhängig von den kurzfristigen Schwankungen der Rohstoffmärkte: Die getrennte Papiersammlung an der Quelle sichert eine gute Qualität des Papiers für das Recycling, die von der europäischen Papierindustrie, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zur Erhöhung der Papierrecyclingraten verpflichtet hat, nachgefragt wird.

Cepi begrüßt die Tatsache, dass einige Länder, in denen die getrennte Sammlung von Papier und Pappe noch nicht vollständig umgesetzt ist, nun nachziehen und die getrennte Sammlung von Papier und Pappe an der Quelle, auf Haushaltsebene, einführen.

Cepi begleitet auch strukturelle Entwicklungen, wie z.B. veränderte Verbrauchsgewohnheiten bei Publikationspapieren und damit verbundene Auswirkungen auf das Auffüllen der Recyclingkreisläufe mit Frischfasern. Gleichzeitig werden immer mehr Verbraucherprodukte mit nachhaltigen Lösungen auf Faserbasis verpackt, die einen wertvollen Beitrag zum Papierrecyclingkreislauf leisten.

Cepi hat die 4evergreen Alliance initiiert, um sicherzustellen, dass alle faserbasierten Verpackungen auf Kreislauffähigkeit ausgelegt sind, separat gesammelt, sortiert und effektiv in der Papierindustrie recycelt werden.
(CEPI aisbl)

Empfohlenes Barangebot von SWM International für die britische Scapa Group PLC ...
 08.04.2021

Empfohlenes Barangebot von SWM International für die britische Scapa Group PLC ...  (Firmennews)

...erhält die Zustimmung der Scapa-Aktionäre

Vorgeschlagene Akquisition schreitet in Übereinstimmung mit den Anforderungen des UK Takeover Code voran

SWM International (NYSE: SWM) gibt bekannt, dass das empfohlene Barangebot (durch die hundertprozentige indirekte Tochtergesellschaft von SWM) für das gesamte Aktienkapital von Scapa, einem in Großbritannien ansässigen Anbieter von Innovations-, Design- und Fertigungslösungen für den Gesundheits- und Industriemarkt, die Zustimmung der erforderlichen Mehrheit der Scapa-Aktionäre erhalten hat. Diese Zustimmung markiert einen wichtigen Meilenstein im Akquisitionsprozess, wobei die verbleibenden Schritte voraussichtlich Anfang des 2. Quartals 2021 stattfinden werden.

"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Scapa-Aktionärsabstimmung", kommentierte SWM-CEO Dr. Jeffrey Kramer (Foto). "Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Kombination des robusten Produktportfolios von Scapa, der bekannten Marken und der bedeutenden Kompetenzen in den Bereichen Gesundheit und Industrie mit dem umfangreichen Portfolio an Hochleistungsmaterialien von SWM zu einem gut positionierten globalen Unternehmen führen wird. Wir freuen uns auf den Abschluss dieses Prozesses und den Beginn unserer gemeinsamen Reise als neu kombiniertes Unternehmen."
(Schweitzer-Mauduit International Inc.)

Toscotec schließt Umbau der Trockenpartie bei Cartiera San Giorgio, Italien, ab
 08.04.2021

Toscotec schließt Umbau der Trockenpartie bei Cartiera San Giorgio, Italien, ab  (Firmennews)

Cartiera San Giorgio hat seine PM1 nach dem kompletten Umbau der Trockenpartie durch Toscotec erfolgreich in Betrieb genommen. Die PM1 hat eine Schnittbreite von 2.500 mm und produziert nassgekrepptes Tissue im Flächengewichtsbereich von 30 bis 50 g/m² unter Verwendung von Frischzellstoff und Recyclingpapier.

Nach der Installation eines TT SYD Stahl-Yankee-Trockners, der den bestehenden gusseisernen Yankee der PM1 im Jahr 2012 ersetzte, hat Toscotec nun die komplette Modernisierung der Trockenpartie dieser Papiermaschine durch den Umbau der Nachtrockenpartie abgeschlossen. Die Umbaulieferung umfasste acht TT SteelDryer, die für einen Betriebsdampfdruck von 10 barg ausgelegt sind, sowie das zwischen dem TT SYD und der Nachtrockenpartie installierte Tail Threading System. Das Projekt umfasst auch die technische Planung, die Montage vor Ort, die Inbetriebnahme und die Unterstützung bei der Inbetriebnahme.

Alessandro Ardinghi, Eigentümer von Cartiera San Giorgio, kommentiert: "Die Ziele dieses Umbaus wurden vollständig erreicht. Wir haben die Produktion der PM1 optimiert und das Feuchtigkeitsprofil an den Kanten deutlich verbessert. Wir kennen Toscotec seit vielen Jahren und sind sehr zufrieden damit, wie sie das Projekt gemanagt und die von uns erwarteten Ergebnisse geliefert haben."

Gian Luca Fornesi, Head of Sales Application bei Toscotec, sagt: "Mit diesem Projekt hat Toscotec seine Fähigkeit bestätigt, spezifische Produktionsprobleme anzugehen und zu lösen. Für Cartiera San Giorgio haben wir eine Umfrage durchgeführt und ein maßgeschneidertes Design für ihre TT SteelDryer entwickelt, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen und ihre Produktionsengpässe zu beseitigen."
(Toscotec S.p.A.)

Customer Technology Center wird erweitert - Evo XD kommt ins CTC nach Würzburg
 08.04.2021

Customer Technology Center wird erweitert - Evo XD kommt ins CTC nach Würzburg   (Firmennews)

- Wachstumsmarkt flexible Verpackung
- Weltmarktanteil gesteigert
- Evo XD 8 vereint Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit
- Customer Technologie Center wird erweitert

Foto: Die Evo XD 8 wird ab April für Kundenbesuche einsatzbereit sein

Das Customer Technology Center (CTC) in Würzburg bekommt neben der Singlepass-Digitaldruck-Anlage RotaJET eine weitere Maschine. Ab April wird eine Evo XD 8 für das Bedrucken von flexiblen Verpackungen für Kundenbesuche einsatzbereit sein.

Koenig & Bauer Vorstandsmitglied Christoph Müller: „Durch die neue Anlage haben wir jetzt die Möglichkeit individuelle und kundenspezifische Druckdemos für unsere Kunden hier in Würzburg durchzuführen. Entweder virtuell oder direkt vor Ort.“

Diese hier im Stammwerk gebaute Evo XD 8 ist eine hoch automatisierte und top ausgestattete CI-Flexodruckmaschine mit interner Bahnwendung und einer Inline-Schneidvorrichtung vor der Aufwicklung. Sie hat eine Druckbreite von 1.270 mm und erreicht eine Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 500 m/min. Es können hier diverse Folien und Papiere bis zu 150 g/m² mit wasserbasierten Farben bedruckt werden. Konsequente Automatisierung sowie solide und ergonomisch durchdachte Konstruktionen ermöglichen Spitzenleistungen bei Qualität und Produktivität.

„Mit der zusätzlichen Demomaschine Evo XD im Herzen Europas unterstreicht Koenig & Bauer seine Ambitionen im stetig wachsenden Flexomarkt“, so Luigi Magliocchi, Geschäftsführer Koenig & Bauer Flexotecnica.

Evo XD für den flexiblen Einsatz von hochwertigen Druckauflagen
Die CI-Flexorotation aus der erfolgreichen Evo XD-Reihe ist für den Einsatz mit lösemittelhaltigen und/oder wasserbasierten Farben auf unterschiedlichsten Materialien wie Folien, sehr dünnem und empfindlichem „breathable“ LDPE und kaschiertem Material oder auch Papieren geeignet. Sie bietet höchste Flexibilität für vielfältige Verpackungsanwendungen und verfügt über eine sehr effiziente Trocknung. Die Maschine nutzt Module der aktuellen Evo-Baureihen und ist für schnelle Jobwechsel, hohe Produktivität auch bei kleinen und mittleren Druckauflagen und geringe Einrichtemakulatur konzipiert. Das automatische Andrucksystem PrintTronic, die hocheffiziente Waschfunktion „Speedy Clean“, das integrierte 100 % Druckfehlererkennungssystem und die SmartRegister-Funktionalität ermöglichen einen schnellen Produktionsanlauf und eine kontinuierliche Qualitätskontrolle.
(Koenig & Bauer AG (KBA))

Solenis erhöht die Preise für alle Prozess- und Wasseraufbereitungsproduktlinien ...
 08.04.2021

Solenis erhöht die Preise für alle Prozess- und Wasseraufbereitungsproduktlinien ...  (Firmennews)

... in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA)

Solenis, ein weltweit führender Hersteller von Spezialchemikalien, wird die Preise für alle Produktlinien der Prozess- und Wasseraufbereitung in der gesamten EMEA-Region mit sofortiger Wirkung oder soweit es die Kundenverträge erlauben, um 7 bis 15 Prozent erhöhen.

