Valmet baut Personal ab und beendet Produktion in Sundsvall
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Der finnische Anlagenbauer Valmet hat umfassende Sparmaßnahmen angekündigt. Damit einher geht sowohl die Stilllegung der Produktion im Werk Sundsvall als auch ein Stellenabbau über mehrere Werke hinweg. Von dem Vorhaben sind insgesamt bis zu 355 Arbeitsplätze betroffen.
Die geplanten Maßnahmen umfassen die Standorte im polnischen Jelenia Góra (bis zu 130 Stellen), im schwedischen Gothenburg (bis zu 55) und den ebenfalls schwedischen Standort in Sundsvall (bis zu 170). Die Produktion in Sundsvall soll einer Mitteilung zufolge vollständig stillgelegt werden. Entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern seien bereits aufgenommen.
Valmet begründet den Schritt mit einer anhaltend hohen Unsicherheit in der Weltwirtschaft, welche sich weiterhin auf die Entscheidungsfindung der Kunden auswirke. Durch die angekündigten Maßnahmen wolle Valmet die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens, insbesondere des Bereichs Segment Biomaterial Solutions and Services, sichern. Valmet betont, dass die Lieferungen an Kunden durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt würden. Der Konzern rechnet damit, durch die geplanten Maßnahmen bis Anfang 2027 rund 20 Mio € einzusparen.
Der Geschäftsbereich Biomaterials Solutions and Services liefert dem Unternehmen zufolge komplette Produktionslinien, zentrale Prozessinseln, Maschinenabschnitte sowie Lifecycle-Services für die Zellstoff-, Papier-, Verpackungs-, Tissue- und Energieindustrie. Der Bereich ist in drei Segmente unterteilt: Pulp, Energy and Circularity; Packaging; sowie Paper and Tissue.Valmet beschäftigt eigenen Angaben zufolge weltweit rund 18.500 Mitarbeitende und ist in 40 Ländern tätig. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Valmet einen Nettoumsatz von 5,2 Mrd €.