Tödlicher Unfall in Stanzmaschine: 47-Jähriger stirbt in Ansbacher Papierverarbeitungsbetrieb
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In der Nacht zum 11.07.2025 ereignete sich ein tragischer Betriebsunfall in einem Papierverarbeitungsbetrieb im Ansbacher Ortsteil Brodswinden. Ein 47-jähriger Mitarbeiter verlor sein Leben, nachdem er in eine Stanzmaschine geraten war.
Der Unfallhergang
Gegen 00:10 Uhr war der Mann mit Arbeiten an einer Stanzmaschine in dem Betrieb in der Robert-Bosch-Straße beschäftigt. Aus ungeklärter Ursache geriet er in die Maschine und wurde eingeklemmt. Der enorme Druck der Stanzmaschine führte zu schwersten Verletzungen, denen der Arbeiter noch vor Ort erlag.
Einsatzkräfte der Feuerwehr bargen den Verunglückten aus der Maschine. Für den 47-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät - er verstarb noch am Unfallort. Die Rettungsversuche blieben erfolglos, da die massiven Verletzungen durch den Druck der industriellen Stanzmaschine unmittelbar tödlich waren.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizeiinspektion Ansbach dokumentierte den Vorfall, während der Kriminaldauerdienst Mittelfranken erste Untersuchungen einleitete, darunter eine umfassende Spurensicherung.
Im Fokus der Untersuchungen stand die Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs. Die Ermittler mussten klären, wie der erfahrene Mitarbeiter in die Stanzmaschine geraten konnte und ob möglicherweise technische Defekte oder Sicherheitsmängel zu dem Unglück beigetragen hatten.
Psychologische Betreuung für Kollegen
Während der Bergungsarbeiten betreute die Psychosoziale Notfallversorgung Mittelfranken mehrere Angestellte des Papierverarbeitungsbetriebs, die den Unfall miterlebt hatten. Der Schock unter den Kollegen war groß, weshalb umgehend psychologische Hilfe vor Ort war.
Stanzmaschinen gehören in der Papierverarbeitung zu den zentralen Produktionsgeräten, bergen jedoch erhebliche Gefahren, wenn Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten werden oder technische Fehler auftreten.