Die Preiserhöhung ist aufgrund der Verknappung der weltweiten Rohstoffversorgung und der eskalierenden Energie-, Verpackungs- und Transportkosten notwendig.
(Solenis LLC)

Miraclon ermöglicht Zecher erfolgreiches Projekt „Together for Golden Results“ mit der ...
 08.04.2021

Miraclon ermöglicht Zecher erfolgreiches Projekt „Together for Golden Results“ mit der ...  (Firmennews)

... KODAK FLEXCEL NX Technologie

Die Zecher GmbH, Hersteller von Rasterwalzen für die Druck- und Beschichtungsindustrie mit Sitz in Paderborn, Deutschland, konnte erfolgreich ein Projekt abschließen, bei dem demonstriert werden sollte, wie bei der Produktion verschiedener Verpackungsanwendungen im Flexodruck mit CMYK-Prozessfarben unter Einsatz neuester Technologien konsistente, hochqualitative Resultate erzielt werden können. Das in Zusammenarbeit mit Industriepartnern, darunter Miraclon als Lieferant der Druckplatten, durchgeführte Projekt sollte den Nachweis erbringen, dass eine einheitliche Farb- und Bildwiedergabe auf unterschiedlichen Bedruckstoffen im Flexodruck möglich ist, um sicherzustellen, dass die Verpackung die Identität und Botschaft einer Marke konsistent auf unterschiedlichen Materialtypen kommuniziert und Endverbrauchern ein unverwechselbares, positives Einkaufserlebnis bereitet.

Ein ehrgeiziges Unterfangen
Um einen maximalen Praxisbezug sicherzustellen, wurden anspruchsvolle Bilder gewählt, wie sie für Verpackungen in den Bereichen Lebensmittel, Kaffee/Genussmittel, Kosmetik und Tiernahrung typisch sind. Zarte Verläufe in den Hochlichtern und wichtige Zeichnungsdetails bis in die hohen Tonwertbereiche waren gemeinsame Merkmale der Designs. Eine besondere Herausforderung für den CMYK-Flexodruck stellte ein kontrastreiches Sujet dar, das ein komplett mit Gold-Make-up belegtes Frauengesicht zeigt. Dieses Motiv gab auch die Inspiration für das Projektmotto „Together for Golden Results“.

Drei Anwendungen wurden produziert: flexible Verpackungen (Druck auf BOPP-Folie), Wellpappen-Preprint auf einseitig vollgestrichenem 135-g/cm2-Papier und eine Papiertragetasche, die aus weiß gestrichenem 100-g/cm2-Kraftpapier produziert wurde.

Beim Druck sämtlicher Anwendungen kamen Zecher-Rasterwalzen mit der von Zecher entwickelten SteppedHex-Gravur zum Einsatz. Diese innovative Gravurtechnologie zeichnet sich durch eine einzigartige und mit speziellem Versatz angeordnete Zellgeometrie aus und unterstützt eine Optimierung der Druckqualität.

Drei Anwendungen, eine Plattentechnologie: FLEXCEL NX
Der Druck aller drei Anwendungen erfolgte mit FLEXCEL NX Platten, die mit der für das FLEXCEL NX System optimierten KODAK MAXTONE SX Rasterung und einer Rasterweite von 60 L/cm (152 lpi) angefertigt wurden. „Wir wählten die FLEXCEL NX Plattentechnologie aufgrund ihrer hohen Präsenz im Flexomarkt und der kontrollierten Druckfarbübertragung, die sie bietet“, erläutert Jörg Rohde, Leiter Anwendungstechnologie bei Zecher.

Für die Produktion der flexiblen Verpackungsanwendung stellte der Maschinenbauer Windmöller & Hölscher (W&H) die technischen Ressourcen seines Printing Technology Centers in Lengerich, Deutschland, zur Verfügung. Da diese Einrichtung über eine FLEXCEL NX Ultra Lösung von Miraclon verfügt, konnten die benötigten Flexoplatten unmittelbar vor Ort hergestellt werden.

Die Preprint-Anwendung wurde bei Christiansen Print in Ilsenburg, Deutschland, mit FLEXCEL NX Platten von SCHAWK Goslar produziert, während Stenqvist Austria die Papiertragetasche mit FLEXCEL NX Platten druckte, welche die FLEX-PUNKT Druckformen GmbH herstellte.

„Goldene Resultate“ überzeugen in jeder Hinsicht
Bei der Ausführung des Projekts ergaben sich Verzögerungen aufgrund der COVID-19-Pandemie. Die Anwendungen lieferten jedoch brillante Endresultate. Alle Beteiligten zeigten sich überzeugt von der substratübergreifenden Farbkonsistenz unter Einhaltung engster Toleranzen sowie der hervorragenden Bildqualität im Bereich von Verläufen und feinen Details. Ebenso beeindruckend war die effektvolle Wiedergabe des Goldgesichts allein mit den Möglichkeiten des CMYK-Flexodrucks und ohne zusätzliche Sonderfarben.

„Es ist uns gelungen nachzuweisen, welche hohe Farbkonsistenz und Gleichmäßigkeit der Druckresultate heute produkt- und bedruckstoffübergreifend im Flexodruck erzielbar ist“, sagt Jörg Rohde. „Dabei hat sich bestätigt, dass unsere Zecher SteppedHex-Rasterwalzengravur eine konsistente Farbwiedergabe auf höchstem Niveau bei unterschiedlichen Flexoanwendungen unterstützt, und die FLEXCEL NX Plattentechnologie von Miraclon hat uns geholfen, dies zu erreichen. Bei optimaler Abstimmung aller Prozessparameter sind ‘Golden Results’ wie diese unter realen Produktionsbedingungen möglich.“

„Wir freuen uns, an diesem Projekt beteiligt gewesen zu sein, bei dem die Grenzen des Flexodrucks weiter verschoben wurden“, fügt Nilgun Turan, Marketing Managerin für Europa bei Miraclon, hinzu. „Mit ihrer unübertroffenen Stabilität, optimierten Druckfarbübertragung und dem breiten übertragbaren Tonwertumfang sorgen FLEXCEL NX Platten immer für den großen Farbraum, der solche Anwendungen wie Gold im CMYK-Druck überhaupt erst ermöglicht. Die Ergebnisse dieses Projekts zeigen eindrucksvoll auf, dass Innovation ein Schlüssel für den weiter wachsenden Markterfolg des Flexodrucks ist.“

Druckmuster der im Rahmen des Projekts produzierten Anwendungen sind auf Anfrage verfügbar und können abrufen werden unter marketing@zecher.com.
(Miraclon Corporation)

MP+H Packaging erweitert die Kapazität mit einer neuen Nilpeter FA-22
 08.04.2021

MP+H Packaging erweitert die Kapazität mit einer neuen Nilpeter FA-22  (Firmennews)

Bild: MP+H Packaging hat eine hochmoderne Nilpeter FA-22 erworben. Marc Bradley, links, und Darren Kaye von MP+H Packaging

MP+H Packaging, großer Zulieferer der Pharma-, Medizin- und Gesundheitsindustrie, hat eine hochmoderne Nilpeter FA-22 erworben, um die Kapazität zu erweitern und mit der durch COVID-19 ausgelösten Nachfrage in der breiten medizinischen Industrie Schritt zu halten.

Die beste Kombination aus Kosteneffizienz und Flexibilität
Das in Manchester ansässige Unternehmen MP+H Packaging liefert und produziert bedruckte flexible Verpackungen und Etiketten, einschließlich Beuteln, Beuteln, Flow-Wrap-, Ober- und Unterfolienkonstruktionen für die Pharma-, Medizin-, Nutrazeutik-, Veterinär-, Gesundheits- und Kosmetikbranche. MP+H ist mit dem BRC-Grad AA High Risk für Verpackungen und Verpackungsmaterialien akkreditiert und bietet Erfahrung und technisches Fachwissen in einem engen Teamrahmen, der sicherstellt, dass Kunden die beste Kombination aus Kosten, Service und Flexibilität in Verbindung mit wettbewerbsfähigen Lieferzeiten erhalten.

Eine großartige Passform
Die neue FA-22 ist eine hervorragende Ergänzung zum bestehenden Maschinenportfolio von MP+H Packaging. Sie bietet eine zusätzliche Bahnbreite und ermöglicht mehr Flexibilität bei der Produktgröße und der Anzahl der gedruckten Produkte auf der Bahn. Die Druckmaschine erweitert die qualitativ hochwertige Produktion von MP+H in den Bereichen Druck, Register und Farbregelung, die durch 100 % Inline-Inspektionssysteme für pharmazeutische Produkte, einschließlich Farbkontrollsoftware, noch weiter ergänzt wird.

Marc Bradley, Geschäftsführer, MP+H Packaging, sagte
"Als Unternehmen konzentrieren wir uns auf hochwertige pharmazeutische und medizinische Arbeiten, und diese neue Nilpeter-Druckmaschine wird uns sehr dabei helfen, mit der Nachfrage Schritt zu halten, die durch COVID-19 in der gesamten medizinischen Industrie entsteht."

"Mit der neuen Nilpeter-Presse stellen wir sicher, dass wir als Unternehmen unsere Geschäftsbereiche weiterhin mit der neuesten verfügbaren Drucktechnologie unterstützen können. Die neue Bahnbreite führt uns in neue Verpackungsformate und ergänzt unseren bestehenden und zukünftigen Kundenstamm in seinem Wachstum in breite und schnelle Verpackungsmaschinen und -formate."

"Die Maschine bietet uns eine weitere Optimierung unserer aktuellen Nilpeter-Anlagen in Bezug auf 'reine' Effizienz. Es war eine völlig andere Art, eine Presse im aktuellen Klima zu kaufen (Zoom-Meetings und Unterzeichnung mit einem Factory Acceptance Test der Installation), aber wir hatten volles Vertrauen in die Umsetzung unserer Wünsche für diese Investitionssumme."

