Investorengespräche für insolvente Perfecta Schneidemaschinenwerk GmbH laufen
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Die Perfecta Schneidemaschinenwerk GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Gleichzeitig laufen Gespräche mit mehreren interessierten Bietern über die Weiterentwicklung des Herstellers von Schneidemaschinen für die grafische und Verpackungsindustrie.
Das Amtsgericht Dresden hat das Eigenverwaltungsverfahren zum 27. Februar eröffnet. Löhne und Gehälter der 86 Beschäftigten zahlt das Unternehmen wieder aus eigener Kraft, der Geschäftsbetrieb wird weitergeführt, erklärt die Anwaltskanzlei Schultze & Braun in einer Stellungnahme. Ende Dezember hatte Perfecta einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.
Darüber hinaus laufen Gespräche mit mehreren interessierten Bietern über die Vermögenswerte und die Weiterentwicklung des Unternehmens, informiert die Kanzlei weiter. „Zur Eröffnung des Verfahrens konkretisiert sich das Interesse mehrerer Bieter.", kommentiert Sanierungsexperte Dirk Eichelbaum, der die Geschäftsführung des Unternehmens als Generalbevollmächtigter unterstützt.
Perfecta ist auf den Bau von Papierschneidemaschinen und kompletten Schneidanlagen spezialisiert, die etwa in der Akzidenz- und der Verpackungsindustrie sowie im Digital- und Etikettendrucksegment zum Einsatz kommen.