Nick Hughes, Managing Director, Nilpeter Ltd. sagte
"Dank unserer gegenseitigen Unterstützung konnte die Presse trotz der COVID-19-Beschränkungen in weniger als einer Woche installiert und in Betrieb genommen werden. Das war eine großartige Leistung aller beteiligten Parteien."
(Nilpeter A/S)

ANDRITZ unterzeichnet Instandhaltungsvertrag mit LD Celulose S.A.
 07.04.2021

ANDRITZ unterzeichnet Instandhaltungsvertrag mit LD Celulose S.A.  (Firmennews)

Sindus ANDRITZ Ltda., Teil des internationalen Technologiekonzerns ANDRITZ, erhielt von LD Celulose S.A. den Auftrag zur Erbringung von Dienstleistungen für die Instandhaltung des neuen Werks in Indianópolis, Brasilien.

Foto: LD Celulose in Indianópolis ist eines der weltgrößten Faserzellstoffwerke © ANDRITZ

Der Vertrag hat eine Laufzeit von rund sechs Jahren und deckt die komplette Wartung und Instandhaltung aller Bereiche des Werks ab.

Das Wartungsteam von Sindus ANDRITZ wird für die Instandhaltung des gesamten Werks inklusive 24-Stunden-Wartung der Industrieanlagen sowie der vorausschauenden, vorbeugenden und Notfallswartungsarbeiten während des normalen Betriebs und bei Anlagenstillständen verantwortlich sein.

Das ANDRITZ-Wartungsteam wird eng mit dem Betriebspersonal zusammenarbeiten und modernste Wartungstechnologie und -methodik in Verbindung mit Fachwissen im Bereich der Papier- und Zellstoffmaschinen beitragen, um hohe Anlagensicherheit, -verfügbarkeit und -effizienz sicherzustellen und so dem Kunden helfen, eine höhere Produktion zu wettbewerbsfähigen Kosten zu erzielen.

Mit diesem Vertrag festigt der Bereich Maintenance Performance von ANDRITZ seine starke Marktposition im Bereich der ausgelagerten Instandhaltung neuer Papier- und Zellstoffwerke in Südamerika.

LD Celulose S.A. ist ein Joint-Venture des österreichischen Unternehmens Lenzing und des brasilianischen Unternehmens Duratex, das zur Errichtung einer der weltgrößten Anlagen zur Produktion von Faserzellstoff gegründet wurde. Mit einer Investition von 5,2 Milliarden brasilianischen Reais wird das Werk im Triângulo Mineiro – einem Gebiet zwischen den Gemeinden Indianópolis und Araguari – gebaut. Nach Inbetriebnahme im Jahr 2022 wird die Anlage jährlich 500.000 Tonnen Faserzellstoff produzieren.
(Sindus Andritz Ltda)

Becton Dickinson codiert mit dem Domino K600i Spritzenverpackungen für den ...
 07.04.2021

Becton Dickinson codiert mit dem Domino K600i Spritzenverpackungen für den ...  (Firmennews)

...AstraZeneca-Impfstoff

Die Einführung des COVID-19-Impfstoffs von Oxford-AstraZeneca hat dem Kampf gegen die globale Pandemie einen positiven und lang erwarteten Impuls gegeben. Regierungen in aller Welt unternehmen gerade große Anstrengungen, um ihre Bevölkerungen so schnell wie möglich zu impfen und durch die so erzielte Immunität die weitere Ausbreitung des Virus zu bremsen.

Der in UK von der Universität Oxford und dem biopharmazeutischen Unternehmen AstraZeneca entwickelte Impfstoff wird auf dem europäischen Festland bereits ausgeliefert. Mit Becton Dickinson hat die britische Regierung ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Medizintechnik dazu ausgewählt, eine große Bestellung an Spritzen und Injektionsnadeln namens Flu+ für die Verabreichung des Impfstoffs zu liefern. Diese stellt Becton Dickinson an seinem Produktionsstandort in Fraga in der spanischen Provinz Huesca her.

In Spanien arbeitet Becton Dickinson zusammen mit Domino Amjet Ibérica bereits an mehreren Druck- und Codier-Projekten. Bei einem davon wird die Hochgeschwindigkeits-Inkjet-Drucktechnologie des Domino K600i dazu genutzt, eindeutige Codes digital auf die Papier-Umverpackungen der Injektionsnadeln und Spritzen zu drucken, die für den COVID-19-Impfstoff verwendet werden.

Die Entscheidung, den K600i UV-Inkjet-Digitaldrucker in die Becton Dickinson-Verpackungsmaschinen zu integrieren, war ein sehr ambitionierter Schritt. Man brauchte eine Lösung für die Druckprobleme, die bei anderen Systemlösungen aufgetreten waren: langsame und ineffiziente Produktwechsel zwischen mehreren Lagermengeneinheiten (SKUs), zu viele Unterbrechungen und zu lange Ausfallzeiten für den Austausch von Verbrauchsmaterialien, immer wieder auftretende Druckfehler und eine unzureichende Druckgeschwindigkeit.

In Fraga arbeiten die Verpackungsmaschinen für Spritzen und Nadeln von Becton Dickinson bei hohen Liniengeschwindigkeiten. Diese hohen Produktionsanforderungen können nur die zuverlässigsten und schnellsten Drucksysteme erfüllen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich Becton Dickinson für die Integration des digitalen Inkjet-Druckers Domino K600i in seine Produktionslinie entschieden hat. Der K600i hat Becton Dickinsons hohe Anforderungen an die Druckqualität erfüllt. Mit ihm konnte das Unternehmen – ohne Kompromisse bei der Druckgeschwindigkeit – den Ausschuss wegen falscher Drucke erheblich verringern und die Druckkosten deutlich senken", betont Manuel Hernández, Business Manager von Domino Digital Printing Solutions für die Iberische Halbinsel und Lateinamerika.
(Domino UK Ltd)

Digitale Flucht: Warum Zeitschriften eine überraschende Renaissance erleben
 07.04.2021

Digitale Flucht: Warum Zeitschriften eine überraschende Renaissance erleben  (Firmennews)

Eine der Überraschungen dieses außerordentlich schwierigen Jahres war die relative Stärke und Vitalität von Druckerzeugnissen aller Art, insbesondere von Printmagazinen. Also haben wir Samir Husni, einen bekannten Magazin-Enthusiasten, aufgespürt, um mehr herauszufinden. Eigentlich ist das eine Untertreibung. Er ist Professor und Hederman Lecturer an der University of Mississippi's School of Journalism and New Media. Er ist Gründer und Leiter des dortigen Magazine Innovation Center. Und er ist besser bekannt unter seinem (markenrechtlich geschützten!) Spitznamen - "Mr. Magazine™" - als unter dem, mit dem er geboren wurde.

Dr. Husni ist ein Zeitschriftenbesessener. Wen könnte man also besser fragen, was das Neueste und Beste in der Welt der Printmedien im Jahr 2021 und darüber hinaus sein wird? Genau das haben wir getan!

Ein gutes Magazin ist wie ein guter Freund, den man zu sich einlädt", sagt Professor Husni. Im Gegensatz zu so vielem, was uns digital vor die Nase gesetzt wird, kommt Print "nicht uneingeladen. Man kauft es am Kiosk. Sie sind derjenige, der es in die Hand nimmt. Sie haben es abonniert. Im Gegensatz zu digitalen Medien, im Gegensatz zu einer Bombardierung mit Werbung."

Digitale Medien haben natürlich ihre eigenen Vorteile. Aber wir sind uns nur zu gut der Gefahren und Nachteile bewusst - von der rasanten Verbreitung von Desinformationen bis hin zur potenziellen Gefährdung der Privatsphäre. Wann haben Sie das letzte Mal eine Seite aus Ihrem Telefon gerissen?

Laut Mr. Magazine sollten Sie sich vor der Gefahr der Wiederholbarkeit hüten.

Das Schöne an einem niedlichen Hundevideo, das "viral" geht, ist, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Sie es sehen und ein Lachen und ein "Awww!" ausstoßen. Das Schlechte an einem niedlichen Katzenvideo, das viral geht, ist, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass Sie es tausendmal sehen, da es in Ihrem Twitter-Feed, in den Instagram-Stories, auf Ihrer Facebook-Pinnwand, in Gruppentexten und in E-Mail-Listen erscheint.

Nicht so bei Magazinen, die sorgfältig kuratiert werden, um die Leser auf eine Reise mitzunehmen und auf jeder Seite neue Geschichten in Wort und Bild zu erzählen. Sie werden nicht einmal die gleiche Anzeige zweimal sehen.

"Es gibt keine andere Plattform, bei der die Anzeige und der Inhalt Teil desselben Erlebnisses sind. Wenn Sie sich die Werbung auf Facebook ansehen, oder die Werbung auf Instagram... oder andere digitale Plattformen, hat die Werbung nichts mit dem Inhalt oder dem Erlebnis zu tun."

Digital ist ein nicht enden wollender Strom. Print ist eine strukturierte Erzählung, sagt Husni. "Es gibt einen Ort, an dem man beginnt. Es gibt einen Ort, an dem man aufhört. Und alles dazwischen kontrolliert man. Wir leben von der Kunst des Anfangs und des Endes.

Diese unterschiedlichen digitalen und gedruckten Erfahrungen sollten sich gegenseitig ergänzen und verstärken.

"Ich suche nach ergänzenden Informationen", wie Mr. Magazine es ausdrückt. Ein "Drei-Gänge-Menü". "Wenn digital die Vorspeise ist, ist das Magazin das Hauptgericht ... Das Instagram oder der Tweet oder das Facebook-Posting und das TikTok-Video [sind] eher wie das Dessert." Und natürlich "kann man nicht nur von der Nachspeise leben".

Husni erzählt uns, dass die Abonnements während der Pandemie um 25 bis 30 % gestiegen sind. Das trägt dazu bei, andere aktuelle Innovationen in der Druckwelt zu katalysieren und zu sichern, wie zum Beispiel zunehmend spezialisierte - sogar maßgeschneiderte - Publikationen. Der Trend geht weg von den Massenmagazinen mit allgemeinem Interesse (man denke an TIME und LIFE) hin zu mehr Nischen- und Spezialtiteln. Es gibt sogar Unternehmen, die eine einzelne Ausgabe eines alten, vergriffenen Magazins - z. B. aus den 1950er Jahren - drucken und zu Ihnen nach Hause liefern.

Mit digitalen Print-on-Demand-Titeln sparen Publikationen auch Geld, da sie ihre Druckauflagen an die Größe ihrer Leserschaft anpassen können. "Heutzutage brauchen wir keine 18 Millionen Exemplare desselben Magazins." Stattdessen, sagt er, "kann man 18 Millionen verschiedene Magazine haben".

Und das Magazin selbst - das physische Objekt - ist zunehmend ein High-End-Produkt.

"Die Qualität des Druckers und die Qualität der Präsentation ... Zeitschriften werden immer mehr zu einem Luxusartikel für Sammler", sagt Husni. Mit Preisen von bis zu 10 Dollar pro Ausgabe bewegen sie sich von einem Wegwerfprodukt hin zu einem langlebigen Produkt. "Sie können mir nicht etwas Wegwerfbares für 10 Dollar geben. Sie müssen mir etwas geben, das ich behalten werde."

Wir sind uns hierzulande sehr wohl bewusst, welchen Vorteil physische Medien gegenüber digitalen haben, wenn es um die Speicherung von Informationen geht. Aber dieser Trend fokussiert Husni auf einen anderen Vorteil - die Verbindung, die durch den Besitz entsteht. "Sogar Millennials ziehen Tinte auf Papier einem E-Book vor, wenn der Preis der gleiche ist", sagt er. Es gibt ihnen "dieses Gefühl des Besitzes des Produkts".

"Wenn man das Magazin einmal hat, ist es eine dauerhafte Aufzeichnung. Niemand kann es hacken. Niemand kann die Seite ändern. Niemand kann das Bild ändern. Es ist eine dauerhafte Aufzeichnung, die Sie in Ihren Händen halten können."

Zeitschriften sind auch nachhaltiger als aktuelle digitale Geräte.

"Die Papierindustrie pflanzt mehr Bäume, als sie abholzt", erklärt Husni. Ich kann eine Zeitschrift recyceln!

Reden Sie nur nicht mit Mr. Magazine über "Inhalt".

"Wir sind viel mehr als nur Anbieter von Inhalten. Wenn wir im Geschäft mit Inhalten wären, wären wir, ehrlich gesagt, schon lange tot." Zeitschriften sind seiner Meinung nach "Erlebnismacher". "We engage with our audiences. We create a conversation."
(The Paper and Packaging Board)

Chinas Papierindustrie 2020: Wellpappenrohpapiere, Karton und Tissue sind Krisengewinner
 07.04.2021

Chinas Papierindustrie 2020: Wellpappenrohpapiere, Karton und Tissue sind Krisengewinner  (Firmennews)

Trotz der Corona-Krise konnte die chinesische Papier- und Kartonindustrie im letzten Jahr insgesamt ein leichtes Plus bei der Produktion verzeichnen. Die Erholung auf dem Markt begann im zweiten Quartal und setzte sich ab dem dritten Quartal stärker als von vielen erwartet fort.

Bei manchen Sorten gab es einen regelrechten Boom. Zu den Krisengewinnern gehören Unternehmen aus den Sektoren Verpackungspapiere, Karton und Tissue. Sie profitieren von einer stärkeren Nachfrage und bauen ihre Kapazitäten aus.

Aus den offiziellen Statisten geht zudem hervor, dass die Branche ihren Gewinn deutlich steigern konnte gegenüber 2019, während der Umsatz um 2,2 % zurückging.
(EUWID Papier und Zellstoff)

Kodak präsentiert auf der virtual.drupa 2021 wegweisende Technologie, die ...
 07.04.2021

Kodak präsentiert auf der virtual.drupa 2021 wegweisende Technologie, die ...  (Firmennews)

... Akzidenz-, Verlags- und Verpackungsdruckereien zu höherer Rentabilität verhilft

Kodak wird der weltweiten Druck-Community sein unübertroffenes Programm bahnbrechender Offset-, Digitaldruck- und Softwarelösungen im Rahmen der virtual.drupa 2021 vom 20. bis zum 24. April vorstellen. Kodak wird folgende Produkte präsentieren:

- Die KODAK PROSPER ULTRA 520 Digitaldruckmaschine, die den Inkjet-Produktionsdruck neu definiert und die Lücke zum Offsetdruck schließt. Diese Rollendruckmaschine nutzt die KODAK ULTRASTREAM Inkjet-Technologie und druckt Bilder in offsetähnlicher Qualität zwei- bis dreimal schneller als konkurrierende Systeme. Sie eignet sich für eine breite Palette von Druckpapieren und verdruckt kostengünstige wasserbasierende KODAK Tinten.

- Die UTECO Sapphire EVO W Druckmaschine verwendet ebenfalls die KODAK ULTRASTREAM Inkjet-Technologie und ist die erste Digitaldruckmaschine für flexible Verpackungen, die die Produktivität des Flexodrucks und die Qualität des Tiefdrucks bietet. Kodak wird auch die Sapphire EVO M Druckmaschine präsentieren, die mit der KODAK Stream Technologie arbeitet und bereits erfolgreich im wachsenden Verpackungsmarkt eingeführt wurde.

- Die KODAK NEXFINITY Digitaldruckmaschine bietet Druckern die nötige Vielseitigkeit, um eine große Bandbreite von Aufträgen mit maximaler Produktivität abzuwickeln. Die NEXFINITY verfügt über eine unübertroffene Flexibilität hinsichtlich Bedruckstoffen, Bogenformaten und -stärken und ermöglicht die Produktion mit einer großen Auswahl spezieller Dry Inks in ihrem fünften Druckwerk.

- Die KODAK PRINERGY On Demand Business Solutions, das erste und einzige vollständig integrierte und verwaltete Unternehmenssoftwareportfolio, das den Workflow um MIS/ERP-, E-Commerce- und kollaborative Anwendungen erweitert. Diese skalierbare, automatisierte Komplettlösung bietet Kunden den Vorteil, auf einer einzigen Plattform zu arbeiten und mit nur einem Lieferanten zusammenzuarbeiten. Außerdem werden damit versteckte Kosten und gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen verschiedenen Lieferanten ausgeräumt.

- SONORA XTRA, Kodaks prozessfreie Platte der neuesten Generation, bietet eine schnellere Bebilderung, einen intensiveren Bildkontrast, verbesserte Robustheit bei der Handhabung sowie Nachhaltigkeit und Einsparungen an Abfällen und Makulatur in der Druckvorstufe und im Druck.

- Der KODAK MAGNUS Q800 Plattenbelichter mit T-Geschwindigkeit kann als weltweit schnellstes 8-Seiten-CTP-System bis zu 80 Platten pro Stunde bebildern.

- Der KODAK MAGNUS Q4800 Plattenbelichter, eine neue Lösung für die extragroßformatige (XLF) Plattenbebilderung, erreicht den höchsten Durchsatz an Platten im XLF-Format für 96-Seiten-Rollenoffsetdruckmaschinen.

„Kodak bietet ein umfassendes Portfolio an Offset-, Digitaldruck- und Softwarelösungen, die profitables Drucken ermöglichen, und diese virtuelle Messe stellt eine perfekte Präsentationsbühne für unsere jüngsten Innovationen dar“, sagte Jim Continenza, Executive Chairman und CEO, Eastman Kodak Company.

Kodak wird die Besucher der virtual.drupa in seinem Online-Ausstellungsbereich unter https://virtual.drupa.com/vis/v1/de/exhibitors/drupa2020.2680912 begrüßen. Darüber hinaus lädt Kodak zur Teilnahme an drei interaktiven Web Sessions während der virtual.drupa ein:

- Eine Workflow-Lösung auf einer einzigen Plattform: Ein Lieferant. Ein Workflow. Umfassend verwaltet. – Dienstag, 20. April, 15:20–15:50 Uhr

- Digitale Agilität für einen Markt im Wandel – Mittwoch, 21. April, 15:20–15:50 Uhr

- Neue Prozessfrei-Plattentechnologie ermöglicht allen Druckern den leichten Wechsel zur „grünen“ Produktion – Donnerstag, 22. April, 15:20–15:50 Uhr

Interessenten können sich unter virtual.drupa.com kostenlos für den Besuch der Online-Messe registrieren und das vielseitige Leistungsangebot der Veranstaltung kennenlernen.
(Kodak GmbH)

FACHPACK 2021: Neues Messekonzept schafft Planungssicherheit
 07.04.2021

FACHPACK 2021: Neues Messekonzept schafft Planungssicherheit  (Firmennews)

Die FACHPACK, Europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse, findet zu ihrem regulären Termin vom 28. bis 30. September 2021 statt. Entweder vor Ort im Messezentrum Nürnberg mit digitaler Erweiterung oder als rein digitaler Branchen-Event. „Um je nach Pandemielage kurzfristig und flexibel reagieren zu können, haben wir ein zweigleisiges Messekonzept aufgesetzt, das unseren Kunden und uns Planungssicherheit für die FACHPACK 2021 gibt“, erklärt Heike Slotta, Executive Director bei der NürnbergMesse.

Konkret bedeutet das zweigleisige Messkonzept der FACHPACK: Gleis 1 fokussiert die FACHPACK 2021 als physische Messe mit durchdachtem Hygienekonzept und bietet „on top“ eine neue digitale Ergänzung, so dass auch Besucher, die von Reisebeschränkungen betroffen sind, an der FACHPACK 2021 teilnehmen können. Falls es aufgrund der Pandemielage nötig sein sollte, wird auf Gleis 2 umgestiegen und der Verpackungsbranche ein rein digitaler Event mit neuen, spannenden Features angeboten. „So sind wir für alle Fälle gerüstet und können der Verpackungsindustrie ihren begehrten Treffpunkt Ende September garantieren“, so Slotta weiter.

Messevorbereitungen laufen
Die Vorbereitungen der Messe laufen auf Hochtouren. Das FACHPACK-Team bereitet derzeit „ganz normal“ die physische Messe vor, plant die Messehallen mit den aktuell 860 angemeldeten Unternehmen, arbeitet ein attraktives Rahmenprogramm aus und erstellt ein umfangreiches Hygienekonzept für eine sichere Teilnahme der Aussteller und Besucher.

Neue digitale Features auf Plattform myFACHPACK
Parallel dazu wird eine digitale Plattform namens myFACHPACK aufgesetzt, welche neue und ergänzende Mehrwerte für FACHPACK-Kunden bietet. Beispielsweise gezieltes wie auch spontanes Online-Matchmaking und Networking zwischen Austellern und Besuchern bereits vor Messebeginn. Personalisierte Kontaktvorschläge werden auf Basis von Aussteller- oder Produktsuchen unterbreitet sowie aufgrund persönlicher Interessen. Zudem wird auf myFACHPACK das reichhaltige Vortragsprogramm der Messe live gestreamt. Die drei Foren PACKBOX, TECHBOX und INNOVATIONBOX bieten Key Notes, Vorträge und Diskussionsrunden über alle drei Messetage hinweg, welche auch im Nachhinein zur Verfügung stehen werden. Die Produkt- und Unternehmensdarstellungen auf den Messeständen vor Ort werden auf myFACHPACK digital ergänzt. Neue Funktionen, z.B. Videos, Chats, virtuelle Meetingräume, Vorträge oder Präsentationen reichern die Ausstellerprofile an. So werden die Vorteile der physischen Messe optimal erweitert durch moderne digitale Möglichkeiten.
(NürnbergMesse GmbH)

Kompostierbare Pflanzbox für die Fensterbank
 06.04.2021

Kompostierbare Pflanzbox für die Fensterbank  (Firmennews)

Home-Gardening ist ein Mega-Trend und unter bewussten Verbrauchern sehr beliebt. Mit flixGrün® Microgemüse spricht der Hersteller Carl Pabst genau diese auf Nachhaltigkeit fokussierte Zielgruppe optimal an: gesund, selbst-angebaut und inklusive Verpackung einfach kompostierbar.

Dill, Kresse, Rucola und sogar Fenchel oder Kohlrabi – mit flixGrün® Microgemüse lassen sich das ganze Jahr über unkompliziert leckere Kräuter sowie frisches Gemüse selbst züchten. Alles, was man dafür außer Licht und Wasser noch benötigt, ist in der kompostierbaren Pflanzbox enthalten.

Fix und fertig für den Gebrauch
Die Ready to use-Lösung macht den Verbraucher im Nu zum Gärtner. Nach Öffnen des Schubers streut dieser die Samen einfach auf die Hanf-Matte in der Verpackung. Dann nur noch ins Licht stellen, regelmäßig gießen, abwarten, freuen, ernten und genießen! Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch sehr convenient.

Einfach (und) intelligent
Die innovative Faltschachtel für flixGrün® entstand in enger Zusammenarbeit zwischen Carl Pabst und der STI Group. Sie dient nicht nur als Verkaufs- und Schutzverpackung, sondern auch gleichzeitig als kleiner Anbau-Garten. Die Lösung aus FSC®-Material kommt passend zur nachhaltigen Produktphilosophie des Samenherstellers komplett ohne Kunststoff aus. Dank einer speziellen Mehrfach-Beschichtung aus Stärke ist die Verpackung wasserfest. Das enthaltene Hanf-Pad im Inlay dient als Wasserspeicher und Nährboden für die gesunde Zucht. Nach der Ernte werden die Reste inklusive der Verpackung einfach im Bioabfall oder dem Kompost entsorgt.
(STI - Gustav Stabernack GmbH)

Lessebo Paper erhält als erster Papierhersteller der Welt die Auszeichnung Cradle to Cradle...
 06.04.2021

Lessebo Paper erhält als erster Papierhersteller der Welt die Auszeichnung Cradle to Cradle...   (Firmennews)

...Certified® GOLD

Lessebo Papier ist der erste Papierhersteller der Welt, der die Auszeichnung Cradle to Cradle Certified® GOLD für seine weißen, ungestrichenen, grafischen Premium-Papiere Lessebo Design und Scandia 2000 erhalten hat.

Cradle to Cradle Certified ist ein weltweit anerkannter Maßstab für sichere, nachhaltige Produkte, die für die Kreislaufwirtschaft hergestellt werden. Um die Zertifizierung zu erhalten, werden die Produkte auf ihre ökologische und soziale Leistung in fünf kritischen Nachhaltigkeitskategorien geprüft: Materialgesundheit, Materialwiederverwendung, erneuerbare Energie, Wasserbewirtschaftung und soziale Fairness. Diese Kategorien bilden die Grundlage für den Leistungsgrad der endgültigen Zertifizierung. Um mit dem Gold-Award ausgezeichnet zu werden, müssen in allen Kategorien Gold-Standards erfüllt werden.

Lessebo Paper ist der erste Papierhersteller der Welt, der die Cradle to Cradle Certified Gold-Auszeichnung für sein weißes Sortiment an ungestrichenem, hochwertigem Papier erhalten hat, einschließlich des gesamten Sortiments von Lessebo Design® und Scandia 2000®. Das Papier wird aus völlig chlorfreiem Zellstoff (TCF) hergestellt und hat einen minimalen Kohlenstoff-Fußabdruck, geeignet für Drucksachen, bei denen Qualität und Nachhaltigkeit von Bedeutung sind.

"Unsere Produkte haben einmal mehr bewiesen, dass wir in Sachen Nachhaltigkeit führend sind. Der erste Papierhersteller weltweit zu sein, der das Cradle to Cradle-Zertifikat auf Gold-Niveau für unsere ungestrichenen Papierprodukte erhalten hat, ist eine große Leistung und wurde durch unseren Fokus auf Nachhaltigkeit ermöglicht. Dies zeigt deutlich, dass unser Papier eine der klimafreundlichsten Papierqualitäten der Welt ist", erklärt Eric Sigurdsson, CEO bei Lessebo Paper.

Darüber hinaus hat Lessebo Paper seine weißen ungestrichenen Papiersorten Lessebo Design und Scandia 2000 nach den Kriterien der Kategorie Materialgesundheit im Cradle to Cradle Certified Product Standard bewerten lassen und wurde vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute mit dem Materialgesundheitszertifikat auf Platin-Niveau ausgezeichnet. Das bedeutet, dass alle Inhaltsstoffe und Prozesschemikalien von der Organisation bewertet und akzeptiert wurden. Das Produkt enthält demnach keine mit "X" bewerteten Stoffe und erfüllt die hohen Cradle to Cradle-Emissionsstandards. Die Platin-Stufe stellt den höchsten Standard im Cradle to Cradle-zertifizierten Produktdesign dar.

"Unser Prozess der Papierherstellung ist völlig transparent und unsere Produktreihen Lessebo Design® und Scandia 2000® wurden getestet und analysiert, einschließlich aller Rohstoffe", erklärt Eric Sigurdsson, CEO von Lessebo Paper. "Das Ergebnis zeigt deutlich und wiederholt, dass wir unsere Papiersortimente nach den höchsten Standards produzieren und nachhaltige grafische Premiumpapiere anbieten, die auch für anspruchsvolle Anwendungen geeignet sind."
(Lessebo Paper AB)

Papier-und Folienverarbeitung: Abschwächung der Branchenkonjunktur in 2020
 06.04.2021

Papier-und Folienverarbeitung: Abschwächung der Branchenkonjunktur in 2020  (Firmennews)

- Zunehmende Kostenbelastungen

Die Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitende Industrie in Deutschland hat nach 2019 auch im Jahrder Corona-Pandemie 2020einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen.

Wie der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung (WPV) e.V. mitteilt, ist der Umsatz mit Papier-und Pappewaren 2020gegenüber 2019um -3,7 Prozent auf 18,19Mrd. Euro zurückgegangen. Die Branchenkonjunktur der Papier- und Folienverarbeitung lag damit besser als der gesamtwirtschaftliche Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von -5,3 Prozent.

Dabei lagen der Inlandsumsatz mit 13,24 Mrd. Euro um -3,5 Prozent und der Auslandsumsatz um -4,2 Prozent unter dem Vorjahr. Die Branchen-Exportquote ist damit auf 27,2 Prozent gesunken, wobei rund 70 Prozent der Branchen-Exporte in die Länder der Eurozone gehen. Während diese im vergangenen Jahr um -3,1 Prozent auf 3,52 Mrd. Euro zurückgegangen sind, lagen die Umsätze mit dem sonstigen Ausland mit 1,42 Mrd. Euro um sieben Prozent unter dem Vorjahr 2019.

Der Umsatz mit Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Folien ist 2020 gegenüber 2019 um -2,3 Prozent auf 11,05 Mrd. Euro zurückgegangen. Dabei lagen die Inlandsumsätze mit 8,29 Mrd. Euro um -3,2 Prozent unter, die Auslandsumsätze mit 2,76 Mrd. Euro hingegen um 0,5 Prozent geringfügig über dem Vorjahr. Dies entspricht einer gegenüber 2019 gestiegenen Exportquote von 24,9 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten in der Papier-, Karton, Pappe-und Folienverarbeitung lag 2020 mit monatsdurchschnittlich 81.922 Mitarbeitern um -1,6 Prozent unter dem Vorjahr.

Während die Papier- und Folienverarbeiter im Vergleich zu anderen Branchen geringere Umsatzeinbußen in der Pandemiekrise hinnehmen mussten, drücken steigende Kostenbelastungen auf die Erlössituation der Unternehmen.

Seit Jahresmitte 2020 sind die Rohstoffpreise für Papier, die den größten Kostenblock der Papierverarbeitung bilden, deutlich gestiegen und für das Frühjahr 2021 sind weitere Preissteigerungen angekündigt.

Vor allem der Altpapiermarkt zeigt aufgrund größerer Nachfrage eine zunehmende Verknappung mit entsprechend steigenden Einkaufspreisen für den wichtigsten Rohstoff Altpapier. Hinzu kommen pandemiebedingt wechselnde Vorgaben beim grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb Europas, die die Rohstofflieferungen insgesamt erschweren und verteuern. Auch die zu Jahresbeginn 2021 neu eingeführte CO2-Steuer in Deutschland erhöht den Kostendruck auf die Unternehmen.

Einen zusätzlichen Kostenfaktor stellen die seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 in den Betrieben ergriffenen Präventionsmaßnahmen dar, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.Nach der jüngsten Erhebung zum Ifo-Geschäftsklima-Index für die Papier, Karton und Pappe verarbeitende Industrie erwartet etwa jedes zweite der befragten Unternehmen angesichts der Kostenbelastungen steigende Verkaufspreise für Papier-und Pappewaren in den nächsten Monaten.
(WPV Wirtschaftsverband Papierverarbeitung e.V.)

+Pro: Gesteigerte Produktivität und nachhaltiges Fertigen mit dem neuen ...
 06.04.2021

+Pro: Gesteigerte Produktivität und nachhaltiges Fertigen mit dem neuen ...  (Firmennews)

...Efficiency Add-On für Pressfilze

- Modulare Erweiterung für Pressfilze steigert Effizienz und senkt Energieverbrauch bei der Papierherstellung
- Glatte abriebfeste Oberfläche mit hoher Verschleißfestigkeit ermöglicht hochwertiges Papier mit besten Druckeigenschaften
- +Pro ist mit allen Pressfilzen von Voith Paper kompatibel

Mit +Pro erweitert Voith seine Familie der Efficiency Add-Ons für Pressfilze um ein weiteres Produkt. Durch kürzere Anlaufzeiten, längere Lebenszyklen oder geringeren Verschleiß helfen die modularen Produkterweiterungen Papierherstellern, die Effizienz ihrer Maschinen zu steigern sowie den Produktionsprozess nachhaltiger zu gestalten.

Bei +Pro sorgt die Kombination aus einem speziellen Fasergemisch und einem Bindersystem für eine besonders gleichmäßige Filzoberfläche. Sie führt zu einer glatteren Papieroberfläche und damit zu einer besseren Bedruckbarkeit des Materials. Ein weiterer Vorteil von +Pro ist die gleichmäßigere Druckverteilung über den gesamten Filz. Diese ermöglicht einen höheren Trockengehalt bei der Papierherstellung und reduziert zugleich die Anzahl kosten- und zeitintensiver Bahnabrisse. Die gleichmäßige Druckverteilung garantiert auch stabilere Laufbedingungen, einen geringeren Verschleiß des Pressfilzes und somit einen längeren Filzzyklus. Mit diesen Eigenschaften schafft +Pro die Basis für eine effizientere Papierherstellung.

Neben +Pro bietet Voith zurzeit zwei weitere modulare Produkterweiterungen für Pressfilze in der Familie seiner Efficiency Add-Ons an. Bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist +Peak. Dabei handelt es sich um ein in den Filz eingearbeitetes Elastomer-Material, das die Anlaufzeit des Filzes verkürzt sowie eine dauerhaft hohe Performance ermöglicht. Bei gleicher Belastung komprimiert +Peak signifikant stärker als ein Standardfilz Der Filz erreicht daher deutlich schneller die optimale Funktionssättigung und damit seine volle Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus ist er auch über seine gesamte Lebensdauer belastbarer als herkömmliche Produkte und hat dabei eine durchgängig bessere Performance sowie eine höhere Entwässerungsleistung. +Peak hat bereits bei zahlreichen Kunden die Maschineneffizienz gesteigert. Gleichzeitig hilft die verbesserte Entwässerungsleistung den Trockengehalt der Bahn zu steigern und damit den Dampfverbrauch zu senken, was den Energieverbrauch reduziert.

Während +Pro und +Peak auf allen Papiermaschinen die Effizienz steigern, ist +Up ein speziell für die Bedürfnisse in der Tissue-Herstellung optimiertes Add-On. Ziel der im Jahr 2019 vorgestellten Entwicklung ist es, ein schnelleres Anfahrverhalten des Filzes zu ermöglichen. In der Praxis konnte die Zeit für das Anfahren um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Die höhere Sättigungsfähigkeit beim Anfahren sorgt für eine stabilere und schneller verfügbare Leistung, welche eine höhere Gesamtproduktivität über die Laufzeit eines Filzzyklus hinweg bedeutet.
(Voith Paper GmbH & Co KG)

Bertelsmann Printing Group erreicht mit Heidelberg Subscription seine Ziele
 06.04.2021

Bertelsmann Printing Group erreicht mit Heidelberg Subscription seine Ziele  (Firmennews)

- Performance-Partnerschaft zahlt sich aus
- Heidelberg hält Leistungsversprechen hinsichtlich dauerhaft hoher Maschinenverfügbarkeit, geringe Servicezeiten und kurze Rüstzeiten
- Gesamtanlageneffizienz der Speedmaster XL 106 am Standort Gütersloh nach einem Jahr auf 56 Prozent gesteigert

Foto: Auf den Output kommt es an: Mohn Media steigert mit Heidelberg Subscription die Gesamteffizienz am Standort Gütersloh um knapp 20 Prozent.

Es ist Zeit für eine erste Bestandsaufnahme: Vor etwas mehr als einem Jahr hat sich die Bertelsmann Printing Group (BPG) für ihre beiden Standorte Mohn Media in Gütersloh und Vogel Druck in Höchberg bei Würzburg für einen Subskriptionsvertrag mit der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) entschieden. Wichtig war und ist der BPG eine Performance-Partnerschaft, mit der Heidelberg über die nächsten fünf Jahre für die Leistung und Verfügbarkeit der neu installierten Druckmaschinen verantwortlich ist. An beiden Standorten wird mit dem Vertrag „Subscription Smart“ gearbeitet, der den Service und im Rahmen des „Vendor Managed Inventory“ auch die Bestandsverwaltung ausgewählter Verbrauchs- und Verschleißteile im Auftrag der BPG umfasst.

„Wir sehen unsere sehr hoch gesteckten Erwartungen als vollständig erfüllt an. Die Zusammenarbeit war exakt so wie erwartet und Heidelberg hat geliefert,“ bestätigt Roland Witte, Geschäftsleitung Produktion und Technik bei Mohn Media. „Die Zahlen sprechen für sich und wir wollen den eingeschlagenen Weg konsequent fortführen. Als nächsten Schritt kann ich mir vorstellen, die erfolgreiche Partnerschaft weiter auszubauen.“
(Heidelberger Druckmaschinen AG)

Der passende Klebebinder für die Eurographic Group
 06.04.2021

Der passende Klebebinder für die Eurographic Group  (Firmennews)

In ihrem Werk in Stettin (Polen) installiert die Eurographic Group Mitte 2021 einen KM 610.M. Das Management des dänischen Unternehmens überzeugt vor allem das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Klebebindelinie von Müller Martini.

Foto: Mit dem neuen Klebebinder KM 610.M will Eurographic Group in Stettin weiter expandieren.

Die Eurographic Group druckt am Standort Stettin seit dessen Gründung 2013 ausschliesslich digital und ist spezialisiert auf die Produktion von Büchern und Bedienungsanleitungen in kleinen Auflagen. Um die Kapazitäten auszubauen, erfolgte bereits im letzten Jahr der Einstieg in das B2-Format im Digitaldruck. Mit diesem Formatsprung verbesserte das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit, Kostenstruktur und somit auch seine Wettbewerbsfähigkeit schlagartig.

Um diese positiven Effekte auch in der Weiterverarbeitung zu erzielen und die einzelnen Systeme in der gesamten Produktionskette effizient aufeinander abzustimmen, nimmt Eurographic nun den weltweit ersten KM 610.M von Müller Martini in Betrieb. Für die 5000 Takte pro Stunde leistende neue Softcover-Linie entschied sich das Unternehmen nicht zuletzt auch wegen deren überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Eurographic Group kann in Zukunft nicht nur das Qualitätspotenzial des neuen Klebebinders abrufen, sondern profitiert auch von der grossen Flexibilität, die sich unter anderem in den sehr kurzen Rüstzeiten bemerkbar macht. Mit dem KM 610.M holte die Eurographic Group zudem Kapazitätsreserven für eine weitere Expansion in die neu errichtete Produktionshalle. Abgerundet wird das Investitionspaket durch einen Dreischneider Granit, der den sauberen Schnitt der Bücher garantiert.
(Müller Martini Marketing AG)

Ricoh tritt WIPO GREEN bei und stellt 83 patentierte Umwelttechnologien zur Verfügung, um ...
 05.04.2021

Ricoh tritt WIPO GREEN bei und stellt 83 patentierte Umwelttechnologien zur Verfügung, um ...  (Firmennews)

... zur Lösung sozialer Probleme beizutragen

Ricoh Company, Ltd. hat sich WIPO GREEN als beitragender Partner angeschlossen. WIPO Green ist eine internationale Plattform, die von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) der Vereinten Nationen betrieben wird und über ihren Marktplatz und ihr Netzwerk Anbieter grüner Technologien und Suchende von umweltfreundlichen Technologielösungen miteinander verbindet.

In einem ersten Schritt wird Ricoh 83 seiner Umwelttechnologiepatente zur Verfügung stellen, die zwei Bereiche abdecken: Trockenwaschtechnologie (die kein Wasser oder Lösungsmittel verwendet) und Technologie zur Behandlung von Abfallflüssigkeiten (die Hochtemperatur- und Hochdruck-Unterwasserverbrennung verwendet).

Durch seine Teilnahme an WIPO GREEN wird Ricoh aktiv zur Lösung sozialer Probleme beitragen, indem es seine Umwelttechnologien der Gesellschaft weithin zugänglich macht und die Innovation durch Co-Creation beschleunigt.

Es wird prognostiziert, dass die weltweite Nachfrage nach Umweltschutztechnologien jährlich um 6,9 % auf 5.902 Milliarden Euro im Jahr 2025 steigen wird. Als WIPO GREEN im Jahr 2013 ins Leben gerufen wurde, stand es an der Spitze der Förderung und Verbreitung grüner Technologien. Seitdem hat sie sich zu einer leistungsstarken Plattform in ihrer Mission entwickelt, Innovationen im wachsenden grünen Technologiesektor zu unterstützen und zu fördern. Heute beschleunigt WIPO GREEN weiterhin den Übergang zu einer grüneren Weltwirtschaft.

Die Ricoh-Gruppe hat sieben vorrangige Themen (auch als materielle Themen bezeichnet) identifiziert, die sich an den 12 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) orientieren. Die Gruppe ist bestrebt, diese Themen durch ihre Geschäftsaktivitäten zu lösen, um eine nachhaltige Gesellschaft zu verwirklichen, die wirtschaftliche, soziale und globale Umweltfragen in Einklang bringt. Als Teil dieser Bemühungen hat Ricoh im Bereich des geistigen Eigentums daran gearbeitet, ein Gleichgewicht zwischen dem Geschäft und dem Beitrag zur Gesellschaft zu erreichen, indem es seine Patente für Start-up-Unternehmen geöffnet hat.

Ricoh arbeitet auch daran, einen Wert aus seinem geistigen Eigentum zu schaffen, indem es Patentinformationen offenlegt, die sich auf seine Geschäfte beziehen und zur Lösung sozialer Probleme beitragen. Ricoh positioniert seine Teilnahme an WIPO GREEN als Teil seiner Bemühungen, soziale Probleme zu lösen, wie z. B. die Verwirklichung einer dekarbonisierten Gesellschaft, die mit dem Beginn des zweijährigen 20th Mid-Term Management Plan ab April 2021 beschleunigt werden wird.

Als Teil seiner Teilnahme an WIPO GREEN wird Ricoh die folgenden zwei Gruppen von patentierten Technologien (83 Patente) registrieren, wobei der Schwerpunkt auf Technologien liegt, die durch Demonstrationstests als effektiv für den Umweltschutz angesehen werden.
- Technologie zur Behandlung von Industrieabwasser durch Hochtemperatur- und Hochdruck-Wasseroxidation (17 Patente): Technologie zur Verbesserung der Effizienz und Haltbarkeit von Hochtemperatur- und Hochdruck-Tauchverbrennungssystemen zur Entgiftungsbehandlung von organischen Industrieabwässern
- Trockenwaschtechnologie mit dünnen Medienstücken (66 Patente): Trockenwaschtechnologie, die die Reinigung von anhaftendem Schmutz unter Verwendung von Medien wie Harzfilm anstelle von Lösungsmittel oder Wasser ermöglicht

Ricoh wird weiterhin umweltbezogene Patenttechnologien anbieten, die zum Erhalt der globalen Umwelt beitragen.
(Ricoh Europe PLC)

Übervolle Mülltonnen - Trend zeigt sich verstärkt im Lockdown
 05.04.2021

Übervolle Mülltonnen - Trend zeigt sich verstärkt im Lockdown  (Firmennews)

Vermehrte Online-Einkäufe und längere Aufenthalte zu Hause im Zuge des Lockdowns führen dazu, dass die Mülltonnen in deutschen Haushalten immer voller werden. Das stellt nicht nur die Verbraucher vor Herausforderungen, sondern auch das Recyclingsystem. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage, die im Auftrag des Verpackungs- und Recyclingunternehmens DS Smith unter 2.000 Teilnehmern in Deutschland durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass sich das Abfallaufkommen zu einem signifikanten Teil in die heimischen vier Wände verlagert. Konkret gaben 27 % der von DS Smith befragten Haushalte in Deutschland an, sich mit mehr Abfällen im eigenen Haushalt konfrontiert zu sehen. Mehr als die Hälfte (52 %) der Befragten sagte zudem, dass sie mindestens einmal im Monat vor dem Problem übervoller Mülltonnen stehen.

Ein Treiber für die Zunahme von Abfällen in den heimischen vier Wänden ist dabei der Megatrend Online-Shopping und die Zunahme entsprechender Verpackungsabfälle. Das bestätigt auch eine frühere Umfrage im Auftrag von DS Smith1, nach der vier von fünf Deutschen (82 %) planen, auch nach dem Lockdown in gleichem oder höherem Maße online einzukaufen.

Ein weiterer Treiber der Problematik verlagerter Abfallmengen ist das vermehrte Arbeiten von zu Hause. Während vor der Pandemie nur 4 % der Beschäftigten im Homeoffice gearbeitet haben, stieg dieser Wert im April 2020 auf bis zu 27 %, im Januar 2021 lag der Wert bei 24 %2. Eine Studie des Beratungsunternehmens Korn Ferry3 zeigt dabei, dass ein Drittel der deutschen Unternehmen plant, künftig permanentes Homeoffice für spezielle Funktionen einzuführen.

Zusammen mit den Ergebnissen der aktuellen Befragung von DS Smith verdeutlicht sich der Trend: Mehr als die Hälfte (53 %) der Befragten, die sich mit einem größeren Abfallvolumen konfrontiert sehen, gaben längere Präsenzzeiten zu Hause als einen Hauptgrund dafür an. Weitere 40 % der Befragten mit größerem Abfallvolumen führten die übervollen Mülltonnen auf vermehrtes Online-Shopping zurück.

Für das deutsche Abfallentsorgungs- und Recyclingsystem bedeuten diese veränderten Gewohnheiten zusätzliche Herausforderungen. Fast die Hälfte (47%) derjenigen, die sich mit mehr Abfällen konfrontiert sehen, wünschen sich eine größere Mülltonne, um der Menge gerecht zu werden. Rund ein Sechstel aller Befragten (16 %) gibt zudem offen zu, recyclingfähige Abfälle bei übervollen Behältern in andere Behälter, etwa die Restmülltonne, zu werfen, sodass der Abfall nicht dem geplanten Recycling zugeführt wird.

Ein signifikanter Bevölkerungsanteil hat dabei Bedenken bezüglich der Abfallinfrastruktur in Deutschland: 42 % der Befragten sind besorgt, dass ihre Abfälle nicht richtig behandelt werden und auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen landen. Das Bewusstsein für Folgen und mögliche Lösungsansätze ist bei Konsumenten durchaus vorhanden. So gaben mehr als drei Viertel (78 %) der Befragten an, dass sie sich Sorgen um die Auswirkungen ihres überschüssigen Abfalls auf die Umwelt machen. Fast die Hälfte der Deutschen (46 %) will zudem versuchen, mehr Verpackungen aus Pappe oder Papier anstelle von Verpackungen aus Kunststoff zu verwenden, da diese einfacher recycelt werden können.

Um das Problem verlagerter Abfallmengen zu visualisieren, hat DS Smith eine überlebensgroße Mülltonne erschaffen, die das Ausmaß der notwendigen Veränderungen demonstriert. Als ein führendes Unternehmen der Verpackungs- und Recyclingindustrie rät DS Smith zu mehr Austausch zwischen allen Beteiligten - Bürgern, Unternehmen und Politik -, um die Infrastruktur den sich ändernden Gewohnheiten anzupassen.

Schon vor der Pandemie hat der Anteil der Online-Einkäufe stetig zugenommen. Und auch das Arbeiten von zu Hause ist ein Trend, den es bereits vor der Pandemie gab. Viele dieser Verhaltensänderungen werden anhaltend sein, mit dem Resultat steigender Abfallmengen im häuslichen Umfeld. Daher müssen wir sicherstellen, dass Verpackungslösungen den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft entsprechen und mit möglichst wenig Materialaufwand das beste Ergebnis erzielen. Um dies zu erreichen, haben wir gemeinsam mit der Ellen MacArthur Foundation unsere spezifischen Kreislauf-Design-Prinzipien entwickelt, die wir bei allen Produktentwicklungen zu Grunde legen.

In Deutschland haben wir erfreulich hohe Recyclingquoten, die im Verpackungspapierbereich schon heute bei 85% liegen. Im kommenden Jahr steigt diese Quote auf anspruchsvolle 90%. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es der ständigen Zufuhr von recyclingfähigem Material über entsprechend dimensionierte Kreisläufe. Stockt dieses System durch falsche Dimensionierung, verzögerte Abholung oder Fehlbefüllung scheitert auch die Kreislaufwirtschaft.
(DS Smith Packaging Division, Display/Packaging/Service)

Migros führt Nachhaltigkeits-Skala auf Produkten ein
 05.04.2021

Migros führt Nachhaltigkeits-Skala auf Produkten ein  (Firmennews)

Direkt auf der Verpackung wird neu auf allen Migros-Marken eine Nachhaltigkeits-Skala aufgeführt. Diese bewertet die verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit wie Tierwohl oder Klima mit 1 bis 5 Sternen. Die Kundinnen und Kunden sehen so auf den ersten Blick, ob das Produkt ihren Ansprüchen genügt. Die Migros schafft damit umfassende Transparenz im Thema Nachhaltigkeit.

«Wir sind nicht 100% nachhaltig. Aber 100% transparent». Unter diesem Motto bewertet die Migros künftig alle Produkte ihrer rund 250 Eigenmarken in den wichtigsten Dimensionen der Nachhaltigkeit. So wird für die Kundinnen und Kunden sofort klar, dass beispielsweise ein M-Classic Poulet im Tierwohl gut abschneidet, im Klima hingegen weniger. Der neue M-Check macht diesen Widerspruch transparent, sagt Marketingchef Matthias Wunderlin: «Auch die negativen Nachhaltigkeitsaspekte eines Produkts verschweigen wir nicht. Damit ermöglichen wir unseren Kundinnen und Kunden einerseits ein selbstbestimmtes Einkaufen, andererseits ist diese vollständige Transparenz auch ein Ansporn für die Migros.»

Ein Kompass im Nachhaltigkeits-Dschungel
Die Nachhaltigkeits-Skala funktioniert wie eine Hotelbewertung: Wenn das Produkt etwa im Tierwohl fünf Sterne erhält, schneidet es sehr gut ab, wenn es nur einen Stern erhält, gibt es viel Verbesserungspotenzial. Hierfür werden bis zu zehn verschiedene Faktoren beurteilt und bewertet, unter anderem der Auslauf im Freien, die Stallhaltung, der Einsatz von Medikamenten oder der Transport. In die Berechnung beim Klima fliesst die gesamte Ökobilanz des Produkts ein: Vom Anbau über den Einsatz von Wasser und Dünger, bis hin zum Transport und der Verpackung. Die Sterne- Bewertung orientiert sich am gesamten Migros-Sortiment. Ein Stück Rindfleisch erreicht deshalb wegen der hohen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu einer Gurke nie mehr als einen Stern im Klima.

«Der WWF begrüsst das Ziel der Migros, mit dem neuen M-Check für die Kundschaft mehr Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit zu schaffen. Mit dieser Offenlegung ermöglicht sie Kundinnen und Kunden, bewusster einzukaufen. Denn ein Drittel der konsumbedingten Umweltbelastung in Europa geht auf das Konto unseres Essens», so Thomas Vellacott, Geschäftsführer des WWF Schweiz.

Das Bewertungssystem basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und wurde von renommierten Partnern für die Migros ausgearbeitet. Sämtliche Beurteilungskriterien sind online transparent einsehbar.

Bereits über 100 Produkte mit dem neuen M-Check versehen
Den Auftakt machen in diesen Tagen tierische Produkte wie Fleisch und Milch. Dabei werden die Bereiche Tierwohl und Klima bewertet. Weitere Dimensionen der Nachhaltigkeit kommen später dazu. Bis 2025 werden sämtliche Eigenmarken der Migros – auch im Bereich Non-Food – mit dem neuen M-Check versehen. Dies entspricht rund 80 Prozent des gesamten Migros-Sortiments.
(Migros-Genossenschafts-Bund)

EBRD unterstützt die ukrainische Kokhavynska Papierfabrik
 05.04.2021

EBRD unterstützt die ukrainische Kokhavynska Papierfabrik  (Firmennews)

-Darlehen von 13,8 Millionen Euro für die Kokhavynska Papierfabrik
-FINTECC-Zuschuss für Energieeffizienz-Upgrades
-Geberunterstützung durch den EU4Business-Fonds in der Ukraine

Der ukrainische Papierhersteller Kokhavynska Paper Factory (KPF) wird dank eines Darlehens der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in Höhe von 13,8 Millionen Euro die nächste Entwicklungsstufe erreichen.

Die Finanzierung wird die Erweiterung der Produktpalette von KPF, die Erhöhung der Produktionskapazität und die Verbesserung der betrieblichen Effizienz des Unternehmens unterstützen. Dies soll durch Investitionen in neue Anlagen erreicht werden, die es KPF ermöglichen, in das Marktsegment der zellstoffbasierten Tissueprodukte einzusteigen. Die neue Produktionsanlage wird über einen vollstufigen, internen Herstellungsprozess verfügen.

Darüber hinaus werden mehr als 1 Million Euro in die Modernisierung einer Abwasserfilteranlage sowie in Energieeffizienz- und Klimaanpassungsmaßnahmen fließen. Diese Verbesserungen werden dazu beitragen, den Wasserverbrauch zu reduzieren und die CO2-Emissionen um 2.400 Tonnen pro Jahr zu senken.

Die Verbesserungen der Energieeffizienz werden mit einem Zuschuss in Höhe von 131.433 US-Dollar unterstützt, der vom EBRD-Programm Finance and Technology Transfer Centre for Climate Change (FINTECC) bereitgestellt wird, das dem Technologietransfer in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung dient.

KPF hat auch von der technischen Zusammenarbeit in Form eines Zuschusses aus dem EU4Business-Fonds in der Ukraine profitiert, der für die Unterstützung vor und nach der Investition verwendet wurde. Darüber hinaus wurde KPF durch Beratungsleistungen unterstützt, die sich auf Marktforschung und die Entwicklung eines Geschäftsplans konzentrierten und im Rahmen des Small Business Impact Fund (Vereinigte Staaten von Amerika, Italien, Japan, Südkorea, Luxemburg, Schweiz, Schweden, der TaiwanBusiness-EBRD Technical Cooperation Fund und Norwegen) bereitgestellt wurden.

Die Kokhavynska Papierfabrik ist einer der größten Hersteller von Recycling-Basispapier und Tissue und liegt im Westen der Ukraine. Das Unternehmen geht auf das Jahr 1938 zurück, als die Fabrik unter Beteiligung von Experten aus Deutschland, Polen und Schweden gebaut wurde. In den 1990er Jahren wurde die Fabrik einer Voucher-Privatisierung unterzogen und befindet sich derzeit im Besitz von 173 Aktionären.

Nach der Privatisierung baute KPF die alten Tissue-Produktionsmaschinen um und erwarb neue zusätzliche, außerdem wurde eine Produktionslinie für Hygienepapierprodukte in Betrieb genommen. Das Unternehmen betreibt nun zwei Tissuemaschinen mit einer Gesamtkapazität von 40.000 Tonnen Rohpapier pro Jahr und verfügt über insgesamt sieben Produktionslinien für Hygienepapier.

Die EBRD ist der größte internationale Finanzinvestor in der Ukraine. Bis heute hat die Bank ein kumulatives Engagement von 14,5 Milliarden Euro durch 489 Projekte im Land getätigt.
(EBRD European Bank for Reconstruction and Development)

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